«Wir müssen leider draussen bleiben»

Abschottung als Erfolgskonzept: Die Berliner Mauer funzte lange für die DDR.

Abschottung als Erfolgskonzept: Auch die DDR kannte das schon.

Liebe Landbevölkerung

mit grosser Anteilnahme haben wir festgestellt, dass unser multikulturelles Durcheinander in der Stadt für manche von Ihnen eine Überforderung ist. Der Stadt-Land-Graben schafft Probleme, die wir nicht länger ignorieren dürfen, wenn uns etwas am Wohle unserer friedlichen Gemeinschaft liegt. Wir haben deshalb unsere klügsten Köpfe befragt, um Lösungen zu finden, wie wir in Zukunft mit weniger Stress zusammenleben könnten. Hier unsere Vorschläge:

– Zürich wird mit abnehmender Zuwanderung langweiliger, da keine ausländischen DJs mehr zu uns kommen, weniger ausländische Restaurants eröffnen und keine ausländischen Prostituierten mehr bei uns arbeiten. Deshalb lohnt es sich auch nicht mehr, bei uns in den Ausgang zu gehen. Bleiben Sie also zu Hause und arbeiten Sie aktiv gegen den wochenendlichen Dichtestress in Zürichs Ausgangsquartieren an. Erfreuen Sie gleichzeitig den lokalen Pubbesitzer oder den Schützenverein mit Ihrer Anwesenheit. Bauen Sie mit Ihren Freunden eine eigene Nightlife-Kultur in Ihrem Dorf auf. Endlich können Sie das abenteuerliche Erlebnis von vollgekotzten Hinterhöfen auch hinter Ihrer eigenen Scheune erleben.

– Damit das möglich ist, werden wir von nun an nicht mehr die klügsten und innovativsten Köpfe des Umlandes abziehen. Sie werden also keinen Job mehr in Stadtzürcher Betrieben bekommen. Aber das müssen Sie auch nicht. Stattdessen können Sie Ihre Tatkraft, Ihre Manpower und Ihre Ideen vollumfänglich in die Gemeindeverwaltung oder das lokale Laientheater stecken. Der Braindrain Richtung Zürich wird gestoppt. Es ist besser so für beide Seiten, glauben Sie mir. Natürlich werden wir Kontingente für Grafiker aus dem Bündnerland und Bern schaffen, um die Werbeindustrie am Leben zu erhalten.

– Um dem Dichtestress in Zürich entgegenzuwirken, sieht die Verwaltung sich gezwungen, die Zufahrt mit dem Auto von anderen Kantonen einzuschränken. Zum Ausgleich beteiligt sich die Stadt aber an grossen Parkflächen ausserhalb der Stadtgrenzen; ergänzt sind sie durch Einkaufszentren und Erlebnisparks, aber das kennen Sie ja bereits. Darin werden wir übrigens für ein authentisches Stadterlebnis sorgen. Mutige dürfen sich in der geplanten Ausstellung auch einige unserer Ausländer anschauen (Füttern verboten!). Zudem werden wir bei der Gestaltung des Parks auf ländliche Bedürfnisse Rücksicht nehmen und Bars und Pubs mit lässigen Namen wie Captain Jimmy’s oder Villa Bumbum versehen.

– Ok, wir gebens zu. Natürlich dürfen auch weiterhin viele verschiedene Berufsgattungen in der Stadt arbeiten, einfach nur in dem Ausmass, wie die Kontingente das zulassen. Man kann sich gerne bewerben, wenn man ein Nailstudio eröffnen will oder wenn Entsorgung und Recycling Zürich wieder Stellen zu vergeben hat – nicht jeder Stadtzürcher möchte diese Jobs machen, und für Zuwanderer aus ländlichen Gebieten eröffnen sich hier Karrieremöglichkeiten. Nur so zur Info: Auch die Stadtpolizei sucht dann und wann Nachwuchs.

– Jetzt haben Sie bestimmt alles ganz falsch verstanden, aber seien Sie unbesorgt: natürlich wollen wir den Handel mit Landeiern auch weiterhin betreiben. Jeder Bauer ausserhalb des Kantons darf die frisch gelegten Eier seiner Freilaufhennen bei uns auf dem Wochenmarkt verscherbeln. Nach wie vor. Aber Vorsicht mit den Eiern: Es ist im Tram immer ein wenig eng.

– Zu bestimmten Zeiten dürfen Sie, liebe Landmenschen, auch zum Einkaufen nach Zürich kommen. Klar, wir sind ja keine Unmenschen. Allerdings nur in abgesteckten Zonen, über die noch verhandelt wird. Zürich-West ist im Gespräch und auch Oerlikon. Öffnungszeiten generell: Mo–Fr 10–12 und 14–16 Uhr.

– Noch als optimistischer Ausblick, damit unsere Verwaltung nicht wieder als grimmiger fremder Richter abgestempelt wird: Bald können Sie sich, liebe Frauen und Männer auf dem Land, bei uns einen Top-Arbeitnehmer aus dem Süden oder aus Indien angeln, weil der ja bekanntlich in Zukunft seine Familie nicht mehr nachziehen darf und somit alleine bleibt. Wären wir Werber von Zürich Tourismus, wir würden es so formulieren: Zürich, das Single-Dorado für einsame Landherzchen.

– Und noch was: Wenn Sie Ihre eigene ländliche Region mit einem eigenen Betrieb aufwerten wollen, wenden Sie sich an unser neu geschaffenes Departement für Entwicklungshilfe. Kompetente und hilfsbereite Fachkräfte werden Ihnen helfen, ein urbanes Ambiente (inklusive Ausländer und Dichtestress) zu erschaffen.

In diesem Sinne freuen wir uns auf eine fruchtbare bilaterale Zusammenarbeit.

Ihre Zürcher.

401 Kommentare zu ««Wir müssen leider draussen bleiben»»

  • Satyr sagt:

    Wer diesen Müll hier verfasst hat, sollte sich mal fragen, ob er seinen geistigen Horizont nicht viel eher abgeschottet hat.
    Typisch Reda, hört sich selber gerne reden und hält die eigene, eingeschränkte Sichtweise für gottgleich

    • Réda El Arbi sagt:

      Ah, Satyr, versuchst du wieder mal, den Link zu deinen schlechten, billigen Aktfotografien in unserem Blog zu schmuggeln? Gottgleich grosszügig lass ich es zu, dass du dich lächerlich machst, obwohl du in diesem Blog eigentlich gesperrt bist. Schönen Tag wünsch ich. 🙂

      • Jacqui sagt:

        Durch Akt animiert einen Blick zu werfen, kann ich bestätigen, diese Fotos sind wirklich schlecht.

      • adam gretener sagt:

        Frauen und Männer die glauben, sie seien Hexen und Künstlerinnen. Und dann gibt es Instagram-Bilder mit alten Barbies verschmiert mit Ketchup.

      • Satyr sagt:

        Das Reda, immer wieder zu feige um auf Kritik mit Argumenten zu reagieren, statt mit Zensur. 🙂
        Hmmmmm, kommt das sonst nicht in totalitären Regimes vor? 😛

        • Réda El Arbi sagt:

          Lieber Satyr,

          dumme Beschimpfungen mögen in deiner Welt als Argumente gelten, hier gelten sie als Grund, gesperrt zu werden. Und ja, es ist ein wenig bösartig, diesen Kommentar durchzulassen, obwohl du für diesen Blog gesperrt bist. Aber ich will den Leuten die Chance geben, deine schlechten Fotos zu sehen und auf deinen Link zu klicken. 😀

  • Dani sagt:

    Im Übrigen find ich auch die Statistiken Interessant welche das ARD bereffend Ausländeranteil an der Bevölkerung gezeigt hat:
    Schweiz total: 23,3% (alle EIngebürgerten nicht mitgezählt) Deutschland gesamt: 8,2% Stadt Zürich: 31,3% Frankfurt am Main 25% und die Nettozuwanderung nach Deutschland ist ein Bruchteil im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung wenn man es im Verhältnis zur Schweiz betrachtet. Deutschland: 0,586 Mio. (30. Juni 2013)[3], davon 6,799 Mio. Ausländer (8,4 %) Nettozuwanderung ca. 300-400’000 / Jahr Schweiz: 8’112’200[6] (30. September 2013) – Nettozuwanderung ca. 84’000 wenn ich mich recht erinnere… Mit anderen Worten: D: 10-fache Bevölkerung, aber im Verhältnis nur halb soviel Zuwanderung…

  • Dani sagt:

    Lustig, aber total nicht analog übertragbar.
    Müsst‘ ich raten, so würde ich vermuten, dass Min-Li Marti Urheberin dieses Artikels ist…

    Zur Unterhaltung empfehle ich die Diskussion Köppel vs diverse Deutsche Politiker und Wirtschaftswissenschaftler 🙂
    Sehr amüsant. Der Held der SPD deutschland macht im vergleich zu den anderen die schlechteste Figur… http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/

  • Franziska sagt:

    Eure Stadt gedeiht durch das Handeln der Weisen und Gerechten. Aber sie wird bedrückt durch die Freveltaten der Törichten. Sprüche 11,11 – Ländler brauchen also erst eine jahrzehntelange externe Schulung in weiser grossstädtischer Bürgerkunde, bis sie zum ersten Mal eine Stadt betreten dürfen, denn wir wollen ja nicht, dass die Törichten das Handeln der Weisen und Gerechten zunichte machen. 🙂

  • Marcel Claudio sagt:

    Lieber Réda – werdet Ihr vom Stadtblog eigentlich auch von den Gesinnungstaliban der Basler-Zeitung (jeweils Mittwochs und Freitags glaub ich) zensiert??? Dann nämlich wenn die BaZ das Newsnet kontrolliert, werden sünnelikritische Meinungen systematisch aussortiert und nicht veröffentlicht – auch Kommentare ohne Beleidigungen, rassistische Aeusserungen etc.
    .
    Das ist doch ein gewichtiger Einschnitt in die Meinungsfreiheit – ich stelle mir gerade vor, wenn die SVP mal 51% hätte – dann würde man wohl direkt von zu Hause abgeholt vom Staatssicherheitsdienst wenn man einen systemkritischen Kommentar schreibt! (zum Glück lebe ich schon im Exil :-))
    .
    Ich hoffe ihr im Stadtblog habt wenigstens noch Selbstbestimmung über die Kommentare und werdet noch nicht von den BAZ-Gesinnungstalibanen kontrolliert!
    Ist der Stadtblog noch eine selbstbestimmte freiheitliche Zone oder seid ihr schon der Volchszensur unterstellt???

    • Réda El Arbi sagt:

      Wir moderieren unsere Kommmentare selbst. Weder Newsnet noch ein anderer Zeitungstitel kann uns da was. Ausser natürlch, es ist rechtsrelevant, dann beugen wir uns den Verlagsinteressen des Tages Anzeigers.

      • Marcel Claudio sagt:

        Réda: Ich hoffe das bleibt so – wenigstens noch ein Blog wo die verfassungsmässig garantierte Meinungsfreiheit aufrechterhalten wird!
        Kämpft für die Meinungsfreiheit und lasst Euch nicht von fremden Verlegern und deren Besitzern das Maul verbieten! Es ist eine Schande – und das ausgerechnet im liberalen Basel – aber unsere Meinungsfreiheit und unser Abstimmungsergebnis konnte der Volchstribun auch mit der BaZ nicht kaufen!
        Bin wieder mal sehr stolz in Basel geboren und aufgewachsen zu sein! (und Züri wo ich auch lange gewohnt habe, tickt ja zum Glück sehr ähnlich) – die Restschweiz mit Ausnahme der französisch sprechenden Gebiete kann man langsam rauchen!

    • Maiko Laugun sagt:

      Die Zensur ist nur das letzte Rad im Kontrollmechanismus der Meinungsmache, welche grundsätzlich schon mit dem Artikel als solches beginnt und auch für weitere Medien seine Gültigkeit hat. Unabhängiger Journalismus gibt es je länger je weniger. Die Bürger sollen gezielt beeinflusst werden. Da liegt der Hund begraben.

      • Adam Gretener sagt:

        Sie können jederzeit einen eigenen Blog gründen. Das bedeutet keine Zensur. In einem privaten Blog haben Sie keinerlei Rechte ihr dünnen Kommentare zu verbreiten. Seien Sie froh, dass El Arbi wohl ein aufgeschlossener Mensch ist.

      • tststs sagt:

        Total unabhängigen Journalismus gab es nie und wird es nie geben. Und noch viel weniger wird es irgendwann einen unabhängigen und vorurteilsfreien Leser geben…

  • Maiko Laugun sagt:

    Es spielt keine Rolle, wie diese Abstimmung ausging. Es wurde nur ein kleines Mosaiksteinchen verschoben. Der Finanzhochadel – mit seinem gekauften Bundesrat – wird weiterhin alles tun, um seine eigenen Pfründe zu sichern. Die restlichen 99% der Bevölkerung, egal ob Schweizer oder Ausländer, verlieren in jedem Falle und das ist absolut unabhängig von diesem Abstimmungsresultat. Wer sich dessen bewusst ist, soll bitte all die Kommentare zu diesem satirisch bestens gelungenen Artikel in diesem Blog mit etwas sarkastischem Humor nehmen. Viel mehr bleibt den 99% ja auch nicht übrig.

    • Adam Gretener sagt:

      SVP-Heinis die plätzlich Occupy spielen. Durchschaut jedes Kind schon vor dem Chindsgi

      • Maiko Laugun sagt:

        Es geht nur um die 1%. Die SVP und auch andere Parteien sind nur ein Tool zur Ablenkung der Bürger und zur Verschleierung der wahren Ziele der Obrigkeit und derer die noch dahin wollen, inkl. Exponenten der Linken. Der Bürger soll im Glauben gelassen werden, er habe durch die Direkte Demokratie tatsächlich etwas zu sagen. Ich bezweifle, dass man dies schon im Kindergarten durchschaut.

        • Adam Gretener sagt:

          Junge, junge, junge, da bleibt mir die Spucke weg.

          • Maiko Laugun sagt:

            Die Intelligenten Exponenten einer Partei missbrauchen diese plus die anderen Mitglieder als Sprungbrett für ihre eigene Karriere. Das gilt für alle Parteien. Beispiele gibt es genügend. Wer die Augen nicht ideologisch verschlossen hat, sieht dies auch….

  • isa mercier sagt:

    da war der Autor aber nicht sehr inspiriert! Soll das geistreich sein? Da hat ja jeder Hühnerzüchter auf dem Land mehr Esprit und Humor. Ich führe es auf eine gewisse Frustration zurück.

  • Ivan Casale sagt:

    Ich bin nicht zufrieden mit diesem Blogeintrag. Auch das Niveau in den Kommentaren, von den Bloggern mitgetragen, hebt sich nicht über den Pausenplatz einer Grundschule. Gäbe es nicht wesentlich wichtigere und interessantere Aspekte zu diskutieren? Gut vielleicht passt es ja nicht in diesen Blog.

    Irgendwie erinnert mich der heutige Blog wie auch die Kommentare an das Getratsche wer, wo und warum nicht (oder doch) dazugehört. Das Abstimmungsresultat war knapp; zu knapp um einen Graben zwischen Stadt und Land zu ziehen. Da gehen Klüfte durch Familien oder „szenetechnisch“ WGs.

    Diese Abstimmung geht offensichtlich weit ueber „Dichtestress“, „urban-geistige Masturbation“ oder das Schollendenken von Bauern hinaus. Diese Abstimmung zwingt mehr Ehrlichkeit in die Diskussion. Auf Schweizer Seite, die Ehrlichkeit dass wir nicht befähigt sind (zwecks unseres Demokratiemodells) Vertraege zu garantieren. Auf der EU Seite, vielleicht die Erkenntnis bezuglich Ihrer „Grundpfeiler“; das Theater / Drama um die Lissabonverträge schon vergessen? Vielleicht kommen so in Zukunft bessere Vertraege zustande. Vielleicht war diese Abstimmung der Beginn eines Prozesses der uns in die EU bringt. Ich weiss es nicht.

    Aber in der CH Presse herrscht echte mediale Niveaulosigkeit. Ich bin enttäuscht und es fehlt mir an Stoff.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ja, dass diese Abstimmung der Anfang eines EU-Beitritts sein könnte, ist mir auch schon durch den Kopf gegangen. Was ich wahrscheinlich schlimmer fänd, als die Befürworter der MEI, weil ich wirklich weiss, dass dezentral organisierte Systeme immer besser funktionieren als zentralisierte.

      Aber sonst? Der Blog hier mach tin erster Linie Unterhaltung, MEInung und Polemik, unterbrochen mit einigen philosophischen Beträgen zum Alltagsleben. Dieser hier geht aber klar um Unterhaltung, Satire und Polemik.

    • Martin sagt:

      Das ist mir auch aufgefallen, am 9.2.2014 ist aus dem Gutmenschen ein laut poltender, rassistischer Wutbürger geworden.

      • Réda El Arbi sagt:

        Wie gesagt: Googeln Sie mal Rassismus, wenns schon nicht in der Grundschule vermittelt wurde. Und mit laut polternden Wutbürgern gewinnt man Abstimmungen, man verliert sie nicht 😉

        • Martin sagt:

          Ich wurde zum selbständigen Denken ausgebildet.Texte aus dem Internet zu kopieren und hier hineinstellen, überlasse ich anderen, meist interpretieren diese Kommentatoren den Text sowieso falsch, weil sie nicht die Fähigkeit haben selbstständig zu denken. Wer behauptet, die auf der anderen Seite der (Stadt) Grenze seien dümmer, schlechter oder anders, ist ein Rassist. Selbst einer der die eigene Rasse diffamiert ist ein Rassist

    • Theresa sagt:

      Mir reicht die Wichtigkeit dieses Beitrags, der auch in den Kommentaren ironisch die Grundlagen der Lebensverweigerung auf dem Lande, gespiegelt in der jüngsten Fremdenfeindlichkeitsabstimmung, thematisiert. Liegt es an einer religiösen paradiesfixierten Todessehnsucht der Ländler, die mit einer Negierung des irdischen Lebens und Zusammenlebens von Menschen einhergeht?

  • tststs sagt:

    Muss zur späten Stunde doch noch auch ein bisschen bashen: An diesem Blog sieht man genau, was passiert, wenn die Ländler in Zürcher Hoheitsgebiet einfallen: Dichtestress (335 Kommentare!) und miese Stimmung…
    🙂
    🙂
    🙂

  • Landeier sagt:

    So ihr Volltrottel Städter; weil wir euch die Ausländer abgestellt haben könnt ihr dann mal schauen wer euch das Gemüse in den Migros fährt, vielleicht aber wollt ihr mit euren Velos und Trams lieber zu uns raus fahren, etwas vom Biodynamik-Hof und Demeter Garten zu kaufen. Träumt weiter in Eurem Luftschloss…. Zur Not könnt ihr ja den Teer auf der Bahnhofstrasse wieder wegreissen und dort um die Pseudo-Allee Baumschule anstatt Malven neu Härdöpfel pflanzen – auf dem Bellevueplatz geht das ja nicht mehr, weil ihr den mit Landeier Quarzit versiegelt habt. Viel Spass beim Jammern, in der Gräbli Bar am Sonntag um 23:30 Uhr, weil eine andere Bar – genau grad wie vor 15 Jahren – zu dem Zeitpunkt in der ganzen Stadt sowieso schon geschlossen hat….

    • Adam Gretener sagt:

      *facepalm*

    • Marcel Claudio sagt:

      Na na Du Landei – ganz schön vorlaut!
      Dann stellen wir Euch doch einfach mal die Landwirtschaftssubventionen ab — die Mittel dazu werden ja vor allem in den städtischen Agglomerationen erwirtschaftet – dann ist dann fertig mit der subventionierten Kuschellandwirtschaft -viel Spass dann beim Billiganpreisen eures Gemüses in der Stadt zu deutschen Preisen und ohne Subventionen wird es dann für die Bauern vor allem Kartoffeln zum Essen geben und am Sonntag ein Stückchen Fleisch — so wie in den guten alten Zeiten von 1850-1930 als über 330’000 zumeist Bergbauern das Land verlassen haben, weil sie keine Zukunft in der Schweiz mehr sahen und zu stolz waren in der Stadt in der Fabrik zu arbeiten!
      Ihr auf dem Land werdet schon noch auf die Welt kommen, wenn ihr um eure Billigpolen und -portugiesen zittern müsst, weil sie de Planwirtschaft zum Opfer fallen!

    • JR sagt:

      So du hyperintelligenter Innerschwiizer, wenn wir das Land in zustimmende und ablehnende Kantone trennen würden, und die Schengengrenzen um euch errichten würden, haben wir Zugang zu allem was wir brauchen, da wir die bilateralen behalten würden. Und ihr?

      • Adam Gretener sagt:

        Das wollte ich eigentlich sagen. 🙂 Ich merke, auf diesem Niveau muss man klar und einfach formulieren, sonst kommt gar nichts an.

  • Dr. Allwissend sagt:

    Wenn (aber) die Gewaltigen klug sind, so gedeiht die Stadt. Jes Sir 10,3 So wie Zürich gediehen ist, muss es da sehr kluge Gewaltige geben, am Ende also weit klügere Gewaltige als die ängstlichen Ländler?

  • Marcel Claudio sagt:

    Jetzt weiss ich endlich woher das Dichtestresssyndrom kommt – Von Hermann „i seich id Hose“ Lei natürlich — das war der erste moderne rechtsbürgerliche Mensch der unter dem Dichtestresssyndrom litt und seither ist das in fast der ganzen Schweiz analog zur Maul- und Klauenseuche vor allem in den ländlichen Gebieten zu einer epidemischen Seuche verkommen!
    Ueberfremdung kann Inkontingenz verursachen – im Volchsmund auch Blasenschwäche genannt – darum haben diese Bevölkerungsgruppen auch so grosse Probleme, wenn sie in den gut gefüllten Zügen andauernd aufs Hüsli müssen — es sind ja nicht die einzigen, hunderttausende leiden unter chronischem Dichtestress — die SBB kann ja jetzt mit den FABI Milliarden viel mehr WC’s in die Züge einbauen um dem Dichtestressproblem Herr zu werden – oder am besten ganze Pissoirwagons wo sich pro Stunde tausende von Dichtestressopfern erleichtern können!

    • Maiko Laugun sagt:

      FABI = FAhren und BIseln >> in den SVP-Stadler-Rail-Zügen. Bezahlt jetzt eigentlich Bundes-Doris den Italienern trotz der Abstimmung noch die Bahnlinie? Lassen die Italiener überhaupt noch SVP-Züge über die Grenze? Fragen über Fragen….

  • Wirtschaftsflüchtling sagt:

    Man muss schon Riesengross Satire hinschreiben, das dieser Blog nicht Rassistisch verstanden wird.
    Ach nein Rassistisch sind ja immer nur die Anderen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Offenbar nutzt es auch dann nichts, wenn mans gross hinschreibt. Jänu. Damit müssen wir leben.

      (PS: Rassismus hat mit Rassen zu tun. Versuchen Sie’s mit „Landeiismus“ oder einfach mit „Fremdenangst“, wie die Initianten der Initiative.)

      • Wirtschaftsflüchtling sagt:

        Eben, Rassistisches Gedankengut haben nur die anderen, selber ist man Links und Nett und macht nur ein Spässchen.
        Blöd das noch 41586 tumbe Aglos in der Stadt wohnen.

        • Réda El Arbi sagt:

          Ehrlich, entweder googeln Sie „Rassismus“ oder Sie googlen „Satire“. Nein, googeln Sie beides. Danach werde ich Ihnen vielleicht eine Antwort auf diesen Kommentar geben.

      • Martin sagt:

        Implizit sagst du, die Landbevölkerung sei eine andere Rasse als die Städter. Habt ihr das noch nicht bemerkt?

        • Réda El Arbi sagt:

          Nein, sag ich nicht. Wir machen uns über die Unterschiede in den Abstimmungsergebnisse lustig und behandeln die Landbevölkerung so, wie die Landbevölkerung Europa behandelt. Komplexe Ironie, beinahe schon Metaebene.

  • Roland Steiner sagt:

    Leider haben viele Leute die Landbevölkerung nicht verstanden. Wir leben auf dem Land, weil wir nicht in einer Stadt wohnen wollen. Leider führt aber das Bevölkerungswachstum dazu, dass aus immer mehr Dörfern, Kleistädte und Städte werden. Ein neues Haus in einer Stadt verändert nicht viel an der Identität einer Stadt. In einem Dorf zählt aber jedes einzelne Haus. Viele Ortschaften haben durch die übermässige Bautätigkeit der letzten Jahre ihre Identität und ihren Charakter verloren. Somit ist es auch logisch, dass die Landbevölkerung diesen Wandel stoppen möchte. Da diese Veränderungen auf dem Land viel deutlicher sind, sind auch mehr Leute persönlich davon betroffen. Dies erklärt auch die höhere Zustimmung zur MEI in den Landkantonen.
    Nur weil es immer mehr Leute in die Stadte und deren Aglomerationen zieht, bedeutet es noch lange nicht, dass alle so wohnen wollen. Ich jedenfalls möchte nicht in einer Stadt wohnen.

    • Irene feldmann sagt:

      Sachlich und korrekt.

    • Réda El Arbi sagt:

      So, dann sind die Ausländer schuld, dass ihre Heimatgemeinde Landwirtschaftszonen in Bauland umwertet. Ich dachte immer, die dürften gar nicht mitreden.
      Und nochmals: Die Kontingente werden nach wirtschaftlichem Bedarf berechnet werden. Da wir Vollbeschäftigung haben (3% Arbeitslosigkeit) und die Wirtschaft zulegt (Lebensstandard hoch), werden in den Kontingenten mehr „Zuwanderer“ möglich sein als in den letzten Jahren effektiv zugewandert sind.

      Dann gibts da noch die Kleinigkeit, dass die jetzt Arbeitenden die Renten der jetzt Pensionierten zahlen. Und wie siehts in 25 Jahren aus, wenn alles überaltert ist, ausser die Kinder der Zuwanderer?

      Aber egal, haupstache Ausländer raus, das löst unsere Probleme sofort. *Augenverdreh*

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        lieber herr el arbi. entschuldigung. aber jetzt sehen sie vor lauter emotionen die fakten nicht mehr. kontingente sind dazu da, die ressourcen richtig zu nutzen, sprich nach den wirtschaftlichen bedürfnissen zu generieren. wobei die wirtschaft hat bisher einfach „dä foifer unds weggli und no tochter vom beck gha“. heisst ausländische arbeitnehmer waren willkommen solange sie unkritisch und günstiger als unsere waren. und glauben sie mir – ich beobachte tagtäglich, wie viele dieser leute alles andere als qualifiziert sind. fazit – gar rein nix!! gegen ausländer – aber wir haben zu steuern, wo, wann und wieviele es braucht; und die wirtschaft hat sorgfältiger zu rekrutieren bez. qualität. den secco-märchen-statistiken glaube ich schon lange nicht mehr. vor schengen-dublin, sprich der einführung der pfz, hatten alle beteiligten wunderbar mit temporär-kräften gelebt, by the way. wieso sollte das heute nicht mehr gehen?

        • Réda El Arbi sagt:

          Ja, aber wo wird das die Zuwanderung bremsen? Bei einer Vollbeschäftigung hiesse eine rückläufige Zuwanderung, dass die Wirtschaft entweder keine neuen Stellen mehr schafft (Stagnation) oder sogar Stellen schliessen müsste, da natürlich Abgänge (Pension, Mutterschaft, Tod) offenbar nicht durch inländischen Nachwuchs ausgeglichen werden könnte. Einfach eine kleine Rechenaufgabe.

          • Philipp M. Rittermann sagt:

            sind wir ehrlich. „gleichmässige“ zuwanderung wird es nie geben. seit je her sind menschen migriert, weil sie in ihren ursprünglichen heimatländern keine zukunft mehr gesehen haben. das ist i.o. solange dies „unorganisiert“ verläuft. in der neuzeitlichen eu-konstellation haben wir 2 faktoren, wieso das nicht mehr so passiert. 1. das gebilde ist inhomogen, sprich es gibt viele unzufriedene in einem gros der länder. 2. die unterschiedlichen bedürfnisse der mitglieds-staaten werden über einen kamm geschoren – was automatisch wieder zu punkt 1 führt. punkt 3. die grösse der schweiz vs. dem ausländeranteil. ich glaube, hier kann uns keiner vorwerfen, dass wir uns isolieren. geht die zuwanderung wie gehabt weiter, muss sich jeder überlegen, ob er künftig auch auf dem lande verdichtet wohnen möchte – ich finde, nein. zu ihrem statement. der nachwuchs ist in der tat ein problem. die wirtschaft. wie gesagt – hat es sich bisher – ohne druck – sehr einfach gemacht. ich sehe viele qualifizierte ch-arbeitnehmer die der einfachkeit halber vorzeitig ausgemustert worden sind. und – sind volle auftragsbücher da, wird die wirtschaft ganz sicher nicht stagnieren, bzw. dafür besorgt sein, halt vielleich in zukunft wieder „3.5 chf“ mehr zu bezahlen, für einen qualifizierten mitarbeiter – schweizer oder ausländer.

            • Réda El Arbi sagt:

              Tja, das mit der Auftragslage ist bei Auflösung der Bilateralen dann ja auch so eine Frage. EU sagt kein freier Waren- und Geldfluss ohne PFZ. Und die müssen jetzt ihr Gesicht wahren.

              Was unseren Ausländeranteil im Vergleich zum Beispiel zu D. angeht: Dort siehts mit der Einbürgerung dann ein bisschen anders aus. Bei uns bleiben sie einfach Ausländer. 🙂

          • Adam Gretener sagt:

            Also ich oute mich mal. Mir fiel es noch nie so schwer, mich bezüglich einer Initiative zu entscheiden.

            Ich sehe in meiner Freiwilligen-Arbeit Leute, die sind ohne Verschulden aus dem Berufsleben – dem Leben – gekippt wurden. Die Wirtschaft macht es sich tatsächlich sehr einfach.

            An anderer Stelle habe ich mal einen Vorschlag zur Güte gemacht. Wir verhängen ein Moratorium von 2 Jahren mit der Auflage, dass die Wirtschaft in die Pflicht genommen wird, unsere Arbeitslosen und Ausgesteuerten wieder zu integieren. Dann teilen sich zwei jetzt Arbeitslose eine Stelle mit je 50%. Hauptsache man gibt Ihnen die Würde zurück. Und dann schauen wir weiter.

            Nun aber alles auf’s Spiel zu setzen, ist einfach dämlich. Wir hätten das Schritt für Schritt angehen sollen.

          • Adam Gretener sagt:

            Lieber Rittermann, das Argument mit dem Verbauen der Landschaft ist sehr leicht zu entkräften. Nicht die Zuzüger bauen draussen auf der grünen Wieso, die mieten sich ein. Die sogenannten Expats wissen nicht, wo die morgen sein werden. Auch keine Krankenschwester oder Prof., kein deutscher Journi oder Banker.

            Es ist der schweizer Mittelstand, der durch unsere brummende Wirtschaft zu Geld gekommen ist.

          • tststs sagt:

            „das ist i.o. solange dies “unorganisiert” verläuft.“ Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Es spielt gar keine Rolle ob irgendjemand das „i.O.“ findet. Migration findet auf jeden Fall und – fast wichtiger – aus den unterschiedlichsten Gründen statt. Natürlich ist der gemeinsame Nenner „ein besseres Leben“, aber dies ist keine objektive Grösse sondern ein subjektives Gefühl. Während für die einen das Paradies in der Schweiz liegt, ziehen andere gerade von hier fort, weil sie ihr Paradies woanders vermuten. (Ausgenommen natürlich Faktoren, die zu Massenemigration führen, zB Krieg, Hungersnöte.)
            Ergo ist es doch eigentlich sinnlos, Migration steuern zu wollen. Es wäre doch viel sinnvoller, die Kräfte auf den Status quo zu konzentrieren und das Bestmögliche aus einer Situation zu machen.
            Und auf die Gefahr hin, den Gaul totzureiten: lieber lebe ich in einem Land, dessen Attraktivität weithin reicht, als in einem, wo keiner mehr hin will…

        • Lukas sagt:

          Wenn die Inländer die Qualität nicht bringen, was vorkommen soll, braucht es fähige Arbeitskräfte die wieder andere Arbeitsplätze im eigenen Land schaffen. Das ist die Spirale des Wohlstands und nicht die Abgrenzung und Isolation von der globalen Entwicklung.

        • Adam Gretener sagt:

          Momentan haben wir über 109000 offen Stellen. Und nun?

    • Maiko Laugun sagt:

      Den ganzen Kommentar hätten Sie in einem Wort zusammen fassen können: >Egoismus<

    • Lukas sagt:

      Und zunehmend mehr Menschen möchten nicht auf dem Land leben, aber das soll jeder für sich entscheiden. Doch unwissend fremdenängstlich durch seine Gemeinde zu wanken und unreflektiert nationalsoziale Politik machen ist doch selbst hinter dem Busch in der Hütte vom alten Ländler nur arm.

  • KMS a PR sagt:

    also. wenn ich die comments hier so lese. bringt das wirklich etwas – wenn sich städter und landbewohner nun gegenseitig auf die birne hauen?? also ich glaube nicht. ausserdem darf ja grundsätzlich jeder dort wohnen, wo er will.

    • Bebbi Rhygwäggi sagt:

      Ja, ausser man ist „Nicht-Schweizer“, oder noch schlimmer „Nicht-Schweizer-Familien-Nachzügler-Dichtestresser“ dann wird die Sache ab jetzt bekanntlich schwieriger…

    • Adam Gretener sagt:

      Lieber KMS, natürlich bringt das nichts. Ich sehe den heutigen Beitrag als Ventil, hoffentlich als klärendes Gewitter.

  • Rabea sagt:

    Nach der Abstimmung: Mir wird von alledem so dumm, Als ging‘ mir ein Mühlrad im Kopf herum. Quelle: Goethe, „Faust“, 1. Teil.

    Meine These: Die Abstimmung war nur Rache der Aglos und Ländler an den Städtern und Cosmopoliten, weil sie sich selbst bei Aufenthalten in den Metropolen nicht integrieren können, dann sollen das nach deren querer Logik auch keine anderen dürfen.

    • Martin sagt:

      Metropolen in der Schweiz, wo den? Die Schweiz selbst kann als Metropole bezeichnet werden. Zürich ist nur ein Quartier davon. Bitte seien sie nicht so überheblich, sonst heisst e zurecht, die aus dem Quartier Zürich sind so abgehoben und weltfremd.

      • Theresa sagt:

        Als Metropolen kann man im schweizer Vergleich die grösseren Städte bezeichnen und dort herrscht zumeist einfach ein aufgeklärteres Klima, weshalb sie für die innovative Jugend mit Recht auch anziehender sind, als die Schützenfeste mit Bierbädern der Ländler.

  • Adrian Humboldt sagt:

    Wird sicher Wort des Jahres: Dichtestress, nette Umschreibung für Landei. (Hat keine Ahnung, aber eine grosse Angst davor)

    • KMS a PR sagt:

      lieber herr humboldt. ich bin in zürich aufgewachsen und verbrachte dort 33 jahre. ich kann sagen, ich weiss, worum es geht. heute bin ich froh, auf dem lande zu leben, weil es für mich einfach geruhsamer ist. andererseits steht es ja auch jedem städter offen, aufs land zu ziehen. fragen?

      • Roland Steiner sagt:

        Leider ist ihre Aussage nicht korrekt: wenn das Bevölkerungswachstum in der Schweiz so weitergeht, gibt es bald keine differenz zwischen Stadt und Land mehr. Wenn ich mir die letzten Jahre anschaue, besteht die Schweiz bald nur noch aus ein paar Grossstädten und die Landschaft dazwischen verschwindet unter den Aglomerationen die sich um diese Städte bilden. Somit kann niemand mehr aufs Land ziehen, da es dieses in ein paar Jahren nicht mehr gibt.

        Die Schweiz hat über die letzten Jahre viel von ihrer Landschaft und somit von ihrer Eigenheit und ihrem Charakter verloren. Die Schweiz hat landschaftlich die letzten Jahre deutlich an Attraktivität verloren. Wenn dies so weitergeht, verliert die Schweiz auch ihre Exklusivität und Identität.

        • KMS a PR sagt:

          lieber herr steiner. ich habe folgenden comment auf einen aktuellen blick-artikel abgegeben (sinngemäss): – auszug: „vielleicht möchte man nicht – wenn man die entwicklung der städte beobachtet – diese auch flächendeckend in der ganzen ch erwarten müssen. desweiteren haben beispielsweise in zürich 47.34% der stimmenden bürger der initiative zugestimmt.“
          folglich haben ja auch viele städter ein problem mit der unbegrenzten zuwanderung.
          natürlich bin ich mit ihnen einig.

        • Lukas sagt:

          Das ist leider Unsinn. Denn kamen bisher auch normale Arbeitnehmer, die Wohnraum in normaler Größe beanspruchten, so sollen das künftig wieder die sein, die quasi ganze Viertel, Gemeinden oder grosse öffentiche Räume aufkaufen, die dann nur noch beschränkt oder nicht mehr öffentlich zugänglich sind. Da haben die SVP-Jünger mal wieder nicht zu Ende gedacht.

        • Maiko Laugun sagt:

          @Steiner: In Sibirien finden Sie weitgehend unberührte Natur. Dort können Sie ein schönes und unbeschwertes Leben auf dem Lande führen. Grundstücke kann man billig erwerben und mit den selbst angepflanzten Kartoffeln und Getreide lässt sich mit etwas Übung sogar Vodka herstellen, falls es dann doch mal etwas einsam werden sollte….

  • peppo sagt:

    ach du heilige sch– wenn ich sehe was hier
    die linksfaschistischen gehirnkrüppel für comments schreiben muss ich wohl fast mal nach zürich kommen

    • Réda El Arbi sagt:

      Sie würden den Dichtestress nicht aushalten und schon am Stadtrand zusammenbrechen. (Und psst: Hier wimmelts nur so von Linken und Ausländern, das wäre doch viel zu gefährlich für Sie!)

      • Adrian Humboldt sagt:

        „linksfaschistischen gehirnkrüppel“ ist schon eine literarische Meisterleistung für ein Landei mit Dichtestress

      • lokh sagt:

        Naja so sieht ein konstruktiver Dialog nicht aus. Es scheint ganz so, als ob es ganz grosse Missverständnisse zwischen den zwei Lebenswelten Stadt und Land gäbe, und – das ist wirklich bedenklich – das man gar nicht daran interessiert ist, den anderen zu verstehen. Das oftmals arrogante Gehabe der Städter (wie mitunter auch Ihr Kommentar) ist für viele „Landeier“ ein rotes Tuch. Ausländer will man nicht als Menschen zweiter Klasse behandeln, die eigene Landbevölkerung hingegen schon?

        • Arthur Mojonnier sagt:

          Nichts da konstruktiver Dialog: Sonderbundkrieg 2.0. Wenns nach den konservativen Katholiken gehen würde, hätten wir heute noch nicht einmal einen Schweizer Bundesstaat.

  • Maiko Laugun sagt:

    Wer wirklich weltoffen ist, auf die engstirnige Schweiz und die verkrustet und verblödete Bürokratie-EU pfeift, bestellt sich einen Weltbürger-Pass, zu finden hier: http://www.worldservice.org/appform.html

    • Marcel Claudio sagt:

      Hallo Maiko: Wenn es so weiter geht mit der Schweiz, bin ich mir wir wirklich langsam am überlegen, den CH Pass abzugeben und mit einen Uruguayo Pass machen zu lassen.
      Da hat sich doch so ein Volchstribun tatsächlich aus gekränkten Gefühlen vorgenommen die Schweiz an die Wand zu fahren ohne Rücksicht von Verlusten und das Volch spielt noch kräftig und mit Begeisterung mit. Sowas hatten wir doch schon 1933 schon mal in ähnlicher Form und es endete ganz übel.
      Zum Glück bin ich schon ausgewandert – mir wird die Schweiz resp. die Hälfte der Bevölkerung immer fremder…..vor allem der Landbevölkerung wurde der „Dichtestress“ ja ganz gut eingeredet!
      Erkläre Du mal Deinen Chinesen, dass die schweizer Landbevölkerung unter chronischem Dichtestress leidet – die werden denken, jetzt ist der gute Maiko völlig hinüber.
      Gruss vom Rio de la Plata nach China (aber über die Pazifizroute, nicht dass der Gruss noch vom Dichtestress infiziert wird)
      Marcel

      • Maiko Laugun sagt:

        Ni Hao Marcel: Die Schweiz ist schon längst zu einer weltfremden und dekadenten Wohlfühl-Oase verkommen. Ein modernes Rom sozusagen und keiner merkt es, weder die Linken noch die Rechten. Begriffe wie Dichtestress können nur in einer kranken Zivilisation entstehen. Da kann nicht mal mehr ein Arzt helfen…..

        • peppo sagt:

          3.5 millionen migranten in 60 jahren DANKE

        • Marcel Claudio sagt:

          Hola Maiko: Der Vergleich mit dem Imperium Romanum in seiner dekadenten Endphase so ums Jahr 360-366 nach C. kommt mir in letzter Zeit auch immer mehr in den Sinn!
          Und zehn Jahre später folgte dann folgendes:
          376 n C.: Valens erlaubt arianischen Westgoten, sich auf Reichsgebiet anzusiedeln. Aufgrund solcher
          „Föderaten“ Verträge entstehen künftig mehrere germanische Reiche auf römischen Territorium.

      • tststs sagt:

        „Erkläre Du mal Deinen Chinesen, dass die schweizer Landbevölkerung unter chronischem Dichtestress leidet – die werden denken, jetzt ist der gute Maiko völlig hinüber.“
        krkrkrk, made my day 😉

        Übrigens: bis zu diesem Blog wäre ich bereit gewesen, beide Augen so zuzukneifen, dass ich der Landbevölkerung tatsächlich glauben würde, dass sie sich nur um uns arme gestresste Städter sorgen und uns helfen worden… nach den Kommentaren hier weiss ich es besser…

    • Martin sagt:

      Und nicht vergessen den Schweizer Pass an der Grenze abgeben, wieso kommt mir da gleich ein Lied von Baby Jail in den Sinn?

      • Marcel Claudio sagt:

        Martin: Die zweite Strophe trifft ja fast perfekt auf unsere Sieger vom Wochenende zu! Ein dickes Lob an Boni Koller und Bice Aeberli – selten so eine präzise Prognose gelesen – der Text stammt aus 1992 – und so kams denn auch….

        Es isch emal en Tubel gsi, dä isch am Schtammtisch gsässe
        Er hät gseit: Wär schaffe will, dä hät au öppis z’frässe
        Er hät grüeft: Es isch e Schand, es isch e Kataschtrophe
        Wännt en Chällner bruuchsch, dänn chunnt er grad mit sine Goofe
        Er hät blödi witz gmacht über d’Neger und di Schwule
        Er hät gseit: Ich zahl doch nöd no Schtüre für di Fuule

        • Martin sagt:

          Häää? der Protagonist dieses Lied wollte doch unbedingt ausreisen und den Pass abgeben, weil er dachte er sei so wahnsinnig intelligent. Die Strophen treffen doch offensichtlich 100% auf sie zu. Mit dem Unterschied, dass nicht über Neger und Schwule schlechte Witze gemacht wird, sondern über die Ja Sager, aber das ist ein kleines Detail. Übrigens, Ich finde konservative Menschen die immer Nein sagen langweilig

          • Marcel Claudio sagt:

            Martin: Ich lebe schon ein paar Jahre in Südamerika — meine Lebensqualität war schon in der Schweiz relativ gut — aber hier ist sie schlichtweg noch viel besser – habe ein schönes Haus in Uruguay am Rio de la Plata – 100% bezahlt, dazu noch eine Mietwohnung mit meiner Partnerin in Buenos Aires, wo ich alle Vorzüge einer Weltstadt geniessen kann.
            .
            Von dem her trifft ihre Tubel-Theorie auf mich nicht zu.
            Als in Basel geborener und aufgewachsener ticke ich schon von Geburt auf anders als Teile unserer „dichtestressgeplagten“ Landbevölkerung – man sieht es auch jeweils an den Abstimmungsresultaten in Basel-Stadt – meine schweizer Wurzeln und meine Identität als Eidgenosse (seit xx Generationen) erkenne ich in Grande Basilea oder später auch in Zürich-City und definitiv nicht in Herrliberg!
            .
            PS Habe auch schon in der Ostschweiz und in der Innerschweiz gelebt – kenne diese Mentalitäten dort schon aus eigener Erfahrung.

          • JR sagt:

            Du hast da was wohl nicht wirklich verstanden… Frag mal Boni…

        • tststs sagt:

          Die Tubel-Trophy hät nöd nur zum Gschpass eso vill Schtrophe
          Jede Tubel sölls begriiffe, und au d Philosophe
          All ihr Tuble wo mit eune Tubel Schprüch husiered
          All ihr Tuble, ihr wo jedem Tubel naamarschiered
          Schtönd emal i d Schiisi, und am Griff wos hät deet ziehnder
          Wänn ihr nüme da sind, dänn vermisst eu nämmli niemer

          • irene feldmann sagt:

            ahhahaaaaaaaaaaaaaaaaahhahahha ojjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjj TSTSTS………….so guetttttttttttt………!!! meine hochachtung………:)

          • Adam Gretener sagt:

            Bäm! Das kommt davon, wenn man nur den Titel von was liest. Grossartig.

          • Martin sagt:

            Sag ich ja die ganze Zeit, dieses Lied trifft von A bis Z auf die Nein Sager zu. Dieses Lied kennt jeder Tubel auswendig.

          • Adam Gretener sagt:

            Martin, jetzt lesen Sie mal den Text und überlegen sich sehr genau, auf wen was zutrifft. Kleine Hilfe: mal um die Ecke denken.

  • Sarah sagt:

    Dann dürfte die DDR-Mauer nicht mehr fern liegen, müsste man hierzu noch extra abstimmen, oder war der Beschluss zu deren Bau schon inkludiert? Wird es nach der Fremdenfeindlichkeitsabstimmung nicht endlich Zeit für eine Entnazifizierung der Schweiz? 🙂

    • Maiko Laugun sagt:

      Die Mauer wird durch Umgehung der flankierenden Massnahmen von Ostdeutschen ennet dem Rhein zu billigen Löhnen gebaut. Die haben Erfahrung damit – und es sind viele hier in der Schweiz….

    • Summertime sagt:

      Weiss man schon Konkretes zur Ausgestaltung, sind Selbstschussanlagen und Minengürtel geplant, gibt es etwa eine Kooperation mit Nordkorea?

  • besorgter eingeBÜRGERter sagt:

    Intressant zu sehen, wie sich hier ein regelrechter Stadt/Land Graben auftut. Und wieviel Hass den Stadtzürchern entgegengebracht wird (so, jetzt aus Trotz kriegst Du nichts mehr von mir)
    Die Landeier verstehen wohl den Sarkasmus im Bericht nicht. Hahaha!

    • Marcel Claudio sagt:

      Unsere Landeier haben ihren chronischen Dichtestress vermutlich von den sonntäglichen Waldspaziergängen bekommen – anders kann ich mir das nicht erklären.
      Dass unsere einfacher denkenden Gemüter mit Ironie und Sarkasmus nicht viel anfangen können, kann man ihnen nicht wirklich verübeln – sowas kommt existiert in der Sünneligehirnwäsche schlichtweg nicht und darum können sie es gar nicht kennen.

  • Maiko Laugun sagt:

    Respekt vor anderen Menschen kann man nur von den Japanern lernen. Diese verbeugen sich sogar, wenn ein Arschloch vergisst, eine Resonanz in ein Atomkratwerk einzubauen.

    • Irene feldmann sagt:

      Das ist nicht Respekt, sondern knallharte Tradition…..

      • Maiko Laugun sagt:

        Wir dürfen uns dann bei Bundes-Doris mit ihren treu guckenden Rehaugen verbeugen, wenn sie neue AKW’s bauen und ihr Energieabkommen mit der EU sistieren muss aufgrund der Abstimmung. Es ist die Tradition der Schweiz, dumme Bundesräte zu haben, knallhart sozusagen….

        • irene feldmann sagt:

          hr. laugun, kennen sie frau leuthard persoenlich??? ich auch nicht, ausser das sie eine attraktive frau ist weiss ich wenig ueber sie, deshalb herr laugun ohne spec. belehrend zu wirken, wuerde ich sie bitten wollen, ihre worte in zukunft ein bisschen mehr abzu wiegen. von AKW ueber japan, direkt zu doris, da habe auch ich eine massive DENKBLOKADE……

          • Maiko Laugun sagt:

            Politik setzt ein weitsichtiges und vernetztes Denken voraus. Es beinhaltet nebst Sach- u. Themenkenntnis auch ein Verständnis für die Bürger und deren mögliches Wahl- u. Abstimmungsverhalten. Das ist den Bundesräten nicht gegeben, auch der lieben Doris nicht….

  • Mike sagt:

    Den Landei vs. Stadtdepp – Kindergarten mal aussen vor gelassen:
    Kommen sich die Nein-zur-MEI Sager nicht auch etwas verarscht vor, wenn es bei der PFZ Abstimmung heisst, es würden netto maximal 10’000 pro Jahr kommen und dann sind es plötzlich 80’000 ? Was würde wohl z.B. in Deutschland abgehen, würden dort jährlich 800’000 (proportional hochgerechnet) Menschen einwandern ? Ob da wohl auch ein kleines bisschen Dichtestress (was ein geiles Wort) aufkäme ?

    • Réda El Arbi sagt:

      Bei relativer Vollbeschäftigung und leeren Stellen ohne die Ausländer? Nein, ehrlich, herzlich Willkommen.

    • tststs sagt:

      Naja, wenn Verarschungsgrad vom Eintreffen der Zukunftsprognosen der beteiligten Akteure abhängen würde, wäre die SVP und ihre Horrorszenarien wohl Arschabwischer NR. 1 in diesem Land… 😉

      Und schauen Sie, auch wenn 8x mehr gekommen sind als erwartet, ist der Prozentsatz an Ausländern und Arbeitslosen doch immer noch ungefähr gleich hoch…

      • Mike sagt:

        Beim ersten Teil haben Sie nicht unrecht, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Folgen der PFZ vom Bundesrat massiv falsch eingeschätzt und jetzt vor der MEI Abstimmung verniedlicht wurden.
        Der zweite Teil ist Blödsinn, natürlich hat die Schweiz mehr Einwohner und einen höheren Ausländeranteil als vor der PFZ.

    • Adrian Humboldt sagt:

      2011 sind 958 000 Leute nach Deutschland eingewandert. Nur so als Info für die Landeier. Aber mir machen grosse Zahlen auch Angst, ab der dritten Klasse musste ich auf den Acker drumm hörts bi mir halt bei 1000 auf. Danach kommt tuusig-tuusig.

      • Mike sagt:

        …und 679’000 abgewandert. Den Unterschied zwischen Brutto und Netto scheint man Ihnen in den drei Schuljahren auch nicht beigebracht zu haben.
        Oder wollen Sie hier einfach SVP Zahlenjongliererei betreiben ?

        • Marcel Claudio sagt:

          Mike: Dieser Kommentar sass 🙂 Chapeau!

        • Adrian Humboldt sagt:

          Da ist Ihnen wohl ein typischer Dichtestressfehler unterlaufen; die Abgewanderten sind auch Einheimische … alles nicht so einfach wie Kartoffelzählen auf dem Land. Wobei die SVP gesagt hätte: 958 000 Schwarze Schafe.

          • Marcel Claudio sagt:

            Deutsche Auswanderer (also solche Menschen (oder für Sie Schafe) mit deutschem Pass) sind es netto nach Abwanderung und all den in der Ferne gescheiterten Rückwanderen (und andere Gründe – z.B. Diffarmierung durch Alpenureinwohner etc.) sind gerade mal noch 18’000 (2012) Deutsche die das Land verlassen haben!
            Es zogen also 133’233 Deutschte aus D weg und rund 115’000 Deutsche kehrten als Rückwanderer heim!
            .
            So und jetzt sind Sie als Kartoffelsackstatistiker wieder dran — das war die Rechnung für die weissen Schafe – jetzt präsentieren Sie mir doch mal eine korrekte Rechnung für die schwarzen Schafe

        • Martin sagt:

          Für die Lohnentwicklung war jeder dieser 958000 einer zu viel. Jeder einzelne hat einen Schweizer Arbeitnehmer Lohnmässig unterboten und musste dann merken, dass man mit dem tiefen Lohn in der Schweiz nicht anständig leben kann, darum gingen 679000 wieder zurück. Fazit: Genau darum ist der Schweizer Arbeitsmarkt für nicht Akademiker zur Sau

    • Adrian Humboldt sagt:

      Eben Mike, die AL fällt vom linken Rand und fällt in denselben Rübelisack wie die von der SD, die fallen einfach vom rechten Tellerrand. Dichtestress gibts übrigens vor allem in den Polparteinen.

  • Albi Funk sagt:

    Ja was würden wir nur machen auf der Alp, wenn wir die Stadtzürcher und die kleinen „Herdöpfeli“ nicht hätten….

    • Adam Gretener sagt:

      Verhungern ohne die ganzen Subventionen. En Guete.

      • ländler sagt:

        fresst ihr dann euer geld?

        • Lukas sagt:

          Wir essen dann auch die Errungenschaften der Landwirtschaft aus nicht subventionierten umliegenden Gegenden oder Staaten und feinste internationale Spezialitäten sowieso. Denn da wir Menschen nicht beschränkt nationalsozial bewerten, tun wir dies auch nicht bei Tieren und Pflanzen.

          • Martin sagt:

            Oh je, glauben sie wirklich in den umliegenden Länder sei die Landwirtschaft nicht subventioniert? Das Bildungsniveau an den Unis muss unter dem einer Oberschule auf dem Land gesunken sein. Wie genau wollen sie dafür sorgen, dass die Lebensmittel über unser Land transportiert wird. Ich glaube viele Spezialtäten werden die Stadt nicht erreichen

          • Adam Gretener sagt:

            Martin, wenn Sie quasi den Landweg nach Zürich sperren möchten. Wie kommen Sie denn an ihre Artikel, wenn die EU den Landweg sperrt?

          • Informator sagt:

            Wir richten eine Luftbrücke ein und werden mit Drohnen sowie durch Tunnel beliefert. Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wie lebenswert ein Leben ohne die vielfältigen Früchte der Erde von ausserhalb der Ländlerkantone wäre, traurig was? Natürlich bekämen die Ländler auch Kontingente für die aussergemeindliche Internetnutzung und bei lediglich 5 Minuten/Tag pro Einwohner steigt die Desinformation schnell weiter ins Unermessliche.

          • Informator sagt:

            Martin und wie Sie hier lesen können, denken Uniabsolventen über ein von niederen Instinkten getriebenes Ja hinaus.

  • alpöhi sagt:

    Es isch ä mal än Hipster gsi

    er hät gmeint hinder äm bioladä wachsäd Soyawürscht im urban garden.
    Sorry reimt sich nicht ganz

  • Chris sagt:

    Liebe Stadtblog-Redaktion – vielen Dank für diesen wunderbaren Beitrag!
    Welch ein trauriger Tag für die Schweiz und für Zürich – ihre Zeilen konnten meine dunkle Stimmung ein wenig aufhellen…

  • tststs sagt:

    Liebe Mitstädterinnen und Mitstädter. Ich möchte mich bei Ihnen allen entschuldigen. Offensichtlich habe ich (weitere Täter sind nicht ausgeschlossen) mit meiner Migration in die Stadt sämtlichen Sarkasmus/Polemik/Humor, resp. die Fähigkeit hierzu, mitgenommen. Auf dem Land gibt es nur noch den Ernst des Lebens…

  • Ruedi Neier sagt:

    Herrlich erfrischend nach so einem Wahlsonntag.
    Wusste aber nicht ob ich lachen oder weinen sollte, da dieses Thema eher Truarig ist, aber wir Zürcher verlieren ja den Humor nie und können auch über uns selber lachen.

    Was aber zum schreien ist, sind die vielen Kommentare (Personen) die nicht mal einen einfachen Text verstehen und interpretieren können. Für mich zeigt das ganz klar, dass viele ihre Meinung durch Ängste und irgendwelchen Komplexen gebildet haben und nicht den Inhalt gelesen und verstanden haben.

    Naja auch wenn wir dieses Wochenende eine herbe Schlappe erlitten haben, werden wir dennoch Siegen, den irgendwann kommt alles zurück und die Welt wird hoffentlich wieder freundlicher und sozialer! Ich hoffe es für meine Kinder und mich selber, wenn ich mal Älter bin. (jetzt U30)

    • Martin Harzenmoser sagt:

      Das fällt mir auch auf: der Dummheit sind anscheinend keine Grenzen gesetzt. Was da in fürchterlichstem Deutsch!!! in die Tastaturen gehackt wird, lässt böses über das Bildungsniveau ahnen.
      Wenn der Bauch über den Kopf siegt, dann fragt sich manches andere Körperteil: „das kann ich auch!“.
      Demokratien haben den Nachteil, dass die Dummen in der Mehrheit sind und es halt Parteien (Menschen) gibt, die sich dieser bedienen!

      • Irene feldmann sagt:

        Wenigstens sind sie jetzt wach 🙂

      • Martin sagt:

        Jetzt aber fertig Rassismus und Eigenlob. Demokratie hat den Vorteile das sich die Mehrheit nicht irrt.

        • irene feldmann sagt:

          monsieur martin, wenn sie der schreiber von blog martin harzenmoser sind 11.2. 12.45 dann repetiere ich folgendes, von ihnen geschriebene….:: demokratien haben den nachteil, dass die DUMMEN in der mehrheit sind etc. etc. EINTRAG von 11.2. 15.20:: demokratie hat den vorteile das sich die mehrheit nicht irrt…….ICH ERBIETE UM MM GENAUE ERLAEUCHTUNG folgender aussagen………

          • Martin sagt:

            Schreiben ist nicht so mein Ding. Eher Objektivität, Gerechtigkeitssinn und so. Kurz gesagt, Harzenmoser kenne ich nicht. Mit „die Mehrheit irrt sich nicht“ meine ich, dass es der Mehrheit in einer Demokratie besser geht, was durchaus sein kann, dass einer Minderheit schlechter gehen kann und den Volksentscheid aus ihrer Sicht nicht verstehen kann, gerade wenn die Objektivität fehlt. Es gibt durchaus Profiteure der PFZ, aber die sind in der Minderheit.

          • irene feldmann sagt:

            okay martin…..wenn schreiben nicht ihr DING ist, weshalb machen sie dann weiter???? JEDER DARF HIER seine meinung vertreten vorausgesetzt ………er macht nicht ALLE UM SICH HERUM dampfig……:) your welcome….:)

          • Adam Gretener sagt:

            Das ganze Land hat profitiert, Du graues pferdeartiges Tier. Uns geht es mit einer handvoll anderer Staaten am allerbesten auf der Welt. Mit grossem Abstand.

            Und nun?

  • Bruno sagt:

    Oh du arme Stadtblog Redaktion. Wir ihr so auf der ehemaligen Mauer sitzt und droht runter zu fallen macht ihr euch zum Gespött für die Landbevölkerung. Das krampfhaft lustig sein wollen wird sich für euch Städter sehr schnell ändern, z.B. wenn ihr meint eurem ewigen Nebel zu uns ins Oberland entfliehen zu können. Wir werden euch direkt an eurer Maurer abfangen, wir benutzen nämlich eure mit, und mit einem ordentlichen Eintrittsbatzen abkassieren, so wie wir dies schon seit Jahren von euch gelernt haben. Es kann aber natürlich gut sein, dass ihr gar nicht aus eurem geliebten Dichtestress raus kommt, weil schon alle Kontingente die wir für euch bereithalten schon vergeben sind.
    Aber am meisten wird es euch ärgern, wenn euch eure Grosskinder fragen warum die intelligenten Leute nicht in der Stadt leben wollen und ihr sagen müsst: uns war Multikulti viel wichtiger als intakte Lebensumstände. Dann hört ihr eure Grosskinder lachen und seht zu wie sie aufs noch vorhandene Land ziehen und zu leben anfangen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Da wir einen ungemein liebevollen Umgang mit unseren ausländischen Stadtbewohnern pflegen, werden unsere Grosskinder wunderschöne, gemischtrassige, weltoffene Menschen sein, die das Beste aus verschiedenen Kulturen in sich vereinen, mehrere Sprachen sprechen und sich überall auf dem Planeten souverän und frei bewegen können. Da sind wir nicht neidisch auf Menschen, die versuchen, ihre Idylle schneekugelgleich abzuschotten und sich fest in der Vorstellung vom besseren Gestern vergraben. Sorry.

      • Martin sagt:

        Die Städter beweisen zur Zeit das sie kein bisschen Weltoffen sind und mit anderen Meinungen überhaupt nicht umgehen können. Ob sich die Einwanderer mit euch vermischen, wage ich zu bezweifeln, aber eins ist klar, frei bewegen werden sie sich nicht, nur schon aus ökologischen Gründen werden sie keine weiten Reisen machen.

        • Réda El Arbi sagt:

          Lieber Martin, Sie denken also, dass sich die Ausländer nicht mit „uns“ vermischen. Haben Sie auch nur zwei Sekunden darüber nachgedacht, wieso ein Schweizer wie ich, der seine CH-Wurzeln bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen kann, einen arabischen Namen trägt?

          Hier, für alle, denen schon lange kein Ausländer mehr begegnet ist, ein wenig urbane Realität:

          http://www.clack.ch/ressort/artikel/frau/5530/europaeische_liebes_affairen

          • Martin sagt:

            Ich sag es ja, kein bisschen weltoffen, Zürich ist nur ein Stadtteil, in einer grossen Stadt mit vielen grossen Parks, die Stadt nennt sich Schweiz. In Grossstädten haben sie von einem Stadtende zum nächsten länger als wir von St Gallen nach Genf. Völlig lächerlich so zu tun als ob ich oder sonst jemand in der Schweiz am Nordpol lebe, fernab jeder Zivilisation. Vielleicht lebe ich näher bei Zürich als Du. Im Grunde genommen zeigen die Linken heute, dass sie Rassisten sind. Es geht bei der masslosen Einwanderung nicht um Ausländer, sondern um den sinkende Wohlstand. Städter schotten sich schon lange ab, vom Strassenverkehr genau so wie durch einen Maturazwang, bei gewissen gutbezahlten, aber bequemen Jobs. Darum ist der Dichtestress in der Stadt sehr tief. Ihr Städter habt euch schon lange abgeschottet.

            • Réda El Arbi sagt:

              Ok, dann sollen also Leute von ausserhalb mit dem Auto die guten Jobs bekommen, für die sie nicht gut genug ausgebildet sind? Ich sehs. Völlig einleuchtend. Genau darum sollten auch die Leute aus der EU, mit schlechterer Ausbildung, zuwandern und eure Jobs bekommen. Sehen Sie, Sie bestätigen die oben geschriebene Satire zu 100 %.

          • tststs sagt:

            „Darum ist der Dichtestress in der Stadt sehr tief.“
            Ergo 1: Auf dem Land ist der Dichtestress inexistent
            Ergo 2: Auf dem Land müsste eher Nein und in der Stadt dementsprechend eher Ja gestimmt worden sein.

          • Martin sagt:

            Ist es so schwer zu verstehen? Bei vielen Jobs in der Sozial-, Gesundheits- Bildungs- und Betreuungsindustrie wurden die Anforderungen bewusst hochgeschraubt, damit man sich vom Heer der Stellensuchenden abschotten kann und nicht weil diese Berufe komplexer, anspruchsvoller oder grössere Verantwortung tragen als andere, nicht durch Maturazwang geschützten Berufen. Beim Strassenverkehr das selbe, die von den Städtern benutzten Verkehrsmittel wurden gegenüber und zu lasten des Autofahrers bevorteilt. So das der Autofahrer vom Land vom Städter links mit einem grinsen im Gesicht überholt wird. Die Städter haben darum keinen Dichtestress, weil sie sich auf andere Art abgeschottet haben. Hast du es jetzt verstanden?

          • Martin sagt:

            Réda, es ist selten das du keine Argumente mehr hast. Das sollte dir zu denken geben.

            • Réda El Arbi sagt:

              mArtin, sorry, an dich sind meine Argumente verschwendet. Du erkennst ja nicht mal die Grundaussage des Posts, wieso soll ich da noch tiefer gehen?

    • Bernd S. sagt:

      das war definitiv nicht krampfhaft lustig. eher sehr erfrischend lustig. habe meine grosskinder übrigens gefragt, die wundern sich wieso jemand auf dem land lebt aber den stadtblog liest…..

  • hans huber sagt:

    Liebe Städter, solange ihr Mauern um eure Stadt zieht, um die Ländler draussen zu halten (wenn auch nur mentale), solange könnt ihr von uns Ländlern nicht Verständnis erwarten. Wenn wir sehen, wie ihr euch gegen aussen abschirmt, so sind die Kontingente, welche nun festgelegt werden müssen, fast schon eine Öffnung aus unserer Sicht. Also – macht euch nicht’s vor, ihr seid und wart in der Vergangenheit keinen Deut besser, als all die, die dafür gestimmt haben, dass die ländlichen Gegenden nicht noch mehr zugemauert und überbaut werden.

  • Marcel Claudio sagt:

    Komisch nur dass die Dichtestressresistenten zumeist in den lebensbejahenden und zukunftsorientierten Städten wie Basel, Zürich, Genf wohnen und vor allem die Landbevölkerung unter diesem heimtückischen Dichtestress leidet – dabei auf dem Land sieht man ja noch so Grünzeugs wie Wälder, Wiesen und so – die Therapie gegen Dichtestress oft direkt vor der Stube, nur sehen sie dies nicht mehr vor lauter Teleblocher – also muss deren Dichtestress sich in den Köpfen abspielen und in einem Akt der Verzweiflung haben sie dann ja gestimmt.
    Ist ja auch eine Placeboinitiative mit Beruhigungspotential für die dichtestressgeplagte einheimische Bevölkerung, aber in der EU hat Placebo schon für einige Nebenwirkungen gesorgt.
    .
    Vielleicht sollten wir uns als Land ein Arztzeugnis ausstellen lassen, dass uns als Willensnation einen chronischen Dichtestress bescheinigt – und mit einem Arztzeugnis aus dem Geburtsland des roten Kreuzes kann sich auch die EU nicht abweisend gegenüber verhalten.
    .
    Wenn wir dann von der EU als verhandlungsunfähig eingestuft werden, dann lassen sie uns hoffentlich in Ruhe – haben ja genug eigene Probleme, die Aermsten!
    .

    • Maiko Laugun sagt:

      @Marcel: Kein Problem. Durch das Freihandelsabkommen wird dann China Fresspäckli über der Schweiz abwerfen, so wie im WW II über Berlin….

      • Marcel Claudio sagt:

        Und wir werfen dann im Gegenzug Uhrenpäckli wie Rolex, IWC, Swatch über China ab — vielleicht schaffen wir es ja dann so als stolzes störrisches Bergvolk inmitten der Unmenschen von Europa – Food gegen Uhren!
        Das haben wir ja Johann „I feel good“ Schneider-Ammann zu verdanken – das Freihandelsabkommen mit Euch — vielleicht wird ja der doch noch als Retter der Schweiz in die Geschichtsbücher eingehen und hoffentlich ja nicht die Lichtgestalt der Unzufriedenen, Frustrierten, Beschränkten und Wütenden aus Herrliberg!

        • Maiko Laugun sagt:

          Herrliberg hat persönlich schon vor langer Zeit eine grosse Filiale für die Ems-Chemie in China eingerichtet. Zuvor hat dieser liebe Mensch viele Tamilen am Hauptsitz im Bündnerland zu tiefsten Löhnen angestellt. Das waren alles ehemalige Flüchtlinge und haben für die Pfründe des Schlossherrn gesorgt. Ammann hingegen hat nur ein bisschen die Steuern optimiert. Wegen dem Freihandelsabkommen sei ihm das verziehen….

      • Chinamann sagt:

        China hat keine Fresspäckli über Berlin abgeworfen…..! Fensterplatz gehabt….?

        • Maiko Laugun sagt:

          Lieber Chinamann, der kluge Marcel Claudio hat meinen Kommentar trotz dem fehlenden Wort USA im Nebensatz verstanden.

  • Pat sagt:

    1. Amüsanter Beitrag! Vielen Dank
    2. Es ist noch amüsanter, die Kommentare hier zu lesen 🙂
    3. Wievielen hier ist eigentlich bewusst, dass es sich hier nicht um ernst gemeinte Forderungen, sondern um eine Parodie zur Masseneinwanderungsinitiative mittels einer Metapher handelt? Es ging nicht wirklich darum, die Landbevölkerung anzugreifen, sondern viel mehr darum, die Haltung der Schweiz (dafür steht hier die Stadt Zürich) gegenüber dem Ausland (das „Land“) zu karikieren.

    Good night and good luck

    • tststs sagt:

      Zu 3.: Naja, dieses Kommentierverhalten erklärt mir zumindest das Abstimmungsresultat…

      PS: Schaads Toni-Holzfäller-Karikatur ist der Hammer!

  • loulou55 sagt:

    Mein lieber frustrierter, schlechter Abstimmungs-Verlierer.
    Hast du ueberhaupt ein Stadtzuercher Buergerrecht oder bist du nur zugezogen? Ich 59 in Zuerich geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen, Stadtbuerger brauche mir von niemandem die Stadt verbieten zu lassen, auch wenn ich heute erstens aus Kostengruenden & Arbeitsplatz auswaerts wohne. Zweites: genau solche grosskotzigen Harry Hasler’s wie du lieber nicht in der Nachbarschaft habe.
    Aber einverstanden, wir bleiben draussen wenn ihr drinnen bleibt. Das heisst kein Glattzentrum, kein Airport, kein Uetliberg-Kulm (Stallikon) und vor allem die Arbeitsplaetze im Oberhauser-Riet (Opfikon) sind sofort an Landeier abzutreten.
    Wandern im Appenzell, Skifahren in GR, Bootstouren auf Reuss und Thur usw. alles gestrichen. Baut nur die Stadtmauer wieder auf. Schon vergessen? In der guten alten DDR wollten sie alle raus und niemand rein. Mal sehen wie lange es dauert bis ihr euch gegenseitig auf den Sack geht.
    Uebrigens die Tuer zur EU steht zur Zeit noch offen, dort finden keine so daemlichen Abstimmungen statt. Dort wissen Berufspolitiker was gut fuer Land & Leute ist.

    • loulou55 sagt:

      Noch was, PP, Erlebniszentren usw. gibts ausserhalb der Stadt zur genuege, behaltet das Geld. Wir verzichten auch auf jegliche Arbeitskontigente, die Wirtschafts ist heute so flexibel dass sie die Arbeitsplaetze zu den Menschen bringt (Ost-EU, Asien). Die Grafik-/Werbebranche wird sich gerne in den Buendner Bergen ansiedeln, das Alpenpanorama wird die Kreativitaet foerdern.
      Die aus Opfikon abgezogenen Banker werden gerne bei Recycling ZH eine neue Karriere starten, andere unbeliebte Arbeit wird der Multikultibewohner eurer Stadt wie gewohnt zuverlaessig erledigen. Fuer guenstigen Wohnraum koennte das Hardturmareal mit einem Container-Dorf einer sinnvollen Verwendung zugefuehrt werden.
      Konsequenterweise verzichten wir auch darauf, euch mit Milch, Eiern, Fleisch, Gemuese, Obst und weiteren buenzligen Landfood zu beliefern. Futtert eueren Trendyfood in der Trendybeiz und baut euch selber an was ihr braucht. Der Strassenrueckbau kann als Anbauflaeche genutzt werden. Autos braucht ihr ja nicht mehr da ihr die VBZ benutzt und Ausfahrten wegfallen.
      Also nochmals: Konsequent sein…. ihr drinnen wir draussen ohne wenn und aber…. viel Spass im Ghetto…

      • Adam Gretener sagt:

        Süss.

        • tststs sagt:

          Aber hart an der Süss-Grenze…man weiss nicht, ob man das Köpfli tätschle will („Jöööö“) oder ob man ab so viel Schwarz-Weiss-Denkerei das Köpfli schütteln will…

        • Andreas Meyer sagt:

          Sehr süüüss! Ich freue mich auf billige Lebensmittel aus dem Ausland, denn meine nächste Initiative heisst: „Keine Subventionen mehr für Bauern“. Inlandproduktion können wir uns sowieso auch im trendigen Züri nicht mehr leisten. Ausserdem: Glattzentrum, Flughafen, Opfikon würde es ohne die Stadt nicht geben. Vor allem rentiert er wohl nicht, wenn er nur noch Pauschalreisen nach Mallorca bedienen muss.

          • Martin sagt:

            So was von superintelligent, wie nur sollen die Lebensmittel vom Ausland über die Stadtmauer nach Zürich kommen? Wäre schon glücklich ihr könntet wenigstens Schwarz- Weiss denken.

    • Gabriel sagt:

      loulou55 geht ja ab wie es gschmierts Landei. Ortsnamen, von denen ich nichts wusste zusätzlich noch mit Gemeindenamen in Klammern versehen, damit auch Banausen wie ich wissen, was Sache ist.
      Bin beeindruckt.
      Gabriel, Zürich (Zürich), Schweiz, Europa

      • loulou55 sagt:

        Stadtzuercher Schulkinder hatten in den 60er-Jahren noch Geografieunterricht ueber den Kt. Zuerich, was lernt man heute so in Zuercher Schulhaeusern??
        Und im Elternhaus wurde einem noch Anstand und Respekt gegenueber Mitmenschen beigebracht (sogar wenn sie andere politische Ansichten haben).

        Viel Spass in Zuerich Gabriel
        Loulou, Dasmarinas/Cavite, Philiippines
        mit Buergerort Stadt Zuerich
        letzten Monat ausgewandert

        • Adam Gretener sagt:

          Ich dachte, Sie bereiten sich erst auf das Auswandern vor? Schwarz auf weiss nachzulesen hier. Das lässt dann ihre Ergüsse auch in einem ganz neuen Licht erstrahlen.

          Räubergeschichten.

          Übrigens, die Schweiz hat eine Bevölkerungsdichte von ca. 192, Philippinen dagegen ca. 350. Und da sind so viele Ausländer!

        • Walter sagt:

          ja da wollen wir doch für Loulou55 mal hoffen, dass die Philipinos nciht auch auf eine solche MEI -Idee kommen. Wo ginge es dann sonst wohl hin?

  • Erwin Gschwend sagt:

    Als weltoffener Agglonom mit einer Kindheit in einem Gebiet, wo die Zustimmung für die Initiative über 70% lag falle ich so richtig zwischen Stuhl und Bank. Ich hoffe auf einige letzte Evakuationsfahrten mit überfüllten Zügen, bevor die stadtzürcher Arche die Tore schliesst. Lasst uns nicht allein mit diesen Irren!

    • Adam Gretener sagt:

      🙂

    • Marcel Claudio sagt:

      Erwin: Wenn es dann gar nicht geht oder die Arche Züri schon die Schotten dicht gemacht hat, dann kommst halt nach Uruguay in die „Schweiz Südamerikas“ – hier ist man noch weltoffen, Ausländer sind willkommen, man bekommt relativ einfach die Aufenthaltsbewilligung, es gibt auch noch ein richtiges betondichtes Bankgeheimnis und starke Eigentumsrechte hier und gegen Heimweh kann man nach Nueva Helvecia in die Colonia Suiza gehen – dort wird der erste August noch an vier Sonntagen mit Tanz, Trachten und Huddigäggeler gefeiert in einer völlig SVP-freien entspannten Umgebung, dazu im Dezember jeweils das grosse Bierfest mit Konzerten, viel Bier, Grill und Tradition.
      .
      Platz hat es auch noch (19EW/km2 bei 3.3 Mio EW) – und von „Blochers Nationaltier“ – der Kuh – haben wir rund 3.5 Stück pro Einwohner – Weltrekord!
      .
      PS Auch im Fussball sind wir die erfolgreichste Nation der Welt mit 20 internationalen Titel der Nationalmannschaft und im Whiskytrinken sind wir auch No. 1 der Welt mit 2.4 lt pro Einwohner pa.

  • Johannes sagt:

    Gaffe nicht in der Stadt hin und wieder und laufe nicht durch alle Winnkel. Jes Sir 9,7

  • Dieter Neth sagt:

    Keine Zuwanderer auf dem Land? Das mag in Zürich so sein, aber hier in der Region Olten (Es ist ein Dorf mit sehr grossem Bahnhof) hat es schon einen beträchtlichen Ausländeranteil. Die Leute die hier sind sollen ja auch bleiben, aber insgesamt sollte die Bevölkerung schon nicht mehr so schnell wachsen. Dann kann man dieses Wachstum auch dirigieren und eine vernünftige Raumplanung machen. Das solothurnische Niederamt war mal eine der schönsten Gegenden der Schweiz, heutzutage werden nur noch kahle Steinhaufen im Hochgbirge als schützenswert angesehen, weil halt dort keine Gschäftlimacher ihr Unwesen treiben. Wir hier in der Provinz haben von der Globalisierung nur Nachteile, die wenigen Abzocker spielen die billigeren Ausländer gegen die teuren Alten und Eingesessenen aus, und schlagen mit der Rassismuskeule um sich. Funktioniert nicht mehr. Ich stimme jedenfalls immer genau das Gegenteil was Avenir und Economiesuisse sowie FDP vorschlagen. Die leben in ihrer WEF Welt, die nichts mit meiner zu tun hat.

    • Maiko Laugun sagt:

      Wir sind alle nur ein Spielball des Finanzhochadels. vorher national, dann globalisiert und seit gestern wieder eher national. Aendert aber nichts, nicht mal am SBB-Bremsstaub in Olten…..

    • tststs sagt:

      „Dann kann man dieses Wachstum auch dirigieren und eine vernünftige Raumplanung machen.“
      Haha, soso du böse Wachstum, jetzt gasch aber ohni Znacht is Bett!

      „aber insgesamt sollte die Bevölkerung schon nicht mehr so schnell wachsen“
      Hehe, soso, bümslet wird in diesem Land erst wieder ab 2019!

      Man kann sich einzig fragen, wieso so viele Leute hierher wollen. Die Antwort ist ganz einfach: weil es hier so schön und sicher ist. Wenn man will, dass die Leute nicht mehr hierher kommen WOLLEN, dann muss man dafür sorgen, dass das Land nicht mehr so attraktiv ist…und ganz genau das machen wir ja jetzt auch… Aber ich frage nochmals: Wer will dann bleiben?

  • Ursi sagt:

    Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die Zukünftige suchen wir (Hebräer 13,14)

  • Nicole sagt:

    Im Kreis 8 aufgewachsen, im Kreis 7 pubertiert, heute im Kreis 6 (ja, Züriberg) daheim, mit Stadtzürcher Bürgerrecht und mitnichten Globalisierungsverliererin habe ich „ja“ und damit erstmals und schweren Herzens für die SVP gestimmt. Diese „Züritümelei“ nervt extrem – vor allem, wenn sie von ehemaligen Agglos und „Zugewanderten“ kommt. Stolz darauf, in der Stadt Zürich zu wohnen? Dumpfbackig. Stolz auf den Effort der Schweizer, sich trotz möglicher eigener Nachteile gegen dieses neoliberale Gewinnlertum zu wehren: auf jeden Fall.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ah, mit einer fremdenfeindlichen Initiative der SVP das Grosskapital in die Knie zwingen? Das find ich herzig. Leider: Globalisierung lässt sich nicht aussperren, nur mitgestalten. Sie ist nämlich längst real. Smartphone aus chinesischen Sklavenbetrieben, aber Reichtum in der Schweiz nicht teilen wollen? Das hört sich für mich schon sehr neoliberal an.

    • Adam Gretener sagt:

      Supi, wenn man sich am Schaffhauserplatz dem Züriberg zugehörig fühlt. Knick in der Matrix nennt sich das.

      • Nicole sagt:

        Nicht wirklich stadtkundig, Ripley? In Schlieren daheim?

      • Marcel Claudio sagt:

        Gretner: Ja der soziale Abstieg von Nicole ist frappant – vom Kreis 8 über den Kreis 7 bis zum Kreis 6 — da verstehe ich, dass Nicole schweren Herzens zum ersten mal einer SVP Initiative zugestimmt hat!
        Wo wird sie wohl noch enden — im Kreis 4 oder wird sie in die Peripherie gedrängt nach Schwammendingen oder Seebach – das würde dann schon fast einer Persönlichkeitsselbstauflösung gleichkommen.
        Und dank knapp 20’000 Nicoles wurde die Initiative ja dann auch angenommen — jä merssi denn!
        Die Schweiz wird sich auch irgendwann wie von selbst auflösen — Meine Geburtstadt Basel springt zuerst ab – vertragsbrüchig werden darf man ja in diesem Land mittlerweile!

        • Adam Gretener sagt:

          Frau Nicole wird gerade durchgereicht.

          Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Gegen die Neoliberalen sein und dann für die SVP stimmen. Das Stockholm-Syndrom spricht hier aber laut.

        • BEN sagt:

          Kreis 8 zu 7 zu 6 klingt zwar nach Aufstieg, endet aber letztendlich im Aargau. Und da hat man ja dann Platz, sich seine eigene Wohlfühlinsel zu schaffen, ganz ohne Kontakt zur unbequemen stressverdichteten Stadt-Realität.

  • Samuel sagt:

    Meine Damen und Herren Stadtblog-Redaktion, was habe ich gelacht, Ihr seid die Besten. Hahahahaha

  • Maiko Laugun sagt:

    Es muss niemand draussen bleiben, aber Eintritt bezahlen. Hat übrigens jemand ein Bündel mit Hunderter-Noten mit einem Gummiband darum verloren? Ich habe nämlich das Gummiband gefunden……

  • Mike sagt:

    Liebe Stadtdeppen was fuer eine grossartige Idee eine Mauer um Eure Stadt zu bauen. Endlich koennen wir wieder aufschnaufen und uns, speziell am Wochenende, wieder frei im Gruenen und im Wald bewegen. Ohne all die Mehbesseren, die nicht einmal Gruezi sagen koennen, zu erduldendie mit Ihren Hunden und bikes das Wild und Vieh verstoeren. Unsere Kinder koennen wieder auf der Strasse spielen ohne in Gefahr zu sein von professionellen Stadtrasern Ueberfahren zu warden. Sie freuen sich auch dass wenigstens noch ein paar Schlittelhaenge uebrigbleiben. Unsere Kuehe duerfen endlich wieder Gloggen tragen, die Froesche quacken in den nicht zugeteerten Suempfen, die Huehner warden jedoch am gluecklichsten sein, da sie endlich wieder einen Gueggel haben duerfen. Ach ja gerne kommen wir Landeier einmal im Monat um Euch Stadtdeppenmit frischer Milch und Eier zu fuettern. Einen Beitrag zu Eurem Grosszuegigen Parkplatz lehnen wir dankend ab. Wir parkieren lieber auf einer frischgemaehten Wiese wie bei einem Gruempi oder Dorfete.
    Natuerlich duerft Ihr als gegenleistung gerne einen teuren Tagespass loesen um einmal frische Luft zu atmenund um zu sehen woher Euer Futter kommt. Uebrigens der Schuetzenverin boomt da das Geknalle all die Stadtdeppen nicht mehr stoert, die, die Ruhe auf dem Land suchen. Liebe Stadtdeppen, was fuer eine genial Idee die Ihr da habt, offensichtlich seid Ihr uns Intelligenzmaessig gewaltig voraus. Offensichtlich verbloedet Stahl, Beton, Laerm und Asphalt nicht, dafuer jedoch frische Luft, Gruenflaechen und Natur.

    • Adam Gretener sagt:

      Frustration ist keine gute Wahl. Besenstiel auch nicht.

    • Michael Honegger sagt:

      @Mike: Noch nicht gemerkt, Ihre Idee von «Land» existiert nicht mehr. Die Kühe dürfen keine Glocken tragen, weil die Einfamilienhausbesitzer eben keinen Lärm möchten. Die Kinder können gar nicht auf der Strasse spielen, weil überall T50 und nicht T30 oder Begegnungszone ist. Die Frösche kommen nicht zum Teich sondern werden unversehens von von den vielen, unerlässlichen Zweit- und Drittwagen zermantscht. Und vom Land bzw. von der Landschaft ist auch nichts zu sehen, Kleinstgewerbezone und ein Häuslimeer verdeckt die einst so schöne Ausicht. Und wenn Sie nachts nach dem Dorfest nachhause torkeln, werden Sie vom betrunkenen Nachbarn überrollt, der am gleichen Fest war – aber nicht so gerne läuft wie Sie. Viel Spass, machen Sie doch was Sie wollen – aber Reden Sie bitte nicht bei Dingen mit, die Sie nicht kennen und Sie auch nicht betreffen. Z.B. die Zuwanderung. Denn das ist das einzige, was auf dem Land noch wie früher ist: Es sind nur wenige Zuwanderer bei Euch, weil es Ihnen dort nicht gefällt.

      • loulou55 sagt:

        Im Aargauer Reusstal und auf dem Mutschellen sind mind. 50% der Hausbesitzer ausgewandert Zuercher. Der Exodus z.B. nach Rudolfstetten/Berikon/Wyden setzte schon in der 70er Jahren ein, als Banken saemtliche zentrumsnahen Wohnungen aus dem Immomarkt zogen um Bueros einzurichten. Soviel zu den nuechternen Fakten.
        Es koennte demnach sein, dass auf dem Land mehr Leute mit Buergerrecht Stadt Zuerich leben als in der Stadt selber(inkl. mich),
        Aber einverstanden mit Mike, wir bleiben draussen, konswquenterweise bleibt ihr drin!! Uetliberg-Kulm (Stallikon), Glattzentrum, Airport usw. alles ausserhalb Stadtgebiet. Die schoenen neuen Arbeitsplaetze in Opfikon (Oberhauser-Riet) ein NoGo!
        Uebrigens den Zugewanderten (auch Zuercher) gefaellt es bestens an den Ufern der Reuss.
        Gruss von einem gebuertigen Stadtzuercher Buerger aus Bremgarten AG

        • Martin sagt:

          Nicht nur das, auch Güter wie Lebensmittel, Baustoffe, Öl, Strom, Kleider, Windeln und Wein bleiben draussen. Abgemacht?

          • Adam Gretener sagt:

            Nur blöd, dass ein Steinmaur weder Lebensmittel, Öl, Strom, Kleider, Windeln noch Wein produziert. Was nun?

          • Martin sagt:

            Das hätten sie sich zuerst überlegen sollen. Aber das mit dem Hirn ist so eine Sache bei den Städtern…

          • Adam Gretener sagt:

            Steinmaur ist ein Dorf im Züri Unterland, a apropos Hirn…

          • Adam Gretener sagt:

            Junge, junge, Martin. Nicht mal in Schweizer Geographie sattelfest sein aber hier den Grossen raushängen wollen.

          • Martin sagt:

            Ihr Beitrag habe ich drei mal gelesen und immer noch nicht verstanden. Gewöhnlich kann ich den Inhalt trotz Schreibfehler verstehen, das war hier nicht der Fall. Erstens, weil in der Gemeinde Steinmaur Gemüse und Raps angepflanzt wird, aus dem man Lebensmittel und Öl gewinnt und zweitens geht es in den Beiträgen um die Belagerung von Zürich. Die Zürcher wollen doch jetzt eine (Stein-) Mauer bauen, damit keiner vom Land in die Stadt kommen kann. Natürlich würde so auch sonst nichts lebenswichtiges in die Stadt kommen. Aber das haben die Zürcher wahrscheinlich vergessen oder vielleicht denken sie, sie könnten Rosinenpicken?

    • Maiko Laugun sagt:

      @Mike: Die Hühner auf dem Lande sind eben nicht so schön wie in der Stadt. Deshalb kommen ja die Güggel jedes Wochenende nach Zürich.

      • Adam Gretener sagt:

        Lagun, Honegger hat ihr Pamhlet gerade sowas von in der Luft zerrissen. Aber sowas von. Wie steht man nun so da mit den Hosen an den Knöcheln?

      • Irene feldmann sagt:

        🙂

        • Adam Gretener sagt:

          Hochverehrte Frau Feldmann, was hat es mit ihren leeren Posts denn auch sich?

          • Martin sagt:

            Vielleicht ist sie eine Analphabetin. In der Stadt ist man der Meinung, dass auch Einbildung eine höhere Bildung ist. Je höher die Einbildung ….

          • Adam Gretener sagt:

            Frau Feldmann ist um Welten schlauer als 10 Martins alle zusammen.

          • Irene feldmann sagt:

            Adam…jetzt bin ich verlegen UND gerührt, vielen Dank für das Vertrauen!:) wirklich….das bringt natürlich auch erwartungs- Zwang mit sich, was wiederum kein Problem ist und apropos Martin? In hebräisch Sagen wir…ZU KLEIN FÜR UNS…:) thanks Adam!!

          • Adam Gretener sagt:

            Werte Frau Feldmann, das war keine Koketterie. Wenn Sie bloss nicht schon im 4. Frühling wären … 🙂

          • Adam Gretener sagt:

            Moooooment, ich habe des Smiley vergessen 🙂

          • Adam Gretener sagt:

            Jetzt ist auch der Gretener drauf gekommen, habe seit gestern alle Bilder ausgeschlossen, weil momentan über das Handy online gehe. Unterwegs und so.

            Klar sieht man keine Smiley-Grafiken mehr. Peinlich.

          • irene feldmann sagt:

            Die Baumstämme werden wie Menschen jetzt warm,
            Sie nehmen den Sonnenschein gern in den Arm.
            Der Schnee rund um den Stamm entweicht,
            Soweit des Baumes Wurzel reicht.
            Die Schneeglocken hocken da rund in Scharen
            Begrüßt von den Staren.
            Auf graslosem Boden bloß Keim bei Keim,
            Beim kahlen Baum duftet’s nach Honigseim,
            Es duftet nach Liebe, dem Frost entronnen,
            Erste Blüte und letzter Schnee sich dort sonnen.

            zum abschluss der zuercher konflikte, hier was fuer den frieden…….

    • Irene feldmann sagt:

      Mike , trotz der MÜHE, ein Star- Beitrag ist das nicht,,,nimm dir mal nen Sommer Auszeit auf einer Alp, herzlichst….

      • Dani sagt:

        Haha, gut gesagt Mike, aber hier sind eben mehr Stadtdeppen als Landeier vertreten und sie machen Dich hier gnadenlos herunter.
        Übrigens immer wieder erstaunlich, wieviele Stadtdeppen auf’s Land ziehen wollen, in’s eigene Häuschen natürlich. Von denen erfuhr ich auch schon, dass die Leute hier einfach viel netter und aufmerksamer sind als in Züüüri! Am Wochenende fahren sie mit ihren Motorrädern in’s Grüne, wieso fahren sie nicht in ihrem Züri herum?

      • Zarli Cariget sagt:

        Alp? Sie wissen was eine Alp ist? Ich bin fasziniert und perplex!
        Tramstation?

        • Irene feldmann sagt:

          Vor jahren war ich auch mal Sennerin auf einer Alp, auf jeden Fall nannte man das Anno duezis noch Alp….

          • Marcel Claudio sagt:

            Feldmann: Na Hauptsache das germanische Wort „Alm“ hat sich nicht durchgesetzt — wir leben auch nicht in den Almen sondern den Alpen!

          • Irene feldmann sagt:

            Morgen, ist einfach die germanische Sprache und die schweizerische Mundart, übers Kreuz gebrochen= Kommunikation! Wortklaubereien seien für die gelangweilten…:)

  • Manfred Grieshaber sagt:

    Hilfe! Vor dieser Einstellung bin ich vor langer Zeit aus Frankfurt/Main regelrecht geflüchtet. Leute wie der Autor konnten einem selbst den schönsten Sonntagnachmittag im herrlichen Garten des Klosters Eberbach versauen. Anstatt meinen Riesling und den Flammkuchen zu genießen wurde ich von allen Seiten mit irgendwelchen schrecklichen Denglisch-Vokabeln aus dem Banken- und Versicherungsgeschäft zugetextet oder man redete über irgendwelche Lifestyle-Produkte die eigentlich niemand braucht. Dort zu arbeiten wurde mit der Zeit echt anstrengend. Jetzt finde ich in Zürich die gleichen Zustände. Ausgerechtet mir, einem echten Rheinländer passiert so was. In meiner Heimat ist es in der Beiz völlig egal ob der neue Gast ein Bauer, Spengler oder CEO ist. Jeder wird sofort per Du begrüßt und in die Runde integriert. Deshalb dürfte es nicht erstaunen das ich lieber 4 Stunden täglich nach Bern hin- und zurück pendle. Dort werde ich am Arbeitsplatz als Mensch und Kollege akzeptiert. Von wegen hinterwäldlerisch. Meine Kollegen aus dem Oberland oder dem Emmental zeigen da mehr Toleranz als manch Zürcher. Man kann ja ruhig zu den urbanisierten Leistungsträgern in einer globalisierten Wirtschaft zählen. Aber man sollte nie vergessen wer die Lebensmittel produziert, den Kehricht entsorgt oder das Auto wartet. Und von wegen Weltstadt, wenn man hier jemanden privat besuchen will braucht es doch eine 3-monatige Voranmeldung in 5-facher Ausfertigung.

    • Markus sagt:

      Nö, braucht man nicht. Vielleicht liegt’s an Ihnen?!

      • Martin sagt:

        Klar, immer sind die anderen Schuld. Wenn man z.B. an eine dicht befahrene Strasse zieht, ist natürlich der pöse, pöse Pendler Schuld an der nicht optimalen Lage. Und wenn das Volk das übermässige Bevölkerungswachstum stoppt, weil die Linken statt die Strassen auszubauen die Strassenkapazität vermindern, sind dann auch die anderen Schuld. Selbstkritik ist dem Gutmenschen sowas von fremd.

        • Marcel Claudio sagt:

          Der Gutmensch ist eben schon gut – darum gibt es ja auch nichts zu kritisieren – oder was ist denn Ihre fundierte Kritik am Begriff „Gut“?
          So aus dem Stegreif raus, könnte das vermutlich nur eure Intelligenzia – Roger Köppel der sowas ist wie Todesstern jeder Talkshow. Wer ihm in die Quere kommt, den pulverisiert er mit seinem argumentativen Superlaser – wie der Spiegel meinte!

    • Adam Gretener sagt:

      Lieber Herr Grieshaber, das habe ich schon oft gehört und das ist in der Schweiz auch so. Spontane Besuche an der Haustüre sind bei vielen nicht so beliebt. Ich lebte allerdings selbst auch fast 5 Jahre in Deutschland. War da genau so. Bochum ist halt anders als München oder ein Kaff irgendwo in Brandenburg. Hier ist das genau so.

      Aber meine Erfahrung: Ich bin ein sehr spontaner Mensch, offen und gehe auf alle Leute zu. Diese Barrieren habe ich so nicht erlebt. Meine Leute wissen, dass sie – wenn es wichtig ist – auch mitten in der Nacht klingeln können.

    • Maiko Laugun sagt:

      Im Rheinland dauert es eine ganze Stunde bis ein frisches Bier gezapft ist, weil dort nur Schaum rauskommt.

  • Karin sagt:

    Frage: Wie viele der willkommenen Zürcher sind echt eingeboren, wie viele zugewandert? Wieviele echt eingeborene Zürcher sind bünzliger als jeder Thurgauer oder Bündner?

    • tststs sagt:

      Zugewandert…kaum zu glauben: freiwillig… 😉

    • loulou55 sagt:

      Ich 59 gebuertiger Stadtzuercher mit Buergerrecht geniesse das Landleben im Aargau weil mir solche Typen wie der Kommentarschreiber gestohlen bleiben koennen. Bin allerdings gerade dabei, ganz aus der Schweiz auszuwandern….

      • Adam Gretener sagt:

        Byebye.

      • Adam Gretener sagt:

        Ist Ihnen wirklich nicht bewusst, dass Sie dann Ausländer und Migrant sind? Ich staune.

        • loulou55 sagt:

          Ja und fuerchte mich nicht. Kommen sie auch, es hat noch Platz. Kleines Haus Miete Fr. 90.-, 1L Diesel -.89, 1kg Schweinsfilet Fr. 5.-. Ricola-Bonbon + Frey Schokolade gegen allfaelliges Heimweh sind billiger als in der CH. Bloss stellt sich kein Heimweh ein….
          Bin gebuertiger Stadtzuercher Buerger und somit weltoffen….!

          • Walter sagt:

            und wenn wir dann krank werden oder alt dann kommen wir gerne wieder zurtück nach Züri oder so. Wo dann die ausländischen Ärzte und das ebensolche Pflegepersonal sich um einen kümmern dürfen.
            Aber vielleicht istd as Gesundheitswesen dort ja auch billiger

  • tststs sagt:

    Meine Güte…ich glaube, man muss es deutsch und deutlich hinschreiben:
    Wenn der geneigte Leser nach der Lektüre findet „läck, die Züsis sind aber arrogant“, dann überlegen Sie sich mal, wie die Schweiz gerade im Ausland rüberkommt (und jaja, ich kenne die positiven Kommentare à la „wir würden es auch so tun“ schon auch)!
    Sinn und Zwick dieser Polemik ist es eben genau, diese arrogante Denkweise aufzuzeigen. Dass hier halt gegen die Landbevölkerung geschossen wird, liegt wohl daran – und es schleckt kei Geiss weg -, dass lediglich urbane Kantone und solche ennet em Röstigraben, nein gestimmt haben, sprich „die“ Landbevölkerung ist dafür.

    Aber es ist herrlich zu beobachten, wie man nur ein klein wenig Zeuseln muss, und schon geht hier die Post ab (und sorry, der muss jetzt noch raus: morgen ist ja alles wieder ruhig und die unreflektierten Basher treffen sich im Mamablog) 😉

    • Réda El Arbi sagt:

      Danke, liebe Tsts, Sie haben die Stossrichtung des Textes verstanden und für jeden nachvollziehbar erklärt. Und wir werden fürs Zeuseln bezahlt. Vom „linken“ Tagi. (Ich hoff, unser Chefredaktor kriegt keinen Herzinfarkt, wenn er unseren Post liest).

    • Adam Gretener sagt:

      El Arbi musste Dampf ablassen, kann ich gut verstehen. Aber es könnte noch sehr amüsant werden hier. Auch der andere Artikel vom Zach entwickelt sich. Heute gehe ich also nicht mehr raus.

    • Nicole sagt:

      Die Züsis? Ernsthaft jetzt? Warum habe ich bei Ihren Postings (auch im Mamablog) immer das Gefühl, sie stammten gar nicht aus der Schweiz? Lörrach? Singen? Grosser Kanton?

      • Adam Gretener sagt:

        Stadtzürcher Bürgerrecht. Im Kreis 3 aufgewachsen.

      • tststs sagt:

        Haha, nei Nicole, i cha di beruhige, bin i de Schwiiz gebore, ufgwachse und zahle sit es paar Jöörli Stüüre. Aber ja, sSprichwort „Das leckt keine Ziege weg“ ist ja auch so typisch Deutsch…
        😉

        Es ist ja nur allzu menschlich, dass man in Schubladen gesteckt wird; lustig finde ich lediglich, dass man glaubt, mich (oder generell Menschen) mit einer bestimmten Schublade beleidigen zu können…

    • Frank Baum sagt:

      ts: Wenn dieser Artikel die Reaktion des Auslandes auf unseren Volksentscheid widerspiegeln soll, dann ist die richtige Reaktion: „Läck, die Züsis sind aber arrogant“. Sie halten sich nämlich für den Nabel der Welt. Sie glauben wirklich, dass sich jemand für ihren Entscheid interessiert.

      Im Ausland ist der Entscheid zweierlei zur Kenntnis genommen worden. In Kommentarspalten hat man positiv mitgenommen, dass die Schweizer über eine direkte Demokratie verfügen. Man erlaubt sich da auch einmal, eine Politik im Sinne des Volkes einzufordern, auch wenn einem von den linken Politikern und Medien vorgegaukelt wird, dass man sich doch bitte das Gegenteil wünschen sollten (oder was man sich gar nicht erst wünschen darf, weil pfui!). Die Knechte in Deutschland können sich da leider nicht frei äussern. Sie würden es aber gerne. Noch lieber täten es Hollande’s Untertanen in Frankreich. Die Politiker in diesen Ländern reagieren natürlich verschnupft auf unseren Entscheid. Die CDU und SPD müssen befürchten von der CSU getrieben zu werden und Hollande’s Partei wird gerade von der Font National aufgerieben. Da kommt natürlich ein müssen-wir-uns-die-Masseneinwanderung-gefallen-lassen der Nachbaren ungelegen. Die Reaktion in den Kommentarspalten als auch bei den Politikern ist aber viel leiser, als hier dargestellt. Die Engländer haben unseren Entscheid positiv aufgenommen und alle anderen haben sich gar nicht dafür interessiert. Wenn wir glauben, dass alle anderen jetzt beledigt wären, dann nehmen wir uns viel zu wichtig…ausser den Mimosen in Zürich sehen das alle anderen recht gelassen.

  • Thomas Meyer sagt:

    Macht doch endlich ein Zürich-Inner und Ausserrhoden. Dann sind die Verhälltnisse geklärt, und innerlich der wahre Zürcher sein.

  • Markus Landolt sagt:

    Es ist ja schon tragisch, dass die ungebildeten Landeier, welche von den Städtern durchgefüttert werden unserem Schaffen Steine in den Weg legen.

    Bis zu einem gewissen Grad kann man sich ja von den Landeiern und Arglos abschotten. Wohnen im Kreis 6/7/8, arbeiten im Kreis 1. Man frequentiert nur Lokale, wo man unter sich ist. Aber eigentlich ist es schade, dass man sich in eine Parallelwelt zurückziehen muss.

  • Lexi Pim sagt:

    Alle Landeier mal für sechs Monate aus Zürich aussperren. Eine klasse Idee. Finde ich sehr gut! Endlich freie Sitzplätze im Tram und einen Stellplatz im Parkhaus. Und weniger bekloppte Schweinezüchter auf der Strasse, die zu blöd sind zum Autofahren. Worauf wird noch gewartet?

  • Dan sagt:

    Nun, ich habe Jahrzente in Zürich gewohnt und unter den linksgrünen Öko-Taliban die mentale Verblödung und hirntechnische Rückbildung hautnah erlebt. Die Intelligenz und Wirtschaftelite wohnt schon lange ausserhalb und die anderen „ausländischen“ Leistungsträger dürfen nicht abstimmen. Bleiben Szenegeilis mit Freitagtaschen, die noch nie Steuern bezahlt haben und mangels Führerschein noch nie das CHaos am Nordring gesehen haben. Die „Stadtblog-Redaktion“ bestätigt die schlimmsten Vorurteile, bei Stadtmenschen hört der Horizont an der Tramendstation auf.

    • Caspar Albers sagt:

      Wo haben Sie denn in Zürich gewohnt? Kreis 9, 11, 12? Nur weil Sie keine wohlhabenden und gebildeten Menschen kennen welche in der Stadt wohnen, heisst dies noch lange nicht, dass es sie nicht gibt. Vielleicht lernt man halt als Aargauer Wanderarbeiter auch niemanden kennen, der in gehobeneren Kreisen verkehrt. Aber eben, wenn ich in einem grauenvollen Aussenquartier oder in der Agglo leben würde, hätte ich auch täglich Suizidgedanken.

      • Michael Honegger sagt:

        Äh sorry, aber was habt ihr alle gegen die Aussenquartiere? Ok es sieht nicht überall nach Stadt aus, ist aber mehr drin als man denkt. 🙂

    • kurt sagt:

      hoffentlich kommst Du nie wieder nach Zürich

    • Mike sagt:

      Die Szene wo man Freitagtaschen noch geil findet, müssen Sie mir aber zeigen…muss ein Weilchen her sein, als Sie in Züri wohnten 🙂
      Und dass Sie nach Ihrem ersten Satz noch von Intelligenz schwafeln, kommt dann auch eher bizarr rüber.

    • Adam Gretener sagt:

      Aus welchen Jahrhundert kommen Sie? Freitag-Taschen sind sowas von vorbei. Die sind nun bei den Landpomeranzen Ü40 aber total En Vogue, haben die ihren Kindern geklaut.

    • Samuel sagt:

      Also Freitagtaschen sind sowas von letztes Jahrhundert, Sie sollten mal wieder unter Menschen gehen. Denn angesagt sind jetzt Mäntig-Taschen, als Aufmunterung am unbeliebtesten Tag der Woche, mit fluoreszierenden Smileys und so. Die sollten Sie sich auch als Ländler schnell zulegen, um sich so wenigstens den äußeren Anschein eines Cosmopoliten zu geben.

      • tigercat sagt:

        Also nichts gegen Oerlikon! In 7 Minuten am HB, in 5 Minuten am Flugplatz, in 10 Minuten auf der Autobahn und z’Örlike git’s alles! Und das Wohnen ist (jedenfalls wo ich wohne) auch super!

    • Sally Tomato sagt:

      falsch! nowadays tragen „szenegeilis“ (!?) taschen aus Jute, meisst mit druck. also, bitte informieren sie sich.

  • Dani Keller sagt:

    Wenigstens haben die urbanen weltoffenen linken Zürcher die Scheiben ihres linken Leibblattes Tagi eingeworfen. Konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, sorry.
    Da bleib ich doch lieber Landei als solche Mitbürger um mich herum zu haben.

    • Mike sagt:

      Du meine Güte, wer den Tagi noch als links bezeichnet, muss aber wirklich tief im Wald wohnen…

      • Dani Keller sagt:

        Ja, wer jahrzehntelang nur den Tagi liest, vergisst tatsächlich irgendwann dass dieser links ist 😉
        Gruss aus dem „tiefen Wald“

        • Mike sagt:

          Chapeau, Sie geben sich wirklich alle Mühe dem Klischee eines Landeis zu entsprechen.

          Gruss aus dem tiefroten Zürich, wo das Kapital keine Chance hat!

          • Dani Keller sagt:

            Es gibt keine Tageszeitung die objektiv politisch in der Mitte steht (eine Zeitung hat Meinungen, wenn Sie Mitte spielen will, hat sie keine Meinung und somit keinen wirtschaftlichen Erfolg). Da der Tagi weder mitte rechts oder rechts ist, bleibt dann nur mitte links oder links übrig. Ich bleib dabei: der Tagi ist links. Und Sie bleiben dabei, dass der Tagi Mitte, liberal, mitte rechts, rechts oder was auch immer ist.

            PS: Ich Landei habe rund 3 Jahre in der Stadt Zürich gelebt und gearbeitet, sowie rund 5 Jahre nahe der Stadtgrenze. Ich kenne das Stadt-, Aglo- und das Landleben. Damit habe ich vermutlich schon deutlich mehr Erfahrung als die meisten Stadtzürcher, von denen ich einige kenne, welche die Stadt seit Jahren nicht mehr verlassen haben, höchstens mit dem Flieger in die Ferien. Horizonte kann man auch erweitern, wenn man über den Stadtrand hinaus geht.

    • Adam Gretener sagt:

      Dani Keller: Deal. Dann müssten Sie sich aber auch tiffig von hier verabschieden.

      • Dani Keller sagt:

        Ich schau halt gern über den eigenen Tellerrand hinaus und interessiere mich für verschiedene Meinungen 🙂
        S`Gartehääglidenke scheint mir bei Stadtzürchern, äh sorry, den urbanen downtown weltbürgern, ausgeprägter zu sein als gedacht…

  • Dani Keller sagt:

    Dann war das doch kein Gerücht, dass die Zürcher arrogant und überheblich sind.

  • Miró sagt:

    Meine Güte, was für geistige Ergüsse und vorallem der Vergleich mit der DDR, wie passend. Der/Die Verfasser/in kommt doch garantiert aus der Alternativen Szene, weil jeder Mensch der für sich selber sorgen muss und nicht von Staatsgeldern (in welcher Form auch immer) lebt, kommt nicht auf so einen Schwachsinn. Wie gestern die spontanen Demonstrationen gegen einen Volkswillen. Gehts eigentlich noch, überfordert eine direkte Demokratie eure Gehirne so dermassen, das es grad einen völligen Zusammenbruch gibt. Wo sind bitte meine Punks aus den 80/90iger Jahren, die hatten wenigstens noch etwas im Hirn, hatten Ideale und vorallem haben wir gewusst für was wir kämpfen.

  • tststs sagt:

    Übrigens, gehe gerne mit jedem eine Langzeitwette ein.
    Ich wette, auch in 10 Jahren haben wir
    a) noch rund 20-25% Ausländer
    b) eine Arbeitslosenquote von 3-5%
    c) weiterhin Knappheit an günstigen Wohnungen in der Stadt ZH
    d) keine Garantie auf einen Sitzplatz in der S-Bahn.
    Ausserdem werden sich die Kontingente dem Bedarf anpassen und nicht umgekehrt.
    Es wird alles beim Alten bleiben, einfach unter neuem Namen…

    • Adam Gretener sagt:

      Hoffen wir es mal. Also ich hoffe das.

      • Erwin Gschwend sagt:

        Und am glücklichsten ist erst noch die SVP, da sie weiter ihr Leibthema beackern können. Ob Mörgeli dann wohl immer noch sein natürlich volles, makellos braune Haar haben wird. …

  • Matthias sagt:

    Schon klar: Gegen euch mega Hippster-Zürcher haben wir Landeier sowieso keine Chance. Unsere Pubs und Restaurants haben ja auch nicht so coole Namen wie eure: Dini Mueter und so. Lokale, die ihr mit euern Dreigang-Fahrrädern vom Flohmi ansteuert, bevor ihr an der Theke eure Hornbrille zurechtrückt und ein Turbinenbräu bestellt. Uns Landeier trefft ihr dabei so gut wie nie, weil wir ja immer ins Niederdorf gehen, und so bekommen wir es auch nicht mit, wenn ihr im Sommer beim Kino Xenix Pétanque spielt, während wir Primitivlinge vom Land immer noch Boccia dazu sagen.

    SRF hat gestern Abend in einem DOK gezeigt, warum sich viele Deutsche in Zürich nicht wohlfühlen und wieder abreisen: Es fehle an Wärme, am Gefühl des Willkommenseins. Kann ich gut verstehen, obwohl ich kein Deutscher, sondern Schweizer bin. Der effizienteste Weg, Einwanderungen einzudämmen, scheint dieser zu sein: Immer schön arrogant bleiben.

    • Irene feldmann sagt:

      Turbinenbräu…..ahahahhahhhaaaahahahahah….und Hornbrille…..ahahahahahahaah…10000 Dank, wunderbar- excuisiter Beitrag……made my evening….

    • tststs sagt:

      „Der effizienteste Weg, Einwanderungen einzudämmen, scheint dieser zu sein: Immer schön arrogant bleiben.“ Resp. ein Land so unattraktiv zu machen, dass eh niemand kommen will. In diesem Sinne erfüllt die Inititative sicher ihren Zweck… Das Problem ist nur: wer will dann noch bleiben?

    • Peter Weber sagt:

      Dini Mueter, Meine Fresse. Das schiesst den Vogel ab. Da bekommst Du einen Late zum Gegenwert eines halben Kilos beste Kaffeebohnen, wenn sich überhaupt jemand bequemt dich zu bedienen. Und immer schön arrogant bleiben (Der ist gut Matthias).

    • David Oesch sagt:

      Guter Kommentar Matthias, Der Artikel ist dermassen kontraproduktiv. Kann jeden verstehen, der die Zürcher arrogant findet. Hab dort ien halbes Jahr gewohnt und Zürich gleichermassen lieben und hassen gelernt. Bin ein Zwitterli zwischen Stadt und Land irgendwoverschollen und liebe beide Welten. Ein Miteinander sollte möglich sein.

      Aber genau solche Artikel sind doch eigentlich nur dazu da, zu provozieren und den Stadt-Landgraben auszuweiten. Ohne mich.

    • Mike Soldano sagt:

      haha sehr witzig und treffend. Noch was, was ihr nicht könnt ist nostalgisch wie Rentner in Erinnerungen über die Dachterrasse schwelgen.

    • Ira sagt:

      Wenn das diese Doku sagt, dann ist es bestimmt wahr! Ich bin auch Deutsche und ich würde in der Schweiz nirgendwo anders als in Zürich oder einer vergleichbaren Stadt wohnen wollen, aber mich haben sie leider nicht gefragt. Gibt es Ihnen nicht zu denken, dass die MEI in Zürich-Stadt mit fast 70% abgelehnt wurde, obwohl sie doch diejenige ist, die mit am meisten mit den Folgen der Zuwanderung und dem sogenannten „Dichtestress“ zu kämpfen hat?

      • Matthias sagt:

        @ Ira: Ich habe nie behauptet, dass ich mit dem Ausgang der Abstimmung zufrieden bin. Ich habe Nein gestimmt (auch sowas gibts auf dem Land) und sehe darin keinen Widerspruch zu meinem Post von gestern.

  • Robert Schuman sagt:

    Spricht mir aus der Seele. Schafft die Personenfreizügigkeit mit dem Aargau ab! Dann können sie ja schon wo sie arbeiten, einkaufen, ausgehen oder ihre getunten Hinterwälderkisten kaufen. Dann ist tatsächlich wieder Platz in den Zügen.

  • Guido Meier sagt:

    Der Blogr stimmt übrigens auch für die Städter Basel, Genf und Lausanne!
    Vorschlag zur Umsetzung: Keine Ausländer mehr ins TI, dann mal gucken – evt. dann Ausländer dorthin schicken, wo die Ablehnung auch noch gross war, damit das Volk weiss, was sie da eigentlich hassen.

  • Alex Meier sagt:

    Selten habe ich mich als Stadt-Basler dem Stadt-Zürcher so nahe gefühlt.

  • Roman Meier sagt:

    Wie lange würde es wohl dauern, bis die Zürcher durchdrehten, wenn man sie nicht mehr aus ihrer Stadt raus liesse?

  • Jürg sagt:

    Herrlich geschrieben … hab mich köstlich amüsiert.
    YEP, STOP der täglichen Masseneinwanderung der Landbevörkerung.
    MEI Version 2.0-Agglo

  • Irene feldmann sagt:

    Es wäre wirklich einen Versuch wert, einmal eine Riesen wand um die engste Stadtgrenze von Zürich zu ziehen, mit einem totalen in und ausreise verbot, für min. Einem Monat….bei uns landeiern wären wieder die Velo und Wanderwege leer, in den Restaurants würde man wieder bekannte ( einheimische) Gesichter sehen, und vor allem wäre die NEUE Leere und Stille einfach so eine orgastische Wohltat, dass man null Bedürfnisse fürs Ausland mehr haben würde, weil zu Hause ist es einfach schön..( soviel für ZÜRCHER unter Obhut) 🙂

  • Peter Weber sagt:

    Liebe Züricher. Ich fühle mich hier als Berner genauso unwillkommen wie die Deutschen usw., aber wahrscheinlich ist das einfach eine Illusion von mir. Die meisten von Euch züridüütsch Sprechenden finde ich sowieso am Stauffacher und am Bahnhofquai, als Randständige. Die anderen echten Zürcher sind wohl an die Goldküste geflüchtet oder haben es, wenn zu wenig betucht, gerade noch nach Fislisbach (AG haha) geschafft. Zusammengefasst, ihr seid nicht lustig und ich würde euch gerne an die Deutschen verschenken. Gratis versteht sich. Wenn ihr mich jetzt ausschaffen möchtet, bitte sehr, ich werde Euch nicht vermissen. Da bin ich lieber mit den Welschen zusammen, die können wenigstens Trinken und nicht nur sinnlos, dümmlich pöbeln und ich werde es ihnen verzeihen, dass sie wieder mal falsch abgestimmt haben.

    • Stadtzürcher sagt:

      Lieber Bernistaner. Das heisst Zürcher. Gruess vom Stauffacher

      • Dani Keller sagt:

        Um die Zürcher zur ärgern, sag ich ab jetzt auch Züricher 🙂
        Wobei gemäss Duden Züricher eigentlich richtig ist (wurde meines Wissens mit der neuen Rechtschreibung eingeführt). Zürcher wird dort nur als schweizerisch erwähnt.
        Also liebe Züricher, ich denke es ist nicht mehr als solidarisch gegenüber euren deutschen Mitbürgern in Zürich, euch ab sofort als Züricher zu bezeichnen. So schweizerische Ausdrücke wie Zürcher find ich einfach rassistisch in einer so weltoffenen, urbanen Megatrendcity wie Zürich, äh Zurich.

        • Irene feldmann sagt:

          🙂

        • Peter Weber sagt:

          Eine echt brutale Woche. Da bin ich doch in meinen alten Tagen zum Populisten geworden und nicht viel später knapp am Rassisten vorbei.
          Züricher, war ursprünglich als Schreibfehler gedacht, hat aber wohl eher eine freudsche Herkunft.
          Hat es in diesem Forum eigentlich nur unter- bzw. nichtbeschäftigte Lehrer denen das Korrigieren fehlt?

  • Markus Sauer sagt:

    Solange die Städter sich mit dergleichen vor Frust triefender Satire über die (ir-?)rationalen Sorgen der Nicht-Städter lustig machen anstatt sich zu fragen, woher diese Sorgen denn kommen und ob dahinter vielleicht reale Probleme verborgen sind, wird die SVP weiterhin mit knappen Mehrheiten bei Abstimmungen ihre Politik durchboxen können. Schade.

  • alpöhi sagt:

    Habe nein gestimmt,
    aber nach der Lektüre dieses lustigen Artikels bin ich jetzt fast froh, dass MEI angenommen wurde.

  • Ländler sagt:

    Huii… No so gern bliib i Züri fern.

    Wenn Ihr dann im Gegenzug auf der Suche nach Natur und Erholung auch in Eurer Möchtegern-Urbanität verbleibt.
    Molmol, können wir machen.

    • T Kern sagt:

      Da haben sie einen Punkt. Städter die am Wochenende einen auf Naturverbunden machen und auf jeden Hügel steigen sind peinlich und eine Plage. Andererseits sind es nicht wir, welche die ganze Schweiz zersiedeln. Wir sind auch nicht die, welche mit dem Verkauf des Bodens ein Schweinegeld gemacht haben und wir sind nicht die, welche am Stammtisch zwar über Ausländer schimpfen aber in der Gemeindeverwaltung jedes Bauprojekt durchwinken weil ihr Schwager eine Baufirma hat. Von mir aus kann man gerne die Städte viel dichter bebauen und dafür die Landschaft und kleinen Gemeinden in Ruhe lassen. Aber genau das verhindern ja SVP/CVP mit aller Macht.

      • Ländler sagt:

        Tja, da haben wir den Salat.
        Nicht Sie sind die, und nicht wir sind die. Alles ein wenig komplizierter, blöde nur, dass schlussendlich alles auf ein binäres Resultat hinausläuft.

        Eigentlich gehört ein Schlagabtausch nach einer Abstimmung dazu. Und ja, mit dem FABI-Ja bin ich auch nicht einverstanden… So geht das.

        Aber viel mehr Sorgen sollten uns die 44% machen, welche ihr Recht nicht in Anspruch genommen haben…

    • tststs sagt:

      ähm Zürich hört nicht an der Grenze zum Üzgi oder Stadt(!)wald auf…

    • Markus sagt:

      Deal! Ich verlass Züri nur im Notfall. Also. Bleiben Sie weg!

      • Ländler sagt:

        Tscha, sorry, den Notfall lassen wir nicht gelten. Und bitte nicht jammern, wenn dann die Rega nicht grad zur Stelle ist um ein paar tumbe Mammutträger aus dem Stadtwald zu retten nur weil sie mal vor lauter Reizüberflutung ein echtes Abenteuer erleben wollten…

  • Hans Jung sagt:

    Man könnte meinen, es sei eine Satire.
    Keine Satire ist folgendes: Argumentation zum Ja-Stimmen eines Landeis: Es wird Zeit dass man die kriminellen Ausländer endlich ausschafft, darum ja! Abstimmungsbüchlein gelesen: Nada. Sich ein wenig, bitzeli, informiert: Nada. Ich plädiere für einen Stadtstaat, bitte bitte, ich will micht nicht länger von uninformierten Dumpfbatzen bevormunden lassen, die sich – und mich damit -mit irgendwelchen diffusen Überfremdungsängsten an der Urne lächerlich machen, obwohl sie noch nie, nie wirklich nie irgendein wirkliches Problem mit einem Ausländer hatten.

    • hans meier sagt:

      Bin zwar kein Stadtzürcher, bin in die Agglo immigrierter Aargauer 😉 Aber danke für deinen Beitrag, ich fühle genau so. Die xenophoben Landeier, die kaum Kontakt zu Ausländern haben, stimmen immer so einen Schrott. Wie damals bei der Minarett-Initiative. Antwort eines Landeis auf die Frage „wieso ja gestimmt?“: „Ja muesch mal luege i de Stadt, da git’s Schuelklasse wo’s fasch nur no Usländer hät“. Dumpfbatzen ist da noch zu nett ausgedrückt.
      Vermutlich haben die meisten dieser Dumpfbatzen den Initiativtext gar nicht gelesen. Naja, hätte wohl kaum etwas gebracht, lesen und verstehen sind bekannterweise zwei Paar Schuhe. Wie schon mein Mathelehrer gesagt hat: Es ist nichts unendlich, ausser die Dummheit gewisser Menschen.

      • tststs sagt:

        Tja meine Herren, ich kann mich nur anschliessen.
        Ich nehme an, die Kontingente werden später dann mal pro Kanton vergeben. Ich plädiere dafür, dass die Kontingente gemäss dem Neinstimmen-Anteil vergeben werden 🙂

      • loulou55 sagt:

        Hey hey das geht jetzt aber gar nicht, Agglo-ZH ist vom Bodensee bis zum Roeschtigraben. Die reden hier ausschliesslich von der Stadt Zuerich, Du bist aussen vor, kapiert!!!
        Stadtgrenze ist massgebend, da gehoert auch das Glattzentrum, der Airport. das Oberhauser-Ried (mit all den schoenen neuen Arbeitsplaetzen) und sogar der Uetliberg-Kulm (Gemeinde Stallikon) NICHT dazu.
        Erst mal ZH-Geografietest absolvieren dann darfst du mitreden
        Gruss von einem immigrierten (AG & jetzt Ausland) gebuertigen Buerger der Stadt Zuerich

    • Dan sagt:

      Stimmt, weil 99% der Ausländer wohnen UND arbeiten bekanntlich in Städten, die Landbevölkerung kennt keine Ausländer… ja ja Bildung ist selten. Das Dummschwätzerargument erinnert mich auch an die Atomkraftwerkgegner in der Stadt. Im Aargau wohnen die Befürworter gleich nebenan, in Zürich hat man Angst vor den geheimnisvollen Türmen im Aargau.

      • Mike sagt:

        Apropos Dummschwätzer: Bei einem Atomunfall spielt es glaub keine Rolle ob man nebenan im Aargau oder in Zürich wohnt…

  • T Kern sagt:

    Super! Genau so fühle ich als Stadtzürcherin! Wenn es den ganzen Aargauern bei uns zu eng und zu unübersichtlich, ja gefährlich und fremd wird, sollen sie doch bitte in ihren Gemeinden bleiben. Mein Problem hier im Kreis 4 sind nicht die Ausländer, qualifiziert oder nicht, sondern die testosterongeladenen Landeier welche jedes Wochenende hier einfallen. Wenn schon über Quoten und Fremde diskutieren, dann richtig. Noch schöne Grüsse ins Umland. Und danke für die deutlichen Worte bei der Abstimmung. Wir werden uns dran erinnern.

    • Jürg sagt:

      @ T Kern … Super, Danke.Empfinde im Kreis 4 genauso … von wegen testosteron geladen … mit tiefergelegten, heckspoiler, auspuffrohren bestückten PS-Schleudern (irgendwas müssen sie wohl damit kompensieren) rumkurven und dabei möglichst kräftig aufs Gas drücken.

  • Mike sagt:

    Seit einiger Zeit stimme/wähle ich reflexartig das Gegenteil, wenn ich folgende Floskeln/Schlagwörter höre:

    – Die Wirtschaft braucht
    – Gefährdet Arbeitsplätze/Wachstum
    – Gefährdet bilaterale Verträge/Beziehung zur EU
    – Schattenwurf

    Gruss Stadtmensch, Links-Wähler und MEI-Ja-Stimmer

    • Réda El Arbi sagt:

      Gut, haben Sie’s denen jetzt aber gezeigt. Aber hallo! Sowas von.

      • Mike sagt:

        Schwacher Kommentar, den man auch unter Ihren Text setzen könnte…

        • Réda El Arbi sagt:

          Naja, ich hab nirgends geschrieben, dass ich mein Stimme aus persönlichem Trotz, ohne Ansicht der Sache abgebe. Das nennt man Wutbürgertum. Und das hat wenig mit Demokratie, aber viel mit verletztem Stolz zu tun. Ausserdem sollte man Satire als solche erkennen. Wenn sie sogar zweimal so getaggt ist.

      • Paul Schwarz sagt:

        @Herr El Arbi. Gut, haben Sies Mike jetzt aber gezeigt. Aber hallo! Sowas von.

        • Markus Schneider sagt:

          Es ist jedem Stimmbürger selbst überlassen, aus welchen Gründen er für oder gegen etwas ist. Nur Verlierer schwafeln ständig vom Wutbürgern und Bauchentscheiden. Aber selbst wenn die Wut oder der Bauch entschieden hätte: das ist absolut LEGITIM.

    • hans meier sagt:

      Und genau deswegen bin ich dafür, dass ein Stimmzettel nur gültig ist, wenn darauf enthaltene Fragen zur Abstimmungsvorlage korrekt beantwortet werden können. Somit hätten solche Dumpfbacken, die nicht verstehen um was es geht, ja sich nicht mal dafür interessieren, keine Chance auf eine gültige Stimme.
      Eine Demokratie funktioniert nur, wenn das Volk gebildet ist, das wussten schon die alten Griechen.

      • Alex Meier sagt:

        Auch die deutschen haben es lernen müssen, dass wenn man jedem wählen lässt, manchmal auch ein Hitler rauskommt.

      • tststs sagt:

        Thomas Hürlimann nannte es einmal in einem Interview „politische Elite“ (= wer sich für Politik interessiert, unabhängig von Geldbeutel/Ausbildung/Parteivorlieben). Wenn nur diese stimmen gehen (ca. 35%) kommte es meist zu Vernunftentscheiden. Erst wenn die breite, „politisch dumme“ Masse an die Urnen strömt, wirds kritisch…

      • Peter Weber sagt:

        Mensch Meier. Exakt solche Vorschläge habe ich im Forum des Spiegels gelesen. Die meinten: genau so kommts raus wenn man den Pöbel abstimmen lässt. Daraus könnte sich eine Geschäftsidee entwickeln. Eine „Abstimmungs Driving Licence“, obligatorisch für alle die weniger als CHF 50’000 im Monat verdienen bzw keinen doppelten Doktortitel besitzen oder Hans Meier heissen.

        • Réda El Arbi sagt:

          Ein Fragebogen zum Inhalt der Abstimmung auf dem Abstimmungszettel würde eigentlich reichen. Aber egal. Unser System der Demokratie ist noch immer die Beste. Deshalb wird uns auch niemand daran hindern, bald wieder eine Initiative zur Öffnung der Schweiz der Welt gegenüber zu lancieren. Und bei 0.3 Prozent Mehrheit, wer weiss … 😀

          • Peter Weber sagt:

            Aber Herr El Arbi, wer redet denn da von einer geschlossenen Schweiz. Wenn Sie aber einen Selbstversuch unternehmen wollen, machen sie doch bei Ihnen zu Hause einen „Monat der offenen Tür“, komme gerne mal vorbei, wohne gleich um die Ecke. Vielleicht hat’s sogar noch Platz für die Jungen von der Kernstrasse.

            • Réda El Arbi sagt:

              Lieber Herr Weber, ich weiss, der Wohnungsvergleich hört sich immer super an, kommt aber leider nicht in die Nähe der tatsächlichen Situation.
              Es ist eher so, als wollten sie niemanden in ihrer Nachbarswohnung, ihrem Viertel, in ihrer Stadt, in ihrem Land, der nicht schon da war. Ups nein, es ist nicht „eher“ so. Es ist genau so.

  • KMS a PR sagt:

    dankedanke. ich kaufe weiterhin gerne auf dem lande ein, wo der volg sogar bis 8!! p.m. offen hat. und he – nichts gegen ausländer – bei uns auf dem lande sind die super-integriert. natürlich ist das in der stadt schwieriger weil ja die zürcher generell schon eine eingeschworene gesellschaft sind und schon kaum mal einen aargauer akzeptieren. da habens die ausländer doppelt-und-3-fach schwer. ich glaube ja, dass zürich nur einen so grossen ausländeranteil von 32% hat, weil sie dort niemand integrieren will – und deshalb dürfen sie alles machen – solange sie die zürcher nicht stören. also ich weiss jetzt wirklich nicht so recht, ob ich den zürchern danken soll oder nicht. ich glaube ja zürich hat seine ausländer verdient…aber ob die ausländer wohl auch zürich verdienen…?????

  • Jan sagt:

    Hallo Redaktion

    Eure Arroganz ist furchtbar. Antidemokraten seit Ihr auch. Und Ihr habt kein Recht als Zürcher zu unterzeichnen.

    • alpöhi sagt:

      Kann ich nur unterschreiben.
      Gruss von einem der Nein gestimmt hat, und sich als Stadtzürcher für diesen Tagi-Käseblatt-Artikel bei allen Nichtzürchern entschuldigen möchte.
      Wir sind nicht alle so, wie diese obercoole zugewanderten Provinzjournis.

      • tststs sagt:

        Also wenn Sie hier schon die Demokratie bemühen: Zürich hat Nein gesagt, dementsprechend hat DER Zürcher Nein gesagt! 😉

    • urs sagt:

      gebe ihnen recht. demokratie impliziert halt auch, dass menschen, die anderer meinung sind, mal an der urne gewinnen. wenn die linke gewinnt, schreit ja auch kaum jemand (ausser der svp, also nicht mal 27%) auf, dass die linken ganz ganz blöde deppen sind. habe gegen die mei gestimmt, weil sie unnütz ist und uns in schwierigkeiten bringen wird. aber drum sind doch jene, die ja gestimmt haben, doch nicht gleich unfähige dorftrampel… genau diese arroganz erschwert es einem zürcher, seine mitbewohner im umland zu verteidigen.

      noch ein wort zu den einfallenden hunnen an der langstrasse: in der regel sind es zürcher (oft werber, architekten etc., wenn wir schon bei den klischees sind), die sich rund um die longstreet bar, die bar 3000 oder neuerdings auch vor dem couts besaufen, rumschreien und kotzen.

      und noch was: wenn denn die zürcher alle besser sind, weshalb haben wir dann kaum solche in der exekutive? mauch = aargauerin, leutenegger = schaffhauser, leupi = zuger, lauber = wallis (früher: ledergerber = obwalden, genner = schaffhausen, estermann = luzern). in diesem sinne: die zürcher sind besser…auch weil wir offen für alle(s) sind!

      • T Kern sagt:

        Das ist aber gefährlich falsch argumentiert. Es geht ja nicht um Rassen – die Zürcher, die Aargauer, die Schaffhauser (die Deutschen, die Koreaner, die Schwarzen, …) Es geht schlicht darum wo jemand wohnt, arbeitet und sich zuhause fühlt. So gesehen sind Ledergerber, Mauch, etc. natürlich Züricher.

        Dieses Die-sollen-bleiben-wo-sie-herkommen-weil-sie-von-Natur-aus-anders-sind ist ja genau der latente Rassismus der einem im Zusammenhang mit der Initiative immer wieder begegnet. Weshalb soll im 21 Jahrhundert die Herkunft noch diktieren was jemand darf und was nicht, wo jemand leben darf und wo nicht? Wir Schweizer sehen uns ja sofort total im Recht, wenn wir uns in Berlin, in der Toscana oder in Südafrika niederlassen wollen. Und für Firmen und Finanzen gelten die Regeln ja schon lange nicht mehr. Nur wir durchschnittlichen Erdenbewohner sollen bleiben wo wir sind.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.