Flachs gute Nachtgeschichten

So wird wohl nicht mehr: Dachkantine.

So wird wohl nicht mehr: Dachkantine.

In Zürichs äusserstem Westen eröffnen im Dezember mit dem Les Amis und dem Wow gleich zwei neue Clubs. Es ist (Nightlife-)geschichtsträchtiger Boden, auf den die beiden Lokale zu stehen kommen: Ab Jahrtausendwende und bis Mitte der Nullerjahre war das Areal um die ehemalige Tonimolkerei an der Förrlibuckstrasse das spannendste Ausgehgebiet der Schweiz. Nicht nur wegen der Dachkantine um Nader Kuhenuri, Thomas Gilgen und Alex Dallas, dem Club, der vielen heute noch als der beste gilt, den das Land je sein eigen nennen durfte, sondern auch wegen des Rohstofflagers von Marion Meier und Martin Frigg, die auf dem Areal bis kurz vor dem Abriss die Stellung hielten.

Auch der Club Tonimolkerei von Walter Hügli vermochte, unter der Leitung des späteren Cabaret Voltaire-Direktors Philipp Meier, für Furore zu sorgen und Meiers Nachfolger Linus Geiges amtete ebenfalls mit grossem Erfolg. Der benachbarte Club Q, geführt von einem Team um René Götz, beteiligte sich lange Zeit am Förrlibuck-Kulturreigen mit Konzerten von Acts wie Justice und Soulwax. Dann wurde es ums Q herum immer stiller und als der Club zuletzt allein auf weiter Flur stand, führte er ein sehr kommerzielles und Publikums-geografisch aufs Sihltal und den Aargau ausgerichtetes Programm.

Stadtzürcher Clubber fanden den Weg ins Q nicht mehr und besuchten fortan Lokale näher beim Stadtzentrum. Milos Kant und Massimo Minacapilli, die am 13. Dezember und mit etwas Verzögerung in den Räumen des ehemaligen Q ihren Club namens «Wow» eröffnen, bieten ihrem Zielpublikum etwas, das all die etablierten Zürcher Clubs nicht bieten (möchten): Partys zum Nulltarif, also mit Gratiseintritt. Damit transportieren sie das Konzept ihres ehemaligen Luzerner Clubs Opera definitiv nach Zürich. Ein Club für musikalisch und kulturell interessierte Menschen wird das Wow damit bestimmt nicht und somit auch keine Konkurrenz für Locations wie das Café Gold, das Hive oder die Zukunft.

Wer sich warm anziehen muss sind Clubs wie das Hard One oder das Escherwyss, befinden sie sich doch unweit des neuen Clubs, bieten ebenfalls kein anspruchsvolles Programm und ziehen ihren Gästen trotzdem Eintrittsgeld aus der Tasche. Auch beim neuen Club Les Amis unter der Führung von Ali Terlikli, der an diesem Wochenende mit einer Party von Jamie Lewis Eröffnung gefeiert hat, dürfte die Nachricht von der Eröffnung des Wows am 13. Dezember keine Freude ausgelöst haben: Das Les Amis befindet sich gleich gegenüber des neuen Gratisclubs, konnte noch kein Stammpublikum generieren und dürfte wegen seiner überschaubaren Grösse Probleme haben ein Programm auf die Beine zu stellen, das für Clubber als Argument ausreicht, um ins Les Amis zu gehen und nicht über die Strasse ins Wow.

Auch wenn das Wow dem kulturellen Zürich keine neuen Impulse verleihen wird, so wird der Club, zusammen mit dem Les Amis, zumindest neues Leben in einen totgeglaubten Winkel der Stadt bringen. Welche der etablierten Clubs die Rechnung dafür begleichen müssen, wird sich weisen.

Alex Flach ist Kolumnist beim Tages Anzeiger und Club-Promoter. Er arbeitet unter Anderem für die Clubs Supermarket, Hive und Zukunft.

64 Kommentare zu «Flachs gute Nachtgeschichten»

  • Nun ja, ich finde die Kolummnen von Alex Flach sehr gut, er sitzt am Puls und ich lese es gerne, denn hier schreibt wirklich jemand, der sein Handwerk versteht. Alex, waere schoen wuerdest mal einen kleinen Rueckblick ueber die letzten 10 Jahre veroeffentlichen. Ich denke, die Jahrtausendwende hat Zuerich viele Veranstalter der Extra-Klasse bescheert. Ich denke an den Beau Didi Veraguth, den Bruno Exposito, den Chris Schaad, den Urs Kind, den Ronny Grauer etc. Waere schoen, wuerdest mal was ueber diese Party-Animals bringen. Was wurde aus Frau Tina Knecht?

  • Sebastien sagt:

    Wie man aus Szenekreisen weiss, wird in unmittelbarer Nachbarschaft das Wuff eröffnen, was schon aufgrund der Verwechslungsfahr erhebliche Konkurrenz bedeutet. Zudem dürfen dort auch Herrchen und Frauchen mit ihren Hunden tanzen, falls sie das andere Geschlecht nicht für sich gewinnen können.

  • Rabarbara sagt:

    Nur nicht noch mehr Kommerzkacke, sondern auch mehr alternaive, wirklich kreative, kulturell wertvolle und unterhaltsame Ansätze.

    • Urs sagt:

      Ja genau, Orte mit niedriger Hipsterdichte dafür mit echten Menschen braucht Zürich dringendstens gell Rabarbara. Nur dumm, dass ein solcher Club wohl leer bleiben würde – P.S. seisch de Susananas e Gruess gall 😉

  • Irene feldmann sagt:

    Es scheint das, jeder Dussel einen Club aufziehen kann, doch mit dem führen in prosper happerts den Schweizer profitgeiern…

    • Adam Gretener sagt:

      Dass jeder einen Club eröffnen kann, haben schon sehr sehr viele geglaubt. Und sind glorios gescheitert und mit Minus 30’000 aus der Nacht gegangen und dann untergetaucht.. Was ich schon alles erlebt habe hinter der Bar. Der Veranstalter, der nicht an den Stock gedacht hatte. Veranstalter, die sich mit Flaschen auf der Tanzfläche angehen. Lebensmittelkontrollen, wo das Koks noch auf dem Edelstahl der Spühle lag. Da verschwand mitten in der Nacht der 700-KG-Safe mit ca. 60’000 Franken drin und niemand wusste von was. Chefs, die schon morgens um 2 3 Flaschen Champagner intus hatten und einen 10er nicht von einem 100er unterscheiden können.

      • Irene feldmann sagt:

        Ich finde wenns MENSCHELT Hr. Gretener das ist völlig in Ordnung, doch blanke Dummheit ist unverzeihbar….besoffen sein und so auch bestohlen, kann sich nur der leisten der entweder übermorgen den Löffel abgibt oder genau, nach dem Suff weiß, das er schon in 3 Tagen wieder das nächste Geschäft macht…soviel fürs Business. In der unterhaltungsbranche sollte es grundsätzlich darum gehen das, alle eine mordszeit haben inclusive. Betreiber…sonst sehe ich den Sinn gar nicht…:)

    • tststs sagt:

      Aufs Stichwort: Wirtepatent…
      🙂

    • Alex sagt:

      Ich glaube sogar, dass das Wow-Konzept aufgehen wird. Der Club wird ein Auffangbecken für 16 – 18jährige, die sich den Eintritt in andere Clubs nicht leisten können. Und für solche, denen die Qualität des Programms egal ist. Es wird eine Tränke für Leute, die sich im Ausgang einfach möglichst billig zuschütten wollen. Eigentlich braucht’s sogar einen solchen Laden; er trennt die Spreu vom Weizen.

      • tststs sagt:

        Mhmmm und ich dachte, gerade dieses Konzept sei für Leute, die auf teure Eintrittspreise (sehen und gesehen werden), auf überteuerte Drinks, auf irgendwelche Angeberei per se verzichten können – also für Leute die Pubertät und Hipstertum (um hier auch wieder mal zu bashen) hinter sich gelassen haben…
        🙂

        • Alex sagt:

          Schade warst du nie im Luzerner Club Opera der Wow-Betreiber… 🙂 von wegen „Pubertät hinter sich gelassen“… aber es ist schon ein wenig so… das Nichtverständnis für die Tatsache, dass Qualität, Klasse und Kultur halt kostet und dass am Ende der Gast dafür aufkommen muss, der diese drei Dinge konsumiert, hat sich vor allem bei zwei Gruppen durchgesetzt: Bei Teenagern, die einfach noch nicht die Zeit hatten, ihren Gusto reifen zu lassen und bei den Erz-Alternativen, für die alles was kostet Kommerz ist. Selbst wenn es die Kultur betrifft. So besehen kann man die Superhippen und die Pickelgesichter in einen Topf schmeissen.

          • S.L. sagt:

            „Man beisst nicht die Hand, die einen füttert“

            Alex, deine unbefangenen und fundierten Ausführungen amüsieren immer wieder. Wenigstens das Prädikat des ehrlichen Journalisten wolltest du nie fingieren. Aber recht hast du; die Arbeit geht ohne ordentliche Recherche schneller und leichter von der Hand.

            Möglicherweise interessanter:

            http://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=0CDIQFjAB&url=http%3A%2F%2Fwww.gottlieber.ch%2Fde%2Fmedienberichte%3Ffile%3Dtl_files%2FFiles%2FUnternehmen%2FMedienberichte%2F2013%2Fweltwoche-2-5-13-Schroeder.pdf&ei=vCOpUqeNDMfoywOyoYD4CA&usg=AFQjCNGWUOvCwyaxvXkRMT_HqbUsHRtOrA&sig2=WPlQmB6ABb_wSNf6m6o2yQ&bvm=bv.57967247,d.bGQ
            (mittlere Spalte)

            http://www.westnetz.ch/story/tages-anzeiger-stiehlt-fotos

            Und damit nicht auch mir unterstellt wird, Herr oder Frau sowieso vom WOW zu sein:
            Als Studentin nütze ich in Zürich gerne ein breites und, wenn möglich, günstiges Angebot im NL. Mir widerstrebt es, einen Club abzuurteilen, bevor dieser überhaupt betrieben wird.
            Übrigens bin ich musikalisch interessiert. 😉

          • Andrea sagt:

            Kommerz sind doch die immer gleichen Läden mit Hightechlichtanlage, Edelclubmöbel, teurer Eintritt, teure Getränke und angesiedelt in langweiligen Objekten. Gerade das sind aber auch die langweiligsten Clubs, wo nur Kinder und Unkultivierte teilnehmen. Bei den kulturell Lebenserfahrenen hat sich irgendwann durchgesetzt, dass man am besten in den unspektakulären und wirklich individuell-kreativen, anstatt diesen Massenkommerzläden feiert. Gerne auch nur temporär in spannenden Objekten, Fabriken etc.

          • tststs sagt:

            Oje, Andrea, da muss ich leider sagen, dass mir irgendeine Kindertruppe, die irgendeinem Kommerz frönt, um einiges lieber als irgendwelche „kulturell Lebenserfahrenen“, die mir sagen, wie man „am besten…feiert“!
            Ehrlich, ich sehe es vor mir…“Neinei sie… sie mached das ganz falsch! Spass funktioniert eso….“
            😉

          • tststs sagt:

            „dass Qualität, Klasse und Kultur halt kostet und dass am Ende der Gast dafür aufkommen muss“ Selbstverständlich, unterschreibe ich sofort… Ich habe aber langsam keine Lust mehr, via Eintrittsgebühr (sorry, 20.- ist langsam Minimum) und überteuerten Drinks irgendwelche Designerfürze und Fehlschläge der Clubführer zu bezahlen.
            Ich habe lieber die alten Palais-Sofas, die man auch nach 5 Jahre noch mit dem Schlauch abspritzen konnte, als irgendwelche Chuäfelli-vergoldete-Lehne-Schischi-Stühle, die eh nach 6 Monaten nicht mehr zu gebrauchen sind, da entweder vor Bier stinkend oder sowas von total out…Und nur mal so btw, das ist für mich im Moment die angesagte Kommerzkacke.
            Früher (sorry, jetzt verfalle ich in Nostalgie) ging man in ZH, wenn man Lust auf so was hatte, ins Kaufleuten, alle anderen Clubs waren noch das, was wir als „normal“ bezeichneten…. Musik um zu tanzen, keine Gesichtskontrolle, Turnschuhe waren kein Problem…
            „die einfach noch nicht die Zeit hatten, ihren Gusto reifen zu lassen“… und ich dachte, dass mit der Reife die Einsicht käme, dass es eben DEN GUSTO nicht gibt…. 😉

            Und noch – damit der Rundumschlag komplett ist – @ S.L.: vielen Dank für die Aufklärung, als Anhänger der flach’schen Sekte blenden wir solcherlei Beiträge aber sofort wieder aus… 😉 Ehrlich, die WW fühlt sich berufen, die armen Tagi-Blog-Jünger zu retten 😉

  • Markus sagt:

    „…, sondern auch wegen des Rohstofflagers von Marion Meier und Martin Frigg, die auf dem Areal bis kurz vor dem Abriss die Stellung hielten.“
    Und die mit ihrer Ignoranz und Selbstgefälligkeit ein für die Stadt und überregional wichtiges Bauprojekt um Jahre verzögert und somit Millionenkosten verursacht haben. Und nein, gekämpft wurde nicht etwa gegen ein böses Investorenprojekt, sondern gegen eine Kunsthochschule. Ein Ort welcher junge Kreative ausbildet, eine Klientel die den beiden nicht gerade fremd sein sollte.

    • tststs sagt:

      Jammerjammerjammer…

      Echt jetzt… Leudde…

      • Adam Gretener sagt:

        Also was die Rösti-Macher auf dem Areal abgezogen hatten, fand ich schäbig. Steinfels, Örlikon, Toni-Areal, die Stadt ist denen sowas von entgegen gekommen. Das war eine echte Goldgrube. Und dann lassen die das Arschloch raushängen. COme on.

    • sepp z. sagt:

      Markus, das Toni-Areal ist kein Bauprojekt der Stadt Zürich, sondern des börsenkotierten Immobilienkonzerns Allreal, eines der grössten Schweizer Immobilienunternehmen. Die Spekulationsgewinne der Allreal auf diesem Areal gehen in den zweistelligen Millionenbetrag, das meiste steuerfrei. Nachzulesen in Immo dorado Zürich West, 2013.

      • Markus sagt:

        Ich habe nicht behauptet das Toni-Areal sei ein Bauprojekt der Stadt Zürich. Es ist wohl jedem klar dass Projekte dieser Grössenordnung heute nicht ohne die finanzielle Hilfe finanzkräftiger und gewinnorientierten Unternehmen realisiert werden können. Ausser, die Stadt würde zahlen, aber dann schreien ja auch viele auf. Nichtsdestotrotz ist der Hauptmieter die ZhdK, es werden nicht etwas teure Luxuswohnungen realisierte welche dem Quartier nichts bieten.
        Was mich stört ist das die Leute um das Rohstofflager hier als edle Ritter der Clubzunft dargestellt werden, was sie in keiner Hinsicht sind. Wäre es Ihnen um die Clubkultur gegangen hätten sie sich innert nützlicher Frist nach einem geeigneten neuen Standort umgeschaut anstatt dieses blöde juristische Gezanke durchzuziehen. Nach dieser Nummer wird wohl kein Immobilienbesitzer oder Verwalter bereit sein den Herren ein geeignetes Areal für die Fortführung Ihres Clubs zur Verfügung zu stellen, den ich eigentlich sehr gemocht hatte.

        • Adam Gretener sagt:

          Da war früher die Lonza an der Baslerstrasse wirklich ein sehr guter Vermieter. Aber die Stadt verfügt Bewilligungen und hat ein gehöriges Wörtchen mitzureden. Und das ist auch richtig so.

        • sepp z. sagt:

          markus, auf dem toni-areal werden 100 luxuswohnungen realisiert.
          3.5 zimmer für 3500 franken.
          http://www.toni-areal.ch/wohnungen
          das ist kein soziales projekt, sondern eine knallharte renditemaschine.
          die öffentliche hand als mieter (für die zhdk) garantiert dabei hohe mieteinnahmen auf jahrzehnte hinaus.

  • Kaller sagt:

    Schade, dass bei „Flach“ in seinen Beiträgen immer nur Menschen und Namen im Vordergrund stehen (entweder er lobt sie, oder so wie in letzer Zeit, er zieht über sie her). Und ja, auch das Mascotte zum Beispiel richtet sein Konzept nach den Leuten aus dem Aargau aus, weil ganz einfach viele Stadtzürcher dort hin wanderten, da sie bei uns die Miete nicht mehr bezahlen konnten. Es ist schon immer wieder lustig, wie ein Club Promoter seine eigenen Leute und Clubs hier im Tagi positiv auflisten und vielmals über die Konkurrenz herziehen kann, was mit einer guten Kolumne herzlich wenig zu tun hat.

    • Alex sagt:

      Kaller: Ich lege all meine Mandate offen und die werden in der Kolumne nicht gestreichelt. Punkt. Der Swiss Nightlife Award ist ein gutes Beispiel: Auch das war eines meiner Mandate. Wenn Sie meine Kolumnen zum SNA angucken, werden Sie eventuell verstehen, warum er’s nicht mehr ist. All meine Kunden wissen, dass ich im Tages Anzeiger keine Rücksicht auf sie nehme. Das ist part of the game. Und andererseits weiss der Tagi um meine Mandate. Ihr Post hier entbehrt jeder Grundlage und ist lediglich ein Hinweis darauf, dass Sie mit Kritik an Ihrem Club Wow nicht umgehen können. Obwohl’s weiss Gott genug zu kritisieren gibt….

      • Kaller sagt:

        @ Herrn Flach .. Weshalb schreiben Sie von MEINEM Club „Wow“? Jetzt scheinen Sie mich wirklich & definitiv mit jemandem zu verwechseln. Ich gehöre zu jenen Nostalgiker, die an die Zeiten wie Dachkantine, Sensor etc. nachtrauern, an Zeiten, wo es noch keine Gentrifizierung, keinen sich selbst feiernden SNA oder partyguide.ch Photographen gab. Dass mir ihre Kolumnen halt so rüberkommen, das ist halt nun mal meine Wahrnehmung. Aber danke natürlich für die Korrektur.

        • Alex sagt:

          Ihr Post hat sich einfach (haargenau) gelesen wie eines das ich schonmal von der Wow-Betreiberschaft gekriegt habe. Oder zumindest wie von jemandem der meine Kolumne nicht liest, dessen Aversionen aber dennoch gross genug sind, um mir solchen Blödsinn zu unterstellen. In dem Fall tuts mir aber leid und; nein… definitiv nicht der Fall 🙂

          • Kaller sagt:

            @ Alex Flaach: Im Gegenteil, lese eigentlich praktisch wirklich jede Kolumne, viele finde ich toll (gerade auch über den unnötigen SNA), viele aber auch wiederum sehr doof (die Kritik an der Frau von Westnetz.ch). .. Was ich mir für unsere Stadt halt wünsche, ist, dass die Musik wieder in den Vordergrund kommt, und nicht die „Labels“, die „Macher“, etc. … ich wünschte mir, dass die Clubs wieder ein Hort der Musik werden, und nicht ein Treffpunkt wo es um „sehen und gesehen werden geht“.

          • Alex sagt:

            Dann verstehe ich die Unterstellung dass ich meine Kunden bevorzuge gar nicht mehr; ich schreibe ja nur sehr selten über einzelne Clubs. Hauptsächlich sind es allgemeine Nightlifethemen an die ich (nicht zuletzt) komme, weil ich den Job mache den ich mache. Wenn Sie die regelmässig lesen, dann wissen sie das auch; in den Kolumnen findet keine Partypromo statt, es geht nicht um einzelne Clubs ( ausser sie stehen in einem grösseren Zusammenhang wie in meinem gestrigen Text) und wenn etwas unter die Räder kommt, dann gucke ich vorher nicht, über welches Beziehungsgeflecht der zu Überfahrende hat. Klar kriege ich wegen der Kolumne immer wieder Ärger, auch mit Kunden. Aber das ises mir wert.

          • tststs sagt:

            „ich wünschte mir, dass die Clubs wieder ein Hort der Musik werden, und nicht ein Treffpunkt wo es um “sehen und gesehen werden geht”.“
            Jup, man geht ja heute auch nicht mehr einfach „in Uusgang“, nope, selbstverständlich geht man an eine Party! Als ob Musik, Alkohol und Flyer bereits eine Party ausmachen… Und dann noch diese unsäglichen Mottos:
            Ich zitiere aus dem kommenden Wochenendprogramm:
            – Absolut
            – Around the sound
            – Banana B-Day Bash
            – Bedtime-Stories
            – Downtown
            – Fashion TV
            – Five Bucks
            – Flash back
            – Funktastic
            – Herz aus Gold
            – Invasion
            – Ladys Night
            – Loud
            – One night in Zurich
            – Party Brothers
            – Station calling
            – Traumwerk
            – Ü – „what so ever“
            usw
            Klingt ja alles schön und gut. Aber wenn ich das Gefühl habe, es wurde mehr Liebe und Energie in die Auswahl des Flyerchicks und den billigsten Fusel gesteckt, als in die Musikauswahl… naja…
            okeee, bin def. im Motzmodus angelangt…

    • tststs sagt:

      Motzmotzmotz…

      • Gregory P. sagt:

        Kaller hat finde ich schon recht. Dass das Tagi die Mandate offen legt ist selbstverständlich. Nur wen ich selber überlege, glaube ich kaum, dass ein PR-Mann so einfach zwischen Promotion und redaktionellen Beiträge umschalten kann. Vetterliwirtschaft. Punkt. Aber das Geschäftsmodell ist toll: der Satz „wir müssen der Alex wieder mal einen Auftrag geben, so kommen wir sicher wieder mal ins Tagi“ habe ich öfter genug gehört. Ja es braucht viel Distanz um in Medien schreiben zu können. Nur wen ich erfahren darf, dass der WOW -Betreiber offenbar „mit Kritik nicht umgehen kann“ und Dir einen Email sendest, habe ich ein komisches Gefühl… das entbehrt wirklich jeder Grundlage, nicht die Kritik von Kaller. (ich bin auch nicht der Betreiber der WOW, also keine Sorgen…)

        • Alex sagt:

          🙂 jeden Blödsinn muss ich eigentlich wirklich nicht beantworten… Aber: Als ob irgendein Club ein Interesse dran hätte am Montag in einer Zeitung zu sein, hilft ihnen das doch unheimlich fürs Wochenendprogramm… Und zudem habe ich noch nicht einmal Werbung für eine Party gemacht. Trotzdem; netter Versuch .

          • Alex sagt:

            …und zudem frage ich mich; wenn du mir tatsächlich mailst, wieso benutzt du diese anonyme Plattform hier um mir sowas mitzuteilen? ausser „Feigheit“ und „kaller gleich Gregory gleich wow“ fällt mir nichts ein.

          • Kaller sagt:

            ??? Was geht hier ab ???

          • Gregory P. sagt:

            Lieber Alex. Vielen Dank für de Rückmeldung. Obwohl du offenbar kein sachlichen Ton verwenden kannst wen du selber mit Kritik konfrontierst wird, möchte ich gerne ein paar Punkten verdeutlichen. Wo sind wir hier? als Tamedia Konsument habe ich keinen Lust mit „Feige“ bezeichnet zu werden, wen ich eine Rückmeldung gebe. Zweitens hast du was falsch verstanden: Ich habe dir keinen Email geschrieben, sondern ich finde es total unprofessionell und unsachlich von Dir, dass du über deinen Austausch mit das WOW hier berichtet, weil du dich selber irgend welche Zusammenhänge einbildest. Drittens nein, ich bin selber kein Freud von WOW… aber trotzdem ist dein Vorgehen nicht Fair und bewegt sich im tiefen Stammtisch Niveau. Gehen wir zurück zu deinen Dopple Engagement: Definitiv hat jeder Club daran Interesse, gute (Geschäfts) -Beziehung mit Dir zu pflegen. Punkt. Cortesi, der Stadtpo-Sprecher schreibt auch keinen redaktionellen Artikel über die Polizei-Arbeit oder? Ich finde das sehr störend und das wollte ich dir mitteilen. Die Diskussion ist doch Wert! Meine Beobachtung berufen auf rund 20 Jahre Gastgewerbe-Erfahrung, darunter 15 Jahre in Zürich, von Spitzen Küche bis kulturelle Häuser ohne die sogenannte Szene-Gastronomie und Clubs zu vergessen. Es ist eine Tatsache: dieses Dopple Engagement ist problematisch und der Kaller hat es sehr schön auf dem Punkt gebracht.

          • Alex sagt:

            Gregory: Nun wüsste ich noch gerne welche Zusammenhänge ich mir einbilde… nichts in dem Text entspricht nicht den Tatsachen. Ich habe nicht einmal meine persönliche Meinung zu dem Club einfliessen lassen. Hätte ich das getan, dann würde ich Deine Reaktion verstehen. Aber was steht denn da drin, was nicht der Wahrheit entspricht? Ein Satz, der nicht einfach nur eine Tatsache widerspiegelt? Anstatt mir hier irgendwelchen Unsinn zu unterstellen wäre es doch besser, wenn Du dein Post mit einem Beweis für deine Aussage unterlegst. Sonst bleibt es einfach inhaltlose Pöbelei. Deshalb nochmal: Was genau in dem Text ist Deiner Ansicht nach unwahr, nicht richtig und an den Haaren herbeigezogen. Nur ein Satz und ich entschuldige mich für alles oben.

      • Sally Tomato sagt:

        Errrr… Banana B-Day Bash IST auch die Geburtagsfeier von DJ Banana. Im Latin Palace ist eben drin was draufsteht!

    • Alex sagt:

      Na habe ich’s mir doch gedacht… bevor Ihr beide nächstes mal jemandem etwas unterstellt, schaut doch, dass Ihr’s belegen/beweisen könnt. Ansonsten ist und bleibt es nichts weiter als rufschädigendes Gekeife und Gegeifere aus dem Schutz der Anonymität, ohne jeglichen Inhalt, ohne jegliche Berechtigung. Nichts weiter als infame Unterstellungen, bar jeden Gehalts. Und dann stellt euch die Frage, wie Ihr reagieren würdet, wenn man selbiges bei Euch macht. Ziemlich beschämend… und leider, leider lässt man das Leuten wie Euch viel zu oft durchgehen. Es ist geradezu zu einer Internetkultur geworden, dass man seinen Namen nicht preis gibt wenn man anderen an die Kandarre fährt und dies dann auch noch auf eine Weise tut, in der man anderen Unwahrheiten unterstellt und nicht mal den Versuch unternimmt, diese Unwahrheiten zu beweisen. Ich finde dieses Verhalten feige, inakzeptabel, niederträchtig und hinterhältig und hätte auch ein paar Adjektive für Leute bereit, die so vorgehen, die ich hier aber leider nicht nennen darf. Und ich, meine Herren, habe immerhin die Guts das hier mit meinem richtigen Namen zu posten.

      • Gregory P. sagt:

        Alex…. was hast du dir gedacht? – sorry dass ich nicht sofort auf deinen Posts reagieren kann, ich arbeite immer wieder… hier den Beweis, dass du gleichzeitig für Clubs und Presse arbeitest: „Alex Flach ist Kolumnist beim Tages Anzeiger und Club-Promoter. Er arbeitet unter Anderem für die Clubs Supermarket, Hive und Zukunft.“ (Zuritipp am 10.12.13). Und dieser Tatsache darf in de Öffentlichkeit geredet werden. Punkt. Deine Haltung ist entseuchend, anstatt dir ernsthaft mit einen Feedback zu beschäftigen, erfindest du Geschichte, dass ich mit das WOW etwas zu tun habe. Du spricht über Anonymität, eine Liste voll mit beleidigenden Adjektiv. Ich finde das nur peinlich, und habe das Gefühl ich unterhalte mich mit einen 14 Jähriger. Wer in die Medien als „NL-Experte“ auftritt, muss nun mal verkraften können, dass anderen nun anderen Meinungen haben können. Dein Verhalten ist nicht gerade souverän. Es ist einfach typisch Zürich-Szene und klein kariert. Welsche Berechtigung brauche ich den um dieser Meinung mitzuteilen? 20 Jahre Erfahrung sind nicht genug? ûnd du? was hast du eigentlich so gemacht? welsche Clubs hast du erfolgreich führen können? Ich denke wir müssen hier Schluss machen, um so mehr ich argumentiere, um so mehr kriege ich Beleidigungen zu lesen, und ich verzichte gerne auf solche tiefe Diskussion. Nur eine weitere Peinlichkeit (nach dem WOW-Betreiber Geschichte) ist deine Aussage mit „Anonymität“: erstens bin ich hier nicht gerade „anonym“ unterwegs, ich denke Vorname und die erste Buchstabe meinen Name ist hier genug, es geht ja um Sache und nicht um mir. Ich sehe, nein eigentlich wir sehen hier einfach die „Elite der Zürcher Night Life“ der völlig aus dem Konzept gerät, wen jemand sich endlich traut, seine Meinung zu sagen. und übrigens, du bist dafür bezahlt, zu Glück schreibst du unter deinen Name… es wäre ja ein Ding.

        • Alex sagt:

          Das alles hat nichts mit dem zu tun, was mich an Deinen Posts ärgert. Du unterstellst mir etwas, das nicht stimmt und beweist es nicht. Da ist es mein gutes Recht mich aufzuregen. Auch in Deinem letzten Post bemühst du einfach nur irgendwelche Allgemeinheiten und Theorien auf, ohne irgendwelche konkrete Belege zu liefern; ich kann die unterschiedlichen Bereiche sehr wohl und glasklar voneinander trennen. Daher, und damit diese sinnlose Diskussion zu einem Ende kommt, wäre ich jetzt wirklich, wirklich froh, wenn Du uns endlich, endlich sagst, in welcher meiner Kolumnentexte ich so gehandelt habe, wie Du’s mir vorwirfst. Ein einziges Beispiel reicht ja.

        • Alex sagt:

          …und auch was an meinem Text zum Wow nicht stimmen soll, hast du mir immer noch nicht mitgeteilt.

          • Gregory P. sagt:

            nirgend wo auf meinen Post habe ich behauptet, dass du was „falsch“ über das WOW oder einen anderen Club geschrieben hast (damit will ich allerdings die Richtigkeit deine Kommentare auch nicht bestätigen). wirklich Alex, tief atmen, nicht alles so „flach“ analysieren, gehe in die Höhe und versuch an Distanz gewinnen. Es geht gar nicht um konkrete Inhalte oder deine Fähigkeiten/Unfähigkeit umzuschalten. Es geht darum, dass es, meine Meinung nach konzeptionell nicht aufgeht, wen einen Club-Promoteur gleichzeitig für die Presse arbeitet. Und das darf man wohl mitteilen dürfen ohne geschimpft zu werden. Punkt.

        • Alex sagt:

          ach sooooooo.. nun ja… ich bin kein journalist. der tagi hat mich geholt WEIL ich so gut vernetzt bin. und ich führe nur die kolumne, bin kolumnist, kein journalist. eine kolumne ist per se aus individueller sicht geschrieben, soll die individuelle meinunhg des schreibenden widerspiegeln. zudem schreibe ich über clubbing und nicht über politik oder fürs wirtschaftsressort… trotzdem versuche ich… nein… versuchen ist das falsche wort… bin ich unvoreingenommen und berücksichtige keine beziehung, auch die nicht zu meinen kunden. fakt ist: ich habe wegen der kolumne sogar schon mandate verloren, weil sich der betreffende ungerecht behandelt gefühlt hat. aber eben und andererseits: es ist eine kolumne. alex flach schreibt da aus seiner sicht übers nachtleben. das ist das wesen einer kolumne. meinung abgeben, einschätzen, die individuelle ansicht ausdrücken. ich bin KEIN journalist. ich glaube das ist das missverständnis….

          • Alex sagt:

            das teil heisst gute nachtGESCHICHTEN. klar: der tagi hat mich von beginn weg beauftragt eine komplette kundenliste abzugeben und er schaut, in eigenem interesse, sehr genau, ob ich die bevorzuge. tue ich nicht. daher kann ich auch salopp beispiele verlangen, die das gegenteil beweisen – weil es keine gibt. aber trotzdem; es sind geschichten, es ist eine kolumne. ich habe keinen anspruch auf knallharte neutralität. dann wärs keine kolumne mehr. ich darf dinge gut und andere sch…. finden. muss ich sogar. ob die dann wirklich gut oder scheisse sind; da kann jeder anderer meinung sein.

  • Adam Gretener sagt:

    Also mit Verlaub, aber die Toni Molkerei konnte in den ersten paar Wochen für Furore sorgen. Dann kam schnell mal der Einbruch. Es gab einige gute Abende, vorallem mit Miss Kittin oder 2Raumwohnung, das war’s dann aber auch. Anschliessend kam der verzweifelte Wechsel auf Hip-Hop und Drum’n’Bass. Das war ein Desaster. Und ich muss es wissen, denn wir standen uns wochen- und monatelang die Beine in den Bauch.

    Das beste an der Toni war definitiv die Bar-Crew. Meyer war der „Kurator“, Linus eher der Barchef. Schon etwas verschieden.

    • Alex sagt:

      Als Philipp Meier gegangen ist, hat Linus den Posten des Geschäftsführers übernommen. Anfangs hat die Hip Hop-Schiene (unter Linus) etwas geholpert, das stimmt. Jedoch hat das Ganze dann ziemlich Fahrt aufgenommen. Unter Philipp ist es hingegen nicht wirklich gut gelaufen. Jedoch waren seine Anlässe und Aktionen immer sehr sehens- und hörenswert. Sagen wir’s so… unter Philipp war die Tonimolkerei aus kultureller Sicht bestimmt spannender. Nachher, unter Linus, ist der Club aber viel besser gelaufen (was die Anzahl verkaufter Eintritte betrifft). Ich habe während dieser Zeit mit der Tonimolkerei gearbeitet.

      • Adam Gretener sagt:

        So könnte ich das also auch unterschreiben. Meyer konnte zwar Traktoren in die Halle stellen und ein PingPong-Turnier organisieren lassen, das war’s dann aber auch schon. Es gab recht oft grauenhafte Abende mit Musik, da würden die Katzen aus dem Quartier flüchten. Kulturell bestimmt spannend, fand ich ja auch, aber für einen Club, no go. Und die Tanzfläche war einfach sowas von suboptimal.

        Linus hat Dominic beerbt, nicht Meyer. Da bleibe ich dabei.

        • Alex sagt:

          haha! also die beiden john deere-giganten sind kult… ich glaube daran mag sich heute noch jeder erinnern der sie gesehen hat. also das mit linus, domi und philipp gehe ich noch überprüfen… bestenfalls im calvados…

          • Adam Gretener sagt:

            Arbeitet eigentlich die Luzia noch im Calvados? Sie war das Einzige, welches mich in diese Chnelle brachte.

          • Adam Gretener sagt:

            Der Flyer zu den Traktoren war einfach der Hammer. Wahrscheinlich bediente ich dich an der Bar Alex, könnte also gut sein.

    • tststs sagt:

      Sorry, tut mir leid, ich habe absolut keine Ahnung mehr, ob ich in den ersten paar Wochen dort war, oder nur noch auf dem absteigenden Ast mitfeierte…Aber ganz ehrlich, das war und ist mir völlig egal…Entweder ich habe eine gute Zeit oder nicht; und wenn es ein „oder nicht“ ist, dann dem Club die Schuld zu geben, ist doch irgendwie…. Hmmm da sind wir wieder mitten in dieser Magie-Diskussion…

      • Alex sagt:

        …das… weiss ich nicht. aber im sommer finde ichs ganz gemütlich da. im winter ises schon ein rechtes loch…. ich glaube die meisten gehen dann einfach linus besuchen. 🙂

  • Alex sagt:

    Die Tonimolkerei isja drin und als all die anderen da angekommen sind, war das Palais halt schon längst wieder weg. 🙂

    • tststs sagt:

      ähm ja, war noch etwas früh…

      • Alex sagt:

        …aber das alte Palais war schon der Burner… eins meiner ersten prägenden Clubbing-Erinnerungen war das Konzert der Einstürzenden Neubauten dort. Ziemlich krude Angelegenheit… leider war das Nachfolge-X-Tra so ziemlich das Gegenteil vom ersten.

        • tststs sagt:

          Mhmmm, meine allererste „Club“-Erfahrung in ZH überhaupt war das Palais; Deliquent Habits Konzert (jaja, war wohl schon eher kurz vor dem Ende/Umzug an die Limmatstrasse).
          Übrigens: verstehe schon die Kritik am neuen Palais; aber zu Beginn gab es doch einige gute Cool Mondays… lag wohl am noch nicht geltenden Rauchverbot… 😉

  • tststs sagt:

    Ja, aber sääääged emal… ist bei Euch akute Nostalgika ausgebrochen? Gspüüüred Ihr den Advent?
    Aber ja, ich schwelge ja auch gern in Erinnerungen (zumindest den vorhandenen) und möchte dementsprechend
    a) die Toni-Molkerei und gleich ums Eck‘
    b) sPalais
    nicht unerwähnt lassen…

  • Ueli sagt:

    Es sollte wohl eher heissen: „Im Westen nichts neues – ausser Kommerzbullshit“.

    • tststs sagt:

      a) Gibt es eine Form von Kommerz die nicht Bullshit ist?
      b) Gibt es etwas, das nicht Kommerz ist?
      c) Gibt es überhaupt etwas, das nicht Bullshit ist?

      • PR sagt:

        a) Ja gibt es, Wurst und Brot Disco, so wie offenbar das Wow, wenn ich den Artikel richtig verstehe. Dies im Gegensatz zur Zukunft oder anderem 100% Bullshit für die „Stadtzürcher“, wo nie auch nur die geringste Stimmung herrscht (aber jeder Idiot denkt, er feire eine Mega-Party, schliesslich bewegt er sich ja ausgelassen zur kommerzfreien Musik, und wenns auch keinen Spass macht, so war er wenigstens im richtigen Club).

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