Von Hatern und Trollen …

So stellt sich die Redaktion diese Kommentatoren vor.

So stellt sich die Redaktion diese Kommentatoren vor.

Nun mal einen Beitrag in eigener Sache. Wie alle Online-Medien hat der Stadtblog in den Kommentaren immer wieder sogenannte Hater und Forentrolle. Das sind Leute, die entweder alles immer Sch**** finden (Hater) oder Leute, die immer wieder ihre Manieren vergessen und rumpoltern (Trolle). Im Unterschied zu anderen Medien lassen wir hier die meisten dieser Kommentare zu, solange sie nicht absolut unterirdisch ist. Wir machen das, weil wir für freie Meinungsäusserung sind. Und wir machen das, weil diese Kommentatoren einen sehr hohen Unterhaltungswert haben. Sie sind quasi der RTL II-Anteil unter den Lesern: man liest sie und kann sich ein wenig fremdschämen, wie bei diesen Reality-Shows im Privatfernsehen. Hier eine kleine Kategorisierung:

JesusDie Jammerer
Diese Art der Kommentatoren haben ein Lieblingsthema, für das sie sich wortreich und emotional einsetzen. Mal sind es Hunde, die gerettet werden müssen, mal sind es Kinder irgendwo, mal die Umwelt. So edel diese Themen auch sein mögen, bei Blogposts über neue Restaurants, Cluberöffnungen oder die Fasnacht sind solche Comments total Off-Topic. Aber wir werden dadurch immer wieder daran erinnert, was wir für oberflächliche, dekadente, unachtsame Idioten sind, die nicht versuchen, die wichtigen Probleme dieser Welt zu lösen. Zum Beispiel, in dem wir auf Facebook diese «Ein Like für Flutopfer»-Aktionen liken …

Die Oberlehrer
Dieser Hater weiss es auf jeden Fall besser. Er hat irgendwann mal irgendwas studiert und das damals angeeignete Wissen niemals nutzbringend verwenden können. Jetzt, im Web 2.0, hat er die Chance, seinen Intellekt zu beweisen. Er führt andere Artikel an, zitiert Studien, verlinkt auf Wikipedia und beweist immer, dass der Autor unrecht hat. Er liebt Fremdworte, Fachausdrücke und bringt sie bei jeder möglichen und unmöglichen Situation an. Sollte einer seiner Comments nicht sofort freigeschaltet werden, schreibt er Emails an den Chefredaktor und zettert «Zensur». Wir empfehlen solchen Leuten einen eigenen Blog.

Die Politaktivisten
Egal, ob der Artikel von Hundebabies oder von Bratwürsten handelt, der Polit-Hater weiss, wer Schuld an der Misere, an jeglicher Misere, hat. Es gibt sie sowohl als linke wie auch als rechte Ausgabe. Entweder sind Multikulti-Ausländerlinke-Hippiekommunisten schuld, oder es sind die Rechtsfaschistischen-Hinterwäldler-Blocher-Tubel. Und natürlich findet sich sofort ein Kommentator aus dem gegnerischen Lager, der auf den Comment ausführlichst antwortet.

Die Verschwörungstheoretiker
Er hat immer eine Theorie, wie wir alle unterdrückt und getäuscht werden. Grundsätzlich ist der Staat schuld, oder die Bilderberger, oder die jüdisch-industrielle Weltverschwörung, die New World Order, die Ausserirdischen,  Hitler, der jetzt im Innern der Welt lebt oder die NSA. (Hm, sorry, das mit der NSA stimmt ja.) Diese Kommentatoren sind heilige Krieger, und alle, die ihnen widersprechen, sind entweder Teil der Verschwörung, oder dumme Schafe, die sich täuschen lassen. Die Kommentare haben höchsten Unterhaltungswert.

Die Frustrierten
Diese Trolle melden sich immer zu Gender-, Beziehungs- und Sexthemen. Am Liebsten im Mamablog, aber auch sonst überall, wo man dem anderen Geschlecht, bzw. dem Geschlecht der Autorin oder des Autors die Schuld geben kann. Frauen werden immer als manipulative, geldgierige, superfeministische  Schlampen mit einem Herz aus Eis und genetisch bedingter Arroganz angeprangert, während Männer durchwegs schwanzgesteuerte, testosterongesättigte Dummbolzen mit Unterdrückungstendenzen und einem Hang zur Vergewaltigung sind. Meistens haben die Kommentatoren selbst schon Jahrzehnte keinen Kontakt mehr zum anderen Geschlecht. Diese Comments sind durchwegs deprimierend.

Die Choleriker
Die Choleriker gehörend auch eher zu den Trollen als zu den Hatern. Sie greifen andere Kommentatoren mit Schimpfwörtern an, teilen aus, fluchen und schreien sofort «Meinungsfreiheit», wenn ihre Kommentare nicht freigeschaltet werden. Ausserdem sind sie äusserst empfindlich, wenn jemand mal zurückpoltert. Im Austeilen hart, im einstecken richtige Sensibelchen. Solche Kommentatoren sind nur unterhaltsam, wenn man sich mit ihnen eine Schlacht liefert, in deren Verlauf sie sich total lächerlich machen können. Also, die Regel, den Troll NICHT zu füttern, ist vorbei. Es gilt, im Sinne des Entertainments, den Troll richtig zu füttern und zu ärgern.

Allen diesen Trollen und Hatern ist eines gemeinsam: Ihre Meinung ist die einzige Wahrheit. Sie müssen das letzte Wort haben und sie denken, dass alle Welt nur darauf wartet, von ihnen über den wahren Sachverhalt, nein, die Wahrheit an sich, aufgeklärt zu werden. Und genau da setzt unser Mitleid wieder ein und vertreibt den Groll. Wer seine Meinung für so wichtig hält, dass er sich öffentlich in Kommentarspalten peinlich verhält, hat eine virtuelle Umarmung verdient.

199 Kommentare zu «Von Hatern und Trollen …»

  • Martin Frey sagt:

    Amüsantes Ré­su­mé der Forumwelt. Mir fehlt da aber noch eine Kategorie, man könnte sie „others“ oder „miscellaneous“ nennen. Keine Hater, weder völlig ideologisiert ganz links oder rechts stehend, aber durchaus politisch. Tendentiell immer etwas angewidert, sich aber durch die Gruppen immer irgendwie provoziert fühlend. Melden sich nicht ganz so regelmässig zu Wort wie die Profischreiber sondern eher punktuell. Versuchen auf Leute wie die Choleriker mit Sachlichkeit zu reagieren (bei den Verschwörungstheoretikern hat auch der Gutgläubigste den Glauben an dessen Sinn verloren) was aber meist ein sinnloses Unterfangen darstellt, vielmehr eher wie ein Brandbeschleuniger im Cheminée wirkt. Bei zu häufiger Forumsteilnahme Gefahr, in eine der anderen Gruppen abzugleiten….

  • E. F. Marcos sagt:

    Aber jetzt mal ehrlich, Reda, deine Artikel sind ja in etwa auch nur Hass und Rumpolterei, oder nicht?

    • Réda El Arbi sagt:

      Nun ja, Hass ist es eigentlich nicht. Es ist eher so, dass ich mich über Dinge lustig mache, oft auch über mich selbst. Aber ich weiss, dass Satire und Ironie oft nicht bei Allen ankommen. Damit muss ich leben. Um zu hassen sind die meisten Themen, über die ich schreibe, einfach nicht wichtig genug. Ich mach hier Unterhaltung, auch wenn einzelne Reaktionen vermuten lassen, ich würde einen totalitären Meinungsstaat aufbauen wollen. Jänu. das ist der Preis, den jemand wie ich zahlen muss, das ist schon ok. 😀

  • Reto Stadelman sagt:

    Jetzt habe ich aber ein ernsthaftes Problem. Ich passe auf keine dieser Beschreibungen oder besser gesagt auf ALLE! Ich bin ein Jammerer, Oberlehrer, Politaktivist, Verschwörungstheoretiker, Frustrierter und etwas weniger, aber immer noch passend: Ein Choleriker.
    Was soll ich jetzt tun? Ich fühle mich sehr unwohl mit multiplen Persönlichkeiten… 😉

  • Kommune17 sagt:

    Unser Bild der Redaktion sieht wesentlich freundlicher aus, als dasjenige der Redaktoren von uns. Wir stellen sie uns ein bisschen hektisch, gestresst vor, denn sie müssen schreiben – zum Leben, wir hingegen leben – zum Schreiben.

    • Réda El Arbi sagt:

      Wir sehen auch nicht alle Kommentatoren so, nur die wenigen Hater und Trolle. Die restlichen kommetatoren stellen wir uns so vor: http://skralljt.info/wp-content/uploads/The_Rainbow_Unicorn_by_Lynne66124.jpg

      Und wir sehen es eher so: Wir dürfen vom Schreiben leben.

      • Kommune17 sagt:

        Danke für die Antwort, Herr El Arbi.
        Leider stimmt mein Bild nicht mit diesem Bild (Rainbow) überein. Aber sogar die Stones haben den „Rainbow“ in ihrer romantischen Phase – schön besungen.

        • Héloise sagt:

          Ach – mein liebster Song der Stones: She’s a rainbow! Danke für den Erinnerungsflash, K17. Und damit ich beim Thema bleibe: Mein bevorzugter Blog im Newsnetz ist der Stadtblog und mein Blogger-Favorit Herr El Arbi. Aber David Sarasin schätze ich auch sehr – genau wie viele der Kommentatoren. Eigentlich ist es das Gesamtpaket inkl. der (geistreicheren) Meckerer, das gefällt. Danke dafür!

  • Insomniösus sagt:

    Es gibt Blogheads und Blockheads…
    …daher gibt es auch Blogs und Blocks!

  • Maiko Laugun sagt:

    Ich gucke RTL 2 seit es diesen Sender gibt. Ich bin so quasi ein Mann der 1. Stunde bei diesem Sender. Darum habe ich auch nicht so viel Zeit zum Schreiben. Die Menschen schreiben eh viel zu viel und gucken zu wenig. Die gleichen plaudern auch ständig und hören nicht zu. Solche Menschen nerven mich. Und überhaupt, ich will auch nicht, dass man mich einfach so in eine Kategorie einstuft. Sonst würde ich mich echt schämen.

  • Fabian Uck sagt:

    Zu den Oberlehrern, deren Funktion wird vielfach unterschätzt und sie haben unseren Support verdient.
    Übrigens, „zetern“ schreibt sich nicht mit zwei t lieber Reda! hihi

  • Alberto La Rocca sagt:

    Wer kommentiert, liest zumindest die Titelzeile und den Vorspann, das gibt wieder einen Klick für die Werbebanner, aus deren Ertrag die Online-Medien gefüttert werden. Eigentlich spielt die Qualität der Kommentare überhaupt keine Rolle, es reicht wenn der Rubel rollt … 😉

  • Martin sagt:

    So dieser Artikel dieser linken Tante ist ja wiedermal klar ein Fall dafür, dass man dringend etwas tun muss, dass diese Sozis endlich mit einem, den Schweizer Bürger richtig informierenden, Medium entgegengewirkt wird. Auch diese englischen Worte sind einfach unschweizerisch, was mich auf die Idee bringt, dass dies ja evtl. ein Autor war, gar keine Autorin. Aber bei dieser Einwanderungswelle ist es ja kein Wunder, dass wir nicht mal mehr an den Vornamen das Geschlecht erkennen können. Unsere Schweiz ist in Gefahr!

    So, das was nun ein Kommentar vom Typ „Blocheriker“.

  • Zonkk sagt:

    Sie haben noch einige Armleuchter-Kategorien einfach unterschlagen:
    – den Zensor (der gerne mal wahrheitswidrige oder verleumderische Antworten freischaltet, auf die er dann allerdings nicht mehr antworten lässt)
    – den privilegierten Schreiber (das ist derjenige, der die obengenannten Antworten verfasst und zur Verleumdung greift, wenn ihm kein falsches Argument mehr einfällt)
    – den Redaktor, der Artikel, deren Kommentarspaltenverlauf nicht nach seinem Gusto verläuft, einfach aus dem Rennen nimmt und anderentags einen fast gleichlautenden Kampagnenartikel aufschaltet, nachdem seine Fan-Schreiber darauf vorbereitet wurden
    – den Schlafmützenzensor (der zwar alle Meinungen freischaltet, aber erst, nachdem genügend solche eingetroffen sind, die ihm gefallen)

    • Réda El Arbi sagt:

      Ja, genau. Und dann gibts noch diese Weltverschwörung.

      • Benno Stechlich sagt:

        Ist das jetzt Sarkasmus von Zonkk oder hat er sich jetzt aus unvorsichtigkeit genau in dieses Rollenbild begeben. Neben dem Welverschwörer schimmert noch ein wenig Choleriker durch. Auf alle Fälle ist es sehr amüsant.

        • adam gretener sagt:

          Das sind immer die, welche Zensur schreien und gar nicht genau wissen, was das bedeutet. Wohl öfters müssen Kommentatoren vor sich selbst geschützt werden.

          Ein Königreich für den Zugang zu den nicht veröffentlichten Kommentaren.

          • Réda El Arbi sagt:

            Zugang zu den gelöschten Kommentaren gibts nur unter medizinischer Aufsicht und unter starken Beruhigungsmitteln.

          • adam gretener sagt:

            Kann ich mir vorstellen.

          • irene feldmann sagt:

            🙂

          • Lukas Aeschbacher sagt:

            Gretener: Nebst dem wirklich üblen Geschreibsel, das El Arbi meint („nur unter med. Aufsicht“) würden Sie noch staunen, was der Tagi sonst so alles zensuriert: Wohlformulierte und in keiner Weise beleidigende oder rassistische Kommentare – einfach der darin vertretenen Meinung wegen (politisch nicht auf der Linie des Tagi, fundierte Kritik an Tagi (und Medien allgemein), Hinweise auf nachvollziehbare Fehler in den Artikeln, etc).
            .
            Hier im Stadtblog wird vermutlich nur das wirklich üble Zeug nicht veröffentlich, was völlig OK ist. Dennoch – oder gerade deswegen – habe ich den Eindruck, dass die Kommentare hier im Schnitt geistreicher und unterhaltsamer sind als im Tagi. Zusammenhang?

          • adam gretener sagt:

            Aeschbacher: Sie können mir glauben, es werden auch viele meiner Kommentare nicht veröffentlicht. Das hat aber nichts mit der politischen Ausrichtung zu tun, die kennen Sie ja. Jeder glaubt doch insgeheim, er hätte die Wahrheit für sich gepachtet. Da bin ich ganz selbstreflektiv. Und manchmal haben die Moderatoren halt einfach keinen Bock auf uns, ein Sack voll Flöhe.

            „Die Zeit“ macht das meines Erachtens sehr gut. Sie löscht nicht einfach kommentarlos, sondern moderiert innerhalb des Kommentars. Da steht dann, bitte halten Sie sich mit der Polemik zurück. Und die User sind registriert, man kann alle Kommentare dieser Person nachlesen, was einen anspornt, nicht irgendwelchen Stuss zu schreiben. Da wird man ganz schnell unglaubwürdig.

            Wir sollten uns alle mal am Riemen reissen und so handeln und schreiben, wie wir das von unseren, ach so bösen, Politikern/Journis fordern.

            • Réda El Arbi sagt:

              Das Zeit-Prinzip wollen wir eigentlich auch noch umsetzen, mit persönlichem Login und allen Kommentaren im Überblick. Ist noch ein technisches Problem.

          • adam gretener sagt:

            Lieber Réda, lass Dir von der IT nichts einreden. Das dauert nicht 2 Jahre und die müssen auch nichts selbst entwickeln.Die wollen oft nichts tun, weil es läuft ja. Ein ganz spezieller Menschenschlag. Da gibt es bereits fixfertige Lösungen, welche nur „embebbet“ werden müssen.

  • Chris Toff sagt:

    *auch mal meinen senf dazu gibt*

    also ich find den blog total unpassend, weil, denkt mal an die kinder, und an die arme bettina die schon lange keinen mehr abgekriegt hat der sie (intellektuel natürlich) befriedigt; und überhaupt, ich schwör!

  • Richi sagt:

    Gell, Herr El Arbi: „Angriff ist die beste Verteidigung“! Selber dem Zweihänder operieren, aber selbst nicht wirklich kritikfähig sein (kenn‘ ich sonst noch von irgendwo, aber von wo schon wieder…?). Aber irgendwie scheint mir, dass Sie in letzter Zeit schon ein wenig an Schreibblockade leiden. Artikel mit ziemlich gleicher Thematik, geben ja auch ihre journalistisch arbeitenden Kollegen vom Online-Tagi auch etwa im Halbjahrestakt zum Besten – wahrscheinlich ist dies eines dieser klassischen Lückenfüller-Themen? Übrigens, Sie haben es sicherlich schon bemerkt, Ihre Repliken passen eigentlich auch immer in eine der obigen Kategorien, nicht?

    • Réda El Arbi sagt:

      Lieber Richi, schön, dass sie kommentiert haben. Sie scheinen den Tagi Online nicht besonders zu mögen. Jänu. Und sie scheinen den Unterschied zwischen Blog und News zwar verbal differenzieren zu können, erfassen aber den Unterschied in der Mentalität nicht.

      Viele unserer Leser mussten sich daran gewöhnen, dass die Autoren in diesem Blog bei einige Beiträgen mitdiskutieren. Inzwischen freuen sie sich über unser (unbezahltes) Engagement. Und dann gibts noch die, die uns (mir) fehlende Kritikfähigkeit unterstellen.

      Lieber Richi, wenn ich keine Kritk ertragen könnte, würde ich doch die Commentfunktion einfach abstellen oder ungenehme Comments einfach löschen. Alles andere wär dumm. Aber offenbar gibts immer noch Leute, die lieber ohne Antwort des Autors kommentieren würden. Weils einfacher ist, ohne Replik.

      • Satyr sagt:

        Redalein, DU bist hier derjenige, der keine Kritik verträgst.
        Die Kritik einfach umkehren, das machen eben solche verlogenen Schwätzer, wie Du einer bist.

        Und auch mit dem Löschen von Kommentaren kennst Du Dich sehr gut aus.

        • Réda El Arbi sagt:

          Ja, lieber mutiger Satyr. Deine weiteren Kommentare werden nicht freigeschaltet. Kannst im Text oben nachlesen. Wenn die Comments unter ein gewisses Niveau fallen, werden sie gelöscht. Du schaffst das (auch noch anonym) immer wieder, auf allen Plattformen, auf denen ich publiziere. Offenbar bist du in irgendeiner Weise auf mich fixiert. Ich würd mal mit eine Spezialisten darüber reden, das könnte helfen. Übrigens, unter die Mindestanforderung für Freischaltung zu kommen, ist keine grosse Geistesleistung, wie man hier bei diesem Kommentar sieht 😉 Und tschüss.

          • Rolf Schumacher sagt:

            Sehr gut gekontert Hr. Arbi! Anonyme Randalierer sind nutzlos. Provokateure, die im eigenen Namen versuchen dickes Eis zu sprengen, hingegen extrem wichtig. Ihre Einträge sind gezielte Stachlen, die sich tief ins Fleisch einer selbstverliebten, selbstgefälligen, ultrabequemen, egoistischen Spassgesellschaft (meist auf Kosten von hunderttausenden die spasslos dafür zu schuften haben) eingraben. Kein Wunder also, dass ab und an scharf zurückgeschossen wird.
            Eine dicke Haut wünsch ich Ihnen und weiterhin scharfe Zähne.

        • adam gretener sagt:

          Satyr: Sagt ein Mann mit Eselsfüssen..

        • KMS a PR sagt:

          ich finde es immer relativ äh schwach, „die steine vermummt zu werfen“. wer was zu sagen hat, braucht sich nicht zu verstecken und trägt die konsequenzen.

      • Richi sagt:

        Lieber Herr El Arbi, zwischen mitdiskutieren und klugscheissen gibt es einen Unterschied, den Sie vielleicht „verbal differenzieren zu können, (…) aber den Unterschied in der Mentalität nicht (erfassen)“! Ist halt so eine Sache mit der Dialektik, nicht? Wie auch mit der Selbstbeweiräucherung, Sie „Siebensiech“, Sie!
        Übrigens, den Tagi mag ich schon, so sehr sogar, dass ich dafür zahle, schön wäre einfach, wenn auch dessen Inhalt wieder mehr aus Handwerk dafür weniger aus Ego und Sendungsbewusstsein bestehen würde (was natürlich nicht für alle der Schreibenden gilt).

        • Réda El Arbi sagt:

          🙂 Also mögen Sie den Tagi eigentlich so, wie Sie ihn gern hätten, nicht so, wie er ist? Fair enough (entschuldigen Sie den Anglizismus).

          Aber den Unterschied zwischen einem Blog (Weblog, Internettagebuch) und einem journalistischen Artikel muss ich Ihnen vielleicht erklären: Wir Blogger werden für subjektive Meinung, für Polemik und vor Allem dafür bezahlt, dass wir uns zu Zielscheiben machen. Wir arbeiten mit Humor, persönlichen Ansichten und mit Selbstironie. Wir diskutieren, streiten, lassen uns und unsere Arbeit von Leuten angreifen, die selbst niemals mit Gesicht und Namen öffentlich für ihre Ansichten eingestanden sind.

          PS: Der Teil mit der Selbstironie könnten Sie vielleicht erkennen, wenn Sie meine Kommentare hier gelesen hätten. Vielleicht.

  • KMS a PR sagt:

    so sehe ich aber nur bei vollmond aus, im fall. wobei ich mich mal gerne als unkonventionellen lehrkörper für elementarwissensverbreitung betrachte. und. wer mag den schon gerne widerspruch; oder gar in frage gestellt zu werden. je nach kommentar teile ich auf in a) unwissender suchender, b) uneinsichtiger vollpfossten, und c) unverschuldeter prolet. und nein. andere meinungen sind nicht wertvoll; sie sind lästig – wie ein chronischer schnupfen. natürlich sollte man sich damit befassen um nicht als überheblicher egomane dazustehen. das verlangen die gesellschaftlichen konventionen. aber. nein. es muss nicht wirklich sein. ich stehe dazu, andere meinungen stören mich, meine eigene meinung ist schliesslich so fundiert und genial, dass das doch jedem einleuchten müsste. punkt. somit darf jeder seine eigene meinung haben, solange sie entweder mit meiner übereinstimmt und/oder man meiner person demütig huldigt. und. wer sich ängstigt, hat von beginn weg verloren. seien sie also ein „liebenswertes arschloch.“

  • Tim sagt:

    Was soll dieses 8230: im Titel? In der Webcoding-Schule nicht aufgepasst, Reda?
    ^^^^ Dieser Kommentar wurde ihnen präsentiert vom neuen Typus „Wäre-gerne-heimlich-ein-HTML-Korrekturleser“. 😀

  • Rolf Schumacher sagt:

    Was würden ein Journalist erwarten, wenn er nicht gelesen und kommentiert würde?? Er würde arbeitslos werden und in der Bedeutungslosigkeit untergehen! Und dann wohl wegen Minderwertigkeitskomplexen oder anderen Neurosen/Psychosen
    a) total versiffen und sich bis aufs Mark selbst bemitleidend zum Oberjammeri werden (Jammerer)
    b) die noch schreibenden Kollegen belehren, um zu beweisen, dass er besser ist als jene die noch arbeiten dürfen! (Oberlehrer)
    c) die Entlassung als perfide Verschwörung entlarven (Verschwörungstheoretiker)
    d) als SP-Gewerkschaftler für besser Journi-Arbeitsrechte kämpfen (Politaktivist)
    e) aus Frust zu einem beissenden Misanthropen werden (Frustrierter)
    f)oder in cholerischer Manier mit dem verbalen Zweihänder, destruktiv, impulsiv über alle noch arbeitenden Journis herziehen.(Choleriker.

    Seien sie vorsichtig d.h. respektvoll Hr. Rabi sonst könnte es sein, dass sie zig grobe Eigentore schiessen.
    mit freundlichen Grüssen von einem der sie liest und kommentiert und ihnen so hilft ihr täglich Brot zu verdienen!!!!

    • Réda El Arbi sagt:

      Danke, danke. danke!

      Hm, von allen Lesern kommentieren ca 1 %. Und von allen Kommentaren sind wiederum ca 1% Forentrollen und Hatern zuzurechnen. Und wenn ich die vergraule, dann verliere ich nicht wirklich meine Leser.

      Aber nochmals DANKE für die moralische Belehrung, was aus einem wie mir alles werden könnte. Ich werde in mich gehen, ich schwör.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Ich schwörs………..sagt sich so liederlich leichtfertig. Für den der Moral und Ethik bloss als übel-dumme Spassvertreiber betrachtet und als biderlächerliche Gestalten öffentlich verspottet. So schreibt jener unverdrossen, wild drauf los. Kreuz und quer, ohne Rücksicht auf Kollateralschäden, durch alle (nur nicht den eigenen) Gärten. Tut dies frei, ganz frei, nach seiner aufgeklärten Lust, dem entfesselten Triebe. Lacht hämisch über die Dumpfbacken, die nicht aufgeben, nach einem Sinn im Geschriebenen, im Leben und einem Wert im Menschsein zu suchen. Spott und Hohn trieft ätzend, ohne dass man etwas retour fürchten muss, vom wohlbehüteten, geheitzten und gepolsterten Journalistenjägerstuhl auf die banalen Trivialgestalten. Nicht nur das, vom Journihorst wird bitterscharf auf jene geschossen, welche vom im Morast des Alltags strampeln, ermattet und wund geschunden am Abend vor der Büchse des Schreibers landen.
        Ha ein Schwur, fordert der Todgeweihte, hier habe ihn, denn er ist so unerträglich banal und leicht geschworen, wenn keine Konsequenz, nichts zu befürchten ist.
        Ich schwör bei meiner Seele, sagt nun der der keine hat und lacht ob seiner klugen Tat. Es ächzt und knarrt im Weltengebälk, ich furz nobel, gebildet und doch bitter stinkend drauf! WHO CARES wir sind freie Menschen!

        Mephistopheles.
        Ja, wenn man’s nicht ein bisschen tiefer wüsste.
        Denn morgen wirst, in allen Ehren,
        Das arme Gretchen nicht betören
        Und alle Seelenlieb’ ihr SCHWOEREN?

        Tia El Rabi.
        viel Spass so dann beim wilden Zottenreissen
        und beim Hibster-klugen-klügerscheissen.
        Es wird Dich nie, ich vermut es schwer,
        Dein Gewissen jucken, oder mehr
        Denn wers abgetötet hat, den plagt es nimmer.
        Am Styxe aber wirds vermutlich schlimmer
        da liegt das verworfene Herz und fordert laut
        Statisfaktion! Von dem ders ein Leben lang hat ausgeraubt!

        Ich schwöre nicht, dass es so ist.
        Nur, wenns so wäre, dann wärs nicht Trist,
        denn Gerechtigkeit tut jedem Menschen gut
        selbst dem der die Moral verlachent tut.

        Und noch was, wie kann man in sich gehen, wenn man sich definitiv nach aussen gestülpt hat!
        Und abermal was….ihre Statistik ist aus welchem Finger gesogen?
        Alles Gute

        Ein Troll, ein Choleriker, ein Zyniker, ein Fragender, ein Anklagender, ein Sinnsuchender und trotz ethisch-moralischem Balast (oder gerade deswegen) ultrafreier Querdenker.

        • Réda El Arbi sagt:

          Naja, als Freidenker sollten Sie sich mal mit dem Instrument der Ironie auseinandersetzen. Zum Beispiel mit modernen Ironiebegriffen wie „Ich schwör“ oder „Dini Mueter“. Dann verstehen auch alle, was Sie ausdrücken wollen.

          Und ihre Bildung scheint beim Schreiben eines Nachnamens schon zu scheitern. Oder ist da Ihre unbewusste Abneigung gegen den Namen zu spüren?

          • Rolf Schumacher sagt:

            Eine bewusste Abneigung?? Ein ganz drolliger Begriff!! Wie funktioniert denn unbewusste Abneigung? A propos Namen, nein der stösst bei mir überhaupt nicht auf Abneigung. Ich habe gute familiäre Beziehungen nach Marokko. Ihr Name klingt für mich durchaus vertraut, so vertraut, dass ich ihn mit einem Namen eines meiner Freunde verwechselte(Rabie—der Frühling). Und Bildung ist bloss ein mühsamer Versuch sein menschliches Unvermögen zu überspielen. Ich habe keinen Anspruch auf Perfektion, aber arbeite und scheitere täglich daran.

  • Kurt sagt:

    Nur so als Ergänzung des Spektrums und gleichzeitig als kleine Korrektur hinsichtlich des Begriffs „Troll“:
    Ein klassischer „Internet-Troll“ hat gar kein Interesse, sich an der Diskussion zu beteiligen, sondern gibt ein möglichst kontroverses, wenn nicht gar absurdes Statement zu einem heissdiskutierten Thema ab, um sich nachher an den Reaktionen der Antwortenden zu amüsieren. Beispiel: Im Mamablog als kinderloser, nicht ansatzweise Beteiligter in Sachen Er- (oder auch Be-)ziehungsfragen die Legalisierung der Prügelstrafe fordern. Lustige Antworten garantiert!

  • alexander sagt:

    Ein Typus ging wohl wissentlich vergessen: Derjenige der es tatsächlich besser weiss. Von den ganzen Wutbürger Kommentaren und Trollen abgesehen finden sich in den Kommentaren oft eben auch Richtigstellungen zum Artikel oder Ergänzungen. Für mich als Leser ist das ein echter Pluspunkt. Verwendet man etwas Zeit die Kommentare zu filtern erhält man eine Art „review“ des Artikels.

    Das Verlinken von Quellen könnten sich die Journalisten zudem gern auch angewöhnen. Es ist immer umständlich wenn im Text von einer Studie die Rede ist, aber unerwähnt bleibt wo man sich diese ansehen könnte oder zumindest welchen Titel sie trägt. Ich kann verstehen dass die Autoren sich unwohl fühlen bei dem Gedanken dass ihre Artikel dann noch penibler kritisiert werden, gerade in Anbetracht der geringen Zeit die ihnen heute für das Schreiben und Recherchieren bleibt. Aber vielleicht sollten sowohl Leser als auch Journalisten weg kommen vom Perfektionsanspruch und einen Artikel als eine „in kurzer Zeit geschriebene Einführung,offen für konstruktive Ergänzungen“, betrachten.

  • Marcel Claudio sagt:

    Und wo ist denn heute unser Philipp Rittermann alias Kevin Maria Sonderegger alias KMS alias usw usw abgeblieben — der hat doch sonst um diese Zeit schon jeweils mindestens zwei Dutzend Kommentare geschrieben…
    .
    Hat er eine Identitätskrise, weil er sich nicht in eine der Schubladen klassifizieren konnte – die habe ich übrigens auch – ich kann mich auch nicht entscheiden, in welche Kategorie ich jetzt gehören soll…
    .
    Vielleicht weiss ja der Blogmaster weiter…gib uns auch eine Blogschublade (hast ja ein paar tausend Einträge von uns zur Klassifizierung)

    • Roman Rebitz sagt:

      Kann mich auch nicht entscheiden, bitte wie üblich ein Quiz vorbereiten, damit man herausfindet in welche Kategorie man gehört.

      • Marcel Claudio sagt:

        @Rebitz: Ich weiss mittlerweile zu welcher Kategorie ich gehöre: „Die Ignorierten“ – ist mir aufgefallen, dass der Blogmaster Reda – der ja sonst überall seinen Senf dazugibt – auf meine Beiträge sehr selten bis nie einen Komment abgibt…entweder findet er sie so toll, dass es dazu nichts mehr zu schreiben gibt oder so grottenschlecht, dass er sich vornehm zurückhält. 🙁

        • Réda El Arbi sagt:

          Du bist mir nie auf die Nerven gegangen oder hättest Dinge gesagt, die ich explizit beantworten oder widerlegen müsste. 🙂 So, nun hast du auch eine Antwort. Ganz für dich alleine. 😀

    • irene feldmann sagt:

      mister claudio, gottseidank hat mister rittermann auch wichtigeres zu tun, als sich dauernd durch das netz zu schlagen, sie koennten ja auch einfach auf gut deutsch sagen: philipp wo bist du, vermisse deine intelligent-zynische kommentare..:)

    • KMS a PR sagt:

      entschuldigung für mein spätes auftreten. ich darf/muss/soll meine zukunft (aktiv) gestalten. darunter leidet die mir schon lieb gewonnene langeweile ein bisschen. aber keine angst. sobald ich dort bin, wo ich sein will, werde ich mich umgehend wieder den äh wichtigen dingen äh zuwenden.

      • Irene feldmann sagt:

        🙂

      • Marcel Claudio sagt:

        KMS alias ? Dann mal welcome back – inklusive dem Stammgroupie Irene – wie meist gibt es Euch ja nur im Duopack (ausser wenn der Reda dazwischenkommentiert) – ist es gestern abend etwas später und feuchtfröhlicher als sonst geworden.
        .
        Das überlege ich mir manchmal auch, was man mit so einem angebrochenen Leben noch alles anfangen könnte….was heisst hier „muss meine Zukunft aktiv“ gestalten – das tönt ja, als setze Ihnen ein Amt das Messer an die Gurgel oder sonst Ihre Frau…Sie Aermster…na dann mal viel Glück bei den unwichtigen Dingen….

        • KMS a PR sagt:

          …pr. und nein. die frau feldmann wütet unabhängig von mir. und bitte – stadthalter mc – machen sie mich bloss nicht für ihre nächtlichen exzesse verantwortlich.

          zu ihrer vermutung. ich kasteie mich ganz bewusst und voller freude im kontext einer geänderten prioritätensetzung. sicherheit stumpft ab, mit der zeit. und, wie sie wissen, ist der preis der sicherheit im allgemeinen mit kopfnicken gleichzusetzen. ich nicke nicht gern.

          und die erwähnung vom „amt“ empfinde ich als absolute frechheit, im fall.

  • Johannes sagt:

    Reda ich bin beleidigt, Du hast die Satiriker vergessen, die sich gerne über Alles und Jeden lustig machen.

    • Jaka sagt:

      Stimmt Johannes, aber Reda hat sie nicht vergessen. Sie existieren nicht, da sie zu 99% nicht freigegeben werden weil die Leute, die freischalten nicht fähig sind Satire, Ironie und Humor von ernst gemeinten Beiträgen zu unterscheiden.

    • KMS a PR sagt:

      das ist nicht ganz richtig. satiriker hinterfragen tatsachen auf unkonventionelle weise. zyniker zerstören, und sarkasten machen sich lustig.

      • Daniel sagt:

        sprach oberlehrer kms a pr 😉

      • Johannes sagt:

        Dann trage ich auch nochmal etwas zur Aufklärung bei: „Satire ist in der älteren Bedeutung des Begriffs eine Spottdichtung, die Zustände oder Missstände in sprachlich überspitzter und verspottender Form thematisiert. Im heutigen Sprachgebrauch versteht man darunter aber meist einen künstlerisch gestalteten Prosatext, in dem Personen, Ereignisse oder Zustände verspottet oder angeprangert werden.“

        „Es gibt annähernd so viele Bestimmungen der satirischen Schreibweise, wie es Satiriker gibt, und keine Bestimmung trifft auf die Gesamtheit der Satiren zu. Ihre Gegenstände, Mittel und Funktionen wandeln sich im Laufe der Geschichte. Es ist daher unmöglich, sie scharf von der Komik, der Parodie und der Polemik zu trennen.“

        Alles aus Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Satire

        Also ich spotte und mache mich lustig wenn angebracht, und zwar über Alles und Jeden. 🙂

  • irene feldmann sagt:

    aber das: jesus loves you, even if you are totally off topics…..ist so gemeinnnnn, dass ich es einfach liebe………..:)

  • irene feldmann sagt:

    donnerstag, die trolle und der tolle……..erinnert mich an eine GIGAMPFI…..geniesst es…:)

  • adam gretener sagt:

    Die mit Abstand besten Kommentatoren sind diejenigen, die den Artikel erst gar nicht zu lesen brauchen. Ein Titel reicht um gegen Politiker, EWS, die Linken, Schmarotzer oder die EU zu wettern. Hier halt el Arbi, Sarasin oder auch wie unwichtig das Thema sei, man hätte wohl keine anderen Probleme.

    • Noé sagt:

      Ah, Guten Tag Herr Gretener, sie auch hier. kommentieren sie auch Züritipp. Hab jetzt nur ihr Name oben gesehen, aber ihr kommi nicht gelesen. Aber finden Sie auch wenn man den Titel liest und dann das Bild sieht, manche denken es sei ein Ork und kein Troll? Ein Troll wäre doch unter der Brücke und lacht. 😀 😉 :-p Spass bei Seite… bei einigen könnte man immer antworten „steht ja im Text“.
      Gruss Noé

  • Gödi Nödvoda sagt:

    Herrlich sarkastisch und treffend analysiert. Um es in Web 2.0-Sprache auszudrücken: LOL

  • adam gretener sagt:

    Ich wäre nur schon mal froh, wenn sich einige ihren Besenstiel entfernen lassen würden.

    • irene feldmann sagt:

      🙂

      • adam gretener sagt:

        Frau Feldmann, Sie schmeicheln mir nicht nur hier, sondern auch bei den Rezepten im Sweethome-Blog. Machen Sie mich nicht verlegen…

        • KMS a PR sagt:

          vorsicht. herr gretener. die geschätzte frau feldmann befindet sich im 3. frühling. da ist alles möglich. seien sie also auf der hut.

        • Irene feldmann sagt:

          Sorry….kommt nicht mehr vor….:)

          • Irene feldmann sagt:

            Herr Adam gretener……

          • adam gretener sagt:

            Jegliche Frühlinge kommen mir recht. Wie Frau Feldmann, kommt nicht mehr vor. Möchten Sie mir Angst machen?

          • KMS a PR sagt:

            frau feldmann lotet gerne mal ihre grenzen aus, herr gretener. angst ist nicht angebracht – halten sie einfach ihre neugier im zaum. ist wie in der tierwelt – keine aufmerksamkeit = keine gefahr. äh ja.

          • adam gretener sagt:

            KMS: Grenzen ausloten gehört halt mal zu jungen Fohlen.

          • Feldmann Irene sagt:

            Guten Morgen, eine kleinere Erklärung zuerst. Ich kommentiere grundsätzlich Themen die mich amüsieren und stimulieren, unabhängig von Namen und jeweiliger Person….also entspannt euch mal…zu Adam gretener, ich werde dies auch weiterhin tun. Und zu KMS : Hunde sollten nicht knurren, wenn sie keine zähne zum zubeißen haben….shabat Schalom…..:)

          • adam gretener sagt:

            So meinte ich das doch gar nicht, Frau Feldmann. Eher schüchtern-frivol. Ich freute mich über ihren Smiley.

  • Attatroll sagt:

    Redapup, man verliert das Gesicht, wenn man bei dir was reinschreibt. Sowas können sich nur Trolle leisten. Ausserdem ist dein Blog bei weitem nicht der Freieste. Tschau, Dampf in Ruhe weiter vor dich hin.

  • Urs sagt:

    … demfall bin ich ein Oberlehrer.
    Ich bin gerade mal bis „zettert“ gekommen, da muss ich schon kommentieren und Dich, lieber Reda, darauf hinweisen, dass man das nicht so schreibt. Was Du ja weisst.
    Und danach lese ich dann weiter. Vielleicht.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Nun ja, ich glaube, diese Typologien treffen auch auf viele Medienschaffende zu. “ Journalisten sind prinzipiell nicht an der Meinung ihrer Leser interessiert, hat mir der Scheff vom Newsnet, der Herr Marti auf clack einmal gesagt. Finde ich eigentlich auch eine interessante Aussage. Die sinkenden Auflagenzahlen und Werbeeinnahmen im Printbereich beweisen das irgendwie, finde ich.

  • Jan Ulrich sagt:

    Der Reda El Arbi / Tagi Durchschnittsnörgler:

    > Surft auf Tagi herum
    > Den ganzen Tag schon überall seine Kommentare hinterlassen
    > Sieht den neuen Eintrag von Reda
    > „Ach der Reda, der ist doch ein Klugscheisser! Was hat er den heute geschrieben, gleich mal lesen!“
    > Liest genervt alles
    > „So ein schlechter Artikel und die Kommentare erst! Gleich auch mal lesen“
    > „Alles schlecht hier, Tagi, Stadtblog, alles parteiische Besserwisser, gleich mal meine Meinung schreiben!“
    > Sitzt dann zufrieden zurück und denkt sich mit einem Lächeln im Gesicht „denen hab ichs nun gegeben!“
    > „Nun die restlichen Artikel lesen, mal schauen wo die sonst noch keine Ahnung haben!“

    Wiederhole den Vorgang für die nächsten 100 Artikel…

    • Réda El Arbi sagt:

      Drum bedanken wir uns auch immer herzlich für jeden Kommentar. Wir werden gelesen 😉

      • Jan Ulrich sagt:

        Oha, schnelle Antwort!

        Wollte nur noch sagen, ich finde deine Artikel immer super! Amüsier mich immer hervorragend, vor allem bei den Kommentar Diskussionen. Dank dir werde ich immer dran erinnert, dass man das Leben nicht immer so ernst nehmen soll 😛

  • Markus Widmer sagt:

    Diese Kategorisierung kann man aber durchaus mit kleinen Anpassungen auf die Autoren von Zeitungs- und Online-Artikeln anwenden. Auch dort gibt all diese Charaktere. Natürlich sind die Spitzen des Spektrums mehr geglättet, sie müssen sich ja gesittet geben, aber auch Journalisten benehmen sich oft wie Hater, Oberlehrer, Politaktivisten, usw. Darum scheint es mir nicht fair, von den Kommentatoren ein ausgeglichenes Gemüt zu erwarten, wenn doch der Artikel als Auslöser eines Kommentars nie ausgeglichen und neutral ist.

    • Réda El Arbi sagt:

      Klar, bei uns gibts „Berufsklugscheisser“, „Betroffenheitsheuler“, „Diven“, „M-Budget-Rechercheure“ und die, die Leser grundsätzlich für dumm halten. Aber das gibt mal einen anderen Blogpost dazu. Da komm ich dann auch drin vor 😀

  • Inderkofer sagt:

    Lieber Reda, zur Typologie möchte ich mich nicht äussern – auch nicht dazu, dass das Newsnet-Forum derart von rechts usurpiert wird und die Redaktion mittlerweile bewusst reisserische Titel setzt und entsprechende Themen wählt, dass es möglichst viele Klicks und damit Werbeeinnahmen gibt. Aber eine Frage habe ich, die du in-house vielleicht klären könntest: Warum werden Kommentare, die sich direkt zum Tagi und zu Newsnet äussern (wie eben meine Eingangsthese bezüglich der bewussten, klickorientierten Titel- und Themenwahl) prinzipiell nie publiziert werden? Warum darf das Medium an und für sich nie kritisiert werden? Versuchs mal (unter anderem Namen) – und auch du wirst scheitern. Ich finde das mehr als bedenklich.

    • Réda El Arbi sagt:

      Also, hier würde so ein Kommentar freigeschaltet und vom Autor beantwortet. Da aber die normalen Kommantarspalten nicht von den Autoren oder der Redaktion moderiert werden, sondern von einem Team von Moderatoren, ist es schwierig, solche Kritik unwidersprochen einfach durchzulassen.

      Die Moderatorenteams haben klare Richtlinien, an die sie sich halten müssen. Eine davon ist, Off Topic, also themenfremde Kommentare auszufiltern. Eine Newsnet- oder Tagi-Kritik wär also nur dann nicht themenfremd, wenn sich der Artikel mit Medien, Tages Anzeiger oder Newsnet auseinandersetzt.

      • Inderkofer sagt:

        Wow, fixe Antwort, Respekt! Aber ich gehe nicht einig mit dir: Kritik an einem Artikel zu üben, kann gar nicht themenfremd sein. Was soll die Kommentarfunktion unter einem Artikel, wenn man den Artikel selbst nicht diskutieren/kritisieren kann? Man beschwert sich über einen reisserischen, nicht dem Artikel entsprechenden Titel – und vermutet, dass dahinter eben diese Klickorientiertheit steckt. Und der Kommentar wird gerade deswegen nicht publiziert – glaub mir, ich habs dutzendfach versucht. Was ist daran themenfremd?
        Und Anschlussfrage: Wer ist dieses Moderatorenteam? Ich habe wiederholt auf der Redaktion nachgefragt – man bekommt nie eine Antwort. Wurde das ausgelagert? Was sind die genauen Richtlinien? Diese Intransparenz ist ziemlich stossend.

        • Réda El Arbi sagt:

          Ja, aber da gehts ums Handwerk, nicht um den Inhalt. Man kann das durchaus als Medienkritik verstehen, aber es ist themenfremd, heisst Form- und nicht Inhalt-bezogen.

          Ich kenn das Moderatorenteam nicht, kenn auch das Regelwerk nicht auswendig. Wenn du die Kommentare und die Aggression, die Moderatoren da entgegenschlägt, bis hin zur Androhung von Gewalt, sehen könntest, würdest du verstehen, dass diese Kollegen ein wenig abgeschirmt werden.

          • Inderkofer sagt:

            Das mit der Abschirmung verstehe ich, ich will ja auch nicht die Namen wissen – aber allgemeine Info, wie eben ob ausgelagert oder nicht, wäre schon hilfreich.

            Ansonsten widerspreche ich (nachher gebe ich Ruhe). Dieser Kommentar wurde heute veröffentlich:
            „Ich frage mich warum die Überschrift von „Jung, muslimisch und «fucking zornig»“ zu „Jung und «fucking zornig»“ geändert wurde? Haben etwa schon beleidigte Muslime reklamiert, dass ein „Abtrünniger, Ungläubiger“ nicht Muslim genannt werden darf? Oder hofft man einfach dass ohne dieses „provokante“ Wort der Artikel weniger gelesen und kommentiert wird?“
            Nach deiner Definition (die ich nicht nachvollziehen kann), ist dieser Kommentar themenfremd.

            Meine Replik, dass es eben nicht darum geht, dass möglichst wenig gelesen und kommentiert wird, sondern eben das genaue Gegenteil der Fall ist und Newsnet Titel und Themen bewusst im Hinblick auf möglichst massive Reaktion – weil Klicks Werbeeinnahmen generieren -, wurde hingegen nicht publiziert. Und das hat System. Man darf Newsnet nicht erwähnen.

            Brauchst hier nicht zu antworten – aber vielleicht kannst du die Frage mal in-house stellen. Die Klickorientheit bei der Themenwahl (dazu gehört auch, wie lang ein Artikel in der Liste sichtbar bleibt) ist ja auch einer der Punkte, die redaktionsintern bei der Zusammenlegung von Print und Online moniert werden. Das Forum gehört in diese Diskussion hinein.

          • Sarah sagt:

            Echt? Gewalt in der Schweiz?

          • John Kübler sagt:

            Ich kann dem nur beipflichten. Die Titel bzw. die Leads werden wirklich aus kommerzieller Motivation so gesetzt, wie sie eben sind. Teils sind Titel und Lead sogar irreführend, nur wegen diese klickorientiertheit. Das irreführende wird im Artikel auch immer richtiggestellt, aber manche Leser kommen scheinbar gar nicht soweit.

            Und es stimmt auch, dass Kritik an der Redaktion oder der Themenauswahl nicht freigeschaltet wird. Das Off-Topic- Argument kann da nicht überzeugen.
            Was aber in den Forenregeln steht:
            Die Redaktion rechtfertige sich nicht für ihre Inhalte. Wenn nun redaktionelle Kritik als Aufruf zur Rechtfertigung beurteilt wird, könnte das vielleicht der Grund für die „Zensur / Nichtveröffentlichung“ sein. So ganz verstehen würde ich dieses Szenario aber auch nicht, denn da die Redaktion nicht mitkommentiert erwartet ja auch niemand eine Rechtfertigung. Auch solche Kommentare sind für andere Leser verfasst.

            Es gab z.B. kürzlich mal eine ausführliche Meldung im Newsnet mit folgendem Inhalt: „Apple- Mitarbeiten zeigten dem Stadtrat von Cuppertino eine Videovisualisierung ihres neuen, geplanten Haupsitzes, um den Rat auf das in einem Monat stattfindende Baubewilligungsverfahren einzustimmen.“
            In einem Kommentar fragte ich nach der Relevanz, kritisierte, warum wir sowas zu lesen bekämen und disqualifizierte die Meldung als Werbeartikel. –>Keine Chance auf Freischaltung.

            Damit will ich ebenfalls anregen, dass ihr dieses Verhalten mal inhouse diskutiert. Denn tatsächlich ist es nicht transparent, und ich finde solche Kritik an der Redaktion ebenfalls nicht „Zensur“würdig…

            • Réda El Arbi sagt:

              Wie gesagt, es geht in ihrem Beispiel nicht um den Inhalt. Sie gehen auf die Metaebene und kritisieren die Auswahl des Themas. Das aber ist wiederum sehr subjektiv, da viele Leute sich gerne darüber informieren, was in der digitalen Wirtschaft geschieht. Andere würden dafür jede Meldung aus der Schweizer Politik für irrelevant halten, weil sie sich nicht dafür interessieren.

              Bei uns würde der Kommentar publiziert, mit der Antwort, dass niemand gezwungen wird, seiner Meinung nach irrelevante Inhalte auf einem Gratisportal zu lesen.

  • Ostwienerli sagt:

    Also ich bin nun mal einfach froh, dass es in den Blogs vom Tagi keine Däumchen zum drücken gibt. Echt wohltuend im Vergleich zu den redaktionellen Beträgen mit Kommentarfunktion wo sich (bezahlte?) Däumchentrolle austoben. Da sind die Blog’s bedeutend humorvoller.

    • Inderkofer sagt:

      Stimmt! Schon die Daumenrauf waren schlimm – seit es aber auch Daumenrunter gibt, hat sich das Klima nochmals extrem verschlechtert. Immerhin sieht man schön, wie lang es jeweils braucht, bis die SVP ihre Wutrentner-Drückerkolonne (wohl per SMS) mobilisiert hat. Auch offensichtliche Unwahrheiten und dem Artikelinhalt direkt widersprechende Kommentare bekommen viele Däumchen – die Drückerkolonne liest den Artikel jeweils gar nicht erst.

      • Rolf Herbert sagt:

        Herr Inderkofer: lesen Sie den Artikel von Herrn el Arbi genau – wo finden Sie sich?

        • Martin sagt:

          Bei den Aufklärern evtl?

          Mir ist nämlich auch schon aufgefallen, dass die Däumchenwertungen erst normal wirken und dann einige Zeit später plötzlich recht einseitig. Es wundert mich nicht, dass beim Tagesanzeiger bei vielen Artikeln die Kommentarfunktion gar nicht mehr aktiviert wird.

  • Peter Stalder sagt:

    Ich lese wenig Blogs, beteilige mich selten, doch möchte ich hier was anfügen. Mag die Kommentarfunktion auch als psychosoziales Reinigungs-Medium angesehen werden, so kann auch die gegenteilige These nicht einfach vom Tisch gewischt werde. Ich denke, unzählige Kommentare stacheln den Hass zusätzlich so an, dass unkontrolliert plötzlich in der realen Welt Gewaltakte verübt werden, die ihren Ursprung in der stetigen Ideologie-Feindbild-Hirnwäsche haben. Nur will dann keiner Verantwortung tragen, Shootergames haben ja auch keinen Einfluss auf Amokläufer… Manchmal wäre weniger besser und ja, es hat bestimmt Redaktionsmitglieder, die ihre politische Gesinnung in die Zensur mit einfliessen lassen. Auch die Zeitung selbst ist erpressbar, sonst wäre heute nicht plötzlich die Kommentarfuktion beim UBS/Museums-Artikel gesperrt worden. Ansonsten schätze ich Ihren Stil sehr, Réda wenn ich zum Lesen komme

    • Réda El Arbi sagt:

      Ich hab mal was zur neuen Verantwortung der Journalisten im Web 2.0 geschrieben, das vielleicht etwas Hoffnung gibt:
      http://www.clack.ch/ressort/artikel/frau/5430/dumm_boese_und_zensiert

      • Hans Olo sagt:

        Pah! „Hass anstacheln“ kann man damit vielleicht bei den ewig unreifen Cholerikern. Der Mensch von Welt übt sich in stoischer Ruhe und versucht dabei, nicht in Apathie zu fallen. Teils schwierig, bei diesen schmierenkomödiantischen Themen sicherlich nicht.
        @Réda: Guter Artikel, danke für die Werbung in eigener Sache. Stimme praktisch in allen Punkten überein. Vermisse den klassischen, mit logischen Argumenten fast unanfechtbaren Standpunkt gestandener und gebildeter Journalisten. Ich liebe hitzige und doch wohlüberlegte Debatten, wenn die nackte Ideologie nicht mehr ausreicht bzw. klar sichtbar wird. Diese habe ich heute in internationalen Foren. Schweizerische Online-Medien brauche ich nur für die Themen, die mich lokal betreffen. So ein fast staatlich anmutender, Tagi-naher Blog zu der Stadt in der ich wohne, bei dem sich die Schreibenden noch die Mühe machen, mit den Lesern zu interagieren, zieht mich persönlich immer wieder an wie der Nektar die Bienen. Auch und weil mir eben vieles nicht zusagt und Kritik geduldet wird. Danke.

        • Peter Stalder sagt:

          Sehen Sie Olo, genau solch besserwissersich-herablassende Kommentare zu einer sehr wohl anständig formulierten, nichtsdestotrotz anscheinend sehr gefährlichen Aussage sind vollkommen überflüssig und zeigen nur, wes pubertären Geistes Kind der Bessermensch sein muss. ‚Sie sind so grandios, da kann man schlicht nichts machen‘. Ich ziehe meine Perücke vor Ihnen, Sie Geistesgigant!
          PS: Wieso konnte die stoische Ruhe Sie nicht abhalten, diesen Kommentar derart infantil im Stile des Besserwissers zu beantworten? Ist da etwa doch der Wunsch Vater des stoischen Gedankens, selber aber enerviert er sich wie Anton…?! Oberlehrerhafter, frustrierter Jammeri dürfte bei Ihnen zutreffen…

          • Hans Olo sagt:

            Quod erat demonstrandum. Sie drehen sich im Kreise und sehen nichts. Ideologie ist ausnahmslos schädlich. Da bleibe ich lieber „infantil“ statt meinen geistigen Freitod so zu zelebrieren. Viel Glück noch im weiteren Leben wünsche ich.

          • Peter Stalder sagt:

            Mir ist weder schwindlig noch bin ich geistig verstorben. Ihre Trollarroganz hindert Sie lediglich daran, das Wesentliche wahrzunehmen. Sie haben von Nichts eine Ahnung, aber davon sehr viel. Ihre engstirnige kleine Welt wollte ich nicht zerstören, sorry. Wünsche auch Ihnen noch ein schönes Leben.

          • Lukas Aeschbacher sagt:

            Nur damit ich das auch verstehe: Ist „ich wünsche ihnen noch ein schönes Leben“ die politisch korrekte Übersetzung der im Usenet sehr beliebten Grussformel FOAD?

          • Peter Stalder sagt:

            @Aeschbacher: Nein, ich meinte das genau so, wie ich es geschrieben habe. Hass ist nicht mein Leitbild. Allerdings bin ich auch nicht erpicht darauf, meine Zeit mit so gearteter ‚Kommunikation‘ zu vergeuden.

    • Roman Rebitz sagt:

      Die Medien leben von schlechten Nachrichten, es gibt soweit ich weiss genau eine prof. Onlinepublikation welche sich überwiegend der veröffentlichung „positiver Nachrichten“ verschrieben hat.

      • Réda El Arbi sagt:

        Nun, für mehr reicht der Markt nicht, da die Leser schlechte Nachrichten noch immer intensiver lesen. „Keine Atomkatastrophe im Bündnerland“ zieht einfach nicht als Schlagzeile. Und Medien sind leider marktabhängig.

  • Hanspeter sagt:

    Früher war mehr Lametta

  • tststs sagt:

    Feed the troll with a fish:
    <

  • Daniel sagt:

    Wie lautet die Adresse deines privaten Blogs Reda?
    Ich möchte da gerne mal reinsehen.

  • Hans Fallada sagt:

    Die Mehrzahl von „Baby“ schreibt man im Deutschen übrigens „Babys“ nicht „Babies“! 🙂

    • Réda El Arbi sagt:

      Es kommt drauf an. Germanisiert schreibt man das englische Wort „Babys“, das englische Original wird aber „Babies“ geschrieben. (Oberlehrermodus aus) 🙂

      • Inderkofer sagt:

        Korrektorenmodus ein (ja, Baby, Korrektor mit eidg. Fachausweis): Im Duden existiert für „Baby“, „Hobby“, „Lady“, „Party“ etc. ausschliesslich der Plural mit „-ys“. Im deutschen Kontext ist auschliesslich dieser korrekt. Und da du ein eindeutig deutsches Kompositum machst (Hundebaby), muss zwingend „-ys“ gesetzt werden. Alles andere ist schlicht falsch.

  • Martin sagt:

    Nicht zu vergessen die Neider und Pessimisten. Diese trifft man in freier Wildbahn in Stadien, wenn wieder mal jmdn zum Auspfeifen gibt.

  • Lukas Aeschbacher sagt:

    Recht treffend und unterhaltsam beschrieben. Solche Archetypen von Forenteilnehmern gibt es nicht erst seit dem Web 2.0 – die kenne ich schon seit bald 25 Jahren aus BBS, Usenet, IRC und anderen Online-Foren. Und um mich gleich in diesem Schema zu klassifizieren, möchte ich noch folgendes loswerden:
    .

    Ein (Foren-)Troll ist eigentlich nicht ein rumpolternder User mit fehlenden Manieren. Der Ausdruck ist zwar derselbe wie die Bezeichnung für nordische Wichte mit üblen Manieren, kommt aber in diesem Kontext von der Fischerei. „Trolling“ bzw. „trolling with bait“ bezeichnet das Fischen mit Köder. Und um das geht es: Ein Troll ködert die anderen User mit provokativen Bemerkungen und will die User zu unüberlegten, dummen, extremen etc Reaktionen provozieren. Ein Troll ist also ein Provokateur, was aber häufig von Polterei und fehlendem Anstand begleitet ist.

  • trolliger-troll sagt:

    So nicht El Arbi. Ich fürchte, dass durch Ihren Bericht (sprich Blog) die so unterhaltsamen, beängstigenden, shockierenden aber durchaus reality-TV-kompatiblen Kommentare sich reduzieren werden. Was mach ich dann mit meiner Arbeitszeit? Wie soll ich nun meine 8-Stundentage überleben?!? Jetzt droht mir Langeweile bei der Arbeit, dies führt dazu, dass ich mich beschäftigen muss, dies wiederum zu Arbeit und Leistung und zuletzt zu Karriere, Erfolg und „weniger Zeit“ für Ihren Blog. Hmm…nicht fair… Bitte in Zukunft mehr an die Leute denken, die eine gewisse Abhängikeit von trolligen-hater-Kommentaren haben (so wie ich).

  • Hansjürg sagt:

    Schliesslich gibt es noch „Die Gewinnler“ Das sind die, welche bewusst mit den genannten Charakteren spielen, um so möglichst viele Klicks zu generieren, wodurch die Einnahmen per mitgeschalteter Werbung in die Höhe schiessen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ja, genau. Die 200 so erarbeiteten Klicks bezahlen mehr als die 2 Stunden, die man für die Diskussion aufwendet. Ich kauf mir daraus einen neuen Mercedes.

  • Peter Ringger sagt:

    Trolle und Hater sind selbstverständlich immer nur die Anderen 😉

  • Ben sagt:

    Nur weil das mit der NSA publik geworden ist muss es ja nicht stimmen. Oder?
    .
    Mal angenommen es stimmt doch, warum kann dann das mit den Bilderbergen oder der Jüdischen Verschwörung nicht sein? Immerhin mögen die meisten von uns Hirarchische Strukturen überalles… und hier sollen die plötzlich nicht mehr möglich sein. Es soll also plötzlich Anarchie herrschen wo vorher keine erwünscht war?
    .
    Die Bilderberger sind sicher kein schlechter Anfang… zumal ja oben die Kontaktliste immer kürzer wird, die Zirkel möglicher Bekanntschaften übersichtlicher, die Macht und das Vermögen grösser.

  • E. Hauser sagt:

    Wie könnt ihr nur über Trolle diskutieren, während in Afrika Kinder hungern! Ihr Unmenschen! Wie herzlos!

  • M. Scherrer sagt:

    Die Pensionierten (F.A. Blume, Ben Zibble etc.), die zu allem eine Meinung aber von nichts eine Ahnung haben…

    • Peter Ringger sagt:

      Unfaire und unsachliche Disqualifikation. Niemand hat von „nichts“ eine Ahnung, alle Menschen lernen während ihres ganzen Lebens und machen Erfahrungen. Und die meisten Themen benötigen auch kein grosses Hintergrund-Fachwissen. Ich darf doch zu Trollen und Hatern auch dann eine Meinung haben, wenn ich nicht über „Kommunikation in elektronischen Medien“ doktoriert habe. Und welche qualifizierte „Ahnung“ bzw. welches Wissen haben denn Sie von den genannten Personen? In diesem Fall genügt offenbar eine Vermutung, das es „Pensionierte“ sein müssen. Die haben ja per se offenbar alle „keine Ahnung“.

  • Cedric Gehrer sagt:

    Sorry, el Arbi, diesmal tüpfen Sie nicht, Sie outen sich vielmehr als einer, der von Netzkultur nichts versteht. Mag sein, dass Ihr Schurnis die Terminologie mittlerweile aus Unwissen verschlirgget habt und die Begriffe beliebig durcheinanderwirbelt, aber dem gilt es Einhalt zu gebieten, denn Netzkultur ist schliesslich wertvoll. Und sie wird nicht von Journis gemacht, sondern von uns Forenteilnehmern und Kommentatoren.

    Also: Trolle sind Leute, die im Netz Flamewars anzufachen versuchen mit provokativen Statements, die nicht ihrer eigenen Meinung entsprechen. Mit Rumpoltern hat das nichts zu tun. Man kann auch ganz pseudo-sachlich trollen. Dementsprechend ist „Don’t Feed the Trolls“ ein wesentlicher Verhaltensgrundsatz der Netzkultur, denn er wirkt dem Entstehen ebensolcher Flamewars entgegen und dient – als Antwort auf die üblichen erbosten Antworten auf Getrolle – zum Glätten der Wogen.

    Gruss C., für einmal Oberlehrer, ansonsten manchmal auch Politaktivist mit Einschlag ins Cholerische. Aber nie, nie: Troll.

    • Réda El Arbi sagt:

      Sorry, Sie benutzen die Profi-Nerd-Kommunikationsdefinition, die ich an einem Vortrag über Social Media-Kommunikation für Profis vielleicht auch nehmen würde. Aber gehen Sie bitte davon aus, dass viele ganz normale Zeitungsleser nicht unbedingt am Unterschied zwischen einem Flamewar und einem Shitstorm interessiert sind, wenns um einen kleinen satirischen Beitrag geht. 😉 Und falls die Leser das doch gerne wissen wollen, können sie auf Wikipedia nachschauen 😀

      • Cedric Gehrer sagt:

        Lol, Profi-Nerd-Kommunikationsdefinition, sowas 🙂 Also ich würd meinen so professionell nerdig ist die Definition eigentlich nicht – das ist einfach das, was man da draussen üblicherweise darunter versteht. Begriffe wie Flamewars kann man sonst auch umschreiben oder erklären. Abgesehen davon habe ich ja nichts gegen Ihren Artikel, die Perspektive der Schreiberlinge ist ganz spannend, aber der Gag mit dem Troll ging leider etwas daneben 🙂

        Abgesehen davon: Mich würde es wunder nehmen, warum gewisse Beiträge manchmal auch zensuriert werden, obwohl sie qualifiziert brav sind. Hand aufs Herz: Manche Zensoren sind politisch gefärbt und lassen den einen oder anderen Beitrag verschwinden. Oder dient die Delete-Taste manchmal einfach dem Stressabbau? Anders kann ich mir gewisse Vorgänge wirklich nicht erklären.

        Gehrer

        • Réda El Arbi sagt:

          Nun, ich kann nicht für andere Moderatoren sprechen, die meist nicht mit den Autoren identisch sind. Hier (Stadtblog) moderieren nur die Autoren und wir sind so ziemlich das liberalste Medium in diesem Bereich. Aber auch bei uns kann es vorkommen, das Comments gelöscht, werden, auch wenn sie inhaltlich adäquat sind. Das ist dann der Fall, wenn ein Kommentator mehr als die Hälfte aller Kommentare verantwortet, oder wenn ein Kommentator mehr als fünf Mal dasselbe in leicht unterschiedlicher Formulierung schreibt.

          Dann hab ich hier auch einen Kommentator gesperrt, der über 50 Kommentare hinterliess, zu den verschiedensten Themen, ohne auch nur ein einziges Mal etwas positives zum Blog oder zu anderen Kommentatoren zu äussern. Das war eine therapeutische Massnahme. Wir wollen nicht, dass jemand sein Leben mit soviel Negativem verbringt. Das kann zu Depressionen führen.

          Die Bedeutung von „Forentroll“ ist übrigens im Mainstream jemand, der andere angreift und, oft mit verletzenden Bemerkungen, einen Streit vom Zaum brechen will, nur um des Streites willen. So verstehens meine Kollegen, die nicht im Bereich Social Media arbeiten.

          • Longobongo sagt:

            Diese Beschreibung trifft das Wesen eines Trolls schon eher. Wieso schreiben sie es dann nicht auch so im Artikel? Denn was sie da über Trolle schreiben trifft es überhaupt nicht. Wenn sich diese Flegelhaft benehmen, ist dies gezielt, um ein gewisses Feindbild abzubilden, dass Andere schnell in Rage bringt und sie dann zu Antworten hinreisst, welche in einem Flamewar enden. Auch wollen Trolle nicht das letze Wort haben oder ihre Meinung darstellen, sondern weitere Reaktionen auslösen. Und wie schon Cedric gesagt hat: Es ist selten bis nie ihre eigene Meinung, sondern eine provokative, dem Konsens widersprechende Meinung (welche dann entsprechend viel Empörung hervorruft).

            „Trolling is a art“, und wenn sie diese nun als frustrierte Besserwisser hinstellen gehen die Leser, welche mit diesen nicht bewandt sind, bloss auf die Diskussion ein, statt sie verhungern zu lassen.

        • Graufeld sagt:

          Das stimmt. Wohltuend liberal und offen, und die Autoren stehen mit ihrem Namen da, lassen sich immer auf die Diskussion ein, vertreten pointiert die eigene Meinung – und zwar verblüffend fix. Davon hätte man gern mehr – danke!

  • Olivier Fehr sagt:

    Und die grössten Von Hater und Trolle haben nichts besseres zu tun, als solche Artikel zu schreiben und ihre Leser anzuscheissen…

  • Natali Kuster sagt:

    Reda El Arbi: Seine Meinung ist die einzige Wahrheit. Er muss das letzte Wort haben und er denkt, dass alle Welt nur darauf wartet, von ihm über den wahren Sachverhalt, nein, die Wahrheit an sich, aufgeklärt zu werden…….

    • Réda El Arbi sagt:

      Nun ja, ich nehm natürlich an, dass Leute, die hier reinschauen, auch daran interessiert sind, was die Autoren dieses Blogs zu sagen haben. Aber ey, es gibt noch Millionen von Blogs da draussen, die nicht von uns gemacht werden.

      Und nein, ich glaube nicht an Wahrheit, ich glaube an Meinungsbildung, die mit fruchtbaren Diskussionen gefördert wird.

      Aber danke, dass Sie mir ein solches Ego zugestehen. 😉

      • Natali Kuster sagt:

        Das war nicht explizite Kritik an diesem Blog-Eintrag, sondern generell an Ihren Artikeln. Dass Sie nicht an Wahrheit glauben, bezweifle ich stark, wenn ich z.B. Ihre Art zu argumentieren in der 1:12-Debatte beobachte…… Da gibt es nämlich nur richtig und falsch für Sie, scheint es mir……..

        • Réda El Arbi sagt:

          Sehen Sie, und schon sind wir mitten in einer Politdiskussion, obwohl der Post eigentlich eine satirische Aufarbeitung der Kommentarkultur ist. Ja, ich habe eine Meinung zu 1:12- Und da gibts jede Menge andere Meinungen, sogar unter meinen engsten Freunden. Janu, das ist Meinungsbildung. Aber ich werde mich hier nicht zu 1:12 äussern. Kommentieren Sie dazu lieber auf meinem privaten Blog.

      • SrdjanM sagt:

        Quod erat demonstrandum. Immer wieder.

  • Philipp sagt:

    hahahahah herrlich ! ..

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