Zürich im Hormon-Rausch

Es ist kaum Auszuhalten: Sonnentage in Zürich

Es ist kaum auszuhalten: Sonnentage in Zürich

Die ersten fünf aufeinanderfolgenden sonnigen Tage haben die Stadt aufgewärmt – mit Besorgnis erregenden Folgen. Die Biochemie der Zürcher spielt verrückt. Hormone fluten Männer wie Frauen. Das macht das Zusammenleben in dieser sonst so coolen Stadt kompliziert. Da wir vom Stadtblog uns für den Geschlechterfrieden in der Stadt verantwortlich fühlen, haben wir einige Tipps zusammengestellt, mit denen Sie durch den Alltag kommen sollten, bis sich ihr Körper und ihre Psyche an die Sonne gewöhnt hat.

Für Männer

1. Vermeiden Sie das Glotzen auf nackte Beine, freie Bäuche und tiefe Ausschnitte. Klar, es ist schwer, wenn das andere Geschlecht sich nach einem Winter in tragbaren Schlafsäcken wieder in Röckchen und Kleidchen zeigt. Aber glauben Sie uns: Glotzen wird in den meisten Fällen nicht als angenehm empfunden (ausser sie sehen aus wie George Clooney oder haben wenigstens gleich viel Geld wie er).

2. Tragen Sie keine Sonnenbrille, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Erstens sehen Sie damit aus wie ein Bub, der Top Gun spielt, und zweitens werden Sie sofort verdächtigt zu glotzen. (Siehe Punkt 1)

3. Machen Sie keine Komplimente an Frauen, die Sie kennen, wenn Sie einen fünfzigminütigen Vortrag über die Bereiche, die ihr weibliches Gegenüber an sich hasst, vermeiden wollen. Und denken Sie dran: Fremde Frauen interessieren sich meist nicht für ihre Meinung  (ausser sie sehen aus wie George Clooney oder haben wenigstens gleich viel Geld wie er).

4. Wenn Frauen ihren Körper der Sonne aussetzen, ist das noch lange keine Aufforerung für Sie, es ihnen gleichzutun. Tragen Sie keine Muscleshirts, reissen Sie nicht beim kleinsten Sonnenstrahl ihr Hemd auf und verzichten Sie bis im Hochsommer auf Shorts oder halblange Hosen. Nein, verzichten Sie IMMER auf halblange Hosen. Kalkweissen Mädchenbeinen kann man unter Umständen noch eine gewisse Ästhetik abgewinnen, käseweissen Männerbeinen niemals.

5. Wenn Sie schwitzen, dann schwitzen sie. Sie dürfen ein Deo benutzen, aber bitte, benutzen Sie einen Roller oder einen Stift. Deosprays wie «Axe» sind nicht dazu angetan, ihre Transpiration dezent zu kaschieren. Diese Sprays wurden von Nordkorea für den Kriegseinsatz entwickelt. Glauben Sie der irreführenden Werbung nicht. Die Frauen fallen zwar in Ihrer Nähe massenhaft in Ohnmacht, aber das hat nichts mit Ihrer Ausstrahlung und alles mit Sauerstoffmangel zu tun.

6. Sollten Ihnen die Hormone schon soweit zu Kopf gestiegen sein, dass Sie darüber nachdenken, eine Unbekannte anzusprechen, vergessen Sie nicht, dass Sie in Zürich sind! Wenn Sie sich nicht zurückhalten können, kehrt innert Sekunden wieder der Winter ein und Sie machen die Erfahrung, dass ein einziger Blick sich anfühlen kann, als würden Sie mit Eiszapfen gepfählt (ausser sie sehen aus wie George Clooney oder haben wenigstens gleich viel Geld wie er).

Für Frauen

1. Seien Sie mitfühlend! Wir wissen, dass Männer bei schönem Wetter Frauen schöner finden. Aber leider beruht das nicht auf Gegenseitigkeit. Frauen finden bei schönem Wetter in erster Linie sich selbst schöner. Was dazu führt, dass Männer glotzen und Frauen nicht. Und nun behaupten Sie bitte nicht, ein wenig Glotzen sei in Ordnung. In Ihrer Fantasie sieht der Glotzer immer aus wie George Clooney und nicht wie der Hausabwart Werner Huber. Also, zeigen Sie Nachsicht.

2. Tragen Sie keine Sonnenbrille. Erstens sehen Sie damit aus wie Biene Maja, und zweitens werden alle vermuten, Sie wollen damit die Falten um die Augen kaschieren. Sie werden mindestens 15 Jahre älter geschätzt. Zudem wirkt es oft arrogant und macht die ganze nette Wirkung des Kleidchens wieder zunichte.

3. Wenn Sie zuhause ein Röckchen anziehen, bedenken Sie die Länge des Kleidungsstücks. Was daheim im Spiegel unglaublich attraktiv aussieht, hat oft die Angewohnheit, ausserhalb der Wohnung zu schrumpfen. Und glauben Sie uns, dauerndes Herunterzupfen des Rocksaums zieht eher mehr Blicke an, als dass es irgendwas zu verdecken hilft. Vermeiden Sie weisse Kleidchen, solange noch meistens Männer für die Wettervorhersage verantwortlich sind. Sie möchten nicht in Weiss in einen Regenguss kommen.

4. Es ist schwer, wenn die Hormone verrückt spielen, die übliche weibliche Zürcher Coolness zu bewahren, trotzdem müssen Sie sich zusammenreissen. Lächeln Sie nicht aus Versehen einen Mann an. In Kombination mit dem eigenen überhöhten Hormonspiegel kann der Schock über so etwas Unerwartetes bei einem Zürcher Mann einen Herzinfarkt oder einen Hirnschlag auslösen. Halten Sie sich zurück und halten Sie im Notfall eine Gratiszeitung vors Gesicht. Apropos Gratiszeitung: Wenn Ihnen wirklich einer gefällt, können Sie am nächsten Tag ein paar Zeilen im Schatzchäschtli von Blick am Abend platzieren: «Du, gross und dunkel, gestern 16 Uhr im 2er-Tram …». Das ist offen genug.

5. Bedenken Sie, dass fünf Tage Sonne noch keinen Sommer machen. Sie werden nachmittags schulterfrei tragen und abends versuchen, die tagsüber eingefangene Farbe in der Bar zu zeigen. Das führt zu Lungenentzündung. Und setzen Sie sich über Mittag nicht mit ihrem (zu kurzen) Röckchen (siehe Punkt 3) auf kalte Steinmauern. Sollten die Hormone Sie nämlich wirklich überwältigen und Sie sich mit ihrem neuen Schwarm zum horizontalen Frühlingstanz treffen, würde Ihnen eine Blasenentzündung einen Strich durch die Rechnung machen.

6. Vermeiden Sie Frühlingsdiäten! Gemeinsam mit dem erhöhten Hormonspiegel wecken die Stimmungsschwankungen durch den dauernd niedrigen Blutzuckerspiegel abwechselnd das Bedürfnis nach Weinen und Knutschen. Und glauben Sie nicht, dass Sie im Frühling mit drei Kilo weniger einen Vorteil auf dem Zürcher Singlemarkt hätten. Den Vorteil holen Sie lockern mit drei Zentimeter Einsparung am Röckchen wieder herein (aber beachten Sie wiederum Punkt 3).

So, wenn Sie noch weitere Tipps für Ihre Mitstädter haben, dürfen Sie diese gerne in den Kommentaren weitergeben.

167 Kommentare zu «Zürich im Hormon-Rausch»

  • Muddy sagt:

    Punkt 6 der Männer sagt wirklich alles über Zürich aus!! Die Stadt in der man sich vom Wegschauen kennt! Aber die schlimmsten Zürcher sind auch immer die, die gar nicht aus Zürich sind. Von denen man irgendwann erfährt: „Ja, der/die ist vor 3 Jahren in den Kreis 4 gezogen…“.
    Trotzdem gibt es kaum etwas besseres als Sommer in Zürich, wenn man der Pumpstation und dem Terrasse aus dem Weg geht!

  • KMS a PR sagt:

    …es ist hart…die ganzen kolumnen verpasst zu haben und aufzuholen…
    aber lustig. alles was von abgeraten wird…mache ich so. hemmungslos glotzen ist gut; die flöten schätzen das ja…irgendwie…. 🙂

  • samuel ammann sagt:

    EBEN GERADE NICHT SO! mann-omann!….der text ist zwar als text amüsant und süffisant. ABER: zürich und seine bewohner und bewohnerinnen verlieren genau deshalb ihren kopf nie und riskieren kopf und kragen für charmante anfragen ans andere oder eigene geschlecht egal ob schlecht oder recht weil wir alle wie so reda-del-urbi-et-orbi kopfgeburten die dinge verstopfen dass hopfen und malz verloren ist, den mut frisst, schnulz und schmalz plattwalzt, und wir denken nee! also doch kein klischee: kalte züris mit lauwarmem see! ALSO: gucken und gackern, komplimentieren nicht lamentieren, entstopfen nicht verkopfen, aufwachen und einfach machen, auf die fresse fliegen, auf biegen und brechen eigene zweifel anfechten, abzweigendes eigenes wagen, siegen oder verstummen bei allzu dummem versagen. nichts verkennt anerkennung wenn mit stil und dezent.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ach Quatsch, das ist ein Klischee. In Zürich wird genauso geflirtet wie in jeder anderen Stadt. Manchmal etwas subtiler. Ich habe mit Vorurteilen und KLischees gespielt. Was man schon daran erkennen kann, dass die meisten Menschen, die man tagsüber in Zürich trifft, gar keine Zürcher sind.

    • tina sagt:

      der text ist so cool zu lesen 🙂 sollte man laut vortragen

  • Marko Neisser sagt:

    Mein Gott, bin ich froh, dass ich eine Ostdeutsche geheiratet habe.
    Am 1. Abend war alles klargemacht. Heute verheiratet mit Kind.
    Bei einer Züricherin wäre ich heute noch am vorsichtig rantasten und beschnüffeln und mich taxieren lassen und an der Angel zappeln lassen und bloss nicht ins Fettnäpfchen treten…

    • tina sagt:

      genau, so läuft das. einfach nach nationalität fragen und durchziehen. komisch dass das so wenige praktizieren, wo es doch so effizient ist

  • Hejo sagt:

    Lustiger Artikel mit ein bisschen Wahrheit dahinter…

    Nur wenn man auf One Night stand aus ist empfiehl ich jedem Mann gleich ins horizontale zu gehen…..

  • Peter Rettinghausen sagt:

    Glotzen ist ok. Ansprechen ist ok. Charme, Intelligenz und Humor sind alles.

  • Ursi sagt:

    Alles theoretischer Chabis, was hier steht. Fakt ist: Ich kann heute ungestört minutenlang (ohne Sonnenbrille!) auf tiefe Ausschnitte, freie Bäuche, kurze Röckchen und interessante Celluliteformationen etc. glotzen, weil die Frauen eh stundenlang nur mit ihrem Tussiphone beschäftigt sind und von all dem nix mit bekommen…

  • Alex Diener sagt:

    Ich habe mich köstlich amüsiert und spätestens wenn die Temperaturen wieder die 30°C-Marke übersteigen, dann sind kalte Frauenschultern eine Wohltat!

  • Luc sagt:

    Was mit Ironie geschrieben wurde um den „Geschlechterfrieden“ zu erhalten, ist leider eine Verstärkung von Gender-Klischees sondergleichen.

  • Lia sagt:

    meine Güte – man könnte meinen, Zürich bestünde nur aus Singles, die ums Verrecken flirten wollen.

    • tina sagt:

      liierte dürfen nämlich nicht flirten. niemals

      • erika sagt:

        nee, vom sicheren hafen aus flirtets sich am besten. man muss nur die regeln einhalten. und den flirt wörtlich verstehen und nicht gleich an die horizontale denken. dann stärkt er das selbstwertgefühl…!

  • Daniel Müller sagt:

    Was mit Ironie geschrieben wurde finden viele leider todernst! Alles schon erlebt!

  • Werner Meyer sagt:

    Als ob man den Zürcherinnen und Zürchern noch extra sagen müssten, dass sie nicht schauen sollen. Kein Wunder läuft die Partnerwahl hier über Badoo. 🙂

  • Fritz Blasimann sagt:

    Mein Tipp an alle nicht ganz so intelektuellen und hippen Stadtzürcher Männer. Geht in die Agglo. Hier sehen die Frauen noch aus wie Frauen (und nicht wie die 287. Kopie einer Modebarbie), sie wissen ein Kompliment zu schätzen und freuen sich auch mal über ein charmantes Lächeln. Ebenfalls wird man nicht mit dem Tod bedroht, wenn man mal eine anspricht. Mein Fazit: die Agglo ist viel offener und freundlicher als das weltoffenen Zürich.

    • Flo sagt:

      ich als ex- Aggloianer habe leider genau gegenteilige Erfahrung gemacht. In der Agglo laufen Frauen so rum, wie sie sich (dank einschlägiger Magazine, Gratiszeitungen in der ÖV und deutschem Privatfernsehen) vorstellen, sehe Frauen in der Stadt aus.
      Wer bestätigung braucht, soll doch mal in Lokalen, wo sich die Agglo in der Stadt trifft und in Lokalen, wo sich die Städter treffen umsehen.

    • adam gretener sagt:

      Flo, treffender kann man es nicht mehr ausdrücken.

  • Marcel Zufferey sagt:

    In Zürich ist immer Winter, was Männer und Frauen anbelangt.

    • pedro domletschg sagt:

      wie man in den wald ruft, so schallts zurück

    • adam gretener sagt:

      Das stimmt nicht im Geringsten. Aber man kann halt nicht am Tresen sitzen, sein Bier stützen und glauben, Heidi Klum würde reinschweben und sich einem an den Hals werfen.

      Ich höre das immer nur von Leuten, die ihrem Gegenüber kaum in die Augen blicken können, aber Erwartungen haben, die alles sprengen, was realistisch wäre.

  • rosche sagt:

    Ein Hoch auf die Bärnermeitschi. Hier ging es die letzten Tage viel weniger verkrampft zu und her (und ja, ich habe Jahre in Züri City gelebt).

    Das verdammte Ignorieren geht mir so auf den Senkel. Wie weit sind wir gekommen: Wenn irgend ein Tier dahergelaufen kommt, kann man sich vor Aufmerksamkeit und „jööö-Geschrei“ kaum mehr retten, wenn ein anderer Mensch daherkommt ignoriert man sich. Damit will ich nicht sagen, dass man auch Tieren gegenüber mit Ignoranz oder Schlimmerem auftreten sollte.

    • adam gretener sagt:

      Also ich habe das schon öfters gehört, kann es aber überhaupt nicht bestätigen. Solange man nicht ins Carlton zum Banker-Afterhour geht, finde ich Zürich überhaupt nicht kalt oder abweisend. Aber man muss die Leute eben auch einfach mal anlabern.

      Drink bezahlen, Rose schenken oder Nummer aufschreiben, würde ich eher lassen.

      Barney Stinson gucken heisst, erfolgreich zu werden 😉

  • Heinz sagt:

    Interessant, dass wir Männer immer als notgeile, den Frauen hinterherhächelnde Testosteronschleudern betrachtet werden.. Zum Glück trieft der Artikel oben von Zynik, sonst würde ich mich schon etwas betupft fühlen 😉

  • Hannes Müller sagt:

    Herrlich.

    Mein Punkt 7: Warten Sie den kommenden Sonntag ab.

  • Hampi sagt:

    interessanter beitrag. zeitfenster zur erfolgreichen jagd in der öffentlichkeit sind in den wintermonaten begrenzt; ausser man steht auf après ski oder langlaufhasen. wenn die damen jedoch punkt 2, 3 und 6 nicht beachten und die Herren Punkt 6 nicht einhalten können fünf tage sonne durchaus einen sommer machen.

  • Carolina sagt:

    Amüsanter Artikel – es muss ja nicht immer hochstehende Literatur sein – der die Zürcher vielleicht motiviert offener und kommunikativer durch die Strassen zu gehen. Wir dürfen uns freuen!!!

    • Réda El Arbi sagt:

      Um Himmels Willen! Sollten wir hier je hochstehende Literatur machen, müsste ich weinend meinen Job kündigen und auswandern. Nein, im Stadtblog gibts Unterhaltung. Mal tiefgründiger, mal totaler Nonsens, aber immer nahe an dem, was die echten Leute im echten Alltag beschäftigt. 🙂

  • Ernest sagt:

    Ich werde den Verdacht nie los, dass Zwingli in dieser Stadt nachhaltige Arbeit geleistet hat. Sogar über Frühlingsgefühle werden Verhaltensregeln aufgestellt. Und alles noch bevor der Frühling überhaupt losgeht. Hab noch gar kein kurzes Röckli gesehen.

    • Hannes Müller sagt:

      „Hab noch gar kein kurzes Röckli gesehen.“

      Waren sie in den letzten 3 Tagen in der Stadt? Mir sind in der Umgebung der Europaallee gestern allpott die kurzen Röcke aufgefallen. Fragte mich, ob es tatsächlich so warm war, oder nur die Hormone wärmten. 🙂

  • Dani S. sagt:

    Danke für den Artikel. Wieder mal so richtig gelacht. Punkt 5 für Männer finde ich am Besten.

    Gestern hat es mir fast die Luft verschlagen als einer in der Umkleide mit seinem Deospray hantiert hat wie Luke Skywalker mit seinem Lichtschwert.

  • Gyula Szalay sagt:

    genial…

  • Sebastien sagt:

    Hormonrausch im Frühling ja schon, aber manche Damen wären mir dafür zu üppig, wie etwa rechts auf dem Foto, da rauschen keine Hormone. 🙂

    • christian sagt:

      warum, ein bisschen mehr frau ist doch ganz schön

    • tststs sagt:

      ähm ist nicht gerade die Figur das einzig damenhafte an ihr?
      (sorry, die Bezeichnung Dame in Kombination mit schwarzem Bodybag als Tasche und Flipflops beisst sich irgendwie in meinem Universum…)
      🙂

  • christian sagt:

    da haben wir es wieder, wie der herr el arbi schon schrieb, hat zürcher frau nur grosse, dunkle männer lieb, bist du unter 190 cm und vielleicht sogar noch blond zeigt sie dir ihre verachtung sehr gekonnt, so sei du mann der hier lebt bereit, in zürich besteht das leben für dich nur aus arbeit

    • adam gretener sagt:

      Dann machen Sie aber was falsch. Flirten ist keine Bringschuld.

    • Nina sagt:

      Ich mag Männer in allen Variationen, zumindest, wenn es Frühling wird… Und ich mag Männer, die Frauen in allen Variationen mögen.

      • christian sagt:

        sorry, aber doch, es ist eine bringschuld, man(n) muss der frau gegenüber nicht nur gepflegt aussehen, was ja sowieso normal ist, und wenn das kriterium erfüllt ist dann kommt das augenmerk darauf was er denn sonst an sich hat, und da hat ein grosser mann mit dunklen haaren mit sicherheit vorteile

        • Ariel sagt:

          Nicht wenige Frauen stehen aber auf das ungepflegte Szenetier, zumindest wenn sie genug Selbstwusstsien haben und nicht nur Bünzlitussis sind.

        • Jürg sagt:

          Aber Christian, wollen Sie wirklich eine Frau, die sich nur für Körpergrösse und Haarfarbe interessiert? Das ist doch hier wohl die entscheidende Frage.

      • Segler sagt:

        @Nina: Dann sind Sie definitiv keine Zürcherin. Jedenfalls sicher keine echte.

        • Nina sagt:

          Erwischt. Unecht. Eine echte Strassenmischung sozusagen, aber tatsächlich keine reinrassige Zürcherin. Noch nicht mal hier gezüchtet. Jetzt aber seit einigen Jahren hier niedergelassen. 😉

    • uwe sagt:

      also ich stimme beiden sichtweisen zu, flirten ist bestimmt ne art bringschuld, schliesslich soll man ordentlich/gepflegt aussehen damit jemand auf die idee kommt einen anzusprechen, aber ob nun blond/dunkel oder gross/klein sollte vielleicht keine rolle spielen, obwohl man sich wohl manchmal doch von äusserlichkeiten leiten lässt,
      charakter und sympathisches wesen sollten aber wohl doch eher der gradmesser sein

      • Maiko Laugun sagt:

        @Uwe: Oh jeh! Noch so einer, der Nachhilfe-Unterricht braucht: Wer beim Flirten an die inneren Werte denkt, hat bereits verloren. So wird das nie was. Diese spielen erst beim Heiraten eine Rolle. Alles klar jetzt?

        • uwe sagt:

          na komm schon, ich geb zwar offen zu das bei mir schon seit anfang 2011 flirtmässig nix mehr gelaufen ist, aber deine anwort würde ja implizieren das es dann doch beim flirten nur um das körperliche geht, das kann ich dann doch nicht so ganz glauben

          • Maiko Laugun sagt:

            Flirten bedeutet, offen für alles zu sein. Wer sich als Mann schon vorher selber einschränkt, endet in der Regel mit guten Kolleginnen von denen er sich dann deren Beziehungskisten anhören darf und nicht merkt, dass er selbst das Problem ist und genau deshalb selber nie zum Zuge kommt….

          • adam gretener sagt:

            So, Maiko, jetzt genug Lehrstunden verteilt.

            Mein ultimativer Tipp, und dann ist auch mal gut. Die Frau leicht unverschämt, doch charmant, einfach von der Seite anquatschen. Entweder Knie in den Weichteilen oder ein nettes Gespräch mit der Lady. Und ganz wichtig, erst von der Herde trennen.
            🙂

          • Maiko Laugun sagt:

            Bei gewissen Kommentaren hier fühlt man sich schon fast in die gute alte Zeit des Bravo und des Dr. Sommer zurückversetzt. Gibt’s das überhaupt noch? Falls Nein, müsste man es dringend wieder einführen wie mir scheint 🙂

    • Natalie Meyer sagt:

      Ist bei Männern nicht anders. Besitzt man einen BMI über 19, wird man ignoriert. Selbst wenn man lächelt.

      • uwe sagt:

        ich würde frauen mit bmi über 19 bevorzugen, aber offenbar mach ich es ja falsch, wie der maiko meint

      • Segler sagt:

        Gestatten, dass ich widerspreche? Lächeln (und was noch so dazu gehört) ist ausgesprochen vorteilhaft! BMI 19 für mich auch ein Nachteil, darunter sowieso.

        • Feylin sagt:

          Oh man Segler, so wird das nie was zwischen uns!
          Natalie ich habe einen BMI von 18 und werde auch ignoriert, also mach dir da mal keine Gedanken es liegt bestimmt nicht an dir! Ach diese Stadt, man muss es locker sehen, irgendwann findet doch jede Pfanne einen Deckel…Hoffentlich!

    • Lichtblau sagt:

      Lieber einen grossen Dunklen mit Hackfresse als zum Beispiel einen etwas kleineren Blonden „mit dem zarten Gesicht eines heranwachsenden Aristokraten (so wurde kürzlich der immerhin 40-jährige Regisseur Wes Anderson irgendwo beschrieben)? Na, ich weiss nicht.

  • Mani sagt:

    Eigentlich würde gerne ab und an nackt durch die Stadt rennen, nicht weil ich eine exhibitionistische Ader habe, sondern eher weil ich ein fröhlicher Mensch bin und mich gerne frei fühle. Aber wenn ja schon auf (an)lachen beinahe die Todesstrafe steht … Die ganze Geschichte ist jedoch eh obsolet, da mir mittlerweile der Mut dazu fehlt (siehe käseweisse Männerbeine) …

    • Nina sagt:

      Also ich fände das cool! Genauso wie die fidelen Nacktwanderer. Von mir würdest Du ein Lächeln kassieren.

    • tststs sagt:

      Ahhhh….die Flitzer… wäre eigentlich wirklich an der Zeit für ein Revival…

      • Mani sagt:

        … jetzt müsste man(n) die Gschichte nur noch ausprobieren. Einermeiner kann ja nicht (siehe käseweisse Männerbein), daher Freiwillige bitte vor

        • Nina sagt:

          Du meinst, milchweisse Frauenbeine sind besser, wie im Artikel behauptet? Vielleicht warten wir einfach alle bis Ende Sommer, wenn wir knackig (streifenfrei? 😉 ) braun sind…?

        • adam gretener sagt:

          Also ich würde meinen Klassiker auspacken. Nachte Arschbombe von der Gemüsebrücke. Am besten Nachts, weil da sind alle Katzen grau…

  • Nina sagt:

    Punkto Sonnenbrille: ich trage sie ziemlich viel, leider, denn ich laufe eigentlich lieber ohne Gestell auf der Nase rum. Aber das bisschen Sonne und Pollen reicht bereits aus, um meine schönen blauen Augen hässlich Rot zu färben und zum Weinen zu bringen. Dann doch lieber ein Lächeln mit Sonnenbrille… Und nein, die Zürcher Männer kriegen davon keinen Herzinfarkt, sondern halten ein freundliches, unverbindliches Lächeln für plumpe Anmache – obwohl ich glücklich und fest vergeben bin und das wirklich nur freundlich meine!

    • Nina sagt:

      P.s. Nicht soviel Misstrauen und Interpretation, bitte! Manches ist im Leben auch einfach ganz harmlos und simpel, und zwar mehr, als der Stadtzürcher glaubt…

      • adam gretener sagt:

        Liebe Nina, ich befürchte, Du interpretierst da etwas viel rein. Nicht alle zwei Brüste sind das Zentrum des Universums.

        • Nina sagt:

          Hab ja auch nicht von meinen Brüsten geredet, oder?

        • Nina sagt:

          Übrigens keine Interpretation, sondern bittere Erfahrungswerte. Wer ist nun der Interpretator von uns beiden?

          • Sebastien sagt:

            Vielen Frauen nehmen schon an, das alle an ihrer Kombination von Brüsten und Charakter interessiert ist, jedenfalls verhalten sie sich so, dabei vergeht es mir bei den meisten Kombinationen im Alltag schnell. 🙂

    • Maiko Laugun sagt:

      „Fest vergeben“ tut nur die Kirche….

    • Dani S. sagt:

      Gegen die Sonnenbrille auf der Nase bzw. vor den Augen ist nichts einzuwenden, ausser es regnet oder ist düster. Nur als Haarschmuck getragen ist das Teil sowas von gestern.

      • Gabriela sagt:

        Ergänzung zu Dani S.: Oder man befindet sich im Shopville oder einem anderen ausgedehnten Tiefbahnhof – das führt dann ganz schnell zu einem „Italiener-in-der-Disco“-Effekt :-). Dann für die Zeit an diesem Ort doch lieber auf dem Kopf (oder am Ausschnitt eingesteckt – darf man das noch?).

        • Ariel sagt:

          Wenn man sich Gedanken macht, was man mit seiner Brille darf, dann lebt man doch nicht wirklich frei, oder?. Da lobe ich mir Berlin, wo man alles darf, jeder wie er es mag, auch Brille in der Unterhose oder so.

          • Nina sagt:

            Genau, Ariel, und wenn mir einer gefällt, ist es mir eigentlich auch ziemlich egal, wo er seine Sonnenbrille genau hinsteckt… Eigentlich gefallen mir sowieso die am Besten, die sich gar nicht überlegen, wo sie die hinstecken sollen. Auch Fehlgriffe können ausserdem durchaus Charme haben, vor allem, wenn sie total unüberlegt und unbeabsichtigt sind. Probieren geht über studieren!

        • Dani S. sagt:

          Angehängt im Ausschnitt (wie vor 20 Jahren bei Miami Vice), auf der Seite der Shorts oder im Shopville als Haarschmuck ist ok, aber bitte bei heiter Sonnenschein wieder vor die Augen.

  • Leeroy Elmer sagt:

    Selten so einen Schwachsinn gelesen. – Wenn schon Ironie, dann bitte bissiger.
    Ich finds gut wenn Frau zeigt was sie hat, so kauft man die Katz nicht im Sack 🙂
    Das Leben ist e schon viel zu kurz und die sonnigen Tage zu wenig, also geniesst sie in vollen Zügen !

    • Flo sagt:

      Herr Elmer, da kommt mir so spontan ein Artikel vom Mamablog „Kein Airbag für den Busen“..
      Heutzutage sieht man eben nicht mehr, ob im Sack noch eine Katze sitzt oder nicht..

  • isa sagt:

    Hallo ihr Lieben, die Zecken nicht vergessen beim Hasch mich ich bin der Frühling! Im Moment lauern sie überall, besonders in den Wiesen – und sie lieben wintergebleichtes Fleisch!

  • irene feldmann sagt:

    also der Werner huber , ja genau der, hats mir total angetan…….und wo bitte genau find ich den???? so en weissbeinigen, traditioneller hausabwart..:)

    • adam gretener sagt:

      Soll ich meinen blauen Tschopen anziehen und die Villiger Krumme montieren?

      • tststs sagt:

        Ahhhh und bitte den Schlüsselbund nicht vergessen… das verführerische Rasseln als Untermalung des lenz’schen Vogelgezwischers 😉

        • adam gretener sagt:

          Dann müssen Sie aber am Mittwochnachmittag zur Strafarbeit zu mir kommen 🙂

        • Lichtblau sagt:

          Gehörte zum typischen Hauswart neben dem blauen Kittel, dem Schlüsselbund und der Krummen nicht auch ein speckiges Hütchen aus Leder(imitat)? Oder habe ich das geträumt?

      • irene feldmann sagt:

        Adam, sie sind mein Restaurator, der HAUSABWART, hat andere Funktionen………..:)

        • adam gretener sagt:

          Ich dachte schon, Sie hätten mich verlassen. Was genau ein Restaurator bei Ihnen soll, ist mir schleierhaft, Sie wurden doch eben erst gebaut.

          Aber Spachtel und Lupe liegen schon bereit 🙂

          • irene feldmann sagt:

            ich verlasse NIE, ab und zu muss ich abwesend sein,da meine altersgebrechen doch auch pflege brauchen, sie als :master of the world: Person sind sowieso zu allem fähig, so Little worry for a guy like you….:)

          • adam gretener sagt:

            Wie ergeht es ihrem Schweiz-Besuch? Ihren Zuspruch kann ich für morgen Vormittag gut gebrauchen, I guy like me ist auch mal etwas nervös und unsicher. Wenn Sie wüssten… Und nein, der Proktologe ist es nicht, der mir Schiss macht…

          • irene feldmann sagt:

            Adam familientürk einfach, CH ist toll zu dieser zeit ausser das ich WIEDER mal die fasnachts chuechlii verpasst habe, shit, und das nervös und unsicher behalten sie mal, dem sagt man bei uns im orient, CHEN, eine art persönlichen charme, welche ohne ihn der frühling wie eine creme brulee wäre aber ohne burn-kruste….:)

      • Flo sagt:

        also die Werner Hubers, die ich kenne laufen eher mit Föhnfrisur, weissem Poloshirt in den Hosen, so dass man den ausziehbaren Schlüsselanhänger sieht, meist mit Birkenstöcks rum 🙂

  • Sascha sagt:

    Schon mal dran gedacht, dass nicht alle Menschen eines dieser beiden Geschlechter haben oder auf das andere Geschlecht stehen? Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität sind out – wir leben im 21. Jahrhundert!

    • Réda El Arbi sagt:

      Ja, hab ich. Aber mein schwuler Schwager kann sicher auch über den Post lachen. Ausserdem ist es einfacher, sich über den Mainstream und sich selbst lustig zu machen, als über eine Gruppe von Menschen, die bereits sonst oft die Zielscheibe (homophoben) Humors sind.

    • Jürg sagt:

      Humor ist wohl auch out, mit liebem zweigeschlechtlichem Gruss

      • Ali sagt:

        Hast du auch mal über die südmongolesischen Helikopterstämme in Ostbengalien nachgedacht, die diesen Text nicht verstehen? Bitte übersetzen! Einsprachigkeit ist out!

    • Sarah sagt:

      Oh mann, sieh’s doch ein wenig locker! Ich als Lesbe habe auf jeden Fall herzhaft über den Artikel gelacht (inkl. schräger Blicke von coolen ZürcherInnen im Bus).

  • Mani sagt:

    … und was muss ich jetzt genau machen?

    • Maiko Laugun sagt:

      Falls die Frage ernst gemeint ist: Ignoriere die Frauen und gehe selbstbewusst und offen durchs Leben. Darauf stehen sie nämlich, geben es aber nicht zu. So einfach ist das.

      • adam gretener sagt:

        Herr Laugun hat es kapiert! Mein persönliches Hobby: Frauen die glauben, sie seien besondern schön und unwiderstehlich einfach links liegen lassen und ignorieren.

        • tststs sagt:

          Gottseidank, da bin ich ja froh, dass ich WEISS, dass ich besonders schön, unwiderstehlich und selbstverständlich klug bin… 😉

          • adam gretener sagt:

            Das ist eben der Unterschied zu einer Tussi mit rosa Telefon und Tasche in der Armbeuge.

          • Maiko Laugun sagt:

            @tststs: Wenn Sie so aussehen, wie Sie in diesem Blog hier jeweils so treffend und klug kommentieren, dann müssen Sie schön und unwiderstehlich sein. Das ist übrigens keine Anmache. Das ist ein Kompliment eines mit einer schönen und klugen Frau glücklich verheirateten Mannes 🙂

          • tststs sagt:

            Ohhh meine Herren, Sie machen den fehlenden Sonnenschein heute Morgen allemal wieder wett… 🙂

          • tststs sagt:

            Und übrigens, ich weiss ein Kompliment auch um seiner Selbstwillen zu schätzen…

            Ist nicht das „das Problem“? Muss denn hinter jedem Kompliment etwas stecken? Sollte es nicht viel eher wie die gute Tat sein? Jeden Tag eines davon verteilen – ehrlich gemeint, aber ohne Absicht…

          • Maiko Laugun sagt:

            @tststs: Dann schicke ich halt ein paar Sonnenstrahlen hinterher. Bei uns zuhause auf dem Balkon auf der Insel im süd-ostchinesischen Meer geht gerade die Sonne langsam unter, dies bei 27°C und in ca. 1 Monat ist auch das Meer selbst warm genug für ein hormon-gesteuertes Bad 🙂

          • Nina sagt:

            Ich mach gern Männern Komplimente – find’s immer so süss, wie sie dann völlig überrumpelt und leicht errötend aus der Wäsche gucken… 😉 Interessanterweise werden die dann normalerweise auch nicht fehlinterpretiert, sondern so genommen, wie sie gemeint sind: freundlich! Da könnten wir Damen wohl mal was lernen…

        • Jürg sagt:

          Wunderbare Welt, in der die Menschen die meiste Energie darauf verwenden, sich geflissentlich zu ignorieren. Ich reagiere auf Unhöflichkeit lieber mit ausgesuchter Höflichkeit.

  • Grunder sagt:

    Ich find’s lustig. Danke!

  • Julia King sagt:

    also:
    „Fremde Frauen interessieren sich meist nicht für ihre Meinung“
    Auch bekannte Frauen interessiert das nicht;

    „Frauen finden bei schönem Wetter in erster Linie sich selbst schöner.“
    nur als Ergänzung: bei schlechtem Wetter auch;

    „In Ihrer Fantasie sieht der Glotzer immer aus wie George Clooney“
    Nicht bei allen Frauen! Hab gehört dass es bei manchen eher Clive Owen oder Gerard Butler sind;

    „Und glauben Sie nicht, dass Sie im Frühling mit drei Kilo weniger einen Vorteil auf dem Zürcher Singlemarkt hätten.“
    Aber das wissen wir; es interessiert uns nur nicht 😉

  • Maiko Laugun sagt:

    Für Männer:
    Punkt 1:
    Ignoriere alle Punkte für die Frauen und manchmal sogar diese selbst. Dann stellt sich der Erfolg automatisch ein.
    (Keine weiteren Punkte notwendig)
    ……………….
    Für Frauen generell:
    Punkt 1: Siehe Punkt 1 für Männer. Da Du dies nicht verstehst, setz die Liste nach Deinen Wünschen beliebig fort:
    Punkt 2:
    Punkt 3:
    Punkt 4:
    Punkt 5: Träum weiter und werde alt
    Punkt 6: Beginne wieder bei Punkt 1

    Für Züri Frauen noch ein zusätzlicher Hinweis: Nein, es gibt nicht so viele Märchen Prinzen auf dieser Welt, dass ausgerechnet auch für Dich noch einer übrig ist. Und Nein, Du hast nicht so viel Klasse, wie Du selber zu besitzen glaubst. Nun darfst auch Du wieder bei Punkt 1 für Frauen beginnen …. 🙂

  • Sandro Sommavilla sagt:

    Meiner Meinung nach nicht wirklich gelungener Artikel. Klar, der Text sollte eine Satire sein, der das Verhalten von Grösssädtern im Frühling auf die Schippe nimmt. Mir erscheint der Artikel jedoch etwas zu verkrampft und zu verbittert.
    Ein „der Frühling kommt und es werden wieder x Magazine mit Benimmregeln und Modetipps auf Sie zukommen – ignorieren Sie einfach alles was Ihnen nicht passt und geniessen Sie die warmen Tage“ hätte mir besser gefallen.

  • Marius sagt:

    Zürcher Frauen tragen auch im Schneesturm oder in tiefster Nacht Sonnenbrillen….

    • Nina sagt:

      Da muss ich gestehen, bin ich mal voll ins Fettnäpfchen getreten. Hab einen blöden Spruch fallen lassen wegen einer Tussi vor mir im unterirdischen Coop mit dunkelster Riesensonnenbrille an der Kasse, da dreht sich die um und sagt: „hatte gerade eine Augenoperation“ – autsch, erwischt!

  • adam gretener sagt:

    El Arbi hat Stil. Kurze Hosen höchstens zu hause oder im Garten. Tiefe Ausschnitte sind völlig ok, solange der Mann noch genügend Eiswürfel zur Verfügung hat.

    Schrumpfende Röcke sind natürlich ein Ärgernis, die Königin dieser Röcke ist allerdings das Tubetop. Wie wenn man einer Horde Blinder auf dem Hochseil zusehen würde.

  • Jessy sagt:

    Genialer Artikel… 🙂
    Hat ein grosses Grinsen auf mein Gesicht gezaubert, merci!
    Hab die Ironie und das Spiel mit dem Klischee doch tatsächlich kapiert, was in Anbetracht einzelner Kommentare anscheinend nicht selbstverständlich ist..?
    Danke Réda

  • George Clooney sagt:

    haha nice !!! fett am grinse grüessli eue georg klooni

  • Klaus sagt:

    Wenn ich das so lese, frage ich mich warum die Zürcher noch nicht ausgestorben sind?! So gibts ja nie sex!

  • F.Albis sagt:

    Was für ein beknackter Artikel! Der mit der Ironie ist klar aber so viel Einseitigkeit!
    1. Wie wär’s mit einem Punkt: Frauenausschnitte bis zum Bauchnabel und überquellende Brüste sind meistens prutal unästhetisch und der starrende Blick eher mit Schockstarre zu deuten. Auch ist weder weisse noch braune Zellulitis wirklich schön und Röcke sind auch bis zum Knie reichend noch sexy und schön.
    2. dieses abkanzeln der Sonnenbrillen! Wenn sich die Mode über gesundheitsschädigende Themen hinwegsetzt ist sie für mich eh gestorben.
    3. Warum diese kühle Distanziertheit der Zürcher noch einmal zementieren(gähn)? Freuen wir uns doch der Hormone und dem Spiel ums Begehren und Wehren. Mutigen Männern und selbstbewussten Frauen (und umgekehrt) gehört die Welt und nicht einer verklemmten, blasierten First-World Distanziertheit.

    • Réda El Arbi sagt:

      Googeln Sie doch mal „Ironie“ und „Spiel mit dem Klischee“.

    • Angelo sagt:

      kann ich nur beistimmen!
      dieser Artikel entspricht dem typischen coolen Zürich 🙁

      • adam gretener sagt:

        Manchmal verzweifle ich ab meinen Mitmenschen.

        • tststs sagt:

          Geben Sie die Hoffnung nicht auf, vllt wird mit den Hormonen auch das Humorzentrum wieder aktiviert 😉

          • adam gretener sagt:

            Ich befürchte leider, es verhält sich genau umgekehrt. Wenn das Blut in Wallung kommt, steigen sonstige Funktionalitäten komplett aus.

          • F.Albis sagt:

            Ich sehe es also richtig, dass dieser Kommentarbereich nur für Lobhudelei a la „selten so gelacht“, „Bravo her Arbi, nein aber diese Ironie auch“ bzw.“Spricht mir so was von aus der Seele“, ist. Weil sich jeder andere Kommentar gleich einer bissigen Horde von Ironieverstehern und Zynismuskennern gegenüber sieht.
            Werde mich in Zukunft hüten hier zu kommentieren, wenn ich dabei aus versehen noch Kritik äussern könnte. Das ist eine derart abstruse Parallelwelt hier!

          • adam gretener sagt:

            Albis: Nö, ich pisse jedem gerne ans Bein. Aber hier haben sich Einige gefunden, die ähnliche Vorstellungen von „ihrem“ Zürich haben und eben auch vom Leben. Oder eben auch nicht. Sollten Sie sich ausgegrenzt fühlen, liegt das eher an Ihnen.

    • Sandra sagt:

      aso würkli ganz PRUTAL unästhetisch so öppis….

  • Mike sagt:

    Das ist ein Witz, oder …

  • Werner Huber sagt:

    Und dann gibt es tatsächlich Leute, die das Ganze auch noch ernst nehmen. Müssen wohl die Zuzüger aus dem Aargau sein.

  • Olaf sagt:

    -1
    Falls eine klare Meinung zum Beitrag ohne Begründung genehm ist

    • Réda El Arbi sagt:

      Nun ja. Eine Begründung wär schon noch gut. Sonst ist es so, wie wenn man keine Äpfel mag. Das sagt nichts über Äpfel aus.

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