US-Rapper Necro misshandelt!

Mit diesem Bild auf seinem Facebook-Profil will rapper Necro gegen die Zürcher Haftbedingungen protestieren.

Mit diesem Bild auf seinem Facebook-Profil will Rapper Necro gegen die Zürcher Haftbedingungen protestieren.

Der knallharte US-Death-Rapper Necro, der am Wochenende in einem Zürcher Club eine Schlägerei anfing und ein paar Besucher verletzte, wurde für ganze 100 Stunden (nicht Tage) in eine Zelle gesteckt, bevor die Polizei ihn nach Hause schickte. Der arme Bub ist davon nun so traumatisiert, dass er noch immer nicht mit dem Weinen aufhören kann. Er will einen Song (oder ein Buch?) über seine grauenhafte Zeit im Zürcher Gefängnis schreiben.

Wir vom Stadtblog sind unseren Insiderquellen bei der Zürcher Polizei nachgegangen und haben das Martyrium des Rappers nachgezeichnet.

Anonyme Quelle 1: «Die Kollegen waren knallhart. Nachdem Polizeiaspirantin Susi F. die Bande verhaftet hatte, wurde Necro brutal von seinen Gschpänli getrennt. In einer Einzelzelle ohne Internetanschluss wurde er isoliert. Und obwohl er seit seinem Auftritt nichts mehr gegessen hatte, musste er «ohni Znacht is Bett». Eine perfide Hungerfolter, die nach Schweizer Recht nur ganz bösen Buben vorbehalten ist.»

Anonyme Quelle 2: «Er leistete lange Widerstand, das muss man zugeben. Er beschimpfte die Beamten, obwohl sie in Überzahl waren, bis sie  ihm mit «Swiss Waterboarding» drohten: Wenn er weiter so unanständige Ausdrücke benutzen würde, wollten sie ihm den Mund mit Seife auswaschen.»

Anonyme Quelle 1: «Er wollte lange nicht gestehen. Die Beamten dachten, sie müssten zu härteren Mitteln greifen. Um 1.35 Uhr gingen sie zu dritt in seine Zelle und nahmen ihm sowohl seinen Teddybär wie auch sein Snoopy-Nachtlicht weg. Aber Necro blieb hart, auch wenn man ihm ansah, dass ihm die Tränen zuvorderst standen. Im Hintergrund liessen sich die Beamten von einer Frau in Zivil beraten. Wir vermuten, dass es sich um eine Kleinkinderzieherin des Bundesnachrichtendienstes handelte.»

Anonyme Quelle 2: «Morgens kriegte er dann richtiges Frühstück, von der neuen Schicht. Sie wissen schon, dieses ‚Guter Bulle, böser Bulle‘-Spiel. Nachdem er sich wieder etwas gefasst hatte, schlugen sie aber gleich nochmals zu: Anstatt, wie angekündigt, Burger mit Erbsli und Rüebli, brachten sie ihm Spinat zum Zmittag. Mit völlig aufgeweichten Fischstäbli. Da gestand er alles. Aber ehrlich, an diesem Punkt hätte er seine Grossmutter verraten, nur um den grauenerregenden Haftbedingungen zu entkommen. Aber er war noch nicht frei! Zuerst musste er nochmals zwei Nächte in den Zürcher Folterzellen verbringen und eine Busse von 1000 Franken bezahlen, bevor ihn die Beamten an den Flughafen fuhren und in ein Flugzeug setzten.

Wir vom Stadtblog sind zutiefst betroffen. Solche Zustände führen dazu, dass gewalttätige Rapper mit Machokomplex nicht mehr bei uns auftreten wollen!

Hoffentlich.

Und weils grad so passt:

35 Kommentare zu «US-Rapper Necro misshandelt!»

  • jay sagt:

    Reda, du hast das gschrieben? Ich hab gedacht du warst mal gut. Schau dich an hahaha.

  • jay sagt:

    Was isch das fuer ein schlechter beitrag. Traurig nur traurig..

    • Réda El Arbi sagt:

      Ah, hat sich doch noch ein Groupie gezeigt. Solltest du nicht Cheerleaden oder so? Mit Bommel und Böschel am Bühnenrand.

    • Réda El Arbi sagt:

      Oh ich war mal ein kriminelles Arschloch, DAS hätte dir gefallen, echt.

      Aber selbst damals hab ich nicht geheult, als ich mehrere Wochen in der Kaserne war.

      Necro ist ein Warmduscher, ein Mittelstandsbub, der auf Streetboy macht. Jöö.

      • Keen sagt:

        Necro ist ein Idiot und ein Arschloch aber produzierte sehr gute Instrumentals und hatte auf seinen ersten Alben auch einen, meiner Meinung nach, teiweise interessanten, morbiden Humor. Bin mir etwas unsicher ob du seine musikalischen Leistungen beurteilen kannst oder solltest.

        • Réda El Arbi sagt:

          Naja, mir gefällts nicht. das reicht für meine Einschätzung. Muss ja niemand deshalb keine Necro-Tracks kaufen.

  • jay sagt:

    Oh die schweizer sind beleidigt. Viva Necro Viva Necro!!!! Ihr versteht das eh nicht, what the fuck do you know about rap?

    • Réda El Arbi sagt:

      Der Bub wurde nicht für seinen Sound eingelocht. Obwohl das auch ein Grund wäre, wenn ich mir den Flow so anhöre.

    • Darius sagt:

      Jeder der so ein Theater macht wegen 4 Tagen Knast, aber gleichzeitig auf Gangster macht hat absolut gar nichts mit Hip Hop oder Rap zu tun, schlichtweg weil er fake ist.

      Necro ist ein verdammtes Weichei.

  • Roland K. Moser sagt:

    Hallo Stadtpolizei!
    Könnten wir noch ein Foto der Zelle haben?
    🙂

  • Dorian sagt:

    Das schlimmste ist, dass dieser Rapper überhaupt für einen Auftritt in die Schweiz kam und wir hier somit ganz viele Fans haben, die seine Texte und Persönlichkeit gutheissen. Die Kommentare auf Facebook zeugen auch von Intelligenz…

    Alex Maurer, ein Schwulenhasser:
    „They even don’t know how you are looking, dumb faggots. Taking a photo of Vinnie Paz. I like your death rap, keep doing you thing homie. salute from germany“

    Lisa Hartmut, die zwar weiss, dass Necro ein böser Junge ist, aber ihn jetzt doch plötzlich nicht mehr mag:
    „Go fuck yourself necro – nice to know you are a persona non grata to switzerland. Its well known that you are a thug.
    You lost some fans that night…

  • Mike Müller sagt:

    Ja, der Necro ist wirklich ein armer Cheib. Und er hat Recht: Das Swiss System sucks, aber so was von! Da schlägt man ein paar Typen die Beisserchen raus, und schon wird man verhaftet! So was wäre ihm in Amerika nie passiert. Da muss man schon Schlimmeres getan haben, zum Beispiel mit bluttem Busen am Strand liegen. Ich würde gerne zur Spendenaktion aufrufen, um Necros Busse zu bezahlen. Denn: Jeder Rappen (und erst recht jeder Rapper) zählt!

  • Thomas Fischer sagt:

    Necro hat offenbar 5 Typen verhauen in 25 Tagen Europa. Er hat eine Liste auf seinem Facebook Profil veröffentlicht:

    In the past 25 days I had to punch 5 people in the face
    One dude got punched in the face in Finland in the hotel room cuz I was paying for this girl’s room so I could bang her – and her hater friend who didn’t like Drew brought 2 guys back to the room – needless to say these dudes got out of line and caught it
    Then in Romania some kid made like he was pissing on the stage during my encore – he was disrespecting and got cracked with the mic in the face – long story short he ran out of the club like a bitch then apologized to me on Facebook the next day – I accepted his…

  • Lisa sagt:

    Ich war vor über zehn Jahren auch mal für eine Nacht in Zürcher U-Haft (an meinem 18. Geburtstag!). Das war wirklich nicht so schlimm.
    Bei uns in Nidwalden gibt es über die Wintermonate immer viel mehr Einbuchtungen, das sagt jedenfalls mein Mami, die im Altersheim in der Küche arbeitet, und die kriegen jede Woche die Anzahl Mittagsmenuebestellungen fürs Gefängnis zum machen. Dort in der Altersheimküche ist klar: lieber drin im warmen, gemütlichen Gefängnis als sich draussen einen abfrieren! Aber ich weiss, U-Haft und normal Gefängnis ist nicht das gleiche. Übrigens: Das Altersheim macht für das Gefängnis extra verggie, glutenfrei und Halal Menüs, die können das vorher ankreuzen!!

    • adam gretener sagt:

      Liebe Lisa, sorry, aber Du bist ein naives Tütschi. Über Nacht im „Gefängnis“? Was hast Du gemacht? Nackt über die Strasse gerannt, weil Du schon 6 Wodka-RedBull intus hattest? Oder eine SBB-Busse nicht rechtzeitig vom Papa zahlen lassen und blöderweise in die Volljährigkeit gerutscht?

      Sitz erstmal ein Jahr lang unschuldig und die siehst zu, wie sich dein 50 Jahre altes Leben draussen in Luft auflöst.

      • Réda El Arbi sagt:

        Fehlende Erfahrung ist nicht persönlich verschuldet, Adam. Sie kann nichts dafür, dass sie nie länger unschuldig im Gefängnis sass.

      • Irene feldmann sagt:

        Moses war der Richter……..nicht Adam. ****

      • Marcel Liechti sagt:

        Sie haben wohl einfach wieder mal Lust gehabt, empört zu sein. Sie schreibt, eine Nacht sei nicht so schlomm gewesen, nichts von einem Jahr. Und sie bezieht sich auf die kurze Einbuchtung dieser Rappermemme und der ist sicher nicht unschuldig gesessen. Iss ein Snickers, Adam!

      • Lisa sagt:

        @ adam gretener: Wir haben randaliert und geklaut.
        Und mein Papi hat mir nie eine Busse bezahlt. Der hat nämlich mit seiner IV-Rente selber kein Geld. Und naiv bin ich auch nicht, habe in ZH 4 Jahre lang als Prostituierte gearbeitet, um mir meine Erstausbildung bezahlen zu können (weil, wie gesagt: Papi hatte kein Geld.)

  • KMS a PR sagt:

    ach ja. alles halb so wild. „wohlstands-rapper“ der gattung necro’s, gibts massig. natürlich sind nicht alle so blöd im ausland rumzuprügeln und sich dann einlochen zu lassen. good trip back to the states, dear necro. you’ll be forgotten soon.

    • Adam Gretener sagt:

      Snoop Dogg hat da wenigstens mehr Stil. Er nimmt Verhaftungen wie ein richtiger Mann, wenn ihm mal wieder im blödsten Moment ein Ballen Gras aus der Jackentasche vor die Füsse vom Polizisten purzelt. Er lächelt hinter seiner Brigitte-Bardot-Gedenksonnenbrille selig hervor. Zieht seinen Pimp-Kunstledermantel zurecht und hinkt gewollt und cool von dannen.

    • jay sagt:

      Nein. Es gibt nur einen Necro. Aber ich nehm an du kennst ihn nicht seit 1992? Also weisst du nicht wovon du redest.

      • Hitz sagt:

        Jay: Das ist total beeindruckend, was Du für ein inniges Verhältnis zu Necro hast. Du bist voll der Homie!!!!!

      • Darius sagt:

        Ah, jetzt check ichs, du bistn Necro Stan.

        In anderen News; Necro’s Fanboy ist empört darüber, dass niemand sein lächerliches Idol ernstnimmt.

  • Faebe sagt:

    Immerhin konntest Du nun verarbeiten dass Du oder deine Partnerin keine Fischstäbchen kochen kann und dein Teddy und Nachtlicht selbst im Knast mit dir sind. Ansonsten zeugt dieser Blog mehr von primitiver Art als von Journalismus oder gar Satire. Dein Bad Boy Image kaufe ich dir auch heute nicht ab.

    • Réda El Arbi sagt:

      Nun ja, das macht mich traurig. Ich werde deshalb mit meinem Teddy drüber reden. Ich schwör!

    • KMS a PR sagt:

      du faebe. bist du auch einer der unreifen schlabberhosen-und-kapuzen-bubis mit ödipus-komplex? – bitte melde dich bei mir. ich mache ausnahmsweise einen gratis-exorzismus. 🙂

      • Faebe sagt:

        Ich bin ein Tierschützer und appeliere an Redas Verstand Teddybären nicht mit einzusperren wenn er mal in eine Zelle muss.

  • lala sagt:

    naja der gute mann hatte glück wurde er nicht per ffe in der geschlossenen versorgt.

    aber das scheinen einige künstler zu fürchten: wenn die poesie zur realität wird.

    dazu mein persönlicher rap-gott (der leider viel zu früh gestorben ist):

    https://www.youtube.com/watch?v=glEiPXAYE-U

  • Hitz sagt:

    FanFuckintastic: Ich glaube, das ist das erste Mal, dass ich einen Reda-Artikel geil fand. Noch geiler ist aber, was dieser oberkrasse Streetwise-Gangsta da in Caps-Lock schreibt, z.B.:

    BUT I LOOK AT PEOPLE’S EYES IN THE CROWD AND I CAN TELL WHO HAS AN ISSUE WITH ME, AND WHO HAS LOVE
    I AM FROM THE STREETS, THIS IS A TALENT OF MINE
    I CALL IT MY SPIDER SENSE

    Ich habe schon lange nicht mehr so gut gelacht. Was für ein Spast.

    • jay sagt:

      Kennst du Beooklyn? Flatbush?

      • Hitz sagt:

        Ist Beooklyn der Ort, wo die Beos herkommen (das sind diese lustigen sprechenden Vögel, Du weiss schon)?
        Und ja, klar, ich kenn die total gut. Muss ich auch, um so voll beeindruckende „SPIDER SENSES“ richtig ernst zu nehmen.
        Ich bin übrigens auch „FROM THE STREETS“, die benutz ich nämlich jeden Tag, um zur Arbeit zu kommen! Deshalb habe ich auch „WORK SENSES“!!!! Dis is äi täilent of mein!!!!!!

  • Sandra sagt:

    Armer Mann. Ohne viel zu denken kommt er in ein fernes Land und die mögen seine als Gastgeschenk gedachten Fäuste nicht, machen ein Aufhebens wegen ein paar ausgeschlagenen Zähnen und strafen dann noch mit Spinat. Ich meine, Rosenkohl wäre noch gegangen, aber Spinat? Das war… mir fehlen die Worte.

    Ich bin erschüttert über diese harten Massnahmen. Das muss den armen Mann in seinen Grundfesten erschüttert haben. Ich hoffe sehr, er kann über die Jahre über diese grausame Situation hinwegkommen. Vielleicht kann er es ja in einem Lied verarbeiten, das er dann bevorzugt unter der Dusche runterraspelt…

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