Rebellische Raucher

Verbotenes schmeckt süsser: Illegale Raucherin in der Beiz

Verbotenes schmeckt süsser: Illegale Raucherin in der Beiz

Die eisige Kälte macht aus braven Zürcher Bürgern Kriminelle. In kleinen Kneipen sammeln sie sich nach 23 Uhr zu verschworenen Zirkeln zivilen Ungehorsams.

Nachdem die letzten Teller verräumt sind und die Gäste bei Schnaps, Bier oder Verdauungsespressi sitzen, geht der Wirt verstohlen zum Fenster und verteilt nach einem prüfenden Blick auf die Strasse die Aschenbecher auf den besetzten Tischen. Dann dürfen die Gäste trotz rigorosem Rauchverbot wieder einmal in der Wärme eines geschlossenen Raumes ihre Zigaretten, Stumpen und Pfeifen anglühen.

Das erfinde ich nicht einfach. In den letzten zwei Wochen war ich in drei verschiedenen Kneipen, in denen man rauchen durfte, nachdem der letzte Gast sein Mahl beendet hatte. Einer der Beizer: «Es ist saukalt da draussen. Wir haben hier drinnen knapp 30 Plätze, davon sind die Hälfte besetzt, meist von Rauchern. Da wird niemand gestört, wenn man mal eine Ausnahme macht.»

Nun, die Raucher scheinen nicht nur ihr Nikotin zu geniessen, auch der Nervenkitzel des Verbotenen macht einen Reiz aus. Grinsend saugen sie an ihren Glimmstengeln, wie Kinder, die noch heimlich hinter dem Schulhof rauchen müssen. Es steckt ein wenig Rebellion in diesen Zigaretten und Zigarren. Der reine Akt, drinnen eine Zigarette anzuzünden, lässt das Adrenalin rauschen, das beim bewussten Brechen der gesellschaftlichen Konditionierung freigesetzt wird.

So wird der Handwerker, der Coiffeur, die Backofficeassistentin für eine Stunde Mitglied des «Freien Nikotinen Untergrunds», einer Zelle der rauchenden Revolution. Und es ist nicht einzig, dass man gerade hier in einer Beiz raucht, obwohl es eindeutig gegen das Gesetz verstösst. Es ist das Rauchen in geschlossenen Räumen.

So einer der Verschwörer: «Die meisten von uns rauchen ja auch zuhause nicht mehr in der Wohnung. Wir sind es uns gar nicht mehr gewohnt, in einem gemütlichen Raum eine Zigarette anzustecken. Normalerweise lungern wir auf Balkonen, vor Haustüren und in engen, stinkenden Raucherräumen herum, wenn wir eine Zigarette geniessen wollen. Aber da ist dann von Genuss nicht mehr viel zu spüren.»

So können ganz normale Bürger für einmal in die Illegalität eintauchen. Und sie müssen dazu noch nicht mal Drogen konsumieren. Wir ziehen an unseren Zigaretten und grinsen uns verschwörerisch über die Tische hinweg an.

Übrigens will kaum einer der anwesenden Raucher das Rauchverbot wieder abschaffen. Es sei ganz ok, die Kleider würden nicht mehr so stinken.

Ausserdem macht es mehr Spass, im Verbotenen drinnen zu rauchen.

118 Kommentare zu «Rebellische Raucher»

  • Leatherface sagt:

    Ich kenne keinen Raucher und keine Raucherin über 30, die sich nicht verfluchen, jemals mit diesem Laster angefangen zu haben.
    Ich werde demnächst damit aufhören, weil ich mit 40 nicht wie ein verschrumpelter Apfel aussehen will.
    Gibt nichts Gruseligeres als ü40 Raucher/innen….

    • Réda El Arbi sagt:

      Ich bin 45. Googeln Sie die Bilder. Und ich rauche gern.

      • Leatherface sagt:

        Sie wissen schon was ich meine…
        Ihr Glück ist, dass Sie von Natur aus eine „gesunde Bräune“ haben und die Augenringe hinter Brillengläsern verstecken können 🙂
        Zudem sind Sie ein Mann. Googeln Sie mal Bilder von 45 jährigen Raucherinnen…

      • küde sagt:

        Réda, bei dir kommts aber auch nicht nur vom Rauchen.

  • Maiko Laugun ★Schall und Rauch★ sagt:

    Einige Nichtraucher sind geistig (nicht körperlich) so vergiftet, dass ihnen selbst der Dampf von E-Zigaretten die Sinne vernebelt. Es ist besser, eine eigene Beeinträchtigung in Kauf zu nehmen als immer mehr Freiheiten zu verbieten bis es am Ende gar keine mehr davon gibt. Als Resultat entstehen dann überall Rebellen, die sich ihre individuellen Freiheiten illegal zurückholen. Man kann sich den Rauch auch auf demokratischem Wege selber ins Gesicht blasen – bis zur Revolution der unfreien Raucher 🙂

  • Denker sagt:

    Definitiv saufen die Menschen heute auch zu viel http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/alkohol-und-gesundheit-die-maer-vom-gesunden-glas-rotwein-a-1017662.html , selbst wenn es nach zeitgeistigen Massstäben wenig ist. Die negativen Auswirkungen auf andere äussern sich da aber nicht nur durch Dämpfe. Da sollten die Leute doch lieber mal eine echte Tüte dampfen, deren Legalisierung wohl überfällig ist.

  • Johannes sagt:

    Ich denke rauchen ist geprägt von einem grossen Aufmerksamkeitsdrang des Handelnden, der sich zugleich selbst bestrafen will, sein Geld nicht sinnvoller anlegen kann und Momente der Ruhe mit sich alleine schwer ertragen kann, also einen Glimmstängel in der Hand braucht. 😉 Aber seis drum, wers braucht, solls machen, nur nicht in engen verschlossenen Räumen in meiner Gegenwart.

    • anna sagt:

      lol, wenn ich Ihren Kommentar so lese frage ich mich „will sich überhaupt jemand in Ihrer Gegenwart aufhalte“? lol

      • Johannes sagt:

        Hoffentlich mehr fitte Nichtraucher als Raucher, die man nun wirklich nicht knutschen will. Aber auch unter letzteren gibt es angenehme, s. den Blogautor. 😉

      • bennyleemann sagt:

        haha, ja anna hat ganz recht, mit so bornierten Leuten wie der Johannes möchte ich mich auch definitiv nicht zusammen aufhalten :-).

    • tststs sagt:

      „Ich denke rauchen ist…“ Bei allem gebotenen Respekt: Sie denken nicht, Sie meinen…

      • Johannes sagt:

        Das ist Ihre Sichtweise, aber wo blieb da das Denken? 😉

        • tststs sagt:

          Da diese Diskussion, ja die ganze „Raucher-Sache“, nichts mehr mit „Denken“ zu tun hat, ist es auch obsolet nach dem Wo zu fragen 😉
          (Also Denken im Sinne einer logischen und ausgewogenen Betrachtungsweise einer Sache)

          • Sarah sagt:

            Das Rauchen hat nichts mit Denken zu tun, sondern mit sich gehen lassen. Doch einige lassen sich eben am Strand gehen, andere in der Sauna, manche beim Malen oder Singen, wieder andere eben beim Rauchen…

  • Maiko Laugun ★Schall und Rauch★ sagt:

    „Wer nichts wird, wird Wirt“. Darum hat man mit dem Rauchverbot demokratisch den Wirt in seiner freien Entscheidung entmündigt und zum Idioten gestempelt. Ironischerweise lassen sich die gleichen freiheitsverachtenden Untoten ihr nun rauchfreies Essen bedenkenlos von einem solchen vorsetzen. Sie sollten rebellieren, die Gastronomie betreibenden Idioten, denn ein Idiot geniesst bekanntlich NarrenFREIHEIT …

  • The it sagt:

    Erstaunlich reda wie beim Artikel das Wort SUCHT eine magische Vibration beim Leser erzeugt. Sei es ihren schlechten Erlebnisse oder Ihre haltlosen Anforderungen das ANDERE auf gar keinen Fall Süchtig sein dürfen. Bei Kindern verstehe ich das vollstes, No argue, doch bei den Kommentatoren hier handelt sich doch über 18jährige, oder??? jeder ist für sein Leben verantwortlich und dazu gehört auch mit Respekt den andern gegenüber aufzutreten. Toll ist doch die Vielfältigkeit der Menschen und da sich Raucher heute an den Nichtrauchern anpassen mit Respekt, dürfte das gleiche Maß auch von den nichtsmokerns zu erwarten sein, hoffendlich…..:)

    • Thomas M. sagt:

      Du meinst den Respekt, den ich jeden Abend am Bahnhof Stadelhofen erfahre, wo alle 5 Meter ein Stinker steht, der seine Zigi dann am Boden entsorgt, obschon die Papierkörbe ein Zigifach haben? Wie wäre es, wenn ich jedem dieser Leute, einen Tritt ins Schienbein gäbe mit dem Hinweis, ich sei tretsüchtig, und man solle mir gegenüber den nötigen Respekt aufbringen, und meine Treterei tolerieren, weil eigentlich sind nämlich Treter die lustigeren und vor allem genussfreudigeren Menschen und Raucher total intolerant, wenn sie nicht einmal einen harmlosen Tritt akzeptieren können. Wer das absurd findet, der soll sich bei der Zigi am Bahnhof Stadelhofen einmal überlegen, warum die Umstehenden das inhalieren müssen.

      • Réda El Arbi sagt:

        Sie Armer! Sooo fescht leiden Sie unter den Rauchern? Ouoi! Das tut mir leid!

      • The it sagt:

        Da gibt es einige Lösungen wehrter Thomas m. A.) ein Rauchverbot bei den Geleisen B.) diese Personen auf den Aschenbecher aufmerksam machen, der sich ian den Abfallbehältern befindet C.) dankbar sein das sie hier im Blog so viele willige Opfer um sich haben, sodass sie dazu endlich ihren Frust ablassen können. Dieses Ventil hier ist GRATIS, beim Therapeut kostet es, speziell auch ihr absurdes Bedürfniss Menschen zu treten…..5 Ansätze

  • Robert Herz sagt:

    Vielleicht mach ich auch ab und an etwas, das eigentlich verboten ist. Aber ich erzähl garantiert niemandem davon.

  • Caro sagt:

    Ach lasst doch den Leuten das bisschen Spass mit der Zigarre, Zigarette, dem Joint! Was sind wir mittlerweile für eine verbiesterte, in political correctness und Gesundheitsbesessenheit erstarrte Gesellschaft geworden. In den späten 90er Jahren pendelte ich einige Jahre zwischen neuchâtel und Bern, damals noch in den alten ratterzügen mit Raucherabteil: schon morgens qualmten die Zigis und die Joints – und erst recht im Feierabendzug! Und heute? Allen starren gebannt aufs Smartphone und überprüfen zwanghaft ihren facebookstatus…ob das besser ist als rauchen? NB: bin NR und vegan seit Geburt, trotzdem sass ich gerne im R-Abteil, weil es dort lockerer war und ich immer äs bitzeli passivinhalieren konnte 😉 Tempi passati, leider!

  • anju sagt:

    obwohl es in „meiner“ bar einen fumoire und einen käfer gibt http://www.appenzellerzeitung.ch/ostschweiz/stgallen/stadtstgallen/tb-st/Ein-Kaefer-mit-Rauchabzug;art186,1494259
    rauch ich regelmässig im lokal, selbstverständlich nur tabak:-)

  • diva sagt:

    mich – als eigentliche nichtraucherin – NERVT dieser terror, den die nicht-raucher da ablassen und für mich ist da viel NEID drin. rauchen ist mehr als das befriedigen einer sucht. es ist ein genuss! teil eines genusses, nach einem guten essen, bei ein glas wein oder zwei genüssliche eine zigarette oder zigarre anzuzünden und während man sie GENIESST, hat man ein gutes gespräch mit seinem gegenüber… ich vermisse es zutiefst, denn ich bin über jahre mit meinen freunden fein essen gegangen und das ritual des rauchens gehörte dazu, wie das dessert und kaffee… aber davon verstehen kleingeister, die im rauchen nur sucht sehen, nichts und darum nerven sie mich total. ich wüsste gerne, welche beizen das sind, von denen hier die rede ist. sie hätten mit sicherheit einen gast mehr: mich!

    • geezer sagt:

      @diva: das dünkt mich dann schon eher eine etwa simple argumentation. als ob nichtraucher nichts geniessen würden! diese idiotische behauptung hört man von rauchern immer wieder; dass sie an den haaren herbeigezogen ist, dürfte ja wohl jedem klar sein. ich bin den rauchern den genuss überhaupt nicht neidisch. den habe ich z. b. bei einem guten glas bier oder natürlich beim essen.

      aber ich mag es definitiv nicht, wenn ich gerade mit geniessen beschäftigt bin, und der raucher nebenan zu stinken beginnt. stell dir mal vor, du bist am essen und irgend so ein typ, der schon seit tagen nicht mehr geduscht hat bleibt gleich bei deinem tisch stehen und furzt erst noch ganz hässlich dabei. da hättest du sicher keine freude oder? simpel einfach weil es stinkt! so ähnlich geht es vielen nichtrauchern, wen nebenan gequalmt wird. und wenn ich dann gemütlich in einer im blog beschriebenen beiz sitze und mein bier GENIESSE, und die qualmerei geht trotz verbot los, habe ich nicht unbedingt freude. so schwer zu verstehen ist das nun auch nicht, oder?

      kurz draussen paffen zu gehen ist jetzt echt keine grosse sache. übrigens: die amerikanisch tendenz das rauchen überall im öffentlichen raum verbieten zu wollen, finde ich völlig idiotisch.

      • tststs sagt:

        Naja, also wenn Sie sich im Furzoir befinden, dann dürfen Sie sich nicht darüber beschweren, dass dort auch gefurzt wird 😉

        Uuuuund „und die qualmerei geht trotz verbot los, habe ich nicht unbedingt freude“ wäre ja kein Problem, dann müsste man im Blog-Beispiel nur den Mund aufmachen und dann würde halt verzichtet…

  • Claude sagt:

    Ich bin da nicht mehr auf der Höhe: Aber gilt das Rauchverbot überall in allen Restaurants und Bars in Zürich, und dann hats mal ein Fumoir drin? Oder gibt es noch ein paar charmante Raucherbars?

  • Renata Rubina Rolischo sagt:

    „Und sie müssen dazu noch nicht mal Drogen konsumieren.“

    Der Raucher ist DER Inbegriff des Drogensüchtigen. Gedankenloses Reinsaugen des so schnell und stark abhängig machenden Nervengifts… Stellt euch mal morgens an einen Bahnhof. Schauriges Schauspiel, mit Genuss hat das nun gar nichts mehr zu tun. Das ist Drogensucht, wie es im Buche steht… sorry…

    • Réda El Arbi sagt:

      Das hatten wir schon. Aber der Hinweis, dass der Autor früher heroinsüchtig war, lässt die Aussage etwas deplaciert erscheinen. Sorry.

      • Renata Rubina Rolischo sagt:

        Diese Tatsache ändert aber nichts am Wahrheitsgehalt meiner Feststellung – Bei allem Respekt, der gebührt für die Überwindung der (einen) Sucht.

        Wahrscheinlich ist hier aber der falsche Platz (da zu schwierig, schneller zu reagieren), um über die gesellschaftliche Akzeptanz einiger Drogen zu diskutieren. Ist auch ein anderes Problem, eine Sucht bleibt es dennoch.

        • Réda El Arbi sagt:

          Ja, es ist eine Sucht. Aber nicht nur. Es ist eben auch Genuss. Bei Leuten, die täglich Alkohol trinken, ist die Grenze ja auch verschwommen.

  • Ueli Keller sagt:

    Das Affentheater, dass die Raucherinnen und Raucher hierzulande bieten, ist kaum mehr zu toppen. In anderen Ländern, wo noch rigorosere Gesetze gelten, wird einfach weniger geraucht. Niemand hat dort das Gefühl, seine Freiheit werde mit Rauchverboten eingeschränkt, es wird einfach zur Kenntnis genommen und akzeptiert. Raucher kommen mir vor wie diejenigen, die meinen, Ihre Freiheit werde eingeschränkt, wenn auf Quartierstrassen nicht mehr gerast werden darf. Typische Schweizer Luxusproblemchen halt.

    • Maiko Laugun ★Schall und Rauch★ sagt:

      @Ueli Keller: Sie merken hoffentlich, dass Ihr eigener Kommentar – nebst inhaltlichen Irrtümern wie das Ausland betreffend – vor allem und genau das Affentheater eines Schweizer Nichtrauchers mit seinem dekadenten Luxusproblemchen aufzeigt.

    • bennyleemann sagt:

      Herr Keller, kennen Sie überhaupt die Zustände im Ausland? Denke nicht, sonst würden Sie nicht solches wirres Zeugs von sich geben.

  • Hans-Peter sagt:

    Was soll diese Zeilenfüllerdiskussion? Es ist eine Regelung in Kraft. Diese Regelung ist aus Gründen des Drittschutzes (Dritte vor Emissionen schützen, nicht die Verursacher der Emissionen) in Kraft – so wie auch Strassenverkehrsregeln gelten, um ein Beispiel zu nennen. Nun ergötzen sich ein paar Leute daran, wie sie die Regelung verletzen, indem sie verbotenerweise Emissionen verursachen. In bestimmten Fällen schädigen/behelligen sie damit Dritte („… meist sitzen Raucher…“). Das ist so heldenhaft wie nachts, „wenn die Strassen meist leer sind“, die Verkehrsregeln nicht einzuhalten. Keine besonders reife Leistung.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ich würde gerne mal sehen, wie viele Bussen vom Autofahren Sie haben … Oder von sonst einer Übertretung. Parkbussen zum Beispiel.

      • Maya sagt:

        Hans-Peter argumentiert präzise umd schlüssig, und der Herr el Arbi tut mit einer vollkommen belanglosen Bemerkung so, als begreife er nichts. Die Parkbussen von Hans-Peter sind in dieser Diskussion nur von Belang, wenn er absichtlich falsch parkiert und das vor der Ambulanzausfahrt, bevor die Ambulanz ausfahren muss, womit er Schaden verursacht. Die Diskussion hier zeigt mir, was ich in meiner Arbeit ständig erlebe: Süchtige sind der Ratio nicht zuwandt. Ihre Sucht steht über allem, auch über dem Wohl anderer.

        • tststs sagt:

          „Süchtige sind der Ratio nicht zuwandt.“ Kann ich abnicken… und ergänze um ein „ebenso wie Fanatiker“ 😉

  • Nick sagt:

    @Annabelle: versuchen sie alle personen, die nicht ihrer meinung sind mit einer wortgewaltigen, jedoch absolut abwegigen und niveaumässig bedauernswerten stellungsnahme totzuschlagen? – diskussionsresistent, griesgrämig und verbittert!

    @Réda: touché (Y)

    • Maya sagt:

      Legen Sie doch bitte mal dar, weshalb das „abwegig“ ist. Aber genau, bitte. Nicht mit Schaum vor dem Mund, sondern mit Fakten. Umfassend, vollständig, korrekt. Danke.

  • Chrissie sagt:

    US-Bürger, Engländer und andere vernünftigere ZeitgenossInnen staunen wieviel in der Schweiz noch immer geraucht wird. Und wir halten uns für fortschrittlich… Nun, glücklicherweise gibt es seit einigen Jahren das Rauchverbot und viele rauchfreie Restaurants und langsam begreifen es auch die Schweizer, wie belastend Passivrauchen ist. Aber erst halbherzig. Dass bei uns in Bähnhöfen immernoch geraucht werden darf ist kaum zu glauben. Der ganze HB Zürich ist verraucht wie eine Hafenspelunke und Reisende und Kinder quälen sich durch die Rauchwolken der Nikontinjunkies, die ihr Depot auffüllen müssen, und keine Rücksicht nehmen. Raucher verzichten wie bewiesen nicht freiwillig. Es braucht Verbote. . Hallooo SBB, der Zug fährt langsam ab ! Von mir aus können diese „rebellischen Raucher“ ihr Fröideli noch geniessen, es wird sich mit der Zeit erübrigen… übrigens Nikotin ist auch eine Droge und zwar eine sehr schädliche und süchtig machende… und in 50 Jahren wird man nur den Kopf schütteln über diese verrauchte unsensible Zeit. Kinder würden sich rauchfreie Elternhäuser wünschen, wenn sie könnten…

    • Réda El Arbi sagt:

      Ja, Nikotin ist das Böse an sich. Da sind unsere Spitäler voll Leuten mit tödlichen Verletzungen! Öh, nein, sorry, das waren die Autofahrer. Ah ja! Unsere Entzugskliniken sind voll und viele Raucher verschulden häusliche Gewalt und einen immensen volkswirtschaftlichen Schaden! Ups, nein, das war der Alkohol. Aber ich find sicher noch was!

      • Chrissie sagt:

        ja ich verstehe die Raucher ja auch irgendwie, und mein Statement war wohl etwas intensiv. Das Verbot war halt nach all den Jahren der Rauchfreiheit doch ein heftiger Eingriff in das Leben vieler Raucher, und viele haben es noch nicht verkraftet und verstanden warum. Das würde mir, wäre ich Raucher auch sauer aufstossen. Vielleicht habe ich vergessen zu schreiben, dass viele Menschen unter dem Rauch und in verrauchten Räumen und öffentlichen Plätzen leiden und mit Lungenschmerzen und Kreislaufproblemen reagieren. Vielen bereitet das Einatmen von Rauch Schmerzen, das können sich Raucher kaum vorstellen. Es geht also nicht nur um nichtige Komforteinbussen, die Passivraucher an verrauchten Orten erleben, sondern oft um gesundheitliche Folgen, das bedenken Raucher oft zu wenig. Das Restaurant kann ich frei wählen, aber wenn ich auf dem HB auf den Zug muss oder in der City in Füssgängerzonen gehe, bin ich gezwungen durch endlose Rauchschwaden zu laufen..

        • Réda El Arbi sagt:

          Ja, und sogar die Raucher sind fürs Rauchverbot. Aber das geheime rauchen ab und zu ist ja auch kein Verbrechen. Nur ein Vergehen 😀

    • Maiko Laugun ★Schall und Rauch★ sagt:

      Das Ungesündeste in Bahnhöfen ist der Bremsstaub der SBB. Zum vernünftigen Land USA: Dort wird ein Raucher beschimpft, z.B. von einem 20 Jahre alten Auto fahrenden Menschen, welcher selber den Vorbau mit Silikon und die Nase mit Kokain vollgestopft hat und gerade von einer Midlife Crisis Sitzung bei ihrem Psychiater kommt. Die richtigen Amerikaner hatten noch die Friedenspfeife geraucht, wurden aber von den eingewanderten Nichtrauchern fast ausgelöscht.

      • marco faessler sagt:

        Kurz zu USA.. Die meisten Südstaaten kennen kein Rauchverbot. Viele andere haben ein liberales Rauchverbot – in etwa so wie im Kanton Thurgau. Die strengsten sind Kalifornien, Hawaii und New York.

      • Maiko Laugun ★Schall und Rauch★ sagt:

        @marco faessler: Danke für die Ergänzung. Am Gesamtbild dieses geschichts- u. kulturlosen dummen Volkes mit seiner Doppel-Moral dort drüben ändert das nichts. Raucher sind verpönt (Ausnahme neu Colorado mit der Erlaubnis von Cannabis-Konsum) und zumindest in einzelnen (!) Bundes-Staaten ist auch der Konsum von Alkohol verboten. Die Produktion von Tabak und Alkohol ist jedoch erlaubt und die Milliarden-Gewinne des weltweiten Verkaufs sind herzlich willkommen. Die konstante Erhöhung der Zigaretten-Preise hat übrigens nicht mit Prävention und Abschreckung zu tun. Da geht es lediglich um die Steuereinnahmen und nichts anderes. Darin beweist auch das CH-Finanzministerium seine Doppel-Moral.

    • Patrick Fischer sagt:

      „US-Bürger, Engländer und andere vernünftigere ZeitgenossInnen…“ Muahahaha, der war gut!

    • Maiko Laugun ★Schall und Rauch★ sagt:

      Bremsstaub ist nachweislich gesundheitsschädigend. Ich verlange, dass die SBB in allen Bahnhöfen und in allen Zügen gut sichtbar den Vermerk anbringt: „Der Aufenthalt in Bahnhöfen und das Zugfahren kann Ihre Gesundheit schädigen.“ Oder besser noch: „Zugfahren ist tödlich!“

      • tststs sagt:

        Und bitte ein Strassenschild alle 50m mit „Feinstaub gefährdet ihre Gesundheit“…

        Herr Laugun, Sie können uns doch sicherlich sagen, weshalb in östlichen Grossstadtgefilden oft eine Atemschutzmaske getragen wird. Ist dort der Zigiqualm so dicht?!?

        • Maiko Laugun ★Schall und Rauch★ sagt:

          @tststs: In den Metropolen wegen dem Smog (Abgase, Feinstaub, etc.). Zigaretten sind kein Thema. Ausserhalb der Metropolen schauen in einer Zahnarztpraxis (Behandlungs-/Warteraum in einem einzigen Raum, Fenster offen) wartende Patienten dem Arzt bei der Behandlung eines anderen Patienten zu – und rauchen. Einige chinesische Aerzte sagen zu chronisch Hustenden: „Rauch chinesische Zigaretten! Die sind besser auf Deinen Körper angepasst als die ausländischen!“ In der CH hingegen verschreiben Aerzte Beruhigungspillen an Nichtraucher, weil die sich so über die Raucher ärgern. Logisch, dass die nicht wirken. Denn gegen Dekadenz hat noch nicht mal die Pillen-Mafia in Basel ein Rezept erfunden.

        • kudi sagt:

          obs die atemschutzmasken auch mit raucheröffnung gibt?

          • Maiko Laugun sagt:

            @kudi: Nein – und der Grund ist ganz einfach: Gewisse Menschen auf diesem Planeten (als Individuum und nicht als wirtschaftlich handelnder Staat) wissen, dass eine konstante Belastung (z.B. durch Smog) das wahre Problem für die Gesundheit darstellt und nicht ein Stündchen in einer verrauchten Beiz. Auf letztes kommen nur dekadente Völker.

          • Georg sagt:

            Meinen Sie so ein dekadentes Volk wie China, wo der Einzelne und seine Freiheiten nichts sondern nur generös die diktaturgläubige Masse zählen?

          • Maiko Laugun ★Schall und Rauch★ sagt:

            @Georg: Ich meine das dekadente Schweizer Volk. Wenn Sie – Georg – sich nicht so sehr über die Raucher ärgern würden, hätten Sie es schon vorher verstanden. Zur Erinnerung: Es gibt keine Pillen gegen Dekadenz 🙂

  • mia sagt:

    An Annabelle: Mit Verlaub;sind Sie nicht ganz dicht?

    • Catrin Candreia sagt:

      Ich usste länger suchrn, bis ich Annabelles Kommentare gefunden habe. Tatsächlich lesenswert. Meine Meinung: Ja. Könnte zutreffen.

  • Chris sagt:

    Nun ja, ich bin Nichtraucher. Grundsätzlich finde ich es gut, dass es in den Beizen nicht mehr stinkt. Aber gegen Schluss noch eine zu qualmen und gemütlich zusammenzusitzen ist voll ok und stört mich auch als Nichtraucher nicht. Sollte es dann doch zu qualmig werden, kann man immer noch nach Hause oder die Beiz wechseln. Rauchen hat auch Stil und all die Puritaner gehen mir eh auf den Senkel.

  • dominik siegmann sagt:

    Noch einen drauf: die Krönung zivilen Ungehorsams ist das gemeinsame Rauchen am Konzert. Im Hallenstadion, wo grundsätzlich jede Zigi zum sofortigen Rausschmiss durch eine sehr uncharmante Security führt, haben das beispielsweise weder Motörhead noch NineInchNails geschafft, dafür der unvergleichliche, selbstverständlich rauchende Paul Kalkbrenner.

  • Maiko Laugun ★Schall und Rauch★ sagt:

    Rauchen finanzieren via Tabaksteuer die AHV, dessen Renten sie potentiell nur verkürzt erhalten werden. Raucher sind (inkl. KK-Kosten) doppelte Nettozahler und finanzieren die alten und teuren Menschen. Raucher sind in der Konsequenz somit sogar nützlich gegen den Dichtestress.

  • roman sagt:

    jeder beizer soll selber entscheiden können, die meisten würden sich heute auch ohne gesetz daran halten, weil sie sehr gute erfahrung gemacht haben damit. die die das rauchen tolerieren sind eher kleine beizlis die eh um jeden franken kämpfen müssen und wo jeder freiwillig rein geht…
    wo der hebel anzusetzen wäre ist im privaten bereich. ich bin als kind bis 16 in einem stark rauchenenden umfeld aufgewachsen, und das war selten in der beiz. (wohnung, auto usw.. ) aber das ginge nur über ein allgemeines tabakverbot, was eine utopie ist. roman, nichtraucher

  • Stefan Maier sagt:

    „Da wird niemand gestört, wenn man mal eine Ausnahme macht.»“

    Spätestens wenn der Wirt nebenan 10m weiter jeden Tag „mal ne Ausnahme macht“, und dann bei den Wirten die sich ans Rauchverbot halten die Umsätze weniger werden, wird es diesen Wirt schon stören!

  • Stefan Maier sagt:

    Das ist nicht rebellisch, das ist dumm!

    Vor der Zeit sitzen auch alle zusammen drin, und niemanden stört die Rauchfreiheit. Wenn der Wirt jetzt ab einer bestimmten Zeit die Nichtraucher praktisch rausschmeisst, schneidet er sich ins eigene Fleisch (ausbleibende Umsätze und irgendwann kommen noch Strafen hinzu!

    Wenn sich das rumsprichst, dann bleiben dort die NR nicht nur nach 23 Uhr aus, sondern natürlich auch vorher, weil sie sich nicht so behandelt lassen!

    • Réda El Arbi sagt:

      Wie gesagt, es hatte keine Nichtraucher da, dies gestört hätte.

      • Stefan Maier sagt:

        Also darf ich auch betrunken Autofahren „wenn grade niemand auf der Straße ist“?

        Natürlich ist und sind dort auch Nichtraucher anwesend, seien es Gäste, seiens es Angestellte. Es sind doch wohl alle Gäste reingekommen und wussten dass das Rauchverbot gilt, jeder hat sich damit arrangiert und ist rauchfrei reingekommen. Wo ist also das Problem?

        Die Raucher hat die Rauchfreiheit nicht gestört, sonst wären sie ja erst garnicht in die Kneipe gekommen.

        • andy roger sagt:

          Jetzt habt hier seit Jahre ein derart rigoroses Rauchverbot, liebe Nichtraucher,
          und dann so aus den Fugen geraten wenn einer bloss ein solches Erlebnis berichtet?

          Leute die schon im Gartenrestaurant böse Augen machen, verweise ich gerne auf den
          Feinstaub (draussen die höhere Belastung) und die Tatsache, dass ich keine Auto besitze.

      • Stefan Maier sagt:

        Im übrigen ist es ein Affront gegen alle Wirte, die das Gesetz einhalten, einhalten müssen – sie sollten diesen Wirt anzeigen der sich einen Wettbewerbsvorteil schafft.

        • Dieter Bachmann sagt:

          Die Wirte sind dumm … weil sie sich ins „eigene Fleisch schneiden“, und ausserdem sind sie auch gemein … weil sie sich „einen Wettbewerbsvorteil verschaffen“. Super Argumentation, Stefan Maier. Zum Glück haben wir Leute wie Sie, die zuerst nachdenken bevor sie urteilen.

      • moser sagt:

        süchtige kann man nicht kontrollieren

        • geezer sagt:

          @moser: sauber auf den punkt gebracht!

          es geht eigentlich nur ums suchtverhalten. darum wird auch versucht, dieses auf allen ebenen zu rechtfertigen. ein schwerstabhängiger junkie würde z.b. auch seine grossmutter verkaufen, um an stoff zu gelangen. und genauso ist es den allermeisten rauchern mehr als nur egal, ob sie anderen den aufenthalt in der beiz vermiesen. nur: es ist selten einer ehrlich genug, das direkt zuzugeben. da ist es doch viel einfacher, die anderen als bünzli abzustempeln.

  • Nick Suter sagt:

    Ein Genuss, dieser Artikel. Fern der neuzeitlichen Drohfinger-Usanz und spastisch kastrierender Stellungnahme. Danke.

  • pat sagt:

    Alleine schon wieder an den Kommentaren kann man ablesen wie puritanisch und besessen die Kommentatoren sind. Leben und leben lassen und ja wie haben ein Rauchverbot und ja rauchen ist schädlich und ja wir wollen alle nicht sterben und ja wir sind alle davon betroffen und ja und ja und ja….doch wir bestimmen selber über unser Leben – oder etwa doch nicht? Wenn es nach den Puritanern von Zürich geht, müssen wir alle nach der selben Pfeife tanzen und diese Pfeife stinkt genau so wie ein dicke Zigarre und oder Zigarette. Macht mal Pause und lasst die Menschen in Ruhe!

    • Georg sagt:

      Sagen Sie das mal dem ökonomischen System, allem voran dem Kapitalmarkt in heutiger Ausprägung.

    • Stefan Maier sagt:

      Besessen? Ja, wenn man als Raucher fordert überall rauchen zu müssen und andere damit zu tangieren!
      „doch wir bestimmen selber über unser Leben“ Genau darum gehts doch, warum soll der Raucher über die Lungen eines NR entscheiden? Das kann der selber ganz gut!

      Wenn es nach den Tabakfanatikern von Zürich geht, müssen wir alle nach der selben Pfeife tanzen. Macht mal Pause und lasst die Menschen in Ruhe – Tabak kann man zu jeder Zeit draussen konsumieren, so kommen alle zu ihrem Recht!

    • ruf sagt:

      und dann das Leiden vor dem Krepieren nicht vergessen.

      • pat sagt:

        wir müssen alle sterben. ob es krepieren sein soll überlass ich ihnen. das besagte Leiden gehört auch dazu. Ob es nun vom rauchen kommt oder von was anderes ist eigentlich egal. viel wichtiger ist, hat man ein Leben gelebt, welches man gern gelebt hat. Mir scheint sie haben ja richtig Angst vor dem Sterben – wie so viele hier drin. Also dann mal weiter mit der „Verbotitis und herumstänkern“ wenn es Ihnen Freude bereitet gut so. Passen sie auf, dass sie zum Schluss “ eben das grosse Finale“ beim krepieren nicht den Gedanken hegen – „ach hätte ich doch geraucht….- capice;-)

  • Natali Kuster sagt:

    Aber Nikotin ist auch eine Droge, auch wenn diese Tatsache von der Gesellschaft (noch!) immer verdrängt wird…

  • Markus sagt:

    Lieber Herr El Arbi,
    Wie kommen sie auf die Idee, Zigaretten seien keine Drogen? Nikotin gilt doch wohl als ein Paradebeispiel. Viel stärkere Nervengifte sind fast schon selten.
    Nichts gegen Raucher. Sogar ein generelles Rauchverbot in Beizen lehne ich persöhnlich ab. Dass es sich hier aber um Drogen handelt sollte man nicht einfach verkennen. Dafür ist das Thema dann doch zu wichtig und von Vorurteilen, Scheinheiligkeit und Unwissen genug vorbelastet.

    • Réda El Arbi sagt:

      Als ehemaliger Heroinsüchtiger sind meine Massstäbe, was Drogen angeht, wohl etwas differenzierter. Ich definiere sie als „Bewusstseinsverändernde Substanzen“, ohne Zucker, Kaffee und Nikotin dazuzurechnen.

        • Annabelle sagt:

          Nicht differenzierter, sondern verschwommener. – Abgesehen davon: Sie sind mir als Heroinfixer auf einem Parkbänkli lieber als als Raucher in meiner Nähe.

          • Réda El Arbi sagt:

            Das ist so ziemlich das kaputteste, zynischste und selbstsüchtigste dumme Gewäsch, das mir in diesen Kommentaren je untergekommen ist. Übersetzt heisst das: Sollen sie doch verrecken, solange sie mich dabei nicht stören.

            Ich hab mir kurz überlegt, ob ich den Kommentar sperren soll. Aber ich denke, Sie haben es sich verdient, dass alle ihn sehen.

          • Hans-Peter sagt:

            An der Wahl des kleineren Übels ist überhaupt nichts „kaputt“, lieber Herr Arbi. Die Dame nimmt a) einen Raucher in ihrer Nähe wahr und leidet unter dessen Emissionen, und sie nimmt b) einen Heroinfixer auf der Parkbank wahr, sieht ihn und leidet ev. an seinem Anblick und an der Vorstellung seines deplorablen Zustandes. Die Beeinträchtigung durch den Rauch (für den sie keine Verantwortung trägt) ist für sie direkter und gesundheitlich objektiv folgenreicher als die Beeinträchtigung durch den Anblick des Heroinfixers (für den sie ebenfalls keine Verantwortung trägt). Also ist es verständlich, dass die Frau die Beeinträchtigung durch den Heroinfixer wählt, um der Beeinträchtigung durch den Rauch zu entgehen. Die Frau darf das kleinere Übel für sich wählen, um so mehr, als sie an beiden Übeln keine Schuld hat. – Abgesehen davon stünde es Ihnen wohl an, sich zu mässigen: Sie gewinnen mit Ihrem rechthaberischen Ton nicht, und Ihre Drogenkonsumentenerfahrung beweist noch nicht, dass Sie ein Drogenexperte sind.

            • Réda El Arbi sagt:

              Lieber Hanspeter, meine jahrelange Arbeit mit ausstiegswilligen Süchtigen sollte eigentlich reichen.

              Und zum Rest: Blablabla. Schönreden lässt sich so eine Aussage nicht.

          • The it sagt:

            Dann Werte annabelle sollten sie mal WIRKLICH neben einem fixer sitzen, wie er den Schuss ansetzt, beobachten wie er nach hinten gleitet, seine Augen sich schließen oder er den Focus verliert, bei ihm sitzen bleiben bis es ihm ausfährt und in begleiten im Speed torkel Tempo um ihm an der Seite zu stehen wenn er den neuen Stoff auftreiben muss. Vielleicht wäre dann für sie auch eine Möglichkeit diese BESCHAFFUNG zu filmen, wie bei einer kurzprostitution, handtaschenklau oder was auch immer SIE dann für richtig halten, was er tun sollte. Hauptsache rauchfrei, weil das werte Dame schadet Ihnen wirklich!! Das krepieren anderer geht sie ja nichts an, over und out!!!

  • The it sagt:

    Niemand entwendet uns die Unabhängigkeit mit dem Schnellzug ins Gras zu beißen. Wir sind alle Menschen, ob Rauch- oder Nichtraucher und diese unnotwendigen Dramas in den beizen sind echt überflüssig. Wenn qualmen zur später Stunde störrt soll nach Hause gehen, finito la Comedia….

  • kliby sagt:

    erinnert sich noch jemand an die ausrede der wirte und klubbetreiber: wenn das rauchverbot kommt stinkt alles nach schweiss, ey. total gruusig.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ja, und iwe man sich ans Rauchen gewöhnt hat, hat man sich jetzt eben an den ausgedünsteten Alkohol und den Schweiss gewöhnt.

      • Annabelle sagt:

        Ok. Jetzt habe ich es begriffen… Sie sind ganz einfach nicht lernfähig, Sie Armer. Wer eine normale Bildung erlebt hat und meint, Schweissgeruch habe das gleiche Drittschädigungspotenzial wie Tabakrauch, dem kann nicht mehr geholfen werden. Sie sind wirklich ein Armer. Oder ein gut bezahlter Ragnar-Rylander-Jünger.

        • Réda El Arbi sagt:

          Wenns nach dem Schädigungspotential ginge, wären sowohl das Autofahren wie auch das Alkoholtrinken verboten. Beides für sich bringt mehr volkswirtschaftlichen Schaden und Langzeitfolgen als das Rauchen. Aber darum gehts nicht. Es geht um Moral, die die einen für sich in Anspruch nehmen.

          • Milo sagt:

            Achgottchen…. Schon wieder der Auto- und Alk-Vergleich… An die, die es noch nicht bemerkt haben: Fast alles um Auto und Alk ist streng reglementiert zum Schutz der Allgemeinheit. Der Vergleich mit Rylander ist lustig. Aber im.Gegensatz.zu Rylander macht es der Journalist hier gratis. Das wird er jetzt dann.gleich als Beweis seines Rechts aufführen
            🙂

            • Réda El Arbi sagt:

              Der Blogger würde jetzt gerne hören, warum der Vergleich mit dem volkswirtschaftlichen, dem sozialen oder dem gesundheitlichen Schaden von Alkohol nicht zulässig ist. So mit Argumenten anstatt Blabla.

  • Diego sagt:

    Vermutlich gibt’s dank diesem Artikel wieder vermehrt Stichkontrollen in solchen Spunten…
    Das Rauchverbot ist das Beste was mir passieren konnte. Rauche jetzt höchstens noch ein Drittel im Ausgang im Vergleich zu früher und das Grindweh an nächsten Tag ist auch nicht mehr so extrem wie auch schon 🙂

    • Réda El Arbi sagt:

      Hm, das mit dem Grundweh hat damit zu tun, dass man nicht so lange in Beizen bleibt, in denen man nicht rauchen kann und so weniger säuft.

      • Stefan Maier sagt:

        75% der Gäste (NR) gehen nicht, bleiben kürzen oder konsumieren wenn das rauchen erlaubt ist und sie sich also nicht wohlfühlen.

        Vom Rauch in der Luft kann kein Wirt die Miete zahlen, von Gästen die konsumieren hingegen schon!

        • Thomas sagt:

          ich als nichtraucher bleibe ebenfalls länger, weil das verweilen viel mehr spass macht. Es gibt nichts störenderes, als wenn eine gruppe am tisch ständig den raum verlässt und damit die ganze stimmung drückt. Geradezu unerträglich wird es, wenn die hübsche dame, auf welche man insgeheim ein auge geworfen hat, ständig geht und jede flirtavance im keim abbricht, und wenns ganz schlimm kommt, sich gar an einem anderen platz wieder hinsetzt…

        • dominik siegmann sagt:

          Du hast keine Ahnung von Gastronomie: 80% der nach 22h anwesenden, alkoholtrinkenden Gäste rauchen. Darum gibt es ja auch kaum ein ernstzunehmendes Lokal im Nachleben ohne aufwändiges Fumoir. Darüber hinaus kann ich nur bereits gesagtes wiederholen: Wieso ist die besessene Fanaktiker-Fraktion hier ausscchliesslich nichtrauchend?

          • The it sagt:

            Einen Grund: sie möchten gesund sterben…:) also ersticken ist sicher kein schleck doch die Praxis bringt viele Beispiele von Lungen oder Zungenkrebs wohl verstanden von Nichtrauchern. Jetzt überlegt euch mal wie das möglich ist?? Aaa das Passivrauchen….war in den 4 Fällen die ich kenne kein thema!!!!

  • KMS a PR sagt:

    raucher leben gesünder und sterben nicht an langeweile.

  • geezer sagt:

    es ist ja schon herzig, wenn man sich als raucher durch oben beschriebenes verhalten ein wenig als revoluzzer fühlen kann.

    trotzdem finde ich es mühsam, dass automatisch angenommen wird, dass dadurch niemand gestört wird. wenn ich in einer rauchfreien beiz hocke nervt es mich, wenn meine kleider nachher trotzdem stinken, weil eine ausnahme gemacht wird. aber ‚die anderen‘ haben die meisten raucher schon seit jeher nicht sonderlich interessiert. also eigentlich nichts neues…..

    • Réda El Arbi sagt:

      Der Wirt meine: „Es muss ja niemand sitzen bleiben.“ Wo er Recht hat, hat er Recht. 😀

      • geezer sagt:

        ebe gseeesch! das ist genau die haltung, die ich so ’schätze‘!!!…:-)

      • Stefan Maier sagt:

        Muss ja kein Raucher reingehen, der Raucher weiß ja vorher dass nicht geraucht hat. Kann ja jeder Raucher rausgehen wenn ihn die rAuchfreiheit so stört!

      • Annabelle sagt:

        Genau, Herr Arbi. Es muss ja auch keine Kurzberockte alleine durch die nächtlichen Strassen heimgehen. Und es muss keiner einen goldenen Ring tragen. Und es muss keiner den Mund aufmachen. Und es muss keiner den verdorbenen Dreck essen, den den Wirt gut gewürzt aufträgt etc. – Ich frage mich grad, ob Ihre Antwort Folge Ihrer Heroinsucht ist. Oder ob Sie einfach nur provozieren wollen, weil Ihnen langweilig ist. Oder ob Ihnen das Faustrecht so gefällt.

        • Réda El Arbi sagt:

          Liebe Annabelle, ihr Kommentar ist billigste Empörungspolemik. Das Rauchverbot ist in Kraft. In einigen Beizen wird es für ein paar Stunden manchmal umgangen. Wenn Sie damit auf der Ebene von Vergewaltigung argumentieren wollen, dürfen Sie das gerne tun, Aber ohne mich.

          Was meine Heroinsucht angeht: Darüber dürfen Sie mit mir quatschen, wenn Sie ähnliches überlebt haben. Oder nur schon Verständnis für die Thematik aufbringen anstatt Abwertung und Ignoranz. Danke.

        • Barbarossa sagt:

          Wenn Dummheit ansteckend ist, dann haben jetzt alle Annabelle!

          • Heinz sagt:

            Annabelle bringt Argumente vor. Die kann man nicht widerlegen, indem man „wie dumm!“ schreit oder meint, sie dürfe mitreden, wenn sie eine Heroinsucht überlebt habe. Bemüht euren Geist und bringt Gegenargumente vor! (Wenn ihr könnt.)

            • Réda El Arbi sagt:

              Ja, wenn jemand es in einer Gesellschaft besser findet, wenn Menschen an Heroin verrecken, als wenn sie ihn mit Rauch belästigen, sehe ich nicht in erster Linie Dummheit, sondern ein moralisches und menschliches Manko. Ethische Demenz sozusagen.

    • tststs sagt:

      „dass automatisch angenommen wird, dass dadurch niemand gestört wird“…
      Hochphilosphische Anschlussfrage: Wenn ein Tun (irgendein Tun) niemanden stört oder stören könnte, ist es dann überhaupt noch ein Tun? 😉

      • Georg sagt:

        Ja, aber der Handelnde heisst dann Tunfisch.

        • tststs sagt:

          Haha made my day… 🙂

          Und nicht vergessen, an der Heckflosse eines jeden Tunfisches hängt ein Stör…

          • Claude sagt:

            Ich habe gehört, Tunfische (oder heisst es Thunfische oder Thonfische, ich meine einfach diese Fische) gibts ja nicht mehr viele, hab ich zumindest gehört, obwohl sie in Konserven verpackt in der Migi vollgünstig zu haben sind. Obs auch wegen einer Sucht so ist? Rauchen T(h)unfische?

          • Claude sagt:

            Aha, jetzt habe ich es kapiert: Wer Bielfische isst, wird nicht vom Qualm belästigt, weils immer weniger gibt.

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