Führerschein für Politik

Lässt mit seiner Aussagen über Juden und DSI-Befürworter einen Realitätsverlust vermuten.

Lässt mit seiner Aussagen über Juden und DSI-Befürworter einen Realitätsverlust vermuten.

Ab einem gewissen Alter muss man nochmals eine Prüfung ablegen, wenn man weiter ein Auto fahren will. Bei Einnahme von gewissen Medikamenten ist es sogar verboten, sich hinters Steuer zu setzen. Alt Bundesrats Christoph Blochers Aussage vom Wochenende – die DSI-Befürworter und die SVP seien von den Medien behandelt worden wie die Juden im 3. Reich – haben in mir wieder mal die Frage aufkommen lassen, warum es keinen Führerschein für Politik gibt.

Der Realitätsverlust einer solchen Aussage des SVP-Parteidogen von Herrliberg müsste doch wenigstens ein paar Alarmleuchten bei Ärzten aufblinken lassen. Aber es ist nicht nur dieses Beispiel. Ich kenne persönlich Parlamentarier verschiedener Parteien, die ihren Job unter Psychopharmaka machen. Man dürfte damit kein Fahrzeug führen, aber offenbar ist es kein Problem, unter dem Einfluss von starken Medikamenten oder mit einer unausbalancierten Gehirnchemie die Geschicke eines Landes mitzulenken.

Behandelte und unbehandelte psychische Schwierigkeiten sind ein Tabu in der Schweizer Politik. Sie gelten als «Privatsache». Viele der Politiker nehmen Medikamente, um besser schlafen zu können, um dem Stress gerecht zu werden, und eben (mir persönlich bekannt) um ihre Borderline-Störung oder ihre Depression in Schach zu halten. Die meisten Politiker leiden berufsbedingt schon unter einer narzisstischen Störung (ich erkenn das, ich leide selbst darunter).

Auch offensichtlicher Alkoholismus gehört zu den psychischen Schwierigkeiten, die bei Politikern sogar noch häufiger anzutreffen sind als in der Durchschnittsbevölkerung. Man muss dazu nur mal während einer Session spätabends in Berner Beizen unterwegs sein, oder in einer Stadt nach Wahl die Politiker nach der Sitzung noch ein paar Stunden begleiten. Wenn ein Elternteil als Alkoholiker erkannt wird, dauert es meist nicht lang, bis die KESB eingreift. Bei der Fürsorge für ein ganzes Land sind wir nachlässiger.

Eigentlich müsste jeder Politiker nach der Wahl erst mal von einem Arzt und einem Psychiater untersucht werden, um seine geistige Stabilität und seinen Zugang zur Realität zu überprüfen. Danach wäre eine kurze Befragung durch einen Historiker und einen Staatsrechtler vonnöten, um seine Eignung für seinen Beruf nachzuweisen. Dieser Check würde dann bei jeder Wiederwahl wiederholt und mit einem Stempel im «politischen Führerschein» bestätigt.

Natürlich würden die meisten Politiker den Test bestehen, aber diejenigen mit echtem Verlust des Realitätssinns würden so davon abgehalten, unser Land, unsere Städte oder unsere Gemeinden gegen die Wand zu fahren. Und man könnte sie vor sich selbst schützen. Und natürlich dürften sie sich dem Amt stellen, wenn sie sich in Therapie begäben und ihre Medikamente regelmässig nähmen. Die Medizin ist inzwischen weit fortgeschritten, was die Behandlung von Demenz und psychischen Unausgeglichenheiten angeht.

Klar müssten auch einige Medienverantwortliche diese Prüfung über sich ergehen lassen. Denn eine Aussage wie die Blochers unhinterfragt und unkommentiert ins Land hinauszulassen, zeugt meiner Meinung nach auch von Schwierigkeiten mit der Wahrnehmung der Realität.

103 Kommentare zu «Führerschein für Politik»

  • Alfred Benz sagt:

    Wieder einmal ein Blogeintrag von Hrn. El Arbi, welcher unter die Gürtellinie geht. Dr. El Arbi analysiert den Psychopharmakaverbrauch unserer Politiker, war früher aber (wie er auch schon geschrieben bzw. angegeben hat) selber auf besonderer Substanz. PS: Führerschein für Politiker. Wie sieht es bei Ihnen mit Führerschein als Journalist oder Autofahrer aus? Sie scheinen beim Tagi eine Narrenfreiheit zu geniessen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Sobald ich von Steuergelder bezahlt werde und die Geschicke unseres Landes leite, wär das relevant. Solange ich für die Privatwrtschaft arbeite, können Sie einfach darauf verzichten, meine unentgeltlichvzur Verfügung gestellten Inhalte zu lesen. Richtig?

      • Ruedi sagt:

        Absoluter Blödsinn, sie arbeiten für ein für die Allgemeinheit öffentliches Unternehmen und haben sich an die Gesetze und Regeln zu halten, die für öffentlich zugängliche Privatunternehmen in der Schweiz gelten, sie verstossen eindeutig gegen diese Gesetze. Auswahl von Meinungen nach Ideologie verstösst gegen das Rassismus Gesetz und die Meinungsfreiheit.

        Sie betreiben Hetze und einseitige Meinungsmacherei im Weltweit öffentlichen Internet.

        Wenn das ein Privatblog, ist müssen sie ihn für die Öffentlichkeit sperren, mit Passwort und Benutzernamen.

        Wenn sie noch keine Probleme haben, werden sie bald welche haben, wenn sie so weiter machen wie Pinky und der Brain.

        • Réda El Arbi sagt:

          Nope. Ch bin nicht verpflichtet, jeden Schwachsinn auf einer privaten Plattform zu veröffentlichen. Liegt in meiner Entscheidung.

          Sie hingegen dürfen ihre Meinung in Zukunft auf ihrem eigenen Blog weltweit veröffentlichen. Das ist Meinungsfreiheit.

          • adam gretener sagt:

            Hey Réda, wotsch Puff? Ufpassä, sonst kommt noch Valentin vorbei.

            Ruedi: Es heisst ANTI-Rassismuss-Strafnorm. Nicht umgekehrt. Und wie soll Réda gegen die Meinungsfreiheit verstossen, stösst er doch seine Meinung heraus?

        • Tim Birke sagt:

          @Ruedi

          Sie sind Rechtsexperte ?

          Dann kennen Sie sicher den Schweizerischen Artikel (Art. 180 StGB): Jemanden durch schwere Drohung in Schrecken oder Angst versetzen ..

          Im Rechtsstudium haben wir gelernt, dass selbst die Androhung von rechtlichen Schritten (hier zudem öffentlich) mittels Art. 180 geprüft werden kann.

          Wie Sie sehen haben wir Frieden hier.

          Und geben Sie zu:
          Die Aussage von Christoph, dass er sich, bezogen auf die Medien, wie im 3.Reich fühle ist ein bisschen verrückt. Diese Meinung ist breit abgestützt (man müsste ganz viele verklagen und bedrohen).

          Arbeiten Sie am Ihrem Schreibstil.

    • Tim Birke sagt:

      Herr Benz

      Haben Sie schon in Giaccobo / Müller reingeschaut? Ab der Minute 05.48 lohnt es sich wirklich 🙂

      http://www.srf.ch/play/tv/giacobbo–mueller/video/giacobbo–mueller-vom-24-04-2016?id=3cabf784-69ca-4e40-9533-305a82f1fa0e

      und nehmen Sie ein Prozac

  • E.Flütsch sagt:

    Meiner Meinung nach glaubt Blocher nicht mehr so recht an das Erreichen seiner politischen Vision. Alleinherrschaft seiner SVP in der Schweiz mit allen Konsequenzen die das mit sich ziehen würde. Daher der Vergleich mit der Unterdrückung der Juden im 3. Reich. Vielleicht ist das erst der Anfang einer glühenden Verehrung für Europa. Was er in der Schweiz nicht schafft könnte ja in der EU gelingen. Alle Rechten aller Nationen vereinigt und Christoph Blocher Chef dieser Vereinigung. Frau Martullo wird seine Nachfolgerin und das vierte Reich ist geboren.

  • Hans Reuter sagt:

    Eine Prüfung ist immer eine intellektuelle Angelegenheit. Wenn es etwas zu prüfen gibt dann wäre es die charakterliche Lauterkeit der Person und der unbedingte Wille jenem Volk zu dienen welches ihn gewählt hat. Neben einer solchen Prüfung gäbe es einige Punkte welche ich als Ausschlusskriterien für ein solches Amt ansehen würde. Dies wären Mitgliedschaften bei gewissen Sekten hier insbesondere der Sekte der Jesuiten und der Freimaurerei sowie entsprechender Organisationen welche durch derlei Vereinigungen beeinflusst werden. Hierdurch bildet sich quasi ein Staat im Staate den es zu vermeiden gilt.

    • Ralf Schrader sagt:

      Wozu braucht ein Politiker ‚charakterliche Lauterkeit‘? Das wäre so ziemlich das Letzte, was ich von einen Politiker erwarten würde und die Geschichte bestätigt dies. Gute Politiker waren meist Charakterschweine.

      • Hans Reuter sagt:

        Lieber Herr Schrader. Was daraus geworden ist können Sie dann an der Geschichte ablesen. „Wenn Politik nicht auf ethischen Prinzipien aufbaut, dann hat die Menschheit überhaupt keine Zukunft mehr“ Alexander Solschenizyn in die „Zeit“ Nr. 38 vom 17.9.1993. Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.

  • Ivan Casale sagt:

    Das mit den Nazis ist so eine Sache; sie wird zu oft instrumentalisiert. Die Nazis und Ihre Taten lassen sich nicht auf die Endlösung der Judenfrage noch auf deren Beginn reduzieren, oder auf den Startschuss zum 2. Weltkrieg. Auch in den 30’er Jahren; es war nicht ein weltweites: „Oh, Shit…“. Ihre Staatsidee, die Durchsetzung und Umsetzung fand in zuvielen Kreisen (auch in den USA, UK etc) andere Resonanzen.

    Das Gefühl in die Ecke gestellt zu werden, ausgesondert zu werden – ein Gefühl, dass heute vielen nicht mehr so fremd ist. Im ganz alltäglichen Leben werden Menschen in unserer Mitte diskriminiert, geplagt, verhöhnt – es ist nicht lustig, auch wenn kein KZ oder Pistole dabei ist.

    • adam gretener sagt:

      Dazu sage ich jetzt mal lieber nichts.

      • Ivan Casale sagt:

        Wenn ich hier ein Gedanke verfasse, dann freut mich jedwelche Replik. Eine Replik kann helfen ein Missverständnis auszuräumen, einen Fehler in der Formulierung zu finden oder unter Umständen einen falschen Gedankengang zurückzubinden.

        Ist oft genug passiert. Deswegen schätze ich diesen Blog.

  • Chris sagt:

    Habe nur den Titel gelesen und gedacht: Jeder „Eignungstest“ wird über kurz oder lang zum Politikum. Das ganze beisst sich in den Schwanz, nicht wahr?

  • Mario Monaro sagt:

    Réda El Arbi gefällt mir. Voll im Saft, angriffig und lässt sich nichts gefallen. Gut so, das brauchen wir. Muss ja nicht alles meiner Meinung entsprechen…

  • Mark Rohner sagt:

    Es gibt wohl nicht nur bei Politikern Menschen mit einem psychischen oder Suchtproblem, wo ein „Führerschein“ bzw. angepasste Therapie von Nöten ist: Top-Jobs mit „Vergütungen“, die süchtig machen können, hochbezahlte Finanz-Jobs mit Tag- und Nachtbetrieb mit immensem Leistungsdruck. Geld-Sucht ist dabei wohl noch nicht einmal als Sucht anerkannt, die Wirkung dieser Leute auf die Gesamtwirtschaft und die Gesellschaft ist vergleichbar hoch wie die eines Politikers.
    Macht und Geld kann süchtig und abhängig machen, im Gegensatz zu Missbrauch von stofflichen Mitteln werden diese nicht offiziell untersucht und therapiert: Darum: Sind wir von Süchtigen und Auffälligen „gelenkt“…

    • Ralf Schrader sagt:

      Die schlimmsten Süchte mit der weitesten Verbreitung und den katastrophalsten Konsequenzen sind immaterieller Natur: Reichtum, Ruhm, Gesundheit, Schönheit. Aber gelenkt wird die Schweiz nicht von Personen, sondern der (Geld-) Wirtschaft. Da ist die Sucht systemimmanent. CB ist nur ein Sonderfall, weil er Politikauftraggeber (Wirtschaft) und fremdgesteuerter Politikauftragnehmer (Parlamentarier, Parteifunktionär) in einem ist.

  • Bernhard Piller sagt:

    „…DSI-Befürworter und die SVP seien von den Medien behandelt worden wie die Juden im 3. Reich“ hat er nicht gesagt. Muss man die Aussage einer Person noch entstellen, damit man hinterher besser über die Person herziehen kann? Warum kann man nicht wenigstens korrekt zitieren?

    • Réda El Arbi sagt:

      Der Originalkommentar ist verlinkt. Und er besagt genau das. Er hat übrigens in einem späteren Interview selbst bestätigt, dass er es genau so meine.

      Und ehrlich, wer solche Aussagen macht, über den „ziehe“ ich nicht her. Mit so einem Menschen hab ich Mitleid.

      • Bernhard Piller sagt:

        Nein, der Satz lautete:
        „Der Kampf gegen die SVP vonseiten der Staatsmedien und von ‹Blick› bis zur NZZ hat mich in ihrer ­Radikalität an die Methoden der Nationalsozialisten den Juden gegenüber erinnert.“

        Wenn Sie sagen, ein Mirage.Kampfflugzeug würde Sie an eine Schwalbe erinnern, dann meinen Sie nicht, dass das Mirage Flugzeug eine Schwalbe sei. Ist Deutsch so schwierig?

        • Réda El Arbi sagt:

          Nun ja, der exakte Vergleich wäre nicht die Schwalbe, eher „Ah schau, da knutschen zwei Teenager. Das erinnert mich sn Gruppenvergewaltigungen im Krieg.“

  • Holger H. Seidel-Niggemann sagt:

    Ich finde den Blogeintrag gut und er regt zum nachdenken an. Danke!

  • Ruedi sagt:

    Statt sich hier auf den Herr Blocher in seiner Funktion als erfolgreicher Geschäftsmann einzuschießen, weil er auch ein erfolgreicher SVP-Politiker ist, was logischerweise linken Neid und Frust aufkommen lässt, weil man selber weit und breit, keine einzige solche Figur im linken Lager findet, sollte die Linke Politik sich einmal fragen:

    „Wieso das Volk Europas immer mehr nach Rechts rutscht?“

    Es ist das Versagen der aktuellen Linken Real-Politik, welche die Menschen nach Rechts drängt, und nicht die Rechte Politik. Herr Blocher, die SVP, sucht die Diskussion, Argumentation mit denn Linken, aber die Linke möchte die Rechte am Liebsten auflösen. Bekämpft diese mit allen Mitteln, um an…

    • Réda El Arbi sagt:

      Naja, das letzte Mal als in Europe Menschenrechte abgeschafft und gegen fremde Religionen gehetzt wurde, mit den gleichen Worten und Gedanken, brannte nachher der ganze Kontinent.

      Natürlich wehren sich geistig gesunde Menschen gegen solches Gedankengut.

      • Mark sagt:

        Der einzige der hier hetzt, ist eigentlich der Autor. Und das „geistig gesunde Menschen“ (=Linke) sollte wohl satirisch sein oder irre ich mich. Der Neid und die Erfolglosigkeit spricht Bände und äussert sich in armseligen Texten.

        • Réda El Arbi sagt:

          Nein, ich halte den Vergleich zwischen der SVP und den Juden wirklich für ein Zeichen von Demenz. Und nein, ich würde wohl lieber sterben, als mit Herrn Blocher tauschen zu müssen. Und da gehts nicht ums Geld, sondern darum, sich morgens im Spiegel ins Geseicht sehen zu können.

          Aber ich weiss, mein Worte werden sie nie erreichen. Egal, was Herr Blicher macht, Sie werden es toll finden. Sie werden ihne bis zur letzten Sekunde gegen die „Linken“, die Ihren Führer angreifen, verteidigen. Sie sind ein treuer Soldat, der folgt, nicht hinterfragt.

    • adam gretener sagt:

      Wie empfindlich gewisse Leute plötzlich reagieren…

    • Ruedi sagt:

      Reda el Arbi, da fehlt Text, was ist bloss los mit ihrem Versprechen? – War das ein Versprecher?

      Zusammen mit den Linken Freunden austeilen, aber dann Meinungen zensurieren die nicht ins Denkmuster passen, ist milde gesagt, sehr unhöflich.

      Sie wissen doch Zensur, Meinungsverbote, sind Mittel der NSDAP und solchen die diesem Gedankengut nahestehen.

      Da jede Pappnase Politiker werden kann, ist die Idee mit dem Politiker-Füherschein gut. Wie heisst es so schön im Volksmund: „Wer nichts wird, wird Wirt oder…

      • Réda El Arbi sagt:

        Sobald Ihre Kommentare länger werden als der Originalpost und die restlichen und nichts anderes enthalten als billige Angriffe, fliegen sie raus.

        Was Zensur angeht: ich glaube, da verstehen Sie etwas falsch. Ich muss mich auf einer privatwirtschaftlich betriebenen Seite nicht jeden dahergelaufenen Blocher-Groupie beschimpfen lassen. 🙂

        Es ist übrigens lustig, dass gerade Sie Zensur schreien, haben Sie doch mehr Text als alle anderen, inklusive meines Posts, zu diesem Feed beigetragen. 🙂 Realtiätsverlust?

        Sie dürfen jederzeit einen Blog eröffnen und mich da beschimpfen. Da fragt auch niemand nach irgendeiner Form von Argumenten.

        Nu aber zum Schluss: Stimmen Sie Blochers Nazi-Vergleich zu? Denken Sie, die Medien haben die DSI-Gegner und die SVP behandelt wie die NSDAP die Juden im 3. Reich? Und haben Sie den Mut, öffentlich mit ganzem Namen zu Ihrer Aussage zu stehen?

  • Gabriel sagt:

    Finde das eher problematisch, alle diejenigen, die Stuss erzählen und hanebüchene Vergleiche anstellen jenseits von politischem Anstand in die „Psycho“-ecke zu stellen. Mit Psychopharmaka kann man in den allerallermeisten Fällen übrigens problemlos Auto fahren, soviel zum Sachverstand des Bloggers. Aber das ist die ewige Diskussion mit diesem Blogger.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ach ja, die meisten Antidepressiva auf dem Markt hab ich in meiner Zeit als Süchtiger selbst verschrieben gehabt. Antipsychotika musste ich zum Glück niemals nehmen, kenne aber doch einige Leute, die sie nehmen müssen. Und ehrlich, sie verändern die Persönlichkeit, verlangsamen die Reaktion und verstärkern oft die Wirkung von Alkohol um ein Vielfaches.

      Erzählen Sie mir nichts über PSychopharmaka, da weiss ich nun wirklich ein bisschen Bescheid.

      • Gabriel sagt:

        Dann waren Sie wahrscheinlich polytoxisch unterwegs. Es stimmt schon, dass Psychopharmaka die Psyche verändern. Autofahren kann man bei den meisten trotzdem. Wäre das nicht so, hätte wohl die Pharmabranche ein Problem; sehr viele Menschen sind ja auf Psychopharma, überhaupt nicht nur die,welche man von Amtes wegen darunterrechnet. Wäre interessant zu wissen, wie viele? 30 Prozent oder mehr? Sie könnten versuchen herauszufinden, wie hoch der Bevölkerungsanteil in Zürich ist von Menschen auf Psychopharmaka. Glück für Sie, dass Sie sich die Antipsychotika ersparen konnten, einige sind regelrechte Hirnbomben.

        • Hans Hegetschweiler sagt:

          Ich weiss nicht, ob man mit den „meisten“ Psychopharmaka Auto fahren kann, vertrete aber zur Zeit vor Bundesgericht einen Fall, wo es gerade um ein Fahrverbot wegen Psychopharmaka geht. Nähreres dazu kann ich natürlich nicht ausführen. Zumindest hat also Herr El Arbi recht, dass das IRM (Institut für Rechtsmedizin) für einige Psychopharmaka Autofahren unangezeigt hält. Ich frage mich, ob Sie den medizinischen Überblick haben, um zu sagen, dass man mit den „meisten“ Psychopharmaka fahren darf, zudemn müsste man wissen, was „die meisten“ heisst. Die meisten Typen oder die meist konsumierten?

          • Gabriel sagt:

            Na dann sind Sie ja Experte was rechtliche Fragen zu Psychopharmaka betrifft. Seien Sie stolz auf sich. Haben Sie eigene Erfahrungen mit Psychopharmaka als Konsument? Das Thema ist sehr komplex, das sieht sowohl El Arbi wie ich so, Fachleute auch. Bei El Arbi und mir gibt es einerseits Schnittmengen und andererseits Divergenzen zu solchen Themen. Übrigens, das ist hier ein Blog, zudem ist es nicht das zentrale Thema des Blogs, El Arbi schneidet das Thema manchmal an. Ein ganz gewöhnlicher Stadtblog vom Tagi.

  • Hans Müller sagt:

    Auf den Blocher einprügeln. Das ist alles, wozu Ihr im Stande seid. Eigentlich recht erbärmlich, aber vermutlich glaubt Ihr auch noch, dass Euch das zu Helden macht, zu jenen Unerschrockenen, die allen widrigen Umständen zum Trotz fürs Richtige einstehen, allen Gefahren zum Trotz. So heldig.
    Dabei ist das die plumpe Mainstream-Meinung. Auf ihn einzuprügeln erfordert in etwa so viel Mut, wie in einer Menschenmenge auf den am Boden liegenden, einzelnen Bösewicht miteinzuprügeln. Der ganze Mittelinksmob macht ja permanent nichts Anderes.
    Wenn wir schon bei Eignungstests sind: die wären dringend nötig für Journalisten und Blogger. Was da alles schreiben darf, hat schon etwas Groteskes.

    • Réda El Arbi sagt:

      Jep, Milliardärr mit eigenen Medienhäusern sind wehrlos wie blinde Büsis.

      • Tim Birke sagt:

        @müller ehrlich gesagt hat mich Christoph früher interessiert. Heute wirkt es wie eine Komödie wenn ich seine Beiträge im Blocher TV sehe. Noch schlimmer sind seine Jünger, welche hoffen ein Stückchen der Gunst zu ergattern.

        Junge, neue Falken haben längst die SVP übernommen. Geben sich moderater, distanzieren sich gar vor dem alten Herr, sind aber im Grunde genommen gnauso traurig wie er es war.

        Es kann gut sein, dass die SVP in der nächsten Zeit einen starken Abschwung erleben wird. FDP usw. bieten modernere Lösungen und grasen gut ab.

        Und nein, ich habe mich nie als Held gefühlt weil ich mich für die Menschenrechte einsetze. Es wurde mir einfach in die Wiege gelegt.

  • mozzi sagt:

    so ein scheiss. habt ihr keine wichtigen nachrichten?

  • Peter Schwarz sagt:

    Réda El Arbi sicherlich ist es verlockend dies zu fordern. Allerdings scheinen sie die Idee unserer gegenwärtigen Demokratie nicht ganz zu versehen. Wenn alle ihre Ideen einbringen können wirkt das in der grossen Zahl politisch stabilisierend. Wer setzt denn den Massstab was zur Politik befähigt und was nicht ? Im schlimmsten Fall die aggressivste Politische Gruppe. Allerdings handelt es sich dabei immer um Ideologen und schon haben wir den Salat. Wissen sie, der Unterschied zwischen einem wirklich intelligenten Menschen und einem der sich vor allem dafür hält ist, dass zweiterer glaubt alles zu wissen, wären ersterer sich dabei nie all zu sicher ist.

    • Réda El Arbi sagt:

      Jep, aber hier gehts nur am Rande um Wissen. Natürlich hilfts, wenn man sich etwas in Geschichte und Staatsrecht auskennt, aber hier gehts un geistige Gesundheit. Oder würden Sie ihre Kinder einen Alkoholiker, einem Dementen oder sonst einem psychisch instabilen Menschen anvertrauen? Aber ihr Land schon?

      Nun, ich weiss sicher nicht alles, aber ich weiss genug, und bin psychisch stabil genug, um meinen Job richtig zu erledigen. Das erwarte ich von einem Parlamentarier irgendwie auch.

      Was Blochers Aussage angeht: Es ist super, dass er die in der Öffentlichkeit machen durfte, so sieht man das schwindende menschliche und staatsmännische Format. Sicher aich interessant für die Spezialisten …

      • Peter Schwarz sagt:

        Reda El Arbi Parlamentarier ist heutzutage leider ein Beruf. Um dies zu ändern müsste man wieder zurück zum Milizparlament. Also bloss eine kleine Entschädigung. Die Leute sollten ganz normal in Berufen arbeiten und so den Alltag in die Politik einbringen. Normales Arbeiten fördern auch die psychische Stabilität und es erdet ungemein.Eigentlich war dies auch die ursprüngliche Idee und gut. Wenn sie nun sehen welche Kreise explizit dafür verantwortlich sind und auch immer kräftiger bei Diäten in die Oeffentliche Kasse langen, werden sie jedoch feststellen, es sind meist mitte-links Politiker, denn gerade ihre Mitglieder hätten in der Wirtschaft oft schlechte Karrierechancen.

  • Leon B. sagt:

    Ausgerechnet der äusserst erfolgreiche Unternehmer Blocher wird hier angeführt. Statt der vielen ewigen Studenten von Links, die nach dem Studium (-Abbruch) direkt in die Politik wechseln, ohne jegliche Erfahrung in die Privatwirtschaft usw. Spricht Bände, aber passt gut, manche Journalisten kann man in etwa gleich einordnen…

    • Réda El Arbi sagt:

      Nun ja, ich hab keine Erben um ihren Besitz beschissen, mit Ebners Geld, um danach Milliarden einzustecken. Ich mache auch keine Politik mit Ausländerhetze, um durch die Hintertür Gesetze durchzubringen, die mich noch reicher machen. 🙂

      Ich stehe jeden Morgen auf und arbeite für mein Geld.

      • Tim Birke sagt:

        🙂

        • Tim Birke sagt:

          Am besten noch einen Hilfsfond für arme Milliardäre gründen, welche im Swimmingpool von Herrliberg vom 3. Reich verfolgt werden

      • Leon B. sagt:

        Diese Polemik ist schon so billig, dass man sich fragt ob es Satire ist oder wirklich das Niveau dieses Blogs. Komisch ist nur, dass man es mit der angeblichen „Überlegenheit“ nur zum Kolumnen-Blogger geschafft hat 🙂 Zum Glück hat Blocher Humor und lacht über Beleidigungen & Lügen über ihn, bisher hat es ihm geholfen, denn damit erreicht man nur die Leute die ihn eh verabscheuen. Die Popularität von Blocher und auch Köppel gründet v.a. auf der Unfähigkeit der Linken (Journalisten) ihn mit Sach-Argumenten angehen zu können, meist sind es nur solche Kampagnen wie jetzt.. Bisher alle ergebnislos im Sand verlaufen bzw. meist profitierte die SVP sogar davon. Gut so & Danke, immerhin.

        • Réda El Arbi sagt:

          Oh, das hier mach ich nir so nebenbei. 😉

          Apropos Argumente: Ich finde keins in Ihrem Komnentar. Nur persönliche Angriffe und eine etwas wirre Blocherverteidigung. Die braucht er natürlich, wird er doch von den Medien verfolgt eie von der SS.

          • Leon B. sagt:

            Sie befinden sich auf dünnem Eis. Verleumdung (Betrugs-Bezichtigung) ist strafbar. Auch im Falle Blocher. Weil bekannt ist, dass er nie klagt bei Verleumdungs-Kampagnen, wird es halt immer wieder gemacht. Bisher erfolglos. Und wird auch hier so sein. Die SVP dankt für die Gratis-Werbung. Und wirr finde ich eher diesen Blog. Aber belustigend (unfreiwillig). Wenn an den unzähligen Vorwürfen gegen Blocher irgendwas dran wäre, hätte schon längst irgendein Linker geklagt. Bei einer Verurteilung wäre seine Polit-Karriere ja vermutlich zu Ende gewesen (der feuchte Traum aller Linken und seit Jahrzehnten herbeigeschrieben). Was Sie machen ist linker Boulevard auf tiefem Niveau, nur Polemik.

            • Réda El Arbi sagt:

              Naja, er hat beschissen. Ob er rechtsrelevant betrogen hat, wurde mangels Kläger nie definiert. Es geht um Ethik, nicht um Recht.

              Aber gerne jederzeit eine Klage. Dann müssten die Virgänge von damals auch rechtlich nochmals angeschaut werden. Und es ist immer sexy, wenn man als Blogger verklagt wird 😉

          • Hans Müller sagt:

            Was schwafeln Sie eigentlich immer von Argumenten? Haben Sie je Argumente benötigt, um ihre persönlichen Angriffe in Ihren pseudolustigen Blogs zu führen? Was stellen Sie höhere Ansprüche an Ihre Kommentarschreiber als an sich selbst, immerhin sind Sie ja der Journalist. Oder würden Sie „wirre Blocherverteidigung“ ein Argument nennen? Wirklich peinlich, dass Sie auch noch in der Kommentarspalte jeweils das letzte Wort haben müssen.

          • Mark sagt:

            Klagen wird sicher kaum jemand und Blocher schon gar nicht. Wäre so wie wenn ein Elefant eine Mücke einklagen würde, weil sie versucht ihm ans Bein zu pinkeln. Und auch wenn noch ein paar andere Mücken mitmachen, ist nicht relevant. Zwergen-Aufstand nennt man das glaubich.

        • Hans Hegetschweiler sagt:

          Blocher wurde in der Sache Kammgarnspinnerei Bürglen vom Obergericht des Kantons Zürich zwar nicht verurteilt. Der Freispruch wegen Veruntreuung erfolgte aber nicht etwa, weil er keine Veruntreuung begangen hatte, sondern weil das Obergericht ihm, dem Herrn Dr. iur., zugestand, er habe in entschuldbarem (!) Rechtsirrtum gehandelt. Blocher hatte sich bei seiner Verutreuung auf ein Gutachten seines eigenen Rechtskonsulenten (!) abgestützt, das sagte, die Veruntreuung sei rechtlich unbedenklich. Für normale Bürger heisst es, Unkenntnis schütze nicht vor Strafe. Der Nazivergleich zeugt tatsächlich von Altersemenz.

    • adam gretener sagt:

      Blocher ist kein Geschäftsmann, er ist ein Wegelagerer und Bandit. Er hat dem im Sitzungszimmer gestorbenen Oswald und seinen Kindern die EMS für einen lächerlichen Betrag entrissen, Er hat die Alusuisse-Lonza mit falschen Versprechnungen übernommen, dann geschlossen, filetiert und verhökert, die Arbeitslosen dem Staat überlassen. Er hat mit Grübel/Suter an der Zerschlagung der Swissair mitgewirkt. Er hat mit den Ebner-Visionen die Pensionskassen geplündert. Der BZ Trust, unter der Leitung Blcohers, Geschäftsführerin diversen Ebener-Visionen, hat zwischen ’92 und ’98 über 3 Milliarden Franken an Geschäftsführungshonoraren abgezogen. Deals ABB/Alstom, Sprengstofffabrik Dottikon. Und und…

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        lieber adam. wenn es leute wie blocher nicht geben würde, wären die geldquellen des sozialismus schon lange versiegt. man kann blocher sicherlich einiges vorwerfen. fakt ist aber, dass er sich für die schweiz einsetzt-, mit der ems-chemie ein unternehmen aufgebaut hat, welches sich nachhaltig behaupten kann-, und – seine kohle hat er selbst verdient. es ist billig, von den sozis, immer gegen blocher zu schiessen-; zumal die meisten akteure aus dem linken lager nichts anderes können, als das geld anderer auszugeben. und. die „elite“ der sozis – siehe „der rasa-millionär…“ – frönen eh und schon länger dem kapitalismus. verlogen.

        • Réda El Arbi sagt:

          Seine ersten Millionen hat er nicht selbst verdient. Sie wurden ihm von Ebner vorgeschossen. Dass er mit Südafrika Geschäfte gemacht hat …

          • Philipp M. Rittermann sagt:

            …was an der scheinheiligkeit der linken nichts ändert. bei den rechten manifestiert sich der egoismus im kapital und bei den linken wird dito von der wirtschaft abgezwackt für den vollkommen überissenen ausbau der sozial-industrie. heisst, man nimmt „die kohle von den andern“ und „investiert…“ sie für die seinen. meines erachtens ist das mindestens genau so egoistisch. links-rechts unterscheidet sich heute leider nur noch ideologisch – die „ziele“ sind die selben. und wo bleibt der bürger?

          • tststs sagt:

            Werter Herr Rittermann, man könnte aber auch der Meinung sein, dass
            a) es DIE Schweiz nicht gibt
            und
            b) die Schweiz, die CB retten will, so nicht existiert/nie existiert hat/nie existieren wird.

            IMHO kann man CB wertschätzen für
            a) seine Kunst/Hodel-Sammlung
            b) dass er sich freiwillig als Antipode hergibt
            c) dass er doch Leben in die Politik bringt

        • adam gretener sagt:

          Lieber Phillipp, nochmals, er hat die EMS-Chemie nicht aufgebaut. Nach dem Tod des alten Oswalds im Sitzungszimmer, hat Blocher – als Hausjurist – den Auftrag bekommen, das Unternehmen für gegen 90 Millionen zu verkaufen. Was macht er, er verkauft sich das Unternehmen heimlich für nicht mal 30 Millionen selbst. 1/4 des damaligen Werts des Unternehmes. Zufälligerweise war er damals auch Verwaltungsrat bei der damaligen Bankgesellschaft, welche Ihm natürlich das Geld lieh und im selben Jahr (79) wurde er Nationalrat. Was denkst Du, verlangte die Bank von Ihm als Dankeschön für die Millionen im Nationalrat? Und wer war der erste Kunden von Ebners Visionen? Richtig, die EMS Chemie…

          • adam gretener sagt:

            Erklärung, was das Traumduett Blocher/Ebner mit der Schweizerischen Bankgesellschaft angestellt haben. Bis Ende 80er war das eine solide Bank, Kleinersparer, Hypotheken, Kredite, Lohnkonti. 7,5% Eigenkapitalrendite. Blocher im Verwaltungsrat. Der Martin Ebner kaufte sich auf verschlungenen Wegen mit der Zeit bis ca. 10% Aktienanteile und forderte als „Robin Hood der Kleinsparer“ eine Rendite von bis 15 – 20 Prozent und baute die Bank in eine hochspekulative Investmentbank um, mit der Hilfe Blochers. Drückte mit Hilfe Blochers seine Visionen in die Bank und 10tausende Pensionsparer verloren ihr Geld. Alle wurden arm dabei, bis auf Blocher/Ebner. Die „Fusion“ war geebnet. Blocher noch…

          • H.k.j. Fritsche sagt:

            Und der heimliche Gehilfe Merz wurde dann auch Bundesrat

          • Philipp M. Rittermann sagt:

            lieber adam. wir sind uns wohl alle bewusst. man wird nicht mutli-millionär mit purer, ehrlicher arbeit. however – im gegensatz zu gschpänlis wie dem rasa-millionär und dem chef-mänätscher der syngenta, will blocher die schweiz erhalten – und nicht abschaffen. und da ist es mir persönlich sch****-egal, woher sein vermögen rührt. -> wenn sich die eu-konformen millionäre für die abschaffung der schweiz stark machen – ist es im lager der sozis plötzlich gaaaaaanz ruhig. lustig, nicht?

          • adam gretener sagt:

            Phillipp, retten vor was? Ihr Schnäuze von der SVP kommt mir vor wie eine Horde übermotivierter Pfadis, die einer Frau ums verrecken über die Strasse helfen wollte, obwohl die gar nicht rüber will.

            Aber schön sind wir uns einige geworden, dass Blocher kein Unternehmer, sondern eine Heuschrecke und Parasit ist.

          • Tim Birke sagt:

            @rittermann

            sie schlendern am thema vorbei. dieser mann hat behauptet die presse in der schweiz sei wie das 3. reich.

            wobei man genau weiss, dass ein grosser teil der presse von svp sympathisanten unterwandert wurde. man fühlt das auch bei der berichterstattung von 20min und anderen zeitungen. selten liest man etwas gutes über ausländer, welche, als beispiel in zürich einen mann vor dem ertrinken gerettet haben (da dies dort noch zur kultur gehört).

            ergo christoph ist nichts heilig, das 3. reich ist eine weitere provokation. menschen denen nichts heilig ist sind gefährlich vor allem für die welche ihnen folgen wie weisse schäfchen. dabei sind schwarze genauso wertvoll.

      • Mark sagt:

        Ach Gretener, Ihre XXX-Tausenden Kommentare in Talkbacks und auf Social Media sprechen eigentlich für sich über Ihren „Leistungsausweis“. Da hat offenbar jemand seeehr viel Freizeit… Und möchte seine Schuhe an Personen abputzen die was geschaffen und erreicht haben. Ich meine in der realen Welt.

        • adam gretener sagt:

          Also in Talkbacks habe ich noch nie kommentiert, was auch immer SIe damit meinen mögen. Und in den sozialen Medien bin ich mehr als moderat unterwegs. Nicht so mein Ding.

          Zu ihrem Kommentar weiter oben. Ich würde mich sehr gerne mit Blocher in einem öffentlichen Prozess wiederfinden, wo er endlich Stellung beziehen müsste zur Übernahme EMS, Alusuisse-Lonza, Bankgesellschaft, Weltwoche, Ebner-Visionen und und und. Das wird er aber natürlich nicht eingehen, so wir er die Themen seit jeher meidet wie der Teufel das Weihwasser. Aus gutem Grund!

          PS: Meine Schuhe sind immer sauber.

          • Mark sagt:

            Tausende Kommentare allein hier im Tagi-Bereich. Und immer dasselbe Lied. Auch bezüglich dem ersehnten Prozess (klagen Sie doch :)) entsteht der Eindruck, dass sich da jemand wichtig machen möchte, der ansonsten nichts darstellt. Aber viel Neid bzw. Missgunst gegen Blocher & Co.

          • adam gretener sagt:

            Réda, ein Stalker ist eben auch ein Fan, kennst Du ja.

            An Mark: Ich trete immer und überall als Adam Gretener auf, konsequent. Und ja, vor Abstimmungen und Wahlen kommentiere ich hie und da intensiv. Kann ja die Eidgenossenschaft nicht im Stich lassen

  • Peter Graf sagt:

    Und so viel Quatsch darf man ohne Führerschein schrieben dürfen, Herr El Arbi?

  • Eisenheim sagt:

    Alte Psychiater-Weisheit passt hier gut: «In guten Zeiten behandeln wir sie, in schlechten regieren sie uns.»

  • Bernhard Strässle sagt:

    Nun mal langsam. Erstens ist Blochers irre Aussage von den Betroffenen, von der Presse, ja aus den eigenen Reihen verurteilt werden. Das widerliche Statement wurde nicht nur neutralisiert. Blochers Realitätsverlust wurde entlarvt. Das schädigt zukünftig seinen Ruf als Chefideologen und Übervater. Solche Korrektive sind überall in der politischen Führung eingebaut (z. B. Experten, ausgebildete. Chefsekretäre. Selbst dem nebenamtlichen Gemeindepräsidenten steht der ausgebildete Gemeindeschreiber zur Seite, der die politischen Höhenflüge oder eigennützigen Unregelmässigkeiten wieder auf den Boden der Rechtmässigkeit zurückholt, lange bevor ihn der Wähler stoppen muss.

  • Tim Birke sagt:

    Herr Blocher,

    ich versichere Ihnen, dass wir das 3.Reich mit allen legalen Mitteln bekämpfen werden, im vollen Umfang und mit aller Entschlossenheit.

    (Bei den Ständeratswahlen im Jahre 2011 hätten Sie gegen diesen Zürcher antreten sollen, der weiss viel über das 3. Reich, man hat ihn in Zürich nicht einmal zu einem öffentlichen Diskurs zugelassen. Er hätte Ihnen den Kopf gründlich gewaschen.)

  • beda sagt:

    Das Problem dürfte wohl an der Selbstselektion von politischen Amtsträgern liegen: Nur Leute mit hohen Bewunderungs- und/oder Machtmotiv nehmen die die viele Arbeit auf sich, die ein politisches Amt mit sich trägt. Es stellt sich die Frage, ob das die Politiker sind, die wir möchten. Dies trifft besonders auch Personen mit narzisstischen Zügen zu. Allerdings ist Narzissmus per se nicht schlecht, wahrscheinlich braucht es für Positionen, die extrem viel „Commitment“ fordern, ein Mindestmass an Narzissmus (bspw. Chefärzte, Schauspieler, Manager, etc.).

    Gefährlich wird es dann, wenn die Narzisstischen Züge negative Folgen für das Umfeld (im Fall von Politikern die Bevölkerung) haben. Allerdings ist es in der Forschung umstritten, ab wann oder ob überhaupt von einer (narzisstischen) Persönlichkeitsstörung gesprochen werden kann (Persönlichkeitsfaktoren sind eine Art „Kontinuum“).

    Wahrscheinlich müssen wir uns damit abfinden, dass Narzissten von der Politik angezogen werden, wie Fliegen vom Licht.

  • adam gretener sagt:

    Lieber Réda, den Post von Thomas Fuchs schon gesehen?

  • Hans-Peter Gisler sagt:

    Selbstverständlich hat der Autor El Arbi Recht und jeder Mensch der in politischer Verantwortung steht muss dafür aus- und weitergebildet sein. Mindestens im Bereich „Public Management“ an einer Fachhochschule oder Uni. Selbstverständlich …
    H.-P. Gisler

  • Rodi sagt:

    Offensichtlich haben bald ALLE Erdenbewohner Probleme – nur wer ist berechtigt die Massstäbe zu setzen?!?
    Bedenklich bis zT grauenhaft.

  • Robert Tucano sagt:

    Auch wenn man selbst auch findet dass Blocher wieder einmal über sein „eigenes Götterbild“ gestolpert ist kann man sich fragen ob dieser Réda El Arbi mit „seinem Rundumschlag“ sich selbst noch unter Kontrolle hat (er leidet unter narzistischen Störungen wie er von sich selbst erzählt)? Ob dann alle Aerzte und Psychiater so frei von Medis zur Behandlung von Blocher sind . . . (viele brauchen diese um ihre gewaltigen Arbeitspensen überhaupt bewältigen zu können, was nicht neu ist).

    Vielleicht sollten auch „Berichteschreiber“ (die sind für mich oft in der gleichen Kategorie wie Blocher) einen „Führerschein“ machen, nicht nur „Alte“ ! Gilt die Meinungsfreiheit in der Schweiz…

    • Réda El Arbi sagt:

      Jep. Nur bekleide ich kein Amt, führe keine Partei und hab keine Leute, die mir blindlings folgen. Und bitte, googlen sie die Begriffe „Glosse“ und „Satire“.

      • paul schmid sagt:

        Nun Herr El Arabi wenigstens müssen Sie unter Blocher im gegensatz zu Herrn Erdowahn nicht in den Knast wegen irgend welchen Aussagen und werden nicht zugebombt wie die Kurden das eigene Volk.

        • Réda El Arbi sagt:

          Naja, zum Glück leben wir nicht „unter Blocher“. Dann wär ich nämlich wirklich nicht so sicher, ob ich nicht im Gefängnis sitzen würde für meine Texte. Ich darf daran erinnern: Alt Bunderat Blocher ist Alt Bundesrat, weil ihn die vereinigte Bundesversammlung für seines Amtes nicht fähig, nicht Demokratie- und Konsens-tauglich, befunden hatte. Er ist einer dder ganz wenigen Bundesräte, die das geschafft haben.

        • adam gretener sagt:

          Unter Blocher? Die Wahnvorstellungen werden immer obskurer. Blocher wurde bereits 2007 hochkant aus dem Bundesrat – na ja – abgewählt, bzw. hinausgeworfen. Er hat nicht nur auf Zuruf der Amerikaner wie ein Schosshündchen die Tinner-Akten vernichten lassen, sondern er bekam auch sonst nichts gebacken.

          Manchmal frage ich mich ernsthaft, in was für einem Staat ich leben. Evtl. braucht es auch einen Führerschein für Wähler.

          Unter Blocher. Ich bekomme bald Pickel.

  • Frank Zuffnik sagt:

    Schoen und gut, Fuehrerschein fuer den Fuehrer, aber wer kontrolliert denn, ob jene die den waehlen zurechnungsfaehig sind? Ich mein, wenn da schon Demokratie und auch jene die 1+1 nicht auseinanderhalten waehlen duerfen, dann haben die doch ein Recht, von einem vertreten zu werden der ihrer Bodenhaftung entspricht und nicht so abgehoben das sogar zusammenzaehlen kann, womit die wo den dann waehlen voellig ueberfordert sind. Ein Volk hat doch das Recht demokratisch genau die zu waehlen, die ihm entsprechen, also auch Blindgaenger, Alkis, Demente, Wahlfaelscher, Luegner und was es halt auch im Volk noch so gibt. Seinesgleichen halt.

    • Kevin Meier sagt:

      Also bei 1 + 1 kann ich wirklich nichst auseinander halten. Da ist eine 1 und noch eine andere 1. ich kann die beiden nicht unterscheiden.

  • R. Raschle sagt:

    Das ist in der Tat ein Thema und auch der Vergleich ist gut. Das Problem geht aber weiter. Politiker können es sich leisten, um Stimmen zu „fangen“ in einer Art über die Welt zu reden, die jeder (S)/Fachlichkeit widerspricht. Dem Volk nach dem Mund reden nennt man das oder auch Populismus. So lange es beim Reden nach dem Mund des Volkes bleibt, ist das ist nicht zu vermeiden. Aber inzwischen scheint es so, dass viele Politiker auch so denken, wie sie daherplodern. Gewiss, Politiker müssen gesellschaftliche Situationen bewerten und hier kommt Subjektivität bzw. die politische Orientierung ins Spiel. Aber wenn die Bewertung auf einer konfusen Analyse der Situation beruht, wird’s…

  • geezer sagt:

    theoretisch stimme ich dem vorschlag zum eignungstest für politiker zu. nur damit wird das problem nicht gelöst, sondern nur an ärzte und psychiater weitergereicht. und die haben bekanntlich auch schon x-mal ganz tragisch versagt. einfacher wäre hier ein obligatorisches rentenalter für politiker. dann wären die alten im (verdienten?) ruhestand, und die jüngeren könnten endlich nachrücken. interessant ist, dass bei dieser frage alle parteien dieselbe meinung haben: lieber am sessel kleben bleiben, als den jungen platz zu machen. schade.

  • Maiko Laugun sagt:

    „..erst mal von einem Arzt und einem Psychiater untersucht werden, um seine geistige Stabilität und seinen Zugang zur Realität zu überprüfen. Danach wäre eine kurze Befragung …. vonnöten, um seine Eignung für seinen Beruf nachzuweisen.“

    Nein, diese Massnahmen drängen sich in erster Linie bei den Wählern auf.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    es ist politik. und die ist plakativ. obwohl ich persönlich den vergleich suboptimal finde, ist die linke nicht in der position hier ein riesengeschrei zu veranstalten. ich erinnere. u.a. die drohungen gegen köppel, die weitaus tiefer unter der gürtellinie waren, wurden auch in diesem blog seeeehr relativiert und verharmlost. also, geschätzter herr el arbi – bitte mit gleichen ellen messen-; bei links und rechts.
    ps: meines erachtens gehört die „nazi-keule“ generell verbannt – über alle spektren.

    • Réda El Arbi sagt:

      Nun ja, die Drohung gegen Köppel war wochenlang Thema, wurde von Linken und Rechten verurteilt etc. Hier gabs kaum einen „Aufschrei“. Kurz die Realität checken, bevor Sie solche Vergleiche machen.

      Seine eigene Situation mit den Massenmorden des 3. Reichs zu vergleichen, ist einfach krank. Vor allem wenn man als Milliardär einen Grossteil der Landespolitik mitsteuert.

      PS: Wenn jemand Göring verherrlicht, bleibt nichts anderes als die Nazi-Keule. Genauso, wenn jemand Neonazi-Tweets verbreitet. Soll man dann so tun, als hätte das nichts mit Nazis zu tun?

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        also ich halte es mit der nazi-keule so. -> ich gehe nicht (mehr) darauf ein. da sie ja immer jeder grundlage entbehrt. ausser sie kommt effektiv von der neonazi-ecke – und auch die ist mir zu dämlich um darauf zu reagieren.

        • adam gretener sagt:

          Lieber Phil, also wenn Köppel meint, er verehre Göring, dann hat das doch nichts mit einer Nazi-Keule zu tun, wenn man ihm das vorwirft? Köppel meinte ja nicht, Göring hätte schöne Schuhe und die böse Masse schloss daraus, dass er ein Nazi-Sympathisant sei. Sondern O-Ton: Er verehrt Göring als politische Person. Köppel gehört ja ebenfalls der Propaganda-Abteilung an, also liegt doch der Schluss nahe, Köppel möchte die WW publizistisch so führen, wie es Göring im 3. Reich getan hat?

          Und ich habe für ende Monat eine Überraschung für dich. Ich habe Blondie geklont! Nein, nicht die Sängerin…

          • Philipp M. Rittermann sagt:

            geschätzter adam. nochmals – ich finde die nazi-assoziationen IMMER daneben – egal woher sie kommen. auch vom köppel. es ist aber ein unterschied, ob man diese trifft, oder todes-drohungen in der öffentlichkeit postiert.

            …mir schwant böses…ende monat…. – aber wie du weisst, bin ich hart im nehmen. freue mich auf dich!

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