Endlich wieder trüb und grau!

Keine Blätter, die die Sicht aufs Wesentliche versperren. Herbst.

Keine Blätter, die die Sicht aufs Wesentliche versperren. Herbst.

Der Sommer ist kaum vorüber und die Zürcher jammern bereits wieder über den Hochnebel, das Wetter und den ganzen Rest. Dabei ist der Herbst mit seinem Nebel und der angenehm nasskalten Witterung wie eine Offenbarung: Es tummeln sich keine Menschenmassen im Freien, im Tram schwitzen die Leute nicht mehr aufdringlich (oder versuchen den Schweiss mit Umnengen billigem Deo zu vertreiben), die Grossanlässe sind endlich vorbei und man wird nicht mehr zu entfernten Bekannten auf die Dachterrasse genötigt, um billige Würste zu grillieren – kurz, der Herbst ist eine Wohltat. Wir vom Stadtblog haben einige Dinge herausgesucht, die den Herbst in Zürich zur besten Jahreszeit machen:

Wärme tanken
Erinnern Sie sich noch? Vor ein paar Wochen pilgerten noch Alle wie Lemminge in die Badis, um dort mittels Sonne und Hautkrebs langsam gemeinsam über die Klinge zu springen. Und für Sie hatte es natürlich keinen Platz mehr. Jetzt können Sie Wärme und Wasser ohne schädliche UV-Strahlung und fern jeglicher gebräunter Massen geniessen: Gehen Sie ins Stadtbad oder in die Sauna in der Badi Enge und tun sie etwas für Ihre Seele.

Winterspeck anfressen
Die Diätzeit ist endlich vorbei. Die Damen dürfen mit dem Kalorienzählen aufhören und müssen sich nicht mehr um eine Bikinifigur kümmern, die Männer können endlich ausatmen und müssen den Bauch nicht mehr einziehen. Die Zeit, in der man sich Takeaway etwas mitehmen musste, um mit Kollegen irgendwo in der Wildnis (Park, Seeufer, am Fluss) an der Sonne essen musste, ist vorbei. Jetzt kann man sich gemütlich in eine Beiz setzen und Wild oder Metzgete essen.
Aber nicht nur das: nichts zwingt Sie mehr, Ihre Abende in Gartenbeizen zu verbringen: Sie können Kürbisse direkt bei der Stadt kaufen und ihrer/m Liebsten eine Suppe zum Znacht köcheln. Rezepte finden Sie hier (mit Salbei) und hier (klassisch).

Trinken
Fertig mit den Drinks, die von wässrigen Gurken oder Crushed Ice verdünnt werden. Es ist Zeit für Heissgetränke! Gönnen Sie sich eine heisse Schoggi zuhause, kuscheln Sie sich auf dem Sofa ein und nippen Sie in der frühen Dämmerung an einer Tasse mit heisser Milch und einem Schoggitaucherli. Oder Sie bereiten sich einen Tee zu, langsam, wie in diesen japanischen Filmen. Das passende Gerät und die Kräuter kriegen Sie im LaCucina oder direkt hier.
S
ie sind noch nicht bereit für heisse Gemütlichkeit? Kein Problem, die Natur hat vorgesorgt! Herbst ist die Zeit, in der man Süssmost und Sauser trinkt. Frisch und aus städtischem Anbau bekommt man auf dem Hof von Herr Meyer an der Grenze zu Schlieren am Pestalozziweg Süssmost, für 1.40 Franken den Liter, frisch ab Automat.  Lecker! (Und beschleunigt die Verdauung.)

Geld ausgeben
Endlich kann man sich wieder mit mehr als zwei Kleidungsstücken vernünftig und modisch kleiden. Keine dünnen Männerwaden mehr, die aus Billabong-Shorts hervorstechen, keine Sommerfähnchen mehr, die mehr zeigen, als dass sie verhüllen. Und da wir natürlich die Freunde zu unterstützen wollen, die ihren Traum wahr gemacht und eine eigene Boutique in den Kreisen 3, 4 oder 5 eröffnet haben, kaufen wir ebendort ein.

Gescheites Zeugs
Auf unbequemen Stühlen draussen vor dem Xenix im Openair Kino sitzen und versuchen etwas vom Film mitzukriegen während die Sitznachbarn mental noch auf Barbetrieb laufen? Sich um die letzten Tickets fürs Orange Cinema am See prügeln? Nein, jetzt kann man wieder INS Kino, sich in weiche, grosse Sessel lümmeln und im Dunkeln mit der Begleitung knutschen. Oder jede Menge Kultfilme schauen. Oder wenn wir schon dabei sind: wollten sich nicht auch noch die Ausstellung von Martin Parr im Museum für Gestaltung ansehen? Nichts wie los.

Sich zu Hause einsperren
Endlich Schluss mit schlechtem Gewissen, dass einem zuhause beim Faulenzen überkommt, wenn draussen bei Sonenschein die Plätze und Badeanstalten vor lauter Menschen überquellen. Endlich mit gutem Gewissen Stunden im Pyjama vor der Glotze verbringen und Chips essen. Der Gang in die Videothek ist Auslauf genug. Und ja, Läden sind immer besser als ein Online Shops. Unsere Lieblinge in Zürich? Filmriss, Les Videos, Sphinx, Leihfilm.

Musik hören
Fertig mit Openairs voller Schlamm, verbrannten Nasen und unausprechlichen Drogen in fremden Leuten, die einem über die Füsse erbrechen. Die echte Konzert-Saison geht endlich wieder richtig los. Ein paar unserer Live-Highligths in den nächsten Tagen:

– 13.10.: Die Siebzigerrocker von Fleetwood Mac im Hallenstadion.
–  14.10: Der One-Man-Haudegen Bob Log III im El Lokal.
– 17.10.: Die sympathischen Allie im La Catrina.
– 20.10.: Jigga Jay-z im Hallenstadion
– 21.10.: Die warm groovenden Fat Freddy’s Drop im Komplex.
– 23.10.: Die Foals, volkshaus zürich
– 26.10.: Goldfrapp im Kaufleuten
– 27.10.: Mos Def im Stall 6

Und jetzt Sie! Warum genau geniessen sie den Herbst in Zürich? Und welches sind ihre liebsten Orte/Unternehmungen/Gewohnheiten? Diskutieren sie mit!

91 Kommentare zu «Endlich wieder trüb und grau!»

  • Ruedi Karrer sagt:

    Bis vor 33 Jahren hatte ich in Graubünden ca. 3 Nebeltage im Jahr. Hier in Zürich liebe ich als akuter Nebelallergiker den Hochnebel von oben aus anzuschauen z.B. vom Uetliberg oder der Rigi aus. Unter dem Hochnebel leben ist nakter Terror und werde ich mich nie daran gewöhnen

  • MysticMan sagt:

    Hört mal auf mit diesem alten Klischee! Seit Jahren ist der Herbst sonnig und hell! Mittlerweile ist der Frühling jene Jahreszeit, die trüb und nass ist. Zählt doch mal die Tage, an denen im Herbst keine Sonne scheint, ihr werdet auf nicht mehr als 10 kommen!

  • Hannah sagt:

    Haben die Dunkelheits- und Kältefetischisten sich schon mal mit Biochemie befasst? Kein Wunder sind so viele depressiv, haben Sie doch kein Ahnung von der Bedeutung des Vitamin D und der Endorphine, natürlich produziert durch Sonne auf der Haut. Ihnen fehlt so schlicht wesentlich das natürlich Glücksgefühl.

    • MysticMan sagt:

      Hannah, die Dunkelheits- und Kältefetischisten sind nicht depressiv, sie haben das natürliche Glücksgefühl eben in sich, sie haben einen grossen natürlichen Vitamin-D-Speicher und eine überdurchschnittliche Endorphine-Bildung. So können sie auch im Herbst/Winter gut gelaunt sein im Gegensatz zu den Sommertypen, die wie ein zartes Pflänzchen eingehen und depressiv werden, wenn ein paar Tage die Sonne fehlt.

      • Arielle sagt:

        Kein Zentraleuropäer hat solch hohe Vitamin-D-Speicher und die wenigsten kompensieren den Endorphinmangel der Sonne ausreichend. Beides könnte man kompensieren, ist aber bei den Menschen hier nicht verbreitet. Man mekrt dies im Winter deutlich an der höheren Lebenslust und Fröhlichkeit in der Karibik im Vergleich zu Zentraleuropa, müssen Sie mal testen.

        • Monira E. sagt:

          Hä? Also ich hab genug Lebenslust, erst recht im Herbst und Winter! Hört doch auf mit diesen dämlichen Klischees!

          • Endorphin sagt:

            Fakt ist, die Lebenslust ist im Sommer auch in CH wesentlich dominanter im Alltag, was einfach an der wunderbaren Sonne und Wärme liegt. 🙂

  • Matthias Miller sagt:

    Hab mich schon auf Mos Def gefreut,aber hab jetzt gsehen dass der billigste Platz 59.- kostet. Damed Zureich da bleib ich lieber zu Hause und hör mir das ganze gratis an.

  • pepe lienhard sagt:

    wenigstens nimmt aus ökonomischer Sicht der marginale Grenznutzen von Sonnenschein wieder zu!!!

  • susanrothen sagt:

    Und die Leute geniessen es wieder sich in Kunsträumen aufzuhalten. Sich die Zeit zu nehmen und die Sinne aufzutanken mit farbenprächtigen Gemälden.
    Und es kehrt wieder Ruhe ein! Ich kann mit Wollsocken und Wolldecke die erahnte Sonne ohne „Bass-Rest-Klänge“ auf meinem Balkon geniessen, was mir im Sommer mit den vielen Bum-Bum-Bum-Bum-Klängen einfach kaum gelang. Dank sei dem Herbst mit seinen eigenen natürlichen Tropf-Tropf-Musik-Klängen. sr

  • Patrizia Baur sagt:

    Wäre es möglich, die Links in einem neuen Fenster öffnen zu lassen?
    Danke

  • Phil Snozzi sagt:

    Wow! Hätte nicht gedacht, dass in den Mainstream-Tagesmedien noch sowas zu finden ist! Ich könnte die Liste fast endlos ergänzen! Endlich ist Schluss mit der Jahreszeit für alle Blender und Poser! Jetzt kommt die Zeit für alle mit Tiefgang und Format. Wer sich im Winterhalbjahr nicht wohl fühlt, der hat Angst oder ist unfähig, wahrzunehmen, hinzuhören, hinzusehen. Sobald ihn die Sonne nicht mehr blendet, sieht er Dinge, von denen er sich verweigert. Danke für diesen Artikel.

    • Mario sagt:

      Sie meinen jetzt kommt die Zeit für die Depressiven und Menschen die sich aufgrund Ihrer Eigenschaften im Sommer verstecken mussten?

      • Phil Snozzi sagt:

        Nein Mario, depressiv werden eben nur die Vertreter der oberflächlichen Sommer-Spass-Gesellschaft. Wenn im Herbst der Lärm und die Action plötzlich wegfallen, stehen sie verloren und inhaltslos da, weil sie sich nicht mit sich selbst befassen können, fallen in ein Loch und beginnen zu jammern. Menschen, die nicht darauf angewiesen sind, dass ihnen gute Laune von von aussen zugetragen wird, die Sonne im Innern tragen, sind nicht wetterlabil und haben keine Probleme mit trübem Wetter.

        • Sunshine sagt:

          Man nennt diese Spezis der Sonnenliebhaber auch Menschen mit Spass am Leben, die gerne draussen aktiv sind und lieber die Welt sehen, anstat im kalten Nebel der Depressiven herumzustochern, in der Hütte zu hocken und ein breites Gesäss zu züchten. Das Sonnenarmut und Kälte depressiv machen, ist nicht neu, man schaue nur noch weiter nach Nordeuropa, ist aber auch hier zur Genüge festzustellen.

          • Phil Snozzi sagt:

            Sunshine, auch dir erklär ich es gerne: Wer ist denn depressiv bei trübem Wetter und sitzen in der Stube? Eben genau die Sommertypen! Eben gerade wer Spass am Leben in seiner vielfältigen Form hat, ist nicht auf schönes, sonniges Wetter angewiesen, der ist allwettertauglich und auch im Herbst/Winter aktiv! Sonnenanbeter sind zarte Pflänzchen, die beim ersten trüben Tag eingehen, weil sie nicht robust genug sind und ihnen langweilig wird.

          • Trulla sagt:

            Phil Snozzi, Sie sprechen mir aus dem Herzen. Die Sonnenhungrigen sind zu bemitleiden. Sie leben in der falschen Klimazone und müssen neun Monate im Jahr mies gelaunt und griesgrämig vor sich hinvegetieren bis zum nächsten Sommer und wehe, dieser verspätet sich für einmal! Dann sind sie noch mieser drauf vor lauter Sonnen- und Wärmemangel und sehen absolut nicht, dass ein echtes sonniges Gemüt vom äusseren Wetter völlig unabhängig ist. Wobei hier ja niemand von Dauerregen spricht. Die Witterung ist auch ohne Sonnenschein vielschichtig und ein grauer Tag kann von durchsichtigem Lichtgrau bei einer hohen Wolkendecke über perlgrau bis zu milchweissem Wattenebel und zu düsterem Grau mit tief hängenden Wolken alles beinhalten. Und dabei haben wir noch nicht einmal von den verschiedenen Regen- oder Schneeschauerarten gesprochen oder vom Mix von Wolken und Sonne. Eine solche Vielfalt – dem ewigen Sonnenschein vorzuziehen, vor allem wenn man die Sonne in sich selbst findet.

          • Sonnenstrahl sagt:

            Überall werden die Menschen bei diesem Wetter zwangsdepressiv, ob sie drinnen oder draussen sitzen, überall nur dunkel, kalt verregnet, da kann kein Körper biochemisch funltionieren und etwa Vitamin D etc. fürs Hirn produzieren, denn der Mensch braucht Sonnenlicht sonst wird er schräg.

          • Snowwhite sagt:

            Sonnenstrahl, ja klar, auch ohne Regen könnte der Mensch nicht leben und vor der Sonne müssen wir uns auch schützen. Wir reden hier nicht von monatelangem Dauernebel sondern von einer der vier Jahreszeiten, in der tageweise die Sonne nicht durchkommt, deswegen geht kein Mensch zugrunde. Zudem steht es jedem frei, seinen Allerwertesten über die Nebelgrenze zu bewegen. Wir reden hier sowieso nur von einem Zustand, der die Flachländer betrifft.

          • snowfront sagt:

            @Sonnenstrahl

            Muss die Sonne dauernd scheinen? Darf es auch einmal Hochnebel haben?
            Ich falle nicht in eine Depression, ich liebe Nebel und die ruhige Jahreszeit ausserordentlich!

          • Hannah sagt:

            Auch wenn die Natur etwas Feuchtigkeit braucht, Nebel, Regen, Schnee bleiben in diesem Ausmass und der Länge unbedingt verzichtbar. Lasst uns den Sonnentanz aufführen, damit dieses Unwetter schnell wieder verschwindet. Oder eben richtig den Teller leer essen, damit die Sonne endlich wieder scheint. 🙂

      • MysticMan sagt:

        Mario, deine Aussage macht null Sinn. Wenn jemand depressiv ist, dann ist er in der dunklen Jahreszeit wohl eher noch mehr depressiv. Nur wer eben NICHT depressiv ist, erträgt die ruhigen Jahreszeiten. Ich liebe den frischen Duft, das mystische Licht, die schönen Farben. Ich bin alles andere als depressiv. Zudem ist es ziemlich ignorant und respektlos, über depressive Menschen zu lästern.

        • Hannah sagt:

          Stimmt nicht, die Kälte und Dunkelheit forciert Depressionen massiv, informieren sie sich auch in Nordeuropa, wo man noch intensiver betroffen ist.

        • Hannah sagt:

          Stimmt nicht, denn bei sachlicher Analyse forcieren Kälte und Dunkelheit massiv Depressionen. Informieren Sie sich in Nordeuropa, wo man besonders intensiv betroffen ist.

        • Beachgirl sagt:

          Wenn sie etwas nachdenken könnten Sie zu dem Ergebnis kommen, dass gerade die schlechten Wetterbedingungen Depressionen hervorrufen können, wie das auch herrschende Lehrmeinung ist.

  • Maiko Laugun sagt:

    Hilft es, wenn man den ‚Nebelspalter‘ liest?

  • KMS a PR sagt:

    ist ja auch bald soweit. EIN WINTERGEDICHT

    Das schönste Stück deutscher Hochliteratur, das ich seit langem
    gelesen habe.

    Jeder sollte versuchen dieses Gedicht bis zum ersten Schneefall
    verinnerlicht zu haben.

    „WINTER“
    Ein Gedicht von Charly K.

    „Leck mich am Arsch,
    ist das kalt!“

  • willi bald sagt:

    Da hat jemand Russian Circles in der Roten Fabrik vergessen.

  • Mike Soldano sagt:

    Die Züritipp Stadtblog Redaktoren hängen sowieso immer in hochgelegenen Luxushotels wie dem Dolder oder Uto Kulm rum, da werden die da oben vom Nebel eh nichts mitbekommen.

    • mbaudis sagt:

      Hängt doch wohl von der Temperatur ab. Momentan kann ich mich freuen, dass wir in Oberstrass noch unter der Nebeldecke sind, die morgens sowohl den Uetliberg als auch die Goldküste verhüllt.

      Und wir könnten ja auch, zumindest am Wochenende, der grauen Stadt entfliehen! Wir bewerben ja Zürich auch mit diesem „1h -1:30, und Du bist in den Bergen“ Slogan. Folgen diesem als typische Städter aber nicht selbst. Dann lieber Ausnutzen der Kunsthausmitgliedschaft …

  • Pascal jäggi sagt:

    Nein, Herr El Arbi, was haben Sie getan! Ich habe mich schon auf ein gemütliches Bob Log III Konzert gefreut. Wenn es an dieser Stelle besonders hervorgehoben wird, droht doch eine Hipster-Schwemme;)

  • Michael Berger sagt:

    Im Herbst und Winter bei Nebel oder Schneefall am Zürichsee spazieren zu gehen ist sehr schön. Man ist ziemlich bis völlig alleine und wenn Nebel über dem Zürichsee liegt, sieht man die anderen Ufer nicht und der See wirkt grösser, eben uferlos weit.

  • Marcel Claudio sagt:

    Dem kann ich nur entgegen – endlich wieder Sommer – seit 6.10. haben wir hier Sommerzeit!
    .
    Grüsse aus Uruguay / Südamerika

    • hans fallada sagt:

      mein beileid. ich bin grad am kamin einheizen. gemüüüütlich!

      • Marcel Claudio sagt:

        Fallada: Noch bis vor 2 Wochen musste ich meinen Schwedenofen auch noch einheizen – aber jetzt ist es an der Zeit den Swimming-Pool in Betrieb zu nehmen – am Pool rumhängen ist auch gemüüüüüütlich!

  • ueli der hecht sagt:

    Wer fieses Wetter mag – weil er dann wieder in stickigen Restaurants hocken kann und sich einen Ranzen anfressen „darf“ – hat in meinen Augen einen an der Waffel. Aber das ist nur meine Meinung…

  • think about sagt:

    Aber wann sind nun endlich die Osterhasen in den Regalen?

  • Martin Müller sagt:

    Amen zu diesem Beitrag!

  • Casutt David sagt:

    Herbst ist auch die Zeit, in welcher wir feine Capuns zusammen mit Freunden verspeisen. Gaumenfreude pur!
    Die besten in der Region Zürich verkauft BündnerBock 😉

  • Peti sagt:

    Herbst ist geil! Einfach die schönste und beste Jahreszeit!

    • urs bilger sagt:

      sagte er und stuerzte sich wegen dem nichtfunktionierden telefon vom sendemast in die tiefe – r.i.p. 🙂

  • Ben Zibble sagt:

    Lustiger Anfang zum Halbjahr des Nebels… blöd nur das ich den Winterspeck vom letzten Jahr noch drauf habe

  • Maiko Laugun sagt:

    Damit auch alle schön neidisch werden hier. In meiner Heimat auf einer Insel im südchinesischen Meer hat es noch immer 31°C. Da nimmt man auch gerne den einen oder anderen Taifun in Kauf. Hauptsache man kann noch immer in Shorts herumlaufen! Gruss von einem alten Zürcher in die alte Heimat. Und Kopf hoch – aus Erfahrung weiss ich, dass der Nebel in Züri spätestens in ca. 7 Monaten wieder vorbei ist! 🙂

    • Roland sagt:

      Wenn Sie jetzt noch bestätigen, dass siezu diesem traumhaften Wetter jeden Tag mit einer anderen Schönheit Sex haben, dann esse ich meinen Wischlappen vor Neid.

    • urs bilger sagt:

      sie gluecklicher. heute war’s hier in thailand grade mal 28 grad. wir bleiben wenigstens von den tropenstuermen verschont.

    • Marcel Claudio sagt:

      Bei uns am Rio de la Plata ist es erst 26 Grad warm – ist aber auch noch bewölkt und eigentlich erst Frühling
      .
      Maiko: Auf die Taifune kann ich gerne verzichten – wir hatten 2012/13 ein paar Zyklone – die haben mir schon gelangt, mir ist zwar nix passiert und auch sonst kam mein Haus glimpflich davon, aber ein paar Tote und Ueberschwemmungen gabs trotzdem.

      Auf welcher Insel sind Sie genau?

      • Maiko Laugun sagt:

        @Marcel: Die Insel heisst Pingtan und gehört zur Provinz Fujian. Im Netz (auch Google Earth) findet man unter ‚Pingtan‘ ein paar Infos, meist englisch-sprachig. Gruss nach Uruguay!

        • Marcel Claudio sagt:

          Maiko: Habs gefunden – haben ja noch grosse Pläne bei Euch mit dem Commercial Hub.
          .
          Dann wohnen Sie also gleich vis-à-vis vom Erzfeind Taiwan – so wie ich vis-à-vis vom „Erzfeind“ Argentinien – momentan haben wir wirklich wieder Lämpe mit den Argentiniern wegen Gewässerverschmutzung oberhalb des Rio de la Plata (respektive dort heisst er Rio Uruguay) – Vor sieben Jahren hat der damalige Präsident doch tatsächlich mal gedacht, mit kriegerischen Mittel gegen Argentinien vorzugehen – und hat sich schon bei G.W. Bush erkundigt – aber mit unseren fünf Flugis gegen Argentinien – das chunnt nid guet – die Generäle haben dem Präsidenten dann dringendst abgeraten 🙂
          .
          Dafür gehe ich nächsten Mttwoch das letzte WM-Quali-Spiel in Montevideo gegen Argentinien im Estadio Centenario schauen — das wird sicher ein unvergessliches Erlebnis – der Superclassico vom Rio de la Plata!

          Gruss in den fernen Osten
          Marcel

          • Maiko Laugun sagt:

            @Marcel: Die Geschichte und die Politik treiben manchmal seltsame Blüten, egal ob in Südamerika oder in Asien. Fujian wurde zur freien Handelszone mit Taiwan erklärt. Es gibt schon lange eine direkte Schnellboot-Fähre nach Taiwan und es wird hier schneller gebaut als man gucken kann. Ueber solche Wirtschaftsprojekte (mit Milliarden-Investitionen) liest man im Westen nur wenig,. Ist ja auch kein Wunder. Die sind alle mit ihren Schulden beschäftigt. Fussball kann ich mit Zusatz-Kanälen auch gucken, life aus England und Italien mit chinesischem Kommentar. 🙂 Hoffentlich können wir die armen Zürcher mit unserem Chatt etwas aufheitern. Muss ja wirklich schlimm sein, dort im Nebel! 🙂

          • hans fallada sagt:

            na zum glück informieren uns die ganzen auslandschweizer hier auf dem zürcher stadtblog über ihre neue heimat und wie schön sies doch dort haben.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Fallada: Ich lebte 46 Jahre lang in der Stadt Zürch. Dann ein paar einzelne Jahre in der Wüste von Saudi Arabien und nun seit ein paar einzelnen Jahren in China auf einer Insel. 46 Jahre im Nebel waren genug. 🙂

    • Phil Snozzi sagt:

      Nein danke, lieber Sie als ich! Damit können Sie mich ganz sicher nicht neidisch machen, im Gegenteil, bin froh, nicht dort sein zu müssen!

    • Marcel Claudio sagt:

      Fallada: Zürich liegt halt in etwa auf dem halben Weg zwischen Ost-China und Uruguay – sofern man nicht die Pazifikroute nimmt – und so trifft man sich halt im Zürcher Stadtblog – ein gutschweizerischer Kompromiss in der Mitte halt!
      .
      Aber da wir beide auch schon des öfteren die feuchtgrauen zürcher Herbsttage erleben durften – können wir auch wirklich mitfühlen 🙂

  • Mark Angler sagt:

    Grauer Hochnebel zu grauen Menschen in der grauen Stadt. Passt gut 🙂

  • KMS a PR sagt:

    den bettel hinschmeissen, eine auszeit nehmen, bart wachsen lassen, nackt fangen spielen im nebel, leute zuhause einsperren äh.., helloween vorbereiten. (also ich stelle mich ja immer nackig, nur mit einer teufelsmaske bekleidet vor die hütte und rufe „saures – hier gibt es nur saures!“)….ich mag den herbst. er ist so grau, trüb, freucht und depressiv. die blätter fallen von den bäumen und verfaulen. alles welkt. der körper fährt zurück und stellt sich auf den winterschlaf ein. meine hoffnung für dieses jahr ist, dass die menschheit pünktlich auf weihnachten von einer zombie-invasion biblischen ausmasses heimgesucht wird. ich will, dass erst die kunden in den kaufhäusern gefressen werden, an der zürcher bahnhofstrasse. und danach die im kaufleuten. und zuallererst alle insassen der gucci-shops. zombies tragen zur gleichheit der menschen bei. und sie können sich nicht verstellen – egal ob sie vorher rot, grün oder braun waren. ich würde sie wählen, die zombie-partei. und bitte. es solle mir jetzt keiner kommen und sagen, dieses statement passe nicht zur jahreszeit.

  • Trulla sagt:

    Herbst, Winter und Frühling – auch die schönen Jahreszeiten kehren verlässlich wieder! Jawohl, auch ich gehöre zu den fröhlichen Miesepetern, die sich über grellen Sonnenschein und Sommeritze beklagen – selbstverständlich nur für mich selbst oder allerhöchstens bei Leuten, die es wirklich wissen wollen. Allen anderen will ich die Freude nicht verderben. Aber jetzt wie schön, auf dem Sofa sitzen, heisse Schoggi, heissen Milchkaffee, Tee oder abends ein Bier trinken und lesen, Musik hören, sinnieren. Nicht mehr raus zu müssen und wenn, ja dann oh Glück, dann hat man die Landschaft wieder etwas mehr für sich und muss sie nicht teilen mit dauergutgelaunten und hyperaktiven Zeitgenossen. Ist jemandem schon einmal die Ruhe und Stille einer Landschaft im Nebel oder unter dem Hochnebel aufgefallen? Und niemals mehr schätzt man den wärmenden Sonnenschein als in der kühleren Jahreszeit und freut sich über jeden sonnigen Tag wie sonst im Sommer nie.

    • Mia sagt:

      Ich freue mich über jeden sonnigen und warmen Tag, immer!

      • Michael Strässle sagt:

        Ich bin aus beruflichen Gründen zur Zeit in Malaga.
        Seit April hat es nicht mehr als 2Tage geregnet.
        Und Wolke sind auch sehr selten.
        Aber mit der Zeit wird es langweilig.

        • Roland sagt:

          Diese Langeweile würde ich mir zu 9/10 des Jahres wünschen, das letzte 9tel dürfte es dann gerne eisig stürmen.

    • Thomas sagt:

      Trulla
      Stimmt überhaupt nicht. Wo war dieses Jahr der Frühling. 6 Monate Winter, dann kam direkt der Sommer. Da lob ich mir das „langweilige“ Wetter in der Karibik. Da weiss ich am Morgen, was ich anziehen muss.

    • urs bilger sagt:

      und das bier trinken sie dann temperiert? sie grueselin sie 🙂

      • Trulla sagt:

        Selbstverständlich nicht! Den Rotwein hingegen schon. Aber das Bier liebe ich eisgekühlt. Nicht in einem Zug hinuntergestürzt, sondern schön Schluck für Schluck in der behaglich warmen Wohnung – auch in den kühleren Monaten ein absoluter Genuss.

      • KMS a PR sagt:

        und einen schönen schottischen single-malt trinkt man pur, bei raumtemperatur, herr bilger, im fall!!

  • Mia sagt:

    Es wird Zeit für eine Abstimmung über Sonne jederzeit für alle!

  • tststs sagt:

    Herbstlicher Lieblingsplatz: rechts neben dem Marronihüsli, nachdem ich das Portemonnaie verstaut habe und mir genüsslich das erste geschälte Marroni zwischen die Zähne schiebe…

    • urs bilger sagt:

      hoffe, sie verwenden kukident; sonst wird das ‚marronizwischendiezaehneschieben‘ evt. peinlich fuer etwaige betrachter 🙂

  • akade sagt:

    ‚Der Sommer ist kaum vorüber und die Zürcher jammern bereits wieder über den Hochnebel, das Wetter und den ganzen Rest.‘ – tun sie das? auch wenn man nicht darüber schreibt?

    ‚Die Damen dürfen mit dem Kalorienzählen aufhören.‘
    -haben sie das und tun sie das jetzt…?!

    hä, was? aber die enten gibts augenscheinlich auch ohne sommerloch…

    • Réda El Arbi sagt:

      Ach ja, Humor gibts auch wieder für alle. Wirklich, kostenlos an den Marroniständen. 🙂

      • Sandra sagt:

        Mitunter schwarz, weil zu lange geröstet 🙂

        • Rolf sagt:

          Da meinst Du , Reda , sicher den Marroniverkäufer Frido am Paradeplatz , immer fröhlich , selbstironisch , und meist mit einem gruseligen Witz , sofern er Dich (wahrscheinlich) schon ein wenig kennt ; und übrigens : das Gute am angeblich grauen Herbst ist , dass die fröhlichen und aufgestellten Zürcher seltener und somit wertvoller werden…..

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