Sex, Drugs & die Jagd nach Glück

Partygirls-Front

Nachdem der Stadtblog bereits mit Junkies und einem Casanova unterwegs war, begleiteten wir in dieser lockeren Serie über Leute ausserhalb des moralischen Mainstreams nun eine Nacht lang zwei Partygirls beim Feiern.

Fiona* badet und checkt in der Wanne per SMS das Outfit ihrer Freundin. Man sollte sich absprechen, damit man zueinander passt, aber nicht im Partnerlook daherkommt. Clubben ist eine ernsthafte Sache, die offenbar etwas Vorbereitung braucht. Zuerst mal einen Joint. Das Gras stammt von einem Freund und wird wahrscheinlich irgendwo in der Nordschweiz angebaut.

Ich traf eine halbe Stunde zuvor, es war ca. 21 Uhr, bei Fiona ein. Viel zu früh für einen Samstagabend, an dem man sich nicht vor 1 Uhr aus dem Haus begibt. Fiona wollte heute eigentlich gar nicht raus. Sie geht nicht mehr so oft wie früher in die Clubs feiern, aber sie liebt das Tanzen in Clubs und ist Single – oder eher Mingle. Sie hat einen Lover, der regelmässig vorbeischaut, dem sie sich aber zu nichts verpflichtet fühlt. So kommt es, dass sie nach einer durchfeierten Nacht ab und zu einen Mann mit nach Hause bringt. «Ich liebe es, zu tanzen, und ein wenig geniesse ich auch die Aufmerksamkeit.»

Zählt nicht zu den «Drogen»: Gras aus Schaffhausen

Zählt nicht zu den «Drogen»: Gras 

Sie zieht sich in ihr Umkleidezimmer zurück, probiert verschiedene Outfits an. «Heute nehm ich keine Drogen», erklärt sie beim Umziehen. Mit Drogen meint sie MDMA, andere Pillen, Pilze, Koks oder LSD. Früher habe das eher dazugehört. Gras zählt für sie nicht in diese Kategorie. Alkohol wohl auch nicht. Sie führt ihr gewähltes Kleidchen vor, ein kleines Schwarzes mit tiefem Ausschnitt und beinahe freiem Rücken. Sie wechselt noch zweimal die Schuhe, inzwischen ists kurz vor Mitternacht.

Wir wechseln die Location und holen ihre Freundin Andrea* ab. Andrea ist noch mitten im Klamottendilemma. Röckchen passt nicht zur Frisur, Schuhe nicht zum Röckchen, Jacke nicht zu den Schuhen und überhaupt, das Leben ist scheisse. (An diesem Punkt würde der Autor wohl einen Schnaps trinken, wenn er noch Alkohol trinken würde). Die Damen genehmigen sich eine Flasche Prosecco zum Aufwärmen. Und einen weiteren Joint.

Aufwärmen

Die Reihenfolge der Clubs, die wir später besuchen wollen, wird diskutiert. DJ-Namen, die mir überhaupt nichts sagen, werden gewichtig erwähnt. Wir einigen uns darauf, im Club Zukunft, bzw. in der Bar 3000, zu beginnen und uns dann weiterzuhangeln. Der Club ist überfüllt mit Touristen (Die Zukunft wird inzwischen in allen Reiseführern empfohlen) und einigen Studenten. Oben in der Bar dann die übliche Zürcher Szene: Gute Musik, Leute, die herumstehen, ekstatisch mit dem Fuss wippen und an ihren Drinks nippen. Ein Mann an der Bar kippt Fionas Drink um, einen Hugo, entschuldigt sich auf Englisch und drückt ihr hundert Dollar in die Hand, ohne Hintergedanken, da er den Club gleich darauf verlässt. Ich staune. Andrea langweilt sich, obwohl die Musik gut ist. (Ich muss das sagen, Kollege Sarasin war am Auflegen). Andrea will weg, sie hatte mal was mit einem Freund des Besitzers. Den will sie nicht treffen. Ausserdem sind hier zu viele Pärchen.

Wir ziehen weiter, schauen kurz im Café Gold vorbei und gehen schliesslich in einen Club, dessen Namen ich hier nicht erwähnen will (Es könnte beinahe jeder Club der Stadt sein). Hier ist die Konkurrenz für die Girls gross. Jede Menge gut aussehende Frauen um die dreissig, herausgeputzt und mit cooler Attitüde. Meine Begleitungen verschwinden direkt ans DJ-Pult, um zu tanzen. Ich halte mich im Hintergrund. Einige Männer tanzen heran, aber offenbar ist keiner darunter, der das Interesse der Girls weckt.

«Hast du Koks?» – «Bist du Single?»

Ich gehe hoch in den Raucherraum und setze mich in eine Ecke. Zwei Frauen steuern auf mich zu und beschiessen mich mit umwerfendem Augenaufschlag (Frauen sind hier in Zweier- oder Dreierteams unterwegs). Ob ich Koks hätte, fragen sie mich. Nein, kein Koks, aber Fragen. Ob sie Single sind. Sie kichern und die eine meint mit kokettem Blick: «Mehr oder weniger.» Ob sie auf der Suche nach Sex seien? «Nein, eigentlich nicht, aber wenn sichs ergäbe …» Die eine wird schon ein wenig nervös, zupft die andere am Ärmel und deutet auf einen grossen Typen mit rotem Haar, Bart, Tattoos und Baseballmütze. Er scheint kleine Tütchen mit Koks und einzelne Pillen unter die Leute zu bringen. Ich verschwinde aus ihrer Wahrnehmung und sie trippeln rüber zu ihm.

Der Weg ins emotionale Lala-Land: MDMA

Der Weg ins emotionale Lala-Land: MDMA (Um die Wirkung zu spüren, draufklicken)

Ich gehe wieder runter zu meinen beiden Begleiterinnen. Sie tanzen noch immer vor dem DJ. «Den könnte ich mit nach Hause nehmen», meint Fiona. Ich schau mir den DJ an, und ehrlich, ohne Konkurrenzgedanken, der Kerl sieht einfach nicht gut aus. «Das ist nicht wichtig, er spielt gute Musik.»

Die «richtigen Wichtigen»

An der Bar unterhalte ich mich mit diversen Leuten, aber die Substanz des Gesprächs ist so seicht, dass sogar der Begriff «Smalltalk» eine wohlwollende Bezeichnung wäre. Dann kommen zwei weitere Partygirls, Vanja* und Leah*, die ohne männliche Begleitung im Club sind. Ob man im Zürcher Nachtleben Männer kennen lerne, und ob sich daraus auch Beziehungen ergeben, frage ich. Ja, meint die eine voller Überzeugung. Eine ihrer Freundinnen sei jetzt schon einige Monate mit einem Clubbesitzer zusammen.  Aber es funktioniere nicht immer gut. «Die Konkurrenz ist gross!», sagt sie und erzählt von einer Freundin, die ein Clubverbot habe, weil der Besitzer gerne ein wenig flirte und seine Freundin dermassen eifersüchtig sei, dass sie hübschen Frauen ein Verbot ausspreche. Ich staune. «Viele DJs haben Vorzeigepuppen, Girls, meist jünger, die von Saison zu Saison wechseln.» Aber die seien billig. Die Girls, nicht die DJs natürlich.

Die beiden ärgern sich, dass sie die richtige Aufmerksamkeit von den falschen Typen kriegen. Es gibt eine unklare Klassifizierung für Männer, die irgendwie mit Länge der Zugehörigkeit zur Szene, Job im Nachtleben, Bekanntschaft mit Clubbesitzer und/oder DJ und der Freigiebigkeit mit Drogen zu tun haben muss. Das Ziel ist nicht, mit irgendwem ins Bett zu gehen, sondern mit einem von den Wichtigen.

Wieder im Raucherraum, sehe ich die beiden Kokskäuferinnen von vorher. Die eine knutscht mit einem der letzten Zürcher Hipster, die andere sitzt gelangweilt daneben. Ich setze mich zu ihr und sie erzählt mir von ihrer Jagdstrategie, wenns um Männer geht. «Man will sich nicht mit einem Loser einlassen. Das ist schlecht für den Ruf. Manchmal, so wie jetzt, ist es auch hart. Auf MDMA bin ich voller Zärtlichkeit und suche die Nähe. Da muss sich mein Kopf über mein Knutschbedürfnis hinwegsetzen, weil ich sonst mit irgendeinem Deppen auf dem Sofa lande», sagt sie mit Seitenblick auf ihre Freundin.

Drogen schlagen durch

Überhaupt scheinen die Drogen sich jetzt, um 4.30 Uhr, durchzusetzen. Ein weiteres Partygirl, auch um die dreissig, lehnt sich zu mir und meint, sie fühle sich alleine. Dann wackelt sie mit dem Kopf, um ihren Blick auf mich zu fokussieren, und erklärt mir, dass sie ihren Freund vermisse, der offenbar auf Geschäftsreise ist. Er habe ihr einen Heiratsantrag gemacht.

Draussen vor der Tür, an der frischen Luft, steht ein weiterer Dealer und fragt, ob ich was brauche. Jep, frische Luft, aber die ist eben noch gratis. Neben mir lehnen ein Mann und eine Frau an der Wand. Er erzählt ihr, wie einfühlsam er ist, wie sehr er seine Freundin liebt, auch wenn er sich gut mit anderen Frauen unterhalten könne. Er verstehe die Typen nicht, die nur mit den Frauen ins Bett wollten, nuschelt er in ihren Ausschnitt. (Später seh ich sie auf dem Sofa, seine Hand unter ihrem sparsam bemessenen Röckchen.)

Vor dem DJ-Pult tanzen meine Begleiterinnen vom Anfang des Abends gedankenverloren. Sie werden gerade von zwei anderen Frauen angetanzt und scheinen das auch zu geniessen. Fiona: «Manchmal muss man einfach nur rumknutschen, sich selbst und das Gegenüber spüren, ohne dass es gleich zu Sex kommen muss. Und das geht mit Frauen einfach besser.» Eine andere junge Frau ist nicht so entspannt. Sie tanzt mit starrem Blick und harten Mundwinkeln etwas gekünstelt in einer Ecke, wechselt den Standort, sobald sich ihr jemand nähert, tanzt dann wieder eine Weile, bis neue Jäger auftauchen und sie wieder den Standort wechselt. Es erscheint anstrengend, dauernd durch den ganzen Club zu tanzen, um der Aufmerksamkeit zu entgehen. Wieder an der Bar, macht sich eine junge Dame über meine Fragen lustig: «Wir haben einen Wettbewerb: Wer von uns die meisten Männer herablassend abweist, hat gewonnen.» Als Mann kommt mir das gar nicht so weit hergeholt vor. Welcher Mann hat schon nicht mehrere Abfuhren auf der Tanzfläche abgeholt?

Knutschbedürfnis und Verstand

Bei Vanja im Raucherraum scheint inzwischen das Knutschbedürfnis über den Verstand gesiegt zu haben. Sie liegt/sitzt halb auf einem der alten Sessel und versucht herauszufinden, wie tief sie ihre Zunge in den Hals ihrer neuen Bekanntschaft stecken kann. Ich versuche herauszufinden, ob ihre neue Bekanntschaft zu den «wichtigen Richtigen» gehört oder ein Loser ist. Ich kann es nicht erkennen.

Die Magie der Ekstase verlässt den Raum, die Sonnenstrahlen durchs Oberlicht zeigen, dass man sich in einem Meer von kalten Zigarettenstummeln lümmelt. Unten auf der Tanzfläche bewegen sich die, die sich noch bewegen können, entweder schackig von Koks oder schaumig vom MDMA. Eine Blondine, die man sich gut in einem Grossraumbüro vorstellen kann, teilt mir ungefragt mit, dass sie nur LSD nehme, keine Drogen.

Jetzt ist die Stunde der Hyänen. Männer, die in die Clubs kommen, um jene abzuräumen, die verzweifelt genug sind: Mädchen, die nach einer Nacht mit Avancen von den Losern unter einem angeschlagenen Selbstbewusstsein leiden und sich nicht mehr für begehrenswert halten. Auf dem Klo wird gevögelt, wie ich beim Wasserlassen hören kann, und davor versucht ein Mann zu stehen, der beim Trinken die dünne Linie zwischen Spass und Spastik überschritten hat.

Vor der Tür die Reste der rosa Brille, die das Partyleben erträglich macht.

Vor der Tür die Trümmer der rosa Brille, die das Partyleben erträglich macht.

Ich verabschiede mich von Fiona und Andrea, die mich nur noch am Rande ihrer Pupillen wahrnehmen, und gehe. Es ist kurz vor acht Uhr morgens, und draussen vor dem Club spritzt ein Mann mit einem Schlauch Erbrochenes, Zigaretten und die Reste von Pulverträumen vom Asphalt. Im Tageslicht werfen die Augenringe Schatten.

Mir ist noch nicht ganz klar, ob die Girls Jäger oder Beute sind, aber eine Jagd findet unbestreitbar statt – die Jagd nach Glück. Einige der Girls wurden heute Nacht fündig, die einen bei Drogen, die anderen bei Männern, die dritten bei beidem. Ein kleiner Fetzen Glück zwischen Freitag und Montag. Die Drogen halten ein paar Stunden, die Männer ein paar Tage, bevor sich der Glanz verliert. Die Sehnsucht nach Bestätigung und Erfüllung bleibt treu bei den Mädchen – sonst wären die Clubs am nächsten Wochenende leer.

PS: Die meisten Frauen sagen, dass sie nur zum Tanzen in die Clubs gehen. Nur, keine konnte mir beantworten, warum sie sich dafür zwei Stunden aufbrezeln und das Haus verlassen muss, wenn sie doch die geile Musik auch daheim zum Tanzen zur Verfügung hat. Ich bitte um Aufklärung.

133 Kommentare zu «Sex, Drugs & die Jagd nach Glück»

  • Stefan Botroyo sagt:

    Diese Leute suchen das Glück dort, wo es nicht ist. Sie sind wie der Bettler, der sein Leben lang auf einer Goldkiste sitzt und nie hineingeschaut hat.

  • Samuel sagt:

    Bevor man sich hier über die möglichen Drogenkonsumenten in Clubs aufregt, sollte man es über den massenhaften Alkoholkonsum der Gesamtbevölkerung tun. Denn daraus resultiert wohl eher dieses gesamtgesellschaftliche Naziübel http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sibylle-berg-ueber-die-schweiz-als-insel-der-meinungsfreiheit-a-971295.html , als durch ein paar feiernde Clubgänger.

    • Réda El Arbi sagt:

      Frau Berg, wie immer elegant geschrieben, aber nicht zu Ende gedacht. Und warum das Eine irgendwas mit dem Anderen zu tun hat, weiss ich auch nicht. Wärs besser, wir würden die Clubdrogen thematisieren, wenns keine Nazis mehr gibt? Und warum?

      http://www.clack.ch/ressort/artikel/Clack/5620/diese_nazi_sache

      • Samuel sagt:

        Du ich wollte damit sagen dass ich glaube, dass die Nazidenke, Kriege, menschenfeindliches Wirtschafts- und Finanzsystem primär von Leuten erdacht und praktiziert wird, die Alkohol konsumieren und nicht jenen, die mal in eine chilligere Realität abtauchen, allen voran mit Cannabis. Also ich selbst konsumieren solche Drogen nicht und habe auch keinen Bedarf, hatte aber irgendwie im Alltag weniger Probleme mit deren Konsumenten als mit den Alkoholtrinkern in der Gesellschaft.

        • Réda El Arbi sagt:

          Nun, vielleicht ist es nicht so deutlich herausgekommen: Alle, die an diesem Abend Drogen einwarfen, haben auch Alkohol getrunken, und das nicht zu knapp. Vor allem die Kokser, da die den Alkohol erst wieder merken, wenn das Koks ausfährt.

          Du scheinst mich falsch zu verstehen: Ich halte Alkohol für genauso gefährlich oder für noch gefährlicher als andere Drogen. Aber grundsätzlich mache ich keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Substanzen. Ich zeige nur die Wirkung auf, die es auf Aussenstehende hat.

          • Samuel sagt:

            Ok klar, denn Alkohol ist bei denen oft im Spiel, wohl aber nicht immer, da auch viele wohl zu Pillen nur Wasser konsumieren, aufgrund möglicher Wechselwirkungen. Auch Graskonsumenten gibt es wohl viele, die dabei kein Alkohol brauchen.

            Schliesslich liesse sich wieder mal nach den Ursachen fragen, warum so viele Drogen zur Realitätsflucht benötigen, etwa weil die Arbeitsbedingungen weltweit, auch in Europa und CH, so schlecht sind. D.h. die Menschen müssen den wesentlichen Teil Ihrer Lebenszeit arbeiten, können sich nicht um ihre wahren Interessen kümmern, werden aufgrund Bewegungsmangels auch psychisch krank, stehen unter Stress und wollen dann der Realität entfliehen. Währe die Existenz der Menschen gesichert und hätten Sie mehr freie Zeit, wären sie ausgeglichener und der Drogenkonsum, insbesondere auch des Alkohols, sicher weit geringer.

  • Frau Haupt sagt:

    Warum man immer das Wort Drogen und Clubs in einem Satz verwendet verstehe ich nicht! Es wird auch ausserhalb der Club Szene Drogen konsumiert, von Menschen die mit Clubs überhaupt nichts am Hut haben. Ärzte, Anwälte, Banker und Sportler! Es ist überall verbreitet!

    • Réda El Arbi sagt:

      Nun ja, sie müssten schon zurück an den Letten oder den Platzspitz um diese Anzahl Leute auf engem Raum unter Drogen zu finden. Ausserdem konsumieren viele Banker und Sportler in den Clubs.

  • Markus sagt:

    Schön das sich El Arbi treu bleibt. Ein guter Beitrag zu unserer Oberflächlicher-Konsum Gesellschaft. Für viele Junge Frauen das „schönste“: Chillen, Shoppen, über andere Personen lästern, Junk food essen und Partymachen. Gäähn! Die ganzen coolen möchtgern Fotos und Faden Storys kann ja auch diversen Plattformen nachschauen und lesen. Es besteht durchaus eine Nachfrage nach solchen Nonsens Party Frauen. Bachelor und andere Reality TV Formate lassen Grüssen….

  • Johannes Krall sagt:

    Bin soeben aus dem grenznahen Ausland zugezogen und versuche mich in der Zuercher Szene etwas zu orientieren.
    ich bitte den Autor um Zustellung einer Liste mit den angesagtesten Clubs (ggf auch direkt in meine Mail).

    • Réda El Arbi sagt:

      Sind in jedem Reiseführer oder jeweils Donnerstags im Züritipp, dem Tages Anzeiger beiliegend.

    • adam gretener sagt:

      El Arbi muss sich mittlerweile doch auch durchfragen und sich auf sein GPS verlassen. Aber der Ronorp ist für ihre Anliegen nicht die schlechteste Adresse.

  • XTC sagt:

    Reda. Das Thema hast Du gut umschrieben, denke ich. Es ist einfach traurig wie dekadent und kopflos das Party und Klubleben nach wie vor von sich geht. Ich kannte die Maschen Ende 80er und Anfangs 90er bestens. Wir die quasi damals feierten galten als no future generation. Tatsächlich haben einige die heutige Gegenwart und damalige Zukunft nicht erlebt. der Dank diesbezüglich ging dann an das Gesamtpaket Drogen. Nur diejenigen, welche es schafften konsequent den Bogen um die Drogen zu machen, konnten sich echt selbst finden und sind auf dem Weg der eigenen ungleich viel spannenden beruflichen und persönlichen Verwirklichung angelangt. Bei gewissen Individuen braucht es halt etwas länger um zu erkennen, dass das natürliche High durch realen Power und differenziertes Denken, sich eher mit quasi allgemein gültigen Realitäten vereinbaren lässt. Immerhin darf man sicher sein, dass alle schlussendlich vom Leben eingeholt werden. A aus Z + auch bis Z

  • Hans Heiri sagt:

    Super, noch ein paar Berichte und die Polizei wird wieder mal durchgreifen müssen. Danach könnt ihr ja über die Verhältnismässigkeit des Einsatzes rumjammern und euch wundern wieso die Polizei einschreiten musste. Schreib doch mal über die hemmunglosen Drogen-Orgien an eurer TA Media Weihnachtsfeier, ich könnte darüber Sachen erzählen…

    • Réda El Arbi sagt:

      Nun ja, ich trink nicht mal Alkohol, auch an TA-Feiern nicht. Aber du meinst, ich sollte nicht über das schreiben, was ich erlebe, nur weils illegal ust und die Polizei stören könnte? Hm, interessante Auffassung von Journalismus.

      • Hans Heiri sagt:

        Oh, verzeih! Ich wusste nicht dass das Journalismus ist. Ich dachte hier eher an einen reisserischen Blogeintrag, der der allgemeinen Unterhalung dient und der Zielgruppe dieses Artikels sämtliche Vorurteile bestätigen soll. Ich hab keine Ahnung wohin dich deine beiden, nach medialer Aufmerksamkeit lechzenden, Damen mitgenommen haben.

        Weisch, cool, miär gönd hüt abig mitnäm Journalist zämä in Usgang. Total, lässig im fall hey und dä macht au äs interview mit eus über eusä hedonistischi läbänsstiil und so. nei, so lässig im fall hey.

        Wenn die sich auf diesem Niveau bewegen, war das die logische Konsequenz die dabei rauskommt. Nur Schade dass dann wieder Clubs bei einer Razzia dranglauben müssen, die ein hochwertiges Musikprogramm bieten.

        Bald sind ja grosse Semesterferien. Kreuz doch dann bei einer Studentenparty auf. Das ergibt einen prima Artikel über den Umgang von jungen Akademikern mit Suchtmitteln. Eine prise Sex gibt es bestimmt auch dazu, huiiiii!

        • Réda El Arbi sagt:

          Ja, natürlich ist dies ein Blog. Das heisst, wir können näher ran, persönliche Meinung machen und in Bereiche, die sonst nicht von Nahe betrachtet werden. Und ja, vielleicht gehen wir mal an eine Studentenparty und berichten von da. Aber das ändert nichts an der Atmosphäre, die ich letzten Samstag im Club und viele Samstage zuvor in anderen Clubs erlebt habe.

          Dass in Clubs Drogen genommen werden, ist nichts Neues. Dass man dies aber immer mal wieder beleuchtet und hinterfragt, vor allem im Bezug auf die soziale und persönliche Wirkung, gehört dazu.

          Die Clubs werden ja nicht geschlossen, weil da Dorgen konsumiert werden (das war schon immer so), sondern weil sie wirtschaftlich nicht mehr funzen oder das falsche Publikum anziehen.

          Ich hab kein Problem mit Drogen, die bereits in anderen Leuten stecken. Aber ich lass mir auch nicht gerne die Ohren vollheulen, weil bestimmte Leute bestimmte Fakten lieber unter der Decke halten. Und da sind wir dann wieder beim Journalismus.

          Auch find ichs witzig, dass der Kommentar anonym kommt und nicht klar Gesicht zeigt.

  • Der Treue sagt:

    Ist gar nicht so einfach vom Nachtleben wegzukommen. Ich persönlich habe mit 24 Jahren ein nicht zu unterschätzendes Alkoholproblem. Eigentlich schon seit Jahren. Je weniger Drogen, desto mehr Alkohol. Immerhin nicht mehr so viele Drogen. Was ist besser? Muss ich wirklich Kinder zeugen oder die Welt bereisen oder körperlich härter arbeiten um das Leben geniessen zu können in seiner unglaublichen, vor Sinn triefenden Schönheit? Zum Glück interessiert mich die ganze Abschlepperei nicht. Ach, wäre das einfach, ein dauergeiler Bock zu sein und nach der Lieferung der Ladung an den richtigen Ort in heroingleicher Tiefenentspannung auf die Dachterrasse zu sitzen und die Sterne zu bewundern! Mir fehlt dieser Trieb. Und auch die phylogenetisch motivierte angestrebte Reproduktion mit vielen Partnerinnen ist sinnfrei und langweilig. Nichts ergibt Sinn, alles ist leer und so. Momentan will ich raus aus dieser Endlosschleife aus Arbeit, Absturz, versuchtem Ausstieg und Rückfall. Und dann „schaue ich mal weiter“, wie ich es laut Trend- und Marketing-Idioten als Mitglied meiner Generation ja anscheinend machen sollte. Einen Gott oder Idole gibt es ja nicht mehr, Spiritualität ist seichte, egoistische Selbsttäuschung und die Liebe sowieso nur am Anfang erfüllend. Hilfe?

    • Réda El Arbi sagt:

      Gehen Sie mal hier hin. Hat vielen von meinen Freunden geholfen: http://www.narcotics-anonymous.ch/

      • Der Treue sagt:

        Danke für den Hinweis und ein schönes Wochenende noch! 🙂

        • Sebastien sagt:

          Exzessiver Sport wäre auch ein Tip. Wer den betreibt, hat nach meiner Erfahrung kein Drogenbedürfnis.

          • Réda El Arbi sagt:

            Wobei exzessiver Sport schon wieder eine Droge für sich ist. Mit zum Teil gravierenden gesundheitlichen Folgen. 🙂

          • Sebastien sagt:

            Reda stimmt, natürlich exzessiv auch soweit, wie es einem selbst gut tut und nicht nur zwangsweise Sport zu treiben. Auch ich habe gelernt, auf meinen Körper zu hören. Sport brauche ich inzwischen konstant, aber eben immer nur soweit er mir gut tut, das lernt mit der Zeit jeder selbst zu fühlen. 🙂

    • Irene feldmann sagt:

      Vielleicht tönt das idiotisch, trotzdem erwähne ich meine Gedanken zu ihrer Sucht. Suchen sie sich in einer Gärtnerei oder Landwirtschaftsbetrieb oder Tierhandlung oder Zoo eine stundenlange Arbeit oder Beschäftigung. In einem Altersheim oder Spital oder Hospiz…nicht als Beruf doch als Beschäftigung in der Freizeit. Mit der Zeit werden sie sehen, welche innere Veränderung in ihnen vorgehen wird. Es braucht zeit und sie müssen zuhören, auf ihre innere Stimme und auch auf die andern…ich wünsche ihnen Gesundheit und Lebensfreude.

  • Sandro sagt:

    Réda El Arbi ein Meister der Übertreibung aber klar es steigert die Klickraten für diesen Bericht.Funktioniert bei Blick seit eh und je wieso solltes es nicht hier auch funktionieren.Trotzdem gut geschrieben keine Frage. Als einer der eine langjährige „Karriere“ im Nachtleben nachweisen kann muss ich einiges korrekt darstellen.Natürlich gibt es solche „Frauen“ in diesem Umfeld nur stellen diese eher die Minderheit als die Mehrheit dar.Ein paar Groupies die ums Verrecken dabei sein wollen im diesem Umfeld und ein paar abgefuckte Frauen die so ziemlich jeder um 6,7 Uhr morgens abschleppen kann. Keine Kunst in diesem Zustand in dem sich diese Frauen befinden. Aber diese Frauen werden von uns Typen auch eher als Abfall angeschaut ein Spass für ein paar Stunden, die Frau mit Charakter, eine gute Seele und Stolz findet sich kaum in diesem Umfeld.Erst wenn die Nüchternheit eintritt und man sich dieser Scheinwelt entfernt erkennt man wie sinnlos und doch oberflächlich diese Welt doch ist.Ich kenne viele Mitte 30er Frauen die kannst du echt nicht mehr gebrauchen, seelisch wie moralisch sind die am Ende verkehren aber trotzdem noch in dieser Szene.Und zum Schlusswort: Wie toll es ist eine Frau abzuschleppen bei der dutzende vorher drüber sind soll jeder mit sich selber abklären;) Ich sehe da absolut keine Anreiz.

    • Réda El Arbi sagt:

      Nein, eigentlich hab ich mich eher zurückgehalten. Aber natürlich kann das jeder selbst nachprüfen, wenn er mal nüchtern eine Samstagnacht in einem der angesagten Clubs in Zürich verbringt und die Augen offen hält.

      Ausserdem ist Ihr Schlusssazt sowas von sexistisch und frauenverachtend, machoid und einfach nur dumm. Männer sind Helden, wenn sie herumficken, und Frauen, die sich abwechselnde Bettpartner gönnen, sind Schlampen. Grüsse in die 50er Jahre. Melden Sie sich, wenn Sie im neuen Jahrtausend angekommen sind. Bei meinen Enkeln.

      • Johannes sagt:

        Also ich mag es Sonntagaben nach Kaffe und Kuchen und einem Tag an der Sonne nüchtern ins Berghain zu gehen, wenn alle schon unterwegs sind, ein grandioser Kontrast in dieser Parallelwelt, traumhaft, so lustig und alles andere als langweilig. 😉

      • Irene feldmann sagt:

        Danke reda, Sandros durchfallkommentar verträgst jetzt wirklich nicht an diesem tollen Tag. Diese Abwertung Frauen gegenüber weil sie seinem mutterbild nicht entsprechen ist unreif, hohl und grundsätzlich auch überflüssig ihn mit einem antwortkommentar zu beglücken….

    • Sandro sagt:

      Mein Schlusssatz ist alles andere als Frauenverachtend und dumm.Ist meine persönliche Ansicht die sich sowohl zu solchen Frauen wie auch Männer bezieht.Ich hatte mehr als genug Möglichkeiten mich mit solchen Frauen einzulassen lies es aber bleiben, da meine Anforderungen weitaus höher sind und ich keine benötige wo schon unzählige Typen drüber sind.Gleich und gleich gesellt sich gern.

      Nochmals nicht das ein falscher Eindruck zu deinem Bericht aufkommt, es ist eine Minderheit der Frauen die sich so verhält und keinesfalls die Mehrheit.Bei Frauen wie auch Männer die sich spät morgens noch in Clubs aufhalten sollte man keine grosse Forderungen an den Charakter stellen.Und ja nüchtern sieht man sehr schön die Schattenseite des Nachtlebens.

      • Réda El Arbi sagt:

        Nun, genauso ist es einfach nur meine Meinung, dass Ihr Kommentar dumm, sexistsich, frauenfeindlich und extrem unreif ist.

        Aber vielleicht zeigt sich das am Deutlichsten in der Formulierung: „… wo schon unzählige Typen drüber sind …“

        Und die verzweifelte Suche nach Glück, sei es nun in Drogen, im Alkohol oder bei neuen Sexualpartnern, ist ein Merkmal der Clubs in Zürich und weltweit. Da Sie das noch nicht so erfahren haben, gehe ich davon aus, dass Sie noch auf der Suche sind. In eben diesen Clubs.

        • Caramba sagt:

          @Sandro: zu deiner Frage wie toll es ist eine Frau abzuschleppen bei der dutzende vorher drüber sind… Ich habe es abgeklärt, glaub mir, es ist sehr toll! Die beschriebenen Partyfrauen, die im Club was einwerfen und schon viele Onenight-Stands hatten & suchen, gehen im Bett voll ab! Nach meiner Erfahrung sind sie viel extremer drauf als die „normalen“ vernünftigen Mädels. Dafür haben sie meinen Respekt. Aber zur Freundin würde ich diese Frauen nicht machen, da ich selbst keine Drogen nehme und zu spiessig bin, sorgenfrei damit umzugehen.
          @Réda El Arbi: Ich finde Ihren Kommentar und Angriff auf Sandros Statement heuchlerisch! Es zeigt mir deutlich, dass Sie eine Welt beschreiben, in der Sie nur Tourist sind. Sexistisch? Aber klar, wir diskutieren über das Balzverhalten in Zürcher Clubs. Frauenfeindlich? Woher, er äussert seine Meinung zu einer SPEZIFISCHEN Gruppe von Frauen, er weist sogar explizit darauf hin, dass das wenige einschliesst. Wissen Sie, die Frauen von heute brauchen keinen Anwalt, sie sind schlagfertiger als Sie, Sie argumentieren zu klischeehaft! Bleiben Sie im Büro und überlassen Sie die Clubs den Leuten, die Spass haben wollen.

          • Réda El Arbi sagt:

            Ich lass das mal so stehen. Das spricht für sich, da brauchts keine herabsetzende Antwort.

      • Sebastien sagt:

        MIt dem Niveau des Charakters hat das nun wirklich nichts zu tun. Im Gegenteil sind die umfassenden Kulturkonsumenten, ob nachts oder tags, die komlexeren und spannenderen Charaktere, als die langweiligen Bünzlis des Alltags. Aber diese Betrachtung ist auch immer vom eigenen Niveau und Kulturanspruch abhängig. Und weiterhin suchen auch die meisten in Clubs nicht das Glück. Sie wollen eine kurzlebige und lustige Nacht haben, Abwechslung vom Alltag, Erfahrungen in gewissen selbst gewählten Szenen sammeln, alles wird erfüllt und das völlig berechtigt. Glück suchen die meisten dann doch eher woanders, Sport, Reisen, Freunde, Partner usw. Allenfalls ist das Nachtleben kleiner Bestandteil Ihres Lebens und somit ihres Gesamtlebensglücks, was in einer aufgeklärten Gesellschaft doch möglich sein sollte.

  • Mike sagt:

    Ein sehr guter, zynischer aber zugeich differenzierter und bewegender Artikel. Kompliment.

  • Patrick sagt:

    Wenn wunderts? Paris Hilton, Lindsay Lohan etc… Generation im Einsatz! Ein Mann mit gewissen Niveau und Ansprüchen wird auf dauer mit solchen Partytussis äh Damen nicht Glücklich werden. Diese Damen sind mit Simplen Sachen überfordert. Frag mal eine ob Sie kochen, putzen oder waschen kann? Wenn dann macht das noch alles Mutti oder man übergibt solche „minderwertigen“ und nicht mein Niveau Arbeiten (Zitat von einer 22 Jährigen) anderen Leuten.
    PS: Vor einigen Wochen gab es auf 20min zu lesen, das die meisten CH Frauen ohne Typen nach Hause gehen. Wacht auf liebe Männer, die immer noch meinen, Frauen im Ausgang abzuschleppen wäre „so easy“.

  • Hansli sagt:

    Danke @Réda El Arbi , war ein Genuss zu lesen:)

  • Tomb Ola sagt:

    Wenn ich solche Sachen lese bin ich froh nicht mehr Jung und auf der Suche zu sein!

  • Panos sagt:

    So sieht unsere Spassgesellschaft aus. Für alle die den Lifestyle der erwähnten Partygirls und Partydudes nicht nachvollziehen können, hier meine Erklärung: Man geht raus, man will was erleben, man will unterhalten werden. Intelligente und Intellektuelle wissen sich selbst zu beschäftigen und haben Hobbies wie Sport, Musik oder Reisen… Weniger intelligente Menschen wie unsere Partygirls im Beitrag sind ständig auf der Suche nach etwas Sehenswertem. Das Volk in diesen Clubs ist sensationssüchtig und die verkehren dort, weil die Unterhaltung einfach ist und den Geist nicht fordert. Für mich durchaus nachvollziehbar. Nach einer harten Woche im Büro brauch ich auch „billige“ Unterhaltung und treibe mich in den Clubs rum, in der Hoffnung was Unvergessliches zu erleben was mein Leben ein bisschen bereichert. 🙂

    • Jo sagt:

      Ich kenn die intelligentesten Wissenschaftler, Professoren, Wirtschaftsvertreter, Politiker die nach elektronischer Musik auf den passenden events richtig abfeiern. Freilich noch im passenden Alter und nicht als Silberrücken, denn da ruft die Seniorenmassageliege.

      • Réda El Arbi sagt:

        Nun, ich will einen Professor sehen, der mit unter 35 habilitiert hat. Gibts wahrscheinlich 2 in der Schweiz. Und Mauro Tuena hängt an der Lollypop, nicht in Minimal oder Deep House-Clubs 🙂

        • Jo sagt:

          Gemeint ist in dieser Berufsgruppe das Alter bis um die 40 und nicht beschränkt auf CH. In D gab es kürzlich übrigens eine Juniorprofessorin in einem besonders angesehenen Fach schon mit 25, d.h.bereits promoviert und auf dem Weg zur Habil. 🙂

    • peter sagt:

      nur weil jemand professor oder wissenschaftler usw. ist, heisst das noch lange nicht, dass er intelligent ist. und elektronische musik, haha, da musste ich schmunzeln, ist das jetzt das unterscheidungsmerkmal für jung? also elektronische musik ist schon ziemlich alt.

  • Frau Haupt sagt:

    Äaaahm Sorry, aber ist das PS ernst gemeint? Von Wegen, ich zitiere: „warum sie sich dafür zwei Stunden aufbrezeln und das Haus verlassen muss, wenn sie doch die geile Musik auch daheim zum Tanzen zur Verfügung hat.“ Daheim und Club kann man doch nicht vergleichen -geht gar nicht! 🙂

  • Lia sagt:

    diese Frauen tun mir einfach nur wahnsinnig leid. Kein Sinn im Leben, keine Ahnung, wie man Spass hat, ohne sich komplett zudröhnen zu müssen. Wie kaputt und einsam muss man sich nach einer solchen Nacht vorkommen?

    • Samuel sagt:

      Wer sagt Ihnen das die Damen nicht wissen, wie man auch ohne Dröhnung Spass hat? Es gibt bei vielen Menschen solche und solche Abende, nicht jeder ist so intollerant. Vielen könnten Ihre Abende zu langweilig sein, schon mal erwogen? 😉

  • Maiko Laugun ★Braucht kein Viagra★ sagt:

    Hat eigentlich die Länge der Absätze der weiblichen Stögelischuhe etwas mit heimlichen Wünschen zu tun? Oder gibt’s da ein Extra-Flash beim Stögelen? Oder dient das nur dem Wohlbefinden der Eier-Stögeli…äh…-Stöcke?

    • KMS a PR sagt:

      ich erkläre ihnen das jetzt, herr laugun. und zwar so halb-wissenschaftlich. je höher die absätze, desto „vorteilhafter“ wirkt sich das auf die duktilität der vagina aus. heisst, rudimentär gesagt, der schlitz wird enger, durch die erhöhte muskuläre spannung ausgehend vom fussballen bis nach äh oben. capisc‘?

  • Samuel sagt:

    Dabei handelt es sich hier natürlich um Extremfälle. Erst um 1 losgehen macht auch keiner mehr wirklich. Vorher gibt es Vernissages, Bars, Theater, Kino und später 1-2 Clubs zum exzessiven Feiern und Loslassen, gefällt mir immer noch, nur nicht mehr zwei Mal an einem Wochenende. 🙂

    • urs sagt:

      stimmt, um 2h ist man dann (vor allem freitags wegen der strengen woche) so müde, dass man dies ohnehin nur mit drogen aushält… 🙂

  • Reto Stadelman sagt:

    Ist diese Story wirklich so passier Herr Arbi? Jetzt mal ehrlich: Das ist ja zum Heulen! Alleine der Drogenkonsum ist ja schon rekordverdächtig. Das versteht ein so kleines Licht wie ich es bin einfach nicht. Egal wie langweilig es mir ist, ich weiss das man sich auf diese Weise mittelfristig keinen Gefallen tut…

    • Joachim Kuhn sagt:

      Glaube auch der Autor war im Night 2000, nicht im besagten Club 3000.

      • Réda El Arbi sagt:

        Ich verlass mich da auf den anderen Stadtblogger Sarasin, der am besagten Abend in der Bar 3000 aufgelegt hat.

  • urs sagt:

    …hm, irgendwie traurig. hab ich früher auch immer beobachtet, diese mädels. dachte mir immer, die geniessen das – drogen, „coole“ männer, fun… dabei, wie man hier den eindruck kriegt, sind sie getriebene, weil sie unglücklich sind. die heutige zeit bietet allen alle möglichkeiten – und zwischen 20 und 30 lautet die devise eben: „ich will alles, und ich will es jetzt.“ und so sieht es dann eben bei fiona, andrea, vanja und…aus. wobei, männer sind diesbezüglich wohl noch mehr die getriebenen: denn die wenigsten haben das glück 🙂 , um 4:30 noch eine fremde zunge inspizieren zu dürfen…

  • mary sagt:

    ich tippe auf’s Plaza

  • Denis sagt:

    Aber Herr El Arbi. Die Frage ist doch nicht warum Frauen sich zwei Stunden aufbrezeln und zum tanzen in Clubs gehen, die Antwort darauf haben Sie sich mit Ihren Artikel selber gegeben. Das selbe gilt für die Miniröckchen tragenden Highheels-Divas im Sommer die diese gaffenden und aufdringlichen Männer nicht mehr ausstehen können und denen es am liebsten wäre, es würde sie niemand anschauen, so weichen sie den Blicken der Männer aus. Ich frage mich viel mehr, liebe Ladies, redet ihr euch diese small world tatsächlich so lange an bis ihr daran glaub oder tut ihr nur so?

  • Marcel Zufferey sagt:

    Absolut geiler Artikel, formal wie auch inhaltlich: Experimentelle Elemente, gepaart mit cooler Eloquenz und ironischer Attidüde- das ist eine wirklich gelungene Mischung!

  • Samuel sagt:

    Aus vielen solchen Ereignissen setzt sich ein spannendes Leben zusammen. Bestes Beispiel ist Mick Jagger. Das ist alles wesentlich reizvoller, als die spiessige Spassabstinenz vieler Bünzlis.

    • Réda El Arbi sagt:

      Viele solche Ereignisse machen dann die Spassroutine aus. Unterscheidet sich dann nicht mehr vom Stammtisch oder Fernsehabend.

      • Samuel sagt:

        Doch schon, weil alle Ereignisse die ich aufsuche anders sind und man im Ausgang ständig neue Menschen von überall her kennenlernt, finde ich voll spannend, noch immer.

        • clados sagt:

          Ich denke Samuel Sie würden mich schrecklich langweilen. Da lese ich als spiesige Bünzli Frau lieber in meinem Mathebuch weiter und finde mich selber (sogar schlafend) immer noch interessanter als Sie beim abfeiern! HAAAAAha

    • Lia sagt:

      Ist man ein Bünzli, wenn man sich nicht zudröhnen muss? Und kann man nur Spass haben, wenn man komplett abgefüllt mit einer Zunge im Mund auf dem Boden eines Tanzlokals liegt? Sorry, nein. Ich habe noch nie Drogen angerührt, habe im Ausgang aber immer einen Heidenspass und gute Unterhaltung. Menschen, die, um Nähe erleben oder um ihre Umwelt vergessen zu können, sich mit Drogen vollstopfen müssen, tun mir einfach nur leid.

      • Samuel sagt:

        Du hast nach Deinem Anspruch Spass und Unterhaltung, das haben Helene Fischer Fans auch, für andere mag das sehr langweilig sein. Selbstverständlich geht es gut ohne Drogen, bei mir auch, doch darum geht es ja garnicht, sondern vielmehr darum, exzessiv zu feiern, ob ohne wie bei mir oder wer es braucht mit. Lustig ist die Mischung der Anwesenden an den passenden Orten allemal, aber nur selten in mainstreamlocations.

  • ZueriCouple sagt:

    Es kommt einem vor wie eine total verquere Jagd nach einer verschrobenen Art von Aufmerksamkeit oder falscher Nähe. Völlig sinnlos und vor allen Dingen, so wie es gelebt wird, komplett ineffizient. Man drückt einen Haufen Geld ab für Clubs, Getränke und Drogen. Und investiert ganze Nächte, was dazu führt, dass der darauffolgende Tag ja dann auch gelaufen ist, und man mindestens 48h braucht, um wieder in einen normalen Tag/Nacht Rhythmus zu kommen.
    Und am Schluss muss ein kleines erbärmliches Ego gereizt werden mit dem merkwürdigen Bewusstsein, dass man mit einem „Wichtigen“ und nicht mit einem „Loser“ ins Bett gestiegen ist oder dessen erhöhte Aufmerksamkeit erregen konnte?
    Leute, wenn ihr ekstatische Erfahrungen, erotische Aufmerksamkeit und unverbindlichen Sex sucht, geht doch einfach in einen gepflegten Swingerclub für junge Leute, da kriegt ihr das alles viel unkomplizierter, direkter und erst noch mit mehr Fun und Toleranz. Und Ihr spart Euch einen Haufen Zeit und Kohle.

    • Irene feldmann sagt:

      Gibts euch immer noch???????

      • Samuel sagt:

        Bünzlis scheinen nicht zu reifen. 🙂

        • Réda El Arbi sagt:

          Nun ja, jedes Wochenende das selbe Programm abzuspuhlen und sich dabei ungeheuer „bohéme“ zu finden, erscheint mir ziemlich bünzlig. 😉

          • Irene feldmann sagt:

            Ich verurteile die swingers nicht im Gegenteil, nur diese desolate Werbung hier für ein GESÜNDERES und BEFRIEDIGENDERES Sexleben das Kauf ich dem Paar nicht ab. Aus Erfahrung. Zu viele menschliche Faktoren spielen da mit, natürlich wer dies ignoriert kann sich über Jahre hinweg durch den Schlacht- Kampf amüsieren, aber wie gesagt, dann lieber Vegetarierin….:) also, ä gsägnets wuchäend, allnää….

          • Samuel sagt:

            Immer genau das selbe Programm wäre bünzlig, aber immer neues Schräges erleben ist gerade antibünzlig im Verhältnis zum Sonntagfussballspieler und -tatortseher. 🙂

      • KMS a PR sagt:

        die gibts noch, frau feldmaus. ich empfehle aber dringend, solche clubs schon alkoholisiert aufzusuchen – was man da zu sehen bekommt ist meines bescheidenen erachtens alles andere als „antörnend….“.

        • Irene feldmann sagt:

          Da kommt es drauf an, in welchem Land man wohnt. Wir hier in Israel bieten da einiges…..nei..nei…enoughf, ich fahr jetzt in mein töffwochenende, bitte nicht mehr stören, Herr beller…:)

          • KMS a PR sagt:

            …der war jetzt gemein!! und. ich weiss. ich war schon öfter in tel-aviv…seien sie artig, auf dem sozius! 🙂

      • ZueriCouple sagt:

        „gibts euch immer noch“ – Hahahaha!

        wer hier so schreibt wie viele in diesem Sub-Thread, hat keine Ahnung, was sich in den letzten Jahren für eine Szene entwickelt hat mit erotischen Plattformen, Events und Clubs, wo sich immer mehr und immer mehr auch junge Paare, z.T. auch durchaus attraktive Singlefrauen tummeln, die von dem ganzen Uusgangs- und Abschlepp-/Anmachblödsinn die Nase voll haben und einfach sinnliche Erlebnisse suchen, frei von moralischer Heuchelei und/oder Poserei.

        Natürlich, auch hier ist nicht jeder Abend ein Treffer, zugegebenermassen, aber was im Artikel oben beschrieben wurde, ist n.u.E. einfach lächerlich. Echt!

        • Samuel sagt:

          Lieber real die überraschenden Kontakte im Ausgang mit Verkehr oder auch ohne, dazu Tanzen = Sport, gute Musik, Atmosphäre und Gespräche, als Abende nur mit lüsterndem Fleisch. 🙂

          • ZueriCouple sagt:

            Lieber Samuel, das ist in Bezug auf den „Überraschungsfaktor“ genau das gleiche.

            Es sind immer Menschen involviert, und das macht es komplex.
            Man stellt sich das vielleicht so einfach vor, ist es aber auch dort nicht.

          • Jo sagt:

            Swingerclubs überzeugen schon vom unkulturellen Umfeld her nicht, und nur um Geschlechtsteile anzusehen gehe ich abends nicht weg, das ist mir zu langweilig und unterfordert mich geistig grenzenlos.

          • Irene feldmann sagt:

            Dann sind sie sicher Pathologe…..:)

  • geezer sagt:

    ich bin froh, dass nicht ich den job gefasst habe, einen solchen club-abend für den stadtblog zu ‚recherchieren‘. erstens hätte ich es niemals so gut hingekriegt wie der El Arbi (dankeschön!), und zweitens hätte ich es ohne selbst drogen irgendwelcher art zu konsumieren gar nicht eine ganze nacht mit dieser art ‚begleitung‘ ausgehalten. irgendwie bin ich froh, dass ich (wohl auch altersbedingt) diese art ‚ausgang‘ nur ganz am rande irgendwann vor vielen monden schon erlebt habe. irgendwie ziemlich ‚abgelöscht‘, das ganze…..nicht?

    • hans sagt:

      herr el arbi ist wahrscheinlich ornithologe und zudem stoiker, dh er wird nicht schnell nervös und kann sich gut abgrenzen ohne unfreundlich zu werden. das ist die ideale mischung für diesen job. deswegen kommen seine beobachtungen auch immer „abstrakt“ rüber ins dadaistische rein. das vermute ich zumindest.

  • tststs sagt:

    Also ich würde sagen, das PS hat Karin Kaputt ausreichend beantwortet…

    Dann kommen wir mal zum Kontrapunkt…zu den alten Säcken hier… 😉
    Ich weiss, in Herrn El Arbis Darstellung (übrigens wieder einmal Merci viilmal für die Kurzeweile und Lacher beim Lesen) kommt das Ganze wirklich trist rüber… AAAber ich bitte zu bedenken, dass die meisten Frauen sich ihrer wochenendlichen Oberflächlichkeit tatsächlich bewusst sind; ebenso sind sie selbstsicher und stecken die Enttäuschung spätestens am Montag wieder locker weg. Sie konsumieren Drogen, weil sie den Rausch lieben und nicht weil sie irgendein tiefenpsychologisches Problem verdrängen wollen…Frauen sind im Endeffekt genauso einfach gestrickt wie Männer und im Zuge der Emanzipation ist es nur natürlich, dass auch sie langsam „normal“ feiern 😉

    • Réda El Arbi sagt:

      Bei Männern wirkt es genauso trist, oder noch trister. Aber vielleicht braucht man erst ein richtiges Leben, bevor man die Sehnsucht nach Flash&F*** hinter sich lassen kann.

      • tststs sagt:

        Wieso ist es immer ein entweder oder?!?
        Kann ich nicht f**** und Liebe machen?
        Kann ich nicht ein anständiges, ja bürgerlich oder gar bünzliges Leben führen und trotzdem ab und zu dem Rausch frönen?
        Kann ich nicht oberflächlich sein und trotzdem Tiefgang haben?
        Und —- was ist das richtige Leben?

        • Irene feldmann sagt:

          Im richtigen Leben übernimmt man Verantwortung, und zwar aus Überzeugung. Das ist der KLEINE Unterschied zwischen Selbstzerstörung und einsiedlerei….

        • Réda El Arbi sagt:

          Nun, das ist es ja. Die Gier nach dem Wochenende. Sich von Montag bis Freitag gefangen fühlen und dann am Wochenende ausbrechen, machts erst möglich, sich danach wieder gefangen zu fühlen. Man gibt möglichst die Schuld dem Chef, der Firma oder der Gesellschaft, teilt allen mit, „dass man eigentlich nicht so ist“ und macht durch die Verweigerung, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, genau die Konsumgesellschaft möglich, die man dauernd kritisiert.

          • tststs sagt:

            ähm ja, nochmals: wieso so schwarz-weiss?!
            Ich liebe meinen Job, zahle pünktlich Steuern, putze zwei Mal im Jahr meine Fenster…und trotzdem kann ich ab und zu in den Ausgang gehen, mich mit oberflächlichem Putz schmücken (und sogar Zeit und Geld dafür investieren), ab und zu einen Rausch (gerne mit dem Mittel der eignen Wahl) geniessen… und das Ganze ohne mich gegenüber irgendjemandem zu rechtfertigen, geschweige denn mich dafür zu schämen…

            • Réda El Arbi sagt:

              Dann werden Sie zu denen gehören, die es geniessen. Und nicht zu denen, die in ihrer Selbstdarstellung und Realitätsflucht verzweifelt und gestresst wirken. Und das mit einem Kieferkrampf vom Amphetamin. Es hatte wirklich Frauen im Club, denen ich den Genuss glaubte. Aber sie waren in Minderzahl.

          • tststs sagt:

            Oder anders gesagt: Wenn ich das Ganze nicht geniessen kann (sprich es ist Gier und Wettbewerb), dann, ja dann haben Sie selbstverständlich recht 🙂

          • tststs sagt:

            Jup, würde sagen, ich gehöre zu den Geniessern… und ja, es braucht halt schon ein bisschen Erfahrung, die richtige Drogenart der richtigen Art von Party zuzuordnen! Kieferkrampf und Dauerkätscher (in Clubs!!!) sind IMHO auch nicht wirkliche Geniesser…

          • Samuel sagt:

            Es gibt nun mal viele Arbeitsbedingungen die unerträglich sind, allen voran diese unsäglichen Grossraumbüros, in denen die Menschen 5 Tage die Woche kontrolliert unter Strom stehen. Ich kann es ihnen nicht verdenken, dass sie am Wochenende auch mal unkonventionell die Sau raus lassen wollen, nur zu, brauche ich auch immer wieder, selbst ohne Grossraumbüro, einfach aus purem Genuss. 😉

          • adam gretener sagt:

            @tststs: Nur zwei mal im Jahr? Das ist ja ekelhaft.

          • tststs sagt:

            Verehrter Adam, ganz im Sinne des heutigen Bloggs: das isch dirrrrrrty 😉

          • adam gretener sagt:

            @Tststs: Jetzt buck di und gib mer dä Butzlumpä… 🙂

      • Samuel sagt:

        Oder auch keine Zeit mehr für die unterhaltsamen Abendgestaltungen auf der Piste. Wobei Reda ja einen unterhaltsamen Tagesjob hat. Wenn ich viele im Mittelalter sehe, Frauen und Männer, würden diese noch so gerne regelmässig auf die Piste gehen, aber erstens haben sie keine Zeit mehr für exzessive Freizeit und zweitens währen sie aufgrund ihres inzwischen „gereiften“ Äusseren nur noch Aussenseiter-innen auf den wirklich lustigen events.

    • Irene feldmann sagt:

      Tststs, eine Verharmlosung nenne ich das. Gut zugegeben, es gibt die Spring und wütziit, doch über Jahre hinweg, hallo?? Normal feiern hat auch was mit selbstrespekt zu tun und nicht Männer wie eine tüte Chips aufzureißen, eine Handvoll sich einzuverleiben und den Rest in die Ecke donnern, umgekehrt auch und das nicht wenig. Soviel zu ALTEN SÄCKEN…dann ist mein Trullasein mir lieb, weil ich mich dann immer noch deutlich an gestern sein erinnern kann…

  • Irene feldmann sagt:

    Guter aber auch herzbrechender Bericht, reda…was für ein abgefucktes Leben sie da beschreiben…. Es ist schon so, mir tun die Mädels und auch die geien einfach leid, ist es doch Reel ein Spiel und hat so wenig mit autentität zu tun. Ja tanzen kann man echt zu Hause doch Tacheles gehts um Kontakt, sich orientieren, und der arbeitswoche den Speichel hinzuschleudern mit nem Funken Illusion das, vielleicht, wirklich nur vielleicht, das eigene Leben eine dramatische Wendung erleben könnte. Ich frage mich mal, wann die Liebe verloren ging….

    • tststs sagt:

      Hey, es könnte aber auch nach Spass klingen: ein bisschen gute Musik, ein bisschen Party, ein bisschen Drogen, ein bisschen Liebe (nein, nicht die Männekes, ich meine die Freundin), ein bisschen Erotik…
      Natürlich ist dies nicht jederman/fraus Sache, aber meiner Vorstellung von einer Freitagabendausgangsparty kommt es schon sehr nahe… 😉

      • Réda El Arbi sagt:

        Klar. Und bei einigen hatte ich auch das Gefühl, sie hätten wirklich Spass (siehe Karin K., Fiona und Andrea), aber bei sehr vielen dieser Frauen um die dreissig sah es nach harter Arbeit aus. Mit etwas Verzweiflung gemischt. Und vielen Pillen.

        • tststs sagt:

          Hehehe, ich würde jetzt eher von „harter Verzweiflung“ denn „harter Arbeit“ sprechen (also willig auszusehen ist nun wirklich keine Arbeit, allerhöchstens der Johnny oder der Jack sind da am arbeiten)… aber ja, die gibt es auch…und natürlich in jeder Alters- und Geschlechterklasse

      • Irene feldmann sagt:

        Tststs, da stimme ich ihnen bei. Ich bin einfach für Inhalt, die Verpackung lässt mich kalt….

        • tststs sagt:

          Absolut einverstanden und so sehr ich gerade Verpackung am Verteidigen bin, mir ist schon bewusst, dass dies alles Schall und Rauch ist… ABER ich muss akzeptieren, dass es inhaltsleere Räume gibt, meist Radius von 1m rund um die Bar/den DJ; und die sind nicht per se schlecht und mein ganzer Tiefgang lässt sich von einem Ausflug in die Seichtigkeit auch nicht zerstören…

  • Tobias Meyer sagt:

    Lieber Herr El Arbi, ein toller Artikel, der mich auch nachdenklich stimmt… ihre Beobachtungsgabe und die Art zu schreiben sind: Wow! Danke und Gruss, Tobi

  • katrin kaputt sagt:

    Es gibt sie wirklich, die frauen – und bestimmt auch herren – die nur zum tanzen in clubs gehen. Meineeine macht durchaus auch mal den aufriss-move oder den hirnwegballer-marathon, oft bin ich aber würkli nur wegen mzmz im club. Dies am liebsten in ner fremden stadt wo auch die sälü-gahts-guet-bussis spärlich verteilt werden dürfen und am liebsten im anmach-sicheren schlabberpulli mit riesen kapuze, so dass man sich dann auch ganz und gar der musik hingeben kann.
    Warum nicht zu hause? Weil die anlage weniger tätscht und den lichtschalter im 1sek-takt an- und ausmachen sehnenscheiden entzündet. Weil tanzende menschen um mich herum meiner stimmung flügel verleihen. Und honestly: es ist geil nach ner wundervollen nacht mit fetter sonnenbrille im gesicht und n mini-zmorgen in der hand noch an den see zu sitzen und berge schauen. Techno ist eben mehr als ein crappy .mp3 file, liebster

  • Maiko Laugun ★Braucht kein Viagra★ sagt:

    @KMS: Dem kann ich mich anschliessen. Wir Alten wissen es aus Erfahrung zumindest besser als die Jungen, dass man Sex und Drogen (inkl. Alkohol) trennen sollte. In Kombination ist es nur eine Illusion. Der alte Spruch, sich Mut anzutrinken, kann problemlos auch auf andere Stimulanzien ausgedehnt werden. Selbstverständlich wird das von den Jungen bestritten und es wird gleich wieder die Rede von Neid aufkommen oder Beispiele von alten Säcken in Entwicklungsländern genannt. Aber das entlockt uns bloss ein kleines Lächeln 🙂

    • KMS a PR sagt:

      perfect. und wie ich zu sagen pflege -> gut essen und trinken ist der (wohlverdiente) sex des alters. 🙂

    • adam gretener sagt:

      Herr Laugun, ich weiss nicht genau, ob das ihre Intention gewesen war, aber Sie machen hier sich und den R. zu Methusalemen.

      Ja, wir haben Sex. Theoretisch.
      🙂

      • adam gretener sagt:

        Selbsterfüllende Prophezeiung, ich werd‘ verrückt.

        • Maiko Laugun ★Braucht kein Viagra★ sagt:

          Gerade noch die Kurve gekratzt! 🙂 Und nix da mit Methusalem! Da mit einer einer schönen Frau verheiratet, ist die rein platonische Liebe noch sehr weit entfernt! Gott, bin ich froh, dass ich mir diesen hilflosen Stress der Jungen nicht mehr antun muss!

    • KMS a PR sagt:

      frei nach adam „gpunkt“retener – es geht noch, wenn man(n) will! 🙂

  • adam gretener sagt:

    Ganz grosses Cinema, Herr El Arbi. Grossartig. „Sie wechselt noch zweimal die Schuhe, inzwischen ists kurz vor Mitternacht“.. Die Brücke zu Irina Beller ist gar geschmeidig.

    • adam gretener sagt:

      Ich habe den Text jetzt nochmals gelesen. Das ist ein Meisterstück. Die grösste Sympathie den beiden Mädels gegenüber trieft ja aus allen Falten. So kann gerne jeder Freitag losgehen.

  • KMS a PR sagt:

    sie und ich…, herr el arbi, sind der zeit voraus. sie – was weltoffenheit und trends anbelangen. und ich…bezüglich der…schnelligkeit..

  • KMS a PR sagt:

    ads! aber gut. das war früher auch nicht (viel) anders. gut. die girls waren ein wenig normaler, die drinks härter und die drogen weniger design-orientiert. was mir auffällt. die jungweibchen übertünchen ihre unsicherheit mit gespielter coolness und die platzhirschen mit markigen sprüchen. ausser die studenten. die besaufen sich möglichst schnell um in den club-ecken wortlos halt zu finden. jedem das seine. it’s a game. zumindest bis 30. danach sollte man sich so ei-ni-ger-massen festgelegt haben; ansonsten man nirgends mehr so reinpasst. aber irgendwie beneide ich sie nicht, die jungen, in der heutigen zeit.

    • tststs sagt:

      „die jungweibchen übertünchen ihre unsicherheit mit gespielter coolness und die platzhirschen mit markigen sprüchen“
      Als obs bei den Alten anders wäre 😉

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