Nächstenliebe und Heuchelei

nächstenliebe

Ich war lange kein Freund von Weihnachten. Das hatte wohl mit den alkoholgeschwängerten und mit Familienzoff angefüllten Feiertagen meiner Kindheit zu tun. Dazu mochte ich die Konsumschlacht im Dezember nicht. Inzwischen finde ich die Feiertage ganz ok, um friedlich mit Freunden und Familie das Jahr abzuschliessen und mich bei den Leuten zu bedanken, welche die Zeit für mich schöner und besser gemacht haben.

Ich werde aber noch immer allergisch, wenn ich Menschen sehe, die sich das ganze Jahr nur engherzig, giftig, hasserfüllt und missgünstig zeigten, aber ab dem 18. Dezember mittags plötzlich ihre Nächstenliebe entdecken. Leute, deren Social-Media-Beiträge vor Wut und Hetze triefen, und die dann im Weihnachtstaumel kitschige Bildchen mit noch kitschigeren Sprüchen von Nächstenliebe und Frieden auf Erden posten. Und das im gleichen Jahr, in dem sie Kriegsflüchtlinge zurück in den Bombenhagel schicken wollten, den Notleidendsten berechnende Gier unterstellten und sich davor ängstigen, dass man in einem der reichsten Ländern der Welt vielleicht etwas an weniger Begüterte abgeben könnte.

Leute, die so gerne «christlich-abendländische Kultur» beschwören, in deren Namen sie da ganze Jahr über gegen Schwächere und Andere und Fremde hetzen.  Leute, die grundsätzlich immer Angst haben, dass man ihnen etwas wegnimmt und sich dann für zwei Wochen theatralisch ans Herz greifen und Mitgefühl heucheln. So viel zum Verständnis der christlichen Werte.

Natürlich sollte ich in meiner grenzenlosen Toleranz auch ein Herz für ************ haben. Aber soweit bin ich in meiner zenmässigen Buddhanatur noch nicht. Immerhin hasse ich solche Heuchler nicht mehr. Ich habe inzwischen Mitgefühl.

Denn wenn sie selbst den Bruch in ihrer Persönlichkeit noch nicht wahrnehmen, wenn sie morgens in den Spiegel schauen, ihr Umfeld nimmt es wahr. Solche Menschen werden selten geliebt. Und sie projizieren ihre eigene innere Unzufriedenheit, ihre Ängste und ihr Unglücklichsein nach aussen, auf die Schwächeren. Sie treten die, die noch weiter unten sind. Und das ist extrem unsexy.

Und irgendwann, vielleicht mal an Weihnachten, wird ihnen ihre Zerrissenheit, ihre Bigotterie, bewusst und alles, was ihnen bleibt, ist Scham. Und genau dann werden sie unser Mitgefühl brauchen, um wieder einen Platz in der Gemeinschaft zu finden, in der Menschen, egal welcher Herkunft, welcher sexuellen Orientierung, welcher Hautfarbe oder welcher Religion, einander beistehen.

So, genug gepredigt. Ich wünsche schöne restliche Feiertage und viel gutes Essen.

69 Kommentare zu «Nächstenliebe und Heuchelei»

  • Max Benser sagt:

    „LIEBE DEINEN NACHSTEN, WIE DICH SELBST“
    26 So jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein.

    27 Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.

    6 Wer aber ärgert dieser Geringsten einen, die an mich glauben, dem wäre es besser, daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft werde im Meer, da es am tiefsten ist.

  • Spieglein an der Wand sagt:

    Bin mit der Kernaussage des Textes ja soweit einverstanden, allerdings mag ich das selbstgerechte, moralinsaure Geprahle und Geprolle des Autors je länger je weniger ertragen.
    Schalt mal einen Gang runter Réda und nimm Dich selbst nicht immer so wichtig, dann nimmt man Dich evtl. auch ausserhalb des immergleichen vereinsamten Tastenkrieger – Zirkels mal ernst.

    Cheers und ja ich weiss, keiner zwingt mich Deine eitlen Ergüsse zu lesen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Nun ja, das Thema liegt mir am Herzen. Und ehrlich, wenn ich meine Prinzipien nach den Reaktionen, egal ob Widerspruch oder so wie du, ausrichten würde, wärens keine Prinzipien.

      Ausserdem macht mir das Streiten hier in den Comments Spass und gehört zum Konzept des Blogs. Die meisten Leute kommen, um die Fights weiterzulesen. Ich muss mir immer einige Argumente aufsparen und nicht schon im Originalpost verheizen.

      Funktioniert ganz gut 😀

      Sogar bei dir, wie’s aussieht. Chrchrchr.

      • Spieglein an der Wand sagt:

        Dir liegen vorallem Themen am Herzen, die polarisieren, so Klicks generieren und bei denen Du Dich dann als Ritter der Moral und Retter der Schwachen und Geschändeten aufspielen kannst.

        Aber natürlich ist es schon so, dass „Comment-Fights“ mit den Ruedis dieser Welt massiv zur Problemlösung beitragen 🙂

        • Réda El Arbi sagt:

          Mein Job ist Unterhaltung. Ich könnte auch über den Bachelor schreiben.

          Aber mir ist es lieber, die Leute müssen sich auch im Alltag mit nicht ganz so leichten Themen auseinandersetzen. Und Leute wie Rudi kann ich sowieso nicht erreichen. Aber allen die da draussen sonst noch lesen, will ich aufzeigen, dass Ethik noch immer existent ist.

          Natürlich könnte ich mich auch als Zyniker betätigen, wie es wohlstandsverwahrlosten Ex-Linken anstehen würde.

          Aber das überlass ich anderen.

  • Lea sagt:

    Absolut einverstanden mit allem was im Blog steht. ABER: Wir „Gutmenschen“ (halte ich für ein Kompliment) müssen uns auch an der Nase nehmen und nicht alle Leute, welche zum Teil berechtigte Existenzängste haben, mit Leuten in einen Topf werfen, welche auf extrem hohem Niveau leiden. Auch in der Schweiz gibt es Menschen, die einen Job suchen oder mit 50 in die Langzeitarbeitlosigkeit entlassen werden. Dass diese Leute sich Sorgen machen ist o.k. und sollte nicht mit xenophoben Geschwafel verwechselt werden. Ausserdem ist es jetzt an uns den Menschen klar zu machen wie wichtig es ist an Rechtsstaatliche Prinzipien festzuhalten und eine gewisse Menschlichkeit in der Gesellschaft zu erhalten.

  • Willi Forrer sagt:

    Mit Deinem Artikel stimme ich grundsätzlich überein, habe aber schon unterhaltsamere Beiträge von Dir gelesen. Deine Antworten auf z.T. ziemlich angriffige Kommentare aber haben mich beeindruckt. Mit scharfer Zunge genau das vertreten, was Du in Deinem Blogbeitrag geschrieben hast. Gefällt mir sehr gut, weil es aus dem einheitlichen Medienbrei heraussticht. Ich selber muss mich mit der Heuchlerei an Weihnachten zum Glück nicht mehr herumschlagen, werde aber hier in BKK Neujahr mit vielen pathetischen Vorsätzen ausgiebig feiern und freue mich auf Deine realen Blogs im nächsten Jahr.

  • Hans Hunziker sagt:

    Herr (?) Réda El Arbi
    Ich habe Ihren Artikel mit grosser Freude und Zustimmung gelesen. Wenn ich nun aber Ihre Antworten auf die Leserkommentare lese, wird es mir schwarz vor den Augen: Ich muss mich mit Abscheu, Ekel und Graus von Ihrem Gedankengut und von der Art und Weise, wie Sie sich hier aufspielen abwenden. Es tut mir leid, so verbessern Sie die Welt nicht. Das ist der falsche Ansatz und die falsche Sprache. Gewählte Worte sind verräterisch. Mit Ihrer Tirade sähen Sie Hass. Lesen Sie die Bibel, gehen Sie in sich und lernen Sie. Lernen Sie die Liebe und die Nächstenliebe. Danke.

    • Réda El Arbi sagt:

      ich kenn die Bibel. Ist das Buch, in dessen Namen die meisten Menschen in der Geschichte der Menschheit umgebracht wurden. Hier gehts um Menschlichkeit, nicht um Religion.

      • Hans Hunziker sagt:

        Abgesehen vom „Gefasel“ – wie Sie es nennen -, das hier in diesem Blog stattfindet, würde es mich sehr interessieren, was Sie Herr El Abri ganz persönlich für die Flüchtlinge in der Schweiz oder sonst wo getan haben? Haben Sie einen oder zwei bei sich zu Hause aufgenommen? Würden Sie es tun, wenn der Staat dazu aufrufen würde? Würden es die anderen Kommentarschreiber tun? Würde ich es tun? Ich weiss es nicht. Die praktische (gute) Tat des Einzelnen macht erst die Differenz. Reden und Schreiben kann jeder. „Tun“ ist echte Nächstenliebe. Mit gutem Beispiel vorangehen. Abgesehen von einer barmherzigen Regierungsrätin Im Kanton Aargau, fehlen mir die Beispiele.

        • Réda El Arbi sagt:

          Ja, ausserdem hab ich einen Monatslohn für die verschiedenen kleinen Projekte abgegeben, die Flüchtlinge an der Ostgrenze unterstützen. Freunde von mir sind in Lesbos, andere Freunde von mir kümmern sich um die Flüchtlinge,m die hier ankommen. Da ich nicht so viel Zeit hab, unterstütze ich die Leute eben finanziell.

          Aber ich bin auch in anderen Projekten beteiligt, zum Beispiel in Kambodscha. Da hab ich Patenkinder, deren Ausbildung ich finanziere.

          Ist das genug, um Menschlichkeit einzufordern? Denken Sie, ich predige Wasser und saufe Wein?

          Aber ich will ja nicht mal, dass irgendwer persönlich Flüchtlinge aufnimmt. Mir würde es reichen, wenn man sie nicht zum Verrecken wieder zurückschicken will. Es reicht mir schon, wenn wir nach den jetzigen Gesetzen Menschen aufnehmen, die vor Tod und Terror fliehen.

          Und ehrlich, ich kenn nicht einen einzigen Schweizer, der deswegen auf irgendwas verzichten muss. Und darum kotzt mich die Hasshetze gegen Fremde und Flüchtlinge an. Das letzte Mal, als in der Schweiz irgendjemand gegen Flüchtlinge und eine religiöse Minderheit gehetzt hat, waren das die Fröntler, die Schweizer Freunde der Nazis.

          • Hans Hunziker sagt:

            Ja, das ist ja schon ganz toll. Meine Botschaft ist aber: Finanzielle Unterstützunmg ist gut, es reicht aber nicht. Es braucht viele Tausend Schweizer, die sich die Hände dreckig machen, die helfen, die unterstützen, die integrieren, die lehren, die ausbilden etc. Die Nagelprobe kommt dann, wenn es den Einzelnen unmittelbar betrifft, wenn die Schulhäuser, Turnhallen, ZS Anlagen, Altbauwohnungen, Zelte und IKEA-Häuschen überquellen. Dann müssen wir Schweizer sagen (Sie, ich): Ja wir nehmen einen Flüchtling zu UNS auf, wir geben ihm Platz für ein Bett, er darf mit uns am Tisch sitzen und essen. Und zwar während Wochen und Monaten. Dann erst zeigt sich, ob wir Wasser predigen und Wein trinken.

            • Réda El Arbi sagt:

              Quatsch. Es reicht vollkommen, wenn wir sie aufnehmen, ihnen einen Platz und eine Chance geben. Wir haben nämlich Institutionen, die für genau das da sind.

              Die meisten, die gegen Flüchtlinge hetzen, haben noch nie mit einem gesprochen, Was meinen Sie, wie oft, ich diese „Dann nimm doch einen bei dir auf“-Müll schon gehört hab. Von Leuten, die dieses Argument brauchen, weil sie sich über Ausländer im zug aufregen. Oder am Bahnhof.

              Klipp und klar: Würden Sie sie lieber abweisen oder verrecken lassen, als ihnen in ihrer Gemeinde eine Gebäude zur Verfügung zu stellen?

          • Sportpapi sagt:

            “ Die Nagelprobe kommt dann, wenn es den Einzelnen unmittelbar betrifft, wenn die Schulhäuser, Turnhallen, ZS Anlagen, Altbauwohnungen, Zelte und IKEA-Häuschen überquellen.“ Haben wir das alles denn nicht schon? Oder wieso wird da ständig von Asylchaos in der Schweiz geschrieben?

  • Fredi Oberholzer sagt:

    Ach…die ganze Katholische Kirche ist verheuchelt , verlogen was das zeug hält… damit auch der Muslimische Glaube und auch der Protestant..
    Der einzige glaube auf dieser Welt wo keine probleme macht und das Wahre aufzeigt ist der Buddhismus.

    • Christian S. sagt:

      Nicht ganz zutreffend, dass der Buddhismus keine Probleme macht.
      Auch beim Buddhismus gibt es leider unschöne Auswüchse.
      Sehen sie sich den Konflikt in Sri Lanka zwischen Buddhisten und Hindus an.
      Oder in Burma wo Mönche aggressiv gegen islamische Minderheiten vorgehen und den Hass in der Bevölkerung schüren.
      Und wenn diese Minderheiten übers Meer fliehen, werden sie in Thailand von „Buddhisten“ wieder aufs Meer zurückgeschickt.

      Ausserdem geht es beim Buddhismus auch immer mehr nur ums Geld. Aus allem wird ein Geschäft gemacht.
      Den armen Leuten wird das Geld au der Tasche gezogen damit man die Tempel noch prunkvoller mit Gold verzieren kann.

      Wenn das das einzig Wahre sein soll?

    • Lea sagt:

      Der Buddhismus war gerade in seinen Anfängen enorm Brutal. Die Leute wurden mit Gewalt zum Buddhismus gedrängt. Auch heute noch gibt es durchaus äusserst gewalttätige Buddhistische Organisationen. Jeder der denkt, die absolute Wahrheit für sich gepachtet zu haben ist potenziell eine Gefaht für die Gesellschaft. Tut mir leid Ihnen die Illusionen zu nehmen…

  • Dani Kobler sagt:

    Gibt es eigentlich das JRZ von SRF nur im Dez oder auch von Jan bis Nov?

  • Jörg Schneider sagt:

    Sie beginnen Ihre Tirade mit einem Bibel-Zitat, Herr El Arbi. Kennen Sie auch die zweite wichtige Aussage von Jesus? Sie lautet: Urteile nicht!

    • Réda El Arbi sagt:

      Naja, ich bin Atheist. Und ich messe Menschen an Ihren Worten und Taten. Ich hasse sie nicht, wenn sie ohne Herz und Gewissen durchs Leben stolpern. Ich bemitleide sie. Weil sie in den letzten Sekunden auf dem Sterbebett dem eigenen Wesen ins Auge blicken müssen. Das ist die Hölle.

    • Alex Flach sagt:

      Lieber Herr Schneider… sie zitieren aus einem Buch, an das in den letzten 2000 Jahren zig Leute (Mönche, Schriftgelehrte, etc.) Hand gelegt haben und in dem ein Mann „zitiert“ wird, der schon bei der Erstfassung seit ein, zweihundert Jahren tot war. Ich behaupte mal einfach dass das Jesus nie gesagt hat. Sie können mir aber gerne das Gegenteil beweisen.

  • Peter Gisler sagt:

    «Ein kleines Herrenvolk sieht sich in Gefahr: man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen. Sie fressen den Wohlstand nicht auf, im Gegenteil, sie sind für den Wohlstand unerlässlich.» Das schrieb Max Frisch vor Jahrzehnten. Damals waren die Italiener gemeint, man hatte Angst, sie könnten unsere eidgenössische Eigenart verändern. Das haben sie auch: alle essen heute Pizza! Es kamen dann noch andere bis hin zu den geschmähten Deutschen und alle haben geholfen, unseren Wohlstand zu vermehren.
    Nun, wo es uns besser geht als allen anderen, kommen auch noch Flüchtlinge und wollen von unserem guten Geld, u.a. mit viel fremdem Fleiss verdient, überleben. Ist das nicht der Hammer?

  • Edi Rey sagt:

    Auch hier wieder: Die Hetzer, Motzer, die Menschenverachter und Rassisten sind hoffentlich nicht auch noch dieselben, welche so gerne betonen, dass wir doch ein christliches Land seien. Aber Herr El Arbi hat recht, wer mit soviel sebst gezüchteten Hass leben muss, ist wirklich gestraft.

  • Ruedi sagt:

    Richtig, Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, oder die 10 Gebote, wenn alle Menschen danach Leben würden, würden wir in einer friedlichen Welt leben, die Realität ist aber leider eine andere.

    Die Menschen aus denn Kriegs-Flüchtlings-Ländern, können anscheinend leider auch nicht nach dieser Regel, „Liebe deinen nächsten wie dich selbst“ leben.

    Denn wenn sie das tun würden, müssten sie ja nicht vor den Kriegen in ihren Ländern flüchten, oder? – Oder will jemand sagen die Flüchtlinge hätten mit diesen Kriegen gar nichts zu tun? – Nicht alle sind nur Opfer. Und wenn, dann Opfer ihrer eigenen Intolleranz, gegenüber anderen.

    • Ruedi sagt:

      Wir Menschen sind alle Sünder, Hass und Liebe liegen nahe beieinander, die Kunst ist es diese Gefühle kontrollieren zu können. Menschen mit einer anderen Meinung Tolerieren und Respektieren, das funktioniert aber nur, wenn das gegenüber das auch macht. Wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein, sprach Jesus als der Mob eine Frau steinigen wollte.

      Aber Nächstenliebe heißt nicht dass man sich dafür selbst aufgeben muss. Das wäre dann gegen das Gebot der Selbstliebe. Die Schweiz oder Europa kann nicht zu viele, oder alle Flüchtlinge dieser Welt retten. Alles hat seine Grenzen, wo fängt Nächstenliebe an, wo hört sie auf?

      • Réda El Arbi sagt:

        Naja, sobald Sie mal für einen Flüchtling auf irgendwas verzichten mussten, können wir uns dieser Argumentation widmen.

        Bis dahin ist es Gefasel, um die eigene Angst und das Fehlen von Hilfsbereitschaft schön zu quatschen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ja, es ist bestimmt richtig christlich, den Flüchtlingen die Schuld am Krieg zu geben.

      • Ruedi sagt:

        Ja, es ist sicher genauso Christlich, wie Sie allen Flüchtlingen den Opfer und Heilligen Status verpassen. Wir haben ja schon unsere, nur Positiven Erfahrungen, mit der ersten Kriegs-Flüchtlingswelle aus dem Balkan machen dürfen, unter denen auch die nette Minderheit der Heroinimporteure waren/sind.

        Leben Sie mal ein paar Jahre in einem Entwicklungsland, dann wissen Sie dass da viel negatives so normal ist, was Sie sich in ihrem Heidiland „NOCH“ nicht mal in ihren wildesten Träumen vorstellen können. Aber wie man sehen kann, arbeiten die Möchtegern-Gutmenschen daran, die Schweiz auf diese Stufe runterzubringen, mit Nächstenliebe bis zur Selbstaufgabe.

        Wie man in Zeitungen fast täglich…

        • Ruedi sagt:

          …Wie man in Zeitungen fast täglich lesen kann, hat die Kriminalität eine neue Dimension der Vorgehensweise, Gewalt und Häufigkeit angenommen, welche es so früher nicht gab. Kann man das bereits der neuen, oder noch der alten Flüchtlingswelle zuordnen?

          Sicher ist, 70% der Knastbewohner sind Ausländische Kultur-Bereicherer, die aus lauter Dankbarkeit für unsere Christliche Hilfsbereitschaft kriminell geworden sind. Die Schweiz war mal ein sicheres Land, war, ist schon länger her.

          • Réda El Arbi sagt:

            Tut mir leid, das ist nicht wahr. Nach Bundesstatistiken ist die Kirminalität in der Schweiz rückläufig.

        • Réda El Arbi sagt:

          Also, Sie würden nur Heilige vor dem Verrecken retten? Sünder nicht?

          • Ruedi sagt:

            Zitate Vimentis: „Ausländer (23%) begehen in der Schweiz jede zweite Straftat.“

            „Ausländer begingen 56% aller Straftaten bei einem ausländischen Bevölkerungsanteil von rund 23% im Jahr 2011. Sowohl bei Schweizern wie Ausländern scheint die Kriminalität seit dem Jahr 2000 stärker zugenommen zu haben als die Bevölkerung. Im Jahr 2010 haben Schweizer Bürger 45‘600 Straftaten begangen. Im Vergleich zum Jahr 2000 hat diese Zahl um 28% zugenommen, während die Anzahl Schweizer um 5% gewachsen ist.“

            „Demgegenüber begingen Ausländer im Jahr 2010 fast 60% mehr Straftaten als im Jahr 2000, nämlich 52‘600. In der gleichen Zeit ist die ausländische Wohnbevölkerung in der Schweiz um rund 20%…

            • Réda El Arbi sagt:

              Bitte bringen Sie keine Statistiken von 2012 die von VIMENTIS ausgewertet wurden. Informieren Sie sich direkt an der Quelle: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/19/03/02/key/01.html

              Aber eben: Kennen Sie einen kriminellen Ausländer? Sind Sie schon einem begegnet? Und mischen Sie da Ausländer, Flüchtlinge, Kriminaltouristen, etc?

              Und wie viele Ausländer kennen Sie, die nicht kriminell sind?

              Dann, kurz zum Rechtsverständnis: Weil es Ausländer gibt, die kriminell sind, wollen Sie Flüchtlinge, die noch niemals in der Schweiz waren, also auch nicht kriminell sein konnten, dem Tod überantworten?

              Sippenhaft nach Nationalität? Dann müsste man auch alle Schweizer ausweisen, egal, ob sie nun kriminell waren oder nicht. Schliesslich gibts ja kriminelle Schweizer. ODer sind Ausländer weniger Menschen und haben deshalb weniger Anrecht auf Rechtsstatlichkeit?

        • Réda El Arbi sagt:

          Ok, mal Klartext: Sie glauben, Sie können Menschen, die vor Tod und Terror fliehen, abweisen und trotzdem über Menschlichkeit verfügen, weil … Ja, warum eigentlich? Weil das alles Verbrecher sind? Weil wir arm sind und wegen denen auf so viel verzichten müssen? Weil es da unten gar nicht so gefährlich ist? Weil das Boot voll ist?

          Ich empfehle Ihnen mal im Archiv die Schweizer Zeitungen von 1938-45 zu lesen. Darin finden sich genau Ihre Argumente. Damals haben wir Juden nach Deutschland zurückgeschickt, weils da ja nicht wirklich gefährlich war.

          Aber ich danke Ihnen für die Diskussion. An unserem Dialog können die Leser genau die Zerrissenheit nachvollziehen, die ich oben im Blogpost beschreibe. Sie wollen keine Flüchtlinge hier, Sie interessieren sich nicht mal für die Fakten. Aber tief in sich drin wissen Sie, dass es unmenschlich ist, Flüchtlinge aus Krieg und Terror abzuweisen. Also versuchen Sie zu rationalisieren. Nur geht das eben nicht mit Fakten, also erfinden Sie Geschichten und Horrorszenarien. Um Ihr Gewissen zu beruhigen. Das ist schon mal nicht schlecht, zeigt es doch, dass Sie noch ein Gewissen haben.

          PS: Ich habe in Entwicklungsländern gelebt. Zum Beispiel in Kambodscha nach dem Krieg, als es noch das 3-ärmste Land der Welt war. Und genau das ist der Grund, warum ich tue, was ich tue und denke, wie ich denke

          • Ruedi sagt:

            Glauben Sie wirklich Sie können die Probleme lösen, die Welt retten, wenn Sie die Welt in Flüchtlinge und Flüchtlingshelfer aufteilen?

            Was ist mit der Eigenverantwortung? – Oder braucht es die seit der Erfindung der Hilfsorganisationen und den Möchtegern-Gutmenschen mit fremdem Geld nicht mehr?

            Welches Ausland hat den Schweizern geholfen, als Sie arm waren und Auswanderten. Die mussten sehr hart Arbeiten um sich etwas aufzubauen. Viele haben nicht mal die Überfahrt geschafft, oder sind an Tropischen Krankheiten elend gestorben.

            • Réda El Arbi sagt:

              Ich würde gerne sehen, wie Sie das alles in Homs einen Flüchtling ins Gesicht sagen. Natürlich nur, wenn Sie sich nicht vor den Bomben, den Heckenschützen, dem Gift in der Luft und den stinkenden Leichen fürchten.
              Und das ist der letzte Kommentar, den ich Ihnen freischalte. Sie haben ja genug Platz bekommen, um klarzustellen, dass Sie keine Flüchtlinge reinlassen wollen. Es wirkt auch nach dem Rationalisieren und Verleugnen noch unmenschlich.

              PS: Öhm, vielleicht gucken Sie mal in ein Geschichtsbuch?

          • Ruedi sagt:

            Sie haben den miesen Fixer Charakter behalten, wenn sie mit anderen Meinungen überfordert sind, blockieren sie, oder haben keine Luschd.

            Habe sie genau richtig eingeschätzt – Feiger Warmluft-Furzer!

            Leute wie sie sind der größte Witz, wenn sie das Wort Nächstenliebe in den Mund nehmen, so wie sie sich verhalten nimmt es ihnen sowieso keiner ab – aber sie sind ja auch nicht Relevant.

            Weiterhin viel Spass im Baden in der eigenen Doofheit.

            • Réda El Arbi sagt:

              Sie hatten mehr als zehn Kommentare, um Ihre Meinung darzulegen, haben aber nicht ein stichhaltiges Argument für Menschlichkeit im Verreckenlassen von Flüchtlingen bringen können. Ich denke, das ist genug. Diesen Kommentar hab ich aber gerne durchgelassen. Als Beispiel.

              Wegen dieser Art der Kommentare behalte ich mir vor, die zu sperren, die nicht in diesen Blog passen.

              Dieser zeigt uns sehr schön, was für eine Art Person Sie sind. Tut mir echt leid für Sie.

    • Lea sagt:

      Was hat ein 5-Jähriger Flüchtlingsjunge mit dem Konflikt seiner Eltern zu schaffen? Da die Leute kein politisches Mitspracherecht besassen tragen die meisten auch keine Schuld am Konflikt. Vielleicht sind nicht alle Opfer, aber die allermeisten. Sie wollen aber ALLE dafür betrafen, das ev. auch ein Täter unter den Flüchtlingen ist? In diesem Konflikt führen etwa 5 Länder miteinander Stellvertreterkriege. Was kann die lokale Bevölkerung dafür, dass sich Saudis und Iraner hassen? Dieser Konflikt ist zu komplex, als dass da jemand noch den Durchblick hätte, da wäre ich vorsichtig mit Ihren Vorwürfen!

  • irene feldmann sagt:

    weihnachten inspiriert mich mit gedichten. nach dem text von reda ging mir so einiges durch den kopf, und deshalb uebersetze ich die bedeutung dieses gedichtes schon im vorherein. als junger mensch erlebt man viel, oftmals ziemlich schlechte dinge und ein fluchtweg kommt erst im erwachsenen alter…. dieses gedicht representiert fuer mich die ewige, innere schoenheit eines jedens von uns, ob wir nun diese leben oder uns den nebelschwaden hingeben, dass nenne ich wohl schicksal….

    johann wolfgang von goethe:

  • Dieter Walker sagt:

    Meine Worte. Nichts ist auch mir zuwider als Heuchler. Auch die, die sich mit ihrer gross inszenierten Spenderei (jede Rappe zellt) sich in Szene setzen und sonst während des Jahres die weniger Glücklichen als „Abschaum“ bezeichnen und am liebsten vergasen würden. Auch Arbeitgeber mit ihren bescheuerten Phrasen vom „wertvollen“ Mitarbeiter und dabei diese wie Vollidioten behandeln. Danke Reda El Arbi; tut immer gut in der heutigen Zeit noch Denkende zu finden.

    • irene feldmann sagt:

      Gefunden

      Ich ging im Walde
      So vor mich hin,
      Und nichts zu suchen,
      Das war mein Sinn.

      Im Schatten sah ich
      Ein Blümlein stehn,
      Wie Sterne blinkend,
      Wie Äuglein schön.

      Ich wollt es brechen,
      Da sagt‘ es fein:
      Soll ich zum Welken
      Gebrochen sein?

      Mit allen Wurzeln
      Hob ich es aus,
      Und trugs zum Garten
      Am hübschen Haus.

      Ich pflanzt es wieder
      Am kühlen Ort;
      Nun zweigt und blüht es
      Mir immer fort.

      (Johann Wolfgang von Goethe)

  • Silvia Schär sagt:

    ….aus diesem langen Artikel lese ich …den Frust… Die Verletzungen, und den Schmerz seiner Kindheit heraus ! An Weihnachten geht es darum, was vor mehr als 2000 Jahren geschehen ist! Der Schreiber hat in diesem Punkte recht: Jesus sagt: liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!! Es beginnt also bei jedem persönlich! Wie wollen wir andere lieben? Wenn wir uns selbst nicht lieben können? Und ja! Es gilt für alle: Menschen jeder Hautfarbe…aller Herkunft…ganz gleich ob arm oder reich…oder wie auch immer er in seinem Leben Orientiert ist….Die Liebe Gottes zu uns Menschen wurde sichtbar, durch die Geburt Jesu an Weihnachten! An dieser Tatsache ist nicht zu rütteln…friede auf Erden!

    • Réda El Arbi sagt:

      Quatsch, ich bin Atheist und Humanist. Mich kotzen einfach die Menschen an, die sich schnell an Weihnachten an ihr Mitgefühl erinnern und den Rest des Jahres andere Menschen wie Scheisse behandeln. Ganz ohne Religion.

      • Daniel Gugger sagt:

        Nun Herr oder Frau El Arbi
        Herr Müller hat es auch schon erkannt in Ihrem Artikel. Hass. Siehassen das was Sie in Ihrer Kindheit erlebt haben. Und jeden, bei dem Sie der Meinung sind, er gibt nichts oder nur ab 18 Dezember. Meinen Sie, Sie sind der oder die einzige, die das betrifft. Menschen die nur zu Weihnachten geben und nicht das ganze Yahr über kotzt Sie an? Jeder Mensch in unserer Gesellschaft gibt. Wir zahlen tausende Franken an Steuern-damit wird auch den Flüchtlingen geholfen. Wir alle Zahlen Tag für Tag irgendwo ein, womit anderen geholfen wird. Deswegen finde ich Ihren Artikel unangebracht und eine Lüge und Sie schlagen uns allen ins Gesicht, weil Sie nicht genug bekommen haben

        • Réda El Arbi sagt:

          Ja, Steuern befreien von Mitgefühl und Verantwortung für Schwächere. Ich sehe ihre Art des Denkens.

          Versuchen Sie woanders ihre fehlende Menschlichkeit zu entschuldigen. Hier werden Sie durchschaut.

          Und ich bin eigentlich ziemlich zufrieden in meinem Leben, umgeben von Menschen, die mich lieben, in Sicherheit und mit genug materiellen Werten, dass ich gerne etwas an Flüchtlinge abgebe. Ich bin nicht von Angst und Hass getrieben.

  • Hannes Müller sagt:

    Ziemlich viel Hass in einem kurzen Artikel.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ja, man kann halt nur das in dem Artikel erkennen, was man selbst fühlt. Andere sehen anderes in diesem Post.

      • Hannes Müller sagt:

        Ich kann‘ s Ihnen auch sachlich begründen. Zusammengefasst sagt der Artikel, Kehret um und tuet Busse, das übliche, das ein Prophet an der Oxford Street so sagt (derjenige, den ich noch erlebte, trug dann noch ein Schild „The End is Nigh!“ und verteilte wirre Traktate über gesunde Ernährung.

        Dass die Menschen, die Sie verachten, in diesem Artikel die zentrale Position haben, und deren Verdammung Ihr zentrales Anliegen ist, dass Sie die aber gnädig einigermassen wieder in die Gemeinschaft aufnehmen würden, wenn sie genug gelitten hätten und ihre Sünden bereuten, zeigt weder Liebe, noch Nachsicht, noch Gelassenheit. Man trifft das typischerweise bei religiösen Fanatikern an.

        • Réda El Arbi sagt:

          Nein, die Aussage im Blogpost ist noch einfacher: „Sei kein Arschloch und heuchle nicht an Weihnachten“. Das sind für mich menschliche Grundwerte. Es geht nicht um Sünden, es geht nur um minimale Empathie und Menschlichkeit. Werte, die einst Grundlagen unserer freiheitlichen, humanistischen Gesellschaft waren und nun von verängstigten, frustrierten und verhetzten Menschen wieder abgeschafft werden sollen.

          Nun, halten Sie grundlegende menschliche Werte für fanatisch? DAS sagt mehr über Ihre Persönlichkeit als über die Werte.

          • Hannes Müller sagt:

            Sie schreiben den Leuten vor, wie sie Empathie und Menschlichkeit haben sollen. Und dass sie das haben sollen.

            • Réda El Arbi sagt:

              Nein, die Leute müssen das nicht haben. Aber sie müssen sich dann eben anhören, dass sie empathielos und unmenschlich sind. Damit müssen sie dann eben leben. Und sowohl Menschlichkeit wie Empathie sind klar umrissene Werte in unserer freiheitlich-abendländischen Gesellschaft. Das definiere nicht ich.

          • Hannes Müller sagt:

            Dass sie den Leuten das anbefehlen, oder auch nur schon vorwerfen, setzt Sie über diese Menschen. Das bedarf einer Begründung. Eigentlich gibt es nach meinen Kenntnissen nur zwei solche: Macht, oder Religion.

      • Fred Grossen sagt:

        @ Réda El Arbi.
        Wer zur Meinung von Anderen von ankotzen und Scheisse redet, kann nicht wirklich mit seinem Leben zufrieden sein. Hätten Sie das Mittgefühl von dem Sie reden, müsste das auch aus Ihren Texten herauszulesen sein. Tut es aber nicht!

        • Réda El Arbi sagt:

          Naja, ich schreibe ja, dass mich die intoleranten Hetzer an die Grenze meiner Toleranz bringen. Denen das zu sagen, ist Meinungsfreiheit. Ist ja nicht so, dass ich sie in Kriegsgebiete schicken will, wie sie die Flüchtlinge.

          Unsere freiheitliche Demokratie geht an solchen Hetzern kaputt. Menschen, die Menschenrechte selbst definieren wollen, über alle Völker hinweg, Menschen, die Demokratie mit der Diktatur der Mehrheit verwechseln, Menschen, die sich einen Dreck um Andere kümmern, sondern immer von der Angst geleitet werden, etwas abgeben zu müssen, widern mich an. Trotzdem sollen sie ihren Platz in der Gesellschaft haben. Aber sie müssen halt auch ein Echo für ihre Haltung entgegennehmen.

          Mein verbaler Einsatz gegen Menschen, die andere Menschen wie Scheisse behandeln und Kinder in den Krieg zurückschicken wollen, schmälert mein Wohlbefinden nicht die Bohne. Im Gegenteil: Wenn ich mich nicht mehr gegen solche kaltherzigen, frustrierten und hasserfüllten Leute einsetzen würde, könnte ich morgens nicht mehr in den Spiegel sehen.

          Wissen Sie, ich habe niemals geglaubt, dass die Deutschen damals plötzlich alle Nazis wurden. Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass es niemals die SS-Uniformen waren, die den Holocaust möglich machten, sondern die 0815-Alltagshasser.

          Bei uns waren es dieselben, die die Juden an der Grenze wieder zurückschickten. Heute sind es keine Juden mehr, sonder Nordafrikaner und Menschen aus dem nahen Osten, aber es gibt trotzdem genug Schweizer, die sich ethisch genau so verhalten wie damals gegenüber Juden. Und wer jetzt nicht den Mund aufmacht, an dessen Händen klebt das Blut der Kinder, Mütter und Väter, die auf dem Weg hierher verrecken.

          Schöne Festtage noch.

          • Hans Meier sagt:

            Mein Gott, die Art und Weise, wie Sie Ihre moralische Ueberlegenheit zur Schau stellen, wird langsam unertraeglich!

            • Réda El Arbi sagt:

              Schön, dass Sie meine moralische Überlegenheit anerkennen. Über meine Bescheidenheit können wir gerne diskutieren. 😉

              Im Ernst: Halten Sie das Pochen auf ein Mindestmass an Menschlichkeit für moralische Herablassung? Checken Sie mal Ihren ethischen Kompass.

  • Diego sagt:

    Es ist Weihnachten ?!?

  • Gabor Horvath sagt:

    Her Gugger, bitte schauen Sie mal in den Spiegel. Ganz lang und konzentriert. Wenn Sie können…

  • Leo Schmid sagt:

    von obigem Artikel kann ich praktisch jedes Wort untsxhreiben. Jedoch was mache ich mit einem besserwisserischen, selbsrerkenntnisresistenten Besucher, der ausgerechnet an solchen Tagen mit Absichtlich und Penetranz seine miesen Charaktereigenschaften demonstrieren muss?
    Umbringen , wie auch immer, gilt nicht. Verbale Exekution wäre angezeigt, da die Toleranzgrenz längst überschritten ist. Aber Tonart und Wortwahl wurden mir mit der Erziehung abtrainiert. Hier steh ich und kann nicht anders. Ich muss ihm vorbehaltlose und überschwänglich zustimmen. Vielleicht merkt er ja die Lüge und will mich daran aufhängen. Aber dann fahr ich die schwere Artillerie auf und dann, ja dann Gnade im…

  • Daniel Gugger sagt:

    Dieser Artikel ist absolut fehl am Platz. Aber das sind wir ja schon gewöhnt, denn die Lügenpresse steuert dieses ganz gezielt. Haltet ihr eure Mitmenschen wirklich für so dumm und naiv???

    • Réda El Arbi sagt:

      Schauen Sie sich das Bild oben im Blogpost an. Noch Fragen?

      • Réda El Arbi sagt:

        PS: Lügenpresse ist inzwischen ein Kompliment, wenns von Hetzern, Fremdenhasser und verängstigen Wohlstandsverwahrlosten kommt.

    • chris sagt:

      Gugger, karikieren Sie hier sich selbst?

    • Thomass Nauser sagt:

      @Gugger: Lesen Sie die Evangelien: Jesus nennt Menschen, die heuchlerisch fromm reden (nicht handeln) „weiss getünchte Gräber“ – innerlich tot, abstossend und verfault. Das ist nicht weniger klar als der Text oben, original-christlich und dem Thema Weihnacht angemessen.

      Trotz meiner grundsätzlich von El-Arbi verschiedenen Lebensgrundauffassung (ich bin kein Atheist) empfinde ich seine Analyse als leider zutreffend. Ich wundere mich oft über die selbstgefällige Art politisch über „christliche“ Werte zu reden, wenn man nur Andersartigkeit abwehren will. Das Zeitalter der „christlichen Staatsmacht“ ist zum Glück vorbei. Vielleicht können dadurch christliche Inhalte wiederentdeckt…

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