Frohe Weihnachten, Zürich!

Weihnachtliches in zwei Preislagen: Filet im Teig.

Weihnachtliches in zwei Preislagen: Filet im Teig.

«Dann machen wir jetzt einen auf ‹Kassensturz›-Konsumtest?», fragt Sarasin am Eingang des Globus an der Bahnhofstrasse. «Kassensturz für Anfänger», meint El Arbi. Es ist Freitagnachmittag, das letzte Wochenende vor Weihnachten. Ein paar Frauen stürmen in den Laden. Unser Vorhaben: eine Einkaufstour entlang der Einkommensgrenzen des Stadtzürcher Mittelstands. Dasselbe Weihnachtsessen, einmal bei Globus eingekauft und einmal bei Aldi in Altstetten. Einmal obere, einmal untere Messlatte.

Der Globus ist prall gefüllt mit Menschen. Man könnte meinen, es gäbe etwas gratis. Doch ist das Gegenteil der Fall: Die Leute scheinen sich darum zu reissen,  für ihre Waren so viel wie möglich hinblättern zu dürfen. Aber es sind Festtage, da lässt man es sich gut gehen, da spielt der Preis doch keine Rolle.

Das denken auch wir und setzen uns in der Globus-Delicatessa erst mal an die Bar. Ein paar Leute sitzen schon da und trinken Cüpli. «Wenn schon am Nachmittag trinken, dann so», sagt Sarasin und bestellt einen Prosecco. Auf den Merlot für 21 Franken pro Deziliter verzichten wir. Ebenso auf den Kaviar für 49.90 je 20 Gramm. Der Barbesuch gibt uns gleich das Gefühl von gesellschaftlichem Aufstieg. El Arbi drängt auf die Shoppingtour, während Sarasin noch vom Geschmack des Prosecco schwärmt. Wir gehen los.

Ein Apfel für 19 Franken

Unser Menü, grob zusammengefasst: Schweinefilet im Teig mit Pilzen, Teigwaren und Parmesan als Hauptspeise, zuvor etwas Lachs auf Toast und eine Festtagspastete, dazu eine Flasche Wein. Zum Dessert Panettone. Solide Festtagskost und überall erhältlich. Auf Labels wie Bio, Freiland oder Regional achten wir diesmal (wie viele andere auch) nicht. Wenn im selben Laden, in dem Rind vom Biobauernhof in Bonstetten angeboten wird, auch Glücksäpfel aus China (18.90 das Stück) im Regal stehen, bringt das nichts. Da wiegt der CO<sub>2</sub>-Verbrauch eines Apfels die nachhaltige Aufzucht einer ganzen Kuh gleich wieder auf. Wir holen das übers Jahr dann wieder auf.

Also ab durch die professionell ausgeleuchteten Regale. Bei jedem Blick in eine Vitrine steht gleich eine beschürzte Fachkraft bereit und erklärt uns, was wir da anschauen. Schwarze Wintertrüffel zum Beispiel, Jamon Iberico Puro de Bellotta oder Langusten-Stücke. Nur wenn wir nach dem Preis fragen, stutzen die Verkäufer, geraten für einen kurzen Moment aus ihrer sonst so distinguierten Fassung.

Vom Jamon Iberico dürfen wir sogar kosten. Und natürlich haben wir ein schlechtes Gewissen, Schinken zu essen, der sein Gewicht in Gold wert ist, ohne ihn wirklich kaufen zu wollen. Aber das ist wohl einfach sehr schweizerisch.  Wir notieren: Im Globus rechnet man solche Kleinigkeiten nicht nach. Weiter zum Fischkühlregal, wo der Räucherlachs liegt. Wir entscheiden uns für 300 Gramm für 28.90 Franken. Ein paar Schritte weiter schnappen wir uns einige Scheiben Toastbrot für beinahe 10 Franken. Nun ja, es wird wohl von glücklichen, freilaufenden Weizenfeldern stammen. Aus einer Vitrine nehmen wir die Festtagspastete (eher ein Pastetchen) für 15 Franken und wir lassen uns ein Schweinefilet im Teig für 50 Franken einpacken.

Alter Traubensaft für 69 Franken

Beim Wein lassen wir uns natürlich beraten. Als wir dem Sommelier in Globus‘ Diensten sagen, wir hätten eigentlich keine preisliche Obergrenze, leuchtet sein Lächeln und wir kriegen eine Flasche 04er-Rioja für 69 Franken. Gekauft! Der Wein sei noch länger in der Flasche gereift und sehr begehrt. Wir sind beeindruckt.

Um es kurz zu machen: Für unseren Einkauf haben wir im Globus mehr als 250 Franken bezahlt. 253.60 Franken, um genau zu sein. Doch das ist ein Klacks, betrachtet man die Rechnungen der anderen Kunden vor uns an der Kasse. Unter 200 Franken kommen auch die mit den kleinen Körben nicht weg. Einige belaufen sich über tausend. Wir fragen einen Angestellten, ob er auch manchmal im Globus einkaufe. «Manchmal, aber selten», antwortet er. Trotzdem: Das Geschäft läuft, die Wirtschaft boomt, wir können uns glücklich schätzen.

Vielleicht halten wir dann in unserem Festschmaus auch einen Augenblick inne, während wir den südsibirischen Lachs oder den schwarzen Wintertrüffel auf der Zunge zergehen lassen, und denken kurz an jene, die sich den Globus nicht leisten können. Darum geht es ja bei Weihnachten. Um jene, denen es nicht so gut geht, zum Beispiel der Typ, der mit seiner schwangeren Frau obdachlos durch den Nahen Osten irrte. Wir jedenfalls können uns den Globus grad noch leisten – und tun es für einmal auch. Warum auch nicht? Wir hoffen, dass uns der chinesische Glücksapfel die Schicksalsgöttin auch in den nächsten Jahren noch wohlgesinnt stimmt.

Waren in Kartonkisten

Am Löwenplatz betreten wir den 31er Richtung Schlieren. Nach 10 Minuten steigen wir beim Letzipark aus. Bald stehen wir vor dem Aldi. Hinter uns rauscht die Hohlstrasse. Ein Betonbau ohne jegliche Weihnachtsbeleuchtung und auch ohne grossen Kundenandrang.  Fürs reine Einkaufen ist das ganz angenehm, aber irgendwie kommt bei fehlenden Lämpchen und abwesenden gestressten Menschenmassen kein richtig weihnachtliches Gefühl auf. Wir treffen auf Familien, die sich mit den notwendigen Lebensmitteln für die Festtage eindecken, Deutsch hört man hier wenig.

Die Präsentation ist einfach und übersichtlich. Da stehen die Kartons mit den Waren, die zu verkaufen sind, bereit. Wir finden den Lachs in der Kühltruhe. Leider ist das Preisschild abgefallen. Eine Angestellte fragt für uns herum, ob jemand den Preis auswendig weiss. Der Preis ist bald ermittelt und wir suchen uns noch ein Packung Toastbrot dazu. Optisch ist sie nicht von der Globus-Variante zu unterscheiden. Sie kostet aber nur ein Viertel davon. Beim Wein sind wir ein wenig hilflos. Wir entscheiden uns dann einfach für die teuerste im Laden erhältliche Flasche für 19.75 Franken. Wir kriegen das letzte Schweinefilet, 500 Gramm für 16 Franken, dazu 500 Gramm Teig für 2 Franken. Der Panettone steht, wie sein Bruder im Globus, neben der Kasse und kostet statt 5.39 nur 4.99 Franken. (Globus: 30 Franken).

Hier endet unsere Kassensturz-Mission. Auf den geschmacklichen Vergleich verzichten wir. Hauptsache Lachs auf dem Tisch am Weihnachtsabend. Und eine Pastete und ein Schweinefilet im Teig. Für alles bezahlen wir im Aldi 72.22, dreieinhalb Mal weniger als im Globus (253.6). Mission Kassensturz abgeschlossen, wir nehmen wieder den Bus in die Stadt.

Wir sind wenig erstaunt über den Preisunterschied. Eher darüber, wie viele Menschen sich die teurere Variante des Weihnachtseinkaufs leisten, und wie wenige auf die Billigversion zurückgreifen. Uns gehts gut. Schwein(-efilet) gehabt.

Frohes Fest!

202 Kommentare zu «Frohe Weihnachten, Zürich!»

  • Josipovic Zlatko sagt:

    Leider meinen die Leute die viel für Lebensmittel bezahlen dass es auch gut ist, kochen sollte man können, das Interenet ist voll von Rezepten, man sollte auch gerne essen, und alle Lebensmittel gerne haben, wenn sie nur schmackhaft zubereitet sind. vergessen sie vielleicht mal die verschiedene Filets und sogenannte Edelstücke. Fragen sie in einem Restaurant ob es auch Menüs gibt ohne Filet, ohne Koteletten oder ohne Schnitzel, oder vielleicht eine gute Suppe die nicht püriert ist oder nur Bouillon mi heissem Wasser. Gibt es nicht, sonst kann man ja keine Preise verlangen…

  • Erna Kälin sagt:

    Herr El Arbi, Herr Sarasin
    Bei allem Respekt, Ihr Test hat einen gewaltigen Haken: Er vergleicht, was man nicht vergleichen kann. Die Stärke von Globus liegt bei den Produkten, die man im Aldi gar nicht kaufen kann/bekommt. Es sind nicht alles wohlhabende Idioten, die dort einkaufen, sondern es gibt eben auch Menschen, deren Kochrepertoire jenseits von Filet im Teig liegt. Wenn man beruflich nicht so viel Zeit hat, auf den Wochenmärkten direkt bei den Produzenten einzukaufen (was natürlich die beste Qualität und das Beste für die Produzenten und hoffentlich für die Tiere ist), findet man bei Globus genau die Zutaten und Köstlichkeiten, die es für die wirklich gute Küche braucht.
    (Nebenbei bemerkt: Ich arbeite nicht bei Globus, habe also kein finanzielles Interesse dies zu schreiben)
    Das das Filet im Teig teurer ist als bei Aldi, liegt auch an den Lohnkosten. Wie sie richtig bemerkt haben, wird man dort sofort bedient / beraten. Diese Dienstleistung sowie die schöne Warenpräsentation kostet, wie soll das wiederum mit Aldi verglichen werden ?

    • Adam Gretener sagt:

      Ähm, Sie haben die Seele dieses Blogs nicht verstanden. Es ist bestenfalls lustig. Oft sogar. Aber hat wahrscheinlich überhaupt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Sachlichkeit. Wahrscheinlich sauften sich Sarasin und El Arbi von Glühweinstand zu Glühweinstand und waren weder bei Aldi noch am Löwenplatz. Aber das ist auch völlig unerheblich.

    • Liebe Frau Kälin
      Das mag für die klassische Küche zutreffen, nicht aber für Länder-Spezialitäten. Da wird es auch im Globus ausgesprochen schwierig resp. hoffnungslos und man rennt quer durch die Stadt von einem Spezialitäten-Quartierladen zum nächsten. Ich verstehe das Geschrei um Globus ehrlich gesagt auch nicht so recht. Ich bin zwar alles andere als eine gute Köchin, habe aber berufshalber mehre Jahre durch einen globalen Lebensmittelkonzern mit Spitzenköchen zu tun gehabt und esse leidenschaftlich gerne. Für echte Gourmets ist und war Globus noch nie erste Liga. Das gleiche gilt auch für die Jelmoli-Lebensmittelabteilung – einfach nur unverschämt teuer, und mainstreammässig, wie weiter unten ein Leser zurecht bereits geschrieben hat. Wer die Möglichkeit hat, bei einem Grossisten einzukaufen, ist dort wesentlich besser bedient. Wenn ich besonderes Fleisch oder Geflügel will, bemühe ich mich in eine Insider-Metzgerei in einem Hinterhof an der Stadtgrenze , die hauptsächlich Spezialitäten-Restaurants und Luxus-Hotelküchen beliefert. Das gleiche gilt auch für Weine und Spirituosen. Es hat in der Stadt einige Wein- und Spirituosenboutiquen, bei denen man sich beraten lassen kann, wenn man selber, wie gerade ich, von Weinen herzlich wenig versteht oder auf nur einige wenige Trauben und Gegenden fixiert ist. Für mich ist so gesehen der Globus alles andere als eine Top-Adresse. Hingegen funktioniert der Catering-Service für grössere Anlässe ab 60 Personen wie runde Geburtstage, etc. sehr gut.

      • Sorry, wenn schon versnobt, dann wenigstens richtig. Bei all dem Getue sind mir einfache Hausmanns-Kost-Gerichte wie eine „Rösti“ aus rohen Kartoffeln (die Berner mögen es mir bitte verzeihen) oder selbstgemachte schwäbische Spätzle mit guter Butter oder Zwiebelschwitze darüber dann doch lieber.

      • Erna Kälin sagt:

        Liebe Frau Auf der Maur
        Ja, Ihre Argumentation hat etwas. Ich bin ja Direkteinkäuferin. Ich will wissen wo meine Lebensmittel her kommen. Wollte aber diesem eigentlich sinnlosen Vergleich etwas entgegenstellen. Auch weil ich Aldi wegen des Verramschens von Nahrungsmitteln und wegen der Preisdrückerei bei den Produzenten nicht mag.
        Aber wer weiss denn schon genau, wie fair Globus seine Lieferanten bezahlt.
        Also gilt dann für die Städter doch die Devise: Quer durch die Stadt rennen um bei den Wein-und Delikatesshändlern Ihres Vertrauens einzukaufen. Leider werden es immer weniger.

  • Pedro Fuchs sagt:

    Aldi, Lidl, Migros machen Werbung mit feinem Rindfleischfilet und Steaks . Vormittags um 11 Uhr ´sind die Regale allerdings leer. Für mich ein Beschiss . Oder sparen die reichen auch bei diesen Ausgaben für den Festtagstisch und gehen nicht zum Globus ?

  • Markus Bühler sagt:

    Viel Schlimmer finde ich den Trend, das Heute praktisch keiner mehr richtig kochen kann und will. Bei Jungen Frauen? Der Status beim Kochen? Uiii… der Böse Herd… Gründsätzlich: Viele sind einfach zu bequem und wissen NICHT mehr was GUTES Essen wirklich ist. Jede 2 Krankheit im Westen, ist heute wegen falscher oder zu einseitiger Ernährung. Kenne persöhnlich einen Chef einer Lokalen MCD Filiale, die besten Kunden sind heute die Frauen zwischen 14-35 (!). Wenn man bisschen durch solche Junk und Fast Food Läden geht, sind vorallem Junge Frauen die dort Regelmässig massiv konsumieren… Und genau diese Frauen sind die Zukünftigen Mütter… Nun ja, einen guten Appetit und frohes Neues…

    • Die jede 2. Krankheit trifft auch auf Männer zu. Ich verstehe dieses alte konservative Rollenverständnis ohnehin nicht. Ich war vor über 40 Jahren trotz Kochunterricht von Herd und Küche herzlich wenig angetan. Es gab für mich als junge Frau spannenderes für die unabhängige berufliche Zukunft als Herd und Familie. Jeder Versuch eines jungen Mannes im heiratsfähigen Alter, meine Kochkünste zu testen, scheiterte schneller als er denken konnte und war blitzartig weg vom Fenster. Davon wollte ich viele Jahre überhaupt nichts wissen. Ich heiratete dann einen Mann, der schon zu dieser Zeit sehr fortschrittlich im Denken war und die rein hausfrauliche bzw. mütterliche Erwartungshaltung nicht hatte resp. die Entscheidung verständig (da selbst Direktionsmitglied) und grosszügig mir überliess. Männer sind manchmal die besseren Hausfrauen und oft auch die geduldigeren Mütter. An sie werden aber auch keine solchen Erwartungen gestellt, egal ob sie für eine berufliche Karriere taugen und ein entsprechendes Einkommen heimbringen oder nicht. Wie ich sehe, hat sich in den Köpfen vieler Männer nicht sehr viel verändert.

      • Markus Bühler sagt:

        LIebe Frau auf der Maur, gerade das heute so viele Beziehungen und Ehen scheitern, hat u.a dem Faktor Essen und Kochen zu tun. Man kann auch Dauer nicht nur von Schönheit, Liebe und Licht alleine Leben. Auch Geld alleine und Konsum macht nicht Glücklich. Sonst hätten nicht so eine hohe Selbstmordrate in der Schweiz. Das Angebot heute bei Fast Food und Fertigmenüs richtet sich oft an junge Frauen/Mütter und Kinder. Die Lebensmittelindustrie freuts, die meisten Leute wissen ja nichtmal mehr wie ein Brot selber machen beschweige den wie der Preis zustande kommt…

        • „Kenne persönlich einen Chef einer Lokalen MCD Filiale, die besten Kunden sind heute die Frauen zwischen 14-35 (!). Richtig, Herr Bühler. Kochen ist nicht ausschliesslich Frauensache, am heimischen Herd schon gar nicht, wenn Frauen zum Einkommen ausser Haus beitragen. Es sind die einseitigen Doppelbelastungen resp. Überforderung der Frauen, die u.a. nebst vielen anderen Faktoren zum Scheitern von Ehen beitragen.
          Die Kaderjobs solcher Fast-Food-Ketten besetzen mehrheitlich Männer, denen es einzig um die Kohle geht, sonst aber keinerlei Verantwortungsbewusstsein zeigen. Die Frauen sollen es daheim dann ausbügeln.
          Gerade McD ist mir mit seinem aggressiven und täuschenden Marketing ein Dorn im Auge. Den Ramsch, den die anbieten, ist nicht mal das Ablatschen der Schuhsohlen wert. Wenn man sich in Foren entsprechend äussert, sind es in erster Linie Männer, die diesen Ramsch befürworten und nicht Frauen.

        • Ach ja, lieber Herr Bühler, etwas ganz Wichtiges habe ich natürlich vergessen. Ihr Bekannter beim McD hat natürlich tunlichst verschwiegen, dass das McD-Marketing spezifisch auf Mütter mit Kindern resp. Familien ausgerichtet war und noch ist und damit massiv zu schlechtem Ernährungsverhalten beiträgt resp. geradezu fördert. Sich dann über solche Frauen dann auch noch herablassend zu äussern, ist an Unverfrorenheit und Kaltblütigkeit nicht mehr zu toppen.

          • Patrizia sagt:

            Frauen sollten wenigstens so intelligent sein, McD als nicht familienernährungstauglich einzuordnen, sonst haben sie in Führungspoisitionen erst Recht nichts zu suchen. 🙂

  • Merill Mervin sagt:

    Where’s the beef? würde man in den USA fragen. Die Schlussfolgerung ist tatsächlich etwas mager, fünf Zeilen hätten da genügt um dasselbe auszusagen. Amen

  • henri sagt:

    Blöd, jetzt habe ich mich durch den ganzen langen Artikel gelesen, obwohl ich weiss, dass das Einkaufen bei Aldi und Globus unterschiedlich ist. Aber ich wollte wissen, wie das Zeugs geschmeckt hat. Und dann das: „Auf den geschmacklichen Vergleich Verzichten wir…“ Also wirklich! Dann hätte man auch auf den Artikel verzichten können. Mach ich nächstes Mal, wenn wieder was von diesen Redaktoren kommt.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ja, kann ich nur empfehlen. Oder schauen Sie „Kassensturz“.

      • Chris Weilenmann sagt:

        Ein kleines bisschen arrogant. Nicht wahr? Aber wohl ganz im Sinne des heutigen Journalismus. Immerhin dabei. Das freut mich, Réda.

        • Réda El Arbi sagt:

          Eher spöttisch als arrogant. Aber viele Kommentatoren sind besser im Austeilen als im Einstecken. Dann sind sie verwirrt und beleidigt, wenn plötzlich vom Autor was zurückkommt.

          Wir geben gerne zurück, und wir schauen dabei immer, dass unsere Antwort weniger böse oder verletzend ist, als der vorangehende Kommentar.

          • alien sagt:

            Ja, aber ein bisschen Eingeständnis eines eklatanten Artikelmangels wäre schon nicht so fehl am Platz.

          • Chris Weilenmann sagt:

            Wie steht’s denn bei Ihnen mit dem Einstecken? Wohl auch nicht so weit her, wenn Sie meine restlichen Kommentare Ihrer Zensur opfern müssen. „Gehört nicht dazu“, werden Sie sagen. Ich weiss. Alles klar. Trotzdem, es freut mich, dass Sie sich so entwickelt haben. Vielleicht erinnern Sie sie sich ganz schwach an mich, wenn Sie sich meinen Namen zweimal durch den Kopf gehen lassen und vielleicht noch an Uster denken.

          • Adam Gretener sagt:

            Da muss ich dem Réde mal beiflichten. Angesichts der manchmal recht abstrusen und realitätsfremden Kommentaren, oft auch bösartig, sind die Antworten der Autoren noch sehr höflich, unterstützend und nett. Spöttisch? Hoffe ich doch. Unsachlich? Ja bitte.

    • @ Henri: Ich hätte eine bessere Idee – selber testen! Weiter unten hat @ Stefan geschrieben, dass er sich nicht mal ein Aldi-Filet leisten kann. Wie wäre es, wenn @ Rèda El Arbi für euch beide ein Treffen (die mail-Adressen sind ihm ja bekannt) zwecks gemeinsamem Testessen arrangieren würde? Die Kosten müssten natürlich Sie übernehmen, sind aber als Spende steuerlich abzugsfähig. Ein Mensch wäre damit sehr glücklich und Ihre Wissbegier gestillt. Die Filets gibt es bei Globus und Aldi das ganze Jahr über und Schwein ist Schwein, egal ob von Aldi oder Globus. Auf den Teig kann man ja eigentlich verzichten. Wichtig schliesslich auch die Qualität des Fleisches unter dem Teig. Wie ein Filet im Teig gewürzt ist, ist eh Geschmackssache und dementsprechend auch das Urteil.

  • Stefan sagt:

    Ich wäre froh, wenn ich mir ein Aldi-Filet leisten könnte… Frohe Weihnachten! 🙁

    • Adam Gretener sagt:

      Sag mir über Reda bescheid. Ich spendiere dir noch so gerne ein Filet, ein paar Steinpilze, guten Risottereis und eine Flasche Wein. Meine ich ernst.

  • Meier Yvonne sagt:

    Aldi vers. Globus
    Man liest, weil man denkt ein kompetenter Beitrag…
    Absolut überflüssig – vielleicht auch zu komplex mit Herkunftshintergrund des Autors.

    Es gehört immer ein sensorischer Vergleich dazu!!!!

    • Réda El Arbi sagt:

      Frau Meier, normalerweise lassen wir fremdenfeindliche Anspielungen nicht durch. Bei Ihnen machen wir eine Ausnahme, damit Sie sich damit öffentlich richtig lächerlich machen können. 🙂 Viel Spass.

      • Chris Weilenmann sagt:

        Tja tja. Schon wieder. Keine Souveränität. Leider wenig professionell. Schade. Wäre noch etwas Potential vorhanden, hoffe ich doch wenigstens.

        • Réda El Arbi sagt:

          Ja, ich staune auch, wieviel Zeit und Energie Sie für unseren Blog aufwenden, wenn Sie ihn so schlecht finden. Ehrlich, ich klick bei solchem Zeugs einfach weiter. Aber wir werden demütig ihre Anregungen annehmen und ab 2014 alles ganz anders machen. Ich schwör.

      • alien sagt:

        Pruuuust! This was well-done, Réda.

  • Beat Meier sagt:

    Man könnte auch die Ausstellungshallen von Mercedes und Dacia besuchen und da feststellen, dass es bei Mercedes schöner ist (und ev. bekommt man da noch ein feines Käfeli mit Bohnen aus Costa Rica) und das ein ML ein x-faches kostet was ein Duster kostet. Vielleicht sollten die Herren das auch mal machen und dann hier darüber berichten.

    • Réda El Arbi sagt:

      Naja, wenn wie bei unserem Vergleich die meisten leute dann Mercedes kaufen würde, würde das wohl auch etwas aussagen.

      • Beat Meier sagt:

        Die Neuzulassungen von MLs sind um ein x-faches höher als die des Duster.

        Was ich eigentlich sagen wollte, es hängt nicht vom Preis, sondern vom Preis-/Leistungsverhältnis ab (dies über alles oder über den Lebenszeitraum). Sie vergleichen nur Preise und nicht die Leistung (Qualität). Um Rauszufinden, dass Globus teurer ist als Aldi, hätte ich da gar nicht hingegen müssen, da dies die Mehrheit der Schweizer weiss. Aber wie wir aus Kassensturz wissen, hat Aldi gute Produkte und liegt oft sogar vor Globus. Mir fehlt in Ihren Blog einfach die Konklusion, aber die können Sie nicht abgeben, da sie die Produkte nicht verglichen haben. Auch wenn das nur ein Blog ist, was haben wir gelernt, dass es bei Globus teurer ist als bei Aldi. Und für wen ist das was Neues?

        Sie haben auch schon gute Blogs geschrieben, machen Sie das doch auch weiter so und verzichten Sie auf solche Nullaussagen!

        • Réda El Arbi sagt:

          Wenn Sie sorgfältig gelesen hätten, wären Sie drauf gekommen, dass es uns um die Atmosphäre beim Einkaufen ging. Und das wir uns wunderten, dass so viele Zürcher sich den Globus leisten.

          • Beat Meier sagt:

            Da Sie meinen sachlichen Kommentar gelöscht haben (hat Ihnen wohl nicht gefallen, weil wahr – Réda verträgt wohl keine Kritik). Was ist an diesem Blog etwas Neues? Der Globus war schon immer vor Weihnachten voll und dass Globus teurer ist als Aldi ist wohl auch allen klar.

            • Réda El Arbi sagt:

              Lieber Herr Meier, wenn jemand mit derselben Mailadresse zuviel hintereinander kommentiert, kann das in unserem Spamfilter hängen bleiben. Da ich die Kommantarmoderation in meiner Freizeit, also unbezahlt, mache, werde ich erst morgen nachhsehen, welche wichtigen Aussagen zur verbesserung unseres Blogs da hängengeblieben sind.
              Lieber Gruss

          • Erna Kälin sagt:

            Das irritiert mich jetzt, obwohl ich erst einmal bei Aldi war ( nein, ich kaufe NICHT regelmässig im Globus, sondern eher selten,da ich unser Essen bei den Produzenten direkt kaufe),darum frage ich nach: finden Sie die Einkaufsatmosphäre bei Aldi angenehm und mit Globus in irgend einer Art zu vergleichen ? Mir scheint, dass Sie schon gewaltige Vorurteile haben und dadurch-wie die meisten Menschen- sehen, was sie sehen wollen.Klar, in der Vorweihnachtszeit ist es in der delicatessa extrem voller Kunden und das tut der Stimmung, dort einen feinen Aperitiv zu nehmen, einen gewaltigen Abbruch, aber das ist ja in der gesamten Innenstadt so. Stellen Sie sich mal ein Cüpli bei Aldi vor. Naja. Alles zu seiner Zeit und an seinem Ort.

      • Beat Meier sagt:

        Sie haben ja geschrieben, dass sie die Sachen bezahlt haben. Also werden sie die Sachen auch erhalten haben und ich gehe nicht davon aus, dass Sie sie weggeworfen haben. Nun die Frage: Wer von ihnen hat was bekommen? Sie das von Globus und Sarasin das von Aldi? Oder war es umgekehrt? Oder habt ihr geteilt? Und wer hat eigentlich bezahlt? Der Tagi?

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Also wenn die Kohle bei mir einfach rumliegen würde, wäre ich bestimmt nie im Aldi, aber auch nicht in der Migros. Da bei mir Geld aber nur in begrenzter Menge vorhanden ist, überlege ich mir, wofür ich es ausgebe. Es muss nicht einfach billig sein, aber ich schaue auf ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis.

  • Hans Kuehni sagt:

    Ich staune einfach immer wieder bei den Kassensturz- Tests, wo Produkte aus dem Aldi oder Lidli gleich gut oder noch besser bewertet werden als jene vom Globus…. Aber eben, man will unter Seinesgleichen sein, mal diesen oder jenen Bekannten beim Shoppen treffen. Es geht nicht um die Ware. Kommt dazu, dass die besten Lebensmittel nichts taugen, wenn man nicht kochen kann. Ob all die Globus-Kundinnen das können, wage ich zu bezweifeln, wenn ich in die Einkaufskörbe sehe.

  • Werner Rosenberger sagt:

    „Auf den geschmacklichen Vergleich verzichten wir“.

    Genau DAS, Herr El Arbi, ist für mich der entscheidende Punkt.

    Wie viele Schweizer könnte ich mir beide Varianten leisten, möchte jedoch gerne wissen, ob es sich lohnt, die 180.– mehr in die Hand zu nehmen, und im Globus einzukaufen. Oder ob ich doch lieber die ALDI Variante wähle, und mit den gesparten 180.– mir was nettes Gönne. Frohe Weihnachten!

    • Herr Schade sagt:

      Da kann ich nur beipflichten…

      Echt schade, habe den Artikel aufgrund des Titels sofort spannend gefunden. Und als es dann endlich los gehen sollte, eine grosse Enttäuschung…

      “Auf den geschmacklichen Vergleich verzichten wir”
      🙁

  • Rolf Wittwer sagt:

    Globus ist und bleibt u.a. eine der Adressen für abgehobene, die Realität nicht gerne wahrnehmende narzisstische Kundschaft.
    Diese rümpft schon beim Erwähnen von Billigketten (nicht bloss ALDI und Lidl) süffisant-arrogant die Nase („ohne mich“…) um sich nach bescheidenem 1’000.-Fränkli-Schöppelen mit dem karg beladenen teuren panzerähnlichen Allrader zurück in die eigene Festung mit Umschwung zurückzuziehen.

    • Sacha Meier sagt:

      Herr Wittwer, bei allem Respekt für Ihre Verachtung des gehobenen Vasallenstandes, ist es doch genau diese neue staatragende, selbstbewusste Mittelklasse mit besserem Einkommen (Banker, Anwälte, Richter, Politiker, Fachärzte, Spitzenbeamte, Manager), die für uns, das einfache Volch, immer mehr die Steuern und Sozialabgaben zahlt. Anders als unsere führende Elite und deren Zudiener, sind es schliesslich wir, die direkt im globalistisch-sozialdarwinistischem Wettbewerb stehen und uns darauf konzentrieren müssen, überhaupt einen (bezahlten) Job zu bekommen – und den bis zu unserer PFZ-Ersetzung mit 50 auch behalten zu dürfen. So haben wir auch keine Zeit, Geld zu verdienen und daraus Villen, Allrader und Globus-Einkäufe zu finanzieren und zu unterhalten. Das erleichtert das Leben ungemein.

      • isabelle mercier sagt:

        „die Vasallenschicht, die Steuern und Sozialabgaben zahlt“…sind das nicht auch diejenigen, die – zumindest von den Steuern – am meisten profitieren? Der Minderverdiener trägt schon durch seinen ungerechtfertigt tiefen Lohn genug zum Gedeihen der Elite und ihrer Vasallen bei…Der Clou ist ja, dass die Verkäufer bei Aldi mehr verdienen als die nett beschürzten Fachkräfte im Globus Delicatessa. Kaufte kürzlich Beaujolais nouveau bei Casino Frankreich: 5.60 €, Bio und exzellent. Bei Globus Genf CHF 14.-, nicht mal Bio, eher mindere Qualität, aber es hatte ein Etikett mit Globus drauf.

  • walter guidali sagt:

    Hallo Leute!Was sollen diese Kommentare?Seid doch froh,dass ihr überhaupt was zu Essen habt.Viele feiern Weihnachten mit leerem Magen!

  • Katharina sagt:

    Der Geschmacks- oder Qualitätsvergleich hätte mich auch interessiert. Naja. Müsste dann ja zubereitet und gegessen werden. Warum nicht, auch wenn es subjektiv wäre. Denken Sie, Herr Arbi, dass die Oinologen und ‚Gourmets‘ mit ihren ekklektischen Beschreibungen nicht auch sehr subjektiv und äusserst esotherisch sind? (Nein Ihren Text finde ich nicht esotherisch).

    Was habt Ihr mit den gekauften Waren dann eigentlich gemacht?

    Ich bin ziemliich sicher, dass vieles im Globus nur aufgepepptes aus dem Migros Standard Sortiment ist. Schade, dass eigentlich nur noch zwei Lebensmittelketten übriggeblieben sind und die wirkliche Qualitätsware aus dem Markt gedrängt wurde.

  • Bruno Silva sagt:

    Hallo Reda

    Ich verbringe gerne meine Zeit um deinen Artikel zu lesen.

    Ganz herzlich Wünsche ich dir auch Frohe Weihnachten!

    Bruno von Winterthur

  • Auguste sagt:

    hmm…, ein blog wie eine krippe ohne jesuskind.

  • Särsch sagt:

    Gröööll, ich lach mich schief. An alle die sich darüber mokieren, dass die Herren El-Arbi und Sarasin Ihre kulanirschen Erwerbschaften nicht degustiert und klassiert haben (wir sind zu faul diese zuzubereiten – ist doch ne ehrliche Antwort :-)), denen sei doch wirklich von ganzem Herzen gesagt: FROHE Festtage und ruhige Besinnung…

  • Daniel Peter sagt:

    Meine Herren, pfui, dies ist billigster Journalismus.

    Man(n) geht und kauft ein, ohne zu degustieren, ohne zu reflektieren und ohne zu recherchieren. Leider fehlt auch irgendwie das „Denken“ in Ihrem Artikel… Ist dies für ein Qualitätsblatt – wie der Tagi dies gerne sein möchte – noch akzeptable.
    .

    • Réda El Arbi sagt:

      Kurz, ums immer mal wieder zu erklären: Dies ist ein Blog. Der Begriff stammt von „Weblog“, also „Internettagebuch“. Es geht um sehr subjektive, persönliche Ansichten und Erfahrungen. Das wollen wir machen, daran haben wir Spass. Wers nicht mag, muss es nicht lesen. Oder darf auch gerne sein Geld zurückfordern.

      Es gibt genug andere, journalistische Inhalte, die keinen Spass machen, aber ungeheuer informativ sind. Ich empfehle, die Zeit auf diesen Plattformen zu verbringen.

      Wir vom Stadblog haben wirklich genug Leser, die unsere saloppe Art, an die Dinge heranzugehen, mögen.

      Schöne Weihnachten 😀

      • Schmidt sagt:

        Genau. Kann ich nur zustimmen. Lese die Beiträge von Reda El Arbi immer sehr gerne. Muss auch nicht unbedingt immer gleicher Meinung sein. Macht weiter so.

      • Daniel Peter sagt:

        Da haben wir es ja endlich!! Es geht hier um die Spassgesellschaft – ohne Wenn und Aber. Vielen Dank für das coming-out. Im Vordergrund steht der Spass daran sich über Andere (Personen, Institutionen etc.) lustig zu machen. Wenn dies dann nicht hilft, macht man sich über alle anderen lustig. Ist schon eine sehr bedenkliche Einstellung. Ein guter Witz und Spass sollte doch nicht auf die Kosten vom Gegenüber gehen – aber klar, auf die Kosten der Mitarbeitenden von Globus und Aldi darf schon mal gelacht werden. Item, vielleicht ist auch ein ethischer Anspruch in einem Blog nicht vorgesehen.

        Spannend ist auch, dass ich mich urplötzlich auf der finanziellen Ebene wiederfinde. Wenn es mir nicht passe, so darf ich gerne das Geld zurückfordern, wird mir da eröffnet. Ich habe nicht die Absicht hier irgendwelches Geld zurückfordern – es zeigt aber auch wieder im Sinne eines coming-outs, wo effektiv das Problem in diesem Blog liegt. Mit viel Spass und Witz hämmert man mal wieder auf dem Globus, dann auf den Porsche Cayenne und wenn dies alles nichts hilft, dann hat man ja noch das Zürich Film Festival als omnipräsentes Feindbild. Achja, notfalls kann man ja am Schluss noch die C-Promis prügeln.

        Scheinbar hilft hier nur eines: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht…“

        • Réda El Arbi sagt:

          Ja, Ironie googeln. „Geld zurück“ ist etwas schwierig bei einem Gratismedium. Und uns macht unser Blog Freude. Aber ehrlich, niemand zwingt Sie, hier zu verweilen. Dass Sie trotzdem bleiben und sogar komnentieren, obwohl Sie soviel wichtigere Dinge tun könnten, ehrt uns natürlich. Ehrlich. 😉

        • Adriano Granello sagt:

          @Daniel Peter: Sie sind St. Galler? Und Sie haben eine noch offene Rechnung wegen dem Brodwurscht-Blog vor ein paar Monaten? Nu ja, dann kann ich Ihre Argumentation verstehen, schliesslich definieren sich die St. Gallemer seit jeher über ihre rostigen Bratwürste, die ihnen ohne Senf fast noch heiliger als das Kloster und die Ha-Ess-Geh sind! Trösten Sie sich damit, dass Réda El Arbi nur halbwegs wie Rudolf Brun oder Huldrich Zwingli klingt und dass die Sitter in die Thur und nicht in die Limmat mündet 😉

      • Andy sagt:

        Ja Herr El Arbi, Sie haben damit eigentlich recht. Nur erscheint der Blog auch prominent auf tagi.ch. Und wer dort nur kurz runterscrollt, klickt und dann liest, ohne sich darum zu kümmern, was Blog ist und was Tagi, der merkt das nicht. Ist nicht Ihre Schuld. Aber es ist eine Tatsache, die Sie irgendwie berücksichtigen sollten, wenn Ihre Blog-Einträge so prominent auf tagi.ch erscheinen. Und tagi.ch Blog-Einträge auch unter „Meistgelesene Artikel“ auflistet. Und so der Eindruck entsteht, es handle sich um einen Artikel. Die Leute klicken und lesen heute, die Zeit ist knapp, das sollten Sie als Blogger eigentlich wissen…

        • Réda El Arbi sagt:

          Jep. Wir gehören zum Tagi. Aber wir haben eine andere Erscheinungsform (Layout) und eine andere Aufgabe. Wenn unsere Tonalität und unsere Themenwahl nicht schon auffällig genug wären, würde vielleicht der Titel der Seite einen Hinweis geben.
          Und, wie Sie erwähnt haben, erfreuen wir uns einer grossen und interessierten Leserschaft, dir uns als eine weitere Facette des Tagi wahrnehmen.

          Oft sind das Leute, die sich darüber freuen, einmal etwas Neues zu entdecken, das über das generelle Tagi-Programm hinausgeht.

          Dazu gehört auch, dass hier mehr Kommentare feeigeschaltet werden und dass sich die Autoren der Diskussion stellen.

          Lieber Gruss

  • irene feldmann sagt:

    also es ist genau 16.14 israeli time, heute der 24.12.2013:: FROEHLICHE WEIHNACHTEN fuer alle die atmen und sich auf ein fest freuen…..moege der friede auf die erde rieseln und uns zufriedenheit und lebensglueck schenken, (incl. filet im teig)!

  • Nellyelsa sagt:

    Kann es sein, dass die Meisten noch nie eine Familie verköstigen mussten??? Ich meine mit einem kleinen Einkommen.Da gibts kein Kaviar und die Preise bei Globus liegen auch nicht drin.Mein Glück gibt es Aldi und Lidl. Ich habe noch nie eine schlechte Qualität gekauft. Warum sind bei Tests im Kassensturz die Aldi Artikel immer in Preis und Qualität in den vorderen Rängen?sollte einmal etwas nicht zur Zufrieden des Kunden sein, habe ich noch kein Geschäft erlebt, das so kulant ist und ohne Diskusion das Geld zurück zahlt.

    • L. sagt:

      ausserdem ist das personal im lidl und Aldi eine ganze menge freundlicher als das personal im Globus – und mir ist auch das viel wert – ausserdem die freunlichen wuenschen zu den festtagen einer kassierin vom lidl iwar von einem freunlichen laecheln begleitet.
      ich selbst kaufe hie und da bei lidl/Aldi ein und wurde noch nie enttaeuscht von der qualitaet!

  • Schubi sagt:

    Ich denke ein Grund, warum der Globus teurer ist als Aldi/Lidl, wurde ja im Artikel beschrieben. Sie erhalten im Globus eine tolle Dekoration mit viel Klimbim, viele Fachkräfte die auch Zeit haben etwas über die angebotenen Produkte zu erzählen, höchstwahrscheinlich sitzt irgendwo versteckt noch ein Duftzerstäuber der ein bisschen Weihnachtsguetzli in die Luft pumpt, Aufmerksamkeiten und Nähe des Verkaufspersonals runden das Einkaufserlebnis ab. Beim Harddiscounter müssen sie aufpassen, sieht es überspitzt aus wie in der Pathologie. Ist doch super, haben wir als Konsumenten die Wahl, wo wir was einkaufen wollen/können. Dennoch hätte ich mir natürlich, wenn man schon im Artikel den Kassensturz erwähnt, zumindest noch ein kulinarisches Fazit gewünscht.

  • Sancho sagt:

    Also so einen unnützen Vergleich habe ich lange nicht gelesen. Wenn schon die Preise im Mittelpunkt stehen, dann bitte auch ein Geschmacksvergleich, so wie es eben der Kassensturz auch machen würde! Ansonsten ist das hier gut gemeinte Unterhaltung, mehr aber auch nicht.

    • alien sagt:

      Ja, auf den Geschmacksvergleich habe ich auch gewartet. Sonst hat der Artikel so kein… Fleisch am Knochen.

      Was Anderes: Ein Apfel-Import aus China verschlechtert seine CO2-Bilanz schon, aber nicht so extrem. Die Aufzucht der Kuh (auch wenn noch so Bio) verursacht natürlich deutlich mehr CO2. Allerdings wird man von einem Apfel nicht satt, von einer Kuh aber viele Male. Ein Vergleich ist also nicht so simpel. Wenn Ihr keine Ahnung habt, admins, dann lasst doch diese launigen Kommentare (man merkt dann nur, dass Ihr keine Ahnung habt).

      • Réda El Arbi sagt:

        Der Geschmacksvergleich wär ja total subjektiv. Ich glaube nicht an diese Supergourmets. Die vertreten ja nur ihre eigenen Geschmacksknospen, und nicht die der ganzen Menschheit. Mit Essen ists wie mit Kunst: Man mag es oder eben nicht. Wie sonst könnten Kambodschaner frittierte Kakerlaken und Vogelspinnen essen? Eeeben.

        Zum Apfel: ich glaub schon, dass eine Kuh lange furzen kann, bis sie den Flugverbrauch eines Apfels auf dem Weg von China bis in die Schweiz (meist nicht mal direkt) aufwiegen würde.

        Und nein, wir lassen die launigen Beschreibungen nicht. Das sind wir, das ist unser Stil. Wems nicht passt, darf daran vorbeilesen. 😉

        • Yannick Meyer-Wildhagen sagt:

          Aber du hättest zumindest sagen können: mir hat das Essen vom Globus besser geschmeckt. Das Fleisch war zarter, als von Aldi. Dafür war de Teig von Aldi luftiger usw. Es kommt nicht darauf an wie es jemand sonst geschmeckt hätte. Sondern welche geschmacklichen Unterschiede du erkannt hättest. Reich das doch noch nach, würde mich auch interessieren.

        • Marco sagt:

          Es geht nicht nur um den Methanausstoss (und auch darum, was man glaubt). Was denken Sie denn, wie die Rinder hier ernährt werden? Ein grosser Teil der „Futtermittel“ wird genauso um die halbe Welt gekarrt wie diesen ominösen Äpfel.

          • Réda El Arbi sagt:

            Ich weiss ja nicht, was Sie für Rinder essen, aber die vom Bauernhof im Bonstettet, oder andere, nachhaltig aufgezogene Kühe, werden nicht mit Gen-verändertem Soja gefüttert, sondern mit lokalen Erzeugnissen. Das ist ja der Witz des oben kritisierten Satzes. Das der Apfel die CO2-Bilanz eines nachhaltig aufgezogenen Rindes wieder aufwiegt. Aber Sie können hier auch noch ein wenig weiterdiskutieren, um zu beweisen, dass Sie am Ende wirklich und wahrhaftig im Recht sind. Viel Spass. 🙂

        • Luginbühl Hans sagt:

          @El Arbi: Auf welcher exotischen Substanz sind Sie um zu schreiben, dass Aepfel aus Festlandchina importiert werden??? Aus Südafrika, ja, das ist bekannt (Granny Smith). Aber Festlandchina (Geographie 3; es gibt zwei China)? Ueberhaupt: Ich komme nicht draus, was Sie mit Ihrem Artikel sagen wollen, bzw. was die Zusammenfassung sein soll.

          • Réda El Arbi sagt:

            Hongkong ist nicht Festlandchina. Aber Sie dürfen mir gerne Geografieunterricht geben, wenn Sie sich über die Glücksäpfel aus China schlau gemacht haben, Bis dann glauben Sie uns bitte, dass es sich um chinesische Äpfel handelt.

      • Adriano Granello sagt:

        Gewiss kommt der Geschmacksvergleich dann in der 52. Staffel, mann muss ja nicht alles gleich aus dem Sack raus lassen und so der Geschichte jede Spannung nehmen!

  • Lia sagt:

    tja.. für unter 90 Franken habe ich selbst ein Rindsfilet (1.2kg direkt vom Schlachthof für 56 Franken) im Teig mit Morcheln, zur Vorspeise Datteln im Speckmantel mit Salat und zum Dessert ein Parfait an Himbeersauce kreiert. Ist zwar aufwendig, aber den Aufwand allemal wert.

  • Ivan Casale sagt:

    Leider nicht mein Artikel. Die Frage wo ist’s billiger ist offensichtlich; so offentsichlich wie eben niemand die Idee hat der Preisfrage eines Herrenanzugs im H&M und im Ermenegildo Zegna nachzugehen. Eine interessantere Frage wäre eigentlich warum Alles in verschiedenen Preiskategorien erhältlich sein muss. Muss das Filet eines Tieres billig sein und für jedermann erhältlich? Lachs auch?
    Dieser Artikel stellt nur fest, dass es so ist. Und erstaunt bleibt Ihr zurück, warum die Leute mehr ausgeben für was Sie billiger haben könnten; eine weitere und wirklich interessante Frage, der hier aber nicht nachegegangen wird. Vielleicht aber hängen die beiden Fragen zusammen?

    Insgesamt bin ich erstaunt, denn Ihr könnt das wirklich besser. Auf der anderen Seite, konnte man schon aus den ersten Sätzen schliessen, dass es eben eine billigere Variante des Stadtblogs geben wird 😉

  • Adriano Granello sagt:

    Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass der BLOG nicht auf Sommerzeit umgestellt wurde? Der Timestamp der Beiträge hat einen Vorsprung von genau einer Stunde auf die Zürcher Lokalzeit 😉

    • Mandy sagt:

      Nicht auf Winterzeit umgestellt, müsst’s richtig heissen. Ja, Blog-Redaktion, stellt endlich um! Oder liegt ihr Gedanken immer noch im Strandbad? 😉

    • Peche sagt:

      Das kommt weil hier der KGB mitliesst und der NSA verwirrt wird. Ziemlicher Schlauer Sache.
      Trotzdem : Schönes Fest (mit die richtige Uhrzeit)

  • Adriano Granello sagt:

    Mit GENUSS gelesen und in Gedanken dabei gewesen in den heiligen Katakomben der Migros-Tochter (!) Globus. Die Frage, die allerdings blieb: In unserem Wohlstandsland gehört wohl per Selbstdefinition jeder und jede mindestens zum „Mittelstand“, wo sind eigentlich hier und in anderen Presseerzeugnissen die Malocher der Unterschicht geblieben, das blanke Proleariat, irgendwer muss doch den ganzen Massen-Food ohne happigen BIO- und SCHICKIMICKI-ZUSCHLAG kaufen und verschlingen…?

  • Marc Goldinger sagt:

    Jedem das seine. Ich (Coop-Kind) habe bei meinen seltenen Einkäufen im Globus noch nie verschimmelte Ware erhalten, im Aldi hingegen schon (Toastbrot). Die Verkäuferin hat es an der Kasse bemerkt, als ich zum Gestell (Palett?) zurückgegangen bin, waren ALLE Toastbrote verschimmelt… Seitdem habe ich keinen Aldi mehr betreten.

    • alien sagt:

      Zum Glück nicht, denn jetzt ist das Aldibrot nicht mehr verschimmelt.

    • Martin sagt:

      Das kommt vor, wenn das Toastbrot beim Transport feucht wird. Aldi wie Globus werden den tiefst möglichen Transportpreis wählen. Anders gesagt, kann das genau so gut bei Globus passieren. Immerhin wurde der Fehler vom Aldi Personal bemerkt, wenn auch spät. Wenn sie es erst Zuhause bemerkt hätten, hätten sie die Ware auch bei Aldi umtauschen können.

  • Mike sagt:

    @ McDowell
    Ich bin noch viel schlimmer dran als Sie. Mich machen Aldi-Agglos und Globus-Snobs gleichermassen depresso!

  • Martin Heidegger sagt:

    Mein Weihnachtseinkauf in Waldshut war 311 Euro. Hätte mich bei Migros/Coop ca. 750.- bis 850.- gekostet, im Globus ca. 1200.-

    Man muss schon sehr patriotisch sein, wenn man hier noch etwas einkauft….

    • Johannes Brahms sagt:

      Voll und ganz mit Ihnen einverstanden! Wer hierzulande noch Geld auf den Tisch legt, resp. wer sich die Fahrt über den Rhein nicht leisten kann, mit dem muss man Mitleid haben. Dabei sollte es ja genau umgekehrt sein – wir haben europaweit die tiefste Mehrwertsteuer, also müsste eigentlich alles billiger sein aus im Ausland. Zumindest die Elektronik-Branche hat’s geckeckt, bei diesen ist das längst so.

      • Frank Räppli sagt:

        @MH & @JB: Und arbeiten tut ihr selbstverständlich auch im Ausland? Unsere heutige Gesellschaft ist halt nach wie vor sowas von egoistisch und auf Geiz ist geil getrimmt. Hauptsache das Essen kosten möglichst wenig. Auf Qualität und Produktionshintergrund muss ja nicht geschaut werden. Sowas von unwichtig, nicht wahr?! Besinnliche Weihnachten.

        • Hans Kuehni sagt:

          Arbeiten lassen unsere Unternehmer schon lange in China, Polen, Bangladesch, Pakistan, eigentlich überall, wo sie weniger Lohn zahlen müssen und Sozialleistungen nicht existieren, von Arbeiterschutz nicht geredet werden kann. Nur der kleine Hansli soll sein Geld bitte sehr im Inland ausgeben, wo er alles überzahlt, damit oben die ganze Kohle in die gleichen Kassen fliessen. Ich habe keine Skrupel mehr, mich im Ausland einzudecken, solange ich die Grossen als Vorbild habe….

        • Mustafa sagt:

          @ Raeppli…ich kann diesen ewig gleichen Satz von wegen “ wo Arbeiten Sie denn“ nicht mehr hören oder lesen…wo glauben Sie wird die Linzertorte, die im Aldi ennet der Grenze 40% günstiger verkauft wird produziert, wieso ist Schweizer Kaese im Lidl massiv billiger als in der CH, wo werden die Kamply Guetzli hergestellt, die im Lidl D so viel günstiger sind? Ich bin auch gegen die daemliche Geiz ist geil mentalitaet aber ich lass mich auch nicht wie eine Weihnachtsgans von CH Produzenten ausnehmen. Und schauen Sie sich doch mal die Herkunfstbezeichnung vieler Produke im Migros oder Coop an. Kommt eh das meiste aus dem Ausland.

      • Rietmann sagt:

        Herren Heidegger und Brahms, höchstwahrscheinlich hätten sie sich auch den Einkauf im Globus leisten können. DAS ist nämlich das Traurige daran, nicht hauptsächlich die Preisunterschiede selbst. Wenn unisono alle den Rappen/Cents nachrennen, so wie sie es zu pflegen scheinen, dann MÜSSEN sie bald in Deutschland einkaufen gehen…

        • Herr Rietmann, letztendlich ist jeder sein eigener kleiner Unternehmer wie Hersteller und Vertreiber von Waren auch. Jeder sucht den Profit (s. Hochpreislabels und deren Herstellung in Billigstländern). Ohne Rappenspalterei keine Profitmaximierung. Etwas mehr Mass würde so manchen Herstellern und Vertreibern und v.a. deren Topkader sowie Grossinvestoren gut anstehen.

          • Martin H. sagt:

            @Rietmann und Räppli: Wenn ich Geld verschenken möchte, dann sicher nicht an Monopolisten und Kartellrentenabschöpfer. Ich gehöre zu denen, die in einem hochkompetitiven Umfeld sehr produktiv arbeiten und entsprechend verdienen. Es gibt hier aber auch die, welche davon schmarotzen, dass es Leute gibt, welche die Kohlen verdienen. Und ich betrachte es nicht als meine Aufgabe, solche Parasiten am Leben zu halten! Zudem: Die Qualität von CH-Agrarprodukten ist jämmerlich, der höchste Verbrauch an Agrochemie weltweit! Än Guetä….

          • Mäse sagt:

            Waldshut ist cool zum Einkaufen. Vor allem für all die Schweizer die beim Wort EU gleich Schaum vor dem Mund kriegen. Wenn’s aber um die Tasche hinten rechts am Arsch geht, dann ist wieder alles ok. So gesehen typisch Schweizer. @Brahms, Menschen mit ihrer geldgeilen Einstellung tun mir leid, wirklich. Ich persönlich würde ja eigentlich in meiner Firma keine Schweizer mehr einstellen, warum auch? Sind ja eh zu teuer, krieg ich im Ausland viel viel billiger.

      • Barbarella Mozzarella sagt:

        Bei einigen Produkten klappts sogar im Ausland. In meinem Berliner Lieblingsbioladen gibt es vier verschiedene Sorten Mozzarella und der aus der Schweiz ist mit Abstand der billigste, wie das geht, weiss ich nicht. Solange das so bleibt, esse ich ihn weiter, aber hoffentlich ist er für den Preis auch wirklich ohne Chemie. 😉

  • Gino Ramsch sagt:

    Ich nehme mir die Zeit, gehe zum Metzger wenn ich ein gutes Stück Fleisch will, in Aldi für Kosmetikprodukte und Rasierklingen. Auch Schweizer Käse, Wein, Apfelsaft, Kekse und andere Produkte sind sehr gut und preisgünstig. Für den Rest gehts in Migros den Aldi hat doch solche Produkte die mich nur beim Anschauen ekeln….

  • L. sagt:

    Danke fuer diesen Beitra!
    Fuehrt uns allen wieder einmal vor Augen was einigen von uns Weihnachten bedeutet.
    Ich habe mich gestern an der Bahnhofstrasse auf ein Baenklein gesetzt und die Leute beobachtet; Das Fazit – einfach nur traurig!
    Mit griesgraemigen, verbissenen Gesichtszuegen, gehaessigen Diskussionen und Bemerkungen – einfach deprimierend.

  • dan sagt:

    ein köstlicher tendenziöser bericht..er bringt einem in der tat zum schmunzeln. doch mit der fortdauer des lesens wird man auch immer trauriger, bemerkt man doch mit jeder zeile mehr und mehr wie simpel der schreiberling gestrickt ist, wie wenig lebensfreude muss in diesem menschen sein, der es nicht geniessen kann das spiel der geschmäcker und der düfte zu erleben..dafür aber ständig mit dem taschenrechner im kopf durch die regale schlendert. das macht es ja gerade aus, das einkaufen als erlebnis und des genusses..gerade auch in diesem anspeckt wäre mal etwas besinnung angesagt herr el arbi…es wird im kommenden jahr noch genügend möglichkeiten geben sich über die cüplitrinkende gesellschaft zu mokieren..ich wünsche ihnen und ihrer familie einige genussreiche tage.

    • Réda El Arbi sagt:

      Lesen Sie doch nochmals, wer da Schinken probiert und Cüpli trinkt in unserem Beitrag. Lesen Sie, was geschrieben steht, nicht was Sie denken, stehe da geschrieben.

  • Thomas Kofler sagt:

    Besser hin oder her, es geht doch darum, dass sich gewisse Menschen in diesem Land nicht Globus leisten können/wollen und gewisse Menschen deshalb zu den Discountern gehen. Wo ist denn das Problem? Stellen Sie sich vor, alle würden es vermögen im Globus zu kaufen, dann wären viele Betriebe und Schweizer Zulieferer weg vom Fenster.

  • Sebastien sagt:

    Beim Globus assoziiere ich immer http://www.globus-baumarkt.de , da ist der Vergleich zum Aldi nicht weit. Frohes Fest!

    • Steve sagt:

      Nur das der Globus in Deutschland (und in vielen Ländern im Osten) absolut nichts mit dem Globus in der Schweiz zu tun hat.

  • E.Pudles sagt:

    Sicherlich wird ein Qualitätsunterschied zwischen den Lebensmitteln von Globus und Aldi bestgehen. Ob jedoch eine so grosse Differenz in Qualität den Preis rechtfertigt ist fraglich. Man muss Globus recht geben, wenn er solche Preise verlangt.
    Wenn die Kunden das anscheinend ohne Probleme bezahlen und übers Ohr gehauen werden wollen dann bitte weiter so Globus. Dieses Phänomen findet man auch in der Bekleidungsindustrie, dort werden Markenartikel auf Teufel komm raus gekauft und man bezahlt dafür gerne 2 bis 3 mal so viel für den gleichen Markenlosen Artikel. Trotzdem auch den Aldi Kunden en Guete und schöni Feschtdäg.

    • Ich würde mal sagen, dass die BAG-Vorschriften für alle gelten. Und wenn wir schon bei den Preisen sind, sollte nicht unerwähnt bleiben, dass eben gerade die teuersten Labels in Billigstländern zwecks Profit-Maximierung herstellen lassen getreu dem Motto „Geiz-ist-geil“. Mich erstaunt immer wieder, wie einseitig preisbewusste Konsumentinnen mit der in der Zwischenzeit doch recht abgelutschten Geiz-Keule bombardiert werden.

  • Swiss Cook sagt:

    Wer es sich leisten kann und Freude am Einkaufen bei Globus hat, soll das doch tun. Hauptsache das Geld bleibt in Umlauf. Zu Aldi und Lidl gehe ich nicht, da ziehe ich den Metzger, den Gemüsehändler und den lokalen Landwirt und auch jeden Markt (Helvetiaplatz, Oerlikon oder sogar Bürkliplatz) allen Billigdiscountern vor. Warum für lokale Produkte 2 oder 3 Zwischenstufen finanzieren, wenn man es frischer und besser bei jedem lokalen Produzenten bekommt will mir nicht in den Kopf. Es ist wirklich schade, wie diese Geiz ist geil Mentalität in der Schweiz um sich greift, vor allem bei Lebensmitteln. Wir haben prozentual noch nie so wenig für unser Essen ausgegeben und wollen es immer noch billiger haben. Wer bezahlt die Zeche dafür?

  • Peter Rettinghausen sagt:

    Heute war ich mal in einem Lidl. Dort drin ist es wie in einem fremden Land. Aber der Chianti für 7.95 ist genau so gut wie der billigste Chianti im Globus für 12.90.

  • Martin sagt:

    War kürzlich im Luzerner Hinterland in einer Dorfmetzgerei und beim Bäcker. Wurst, Schinken, Geissenchäs, milden Alpkäse, Bäckersbrot, richtige Butter, Birnendicksaft, Bienenhonig, Dörrobst und eine Flasche Bätziwasser. Unerreichbar.

    • ursi sagt:

      Genau Martin!! Warum unterstützen wir unsere Dorf- und Quartierlädeli so wenig??

      • Martine Duprez sagt:

        …und was hat die Fahrt dorthin gekostet? Ihre ganzen Leckereien, bei denen ich gern mitesse, hätten Sie bestimmt auch in Zürich bekommen.

        • Ruedi sagt:

          Da könnten Sie sich täuschen. In Zürich gibt’s nur Mainstream. In Luzern z.B. gibt’s Doppelrahm Past. Das finden Sie in ganz Zürich nicht, da gibt’s nur UHT-Zeugs.

          • Héloise sagt:

            Schön, dass doch noch nicht alles gleichgeschaltet ist. Als Zürcher haben wir kürzlich in Emmen/Luzern gestaunt: Über ein tolles Mittagessen in einem Gasthof mit 16 Gault-Millau-Punkten zu einem Preis, von dem wir hier nur träumen können.

    • Lucie Boillat sagt:

      Das Problem im „Hinterland“ beim Dorfmetzger ist aber leider, dass sich der Durchschnittsverdiener den heute ebensowenig leisten kann, wie den Globus…

  • Quasimodo Braun sagt:

    Man sollte vielleicht noch wissen, dass ein Teil der bei Aldi und Lidl angeboteten Produkte von Schweizer Produzenten stammen. Für die deutschen Discounter lohnt es sich, weil sie so Zölle (auf geschützte Produkte) sowie Transportkosten einsparen. Und für die Hersteller lohnt es sich, weil sie so die Maschienen besser auslasten können. Allerdings wollen die Hersteller natürlich nicht, dass man weiss, dass man ein Markenprodukt im Aldi/Lidl Gewand kauft. Sonst würde ja niemand mehr bei Coop, Migros oder Globus das x-Fache für das gleiche Produkt bezahlen – ausser vielleicht Herr McDowell.

    In zahlreichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass uns ein Produkt besser schmeckt, wenn es als teuer angeschrieben ist, selbst wenn es sich dabei um Fusel handelt. Selbst Tests unter Beizug von MRI und EEG konnten Beweisen, dass im lymbischen System andere Hirnregionen aktiv sind, je nach dem ob es sich um ein vermeintlich teures oder billiges Produkt handelt. Teuer = Status, Belohnung, ev. Abenteuer; billig = simple Befriedigung von Grundbedürfnissen, ev. sogar Versagen.

    • Dass Aldi und Lidl Schweizer Produkte bedeutend günstiger verkaufen, fällt jedem aufmerksamen, preisvergleichenden Konsumenten auf. Wer bei Globus einkauft, wird und wurde schon immer heftig abgezockt, auch wenn diese ehemals deutsche Ladenkette von der Migros aufgekauft wurde. Wer das Besondere und Exklusive sucht, tätigt seine Einkäufe kaum im Globus. Globus lebt wie die gesamte Bahnhofstrasse von der breiten Masse, einem ungerechtfertigten Image und v.a. von Konsumenten und Konsumentinnen, die jegliches Preis-/ Leistungs-Gefühl verloren haben und mit dem Konsum hoffnungslos überteuerter Produkte ihr wahrscheinlich eher langweiliges Routine-Alltagsleben zu übertünchen suchen.

      • Luzi sagt:

        Liebe Frau Auf der Maur, Globus war definitiv nie eine deutsche Ladenkette. Aber es ist eben einfach irgenwelche Behauptungen aufzustellen ohne den geschichtlichen Hintergrund zu kennen. Und wenn man sich einmal etwas spezielles leisten will, findet man dies nun einmal nicht im Aldi und Lidl. Aber es gibt eben auch Geizhälse die das Gefühl haben, man sollte alles zum Null-Tarif bekommen.

        • Lia sagt:

          soso, Geizhälse? Eine Beleidigung für all diejenigen, die sich gern mal was gönnen würden, es aber einfach nicht KÖNNEN.

        • Luzi, mag sein, dass ich bezüglich Globus-Geschichte falsche Informationen habe. Ich lasse mich da gerne belehren. Hingegen lasse ich die mit Vorliebe gebrauchte Verbalkeule „Geiz“ nicht gelten. Diese Verbalkeule zeigt lediglich auf, wie oben bereits geschrieben, dass das Gefühl für ein vernünftiges Preis-/Leistungsverhältnis den meisten abhanden gekommen ist. Geiz ist was ganz anderes und wischen Geiz und Preis-WERT besteht nach wie vor ein riesiger Unterschied. Nach anfänglicher Skepsis bin auch ich nebst Coop und einigen Spezialitätenläden zu einer regelmässigen Lidl-Kundin geworden. Lidl (Aldi ist nicht mein Ding) hat eine etwas andere Geschäftsphilosophie als die beiden Monopolisten oder eben Globus. Nebst dem ganzjährlichen Standard-Angebot werden viele Produkte nach Saison/Festtagen ausgerichtet, und dies zu erheblich preis-WERTEREN Preisen gleichen Inhalts. Das braucht 1. weniger Ladenfläche und lässt 2. günstigere Preiskalkulationen zu.

          • Mäse sagt:

            Falsch Frau auf der Maur – nicht preis-WERTEREN sondern preis-WERTEN und Punkt. Kleine Gedankenstütze: Es ist ja der Aldi der einen wunderbaren Schinken am Stück anbietet, nur leider in der Schweiz für 169 Franken, in Deutschland für 49 Euronen. Ist doch cool wie sich Schweizer abzocken lassen und es auch noch geil finden.

          • @ Mäse: Auch falsch! Im Lidl ganz in meiner Nähe (10 Min. mit dem Auto) das Kg Schinken zu rund 50 CHF, 600 g schottischer Rauchlachs zu 13.99 CHF ohne lästige Parkplatzsuche und Massenanhäufung von Weihnachtsshoppern über der Grenze sowie 3stündiger Hin- und Rückfahrt (Waldshut), die Benzinkosten noch nicht mal mit eingerechnet.

  • diva sagt:

    3er abschnitt ein eklatanter faux-pas! im gloubus ist nicht die «gourmessa» (das ist migros) sondern «delicatessa» (auch wenn mittlerweile die migros der eigentümer von GLOBUS ist)… nicht gut recherchiert meine herren…

    • Réda El Arbi sagt:

      Ist für Gourmets 😉

    • Max Blaser sagt:

      Gourmessa, Delicatessa, was soll`s beides gehört dem Orangen-Riesen. Man muss es offensichtlich noch anschreiben, damit man es überhaupt merkt. Das ist immer so, wenn man bestimmte Produkte verkauft, z.B. Fleischkäse heisst eben „Delikatess-Fleischkäse“. Man hätte auch bei ALDI vermerken sollen, dass es sich um “ Feinkost-Albrecht“ handelt. Dan schmeckt das ganze doch irgendwie besser, weil auch das Kleinhirn mitisst!

  • Mario M. Montecarlo sagt:

    Man sieht:Nach und nach verschwinden die Vorurteile gegenüber Aldi und Lidl.Ich erinnere mich noch an die üblen Meinungen,sprich:Vorurteile,die Schweizer hatten,als erst angekündigt (!) wurde,A. und L. kämen in die CH.Wer sich auskennt und richtig auswählt,kann dort gut einkaufen.Wer sich einbildet,mit den völlig überhöhten Preisen bei den Alteingesessenen wäre automatisch auch bessere Qualität garantiert,darf gern weiter diesem (Irr-)Glauben anhängen.Schöne Weihnachten!

    • Lia sagt:

      hab mal Sushi im Aldi und im Glous gekauft – ein Sushikoch konnte mir qualitativ keine nennenswerten Unterschiede nennen. Ausser dem Preis, natürlich.

    • Ilsa sagt:

      Eine Bekannte von mir wollte bei Aldi arbeiten und war zu einem Probetag dort. Als sie im Lager die angefaulten Früchte aussortieren wollte, hielt der Chef sie zurück. Die schlechten Früchte blieben in der Kiste drin. Die Bekannte ging wieder – so was wolle sie als Verkäuferin nicht unterstützen.
      Meine persönliche Erfahrung im Aldi: ein paar gute Sachen und viele unangenehme Erfahrungen.
      En Guete.

  • Fredi Feuz sagt:

    Es geht vielen noch viel zu gut in unserem Land, sonst könnten beileibe nicht so viele Leute im Globus einkaufen gehen. Selber muss ich mit einer kleinen Rente auskommen, da ist es keine Frage, wo ich einkaufen gehe. Aldi und Lidl sind zwar nicht pikfein, doch die Qualität wird dort immer besser.

  • Fresserchen sagt:

    wer mal ins Baselbiet nach Böckten fährt, kann all die schönen Globusprodukte im Fabrikladen von Le Patron zum Aldipreis kaufen.
    Das ist immer meine Weihnachte- Einkaufs- Strategie.
    Und auch unter dem Jahr zu empfehlen.
    Frohes Fressen

  • wagenbach sagt:

    Im Globus gib`s meistens gute Qualität zu sehr hohen Preisen. Aldi Altstätten ist O.K. sofern man sich im Aldi Sortiment gut auskennt. Beim Wein kann man zeitweise einen sehr guten Tropfen sehr preiswert einkaufen, da Basissortiment ist preislich und qualitativ deutscher Mttellmass, d.h. tief angelegt. Milch und teilweise Milchprodukte sind preiswert und sicher nicht schlechter als bei den CH Monopolisten. Fertigprodukte von Aldi sollte man besser nicht einkaufen, gilt auch für Lachs. Aber Fleisch und Fisch sind in Ordnung und z.T. frischer und besser als bei Migros und Coop. Beim Gemüse ist Lidl deutlich besser als Aldi. Was die Anpassung an die CH Konsumgewohnheiten ist die Lernkurve von Aldi deutlich steiler als bei Lidl. Wird die Logistik bei Aldi mit der Expansion weiter optimiert müssen sich die angeht zwei Ch Monopolisten sehr warm anziehen

    • Ruedi sagt:

      Kommt darauf an welche Milchprodukte. Wenn man sich mit minderwertigem UHT-Zeugs zufrieden gibt genügt Aldi, da sind die anderen besser aber wer Qualität will muss schon anderswo hin.

    • Urban Zuercher sagt:

      In Altstätten gibts nen Aldi? Nicht gewusst…. Und der 31 fährt bis ins St.Galler Rheintal nach Altstätten SG? Wow, die VBZ ist anscheinend aus Expansionskurs…..
      Soviel Lokalpatriotismus muss noch sein… 😉
      Frohe Festtagsgrüsse aus Zürich-Altstetten, mit e

  • Werder sagt:

    Dieser Test erinnert mich an die Methoden deutscher Medien: es zählt im Vergleich nur der Preis – ob es auch gut ist und schmeckt spielt denen keine Rolle. Hauptsache billig!

    • lis sagt:

      Man lässt offenbar ungern von seinen Vorirteilen, nicht wahr? Sber in deutschen Medien zählt bei Warenvergleichen nie nur der Preis. In sämtlichen TV-Sendern – auch den privaten – wird in solchen Fällen immer auch ein Geschmackstest angeschlossen. Dabei kommen manchmal erstaunliche Ergebnisse zustande. Und „Stiftung Warentest“ beispielsweise testet auch immer die Qualität der Waren mit. Der Preis ist immer nur e i. n Kriterium, aber nicht das einzige. Auch Deutsche essen gern gut. Aber hierzulande glaubt man ja gerne, nur man selbst habe Geschmack und den Durchblick – dafür zahlt man dann gerne auch mal für Migros-Guetzli in der Schweiz einen doppelt ao hohen Preis wie im Aldi-Deutschland (soviel zu den angeblich so hohen Schweizer Gestehungskosten). Teuer ist nicht automatisch auch besser – billig aber auch nicht. Man muss einfach probieren und vergleichen.

    • Hans Kuehni sagt:

      Was nützt das beste, teuerste Produkt, wenn die Hausfrau nicht kochen kann? Dann lieber billiger (was nicht zwingend schlechter ist), dafür gut gekocht.

  • Ralph Geh sagt:

    Bei unabhängigen Vergleichstest schliesst Aldi i. d. R. gut bis sehr gut ab. Spitzenergebnisse gab es so u. a. beim Olivenöl und beim Sekt.

    • Ricco Hauser sagt:

      Hingegen „feine & vornehme“ Globusprodukte in Tests regelmässig nicht brillieren. Es ist nicht alles Gold was glänzt!

  • Kohler Anne-Marie sagt:

    So doof! Was soll ein Vergleich, der schlussendlich die Qualität,nicht bewertet?

  • Daniel sagt:

    Ich bin ein Aldikind und seit meiner Geburt schwer beeindruckt vom Feinkost Albrecht, man/frau muss einfach nur wiessen welches die guten Aldiprodukte sind.

  • Rachel sagt:

    Dazu fällt mir diese Geschichte ein. „Lidl hat drei Wochen lang inkognito ein Pop-up-Restaurant in Stockholm betrieben. Der britische Meisterkoch Michael Wignall war für die Speisen zuständig. Ein 9-Gänge-Menü kostete 495 SEK. “Dill” war im Laufe der gesamten drei Wochen ausgebucht (13. September – 4. Oktober). Erst gegen Ende wurde bekannt, dass es sich bei dem Restaurant um eine Werbeaktion von Lidl handelte.“
    http://www.schwedentipps.se/blog/lidl-dill-restaurant-stockholm/#.Urh9K7SnfRU

    Und hier noch etwas ausführlicher auf Englisch:
    http://www.thelocal.se/20131004/50608

  • xaver doerig sagt:

    würde nächstes Jahr für Euch den Koch- und Vergleichstest machen.

    Aldi hat übrigens einen absoluten Spitzen-Primitivo für Fr. 7.90 die Flasche, habe in der CH noch nie ein so gutes Preis- Leistungsverhältnis gesehen, Kaufe selten im Aldi ein, bin ein M-Kind

    • Jacques Zimmer sagt:

      Ja, diesen Primitivo di Manduria kaufe ich auch immer wieder. Ein weiteres Aldi Spitzen-Produkt, das seinesgleichen sucht, ist z.B. der BIO Räucherlachs in der grünen Packung.

      • Luisa sagt:

        Jou, und wenn man noch über d.Rhein fährt, etwa nach Lindau oder ab Zürich nach Jestetten, dann ist das Ganze nochmals etwa 20% günstiger. Kauft man richtig breit ein, lohnt es sich allemal, vor allem, wenn man noch die Aldi-Karte hat, mit der man die gesamte Dt.MWst rückerstattet bekommt…
        Mein Schweinsfiet von Aldi kostet €5.95/kg!!

        • Josef müller2 sagt:

          Super, aus einer Mega Schweinemast wo über 100’000 Tiere unter extremen Bedingungen leben und mit Medis in Rekordtempo zum Schlachtgewicht gepuscht werden. Geiz ist ja Geil

  • Toni Light sagt:

    Seit ich vor x Jahren eine Teepastete (aus D) bei Aldi für plusminus 3.- Stutz gesehen habe und kurze Zeit später das tupfengenaugleiche im Globus für rund 7.- bin ich nicht mehr so sicher, dass da immer und bei jedem Produkt die – geschmacklichen – Qualitätsunterschiede wirklich so gigantisch sind, aber was soll’s, Hauptsache man hat Spass, und das Christmasshoppingfeeling kann man sich beim Globus definitiv besser reinziehen..

    • Marcus Ballmer sagt:

      Sorry, aber das sind die ewig gleich lautenden Räubergeschichten. Auch Ihnen sei es ins Gebetbuch geschrieben: Produkte, die im Aldi angeboten werden, sind im Globus nicht zu finden. Und umgekehrt. Das ist nachweisbar. Wer sich in der Branche auskennt, der lächelt nur milde über solche Geschichtlein, wie die von Ihnen erfundene.

  • HansPeter Lechner sagt:

    WOW !!! Der mit dem „Glücksapfel aus China (18.90 das Stück)“ ist gut … – hier in China kosten diese Dinger 4 Yuan (umgerechnet ca. 60 Rappen) … – pro Pfund !!!
    Aber: offensichtlich wollen gewisse Schweizer vom Globus beschissen werden … .
    Frohe Weihnachten an Alle in der Schweiz!

    • Hans Maurer sagt:

      der grösste Teil dieser 18.90 besteht aus Importzöllen. Der Apfelmarkt in der Schweiz ist geschützt, will jemand trotzdem Ware importieren bezahlt er einen horrenden Zoll. Den Bauern in der Schweiz geht es blendend, da sie keine Konkurrenz befürchten müssen

    • Maiko Laugun sagt:

      @Lechner: Ni Hao HansPeter. Das kann ich nur bestätigen. So viele Äpfel wie es zum Globus-Preis hier gibt, kann man gar nicht essen, nicht mal zu den Aldi-Preisen. Schade nur, dass die Herren nicht in der Sea-Food-Abteilung waren. Da ich am Meer lebe, hätten mich die Preise für Crevetten und Meeresfische interessiert. Solche kann ich mir noch lebend im Aquarium im Supermarkt aussuchen, zu Spott-Preisen. Oooops, fast vergessen, im Globus ist das ganze Essen ja schon tot! 🙂 Ebenfalls frohe Weihnachten in die Schweiz!

  • Peter McDowell sagt:

    Naja, Globus um die Weihnachtszeit ist schon nicht so angenehm, aber Aldi in Schlieren? Lieber verhungere ich, als dass ich in dieses triste Armenquartier gehe. Da zahle ich auch gerne 200 Franken mehr, wenn mir dafür der Anblick der Agglos erspart bleibt.

    • Christoph Schweizer sagt:

      Peter McDowell – Sie sind elitär und arrogant!

      • Hans Maurer sagt:

        also die 200+ Franken für ähnliche oder schwächere Produkte sind glaube ich Strafe genung für unseren Herrn McDowell. Gute Geschäfte werden immer mit den unwissenden Konsumenten getätigt, zum Glück. Jeden Morgen steht einer auf, man muss ihn nur finden

        • Peter McDowell sagt:

          Ich habe ja grundsätzlich nichts gegen die Produkte von Aldi, aber da bei mir in der Nähe kein Aldi steht und mich die durchschnittlichen Aldi-Kunden nervös machen gehe ich dort halt nicht einkaufen. Ausserdem gibt es Produkte, welche es bei Aldi halt nicht gibt (bspw. Kaviar).
          Und wieso elitär und arrogant? Ich kann ja nichts dafür, dass Aufenthalte in der Agglo bei mir zu Depressionen führen.

          • Christoph Schweizer sagt:

            …es ist die Ausdrucksweise..!

          • Sie haben aber eine seltsame Krankheit, Herr McDowell. Muss ja schrecklich sein, wenn man seinen Fuss kaum aus der Stadt resp. in die Agglo (die Himmelsrichtung spielt wohl keine Rolle) setzen kann, ohne gleich in Depressionen zu verfallen! Ja, ausserhalb der Stadt sind die echten Macs äh… McDonalds per pedes oder mit dem Velo schlecht zu erreichen.
            Trotzdem – schöne Feiertage, mit oder ohne Kaviar!

    • Willem sagt:

      McDowell, ich hoffe, Sie werden nächstes Jahr arbeitslos.

      • Georg sagt:

        Anderen Schlechtes wünschen ist schlecht, Willem.

        • alien sagt:

          Tja, vielleicht würde das vermittels Trickledowneffekt dazu führen, dass es der Gesellschaft besser geht. McDowell ist ein Idiot und hat sicher viele Idiotenfreunde, wenn er zu einem nützlichen Mitglied der Gesellschaft wird, werden es die einen oder andere seiner Freunde vielleicht auch, und dann ist allen gedient.

    • lis sagt:

      Ist es nicht wunderbar, dass den Agglo-Bewohnern Menschen wie Peter McDowell erspart bleiben? Und zwar für immer, weil er ja lieber verhungert, als da hin zu gehen. Könnte man nicht in den Innenstädten auch irgendeinen gaaaanz teuren Schickimicki-Laden einrichten, in dem sich solche Menschen richtig wohlfühlen und damit anderen von der Pelle bleiben?

  • Jeffrey sagt:

    Whaaat? Ihr verzichtet auf den Geschmackstest? Was habt ihr denn mit den Einkäufen gemacht? Furtgeschossen?

  • Barbara sagt:

    Euch auch ein frohes Fest. Und herzlichen Dank für das Bild mit dem freilaufenden Weizenfeld. Es hat mein Herz mit Freude erfüllt. Und herzlichen Dank für den Stadtblog. Ich mag wie und was Ihr schreibt. Egal ob ich Eurer Meinung bin oder nicht. Auch das erfüllt mein Herz mit Freude.

    • galway sagt:

      Das „freilaufende Weizenfeld“ hat auch mich zu lautem Lachen animiert! Gekonnte Ausdrucksweise!! Kompliment!! Macht Spass ihre „Blogs“ zu lesen!¨Weiter so!

  • Mathieu Carre sagt:

    Herr El Arbii die Schweizer trifft man im Aldi in Deutschland kurz hinter der Grenze. In Konstanz im Lago Einkaufszentrum zum Beispiel. Wenn schon Aldi dann richtig billig in Deutschland.

    • Gilbert Walz sagt:

      Dabei ist zu sagen, dass nur ganz denk- und bewegungsfaule Schweizer im Lago-Konstanz einkaufen. Fährt man über die grosse Rheinbrücke (Autobahnzoll) hat man ein viel besseres und günstigeres Angebot. Gratis Parkplatz ausserdem!

  • Rigoletto sagt:

    Der Vergleich waere noch schlimmer wenn man das Gleiche X-Mal teuerer zahlt! Das ist was im Globus passiert.
    Ob es uns gut geht oder nicht es zeigt wie dumm Konsumente sein koennen.
    Da wir die Ware des Artikels nicht kennen……

  • Jacques Zimmer sagt:

    Mich erstaunt dieser „Kosumtest“ gar nicht. Nachdem ich einmal meine gut schweizerischen Vorurteile überwunden hatte und bei Aldi einkaufte, merkte ich schnell: Hier hat es zwar wenig Auswahl, aber gute Qualität, und vor allem: Es kostet alles nur halb so viel wie im Coop und nur ein Drittel soviel wie im Globus. Zudem zahlt Aldi auch noch seine Angestellten am besten von allen. Also, falls Sie noch keinen guten Vorsatz fürs neue Jahr gefasst haben: Überwinden Sie mal Ihre Vorurteile.

    • Karl sagt:

      Richtig Herr Zimmer, Teuer heisst noch lange nicht, dass es besser ist. Bei der Stiftung Warentest schneiden Aldi Produkte fast immer mit sehr gut ab. Was die wenigsten wissen, Viele Produkte von Aldi werden von Markenherstellern für Aldi produziert. Ausserdem schätze ich bei Aldi die klaren Nettopreise ohne dauernde Aktionitis.

  • Andy sagt:

    Auch wenn Ihr den Geschmackstest nicht gemacht habt: Ich bezweifle ob das Globus-Essen 3 mal besser ist als das vom Aldi. Ich habe die leidvolle Erfahrung gemacht, dass der Globus nicht unbedingt das Ultimative in Sachen Geschmack ist (beim Essen, beim Wein kann ich es nicht beurteilen)

  • Rainer sagt:

    Ohne Geschmackstest macht das ganze nicht so viel Sinn.
    Billiger geht immer.
    Zumal das Filet im Globus ja schon fertig zubereitet war.
    Ehrlicherweise hätte man sich im Globus auch nur das Filet und den Teig (und die Pilze, Zwiebeln, Knoblauch und was sonst noch so alles dazu kommt) geben lassen dürfen, dann zuhause alles zusammenbasteln, backen und dann blind vergleichen.

  • Meinrad Wiederkehr sagt:

    Jetzt habt ihr den spannendsten Teil weggelassen: den Geschmackstest! Holt das doch für einen zweiten Artikel nach, würde mich sehr interessieren.

    Denn grundsätzlich ist es nicht falsch, für gute Lebensmittel mehr Geld auszugeben als für Billigware vom Discounter. Habe schon lange nicht mehr im Aldi eingekauft, aber vor ein paar Jahren kamen die Billigchips nicht annähernd an Zweifel-Chips aus dem Coop heran. Von daher bin ich überzeugt, dass die Produkte von Globus wesentlich besser sind. Also bis auf das Toastbrot vielleicht… 😉

    • Adam Gretener sagt:

      Lieber Herr Wiederkehr. Grundsätzlich schon einverstanden. Aber was kenne ich Leute, die für 100 Stutz eine Wildente kaufen und sie dann im Ofen und auch nacher mehr als nur vergewaltigen. Dagegen macht mein Bruder aus einem Schweinsfilet vom Lidl etwas, dass man im teueren Restaurant bekommen könnte. Wenn überhaupt.

      Haben Sie schon mal britische Chips probiert?

      • Urs Fellmann sagt:

        Grüsel, Ente vergewaltigen im Backofen ! Viel Spass mit dem Filet – d‘ accord, gut kochen mit preisgünstigen Produkten ist die wahre Meisterschaft.

      • Rebecca sagt:

        mmmmmmh…..Kettle Crisps – die es bis vor noch gar nicht so lange nur im Globus gab, jetzt aber auch im Coop. Wer weiss, vielleicht auch bald im Aldi / Lidl?

    • Hans sagt:

      Herr Wiederkehr, nichts gegen Zweifel Chips. Die sind solid und gut, aber nichts aussergewöhnliches. Typisch schweizerisch eben.
      Aber wenn die für Sie das Mass aller Dinge sind, schliesse ich mich Gretener an und empfehle Ihnen gute britische Chips zur Degustation. Beispielsweise Tyrrell’s. Bekommen Sie bequem im Coop. 😉
      Frohe Weihnachten!

      PS: In Deutschland werden teilweise wirklich ganz schreckliche „Schipps“ produziert.

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