Der Mann mit der Knarre

Nicht vom Facenookprofil eines irren Waffennarren, sonder von der eines amtierenden Nationalrats.

Nicht vom Facebookprofil eines irren Waffennarren, sondern von dem eines amtierenden Nationalrats.

Nein, das ist keines der üblichen Bilder, wie sie nach einem Amoklauf an irgendeiner Schule in den USA auf dem Facebook-Profil des Amokläufers gefunden werden. Das ist ein Teil der Kampagne, die Freunde des St. Galler SVP-Nationalrats Lukas Reimann ins Netz stellten. Für einmal schaut der Stadtblog aus der linksgrünen Blase, in der wir Stadtzürcher leben, heraus – und was sieht man? Sowas.

Natürlich kann Reimann jetzt behaupten, er habe keine Kontrolle darüber, was seine Fans in der Woche des Oregon-Shootings mit 10 Toten ins Web stellen. Aber ehrlich, das Foti mit der Knarre haben seine Fans ja nicht selbst gebastelt. Und die Zitate sind sicher vom SVP-Nationalrat selbst.

Nun ja, schauen wir uns erst mal die Zitate an: Ok, verantwortungsbewusste, privaten Schusswaffenbesitz will unser Volk, warum auch immer. Nichts dagegen einzuwenden. Aber ein Typ, der wie ein 6-Jähriger mit seinem Armeegewehr auf den Leser zielt, erscheint mir irgendwie weit weg von dem, was ich unter «verantwortungsbewusst» verstehe.

Weiter: Wenn man die Waffengesetzgebung verschärfen würde, hätten nur noch Kriminelle Waffen? Ich denke, die Polizeikorps würden sich sicher wundern, als Kriminelle angesehen zu werden. Aber ganz so weit ist das bei Lukas Reimann und seinem Freund Anian Liebrand mit ihrer Nähe zu Verschwörungstheoretikern nicht hergeholt. Sie sehen die grösste Gefahr für den Bürger beim Staat, der ihnen ihre «Freiheit» wegnehmen will. Bei dem Staat, den Reimann im Parlament vertreten sollte …

Paralellen sind nicht zu leugnen. Breivik posiert.

Paralellen sind nicht zu leugnen. Breivik posiert.

Aber wie um Himmels Willen kommt man auf die Idee, so ein Bild von sich zu machen? Es gibt andere, die bereits solche Bilder von sich ins Netz gestellt haben, darunter der Massenmörder Breivik, der in seinem «Manifest» mehrmals auf die SVP als Vorbildpartei hingewiesen hat. Das sollte einem doch eine Warnung sein, wie man seine Waffenliebe im Wahlkampf kommuniziert. Auf jedenfall nicht wie ein Amokläufer.

Nein, ich denke nicht, dass die SVP eine Partei von Schiesswütigen ist. Ich denke, dass vielen SVPlern die Waffentradition und der verantwortungsbewusste Umgang mit Schusswaffen am Herzen liegt. Nur haben diese vernünftigen und verantwortungsbewussten Kräfte offenbar nicht den geringsten Einfluss auf die jungen Wirrköpfe, die vor der Kamera für ihre Abstimmungsflyer ein wenig «Krieg» spielen.

Wäre Reimann einer dieser wirren Libertären, die sich am Liebsten mit einem Haufen Waffen irgendwo einbunkern und auf den Krieg gegen den Rest der Welt vorbereiten würden, müsste ich schmunzeln. Leute, die so mit Waffen posieren, sind meist abwechselnd von Angst und Allmachtsfantasien beherrscht. Sie leben in einer Welt voller Bedrohungen durch übergrosse Gegner, die sie in ihren Tagträumen mit der Waffe niedermachen.

Nur, Reimann ist ein Mitglied unseres Parlaments. Da hört der Spass mit der Knarre irgendwann auf. Schliesslich sollen die gewählten Politiker auch die Würde unseres Landes vertreten.

Nun ja, in unserer linksgrünen politischen Stadtblase wäre Reimann nach so einem Bild politisch tot. Aber offenbar gibts Gegenden, in der eine Mehrheit einen Typen wählt, der beim Erwachsenwerden den Unterschied zwischen einer Chäpslipistole und einem Armeesturmgewehr nicht mitbekommen hat.

 

135 Kommentare zu «Der Mann mit der Knarre»

  • sandro sagt:

    „Wenn man die Waffengesetzgebung verschärfen würde, hätten nur noch Kriminelle Waffen“.

    Wow, super Argument. Genau das selbe behaupten auch die Republikaner in den USA unentwegt. Und wie siehts denn dort aus? Wollen wir etwa die gleichen 3-Welt Zustände? in etwa kaufst du dir ne Knarre, kauf ich mir ein Gewehr, holst du ein Gewehr, kauf ich mir ein SMG?

  • Leon sagt:

    Die Vergangenheit hat gezeigt, dass solche reinen Stimmungsmache-Artikel linker Journalisten gegen SVP-Politiker dieser Partei meist nützten. Die bereits Überzeugten (Anti-SVP bzw. Linken) muss man nicht mehr überzeugen, die denken auch so. Aber die Mitte-Wähler denken dann oft, es sei überzeichnet, unsachlich usw. Und einige werden damit eher noch Pro-SVP tendieren, Und SVP-Wähler denken „Gemein, dieses linke Journi-Pack haut auf dem armen Reiman rum, jetzt erst Recht, gehe wählen!“ Wenn man solche Artikel liest, denkt man echt „Ist der El Arbi jetzt auf der SVP-Lohnliste?“ Oder ist man mittlerweile derart verzweifelt, dass man immer noch an die Wirkung solcher Polemik-Artikel glaubt? Fast nicht zu glauben, wenn man sieht wie die SVP von solchen Kampagnen immer profitieren konnte (v.a. Blocher).

  • Marcel Zufferey sagt:

    Réda als Multiplikator von Lukas Reimanns misslungener Wahlkampfpropaganda: Mann, solche Artikel sind für Reimann und Konsorten doch nichts anderes, als Gratiswerbung! Ich hoffe, er schreibt Dir wenigstens ein Dankesbriefli für diesen Beitrag, Réda! Ohne diesen Text hätte dieses Plakat im Grossraum Zürich wohl gar niemand bemerkt! Ihr Linksgrünen seid einfach unverbesserlich: Euer politisches Programm ist immer nur die Kritik am politischen Gegner- werdet endlich selbstständig und formuliert Eure eigenen Thesen!

    • Réda El Arbi sagt:

      Ja, wir könnten auch so tun, als wär nix. Wegschauen. Hat früher schon funktioniert. „Wir haben nicht gewusst, dass …..“.

      Sorry, ich bin nicht Politiker, ich bin Blogger. Das heisst, mein Job ist es, hinzuschauen, Zusammenhänge aufzuzeigen und meine Meinung dazu zu äussern. Natürlich sehen mehr Leute jetzt sein Plakat. Aber es sehen auch mehr vernünftige SVPler, mit was für Leuten sie da ihre Partei teilen. Klar, ein grosser Teil der moderaten SVP ist bereits in die BDP gewechselt, aber es sind immer noch vernünftige Menschen in der Partei. Auch wenn sie nicht so laut sind, wie die Hetzer.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Und ich glaube langsam ernsthaft, dass Ihr als Medienschaffende sogar ganz gezielt wegschauen müsst, damit solchen …….. (Passendes bitte selber einsetzen) nicht zuviel Gratis-Publicity zuteil wird: Die wissen doch ganz genau, wie man Aufmerksamkeit (bei den Medien) generiert. Vor allem angesichts des politischen Hintergrundes vieler Medienschaffender. Man muss nur die richtigen Knöpfe drücken und die richtigen Reflexe bedienen- und schon springt Ihr im Quadrat, wie pawlowsche Hunde. Ihr macht es Ihnen viel zu einfach, Réda!

  • Hannah sagt:

    Wer sich als Mann minderwertig fühlt, vielleicht aufgrund massiven Bauchs, Unsportlichkeit, mangelnden Intellekts o.a., versucht das durch eine Waffe zu kompensieren. Das Dilemma ist, es gelingt nicht.

  • Dominik Steiger sagt:

    Der Autor offenbart ein eigentümliches Staats- und Demokratieverständnis, wenn er schreibt „Bei dem Staat, den Reimann im Parlament vertreten sollte …“.

  • Mister_JR sagt:

    „Aber ein Typ, der wie ein 6-Jähriger mit seinem Armeegewehr auf den Leser zielt“
    Wie zielt den ein erwschsener mit seinem Gewehr ? Ich nimm mal an etwa gleich…

    Aber Grundsätzlich ein guter Text ! Ein bisschen hart ins Gericht gegangen… Aber das verträgt der Reimann schon, wer austeilen kan, kann auch einstecken.

    Und an alle die Reimann wählen…
    Ach was vergesst es 😉

  • Mike sagt:

    Ähn…ich bin ja weder links noch rechts eingestellt und bilde mir meine Meinung gerne selber.

    Aber was ich wieder mal bemerken und auch mal endlich loswerden muss: Die ganzen (in anderen politischen Themen) Supertoleranten benehmen sich hier wieder mal schlimmer als Faschos wenn es um Einwanderungspolitik geht…

    Ihr seid wohl doch nur tolerant wenns euch in den Kram passt…schade. Oder muss man in Zukunft ein „Stark-Pigmentierter-Homosexueller-Semit“ (definitiv nicht rassistisch gemeint!!!) sein um sich mit euch Vollpfosten sachlich zu unterhalten?

    P.S.: Liebe Redaktion, postet den Beitrag bitte auch wenn er euch nicht in euer politisches Konzept passt…damit wahre Toleranz JEDER Randgruppe gegenüber herrschen kann!

    • Réda El Arbi sagt:

      Klar posten wir den auch. Kurz zum Verständnis: Mit einem „Stark-Pigmentierter-Homosexueller-Semit” bringe ich keine Familien und Frauen um, meine Kinder können mit ihnen spielen und ich kann mich soagr mit ihm/ihr unterhalten.

      Wenn du das mit einer Waffe auch kannst, also deine Kinder damit spielen lassen und dich damit unterhalten, dann hast du die Grenze überschritten 🙂

      Und dieses „Ich bin ja kein Rassist, aber ich nehme jetzt mal eines der kaputtesten rassistischen Beispiele die man ohne Aufwand zusammenbasteln kann“, funzt nicht.

      Ich akzeptiere, dass offenbar viele Schweizer Männer sich nur dann frei fühlen, wenn sie eine Waffe zuhause haben. Haben wir demokratisch so entschieden. Was mir aber Angst macht, sind Leute, die so wie der Lukas posieren. Oder von „Kriminellen“ quatschen und dabei den Sabber vor dem Mund haben und auf einen Einbrecher warten, den sie in Hollywood-Manier wegpusten können. Und natürlich Leute, die Alkohol, Verschwörungstheorien und Waffengeilheit im gleichen Bereich ihres Gehirns aufbewahren.

  • Peter Steiner sagt:

    Nur mal so für diejenigen die gerade an einem Herzinfarkt rumbasteln – man kann Schützenmeister und Jungschützenleiter sein und trotzdem mit dem Artikel einverstanden sein.
    Ich versuche meinen Jungschützen beizubringen, dass man nicht zum Trottel mutieren muss bloss weil man Spass am Schiess-Sport hat – aber anscheinend gelingt das nicht jedem Kollegen wenn ich mir das Wahlplakat anschaue.

    Und persönlich ist mir viel „Volch“ in den Schützenständen zuwider. Eine Zulassungsprüfung die ein Mindestmass an Intelligenz erfordert würde viel zum Ansehen von Schützenvereinen beitragen – Jäger kann schliesslich auch nicht jeder werden, aus gutem Grund.

    Ganz abgesehen davon sind es immer die Politiker die sich gegen ein Waffenregister zur Wehr setzen, die kein Problem damit haben die Befugnisse des NDB auszubauen, so nach dem Motto: „wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten“. Da frage ich mich schon, was die Gegner eines Waffenregisters alles zu verbergen haben….

  • Johannes sagt:

    Schiessen und Pulverabgase einatmen ist kein Sport, es ist nur sinnfrei.

  • Paul sagt:

    „So lange die Waffe nicht auf das Ziel gerichtet ist, bleibt der Finger ausserhalb der Abzugsvorrichtung“
    Ich glaube als Nationalrat sollte man sich nur zu Themen äussern, von denen man etwas versteht. Und wenn man nicht mal die Sicherheitsregeln kennt, die jedem Rekruten in der ersten RS-Woche eingetrichtert werden, dann versteht man offenkundig nicht mal das absolute Minimum, um über Waffen zu reden.

    • ruebe sagt:

      Völliges Nonsense-Thema und Verschwendung von Ressourcen. Wenn Reimann damit (doofe) Wähler gewinnen kann, dann halt. In die gleiche Richtung geht es, wenn man unbedingt das Kiffen legal machen will oder die Armee abschaffen will oder den Islam oder irgendwelche lustigen Türmchen verbieten will. Mit solchem Bullshit kommen die Politiker, wenn sie für die wahren Probleme keinen Lösung haben oder zu doof und/oder egoistisch sind, diese zu sehen (und nein, wir müssen jetzt nicht über die drohende Invasion der Neo-Hunnen flennen …). Aber ja doch, ich würde bei euch in Züriii den Köppel, den Jositsch und den Bäumle auf einer Liste panachieren. Alles keine Doofköpfe und wenigstens fähig, ein anständiges Gespräch zu führen. Dem Reimann würde ich ein St. Galler Klosterbräu ausgeben, wählen würde ich ihn nie … Aber guckt Euch mal die Pausenclowns bei uns in der Nordwestschweiz an, wenn nicht so traurig wäre, würde man sich einen Krampf lachen …

  • hauser alex sagt:

    Der wirkliche 6-jährige Kindskopf sind Sie Herr El Arbi. Es musste einfach mal wieder mit allen Mitteln gegen die SVP geschossen werden, nicht? Solch lächerliche Argumente wie, Hr Ammann ziele auf den Leser. Selbst Sie sollten sehen, dass er an Ihnen vorbeizielt. Und dann die anderen kritisieren, sie würden zentimeterlen ts ts ts. Und dann der Gag mit den Waffen der Polizei, wahnsinnig kreativ muss ich sagen, ist ja wohl jedem 6 jährigen klar, dass die Polizei Waffen hat- ausser scheinbar einem… Das soll Journalismus sein? Selbst für linke Kreise sehr dürftig und sooo langweilig…

    • Réda El Arbi sagt:

      Solange ich Ihnen auf die Nerven gehe, hat sich mein Einsatz schon gelohnt. Merci für den Kommentar, aber in Zukunft sollten Sie vielleicht den Beitrag lesen. Dann wüssten Sie den Namen des Nationalrats und hätten meine Aussag zur SVP gelesen. Aber jänu. Lesen ist nicht jedemanns Sache.

  • Pete M. sagt:

    Wenn Politiker Bürger entwaffnen wollen, bedeutet das bei uns in der Schweiz eines: Es sind die falschen Politiker im Amt. Wir, das Volk regiert und nicht irgendwelche Repräsentanten oder gar fremde Richter. Deswegen gibt es seit 1291 auch keinen Grund, uns entwaffnen zu lassen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Öhm, das stimmt nicht ganz. In unserer 150 jährigen Bundesverfassung ist festgelegt, dass wir kantonale Repräsentanten wählen. Einmal fürs Volk, einmal für die Stände. Einfach mal ein Geschichtsbuch auftun, bevor man von „1291“ faselt. ZWischen 1291 und jetzt haben die Schweizer einiges an Geschichte mitgemacht. Unter anderem die Entwicklung zur direkten Demokratie wie wir sie seit Abgang der Franzosen kennen. Demokratie ist übrigens nicht die Diktatur der Mehrheit.

  • Peter Rübensam sagt:

    Das die SVP nur Phrasendrescherei betreibt, ist ja wirklich hinlänglich bekannt. Das Problem ist, dass hierzulande der Journalismus viel zu brav ist. Reimann müsste *konkret* die Frage beantworten, wer den die „EU-Bürokraten“ sind, die die Schweizer entwaffnen wollen un vor allem wie. Und im übrigen: Sollten wirklich alle Schweizer „entwaffnet“ sein hätten nicht nur die Kriminellen sondern zumindest die Polizei und die Armee noch Schusswaffen. Reicht das nicht? Implizit fordert Reimann mit dieser Aussage ja den Bürger zur Selbstjustiz auf. Und überhaupt, ein Schweizer Nationalrat mit einer Knarre vor dem Gesicht, zusammen mit den sinnlosen und einfältigen Sprüchen widerspricht meinem Verständnis einer friedlichen und neutralen Schweiz. Aber Anhänger der Schusswaffenlobby und der SVP (was schlussendlich das gleiche ist) werden das wohl anders sehen und solche verantwortungslose Typen wieder in unser ehrenwertes Parlament wählen.

  • Ivan Casale sagt:

    Ich finde die Waffengesetze in der Schweiz gut. Meine Waffe habe ich abgegeben. Das Plakat ist grottenschlecht (in meinen Augen); so ist es wohl auch nicht für mich gemacht.

    Rein technisch (IIRC); das Foto impliziert ja, dass in dem Moment der Schütze keine freies Schussfeld hat, der Finger ist trotzdem am Abzug, anhand der Sicherung kann ich aber nicht sagen ob entsichert oder nicht. Trotzdem, solche Schützen braucht das Land nicht 😉

    Es ist einfach entäuschend, wie einfach gestrickt gewisse Leute sind – als Schütze würde ich unter keinen Umständen eine solche „Schützenpfeife“ wie den Lukas als politischer Vertreter meines Schützendaseins akzeptieren.

    Allerdings finde ich die Polemik um das Bild auch nicht wirklich anregend, so nebenbei 😉

    • Réda El Arbi sagt:

      Um mal so in die martialische Gedankenwelt einzutauchen:

      „Es gibt Männer, die brauchen Waffen. Und dann gibts noch die Männer, die das nicht nötig haben.“

      • Ivan Casale sagt:

        Das wiederum ist anregend. Ja, weil andere Waffen tragen, habe ich es nicht nötig? oder Ja, denn wahre Krieger siegen ohne zu kämpfen? oder ……so, jetzt bin ich am denken.

        • Réda El Arbi sagt:

          Nein, weil die Waffe ein Ausdruck dafür ist, dass der Geist versagt hat. Man kann als Nation Waffen brauchen, oder in unzivilisierten Gegenden eine als Selbstschutz mit sich rumschleppen. Wer aber in der Schweiz eine Waffe besitzt, um sich „sicher“ zu fühlen, hat ein Problem mit seinem Selbstwert.

          • Ivan Casale sagt:

            Selbstwert? Habe Mühe damit (gewisse Kreise finden ja Kampfsport gut um das Selbstwertgefühl von pubertierenden Halbstarken zu stärken). Eine Waffe muss einsatzbereit sein um überhaupt dienlich zu sein; gut – man kann ja auch mit dem leeren (Plastik) Magazin um sich werfen, oder mit dem Verschluss (IIRC getrennt vom Gewehr aufzubewahren). Also, für mich hat das nichts mit Selbswert zu tun – es geht darum, damit mir eine Waffe überhaupt dienlich ist, muss sie einsatzbereit sein. Eine einsatzbereite Waffe die einfach so rumsteht oder eben griffbereit ist? Ich wäre der Erste, der für ein absolutes Waffenverbot an die Urne geht. Wer also die Waffe „parat“ hat, ist selber ein Sicherheitsproblem – er kann (oder ist), unter Umständen, auch mental schon zu einer massiven Eskalation bereit.

            Da kann man nun vieles ansetzen, er hat kein Vertrauen (oder hat sich schon grundsätzlich abgekehrt) in den Rechtstaat (der ja auch zur friedlichen Konfliktlösung unter Mitmenschen dienlich ist), er ist bereit (meist versichertes Gut gegen ein Leben zu tauschen) etc etc ….und weiter, spekulativ sicherlich, könnte man in der Tat einen sehr gefährlichen Zeitgenossen vor sich haben. Aber eben gefährlich – nicht, Probleme mit Selbstwert oder so.

            Juhui, ich denke nun habe ich den Faden vom Lukas zum Norweger gefunden. Aber der Lukas will Stimmen einsammeln, keine Menschen töten – trotzdem dünnes Eis.

            Danke für den anregenden Blogeintrag 😉

            • Réda El Arbi sagt:

              Nein, es gibt keinen direkten Faden zum Norweger 🙂 Nur einem polemischen: Wenn die Welt in Menschen eingeteilt wird, die sich gerne auf Bildern sehen, auf denen sie eine Knarre in eine Kamera richten, und solche, die das nicht tun, dass finden sich Lukas und der Norweger in der gleichen Hälfte wieder. Von den ganzen Verschwörungstheorien und Untergangsszenarien sprech ich hier noch gar nicht. 😀

  • Maiko Laugun ★Schall-Dämpfer★ sagt:

    Man sollte mit den Waffenfanatikern – auch in diesem Blog – nicht allzu streng sein. Immerhin haben sie den 1. und mutigen Schritt getan, zu ihrer Angst und Feigheit zu stehen. Eine (Schuss-)Waffe ist per Definition zum Töten konstruiert und für nichts anderes. Der Waffe selbst ist es egal, ob sie zum Angriff oder zur Verteidigung eingesetzt wird. Es ist das (kleine) Hirn, welches den Finger am Abzug steuert. Deshalb gehören Schusswaffen privat für alle verboten, zum Schutze der Bevölkerung, vor allem vor Angsthasen und politisch verblendeten Idioten. Schusswaffen in staatlichen Organisationen ist ein separates Thema.

    • hauser alex sagt:

      Immer alles verbieten zu wollen was Minderheiten tun, ist halt die einfachste Lösung, wenn man sich nicht mit dem Thema auseinandersetzen will. Hunde halten, rauchen, Risikosportarten und fettes Essen am besten auch gleich- und ach ja Auto fahren auch am besten gleich abschaffen. Waffen sind als Sportgeräte sehr wertvoll und nicht nur zum töten da.

      • Réda El Arbi sagt:

        Ja, darum die „Sicherheits“- und „Kriminellen“-Argumente von Herrn Reimann. Oder gilt es als Sport, auf Leute zu schiessen?

  • Paula sagt:

    Tief durchatmen! Hinschauen! Überlegen! Der Mensch auf dem Bild zielt nicht auf den Betrachter; er zielt am Betrachter vorbei. Und ob das Gewehr eines ist, das er von der Armee erhalten hat, ist nicht erwiesen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Der Mensch auf dem Bild ist ein völliger Kindskopf. Jetzt auf Zentimetern herumzureiten ist ein billiger Versuch der Rechtfertigung. Machen Sie das bei Kindern, bei mir funzt das nicht.

      • daniela p sagt:

        wenn er nah genug ist, schiesst er einem das rechte ohr ab, mit einem stück schädelknochen. wenn mans so genau nimmt. aber was ist schon ein ohr und das bisschen schädel

      • Rita sagt:

        Dann passen Sie ja zu ihm, Herr R.E.A. Wird eine Art Hassliebe sein. Und wenn Sie’s schon die Zentimeter ins Spiel bringen: Es kommt auf so wenig an, wenn eine Kugel an einem (Kinds)kopf vorbeifliegt.

        • Réda El Arbi sagt:

          Ja und dann sonst irgendwen trifft. Tut mir leid, aber es ist ein Fakt: Ohne Schusswaffen gibts keine Schusswaffentote.

    • Cybot sagt:

      Aber sehr knapp vorbei. Da wirkt das Bild von Breivik ja sogar vernünftiger. Aber gut, von Babyface Reimann hab ich noch nie erwachsenes Verhalten gesehen, das passt also ganz gut ins Bild, ebenso wie der unlogische Text dazu.

    • Clara sagt:

      Sie wollen also sagen, er kann nicht zielen und ist damit sogar eine Gemeingefahr für alle?

  • Theo sagt:

    Ich schätze, für die meisten SVP Sympathisanten ist Massenmörder Breivik kein Irrer, sondern ein bejubeltes Vorbild. Die verstehen doch diese Kritik gar nicht.

    • Paula sagt:

      Belegen Sie bitte Ihre Aussage. Zur Erinnerung: Sie haben gesagt, die Hälfte aller SVP-Sympathisanten plus einer jubelten Breivik zu. (Ich bin keine SVP-Sympathisantin; ich bin eine Anhängerin genauer Aussagen.)

  • Marcel Liechti sagt:

    Und was genau ist hier der Bezug zum Züritipp Stadtblog? Reimann ist aus St. Gallen, es gibt genügend Zürcher Themen, die behandelt werden könnten, ich kann gerne Vorschläge machen. Für dieses Thema wäre ein privater Blog wohl geeigneter gewesen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Der Bezug ist, dass in Zürich die Waffenschutz-Initiative durchgekommen ist. Zum Beispiel. Und nein, es ist ein politisches Thema. Und da ich hier dafür bezahlt werde, meine Meinung zu äussern, ist es ja sowas wie ein privater Blog 😀

    • Cybot sagt:

      Reimann ist Nationalrat. Was ein Nationalrat macht, betrifft definiv das ganze Land.

    • Max Hafner sagt:

      Ja. Reimann ist aus St. Gallen. Und als St. Galler schäme ich mich dafür.

  • Maiko Laugun ★Schall-Dämpfer★ sagt:

    Nur ein Feigling will eine Waffe. Punkt.

    • Irene feldmann sagt:

      Und die Soldaten welche in den Krieg müssen? Gezwungen???

      • Cybot sagt:

        Mit dem Wort „müssen“ haben sie sich die Antwort ja schon selbst gegeben. Niemand geht freiwillig in den Krieg. Oder zumindest die wenigsten.

        • Philipp M. Rittermann sagt:

          …ja genau. entschuldigung. sowas kann nur behaupten, wer noch nie ausserhalb der geschützten schweiz war… übrigens – die „gotteskrieger“ lassen schön grüssen….aber ich weiss. bei solchen themen bringts nun wirklich nichts mit herrn el arbi und dem rest der schöngeistigen idealisten zu diskutieren. und drum lass ichs jetzt auch. allen ein gutes wochenende – möglichst konfliktfrei. 😉

          • Réda El Arbi sagt:

            Lieber Herr Rittermann, Sie sollten es doch inzwischen besser wissen. Würde ich jemals über etwas schreiben, mit dem ich keine persönliche Erfahung habe? Ich war in Kriegsgebieten. Auf mich wurde geschossen (nicht in einem Kriegsgebiet, sondern in Zürich). Ich wurde leicht verletzt. Ich habe eine Waffe besessen (eine Schweizer Armeepistole, illegal erworben) und ich kann ganz genau sagen, was mit Männern passiert, die plötzlich die Macht über Leben und Tod in der Hand halten.

          • Maiko Laugun ★Schall-Dämpfer★ sagt:

            „…ausserhalb der geschützten schweiz..“

            Das bedeutet also, dass man in der Schweiz geschützt ist. Schreiben Sie ja selber. Warum wollen Sie dann noch eine Schusswaffe? Seltsame Logik.

          • Philipp M. Rittermann sagt:

            danke herr el arbi. hintergründe fördern das verständnis. sogar bei mir… ich bin der meinung, der charakter gibt den umgang mit der waffe vor und nicht umgekehrt. und glauben sie mir. ich bete zu gott, tagtäglich, dass ich meine legal erworbenen waffen nicht einzusetzen brauche. sie zu besitzen ist für mich, jedoch absolut legitim.

  • Richi sagt:

    Irgendwie bekommt hier einer zu viel Palmares… Aber das ist wohl Sinn und Zeck jegliche Tuns von Lukas Reinmann. Diese „Plakat“ erscheint auf der Facebook-Seite von ProTell. Somit dürfte es ganz klar sein, dass der „gute Mann“ doch einfach in seinem Wählerpool Stimmen abzuschöpfen. Was soll er auch anders tun, als bei diesen schon sehr am rechten Rand befindlichen Gruppierungen beackern? Ausser für die und die SVP-Listen-Einleger ist er absolut nicht wählbar und wird von dort auch keinen Stimmen erhalten. Auch finde ich die Zusammenhänge ein wenig gesucht – Reinmann ist doch gar nicht so intelligent – trotz magna cum laude in Recht meint er wirklich, dass man gegen Kriminelle sein Armee-Peng einsetzten kann… Als Notwehr und Nothilfe bzw. die einschlägigen BGEs dazu durchgenommen wurden, war er wahrscheinlich grad abwesend…

    • Paula sagt:

      Man darf unter bestimmten Umständen (!) gegen bestimmte Kriminelle (!) in bestimmten Umständen (!) die Armeewaffe in einem bestimmten Ausmass (!) einsetzen. Vielleicht sind eher Sie abwesend gewesen… Es kommt eben auf die Umstände an.

      • Réda El Arbi sagt:

        Ja, dazu müsste man aber die Waffe geladen in der Nähe haben. Das ist per se verboten.

        • Max Hafner sagt:

          .. und vorher noch schnell Gesetz und Rechtssprechung dazu in Erinnerung rufen….

        • Rita sagt:

          Nein, das stimmt nicht. Es ist nicht „per se verboten“, in der Nähe zu haben. Es ist oft nicht klug, aber nicht immer verboten. Paula sagt es präzise, und Sie sagen etwas Unwahres.

          • Réda El Arbi sagt:

            Man muss Waffe und Munition getrennt aufbewahren. Und sicher verschlossen. Beides ist in einerm Verteidigungsszenario, wie man sie aus Hollywood kennt, abträglich. In einer Situation, in der Sie berechtigt sind tödliche Gewalt einzusetzen, muss ihr Leben in akuter Gefahr sein und die Flucht muss ihnen unmöglich sein. Wenn Sie es in einer solchen Situation noch schaffen, ihre Munition zu suchen, ihren Waffenschrank aufzuschliessen, durchzu laden und den Gegner zu erschiessen, wär Ihnen die Deeskalation durch Flucht noch lange geglückt.

            Ausser natürlich, Sie holen beim geringsten Knacken im TReppenhaus ihre Knarre und vollstrecken ein Todesurteil an einem Einbrecher. Dann wären Sie aber eigentlich ein Fall für die Psychiatrie.

  • Johannes sagt:

    Oftmals rät die Polizei eher ab zur Waffe, auch Messer, zu greifen, da das die Gegner gerade provoziert, die im Zweifel als Kriminelle erfahrener im Umgang sind.

  • Roland K. Moser sagt:

    @Reda el Arbi
    Religion ist eine psychische Krankheit. Leiden Sie daran?

    • Réda El Arbi sagt:

      Ich wurde katholisch getauft als Baby, aber ich bin Atheist. Nur bin ich auch freiheitlicher Demokrat, und in den Grundwerten einer freiheitlichen Demokratie ist das Recht auf Religionsfreiheit festgeschrieben. Natürlich könnten wir Religionen verbieten. So wie die Kommunisten damals in der UDSSR. Denen scheinen Sie im Denken wohl nahezustehen.

  • Roland K. Moser sagt:

    @ Reda el Darbi

    Kennen Sie den noch oder sind sie zu rot dafür?
    Lieber eine Pershing im Garten als eine SS-20 aufs Dach.

    • Réda El Arbi sagt:

      Lieber Herr Moser, ich kenn den noch. Ich hab damals auch lesen gelernt, während andere mich „nach Moskau“ schicken wollten. Ich kann sogar Namen buchstabieren, die vielleicht etwas ungeläufig sind.

      • Roland K. Moser sagt:

        Die Pershing hat Sie gerettet 🙂 Und die anderen auch 🙂

        • Réda El Arbi sagt:

          Quatsch, die marode Wirtschaft in den Oststaaten hat uns „gerettet“. Also hat den Kommunismus untergehen lassen. Was ich eigentlich super finde. Nur, dass jetzt Russland gerade wieder die gleiche Gefahr für den Weltfrieden darstellt, ganz ohne Kommunismus.

          • Roland K. Moser sagt:

            Wir wurden wegen dem Gleichgewicht des Schreckens nicht angegriffen.
            Im übrigen hat es nie ein kommunistisches Regime gegeben, weil Kommunismus Demokratie bedingt. Es waren sozialistische Regime.
            Und dass der Russe wieder eine Gefahr darstellt, kann man den Amis anlasten. Denn die Ostfront ist nur wegen denen zusammengebrochen, weil sie den von Hitler und HImmler gewollten Separatfrieden mit den West-Allierten abgelehnt haben.

          • Johannes sagt:

            Ist die Frage ob der Russe die Gefährdung ist. Selbst kein besonderer Russenfreund, kann es aber manchmal durchaus auch ein Vorteil sein, dass es noch etwas Wettbewerb gegen gewisse Monopolinteressen gibt.

          • Ralf Schrader sagt:

            Roland K. Moser, leider muss man es immer wieder und dennoch resonanzlos sagen: Es gab noch nie Kommunisten oder Kommunismus. Davon können nur politisch ungebildete Leute faseln. In den Verfassungen aller Ostblockstaaten, in der aktuellen chinesischen, steht, es werden die Grundlagen des Sozialismus aufgebaut. Es gab folglich auch noch nie sozialistische Staaten.

            Kommunismus bedeutet klassenlose Gesellschaft und impliziert die vorherige Elimination von Staat, Besitz und damit Geld. Staaten können per definitionem nicht kommunistisch sein.

      • Roland K. Moser sagt:

        „Lieber tot als rot“ gibt es auch noch 🙂

  • Irene feldmann sagt:

    wer bin ich das ich töte??? Die einzige Sicherheit besteht durch mich selbst. Stärke hat man, die zeigt man nicht und jeder der viel zu verlieren hat bewaffnet sich nur, die Illusion das dadurch ein Schutz besteht ist so lächerlich wie einem Schwein das fliegen beizubringen.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    reimann hat absolut recht. jeder der hier einen ausländer kennt, kann sich ohne probleme eine illegale waffe beschaffen. und genau die sind das problem. ausserdem. jeder rechtschaffene schweizer sollte sich (legal) bewaffnen. denn irgendwann ist unsere nette „friede-freude-eierkuchen“-zeit vorbei. und dann, angesichts des desolaten zustandes unserer miliz-armee – möchte ich mich gerne selber verteidigen können.

    • Réda El Arbi sagt:

      Herr Rittermann, jetzt haben Sie sich wirklich disqualifiziert. Solche Ausländehetz ist einfach nur Scheisse. Sie habens sonst besser drauf. „Jeder der hier einen Ausländer kennt“ ist unterste Schublade. Oder kaufen Sie ihre Waffe bei der Dame an der Migroskasse? Die ist sicher AUSLÄNDERIN.

      Dass Sie Weltuntergangsszenarien in einem der reichsten und sichersten Ländern der Welt heraufbeschwören sagt uns übrigens nichts über den Zustand unserer Nation, sondern nur, in welcher Gedankenwelt Sie sich zur Zeit bewegen.

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        nein. aber ich stehe dazu weil ich das weiss. illegale schusswaffen in der ch beschaffen sie hauptsächlich von ausländern. und ja. ich bin realist. sie wissen ja – optimisten sind meist einfach nur schlecht informiert.

        • Réda El Arbi sagt:

          Di meisten illegalen Waffen in der Schweiz stammen aus Schweizer Armeebeständen und wurden danach weitergereicht. Ist erwiesen. Da halten auch keine Behauptungen dagegen. Ist ja auch nicht verwunderlich.

          • Philipp M: Rittermann sagt:

            was sie beschreiben, nenne ich mal „halblegal“. die meisten schusswaffendelikte werden mit unregistrierten handfeuerwaffen begangen. und nicht mit den stgw. aus den militärbeständen. mit sowas kommen sie in keine bank rein. 😉

    • tststs sagt:

      Obwohl auch ich hier über Ihre generalisierende Aussage erschrecke, habe ich doch eine Frage, werter Herr Rittermann:
      „jeder rechtschaffene schweizer sollte sich (legal) bewaffnen.“
      Wieso?
      Ich frage das deshalb, weil es wirklich offensichtlich ist, dass in der CH in den letzten Jahrzehnten mit legalen Waffen mehr Schaden angerichtet wurde als verhindert.

      Und bitte vergessen Sie doch die Diskussionen um illegale Waffen; in jedem System gibt es eine „Fehlerquote“; Sie schaffen „die Gesellschaft“ per se ja auch nicht ab, weil sich darin ein paar renitente A**** befinden…?!?

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        ich kann ihre frage nur in bezug auf meine wenigkeit beantworten. -> weil, wenn es hart auf hart kommt, ich der sein will, der zuerst abdrückt. ganz einfach und trivial. der mensch ist böse. und ich werde mich nicht in den vermeintlichen schutz von dilettanten begeben.

        • Onkel Arnold sagt:

          O ihr naiven Gutmenschen, vernehmet in starrer Ehrfurcht die Worte des Realisten Philipp M. Rittermann!
          Mit Verlaub, selten habe ich derartigen Stuss gelesen.

        • tv sagt:

          Ich hoffe, dass Sie den Umgang mit der Waffe auch regelmässig(!) trainieren, und damit meine ich nicht nur, auf eine Zielscheibe zu schiessen. Wenn nicht, werden Sie garantiert nicht zuerst abdrücken.

    • Roland K. Moser sagt:

      40 % Eingebürgerte in der Armee.
      Die SchweizerInnen werden sich gegen die Schweizer Armee verteidigen müssen.

      • Réda El Arbi sagt:

        Irgendwie scheinen Sie keine Ahnung vom Schweizer Staat zu haben. Schweizer sind Schweizer. Sie haben einen Schweizer Pass. Es ist völlig irrelevant, wen Sie für „Schweizer“ halten. Es ist seit Staatsgründung vor 150 Jahren klar, dass jeder, der einen Schweizer Pass hat, Schweizer ist.

        • Altenburger Daniel sagt:

          Ach, lassen Sie ihn doch, was wollen sie mit einem diskutieren, der solchen Schwachsinn phantasiert? Ausserdem, immer das selbe Spiel: Das Thema ist Reimann und sein kindisches Knarrenbild. Und sofort kommt irgendein Rechter (wohl eher Rechtsextremer) daher und verknüpft alles mit Ausländern, aberkennt Eingebürgerten das Schweizer Bürgerrecht und behauptet entgegen sämtlicher Fakten, illegale Waffen stammten in der Schweiz vor allem aus der Hand von Ausländern. Wo doch jeder weiss, dass sich illegale Waffen in der Schweiz folgendermassen zusammensetzen: Karabiner aus Armeebeständen, Sturmgewehr 57 aus Armeebeständen, Sturmgewehr 90 aus Armeebeständen, diverse Offfizierspistolen aus Armeebeständen, Bajonette aus Armeebeständen… Der Rest bewegt sich wohl im einstelligen Prozentbereich und ist keiner Erwähnung würdig. Mit welchen Waffen werden in der Schweiz die meisten Menschen erschossen? Richtig, mit Armeewaffen. Waffen dubioser Herkunft mit ausgefeilten Seriennummern spielen vielleicht im Krimi eine Rolle, nicht aber in der Schweiz.

          Ich finde die aktuelle Stimmung in diesem Land ehrlich gesagt zum Kotzen. Man kann über nichts mehr diskutieren, ohne dass ein verkappter Rassist daherkommt, den Alibisatz „Ich habe ja grundsätzlich nichts gegen Ausländer…“ in den Raum wirft und danach für alle Probleme dieses Landes eine Relation zu Ausländern herstellt. Hohe Mieten > wegen den Ausländern, klamme AHV > Ausländer sind schuld, > Lukas Reimann macht ein Knarrenbild > Ausländer haben ihn dazu gezwungen… Nimmt einem echt die Lust auf Politik, immer mehr frage ich mich, für was ich eigentlich abstimmen und wählen gehe, das Resultat ist sowieso immer gleich.

          So, nun noch zu Lukas Reimann: Das Bild ist kindisch, eines Politikers unwürdig und zeigt eindeutig, dass Lukas Reimann nicht weiss, wie man mit einer Waffe umgeht. Die Armee müsste meiner Meinung nach aktiv werden und Herr Reimann die Waffe entziehen, er hat soeben schriftlich (respektive bildlich) bewiesen, dass man ihm keine Waffe in die Hand geben kann. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen, denke ich.

        • Philipp M. Rittermann sagt:

          moser hat recht. viele der „papierli-schweizer“ sind hier alles andere als integriert – bzw. würden wohl beim ersten schuss die knarre fallen lassen und das weite suchen…..ich hoffe für all die wohlstandsdegenerierten gutmenschen hier, dass die konflikte um uns herum uns auch immer schöön verschonen. natürlich kann man mich hier auch „paranoid“ nennen. sei jedem selber überlassen. da die schweiz bez. zuwanderung ja auch kein glashaus mehr ist, ist sie auch vor militärischen konflikten nicht gefeit. auch wenn sich das die „friede-freude-eierkuchen-generation“ nur schwerlich vorstellen kann. dream on, folks.

          • Réda El Arbi sagt:

            Nun ich sehe die Gefahr bei paranoiden Rechten, die sich in einem Hollywood-Film a la „The Last Stand“ wähnen und ihre Minderwertigkeitskomplexe mit Waffen aufzuwiegen versuchen. Und nicht bei der Frau Rsitic an der Migroskasse, oder bei Herrn N’Bulu, der ihren Wagen repariert.

          • tv sagt:

            SIe scheinen mir auch nicht besonders integriert zu sein.

      • tststs sagt:

        „Die SchweizerInnen werden sich gegen die Schweizer Armee verteidigen müssen.“
        Futur 1 oder Konjunktiv 1?
        Falls ersters: Könnten Sie mir bitte noch mitteilen, wann dies sein soll? Ich möchte mich gerne früh-/rechtzeitig von meinen Secondofreunden mit Armeeerfahrung abwenden…

    • Pierbattista sagt:

      Ich entnehme Ihren Kommentaren, daas sie in der Lage wären jemanden zu erschiessen? Trifft das zu Herr Rittermann? Übrigens, ich bin Ausländer mit Schweizer Pass; oder doch Ausländer?
      Waffen verkaufe ich aber keine. Haben sie keine ausländischen Freunde? Wenn ja, nach den Kommentaren wohl keine mehr.

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        herr pierbattista. ihnen möchte ich doch noch kurz antworten. doch – obwohl mir das auch nicht ganz klar ist… – ich habe sogar ziemlich viele ausländische leute hier, mit denen ich mich sehr gut verstehe – und – jetzt kommts – meist sogar meine „paranoide rechtsnationale…“ meinung teilen. wie kommt das???

        • Maria Amore sagt:

          Leute, mit denen sie sich gut verstehen = Freunde? Oha. Demnach doch keine Freunde. Ich hoffe, sie werden vorher eingeliefert, bevor sie jemanden erschiessen. Sie sind eine Gefahr für diese Gesellschaft. Paranoia lässt sich allerdings medikamentös behandeln. Fangen sie an damit.

    • daniela p. sagt:

      rittermann, die einzigen, die hier definitiv waffen zuhause haben, sind die schweizer, die militärdienst machen. und mit genau diesen militärdienstwaffen kommt es immer wieder zu fürchterlichen familientragödien, weil den deppen die sicherungen durchbrennen und dann leider eine knarre verfügbar ist

    • Strahler sagt:

      Mir als halbem Ausländer machen eher die schweizer Atomkraftwerke sogar sehr grosse Angst, die die Bürgerlichen und Rechtsbürgerlichen partout nicht abschalten wollen, die sind löchrig wie schweizer Käse und tatsächlich eine grosse Gefahr. Man sollte darüber eigentlich keine Witze machen, aber dennoch:“Trittst im Morgenrot daher, Seh’ ich dich im Strahlenmeer,…“ (schrieb ein Forist auf dem Tagi).

      toccare legno

  • Hannah sagt:

    Wirklich kranke Show.

  • tststs sagt:

    Achach, diese Waffengeilheit… ist glaubs auch tief in der DNS verankert (wie das Verkleiderlis-Hobby).
    Dass in diesem Land mehr (meeeeeeeeeeeeeehr) Menschen durch „legale“ Waffen in den Händen „anständiger“ CHBürger sterben, als durch die Hand irgendwelcher ausländischer Krimineller…
    Dass man (auch Hr. Reimann) auch bei legalem Waffenbesitz einen Einbrecher nicht einfach so über den Haufen schiessen darf…
    Dass die grösste Gefahr für die Schweizer Bürger vom Schweizer Staat ausgeht (, der jährlich zig tausende Waffen gratis verteilt)…
    DAS wird gerne mal verdrängt…

  • geezer sagt:

    beim Luki und seinem chef, dem Toni, hört das universum doch schon beim röstigraben und am gotthard nordportal auf. da darf er in seiner traumwelt auch ruhig ein wenig coboy spielen. disqualifizieren tut er sich ja so oder so…..:-)

  • Albert Baer sagt:

    Da schreiben Sie jetzt aber einen ziemlichen Quatsch zusammen.
    Klassische naive linke Staatsgläubigkeit. Habe den Autor anarchistischer eingestuft…

    • Réda El Arbi sagt:

      Oh, seit wann muss man als Anarchist waffengeil sein? Ehrlich, wenn ich die Wahl habe, unsere Polizisten mit Waffen zu sehen, oder libertäre Verschwörungstheoretiker, die simpler Logik nicht zuhänglich sind und unter klinischer Paranoia leiden, entscheide ich micht für den Staat.

      • Albert Baer sagt:

        Wer wirbt hier für Waffengeilheit?
        Es geht um Selbstverteidigungs- und Selbstbestimmungsfähigkeit. Das ist kein rechtes Gedankengut. Jeder Humanist sollte dazu eigentlich ja sagen.

        • Réda El Arbi sagt:

          Die paar Toten, die solche Gewehre fordern, sind ja einfach der Preis für die „Freiheit“, gell.

          Und vielleicht sollten SIe „Humanist“ nochmals googlen. Da steht nichts von antistaatlichem Libertarismus. Selbstverteidigung? Ok, schauen wir mal an, wie viele Verbrecher und Angreifer mit Waffen in Haushalten aufgehalten wurden. Und dann vergleichen wir sie mit der Zahl an Familienmitgliedern, minderjährigen Schülern und sonst unbeteiligten Opfern, die durch private Waffen verreckt sind.

          Sonst noch waS?

          • Albert Baer sagt:

            „Sonst noch was?“

            Ja.
            Den Reimann mit dem Breivik zusammenzugbringen ist eine ähnliche linke Bankrotterklärung wie „Der Köppel tötet, tötet den Köppel“. Wenn das das Rezept der Linken gegen den Rechtstrend ist, dann gute Nacht.

            • Réda El Arbi sagt:

              Naja, das hab nicht ich gemacht, sondern Breivik und Reimann. Breivik bewundert die SVP, und Reimann posiert in gleicher Manier wie der Massenmörder. Wo ist da meine Leistung?

              Das „Kunstzitat“ für/über Köppel halt ich übrigens auch für schwachsinnig.

          • Philipp M. Rittermann sagt:

            sie dramatisieren wieder grausam, herr el arbi. und jetzt wende ich das blatt mal und sage – die paar toten durch registrierte schusswaffen stehen in keinem verhältnis zu den tagtäglichen zig-tausenden an opfern durch irgendwelche kriegshandlungen….und hierfür werden von sog. zivilisierten ländern gaaanz legal waffen ex- und -importiert. fragen?
            das thema hier ist, gelinde gesagt, insignificant. und. wann jemand durchdrehen will, richtet er schaden an. und eine waffe finden, tut sich dann sowieso immer.

            • Réda El Arbi sagt:

              Erstens hat die Kriegsmaterialpolitik nichts mit dem Thema zu tun, und zweitens scheinen Sie sich nicht mit dem Thema der Impulskontrolle auszukennen. Wer in den ersten 3 Minuten nach dem Impuls keine Ahnung hat, wo er eine Knarre herbekommt, wird seiner Wut mit einem Faustschlag oder ander Ausdruck verleihen. Schlimm genug, aber ein anderes Kaliber.

              Dann: Klar findet man „sowieso“ eine Waffe. Weil so viele Waffen in Schweizer Haushalten herumliegen. Das ist also eher ein Argument gegen den privaten Waffenbesitz.

              Ich bin übrigens nicht gegen den privaten Waffenbesitz, ich bin nur für einen psychologischen Test vor der Erteilung einer Lizenz. Komischerweise sind es oft leicht paranoid gestörte Persönlichkeiten mit Allmachtsfantasien und Verteidigungs neurose, die unbedingt eine Waffe brauchen.

          • Albert Baer sagt:

            Die zwei Bilder sind von der Aussage her überhaut nicht gleich. Unter anderem trägt Reimann keine Kampfmontur. Er zielt auch nicht wie Sie behaupten auf den Betrachter. Das Reimann-Bild könnte man auch als „Gehörschutz nicht vergessen!“-Bild verwenden. Dass der Breivik die SVP gut findet ist hier nicht relevant, wenn schon müsste es umgekehrt sein. Vielleicht ist der Breivik ja auch (wie Hitler) Vegetarier. Sind deshalb alle Vegetarier potentielle Massenmörder?

            • Réda El Arbi sagt:

              Man könnte auch sagen „Ziel niemals mit einer Waffe auf einen Menschen, egal ob geladen oder nicht. Ausser du willst ihn erschiessen.“ So wurde mir das beigebracht. Aber was solls. Ist ja nur ein Sturmgewehr.

              Was die Vegetarier angeht: Hätte Hitler Menschen mit Gemüse umgebracht, wärs vielleicht ein Vergleich wert. Aber Breivik hat über 70 Menschen mit dem Instrument abgeschlachtet, das Herr Reimann da auf den Leser gerichtet hält.

          • Roland K. Moser sagt:

            Und die „paar “ Toten. welche der Islam jeden Tag fordert?

            Lieber ein geladenes Sturmgewehr neben dem Bett, als einen Kriminal- oder Flüchtlingstouristen.

            • Réda El Arbi sagt:

              Bildung und Information ist nicht ihre Stärke. Nur mal zum Thema Tote und Islam: Woher denken Sie, hat der IS seine Waffen? Es gibt kaum muslimische Waffenhersteller. Und wer, glaubven SIe, kämpft gerade gegen die Islamisten? Das sind Muslime.

          • tststs sagt:

            @ Hr. Baer: Natürlich würde ich Reimann und Breivik niemals in denselben Topf werden (wahrscheinlich auch Herr El Arbi nicht), aber sooo verschieden sind die Bilder auch nicht. Ich persönlich bin – wohl wie Herr El Arbi – ein absoluter Nulltolerenzler, man ziehlt nicht auf Menschen, auch nicht mit zweckentfremdeten Dingen (ich denke da an ein Kind mit einem gewehrförmigen Ast), aber ja, ich weiss, ich bin da in extremer Position.
            Was aber beide Bilder – und das von Hr. Reimann IMHO fast noch extremer – transportieren, ist eine falsche Botschaft:
            1. In unserem Land ist es so gefährlich, dass jeder sich bewaffenen muss. (Das hier eine Realitätsverzerrung zu Grunde liegt und nicht eine faktische Gefahrensituation, ist mehr als bewiesen)
            2. In unserem Land darfst Du jemanden in einer Gefahrensituation über den Haufen schiessen. (Nein, dürfen Sie nicht. Selbst wenn jemand bei ihnen einbricht, darf man ihn nicht einfach so erschiessen.)

            @Hr. Moser: Soso, „der Islam“ tötet…. Und ich dachte, es seien die Menschen… wurde ja auch während der letzten Abstimmung immer wieder betont: nicht die Waffe tötet, sondern der Mensch dahinter…

            Aber wenn Sie unbedingt auf diese Wie-Du-mir-so-ich-Dir-Schiene wollen: die zig Toten des Islams sind eine Randnotiz im Vergleich zu den Toten, die dem Christentum geschuldet waren…

          • Albert Baer sagt:

            @tststs
            Wo bitte zielt Reimann auf dem Bild auf Menschen? Wenn Reimann auf uns zielen würde, dann wären die zwei Zielvorrichtungen des Gewehrs konzentrisch. Sind sie das? Nun, auf meinem 19″ Bildschirm sind sie 35mm voneinander entfernt. Ein Schuss von Herrn Reimann würde also höchstens einen Gehörschaden bei mir verursachen. Auf die bescheuerten SVP Parolen möchte ich hier gar nicht eingehen. Ich nerve mich hier über die Fehlleistungen von linken Intellektuellen.

        • tststs sagt:

          Selbst unter diesem Deckmänteli Herr Baer, seien Sie ehrlich: Wie viele Schweizer waren in den letzten 10 Jahren (ach was, 50 Jahren) in einer solchen Selbstverteidigungssituation, als dass der Schusswaffengebrauch ohne jedwelche Sanktion angewendet hätte werden dürfen?!?
          Nur so zur Erinnerung: Das gesamte Polizeikorps der Schweiz lässt pro Jahr ca. 1-5 Schüsse los!
          Nur so zur Erinnerung: Es war nicht die bewaffnete Milizarmee die uns im WKII vor Schlimmerem bewahrt hat!

          Das rechte Gedankengut ist nicht: Das soll erlaubt sein.
          Das rechte Gedankengut ist: Achtungachtung, in der Schweiz ist es so gefährlich, dass man sich selbstgerecht mit Schusswaffe verteidigen MUSS!
          Das linke Gedankengut ist nicht: Waffen sind des Teufels (es gibt auch Sportschützen unter den Linken)
          Das linke Gedankengut ist: Der private Schusswaffenbesitz richtet mehr Schaden an, als das er nützt.

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      sie haben schon recht, herr baer. die linken chaoten schmeissen lieber vermummt mit steinen und flaschen. da lob ich mir doch eine ehrliche 45er. man geht schlliesslich nicht „mit dem messer an eine schiesserei.“

      • Réda El Arbi sagt:

        Genau deshalb werden in der Schweiz auch Familienmitglieder von Linken und nicht von rechten Waffenfanatikern erschossen. Right? ODer soll man den Kindern auch Waffen geben, damit sie sich gegen ihre Väter wehren können, wenns denen mal fritzelt in der Birne und sie das Sturmgewehr holen?

        • Philipp M. Rittermann sagt:

          schusswaffen müssen „kindersicher“ verschlossen aufbewahrt werden. da gebe ich ihnen recht. und sinnigerweise trennt man auch das geladene magazin von der waffe, als weitere sicherheitsmassnahme.

          • Réda El Arbi sagt:

            Ja, und unter „kindersicher“ verstehe ich, dass man sie nicht Leute zugänglich macht, die damit für Fotos in dieser Art posieren.

          • Philipp M. Rittermann sagt:

            das bleibt jedem erwachsenen selber überlassen. wobei. ich muss sagen, der auftritt von reimann finde ich diesbezüglich schon etwas problematisch. i agree.

          • adlerauge sagt:

            Und wie wollen Sie diese denn in nützlicher Frist mobilisieren, wenn der böse Kriminaltourist oder Islamist (huch!) plötzlich neben ihrem Bett steht? Dann doch lieber geladen unter dem Kissen?

      • Pierbattista sagt:

        Herr Rittermann, sind Sie denn schon in eine Schiesserei geraten? Oder in eine Schlägerei? Sie sind so ein Angeber und Wichtigtuer, das ist ja kaum zum aushalten. Ich wette Sie wären der erste der den Schwanz einzieht und heulend davonrennt wenn es harat auf hart kommt. Und das nicht mit Terroristen sondern in einer ganz alltäglichen Auseinandersetzung auf den Strassen von Zürich. Sie wissen doch gar nicht was es heisst, richtig Angst zu haben.

        • Philipp M. Rittermann sagt:

          sie werden verstehen, herr bierbattista, dass ich in einem öffentlichen blog hierzu keine stellungnahme abgebe. so hoffe ich doch. hingegen lasse ich mir mangelnde zivilcourage nicht vorwerfen. meine bekannten wissen diesbezüglich, dass man mich hier eher zurückhalten muss, wenns handgreiflich wird. ein wenig ruhiger geworden, bin ich aber schon. heisst, heute „knallt“ es erst, falls ich provoziert werde. heben sie ein friedliches wochenende.

  • Roland K. Moser sagt:

    Reimann mit dem StGw 90 auf einem Foto ist für mich kein Problem, Seine Aussage auch nicht. Ganz im Gegenteil.
    Für mich ist z.B. der Islam ein Problem. Selbst auf dem Land hat es mittlerweile viele Muslima, welche mit der Kriegsuniform (Kopftuch, Nikab) des Islam rumlaufen. Auch das sieht man ausserhalb der finsteren rot-grünen zürcher Stadtblase.

    • Réda El Arbi sagt:

      Sie wollen also mit ihrem Sturmgewehr 90 auf verschleierte Muslimas schiessen, weil sie die für eine Gefahr halten? Und nur so: Es leben mehr Muslime in städtischen, linken Gebieten als auf dem Land.

      • tststs sagt:

        Kopftuch als Teil einer Kriegsuniform…

        Läck, da erinnere ich mich gerade an meine Urgrossmutter, die Gründerin der Alpen-Guerilla-Gruppe „Sturm zur Vehfreude“ 😉

      • Thomas Vetter sagt:

        Herr Moser, ein Kopftuch ist doch keine „islamische Kriegsuniform“. 99+++% der Muslime dieser Welt sind vernuenftige Leute, die nicht jeden Christen erschiessen wollen, den sie gerade auf der Strasse sehen und sich nicht in die Luft sprengen. Ein paar Fundamentalisten/Extremisten findet man in jeder Religion, in jedem Staat und in jeder Gesellschaftsschicht (die einen toeten mit Waffen, die anderen mit Geld).

        Ich finde es uebrigens interessant, dass Sie sich von jemandem mit einem Kopftuch bedroht fuehlen. Dazu zwei Punkte:
        1. Zu Zeiten meiner Urgrossmutter haben auch Frauen in erzkatholischen Verhaeltnissen (Oesterreicher Rheintal) oft Kopftuecher getragen: Es wurde als normal und praktisch angesehen. Kann mir gut vorstellen, dass es „ennet em Rhi“ auch so war.
        2. Wer wirkt auf Sie denn gefaehrlicher: die Person mit dem Kopftuch oder die Person mit dem Sturmgewehr? Wenn ich eine Privatperson (also kein Polizist/Soldat) mit einem Sturmgewehr rumlaufen sehe oder mit einer sonstigen Schusswaffe, dann finde ich das durchwegs gefaehrlicher als jemandem mit einem Kopftuch.

        • tststs sagt:

          Habe gerade Nachricht von meiner Urgrossmutter erhalten: Sie bestätigt, dass eine Sektion „Kaiserschmarrn“ in den Österreicher Alpen existierte!

        • Roland K. Moser sagt:

          Ich sehe es so, bzw. das ist meine Meinung:
          Die Kriegsunijform der weiblichen Muslime an sich ist nicht bedrohlich. Aber zusammen mit der Muslimin eben schon, weil es bedeutet, dass diese Frau hier einen islamischen Gottesstaat will.

        • Roland K. Moser sagt:

          Zu unseren weiblichen Vorfahren, die aus religiösen Gründen auch ein Kopftuch getragen haben:
          Unsere weiblichen Vorfahren haben das Kopftuch auch nicht frewillig getragen, sondern weil es so ähnlich in der Bibel steht, das Kopftuch selbst wird nicht erwähnt. Genau deshalb wurde das Kopftuch auch primär in den katholischen Gegenden getragen.

          • Réda El Arbi sagt:

            Ja, und natürlich hat man es verboten, um die Gesellschaft zu schützen! Oh, nein, sorry. Das hat man ja nicht.

          • Roland K. Moser sagt:

            Der Katholizismus wurde zum Glück aber trotzdem entmachtet 🙂 Die religiöse Unsittlichkeit des Kopftuchtragens ist verschwunden. Zumindest bei den Katholiken.
            Die anderen folgen nach, zumindest in der Schweiz.

            • Réda El Arbi sagt:

              Ja, zum Beispiel über 90 Prozent der Muslime. Ganz ohne dass wir die freiheitlichen Werte der Schweiz mit Füssen treten.

          • tststs sagt:

            Läck, jetzt disqualifizieren Sie sich aber mehrfach Herr Moser.
            Das Kopftuch wurde und wird bei uns und in anderen Staaten in erster Linie aus einem Grund getragen: Schutz (vor Sonne, Hitze, Kälte).
            Irgendwann erhielt dieser Umstand aber ein religiöses Mäntelchen…

            Ich kann Ihnen versichern, dass auch diejenigen in arabischen Ländern Kopftücher tragen, die nicht religiös sind… Das gleiche gilt übrigens für die Ganzkörperkleidung…

            Ehrlich, auf jedem Wüstentrip erkennen Sie die Europäer an ihrer Kleidung, und wenn dann mit dem Finger auf sie gezeigt wird, hat das meist nicht viel mit religiöser Verunglimpfung zu tun, sondern mit Schadenfreude… ungefähr so, wie wenn wir uns an die Stirn fassen, wenn Chinesen mit Bastschühchen die Rigi erkunden wollen… 😉

        • Roland K. Moser sagt:

          Reimann hinter dem Sturmgewehr ist für mich kein Problem.
          Aber ein Muslim in der Schweiz hinter einem Sturmgewehr ist für mich ein Problem, weil er für mich eine Gefahr für die Demokratie und den Rechtsstaat darstellt. Ausserhalb der finster-rot-grünen zürcher Stadtblase breitet sich die gewalttätige Politideologie Islam mit Gewalt aus, wie er das schon immer getan hat (Das Christentum übrigens auch 🙂

          • Réda El Arbi sagt:

            Lieber Herr Moser, freiheitliche Werte sind nicht so ihres, gell. Die Grundlagen unserer Schweiz, die Verfassung, Menschenrechte, Recht auf Religionsfreiheit, alles eine Gefahr, der man mit dem Gewehr in der Hand begegnen müsste. Ich denke, Sie würden sich in Nordkorea oder bei den Stalinisten wohler fühlen. Die haben viel mit Ihnen gemeinsam.

          • Roland K. Moser sagt:

            @ Réda El Arbi
            8. Oktober 2015 um 13:35
            Ich habe etwas anderes geschrieben.
            Der Islam bedroht die freiheitlichen Werte, so in etwa das habe ich geschrieben.
            Und dem Islam darf die Religionsfreiheit sowieso nicht gewährleistet werden, weil er die Religionsfreiheit nicht kennt.
            In einem türkischen Laden hier in Reinach AG bezahle ich mehr für den Käse in der Büchse als die Türken, seltsam nicht? Wüsste der Eigentümer das Ladens, dass ich weder Christ noch A-Theist sondern Anti-Theist bin, würde er mir vermutlich gar nichts verkaufen. Alles klar?

            • Réda El Arbi sagt:

              ich wette, Sie kennen keine Muslime. Sonst würden Sie nicht so einen XXXXXXXX schreiben. Aber jänu. Sie müssen in der Realität leben, die Sie sich da zusammenzimmern. Ich lebe mit den Menschen, die mich in der Schweiz umgeben auf höchsten Lebensstandard der Welt. Erarbeitet zum grossen Teil von Zuwanderern. Deren Kinder übrigens Ihre Rente zahlen.

    • Lala sagt:

      Können Sie mir bitte erklären, wo genau die „EU-Bürokraten“ die Schweizer entwaffnen wollen?

      Und können Sie mir bitte erklären, was in aller Welt das mit Muslimen „auf dem Land“ zu tun hat?

      • Altenburger Daniel sagt:

        Gar nichts, fragen Sie Reimann oder R. K. Moser, die erfinden schon eine Geschichte für Sie. Nur nach Quellangaben oder sonstigem wissenschaftlichen Zeugs müssen Sie nicht fragen, das können die nicht liefern. Ist aber auch nicht nötig, die Jünger folgen sowieso.

    • Pierbattista sagt:

      Herr Moser, Sie gehen zu einem Türken einkaufen? Jesses, hatten Sie Glück, daas sie nicht erschossen wurden, von der Frau des Türken mit Kopftuch ntürlich.

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