Gähnende Leere oder majestätische Weite?

Einschüchternd und menschenleer: Der neue Sechseläutenplatz

Einschüchternd und menschenleer: Der neue Sechseläutenplatz

Die ersten frühlingshaften Tage lassen die Auseinandersetzung um den «grauen Platz», wie manche den Sechseläutenplatz in Anhlehnung an den «Roten Platz» in Moskau bereits nennen, aufflammen.

Von «grosszügiger Weite» und «mutiger Öffnung» sprechen die Einen, wenn sie vor der grossen Granitfläche vor dem Opernhaus stehen. Es sei eine städteplanerische Meisterleistung, ein mutiger Coup, der die Stadt wieder atmen lasse, schwärmt ein befreundeter Architekt.

Die andere Hälfte meiner Freunde spricht von «verschwendeter Leere», nennt den Sechseläutenplatz «die Wüste Globi» (mit Bezug zum Globus). Wo die anderen architektonische Vision erkennen, sehen sie Platzverschwendung.  Sie bemängeln, dass man früher auf der Umgrenzungsmauer «Zmittag» essen konnte, jetzt aber auf das überteuerte Collana oder auf eine der beiden Inseln, in denen bald einige wenige Bänkchen aufgestellt werden, verdrängt wird.

Ein Augenschein zeigt, dass die Schüler und Angestellten aus dem Seefeld über Mittag wirklich kurz auf den Platz kommen. Aber sie bleiben nicht. «Los, der Stein ist zu kalt, gehen wir rüber an den See» meint ein junges Mädchen zu ihren Essen schleppenden Kolleginnen. Offenbar geht sie davon aus, dass der Steinboden am See wärmer sein könnte. Und sie bringt es auf den Punkt: Die Leere wirkt nicht gemütlich, sondern majestätisch – und abweisend.

Auf dem Platz bleiben Touristen stehen und drehen sich beeindruckt einmal um die eigene Achse, bevor sie ein Foto schiessen und weitergehen. Der Platz ist eindrücklich, verbreitet einen Hauch Weltstadt, ich glaube «imposant» wäre das richtige Wort. Aber offenbar nur für Besucher. Ein Strassenkünstler lässt vereinsamt ein bauschiges Etwas durch die Luft schweben, allerdings ohne dass die Passanten auf dem Weg vom Stadelhofen zum See stehen blieben.

«Das wird im Sommer sicher belebter», meint mein Freund, der Architekt. Irgendwie wage ich das zu bezweifeln: Soweit ich mich erinnern kann, werden unbeschattete Steinflächen bei Sonneneinstrahlung unangenehm heiss. Aber vielleicht hat er ja recht, und die Leute braten sich im Sommer ihr Mittagessen gleich auf dem heissen Stein.

Noch kann ich mir kein abschliessendes Urteil über den Platz bilden. Es kann sein, dass der grossen Steinfläche doch noch Leben eingehaucht wird. Vielleicht von Fahradakrobaten, Skatern oder Rollschuhläufern, wenn die Stadt dies denn zulässt. Zur Zeit könnte man noch denken, die Parkplatzlobby hätte den Parkplatzfrieden von anno 1992 gebrochen sich in Zürich mit der grauen Weite ein Denkmal gesetzt.

231 Kommentare zu «Gähnende Leere oder majestätische Weite?»

  • Johannes sagt:

    Hahaha ist ja lustig, da traut sich der Züritipp mal nicht einen link zu einem seriösen Zeitungsbeitrag freizuschalten. Dann ohne link, man findet den Beitrag unter „Nude Yoga Model Photographed By Her Husband Provokes Body Image Debate – We Think She Looks Amazing (NSFW)“ in der Huffington Post. 🙂

    Mein Vorschlag: Der Platz füllt sich täglich in Windeseile, wenn dort „Nude Yoga“-sessions abgehalten werden. Wobei auf dem Platz freilich gemischtgeschlechtlich geturnt wird. Zudem wird in der Mitte ein grosser Springbrunnen mit Denkmal errichtet, dessen Figuren die Ästhetik nackter Menschen fern aller biederen Bünzligkeit und ohne kulturelle Beschränkungen zeigen.

  • Craig Crandall sagt:

    Tee-Ammann Square

  • Simon Kyburz sagt:

    Der Platz wird wirklich wunderschön und noch viel mehr begrünt mit Bäumen, die in diesen Tagen eingepflanzt wurden. Das kommt auf diesem speziellen Weitwinkelfoto leider gar nicht zum Ausdruck. Auf ca. 4 grösseren Inseln werden diese ca. 30 bis 40 Bäume eingepflanzt. z.T schon recht stattliche Bäume mit bis zu 12 cm Stammumfang und 7 bis 9 Meter Höhe. Wer es aktuell noch nicht gesehen hat, soll doch sich erst Mal ein Bild machen, der Platz ist noch gar nicht richtig fertig und aufgeblüht. Also viel zu früh für abschliessende Statements… klar brauchen diese Bäume Zeit um zu wachsen…

    • Red sagt:

      Meinen sie diese modischen Bonsai-Bäumchen Inselchen? 20 Bäumchen an einem einzigen Ort. Die dürfen gar nicht gösser werden. Und die sollen auch kein Schatten spenden. Ein Trinkbrunnen ist auch nicht nötig. Wieso auch?

      Wenn sie von „… echt stattliche Bäume mit bis zu 12 cm Stammumfang“ schwadronieren: Kennen sie vielleicht die Bäume am Stadelhoferplatz oder auf dem Bellevue? Ihre Bäumchen werden auch in 150 Jahren nie so aussehen!

  • Ben sagt:

    Unter dem Sechseläutenplatz ist ein Parkhaus, das ist aber eine extreme Fehlplanung, denn die Autos sollten grds. aus einer Stadt draussen gehalten werden. Stattdessen hätte man unter den Platz ein Hostel, Fahrradverleih, Club, Kino, Fitnesspark, die hässlichen oberirdischen Supermärkte etc. verlegen können, eben Orte für Menschen und keine sinnfreie innerstädtische Blechdeponiehalle.

  • Dieter Schmid sagt:

    Der neue Sechseläutenplatz: Eine tote Steinwüste.

  • Tom Bubble sagt:

    Blendend. Wofür sind wohl all diese kleinen Gullideckel und da ist Luft drunter, wie in der Stadt vom Planet express. Ich will eine Selbstmordzelle.

    • Marc Bachmann sagt:

      Die vielen Gullideckel sind für die Heringe und Masten des Zeltes vom Zirkus Knie. Der Zirkus kann ja seine Heringe nicht in den Stein hauen, kapischi? 😉

  • Michael Müller sagt:

    Ich habe soeben im Netz nach Bildern gesucht (z.B. Google: „sechseläutenplatz zürich projekt“) und bin über einige Illustrationen aus der Abstimmungsbrochure gestossen, an die ich mich noch erinnern kann – weil ich damals auch „JA“ gestimmt habe. Nur: auf all diesen schönen Computergrafiken sind überall Bäume zu sehen – wo sind die jetzt? Kommen die evtl. noch? Sieht man sie noch nicht weil sie zu klein sind? Oder wurden sie vergessen?
    Eigentlich finde ich den Platz toll, aber einige Bäume wie auf den Illustrationen sind einfach zwingend als Schattenspender im Sommer und zur Belebung des Platzes. Nun, ich werde mir mein Bild dann im Sommer machen wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, der Brunnen in Betreib ist und alles etwas grüner ist als jetzt im Februar.
    Evtl. könnte man auf dem Platz auch temporär eine Skulptur aufstellen (wie damals die grosse Spinne am Bürkliplatz). Solches würde dem weiten Platz sicher gut stehen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Die Bäume sollen noch kommen.

      • Marc Bachmann sagt:

        Spinne ok, spinnt Zürich ja eh, also sehr passend! Aber ich will mind. noch drei Hafenkräne mehr. Ist ja traurig und sehr kleinlich für eine Weltstadt, nur einen, und dann erst noch zeitlich begrenzten, Hafenkran zu haben!

        • Samuel sagt:

          Nicht das freiheitlichere Züri spinnt, sondern die neidgeprägten, monotonen und unflexiblen Bünzli in der Aglo. 🙂

  • Karli sagt:

    Wie lange geht es bis die restlichen alten und mächtigen Ahorn-Bäume auch geschreddert werden?
    Seltsamerweise werden in dieser Stadt überall als Ersatz kleinwüchsige, dürre Bäumchen gepflanzt.
    Im Hochglanz-Magazin sicher ganz nett, aber hoffentlich nur eine modische Erscheinung von eitlen Architekten/Gestaltern und unbedarften Politikern.

    Wieso soll ich eigentlich weiterhin Grün wählen?

    • adam gretener sagt:

      Dann setzen Sie mal einen 35 Meter hohen Baum ein, und vorallem, buddeln ihn erstmal irgendwo aus. Empfehle Ihnen den Sach-Film Bingo-Bongo mit Adriano Celentano und Ornella Muti, da geht das auch nicht in gross.

    • tststs sagt:

      Sie dürfen davon ausgehen, dass auch besagte Ahorn-Bäume mal „kleinwüchsige, dürre Bäumchen“ waren 😉

    • Simon Kyburz sagt:

      Geduld bringt Rosen… alle Bäume sind wenn sie neu gepflanzt werden normalerweise noch kleine Welpen-Bäumchen. Zum Glück hat die Stadt hier schon recht grosse Bäume eingeplanzt… diese Woche geschehen, man gehe hin und staune… man kann also ruhig weiterhin Grün wählen…
      Da Vieles verändert und gebaut wird in der Stadt sieht man auch viele neue junge Bäume. Alte Bäume werden erhalten und geschützt wo immer möglich und so lange es geht, doch auch sie haben ihre Zeit auf Erden… und machen nach 100 oder 200 Jahren Platz für Neue… manche leben noch viel länger… doch alle haben ihre Zeit, wie wir… und werden dann vielleicht als neues Bäumchen auf dem Sechseläutenplatz oder im grünen Wald wiedergeboren 😉

      • Simon Kyburz sagt:

        PS.. man kann Bäume in der Stadt leider nicht ewig stehen lassen bis sie vor Alterschwäche von selbst umfallen… das würde uns allen nicht gefallen, wenn wir immer mit Helm und Blick nach oben unter den Bäumen durchlaufen müssten… darum werden alte Bäume halt oft umgesägt, wenn sie von Aussen noch ganz prächtig ausschauen, aber innerlich dem nächsten Gewittersturm kaum mehr gewachsen sind.

  • tststs sagt:

    Jetzt ist alles klar! Nachdem der 1.Mai zum Familienfest verkommen ist, wird nun die Version „Kreis 1“ ins Leben gerufen, und da stets gilt „noblesse oblige“ wird selbstverständlich nicht mit gewöhnlichen Pflastersteinen geworfen… 😉

  • Edith Habermann sagt:

    Der Platz bringt etwas Nordkoreanisches Flair nach Zürich. So richtig Multikulti wie es der ergrauten, ehemals grünen Stadträtin Ruth Genner eben gefällt. Ich schlage vor, dass wir auf dem Platz eine 30 Meter hohe Statue von Ruth Genner aufstellen, frei nach dem Vorbild der Lenin- und Stalin-Monumente in den ehemaligen kommunistischen Ländern im Osten. Die Stadt wird immer menschenfeindlicher wie z.B. auch bei der städteplanerischen Meisterleistung Europaallee. Zürich erinnert immer mehr an chinesische Geisterstädte, DDR Plattenbauten und nationalsozialistische Monumentalarchitektur.

    • adam gretener sagt:

      Was denn nun, nordkoreanisch oder Multikulti?

      • Edith Habermann sagt:

        Beides Herr Gretener! Nordkorea und die Schweiz, das sind zwei Kulturen. Also Multikulti. Wobei rot-grün-zwinglianisch sich immer mehr der nordkoreanischen Kultur angleicht. Dem sagt man auch autonomer Nachvollzug 😉

  • Heinz Disler sagt:

    Ich bin für Ruth Genner Platz

  • Anna sagt:

    Schöner Stein. Im Winter zu kalt, im Sommer zu heiss. Oder ist das der neue Steingrill für die Mittagsmassen? Wurst auf die hochsommerlich aufgeheizten Platten legen und schwitzend warten, bis sie knusprig-braun ist?

  • Philo Sophin sagt:

    Man könnte eine Geschichte darauf schreiben, jeder Stein ein Wort.

  • Simon Kyburz sagt:

    Der neue Platz hat Magie und ist wunderschön… die Weite tut gut… ich gehe oft und bewusst auf dem Platz spazieren, auch gestern Nacht, und ich bewunderte die vielen neu eingepflanzten Bäume… der Sechseläutenplatz bekommt viel mehr schattiges Grün als manche denken. In ein paar Jahren wird der Platz für viele neue Anlässe sich bewähren und beliebt sein.

    • Lilo Doroszlay sagt:

      Ja klar. In Kürze wird es eine billige Budenstadt sein,um ein paar Fränkli zu generieren. In Zürich muss jede freie Fläche umgehend möbliert werden. Anderes hält man nicht aus.

  • Maria Giger, Chur sagt:

    Da schon die Steine aus Graubünden stammen, könnten wir ja noch zur Verschönerung des Platzes der nächste Bär oder einige Calanda-Wölfe schicken…sie nehmen keine Arbeitsplätze weg und belasten das Ausländerkontingend nicht…

  • Joe Amberg sagt:

    …und als nächstes, wie beim Paradeplatz: der Unterhalt der Steine ist – äh – leider viel zu teuer, wir reissen sie lieber alle wieder raus und asphaltieren die ganze Chose…

    • Rosi sagt:

      Sie könnten aber auch bei der öffentlichen Steinigung der ländlichen Oberbünzlis auf dem Sechseläuten Verwendung finden. 🙂

      • Lilo Doroszlay sagt:

        @joe Ackermann.
        Haben Sie sich schon überlegt, wo all die teuren Steine geblieben sind? Bei wem zieren sie die Garage-Einfahrt? Ja, wo sind sie nur geblieben?

        Ich kann mich erinnern, wie fasziniert wir den portugiesischen Steinkünstlern bei der Arbeit zugeschaut haben. Wir sind extra dazu hergereist.

  • Kurt sagt:

    Der Hafenkran ist also nur ein Ablenkungsmanöver! 😉

  • Reto sagt:

    Endlich gibt’s das auch ‚mal bei uns: Ein Platz mit platz…

  • Ursula Mann sagt:

    Wer den Fallfehler findet, wird Tagi-Online-Redaktor.

  • tststs sagt:

    Auf jeden Fall sieht es schon mal besser aus als vorher… wobei ich ehrlich eingestehen muss, dass ich nicht mehr weiss, wann ich den (alten) Platz zuletzt wirklich leer gesehen habe…

  • Simsalabim sagt:

    Der Platz ist optimal für Exhibitionisten, die öffentlich ihre Notdurft verrichten möchte. 🙂

  • Gautier Irgendwo sagt:

    Gähnende Leere genau so wie in den Köpfen der Stadtplaner.

  • Bergi sagt:

    Kleines Detail am Rande:
    Der Platz ist nicht aus Granit, welcher sich ja bekannterweise aus Feldspat, Quarz und Glimmer zusammensetzt, sondern aus Quarzit, welcher wie der Name schon vermuten lässt mehrheitlich aus Quarz besteht.

    • chris sagt:

      und jetzt……das ganze ist ein witz und viel zu teuer. und was macht man mit den vielen ölflecken – die bringst du nie weg…

  • alpöhi sagt:

    Der Platz ist super.
    Endlich kann ich ohne Gummistiefel in die Oper.
    Jetzt müssen wir nur noch dafür sorgen, dass dieser lustig Zirkus in Zukunft seine Zelte in Bachenbülach aufschlägt.

  • KMS a PR sagt:

    aber gut. man kann ja nicht immer nur motzen. hier meine äh-konstruktiven vorschläge zur verschönerung der steinwüste:
    1) guillotinen aufstellen – hat immer irgendwie etwas revolutionäres.
    2) christo anheuern. um den platz zu verpacken, am besten mit einer lauschigen auen-landschaft.
    3) den platz sperren für geo-thermie-versuche.
    4) kulturelle veranstaltungen. ich rufe hiermit zu einer nackt-massen-polonese auf. (herr gretener und ich werden am 28. den äh-anfang machen)!
    5) massen-thai-chi. das machen sie in andern kommunistischen städten auch, im fall!
    6) den platz fluten und den hafenkran darin versenken – pedalo-tourismus und erlebnis-tauchen mit einbinden!

    • irene feldmann sagt:

      5.) geile idee, DA MACHE ICH MIT

    • Adam Gretener sagt:

      So einfallslos waren Sie schon lange nicht mehr. Was ist denn los? Vom Sozius verbannt weil Sie immer gegoisst haben und in die Kurve gelegen sind?

    • KMS a PR sagt:

      ah. da ist mir doch noch einer durch die lappen gegangen ->
      7) ein wasserspiel à la bundeshaus. ich schlage vor dies in form eines feuerwehrwagens zu gestalten. das hat den vorteil, dass man zusätzlich noch den schwarzen block damit verjagen kann.

      • Adam Gretener sagt:

        Alles schon geplant, nur das Waser kommt von unten, ist im Boden bereits eingelassen. Ergo, Einlauf.

      • sepp z. sagt:

        Der Platz sei kommunistisch? Auf jeden Fall nicht neoliberal-kapitalistisch: Weil…
        1. er umsonst betreten werden darf, ohne was bezahlen zu müssen. 2. weil er sonst schon längst mit einem Corporate Office überbaut worden wäre, von einem arabischen oder mexikanischen Hedgefund. 3. weils in einer neoliberalen Gesellschaft keinen öffentlichen Raum gibt (falls doch, ists ein ungelöstes Überbleibsel aus einer vor-neoliberalen Zeit). 4. weil es eine Investitionszeit mit einem längeren Anlagehorizont als 1 Jahr ist. 5. weil der Platz von der Gesellschaft bezahlt wurde, und nicht von einem steuerbefreiten Mäzen. etcetc

    • tststs sagt:

      8. Das Volkscervelatbrötle wird vom Sächslüüte auf Mitte August verschoben.
      9. sollte man alternativ im Winter eine Zwischenschicht einbaucen –> das grösste Tischgrill-Raclett-Festival der Welt
      10. Testgelände für Kacke aller Art
      11. Rückkehr zur Landsgemeinde

    • Siglund Wagner sagt:

      Sehr gut, aber die Guillotinen gehören auf den Parade- und den Bundesplatz..

    • Adam Gretener sagt:

      Punkt 4 muss ich freud’sch überlesen haben. Aber können wir gerne machen. Ich ruf schon mal den VJ und den Gilli an. Dann komm ich endlich ins Färsähen.

  • Alexander Müller sagt:

    Etwas zur Weite, die laut vielen hier so nötig sei: Zürich hat Weite. Ein Blick über den See, an die Hügel. Von vielen Orten aus in Zürich ist das möglich. Gehen sie mal nach z.B. Mailand, wo sie kaum je aus der Stadt hinaus blicken können. Auch die geringe Höhe vieler Gebäude macht den Blick gegen oben offener und weiter. Da hat es für mich in Zürich viel mehr Weite. Dafür braucht es keine leeren Plätze.

    Ich frage mich was das ganze tamtam um den verwendeten, ach so einzigartigen Stein soll. Dem Platz sind einige Beschränkungen durch die Nutzung durch den Zirkus oder fürs Sechseläuten auferlegt, ok. Aber wie wäre es mit mobilen „Gartenkisten“, ein farbiges Labyrinth nahe am See, mit z.B. einem grösserern Rundplatz und versteckteren Gängen und Ecken?

    Vielleicht verleihen die Bäume dem Platz ja noch etwas einladenderes. Aber ich sehe nicht so ganz wieso sich der Platz mit Leuten füllen sollte. In Italien spielt sich das Leben nachts oft auf Plätzen ab, aber da hats dann oft auch Bars drumherum und überhaupt wir sind eben nicht in Italien.

    IMHO täte dem Platz verschiedene „Umgebungen“ gut. Etwas steiniges, etwas blumiges, fantastisches, prächtiges und dort etwas schlichtes… es hat schon mehr als genug „karges“ in Zürich und man muss nicht immer Angst haben mal was zu tun das nicht „in“ ist oder den Architekten der Askese als „gestrig“ gilt.

  • Sepp Fahrenheit sagt:

    Dieser Platz ist einfach nur hässlich. Ich wünschte mit hier einen schönen, grünen, schattigen Park mit Hecken, Sitzbänken, einem Kinderspielplatz und Cafées rund um eine gemähte Mehrzweckwiese, die für den Zirkus, das Sechseläuten, aber auch für Jahrmärkte benutzt werden kann, ein Platz für alle eben, und nicht diesen kahlen, abweisenden Platz, der für niemanden da ist.

    • Alexander Müller sagt:

      Dem würde ich mich anschliessen. Bloss dürfte es mit der Mehrzweckwiese schwierig werden. Zumindest soweit ich mich erinnern kann, war der Platz kaum je eine „Wiese“ auch wenn er immer wieder neu bepflanzt wurde. Kaum zeigte sich das erste grün kam auch schon der nächste Zirkus.

      • Réda El Arbi sagt:

        Ob der Zirkus wohl auch auf dem neuen Platz spielt? Wenn nicht, hätte man so ja auch die Wiese retten können. Aber ich bin voreingenommen: Ich fürchte mich vor Clowns und hasse es, wenn man Tiere zu Kunststückchen zwingt und in kleine Käfige sperrt.

        • Elfi sagt:

          Würde man den Platz umzäunen, könnte man die Tiere frei zwischen den Passanten im Grünen laufen lassen, ein echter Grossstadtdschungel. 🙂

        • KMS a PR sagt:

          ou. herr el arbi. die angst vor dem clown verheisst nichts gutes. möchten sie die koordinaten meines therapeuten? schauen sie sich bitte zusätzlich „stitches“ an; entweder sie sind danach geheilt oder wir sehen uns im schlössli.

  • aufdenhundgekommen sagt:

    der platz ist nur langweilig

  • Michael Berger sagt:

    Mir gefällt der Platz. Das einzige was mich daran stört sind einzelne Häuser rundherum. Ein grosser und schöner Platz braucht entsprechend grosse und schöne Gebäude als Umfassung. Diesen Anspruch erfüllen aktuell leider nicht alle Häuser. Besonders schlimm ist das Haus an der Ecke zum Stadelhofenplatz. Es ist zu klein und etwas schäbig. Ich hoffe es kommt bald weg, damit ein grosses und architektonisch überzeugendes Gebäude hinkommt. Etwas turmartiges mit 10 Stockwerken oder so und zuoberst selbstverständlich ein Café/Restaurant mit Aussicht auf Platz, Opernhaus, See, Üetliberg und seine grösseren Verwandten in den Alpen.

    • KMS a PR sagt:

      hey herr berger. ihr ansatz gefällt mir. der platz ohne häuser. heisst also, ohne zürich. heisst also einfach ein platz in der natur. so hat dieser blog nun doch auch etwas versönliches.

  • Dave sagt:

    sieht aus wie der Hauptplatz in Pjöngjang, aber das passt ja zur Stadtregierung…

  • fredo sagt:

    Ich finde den Platz toll. Es fehlen noch 3-4 Strassencafes für den Sommer an den Ecken und dann wird so ein Platz automatisch belebter. Aber das wird wohl leider wieder in Zürich nicht erlaubt sein, weil das ja vielleicht Konkurrenz zu den alt eingessenen Platzhirschen bedeuten würde. Das weiss man schon irgendwie beim Treffen im Zunfthaus zu verhindern ;).

  • Sarah Summers sagt:

    Der Platz hat schon eine gewisse Ästhetik, aber eine nutzbare Begrünung fände ich auch sehr sinnvoll, also schattenspendende Bäume, Holzbänke, Spielplatz für Kinder, Trimmdichpfad für die Mittagspause, günstiger städtischer Kiosk für das Wasser zwischendurch, Pausenverpflegung und Zeitungen, usw.

    • Elfi sagt:

      Tischtennisplatten, Schachspielflächen, Basketballfeld etc. liessen sich auch noch integrieren.

      • rimaka sagt:

        …..und schon wäre der platz wieder voll…….sind da wirklich noch bäume geplant? die stehen dann im sommer in den heissen steinen? – so ein leerer platz finde ich schon schön. aber Sitzgelegenheiten sollte es schon haben…und er sollte auch tendenziell leer bleiben. nicht so wie la plaza mayor in madrid wo alles mit x-ständen vollgestellt ist!

      • Sepp Fahrenheit sagt:

        … und der abends beleuchtete Kiesplatz zum Boule spielen und etwas verspielte Kunst darf auch nicht fehlen.

  • Andrew sagt:

    Die Stadt-Zürcher brauchen wahrscheinlich erst einmal eine oder mehrere Berichte aus dem Ausland (via Zeitungen, Reisebroschüren, Reisesendungen, Schauplatz/Hintergrund für Internationale Werbungen, Fachzeitschriften über Architektur, etc…), wie schön und grossartig der Platz geworden ist.
    Erst dann können sie sich auch auf den neuen Platz freuen und Stolz darauf sein. Es ist doch immer gleich, der Zürcher kann sich einfach nicht freuen und muss immer zuerst mal Motzen.
    Ich als Landzürcher finde den Platz auf jeden Fall super! Bravo für den Mut was grossartiges zu realisieren. Stadtzürcher, habt Mut für was Neues! (damit meine ich aber nicht den Hafenkran am Limmatquai! – das ist eine andere Geschichte) Danke.

  • pedro domletschg sagt:

    lustig, die kommentare hier, schwärmen alle von der grünen wiese die vorher da hätte sein sollen, wahrscheinlich alles nicht-stadt-einwohner, was nützt mir ein kiesacker, oder eine gesperrte wiese die ständig neu bepflanzt werden musste, dadurch nicht benutzbar war und einfach permanent hässlich aussah.

  • KMS a PR sagt:

    also wenn ich mir das so anschaue…erinnert mich das ein wenig an den roten platz in moskau. so gesehen, passt’s ja zu zürich, wo man die grünflächen je länger je mehr suchen muss. aber die zürcher wohnen ja gerne verdichtet, wie die abstimmung gezeigt hat. somit, liebe zürcher. lächelt und seid froh – denn es wird noch schlimmer kommen. aber hauptsache fun und hip. gäll. gott sei dank wohne ich auf dem land.

    • Adam Gretener sagt:

      Ich dachte, das Land sei zubetoniert, werter Ballenberg-Rittermann.

      • KMS a PR sagt:

        also da wo ich wohne gibt es glücklicherweise weitläufige grünflächen – und – etliche bauern, denen der erhalt des landes wichtiger ist, als der spekulative verkauf des bodens – glücklicherweise. aber funny. züri baut verdichter – und wenn man da mal noch platz hätte….baut man einen grauen, weitläufigen steinplatz….nein, ich verstehe, sie wirklich nicht mehr, die stadtzürcher. aber gut. ich kam, sah, und werde ecopop annehmen – um sicherzustellen, dass die baulichen auswüchse bitteschön auch in den städten bleiben mögen.

        • Adam Gretener sagt:

          Ich sehe schon, da bleibt nur noch ein Hosenlupf, um Sie zur Vernunft zu bringen. Hau-Ruck 🙂

          • KMS a PR sagt:

            mein bester herr gretener. vernunft ist eine tugend, welche nicht vielen gegeben ist. ich erinnere an „die mehrheit“. ich sag ja immer – zum glück hat intelligenz nichts mit vernunft zu tun.
            ich bringe 300 kg sägemehl mit!! 🙂

          • Adam Gretener sagt:

            Sie bringen das Sägemehl mit, ich klopfe es Ihnen wieder ab. Gebongt.

        • Sarah Summers sagt:

          Ich verstehe die hasenfüssigen Ländler nicht, die sich für einen Bedeutungsverlust der Schweiz aussprechen. Dabei gibt es in der gesamten Schweiz gerade mal ein wirkliches Hochhaus und das steht in Züri. Die Ländler verstehen die Welt einfach nicht. 🙂

          • KMS a PR sagt:

            ansichtssache, frau summers. wenn sie in absehbarer zeit in zürich so leben möchten wie in peking, bangkok etc etc ist das legitim. wir machen dann aber eine hohe mauer im radius von 15 km um züri rum. sonst ufern die slums bis aufs land raus. und das will zumindest ich, sicher nicht.
            übrigens – werfen sie über google earth mal einen blick auf seoul…. prosit!

          • Sarah Summers sagt:

            Das ist irreal und nur die unrelevante Polemik der SVP. Ein paar Bürohochhhäuser machen aus CH auch in 500 Jahren kein Seoul etc.

          • KMS a PR sagt:

            das meinte ich auch nicht damit, frau summers. aber man sieht am beispiel von seoul schön, wenn sie oben auf der revolving platform stehen, wie sich die slums vom zentrum her nach aussen ranken. möchten sie von mir ein svp-fähnli?!

          • tststs sagt:

            ähmmm, also bei uns heisst das immer noch Agglo (und nicht Slums)…
            hähä…
            😉

    • Tom sagt:

      Zum Glück wohnen Menschen wie Sie auf dem Land… dann haben wir hier in der Stadt unsere Ruhe:)

    • ag sagt:

      „zürich, wo man die grünflächen je länger je mehr suchen muss“? Sie belieben wohl zu scherzen? Im Vergleich zu ausländischen Städten (die auch sehr schön sein können sogar mit knappem städtischen grün) sind schweizer Städte (dazu zählt meiner Geographiekenntnis nach, auch die schönste Stadt der Welt: Zürich) mehr ein Wald mit einigen Häusern dazwischen. Also von wegen; Grünflächen suchen..besser mal zum Vergleich eine Reise in eine andere Weltmetropole buchen 😉

      • tststs sagt:

        Naja, wir sind von Grün umrundet, aber effektive Stadtpärke hat es sehr wenige (jedoch viele kleine, versteckten Grünflächen).
        Gerade hier stinkt ZH im Vergleich zu Wien (vgl. Rankings der letzten Tage) mächtig ab, da kann auch der schöne Zürisee die Donau nicht wett machen

  • Ein grossartiger Platz! Leerer, stiller Raum. Ist so wichtig für eine Stadt. Zürich hat wahrlich wenig davon. Kein Geschrei, kein Jahrmarkt, ruhig und immer wieder leer. Grossartig. Purer ZEN!

  • pedro domletschg sagt:

    der platz ist super, grosszügig, für die kleinste grossstadt der welt wars nötig. ich gehe mit meineim dreijährigen oft dahin velöli oder trotinettfahren. dort kann man jetzt konzerte, märkte, kundgebungen etc. durchführen. von mir aus hätten sie den platz mit dem rondell verbinden sollen und den verkehr nicht mehr ums rondell führen sollen.

    • KMS a PR sagt:

      das ist eine gute idee, herr domletschg. wenn man den verkehr direkt über den platz führen würde, wäre er zumindest zu etwas nütze.

  • Orsa sagt:

    Der Platz ist grau, weit, ungemütlich. Bei zuviel Sonne blendet er mir ins Gesicht, Bäume und Schatten fehlen fast ganz. Der Platz mag architektonisch ein Wurf sein, die Lust der Bevölkerung auf Gemütlichkeit befriedigt er nicht. Sehr sehr schade.. Und an Herr El Arbi: Sie reagieren immer etwas gar schnell betupft und mit sofortiger Rechtfertigung, sobald sie direkt oder indirekt kritisiert werden. Das brauchen Sie nicht…;-)

    • Réda El Arbi sagt:

      Das gehört zum Spiel. Es gibt Leser, die kommen nur, um zu sehen, wie ich in den Kommentaren mitjammere. 😀

      • pedro domletschg sagt:

        der platz ist nicht fertig, die bäume sind geplant, der platz wird super!

        • Réda El Arbi sagt:

          Ich sagte ja, ich kann mir noch kein Urteil bilden. Warten wir mal ab. Übrigens kommen auch Stühle auf den Platz, immer zwei zusammengekettet, damit sie nicht geklaut werden. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Stuhlpärchen ein Renner in den urbanen WGs werden. 😀

        • KMS a PR sagt:

          finde ich auch. man sollte aber darauf achten, dass die paar stämmchen nicht zu weit weg sind voneinander – ansonsten man kilometermärsche fürs urinieren auf sich nehmen muss! jaja, man muss auch die praktische komponente bedenken.

    • Peter Glanz sagt:

      Wenigstens kann man mit Reda reden und eine Antwort kriegen die nicht von einem PC generiert wurde.

  • Irene Steiner sagt:

    Dieser Platz ist (für mich) die Visitenkarte von Zürich. Jeder kann nun für sich interpretieren was das heisst ;-)))

  • menstyle sagt:

    Wenn ein umstrittenes „Bauwerk“ auch noch so saumässig fotografiert wird, wird es halt auch nicht schöner. Aber es passt. Ein liebloser Platz wird noch liebloser fotografiert. Foto Kurs wäre dringend angebracht

    • Réda El Arbi sagt:

      Klar, wenn Sie mir eine vernünftige Kamera bezahlen, werde ich meinem F&F-Studium noch eine kleine Fotoklasse anhängen. Bis dahin muss im Blog halt auch mal ein Handybild reichen, wenn es wie hier die Aussage des Textes einfängt.

      • Lukas Engler sagt:

        Der Platz an sich ist schön, aber tatsächlich saumässig fotografiert!

      • Peter Glanz sagt:

        Ein Handy Bild ist ja sehr professionell lol (Sarkasmus)

        • Irene feldmann sagt:

          Jetzt kommen wieder die Besserwisser auf den PLATZ, macht doch ihr DAS PHOTO und stellt es der Redaktion zur Verfügung….Redas Photo ist Top, fürs Thema ausreichend, und wer nichts zum Thema äußern kann, soll besser Photographieren gehen…..Schildbürger…..

          • Peter Glanz sagt:

            Wir Leser sollen also die Arbeit der Redaktion machen, interessanter Vorschlag.

          • Irene feldmann sagt:

            Photographieren ist KEINE Arbeit sondern pures vergnügen….und wenn IHR PHOTO hier veröffentlicht würde, hätten auch SIE einen geschwollenen Hals…:)

          • Peter Glanz sagt:

            Sogar ein schlecht trainierter Affe könnte mit einer Nikon ein anständiges Photo schießen.

          • Irene feldmann sagt:

            Peter glanz: Freundlichkeit tut NICHT WEH….ich versprech’s….:)

          • Adam Gretener sagt:

            Ruhig, Glanz. Dann lassen Sie mal die Hosen runter und posten ein paar Links. Schau mir das gerne mal an. Habe ja seit zehn Jahren immer wieder bezahlte Aufträge. Tipp: schon mal eine Affenart aussuchen, Pavian würde evtl. passen.

          • irene feldmann sagt:

            ADAMMMMMMMMMMMMMMM……ahahahahhhhhhhhhhahhahahahhaahhhhhhhhhhhhaahha, ojjjjj du bist der groesste!

        • KMS a PR sagt:

          wobei „leserinteraktion“ keine aufforderung zur proiskumität darstellen soll! da lege ich, moralischerweise, wert drauf.

      • menstyle sagt:

        Sie ärmster. Aber auch mit einem Handy lässt sich der Bildhorizont waagrecht darstellen!!!!

        • Réda El Arbi sagt:

          Ja, liesse sich. Ich hätts sogar nachher mit Photoshop noch korrigieren können. Oh Gott, wenn ich gewusst hätte, dass hier Juroren Preise fürs beste Bild vergeben, hätte ich mir eine Hasselblad gemietet, ehrlich. Das ist ein Blog, wir berichten aus dem Alltag, und manchmal auch mit Werkzeugen des Alltags. Schauen Sie sich mal die Konzertföteli aus einem der anderen Blogposts an. *Augenverdreh*

          • Peter Glanz sagt:

            Die Zackigen Linien auf dem Stein Boden sind in Realität gerade, das ganze sieht aus als wenn es mit einer Kartoffel Fotografiert wurde

            • Réda El Arbi sagt:

              War Panoramabild auf dem iPhone. Da können die Architekten wirklich nichts dafür. Die Linien sind wirklich gerade.

          • Peter Glanz sagt:

            Hey Tagi kauft Reda endlich eine Anständige Kamera aber nicht im Brocki gel lol ich vergröll mich hier lol.

          • Peter Glanz sagt:

            Man könnte auch sagen das Bild sei schlechter als der kritisierte Platz oder der Platz hübscher als das Bild.

            • Réda El Arbi sagt:

              Ja, wenns in dem Text in irgendeiner Weise um meinen Umgang mit der Handykamera ginge, würde das durchaus Sinn machen. Nur, mir erschliesst sich nicht, was meine zugegebenermassen dilettantische Fotografie mit der städteplanerischen Aussage des Platzes zu tun hat. Aber egal. 😉

          • Peter Glanz sagt:

            “Einschüchternd und menschenleer: Der neue Sechseläutenplatz“
            In Paris wäre dieser Platz voll mit Leuten in London auch aber es gäbe z.b eine Löwen Statue oder sonstige wie man sie nennt “Attraktionen“, eine Attraktion zieht Leute an aber ein leerer Platz ist eben genau das, vielleicht sollte man ein par Pantomimen, Zirkus Tänzer und oder Stripper hinstellen um diesem Platz ein bisschen Leben ein zu hauchen lol. Es muss aber auch gesagt werden das man dort nicht wirklich permanente gigantische Attraktionen hinstellen kann da der Platz ja fürs Sechseläuten wichtig ist, aber vielleicht Statuen etc. die man schnell entfernen könnte wenn es notwendig würde.

    • Peter Glanz sagt:

      Ich habe Ja gestimmt für den Platz und finde ihn so weit gut gelungen, was jetzt dort steht ist sicher besser als die Kieslandschaft die vorher dort war und der Platz ist ja noch nicht fertig gebaut, es kommen noch Bäume, Bänklein etc., die Kritik ist also verfrüht.

  • Peter Brunner sagt:

    Rollbrättli?
    Warum sind diese so lärmig?
    Es gibt doch Gummi.
    Siehe 70er-Jahre Disco-Rollen waren super-Leise.
    Manches war eben früher doch besser

  • Sergej sagt:

    Die Angst der Zürcher vor etwas Weite…
    Kaum zeigt sich irgendwo etwas Weite, wo der Blick nicht gleich durch ein Hinderniss verstellt wird, wird es dem Zürcher unheimlich.
    Bahnhofshalle: man könnte die Weite geniessen, aber nein, diese Leere/Spannung ist ja nicht auszuhalten, man musste einen Engel hinhängen, der vor sich hinstaubt.
    Und jetzt der Sechseläutenplatz. Auch da ist es ja kaum auszuhalten, dass der Blick ungehindert schweifen kann… Es wäre doch viel einfacher, wie gewohnt, Bänkli, Tische (ev noch mit karriertem Tischtuch?) und Blumenkisten hinzustellen.
    Es braucht eben auch Mut, dies für einmal nicht zu tun!

  • susanne weiss sagt:

    Also wie man so einen Schwachsinn erstellen kann ist mir ein absolutes Rätsel.
    Jeder weiss, dass die Aufheizung in Städten zu Energieverschwendung führt..
    Ich freue mich ja schon drauf wenn wir 30 Grad in der Stadt haben es wird dann sicher total angenehm auf dem Platz.
    Aber so ein Steinhaufen macht halt weniger arbeit als eine schön gestalltete Wiesenfläche die zum verweilen einlädt.

    • adam gretener sagt:

      Energieverschwendung? Das müssen Sie mir mal erklären. Wiesenfläche hatten wir schon, sah eher aus wie ein abgeernteter Kartoffelacker. Knie und dä Böög lassen grüssen.

      • susanne weiss sagt:

        Die Energieverschwendung kommt daher, dass durch die Aufheizung der Städte, wegern der vielen verbauten Flächen ,vermehrt Klimaanlagen zum Einsatz kommen. Gerade im Sommer wo es eigentlich wichtig wäre die Stadt kühl zu halten. Okay im Winter ist es dann vielleicht wärmer.

    • Stefan sagt:

      Städte im Süden haben solche offenen Plätze auch. Dort wird es wärmer. Es funktioniert trotzdem. Ich finde den Platz toll. Es scheint übrigens typisch Schweizerisch zu sein, dass alles was man tut am besten „praktisch, hässlich und nicht verschwenderisch“ ist. Das ist auch der Grund, warum viele Schweizer und auch Schweizerinnen(!!!) in Unisex-Sport-Bekleidung mit Trekking-Schuhen rumlaufen. Grüner Faserpelz und rote Windjacken lassen grüssen. Sieht zwar scheisse aus, ist aber praktisch. Als ob das eine Entschuldigung wäre.
      Ein schönes Möbelstück kommt auch besser zur Geltung, wenn nicht die ganze Wohnung zugefüllt ist. Darum, lasst den Platz atmen, geniesst die Grösse.

      • pedro domletschg sagt:

        @stefan: stimmt, ihr kommentar gefällt mir. der stein ist aber auch aus praktischer hinsicht super, man denke an den unwürdigen acker das ganze jahr durch an einem der schönsten plätze der stadt. der stein ist wunderschön aus dem bündnerland. bisschen aufheizen im sommer finde ich jetzt auch nicht schlimm. der platz ist wunderschön!!!

  • max Bruppbacher sagt:

    Ich weiss nicht wann der journalist auf dem platz war. Aber als ich letzte Woche dort war, waren viele Leute drauf und der platz war überhaupt nicht leer.. aber wenn er am Montag morgen zwischen 9 und 11 dort war, ist mir klar weshalb niemand dort war..

    • Réda El Arbi sagt:

      Montag, 12.30 Uhr Mittags. Auch das Bild stammt von dann.

      • pedro domletschg sagt:

        lieber réda, geh mal am sonntag, letzten sonntag war schönes wetter, der platz war pumpenvoll…

        • fredo sagt:

          das kann ich bestätigen. Die ganze Agglo und der halbe Aargau waren im bösen Zürich unterwegs und alle zwischen Zürichhorn und Bellevue, weil da alles so super hässlich und doof ist 😉

  • Dodimi sagt:

    Ich bin zur Überzeugung in den letzten Jahrzehnten gelangt, dass die Zürcher Bauherrschaft nicht fähig ist Begegnungsplätze für Menschen zu bauen. Jaaa, grossartige Visionen von „Grossstadtnostalgie, und kosten darf es was es wolle. ABER Gemütlichkeit, wie Bänke, Bäume,Blumen,Sträucher so gekonnt einzuplanen, dass es „heimelig“ wird…neee, das wäre wohl zu viel verlangt. Sollen doch die Menschen schauen wo sie bleiben, Hauptsache ein wunderschöner“ Platz mit zürcherisch teurem Granit, der nichts mehr hergibt als zu SEIN. Und dann wird empfindlich reagiert, wenn man von Zürcher Kälte spricht!Doch es passt zur Beziehungslosigkeit der Menschen unserer Zeit!

  • tomy hamk sagt:

    Die genialen Architekten haben den Platz absichtlich unskateable gemacht. Machen heute alles Städte so. Skaten bringt Subkultur mit sich, die ist gefährlich für den Spiesser.

  • Pjotr sagt:

    Der graue Platz ist nicht einmal gross. Schon mal einen richtigen Lenin-Platz gesehen, der mit der Statue auf einer Seite, oder sogar zwei?

  • Endlich wurde die Wiese mit einem sterilen Steinbelag zugedeckt, der viel leichter zu reinigen ist. Natürlich wird es hier im Sommer so heiss, das niemand mehr verweilen will. Und dass man den Bürolisten die Umgrenzungsmauer weggenommen hat, auf der sich so gemütlich z’Mittag essen liess, ist nur die konsequente weitere Umsetzung des in Stein gegossenen Konzepts. Wo immer die Stadtverwaltung normiert und neu gestaltet, sei’s am Sechseläutenplatz oder bei den Marronihäuschen, der Bürger denkt immer zuerst an Sparpotential in der Stadtverwaltung. Warum wohl nur? Auch die neue Bahnhofstrasse wird eine ganze Stufe langweiliger, als sie vorher war. Vielleicht wäre ein zehn-jähriger Baustopp in Zürich angebracht. Lieber nichts bauen, als Bausünden wie die Europa-Allee-Überbauungen in Kauf nehmen müssen. Zürich vertut eine Chance nach der anderen. Es wird vielleicht wieder Zeit für eine Jugendrevolution. 1968 wurde mit dem „alles ist verboten“ radikal aufgeräumt. Vorher gab es nämlich Rasen in Zürich, nur durfte diese Rasen niemand betreten. Und Strasencafés waren auch verboten. Warum amten Beamte nur immer als Verhinderer und Abschaffer der Gemütlichkeit? Was die Phantasie der Staatsangestellten übersteigt, wird einfach verboten. Kann es das wirklich sein?

  • Bruno Menzi sagt:

    Grau ist das neue Grün.

  • Bruno Froehlich sagt:

    Der Vergleich mit einer Wueste ist eine Beleidung fuer selbe, denn wer Wueste kennt weiss, sie ist voller Leben und hat eine Seele. Der neue Platz ist fuer mich seelenlos ! Nun, ich habe die Wiese in guter Erinnerung, voll gruen oder schlammig braun als haetten sich eben tausend Schweine dort gesult. Es war Leben und Seele in allen Farben.

  • Maiko Laugun sagt:

    Böse Zungen behaupten, der Stadtrat plane hier das öffentliche Auspeitschen von kriminellen Bänkern….

  • hans peter sagt:

    als auslandschweizer – 40 jahre in zuerich gelebt habender -hatte ich mich bei meinem besuch in zuerich auf den neuen platz gefreut.
    ich war froh, dass weihnachten schon vorbei war, sonst haette ich mich an ein unangenehmes „geschenk“ erinnert.

  • sepp z. sagt:

    stellt doch ein paar geranienchischtli auf den platz, dann findens alle toll.

  • pfi sagt:

    den platz find‘ ich genial. hat was von der „Piazza dell’Unita D’Italia“ in triest. jetzt nur noch das utoquai tieferlegen (für den späteren uto-kanal) und die bäume am see abholzen – meint: den platz bis ans ufer führen! weite!
    leider wird daraus nix: die zürcher kleingeister werden den schönen platz so zumüllen, wie sie die wunderschöne halle im HB füllen. wenn’s sein muss, mit gartenzwergen, parkbänkli, kitschengeln, weihnachtsmarktständen, marronihüüsli und … na ja, erfinde weitere lustige beispiele…
    bis es so weit ist: geniessen!

  • Bruno Zürcher sagt:

    Hallo Réda. Bin in der Stadt stationiert und voll Fan von Ihnen; Züri prunkt an allen Ecken nur hinsetzen kann man sich nicht. Da bleibt der bleibende Eindruck an unsere linke Weltmetropole hungrig. Manchmal fragt man sich, ob Zürich überhaupt noch bewohnt werden soll oder ob sich nicht alle besser in die Agglo verziehen sollten. Dann hätten die Schlipsträger die Innenstadt für sich und könnten weiter die Mieten in die Höhe treiben. Denn so richtig wohnlich ist’s ja an immer weniger Ecken. Aber der neue Aussichtsturm in der Masoala-Halle kompensiert etwas für die graue Einöde, auch von der Temperatur her. Danke!

  • Lichtblau sagt:

    Nachdem Sie schon dem „Traurigsten Christbaum der Stadt“ (mein Lieblings-Réda) vor einiger Zeit eine Plattform boten, fände ich es toll, wenn Sie am Bellevue dranblieben, Herr El Arbi. Die „Stadtwanderer“-Themen hier im Blog sind Hammer – und generieren meist eine Menge amüsanter Kommentare. „Wüste Globi“ hat ja wohl das Zeug zum Züri-Kultwort, genau wie die Bezeichnung „Fleischchäs“ fürs Bernhardtheater.

  • Jean-Philippe sagt:

    Die Sozialisten pflegten damals zu Sowjet- und DDR Zeiten ihre Plätze derart zu verunstalten. Entschleunigt wurde damals vorallem die Wirtschaft. Ein Sinnbild für das Linke Zürich….. ob man darauf stolz sein kann?

  • BA sagt:

    Wie hat doch ein weiser Mann vor Jahren in den Kommentaren geschrieben: „auf dem model hat es viele bäume toll. auf dem model vom escher-wyss-platz hatte es auch viele bäume“. Ich bin ja mal gespannt, wie das am Schluss aussieht, so wie ich die Stadt kenne einfach sicher nicht so grün wie auf den gerenderten Bildern. Aber Blätter-tragende Bäume gehören ja auch nicht in eine Weltstadt.
    Aber à propos Sechseläutenplatz: wie sieht es denn nun eigentlich aus mit Grillieren am Böögg? Angeblich wurde im Tiefbauamt ja im Schichtbetrieb an einer Lösung gearbeitet. Ist dabei nun etwas herausgekommen, oder waren das nur besänftigende Versprechen? Vielleicht könnte ja der werte Herr Réda da mal ein bisschen auf den Zahn fühlen…

    • Matthias Horvath sagt:

      Tja, dem muss ich beipflichten, aus einem „Rot-Grünen“ Zürich wird nach den „Verschönerungen“ von Rigiplatz, Max Bill Platz, Escher Wyss Platz nun auch der Sechseläuteplatz eher ein „Rot-Graues“ Zürich… wo hatten wir das schon?!? Auch ja, war bis vor 25 Jahren und ein bisschen weiter östlich…
      Noch was zum praktischen: im Winter kalt, im Sommer ein Backofen! Und die porphyrplatten ertragen womöglich kein Feuer… tja so heissts „Tschau Sechsilüüte uf em Sächsilüüteplatz!“ …für die 1. Maidemo taugt es aber alleweil!

      • Iva Zat sagt:

        @Horvath
        Ich stimme Ihnen zu. Das Sächsilüüten wird immer noch stattfinden. Jedoch sind es keine Porphyrplatten sondern Valser Quarzit Riemen mit ca. 10 cm stärke.

    • Peter Brunner sagt:

      Ja, das Grillieren wird noch stattfinden:
      Das Hauptfeuer steht auf eine Lage Schamott-Platten zum Schutz der grauen Steine.
      Der ganze Platz wird 20 CM hoch mit ERDE aufgefüllt, damit die Pferde nicht ausrutschen.
      Auf dieser Erdschicht geht es gut: Mit einer grosser Schaufel Glut herausnehmen,
      darauf den Servelat braten.

  • Thomas Weil sagt:

    Mir gefällt der Platz. Öffnet schön den Platz vom Stadelhofen zum See. Nur die Überquerung des viel befahrenen Utoquai muss noch besser gelöst werden. Momentan hat man in der Grün-Phase am Fussgängerstreifen kaum Zeit, diesen zu überqueren. Über- oder Unterführung wäre eine elegantere Lösung.

    • BA sagt:

      Eine Über- oder Unterführung kostet in der Stadt Zürich ungefähr 20 Millionen, wofür dann allerdings auch eine von namhaften Architekten entworfene Konstruktion erstellt wird, die keine Wünsche offen lässt, ausser dass der primäre Zweck nur leidlich erfüllt wird. Der Bau dauert 5 Jahre, leider muss hierfür die Strasse gesperrt werden.

  • Müller Marc sagt:

    Schade, dass wieder einige hundert Quadratmeter zugepflastert worden sind. Am Sommer wird es dort sehr, sehr heiss.

  • schemesch sagt:

    eeeeeendlich luft in dieser vollgepackten stadt …. und zu einer weltstadt gehört so ein platz!
    das collana überteuert? dann haben sie keine ahnung was man sonst noch in zürich für einen kaffee zahlt….dieser ist wenigstens richtig gut. eifach alles supi geworden!

  • Ruben Slama sagt:

    Der Platz ist gut. Viel Leben wird mit den Leuten reinkommen, wartet’s nur ab. Da wird viel Kreatives passieren, ich zähl da voll auf die Jungen. Hoffentlich spielt die Stadt mit. Ich bin positiv.

  • Hans Meier sagt:

    Bin normalerweise überskeptisch. Aber der Platz gefällt mir. Arbeite grad in der Nähe, laufe also täglich drüber. Jetzt, wo die Bäume gepflanzt worden sind, die letzten Baustellenspuren langsam weg sind, zeigt er sich in seiner ganzen Pracht. Ich freu mich, wenn die Temperaturen etwas steigen und dem Grau Leben einhauchen. Bin gespannt, ob sich meine Erwartungen erfüllen.

    Zum Collana … es ist auch nicht meine Lieblingsbeiz, aber fürs Feierabendbier ists da nicht teurer als anderswo in der Gegend. Ich find eher störend, dass der Gang aufs WC einer halben Weltreise gleicht.

  • paul summermatter sagt:

    Zuerst ist zu bedenken, dass jetzt im März noch 56 Bäume gepflanzt werden. Der Platz ist noch nicht definitiv fertig. Da es wenig Sinn macht im November Bäume zu pflanzen. Dieser Platz wird mindestens so populär werden wie die Max Bill Skulptur an der Bahnhofstrasse die angeblich niemand wollte. Warte einfach noch ein paar Monate. Im August wird da die LA EM abgehen und das wird der Platz der Zürcher werden.

  • Thomas Maurer sagt:

    Zu eng gebaute Städte (wie z.B. Zürich) brauchen solchen weiten freien Flächen zur Entschleunigung des Personenflusses. Und auch psychisch tut die Weite gut. Ich bin sicher, im Sommer wird der Platz nur so von Menschen wimmeln. Die hundertmal grössere Freifläche vor dem stillgelegten Flughafen Tempelhof in Berlin wird auch rege genutzt, obwohl es Bedenken gab, dass der Ort „veröden“ würde.

  • Mike sagt:

    Finde den Platz sehr gelungen, die Weite mit freier Sicht wunderschön.
    Scheint irgend so ein Schweizer Psychoding zu sein, dass man sich vor Leere und Weite fürchtet. Auch die Bahnhofshalle verströmt eine fantastische Atmosphäre, wenn sie gerade mal nicht mit irgendwelchem Kommerz-Klimbim verstellt ist

    • leomann sagt:

      Im Unterschied zum Bahnhof begründet die Fläche am Bellevue keinen Raum. Sie ist eine banale Platte.
      Immerhin harmoniert sie mit dem „Fleischkäs“.

  • Irene feldmann sagt:

    6-8 Bäume in einer Reihe, z.b. Japanischer Ahorn…..gäbe einen anderes Gefühl….

    • adam gretener sagt:

      Ich fände ein erweitertes Shanty-Town wie am Stadtfest in Baden gut, mobile offene Bühnen für lokale und andere Bands, Google aus der Enge könnte Konzerte sponsern, überdachte Plätze zum Sandburgen bauen. Im Winter Schlittschuh-Eisflächen mit Freundschaftsspielen der Hockeyclubs der Schweiz, Badmingtonfelder, Sicht- und Lärmschutz gegen die Strasse, Highland-Games einladen, Openair-Kinos, erstes Farbfestival in Zürich, Tinguely mal zügeln und und und.

      Ist doch eine perfekte Projektionsfläche.

      • Irene feldmann sagt:

        Und dann mal ein RITALIN reinziehen hr. Gretener….sie machen ja aus diesem ruhigen Platz ein DISNEY- King Kong- Rocky Horror picture show……:)

        • adam gretener sagt:

          Ich bin eben die Reinkarnation vom Evel Knievel. Muss ja nicht alles auf’s Mal sein. Ritalin kommt bei mir übrigens nicht gut, könnte direkt mit dem Zach einen Nacht durchtanzen.

          • adam gretener sagt:

            Flach, nicht Zach.

          • Irene feldmann sagt:

            Robert Craig? Aahahahhahaahaaahahhahahaha……ok Adam……:)…… Mir fehlen die Worte:) gute Nacht..:)

          • tigercat sagt:

            Mein Gott, immer dieser helvetische Horror vacui! Kann man eine leere Fläche nicht einfach leere Fläche sein lassen? Muss alles immer zugestellt werden. Und dann noch Google (!) gesponserte Konzerte, sprich Werbeterror! Es reicht schon, dass die wunderbare Bahnhofshalle meistens zugemüllt wird! AG mir graut (wiedereinmal) vor Dir!

          • adam gretener sagt:

            Ich glaube es ist Fellwechsel-Saison. Man kann es ja meist leer lassen. Aber 3 Wochen Festival im Sommer fände ich gut. Das Bellevue ist wahrlich der falsche Platz, wenn man Leere sucht.

  • Hans Olo sagt:

    Ahahaha! „Wüste Globi“! Danke recht herzlich für den billigen innerlichen Lacher am Feierabend. Optisch schon hübsch der Platz, aber unbequem. Schön auf den Punkt gebracht, Señor El Arbi. Aber ehrlich: da vorne ist es sowieso uncool. Alles von HB in Richtung See am rechten Ufer betrete ich nur selten für Coiffeur und Physiotherapie. Vermaledeites Seefeld.

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