Unterwegs mit Casanova

Für manche Männer ist es so einfach wie im Film: Toni Curtis als Casanova.

Für manche Männer ist es so einfach wie im Film: Toni Curtis als Casanova.

Er habe schon mit 500 Frauen geschlafen, erzählt Paul. Und auch in dieser Nacht, in der wir zusammen auf die Piste gehen, wird er eine mit nach Hause nehmen. Stadtblogger David Sarasin beobachtete einen Zürcher Aufreisser auf der Jagd.

Ist ein Mann erfolgreich bei Frauen, spricht sich das schnell herum. Gerne dichtet man ihm Reichtum oder Macht an und fragt sich, halb abgestossen, halb eingenommen, was ihn denn auszeichne. Auch dem Aufreisser, der mir an diesem Abend in der Pelikanbar gegenübersitzt, eilt ein Ruf voraus. Fotografieren lassen will er sich nicht. Nennen wir ihn Paul. Bart, ausladendes Kinn, Hände wie ein Walfischjäger. Er trägt Polohemd und sportliche Lederschuhe und ist 41 Jahre alt.

Ein Möchtegerndandy sei er, habe schon 500 Frauen gehabt, sagt Paul ganz ohne Stolz und mit dieser sonoren, sich ihrer Wirkung stets bewussten Stimme, mit der er an diesem Abend Frauen anreden wird. Geschichten von Sex im Flugzeug und Affären von Rio bis nach Bratislava gingen unserem Treffen voraus. Nun wollte ich wissen: Wie funktioniert das mit den Frauen? Wie verführt ein Profi? Und: Wird es auch an diesem Abend gelingen? So viel vorneweg: Paul ist charmant, bezahlt Runden, lacht viel und laut und unterbricht nur selten. Paul interessiert sich, wie so viele, nennen wir sie Frauenmänner, weder für Fussball noch für Pornos.

«Gemüse ist gesund!»

Bevor wir gemeinsam auf die Jagd gehen, zunächst etwas Theorie. Wir bestellen Campari Soda. Paul erzählt, sein Abend im Club beginne mit «einem kleinen Rundgang». Abchecken, wie die Stimmung ist, wen er so kennt (so viel sei verraten: Es sind nicht wenige) und vor allem, ob eine seiner 500 Ex anwesend ist. Stufe zwei: eine erste Kontaktaufnahme. Originelle Anmachsprüche, wie man sie in Modezeitschriften liest, hält er für Schwachsinn. Es geht um die Schwingungen, um die Sympathie, sonst um nichts. Solange du nicht beleidigend bist, kannst du sagen, was du willst. Pauls wichtigste Eigenschaft aber: Er wird sehr selten nervös. «Wenn eine es schafft, dass ich rot werde, dann hat sie mich schon fast in der Tasche.»

Paul lässt sich gerne selber aufreissen, wie er sagt, was nicht selten vorkomme. Sein Lebensstil führt Paul mehrmals in der Woche «auf die Piste». Das heisst in Zürichs Theater, in die Konzertlokale oder in die Galerien. Wobei: Ansprechen lässt es sich an den untypischen Orten am besten: im Flugzeug, an Bushaltestellen oder im Migros-Restaurant. «Gemüse ist gesund!», habe er kürzlich einer am Buffet im Migros-Restaurant geflüstert. Kurz darauf haben sie Nummern getauscht. «Es geht mir darum, eine gute Zeit zu haben zusammen», sagt Paul. Der Begriff «aufreissen» sei ihm zuwider.

Welche Vorkehrungen trifft er, bevor er das Haus verlässt? Seine Wohnung rieche gut, sei einigermassen aufgeräumt, «ready», um Besuch zu empfangen. Was seinen eigenen Körper angehe, mache er nicht allzu viel. Einigermassen gepflegt wolle er erscheinen, klar. Schamhaare abrasieren, tägliches Training oder Lotionen für alle möglichen Körperteile findet er unnötig.

Wir wechseln das Lokal, steuern die Bar des Park Hyatt an. Leise Loungemusik, die Stimmung ist bedächtig, die Drinks teuer. Paul zeigt mir die SMS, die er seinen «Affären» geschrieben hat. Was auffällt: Paul kommuniziert direkt. Er ist kein Don Juan, der die Frauen verführt und sie wieder fallen lässt. «Kommst du heute Nacht zu mir? : ) », steht da etwa. «Bin in 15 min da ; ) .»

Was ebenfalls auffällt: Auch Frauen in festen Beziehungen lassen sich auf Paul ein. Eine Frage drängt sich auf: Was hat er, was anderen fehlt? «Frauen fühlen sich wohl bei mir», sagt er. Solange beide für das Unverbindliche bereit seien, gelte nur ein Grundsatz: Es muss beiden Spass machen. Niemand involviert, niemand verletzt. Paul nennt es Beziehung abzüglich Rechtfertigungsdruck, Nörgeleien und Drama. Beziehungen aber auch abzüglich dauerhaften Verständnisses und Geborgenheit. Zwei Kometen streifen sich im All – und hinterlassen nichts als Staub.

Manchmal sei es schwierig gewesen, sagt Paul. Er wäre eigentlich bereit für die wahre Liebe, sagt er in einem ruhigen Moment. Doch das, was er jetzt habe, sei besser als nichts. Im Schnitt hat Paul dreimal in der Woche Sex mit wechselnden Partnerinnen. Die Frage nach Opfer und Täter stellt sich für ihn nicht. Es geht um den Spass.

«Angenehm hier, nicht?»

Wir steuern den Club Mascotte beim Bellevue an. Die Hitparaden-Party könnte es sein. «Celebrate Good Times» schon von Beginn weg. Der Laden ist voll. Wir machen Pauls besagte «kleine Runde». «Erst mal ankommen», sagt er dazu. Da und dort beäugt er eine junge Frau. Da und dort spricht er eine an. Beiläufig. «Habt ihr etwas Popcorn für mich?». «Angenehm hier, nicht?» Banal, finde ich. Erst mal das Eis brechen, danach weggehen, nur um wieder zu kommen, erklärt er.

Wir sehen zwei junge Frauen tanzen. «Allzu lange darfst du nicht schauen. Entweder du wagst einen Schritt oder du suchst das Weite.» Wir suchen fürs Erste das Weite. Für mich keine Seltenheit, Paul aber ergreift bereits die nächste Gelegenheit, welche die meisten Männer gar nicht als solche wahrgenommen hätten. Sie: enges kurzes Kleid, Hornbrille. Ob er seine Jacke da, wo sie tanze, rasch deponieren könne.

Nach fünf Minuten kommen wir zurück. Wieder so ein Trick. Paul spricht jetzt länger mit der Frau, die noch immer an der gleichen Stelle tanzt. Worüber eigentlich? Wenig später wird er rapportieren: Über die Atmosphäre, die Musik, was sie im Leben mache. Banal, finde ich. Es gehe ums Spiel, nicht um den Inhalt, um den oft beschworenen Tanz zwischen zwei Menschen, sagt er. So geht «Vertrauen in die eigenen Instinkte haben». Selbstzweifel? Mitnichten. Und was, wenn der Dialog ins Stocken gerät? «Hilft sie mir, das Gespräch am Leben zu halten, weiss ich, dass etwas gehen könnte. Wenn nicht, ists eh schon gelaufen.» Die Frau mit der Hornbrille hat nicht geholfen. Doch Paul hat längst eine neue Herzensdame im Visier. Dunkle kurze Haare, gross und schlank, weisses Tanktop, tätowierte Arme.«Jetzt steht sie an der Bar», protokolliert er, den Blick auf sie fixiert.

Kurz darauf verschwindet er, rast ihr die Treppe runter nach und taucht bald wieder auf. Er habe sie gefragt, ob sie nicht noch ein wenig bleiben wolle. Und tatsächlich: Kurz darauf steht die tätowierte Frau neben uns, scheinbar bereit, dem Abend eine neue Wendung zu geben. Was danach kommt, scheint reine Formsache zu sein. Wir fahren zu dritt mit dem Taxi ins Gonzo, wo die beiden weiter angeregt reden. Und trinken. Und reden. Und trinken. Und sich später küssen. So viel hat mir Paul am nächsten Tag erzählt, denn ich war da schon längst zu Hause.Irgendwann haben sie sich «Ciao!» gesagt. Waren vielleicht ein bisschen traurig und gleichzeitig ein bisschen froh darüber. Haben zwischendurch vielleicht kurz von der grossen Liebe geträumt. Sicher ist: Sie haben eine gute Zeit gehabt zusammen. Es gibt viele Gelegenheiten dazu in der Stadt. Viele wissen das. Doch nur wenige wissen es so gut wie Paul.

Von originellen Anmachsprüchen hält er nichts. Es geht um Schwingungen, um die Sympathie, sonst nichts.

117 Kommentare zu «Unterwegs mit Casanova»

  • Mike sagt:

    Mal wieder kaum an Komik zu überbieten, die Diskussion. Dieser „Paul“ ist ganz einfach einer von diesen Typen, mit denen alle Frauen gleich wollen, wenn sie zur Tür reinkommen. Darum ist es auch schnurz, was er macht oder was er sagt. Mit einer Ausnahme – nach ca dem dritten Anbaggerversuch muss auch er die Location wechselt, weil keine den will, der durch den ganzen Laden läuft und alle Frauen angräbt. Und in den Kommentaren projizieren jetzt einfach alle ihren Frust über das andere Geschlecht irgendwie auf den Umstand, dass es solche Typen wie Paul halt gibt.

    Am allerlustigsten ist natürlich der Anwurf, was Paul so attraktiv mache sei, dass er keine Pornos guckt. Das ist erstens logisch, weil er ja sowieso alle zwei Tage eine andere Frau abschleppt und darum nicht selber Hand anlegen muss und zweitens möchte ich mal wissen, woran man ihm das bitte ansieht. Vielleicht kann mich ja eine der hier über die schlimmen Schweizer Männer Gift und Galle spuckenden Damen, äh, aufklären. Hihi. Aufklären.

  • Saulus sagt:

    Hmm, offenbar ist sein Gspüri besser, welche Frauen in Zürich sich für einen ONS eignen. Oder er ist anspruchsloser.

  • Hannes Müller sagt:

    Wer will Frauen nahekommen lassen, die sich abends alleine durch Bars hangeln?

    • Johannes sagt:

      Ich, auch allleinreisende TouristInnen sind sehr spannend, abwechslungsreich und kontaktfreudig. 🙂

      • adam gretener sagt:

        Achtung Mädels, der Johannes ist in da house, spätestens bei 3 auf den Bäumen sein.

        • Johannes sagt:

          Im Gegenteil, die kommunikationsbedürftigen Maidli und das sind die meisten dürfen wieder von den Bäumen runterkommen, auf die sie die blockierten und langweiligen üblichen Barbesucher getrieben haben. 🙂

          • adam gretener sagt:

            Volllabern und dann weinen zu Hause sitzen, Johannes 🙂

            Ich gehe ohne Gestältli und Wurfhaken und eigenen Baum schon gar nicht mehr aus dem Haus. So schnell kann ich gar nicht klettern.

          • Johannes sagt:

            Adam und das amüsiert Sie als eigenes Abendprogramm? 🙂

          • adam gretener sagt:

            Ich habe zwar wegen des dauernd verfügbaren Baumes angefangen Hunde zu hassen, aber sonst, ganz passabel.

  • Sebastien sagt:

    Es handelt sich hier auch eindeutig um eine Sozialisierungs- und Chancenfrage. Alte Menschen und solche vom Lande sind Pauls Verhalten eher abgeneigt, junge Menschen und Städter eher zugetan. Denn der/die junge attraktive StädterIn dürfte eher von den Chancen der Stadt profiteren als der/die alte LändlerIn. 🙂

  • J.J. Riva sagt:

    Den Neid, meine Damen und Herren, muss man sich redlich verdienen. Mitleid, bekommst du eh geschenkt…Ob der Pauli mit diesem Lebensstil zufrieden(er) als andere ist, diese Frage stellt sich doch gar nicht. Er lebt und geniesst und des passt scho. Und die Damen, welche allzu lange auf Ihren Prinz Joghurt warten, denen entgeht das eine oder andere spassige Abenteuer…Ob Casanova oder nicht…

  • Ursi sagt:

    Paul ist eben noch old school, quatscht noch direkt mit den Frauen und hat auch noch echte Affären und richtigen Sex. Andere verplempern ihre Zeit in „sozialen Netzwerken“ oder in irgendwelchen Blogs, schreiben sich die Finger für belanglose Messages wund, starren alle 10 Sekunden auf ihr Smartphone und haben allenfalls virtuellen Sex. Wenn wir ehrlich sind, wären viele gerne ab und zu mal wie Paul. Sind es aber nicht. Die „Intellektuellen“ unter ihnen lesen dann einschlägige Literatur („Feuchtgebiete“ etc.), die weniger „Intellektuellen“ lästern über diejenigen, die genauso drauf sind, wie sie eigentlich wären. Und dies alles während Paulchen im echten Leben ist, gesundes Gemüse nascht und Spass am Leben hat…

    • adam gretener sagt:

      Und darum schreiben Sie hier in einem Blog. Gälled Sie.

      • Ursi sagt:

        Genau, zwischen zwei Dates gönn´ich mir ab und zu mal den Spass… Du kannst ja alle 5min deine Zweizeiler in diversen Blogs posten (= new school).

        • adam gretener sagt:

          Einzeiler, Ursi, Einzeiler.

        • Hansli sagt:

          Paul ist einfach der Alpha-Mann, auf den bereits alle Frauen stehen, wenn er den Raum betritt. Wer bereits diese Ausstrahlung hat, kann nicht mehr viel falsch machen. Ein anderer hätte mit derselben Taktik kaum so gute Chancen. Der wäre nur der nächste Idiot der Frau anspricht.

  • Marie-Anne sagt:

    Der Paul macht das sehr gut, sehr authentisch, leichtfüssig, selbstbewusst. So geht das! Solche Männer sind leider zu selten, vor allem in der Schweiz. Es ist, wie er sagte: Frauen fühlen sich mit solchen Männern wohl, weil das Ganze auch eine freundschaftliche Seite hat. Paul mag Frauen, er respektiert sie, das merkt frau gleich, er lässt sich ein, auch wenn es nur für eine Nacht ist. Dazu macht es sich nichts aus Fussball und Pornos, allein dafür hat er schon 10 Punkte sicher. Unverkrampft geht er auf Frauen zu, nichts muss, alles kann. Das Leben kann so schön sein, easy!

  • Patrick sagt:

    Ich mag ihm das gönnen, solche Leute gehören auch auf den Erdball. Armselig finde ich aber das Szenario, wenn jemand in einer Partnerschaft ist. Ich war mal in der Situation, wo ich von jemandem ziemlich eindeutig angemacht wurde, und ihr Freund kam alle paar Monate aus D zu Besuch und ich lernte ihn kennen. Dass sie hinter seinem Rücken mich und Andere ins Bett kriegen wollte, fand ich unterste Schublade und war ab dann zunehmend angewidert.
    Unter Singles ist vieles möglich, aber sobald eine Drittperson psychologisch tangiert wird (was irgendwann mal passieren wird), sind Sexabenteuer eine Flucht. Ich könnte mich jedenfalls nicht mehr im Spiegel ansehen, und meine Partnerin schon gar nicht.
    Vom medizinischen Aspekt eines Superstecher/Luder-Lifestyles reden wir lieber gar nicht. Nein danke.

  • KMS a PR sagt:

    die frau will animalisch erobert werden. und man(n) bedenke – it^s the getting, not the having.casanova war ein verfechter der proiskumität. das ist legitim, wenn man von der beziehung nur das beste will. die moderne frau ist hierfür aber nur noch beschränkt geeignet.

    • Franka sagt:

      „Die“ Frau gibt es sowieso nicht. Es gibt ganz viele Arten, wie man Leute kennenlernen möchte und kann. Innerhalb des Geschlechts gibts da mehr Unterschiede als zwischen manchen Frauen und Männern. Also nicht immer so langweilig verallgemeinern. Jeden so sein lassen wie er ist. Geht uns ja nichts an, wie die Leute ihre Partner kennen lernen.

  • adam gretener sagt:

    Übrigens, Drinks ausgeben ist so ziemlich die unterste Schublade.

    • Eli sagt:

      Zustimmung, Drinks ausgeben ist wie günstiger kaufen als im Puff. Wer wirklich überzeugt, der muss sein Budget nicht strapazieren. Aber Paul verfolgt eben eine andere Strategie, auf seine Art auch erfolgreich. 🙂

      • BR sagt:

        Bin keine Schweizerin, also von meiner Sicht: Schweizer Männer kommen oft geizig rüber. Das sind sie vielleicht nicht mal, nur haben sie diese komische Vorstellungen, wie diese hier. „Drinks ausgeben ist die unterste Schublade“. Wieso, wie, wann, ist es passiert, dass man nicht mal einen Drink ausgeben/annhemen kann, ohne irgendwelche Gedanken um eine Gegenleistung. Wenn mich jemand einlädt, fühle ich mich im Gegenzug nicht dazu verpflichtet, mit ihm zu schlafen. Die Schweizer Männer denken aber: ch habe sie eingeladen, sie hat es angenommen, also ist sie zu kriegen… Es ist irgendwelche komische Verschiebung.

        • adam gretener sagt:

          BR, es gibt eben einen Drink spendieren und „einen Drink spendieren“.

          • BR sagt:

            @ Adam – wie das? Wo ist der Unterschied? Mir ist er nicht bekannt 🙂

          • adam gretener sagt:

            A) Na ja, wir unterhalten uns angeregt und angenehm, und wenn ich mir eh ein neues Bier hole frage ich dich, was ich Dir mitbringen kann.

            B) Ich kaufe einen Wodka-RedBull, spreche dich auf der Tanzfläche an – ohne vorher überhaupt Kontakt geknüpft zu haben, drücke Dir den unverlangten Drink in die Hand und warte anschliessend wie ein Hund darauf, dass du dich „erkenntlich“ zeigst.

  • Johannes Meier sagt:

    Hätte mich jetzt eher wunder genommen was passiert wenn eine von den 500 Ex auftaucht. Gibt es dann keine Empfehlung für Paul’s Qualitäten in der Horizontalen? Verstehe einer die Frauen… 😉

    • Saulus sagt:

      Wäre Paul gut im Bett, wäre die Ex wohl bei einem erneuten Treffen beleidigt, dauerte letztes Treffen nur eine Nacht, die werden ja gerne anhänglich, wenns stimmt. Wäre er nicht so der Burner, wäre es wohl eher in seinem Interesse, dass er die Ex nicht mehr trifft. So oder so doof, irgendwann gehen ihm die Bäume aus, die er anpinkelte.

  • Sarah sagt:

    Städte in denen so etwas möglich ist, ein Leben wie im alten Rom, ob es nun individuell praktiziert wird oder nicht, sind genial und faszinierend. Wie würden mich doch kleinere Städte langweilen, dort warten alle nur auf die Rente. 🙂

  • Stella3 sagt:

    Ich musste sehr schmunzeln als ich den Text las!
    Herr Sarasin seien Sie froh, wenn Sie nicht so ein ‚Casanova‘ sind. Es ist bestimmt anstrengender ständig eine Frau abzubaggern, als eine Beziehung zu führen. Manchmal bricht man(n) auch ein Herz. Gut fürs Ego aber ins auf die Dauer glücklich macht…?
    Mich würde es ekeln wenn ich die 500. wär, vielleicht bin ich prüde, dann bin ich es aber gern!

    • adam gretener sagt:

      Bin mir nicht sicher, ob das wirklich weniger anstrengend wäre. 🙂 Aber bestimmt lohnender.

      Wenn mir meine langjährige Freundin plötzlich beichten würde, sie hätte 500 Männer gehabt, gäbe es den Fristlosen. Gegen sich ausprobieren habe ich überhaupt nichts, aber das ist doch schon pathologisch. Mit 40 nimmt man noch so viele Frauen wie man kriegen kann, mit 50 kauft man sich eine Harley und lässt sich einen grauen Pferdeschwanz wachsen, mit 60 den Oldtimer und die junge Geliebte mit Viagra und Geld bezahlt. Dann gibt es noch eine Kreuzfahrt zu den Hurtigurten und das wär’s dann auch schon. Super Sache.

  • Chrissi Jacobs sagt:

    Oh, jetzt ist die Diskussion aber ein bisschen entgleist 🙁 Netter Beitrag, man schmunzelt. Aber irgendwie auch stereotyp. Städtische Umgebung, Clubs und Bars, Bedürfnis nach ein bisschen (auch körperlichem) Spass – – ich behaupte mal, 95 und mehr Prozent von uns SchweizerInnen leben ein anderes Leben, sind mehr oder weniger glücklich damit, leben nicht in der (kleinen) Grossstadt, oder haben keine Zeit (mehr) für viel Ausgang oder auch gar nicht mehr das Bedürfnis. Wo finden bei uns die kleinen und grossen Geschichten statt? – – Und dass einer 500 Beischlaf-Spass-Gelegenheiten mit VERSCHIEDENEN Personen hatte: es soll ja Leute geben, denen das imponiert. Frage ist: WIESO in aller Welt beeindruckt oder fasziniert das? Finde ich persönlich viel langweiliger, als Lebensläufe (auch mit Misserfolgen!) von spannenden Leuten! Oder wieso man nach zig Jahren noch oder erneut von der gleichen Person fasziniert ist. Ich weiss, das sind andere Themen. Aber ich komme nicht dahinter, weshalb ein erfolgreicher Casanova-Lebensstil so umwerfend sein soll.

  • Ivan Casale sagt:

    Öeff, weiss nicht. Im Regenbogenstaedtle Zürich hätte es mich eher interessiert – Nein, nicht Mann reisst Männer auf; aber z.B Frau reisst Frauen auf, Transenparkett oder wo kann ich meinen neuen Tweed-Rock zeigen. Das wäre doch Zürich 2014. Aber so? Da wird von Szene und Party(Welt)stadt geredet und dann präsentiert sich das Nacht(paarungs)leben exakt wie vor 30 Jahren und wahrscheinlich ähnlich wie in Aarburg oder Vevey. Ich bin enttäuscht. Obwohl – aus dieser Perspektive ist es ja noch ein bisschen Enthüllungsjournalismus; vielleicht ist Zürich halt doch fast grauer und eben nicht so trendy, wie angenommen? Vielleicht wäre eine neue (Monster)Zwinglistatue ehrlicher gewesen als der Hafenkran?

    😉

  • Platzhirsch sagt:

    Danke für diesen Artikel. Das beschriebene Verhalten des Casanovas ist typisches Alpha-Verhalten: das ruhige und selbstbewusste Auftreten; der Rundgang im Club und der kleine Schwatz mit Bekannten (er demonstriert damit, „dass er wer ist“). Indem er nicht unnötig lang eine Frau anstarrt oder bei ihr verweilt, vermeidet er, „notgeil“ zu wirken. Mann sollte immer den Eindruck erwecken, genügend Auswahl zu haben; also ein Mann mit hohem Wert zu sein. Wer sich für die Kniffe dieser Verführungskunst interessiert, der sollte mal hier heartiste.wordpress.com/ und hier krauserpua.com/ vorbeischauen.

    • adam gretener sagt:

      Die anderen haben noch einen Penis. Also funktionierend. Und auch das Oberstübchen gibt noch Laut.

    • H. A. Drulex sagt:

      Bist ja unglaublich gebildet in diesem Gebiet. Ein bisschen vermurkste Pop-Evolutionstheorie gepaart mit Klischees. Na toll. Frauen, die sich von „Alphatieren“ mit den rudimentären Flirt-Künsten eines Keilers (mit Zugang zu zweifelhafter Loser-Internetlektüre) begatten lassen, überlasse ich gerne anderen. Und die Typen, die mit „Eroberungen“ ihr mickriges Selbstbewusstsein stärken? Hihi. Zum Glück geht es da nur um Spass und nicht ums Genom. Lieber „Womanizer“ oder „Mann“?

      • Platzhirsch sagt:

        Typische Selbstschutz-Reaktion – immer schön ausblenden, was nicht ins Weltbild passt. Lalalalalalalalalalala

  • Irene feldmann sagt:

    Nächster Blog hoffentlich : auf der Tour mit Mata Hari…..:)

    • Réda El Arbi sagt:

      Kommt. Das ist dann mein Job. 😀

      • adam gretener sagt:

        Ich schreibe dann einen Gastbeitrag „mit Samantha Fox und Sabrina auf der Karaoke-Bühne“

        • Réda El Arbi sagt:

          Das geht dann unter „Geschichtsstunde“. Damals, kurz nach dem römischen Reich.

          • adam gretener sagt:

            Also ich erinnere mich daran, wie wenn es gestern gewesen wäre. Ich kann seither auch nicht mehr wirklich ins Schwimmbad und bei weissen Bikinis bekomme ich Angstzustände…

          • Irene feldmann sagt:

            :)boys….

          • adam gretener sagt:

            Frau Feldmann, wir sind wohl keine Boys mehr. Umso schlimmer das Ganze.

            Möchten Sie auch mit auf die Karaoke-Bühne? Ich schubs die anderen Tussen auch runter. Ich schlage einen Song vor von Salt ’n‘ Peppa 😉

          • adam gretener sagt:

            Oh Gott, nein. Ich meine Twist & Shout, nicht den Anderen.

        • Irene feldmann sagt:

          Adam….:) wenn schon karaoke dann : come a little closer , von etta James, und alle girls bleiben auf der Bühne…it’s fun, not competition….:)((( apropos, keine Frau ist eine tusse, nur einfach anderst….

  • Gringo sagt:

    Ich kann mich nur wundern über Typen die Anmachsprüche verwenden. Es sei mal klargestellt. Der Casanova hat sich eine Frau ausgesucht, die alleine im Ausgang war. Und jetzt Hand auf’s Herz, was genau will sie alleine im Ausgang? Dass was geht, egal ob ernst oder nicht, sonst hätte es der Fernseher auch getan. Wer einen Spruch ablässt, konzentriert sich auf sich selber, der Casanova auf die Frau. Er muss ihr nichts vorspielen, nur Interesse zeigen und dabei nicht nervös werden, das ist die Frau schon genug. Für die Frau ist es gleich schwierig wie für den Mann in den ersten Minuten und wenn da einer nervös, verkrampft oder doof ist, dann wird das nix. Wenn es ganz natürlich ist, wird sie sich entspannen. Wie weit diese Entspannung geht, entscheidet dann das Geschick des Mannes.

  • Adam Gretener sagt:

    Na ja, ob Päulchen mit seinen 40+ auf den Syphilis-Bodensatz des weiblichen Geschlechts zurückgreifen möchte, bleibt ihm natürlich unbenommen. Mich würde es ekeln.

    Ich habe das in meinen 20ern auch hie und da versucht, zu Hause angekommen kam dann die Ernüchterung und der Gretener steckte ihr einen Zwanziger in den Ausschnitt und rief ihr ein Taxi. Warten bitte draussen.

    • Saulus sagt:

      Lol, DIESEN „Ex“ wolltest dann bestimmt auch nie mehr begegnen! Aber sehr schön auf den Punkt gebracht.

      • Adam Gretener sagt:

        Na ja, das Münz mitten in der Nacht auf dem Bett zu verteilen und ein Post-It mit „Gerne geschehen, schrei nicht immer so“ zu hinterlassen, kam irgendwie noch schlechter an 😉

    • Johannes sagt:

      Das ist zumeist nicht der Fall, attraktive Touristinnen, die nicht der örtichen Kirchengemeinde angehören,und auch in jüngeren Jahren offen für interessante Reiseerfahrungen sind, gibt es genug.

  • Seb sagt:

    Wenn Paul hier mitliest, was wurde mit der brünetten Tätowierten? 🙂

  • Julia sagt:

    Alles was ich gelernt habe ist, dass Paul ein Alphamann und David ein Betamann ist. Nur darum geht es auch eigentlich für uns Frauen.

    • David Sarasin sagt:

      Na ja.

    • Adam Gretener sagt:

      Na ja, dann kann man auf solche Frauen auch gerne verzichten. Omegaweibchen die eine harte Hand brauchen.

    • Seb sagt:

      Für die einfacher gestrickten vielleicht, die interessanten Frauen wollen einen interessanten und nicht stereotypen Abend mit einem netten und nicht ganz unattraktiven Menschen, dann läufts für beide erfolgreich.

  • Tobi sagt:

    Klassischer Fall eines Pickup Artist. Ich würde sagen der liebe Paul ist nicht der einzige und wiso sich Frau Samaruga über neue Beziehungsmodelle Gedanken machen muss ist wohl auch klar. Was mich stört ist nur immer diese Beschreibungen von Seiten der „bösen“ Männer. Die Frauen die hier beschrieben werden wissen genau auf was Sie sich, an ein dieser bestimmten Abende, einlassen.. Liebe Redaktion: Ein einziges Mal ein solcher Artikel aus Frauensicht ? Neil Strauss beschreibt in seinen Büchern über das „Pick uppen“ was auch schon von der Universität Cambridge bestätigt wurde. Gibt es villeicht aber auch Frauen die sich nicht einlassen möchten? Keine Chane? Ich würde mich freuen einen Artikel zu lesen: Frau, mitte zwanzig, hatte es mit schon 500 Männern..

    • Marcel Zufferey sagt:

      Den Gedanken hatte ich auch sofort: Pick-Up-Artist. Ach ja, noch etwas: Ich kenne keinen einzigen Casanova, der die Frauen wirklich liebt.

      Ganz im Gegenteil. Macht das den Unterschied aus?

      • Irene feldmann sagt:

        Nicht ganz hr. Laugun. Der Casanova vergöttert Frauen, er kann sich nur nicht für eine einzige entscheiden. Tief drinnen ist er klug, er weiß das alles einmal endet doch die Sehnsucht nach neuem treibt ihn immer weiter und tiefer in den sog des Phänomens- Frau…..er ist ehrlich doch sich selber treu, wie ein junge im candyshop…..

        • Maiko Laugun sagt:

          @Feldmann: Das haben Sie sehr schön geschrieben. Ich glaube, Ihren Zeilen eine gewisse (Film-)Romantik entnehmen zu können. Wenn ich die Kommentare hier lese, definieren nicht alle einen Casanova auf die gleiche Art und Weise. Der (fiktive) Paul in diesem Beitrag entspricht also nicht Ihrem Bild eines Casanovas. Somit dürfte man ihn auch nicht so nennen und müsste eine andere Bezeichnung verwenden.

          • Irene feldmann sagt:

            Maiko, wir alle sind Kinder, geprägt vom Leben und demzufolge Schauspieler welche aber nie die wahre Essenz von uns verbergen können. Ich habe den Link vom Platzhirsch studiert, über den NICHTS WIRKENDEN MANN der mit einer Methode tausende von Frauen in allen möglichen Versionen die Körper geteert hat….dann lies ich von Casanova, Don Juan und noch einigen Werten gesellen. Es gibt die Männer welche Frauen lieben und dies ist der wesentliche Unterschied, das Motiv. Die Liebenden habe Motive welche JEDE Frau spürt, die platzhirschversion Mann ist ein baumstrunk treibend im Meer welcher um jeden Preis eine Insel sein möchte, in other words, ä armä siich, weil er sich nur durch sein obsessives Verhalten als anerkanntes, kompetentes und erfolgreiches Mitglied der Gesellschaft fühlt. Die Bewunderung von Frauen wie auch von Männern IST dort der Drive für seine Existenz…..ich bleibe beim urchigen Casanova, da bleibt man noch Frau und kann S..Freud im Koffer lassen….:)

          • Lukas Lovels sagt:

            Sind oberlehrerhafte Frauen, die ihre subjektive Hauspsychologie und damit zusammenhängende Besonderheiten anderen auferlegen möchten und sie dann an ihren eigenen Problemen messen, nicht auch ä arme siech? Dieses Verhalten ist meist auch der Grund, dass sie in Beziehungen nicht glücklich werden und niemand lange an sich binden können. Denn wer will schon Laien- bzw. Berufslehrer an seiner Seite? 🙂

          • Maiko Laugun sagt:

            @Feldmann: Ich sags ja, Sie sind eine hoffnungslos liebe Romantikerin. In jeder Frau schlummert der stille Wunsch nach einem Casanova. Und jetzt dürfen Sie auch mich ☂ einprügeln. ☂ Ich werde es überleben ☯‿☯

          • Irene feldmann sagt:

            Lukas, da haben sie nicht mal so ganz unrecht….touchee….ABER, Jetzt kommt das aber….:), stigma berufslehrer gibt es nicht, an Sich binder auch nicht,Mauser meine hunde….:)..und Frauen sind nicht armii sichää sondern traurige tütschiii….:)

          • Irene feldmann sagt:

            iPad deutsch, sorry…binden und außer…..

          • Irene feldmann sagt:

            Maiko…prügeln gibts gar nicht, jeder is in title of his own opinion….enjoy…:)

  • Lia sagt:

    Eigentlich traurig. Naja.. es mag altmodisch sein, aber wenn er auf die grosse Liebe wartet, sollte er seine Aktivitäten etwas reduzieren. Es ist ja ok, als Single nicht enthaltsam zu leben und ab und zu mal ein Affärchen zu haben, aber wer regelmässig und gezielt Frauen abschleppt, weil ihm die Richtige halt noch nicht vor die Füsschen gefallen ist, gilt bei den Frauen, die sich was Ernstes wünschen, nicht gerade als Beziehungsmaterial. Frauen wissen, welche Männer in Bars Aufreisser sind, und halten sich davon fern, wenn sie was Ernstes suchen.

    • Maiko Laugun sagt:

      @Lia: Ein Casanova sieht, ob eine Frau etwas Ernstes wünscht oder nicht. Zudem wünschen sich auch die Ernsten zwischendurch mal einen Casanova. Es ist zudem eine Mär zu glauben, dass nur Männer Casanovas sind. Es gibt auch viele Frauen, die sich mehrere Casanovas gönnen und deshalb auf gleicher Stufe mit diesen sind.

    • Dodimi sagt:

      In einer Bar was Ernstes suchen? Davon habe ich auch schon geträumt! Es blieb beim Traum!

    • Samuel sagt:

      Nicht jede/r sucht was ernstes, da das Leben ernst genug ist, manche geniessen das Leben auch einfach, es ist auch kurz genug. 🙂

  • Michael Sebastian sagt:

    Und nun die Kommentareflut wo dem Herrn aus der Geschichte Unreife und Oberflächlichkeit, den Damen Charakterschwäche und Übleres angedichtet wird. Der Text hat ja schon den nötigen Subtext dazu geliefert, um die wohlvertrauten Urteile zu fällen. Nur ja nicht unsere Stereotypen über Casanovas und billigen Flittchen von der Realität, dass manche Menschen halt ein anderes Modell als das gesellschaftlich akzeptierte leben, verschieben lassen.

    Wenn’s für ihn – und seine Damen – stimmt, dann stimmt’s doch.

    • Samuel sagt:

      Absolut, dann stimmts und es ist nicht das schlechteste sondern nicht selten das spannendere Lebensmodell. 🙂

  • Sven Thaler sagt:

    Gutes Portrait, gute Tipps und Beobachtungen! Nicht nervös sein, kein Theater spielen, einfach Lust und Spass haben…
    Mir würde so ein Leben etwas fad mit der Zeit, und anstrengend.

  • Ben sagt:

    Gutes Thema und schöner Bericht. Keine interessante Frau hat abends Lust auf das krampfige Programm mit dem Ehefragebogen nach dem Beruf, Kindern, Auto, Haus…, übrigens auch kein interessanter Mann. Auch meine Essenz ist, Frauen wollen ein nettes Gespräch und einen ungezwungenen unterhaltsamen Abend haben, dann ist alles möglich.

  • tststs sagt:

    Hey, mit Ihrem Vergleich tun Sie aber dem alten Giacomo unrecht… ich habe grösste Zweifel, ob sich Mascotte-Päuli auch für eine seiner Liebsten anschiessen lassen würde…

  • geezer sagt:

    na ja, schön für Paul. er hat den trick scheinbar draussen. vielleicht muss er in seinem alter jedoch darauf achten, nicht in ein paar jahren auch noch so unterwegs zu sein. von dieser sorte gibt’s ja auch nicht wenige; und oft kommen mir diese ‚casanovas‘ irgendwie ziemlich peinlich vor, zumal sie ihre ‚bums-gschpänli‘ dann nicht mehr im ungefähr gleichaltrigen segment suchen..:-) und irgendwann ist dann wohl mit der ‚beziehungsfähigkeit‘ definitiv schluss.

    • Irene feldmann sagt:

      🙂 amen

    • Maiko Laugun sagt:

      @Geezer: Sie haben was Grundsätzliches nicht verstanden. Einem richtigen Casanova ist die Beziehungsfähigkeit egal. Deshalb lebt er ja so wie er lebt, egal ob er dies Hormon gesteuert oder bewusst so tut. Spricht da etwa Neid aus Ihren Worten?

    • Samuel sagt:

      Im Gegenteil, gerade diese persönliche Unabhängigkeit und Freiheit wirkt magisch auf Frauen, auch in späteren Lebensjahren, doch nur eine wird es vielleicht einst schaffen, gegen diese überragenden Werte zu obsiegen. 🙂

  • Daria sagt:

    Schade schreibt Herr Sarasin nichts über die „Qualität“ der Frauen.. die lieben Durchschnittsmenschen müssen ja auch irgendwie zu Sex kommen 😉

  • yess yess sagt:

    ich warte auf den tag, an dem eine frau mir an der fleischtheke zuflüstert „fleisch ist geil“.

    • Max Raabe sagt:

      High five!

    • päuli2 sagt:

      genau (liebe frauen) bitte umgekehrt, dann kann mann sich den stress, ungesunden adrenalin, euphorin und disphorin usw., also die pirsch und jagd (biologisch = klassisches balzverhalten ausgehend vom männchen), streichen als mann und einfach warten. wir leben im 21. jh.. ein kommentar schrieb es schon, berichtet doch mal von solchen frauen, auch wenn es wenige davon gibt. das käme auch den schüchternen und unsicheren männern entgegen, obwohl die frauen dann die schüchternheit und unsicherheit u.a. gar nicht merken würden.

  • Han Hube sagt:

    Und der David hat mit roten Ohren und offenem Mund dem Geplodder von Paul – so es denn überhaupt stattgefunden hat – zugehört und fleissig Notizen gemacht. Man könnte ja noch was lernen …. – very funny.

    • Réda El Arbi sagt:

      Irgendwie scheinen Sie den Subtext des Artikels nicht verstanden zu haben. 😀

      • Han Hube sagt:

        Stimmt, ich mag ‚Subtexte‘ nicht besonders und verstehe sie in der Regel auch nicht, wenn mir die Lust nach ‚Sub‘ steht, ziehe ich mir ein fettes Sandwich von Subways rein.
        Aber ich finde es grundsätzlich subber, wenn Sie Ihrems Kolleg ein bisschen Unterstützung zukommen lassen.

      • Han Hube sagt:

        Oh, sind Sie jetzt eingeschnappt, Herr El Arbi, das wollte ich natürlich nicht. Fertig lustig? Schon? Schade, hatte ich doch gehofft, mit Ihrer Unterstützung meine textkritischen Kompetenzen auf ein akzeptables Niveau zu bringen.
        Oder – ein böse Unterstellung meinerseits, zugegeben – der Text hat gar keinen Subtext, da ist nix, weder zwischen, unter oder über den Zeilen, der David meint es genau so, wie es rüberkommt ….

    • David Sarasin sagt:

      herr huber, sie zweifeln meine integrität an, unterstellen mir unkontrollierte reaktionen und duzen mich. und das alles in einem satz. weiten wir die kampfzone aus und treffen uns in einem hinterhof. sie bringen den subtext mit, falls sie ihn denn je finden werden.

      • Irene feldmann sagt:

        🙂

      • Chris Müller sagt:

        HERR Sarasin. nicht dass ich Han Hube’s Meinung teilen würde, aber Ihre Reaktion als Verfasser des Arkikels ist wirklich schwach. Als Journalist müssen Sie auch mit negativen Reaktionen auf Ihre Texte rechnen und dürfen sich nicht auf Hick-Hack-Grabenkämpfe im Blog einlassen. Meine ganz persönliche Meinung…

        • Réda El Arbi sagt:

          Nochmals für Alle zum Mitschreiben: Im Blog wird diskutiert. Dass Autor und Redaktion an der Diskussion teilnehmen und auch mal ein bisschen austeilen und einstecken zeigt, dass wir nicht aus einem journalistischen Elfenbeinturm herab schreiben, sondern uns auf Augenhöhe mit dem Leser balgen. Das wiederum zeigt, dass wir den Leser ernster nehmen als so manches andere Medium.

          • Chris Müller sagt:

            Für Sie zum Mitschreiben, da bin ich anderer Meinung. Herr Sarasin hat sich ganz einfach auf den Schlips getreten gefühlt und das hat man seiner Reaktion angemerkt. Ohne Sub..man könnte es auch zwischen den Zeilen lesen nennen, das sieht sogar ein Blinder ohne Stock. Dass Journis in sich nicht alle Reaktionen gefallen lassen müssen, dass steht ausser Frage. Nur, ich bleibe dabei, diese Reaktion war meiner ganz persönlichen Meinung nach schwach.

          • Seb sagt:

            Nö Chris, einfach nö.

          • Johannes Meier sagt:

            Ach was Reda das zeigt nur dass du einen geilen Job hast.

        • Samuel sagt:

          Nicht jeder, auch nicht der Autor, muss jeden gegen ihn dargelegten Unsinn oder abweichende Meinungen akzeptieren oder unkommentiert lassen. Das relativ offene Diskussionsforum hier motiviert gerade viele mitzulesen und kommentieren. Demokrate und so, you know?

      • Han Hube sagt:

        Duzen …? Hinterhof …? Mein letzter Anschlusskommentar wurde nicht mehr online gestellt …? Beleidigt …? Nicht mehr lustig …?
        Hoppelahopp!
        Nur weil jemand Ihren Subtext nicht versteht und Ihrem Redaktionsgsäänli ein bisschen auf die Füsschen tritt ..?

    • han han sagt:

      sie sind aber so früh morgens auch schon ziemlich fit.

  • Irene feldmann sagt:

    Friends with benefits, scheint heute gang und gäbe zu sein, früher auch nur viellecht auf 2 bezogen und heute auf 20…..

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