Züri-Delikatessen

Es gibt Dinge, die gibts nur in ausgesuchten Zürcher Läden. Und hat man sie einmal gekauft, kauft man sie immer wieder. Ob Gipfeli, Landjäger oder Gesundheitstropfen. Die Lieblinge der Redaktion.

GipfeliDer Gipfel
Vor mir ist kein Gipfeli ­sicher. Ich habe sie alle gehabt. Vermutlich könnte ich am Geräusch beim ersten Biss in eines dieser Backwaren sagen, wie viel Butter darin enthalten ist und damit bei «Wetten, dass …?» auftreten. Aber ich begnüge mich mit dem stillen Genuss dieser Köstlichkeiten. Und nichts bereitet mir mehr kulinarische Freude als ein Gipfeli der Bäckerei Ritschard in Altstetten. Mit einem sanften Knacken durchbricht man die goldbraune, papierzarte Kruste dieses Wunderwerks und beisst dann ins buttergetränkte Innere. Ein Croissant gewordener Traum, gebacken nach einem geheimen Hausrezept, das inzwischen schon in der dritten Generation angelangt ist. Selbst die Form ist aussergewöhnlich – weil jedes einzelne Gipfeli von Hand gerollt wurde. Mit ganz viel Liebe. (tif)
Bäckerei Ritschard, Bachmattstrasse 5, 8048 Zürich

BoneSuckin_Mustard_Size113gramsDer Senf
Bei Heuberger betritt man eine Welt der Slogans. «I make you hot and I make you drunk», ich mache dich heiss, ich mache dich betrunken, so wirbt das Chili- und Weinfachgeschäft am Hallwylplatz. Streift man durch die Regale, stechen einem andere Sprüche ins Auge, die meisten bewerben den Schärfegrad einer Sauce: «We’re talkin serious – Bone Suckin’ Mustard». Im Glas ein mit Molasse – einem Nebenprodukt der Zuckerrohrproduktion – und Honig gesüsster, zudem mit Paprika, Knoblauch und einem leicht scharfen Jalapeño angereicherter Senf. Heuberger importiert die delikate, nicht allzu scharfe Sauce aus North Carolina, der Heimat des Barbecue. Wir dichten dafür den plumpen Slogan: «Der beste Senf der Stadt». (dsa)
Heuberger, Morgartenstrasse 12, 8004 Zürich

Uetliberger RauchwurstDas Würstchen
Meine Nase lässt sich nicht in die Irre führen. Jedes Mal, wenn ich vor der Metzgerei stehe und diese Würstchen sehe, habe ich das Gefühl, den würzigen Räuchergeschmack schon durch die Plastikverpackung hindurch zu riechen. Ich weiss, Wurstliebhaber haben es auf dieser Welt nicht einfach. Es gibt ja immer mehr Leute, die essen Fleischersatz, der aussieht wie Fleisch und auch noch so heisst. Ein Widerspruch? Ich muss es nicht verstehen. Ich geniesse meine Uetlibergerli. So heissen die kleinen Rauchwürstli der Metzgerei Künzli in Albisrieden. Hergestellt werden sie nach einem alten, geheimen Hausrezept in Stallikon am Fuss des Uetlibergs. Beim ersten Biss stelle ich mir immer die Rauchkammer vor, das muss ein grosser, schwarzer Raum sein, die Luft gesättigt mit Burerauch. Übrigens, bei der Familie Künzli werden nicht einfach irgendwelche tierischen Abfälle verwurstet, da ist viel Liebe und jahrzehntelanger Berufsstolz bei der Produktion dabei. Die Uetlibergerli schmecken herrlich als Snack für zwischendurch oder als Aperitif. Und sie fühlen sich auch wohl im Rucksack auf einer Wanderung. (wsc)
Metzgerei Künzli, Letzigraben 149, 8047 Zürich

Die Tröpfchen
Es sind die 100 kostbarsten Milliliter im Haushalt: die Resistenz-Tropfen der St.-Peter-Apotheke. Sie sind so unabdingbar wie der gemahlene Kaffee in der Dose oder die Milch im Kühlschrank. Das hat seinen Grund. Das homöopathische Heilmittel hat die Mutter in den letzten Jahren vor unzähligen Grippen bewahrt, sofern sie die bitteren Tropfen denn auch früh genug eingenommen hat. Die Zusammensetzung aus Echinacea (Sonnenhut), wildem Indigo, den Giften der Waldklapper- und Buschmeisterschlange (selbstverständlich hoch verdünnt) und reichlich Alkohol wirkt bei ihrem Immunsystem Wunder. Und selbst der Vater, der einst wenig für Naturmedizin übrig hatte, schwört auf die Flasche und besorgt regelmässig Nachschub. Und genau das scheint die Abwehrkräfte schon zu stärken. Die Erinnerung an das ehrwürdige Verkaufs­lokal hinter der Bahnhofstrasse mit Stuckdecke, Holzgestellen und alten, braunen Arzneidosen sowie künstlichen Efeuranken lassen einen Halsschmerzen und Niesanfälle vergessen. (ema)
St.-Peter-Apotheke, St. Peterstrasse 16, 8001 Zürich

Surprise_bestDie Torte
Eigentlich sollte man seine Geheimtipps nicht in der Zeitung breitschlagen. Doch bei diesem Tortentraum machen wir eine Ausnahme. ­Surprise, so heisst die kreisrunde Versuchung mit Schokoladenüberzug, ist eine Wucht. Die Tortenmasse zeichnet sich durch eine leichte Haselnusscreme aus, in deren Mitte sich ein leichtflüssiger ­Caramelkern versteckt. Überzogen ist sie mit einer Schokoladenglasur, die wegen ihrer weichen Textur schon Gesprächsstoff für Tischrunden lieferte. Surprise gibts in zwei Grössen. Leider ist das gute Stück nur in grösseren Filialen erhältlich. Sprüngli scheint die Surprise-Torte nur in begrenzten Stückzahlen zu produzieren. (bg)
Confiserie Sprüngli, Bahnhofstrasse 21, 8001 Zürich

SauceDas Salatsösschen
Eine exzellente Salatsauce ist eine Orchidee im Gemüsegarten; eine Backgroundstimme, die sich in den Vordergrund singt. Ich habe das schon mal geschrieben und schreibe es wieder, weil ich sie nicht besser schreiben könnte: Die Lobeshymne auf Kabuki, das japanische Dressing made in Zürich. Eine Sauce mit schwarzem Sesam, von der man wie von einem guten Whisky gerne auch mal ein Schlückchen trinkt, einfach so, ohne Salat. Und gut ist auch deren Geschichte. Sie handelt von einem Japaner in Bern, der in seinem Restaurant eine Sauce servierte, für die Leute von weither anreisten. Und sie handelt von einer Zürcher Lebensmittelingenieurin, die sich in Japan in einer Bonbonfabrik verliebte, vom Japaner in Bern das Rezept erhielt, und später bei Marinello und Globus die ersten Kabuki-Saucen verkaufte. (reu)
Globus, Schweizergasse 11, 8001 Zürich

authentic-italian-recipes-sfogliatellaDie Pasticcerias
Liebe und Hingabe seien die besten Zutaten, sagt der Zucker­bäcker Paolo Caredda von der Josef­strasse. Und nicht nur viele Einheimische sind süchtig nach seinen Pasticcerias, auch seine Kundschaft aus Napoli ist es. Die schicken sogar ihre Chauffeure nach Zürich, um beim Meister einzukaufen. Sfogliatelle mit und ohne Füllung (siehe Bild), Aragoste, dick mit Creme beladen, Mini-Pasticcerias, die mit einem einzigen Bissen im Mund verschwinden, als hätte es sie nie gegeben. Kirsch-Amaretti, die auf der Zunge zergehen, die Sinne berauschen und einen zurück in den Laden treiben zu Paolo, dem Dickmacher. Aber was solls, die süssen Stück­li machen zwar dick, aber vor allem machen sie glücklich – und heisst es nicht: «dolce far niente?» (roc)
Konditorei Caredda, Josefstrasse 119, 8005 Zürich

Teuscher_bestDie Truffes
Schokolade ist ein Glaubensbekenntnis. Und viele behaupten, das einzig Wahre gefunden zu haben. Sie liegen alle falsch. Als absoluter Massstab für Schokolade kann man nur die Champagnertruffes des Zürcher ­Confisseurs Teuscher gelten lassen. Der Geschmack der kleinen, mit Puder­zucker bestäubten Bällchen ist nicht in Worte zu fassen. Und es ist nicht nur der Geschmack, der das Schoggi-Erlebnis einzigartig macht – es ist auch das Ambiente der Confiserie. Im winzigen Laden an der Storchengasse werden die Kunden wie Könige behandelt und die Pralinés wie Diamanten verpackt. Für Liebende zu empfehlen: eine kleine Box mit nur zwei Champagnertrüffes für sechs Franken. (re)
Teuscher, Storchengasse 9, 8001 Zürich

10Der Landjäger
Andere kaufen sich Luxemburgerli, wenn sie sich eine Freude machen wollen, ich einen Landjäger. Allerdings einen besonderen Landjäger. Der von Prétôt an der Kuttelgasse. Und zwar den mageren, obwohl ich nicht weiss, ob er wirklich weniger Fett enthält als der herkömmliche. Er hat einfach keine sichtbaren Fettteilchen. Ich nehme die weichen, mein Mann mag die harten, die Schwiegereltern die mittelharten. Und weil mir von dem Räuchergeruch bereits beim Betreten des kleinen Ladens das Wasser im Mund zusammenläuft, kaufe ich noch eine Kraut-Saucisson und ein Walliser Trockenwürstchen und eine jurassische Absinthwurst. Am Schluss reicht das Fünfzigernötli nicht, obwohl doch das Päärli Landjäger nur 6 Franken kostet. (net)
Prétôt, Kuttelgasse 3, 8001 Zürich

HonoldDas Zitronentörtli
Als ich ein kleiner Junge war, durfte ich manchmal mit meiner Grossmutter im Zug von Baden nach Zürich fahren und dem Franz Carl Weber einen Besuch abstatten. Anschliessend gingen wir zum Honold, wo ich jedes Mal ein Zitronentörtchen auswählte – herrlich süss und gleichzeitig herrlich sauer. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Und so gehe ich manchmal, wenn im Leben alles durcheinander zu sein scheint, in den Honold, beisse in ein Zitronentörtchen und fühle mich wieder einige Bissen lang wie ein kleines, glückliches Kind. (gg)
Confiserie Honold, Rennweg 53, 8001 Zürich

Und welches sind Ihre Züri-Delikatessen? Vorschläge, wie immer, direkt in die Kommentarspalten. So können wir die Liste bald vervollständigen.

64 Kommentare zu «Züri-Delikatessen»

  • Haefliger Peter sagt:

    Die Amaretti vom Beck Keller am Bahnhof Erlenbach sind auch nicht zu verachten, wenn sie auch etwas anders schmecken als die in Italien. Aber Achtung: Sie sind eher für zwei Personen bestimmt!! Bitte zu Zeit mit einem feinen Espresso geniessen…

    • Adam Gretener sagt:

      Ich mochte die Amaretti vom La Torre in Baden, wenn wir den Kreis schon ausserhalb von Zürich erweitern. Leider musste der zügeln. Einfach der Wahnsinn.

  • Hannes Linder sagt:

    Ist zwar vom Grossverteiler – aber – eine bessere VANILLE GLACE als Migros Sélection habe ich noch nie gegessen! Besteht nur aus Milch, Rahm, Zucker, Eiern und natürlich echter Vanille, ganz ohne jeglicher Zusatzstoffe, das ist selten.

  • Dave McWide sagt:

    Danke für die Delikatessen Liste.

    Nun, jetzt würde ich gerne noch eine Liste mit den Überbewerteten Zürich-Produkten. Wo das Preis-Leistung einfach nicht stimmt.
    oder gibt es diese Liste schon?

    • tststs sagt:

      Daaaaas wird immer wieder mal in kleinen Seitenhieben thematisiert, vgl. heutiger Blog zum Verhältnis Alkohol-Franken im Kaufleuten… 🙂

  • Ruth G. sagt:

    Ja und keinesfalls sollte man an den Buttergipfeln vom Gnädiger am Schaffhauserlatz vorbeigehen
    – wenn man dann schon da ist.
    Herrlich -> wenn auch Kalorienreich. Aber man gönnt sich ja sonst nichts 😉

  • Anne M sagt:

    Aragoste von Caredda sind jedesmal ein Muss wenn ich in Zurich bin. Der Zopf von der Backerei am Schaffhauser Platz – jetzt ist mit doch wahrlich der Name entfallen – ist oder zumindest war der Beste in der Stadt. Jetzt fällt’s mir ein, Gnädinger, so heisst sie!

  • und dann erst die Zürcher Manufaktur für Rosen-Spezialitäten „Blütenschmaus“…! Ein unvergleichbares Genuss-Spektakel – die romantische Wonne im Gaumen und im Herz. Aus Zürcher Bio-Duftrosen!!!
    Tipp: das Valentinstag-Geschenk!

  • KMS a PR sagt:

    und die *würg*schönsten gucci-täschli gibts beim trudi-da-wo-die-oprah-war.

  • Katja sagt:

    Nicht fehlen dürfen die „Uetliberger Rauchwürstli“ mit vier Stück/Packung und vielleicht sogar der „Ruebli-Salat“ von Sprüngli.

  • peter muster sagt:

    cervelat vom hornecker am albisriederplatz dürfen in dieser aufzählung nicht fehlen!

  • Hannes Müller sagt:

    Die Echinacin-Tröpfli sind nicht homöopathisch, sondern einfach ein Naturwirkstoff. Homöopathisch ist eine Medizin, wenn sie so verdünnt wird, dass sie nur noch wegen des Glaubens wirkt. Echinacin ist aber anerkannt, so wie auch das noch wirksamere Pelargonium sidoides, welches man auch bei der St.Peter bekommt.

  • tststs sagt:

    Uuund, was dieses Jahr/Saison einfach top war (trotz Lieferengpässen): Marroni… Am Staufferacher habe ich tatsächlich erst ein einziges faules Marroni erwischt… (okee, sind nur immer 100g-Säckli)

  • Martina sagt:

    …. ein knuspriges Bürli der Bäckerei Gold darf in dieser Liste nicht fehlen 🙂 . Das geniesse ich immer beim
    Spaziergang am Zürichsee!

  • Sylvie sagt:

    Carac von Sprüngli!! Einfach unverzichtbar…

  • Hedvika Post sagt:

    und wo ist denn das Salatbuffet von Hiltl? Ein Highlight in Zürich für das wir weltweit beneidet werden.

  • tststs sagt:

    Alles gut und fein; aber um Mitternacht ist nichts so gut wie ein Pepito vom Aladin 😉

  • Joel Meier sagt:

    @m. Ballmer: Ein Burerauch ist eine trad. Rauchkammer, oft unter dem Hausdach installiert, damit der im Erdgeschoss produzierte Rauch abgekühlt die Würste umschmiegt. Erzeugt wird der Rauch wird glimmendem Sägemehl. Beim Burerauch werden zusammen mit dem Sägemehl zudem verschiedene Gewürze, Beeren und Harze mitverglüht. Das sorgt für den einzigartigen Rauchgeschmack und je nach Harz, für hellere oder bis ganz schwarze Würste.

  • Lukas sagt:

    Brot: Scharenberg-Markstand
    Fribourger Vacherin: Welschland (Der Laden, nicht die Region)
    Macrons: Vollenwyder (da können die Luxemburgerli einpacken)
    Fleischkäse: Bär

  • Connylu sagt:

    Wiedikerli (Wiediker Rostbratwurst) der Metzgerei Keller am Manesseplatz dürfen bei keiner anständigen Grillade fehlen!

    • Adam Gretener sagt:

      Genau schräg oberhalb habe ich an der Hopfenstrasse gelebt und mit der Metzgerei den Innenhof geteilt. Ich sag’s Ihnen, dass war immer ganz schön hart neben den Keller-Containern im Sommer das Velo aufschliessend zu müssen.

      Aber die Bratwürste sind bestimmt gut, diese Metzgerei hat nicht nur im Quartier einen guten RUf.

  • Matthias sagt:

    Zuerst ein währschaftes Cordon Bleu und als Beilage Tomaten-Spaghetti – besonders lecker im „Bluetige Tuume“. Und danach gehts stracks zu Egon ins Big Ben Pub – auf ein frisch gezapftes, leckeres Hoegaarden-Bier. Oder auch zwei oder drei.

  • marion sagt:

    Genialer Bericht. Seid ich nach Island ausgewandert bin, fehlen mir hier die „kleinen“ Dinge wie: Servelats (am liebsten von der Metzgerei Minnig in Wald/ZH), Landjäger, Ovomaltinepulver, die knusprigen Gipfeli, Luxenburgerli und Zweifel Paprika Chips.

    • Adam Gretener sagt:

      Sollen wir Sie mit Fresspäckchen versorgen? Aber bitte nicht mit fermentiertem Amoniak-Hai zurück grüssen… 🙂

      • marion sagt:

        Das wär ja lieb:-D und nein danke, den eingelegten Hai mag ich selber nicht-der stinkt bis zum Himmel. Aber ich könnt als Gegenleistung mit Harðfiskur dienen-der ist gesund und schmeckt!

  • Margrit Müller sagt:

    Himmel, und ich bin sooooo weit weg und komme erst im Mai für ein paar Wochen in die Schweiz! Dann werde ich wohl einen Züri-Stadt-Rundgang machen und mir überall diese wunderbaren Sachen kaufen (müssen). Mein Mann wird sich am meisten über die Uetlibergerli und die Landjäger freuen, für mich bleiben dann das ganze süsse Wunderland. Ich freue mich schon auf diese Entdeckungsreise!
    Margrit aus Pretoria/Südafrika

  • Marcus Ballmer sagt:

    „…das muss ein grosser, schwarzer Raum sein, die Luft gesättigt mit Burerauch.“ Was ist Burerauch? Bauernrauch? Ich hoffe nicht, denn geräuchert wird nach wie vor mit Holz, nicht mit Bauern.

  • bardo jaeger sagt:

    …und es gibt genug zürcher, die so einfältig sind, die preise dieser angeblichen exquisitäten auch zu bezahlen !

    • Adam Gretener sagt:

      Na ja, ich finde 45 minütige Klangtherapie-Sitzung für hundert Franken bei Ihnen auch zu teuer. Ansichtssache.

    • Marcus Ballmer sagt:

      … und es gibt genug Geizhälse, denen es nicht genug billig billig billig sein kann.

    • Jack Moser sagt:

      Einverstanden, Herr Bardo! Wenn die Zürcher wüssten, wie günstig im Ausland Leckereien zu haben sind, würden sie keinen Rappen mehr aufwerfen für solch‘ Mehr-Besseren-Schrott, wofür der Tagi hier Reklame zu machen versucht.

      • Héloise sagt:

        Selbst wenn’s Werbung ist: Das ist ein super Blogeintrag mit Mehrwert für Geniesser! Wegen der hübschen Beschreibung der Sfogliatelle habe ich extra das Kürzel der Autorin im Impressum rausgesucht: Danke, roc, für den Tipp. Und die Kommentare sind wie immer hilfreich (die grämlichen Ausnahmen bestätigen die Regel).

      • Adam Gretener sagt:

        Moser, die Zürcher sind natürlich auch nie woanders. Und einer der sich Jack nennt ist natürlich ein Kosmopolit. Schon klar.

    • tina sagt:

      von den anderen dingen weiss ichs nicht, aber die bäckerei ritschard in altstetten ist eine ganz normale bäckerei, preislich. nur handwerklich ist sie weit überdurchschnittlich. und nett sind sie auch 🙂

  • mein name sagt:

    Also, die Pasticcini (Pasticceria ist der Laden, wo sie hergestellt werden… Man kauft ja auch nicht gleich das ganze LäckerliHUUS…) sind für Zürich ziemlich gut. Dass ein Neapolitaner extra von soweit herkommt wag ich zu zweifeln. Vor allem, da in Neapel an jeder Ecke pasticcini in mindestens dieser Qualität zu kaufen sind. Meist sind sie dort aber noch ein Tick besser.

    Und wenn man wirklich gute Sfogliatelle will, dann sollte man nach Sizilien 😉

  • Daniel Spörri sagt:

    Auf die Liste der Zürcher Delikatessen gehören unbedingt auch die wirklich einzigartigen Butterbretzel des Oberdorfbecks Vohdin – absolut sensationell und unerreicht (s Bescht wos je hät gitzt).

  • Hannah Ehrlich sagt:

    mmhh, mein favorisierter Gipfelibäcker in Zürich (und überhaupt) ist bislang der Beck Baur in Höngg. Nun aber, lieber Autor mit dem Kürzel „tif“, werde ich wohl mal die Gipfeli der Bäckerei Ritschard in Altstetten ausprobieren müssen. Sie können dafür vielleicht mal einen Abstecher nach Höngg machen, so als Vergleich?

    • Dani sagt:

      Leider ist nix mehr mit dem Abstechner nach Höngg. Die Bäckerei Baur hat am 23. Dezember 2013 für immer geschlossen – leider!

      • Hannah Ehrlich sagt:

        Oh nein!! ich wohne nicht mehr in Höngg, aber bei jedem Abstecher dorthin musste ein Gipfeli her und ein frisches Brot gleich dazu. Das ist wirklich traurig, die Qualität stimmte, die Bedienung immer so freundlich… das ist wirklich eine Ära die zu Ende geht.

    • André Markus Baumgartner sagt:

      Leider hat mein absoluter Gipfelibäcker in Zürich-Höngg geschlossen ;-(((( Es ist unglaublich was ein gutes Handwerk ausmacht.
      Im Geschäft und bei Kunden wurden mir die Gipfeli aus der Hand gerissen und regelmässig wurde ein zweites verdrückt.
      Vielen Dank Herr Baur (und Team) dass Sie jahrelang so früh für mich aufgestanden sind!!!
      Nun wird es also Zeit für einen Abstecher nach Altstetten, denn ich bin immer noch auf der Suche nach einem würdigen Ersatz.
      Es lebe der Genuss, die Qualität und Menschen welche bereit sind, für ein Produkt einen angemessenen Preis zu bezahlen.

  • Ferdinand Pfister sagt:

    Die besten Ravioli der Stadt macht Sämi Binkert von bravo Delikatessen an der Limmattalstrasse 276 in Höngg. Täglich frisch. Meine Lieblinge sind jene mit Brasatofüllung. Überhaupt ist der Laden eine Insel der Italiantà – sehr symphatisch! Ihr solltet mal einen Beitrag darüber bringen.

  • Lukas O. Bendel sagt:

    Ich verstehe nicht, wie die Truffes-Brioches von Sprüngli keine Erwähnung in dieser Auflistung Zürcher Köstlichkeiten finden konnten: Luftiges Buttergebäck und mittendrinn Schokoladentruffes-Creme.

  • Die Canapés vom Honold. Allen voran das Thon-, dicht gefolgt vom Eierbrötli. Oder war es umgekehrt?

    • Madeleine Weibel sagt:

      …… und die Gurkencanapés im gleichen „Rang“ nicht vergessen – genauso wie das Honold-Birchermüesli!

  • christoph dill sagt:

    …. hmmm … läck … da waltete wahrlich der sachverstand …. absolut einverstanden (bei denen, die ich kenne) LACH. ergänzend und auf gleichem niveau respektive mit gleichem einmaligkeitsbonus
    – butterbretzel von freitag (seefeld)
    – truffes-cake von baumann (balgrist)
    – schinkengipfel von jung
    en guete!

  • Naseweis sagt:

    es grenzt an Tierquälerei und Masochismus sich diesen Artikel am frühen Morgen auf nüchternen Magen anzutun!

  • Irene feldmann sagt:

    Es gibt für mich keinen Abflug oder Ankunft ohne gipfeli, meine Kinder würden mich simpel auslöschen wenn sie sie nicht bekämen…:)

  • Adam Gretener sagt:

    Süsses mag ich nicht so, ausser die Gipfeli vom Gnädinger. Und da gab es in der Nähe des Rämi diesen Beck, der machte Crèmeschnitten nur ohne Vanillecrème, dafür mit Schlagrahm und Johannisbeeren. Gab zwar immer eine Riesensauerei, aber richig fein.

    • Alain Burky sagt:

      @Adam Gretener :
      Ich mag Süsses auch nicht besonders. Natürlich gibt es Ausnahmen, mit viele guter Crème drin, wie hier „Paris-Brest“. Auch die „Badener Steine“ (Disler) mochte ich immer. Aber, in F könnten Sie aus über 330 Kâsesorten auswählen, dazu kämen dann noch die Spezialitäten aus CH oder Italien.

      • Adam Gretener sagt:

        @Alain Burky: Da bin ich ein einfacheres Gemüt, als Kind jedenfalls.

        Nach der Schule bekam ich zu Hause immer eine Tessiner-Brot-Schnitte, eine Reihe Schokolade und einen Apfel. Damit immer rüber auf den Friedhof Sihlfeld auf eine alte Weide. Und da war der Gretener ganz schön glücklich.

        Mein Grossvater hat mit Käse immer gefisch 🙂

        • Alain Burky sagt:

          Das von der Schule kenne ich auch. Pausenapfel und Pausenbrötli. Diese Pausenbrötli waren sehr gut. Mit Nüssen und Früchten drin. Und, von den beschriebenen 330 Käsesorten in F, kenne ich noch nicht einmal 10%. Es gibt also noch viel – zu tun…

        • Alain Burky sagt:

          Ich hatte dazumals ca. 2 Jahre die Primarschule im Kt. ZH (Schlieren) besucht. Dort konnten wir jeweils nach der Schule an der Sibir-Rampe Glace mit beschädigter Verpackung gratis abholen. So es denn welche hatte…

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