(Christopher) S wie Shitstorm

Werbung für Haargel? Duo Hänni Chrissi S.

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«Good Time» von Luca Hänni feat. Christoph Spörri alias Christopher S ist ein grausiges Lied, keine Frage. Fürchterliches Refraingebolze, unterlegt mit synthetischem DJing-Aphrodisiaka für Teenager-Mädchen. Die bescheidene Qualität von Hännis und Spörris Machwerk war aber nicht der Grund für den Shitstorm, der letzte Woche über die beiden hereingebrochen ist, sondern ein gemeinsamer Auftritt beim Jugendsender Joiz vom 10. April, an dem das Duo Good Time vorgestellt hat.

Haenni Chrisi S

Schau genau mit Chistopher S und Luca Hänni.

Steven Darrien Busse, DJ in Clubs wie dem Café Gold in Zürich, entdeckte ein paar Tage später, dass Christopher S‘ DJ-Equipment während dieses Joiz-Gigs völlig falsch verkabelt war (der Mixer hing nicht einmal am Strom). Er machte von dem Clip einen Screenshot, postete diesen dann mit träfen Kommentaren an sein Facebook-Profil und entlarvte damit Christopher S als Arme schwenkenden Trockenschwimmer und Schattenboxer. Der Effekt war überwältigend: Das Bild verbreitete sich wie ein Virus auf Facebook und generierte innert kürzester Zeit zigtausende Likes.

Letztendlich landete der Joiz-Clip gar auf der englischsprachigen Facebookseite DJ Fails, von wo er abermals hundertfach geteilt wurde, was dem Bashing des entlarvten Playback-Duos gar internationale Dimensionen verlieh. Es dauerte nicht lange, bis sich die ersten Luca Hänni-Fans einschalteten und Steven Darrien Busse mit, mehr niedlichen als verletztenden, Kommentaren wie «Darrien du Mainstream-Opfer! Mach es doch besser. Gewinn du mal 2 KCAs (Kids Choice Awards), dann kannst du reden. Du denkst du wärst auch «Boss»? Denkst du, die beiden nehmen deine Scheisse ernst?» bombardierten. Selbstverständlich erwiesen die Hänni-Anhänger ihrem Idol damit einen Bärendienst und befeuerten den Shitstorm nur zusätzlich.

Kurzum: Luca Hänni und vor allem Christopher S sahen sich vergangene Woche umbrandet von einem Facebook-Ozean aus Beleidigungen, Schmähungen und Spott. Bloss… Warum die ganze Empörung? TV Shows funktionieren nicht ohne Playback. Musiker in Schlagersendungen schwenken Gitarren, obschon in ihren Songs kein einziges Gitarrenriff zu hören ist und selbst bei den TV-Auftritten der grössten Pop- und Rockstars kommt höchstens die Stimme nicht ab Konserve. Wieso also provoziert der offensichtliche Playback-Auftritt von Christopher S einen Sturm der Entrüstung? Vielleicht weil er gerade eben so offensichtlich war: Hätte sich der Joiz-Techniker die Mühe gemacht, das DJ-Equipment korrekt zu verkabeln, wäre der Shitstorm ausgeblieben.

Eventuell liegt es aber auch an der Berufsethik von Christopher S, der die Kunst selbst für eine kleine Auffrischung seines Bankkontos jederzeit über die Planke gehen lässt. Bei allem was der Berner DJ tut, wird man das Gefühl nicht los, dass es um Zahlen und Chartsplatzierungen geht und nicht um Musik, nicht zuletzt auch bei seiner jetzigen Kooperation mit Luca Hänni. Wer als 44 jähriger dermassen auf Teenager-tauglichkeit getrimmte Songs wie Good Time oder I Can’t Get No Sleep veröffentlicht, braucht sich nicht zu wundern, wenn auf Facebook jede sich bietende Gelegenheit für einen Shitstorm genüsslich genutzt wird.

Hier noch das Video des Auftritts. Auf eigene Gefahr.

Alex FlachAlex Flach ist Kolumnist beim Tages Anzeiger und Club-Promoter. Er arbeitet unter Anderem für die Clubs Supermarket, Hive und Zukunft.

112 Kommentare zu «(Christopher) S wie Shitstorm»

  • baaaduumtsss sagt:

    also sryy aber das was luca mit seinen 20jahren erreicht hat ist einfach nur lobenswert. Er macht mit 20karriere und war schon 2x in L.A und das kannst du lieber herr darrien nicht von dir behaupten^^ ich kann ja verstehen das du neidisch bist auf das was luca und chris erreicht haben aber bitte lass das demnaechst an deine turn tables oder so raus anstatt damit zu versuchen aufstand in der öffentlichkeit zu erregen.
    zum thema chris nutzt luca aus oder so^^ die beiden haben sich bei den swiss music awards getroffen und sich von anfang an mega gut verstanden und dann kamen BEIDE auf die idee zsm. ein projekt zu machen und SO kam es auch zu der zusammenatbeit(; ausserdem tun hier alle so als waeren luca ind chris geld geil..sry aber luca spendet soo viel er hilft der organisation fuer blutkrebs und spendet einfach so viel und geld ist das letzte woran luva groß denkt sryy aber labert nicht wenn ihr kein plan von etwas hat.
    warum hatet ihr ihn hae? weil er seinen traum lebt.?weil er das was ertut liebt. weil er fuer die musik lebt?.weil er seien fans die er stolz fännis nennt endlos liebt? weil er so vielen menschen ein lächeln ins gesicht zaubert? weil er so jung schon so viel erreicht hat? weil er kranken und armen kindern hilft und viel geld spendet? weil er was gutes tut? weil er fuer seinen traum gekaempft hat? weil er huebsch ist? weil er ne tolle stimme hat? weil er herz hat? weil er mit viel gefuehl singt?… ich koennte so viel auflisten aber verammt nochmal WARUM? da faellt euch auch nixx ein stimmts? wer jetzt mit spast oder so kommt sryy aba so antworten sind voll fuern arsch^^ kommt mal so weit wie luca und chris um ueber sie urteilen zu koennen!.
    und JA! ich bin fänni sogar spönni und wisst ihr was? ich bin verdammtnochmal stolz drauf. ihr kennt luca sowohl chris nicht um ueber sie urteilen zu koennen. fragt mich was ueber luca und ich kanns euch sagen. sryy aber ich schätze im gegensatz zu VIELEN anderen hier das was die beiden erreicht haben und steh voll und ganz hinter ihnen aber ich finds respektlos wie manche hier ueber die beiden reden. singt die welt playback ist das normal aber machen das 1x luca und chris dann rastet die welt aus ehj. ich habe beide schon live gesehen und gehoert und das hat einfach nur spaß gemacht luca singt mit SO viel leidenschaft ubd live ist das wirklich NOCH besser.

  • Pyro Basel sagt:

    Hahaha FÄNNIS hahaha…… mehr bruchts nid zum sage…
    Es findet jedi Show es paar dummi wo kaini Asprüch in Sache Musik hän…hahaha
    Gogogo verteidiged euri beide Wannabes!

  • Louis Bisang sagt:

    Hahahahahahaha… ich lach mich krumm!!!

  • Flumi sagt:

    Jetzt hat dieser Darrien ein Paar Fans mehr auf seiner Fb page. Der fame hat dir sicher gut getan

    • Darrien sagt:

      So viele sind es nicht einmal. Aber klar, ich mach den ganzen DJ-Kram ohnehin nur wegen Money, Fame & Bitches, yo! 😉

    • holger makrele sagt:

      Also Darrien, jeder hat seinen Musikgeschmack….ich habe mir jetzt ebend den Titel ..Good Times..ganz in Ruhe angehört, also ich finde klingt gut….und ich habe mit meinen Gehör auch gehört, dass Luca Hänni zum Playback singt, man hört das( nur mal am Rande) Warum soll ein DJ eigentlich nicht mit einem Rockstar was zusammen machen? Natürlich geht es immer um Geld, aber diese Zusammenarbeit sehe ich eher als Glücksfall für beide. Ich habe natürlich keine Ahnung, was beide für einen Vertrag haben. Ist Luca nur die Gelddruckmaschine für Spörri? Hänni ist erst 19 , dann wird es noch peinlicher, wenn bekannt wird, dass er ihn nur benutzt hat.

      • Flumi sagt:

        Wenn ich Fb Pages von den beiden anschaue glaube ich das die zwei noch lange zusammen arbeiten werden. Bei Christopher S weiss man was er kann. Hat es schon einige Male an den Tag gelegt. Diesen typen liebt man oder hasst man. Eine zwischenlösung gibt es nicht und darum wird er immer wieder zwischendurch gehatet. Aber dank diesem darien wird ihr lied nun tausendfach gehört. Egal ob mit oder ohne kabel, playback nicht playback. Die diss geschichten der letzten tage werden noch mehr geld in die kassen fliessen lassen. Und noch was? Arbeitet ihr gratis? Oder habt ihr das gefühl sie mache ein album so aus spass ohne geld
        Zu verdienen?

        • Alex Flach sagt:

          Ich denke jeder Musiker möchte mit seiner Musik Geld verdienen. Jedoch gibt es einerseits Musiker, welche die Musik, respektive die musikalische Qualität, in den Vordergrund stellen und solche, die das Geldverdienen priorisieren. Wie stark die eine oder andere Seite gewichtet wird, ist von Act zu Act unterschiedlich. Was mich betrifft: Ich mag Musiker die sich treu bleiben, die Songs auf den Markt bringen, hinter denen sie (was den künstlerischen Anspruch betrifft) zu 100% stehen können und die während der Produktion nicht immer mit einem oder gar beiden Auge(n) auf die CH-Hitparade schielen.

          • Flumi sagt:

            Gute Antwort Herr Flach. Gehen sie doch mit hänni oder s was trinken und fragen was ihr genaues ziel ist. Dann sind sicherlich bei ihnen auch ein paar fragen beantwortet. Weil jeder seine meinung hat heisst es nicht das man die eigene meinung jemandem aufdrängen muss.

          • Alex Flach sagt:

            Ich würd’s nicht als „aufdrängen“ sehen sondern als kundtun. Und wenn kundtun nicht mehr erlaubt wäre, dann würde das den Job der Presse (von der auch Luca Hänni abhängig ist) ziemlich erschweren, finden Sie nicht? Zudem finde ich es gefährlich Leuten die anderer Meinung sind als man selbst den Mund verbieten zu wollen. Wir schalten hier ihre Kommentare ja auch frei und versuchen nicht Ihnen Ihre Meinung zu verbieten.

  • Mike sagt:

    Der alte Mann der da am DJ Pult rumhampelt, ist ein fantastisches Beispiel weshalb man sich nicht tätowieren soll.
    Wirkt extrem prollig und sieht im Alter einfach nur noch Scheisse aus 🙂

  • Lukas sagt:

    Alter Schwede, selten so fremdgeschämt, was für ein lächerlches Video. 🙂

  • Darrien sagt:

    Von der Musik mag man halten, was man will und gerade bei der heutzutage grassierenden Autotune-Seuche darf man Playback als normaler denn je betrachten. Mich stört eher der Umstand, dass hier ein DJ auf enorm stümperhafte Weise in Szene gesetzt wird, den es für die Aufführung des Liedes eigentlich gar nicht braucht, weshalb es auch nicht mehr wirklich etwas mit Playback zu tun hat. Der DJ wird zum Hampelmann degradiert, der wild auf irgendwelchen Knöpfen herumdrückt und dabei möglichst cool in der Luft umherfuchtelt. Das ist aber definitiv nicht das, was die Arbeit eines DJ ausmacht.

    Und als wäre das nicht schon lächerlich genug, setzt das Equipment dem ganzen eben noch die Krone auf. Bei sonstigen Playback-Auftritten kommt ja auch keiner auf die Idee, die Band mit einem Keyboard ohne Tasten oder eine Gitarre ohne Hals auszustatten, weil man sich des Spottes gewiss sein könnte.

  • deinemutter._. sagt:

    Leute warum müsst ihr dazu eure Kommis abgeben?“! jeder hat seinen Geschmack den kann er auch für sich behalten! Ich selber bin Fänni und Leute die meinen Luca kann nichts?! kennen seine Geschichte nicht!:( </3 Proud Fänni!<3

  • StromKreis sagt:

    Ich finde die Diskussionen über diese zwei einfach witzig… Hätte die bei dem Sender die Kabel korrekt angeschlossen hätte kein Mensch was gesagt. Bei Joiz kommen häufig Bands die wirklich Live spielen, da dürfte man erwarten das ein DJ ebenso Live spielt. Daher finde ich es gut das Darrien es veröffentlicht hatte und das Alex hier einen Bericht dazu verfasst hat.

    Den ich sehe es so häufig das selbst DJs in einem Club nicht mal selber Mixen sondern nur eine CD laufen lassen oder das man einem DJ die Kabel verbinden muss weil der keinen schimmer hat wie was eingesteckt wird. Vor allem bei solchen, bei denen man es nie erwarten würde…

    Ich persönlich finde das den Gästen oder zuschauer gegenüber nicht fair.

  • groovy sagt:

    Hallo Leser
    Was die meisten Luca lovers hier nicht verstehen, Luca steht für einmal gar nicht so im Vordergrund.
    Wenn Luca seine Musik liebt und seine Fännys auch, ist ja alles bestens.

    Christopher S war mal ein DJ, das heisst Disc Jockey, dies ist eine Tätigkeit, in der man seine geliebten Vinylplatten (Schallplatten) schwer auf die DJ Kanzel schleppte und sein bestes gab um dem Puplikum einige schöne Tanzstunden zu bereiten.
    Für einige unter uns ist dies wie ein Glaubensbekenntnis.
    Christopher S hat diesen Titel in meinen Augen verspielt, nicht weil er mit Luca rumzieht,
    sondern weil er diese Kinder und Luca schamlos ausnutzt um mehr Profit aus der Musikindustrie zu sich umzuleiten.
    Natürlich ist das sein Recht und es soll im gegönnt sein.
    Aber solche Musikanten sind Prostituierte und gehören nicht ins Fernsehen sondern in Verrichtungsboxen.

    • Maria sagt:

      Ich glaub kaum, dass die Nutten in Altstetten so wahnsinnig scharf darauf sind mit diesem Opi ihren Arbeitsplatz zu teilen…

  • giguuuus sagt:

    Finde es immernoch sooooo lustig, in den meisten Kommentaren wird hier die Musik von Luca verteidigt. Wird hier (und auch schon auf Facebook) überhaupt gelesen?? Die Screenshots zielen indeutig auf die mangelnde Kenntnis seitens Christopher Spörri/Joiz Techniker ab, ihr Equipment richtig – oder überhaupt anzuschliessen. Und das ist halt eben ein Qualitätsindikator. Für Urheber und dessen Freunde ist ja klar dass im TV Playback normal ist, man kanns aber auch glaubwürdig aussehen lassen. Musik hören kann ja jeder was er will, stand auch nie zur Diskussion. Also weshalb die aus dem Kontext gerissenen Kommentare? Lieber mal aufs Maul sitzen anstatt ahnungslos rumlabern.

  • Puya Shademan sagt:

    hahah Alex liebe deine Blogs ! Und gebe dir natürlich vollkommen recht was diesen Shitstorm angeht.

  • Lisa sagt:

    Luca ist der Allerbeste & seine Musik ist der Hammer 🙂
    Ich finde, wer seinen Musikgeschmack nicht mag, der muss ihn ja trotzdem nicht so kritisieren!
    Er hat seine Fännis und mehr braucht er nicht!
    Luca, weiter so! <3

  • holger makrele sagt:

    Also wenn man den ganzen Mist hier liest, könnte man meinen in der Schweiz wird der Mond mit der Stange weiter geschoben…also ehrlich was soll das eigentlich..was denkt ihr eigentlich wie die sogenannten hyper, super ,hyper Stars ihre Bühnenshows machen….alles aus der Tube, aber auch alles…ich bin Haustechniker in einer Stadthalle…bei einer Zugabe von den AMIGOS wurde sogar die falsche MP3 eingelegt…..es hat niemand gemerkt…als Unbeteiligter merke ich aber, dass hier auch sehr viel Neid im Spiel ist. Für mich ist es trotzdem immer wieder etwas besonderes, dass Maurerlehrling LUCA uns sooooooooooooo viel Freude und Leben schenkt und nur das zählt. Ich will Freude empfinden, wenn ich so einen jungen Menschen beim singen zuhören darf und mir gefällt das dann auch noch. Eine Anmerkung zum Schluss…Ihr Schweizer solltet eigentlich mega stolz sein auf eurer Exportprodukt..Luca Hänni !!!!!!!!!!!!

    • Alex Flach sagt:

      Definitiv Geschmackssache, aber ich finde Ihre Leidenschaft für Luca Hännis Musik ziemlich inspirierend. Das mit dem Playback steht im Text. Vermutlich einfach übersehen: Bloss… Warum die ganze Empörung? TV Shows funktionieren nicht ohne Playback. Musiker in Schlagersendungen schwenken Gitarren, obschon in ihren Songs kein einziges Gitarrenriff zu hören ist und selbst bei den TV-Auftritten der grössten Pop- und Rockstars kommt höchstens die Stimme nicht ab Konserve. Wieso also provoziert der offensichtliche Playback-Auftritt von Christopher S einen Sturm der Entrüstung? Vielleicht weil er gerade eben so offensichtlich war: Hätte sich der Joiz-Techniker die Mühe gemacht, das DJ-Equipment korrekt zu verkabeln, wäre der Shitstorm ausgeblieben.

  • Rahel sagt:

    Das ist doch Lächerlich was ihr ,hier schreibt da fehlen eim die worte

    • Alex Flach sagt:

      Liebe Rahel: Wenn Du sowas schreibst, dann wär’s supi wenn Du’s auch noch begründen würdest, wieso du nicht einverstanden bist. 🙂 Sonst bringt’s nicht sooooooo viel.

  • Dr. Marcel Kraus sagt:

    Lieber Luca, Lass dich von der Kritik im Internet wegen dem Playback bei Joiz-TV nicht beeindrucken. Das sind vor allem Neider und missgünstige Personen, die sich über deinen grossartigen Karrierestart im Musikbusiness ärgern. Ich habe deine 3 Alben gekauft und bin voll begeistert.

  • Mark sagt:

    Ein Kampf der Geschlechter ?? Zahnspangen gegen Zahnprothesen …..lol
    Tatsache ist: ein junger Schweizer Musiker > Luca Hänni .. wenn man auf seine FB Seite blickt ..junge Teens die ihn und seine Musik lieben,was will man mehr in der heutigen Zeit.. junge Vorbilder ist doch was schönes; wer seine Musik nicht mag… auch gut…aber so persönliche Kommentare zwischen zwei Usern hier in diesem Blog lässt erkennen,dass es mit den Älteren leider auch nicht mehr weit her ist… also besser …. Mund zu und sich leise verabschieden…

    • KMS a PR sagt:

      es ist unhöflich, den alten das wort zu verbieten. ich habe zwar keine ahnung, dafür hier aber sehr viel erfahrung. 🙂 ausserdem. sie werden während des alterungsprozesses feststellen, dass man automatisch nach hinten vergleicht, vor allem was qualität anbelangt.

  • KMS a PR sagt:

    ps. liebes stadtblog-team. ich würde gerne morgen einen schönen ironischen artikel über die heutige akademiker-fasnacht lesen. herr arbi könnte sich beispielsweise als banker verkleiden und sich in die kämbel einschleichen, (vorausgesetzt er legt sich noch rasch einen anständigen haarschnitt zu). 🙂

  • Anna sagt:

    Was ist eigentlich so schrecklich wenn ein Mädchen Zahnspangen trägt? Ist das die einzige Qualifikation die bei Ihnen Musik erfüllen muss? Sie darf der sogenannten Zahnspangenfraktion nicht gefallen, dann ist gut ….

    Dieses Geschreibsel hier lässt sich doch ganz einfach mit Ihrer Funktion als Clubpromoter und dem Kleinkrieg in der Schweizer DJ Szene erklären. Genau so wie der Beitrag, der das alles ausgelöst hat …
    Bezechnend, dass hier die ganzen Hasstiraden vor allem von Männern kommen …

    Und so was sogar noch in einem Stadtblog …. Traurig.

    • Alex Flach sagt:

      Wo jetzt der Zusammenhang zwischen Club-PR, einem ominösen Kleinkrieg in der Schweizer DJ-Szene und der Tatsache, dass man Christopher S‘ Musik nicht mag liegt, erschliesst sich mir jetzt nicht so ganz… können Sie mich aufklären, liebe Anna? Auch unter Berücksichtigung der Tatsache dass nur ein winziger Bruchteil der Leute welche den Ausgangspost auf Facebook geteilt haben DJs sind? Vielleicht etwas mit Fakten und unabhängig von luftigen Verschwörungstheorien?

      • KMS a PR sagt:

        genau. und wenn man als mangelnd talentierter die öffentlichkeit bemüht, wie herr s., muss man halt auch ein dickes fell haben. so nebenbei und ich find’s noch immer witzig. in den 80ern wurde mal der tomas anders von modern talking (würg), von einem boulevard-blatt als „solariumsgegerbte sangesschwuchtel“ tituliert. daraufhin prozessierte er – ohne erfolg und der richter meinte „wenn man sich so in der öffentlichkeit suhlt, muss man sowas schon einstecken“. fragen?

        • tststs sagt:

          Hier liegt doch genau der Hund begraben lieber Rittermann, Sie können/dürfen/müssen ruhig sagen: „Die Musik von DJ SXY gefällt mir nicht, weil sie in meinen Ohren seicht tönt.“ Das ist jedoch etwas ganz anderes als die Aussage „DJ SXY ist mangelnd talentiert.“
          Natürlich sollte der DJ ein so dickes Fell haben (resp. so viel Verstand haben), dass Hasstiraden – auch wenn ich hier auch keine erkenne – mit einem müden Lächeln ertragen können.
          Aaaaaber, der Hasstiradeur muss sich halt dann schon auch gefallen lassen, wenn man ihm seine Intoleranz vorhält….und ich meine jetzt nicht Intoleranz gegenüber anderen Geschmäckern, sondern Intoleranz gegenüber dem Talent/Qualitätsbegriff anderer….

          • KMS a PR sagt:

            ja mein gott. frau ts. sie sprechen schon wie meine werte gattin. „das ist gutes gemüse – du magst es nicht, aber es ist nicht sch****e!“ aber gut. man sagt ja, jeder habe irgendein talent. ich empfehle daher dem herrn s., dass er mal in sich geht, wieder herauskommt und das macht, was er wirklich kann.

    • KMS a PR sagt:

      liebe anna. wir sind halt gerne mal etwas sarkastisch. für mich sind das keine „hasstiraden“ sondern interessante dialoge über die auswirkungen schlechten geschmacks. und. sind wir ehrlich. die jugend ist diesbezüglich ja nicht unbedingt ein gradmesser bezüglich qualität; wahrscheinlich drücken die zahnspangen auf irgendeinen zentralen nerv. 🙂

  • Ja, natürlich darf jeder das hören was er möchte…
    Doch wenn einige dieser Retortenkünstler das Feld räumen würden mit dem seit Jahren immer gleichtönenden StampfStampf Sound, würdet ihr vielleicht in dem See von Mittelmässigkeit einen neuen Künstler entdecken.
    Nur als Erinnerung: die erste Platte von Coldplay wurde in der Schweiz im Radio so gut wie nicht gespielt. Dabei hätte man sie da schon entdecken können.

  • Andrea sagt:

    Also den Bericht hättet ihr euch auch sparen können …… wie kann man nur so unfair sein …….. es ist doch die Sache der Anhänger von Luca und Chris was sie hören wollen und was nicht. Wir leben in einem freien Land und jeder kann hören was er möchte, wem´s nicht gefällt, wegschalten. Ganz einfach. Nein ich hab das Gefühl ihr braucht das …… immer das suchen nach den Fehlern der Anderen. Kehrt doch mal vor eurer eigenen Tür, da findet ihr bestimmt auch genug Müll zum wegräumen. Und was gefällt und was nicht, das überlasst doch einfach mal den Fännis. Ausserdem sind Chris und Luca ein super Team, die beiden harmonieren richtig toll miteinander. Vielleicht spricht bei euch auch nur der Neid raus. Und das es nur um Zahlen geht …….. naja ganz richtig ist das nicht, denn in erster Linie geht es um die Musik und den Spaß den man dabei hat, aber natürlich auch um Zahlen, denn von Luft und Liebe ist noch keiner satt geworden und Rechnungen können davon auch nicht bezahlt werden!!!!!!

    • Réda El Arbi sagt:

      Ja, aber jeder darf auch schlecht finden, was er sieht oder hört und das genauso mitteilen. Freies Land.

    • Alex Flach sagt:

      …alles richtig, finde ich. Jedoch… gehört es nicht auch zur Charakteristik eines freien Landes und dessen Bewohnern, dass andere eine andere Meinung haben dürfen als die eigene und diese auch kundtun dürfen? Du hast Deine eben kundgetan, so wie ich meine. Ich akzeptiere Deine, du meine. Ich find’s von A – Z Schrott, du findest es klasse. Und wer recht hat spielt irgendwie gar keine Rolle.

      • Irene feldmann sagt:

        Es geht nicht ums Recht haben, es geht um verschiedene Geschmäcker, deshalb existiert die Vielfalt. Andrea nicht persönlich nehmen, genieß es einfach….

      • tststs sagt:

        Mhmmm, und trotzdem beharren immer alle darauf, etwas rechter zu haben 😉

        • KMS a PR sagt:

          das liegt in der menschlichen natur. einer muss ja der dominus sein.

        • KMS a PR sagt:

          einverstanden. die peitschenschwingende zunft, demnach, beinhaltet beide geschlechter. wo wir doch heute schon akademiker-fasnacht haben -> die gründung einer peitschen-zunft wäre eine bereicherung. ich würde dann einige höhere banker in der kämbel anketten – und dann – hossa! und die rübe des böögs würde auch schneller fallen unter dem schafott.
          nanana!!? hähä.

    • KMS a PR sagt:

      …ja aber…wenn es um die musik ginge, dann würden die beiden frösche ja was vernünftiges machen, nicht?! und keine mies gefakten,“üter-pop-liedli-für-zahnspannen-träger/innen“. oder nöd? 🙂

    • SrdjanM sagt:

      Ach, das „ist nur meine Meinung“ finde ich jetzt nicht wirklich überzeugend…

      Wenn jemand der so gerne die öffentliche Aufmerksamkeit sucht, sich dabei so zum Trottel macht, dann verdient er es dafür auch vorgeführt zu werden.
      Und wenn etwas inhaltlich und formlich ganz objektiv Schrott ist, dann ist es einfach nur Schrott.
      Man darf es mögen, es bleibt aber Müll.

  • Irene feldmann sagt:

    Das Kind im Mann….wenigstens sind die Tatoos…geil…:)

    • KMS a PR sagt:

      als äh. insider, liebe frau feldmann, kann ich ihnen sagen. wer als mann stärnli und schleifeli trägt, wird einer etwas äh-speziellen gattung unterstellt. im klartext. diese tattoos wären sogar als jugendsünden unverzeihlich. da tut einem ja der tättowierer leid.

      • Irene feldmann sagt:

        Ich habe Sprechverbot mit ihnen.

        • KMS a PR sagt:

          das ist aber schade. lassen sie sich so leicht beeinflussen? oder zeigt das auf, dass „die eva dem adam..“ doch untertan ist? hä?

          • Irene feldmann sagt:

            Philip, ich wünsche mir gute ENERGIEN. Sie haben in vielem recht doch der Preis dafür ist zu hoch. Ich möchte mich nicht mit einer Person untern den selben Schirm stellen, welcher SEINE WAHRHEIT immer so schmerzhaft andern rüberbringt. Adam ist ein toller Mann, sie auch rittermann….der Unterschied ist Sensibilität für das andere, hat nichts mit der SVP zu tun, es ist genetisch bedingt.

          • Adam Gretener sagt:

            Frau Feldmann, es rührt mich, Sie sind eine Löwin. Aber verschleissen Sie sich nicht. Es ist es nicht wert.

            Ödipuss hat ihm halt was mitgegeben, dass er auch im hohen Älter nicht los wird. Wir sprechen uns bei Kohler.

      • KMS a PR sagt:

        verstehe ich frau feldmann. und habe kein problem damit. ich will ihre energien keinesfalls zerstören; geschweige denn ihre reputation. man muss sich wirklich nicht mit mir abgeben, wenn man das nicht möchte – wo kämen wir da auch hin, (ausser in die hölle). 😉

        • Irene feldmann sagt:

          Ich werde da sein Adam…:)…. Und für den höllenknecht, es gibt keine Hölle, sie haben sich zu früh gefreut….:)

  • KMS a PR sagt:

    à propos. es gab ja beispielsweise schon in den 80ern reinen kommerz, wobei diese exponentinnen hauptsächlich weiblich waren; man erinnere sich mit grauen an die kleine blonde mit den grossen möpsen -> http://www.youtube.com/watch?v=TD33AxebRAg
    war aber – im gegensatz zu den beiden gezeigten herren – noch nett anzuschauen.

  • Patrick sagt:

    Nach unzähligen „DJ Fails“ mit schlecht verkabelter Technik kann ich mir dieser weitere „Fail“ gar nicht mehr so richtig vorstellen…
    Ich wittere da eine „schlechte PR ist besser als keine PR“ Kampagne 😀 Schliesslich wird jetzt sogar auf dem Stadtblog darüber diskutiert 😉

    • KMS a PR sagt:

      das hat was. der – wie hiess er doch noch gleich italiener, welcher mit dem benz seiner mama in den ringier-hauptsitz gefahren ist…war hier (wohl zu seinem eigenen schutz) noch nie thema.

  • Sollby sagt:

    Sorry, ich finde es eher peinlich, sich heute noch darüber aufzuregen, dass im Fernsehen Playback performt wird. Sogar bei dem noch so authentischen Joiz mussten wir mit unserer Band playback spielen, obwohl Bassist und Gitarrist extra mitgereist sind. Grund: Tontechniker gar nicht vorhanden. Glaube also nicht dass das in irgend einer Form gegen Christopher S spricht, produziert hat er die Musik ja wohl schon selbst. Recht gebe ich Ihnen aber, Herr Flach, dass die Songs eher grausig sind. 😉

    • Alex Flach sagt:

      Ja: Absolut! Der Teil hier im Text war durchaus ernst gemeint: „Bloss… Warum die ganze Empörung? TV Shows funktionieren nicht ohne Playback. Musiker in Schlagersendungen schwenken Gitarren, obschon in ihren Songs kein einziges Gitarrenriff zu hören ist und selbst bei den TV-Auftritten der grössten Pop- und Rockstars kommt höchstens die Stimme nicht ab Konserve. Wieso also provoziert der offensichtliche Playback-Auftritt von Christopher S einen Sturm der Entrüstung?“ …wieso es bei einem DJ plötzlich ein Skandal sein soll erschliesst sich mir auch nicht restlos. Vielleicht weil man das Playback, aufgrund der falschen Verkabelung und im Gegensatz zu einem (beispielsweise) Mikrophon sehen konnte….

      • fritz sagt:

        ich denke dieser chris s kann max einen mac anschalten. über produzieren sollten wir hier nicht sprechen….

  • Heisst es eigentlich [Christopher S feat. Luca Hänni] oder [Luca Hänni feat Christopher S.]?

  • Frutz sagt:

    Hat der Autor das Wort ‚Shitstorm‘ gerade erst entdeckt?

  • anju sagt:

    christopher s, hmm ich war der meinung das s sein ein kürzel für sch….. oder sorry.

  • Bogoy sagt:

    *g* wi du scho schriibsch isch playback ja eigentlich nöd so sältä… Das Gehampele vom S mit em öfters überhaschtete Griff zum Hörer findi wesentlich amüsanter 😉

  • Thierry Emanuel sagt:

    Viele Tattoos plus viel Gel im Haar machen auch keine Künstler aus Dilettanten

  • KMS a PR sagt:

    guten morgen, herr flach. ich liebe ihre ehrlichen urteile. ein erklärungsversuch. jeder mensch möchte aufmerksamkeit; die einen mehr, die andern weniger. erstmal die frage nach dem „wie“. schwierig ist es natürlich immer, die leute mit leistung zu überzeugen – gerade in der heutigen zeit. das tun die zwei definitiv nicht. gut. hänni ist noch jung und ausserdem nicht mal so untalentiert. sollte er sich entscheiden, doch noch etwas qualitativ annehmbares zu machen, bleibt zu hoffen, dass er nicht wie justin bieber endet. es liegt in seiner hand. herr spörri. äh ja. who the fu** ist spörri??? es ist per se grässlich, wenn sich der physischen jugend entwachsene menschen bei der gruppe u14 beweisen wollen; papi sollte mit seinesgleichen spielen. ausserdem sollte er seine offensichtliche identitätskrise ablegen und sich entscheiden, ob er nun auf golä, oder glööckler macht. soviel zum „wer“. bleibt noch das „warum. und das bleibt mir als „älterer“ mensch definitiv verborgen.

    • Alex Flach sagt:

      Ja! Sollte ein Musiker nicht immer Musik machen hinter der er stehen kann? Da kann doch keiner erzählen, dass ein Mittvierziger nicht ein paar Dutzend eigene Prinzipien brechen muss, um sowas (…) auf den Markt zu werfen… nicht?

      • KMS a PR sagt:

        sehe ich genau so. die wahl liegt wahrscheinlich beim charakter. entweder man erarbeitet sich etwas und hat eine gewisse linie, oder man bleibt sein leben lang orientierungsloser mitläufer.

      • SrdjanM sagt:

        „Sollte ein Musiker nicht immer Musik machen hinter der er stehen kann?“

        Sind Sie sicher dass er diese Musik nicht wirkich und ehrlich liebt?
        Das wäre in seinem Alter natürlich noch viel schlimmer, aber…

        • Alex Flach sagt:

          …diese Option ist mir jetzt nicht mal eingefallen….

        • KMS a PR sagt:

          also falls herr spörri das im video gesehene „liebt“ – dann nennen sie mich fortan harald ritterklum. oder so.

          • tststs sagt:

            Sehr geehrter Ritter Heidireich von und zu Ritterklum, Sie schreiben es ja selber, jedes Individuum hat ein individuelles Aufmerksamkeitsbedürfnis…und ich wage zu behaupten: je grösser das Bedürfnis, desto weniger spielt die Qualität (jaaa, ich nehme das Wort Qualität in die Finger) des aufmerksamkeitgenerierenden Anlasses eine Rolle 😉

      • tststs sagt:

        Meine Herren, wieso fällt es Ihnen so schwer zu glauben, dass die Herren hinter dem stehen, was sie machen?
        Sie beide stehen ja auch hinter Ihrer Schreibe, unabhängig des Qualitätswertes, den externe Experten dem zuschreiben…

        Und bitte, was das Bedürfnis der Aufmerksamkeit betrifft, sollten WIR alle besser die Klappe, resp. die Finger halten… 😉

        • Alex Flach sagt:

          Wenn immer alle die Klappe halten würden die anderer Meinung sind, dann wären die Probleme dieser Welt wohl um einiges grösser. Klar; ich vertrete nicht der Weisheit letzter Schluss und man kann gerne anderer Meinung sein als ich. Oder von meiner Schreibe halten was man will… wäre ja auch ziemlich schäbig wenn ich sowas wie das hier schreiben würde und dann nicht damit umgehen könnte dass mein Zeug nicht alle gut finden.

          • KMS a PR sagt:

            mir ist aber schon aufgefallen, dass ihr „zeug“ sehr häufig ins schwarze trifft.

          • tststs sagt:

            Hey, es spricht ja niemand davon, die Klappe zu halten… aber es ist schon noch ein Unterschied zwischen Meinung kundtun und Shitstorm… Oder?!?

            Und es ist auch ein Unterschied zwischen der Meinung „ich finde die Aktion von XY scheisse“ und der Unterstellung „XY verarscht die Kunst mittels Kommerz.“

          • Alex Flach sagt:

            Klar. Bloss habe ich den Shitstorm nicht angezettelt sondern bloss thematisiert. Und… liebe tststs… vielleicht ist Musik nicht diskutierbar, liegt immer im Ohr des Behörers, etc. und bla… aber… haben Sie sich den Song angehört?

          • tststs sagt:

            Natürlich könnte ich auch über den Hänni und seine Musik herziehen, und wahrscheinlich so, dass das bisher Geschissene wie ein Blumenbouquet daher käme… Aaaaaber, Sie bringen es auf den Punkt: Musik ist nicht diskutierbar (widerspricht zwar irgendwie dem Punkt, dass es sowas wie objektiv messbare Qualität in der Musik/Kunst geben soll)…wer Musik, die andere mögen, einfach shitstormmässig abtut, verrät IMHO mehr über sich selber, als über den „beschissenen“ Künstler.
            Ich persönlich findet zB den vom edlen Ritter aufgeworfenen Punkt des Opas im Kiddie-TV bedeutend shitwürdiger 🙂

          • tststs sagt:

            Oder all diejenigen, die über das Playback geshitet haben, müssten ebenfalls unter einem Haufen Exkremente begraben werden, nämlich für die öffentliche Zurschaustellung des Nichtwissens (wies im TV so läuft…)

        • KMS a PR sagt:

          ich denke eher, die herren stehen hinter dem kommerz und dem eigenen porte-monnaie – egal, was es kostet…nun. ich verurteile das ja nicht, da ich mich sogar mit 48 noch gerne mal entblöde – aber das „to my own costs“.

        • Alex Flach sagt:

          …es gibt sehr wohl ein Spannungsfeld in dem Musik diskutierbar ist. Eventuell nicht mit irgendwelchen Formeln oder harten Messwerten, aber mit einem undiskutierbar offensichtlichen Qualitätsgefälle. Falls Sie nicht wissen sollten was ich meine… hören Sie erst Air von Bach und dann gleich danach Cotton Eye Joe von Rednex. Hehe… 🙂

          • tststs sagt:

            „aber mit einem undiskutierbar offensichtlichen Qualitätsgefälle“ OFFENSICHTLICH für Sie und mich klar, dass Bach aber sowas von dermassen über Cotten Eye Joe steht, aber weshalb? Weil es messbar so ist, oder weil wir es so sagen? Oder anders gesagt: Ihre These des Qualitätsgefälles wird mit dem ersten Hörer, der es andersrum sieht, falszifiziert 😉

            Ich sehe nur ein objektiv messbares Kriterium: wie viel Können braucht es, um ein bestimmes Musikwerk zu kreieren.

            Aber dann müsste ich schon wieder einwenden: richtigen Kommerzshit zu produzieren ist gaaar nicht so einfach…

          • KMS a PR sagt:

            frau ts. also nichts gegen die rednexx bitte. es braucht mut, im vollsuff ein liedchen zu grölen und damit sogar noch in den hitparaden zu landen! 🙂 wenn ich das mache, werde ich höchstens des spuntens verwiesen.

  • tststs sagt:

    „Eventuell liegt es aber auch an der Berufsethik von Christopher S, der die Kunst selbst für eine kleine Auffrischung seines Bankkontos jederzeit über die Planke gehen lässt.“
    Gälled Sie Herr Flach, ein Künstler – um Ernst genommen zu werden von der r/w-ichtigen Szene – darf niemals, NEVER EVER!!!, kommerziellen Erfolg haben….

    • Alex Flach sagt:

      Doch. Selbstverständlich. Aber es gibt Musiker die sich den Erfolg via Qualität holen und nicht indem sie Produkte auf den Markt werfen, die von Beginn an nicht auf musikalischen Gehalt, sondern auf pure Konsumentenfreundlichkeit getrimmt sind. Aber klar… man kann seine Songs auch gut finden. Steht jedem frei.

      • tststs sagt:

        Hmmmm, jetzt wirds interessant…. Wie kommen Sie darauf, dass Konsumentenfreundlichkeit und Qualität Gegensätze sind?
        Gilt dies auch für den Stadtblog?

        • Alex Flach sagt:

          Das habe ich nicht gesagt. Aber das eine geht leider auch sehr gut ohne das andere wie man sieht und hört.

          • tststs sagt:

            Naja, okeeee, war meine Uminterpretierung von „man kann sich den Erfolg via Qualität ODER konsumentfreundliche Musik“ holen…
            Ich würde nämlich behaupten, ohne Konsumentenfreundlichkeit geht nämlich gar nix, wobei es natürlich nicht DIE Konsumentenfreundlichkeit gibt, sondern den jeweiligen Konsumenten angepasste.

          • tststs sagt:

            Also, gilt natürlich nur, wenn man von der Kunst leben will…

          • Alex Flach sagt:

            Thom Yorke und seine Band Radiohead vertreten seit nunmehr zwei Dekaden eine lupenreine und pickelharte Kompromisslosigkeit. Sie folgen ausschliesslich einem Prinzip und das heisst Musik um der Musik willen und Anbiederung an den Markt um keinen Preis und sie schlagen dabei von Album zu Album künstlerische Haken, bei denen im Vorfeld jeweils keineswegs gewiss ist, ob ihnen ihre Anhängerschaft folgt oder nicht. …und zum Henker: Sie sind verdammt erfolgreich damit.

          • tststs sagt:

            Hüstelhüstel…ähhhmmmm….und wenn jetzt der Hänni hinsteht und genau dasselbe behauptet? Dass er Musik um der Musik willen macht? Dass er nur das macht, was ihm gefällt?

            Und Herr Flach, nur damit ichs geschrieben habe: es geht mir hier keinesfalls darum, meine Meinung (!!! 🙂 ) über die Ihrige zu stellen und unsverecken das letzte Wort zu haben…aber ich liebe den gepflegten Schlagabtausch mit Ihnen, den anderen Stadtbloggern und den übrigen Kommentatoren hier drin…ist nämlich eines der letzten Foren, wo es noch anständig zu und her geht 😉

          • Irene feldmann sagt:

            Hr. Flach, thumbs up…radiohead is Great…thanks

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