«Rap vs. SVP»: Lukas bei den Linken

SVP-Nationalrat am Anlass «Rap gegen SVP». Personenschutz hat der Grüne Balthasar Glättli geleistet.

SVP-Nationalrat Lukas Reimann (rechts) am Anlass «Rap gegen SVP». Personenschutz hat der Grüne Balthasar Glättli (eher links) geleistet.

«Rap versus SVP» hiess der Anlass, der am Samstagabend in der Gessnerallee stattfand. Und, um es vorweg zu nehmen, es war eine richtig gute Party, mit guten Acts, darunter Steff la Cheffe und Skor.

Aber es war auch Abstimmungskampf, organisiert von der neuen Vereinigung «GomS» (nein, nicht der Bezirk im Wallis). Der Name bedeutet «Gesellschaft für eine offene & moderne Schweiz» und setzt sich gegen die Masseneinwanderungs-Initiative ein. Das wäre eigentlich ganz in meinem Sinne, bin ich doch der durchschnittliche urbane Linke, wie man ihn in Zürich an jeder Ecke findet. Aber trotzdem stiess mir an diesem Anlass etwas sauer auf:

Wie kann eine Gesellschaft, die sich für mehr Offenheit einsetzt, ihren ersten grösseren Anlass GEGEN etwas organisieren, also von vornherein Leute ausschliessen? Als «Rap vs. Abschottungsinitiative» wäre der Anlass klarer und mehr im Sinne einer «offenen Schweiz» getitelt gewesen. So, mit klarem Feindbild «SVP», würde das einer dieser Inzestanlässe der Stadtlinken werden, der nur Leute erreicht, die sowieso bereits gegen die Initiative und gegen Fremdenangst sind. Es würde also nicht eine einzige Person abholen, die ihre Meinung ändern könnte. Man war unter sich.

Ich sprach einen der Organisatoren, Thomas Haemmerli (mit «ae» nicht mit «ä»), der auch bei votez.ch dabei ist, darauf an. Nein, meinte er, dies sei absolut und überhaupt kein linker Inzestanlass. Schliesslich seien bei «GomS» auch Wirtschaftsverbände und andere politische Kräfte dabei, vom Neoliberalen bis hin zum christlichen Menschenfreund hätten sich alle zusammengefunden, um der SVP-Initiative etwas entgegenzusetzen.

Nun, ich spazierte durch die Menge und sah jede Menge Zürcher Politprominenz der jungen Linken und Grünen, sogar im Doppelpack: Min Li Marti und Balthasar Glättli als junges linksgrünes Glück (ich mag übrigens beide). Was ich vermisste, waren die Neoliberalen, die Wirtschaftsvertreter und die anderen Nicht-Linken, die sich laut Haemmerli doch hier auch engagieren sollten. Kein Exponent von Economie Suisse, oder vom Think Tank Avenir Suisse. Nicht mal einen einzigen gemässigten Liberalen hab ich gefunden. Dabei wär das doch DIE Gelegenheit für FDP-Stadtpräsikandidat Filippo Leutenegger, zu beweisen, dass er «Einer von uns» ist. Die «Wirtschaft» nimmt wohl ihre Verantwortung per Banküberweisung wahr. Da muss man nicht auch noch an solche Anlässe.  Also nur Linke, soweit das Auge reicht. Und ein paar unpolitische junge Homeys, die noch nicht mal wussten, dass es hier für einmal um mehr als um Kiffen und gute Musik geht.

Wenigstens hatte man, um dem Schein Genüge zu tun,  einen Alibi-SVPler vorzuweisen. Den jungen. Ihr wisst schon, den Lukas Reimann, seines Zeichens Nationalrat der Volkspartei. Der sass dann auch ein wenig verunsichert in einem zu tiefen Sessel, die Knie beinahe am Kinn, hielt sich an einem Bier fest und bewegte sich nicht vom Nationalratskollegen Glättli weg. Nach einer halben Stunde konnte ich ihn nicht mehr auffinden.

Das Problem an solchen Anlässen ist, dass keine Diskussion stattfindet, da alle sowieso derselben Meinung sind. Es ist so, wie wenn man an einem der legendären SVP-Buurezmorge die Jusos sucht. Nun ja, vielleicht gings ja mehr um ein Gemeinschaftsgefühl, als um politische Reichweite? Als der Moderator auf die Bühne kam, fragte er zum Spass, ob irgendwer für die Initiative sei. Zwei Leute hoben die Hände. Auch zum Spass.

«Es geht uns auch um mediale Reichweite, sogar die Tagesschau kommt. Und Tele Top», erklärte Hämmerli. Nun, dann reiht sich hier der Stadtblog auch ein, zwischen Tele Top und der Tagesschau (relevanztechnisch), und berichtet vom Anlass. Und weil ich ein Linker bin, darf ich das wohl auch durchaus kritisch tun.

Als Party top, als politische Veranstaltung eher ein Flop. Aber vielleicht lassen sich durch die gesammelten Mailadressen ja dann kurz vor der Abstimmung noch einige Leute zur Stimmabgabe motivieren. Dann hätte das Ganze ja wirklich noch eine demokratiefördernde Wirkung.

Hier noch ein Bild der wirklich guten Bühnenacts:

Steff auf der Bühne rockt immer. Und unten in der Ecke undeutlich Thomas Hämmerli. (Bild: Andi Wullschleger)

Steff auf der Bühne rockt immer. Und unten in der Ecke undeutlich Thomas Haemmerli. (Bild: Andi Wullschleger)

227 Kommentare zu ««Rap vs. SVP»: Lukas bei den Linken»

  • Johannes sagt:

    In SRF-News sagte ein mittelständischer Unternehmer heute, dass Kontigente der falsche Schritt sind. Er arbeitet mit ca 1/3 ausländischer Fachkräfte im technischen Bereich und fürchtet, dass er in Zukunft nicht mehr schnell genug und ausreichende bekommt. Er würde überlegen, ob die Schweiz noch der richtige Standort ist oder er nicht besser in das Ausland verlagert. Dann würden aber viele weitere Arbeitsplätze hier verloren gehen. Das wäre die logische Konsequenz, denn als Unternehmer muss ich so produzieren, dass ich beste Produkte entwickle, dich ich dann auch konkurrenzfähig absetzen kann, sonst bin ich chancenlos am Markt.

  • Abdi sagt:

    Wenn jemand einen politischen Event besucht, das dortige polarisierte Klima beklagt und damit seine Leserschaft polarisieren kann, dann ist das bezeichnend für den Stand der Diskussion.

    Wer politisch etwas bewegen will, muss nicht nur Überzeugungsarbeit leisten. Natürlich sind Argumente und Diskussionen wichtig. Aber Mobilisieren ohne Emotionen ist schwierig. Die SVP mobilisiert mit Angst, GomS mit Feindbild und Party. Dass eine Veranstaltung wie Rap vs SVP eher auf die emotionale Ebene abzielt als eine Podiumsdiskussion, sollte klar sein. Und dass nicht der Zürcher Freisinn die angesprochene Zielgruppe ist, leuchtet auch ein. Den Event deswegen als linker Inzestanlass zu beschreiben, finde ich eigentlich treffend, geht es doch darum, dass Leute sich gegenseitig in ihrer Meinung bestärken und wirklich ihre Stimme abgeben. Wer sich darüber empört, muss sich den Vorwurf von politischer Naivität gefallen lassen. Wer sich über die Naiven empört und dies als normalen politischen Akt sieht, gilt dagegen als Zyniker. So oder so, Inzucht schadet der Wettbewerbsfähigkeit, im CH-Kontext bedeutet dies die Fähigkeit, die Mitte zu mobilisieren. Daher schneidet sich jede Gruppierung ins eigene Fleisch, sobald sies damit übertreiben. Die SVP kann davon ein Lied singen.

    Oder in drei Sätzen: GomS bezieht klar Stellung und mobilisiert. Dabei bedienen sie sich derselben ‚inzestuösen‘ Mittel wie andere Interessensgruppen. Ob der Zweck diese heiligt, ist eine andere Frage.

  • Sebastien sagt:

    In Deutschland fordert so etwas nur die NPD: https://de.wikipedia.org/wiki/NPD . Da bewegt man sich ja in sehr intellektuellen Kreisen.

    • Fritz Blasimann sagt:

      In Deutschland fordert dies aktuell die CSU!!! Weit und breit keine Forderungen der NPD. Aber Sebastien, die Realität wird nicht schöner, wenn man nur ständig die SVP in die Nazi Ecke drängt. Im Gegenteil. Wer weltoffen und modern sein will, sollte auch offen für Kritik sein und Problemen mit weltoffenen Lösungsvorschlägen aufwarten. Aber sicher nicht ständig den anderen aus ideologischen Gründen in die Nazi Ecke stellen. damit werden nur neue Probleme geschaffen, aber vorallem die aktuellen nie gelöst! Aber das sollten ja die ganz intelligenten Gebildeten doch selber wissen 😉

      • Samuel sagt:

        Da verfolgen Sie das Weltgeschehen abser schlecht, was widerum zu der hier diskutierten einäugigen nationalen Position passt. Es gehört zu den Kernforderungen der NPD, Zuwanderung zu beschränken. Die Provinzpartei CSU fordert nur mal temporäre Einschränkungen hinsichtlich zweier neuer Mitgliedstaaten und auch nur hinsichtlich eines möglichen Sozialsystemmissbrauchs. Was auch schon problematisch ist, jedoch nicht so weitreichend und Nazi wie die hier diskutierten Forderungen.

        • Fritz Blasimann sagt:

          na und? trotzdem decken sich die Forderungen der SVP eher mit denen der CSU und nicht der NPD. Wenn sie das nicht verstehen können, dann lernen sie mal lesen und was in den Initiativtexten steht. Dort steht kein einziges Wort von Abschottung, Fremdenhass und Nazitum. Die Forderungen die Zuwanderung zu beschränken, ist ein Kernthema jeder einzelner Regierung auf dieser Welt. Egal ob die Länder von Recht, Links oder der Mitte regiert werden. Aber in keinen einzigen Land auf dieser Erde, können sie einfach einreisen, nichts tun und dann auch noch Geld von denen verlagen. Die SVP fordert, das dies nicht mehr möglich ist. Was das mit der Braunen Ecke zu tun hat, kann nur ein linker Ideologist verstehen.

          • tststs sagt:

            „Aber in keinen einzigen Land auf dieser Erde, können sie einfach einreisen, nichts tun und dann auch noch Geld von denen verlagen. Die SVP fordert, das dies nicht mehr möglich ist.“

            Lassen Sie sich diese beiden Sätze mal auf der Zunge zergehen. Die SVP fordert also ein Verbot von etwas, das eh schon verboten ist!
            Wie an anderer Stelle geschrieben, löst die Initiative keines der genannten Probleme (im Kern: zu wenig Platz). Da sollte man sich doch langsam fragen, zu welchem Zweck diese Initiative gestartet wurde.
            Meine vorläufige, liberale Meinung: ein bisschen Angst schüren, damit die Wähler wissen, wo sie das nächste Mal das Kreuzchen machen müssen…
            Und das soll keinesfalls heissen, dass ich die Ängste/Probleme meiner Mitbürger nicht ernst nehme (auch wenn ich sie im moment nicht als dramatisch einstufe), aber DIE SVP – was immer damit jetzt genau gemeint ist – löst diese Probleme nicht, sie befeuert sie.

          • Reni sagt:

            Nein, die SVP-Forderungen sind sehr NPD-nah, nationalistisch und völkisch. Sie haben mit der von einer Volkspartei zu erwartenden ausgewogenen Position aber auch nichts gemein.

  • Consultant sagt:

    Wenn man sich die Klientel der SVP anschaut, dann geht es ihnen doch weniger um flexibles Agieren am Arbeitsmarkt. Man möchte sich ausruhen auf, mit Hilfe der Zuwanderung, Erreichtem, dass das jedoch nicht gelingen kann, wird nicht verstanden. Es herrscht schlicht Unverständnis für die hoch leistungsbereiten zugewanderten Arbeitskräfte, die oft energiereicher und arbeitswilliger sind. Man sieht Konkurrenz auf einem Markt, den man selbst nicht bedienen kann oder mit vergleichbarem Engagement bedienen will. Wenn es so viele leistungsfähige Einheimische für den Arbeitskärftebedarf gäbe, warum bewerben sie sich dann nicht einfach auf die Topstellen und übernehmen sie selbst? Vielleicht weil man ohne Matura oder mit Bachelor nur eingeschränkte Chancen hat? Die Arbeitsbedingungen in der Schweiz sind für alle paradisisch. Mit Qualifikationen, die einem hier für das gehobene Management reichen, würde man sich in anderen Industriestaaten nur knapp im Mittelfeld positionieren können.

    • Thomas Plüss sagt:

      Sie sagen es ja selbst. Immer mehr Leistung wird erwartet, immer längere Arbeitszeiten, immer weniger Privatleben. Die Arbeitnehmer werden immer mehr unter Druck gesetzt, weil sie jederzeit durch einen PFZ-Zuzüger ersetzt werden können. Wem nützt also die PFZ? Den Arbeitgebern, die immer mehr fordern können. Nur beschränkt sich diese Entwicklung leider nicht nur auf die Kaderpositionen, von denen Sie sprechen. Auch untere Stufen sind davon betroffen. Der Druck am Arbeitsplatz nimmt stetig zu, mit den bekannten Folgen. Es kann nun mal nicht jeder die Matur machen oder studieren. Aber auch denen soll es doch einigermassen gut gehen. Einfach nur „selber schuld“ zu sagen finde ich sehr zynisch.

      Und um jetzt gewissen Kommentaren vorzubeugen: ich habe einen Master-Abschluss und einen guten Job. In meinem Freundeskreis gibt es aber auch viele Handwerker und KVler, die die Auswirkung der PFZ am Arbeitsplatz ziemlich dramatisch zu spüren bekommen. Und das ist mir nicht egal.

      • Flori sagt:

        Das Problem ist jedoch gross, wenn die Untergebildeten ihre Jobs schlecht machen, aufgrund fehlnden Wissens oder Engagements. Ohne Zuzügler ist auch kein Anreiz da, gute Arbeit zu leisten. Wozu eine wettbewerbslose Planwirtschaft führt, hat das ansonsten nicht uninteressante Konstrukt DDR gezeigt, man geht zugrunde. Man kann sich vor der Welt nicht verstecken, indem man sich in einen planwirtschaftlichen Bunker zurückzieht. Die Folge ist nur, dass es alle schlechter geht.

      • B. A. Kunin sagt:

        Vor nicht allzu langer Zeit hat sich die Linke für den naturgemäss bildungsfernen Büezer eingesetzt, der „studierte“ Bourgeois war das Feindbild. Man verstand sich als Freund derer, die sich selbst nicht wehren können, agitierte in Fabriken, sass im Cooperativo unter Comensoli-Gemälden mit Gastarbeiter-Motiven und sang gemeinsam „Bella Ciao“.

        Und heute wirft man genau diese Clientèle den Abzockern zum Frass vor und setzt sie der ausländischen Billigkonkurrenz aus, die zu Hungerlöhnen ausgebeutet wird? Verkehrte Welt. Gut möglich, dass im Februar der eine oder andere Linke „Ja“ stimmen wird – halt eben heimlich, nach dem Motto Augen zu und durch. Es ist zu hoffen.

    • Fritz Blasimann sagt:

      Als ob nur die Zuwanderer für unser Glück verantwortlich wären! Wir hatten auch schon viele Zuwanderer vor der PFZ. Und so wird es auch nach der PFZ sein.
      Und nein, ich bewerbe mich nicht mit 10 Ausländern auf den selben Job, wenn ich zum Voraus weiss, dass ich nur Chancen habe, wenn ich meine Lohnvorstellungen halbiere. Ich kann in 10 Jahren nicht zurück in meine Heimat, wo alles 10 mal günstiger als hier ist und sich mit dem ersparten feudal leben lässt. Nein, ich bleibe bis zum Tod in der Hochpreisinsel. Aber dies hab ich nicht vor als Sozialhilfeempfänger zu tun, sondern als Arbeiter. und desshalb JA zu MEI!

      • Flori sagt:

        Dann stimmen sie ja zu Erfolglosigkeit und ja zum Rückschrit des Systemst, und sind damit ein typisch Angstmotivierter.

        • Fritz Blasimann sagt:

          Wenn es ein Fortschritt ist, die Mieten, KK Prämien bald nicht mehr bezahlen zu können. Keinen Platz mehr in ÖV und auf der Strasse zu finden. Den europaweit höchsten Ausländeranteil zu haben, als weltweit einzige keine Einwandrungskontrolle zu haben, immer höhere Jugendarbeitlosigkeit und immer mehr Ausgesteuerte unter den 50+ zu haben. Ja, wenn das alles Fortschritt ist, dann überlege ich mir meine JA Stimme doch noch in eine NEIN Stimme zu wandeln. Aber dann legen sie mir bitte klar und deutlich vor, wie die oben genannten Punkte zu einem Fortschritt führen! An sonsten träumen sie weiter. Sie sind der einzige der hier die Angst motiviert mit Stichwörtern wie Erfolgslosigkeit, Rückschritt und etc. Aber eben. Vor ein paar Wochen hat die Linke noch versucht mit 1:12 diese Abzocker zu stoppen, die die einzigen sind, die mit der PFZ Geld verdienen. Heute, ein paar Wochen später, sitzt ihr Linke mit den genau selben Abzockern im gleichen Boot und trallert die selbe Botschaft wie diese Abzocker noch vor ein paar Wochen!? Und das alles nur, weil man gegen die SVP ist?! So einfach wirft ihr eure eigenen Grundsätze über Board? Und euch Gebildeten und Intelligenten Menschen soll man trauen und verstehen können. Da bleib ich lieber blöd und Rückständig statt zur idelogischen Windfahne zu werden.

          • Samuel sagt:

            Herr Blasimann, Ihre Angstzenarien sind nicht real. Sie müssten sich vielmehr gegen Spekulanten, gewinnträchtige Konzerne mit zu geringen Löhnen und schlechte Arbeitsbedingungen, zu geringe Bildung der Jugend, den Ausbau des Gesundheits- und Sozialsystems, effizientere Verwaltungen uvm. einsetzen, um etwas bewirken zu können. Doch davor scheuen sich die meisten, die Themen sind für sie zu komplex und sie haben wieder einmal Angst, gegen mächte Wirtschaftsvertreter anzugehen. Stattdessen suchen Sie einfache vermeintliche Lösungen, Schuld sind die Anderen, die Unbekannten, die Kleinen. Doch wenn die Besten und Engagiertesten nicht mehr ins Land kommen, um es am Laufen zu halten, versinkt CH ganz schnell in der Bedeutungslosigkeit und kann im globalen Wettbewerb durch schlechtere, eigene oder zugereiste, Arbeitskräfte nicht mehr bestehen. Und die wenigen, die dann noch kommen werden nicht die Besten sein. Denn diese würden eine Vielseitigkeit und Weltoffenheit, auch im Kulturleben, verlangen, die CH dann nicht mehr bieten kann.

          • tststs sagt:

            Seien Sie ehrlich Hr. Blasimann: Wie hoch sind Ihre Miete, KK und sonstige Fixkosten insgesamt; wieviel verdienen Sie? Und wenn Sie mir jetzt ernsthaft sagen, dass Sie bereits jetzt ein Minus in der Kasse haben, dann liegt es an ihren Fixkosten und nicht an den Kosten des Lebens per se.
            Ich finde in 99% der Fälle einen Sitzplatz in den ÖVs und bis jetzt kontte ich mich noch IMMER platzgerecht in den Individualverkehr einordnen.
            Oder anders gesagt: Ihre Argumente sind Übertreibungen und in diesem Sinne unwahr!
            Was Sie anscheinden wollen ist:
            a) eine Initiative, die verlangt, dass vom Stimmbürger Blasimann im I-Verkehr min. 20m Abstand gehalten wird, resp. dass jedem Stimmbürger ein Sitzplatz in den ÖVs garantiert wird.
            b) eine Initiative, die sich an der EU orientiert (!), was Anzahl der Ausländer betrifft.
            c) eine Initiative, die die Wirtschaft dazu zwingt, jedem Jugendlichen einen Job zu geben.
            d) eine Initiative, die Züri dazu zwingt, jedem Willigen eine Wohnung zur Verfügung zu stellen.
            Diese Wünsche haben mit den Ausländern noch nicht viel zu tun…

  • Johanna Brain sagt:

    Die SVP führt nur eine Neiddebatte. Weil man an die wirklich Vermögenden nicht ran kann und vor allem nicht will, sucht man ein Angstfeindbild. Denn die einfachen zugewanderten Arbeitnehmer für ungern ausgeübte Tätigkeiten stellen wohl kaum eine Konkurrenz dar. Die Immobilienpreise werden nicht durch den Bedarf an kleinem und bezahlbaren Wohnraum verursacht, sondern von Immobilienspekulanten und grossen leerstehenden Immobilien, Wohnungen und grossen Filetgrundstücke der vielen Eigentümer, die diese nur 2-3 mal im Jahr nutzen.

  • Gabi sagt:

    Reda jetzt ist es soweit, der rechte Motzpöbel ist wach und nutzt den Montagmorgen für populistische und argumentlose Motzereien. Eigentlich könnte man perfekt erwidern, aber anhand der Kommentare ist zu lesen, dass Verständnis für komplexere Zusammenhänge dort eher ausgeschlossen ist. Ansonsten können sich die Verständnislosen aber Verständnisinteressierten auch weiter unten im Kommentarstrang informieren. Daher auf die Atmung konzentrieren und den entspannenden Yogitee geniessen. 🙂

    • Richi sagt:

      Na, ja – viel Geistreiches haben Sie, liebe Gabi, ja auch nicht geschrieben, oder? Obwohl Sie ja behaupten, Sie könnten perfekt erwidern – aber das wären dann ja Perlen für die Säue, nicht? Ob urbaner „Rap vs. SVP“ oder SVP-Puure-Zmorge in der Agglomeration ist gehupft wie gesprungen (einfach mit besserer Beschallung) und dies ist ja auch mit die Aussage von Herrn El Arbis Text, nicht? Wenn man besser sein will, sollte man auch besser sein.

  • Gabi sagt:

    Es liegt auch an den paradiesischen Arbeitsbedingungen in CH. Würde man in vielen Branchen etwas mehr arbeiten und leisten wie in den EU-Staaten, inkl. Überstunden etc., bräuchte es weniger Arbeitskräfte. Aber das ist nachvollziehbarere Weise nicht von jedem gewünscht.

  • Richi sagt:

    Mit der Kritik an diese Schulterklopfveranstaltung bzw. „linker Inzestanlass“ und dem Puure-Zmorge-Vergleich (auf der SVP ZH-Seite scheint man da „P“ zu bevorzugen) hat der Herr El Arbi schon recht. Ich frage ich immer, was solche Veranstaltungen eigentlich bringen sollen, wenn ja alle Anwesenden sowieso gleicher Meinung sind? Übrigens, den Filippo bringt man schon an solche Veranstaltungen…. Mann muss ihm einfach eine genügende Anzahl an Kameras garantieren können und ihm nach Abschalten der Scheinwerfer den französischen Abgang ermöglichen….

  • Urs sagt:

    Das ist ja generell ein Problem der vornehmlich linken Protestkultur. Man ist immer gegen irgendetwas. Ob man jetzt gegen die SVP oder gegen die Abschottungsinitiative ist. Wieso dem Anlass keine positive Message mitgeben? Vielleicht weil ∞für die Schweiz» unmodern und spiessig klingt? Oder liegt es daran, dass es eben gar keine [guten] Argumente gegen diese Initiative gibt. Ausser vielleicht, dass sie etwas Gutes mit ungeeigneten Mitteln will?
    Ich werde dennoch für die Initiative stimmen, auch wenn ich deren Lösungsansätze für ungeeignet halte.

  • Fritz Blasimann sagt:

    Liber Reda, ich mag ja deine kritischen Artikel und du triffst den Nagel noch recht oft auf den Kopf. Aber wenn man jetzt deine Kommentare liest, könnte man meinen, dass du auch noch schnell deine Kontonummer an einen der Wirtschafts- oder SP-Bosse weitergeben hast. Plumpere Argumente hab ich zum Teil noch nie gehört. Sorry, das ist selbst unter deiner Würde.

    • Réda El Arbi sagt:

      Naja, lass doch meine Würde meine Sache sein. Die Abschottungs-Initiative ist eine Angst-Initiative, die ohne Not die Schweiz schwächt. Das ist kein Argument, das sind ganz einfache Fakten. Uns gehts so gut, WEIL wir Zuwanderung haben. Und WEIL wir die Bilateralen haben. Wer das aus grundloser Fremdenangst aufs Spiel setzt, ist nicht rational, sondern angstgetrieben.

      • tststs sagt:

        Und eben, man darf es ruhig auch umkehren:
        „Wir haben ein (so grosse?!) Zuwanderung, WEIL es uns so gut geht.“

        Und wir haben jetzt die Wahl:
        Modell a) uns geht es besser als den anderen und die anderen wollen zu uns
        Modell b) uns geht es schlechter als den anderen und sie wollen nicht mehr zu uns

        Wähle! Aber wähle weise! 😉

      • Fritz Blasimann sagt:

        Abschottung? Mal den Initiativtext gelesen? Nich ein einziges mal finde ich das Wort im Initiativtext. Ich bezweifle auch, dass nur einer weniger kommen wird mit dieser Initiative. Aber etwas werden wir wieder haben! Die Hoheit über unsere Grenzen und wir bestimmen wieder selber wieviele und wer kommt. So wie es jedes moderne und fortschrittliche Land in dieser Welt tut.

        • Spitz Fritz sagt:

          Grenzen sind der Inbegriff der modernen Sklaverei in der wir heute Leben. Die Tatsache, dass sie diese Grenzen beibehalten wollen und sogar noch mehr überwachen wollen zeugt von einem völlig fehlgeleiteten Weltbild. Es ist das 21. Jahrhundert liebe Leute, wir sollten uns bemühen überholte Ansichten aus dem 19. Jahrhundert abzulegen. Nur weil das Wort Abschottung nicht im Initiativbüchlein steht, ändert sich nichts an der faktischen und symbolischen Abschottung, die diese Initiative bewirken wird. Ich habe den roten Pass aber ich sehe mich nicht als Schweizer, ich bin ein Mensch und so nehme ich jede andere Person wahr, unabhängig von Farbe Sprache oder Staatszugehörigkeit. Ich bin ein Mensch, mein Land ist die Erde und keiner hat mir zu sagen wo ich leben darf und wo nicht! Das ist gesunder Menschenverstand, das ist Freiheit! Würden mehr Leute ihre Angst und Unsicherheit ablegen und endlich für mehr Gerechtigkeit und Freiheit einsetzen ginge es allen besser (nicht nur in der Schweiz).

          • Fritz Blasimann sagt:

            nun ein kleines Beispiel zu ihrer Theorie der Abschottung. Soweit bekannt ist, ist die Schweiz wohl das einzige Land dieser Welt, dass seine Grenzen nicht kontrolliert. Nun, somit sind wir schon Aussenseiter und abgeschottet. Wollen wir uns wieder öffnen und modern werden, hören wir auf mit der Abschottung und Aussenseiter spielen, integrieren wir uns wieder und bestimmen wieder selber unsere Grenzen.
            Wenn ich ihren Gedanken weiter denke, heisst das nicht anderes, als dass ich heute Abend eine riesen Party bei ihnen zu Hause feiere. Denn sie wollen ja keine Grenzen mehr (Haustüre ist auch eine Grenze! Sie grenzen ihr Privateigentum ab!). Und da sie nichts dagegen haben, wenn alle diese Grenzen überschreiten dürfen, lade ich hiermit offiziell zu grossen grenzenlosen Party heute abend bei Herr Spitz ein. Treffen wir uns doch ab 19.00 bei ihm im Garten zum Apero 😉 Getränke, Food und Heimfahrten organisieren selbstverständlich sie!
            Sind sie immer noch für diesen grenzenlosen Wahnsinn?

          • Fritz Blasimann sagt:

            Und sind sie sich eigentlich bewusst wo es überall Grenzen gibt? Da sie ja Grenzen als Inbegriff der modernen sklaverei abtun, muss ich sie das mal fragen… es gibt ja nicht nur Landesgrenzen. Da gibt es noch viele andere Grenzen ohne die wir nicht leben könnten. Und dann gibt es auch noch ganz natürliche Grenzen wie Sprachgrenzen, Kulturgrenzen, eine Waldgrenze, eine Toleranzgrenze für alles Mögliche, eine Schneegrenze usw. Ich kann ihnen noch hunderte aufzählen. Wollen sie diese jetzt auch mit irgendwelchem sozi-kunterbunt Geschwafel schlechtreden und im Wohle der Menschheit politisch bekämpfen? Ich schlage ihnen vor, beginnen sie mit der Schneegrenze. Wohl die einzige Grenze gegen die sie wirklich eine Chance haben…. 😉 und bin mir sicher, dass ich mit meiner Einladung zur grenzenlosen Wahnsinnsparty auch eine ihrer persönlichen Grenzen überschritten habe. Aber sie sind ja kein moderner Sklave. Von dem her werden sie mir nicht nachtragend sein 🙂

    • Reto Fuchs sagt:

      @Fritz Blasimann, genau dasselbe hab ich auch gedacht, sehr flache Argumente… Tatsache ist aber auch, dass gerade Menschen aus linken Kreisen oft eine sehr verblendete Weltanschauung haben.

  • Rosa sagt:

    Könnte man die Masseneinwanderungs-Initiative nicht auch kürzer die Nazi-Initiative nennen?

    • Thomas Plüss sagt:

      Mit solchen Aussagen sollten Sie vorsichtig sein. Und vielleicht vor dem Schreiben ein paar Sekunden nachdenken. Wissen Sie, was ein Nazi ist/war?

  • Peter Müller sagt:

    Dieser Artikel trifft den Nagel irgendwie auf den Kopf: Der einzige Grund, wieso diese Initiative scheitern könnte, ist nicht deren Inhalt, sondern deren Initianten.

  • P. Camp sagt:

    Sehr einfältig, die Begrenzung von Einwanderung mit einer weltoffenen Schweiz zu vergleichen. Das eine schliesst das andere nicht aus. Aber die Organisatoren sind wohl kaum fähig, diesen Gedankenspagat zu machen. Hier spielt nur der Anti-SVP-Reflex und die pauschalisierte Meinung, Regeln aufzustellen und Grenzen zu ziehen sei unsozial.

    • Réda El Arbi sagt:

      Nein, die Abschottung schadet der Schweiz ganz real. Wirtschaftlich, kulturell und sozial.

      • Fabian Leuenberger sagt:

        Steht in der Initiative etwas davon, dass man sich abschotten möchte und niemanden mehr reinlassen soll oder werden hier im blinden Anti-SVP-Reflex einfach irgendwelche unsachlichen Parolen wiederholt?

        • tststs sagt:

          Ahhhh, Schweizer in Reinkultur: von allem es bitzeli…. Entweder man schottet sich ab (und will unter sich bleiben) oder eben nicht!
          Aber ja, das ist die eigentliche SVP-Taktik: Unmögliches verlangen um dann in Täubelimanier zu verfallen, wenn man es nicht kriegt…

          • Thomas Plüss sagt:

            Niemand will „unter sich bleiben“. Solche Vereinfachungen sind einfach nur polemisch und lächerlich. Lesen Sie die Initiative, dann können Sie weiter diskutieren. Viele Leute, die der SVP ständig Polemik vorwerfen, sind selbst keinen Deut besser oder noch viel schlimmer. Sie sind ein gutes Beispiel dafür.

          • Claus Koch sagt:

            Es geht nicht um eine Abschottung, sondern um die Rückkehr zu einer selbstbestimmten und demokratisch legitimierten Einwanderungspolitik. Das ist mitnichten unmöglich, denn es war vor der PFZ jahrhundertelang so.

            Die PFZ-EU schottet momentan ihre Aussengrenzen genauso ab und steuert die Einwanderung von ausserhalb der EU extrem restriktiv. Was soll an dieser Situation weltoffener sein? Die Welt besteht ja nicht nur aus der EU.

            Was man hier sehr deutlich sieht: Wer keine Argumente hat, schwingt einfach die SVP-Keule. Wenn die Linken schon so tief gesunken sind, tun sie mir ein wenig leid.

          • Gabi sagt:

            Claus, die EU ist ein weit größerer Lebensraum, der sich noch immer erst konstituiert. Bis dessen Strukturen gefestigt sind, sind die Aussengrenzen daher ein Entwicklungsphänomen. In 100 Jahren, nach Afrikaunion, Asienunion etc, wird die Welt dann ganz ohne Grenzen zusammenwachsen. Sich isolierende rückwärtsgewandte Einzelstaaten, insbesondere im Herzene einer dieses Stadium überwundenen Union, sind abwegig und wirken nur wie naive Steampunks als Sonderlinge im Elektrozeitalter.

          • P. Camp sagt:

            Zu ihrem Kommentar kann man nur sagen: tstststsssss….

      • Richard sagt:

        Herr El Arbi, dass Sie ausgerechnet mit diesen Argumenten den Befürwortern vorwerfen, angstgetrieben zu sein, ist irgendwie seltsam …
        Ich bin eigentlich ein Befürworter der Bilateralen, aber wenn wir jährlich 80’000 Einwanderer brauchen, um unseren Lebensstandard gerade mal knapp zu halten, läuft irgendwas falsch.

      • P. Camp sagt:

        Herr Arbi, wirtschaftlich und sozial geht es uns blendend, eigentlich viel zu gut, weniger wäre mehr, eine Umverteilung würde durchaus nicht schaden. Und kulturell sind wir reich bestückt, auf Konsum-Import-Ware wie Helloween oder dergleichen kann ich verzichten.

        • Réda El Arbi sagt:

          Öhm, es geht uns also gut. So wie’s jetzt ist. Hm, waaaarum dann die Initiative? Um uns vor Halloween zu schützen? Uns gehts gut WEGEN der Einwanderung.

          • P. Camp sagt:

            Um ein Zeichen zu setzen, dass man nicht alles der Wirtschaft, dem Cash-Flow und BSP unterordnet und nur ans eigene Portemonnaie denkt. Mir ist Lebensqualität wichtiger als unbedingter Wohlstand.

            • Réda El Arbi sagt:

              Naja, dafür müssen diese Anderen draussen bleiben und wir künden die Bilateralen. Ich glaube Ihnen sogar, dass sie einen wirklichen moralischen Aspekt der Debatte ehrlich beleuchten. Nur sind die Folgen für die effektiv Betroffenen nicht einfach nur „etwas weniger Wohlstand“, sondern eine Einbusse der Lebensqualität. Wenn die Wirtschaft von Menschen profitiert, die dafür auch ausreichend bezahlt werden und eine vernünftige Gesundheitsversorgung bekommen, macht mir das nicht als erstes kopfschmerzen.

          • P. Camp sagt:

            Das glaub ich einfach nicht, das ist wiedermal reine Angstmacherei der Wirtschaftselite. Kriechen Sie denen bitte nicht auf den Leim! Die selbe Platte mussten wir uns schon bei Einführung der AHV, 5-Tage- und 40 Stunden-Woche, 4 Wochen Ferien, EWR, EU etc. anhören. Und wo stehen wir heute? Sie sagen es selbst: Es geht uns gut. Und ich bin überzeugt, dass eine Annahme der Initiative kein wesentlicher Wohlstandseinbruch zur Folge hätte. Ich gehe gerne eine Wette mit Ihnen ein und treffe Sie in 10 Jahren falls die Initiative angenommen wird 🙂

            • Réda El Arbi sagt:

              ja, tut mir leid, leider wird die Initiative abgelehnt. Schade, hätte gerne eine Wette gegen Sie gewonnen.

          • P. Camp sagt:

            Ich schätze übrigens eine solche Diskussion, aber ich muss nun essen gehen, ich geh in die Kantine, dort kocht unser pakistanischer Koch bestes Essen aus aller Welt 🙂 Wünsche eine gute Zeit, vielleicht bis später.

          • El Sabri sagt:

            Camp, El Arbi scheint zu engstirnig zu sein, um auf deinen Kommentar zu antworten. Ich glaube, er schottet sich jetzt ab ob derart viel Offenheit.

            • Réda El Arbi sagt:

              🙂 Guter Versuch. Lies doch mal meine Kommentare, da steht bereits alles drin. Und wiederholen tu ich mich nur, wenns an der Bergriffsfähigkeit mangelt, was ich Euch nicht unterstellen würde.

          • El Sabri sagt:

            Ich bezog mich nicht auf die politische Argumentation sondern darauf, dass Camp dir einen schönen Tag wünscht und sich für die Diskussion bedankt. Aber du scheinst richtigehend verbissen in die Sache zu sein. Damit erklärt sich wohl deine mangelnde Objektivität.

            • Réda El Arbi sagt:

              Er verabschiedet sich ja auch. Aber ich denke, er ist alt genug, um für sich selbst zu sprechen, nicht? 😉

          • El Sabri sagt:

            Heieieie, das ist ja der Punkt, er hat sich verabschiedet!

  • Thomas Plüss sagt:

    Die Linken tun mir ziemlich leid. Mit ihrem blinden SVP-Hass spielen sie den neoliberalen Kräften in die Hände ohne es zu merken. Mir soll doch mal einer erklären, was an der EU-Politik und an der Personenfreizügigkeit weltoffen sein soll. Die EU betreibt doch Abschottung wie es schlimmer nicht geht. Die Aussengrenzen der EU sind regelrechte Festungen. Die PFZ hat zwei Klassen von Menschen geschaffen: auf der einen Seite die EU-Bürger (inkl. Schweizer) mit sämtlichen Freiheiten und Rechten und auf der anderen Seite die Drittstaatler mit keinerlei Rechten. Kann eine solch apartheidähnliches System wirklich im Sinne der Linken sein? Und was hat das mit Weltoffenheit zu tun? Ist es sozial, dass den Arbeitgebern die Möglichkeit gegeben wird, aus einer Unzahl von Arbeitnehmern auswählen und so diese gegeneinander auszuspielen zu können und so die Löhne runterzudrücken? Ist es sozial, dass Leute aus dem Osten und dem Süden von Europa bei uns einwandern, während ihre Heimatländer wirtschaftlich brach liegen? Welcher Linke kann mir das bitte mal erklären? Man dankt.

    • Réda El Arbi sagt:

      Sie gehen offenbar davon aus, dass Einwanderung grundsätzlich etwas Schlechtes ist. Als ob die Leute hierher kommen und uns was klauen. Rein wirtschaftlich gesehen ist es aber umgekehrt, Die Leute kommen hierher, machen arbeiten, die wir nicht machen würden und schaffen Mehrwert, von dem wir profitieren. Und ehrlich, ihr „Lohnrunterdrücken“ will ich sehen. ich will den Schweizer sehen, der sich benachteiligt fühlt, weil er nicht morgens um Sechs die Bahnhoftoiletten putzen oder auf der Baustelle stehen kann. Oder schauen Sie mal die Pflegesituation an: Kein Schweizer will das machen. Also, stellen Sie sich der Realität und träumen Sie keine billigen Vorurteile.

      • Thomas Plüss sagt:

        Ihr Kommentar hat leider sehr wenig mit meinem Posting zu tun. Wäre schön gewesen, wenn Sie auf meine Fragestellungen eingegangen wären, statt mir zu unterstellen, ich würde Einwanderung als etwas Schlechtes sehen. Es ist mir ein Rätsel, wie Sie darauf kommen konnten. Natürlich brauchte die Schweiz immer Einwanderung und wird sie auch immer brauchen. Sie sollte aber einigermassen kontrolliert stattfinden. Die Lohndrückerei betrifft nicht nur das unterste Lohnsegment, sondern in grossem Masse auch den Mittelstand. Es ist doch ganz einfach eine Frage von Angebot und Nachfrage. Warum sollten die Gesetze der Marktwirtschaft im Arbeitsmarkt nicht gelten? Wenn eine viel grössere Anzahl an potenziellen Arbeitnehmern zur Verfügung steht, ist es doch nur logisch, dass die „Preise“ sinken. Gestern konnte man im Tagi lesen, dass im Kanton Tessin Informatiker für Fr. 2’000.- im Monat angestellt werden. Was Sie auch vergessen, ist, dass gerade die bereits hier ansässigen Ausländer, die eben in den von ihnen angesprochenen Tieflohnsegmenten seit Jahren arbeiten, besonders hart betroffen sind durch die PFZ. Es geht ja nicht nur um die Schweizer, sondern um die gesamte in unserem Land lebende Bevölkerung. Auf die von mir angesprochene Abschottungs-Politik der EU und die Frage, was diese mit Weltoffenheit zu tun hat, sind Sie leider auch mit keinem Wort eingegangen.

        • tststs sagt:

          „Sie sollte aber einigermassen kontrolliert stattfinden.“
          Das Problem ist eben, dass sich die Menschen und die Welt da draussen nicht unbedingt dafür interessiert, was für eine Planwirtschaft (das Anzeichen Nr. Eins, dass man der Welt und ihren „natürlichen“ Prozessen gegenüber nicht gerade offen eingestellt ist, sondern sich lieber hinter pseudowissenschaftlichen Aussagen versteckt) die Schweiz gerade für angebracht hält.
          Die Schweiz ist dann weltoffen, wenn sie den Tatsachen ins Auge blickt und sich nicht hinter kürzestfristigen Klischeebildern versteckt. Und Tatsache ist nun mal, dass die Leute hier her wollen, weil es uns so gut geht! Und der einige Weg, wie wir die Attraktivität für Immigration dämpfen, ist, wenn wir eben unattraktiv werden (und insofern setzen die Initiativen schon am richtigen Ort an). Nur kann es doch wohl nicht ernsthaft die Idee einer Vokspartei sein, die Bedingungen für das Volk so zu verschlechtern, dass niemand mehr freiwillig zu diesem Volk gehören will!

          Und zu guter letzt: weltoffen=offen für was die Welt zu bieten hat…und nicht: offen, was uns gerade in den Kram passt…

          • Thomas Plüss sagt:

            Und immer noch warte ich auf Argumente im Zusammenhang mit den von mir aufgeworfenen Fragen. Stattdessen kommen hier nur Floskeln und Plattitüden. Schade.

          • Claus Koch sagt:

            Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.

          • E. Della Costa sagt:

            Warum muss man eigentlich weltoffen sein? Haben Sie Angst, nicht allen zu gefallen? Und zu guter letzt: weltoffen = offen für was die Welt zu bieten hat… und nicht: meinungslos alles mit sich machen lassen und überall dabei sein zu müssen

          • tststs sagt:

            Schade, ich dachte, ich bringe mal ein paar Argumente und nicht Floskeln. (dass ich nicht direkt auf die Fragestellung eingehe, liegt daran, dass die wirklich gestellten Fragen „Kann eine solch apartheidähnliches System wirklich im Sinne der Linken sein? Und was hat das mit Weltoffenheit zu tun?“ wohl eher rhetorisches Stilmittel als ernstgemeinte Fragen sind).
            Und bitte, meine Damen und Herren, fühlen Sie sich frei, meine Argumente auseinanderzunehmen.
            Ich wiederhole nochmals die wichtigsten Punkte
            1. Egal wieviel „geplant“ wird, die Realität hält sich nicht daran (Ehrlich, dass man den Bürgerlichen etwas von Planwirtschaft erzählen muss…). Oder wieder mal zur Auffrischung: „Wir riefen nach Arbeitskräften und es kamen Menschen“.
            2. Weshalb kommen so viele Leute in die Schweiz? Weil es hier so toll ist. Wenn wir nun wollen, dass nicht mehr so viele kommen, dann müssen wir nur dafür sorgen, dass es hier nicht mehr so toll ist. a) hier ist die Inititative wenigstens wirklich wirksam, b) sollten wir uns aber fragen, ob wir das wollen c) dürfen alle Ja-Stimmer dann mit einem Emigrations-Verbot belegt werden? (okeee, das war jetzt polemisch *g*)
            3. ich sage nicht, dass Weltoffenheit per se nur positiv ist; aber wenn sie offen sind, dann sind sie offen; und zwar für alles dass da kommt. Sie können nicht mit offenem Mund Töfli fahren um möglichst viel gute Alpenluft einzuatmen und sich dann über ein Müggli ab und zu zwischen den Zähnen beschweren…

        • Carolina sagt:

          Vielleicht könnte man Herrn Plüss eine gewisse Nachdenklichkeit und die Berechtigung seiner Einwände unterstellen, bevor wieder die übliche Pro- und Kontra-Polarisierung (das heisst auch die ewige SVP kontra SP-Vereinfachungen) stattfinden?
          Tatsache ist doch, dass das Thema die Schweizer (und die Deutschen und die Engländer etc.) bewegt, dass die Probleme, die Herr Plüss völlig anständig anspricht, das Wahlvolk beschäftigen. Mit der Rassismus- bzw Fremdenhass-Keule zu arbeiten ist genauso daneben wie Angst- und Panikmache – es sollte doch spätestens seit der Minarett-Initiative klar sein, dass der Wähler sich, wenn bestimmte Themen durch Polarisierung bzw politische Korrektheit einfach unter den Tisch gekehrt werden und er sich nicht gehört fühlt, ‚Stellvertreter‘-Abstimmungen zum Zuge kommen. Das Unbehagen muss unbedingt ernst genommen werden, in dem wir uns alle, jenseits von den üblichen Links-/Rechts-Schemata, darum bemühen, Panik von Mediengetöse, Angstmacherei von berechtigten Einwänden, Ideologie von Realität und politische Korrektheit von Realitätssinn unterscheiden zu lernen.

      • E. Della Costa sagt:

        Oh Herr El Arbi, verschonen sie uns sich sich selber mit solchen flachen Klischees…

        • Réda El Arbi sagt:

          Oh, Della Costa, wer genau hat die Schweiz seit 1950 aufgebaut? Infrastruktur, Gesundheitswesen, AHV-Einzahlungen? Waren doch Zuwanderer und Secondos massgeblich dran beteiligt? Nicht?

          • P. Camp sagt:

            LOL, nochmals für Sie zum mitschreiben: es geht um eine Begrenzung, nicht um ein Verbot.

            • Réda El Arbi sagt:

              Naja, wie war das jetzt mit den jammernden Ausländern? Und was begrenzen? Die mongolischen Horden, die uns die Haare vom Kopf fressen? Wo liegt der Schaden, der eine Begrenzung notwendig macht? In Zahlen, bitte. Und nicht Zuwanderungszahlen, sondern Schadenszahlen. zuwanderungsbedingte Arbeitslosigkeit, oder Schaden am BSP. Sie wissen schon, Fakten und solche Sachen. Ich warte gerne.

          • El Sabri sagt:

            Ja, die Schweiz ist nun aufgebaut und allen Beteiligten gehört grossen Dank und alle haben Leistungen zugute. Aber es geht um jetzt und nicht um was für 60 Jahren war. Jetzt ist eine Grenze erreicht, in der Zuwanderung nicht mehr produktiv ist.

          • Della Costa sagt:

            Arbi, ich brauche keine Zahlen, ich erlebe und spüre jeden Tag, dass es hier zu eng ist.

            • Réda El Arbi sagt:

              Ja, das kenn ich aus Zürich. Es sind vor allem die Aargauer und die Winterthurer die uns den Platz wegnehmen. Ich bin für eine Grenze rund um die Stadt. Und Fakten und Zahlen sind sowieso was für Weicheier.

          • Della Costa sagt:

            Herr Arbi, Sie glauben doch nicht den Suggestiv-Kampagnen der Wirtschaftsverbände?

          • El Sabri sagt:

            Mir gehts auch nicht um die Wirtschaft. Schreiben Sie hier eigentlich im Auftrag von Economiesuisse?

            • Réda El Arbi sagt:

              Nein, dann würde ich sicher mehr verdienen.

              Aber wenns nicht um die Wirtschaft geht, dann bleibt ja nur noch der Fremdenhass. Dann sagen Sie ja eigentlich, die müssen weg, weil die nicht gleich gut sind wie Schweizer. Wenn die gleichen Leute einen Schweizer Pass hätten, wär alles in Ordnung? Die stören, weil sie keine Schweizer sind? Vielleicht sollte man dann die Einbürgerung vereinfachen, dann wär das Problem auch gelöst. Dann wären die plötzlich Schweizer.

              Jänu, mit dieser inneren Haltung müssen Sie jeden Morgen vor den Spiegel stehen, nicht ich. Und hier ziehe ich auch eine Grenze, was die Diskussion angeht, sorry.

          • Lukas sagt:

            Della, ich spüre auch viel, aber in dieser Diskussion braucht es Fakten und Zahlen, keine kleinlichen Angst-Neid-Gefühle, welche die Realität missdeuten. Über Gefühle rede ich und lebe sie lieber mit der Partnerin.

          • El Sabri sagt:

            Machen Sie sich keine Sorgen, ich kann sehr gut in den Spiegel schauen. Ziehen Sie Ihre Grenze wo Sie wollen, mir ist egal, wer welche Nationalität hat, ich bin auch kein Schweizer, mir gehts einzig um die Anzahl Menschen, die hier leben und die kann einfach nicht ständig steigen.

          • Jean-L. S. sagt:

            Ui, für Sie kann es nur um Wirtschaft oder Fremdenhass gehen? Ich nehme Ihnen nicht ab, dass Ihr Horizont derart beschränkt ist. Oder mangelts einfach am Denkvermögen und der Fantasie? Bei dieser Initiative kann man als Linker, Rechter, Grüner, ja sogar als Liberaler sowohl dagegen wie auch dafür sein, so viele unterschiedliche Motive gibt es.

        • El Sabri sagt:

          Nein Lukas, braucht es nicht. Mir sind Emotionen authentischer, wichtiger und lieber für meine Urteilsbildung als Zahlen und Fakten, die ja nicht stimmen und Statistiken, die verdreht sind.

          • tststs sagt:

            Uiuiui, El Sabri, sind Sie sicher?
            Wollen Sie, dass der Blitzer das nächste Mal nach Gefühl blitzt (so frei nach dem Motto: Ah ein BMW, da muss ich blitzen… Sie verstehen, besagter Blitzer steht auf rot-grünem Stadtgebiet 🙂 )

          • Flori sagt:

            Ihre Emotionen sind aber nur subjektiv und für andere Menschen oder eine objektive sachliche Themenanalyse unrelevant.

          • El Sabri sagt:

            @Flori: darum stimmen wir ja ab, damit jeder seine Meinung abgeben kann, sonst könnte ja gleich das Parlament oder ein sonstiges Gremium entscheiden.

  • Edith Habermann sagt:

    Eine Weltanschaung, welche von Hipsters und Szenies geprägt ist, hat auf lange Sicht keine Überlebenschance, weil Trends und Moden dauernd in Bewegung sind. Hipsters und Szenies zeichnen sich durch eine uniforme Weltanschaung aus, bei der ähnlich wie bei Scientology und anderen Sekten das selbstständige Denken ein Tabu ist. Von der Intelligenz her, wären die meisten Szenies und Hipsters durchaus in der Lage, sich auch mal selbst mit gesellschaftlichen Entwicklungen und deren Langzeitfolgen zu beschäftigen. Nur haben sie womöglich Angst davor, ihre urbane Hipness beim harten Aufschlag in der Realität zu verlieren. Da lässt es sich doch einfacher unter Seinesgleichen eine ‚Anti-SVP‘ Party feiern und sich dabei selbst zu zelebrieren. Passend dazu geht man anschliessend ins Kaufleuten und zieht sich den Auftritt von Haftbefehl rein…

    • Réda El Arbi sagt:

      Nun ja, mich würde wundernehmen, wie ein Initiativ-Befürworter in der Realität aufschlägt, wenn er unsere Strassen nicht mehr benutzen kann, weil di einfach nicht mehr in Ordnung gehalten würden. Oder wie seine Mutter im Spital alleine stirbt, weil kein Pflegepersonal mehr da ist. Oder wie er vier Stunden in der Notaufnahme wartet, weil der pakistanische Arzt, der seine Wunden nähen soll, nicht in der Schweiz ist.

      • Fabian Leuenberger sagt:

        Aber, aber. Mit dumpfen Ängsten zu argumentieren, ist doch ziemlich unter Ihrem Niveau.

        Ganz nüchtern und jenseits parteipolitischer Scheuklappen betrachtet, geht es bei der aktuellen Initiative doch darum, dass man die Einwanderung wieder selber steuern kann. Das heisst nicht, dass niemand mehr einwandern darf. Im Gegensatz zur Ecopop-Initiative werden auch keine Höchstgrenzen o.ä. festgelegt.

        Und darüber, dass ein Land eine Einwanderungspolitik braucht, scheint weltweit ein Konsens zu bestehen. Mir ist jedenfalls kein Land bzw. keine Staatengemeinschaft bekannt, wo man als Schweizer einfach so formlos einwandern kann.

        Ganz abgesehen davon braucht es auch weniger Personal im Dienstleistungsbereich, wenn weniger neue Leute einwandern und die Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Und wenn man dem Personal bessere Arbeitsbedingungen bieten und die Anreize für die Arbeitstätigkeit erhöhen würde, dürften sich vielleicht auch der eine oder andere ausgesteuerte Ansässige finden, der diesen Job übernimmt.

        • tststs sagt:

          Herr Leuenberger, mir ist kein Land bekannt, in das man nicht gehen darf als Schweizer, und wenn man sich ein bisschen anstrengt sogar mit Arbeitserlaubnis; okeee, Nordkorea käme mir da in den Sinn, aber ernsthaft…

      • Hitz sagt:

        Was hat der pakistanische Arzt mit der PFZ, die in der SVP-Initiative angegriffen wird, zu tun? Ist Pakistan seit Neuestem ein EU-Land?

        • Réda El Arbi sagt:

          Der pakistanische Arzt hat sein Studium in Deutschland abgeschlossen, eine Weile in Wien gearbeitet und kommt dann nach Zürich. Oder wie denken Sie, dass ein pakistanischer Arzt sonst zu seinem Deutsch und seinem anerkannten Dr.-Titel kommt?

          • Hitz sagt:

            Ah ja…das ist ähnlich kitschig und unrealistisch wie die Untergangsszenarien der SVP, einfach vom anderen Ende her aufgezäumt.

      • P. Camp sagt:

        Den Arzt und die Krankenschwester brauchts gar nicht mehr, weils auch nicht mehr so viele jammernde Patienten hat.

        • Réda El Arbi sagt:

          Ironie an [ Jaja, und die Neger sind von der Rasse her sowieso widerstandsfähiger, die können auch von Tierärzten behandelt werden.“[/Ironie aus. Lesen Sie nochmals, was Sie über Zuwanderer geschrieben haben und stellen Sie sich Ihrer ziemlich dummen Abwertung.

          • Rüdiger sagt:

            Auch wenn es Ironie sein soll, lässt Ihre Wahl des Begriffs Neger ein Urteil zu. Nämlich auch sie wollen mal die Taube sein und nicht nur immer die Statue. Perfid in einem solchen Zusammenhang von Ironie zu sprechen (gibt keine Ethie wo ein ähnlich herablassender Terminus geschaffen wurde und den dann im Bezug auf „wenn wir schon am austeilen sind“ zu bringen…niveaulos).

            • Réda El Arbi sagt:

              Ach Quatsch. Die Formulierung ist eine klare Überzeichnung zur Entlarvung des vorangegangenen Kommentars. Aber Sie dürfen gerne hineininterpretieren, was Ihnen gerade in den Sinn kommt.

        • Blumenmeer sagt:

          Den braucht es weiterhin, weil man die nötigen Einzahlungen in die Rentenkassen dann durch exzessive eigene Kindesproduktion sichern müsste, was schon heute nicht klappt, die widerum dann Ärzte und Schwestern brauchen.

          • Rüdiger sagt:

            Ja ja Herr Arbi. So im Sinn „ich bin kein Rassist aber…“. Meine Frau stammt aus der Côte d’Ivoire (oder für Leute wie Sie aus Afrika). Und da ist es für mich persöhnlich ein absolutes No-Go, aus irgendwelchem Kontext auch immer, die N-Bombe zu zünden. Sollte sie die N-Bombe in meiner Anwesenheit zünden…viel Glück. Wer sich in der Geschichte auskennt und so wie sie und ich, sich glücklich schätzen kann nicht Jahrzehntelang unter Arabern/Kolonialherrens Knute gestanden zu haben und die Brisanz des N-Wortes kennt, der sollte ein gewisses Niveau haben und gross genug sein, nicht mal für Ironie ein solches Unwort anzustrengen müssen. Aber wenn sogar Giacobbo N-Wort-Witze auf dem SRF reissen kann ohne Konsequenz, dann ist das einzige was ich da reininterpretiere, dass auch sie nichts zu befürchten haben müssen. Deshalb wird heute immer noch/wieder dieses abscheuliche Wort eingesetzt. Und ja ich weiss früher hat man das so gelernt und alle haben dies gesagt. Wer aber modern (von mir aus im Jean-Luc Piccard-Star-Trek-Sinn) durchs Leben stampft, der braucht sowas nicht. Wo waren wir? Ah ja beim sinnlosen Ausgrenzen…

    • P. Camp sagt:

      Ich kann solche Anlässe auch nicht ernst nehmen, da es für die urbanen Szenis einfach hip ist, da mitzumachen. Noch erbärmlicher ist es, wenn dann Künstler sich hier diese Plattform für ihre Selbstdarstellung nützen unter dem Deckmantel, sie würden sich engagieren.

    • Henriette sagt:

      Eine Weltanschauung, welche von provinzieller Engstirnigkeit und dörflicher Abschottung geprägt ist, hat auf Dauer keine Überlebenschance, weil Trends und Moden dauernd in Bewegung sind.

      • P. Camp sagt:

        Es geht nicht um dörfliche Abschottung, bleiben Sie bitte bei den Fakten und engstirnig ist es, alles mit sich machen zu lassen nur um allen zu gefallen. Eine solche Weltanschauung hat keine Überlebenschance.

  • Stefan Botroyo sagt:

    Guter Artikel. Nur möchte ich anfügen: Gegen die SVP zu sein ist eben für eine weltoffene Schweiz zu sein. Genau das ist ja der Punkt!

    • tststs sagt:

      Weltoffen, von mir aus, aber überlegt, konsensorientiert, minderheitenberücksichtigend? NEIN!
      Sie halten sich, genau wie wohl die Veranstalter des Anlasses, an einem überklischierten Bild der SVP fest. Sie sehen nur den Zürcher Flügel, und auch hiervon nur die lautesten Hunde; Blocher, Fehr, Mörgeli. Sie sehen nur grenzwertige Initiativen und Plakate voller Schafe.
      Die ganzen Gemeindepolitiker (und ja, in der Exekutiven wird das Parteibüechli zur Nebensache), die Mitarbeit in den Kommissionen, die Gegenstimme, die auch mal zur Einsicht führen kann, wird nicht gesehen! Und ist es nicht gerade dieses Parteiblindheit, die man den SVPlern nicht zu gerne vorwirft?
      Und deshalb kann ich die Kritik am Titel des Anlasses durchaus verstehen…

  • Martin Bolliger sagt:

    „SVP, SVP, SVP“… gibt’s noch weitere Argumente gegen die Masseneinwanderungsinitiative? Die Zuwanderung zu begrenzen ist a priori nicht fremdenfeindlich, jedes Land (inklusive der EU selber!) beschränkt die Migration auf irgendeine Art und Weise. Der Sonderfall ist aktuell die Schweiz, welche die Zuwanderung nicht begrenzt, obwohl sie kein EU Mitglied ist! Die linke Opposition ist doch scheinheilig, droht die SP doch die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien abzulehnen, um den Mitteparteien sozialistische Zugeständnisse abzuringen. Egal woher die Initiative kommt (und sie ist weniger radikal als die linke Ecopop!): bitte, liebe Linkswähler, überlegt sachlich wo Ihr steht und überwindet endlich die Anti-SVP-Blocher Schockstarre.

    • Adam Gretener sagt:

      Die von Eugenik triefende Ecopop-Initiative soll links sein…. Ja klar.

      • Fritz Blasimann sagt:

        kommt aber trozdem von Links. Auch wenns dem hippen Touricumler nicht in den kram passt. Ausserhalb der Stadtgrenzen gibt es noch Linke die die Realität kennen und nicht von einem Märchen träumen.

  • Eidgenosse sagt:

    Zum Glück sind wir immer noch eine Eidgenossenschaft und keine Eidkameradschaft!
    .
    Darum entspricht eine offene und sozial (nicht zu verwechseln mit sozialistisch) orientierte Gesellschaft dem schweizer Naturell mehr als einer primär egoistischen Pfründewirtschaft oft durchsetzt mit einer üblen Doppelmoral, wie es einer lautstarken Minderheit im Land vorschwebt.
    .
    Hätte der visionärste Schweizer aller Zeiten – General Guillaume-Henri Dufour beim Sonderbundskrieg so gehandelt, wie gewisse Rechtbürgerliche mit Aufständischen umgehen würden, dann gäbe es die Schweiz gar nicht.
    Er hat bewusst nicht die tödlichste Munition eingesetzt, damit man nachher verhandeln kann und die Schweiz nicht vom Hass zersetzt wird und es gar nie zum Bundesstaat gekommen wäre, sondern als Staatenbund irgendwann zerbröselt wäre.
    .
    Lassen wir uns von den falschen Propheten nicht den genossenschaftlichen Geist der Eidgenossenschaft zerstören!

  • Eidgenosse sagt:

    Die SVP sollte sich eigentlich freuen über jeden Einwanderer v.a. Ländern wie Serbien. Kenne viele Serben, die finden die SVP toll – so mit harter Linie, ein Hauch von Ueberrasse….das kommt bei vielen Serben sehr gut an.
    .
    Und da die Partei auch am Ueberaltern ist, so braucht sie frisches Blut – dafür eignen sich die Serben am besten, wenn sie schon ihre Träume von einem Grossserbien beerdigen mussten, so können sich vielleicht einige von ihnen noch in Blochers SVP verwirklichen.

    • Adam Gretener sagt:

      Der ist jetzt daneben. Ich weiss ja nicht, mit welchen Serben Sie so verkehren. Die, welche ich kenne, arbeiten auf der Bank, als Zahntechniker, als Eiskockeyspieler oder bei der Versicherung. Und da habe ich über die Jahre weder Grossmannsucht oder Ueberrasse festgestellt. Mag sein, dass das bei den älteren Semestern so ist, wie bei uns ja auch. Aber die Jungen winken nur ab wenn Ihnen einer mit solchen Dingen kommt.

      • Eidgenosse sagt:

        Gretener: So stand es es aber neulich in der Zeitung
        Die Nachwahlbefragung von 2011 hat gezeigt, dass an den letzten eidgenössischen Wahlen fast jeder vierte Befragte mit Migrationshintergrund die SVP wählte.
        .
        Und bei den Serben ist dieser Anteil vermutlich weit überdurschnittlich…so ganz daneben ist diese These leider nicht!

        • Adam Gretener sagt:

          Ok, Sie haben ihre Meinung. Meine Freundin – seit bald 8 Jahren – ist Serbin. Unsere Freunde sind aus Deutschland, England, Amerika, Russland, Spanien, Griechenland und ja, auch Schweizer dabei. Was soll ich mit dem elenden Ausländer-Geschwätz von Leuten, die sich selbst nicht über den eigenen Schatten trauen. Absolut lächerlich. Ich möchte ehrlich gesagt nichts zu tun haben mit Leuten am Stammstisch, die nichts auf die Reihe kriegen und in ihrem elenden, sich selbst bemutternden Selbstmitleid suhlen. Guten Morgen, Chämifäger verlieren ihren Stand nicht wegen den Einwanderern. Sie sind im Kopf einfach zu langsam.

          Da zähle ich lieber auf den Asylanten vor 10 Jahren, durfte tatsächlich nur als Hilfskraft in der Küche arbeiten, heute ist er Stv. Geschäftsleiter mit Hotelfachschulabschluss.

          Da kann mir jeder Stammtischheini mit überzogenem Selbstwertgefühl gestohlen bleiben.

  • Roman Meier sagt:

    Wenn Weltoffenheit zur Folge hat, dass immer mehr Menschen in diesem Land die Natur bedrängen und vielen Pflanzen und Tieren ihren Lebensraum nehmen, dann pfeiffe ich auf diese sogenannte Weltoffenheit. Mir egal, wer versucht dieser gestörten und für unsere Natur bedrohlichen Masseneinwanderung ein Ende zu bereiten. Hauptsache es wird versucht!

    • Rose Liögdahl sagt:

      Herr Meier
      Das mit der Masseneinwanderung ist leider bereits geschehen. Und nicht etwa mit körperlichen Wesen, die über die Landesgrenzen kommen. Es ist die geistige Migration, die über Gedanken, Worte und Taten längst bei uns ist.
      Gesinnungen und Grundhaltungen, die die Tradionen eines Landes prägen, werden (u.a. durch das Internet) schnell, massiv und vor allem unaufhaltsam vermischt, verwässert und letztlich verdrängt.
      Die Welt ist offen, ob wir wollen oder nicht.
      Was man tun kann: Man darf/muss/kann gleichmütig, gelassen und doch standhaft bleiben.
      Ein schönes Spirchwort sagt: „Widerstandslosigkeit ist die stärkste Kraft im Universum“. Also: Wer mit der Zeit geht, wird das beherrschen, was in ihr geschieht. Und auch die Menschen, die sich darin aufhalten…

    • Klaro!
      Und die wahren Naturschützer sitzen in der $VP!??
      Kenne keine Partei, die sich soooo foutiert um Natur, Landschaft und Tiere (+ deren Haltung) wie unsere rechtsnationalen
      „All-is-one“-Verdränger. DEREN Gott heisst Mammon und es ist kein Ende dieses Glaubens in Sicht. Ausserdem hört Ihre geliebte Natur ausserhalb vom Rafzerfeld NICHT auf und ist durchaus International! Ist Ihnen aber wohl auch egal? Weiterträumen….

  • Fabian Leuenberger sagt:

    Manchmal hatte ich den Eindruck, dass einige der Acts für den Anlass instrumentalisiert wurden, ohne dass ihnen wirklich klar war, worum es bei der Veranstaltung „gegen die SVP“ überhaupt ging, vor allem bei der jungen Luzerner-Fraktion. Gegen die böse SVP zu sein ist bestimmt trendy und sichert Medienpräsenz und Anerkennung beim am Staatstropf hängenden urbanen Kulturmillieu. Ob sich die Jungs aber Gedanken gemacht haben, dass sie sich mit dem Konzert auch in den Dienst von Economiesuisse, neoliberalen Globalisierungs-Fanatikern und Zentralisierungs-Utopisten gestellt haben, wage ich zu bezweifeln. Eine so differenzierte Frage, wie die zukünftige Gestaltung der Einwanderungspolitik, mit dem billigen Slogan „Rap gegen SVP“ abzuhandeln, unterbietet in Bezug auf den Populismus sogar die SVP.

    • Adam Gretener sagt:

      Also Steff la Cheffe weiss ganz genau was sie tut.

      Aber Sie sind mir ein perfektes Beispiel für einen perfiden Umgang mit der einen Argumentation. Vor nicht allzu lange Zeit haben Leute wie Sie auf die Wipe-Out-WEF und Occupy von oben runtergeschaut und verhöhnt. Nun aber, wenn es eurer Initiative nützen würde, dann kümmert ihr euch plötzlich um die Globalisierung, die Natur und die Ausgesteuerten.

      Ganz plötzlich ein Meinungsumschwung um 180 Grad. Und genau darum lässt sich mit der SVP kein Staat machen und wir lassen sie nicht recht mitspielen.

      • Fabian Leuenberger sagt:

        Lieber Herr Gretener, da wissen Sie mehr über mich als ich selbst. Aber was Sie vielleicht nicht wissen: Die Welt ist nicht einfach nur schwarz und weiss, es gibt nicht nur gut und böse und man kann sie nicht einfach in hohle Parolen und Slogans packen. Leider bestätigt sich immer wieder, dass die sogenannt weltoffenen Milieus in Ihrer Überheblichkeit die gleichen Verhaltensmuster an den Tag legen, wie sie sie Andersdenkenden unterstellen. Mit dem Unterschied, dass sie sich dazu noch als bessere Menschen sehen. Ihre harsche Reaktion ist der beste Beweis dafür. Nun ja, dieses Thema hat eine differenziertere Debatte jenseits irgendwelcher ideologischer Dogmen verdient. Die Veranstaltung hat den gegenteiligen Ansatz gewählt und dabei das Zielpublikum nicht wirklich ernst genommen. Meiner Meinung nach war das eine verpasste Chance.

        • Adam Gretener sagt:

          Uf, ich komme auch gerade von meiner Schicht bei Mike Shiva. Harsch? Sie kennen mich nicht, das war freundlich aufmunternd.

          Also Parolen kann ich in meinem Post keine erkennen. Auch keine Slogans.

          Aber beantworten Sie mir mal meine Frage: Wie kommt es, dass nun eine Flut von Kommentaren aufschlagen, die uns Ungläubigen plötzlich alle überzeugen möchten, dass ein Ja zur Initiative den CO2 Ausstoss runterbringt, den Regenwald rettet und man könnte sich um die 50+ kümmern. Sogar bringt man es soweit mir Angebote zu unterbreiten, wenn du Ja sagst dann brauchen wir auch kein KKW mehr, imfall.

          Nichtmal im Kindergarten habe ich auf diesem Niveau argumentiert.

          Mag sein, dass ich auch mal harsch wirke. Das kommt davon, weil ich nun schon 20 Jahre lang diesen Dünnschiss aus der rechten Ecke hören muss.

          Punkt. Punkt. Komma. Strich.

          • Fabian Leuenberger sagt:

            Da fragen Sie den Falschen. Ich habe mich zu der Veranstaltung, den linken Inzestlern und dem dümmlichen Slogan geäussert, nicht zur Initiative.

            Anyway, die erwähnten Luzerner Rapper haben das einzig Richtige getan. Sie sind schnell mal dem rührigen älteren Herrn mit der Hornbrille davongelaufen und haben sich im Kaufleuten bei Haftbefehl weiter amüsiert. Die Party geht vor.

          • Henriette sagt:

            Herr Leuenberger, wo wir schon bei Inzest sind, was hat die SVP doch gleich vor? Richtig, den Inzest pflegen und dass das ungesund ist, wissen wir nicht erst seit heute. 😉

  • Sie fragen. Wir antworten. El Arbi wundert sich, dass eine Gesellschaft, die sich für mehr Offenheit einsetze, andere, nämlich die SVP ausgrenze. Hätte El Arbi unsere Homepage http://www.goms2014.ch angesehen, wüsste er, dass wir als Zweck nicht „mehr Offenheit“, sondern drei eng definierte Ziele haben: SVP-Abschottungs und Ecopop-Initiative bodigen sowie für die Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien streiten. Offene Schweiz meint eine Schweiz im Gegensatz zur SVP-Schweiz. Die SVP ist der Gegner, den es zu bekämpfen gilt. Und diese Polarisierug funktioniert prächtig: Rund 30% der Schweizer sind für die SVP, der Rest ziemlich klar dagegen. Deshalb hat die SVP seit über 20 Jahren keinen Stadtrat in Zürich, deshalb hat Blocher im bürgerlichen Kanton schon zwei Mal die Ständeratswahl verloren. Was die Zusammensetzung anbelangt, wüsste ich ein paar Leute, die sich bedanken würden, rechnete man sie der Linken zu. Nur weil El Arabi ausschliesslich die Linken kennt und die Bürgerlichen nicht im Zwirn auftreten, heisst das nicht, dass keine da waren. Lustigerweise hatte der Züritipp noch moniert, wir seien so wirtschaftsfreundlich. Fakt ist: GomS sammelt links wie rechts, was nicht allzu schwer ist, da Linke UND Bürgerliche, alle Gewerkschaften UND sämtliche Wirtschaftsverbände einträchtig gegen die SVP-Abschottung stehen. Es geht uns nicht darum, mit SVPlern zu debattieren (Reimann war vom SF eingelanden, nicht von uns), sondern einzig darum, die Abstimmung zu gewinnen und dafür das urbane Potential zu aktivieren. Denn in den Städten, also da, wo man sich Zuwanderung gewohnt ist, hat man weniger Angst und wird deshalb die Initiative versenken. Nun hatte El Arabi erklärt, er müsse neutral sein, er könne nur kritisch über uns schreiben, weil er sonst bei den Kommentaren als Linksextremer geschmäht würde. Ach Gottchen, wäre die Mischpoke, die sich hier austobt für irgendetwas in Zürich repräsentativ, dann hätte die SVP acht Stadträte und Leutenegger würde Stapi. Wird er aber nicht, denn er ist – nebenbei – keineswegs ein „gemässigter Liberaler“ sondern – wie das NZZ-Rating zeigt – der rechteste Nationalrat neben den SVPlern. Völlig absurd ist der Vorwurf, “das Problem an solchen Anlässen ist, dass keine Diskussion stattfindet.“ Hallo, das war keine Debattenveranstaltung, sondern ein Konzert gegen diese Initiative! Eines, das mit ästhetischen Mitteln eine klare Linie zieht: Hier die moderne, weltoffene, städtische Schweiz, da die vernagelte SVP-Schweiz, die man an der Urne in die Schranken weisen kann.

    • Adam Gretener sagt:

      Word.

      • Dragonaise sagt:

        Es gibt zwar nur 30% SVPler, trotzdem kann die SVP in Abstimmungen jeweils auch noch zusätzlich bis zu 40-50% nicht-SVPler für eine Sache gewinnen. Die Domäne und die Haltung der SVP ist weder sexy, prestigeträchtig noch elegant – die SVP übernimmt sozusagen die politische Drecksarbeit, um die sich niemand kümmern will aber dann doch von so vielen gutgeheissen wird.

        Ich habe nichts dagegen, dass mir Zugewanderte im McDonalds das Bigmacmenü servieren. Aber dem, der wiederholt behauptet, es kämen nur hochqualifizierte Arbeitskräfte, gehört kräftig die Visage poliert. Und dieser lügt nicht nur zu diesem Thema.

        • Réda El Arbi sagt:

          Oder sie arbeitet mit Angst, Feigheit und den einfachsten Schuldzuweisungen, ohne Lösungen zu bringen.

          • Dragonaise sagt:

            Es kann alles passieren, wenn man selber auch keine Lösungen bringt und einfach Augen und Ohren verschliesst. Wie ich sagte, es ist ja für den guten Ruf besser, gewisse Probleme einfach nicht anzusprechen und sich dann darüber zu beklagen, wenn es sonst jemand macht und eine Lösung präsentiert, mit der man nicht einverstanden ist und die ja sowieso von keinem zurechnungsfähigen Menschen stammen kann.
            Ich hätte z. B. einen Vorschlag zum Ausbau der flankierenden Massnahmen, die ja zu Vereinbarkeit zwischen Zuwanderung und KEIN Lohndumping führen: Zu den monatlichen 500 neuen Stellen beim Bund einfach nochmals 500 weitere neue Stellen pro Monat, für flankierende Kontrolleure.

    • Réda El Arbi sagt:

      Nun ja, ich hab doch mit Einigen gesprochen, da war kein Liberaler, ich schwör.

      Was mich aber jetzt noch mehr nervt, lieber Thomas, ist, dass du dir offenbar die SVP-Geisteshaltung von „Wir“ und „die Anderen“ zu eigen gemacht hast. Es geht nicht mehr um eine gemeinsame Schweiz, sondern um einen „Sieg über die Kräfte des Bösen“. Das ist einfach nur blöd. Das ist genau die SVP-Logik der Ausgrenzung. Es geht nicht um Sieg oder Niederlage, es geht um eine gemeinsame Gestaltung der Schweiz. Sie soll offen sein, modern und sie soll allen ein Zuhause bieten. Dazu sind konstruktive Auseinandersetzungen und nicht die Verteufelung des Gegners notwendig. Und das sag ICH, als ausgewiesener Gegner der engstirnigen Geisteshaltung vieler SVP-Leute. Nur, die Tonalität in vielen der Gespräche gestern hatte etwas pubertäres Anti-Irgendwas, was gut zu den üblichen 1. August- oder wahlweise 1. Mai-Randalierer gepasst hätte.

      Man kann seine Anliegen durchaus mit Argumenten, Ironie und Schalk umsetzen, ohne sich billiger Feindbilder bedienen zu müssen.

      • Harald Hefti sagt:

        El Arbi, Sie sprechen mir aus dem Herzen. Diese ständigen linken „Anti-Irgendwas-Anlässe“ sind so etwas von pubertär. Wie das Kanninchen, das nur auf die Schlange schaut. Haben Sie je einen rechtsbürgerlichen „Anti-SP-Anlass“ gesehen? Na also! Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein täte gut.

        • Réda El Arbi sagt:

          Nun ja, bei der Rechten ist grundsätzlich eine „NEIN“-Politik zu spüren, da müssen nicht extra Anlässe dazu organisiert werden. Aber Sie haben recht, wenn sie anmerken, dass so keine konstruktive Politik möglich ist.

          • L. Efty sagt:

            Was mich bei der Diskussion um die beiden Einwanderungsinitiativen erstaunt, ist, dass es allen, die sich selber als links bezeichnen, sonnenklar ist, dass beide Initiativen abgelehnt gehören. So auch El Arbi. Ja, nicht einmal der Umstand, dass Anlässe, wie derjenige, über den berichtet wird, von Wirtschaftsverbänden und Neoliberalen unterstützt wird (auch wenn dann keiner auftaucht …) bietet offenbar keinen Anlass, um die eigene Meinung zu hinterfragen. Was genau ist weltoffen am Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU? Die EU ist gegen aussen doch eine Festung! Hat sich je mal einer von uns Linken überlegt, dass es, solange die Bilateralen in Kraft sind, faktisch keine legale Möglichkeit gibt für Nicht-Europäer in die Schweiz zu kommen? Zum Beispiel, um zu arbeiten? Das ist doch das pure Gegenteil von weltoffen! Dann: in der Entwicklungszusammenarbeit sehen wir den Brain-Drain immer klar und deutlich und kämpfen dagegen an. Innerhalb der EU ist derselbe Brain-Drain plötzlich kein Problem mehr? Denkt ihr, die Menschen in Deutschland freuen sich darüber, dass sie einen Grossteil unserer MedizinerInnen ausbilden dürfen? Und die ÄrztInnen aus Polen dann die fehlenden ÄrztInnen in Deutschland ersetzen? Wie kann man als Linker für diese unsoziale Rumschieberei von „Humankapital“ sein? Natürlich sind die Wirtschaftsverbände für diese Personenfreizügigkeit und schauen, dass dieser Teil des Binnenmarkts läuft wie geschmiert! Sobald es aber darum geht, den Gütermarkt abzuschotten, sind dieselben Firmen ganz vorne dabei bei der Marktabschottung. Und jetzt soll ich bei dieser Profitmaximierung als Linker brav mitmachen, bloss weil auf der einen der beiden Initiativen SVP drauf steht? Am profansten finde ich das Argument, dass wir aufgrund unserer Alterspyramide darauf angewiesen sind, ArbeiterInnen in unser Gesundheitssystem zu schleusen, damit diese uns dann bitteschön pflegen, wenn wir alt sind. Diese EU-Länder weisen aber dieselbe Altersstruktur ihrer Bevölkerung auf und wären ebenfalls auf diese Menschen angewiesen, um ihre Eltern dannzumal zu pflegen. Aber wir können es uns halt leisten, ätsch? Was hat das genau mit Solidarität und weltoffenheit zu tun? Ist das nicht einfach Egoismus pur?

      • Martin Frey sagt:

        Th. Haemmerli (mit „ae“) bekräftigt mit jedem Wort die gutgemeinte Kritik von Réda El Arbi. Sein Statement trieft von Selbstgefälligkeit sowie Engstirnigkeit und übertrifft mit seiner pauschal ablehnenden, undifferenzierten „wir gegen den Rest der Welt“-Haltung jegliche Klischees. Denn nur simpel gestrickte Leute egal welcher Provenienz schauen zuerst auf den Absender und haben dann, sozusagen als politische Version des Pawlow’schen Reflexes, eine voraussehbar pauschale Meinung.
        So aber ist davon auszugehen, dass die paar unpolitischen jungen Homeys (Zitat Réda El Arbi) als einzige den wahren Kern der Veranstaltung erkannten…

    • Andrea sagt:

      Unter diesem Aspekt dann ein voller Erfolg. Inhaltlich diskutiert man wohl an anderer Stelle, also hier eher ein PR-event für die gute Sache.

    • Lukas Aeschbacher sagt:

      Das Ziel des Anlasses war es also, Leute dafür zu gewinnen, dass sie „Nein“ zur SVP-Initiative stimmen? Also denken Sie, dass Leute, die nicht stimmen wollten oder sich bereits für „Ja“ entschieden hatten, einen Anlass namens „Rap vs SVP“ besuchen würden, sich ein paar Auftritte anhören würden und danach mit dem Vorsatz „Nein“ zu stimmen nach Hause gingen? Echt jetzt?

      • Adam Gretener sagt:

        Aeschbacher: Jetzt stellen Sie sich aber dümmer als SIe sind. Motivation zur Wahl, Überzeugungsarbeit für Noch-Nicht-Interessierte und Mobilisierung.

  • Marcel Claudio sagt:

    In 15-25 Jahren werden sich dann die JA-Stimmer unter den Jugendlichen in den Hintern beissen – es gibt heute rund 1.65 Mio Kinder und Jugendliche zwischen 0-19 Jahren in der Schweiz und rund 1.5 Mio Alte. Gemäss dem mittleren Bevölkerungsentwicklungsszenario des BfS wird es im Jahre 2040 immer noch etwa 1.65 Mio Jugendliche geben – aber die Alten über 65 werden auf rund 2.4 Mio ansteigen – da wir mit der Babyboomerphase der 60er Jahre einen signifikanten Ueberschuss der heute über 40jährigen haben und die schweizer Frauen viel zu wenig Kinder machen – 1.42 Stück pro Frau – selbst die Ausländerinnen machen nur 1.92 – nötig wären aber 2.1 Kinder pro Frau um eine Bevölkerung stabil zu behalten und wir haben jetzt schone eine Urnenform, wenn man die Bevölkerungsalterstruktur graphisch darstellt (in Entwicklungsländern hat es meist eine Pyramidenform – gesund wäre ein Säulenform – und eine Bevölkerung mit einer Urnenform ist mittel- bis langfristig dem Untergang geweiht) – China hat übrigens mittlerweile auch eine Urnenform — darum wurde die Ein-Kind-Politik neulich wieder gelockert – die Kommunisten dort denken wenigstens noch in die Zukunft, nicht so wie unsere rechtsbürgerlichen vergangenheitsorientierten!
    .
    Wer für eine vergreiste Schweiz mit trüben Zukunftsaussichten ist, der stimme Ja im Februar. Zombieland ist coming sooner than you might think!

    • Stan Felber sagt:

      Im Gegenteil, eine solche Zukunftsaussicht ist gut! Die Jugend heute hat ja das Problem, dass sie keine Jobs bekommt, weil die Wirtschaft ihnen vorwirft, sie hätten keine Erfahrung (und statt in Ausbildung zu inverstieren lieber billigere Ausländer einstellt). In 20 Jahren, wenn der Pool an Arbeitskräften durch Übergreisung und keine Einwanderung massiv kleiner ist, wird die Wirtschaft gezwungen sein, wieder Jugendliche einzustellen und auszubilden. Und weil Arbeitskräfte Mangelware sein werden, werden die Löhne massiv steigen (dafür die Renten massiv fallen).

      • Henriette sagt:

        Das ist so leider nicht real, die schweizerische Jugend könnte sich heute schon massiv bilden und somit dann die besten Posten bei eigener hoher Qualifikation besetzen, das machen sie aber nicht. Ist die Schweizer Jugend einfach zu faul und bequem? Jedenfalls hat die Schweiz eine extrem niedrige Matura- und Studentenquote. Wäre die schweizer Jugend hinreichend bildungsinteressiert und gebildet, bräuchte es schon von daher weit weniger geeigneter Zuwanderung in den Toppositionen. Somit sollte man erst mal an der Wurzel des Problems ansetzen, anstatt sich rigoros abzuschotten und im Mittelmass zu versinken.

        • Marcel Claudio sagt:

          Henriette: Wir haben ja auch das duale Bildungssystem – d.h. wir haben viel mehr gut ausgebildete Praktiker als in anderen Ländern – schauen Sie doch in die USA – die haben haufenweise teuer ausgebildete Akademiker, die dann im Fastfood jobben müssen um ihre Student Loans abzustottern, weil sie sonst keine Stelle finden – oder all die deutschen Akademiker, die als Praktikanten billigst abgespeist werden….da sind wir doch vergleichsweise noch sehr gut dran.
          Dass soviele Ausländer in Toppositionen sind, liegt doch eher am internationalen spätkapitalistischen Filz denn an unserer Jugend – es gibt auch viele ehrgeizige Junge in der CH, neben zugegebenermassen auch ein paar Wohlstandsdegenerierten.

  • carlito rivas sagt:

    Dieser Balthasar Glättli scheint also ziemlich mediengeil zu sein. Wo der überall aufkreuzt. An jeder hinterletzten Hundsverlochete ist der anzutreffen, wenn man seine Spur mal medial verfolgt. Der hat offenbar viel Zeit oder geht einfach sehr gerne aus und zeigt sein Gesicht. Finde ich nicht gut. Als Politiker sollte er wohl eher durch Taten brillieren und nicht durch Maximalpräsenz an jedem Anlass, der irgenwo stattfindet.

  • Ursula Wyss sagt:

    wer will schon an eine Schwarz-Block-Party? Bei denen geht es sowieso nur um Gewalt!

    • Eidgenosse sagt:

      Wyss: Ihrer Logik folgend darf man von jetzt an auch jeden SVP-Puurzmorge als Neonaziveranstaltung bezeichnen, bei der es sowieso nur um die Diffarmierung von Minderheiten geht.
      .
      Ja Frau Wyss es lebt sich wirklich einfach in einer so leicht gestrickten Welt wie der Ihrigen!!!
      Ein Hoch auf die einfacheren Gemüter unter uns!

    • Adam Gretener sagt:

      Ich! Bei zu viel Kuscheln wird mir immer ganz schwummrig.

  • Markus Schneider sagt:

    Scheiss gegen Linke. Rap ist doch eh auch Scheisse. Und ganz bestimmt nicht links.

  • Peter Vogt sagt:

    Man wundert sich, wieso wohl kein Vertreter aus dem bürgerlichen Lager an dieser „Party“ vertreten war. Nun, wer will schon bei einer Veranstaltung gesehen werden, deren Vertreter Andersdenkende ausgrenzt und scheinheilig von einer offenen und modernen Schweiz sprechen. Ein Wiederspruch der nicht grösser sein könnte, aber so sind sie halt, diese Linken…
    Ausser vielleicht Bathasar Glättli, den ich sehr schätze, obwohl ich seine politische Meinung nicht vertreten kann.

    • Flo sagt:

      ja, so sind halt diese Linken. genau. Und um das, was sie mit „…“ abgekürzt haben zu ergänzen: ihre Rechten auch. Nur wissen wir das ja alle zur genüge, deshalb sind wir forh, wenn her El Arbi uns sagt, dass „diese Linken“ auch mal so sein können, wie ihre Rechten.

  • kinda sagt:

    Bei der Zicke Steffi la scheff wäre ich mal rüber ins el lokal damit ich diese heulboje nicht miterleben muss. Aber bei SKOR wäre ich wiederum gerne dabei gewesen. 🙂

    • Adam Gretener sagt:

      Vor solche Frauen fürchten sich eben gewisse Männer. Da gehen die lieber mal ins El Lokal sich Mut ansaufen. Im El Lokal läuft man ja nicht gefahr einer Frau über den Weg zu laufen.

      • Flo sagt:

        halbrichtig: Im El Lokal hat es Frauen, nur braucht man keine Angst zu haben, einer über den Weg zu laufen.

        • Adam Gretener sagt:

          So direkt wollte ich es nicht sagen, Flo. Aber wer mich im Armdrücken schlägt, muss sich auch mein Gespött anhören 😉

    • Josef Meyer sagt:

      SKOR ist auch eine Heulboje „(ich mag überigens beide)“

  • Lukas Aeschbacher sagt:

    Gefällt mir, der Bericht. Und endlich wird mal thematisiert, was mich schon lange an der Politik der CH-Linken stört: Es geht nicht um die Sache sondern gegen die SVP. Das kommt zwar gut an (Populismus), ist aber weder konstruktiv noch zielführend (ausser das Ziel wäre die Abschaffung der SVP).
    .
    Mehr Selbstkritik und Selbstironie würde der Linken gut tun. El Arbi ist diesbezüglich ein Lichtblick.

    • Lukas sagt:

      Da lässt sich trefflich philosophieren, denn ist es nicht logisch konsequent gegen etwas zu sein, was nicht gut für einen selbst und sein Land ist? Wenn die SVP nicht gut ist, ist es logischerweise gut gegen sie zu sein.

      • Réda El Arbi sagt:

        Gegen etwas zu sein, mag moralisch richtig sein, Lösungen bringts meistens nicht. Deshalb mag ich den Namen „Für eine offene und moderne Schweiz“, hab aber Schwierigkeiten mit dem Titel „Rap vs (gegen) SVP“.

        • Lukas sagt:

          Moralisch und für mich sogar logisch richtig. Aber ich sehe es auch so, dass der Titel für den politischen Diskurs wenig hilfreich ist. Selbst mag man etwas als falsch erkannt haben und demnach dagegen sein. In der Demokratie muss man sich aber auch pragmatisch mit diesen falschen Inhalten befassen und ihnen die besseren Argumente entgegenstellen, was bei der SVP zugegeben leicht ist.

          • Adam Gretener sagt:

            Herr Aeschbacher, das ist doch einfach ihre gefärbte Sicht der Dinge. Was hat denn die SVP geschaffen? Und ist es nicht die SVP und ihre Fanboys die tagein tagaus gegen Linke wettern, ohne selbst in die Puschen zu kommen.

            Ihnen hätte ich mehr zugetraut. Geistlich meine ich.

          • Lukas Aeschbacher sagt:

            Herr Gretener, natürlich ist das meine gefärbte Sicht der Dinge. Ich spreche bzw. schreibe ja nur für mich. Und um das klarzustellen: Ich bin weder Mitglied noch Sympathisant der SVP. Schade, dass man gleich in diese Ecke gestellt wird, wenn man sich kritisch zur Linken äussert. Das von Ihnen erwähnte Linken-Bashing halte auch ich für genau so wenig konstruktiv wie ein Anti-SVP-Anlass.
            .
            Meinen Kommentar können Sie um 180 Grad umdrehen (SVP durch SP ersetzen), und ich unterschreibe ihn auch.
            .
            Und übrigens: Wenn ich Sie nicht völlig falsch einschätze, werden wir beide bei der SVP-Initiative gleich abstimmen. 🙂

          • Adam Gretener sagt:

            Lieber Lukas, ich muss ehrlich gestehen, ich habe zwar eine Meinung dazu. Abgestummen habe ich aber noch nicht. Freuen Sie sich nicht zu früh. Ich schwanke zwischen Realipolitik und Polemik. Sie sehe das wahrscheinlich verquer, ich richtig. Sie wissen schon 🙂

      • Lukas Aeschbacher sagt:

        Es gibt den kontraproduktiven Aspekt: Indem man die SVP in den Mittelpunkt des politischen Schaffens rückt, gewinnt sie unnötig viel an Aufmerksamkeit und Wichtigkeit.
        .
        Noch ein kontraproduktiver Aspekt: Durch Fokussieren auf die SVP verliert die Linke den Überblick (und sowieso den Fokus) auf die eigentlichen Sachthemen.
        .
        Der Sinnhaftigkeitsaspekt: Was ist wohl sinnvoller: Sach- oder Parteipolitik? Für mich ganz klar Sachpolitik – und zwar über jegliche Parteien hinweg (die könnte man von mir aus gerne allesamt abschaffen). Parteipolitik dient allenfalls der Unterhaltung.
        .
        Ein philosophischer Aspekt: Sonnenbrand ist nicht gut. Ist es deshalb „logischerweise“ gut, gegen die Sonne sein? 😉
        .
        Und last but not least: Was wäre mit der Abschaffung der SVP erreicht? Möchtest Du ein Einparteiensystem oder allenfalls ein paar gleichgeschaltete Alibiparteien? Ich finde, Wettbewerb ist auch in der Politik erforderlich.

        • Adam Gretener sagt:

          Herr Aeschbacher, wenn ich nur schon hören muss. Einparteiensystem, gleichgeschaltet. Es ist doch die SVP, die genau diese Ziele anpeilt. 50+ und geschlossende Parteilinien. Da wird man – oder die ganze Sektion – ausgeschafft, weil die Meinung dem Heiland nicht passte.

          Selbstrefelktion, Herr Aeschbacher, Selbstreflektion.

          • Lukas Aeschbacher sagt:

            Nur ganz kurze Selbstrelfexion, Herr Gretener (die Familie schreit nach mir): Ich möchte auch nicht die SVP als Einheitspartei, gar keine Einheitspaartei. Ich habe nie gesagt, dass die SVP gut oder besser als eine andere Partei sei.

        • Rappenrap sagt:

          Wettbewerb echter Parteien ja, aber nicht solcher Scheingefechtsvereinigungen, die Wasser fürs Volk predigen (der einzige Volksaspekt dieser Partei) und selbst mit ihrer Klientel nur Wein saufen.

    • Flo sagt:

      ihren Beitrag find ich lustig. Sich über „die Linken“ beschweren, die nur gegen SVP sind. Quasi wie die Secondos in der SVP, die sich über Einwanderung aufregen 🙂
      Der Vorschlag mit der Abschaffung der SVP ist glaub ich neu oder? Haben sie das erfunden?
      Ich finde das tönt noch interessant, würde aber ein änderungsvorschlag anbringen. „Ausschaffung des braunen Haufens in der SVP“ fänd ich besser, die brauchbaren SVP-ler dürften dann bleiben.

      • Lukas Aeschbacher sagt:

        Ich hätte in ganz ähnlicher Weise über Rechte schreiben können, die gegen Vorlagen sind, nur weil diese von der SP stammen. Im Artikel ging’s aber nunmal um die Linke.

        Ich schrieb nichts von einem Vorschlag zur Abschaffung der SVP. Sie verstehen schon die Bedeutung von Formulierungen im Konjunktiv, oder? Vielleicht lesen Sie den betreffenden Satz noch einmal.

  • Fredi Feuz sagt:

    Ich habe den Griffel für ein kräftiges JA schon lange bereit.

  • Hansjürg sagt:

    Rap, hi-hi, ja Rapper, ha-ha, HA-HA, echt Rapper, gröll.

    • Adam Gretener sagt:

      Super. Die geistige Speerspitze der Partei meldet sich zu Wort.

      • Irene feldmann sagt:

        🙂

        • Rüdiger sagt:

          Vielleicht kennt er richtigen Sozialkrtischen Rap nicht wie Immortal Technique. Steff la Bosseuse kann dagegen einpacken. Immortal Technique rappt nicht nur über eine bessere Welt. Er setzt auch einen grossen Teil seines Vermögens ein um zb. Kinderheime zu bauen. Da kommt das Modi von Bern und all die Greises und Konsorte schlecht weg. Aber es ist auch einfacher den Mahnfinger zu erheben als etwas einschneidendes zu tun (einschneidend auch für das eigene Portemonnaie wie im Fall von Immoratal Technique). Aller anderer Rap und deren Protagonisten wirken dagegen wie Casting-Show-Acts (Konzept pur auf Abzocke getrimmt)…

  • Sarah sagt:

    Und wieweit her ist es mit dem urschweizerischen Demokratieverständnis bei der SVP? Wer ist der Oberschwänzer bei Abstimmungen? Ob Du wirklich richtig liegst, erfährst Du auf der folgenden Seite: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Er-schwaenzt-die-meisten-Abstimmungen-15604706

  • Egon sagt:

    Diese Rapper würden wohl an jedem Anlass auftreten. Man macht ja auch bei banaler TV-Werbung mit. Und viele Musiker aus der Welt der modernen Musik sind absolut konservativ gepolt. Auch wenn man da und wann an einem Anlass selber gratis auftritt, geht es schlussendlich um den Bekanntheitsgrad, Aufträge und Geld….

  • Heinz Oberholzer sagt:

    Ich frage mich, wo die Kritik von linker Seite an dem ganzen Wachstumswahn geblieben ist. Nur gegen die SVP zu sein, ist ja noch keine Idee. Seid ihr denn, mal abgesehen von der Initiative, mit der aktuellen Situation einverstanden? Die Wenigen, die profitieren sind doch die Hausbesitzer und Unternehmer. Ich möchte nicht ins Detail gehen, stelle aber leider eine enorme Verschandelung der Landschaft fest und frage mich wo die Lösungsvorschläge der Linken sind. Nur weil die Zuzüger Ausländer sind, ist die Absicht, die Zuwanderung zu regulieren doch nicht ausländerfeindlich. Und nochmals, gegen die SVP zu sein ist noch keine Politik.
    Es gab mal in den 70er 80er Jahren die Idee vom Nullwachstum. Weder von den Grünen, noch von der Linken ist nur ein Hauch dieser Idee zu spüren. Die Linke ist meiner Meinung nach leider total verblödet. Anstatt sich bei solchen Anlässen obercool zu finden, sollte sie sich wirklich mal Gedanken machen und nicht mit Bevormundungsideen sondern mit Lösungen politisieren.

    • Sarah sagt:

      Hahahahahaha und das aus dem SVP-Lager, die extreme Gewinnkonzentrationen bei Unternehmern und Grundeigentümern zu Lasten der Arbeitnehmer erst ermöglichen. Über wessen Verblödung reden wir doch gleich?

      • Heinz Oberholzer sagt:

        Genau über die: SVP. Ich höre nur SVP. SVP. SVP. Wie ein Endlosgebet. Vergesst doch mal die SVP!!! Es geht doch nicht um die SVP. Es geht, in diesem Fall um eine Sache. Ich stimme ja auch nicht gegen jede SP-Initiative nur weil die SP in die EU will.

        • Stillstand Dein Name ist SVP sagt:

          Würde ich auch gerne, wenn man aber sieht, was die SVP Unheilvolles anrichtet, kann man sie zwar als Partei völlig vergessen, leider aber noch nicht aufgrund der ständigen Hiobsmeldungen aus ihrem Lager im Alltag.

      • Mike sagt:

        Ist doch sowieso ein bizarres Phänomen, dass der Grossteil der SVP Wähler aus denjenigen bildungsfernen Schichten stammt, die neben den Ausländern am meisten unter der SVP Politik zu leiden hat.

      • Heinz Oberholzer sagt:

        Ich bin nicht aus dem SVP-Lager!!! Nur weil ich Zweifel an der Zuwanderungs- und Wachsttumsphilosphie habe, muss ich doch nicht automatisch zur SVP gehören. Aber genau das ist es, was ich immer wieder feststellen muss, dass man Nullkommaplötzlich den SPV-Stempel aufgedrückt bekommt. Das nenne ich die Verblödung der Linken. Die machen es sich zu einfach, die sind zu vollgefressen, alle Energie ist im Magen, das Hirn hat Ferien.

        • Stillstand Dein Name ist SVP sagt:

          Sie verwechseln da etwas, während die Linken relativ schlank bleiben, weil das Hirn intensiv arbeitet, wachsen die satten Bäuche der Rechten aufgrund Hirnnichtgebrauchs über den Eiger hinaus.

          • Lukas Aeschbacher sagt:

            Die angeblich intensive Hirnarbeit der Linken führt im Kontext der Immigration leider kaum zu brauchbaren Ergebnissen. Scheint wie bei einem starken Motor zu sein, der wegen suboptimalem Getriebe und Pneus die Kraft nicht auf den Boden bringt.

    • Friedrich Meier sagt:

      Herr Oberholzer, die Zuwanderung ist bereits jetzt zum Grossteil gesteuert und zwar von der Wirtschaft. Und das wird sich auch mit der nächsten SVP-Initiative nicht ändern. Jeder, der auch nur ein bisschen seine Augen öffnet und seinen Verstand einsetzt sollte sehen, dass man sich in der Schweiz nicht einfach abschotten kann. Die Schweiz ist angewiesen auf die Zuwanderung, denn die Wirtschaft braucht sie. Will man etwas dagegen tun bringt es nichts wenn man von der Wirtschaft gesteuerte Kontingente einführt, sondern man müsste die Wirtschaft aus dem Land vertreiben. Das würde aber gleichzeitig ein extremen Wohlstandsverlust bedeuten und auch jede Menge arbeitslose Schweizer Bürger mit sich bringen und ist damit keine Alternative. Der Schweiz geht es gut mit dem aktuellen System und das Land hat die Krise nahezu unbeschadet überstanden und die PFZ ist einer der Gründe dafür. Es heisst nun eher, dass man die Infrastruktur an den Wandel anpasst und vor allen Dingen das man aufhört so provinziell zu denken und endlich Grossstädtisch und in Zürich anfängt in die Höhe zu bauen um den Wohnraum zu schaffen. Die Zersiedlung ist hausgemacht und nicht die Schuld der Zuwanderer.

    • Marcel sagt:

      Nun ja es gibt ja eine Linke und Grüne Antwort darauf., die Ecopop-Initiative.

      • Malthus sagt:

        Das ist die braune Antwort im grünen Gewand. Das Überbevölkerungsproblem in der Welt damit zu lösen, in der Schweiz die Grenzen zu schliessen, ist einfach nur dumm… oder eventuell noch heimlifeiss.

    • Daniel Fäh sagt:

      Sie haben nicht Unrecht… Die Linke versäumt es, sachliche Argumente zu liefern und die Probleme anzusprechen. Nur weil diese von der SVP mit Fremdenfeindlichkeit, zusammenhangslos und mit fehlender Weitsicht bewirtschaftet werden, auf der Grundlage einer nicht dem Allgemeinwohl dienenden Motivation, heisst dies ja nicht, dass sie nicht existieren würden…
      Anstatt die Probleme einer schleichenden Überbevölkerung anzusprechen und Lösungen (via Raumplanung, austrocknen lassen der Steueroasen) vorzuschlagen, kommt der Anti-SVP-Reflex. Dasselbe gilt auch für den Strukturwandel; d.h. die Herkunftsländer verlieren ihre Fachkräfte, während bei uns die Jobs, welche ein eher niedrigeres Bildungsniveau erfordern, einfach ausgelagert werden.
      Meiner Meinung nach fehlt in der Schweiz eine pragmatische Linke…
      Ich hoffe, ich konnte meine Sicht einigermassen verständlich darlegen, weitere Beispiele gäbe es noch zu Genüge…

      mit freundlichen Grüssen

      ein Linker

      • Adam Gretener sagt:

        Lieber Herr Fäh

        Es ist so wie Sie sagen.

        Nur meine persönliche Erfahrung mit politischer Arbeit und der SVP sind eben diese. Mit einem sachlichen Gespräch klappt es höchst selten. Man wird niedergeschrieen. Es wird lächerlich gemacht, denunziert und gemobbt.

        Und seit der Rest der Schweiz eben auf die Hinterbeine steht, wurde die SVP auch zurückgebunden.
        Traurig aber wahr.

        Lesen Sie doch mal hier auf dem Tagi wie orgechstriert und perfid gezielt Unwahrheiten reingepresst werden? Unerträglich. Und genau diese politischen Mike Shivas möchten sich dann die Medaille der Demokratie um den Hals hängen.

        Ohne SVP waren wir ein vorbildliches, politisches Land. Seit diese Schreihälse auf der Bühne sind, verkommt das ganze zu einem Kindergarten.

        • Daniel Fäh sagt:

          Lieber Herr Gretener

          Da haben Sie natürlich Recht.
          Ein Gespräch mit einem durchschnittlichen SVP-Anhänger offenbart jedes Mal die Abgründe bzgl. Intelligenz, Bildung, eigenständigem Denken oder sozialem Gewisse – wobei man einen Menschen aufgrund der ersten vier Punkte nicht verurteilen kann (den Inhalt hingegen schon), was nicht heissen mag, dass man ihnen ihre „Dummheit“ vorenthalten muss.
          Ich glaube indess nicht, dass diese Personen die Zielgruppe definieren, sondern, dass diese aus Unentschlossenen oder solchen, die sich der Politik gegenüber abstinent zeigen, begründet wird. Da es zudem unter den SVP-Politikern sicherlich gescheite („Rattenfänger“) gibt, ist es zusätzlich gefährlich die Probleme zu verschweigen, da diese meist resolut ausgenutzt werden und man seine eigene Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzt. Man kann eigentlich nichts weiter tun, als die Probleme beschreiben, die Ursachen ergründen, Lösungen präsentieren und die Ansätze der „Zerstörer“ widerlegen / die Konsequenzen deren Handelns aufzeigen und falls dann das Geschrei und die Beleidigungen losgehen sollte, das ganze mit Sarkasmus und Zynismus würzen (tut auch der Seele gut 😉 )…

          In extremen Fällen, verliere ich aber auch ab und an die Contenance wenn z.B. wieder einer über die „Gschtudierten“ wettert, gehe ich manchmal auch ein wenig weiter und erzähle ihm genau das, was er nicht hören will, selbst wenn ich eigentlich nicht hinter den getätigten Aussagen stehen kann, nur um seinen Kopf rot anlaufen zu sehen – nobody is perfect…

          Meinen Sie die Leserkommentare? Die sind wahrlich eine Zumutung und an Ignoranz, Selbstüberschätzung nicht zu überbieten (zumindest auf den ersten „Blick“)…

          Es wäre wunderbar, wenn man mit den vernünftigen Bürgerlichen diskutieren könnte, ohne dass daneben der „degenerierte“ braune Bruder stehen würde ;)…

          • Adam Gretener sagt:

            Lieber Herr Fäh

            Es liegt leider am minderen Selbstwertgefühl dieser Wald-und-Wiesen-Bürgerlichen. Gegen die EU, gegen die Uni, gegen die Studierten, gegen Politiker, einfach gegen alles. Das schlägt mir manchmal aufs Gemüt.

            Verstehen Sie mich nicht falsch, bin so überhaupt kein Wollsocken-Linker wie man sich so einen in den 70ern vorstellte. Man kann mit mir durchaus über die Problematik/Chance Einwanderung hart diskutieren. Aber nicht so mit Maximalforderungen und Isolation. Das ist doch irre.

            Oft habe ich gar keine Zeit oder Lust zu kommentieren. Wenn ich aber lese, was da alles für Gülle steht, kann ich das nicht unwiedersprochen lassen.

          • Daniel Fäh sagt:

            Lieber Herr Gretener

            Eher wie Jim Morrison? 😉
            Sehe ich genau so; Probleme sollten diskutiert werden, aber bitte sehr mit Verstand (Ursachen, Ausmass, Konsequenzen, Chancen, etc,) aufgrund einer dem Allgemeinwohl dienenden Motivation – am besten wäre jedoch, wenn man die Kommentarfunktion endlich deaktivieren würde, um diesen „Wutbürgern“ die Plattform zu nehmen. Ich weiss dann gar nicht, was ich trauriger finden soll; die Motivation, die Ahnungslosigkeit oder die schlichte „Dummheit“ die man da mitbekommt. Natürlich trifft dies teilweise auch auf Sympathisanten anderer Parteien zu, doch niemals in dieser Homogenität und v.a. viel eher durchtränkt mit Naivität (die Sozialen wie die Liberalen). Nun ja, dies ist wohl das Resultat, wenn man glaubt, Geschichtsbücher seien dazu da, mit Mythen ersetzt zu werden…

      • Heinz Oberholzer sagt:

        Daniel Fäh, sie sprechen mir aus dem Herzen.
        Ja, absolut einverstanden: eine pragmatische undogmatische, unideologische Linke brauchen wir!
        Keine Gesinnungsgenossen, sondern Menschen mit konstruktiven Ideen.
        Mit dem Anti-SVP-Reflex geht soviel Energie verloren. Die SVP hat die Aufmerksamkeit gar nicht verdient.

        • Daniel Fäh sagt:

          Herr Oberholzer, danke, dies kann ich so nur zurückgeben… Auch wenn ich persönlich eine Grundmotivation pflege, aufgrund derer ich das Grosse-Ganze herleite, auch wenn man natürlich Kompromisse eingehen muss… Stichwort Utilitarismus…

    • Matthias sagt:

      Herr Oberholzer, ich als SP-Wähler muss Ihnen Recht geben. Stellen wir uns mal vor, die SVP würde die Armee abschaffen wollen: Es gäbe wohl genügend Linke, die darauf ablehnend reagieren würden, nur weil die SVP mit dieser Idee gekommen wäre.
      Man muss nur mal mit dem Zug von Zürich nach wo-auch-immer fahren und man sieht, dass das Mittelland eine grosse Agglomeration geworden ist. Man hat nur noch wenige Grünflächen zur Verfügung, und wenn jedes Jahr 70- 80’000 Personen in die Schweiz kommen, werden diese Flächen sehr bald auch noch verschwunden sein. Die Frage ist doch einfach: Wie sehr soll unsere Wirtschaft noch wachsen? Wir sind jetzt schon auf der Spitze der Pyramide angelangt, ist es notwendig, noch weiter raufzuklettern? Ausserdem verdient ja kaum der Schweizer Mittelstand am Wirtschaftswachstum (die Löhne stagnieren bekanntlich seit geraumer Zeit), sondern die Topverdiener.
      Somit komme ich zum Schluss, dass weiteres Wachstum auf diesem bereits sehr hohen Niveau einfach nicht gesund sein kann. Wir haben nicht mehr davon, sondern verlieren kontinuierlich an Lebensqualität. Und das, meine Mitgenossen, hat rein gar nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun.

    • Maiko Laugun sagt:

      Hat hier auch nur ein einziger Diskussionsteilnehmer die Initiative gelesen und auch verstanden? Ich glaube eher nicht. Die Spitze der SVP (Partei-Bonzen) wollen gar nicht, dass weniger Menschen einwandern. In der Initiative werden keine konkreten Zahlen genannt. Warum wohl? Ganz einfach, weil die genau wissen, dass bei Annahme der Initiative einfach die Wirtschaft die Kontingente erhöht. Das Prinzip der SVP ist genau so einfach wie perfekt für das bäuerliche Stimmvolk. Für diese werden die staatlichen Subventionen garantiert und dadurch sichert sich die SVP die Wählerstimmen dieser verängstigten und einfachen Bürger. Die hohe Einwanderung sichert den Partei-Bonzen in ihren Betrieben billigere Arbeitskräfte und dadurch ihre persönlichen Pfründe. Die Kehrseite der arbeitslos gewordenen Schweizer bezahlt dann der Staat.
      Traurig ist aber trotzdem, dass die Linken und Grünen genau so dumm sind wie die SVP-Wähler. Beide durchschauen nicht mal diese einfachste Taktik der SVP – und leider auch nicht diejenige der eigenen (Links, Grün u. Mitte-) Parteien. Die Linken und Grünen sind also genau gleich verblendet wie die Rechten. Die Politik wird ihrer selbst getan – und nicht für die Wähler.

  • Erasmus sagt:

    Die Sache ist gut, nur die Musik erreicht wohl nur die ohnehin Aufgeklärten. Ein abwechslungsreicheres Bühnenprogramm mit Rock, Elektro, Alphorn, Diskussionsbeiträgen hätte vl. auch andere interessiert. Aber sowas bietet die engstirnige Gegenseite auch nicht.

  • A. Reinhard sagt:

    Naja, da einige gute Leute auswandern u.a. weil es ihnen hier etwas zu bunt und zu eng wird, muss man die halt mit ausländischen kräften wieder kompensieren 😉 Das die Grünen das rasante Wachstum befürworten irritiert mich allerdings ein wenig.

    • Erasmus sagt:

      Die wandern eher aus, weil es ihnen in vielen Regionen noch immer zu engstirnig ist und suchen noch weit mehr Buntes in der bunten weiten Welt. Das sind dann nämlich die Guten und Intelligenten, denen das ewige Kochen im eigenen kleinen Süppchen zu langweilig ist.

  • Phil Jutzi sagt:

    Die Schweiz ist auch ohne Einwanderung modern. Lächerlich mit was für subtielen psycho Sätzen die Sache verdreht wird.

    • Réda El Arbi sagt:

      Naja, ohne Einwanderung wär die Schweiz wohl zu arm, um modern zu sein.

      • Adam Gretener sagt:

        Supermodern sogar! Nach der Arbeit auf der Baustelle als Polier um 5 in die Dorfbeiz und sich 25 Bier reinstellen. Auf dem Land findet man diese Moderne noch sehr verbreitet.

        • Fritz Blasimann sagt:

          Nach der Arbeit auf dem Sozialamt oder in der Bank, mal schnell in einen der hippen Afterwork Partys und sich 20 Cüplis und ein Line reinstellen. In der Stadt findet man diese Modrne länger je verbreiteter. Da bleib ich liber auf dem Land bei Bier, Hanf und Flachs 😉

          • Adam Gretener sagt:

            Wenn Sie einen Joke erwidern möchten, dann nutzen Sie nicht die selben Mechanismen. Kommt ihrendwie billig rüber. Meiner ist ja schon nicht lustig, aber ihrer. Auf ihr Flachs!

    • Phil Jutzi sagt:

      Ja ja, Sie müssen und können ja nichts anderes schreiben …

  • Haemmerli sagt:

    So langsam geht’s mir auf den Senkel, nachdem ich ja doch einige Jahre für Tamedia gearbeitet und sieben Jahren in der SoZ-Kolumne geschrieben haben, könnte man erwarten, dass die Kollegen in der Lage sind einen Namen richtig zu schreiben. Reda jetzt schon der dritte bei Euch, der nicht dazu in der Lage ist. Ich heisse Haemmerli mit ae. Sapperlott

    • Adam Gretener sagt:

      Ja, und der aargauer DJ schreibt sich mit zwei grossen Bs und zwei kleinen Os. Auf der ganzen Welt wird das ignoriert. So what. Get over it, Hämmerli.

    • Adam Gretener sagt:

      Übrigens, Réda schreibt sich mit Strichlein oben auf dem é. Ist doch Wahnsinn, gestern noch Gast, heute eine anonyme Abfolge von Buchstaben.

    • Marcel Claudio sagt:

      Haemmerli: Wurde Dein „ä“ damals auch in einer der sieben Mulden mit der Leiche entsorgt?? Meine Mutter (auch schon tot) hiess übrigens Hammer mit Mädchennamen (stimmt wirklich) – so hinterliess sie mir wenigstens nicht Dein „ae“ „ä“ -Dilemma…

    • Héloise sagt:

      Solange Sie in Ihrem Monsterpost (gestern, 17.28h) Reda gleich zweimal unwidersprochen „El Arabi“ nennen, würde ich den Ball in Sachen korrekte Namensschreibung flach halten. Apropos SoZ-Kolumne: In der gestrigen Ausgabe hat Konrad Hummler seinen Einstand als Kolumnist gegeben – mit einem absolut lesenswerten Text zum Thema SVP-Initiative.

  • Hans Meier sagt:

    Schade, dass sich in der Regel nur Rapper für die gute Sache einsetzen. Ihr Engagement in Ehren, aber ich verstehe jeden, der solchen Anlässen fernbleibt, weils halt einfach nicht seine Musik ist. Da lob ich mir den Wolff, der immerhin den Hasen aufbietet.

    • Cedric Mehrwut sagt:

      „Für die gute Sache“, naja.

      • Marcel Claudio sagt:

        Cedric Mehrwut — das finde ich jetzt wieder mal eine originelle Wortschöpfung – immerhin gibt es bei unseren Rechten noch etwas Resthumor — das lässt hoffen!

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