«Er will nur spielen!»

Mein Hund.

Mein Hund.

«Scheisshündeler» hörte ich letzthin im Tram. Und irgendwie konnte ichs verstehen. Da sass eine Frau mit einem Ridgeback, also einem Hund, auf dem ein 5-Jähriger ohne Probleme durch die Stadt reiten könnte, und besetzte ein ganzes Vierer-Abteil. Keiner konnte sich auf die restlichen drei Plätze setzen – und das mitten in der Stosszeit.

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich habe selbst zwei Hunde, bin also ganz bestimmt keiner von diesen Hundehassern. Aber wenn ich neben dem Kinderspielplatz in der Bäckeranlage in einen Hundehaufen trete, reg ich mich schon auch auf. Natürlich wünsch ich dann diesem ganz bestimmten Hundehalter die Pest an den Hals, und nicht dem Hund oder allen Hundefreunden. Leider sind nicht alle Leute so differenziert. Hundehalter, die die Freiheit ihres Vierbeiners über die ihrer Mitmenschen stellen, machen es für alle anderen Hündeler immer schwieriger. Hier einige Tipps, wie Sie, als Hundehalter, den anderen Menschen und ihrem Hund das Leben erleichtern:

«Er will doch nur spielen»

Es gibt Menschen, die mögen keine Hunde. Und ehrlich, das sind auch ganz tolle Leute, sie mögen einfach aus irgendeinem Grund keine Hunde. Einige fürchten sich sogar vor den Tieren. Natürlich können wir das nicht verstehen, aber stellen Sie sich einfach vor, andere Leute würden mit ihren Vogelspinnen an der Leine durch die Stadt spazieren, so fühlt sich das an.  Wenn Sie sich also mit ihrem Hund in einer stark frequentierten urbanen Gegend aufhalten, sollten Sie ihren Hund an die Leine nehmen und nicht darauf vertrauen, dass die anderen dann schon mit ihrem Vieh umgehen können.

Wenn ihr Hund ihnen nicht folgt (und damit meine ich nicht, dass er irgendwann schon zu ihnen zurückkommt, wenn Sie ihn rufen), dann sollten Sie ihn auch in städtischen Parkanlagen an die Leine nehmen und nicht hinter ihrem Hund herrennen und allen, die er über den Haufen rennt, zurufen «Er will nur spielen!».

Im Tram oder im Bus schauen Sie, dass ihr Fifi maximal einen Platz besetzt. Den, für den Sie bezahlt haben. Wenn ihr Hund im Gang liegt und jemanden schnappt, weil der ihm auf die Pfoten gestanden ist, machen Sie sich keine Freunde.

«Das ist nicht von mir!»

Hunde kacken. Überall und zu den unpraktischsten Gelegenheiten. Also ist es am Hundehalter, immer ein Hundesäckchen dabeizuhaben und den Kot einzusammeln. Ich weiss, das ist nicht so herzig, wie ihren Hund hinter den Ohren zu kraulen. Aber mit der Verantwortung für den Hund haben Sie auch die Verantwortung für dessen Hinterlassenschaften übernommen. Nichts bringt Menschen mehr gegen Hunde auf, als Scheisse an teuren, massgeschneiderten italienischen Designerschuhen. Und falls Sie in der Nähe eines Kinderspielpatzes einen Hundehaufen sehen, nehmen Sie ihn doch auf. Da Sie ja sowieso IMMER Doggybags dabei haben, ist das eine kleine Mühe und macht das Leben zwischen Hundehaltern und Nicht-Hündelern um Welten einfacher.

«Er passt zu meiner Tasche»

Bevor Sie sich einen Hund anschaffen, überlegen Sie sich doch bitte, weshalb. Hunde sind keine Accessoirs. Hunde sollen nicht Ausdruck ihres persönlichen Images sein. Weder soll der Kampfhund zu Ihren geilen Tattoos passen, noch soll der nackte Windhund mit ihrem schnittigen Sportwagen korrespondieren. Wenn Sie sich einen Hund anschaffen, dann haben Sie einen Gefährten, Sie gehen einen Vertrag ein, den Menschen und Hunde schon seit tausenden von Jahren verbindet. Sie sorgen für den Hund, richtig, und er ist dafür treu bis in den Tod.

Für ihren Hund sorgen heisst, ihm die richtigen Lebensbedingungen zu bieten. So sollten Sie keinen riesigen Hund mit Laufbedürfnis in einer Dreizimmerwohnung halten und drei Mal fünf Minuten am Tag mit ihm rausgehen. Zudem sollten Sie vielleicht einen Hund halten, der mit den Klimabedingungen zurechtkommt. Also in der Schweiz sind Nackthunde sicher nicht wirklich glücklich. Genauso sind Polarhunde hier im Sommer nicht wirklich am richtigen Ort, auch wenn sie wirklich cool aussehen.

Dann achten Sie doch bitte noch darauf, dass Sie nicht die kranken Leute unterstützen, die Hunde so weit verzüchten, dass sie danach genetische Deformationen haben. Wenn ihnen der Hund wichtig ist, wollen Sie keinen, der aus Überzüchtung Atembeschwerden, Hüftverkrüppelungen und andere Leiden hat, nur damit er so aussieht, wie ihn die Menschen mögen.

So, nun wünsch ich Ihnen einen schönen Tag mit ihrem besten Freund.

100 Kommentare zu ««Er will nur spielen!»»

  • oioioi sagt:

    bin ich die einzige, oder fällt es anderen auch auf? Die Hündeler verteidigen ständig ihre Vierbeiner, dabei geht die Diskusion um sie

    • Thinkabout sagt:

      Yep. Gut getroffen. Und genau das, was Reda auch zum Ausdruck bringt.
      Ich habe das Joggen in den Wäldern um Uitikon auch nicht wegen den Hunden aufgegeben, sondern wegen den Hündelern…

  • fischer sagt:

    Ja, ja immer schön auf die Hunde. Sind doch nicht die Menschen an der ganze Angelegenheit schuldig zu sprechen. Ebenfalls ist hier ein sehr grosses Unwisssen an vielen falschen Verhaltenssituationen.
    Wie viele der hier lebenden Menschen aus unterschiedlichen Ländern haben in ihren Ländern keinerlei Gesetze über die Animals.
    Faule und unwissende Menschen, bei nur 5% sozialerEmphatie sprechn ein weiteres dillema vor, wo been der Mensch wenn er mit Hunden in Kontakt kommt keinerlei Wissen hat, aber dies auch nie richtig vermittelt bekommen hat.
    Da in der Schweiz ein Hund gerne als Kucheltier, oder noch schlimmer als Kinderssatz gehalten wird, die schön nach freudschen Gedanken gehalten werden, so muss man sich nicht wundern das falsches Wissen an Tieren, speziell an Hunden vollzogen werden.
    Ein Tier, ein Hund ist keine Mensch der die gleichen Sinnhaftigkeiten inne haben.
    Ein Hund ist und bleibt ein vom Wolf abstamendes Wesen und ist somit nicht aus menschlicher Sicht zu halten, auch wenn die Hunde domestiziert sind, jedoch nur wenige sind sich dessen Verantwortung kundig.

  • Géraldine sagt:

    Liebe/r Réda El Arbi. Ihr Hund namens „Mein Hund“ (Bildlegende) ist umwerfend – eine Charmewaffe.
    Aber eigentlich sind alle Hunde Charmewaffen. Das ist allerdings nur dann offensichtlich, wenn sie geliebt und adäquat gehalten sind.
    Und ebenso eigentlich habe ich, als verhinderte Hundehalterin (meine Katzen Muffin und Schnübi wollen nicht) und immer ein bisschen auf Entzug, Ihrem Artikel nichts hinzuzufügen – ausser, dass „Mein Hund“ und dessen Halter den Kriterien entsprechen.
    Merci für den Artikel!!

  • Ehemaliger Schüler sagt:

    Hunde in den Bundesrat!

    Dann wird alles besser.

    • oioioi sagt:

      ja, wahrscheinlich! Aber man müsste sie zwingen in der Zeit ihre Frauchen/Herrchen zu Hause in den Zwinger zu sperren.

  • Irene feldmann sagt:

    Tiere triggern unsere Emotionen, und wer steht schon gerne nackt vor andern?? Der Vorteil, in diesem Fall mit Hunden ist, sie konfrontieren uns mit unserem Unwissen und Stellen uns vor Tatsachen, von welchen man sich nicht abdrehen kann. Die RIDGEBACK- Halterin ist ein klassisches Beispiel davon. Verantwortung und tiefers verständnis is the name of the game…schlussendlich müssen wir alle ja irgendwie zusammen leben. Ich selber habe 3 große Hunde, eine Katze, Kinder und so lernen wir das Zusammenleben Vorhand. Übrigens ist es erwiesen das tierhalter gesünder und länger Leben…:)

    • adam gretener sagt:

      Es ist tatsächlich so, Frau Feldmann. Wenn der eigene Hund unsicher und nervös ist, sollte man zuerst mal bei sich beginnen und nachschauen. Viele Leute denken, dass sei Hokuspokus und bedürfe nur einer harten Hand. Na ja, ist natürlich kreuzfalsch.

  • Kinda sagt:

    Ich wohne in unmittelbarer Nähe der Josefwiese. Dort kann man jeden Tag sehen wie die Hunde an jede Bank und jeden Baum kacken. Die meisten Hündeler tun dann so als hätten sie es nicht gesehen und lassen die Hinterlassenschaft liegen.

    • nowhere sagt:

      Leider ist es so, dass sich zuviele Hundehalter nicht darum kümmern.
      Aber was ist mit den Katzen? Die scheissen wirklich alles voll und meist auch sehr ehem breiig. Hach, sie sind ja so Individualisten!

      • adam gretener sagt:

        Ich habe X Katzen in der Nachbarschaft. Nachdem ich mir eine Wasserpistolen-Bazooka angeschaft hatte und sie mit Essig bestückte, bin ich also wieder der King im Quartier. Bei mir sassen zeitweise 3 Katzen gleichzeitig in diesen länglichen Enternit-Bottichen und zerstörten die Tulpen.

        • Antonia sagt:

          Gretener : Normales Wasser würde auch reichen, lieber Katzenhasser, man muss es ja nicht gleich übertreiben und mit Säure um sich spritzen. Dass Katzen Tulpen zerstören , ist mir als Katzenhalterin absolut neu….

          • nowhere sagt:

            Katzenhalter wissen nie was ihre Tiere anstellen, sie machen es ja nicht zu hause.
            Nicht falsch verstehen, ich mag auch Katzen, aber in den Massen wie sie durch die Quartiere tigern ist es wirklich zuviel.

    • pedro domletschg sagt:

      die leute drauf ansprechen und direkt mitteilen, dass es verboten ist, den kack liegenzulassen, am besten so nach dem motto: „Grüezi, min name isch domletschg und ihre?“ und falls die person den namen sagt, hat man gerade noch den namen falls man drohen muss. ich bin auch nicht dafür für jeden „sch…ss“ die polizei zu rufen, aber es macht eben sinn, da es zu einem lerneffekt führt, den man sonst nicht hinbekommt.

  • Johannes sagt:

    Hunde sind anders als Katzen sehr praktisch. Kürzlich sah ich einen eine Packung mit 10 Rollen Klopapier im Maul tragen.

  • Susana C sagt:

    Es gibt drei Arten von rücksichtslosen Menschen: Raucher, Hündeler und Kinder

  • rosche sagt:

    Läck die Hündeler sind ja noch schlimmer als die Tschogger, wenn sie untereinander sind. Schön, gehen die sich gegenseitig regelmässig an die Gurgel.

  • Pinco Pallino sagt:

    das Problem wäre einfach zu lösen; die Hundesteuer um Faktor 10 erhöhen und für die nächsten 10 Jahre (geschätzte Lebensjahre eines Hundes) wäre wieder genügend Geld vorhanden und „man“ müsste die Steuern nicht erhöhen.

  • Alexander sagt:

    hunde im text durch kleinkinder ersetzen – passt auch sehr gut – und die zahlen nicht mal für ihren platz im tram.

  • Ursi sagt:

    Oh mein Gott – allerhöchste Zeit, dass die WM anfängt…

  • Chrigu Zürcher sagt:

    Ich bin ein Ex-Hündeler, denn einem Hund heutzutage diese Stadt und seine Menschen anzutun, das wäre wirklich Tierquälerei!
    Zur Zeit mag ich keine Kinder unter 10 Jahren, die lauthals herumschrein, während ihre Eltern dabeistehen. Ich mag auch keine Networker, die unentwegt auf ihr Smartphone starren. Ich mag keine Velofahrer, die auf dem Trottoir herumrasen und sich erst noch beschweren, wenn man ihnen den Weg nicht fluchtartig freimacht. Ich mag keine Musikfreunde, die irgendwie meinen, dass ihr spezieller Sound dieser Welt gerade noch gefehlt hat und ihn daher auf einem Lautsprecher mit sich herumkarren. Ich mag keine Frauen, die irrtümlicherweise meinen, dass oranger, gelber oder hellblauer Nagellack sexy aussieht. Ich mag ganz allgemein keine meiner Mitmenschen, die sich nichts dabei denken, wenn sie sich im öffentlichen Raum so aufführen wie zuhause bei sich im Wohnzimmer.
    Es gibt so vieles, dass ich nicht mag. Das ist zwangsläufig nicht dasselbe, was andere nicht mögen. Ich würde vorschlagen, wir alle hören damit auf, Dinge, die wir nicht mögen, ändern zu wollen. Manche Leute mögen Hunde nicht? Okay, dann eben. Die sollen bitte dasselbe tun, was ich tue, wenn ich etwas nicht mag: Das Objekt ihres Grolls unbeschwert nicht mögen, aber einfach die Klappe halten.

    • Diego sagt:

      Ich mag keine Zürcher, die sich „Chrigu“ nennen…

      • Vincent sagt:

        hahaha, der beste Kommentar seit langem 😀 Eine bekannte von mir bemüht sich jeden Tag von neuem ihren Berner-Dialekt herumzuposaunen. Und das inmitten der Zürcher Innenstadt. Zürcherin ist sie übrigens auch. Aber hat mal in Bern gewohnt. Jetzt ist sie nun mal „anders“. Und zum schreien komisch. Manchmal sind die Leute so dämlich, dass man sich gar nicht mehr aufregen kann. Nur noch darüber lachen. Und wenn man das nicht allzu deutlich macht, dann sind diese Leute auch noch ein wenig glücklich weil sie glauben, man würde MIT ihnen lachen. Alle lachen, alle sind glücklich 😀 hach, schöne Welt *grins*

        • Ehemaliger Schüler sagt:

          Finde ich jetzt gar nicht fein, was da über mich berichtet wird.

          • pedro domletschg sagt:

            es ist halt schon ein problem in der stadt einen kampfhund oder wolfshund an den leuten vorbeizuschmuggeln… mir wäre es egal, wenn nicht die scheisse herumliegen würde, aber die leute schieben immer mehr verantwortung ab, beim abfall liegen lassen z.b. etc. vielleicht braucht es mal einen halterschein, der aber streng kontrolliert wird, bevor man einen hund haben darf.

  • diva sagt:

    ich verstehe sowieso nicht, dass hundehalter ihre hunde zwingen tram- und bus zu fahren. für das tier ist das nämlich der reinste horror und es erträgt es nur aus liebe zu seinem herrchen / Frauchen.

    • Hannah sagt:

      Autofahren mit dem Hund ist noch viel asozialer der Umwelt gegenüber. Die optimale Fortbewegung erfolgt im Hundekorb oder Anhänger am Fahrrad oder nebenher laufend.

    • nowhere sagt:

      Mein Hund hat, wie die ganze Familie, sogar ein GA (720 CHF), und ist im ÖV wirklich immer anständig.

      ÖV fährt sie gerne, Auto hingegen nur sehr ungern, da ihr da schon schlecht wurde.

  • tststs sagt:

    Übrigens: ein sehr interessantes Foto Ihres Hundes!

  • Eni sagt:

    Ich habe selber eine winzig kleine Hündin 10 jährig aus dem Tierheim übernommen. Sie wurde misshandelt und ausgesetzt, also hat sie auch dementsprechend einen Dachschaden. Sie kläfft alles an und würde auch nach anderen Leuten schnappen wenn ich sie lassen würde. Ich verhalte mich korrekt, lasse keine Scheisse rumliegen (auch im Wald nicht), nehme sie an die Leine, sobald sich andere Leute nähern, besuche die Hundeschule und lasse sie auch nicht in hohen Gras rumspringen. Trotzdem kommen immer wieder dumme Bemerkungen weil sie kläfft und das nervt gewaltig. Ich mag nicht jedem erklären, dass sie halt durch frühere Erlebnisse gestört ist. Auch trage ich sie an Orten, wo es viele Leute hat zB Bahnhof, da möchte ich nicht ständig blöde Bemerkungen hören. Lasst die Hundehalter doch einfach leben, die meisten verhalten sich korrekt und man muss sich nicht ständig an den negativen Beispielen orientieren. Gilt auch bei Bikern oder Reitern.

    • Martin sagt:

      «weil sie kläfft und das nervt gewaltig». Genau so ist es.
      Warum Hündeler dies nicht begreifen ist mir schleierhaft. Würde ich mit dem Auto herumhupen, was nachweisbar weniger Lärm macht, wäre in 5 Minuten die Polizei vor Ort.

      • tststs sagt:

        – kläffen KANN nerven
        – Autohupen KANN nerven
        – Babygeschrei KANN nerven
        – Kirchenglocken KÖNNEN nerven
        – Stille KANN nerven
        Die Frage ist doch, ob ich mich nerven LASSE! Wobei ich zugeben muss, dass auch ich – je nach Tagesform – an meine Grenzen komme…und mich interessiert es prinzipiell nicht, wieso herumgelärmt wird (egal ob Trauma oder en Gagg wo usse muess…)

        • Eni sagt:

          @ Martin

          Ich besuche seit 2 Jahren die Hundeschule, sie gehorcht aufs Wort, ich kann sie jederzeit sofort abrufen, aber den Knopf um das Kläffen abzustellen hat mir bis jetzt niemand zeigen können. Sowieso kläfft meine Hündin auch keine 5 Minuten am Stück, sondern bellt einfach ein paar Mal hintereinander. Übrigens ist mein Hund bestimmt einiges leiser als eine Autohupe, nur ist der Ton so hoch, dass er nervt. Ein Nachbar hat ein Mastino der viel bellt, aber da dessen Stimme tief ist, hört es sich angenehmer an.

          Wie gesagt, wurde meine Hündin misshandelt (von Menschen) und hat deswegen ein gestörtes Verhalten. Guter Rat, wie ich ihr das Kläffen abgewöhnen könnte sind willkommen, aber brauche keine Besserwisser (oder besser gesagt Nichtswisser), die mich blöd anpöbeln.

          • eleonore sagt:

            Kläffen ist das Anpöbeln von Seiten des Hundes. Insofern haben die Passanten recht, wenn sie zurückpöbeln. Kläffen ist eine Drohgebärde. Insofern haben die Passante recht, wenn sie Angst haben.

          • Unglaublich sagt:

            Nehmt mal Alle den Besen aus dem A…..!Schrecklich was euch alles stört….Geht mal zum Arzt, und lasst Euch Burn-Outen.Ich…Ich…Ich!!!Wenn ein Hund mal bellt,…na, und????Menschen sind viel blöder:Motz..Motz…Motz.Geht mal in andere Länder…dann wisst ihr was Probleme sind.

  • Mike sagt:

    Hünd und Chind – es paar an Grind!

    • tststs sagt:

      Manne und Fraue – chönntsch au eine haue…

    • diva sagt:

      wobei kinder schlimmer sind, denn haben verstand oder sollten zumindest haben.

      • Diego sagt:

        Kinder sind schlimmer !
        Noch schlimmer sind aber Eltern, die dauernd herumzetern und auf ihre Gofen einreden: „Nei Luca sii laa, Nei Anna nöd aalange….uuuaahh!

      • Carolina sagt:

        Am allerschlimmsten sind Blogteilnehmer(-innen), die ihre Verbiesterung in jedem Blog zur Schau tragen…. Jedes Hundegebell, jedes Kinder’geschrei‘ ist mir tausend mal lieber als die missbilligenden Blicke und Kommentare derjenigen, die sich ständig und überall gestört und angemacht fühlen….. Aeltere Damen (und natürlich Herren) über, sagen wir mal, 50, die sich nur noch beschweren, die total lebensunlustig sind, sollten auch aus der Stadt verbannt werden…. (siehe Vorschlag oben!).

  • Sunshine sagt:

    Wenn der Hund nervt, einfach aufessen, wie bei den Chinesen. 😉

    • tststs sagt:

      Den ganzen Tag bemühte ich mich um Zurückhaltung…. 😉

      • Corona von Lichtenfels sagt:

        Es fiel mir auch sehr, sehr schwer, der Humor liegt auf der Zunge bzw. dem Tipfinger. 😉

    • Cordelia Lichtensteiger sagt:

      Soll Ihr Kommentar ironisch gemeint sein??? Falls nicht, haben Sie anscheinend keine schwerwiegenden Probleme. Glück für Sie,! Es ist sehr einfach, seinen Frust auf dem Rücken von Vierbeinern abzureagieren, die unverschuldeterweise zur Spezies Hund gehören. Falls Sie Wintersport betreiben: Würden Sie auch auf einen Lawinenhund verzichten?
      Ich denke, eher nicht, gewisse Menschen sind sich selbst die Nächsten.

      • tststs sagt:

        Es ist I-I: Insider-Ironie…

        😉

      • Corona von Lichtenfels sagt:

        Lach mal wieder. 😉

      • Maiko Laugun ★e = ML (Hoch) 2★ sagt:

        @Madame tststs: Ich habe extra einen chinesischen Kochlöffel neben meinen Bildschirm gelegt, damit ich „Insidern“ – wie auch Hunden – eins auf die Rübe hauen kann. Nur Dumme gehen unbewaffnet an ein Duell! 🙂

  • Huskyhalter sagt:

    Hallo Herr El Arbi

    Danke für die Tipps.
    Bezüglich : „Genauso sind Polarhunde hier im Sommer nicht wirklich am richtigen Ort, auch wenn sie wirklich cool aussehen.“

    Zitiere ich hier Wikipedia: „n den meisten Regionen Sibiriens herrscht ein ausgeprägtes Kontinentalklima: Verhältnismäßig heiße Sommer (bis +40 °C) werden von extrem kalten Wintern (bis −72 °C) abgelöst.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sibirien#Klima
    Die „Polar“Hunde haben kein Problem mit unserem Klima, danke.

    • Réda El Arbi sagt:

      Da haben Sie natürlich recht. Vielleicht hätte ich „Alpine Hunde (Bernhardiner) oder dickfellige Hunde erwähnen sollen. Da Hunde nicht Schwitzen und oft auch nicht schnell genug Fell wechseln, um mit unseren mitteleuropäischen Temperaturwechseln klar zu kommen, und gerade auf dem heissen Asphalt in der Stadt nicht besinders gut klarkommen, sollte man es sich trotzdem überlegen, welchen Hund man sich anschafft. Auch Huskys sind nicht gerade Stadthunde, ehrlich gesagt.

      • adam gretener sagt:

        Sorry, el Arbi, das stimmt so nicht. Bei den 1,5 Wochen Hochsommer bei uns in der Schweiz brauchen Sie sich um genügend getränkte Hunde keine Sorgen machen. Ein Hundefell wärmt nicht nur, es isoliert vorallem. Darum bleibt der Schnee bei Huskys z.B. auch auf dem Fell liegen, bei einem Rehpinscher nicht. Es tönt paradox, aber ein Nackthund hat in der Sonne mehr Probleme als ein Berner Sennenhund.

        Und die wissen auch was bei 36 Grad zu tun ist. Die legen sich einfach hin, ins Wasser, und tun keinen Wank mehr. Sollten wir übrigens auch nicht.

  • geezer sagt:

    hunde sind mir eigentlich egal. ich habe keinen, aber wenn irgendwo einer rumspringt, stört es mich normalerweise nicht (wobei ich klar zwischen hund und hochgezüchteter ‚täschli-ratte‘ unterscheide).

    was ich aber partout nicht begreifen kann sind hundehalter, deren viech sich nicht im geringsten auf das kommando seines besitzers kümmert. Kommentator Gretener schreibt: „Wenn ich meinem Hund nichts anderes sage, dann läuft er ganz dicht bei mir.“ genau so sollte es sein! da bräuchte es nämlich auch keinen leinenzwang. nur ist es bei gefühlten 75% der hundehalter bitter nötig, da hundeerziehung bei ihnen ein fremdwort ist, resp. sie damit hoffnungslos überfordert zu sein scheinen. arme viecher….

    • daniela p. sagt:

      für jemanden der angst vor hunden hat (öfter ist die angst vor dem hund durch die austrahlung des halters begründet – mit recht), ist es aber angenehmer, der hund ist an der leine. wobei wenn ein kleines, zierliches menschlein ein riesenvieh von hund kontrollieren sollte, und man von weitem sieht dass der hund sich nicht drum schert, fühlt man sich auch nicht wohler wenn der hund angeleint ist. (ich selber mag hunde, vorallem die grossen mit den schweineäuglein. aber einer meiner söhne eben nicht. ohne bestimmten grund. ich erklärs mir wie reda beschrieben hat: ich stelle mir vor es wären 80cm spinnen – und schon steigt mein verständnis)

  • Adam Gretener sagt:

    Ich liebe Hunde, aber gerade die Besitzer mit Multifunktionswesten sind meist Idioten. Man wird von denen dauernd angelabbert, wie blöd alle anderen sind, während der deutsche Schäfer 100 Meter weiter seine Schnauze in einen Kinderwagen steckt. Liebe Leute, das geht einfach nicht.

    Und da wo im Sommer Kinder im Gras spielen, wird einfach auch im Winter nicht gekackt. Gilt für beide.

    Wenn ich meinem Hund nichts anderes sage, dann läuft er ganz dicht bei mir. In der Öffentlichkeit gibt es für den Hund keine künstlerische Freiheit selbst zu interpretieren.

    • Maiko Laugun ★e = ML (Hoch) 2★ sagt:

      @Gretener: „…dann läuft er ganz dicht bei mir.“ Mit oder ohne Leine? Falls ohne – das behaupten eben alle. Ganz speziell intelligent sind die Hündeler, die ihren Wauwau frei auf einen anderen Hund loslassen und dann rufen ..“Meiner beisst nicht!“… und nicht daran denken, dass der andere Hund (an der Leine geführt) eben aggressiver ist und dadurch dessen Hundeführer Probleme bereitet.
      Es gibt zu viele Hunde. In Städten sollte eine generelles Hunde-Verbot herrschen. Auch zum Wohle der Hunde selbst….

      • daniela p. sagt:

        in städten hat der mensch gefälligst damit klarzukommen, dass es allerlei verschiedene gesinnungen auf engstem raum gibt. haustiere sind für viele menschen wichtig. wieviele psychisch kranke menschen gibt es? die kommen dank hund wenigstens noch raus und unter menschen, haben einen geregelten tagesablauf usw. hunde sind oft genug von wohnungsvermietern verboten, damit ist die sache geregelt genug

      • adam gretener sagt:

        Die Aussage mit der Leine und der Aggressivität ist natürlich kompletter Dogshit. Auch sonst orientieren sie sich eher an Fernsehshows als an der Wirklichkeit, reine Küchenpsychologie für Dog-Dummies. Aber ich verzeihe Ihnen.

        Mein Hund entfernt sich – mit oder ohne Leine – keine 20 cm von mir, wenn ich es nicht sage. Da können Sie noch so sehr auf allen Vieren als Katze verkleidet und mit Würsten um den Bauch gebunden, ihn anfauchen.

        Aber darum geht es gar nicht. Wenn andere Menschen in der Gegenwart eines Hundes unsicher werden, ist der Zeitpunkt eigentlich schon verstrichen, den Hund an die Leine zu nehmen. So viel Respekt sollte man seinen Mitmenschen entgegenbringen.

        Und Hunde lassen sich auch in der Stadt wunderbar halten. Halt eben nur keine Boarder-Collies, Australian Cattle Dogs oder Huskys (Arbeitshunde) alleine in der Wohnung lassen, die zerlegen diese aus reiner Langeweile. Fragen Sie z.B. mal einen Tierarzt, der wird Ihnen bestätigen, dass „Gassenhunde“ mitunter die Ausgeglichensten sind. Weshalb? Weil Sie den ganzen Tag mit dem Menschen zusammen sind und somit geistig ausgelastet.

        • Réda El Arbi sagt:

          Stimmt, die Punks am Stadelhofen haben sehr gut erzogene Hunde. Und die tragen wirklich neben den Bierdosen noch Doggybags mit sich rum. Vielleicht sind sie keine harten Punks mehr, aber als Hundehalter sind sie wirklich cool.

        • Maiko Laugun ★e = ML (Hoch) 2★ sagt:

          @Gretener: Nein, lieber Gretener, das ist keine *Hunde-Schei…e*. Ich war vor vielen, vielen Jahren mit einer Frau zusammen, die schon bevor wir uns kennen lernten, ein Monster von einem deutschen Schäfer-Rüden hatte. Dieser war gut geschult, weil er (gab’s schon damals) Kurse besucht und regelmässig an Hunde-Club-Uebungen teilnahm (Fährtensuche etc.). Trotz alldem hat der sich genau so verhalten, wie von mir geschildert. Kam ein anderer Hund nur schon auf einige Distanz in Reichweite, war dieses Ungetüm selbst von mir fast nicht mehr zu halten. Man musste ihn (mit beiden Händen an der Leine) soweit hochziehen, dass er nur noch auf den Hinter-Pfoten stand und keine Luft mehr erhielt. Er erstickte fast daran, wäre aber lieber krepiert als aufzugeben. Natürlich sind nicht alle so, aber es gibt solche Biester.

          Wenn Sie solche Beispiele nicht kennen, dann sind Sie vielleicht selber auch einer von denen: >>Ich habe meinen Hund immer im Griff!<< Dann wären allerdings Sie ein Dog-Dummie…

          • adam gretener sagt:

            Lieber Laugun, ich werde Sie dick enttäuschen. Aber das Problem ihres „Monsters“ lag 100 pro an der anderen Seite der Leine. Für so einen Hund braucht man eine gewisse Präsenz und Konsequenz. Die kann man sogar schon als Kind haben, ist aber selten.

            Aus der Ferne gesagt, ihr Hund wollte Sie und ihre Partnerin beschützen, vor was auch immer. Sie gaben ihm jedenfalls das Gefühl und die Freiheit, das zu glauben. Was natürlich totaler Quatsch ist.

            Nur wenn ein Hund nicht weiss, wo sein Platz ist im Gefüge, verhält er sich wie von Ihnen beschrieben. Ich habe zum Beispiel eine Nachbarin, die setzt sich mit ihrem Smartphone einmal am Tag auf die Bank und ihre Fusshupe kläfft im Kreis. Hoffe jeden Tag, dass ein Milan erbarmen hat mit dem Ding.

            Aber ich bin auch mit wirklich grossen Hunden aufgewachsen und bis heute habe ich das beibehalten. Es ist ein Full-Time-Job, das kann man nicht so nebenbei machen.

          • Maiko Laugun ★e = ML (Hoch) 2★ sagt:

            @Gretener: Grundsätzlich haben Sie recht. Deshalb auch mein 1. Beispiel von überforderten Hündelern. Dieses Monster hingegen gehorchte in jeder Situation aufs Wort, war auch kinderlieb. Einzige Ausnahme, wenn ein anderer grosser Hund in die Nähe kam. Dann drehte er durch und führte sich auf wie ein Berserker. Die anderen Hündeler mit ihren frei laufenden Hunden riefen dann: „Kein Problem. Er ist ganz lieb!“ Selber stand man dann da und hob mit aller Kraft dieses Monster an der Leine nach oben und musste gleichzeitig den anderen zurufen: „Ja, aber meiner nicht. Nimm deinen an die Leine. Wenn ich meinen nicht halten kann, dann ist deiner nämlich tot!“ Vielleicht hätte ich den Hund zum Psychiater schicken sollen – oder die Freundin – oder besser gleich beide zusammen … Hi Hi 🙂

          • Irene feldmann sagt:

            Ahahahahaaaahahaha Adam, weshalb ein Milan?? Ein Meteorit für die Besitzerin, wenn schon….:)

  • Maiko Laugun ★e = ML (Hoch) 2★ sagt:

    Hunde gehören aufs Land, am besten auf einem Bauernhof, wo sie freien Ausland haben und erst noch nützlich sind. In der Stadt dienen sie meist nur als Kinderersatz für egoistische 2-Beiner.

    • daniela p. sagt:

      alle haustiere legt man sich aus egoistischen hünden zu. auslauf kann man gerade in einer stadt wie zürich super bieten.

      • Réda El Arbi sagt:

        Ja, man muss es dann eben auch machen. Nicht nur dann, wenns einem gerade passt.

      • Maiko Laugun ★e = ML (Hoch) 2★ sagt:

        @Daniela: Ein Hund ist kein Haustier. Ein Hund gehört vors – und nicht ins Haus. Dies ist selbst auf dem Lande schon schwierig und in der Stadt erst recht unmöglich, vor allem wenn Herrchen und Frauchen den ganzen Tag im Büro arbeiten.

        • daniela p. sagt:

          maiko, ich bin auch der meinung, dass hunde am besten eine aufgabe haben. allerdings sind nicht alle hunde dafür geeignet. ein hund ist aber trotzdem ein haustier, und im gegensatz zu anderen haustieren will der hund bei seinem rudel sein. mag sein, dass der mensch den hund nicht immer bei sich haben will, der hund aber will im grossen und ganzen in der nähe seines alphatiers sein.
          ich halte da erwerbstätigkeit in den mindestens vielen fällen für die grössere schwierigkeit.
          eine kleine wohnung ist kein problem für einen hund, den auslauf hat er eh nicht in der wohnung, egal wie gross oder klein er ist.

    • Cordelia Lichtensteiger sagt:

      Sind Sie sicher, dass wirklich jeder Mensch einen Kinderwunsch haben muss? Und falls nicht, ist er deswegen als zweitklassiger Mensch einzustufen, der als „Tüpfli auf dem i “ die Arroganz hat, Hunde zu mögen.? Vielleicht verhält er sich anderen Menschen gegenüber sozialer und hilfsbereiter als manche Zeitgenossen, die ihre Kinder absolut nicht im Griff haben.
      Hunde gerne haben heisst noch lange nicht , kein Verständnis und keine Hilfsbereitschaft für die eigene Spezies Mensch zu zeigen.

  • Samuel sagt:

    Extrem lustige Hundestory http://www.focus.de/reisen/flug/dogshitgate-auf-flug-nach-philadelphia-hund-k-im-flugzeug-passagiere-uebergeben-sich-notlandung_id_3886623.html . Kann man sich aber kaum vorstellen, dass der ausgerechnet in dem Land außerhalb der Frachthundebox frei rumlaufen darf. 😉

  • Christen Béatrice sagt:

    Befremdet habe ich den Artikel gelesen. Es überrascht, dass er von einem Hundebesitzer stammt, der offenbar nicht weiss dass Hunde in öffentliche Parkanlagen an die Leine gehören und auch sonst nicht viel Positives zu berichten hat.
    Wer arbeitet und den Hund mitnimmt, muss oft die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Hunde müssen auch zahlen. Deshalb haben sie auch das recht, Platz zu beanspruchen. Wo ist das Problem? Kinderwagen brauchen mehr Platz als ein gut erzogener Hund, der neben seinem Führer sitzt. Die Hetze gegen Hunde nimmt in leltzter Zeit kein Ende. Ich frage mich warum. Nicht der Hund ist schuld, wenn er unangenehm auffällt, sondern der Mensch welcher hinter ihm steht. Vielleicht sollte man das in den Vordergrund stellen. In diesem Zusammenhang möchte ich bestätigen, dass es schwarze Schaafe unter den Hundeführern gibt, diese aber der Minderheit angehören. Die meisten Zürcher Hunde sind erzogen und bereiten der Umwelt keine Probleme.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ich weiss schon, dass Hunde in den Parks an die Leine gehören. Aber gehen Sie mal in die Bäckeranlage, auf die Josefswiese, in den Platzspitzpark. Da sind die Hunde nicht an der Leine. Was mich bei einem Hund, der gehorcht, auch nicht stört. Aber leider denken viele Hundebesitzer nur, sie hätten ihren Hund unter Kontrolle, weil sie die drei Minuten, bis der Hund reagiert, einfach ausblenden.

      • Meret Bertschinger sagt:

        Frau Christen, von mir als Nichthündelerin und als Mensch, der eben Hunde aus irgendeinem Grund nicht mag (Es mag damit zu tun haben, dass ich mehrmals Beissattacken von Kettenhunden auf Menschen mitansehen musste als Kind, das macht wirklich Angst) sei Ihnen gesagt, dass ich aus Ihrem Beitrag letztlich genau dieselben Inhalte herauslesen wie aus Réda El Arbis Artikel. So frage ich mich schon, wieso Sie den Artikel mit Befremden gelesen haben. Ich finde den Artikel gut geschrieben und freue mich, dass auch unter den Hundehaltern solche dabei sind, welche merken, dass andere Hundehalter der gemeinsamen Sache keinen Dienst leisten.

    • Barbara sagt:

      ich mag Hunde. Sehr sogar. Meine Geschwister haben beide Hunde und Kinder und mein Bruder hat auch schon Enkelkinder. Das Haus meiner Mutter ist sehr klein. Zwei der Töchter meines Bruders haben auch noch Hunde. Wenn wir Familienfeiern haben, gehen mir die Hunde sowas auf den Keks. Ueberall stehen diese im Weg, einige betteln am Tisch. Wenn man den Tisch decken oder abräumen will, steht sicher irgend ein Hund im Weg. Meine Schwester sagt dann, ich soll die Hunde auf die Seite schicken (Bello geh auf die Seite). Nur Bello interessiert es einen feuchten Hut, was die Frau da sagt. Mir geht es so auf den Geist. Der eine Hund ist ein Riesenvieh und liegt gern zu Füssen des Besitzers/der Besitzerin und steht gern spontan auf. Mit ihm hebt sich der Tisch. Ein anderer Hund klaut vom Tisch… Ich liebe meine Geschwister und deren Kinder. Und ich mag die Hunde. Aber die Kombination nervt. Meine Geschwister können das nicht verstehen. Ich gelte als Hundehasserin. Und das trifft mich. Weil es nicht stimmt. Wie will man einem Hundebesitzer sagen, dass einem die Menschen wichtiger sind als die Tiere? Wie kann man sich abgrenzen in solchen Situationen? Frau Christen: es ist nicht einfach. Wirklich nicht.

      • maja sagt:

        Mehr Gelassenheit täte ihnen gut. Wenigstens motzen sie nur über die Hunde und lassen die Kinder in ruhe.

        • Barbara sagt:

          Hunde mag ich, Menschen liebe ich. Und Kinder finde ich, grundsätzlich, fantastisch. Zudem: Kinder werden mal meinen Arsch putzen wenn ich im Altersheim bin, werden meine Zähne flicken, den Bus fahren, in der Apotheke Medikamente rausgeben, den Müll wegfahren, im Laden Gestelle auffüllen und müssen mit dem Spiel sich vorbereiten, dass sie gesunde, interessierte Erwachsene werden.
          Kann sein, dass es mangelnde Gelassenheit ist. Kann aber auch sein, dass zuviele Hunde (die trotz Erziehung Tier sind) auf engem Raum einfach mühsam sind. Und wie ich bei meinem Kind immer nur das Gute sehe und das Negative ausblende, wenn ich sie mit anderen Kindern sehe, so wird es wohl meinen Geschwistern (und anderen Hündelern) mit ihren Kindern und ihren Hunden gehen… Und jeder der was sagt ist dann einfach doof, weil er/sie Kritik übt

      • Danielle sagt:

        Ich verstehe Sie und ich muss schmunzeln – es ist die Situation, nicht die Hunde (oder Menschen) an sich. Geht mir genau so, und ich habe Hunde, seit ich denken kann. Man könnte doch z.B. die Hunde vorübergehend in ein Zimmer sperren, von mir aus mit offener Tür und Kindergitter, damit sie trotzdem Kontakt haben… Trotz Hundeliebe mag ich auch keine dauerkläffenden Hunde, trotz Kinderliebe auch keine dauerschreienden Kinder… ist doch völlig normal. Können Sie das Ihrer Familie nicht schonend beibringen??

  • KMS a PR sagt:

    der ultimative horror. der chihuahua, (im volksmund auch „nacktmaus“ genannt), im gucci-täschchen einer sonnenbebrillten botox-blondine. danke herr el arbi, das verlängert meine sitzungen beim therapeuten um mindestens 1 jahr….

    • tststs sagt:

      1. Die von Ihnen beschriebene Blondine mag mir – als lebendig gewordenes Klischee quasi – nur noch ein müdes Lächeln abringen… Aber wenn Herrchen mit Putzibäärli im extra angeschafften Hundetäschli (gerne auch von Luuuis Vitoooong) am rumschmusen ist… daaaa mache ich noch grosse Augen…

      2. Wieso schafft man sich einen VierBEINER an, wenn man ihn dann ständig rumträgt… Ehrlich, ich stell mir dann jeweils den Walliser Bergler vor, wie er Bärry auf den Schultern auf die Alp trägt
      😉

      • Carolina sagt:

        Meiner Meinung nach bringen Hunde in der Stadt das Allerschlimmste in Menschen hervor: Besserwisserei, Nörgelei, Dummtun etc. Wir haben immer Hunde gehabt, meistens aus dem Tierheim. Einer war eine Dackelmischung, den ich mit in die Praxis genommen habe, weil er für manche Patienten wohltuend war. Die Kommentare und Anweisungen, die ich mir im Laufe der Zeit von all den Experten im Tram und im Zug anhören musste, haben mich mit der Zeit immer aggressiver gemacht. Diese ‚Experten‘ haben mir ständig mitgeteilt, dass ein Hundewelpe keine Treppen steigen dürfe, ich müsste ihn tragen oder wenn ich ihn trug, dass ich meinem Hund keinen Gefallen täte, wenn ich ihn nicht Treppen steigen liesse. Oder dass es für den Hund in der Stadt eine Zumutung sei. Oder dass Dackel ja eine totale Fehlzüchtung waren (er war gesund und wurde 14 Jahre alt). Etc etc. Grauenhaft. Ich verstehe heutzutage jeden Nacktmaus -und Putzibäärli-Träger – da glotzen die Leute nur, mischen sich aber nicht ein…..

      • adam gretener sagt:

        Tststs: Wieso ist der Hund ein schlechter Tänzer? Er hat eben zwei linke Füsse…

    • Dieter Neth sagt:

      Lasst doch die Chihuahuas zufrieden. Das sind zähe Nordmexikaner mit einer Lebenserwartung von 15 Jahren, fressen nicht viel und brauchen kaum Wasser. Es gibt keine bessere Alarmanlage als ein Chihuahua, man muss dann allerdings das Gewehr parathaben wenn der Auftragskiller an der Tür steht. Die Hunde beschweren sich nie wegen Hitze und trockener Kälte. Ach ja, man muss auch nicht alle paar Stunden bei jedem Wetter mit ihnen raus, als echte Mexikaner sind es Sportmuffel und haben es nicht so mit Regenwetter. In einer Handtasche haben sie nichts verloren, das ist Tierquälerei. Leider ist es schwierig hierzulande an einen echten Chihuahua ranzukommen der nicht einen genetischen Defekt hat. Trotz seiner geringen Grösse ist der Chihuahua KEIN Hund für einem Haushalt mit Kindern die machen ihn nervös und aggressiv. Dass man einen Chihuahua zu Tode erschrecken kann ist allerdings ein Mythos.

    • Irene feldmann sagt:

      Tststs: Punkt 2 cool…..:)

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