«Krawalle! Aber richtig.»

Mitten im Spass: Tourismus in Zürich muss nicht langweilig sein.

Mitten im Spass: Tourismus in Zürich muss nicht langweilig sein.

Willkommen, geliebte 1. Mai-Krawalltouristen!

Vielleicht langweilen Sie die ewigen kleinen Fussball-Auschschreitungen in ihrer Kleinstadt (Bern, Basel, etc.) und Sie wollen endlich mal wieder richtig auf die K***** hauen, oder aber Sie leiden an einem diffusen politischen Unwohlsein, dem mit einigen Steinwürfen und ein paar Containerfeuerchen abgeholfen werden muss – auf jeden Fall sind Sie am 1. Mai bei uns in Zürich richtig.

Aber Obacht! So einfach ist es nicht, bei uns an einer nicht bewilligten Nachdemo mit dem schwarzen Block teilzunehmen. Der schwarze Block der Zürcher ist (wie alle Zürcher) etwas eigen, was die Szenezugehörigkeit angeht: Sie können nicht einfach antanzen und mitmachen. Dafür braucht es eine wohlüberlegte Vorbereitung. Wir vom Stadtblog helfen Ihnen gerne mit unserem neuen Tourismus-Merkblatt:

Krawalle! Aber richtig.

Ein handlicher Führer für auswärtige Randalierer.

Abmelden
Melden Sie sich auf ihrer Heimatgemeinde für die Demo ab. Sollten Sie für einige Tage die Gastfreundschaft der Zürcher Stadtpolizei geniessen, müssen sich ihre Angehörigen und ihr Arbeitgeber (sofern Sie einen haben) keine Sorgen machen. Ein Anruf bei der Dorfpolizei und alle sind beruhigt. Ausserdem freut sich die Gemeinde, wenn Sie die in Zürich ausgesprochene Sozialdienst-Strafe in ihrer Gemeinschaft ableisten wollen.

Die praktische Burka der Autonomen: Sturmhaube.

Die praktische Burka der Autonomen: Sturmhaube.

Dresscode
Schwarz ist angesagt. Falls Sie nicht über ein gänzlich schwarzes Outfit verfügen, dürfen Sie gerne auf Military Camouflage zurückgreifen. Aus uns unbekannten Gründen haben militante Autonome ein Flair für Farben und Schnitte, die sonst nur Armeeangehörige oder polizeiliche Einsatzkommandos tragen. Aber vielleicht verbindet ja das Handwerk der Gewalt bis in die modische Wahrnehmung. Und endlich kommen Ihre teuren Markenturnschuhe doch noch ihrem eigentlichen Zweck zu Gute: Sie können rennen!

Werkzeug
Keine Angst, Sie brauchen weder Pflastersteine noch Flaschen mitzubringen. Ersteres stellt die Stadt zur Verfügung (ein handliches Stemmeisen reicht für den Gratisbezug), Zweiteres können Sie im Supermarkt an der Ecke erstehen – mit dem Vorteil, dass Sie, wenn Sie sie geleert haben, auch über den Mut verfügen, den eine lässige Konfrontation mit der Staatsmacht erfordert. Spielen Sie mit dem Gedanken, Molotow-Cocktails zu verwenden, bitten wir Sie im Geiste der allgemeinen Sicherheit, die brennbaren Flüssigkeiten bis zum Gebrauch in sicheren, verschlossenen Behältern zu transportieren. Safety first!

Anreise
Wenn Sie mit ihrem geliebten, geleasten BMW anreisen, vermeiden Sie es , mit ausserkantonaler Nummer in der Umgebung des Kreis 4 zu parkieren. Ihr Auto könnte Schaden nehmen, der nicht von ihrer Versicherung gedeckt ist. Meiden Sie dieses Jahr auch die Kreise 1 und 8, da dort, wo der Klassenfeind wohnt, die Nachdemo beginnt. Sollten Sie mit dem Zug anreisen, empfehlen wir praktische, unauffällige Reisekleidung. Wer schwarzgekleidet und mit Sturmhaube aus dem Zug steigt, wird niemals Stadtpolizisten zu Gesicht bekommen. Die im HB verantwortliche Kantonspolizei holt sich ihren Anteil an Randalierern gleich vom Zug, Hauslieferdienst sozusagen.

Dokumente
Bringen Sie auf jeden Fall ihre ID mit. Andernfalls könnte es sein, dass die Polizei Sie wieder laufen lässt, weil der Aufwand zur Personalienermittlung an diesem Tag zu hoch ist. Und dann könnten Sie nicht in die staunenden Augen ihrer Freunde schauen, wenn Sie ihnen die Anzeige wegen Landfriedensbruch unter die Nase halten wollen. Kein offizieller Eintrag würde von ihren Heldentaten zeugen. Und bringen Sie auch gleich alle Arztzeugnisse mit, die ihnen psychische Instabilität bescheinigen. Damit ersparen Sie es den Anwälten bei der Verhandlung, nach einem anderen Verteidigungsgrund zu suchen.

Grati-Erfrischung zwischendurch: Stapo-Wasserwerfer.

Gratis-Erfrischung zwischendurch: Stapo-Wasserwerfer.

Schutz und medizinische Versorgung
Übertreiben Sie es nicht mit der Schutzkleidung. Sollte ihre Jacke zu dick sein, können Sie keine blauen Flecken von Gummigeschossen vorweisen. Und wozu dann das ganze Vergnügen? Was Tränengas angeht: eine kleine Brise mit CS angereichertem Wasserwerferwasser hat noch keinem geschadet. Vermeiden Sie es, ihre Begleitung vollzukotzen, wenn ihnen übel wird. Meist nehmen die das weit ungehaltener als das Wasser der Polizei. Vor Schlagstöcken brauchen Sie sich nicht zu fürchten. Niemand schafft es aufrecht gehend in die Schlagstockreichweite der Stapo. Das sind schliesslich Profis. Lassen Sie sich nach der Demo unsachgemäss von den freiwilligen Helfern der Szene verarzten, dann könnte sogar eine bleibende Narbe von ihren Abenteuern zeugen.

Glaubwürdigkeit
Nun gilts also ernst. Sie sind innerlich und äusserlich gerüstet, dem Kapitalismus die Stirn zu bieten – oder wenigstens dem Stadtpolizisten, der an diesem Tag Dienst tut. Nur, so grundlos können Sie nicht auf die Staatsmacht losgehen, dazu braucht es komplizierte Motive. Stellen Sie sich einmal vor, einer der einheimischen Autonomen fragt Sie nach dem Grund ihrer Anwesenheit! Also, gehen Sie auf die einschlägigen Internetseiten und machen Sie sich mit den aktuellen Slogans bekannt, die Sie zwischen den Steinwürfen skandieren müssen. Sollten Sie keinen Zugriff darauf haben, oder sollte ihre Kleinstadt nicht über einen anarchistischen Stammtisch verfügen, greifen Sie auf allgemeingültige, altbewährte Parolen zurück:

«Aufruhr, Widerstand, es gibt kein ruhiges Hinterland!»

«Hoch die internationale Solidarität!»

«Wo-Wo-Wonige!»
(Ein Klassiker, der dieses Jahr ein Revival erleben wird)

und für Secondos aus dem lateinischsprachigen Raum (Italos, Spanier, Franzosen etc)

«El pueblo unido, jamás será vencido!»

Verhaftung
Sollten Sie es verpasst haben, mit all den anderen Krawallisten eingekesselt und in die Massenzelle gesteckt zu werden, steht Ihnen natürlich noch die spezielle Sonderbehandlung offen. Gehen Sie auf einen Polizisten zu, stellen Sie Augenkontakt her und sagen Sie langsam und deutlich: «Sie faschistisches Unterdrückerschwein!» Sofort werden Sie echte Handschellen (nicht diese Plastikbinder) und eine geräumige Einzelzelle mit ärztlicher Erstversorgung zur Verfügung haben.

Souvenirs
Da viele unserer geschätzten Krawallgäste aus gutsituierten Mittelstandsfamilien kommen und auch noch etwas jünger sind, ist ein Mitbringen von Souvenirs für die angestrebte «Street Credibility» unabdingbar. Neben oben erwähnten blauen Flecken, Tränengas-Augenentzündungen, Verzeigungen und schlecht verheilten Schürfnarben von angetrunkenen Stürzen empfehlen wir, den einen oder anderen Mercedes-Stern oder Autorückspiegel abzubrechen. Auch einzelne Gummigeschosse eignen sich perfekt. Sie können später modisch am Silberkettchen um den Hals getragen werden und zeugen vom Mannbarkeitsritual in Zürich.

Wir wünschen Ihnen viel Spass und Unterhaltung am diesjährigen 1. Mai. Kehren Sie voller spannender Eindrücke und erlebten Abenteuern zu Ihren Lieben heim.

125 Kommentare zu ««Krawalle! Aber richtig.»»

  • Claudio sagt:

    Gut geschrieben, mir gefällts. Wers ernst nimmt, der soll wegschauen und sich in Ironie und Satire trainieren. Alles andere haben wir schon oft genug gelesen und lernen auch nichts neues davon – deshalb: gute unterhaltung und nochmals danke für den erfrischend lustigen Artikel. Wenn Ihr euch durch meinen Spass an diesem Artikel gestört fühlt, dann behaltet das für euch, denn es interessiert niemanden.

    Liebe Grüsse
    C.S.

  • oliver brunner sagt:

    bescheuerter artikel im sinne von. früher waren die linken noch linker. ja, ja als ich im niederdorf mit lenin noch absinth trank, sahen wir schwarz für die trendigen schrebergärnter revolutionäre in 200-fränkigen-trendschlarpen der zukunft.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ah, hallo Herr Brunner. Noch immer keinen Zugang zu Satire gefunden? Und es gibt durchaus sehr viele sehr vernünftige Linke heutzutage. Nur schmeissen die keine Steine auf Polizisten und denken, sie würden damit irgendwas in der Welt verbessern.

  • Tischi sagt:

    wieder ein idiotischer inhalt mehr im internet und die leute kommentieren wie die wilden LOL auch humor und ironie ist nicht jedem journalisten in die wiege gelegt 🙂

    • Réda El Arbi sagt:

      Nun ja, das war eine Bewertung. Nun warten wir noch auf die Begründung. „Das ist keine Ironie“ heisst meist, dass man die Ironie noch nicht entdeckt hat. Dafür kann ich als Autor aber nix. Einfach etwas üben und nochmals lesen. gell. 😉

  • tststs sagt:

    Heieiei, kaum ein Auto heute morgen in Züri, aber innerhalb von 10 Minuten an 7 (!) Polizeiautos vorbeigefahren… ich glaube, die haben wirklich die schlimmsten Befürchtungen…

    Wobei mal ganz ehrlich gefragt: ist der 6LP (= Sächsi-Lüüte-Platz) nicht viel besser zu stürmen, als der Helvetiaplatz? Ich mein jetzt wegen der Offenheit und den weniger verwinkelten Gassen rundherum…

    • Egon Saxer sagt:

      Wer sagt denn, die linksextremen Krawalle müssten sich auf den GRAUEN PLATZ beschränken? Rund ums Opernhaus und beim Stadelhoferplatz hat es durchaus einige verwinkelte Gassen, um mit Brechstangen, Pflastersteinen, Brandbeschleunigern, Farbbeuteln und Spraydosen den antifaschistischen Kampf gegen den herrschenden Klassenfeind und seine Polizei nachhaltig zu führen. 7 Polizeiautos in 10 Minuten und womöglich 3 Mal die gleichen sind unter diesen Vorzeichen ein äusserst bescheidenes Aufgebot!

  • Matthias sagt:

    Also ich fand den Artikel ziemlich gut geschrieben, richtig ätzend und so war er glaub ich auch gemeint.

    Gruss

    Matthias

  • Adelia Da Cunha sagt:

    Ach, mir schläft das Gesicht ein, das ist so angestrengt pseudolustig. Klischees unreflektiert zu einem „journalistischen“ Textlein verarbeiten und sich dabei irgendwie cool und originell fühlen. Réda, wie wärs wieder mal mit einem VaganerInnen-Bashing? Oder etwas Witziges über Feministinnen? Kommt super an im Moment!

    • Réda El Arbi sagt:

      Oh Gott, ich dachte, das mit den absolut ironieresistenten, humorbefreiten Linken sei nur noch ein Klischee, aber offenbar nicht. Und was Feminismus angeht: Du weisst schon, dass ich ausserhalb dieses Blogs Mitglied der Chefredaktion des einzigen modernen feministischen Magazins mit Reichweite in der Schweiz bin? Explizit von der altehrwürdigen Emma gelobt? Ok, versuchs nochmals, vielleicht findest du was, das mich trifft.

      PS: Check mal dein Medienverständnis. Dies hier ist ein Blog. Unser Anspruch an Journalismus ist in erster Linie der der Unterhaltung, der persönlichen Meinung und des Austauschs mit den Lesern. Da sind übrigens Frauen mitgemeint. chrchrchr.

    • Adrian Wehrli sagt:

      Veganer-Bashing & Femmis klatschen ist schon ein bisschen passé. Die sind ja beide als aussterbende Randgruppen mangels Argumenten auf der roten Liste …

      • Adelia Da Cunha sagt:

        Hey Reda ich bin nicht auf der Suche, nach etwas „das dich trifft“. Ich finde den obigen Text einfach alles andere als witzig und weil du dich damit trotzdem so brüstest habe ich mich zu einem Kommentar hinreissen lassen. Ich finde du machst es dir mit der „Ironie“ in dem Text sehr einfach und bewegst dich auf dem Niveau von Michael Mittermeier. Maximum. Das Lächerlichmachen von „pubertierenden Milchschnäuzen“ und insbesondere das Absprechen eines politischen Anspruchs der nicht institutionalisierten Linken kommt immer gut an. Darum immer feste drauf halten und dann die Zustimmung in vollen Zügen geniessen.
        Völlig ok, dass du nichts von einer explizit antikapitalistischen Demonstration am 1.-Mai-Nachmittag hältst und dass du kaputte Scheiben sehr schlimm findest. Aber ich komme nicht umhin irgendwie peinlich berührt zu sein, dass du dich auf so billige Weise inszenierst. Das einzig lustige an dem Blogeintrag ist die unfreiwillige Ironie. Ich nehm nicht an, dass du die auf den Radar kriegst.
        Viel Spass in deiner einfachen Gut-Böse-Welt, in der man nur gegen Aufwertung, Rassismus, Ausbeutung und Unterdrückung auf die Strasse gehen kann, wenn man keine Nike-Schuhe trägt. Ach ja und die vom Zähringer waren ganz gemein zu dir, gell. Richtig fies.

        • Adelia Da Cunha sagt:

          PS: Clack les ich zu wenig, aber mit Emma würd ich mich jetzt nicht allzu sehr brüsten.

        • Réda El Arbi sagt:

          Liebe Adelia, wenn du von der „nichtinstitutionalisierten Linken“ sprichst, meinst du wohl, die nicht parteilich oder gewerkschaftlich organisierte Linke. Bei den Milchschnäuzen ist alles viel archaischer. Die Führungspersönlichkeiten leben von Charisma und Arroganz.

          Antikapitalistisch ist die Demonstration sicher dann nicht, wenn diese Milchschnäuze sehr klar vom kapitalistischen System profitieren, zum Beispiel Handys aus chinesischer Billigstproduktion und KLeider aus südostasiatischer Fertigung tragen, aber eine grosse Fresse über Ausbeutung riskieren. Da ist es dann reine Selbstbefriedigung, Inszenierung einer Kritik, die reiner Heuchelei gleichkommt.

          Wenn man Nike-Schuhe trägt und gegen Ausbeutung demosntriert, ist man in erster Linie ein selbstgerechter Dummkopf. Veränderung fängt nicht mit kaputten Fensterscheiben an, sondern mit dem eigenen Verhalten.

          Aber das hat ja eigentlich alles nichts mit meinem Text über Krawalltouristen zu tun. Dass die Kindergartenrevoltionäre sich durch meinen Text wirklich angegriffen fühlen, zeigt mehr über ihr Selbstverständnis als über meinen Text oder mein Weltbild als Linker.

          PS: Die im Zähringer waren nicht gemein. Sie haben einfach ihren Job absolut Scheisse gemacht. Während Sie übrigens in ihre iPhones gafften. Nur so.

          • Adelia Da Cunha sagt:

            „Die Führungspersönlichkeiten [der Milchschnäuze] leben von Charisma und Arrganz.“ Du stellst dich so dar, als ob du dich so richtig gut auskennen würdest. Ein Insider, der weiss, wovon er spricht. Aber mal ganz ehrlich, bemüh dich vielleicht mal um eine Aktualisierung deiner Einschätzung. Die 90er sind vorbei.
            Das Gefühl, dass du dich gar nicht so gut auskennst, wie du dich gern sehen würdest, verstärkt sich, wenn ich dein Verständnis von Kapitalismuskritik lese. Im Kapitalismus wird nicht für die Bedürfnisse der Menschen, sondern für die Profitmaximierung produziert. Es gibt kein „Innen“ und „Aussen“, wir sind alle Teil davon. Man kan keine „unkapitalistischen“ Kleider kaufen. Ein alter Nokia-Knochen ist genauso kapitalistisch wie ein iPhone. Die kapitalistische Gesellschaftsform ist ein soziales Verhältnis und innerhalb dessen findet gesellschaftliche Reibung statt. Früher durfte das noch Klassenkampf genannt werden. Nichts kaufen, und in den Bergen Subsistenzwirtschaft betreiben ist die individualistische und gesamtgesellschaftlich recht perspektivlose Variante des Sich-Entziehens. Ansonsten bleibt kollektive Widerständigkeit, die ich für zielführender halte. Und da kommt es nicht darauf an, ob ich Adidas-Schuhe trage oder No-Name-Schwarten von Vögele, die garantiert auch nicht im Appenzell unter Einhaltung des Gesamtarbeitsvertrages, sondern irgendwo in der Peripherie hergestellt wurden. Gegen den Kapitalismus als Produktionsform zu sein, heisst nicht, Coop-Naturaplan-Produkte zu kaufen, sondern unten zusammenhalten gegen oben. Ob hierfür Scheiben klirren müssen, ist eine andere, meines Erachtens eher nebensächliche Frage.
            Für dich ist sie jedoch nicht nebensächlich, sonst würdest du in der Woche vor dem 1. Mai vor dem Bildschirm sitzen und wüsstest nicht, wie um alles in der Welt du einen Blogeintrag mit Aktualitätsbezug hinkriegen sollst.
            Vorschag für nächstes Jahr: Das Terror-Grosi ist immer noch böse und unglaublich dogmatisch. Pubertierende [beliebiges Schimpfwort einfügen, z.B. Chaoten, Krawalltouristen, Arschlöcher] sind hirnlos und unpolitisch und stammen aus dem Mittelstand. Die Existenz des „schwarzen Blocks“ konnte durch eine unabhängige Studie der Polizeigewerkschaft nachgewiesen werden. Deine Leser_innen werden sich den Ranzen halten vor Lachen.

            • Réda El Arbi sagt:

              Schön, dass du dich so angegriffen fühlst. Wahrscheinlich schmerzt die Heuchelei. Wie gesagt, grösster Respekt für die Autonome Schule, für Besetzungen, die in dieser Stadt wichtig sind. Aber hier gehts um den 1. Mai und die Selbstinszenierung und die ideelle Verblendung einiger selbtegrechter Linker. Die Leute, die „Faschismus“ schreien, wenn sie nicht überall und immer feiern oder Container anzünden dürfen. Diejenigen, die sich über Polizeigewalt beschweren, wenn sie ein Gummigeschoss in die Fresse kriegen, nachdem sie die Bullen mit Flaschen beworfen haben.

              Was die Realität angeht: Es ist immer Heuchelei, das anzuprangern, was man selbst ausnutzt. Das heisst nicht, das man keine Änderungen darin fordern kann, aber man sollte sich bewusst sein, wie sehr man selbst darin verstrickt ist. Diese Reflektion lässt sich nun mal bei vielen, die vermummt und schwarz gekleidet an eine 1. Mai-Demo gehen, nicht nachweisen.

              Gewalt als Mittel des Widerstands in der Schweiz ist lächerlich. Da kannst du anführen, was immer du willst, es bleibt lächerlich. Nicht gefährlich, nicht böse, nicht problematisch, sondern einfach nur lächerlich.

          • dsd sagt:

            @adelia@reda

            reda kritisiert die spektakelgesellschaft (guy debord, die gesellschaft des spektakels) die durch das internet und den globalismus (der im kopf der westlichen menschen hs lebt) weiterentwickelt wurde. deswegen gilt seine kritik, wie er ja schreibt, 1. den krawalltouristen und zweitens einigen saturierten linken. es stimmt, im kapitalismus gibt es kein innen und aussen, es stimmt aber sehr wohl auch, dass es im kapitalismus ein innen und aussen gibt (regime der sichtbarkeit). wenn man von kapitalismus redet muss man mindestens unterscheiden zwischen fordismus, postfordismus und neoliberalismus, das verbindende ist kapitalistische warenproduktion, obwohl sich die drei genannten unterscheidungen.

            redas text gefällt mir, weil das automatistische des eben genannten im zentrum steht und das ist die grundstrutktur dieses textes (siehe bspw. bergson und seine witztheorie), d.h. die maschinelle reflexartigkeit von allem und jedem (was eben komisch rüberkommt) im spektakel als automatismus, daraus resultiert der verlust von inhalt.

            die entscheidende frage ist aber, wieso es insbesondere der neoliberalismus (auch schon davor) es geschafft hat, alles zu invertieren und leer zu machen um es unter seine zwecke zu setzen, und eben, und das ist auch eine kritik im text, weite teile der linken? denn damit hängt auch zusammen, dass sich die gegner des neoliberalen kapitalismus selber aneinander aufreiben.

            es handelt sich vielleicht auch um einen generationenkonflikt im disput von adelia und reda, auch ein produkt des neoliberalismus, deswegen teile ich ihre beiden meinungen (beide reden vom selben) und redas zusätzliche kritik an den saturierten linken: bspw. jeder erinnert sich an den altbundesrat, der sagte, „als ich jung war, trug ich auch eine blume im knopfloch“ und nach seiner bundesratswahl war er verwaltungsratsmitglied bei implenia (=invertierung). oder ein beispiel, das nicht zu toppen ist bzgl. invertierung linker politik: gerhard schröder.

          • Maiko Laugun sagt:

            @dsd: Ersetzen Sie bitte das Wort Invertierung durch Heuchelei. Das passt besser, in Bezug auf Leuenberger, Schröder und wie sie alle heissen. Sie dürfen dies und Folgendes gleich noch auf viele weitere (auch bürgerliche) Politiker anwenden, nämlich dass ein Teil dieser ihre Partei nur als Sprungbrett für die eigene Karriere benützen. Das implementiert gleichzeitig eine Ausnützung der Dummheit der grossen Masse der Wähler die das nicht durchschaut. Man darf deshalb als Grundsatz in der Politik Folgendes sagen: ‚Es geht nie um die Sache als solches, denn diese ist nebensächlich.‘ Besonders schön ist die von Alt-Bundeskanzler hinter vorgehaltener Hand gemachte Aeusserung: „Es gibt immer 2 mal Politik, eine für das Volk und die Richtige.“

          • dsd sagt:

            @laugun: das betrifft natürlich alle politiker, auch manager, insgesamt machtmenschen, da haben sie recht. invertierung ist ein ziel, verdeckt durch täuschung, eben auch heuchelei. schröder ist sozusagen ein prachtexemplar, um solche dinge zu untersuchen. in seiner biografie steht, dass seine familie (einzelkind, von der mutter erzogen) von der sozialhilfe unterstützt wurde. in seiner amtszeit, agenda 2010, schuf er bspw. hartz IV, schickte also ohne jede notwendigkeit ein heerschar von bürgern ins prekariat usw usw, fügte dann einmal in einem interview an: „früher waren wir die asozialen“. darin stecken zahlreiche formen von invertierung. kennen sie den begriff „histrionische persönlichkeitsstörung“, kurz gespielte empathie, oder vom äusseren her, ein pseudoempathisches grinsen, d.h. ein manipulatives berechnendes verhalten. das ist mittlerweile eine eigentliche waffe der macht, bspw. vasella, clinton usw usw. das eigentliche betrübliche ist, dass die masse davon immer wieder über den tisch gezogen wird.

  • Maiko Laugun sagt:

    Ach, fast vergessen: Die allerseits geschätzte und hochverehrte Andrea Stauffacher ist Millionärin. Das hat sie nicht durch richtiges Arbeiten oder als Berufs-Revoluzionärin erreicht. Nein! Sie wurde durch Erbschaft reich. Es wurde ihr eine ganze Liegenschaft und ein einstelliger Millionenbetrag vermacht. Die Steine schmeissenden Milch-Bubis folgen also einer heimlichen und vor allem steuerbefreiten (Erbschafts-)Kapitalistin. 🙂 Deshalb wiederhole ich gerne meine Worte: Egal ob Links oder Rechts. Die dumme Masse durchschaut das Spiel der Manipulation nicht.
    Viel Spass am morgigen 1. Mai wünscht Euch ein alter Stadt-Zürcher und vor allem steuerbefreiter Ausland-Schweizer in China 🙂 Hi Hi

    • Ben sagt:

      Die engagierte Masse versteht es eben doch, denn hier geht es längst nicht um Lager, sondern kapitalistische Mißwirtschaft statt marktwirtschaftlicher Realwirtschaft. Aber für China mag Ihre Annahme stimmen.

      • Maiko Laugun sagt:

        @Ben: Engagiert heisst nicht, dass man etwas versteht. Die grosse Masse der dummen SVP und der dummen SP träumen gemeinsam den alten Zeiten nach, z.B. einer realen Marktwirtschaft, bekämpfen sich aber gegenseitig. Und die schlimmsten von allen, Rechts- u. Linksextreme machen Krawall. Sehr intelligent, oder vielleicht doch nicht? Gemeinsam werden sie dereinst über eine leere Staatskasse staunen und sich wundern, weshalb schon längst viele (auch Schweizer) Hochkaräter ihren privaten und/oder Firmen-(Kapital-)Sitz nach Hong Kong, Singapore und Taipei verlegt haben.

      • Ben sagt:

        Die Unkultivierten verlagern ihren Sitz nur des schnöden Mammons wegen. Wie gesagt, dank des Internet versteht heute auch der einfache Arbeiter, woher die schlechten Impulse kommen, sprich vom unkontrollierten Kapitalmarkt. Er zieht nur oft die falschen Schlüsse, statt großen politischen Engagements, folgen er/ sie nur den ewig gleichen politischen Lösungsvorschlägen.

    • HansPeter Lechner sagt:

      Ni Hao Maiko!
      Ein weiterer steuerbefreiter Ausland-Schweizer in China schliesst sich Deinen besten Wünschen für „Viel Spass am heutigen 1. Mai“ sehr gerne an … !
      Lieber Gruss, HansPeter (Lechner).

      • Maiko Laugun sagt:

        @HansPeter: Ni Hao! Habe Dich nicht vergessen und melde mich nächstens mal wieder über Skype und E-Mail!

        @Ben: Dass der Kapitalmarkt unkontrolliert ist, glaubt nicht nur der einfache Arbeiter. Das glaubt die grosse Masse. Und diese wiederum glaubt, dass man durch einen Klassenkampf (Links gegen Rechts und zurück) tatsächlich etwas bewirken kann. Deshalb bezeichne ich dich grosse Masse als dumm. Der schnöde Mammon sitzt längst in Asien in den von mir genannten Städten. Wie Sie sehen, sind Ausland-Schweizer vernetzt und über verschiedene Quellen gut informiert. Noch eine Antwort zu Ihrem Kommentar weiter unten wegen dem Schuldenschnitt: Dann denken Sie bitte mal an das Beispiel von Zypern. Die Oligarchen wurden rechtzeitig gewarnt. Warum wohl? Sie brachten ihren Mammon rechtzeitig in Sicherheit. Bezahlt haben die kleinen Bürger. Sie sind hoffentlich nicht so naiv und glauben, dass dies in der Schweiz anders wäre. Das Druckgeld ist schon eine Schuld des Bürgers wenn die Tinte darauf noch nicht trocken ist….

        • Sarah sagt:

          Der Kapitalmarkt ist gesetzlich klar zu unreguliert, er ist jedoch ganz im Sinne gewisser Kapitalmarktakteure etwa Investmentbanken praktisch reguliert. Dieses Ungleichgewicht wird in Zukunft beseitigt.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Sarah: Mit Verlaub, das glauben auch nur Sie. Regulierungen sind zur Beruhigung für die grosse Masse des dummen Volkes gedacht und ganz sicher nicht für das Kapital.

          • Ariel sagt:

            Eben Maiko und das muss sich ändern, Sie haben das Problem erkannt, mehr geeignete Kapitalmarktregulierungen für die Interessen und Masse der Bürger und nicht die asozialen Grosskapitaleigner.

  • Egon Saxer sagt:

    Neu wird die 1.Mai-empörte Krawall-Linke auf dem für zig Millionen Schweizerfränkli mit Valser Quarzit gepflästerten Platz des himmlischen Friedens vor dem Opernhaus ganze Schwerölkanister voller schwarzem Schweröl auf den wertvollen Boden giessen zwecks dauerhafter Erinnerung an den Tag der Arbeit 2014 und quasi als Visitenkarte des schwarzen Blocks. Ganz zu schweigen von den ebenfalls den Luxus-Boden beschädigenden Grillfeuerchen auf Plastik-Container-Basis, die völlig unterlaubt auf dem Grauen Platz entfacht werden, um friedlich und gewaltfrei ein paar eingefangene Möwen zu braten…

  • Andreas Kobelt sagt:

    Wie kommt dieser Artikel wohl bei einem Polizisten an, der lieber die Zeit mit seiner Familie verbringen würde, als sich Gewalt und Beschimpfungen aussetzen zu müssen?

    • Réda El Arbi sagt:

      Hei, ich würde auch lieber meinen 1.Mai an einem gemütlichen Umzug verbringen und darüber als mir dauernd überlegen zu müssen, wie ich den Krawalllidioten aus dem Weg gehe. Aber ich hab mir meinen Job gewählt. Wer sich in Zürich für eine Polizeilaufbahn entscheidet und dabei Fussball- und 1. Mai-Krawalle ausblendet, ist irgendwie nicht in der Realität verwurzelt.

      Ausserdem hab ich auch einige Lacher von Stadtpolizisten gehört, ehrlich.

    • Maiko Laugun sagt:

      @Ben: Ein guter Kommentar und Hinweis. Die Linken haben mit ihren Gewerkschaften ihre berechtigten Anliegen längst durchgebracht. Sie sind nun selber feiss geworden und sitzen nun zahlreich selbst im verhassten Staat und dem Beamtenapparat, dies bei guter bis sehr guter Bezahlung . Allerdings haben sie nicht gemerkt, dass sie ihre Ziele nur scheinbar erreicht haben, denn der Fortschritt – und ursprünglich nur eine Vertreibung der alten Bürgerlichen (also Rechten) – ist nur durch eine Staats-Schulden finanzierte Konsumgesellschaft zu erhalten und diese werden sie dereinst wieder selber bezahlen müssen, allerdings gemeinsam mit den Rechten.

      Das Grund-Problem (es erklärt auch weshalb der Lobbyismus nicht wirklich entscheidend ist) ist aber ein anderes und zwar Folgendes: Die Linken und die Rechten bekämpfen sich gegenseitig und sind leider beide zu blöd, um zu erkennen, dass sie einen gemeinsamen Feind haben, nämlich die Globalisierung welche durch die moderne Finanz-Aristokratie, bestehend aus Vertretern des klassischen Finanzsektors und der Wirtschaft gezielt eingeführt wurde, dies zur Sicherung und Erweiterung ihrer Pfründe. Links und Rechts kämpfen also gegeneinander um ein paar Brosamen, anstatt sich zu verbünden und gemeinsam gegen den wahren Feind zu kämpfen. Wie im 1. Absatz geschrieben: Bezahlen werden dann beide dafür. Alles klar nun? 🙂

      • Maiko Laugun sagt:

        Ooops! Mein Kommentar hätte eigentlich weiter unten als Antwort an @Ben hingehört. Mein Fehler. Sorry! 🙂

      • Hannah sagt:

        Die Geschichte des Geldes und der Finanzen ist eine Geschichte der Schuldenschnitte, die wird es auch fortan überall geben, insofern ist auch die von der Troika verordnete Sparsamkeit zur Ausplünderung von Staaten und der Sozialsystem in Südeuropa sinnlos. Einzig die Korruptionsbekämpfung macht Sinn.

        • Maiko Laugun sagt:

          @Hannah: Ja klar, es ist hoffentlich allen bewusst, dass der Schuldenschnitt eben von den kleinen Bürgern bezahlt wird – und zwar eben wie von mir geschrieben von den Rechten und den Linken. Nur das zählt – und beide merken es nicht. Die Korruption ist nur eine Teil-Geschichte davon…..

          • Ben sagt:

            Den Schuldenschnitt zahlen die Kapitalisten mit Aktienbesitz der Banken, Versicherungen etc. und davor haben sie ganz grosse Angst! -)

          • Maiko Laugun sagt:

            @Ben: Falls Sie das ernst gemeint haben sollten, dann liegen Sie leider falsch. Die von mir genannten haben die Fäden (u.a. durch Manipulationen) in der Hand und ziehen immer als Gewinner weiter, unterstützt durch die Marionetten-Politiker die ihnen zudienen. Verlieren tut an der Börse höchsten Ihre persönliche Pensionskasse, also Sie selber werter Ben. Der ganze Rest der Desaster bezahlen die Staaten, vertreten durch ihre steuerzahlenden Bürger.

          • Ben sagt:

            @Maiko Nun dann sind sie nicht maßgebend für die Vielzahl der Kapitalanleger. Denn wenn die Staaten, also alle Bürger, nicht mehr die Defizite der vielen mißwirtschaftenden Banken ausgleichen, gibt es ganz schnell eine sehr nötige Marktbereinigung und Bankenschließung. Denn Bankensubventionen sind nun das letzte, was eine Volkswirtschaft benötigt. Die bekommen die Geldbunker schon ausreichend durch nahezu gratis Geld der Zentralbanken, welche sie dann teurer verleihen. Was für ein abwegiges Casinomodell der Lizenzen zum Gelddrucken. 🙂

          • Maiko Laugun sagt:

            @Ben: Das Druckgeld der Zentralbank IST als solches schon eine Banksubvention und dient dem Finanz-Hochadel zu. Der Bürger haftet also schon BEVOR eine Bank Pleite gehen kann.

          • Ben sagt:

            Er haftet nicht mehr beim Schuldenschnitt als politischem Entscheid, dann gucken die betreffenden Banken etc. in die dunkle Abflussröhre.

    • Hannah sagt:

      Der Job des Staatsvollstreckers soll sogar für viele sehr attraktiv sein, neben den primären Konditionen können sie doch auch sekundär Machtgelüste ausleben.

  • Ben sagt:

    Unrecht im Rechtsstaat.

    Das Thema geht hier völlig unter… Ein Beispiel ist der Demokratiersatz Lobbying der sich listig legitimiert hat… Korruption ist so mächtig das viele schon beim verwenden des Wortes komplett erschlagen sind.

    Lustig ist stets wie wir ganze Gruppen als homogene Masse betrachten und mit Farblichen Attributen unsere Unfähigkeit zu differenzieren zeigen.

    Was hier fehlt ist ein neuer Respekt und Wertschärtung für den Feiertrag der Lohnempfänger und deren berechtigte Ansprüche an die Politik, den liberalisierte Märkte sind nicht willens noch fähig da etwas zustande zu bringen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ui. Aber wer macht den Tag denn zu einer Farce. Wieso gehen viele Arbeitende nicht mehr an den Umzug? Doch nicht wegen der Banken und den Lobbyisten, sondern weil ein paar pubertäre Arschlöcher den Tag der Arbeit in ihr persönliches kleines Schlachtabenteuer verwandeln und sich selbst und anderen politische Motivation vorlügen.

      • Hannah sagt:

        Das glaube ich nicht, denn dann könnten die Engagierten ja schnell den Umzug verlassen, falls die Krawallbrüder und -schwestern auftauchen, das ist immer möglich. Vielmehr liegt es an der Bequemlichkeit, die Menschen werden tags schon am Arbeitsplatz in relativer Unfreiheit ausgebeutet, da wollen sie die wenigen scheinfreien Stunden für sich haben.

        • Réda El Arbi sagt:

          Nun ja, viele Freunde von mir liebten es, am Umzug teilzunehmen. Seit sie Kinder haben kommen sie nicht mehr, weil sie die pubertären Provokationen des schwarzen Blocks und die vorhersehbare Reaktion der Polizei als Gefahr für ihre Kids einschätzen.

          Ausserdem ist in der Wahrnehmung vieler Linker der 1. mai in Zürich nicht mehr erntszunehmen. Ebenfalls, weils zu einer Chaotenfasnacht verkommen ist. Nicht besser als die Street Parade, aber einfach viel gewalttätiger. IEnmal jährlich Rambazamba. Wie Fussballkrawalle und genau gleich sinnvoll.

          • Alice im Wunschland sagt:

            seien wir doch mal realistisch – es ist nicht nur der sogennate schwarze Block der die Teilnahme am 1. Mai für Normalos verunmöglicht.
            Neben den zerstörrerisch veranlagnten, Idioten sind viel mehr die „harmlosen“ begeisterten und beifallklatschenden, Handybewaffneten MitläuferInnen, diejenigen die ein ganz normalen 1.Mai Umzug verunmöglichen!
            Gestern Abend im Zug;
            junge Frau zu jungem Mann; was machsch morn? ich gah a chli go remidemi machä und fruscht abbauä und Bullä chlöpfä! Sie; au ja da chumm ich au mit, ich lüt na minerä Kollegin a, die chunnt sicher au – da muäsch au ä mal debi sii! Nachhär gömmer na eis go ziä! Sit ich z Züri wohn bin ich na niä bi somä Ewänt däbi gsii – wird sicher luschtig, han am Friitig ja frei!

          • Irene feldmann sagt:

            Schauderliches Gespräch….tönt wie: jeder will bei einer HUNDSVERLOCHÄTÄ Dabei sein….

  • Mike sagt:

    1.Mai „Randale“ – interessiert das wirklich noch jemanden?

    • Alice im Wunschland sagt:

      ich kann mir durchaus vorstellen das es noch einige Menschen interessiert. so z.B. kleine Geschäftsleute deren Geschäfte beschmiert und demoliert werden! Oder auch Polizisten die mit ihrer Freizeit etwas besseres zu tun hätten als für den 1. Mai aufgeboten zu werden, oder auch einfach Menschen die in den betroffenen Gegenden wohnen. Nicht alle Bewohner dort finden es amüsant zu Haus bleiben zu müssen weil draussen der Mob tobt und die Gaffer fleissig knipsen!

  • Imhof sagt:

    Eher peinlich, wenn man dann noch lesen muss, dass dieser El Arbi selbst mal ein Linker war: „Ist sicher mehr als 10 Mal passiert. Aber noch zu Wohlgroth-Zeiten. Man wird halt älter.“ Die übliche Leier von Altlinken mit ihrer eigenen Vergangenheit.
    Vielleicht war einfach nur er ein Egomane, also das, was er der heutigen Jugend vorwirft. Vielleicht hatten alle anderen ausser ihm politische Gründe. Vielleicht hätte es ihm – statt wie er es heutigen Jugendlichen unterstellt – gut getan, sich mal mit politischen Inhalten auseinanderzusetzen.
    Mir als ältere Person wäre es zu jämmerlich, wenn ich an den Punkt komme zu sagen: „Man wird halt älter“.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ich bin immer noch Linker, nur eben kein gewalttätiges Arschloch mehr. Niemand, der in seiner frustrierten Wohlstandslangeweile denkt, er müsse Dinge kaputtmachen, um seinen Standpunkt darzustellen. Das überlasse ich den pubertären Milchschnäuzen.

      Die Inhalte sind hier nicht das Thema. Auch nicht die positiven Leistungen wie die Autonome Schule oder die Besetzungen gegen Wohnungsnot. Nur die schwachsinnigen selbstgerechten 1.Mai-Gewaltmasturbationen von Leuten, die denken, sie hätten auch nur einen Furz von politischen Mechanismen verstanden und die jetzt mit iPhone und überteuerten Turnschuhen aus Kinderproduktion in China Che Guevara spielen.

      In meinem Alter sieht man das und denkt: Ach Gott, sie spielen ja nur.

      • HansPeter Lechner sagt:

        „Kinderproduktion in China“ … ??? – Da MUSS ich Sie leider enttäuschen! Kinderarbeit gibt’s in China (prozentual) nicht häufiger als zB. in der Schweiz.
        Woher ich das weiss? Ganz einfach: ich lebte mal ca. 58 Jahre in der Schweiz – und nun seit gut 5 Jahren in China … .

      • Alice im Wunschland sagt:

        sind das alles wirklich nur pupertäre Milchschnäuze?
        Bis zu welchem Alter gilt man als Pupertierend und bis zu welchem Alter als Milchschnauz, lieber Réda?
        Und ausserdem, dass sie ein Linker sind das müssen sie niemandem erklären, dass ergibt sich aus vielen Beiträgen – ist ja nichts schlimmes und auch keine unheilbare Krankheit – gell!
        Also noch viel Spass beim Spazieren rund um’s Bellevue heute!

        • Réda El Arbi sagt:

          „Pubertäre Milchschnäuze“ definieren sich nicht durchs Alter, sondern durchs Verhalten. 😉

  • Maiko Laugun sagt:

    Entgegen jeglicher Logik steigen nach Ereignissen die Aktien-Titel der Versicherungen an der Börse. Das freut mich als KAPITALISTEN sehr! Es bleibt auch etwas für die kleinen Portugiesen übrig. Diese können dann als Spezialisten die Pflastersteine wieder einsetzen. Also, liebe Milch-Bubis, haut am 1. Mai kräftig zu! Die Portugiesen und ich bedanken uns schon jetzt! Hi Hi 🙂

    • Züricher sagt:

      Ja, das zerbrochene Fenster, das die Wirtschaft ankurblet, ist bekannt. Wenn Sie keine Steuern zahlen – als Kapitalist mit Grossbuchstaben würde dies sogar passen – würde es für Sie sogar noch aufgehen. Aber als Steuerzahler kommt mir angesichts der Tatsache, dass die 1. Mai Krawalle Kosten von knapp einer Million Franken verursachen, echt die Galle hoch. Und ob es angebracht ist, über dieses Geschehen versuchen zu witzeln, ist fraglich.

      • Maiko Laugun sagt:

        Die Rechten fordern harte Massnahmen. Die Linken gehen gegen das Kapital vor, vertreiben dieses und am Schluss bezahlen beide gemeinsam in Form von höheren Steuern die Staatsverschuldung. Der 1. Mai ist stellvertretend für noch andere Dinge. Aber als BLOCK-Freier Kapitalist gucke ich mir dies im fernen Ausland lebend schmunzelnd an und verdiene so ganz nebenbei steuerfrei an der Börse 🙂
        Währenddem sich ein Optimist und ein Pessimist streiten ob das Glas halbvoll oder halbleer ist, trinke ich als kapitalistischer Opportunist das Glas aus und beide merken es nicht mal. Hi Hi 🙂

  • lenista sagt:

    1.Mai in Zürich ist niedlich wie vieles in der Schweiz!

    Grüsse aus St.Pauli & Kreuzberg

  • Zibo sagt:

    Ich liebe diese Art von schwarzem Humor!
    Chapeau, Réda El Arbi!

  • Mücke sagt:

    Ich müsste schon schmunzeln, wenn sich herausstellen würde, dass Reda an einer unbewilligten Demo eins auf die Fresse bekommen hätte, eingelocht worden wäre und es ihm ziemlich mies ergangen wäre. HAHAHA

  • Georg sagt:

    Lieber Reda, lustig ist etwas anderes. Dieses Mal hast du leider wirklich voll daneben gegriffen. Ich habe schon besssssere Beiträge von dir leeeesen dürfen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Lieber Georg, nur weil du’s nicht lustig findest, heisst das nicht, dass es nicht witzig ist. 😉

  • tststs sagt:

    Ich kann mich seit einigen Jahren nur wiederholen: der 1.Mai, resp. die Nachdemo in Züri ist zur reinen Zirkusschau verkommen:
    Gladiatoren (schwarzer Block) treffen in der Arena (Helvetiaplatz, resp. 6-Lüüte-Platz) auf gefährliche Tiere (Polizei, wahlweise auch Bullen genannt), um den Pöbel (Gaffer, gerne mit Kinderwagen) bei Laune zu halten (Brot und Spiele). Gerne verwenden gewisse Senatoren spezielle Methoden um beim Publikum einen recht(en) potenten Eindruck zu hinterlassen und wiedergewählt zu werden (hey Probleme sind da um – beiderseitig – niedergeknüppelt zu werden)

  • Irene feldmann sagt:

    Kessel….

  • Irene feldmann sagt:

    Ahahahhaahhahahahaaahahahahahhahahahaahah!!!!!!! Neiiiiiii reda jez häschh dä bock abgschossäääää…..חחחחחחחחחח…..

  • Hoschi sagt:

    1) Nicht lustig.
    2) zeugt es von einer erschreckenden Unkenntnis der Forderungen des Schwarzen Blocks (nicht der Krawalltouristen, das ist ein anderes Thema).
    3) blöder süffisanter Unterton in diesem Artikel, den wohl alle noch irgendwie komisch finden.

    • Réda El Arbi sagt:

      Tja, es ist eigentlich vollkommen egal, was die Forderungen des schwarzen Blocks sind. Es sind die pubertären und egomanen Formen, mit denen er sie einfordert, die in der Kritik stehen.

      Gewalt und Intoleranz sind Zeichen einer ungeheuren Selbstgerechtigkeit, die der schwarze Block nun schon seit der Zeit zeigt, in der ich selbst noch Teil davon war.

      • KMS a PR sagt:

        der schwarze block verfügt weder über forderungen, noch inhalte. zerstörung ist deren einziges credo. ich reihe diese brüder in der untersten schublade, zusammen mit den neo-nazis ein.

        • Greentree sagt:

          Bin kein Fan des Blocks, aber deren einzige Position besteht im radikalen Zerstören des in ihren Augen radikalen Systems, muss man nicht gut finden, aber diskutieren und analysieren, inklusive der gesellschaftlichen Ursachen und nicht nur der radikalen Symptome.

      • Hoschi sagt:

        Eben falsch. Du scherst den Schwarzen Block mit seinen legitimen Forderungen und Aktionsformen über den gleichen Kamm wie irgendwelche Krawalltouristen. Das ist journalistisch bedenklich!

        Es kann sehr legitim sein, die Scheiben einer Bank einzuschmeissen. Ich finde es auch legitim, sich ausserhalb konventioneller Formen der politischen Artikulation zu bewegen, z.B. eine Demo nicht bewilligen zu lassen, weil man sich eben gegen ein System positioniert, in dem alles reglementiert, überwacht und mit Herrschaftsstrukturen durchsetzt ist. Ich finde es auch legitim Parolen auf Wände zu schmieren, weil es sich heute nur noch die Leute leisten können, öffentlich Werbung zu machen, APG Wände vollzupflastern, Immobilien zu kaufen, in den Zeitungen zu inserieren, usw. die genug Geld haben. Das ist bedenklich. Aber darüber möchten sich die ewigen 1.Mai Lamentierer gar nicht den Kopf zerbrechen, weil es die Grenzen ihrer politischen Phantasie sprengt.

        • Réda El Arbi sagt:

          Nun ja, Legitimität von Gewalt kommt in meiner Welt von Not und Selbstverteidigung. Die teuer gekleideten Milchbubis würden echte Not und Verfolgung nicht mal eine Minute ertragen, ohne nach dem Rechtsstaat zu schreien.

        • Mario sagt:

          Hoschi, Nomen est Omen, hm ??

  • Johannes sagt:

    Die rollenden Gartenwassercontainer sind auch nicht mehr das, was sie mal waren http://www.spiegel.de/panorama/polizei-testet-wasserwerfer-schaden-an-scheibe-durch-eier-und-baelle-a-965564.html .

  • Natali Kuster sagt:

    Ich hoffe einfach, dass die Polizei dieses Jahr endlich mal so RICHTIG HART durchgreift bei diesen linken Chaoten…

    • Réda El Arbi sagt:

      Ja, dieser blöde Rechtsstaat, der die Polizisten daran hindert, mal richtig hinzulangen, gopf.

      • Natali Kuster sagt:

        Eine unzimperliche Polizei haben nicht nur „Unrechtsstaaten“. Schauen Sie doch mal über die Landesgrenze hinaus. Es gibt genügend Beispiele, von gut funktionierenden Demokratien, wo die Rechte des Bürgers respektiert und geschützt werden, der Bürger aber richtigerweise auch hart angepackt wird, verhält er sich falsch. Respekt vor Autorität ist, entgegen dem Irrglauben von trötzelnden Kindern und betrunkenen (Ex-)Punker, eine intelligente, wohlstands- und friedensfördernde Tugend; keine Schwäche.

        • Réda El Arbi sagt:

          Ihrer Logik folgend waren die Sowjetunion, Nazideutschland und noch ein oder zwei andere Kandidaten eigentlich ganz geile rechtsstaatliche Konstrukte. Die verfügten über Polizei, die den Bürger auch mal „hart anfasste. Das ist nicht nur zynisch, das ist ein ganz spezielles Verständnis von „Rechtsstaat“.

          Im übrigen sagt der Ruf nach „hartem Durchgreifen“ mehr über den Rufer als über den Rechtsstaat.

          • Natali Kuster sagt:

            Bravo, der Vergleich musste ja kommen. Was halten Sie denn z.B. von Singapur? Dort traut sich niemand, auch nur einen Kaugummi auf den Boden zu spucken. Nulltoleranz bei Drogen. Und und und. Finden Sie auch, dass das ein böser, faschistischer Staat ist?

          • tststs sagt:

            ähhh Frau Kuster, lesen Sie Ihren eigenen Kommentar nochmals durch! Wollen Sie wirklich in einem Staat leben, wo sich der Bürger nicht mehr GETRAUT einen Kaugummi auf den Boden zu spucken (nicht aus Vernunftsgründen, sondern aus Angst vor Bestrafung, wie ein Tanzbär im Zirkus)?

          • Ariel sagt:

            Natali jedenfalls ein Staat, wo es keine Menschen mehr braucht, sondern nur noch Roboter als Systemmarionetten leben können.

          • Irene feldmann sagt:

            Stärke wächst nicht aus körperlichen Kraft, vielmehr aus unbeugsamen Willen. M. Gandhi….für Frau kuster.

          • Natali Kuster sagt:

            Prügelstrafen: Wer nicht hören will, muss fühlen. Ganz simpel.
            Willkür und Korruption: Ach, das gibts bei uns etwa nicht?

            tststs: Regeln müssen durchgesetzt werden. Nicht weil der Staat die böse Stiefmutter ist, die gerne bestraft. Sondern im Interessen ALLER Bürger, die an einem angenehmen und friedlichen Zusammenleben interessiert sind.

            Ariel: Diese Roboter und Systemmarionetten erschaffen den Wohlstand und die Sicherheit, die auch Querdenker wie SIE tagtäglich für selbstverständlich annehmen! Denken Sie doch mal drüber nach, aber echt jetzt!

            • Réda El Arbi sagt:

              Nun ja, informieren Sie sich doch bitte mal über den Begriff „freiheitliche Demokratie“. Darin ist Kadavergehorsam und Misshandlung der Andersdenkenden nicht beinhaltet.

              „Rechtsstaat“ bedeutet übrigens, dass es irgendwo geregelt ist, wie man mit Menschen umgeht, die sich nicht an die Gesetze halten. Es bedeutet, dass auch Menschen, die Gesetze brechen, Rechte haben. Drunter das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

              Ihrem Gedankengang zufolge müsste Folter und die Todesstrafe bei bestimmten Vergehen und Verbrechen wohl auch zum Instrumentum der Staatsmacht gehören. Das zeigt wirklich in Richtung totalitärer Staat.

          • tststs sagt:

            Hey Herr El Arbi, regen Sie sich nicht auf… so lange es ein Gesetz dagegen gibt, wird Frau Kuster Ihnen schon nichts tun…ich mein, den Nachbarn bestiehlt sie ja wohl auch nur darum nicht, weil es verboten ist…. Oder Frau Kuster? 😉

            tststs, ehrlich, ob so einem Menschenbild kann ich nur den Kopf schütteln

          • Natali Kuster sagt:

            Schauen Sie, genau das ist das Problem bei euch Leuten: Es gibt scheinbar nur schwarz und weiss. Leicht rechts eingestellt? Nazi! Erhöhtes Sicherheitsbedürfnis? Big Brother! Mitleid mit Opfern, statt Kriminellen? Menschenfeind!

            Zurück zum Thema: Was Sie schreiben, ist gut und Recht. Auf dem Papier. Wir reden hier aber nicht von AndersDENKENDEN, sondern von AndersHANDELNDEN. Wer sich z.B. an Kindern sexuell vergreift, sollte definitiv gewisse Rechte verlieren… Und mit dieser Meinung bin ich nicht alleine. Heisst das, dass ich auch dafür wäre, dass man Dieben die Hand abhackt? Nein! Wie oben erwähnt, es ist nicht alles schwarz und weiss. Wer A sagt, muss nicht immer auch gleich B sagen. Fakt ist jedoch, dass unsere bedingten monetären Bewährungsstrafen bei den allermeisten Leuten nur ein müdes Gähnen erzeugen, statt eine erzieherische und präventive Wirkung zu haben. Wer heutzutage ein (Erst-)Verbrechen begeht, kann wenig Geschick die Sache vertuschen und unbekümmert weiterleben…

            Feldmann: Sagen Sie das doch mal einem Mann, der seine Frau mit einer Axt abgeschlachtet hat. Bin gespannt, was so ein Mensch dazu meinen würde…

            • Réda El Arbi sagt:

              Ja, die Behandlung von Kriminellen ist in der Schweiz gesetzlich geregelt. Die Polizei hat die Staatsgewalt und Richtlinien, nach denen sie sie einsetzen darf. Die Entscheidung, in welchem Masse wird politisch getroffen. Die Gesetzgebung in der Schweiz ist ein demokratischer Prozess.

              Dann: Lesen Sie doch mal die einschlägigen Studien über die Präventivwirkung von harten Strafen.

              Und denken Sie, bei härtester Strafe, also Todesstrafe, würden keine Verbrechen wie Actmorde mehr geschehen, wegen der abschreckenden Wirkung? Dann schauen sie doch mal in die USA. Oder nach China, da steht sogar auf Korruption die Todesstrafe. Bewirkt überhaupt nichts. Wenn es ihnen hier zuviele böse Kriminelle hat, dann gehen Sie doch mal in ein Land, in dem die Polizei wirklich noch hart durchgreift. Willkommen in der Realität.

          • Hannah sagt:

            Natali, das was sie als angenehm empfinden, wäre für viele für andere eine Qual, zB in einem unfreiheitlichen und überregulierten Staat zu leben. Wer die Prügestrafe fordert, sollte selbst dazu bereit sein, sich anständig durchwalken zu lassen. Also nicht mit solchen niederen Instinkten immer nur auf die Kleinen abzielen, weil es an eigenem argumenativen Intellekt nicht hinreicht und man die Qualen selbst nicht ertragen muss. Natali ziehen Sie nach Afghanistan, wo sie ganz leicht die Chance auf individuelle Steinigkeit aufgrund ihrer humanen Unperfektion bekommen.

          • Hannah sagt:

            Zum Glück spielt Natali vermutlich keine beachtliche Rolle im Rechtssystem. Denn dass sie keine Ahnung von Strafrechtsgeschichte, Kriminologie, Psychologie und Soziologie hat, belegt sie aufs Trefflichste. In Nordkorea werden Menschen ihrer unfreiheitlichen EInstellung benötigt, vielleicht dort mal die Stellenanzeigen lesen.

          • Natali Kuster sagt:

            Nochmals: Es ist nicht Schwarz und Weiss. Wenn ich härtere Strafen fordere, heisst das längst nicht, dass ich die Scharia gut finde. Bitte bleiben Sie sachlich.

            Zur Behauptung, dass mehr Repression nichts bringt: Tatsächlich? Also gut. Dann bringen Sie mir doch mal sinnvolle Gegenvorschläge. Es ist allgemein bekannt, dass die Kriminalität bei uns konstant zunimmt (Kriminaltourismus hat Hochkonjunktur wegen unserer laschen Gesetzgebung und den luxuriösen Gefängnissen) und die Polizei massiv überfordert ist (auch wegen Sparmassnahmen). Was sollte man denn Ihrer Meinung nach tun, um zu verhindern, um das endlich einmal in den Griff zu bekommen? Wie man sieht, hat die bisherige Politik versagt…

            • Réda El Arbi sagt:

              Nun, eine Zivilgesellschaft zechnet sich dadurch aus, dass sie abweichende Verhalten auffangen kann, nicht darin, abweichende Verhalten zu unterdrücken. Das mit dem Unterdrücken ist Faschismus.

              Wir haben eine Gesetzgebung, eine der besten auf der ganzen Welt. Und wenn Sie wirklich das Gefühl haben, mit Strafen und Repression die Abweichler „in den Griff zu bekommen“, dann verstehen Sie nicht das Geringste von Ihren Mitmenschen. Es gibt keine Gesellschaft ohne Kriminalität, das liegt am Menschen. Gesellschaften, die versuchten, Kriminalität mit Gewalt zu bekämpfen, endeten im Faschismus.

              Sie wollen mehr Sicherheit? Dann auf Kosten der demokratischen oder der Menschenrechte. Entweder oder, wie die Geschichte beweist. Aber schauen Sie sich doch mal die Menschenrechtsberichte aus ihrem geliebten Singapure an …

          • Irene feldmann sagt:

            Natalie: alles was ich von ihnen lese ist Gefühle und Wut. Da wir uns nicht kennen nehme ich an das, sie ihre gründe haben, solle texte zu publizieren. Veränderungen in welcher Form auch immer FUNKTIONIEREN nur auf rationeller Basis, da die GEFÜHLE ja der Grund sind, weshalb das Chaos entstehen kann ( ihr axtmörder)…. M. Gandhi war ein wegführender Mensch in der Befreiung von Indien Frau Kuster er tat dies mit Willen und ( fast) Gewaltlosigkeit. Ihr Aufschrei für GERECHTIGKEIT und STARKE FÜHRUNG IST begründet bis zu dem Punkt, wo SIE ES auch mit Gewalt durchziehen möchten. Gewalt bringt nur Zerstörung, anderst zu denken ist naiv und einfach hilflos, en schüünä abiig noch…

          • Franzi sagt:

            Natali Sie sind Populisitin, Kriminalität gibt es in jedem Staat und sie können sie nur in extremistischen Diktaturen durch drakonische Strafen weiter reduzieren, dnan gibt es jedoch andere oppositionelle Kriminalität gegen dieses System via derer Definition. Die Kriminilaität in CH ist zudem sehr gering, es gibt somit keinerlei Handlungsbedarf. Sie scheinen einfach Langeweile zu haben.

        • Johannes sagt:

          Meinen sie dort, wo selbst friedlichen alten Demonstranten mittels Wasserwerfer Augen ausgeschossen werden, wie im spiessigen, konservativen und gestrigen Baden-Württemberg http://www.spiegel.de/politik/deutschland/stuttgart-21-protest-wasserwerfer-opfer-bleibt-auf-einem-auge-blind-a-722939.html ?

          • Natali Kuster sagt:

            Tragische Einzelfälle gibt es im Leben leider immer wieder. Egal, ob an einer illegalen Demonstration oder im langweiligen Büroalltag. Schlachten Sie bitte diese Einzeltragödie nicht weiter aus, als nötig.

          • Hannah sagt:

            Natali sind Sie der Troll Bernhard Bünzli?

        • tststs sagt:

          Frau Kuster, was meinen Sie mit „RICHTIG HART durchgreifen“. Verprügeln? Brot und Wasser in der U-Haft? Gummiknüppel aus Stahl?

          • Natali Kuster sagt:

            Wie das denn schlussendlich explizit aussehen könnte, liegt nicht in meiner fachlichen Kompetenz. Aber vom Bauchgefühl her, würde ich schon sagen, dass es zumindest in diese Richtung gehen sollte. Wer nicht hören will, muss fühlen. Das weiss jedes Kind. Und es ist nunmal eine traurige Tatsache, dass unsere bisherige „Gschpürschmi“-Taktik absolut kontraproduktiv war. Niemand nimmt die Polizei ernst. Das muss sich schleunigst wieder ändern.

          • Hannah sagt:

            Das ist vielleicht Massstab Ihrer fehlgeleiteten pädagogischen Ideale, aber sicher müssen die meisten Kinder, die nicht hören, auch nicht fühlen, sonst würden sie sich noch zu Charakteren wie dem Ihren entwickeln, ein Graus.

          • Freier Max sagt:

            Natali, Natali… Ich weiss nicht, was in deinem Leben alles richtig und was schief gelaufen ist. Ich für meinen Teil wünsche mir einen Nachbarn der mich nicht bestiehlt weil er mich respektiert, nicht weil er Angst hat. Wer nicht hören will muss fühlen? Richtig Hart durchgreifen? Ich weiss nicht vor was ich mich stärker fürchten würde, vor den Krawallen oder vor einer Gesellschaft in der zu viele Leute wie du denken.

          • Irene feldmann sagt:

            Übrigens sind sie auch die Natalie kuster , welche beim Blog GIFTCOCKTAIL ANSTATT MORPHIUM das Wort Gottes gepredigt haben….auch dort das GLEICHE MUSTER wie, ich bringe euch DIE WAHRHEIT….nein nicht ihre persönliche Meinung, das wäre noch akzeptabel…. Andern zu sagen wie sie zu sterben hätten, und noch weitere Migräne artige aussagen.

  • Sebastien Solution sagt:

    „Ich kann mich diesbezüglich nur wiederholen: Ich hab keine Probleme mit Drogen. Nur mit Cops.“ Keith Richards 1972

    • David Gantenbein sagt:

      Natürlich hat der keine Probleme mit Drogen, er ist ja auch stink reich und berühmt (quasi die Verkörperung des Establishment). Daher kann er auch nur beste Ware konsumieren und wenn irgendein Jugendlicher im Drogensumpf verreckt, kümmert es ihn wenig. Ist daher schon klar, dass er kein Problem mit Drogen hat. Allerdings bezweifle ich, dass der mehrfache Millionär heute noch viele Probleme mit der Polizei hat.

  • Sarah sagt:

    Ein altes Sprichwort lautet: Die Bierflaschen gehören nicht in den Kühlschrank sondern in die Wanne. 🙂

  • KMS a PR sagt:

    find ich gut. und für die polente gilt:
    – gummischrot ist zwar nett, schreckt aber zu wenig ab -> scharfe munition verwenden.
    – der gummiknüppel ist dazu da, eingesetzt zu werden.
    – tränengas wirkt erst dann richtig, wenn es hochkonzentriert mit distanz 1m zum gegner eingesetzt wird.
    – das selbe gilt für den wasserwerfer.
    – es macht nichts, wenn die kabelbinder das blut abschnüren, das gehört zur strafe.
    – um für nachhaltigkeit zu sorgen, bitte die arrestzellen erst am 2. folgenden arbeitstag wieder räumen.

    ich freue mich auf einen coolen, ersten mai!

  • tststs sagt:

    „… wollen endlich mal wieder richtig auf die K***** hauen…“ K*****?!? Kappe? Kotze? Kaserne? Kantonspolizisten?

  • Alice im Wunschland sagt:

    Dieser Beitrag sollte vermutlich ironisch/witzig gemeint sein – ich vermute eher, dass er ein toller Ansporn für gewisse Kreise sein wird. Die vorzeitg frei gelassene A.Stauffacher hat ja dadurch genügend Zeit gehabt alles gründlich vorzubereiten und organisieren!
    Und die vielen Gaffer mit ihren Handys werden einen spassigen Tag/Abend erleben – die Haus- und Geschäftsbesitzer einen „erfreulichen“ Morgen und die Angestellten der Versicherungen viel Arbeit für die nächsten Tage!

    • Réda El Arbi sagt:

      Ich glaube nicht, dass irgendwer, ausser völlig humorfreie Menschen, sich von dem Beitrag irgendwie angespornt fühlt. Das wäre so, wie wenn man jemanden sagt „Mach dich zum Idioten!“ und er mit leuchtenden Augen antwortet: „Au Ja!“.

      • Ragl sagt:

        hehe…..

        ….nun denn, lieber Reda, glaub mir – solche Idioten gibts in echt zur Genüge….. 😉

        Genauso wie es so Humorlose gibt =)

        Schoene erschte Mai =)

      • KMS a PR sagt:

        au ja! 🙂

      • Alice im Wunschland sagt:

        Lieber Reda
        glaub mir; ich habe Humor! Und zwar sehr, sehr viel, ausserdem eine riesen Portion guten Glaubens an die Vernunft von Menschen, sonst hätte ich schon längst aufgegeben meinen kleinen Laden nach jeder Demo wieder in Stand zu stellen!
        Und glaube mir ebenfalls solche , wie du sie nennst, Idioten gibt es leider mehr als genug! Und die dazugehörenden Gaffer mit Handy ebenfalls. Sonst bekäme ich nicht nach den Demo’s hin und wieder Bilder zugeschickt.
        Deshalb finde ich deinen Beitrag leider nur begrenzt lustig – tut mir leid!

        • David Gantenbein sagt:

          Zu Humor gehört, dass den nicht alle teilen. Das hat wenig mit viel oder wenig Humor zu tun, sondern mit der Wahrnehmung und den Assotiationen, die ein einzelner mit dem gesagten tätigt.
          Kurz gesagt: man muss es nicht lustig finden und darf dies auch Kund tun.
          Sätze wie „Glaub mir, ich habe Humor.“ sind hingegen meist kontraproduktiv, da sie beim Leser genau das Gegenteil implizieren („die hat garantiert keinen Humor, wenn Sie das extra erwähnen muss“).
          Wenn man etwas nicht lustig findet, sollte man sich nicht rechtfertigen (nicht zu lachen ist weder falsch noch richtig), sondern wie ein guter Kritiker einfach gut nachvollziehbar darlegen (z.B. „Ich finde das nicht lustig, weil ich immer den Dreck wegräumen darf.“) und auch akzeptieren, dass es andere trotzdem lustig finden.

    • KMS a PR sagt:

      es bleibt ja zu hoffen, dass tante stauffacher, (in den 80ern übrigens „frau meier“ genannt), gewalttätig da ist – dann kann man sie endlich wieder einlochen.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.