Ein Zürcher in St Gallen

Kunst in St Gallen: Nimmt viel Platz ein. Und ist rot.

Kunst in St Gallen: Nimmt viel Platz ein. Und ist rot.

In unserer kleinen Reihe «Ein Zürcher in …» macht sich unser Autor diesmal in den Osten auf. Er spürt der St Galler-Bratwurst, den hellen Vokalen und dem fehlenden Lokalpatriotismus nach. Hier sein Bericht:

Ich wusste nicht viel über St Gallen, bevor ich mich aufmachte, die Stadt kennen zu lernen. Da gabs das St Galler-Openair, die Olma-Bratwurst und die HSG-Absolventen. Und es gibt eigentlich weder positive noch negative Vorurteile zu dieser Stadt. Natürlich werden die St Galler, wie alle Ostschweizer, wegen ihres Dialekts gehänselt, aber das ist ja nicht unbedingt ein Vorurteil.

Bei meinen Vorbereitungen fiel mir auf, dass sich Exil-St Galler, die in Zürich leben, immer etwas für ihre Heimatstadt entschuldigen. «St Gallen ist schon schön, aber ein Kaff»,  hab ich verschiedentlich gehört. Es fehlte irgendwie der Lokalpatriotismus, wie man ihn bei Exil-Baslern oder Exil-Bernern immer findet. Das einzige Dogma, an dem durchwegs alle St Galler stur festhielten, war, dass die St Galler Bratwurst die beste auf der ganzen Welt sei. Und dann die Überraschung: Auf meine Frage, was man denn in St Gallen an einem Wochentag so machen könne, kamen dann doch über 20 Tipps von Orten, die ich unbedingt besuchen müsse.

… um die Wurst!

Ich bestieg also den Zug und fuhr Richtung Osten. Am Bahnhof wurde ich von einer Einheimischen abgeholt. Sie wollte mich geradewegs in die Kulturszene der Stadt entführen, aber ich insistierte, dass ich zuerst in einer alten Chnelle eine Olma-Bratwurst essen müsse.

Wurst ist mit Senf ganz ok.

Wurst ist mit Senf ganz ok.

Und zuvor will ich noch schnell eine Tube Senf kaufen, den gibts hier nicht zur Wurst (die St Galler behaupten, Bratwürste müsse man ohne Senf «geniessen»). Sie runzelte die Stirn und führte mich ins «Hörnli», eine alte Beiz, in der noch das Nikotin von Jahrzehnten im inzwischen rauchfreien Schankraum klebt. Ich bestelle meine Bratwurst und versuche sie ohne Senf zu essen. Aber ehrlich: Ohne Senf schmeckt die Wurst nach dem, was sie ist: Ein kleiner, mit Fett und vermanschtem Resten-Fleisch gefüllter Sack (sogar unsere Sternenbratwurst ist besser).  Also packe ich meinen Senf aus und geb dem Ganzen Geschmack.

Festivalstadt

St Gallen ist zu weit weg, um sich nach Zürich auszurichten. Die 72’313 Einwohner müssen sich selbst etwas einfallen lassen, wenn sie sich nicht langweilen wollen. Und das tun sie: St Gallen ist eine Festivalstadt. Da gibts das Strassenkünstler-Fest «Aufgetischt», das Kulturfestival, ein Blues/-Jazzfestival, ein Honky-Tonk-Festival, das Weiheren-Unplugged oben bei den Badetümpeln, natürlich das Openair und dann noch ein paar, die ich vergessen hab. Ganz beeindruckend, finde ich. Dazu das Palace, das dreimal pro Woche Livemusik auf die Bühne bringt. Übrigens hassen die St Galler die ganzen Menschenmengen, die während des Openairs wie die Barbaren über die Stadt herfallen, nicht. Sie freuen sich darüber.

Kunst und Bars, Bars, Bars

Ich hab inzwischen die Wurst verspeist und werde weiter über den roten Platz geführt. Offenbar ein wichtiges Kunstwerk von Pipilotti Rist («Ja, sie ist eine lokale Künstlerin, sie stammt fast aus St Gallen). Der rote Platz ist genau das, was er sein soll. Ein roter Platz, etwas surreal. Mit viel Geld (von der Raiffeisen-Bank am Platz gesponsert) wurde ein Teil der Stadt rot eingefärbt. Kunst halt.

Weiter gehts übers «Bermudadreieck», das, wie mir meine Begleitung versichert, das Wochenend-Epizentrum sei. Hier tanze der Bär.

Bermudadreieck: Hier steppt der Bär. Am Wochenende. Nicht jetzt.

Bermudadreieck: Hier steppt der Bär. Am Wochenende. Nicht jetzt.

Es handelt sich um einen kleinen Platz, der von Bars umgeben ist. Durch das Rauchverbot in Beizen versammelten sich hier die Leute am Wochenende draussen udn feierten hier (Feiern wird hier wie in Zürich zelebriert: Man steht mit dem Bier in der Hand herum und unterhält sich). Übrigens ist St Gallen eine Bar-Stadt. beim Spaziergang durch die Altstadt muss ich mit dem zählen aufhören, an jeder Ecke hats eine Bar, manche davon hübsch, manche heruntergekommen, manche zu stylisch. Ich frage mich, ob die Alkoholaussschank-Dichte wohl etwas damit zu tun hat, dass die Stadt von einem irischen Migranten gegründet wurde (der heilige Gallus). Aber die Leute scheinen die Bars zu mögen, sogar an einem Mittwoch sind sie gut gefüllt. Was die St Galler offenbar auch mögen, sind Shishas. An jeder Ecke gibts eine Shisha-Bar. Überhaupt scheinen alle St Galler zu rauchen. Irgendwie gemütlich für einen starken Raucher wie mich.

Berlin & Zürich

Wir machen uns zum neuesten Zugang der St Galler-Gastro- und Beizenszene auf: Zum «Kafi Franz». Hier fühlt sich mein Zürcher Herz zuhause! Es ist eine Homage an Berlin, genau, wie sie von den Zürchern Gastro-Unternehmern wie Tamo und Blickenstorfer auch ewig zelebriert wird.

Berlin Chic und Wostok Brause im Kafi Franz.

Berlin Chic und Wostok Brause im Kafi Franz.

Nur, dass es hier herzig wirkt, nicht abgedroschen: sie haben sogar Flaschen «Wostok, die Berliner Brause» als Deko an der Bar. Und sie verlangen Zürcher Preise! Und ich kann ohne schlechtes Gewissen sieben Franken für einen starken Latte Macchiato hinlegen, ohne das Gefühl zu haben, ich zocke die Provinzler ab. Hier verkehren übrigens die ganzen Leute, die für den Kulturreichtum der Stadt verantwortlich sind: Künstler, Musiker, Festival-Organisatoren. Und was noch an Zürich erinnert: Hier setzt man sich auch nicht einfach zu irgendwem an den Tisch. Da haben Leute das Lokal wieder verlassen, weil kein Tischchen mehr frei war, obwohl es noch jede Menge freie Plätze hatte. Hach, wie zu Hause!

Ich werde weitergeführt, in die Sticki (das gehört den Typen, die das Restaurant Rosso und die Bar Basso in Zürich betreiben). Die Atmosphäre ist ganz gemütlich, Sir Dancealot, eine der lokalen DJ-Grössen, legt unaufgeregt ziemlich geile Musik auf und die Leute stehen herum, quatschen und lachen, sogar laut. Hier treff ich auf einen Typen mit Bart und Nerd-Brille und quatsche ein bisschen mit ihm über die Stadt. Schnell erklärt sich sein Outfit: Er hat eine Weile in Zürich gelebt und arbeitet in der Werbung. Aber damit hat sichs auch schon mit Hipster-Attitüde. Er erklärt mir, dass St Gallen irgendwie «klebrig» sei. Es sei keine Weltstadt, aber man habe hier alles, sei eigentlich zufrieden. Auch hier kein ausgeprägter Lokalpatriotismus, eher entspannte Wertschätzung der eigenen Stadtentwicklung der letzten 20 Jahre.

Für einen Abend hab ich genug gesehen. St Gallen lässt sich nicht so schnell fassen. Ich hab mir vorgenommen, hier in Zukunft das eine oder andere Festival oder Konzert zu besuchen. Nicht unbedingt das überteuerte Openair, aber was Kleines. Und vielleicht mal eine Bar-Tour zu machen, so ein oder zwei Wochen lang.

Und, liebe St Galler: Seid etwas selbstbewusster! Ihr habt einige Gründe, auf eure Stadt stolz zu sein! Nur, eure fade Bratwurst ist keiner davon.

Hier der ganze rote Platz.

Hier der ganze rote Platz.

197 Kommentare zu «Ein Zürcher in St Gallen»

  • Réda El Arbi sagt:

    Liebe LeserInnen,

    die Kommentarfunktion bei diesem Post wird wegen des Moderationsaufwandes geschlossen. Der Moderationsaufwand hat leider durch Forentrolle und Hater zugenommen, was sicher nicht im Sinn dieses Blogs und der Kommentarfunktion ist.

    Gerne dürft Ihr beim nächsten Blogpost wieder mit vollem Herzen mitmachen.

    Ich freu mich.

  • chris sagt:

    Ein selten schlechter Blog….

    • Réda El Arbi sagt:

      Danke vielmals für die konstruktive Kritik. Aber wieso genau? So ganz ohne Begründung ist das ja leider nicht mehr als eine intuitive, persönliche Behauptung. Liegts an der medientechnischen Aufbereitung, an der narrativen Schreibweise oder vielleicht an der monoperspektivischen Themenwahl? Sind progressiver Sprachgebrauch und Zwischenzeilenironie der Grund? Wenn Sie sich schon die Mühe machen, zu kommentieren, dürften Sie uns doch auch mitteilen, wieso Sie den Blog schlecht finden. So ein oder zwei Gedanken dazu würden ja schon genügen.

  • Daniel sagt:

    Aprops Bratwurst wo bleibt eigentlich der versprochene Test des „neuen“ Sternen Grills?
    Bin gespannt ob man eine Qualitätssteigerung im Vergleich zum Februar 2013 feststellen kann.

    • Réda El Arbi sagt:

      Die Kollegen vom Züritipp-Print waren da und haben die alte Qualität wieder feststellen können. Keine vorgewärmten Gummi-Würste mehr.

  • St.gallen eine tolle Stadt! All die andern Beiträge hier gehören gespült, weil um die Wurst geht es nie!!!

  • Hansjürg sagt:

    Apropos Sternenbratwurst: meines Wissens kommt diese eben auch von einem Metzger in St. Gallen und ist daher also auch eine Original St. Galler Bratwurst!

  • Emil sagt:

    In St.Gallen habe ich einmal eine herrenlose 50iger Note auf dem Boden liegend vor der Buchhandlung zum Rösslitor gefunden. Einfachsoo.

  • Philip sagt:

    Zwiebelsauce und Rösti und Senf zu einer Broodworscht?? So en Grüsel!! Reda, ein guter Tip, die Nordost-StGaller essen ihre Wurst gehäckselt und mit Currypulver überstreut und mit Mayo dazu. Wenn Du statt dessen Senf und Röschti nimmst, outest Du Dich als Zürcher! *lol*.

    • Jonathan sagt:

      Bratwurst mit Mayo ist ja extrem pervers. An eine echte Bratwurst kommt nunmal Senf. Aber Du sollst den Mensch nicht an seiner Wurst messen, also tolleriert man auch die Unsitten in St. Gallen. 😉

  • M to the O sagt:

    Was für ein inhaltleerer, biederer und schlechtrecherchierter Blog! Begonnen bei der blöden und müssigen Diskussion um die St.Galler Bratwurst. Ist halt ne Wurst, die man fressen kann. Leider aber immer wieder peinlicher Anlass für kulinarischer Städte-Konkurrenz und sonstige Diskussionen. Ja, wenn man nichts Wichtigers hat…
    Weiter mit der dürftigen Auswahl an „Kultur“. Vergessen geht die Lokremise, alternative Lokale mit langen und kämpferischen Geschichten wie die Grabenhalle, das KuGl, der Schwarze Engel, vergessen gehen kritische Gedanken zur Stadtentwicklung, die immer mehr in Richtung Büro- und Bankenplatz geht (Stichwort Villa Wiesenthal), und und und… und kommen Sie mir nicht mit „dazu war kein Platz im Text“. Es ist schlicht augenfällig, dass Sie als Autor versucht haben in möglichst kurzer Zeit das authentische St.Gallen kennen zu lernen, von Bratwurst bis Roter Platz und „abgefuckter“ Beiz. Dabei fehlt der Recherche und dem Text unendlich viel Tiefe.
    Stattdessen scheint sich der Autor durch die angesagten Möchte-gern-Berlin-Bars für die gutbürgerlichen Alternativen geschlichen zu haben, vielleicht um doch noch ein wenig an Zürich erinnert zu werden. Und nach dem Lesen des Textes scheint St.Gallen vor allem aus Bars zu bestehen.
    Und die Kommentare zeugen auch mehr von peinlichem Durchkauen von billigen und oberflächlichen Klischees. Nix anderes im Kopf? Aber irgendwoher muss der Kantönligeist ja kommen…

    • grandmasterdust sagt:

      also so muss es sich anfühlen wenn ein beliner nach zuerich kommt
      alles eine frage der perspektive
      st.gallen ist die beste stadt der welt

      br grandmasterdust

    • Mäse sagt:

      Das ist doch nicht das Problem des Bloggers, schliesslich wurde er ja von einem ‚Insider‘ durchs Städtchen geführt. Ansonsten, keep cool, nicht alles so so ernst nehmen, lieber M

  • Markus sagt:

    Naja das Hörnli steht als Exil-St.Galler/Appenzeller ganz oben auf meiner Boykottliste, weil die uns an einem Samstag Abend nicht Jassen liessen! Ist also kein Masstab, aber Senf gehört sich trotzdem nicht 😉

    • Florian sagt:

      Ordinäre Wurst geht wirklich garnicht, das ist ja wie bei den Barbaren. 😉 Also für den Genuss und die gesunde Verdauung des toten Tiers gehört sich einfach erlesener Senf.

  • Bea sagt:

    Wer zuviel totes Fleisch isst, wird innerlich selbst nicht der Lebendigste, also lieber mehr frisches Obst und Gemüse mampfen, oder wenigstens auf einen Bissen totes Fettfleisch die zehnfache Menge hochwertigen Senf, und möglichst scharf zur optimalen Verdauung.

    • Markus sagt:

      Ich kann da das Restaurant zum schwarzen Engel empfehlen. Gesund biologich und fair.

    • sepp z. sagt:

      bea, „Wer zuviel totes Fleisch isst, wird innerlich selbst nicht der Lebendigste“: was ist denn das für ne religion?

    • Peter Aufdermaur sagt:

      Ui, der Kampf-Vegibeitrag; spät zwar, aber doch noch;-)

      Aber mal im Ernst; auch wenn ich überhaupt nichts gegen Vegetarier habe und selbst auch nicht täglich Fleisch essen muss, aber haben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass fleischlose Ernährung vielleicht auf die Intelligenz schlägt?
      Ich weiss es nicht, aber der Gedanke scheint mir nicht so abwegig, wenn ich solche Kommentare lese.

      PS: Obst enthält jede Menge 5-wertige Kohlehydrate (Fruchtzucker). Das ist äusserst ungesund. Ob frisch oder nicht. Wenn Sie schon Wert auf gesunde Ernährung legen, empfehle ich Ihnen, mal richtige Bücher zu lesen und nicht nur das selbstgefällige Geschwurbel Ihrer Gesinnungsgenossinnen.

      • Eli sagt:

        Auf die Intelligenz scheint vielmehr der Fleischkonsum zu schlagen, wenn ich die belustigend fanatischen Kommentare der zudem noch senflosen Verbranntes-Tier-Fetischisten lese.

    • Maiko Laugun sagt:

      @Bea: Wäre es denn besser lebendes Fleisch zu essen?

  • Realist sagt:

    Reda el Arbi muss wieder mal zu allem seinen Senf geben.

  • Jörg Oberli sagt:

    An der MUBA (Mustermesse in Basel) gibt es jedes Jahr einen grossen Wurststand mit Beiz, welche ausdrücklich OLMA-Bratwürste verkaufen. Und natürlich mit Senf. Die Betreiber (aus St. Gallen!) haben natürlich bemerkt, dass im aufgeklärten Basel eine Bratwurst nur mit Senf eine richtige Wurst ist.

    • Alex Zatelli sagt:

      Klar. Darum auch die berühmte Basler Bratwurst.

      Und richtiger Reis kommt auch vom Onkel oder der Tante.
      Sonst ist er so pappig und schleimig wie italienischer Risotto, von den Ahnungslosen dort zubereitet.

    • Peter Aufdermaur sagt:

      Grins. Nein, die Ostschweizer haben nur bemerkt, wie man den geizigen Baslern das Geld aus der Tasche zieht.
      Wir essen die richtigen Bratwürste noch immer ohne Senf. Allerdings erst 2 Tage nach der Messe, wenn wir uns vom schlechten Geschmack wieder erholt haben.

  • Martin sagt:

    Dass man hier einen Blog schreibt und über ein Essen herzieht welche man in einem Restaurant gegessen hat, welches ich als Ostschweizer nie betreten würde….Naja, kommt mal wieder, sonst verlumpt dieser „Restaurant“-Besitzer noch.

  • Michael sagt:

    Am Mittwoch hats übrigens soviele Leute in Bars/Clubs, weil das der offizielle Ausgehtag der HSG Studenten ist.

  • Elisabeth sagt:

    Wer die uninteressantesten oder kleinsten Würste hat, muss eben viel über seine reden, erlebt man doch im Alltag ständig. Ich esse sie einfach zivilisiert mit Senf und gut ist. Wer kein Gourmet werden will, soll sie eben auch ohne essen.

    • Peter Aufdermaur sagt:

      naja, „zivilisiert mit Senf“…. das ist auch so eine verzerrte Wahrnehmung. Aber was soll’s, die Deutschen fressen ihre Würste mit Curry. Jetzt können Sie selbst darüber nachdenken, wer von Ihnen beiden der grössere kulinarische Tiefflieger ist.
      Die Zürcher sind für die Schweiz ja vergleichbar mit den Deutschen in Europa – zumindest in Sachen Selbstüberschätzung, Arroganz und (Fr)Esskultur.

  • Réda El Arbi sagt:

    Sorry, liebe Leser,

    ich wollte nur einen kleinen, netten Blogpost über die Stadt St Gallen machen, es lag keineswegs in meiner Absicht, einen grossen Wurstkrieg auszulösen, ehrlich.

    Trotzdem find ichs witzig, dass die Würste irgendwie hundert Mal mehr Echo finden als der Rest des Artikels. Ja, sogar zu Troll- und Hater-Einträgen gegen Zürcher führen.

    Jänu.

    Viel Spass weiterhin beim Krieg um die Wurst.
    Der Autor 🙂

    • Edwin Maag sagt:

      Messi Réda für den Artikel. Selten so gelacht beim lesen der Kommentare. Fazit: Ist doch alles Bratwurst was Heiri

      • Jörg Oberli sagt:

        SIE haben den Wurstkrieg ausgelöst. Es gibt nichts zu beschönigen. Und sich einfach aus der Verantwortung davonmachen wird scheitern. Die Brätkeule wird Sie meucheln. Hoffentlich endet das nicht in einer nationalen Tragödie …

    • Alexander Rinderer sagt:

      Flapsige Aussage, flapsigen Antworten. Aber das kommt davon, wenn man überall seinen Senf dazu gibt – mit oder ohne Ahnung. Spass beiseite, sie sollten jedoch wissen, dass es das St. Galler Rezept für Bratwürste ist, von dem die Bayerische Weissswurst abstammt, genau gleich wie ein Schweizer Confissier die Schokolade nach Belgien brachte. Dies, um dem ganzen Geblabber(da schliesse ich Ihren Bericht mit ein) den richtigen Platz in den Dimensionen zu geben. Mit anderen Worten, die Bayern verstehen sicher mehr von Würsten als die Zürcher. Ich danke Ihnen, dass Sie das ein- und ausdrücklich bestätigt haben. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen zwei gute Enden…

  • pippo sagt:

    Irgendwie ist es schon ganz putzig, wie sich die Zürcher immer gegenseitig bestätigen müssen, dass sie die Besten sind – da es sonst offensichtlich keiner tut…. Ich habe dies auch jahrelang getan, bis ich gemerkt habe, dass die Lebensqualität so ziemlich überall besser ist als in Zürich…. Aber ich weiss natürlich: In Zürich gibt es ja sooooo viel Kultur…. hahaha

    • Mäse sagt:

      Putzig ist doch Dein Kommentar Pippo. Wirfst den Zürchern irgendwas vor und hinten dran gleich für dich dasselbe zu beanspruchen. Manche merken nicht, wenn sie sich in den eigenen Schwanz beissen. Mit oder ohne Senf. Einfach nur peinlich.

  • Peter Aufdermaur sagt:

    Vielleicht sollte man halt nicht ausgerechnet die kaputteste „Chnelle“ in der Stadt aussuchen, um die lokale Spezialität zu geniessen. Wer geht denn schon ins „Hörnli“ essen? Das ist die ehemalige Gassenküche für Randständige, mein lieber Reporter.
    Ich rate Ihnen, die nächste Bratwurst vielleicht an der Wursttheke Gämperli zu geniessen. Das ist dann auch eine wirklich in St.Gallen produzierte Wurst, keine vom CC.
    Und wer schon mit Senf anreist, weiss wahrscheinlich auch schon im voraus, welche Beurteilung er abgeben wird.

  • Jörg Oberli sagt:

    Du kannst froh sein, das Du bei Deinem ungeheuerlichen Senfeinsatz nicht erschlagen wurdest. Bei der Bitte um etwas Senf an einem FCSG-Match wurde ich nämlich fast gelyncht! Also wenn das Wohl der Welt vom Senf abhängen würde, die St. Galler würden nichts dazu beitragen. Aber eben: Die Berner haben den Bärengraben, die Basler den FCB, die Zürcher den See. Und die Ostschweizer: Eben, Bratwurst ohne Senf …

    • Roman Rebitz sagt:

      Denke mal in der Ostschweiz ausserhalb von St. Gallen sieht man dies nicht so eng…wohne auch noch knapp in der Ostschweiz und wir essen dazu was gefällt und somit auch mal Senf, das interessiert hier eigentlich keinen.

  • Manu Exzürcher sagt:

    Der Artikel und vor allem die Kommentare haben nur eines gut: nämlich dass uns die hippsten Downtown Swissies nicht näher als Winti kommen. Der einzige Fehler der Sängäller ist der, dass sie vor der Tsürischnurre in die Hosen machen und sich für die Anschuldigungen noch zu entschuldigen versuchen.
    Lowländer: Ihr wisst doch gar nicht, wie sich ein laues Sommerlüftchen anfühlt. Ihr wisst ja gar nicht mehr wie Schnee schmeckt!
    manu

  • Als Zürcher muss ich sagen, dass ich wohl schon sehr blöd gewesen sein musste, als ich für die Gäste meines Restaurants jeweils nach St. Gallen gefahren bin, um Würste einzukaufen. Selbst die Servelat sind besser und wer noch nie einen Schüblich mit Speck drin gehabt hat, weiss nicht, wovon er spricht. Die 380 Gramm schwere Kinderfestbratwurst, ist das Beste vom Besten, wenn es um Kalbsbratwürste geht. Senf gehört auf keinen dall zu einer St.Galler Wurst, egal ob Servelat, Bratwurst, oder Schüblig. Zur Zürcher Wurst gehört der Senf natürlich schon deshalb dazu, weil man sie sonst nicht runter bringt.

  • René "el mago" sagt:

    Réda, seien wir doch ehrlich! Es kommt nicht auf die Bratwurst an, ob aus Züri oder St.Gallen, mit oder ohne Senf. Dias Bier und die Umgebung in der man sie isst das ist entscheidend! Wenn Du/wir die Bratwurst im Fürstenbergstübli (goldenes Dreieck
    In ZH 4) essen merkst/merken Du/wir nicht ob die Bratwurst mit Senf oder aus Züri/St.Gallen ist. Das Ambiente ist wichtig und da ist ………. leider, leider um Meilen voraus.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ich mag Bratwurst sowieso nicht besonders, egal woher. 😉

      • Brack HJ sagt:

        warum also das ganze Gesockse über St. Galler Bratwurst. Eine solche ist man sowieso direkt vom Grill z.B. bei Gemperli oder so, und das direkt aus der Hand in die Zürischnorre. Und sicher ohne Senf aber mit einem „Büürli“! Und vor allem nicht im „Hörnli“, ich bin nicht sicher, woher die Wurst dort kommt!

        • Eli sagt:

          Wurde die Bratwurst dann vorher in Senf getaucht und dieser auf dem Grill gleich mitgebacken, wenn man danach keinen mehr rauftut in diesem seltsamen Städle?

  • Moni sagt:

    Wem Wurst nicht Wurst ist, isst die beste St. Galler Bratwurst vom Schmid. Senf und Kommentar überflüssig

  • Adam Gretener sagt:

    Danke Leute, ich habe Tränen gelacht beim Lesen. Auf der einen Seite leicht naive betüpfelte Heimweh-St-Galler und auf der anderen Seite ein Rittermann und El Arbi in liebevoll-bissiger Höchstform. Grossartig. Der Stadtblog entwickelt sich echt zum Hammer.

  • Wöllner Andy sagt:

    Es ist ja geradezu schizophren, einen kulinarischen Tiefflieger aus Zürich auf eine St. Galler Bratwurst loszulassen. Wer aus Prinzip Senf zu einer Wurst isst – es sei denn für einen kalt zu geniessenden Cervelas – hat von Wurstkultur keine Ahnung. Das ist ja auch nicht weiter schlimm, denn die Ostschweizer müssen sich die guten Würste nicht von den Fastfoodern wegessen lassen.

    • KMS a PR sagt:

      ganz ehrlich, herr wöllner. es stört mich extrem, dass wir zürcher so überlegen sind – was sollen wir tun?

    • Adam Gretener sagt:

      Wurstkultur? Es wird immer besser. Hört auf, ich kann nicht mehr vor lachen.

    • Marcel Claudio sagt:

      Ist ja unglaublich wie ihr eure Wurstkultur zelebriert und dabei noch ernsthaft glaubt, so eine Bratwurst habe auch nur im entferntesten irgendwas mit kulinarischen Hochfliegern zu tun LOL
      .
      Der Reda hat euch einfach mal wieder auf den Boden der Realität zurückgebracht – das kann nicht schaden – und ich musste nach einigen Jahren im Kanton St. Gallen aus diesem fliehen, da ich dieses Wurstniveau nicht mehr ausgehalten habe.

      Aber vermutlich gibt es ja einen verborgenen Zusammenhang zwischen Eurem komischen Dialekt (nach Umfragen der hässlichste der Schweiz) und den Bratwürsten ohne Senf?
      Ich vermute, ihr hättet einen weitaus schöneren Dialekt, wenn ihr jeweils einen scharfen Senf zur Bratwurst gegessen hättet, denn dieser hätte die Nasenlöcher erweitert und ihr hättet dann nicht so einen nasalen Dialekt!
      .
      Jetzt sehen Sie mal, was so eine Bratwurst ohne Senf alles für Konsequenzen haben kann….Think about!!!

      • Roman Schlegel sagt:

        dafuer sprechen wir St.Galler das landesweit beste Hochdeutsch !!!

        • Wöllner Andy sagt:

          Oh wie amüsant – es heisst „Bratwurst“ nicht „Frustwurst“ meine lieben Fastfooder am Limmatufer. Wer so beleidigt reagiert, muss tief gesunken sein… Naja, und Dialekt gibt’s auch bei uns im Appenzellerland; der steht übrigens weit oben auf der Rangliste und taugt sehr gut für Deutsch, Englisch, Französisch usw. Sorry – habe ich sogar noch den Neid geschürt. Bye bye

        • Adam Gretener sagt:

          Roman, spielen wir hier nun Städte-Quartett? Zürich sticht auch hier, allerdings aus diversen Gründen.

  • Daniel sagt:

    Wen interessiert, ob ein Zürcher eine Bratwurst in St. Gallen mit oder ohne Senf isst? Diese Diskussion ist so etwas von kleinkariert… Ansonsten ist dieser Beitrag erstaunlich oberflächlich und faaaaaaaad. Offensichtlich war der Autor etwas überfordert vom Angebot, der Begleitung oder was auch immer. Dass der Herr El Arbi in seinem Umfeld nur St. Galler hat, die sich bei den Stadtzürchern – als ebenso ultracool, urban und hip – anbiedern müssen, sagt eigentlich schon alles aus über diese mit Minderwertigkeitskomplexen offensichtlich wohlgesegneten Neu-Grossstädter. Gut sind die in Zürich…und bleiben hoffentlich auch dort.

    • Réda El Arbi sagt:

      lol. Ist jetzt alles draussen? Soll ich noch auf den Rücken klopfen? 🙂

      • Daniel sagt:

        Ja, ein wenig Sternengrill“wurst“ steckt noch immer fest und verursacht einen äusserst unangenehmen Würgereiz. :-p Und damit keine Missverständnisse entstehen: ich schätze ansonsten ihre Beiträge…vor allem auch, weil sie offenbaren, dass Sie sich selber nicht immer ernst nehmen können. Nicht zwingend etwas, das in Zürich hip ist. 😉

        • René "el mago" sagt:

          Daniel, Du hast wirklich recht, auch mir bleibt die *Sternengrill-Bratwurst* im Hals stecken: Es ist ja auch eine St.Galler Wurst und ich brauche den scharfen Senf dazu damit sie auch wirklich runterrutscht! ;-))

  • Sarah sagt:

    Bratwurst ohne Senf schmeckt wie gegrilltes Rindergesäss. Erst der Dijon oder sonstige edelste Sorten ergänzen eine erstklassige Wurst zum Festmahl. Für Kinder darf es auch mal Ketchup sein, aber nur edelste Biosorten und nicht das chemische Geschmacksverstärkerzeug aus dem Supermarkt.

    • Adam Gretener sagt:

      Sarah, ich möchte gar nicht wissen wieso du weisst, wie Rindergesäss schmeckt. 😉

      • Ike Conix sagt:

        Huft und Stotzen vom Rindergesäss gehören nach dem Filet zum Leckersten, was ein Rindviech hergibt. Und im Gegensatz zur Wurst, weiss nicht nur der Metzger, was alles drin ist.

        • Kind find das Rind sagt:

          Also gegrilltes ungewaschenes Rindergesäss am Stück dürfte nur in wenigen Kulturen eine Delikatesse sein, in St. Gallen auch?

    • Roman Rebitz sagt:

      Sehr amüsant das es immer Leute gibt die scheinbar wissen was kulinarisch das beste für alle sein soll. Lächerlich solche Diskussionen und Möchtegern Gourmets aber irgendwie müssen sich gewisse Leute ja versuchen abzuheben…und es gibt leider immer mehr davon u.a. auch sehr beliebt bei Weintrinkern. Dabei sollte man einfach geniessen und eine gute Zeit zusammen verbringen.

  • Adriano Granello sagt:

    „Ich wusste nicht viel über St Gallen, bevor ich mich aufmachte, die Stadt kennen zu lernen. Da gabs das St Galler-Openair, die Olma-Bratwurst und die HSG-Absolventen. Und es gibt eigentlich weder positive noch negative Vorurteile zu dieser Stadt.“
    .
    Nach diesem aufwändigen Ausflug samt kulinarischem Tiefpunkt gibt es auch weiterhin das St.Galler-Openair, die Olma-Bratwurst und die HSG-Absolventen. Aber – immerhin! – die eigentlich nicht vorhandenen positiven und negativen Vorurteile zu dieser Stadt sind endlich der Gewissheit gewichen: St. Gallen ist Wurst. Und dazu erst noch eine ziemlich fade…

  • Tom sagt:

    Bin in St. Gallen aufgewachsen und nun im Aargau heimisch geworden. Wie auch die Kommentare zeigen, scheint man St. Gallen vorallem mit der Bratwurst mit/ohne Senf zu assoziieren. Seit den letzen Jahren, mit dem Aufkommen des Lokalpatriotsmus, selbst bei selbsternannten Hipstern, fast inflationär. Ich mag es nicht mehr hören. Die Wurst bringt man genausowienig mit oder ohne Senf herunter wie eine hundskommunde Schweinsbratwurst, wenn man nicht mit einem guten Bier spült.

  • KMS a PR sagt:

    also. wenn ich st.galler wäre, würde ich mich schon fragen, warum man immer auf die (durchschnittliche) bratwurst reduziert wird?

    • KMS a PR sagt:

      nachtrag. bern hat wenigstens ansehnliche frauen, (solange sie nicht von herrn el arbi eingekleidet werden :)) soviel ich weiss, haben die st.gallerinnen hasenzähne. äh.

      • Adam Gretener sagt:

        Die Hasenscharte, nicht vergessen. Dafür laufen Berner Maitschi mit Batikrock, barfuss und mit Glöckchenkette am Fussgelenk durch Scherben in der Innenstadt.

  • Hannah sagt:

    So eine Wurst mag noch so fein gewürzt sein, die Kultiviertheit gebietet erstklassigen Senf dazu.

    • KMS a PR sagt:

      jawoll! der senf wurde erfunden, um der wurst zu schmeicheln.

    • Peter S. sagt:

      Boah……..Nur ein Banause isst zu einer guten St. Galler Bratwurst auch noch Senf. Ich will das Aroma der Wurst und nicht das des Senfs. Und dann an alle Zürcher, die über unsere wunderbaren Würste schnöden: Bleibt in Zürich, esst dort diese winzige, nach Nichts schmeckende Bratwurst die diesen Namen nicht verdient und das mit viiiel Senf……..bääh

      • Marcel Claudio sagt:

        Peter S. Boah…also so toll schmecken eure Bratwürste auch nicht, dass man sie ohne Senf verzehren kann – ich weiss wovon ich sprechen – ich habe fast 10 Jahre im Kanton St. Gallen gelebt

        • Peter S. sagt:

          Marcel – wenn Dir die St. Galler nicht geschmeckt haben,hast Du keine St. Galler gegessen sondern irgend so ein Fusel aus Zürich 😉

      • Adam Gretener sagt:

        Peter, Sie unterstellen mir also, ich hätte eine kleine Wurst? Frechheit.

  • Fredy sagt:

    Wenn einer Senf zu einer feinen StGaller Bratwurst braucht so ist sein Geschmacksinn gleich Sägemehl –
    nämlich out!

    • Marcel Claudio sagt:

      So ein richtig scharfer Senf ist doch wie das i-Tüpfelchen auf der Bratwurst — ich habe ein paar Jahre im Kanton St. Gallen gelebt und das immer so gemacht – also was soll daran falsch sein – ohne Senf erinnert die Bratwurst geschmacklich eher an Sägemehl.

      Ich habe auch ein paar Jahrzehnte in Basel gelebt – dort schmeckt der „Chlöpfer“ auch erst richtig gut mit demselben scharfen Senf!
      .
      Some like it hot!

  • Stefan Krebser sagt:

    ALSO NEIN !!
    Jetzt geht doch dieser Zürcher ins Hörnli um eine OLMA Bratwurst zu essen … mit Rösti !
    Viel doofer gehts kaum !!
    Das hätte die Begleitung, die ja von St.Gallen kommt, besser wissen sollen !
    Dort im Hörnli bekommt man KEINE, ich wiederhole, KEINE OLMA Bratwurst !!
    Er wäre besser in die Metzgerei Schmid gegangen. DORT gibts die besten OLMA Bratwürste.
    Ende !
    PS: Komm doch im Oktober an die OLMA und iss dort eine Bratwurst.

    Du wirst begeistert sein … auch ohne Senf !
    Senf an eine OLMA Bratwurst … also soetwas … ?!?

  • Samuel sagt:

    Bratwurst ohne Senf ist wie rohe Katze von der Strasse essen.

  • Christian sagt:

    Als Stadt-St.Galler, 20 Jahre wohnhaft in Zürich gewesen, seit einigen Jahren wieder zurück in der Ostschweiz, habe ich über den Bericht und die Kommentare geschmunzelt.

    Das die schöne Stadt St.Gallen viel mehr als das erwähnte bietet, kommt im Bericht nur marginal bzw. gar nicht vor. Der Artikel hat ja auch keinen Anspruch, eine umfassende Reise- bzw. Expeditionsreportage zu sein. Aber es gibt doch einiges in St.Gallen, was sich die meisten Zürcher sehnlichst wünschen…

  • Marcel Zufferey sagt:

    Gehört St. Gallen eigentlich noch zur Schweiz?

    • R. Merten sagt:

      Ja- die linken Zürcher wissen halt nicht über die CH Bescheid- 5,5 % davon liegen in der sozialen Hängmatte und kümmern sich einen Dreck darum, was rundherum passiert. Wichtig ist, dass die Kohle jederzeit ab rufbar ist !!! Das ist der multi-kulti-Sozialismus !!

      • Réda El Arbi sagt:

        Jep. Wir Zürcher überlegen uns schon morgens vor dem Frühstück, wie wir dem Sozialstaat auf der Tasche liegen können. Falls wir Schweizer sind, malen wir uns dann auch extra das Gesicht an, damit Auswärtige wissen, dass wir Multikulti sind. Dann rotten wir uns den ganzen Tag an Bushaltestellen zusammen, singen die Internationale und planen kommunistische Verschwörungen, bevor wir beim Sozialamt Geld für unsere Drogen holen. So ist das.

      • The Damned sagt:

        Eben, sag ich doch, Herr Merten: St. Gallen liegt nicht mehr in der Schweiz, wie Ihre Antwort zeigt. Und Zufferey, das ist ein altes Wallisergeschlecht, kein zürcherisches 😉

      • Rene Wetter sagt:

        Unser guter alter Merten musste seinen täglichen „Sozialistenspruch“ zum Besten geben. Hier gehts um die Wurst und nich um links oder rechts, kapiert? Und es geht um Senf oder nicht.

      • Eli sagt:

        So ein neidischer Kommentar, ob das viele verspeiste alte verbrannte Tier und dessen Angsthormone sowie dessen geschluckte Antibiotika nun im eigenen Leib daran Schuld ist? 😉

    • Thomas sagt:

      Tausche Zürich gegen Vorarlberg! 😛

      • Greg sagt:

        Herr Zufferey::: Nein St. Gallen Gehört nicht zur schweiz, St.Gallen ist DIE SCHWEIZ.

        • Marcel Claudio sagt:

          Also für mich ist das immer noch die Ostzone!

          Ich wurde dort gezeugt, aber zum Glück hat meine Mutter noch während der Schwangerschaft den Kanton St. Gallen respektiv die Ostzone fluchtartig verlassen und ist ins weltoffene Basel gezogen – sonst würde ich jetzt auch an dieser Ostzonen-Sprachkrankheit leiden.
          Meine drei Halbbrüder aus zweiter Ehe hatten leider nicht so viel Glück – sie wuchsen im Arbeiter und Bratwurststaat in der Ostzone auf und wurden deshalb leider zu SVP-Wählern umgepolt nach der Wende, während ich in Basel eine wunderbare sozialdemokratische Erziehung genoss!

          Huh – da habe ich nochmals ganz grosses Glück gehabt!!!

          • Martin sagt:

            Aha, in Basel gibt es also keine SVP-Wähler, nur in der Ostzone gibt es diese? Selten sowas dämliches gelesen! Glückwunsch.

          • Merten sagt:

            Ja- Hr. Claudio – in Basel-Stadt herrschen halt die Sozis- dort kommt man bekannterweise schnell und unkompliziert in die soziale Hängematte und hat ausgesorgt. Dass der Sozial- und Asylmissbrauch in Basel ausgeprägt ist, kann nicht mehr verwundern.

  • st.gallerin sagt:

    also den bratwurstkommentar kann ich, stolze st.gallerin, nun doch nicht auf mir sitzen lassen.
    die stadtführung muss wohl von einer vegetarischen st.gallerin organisiert worden sein, denn das hörnli ist keinesfalls mass der dinge! wenn wir von einer echten st.galler bratwurst sprechen, so läuft uns das wasser im mund zusammen beim gedanken an eine schmid-olmabratwurst. wer diese probiert hat weiss, dieser gaumenschmaus braucht keinen senf! würzig, knackig, wunderbar. wir wissen schon, weshalb wir auf den senf verzichten!

  • Peter Ringger sagt:

    Ob Senf oder nicht, ist eine Frage der Gewohnheit und lokalen Esskultur, Diskussionen machen da keinen Sinn. Generell sind Kalbsbratwürste tatsächlich eher etwas fad, egal aus welcher Stadt, deshalb bevorzuge ich Schweinsbratwürste, da brauch ich keinen Senf. Bratwürste kann man auch mit einer Ketchup-Currypulver-Mischung essen, muss man aber nicht. Die Reihe „Ein Zürcher in…“ gefällt mir gut, weiter so, Réda 🙂

  • Bosi sagt:

    Ich bin in St. Gallen aufgewachsen und liebe diese Stadt. Es ist eine gemütliche und eher kleine Stadt. Kaum Hektik auf den Strassen, wenig Polizei Einsätze nach 22 Uhr oder mitten in der Nacht.(Man kann durchschlafen 😀 ) Die Jugendstilhäuser haben grossen Charme, und die OLMA-Brotwurscht ist sensationell! Jedoch sollte man diese wirklich nur an der OLMA essen, oder bei gewissen Metzgern( ohne Senf!) Wie auch das UNESCO- Weltkulturerbe , die Stiftsbibliothek, muss man gesehen haben ! St. Galläär sind eher gemütliche Bürger, lieben es in Bars und Kneipen Ihren Freierabend zu verbringen, und am Wochenende ordentlich einen durchzugeben – auch in den Bars. Ob OLMA, OFFA, OBA, Honkey Tonk, Gassenfest, Stadtfest, New Orleands, Feststpiele, Tanznacht40 usw. , in St. Gallen ist immer etwas los! ( Und das auch ohne Überteuerte Discotheken!) Alles in allem – Mir sind e super Stadt, chli aber fii und heisset Touriste immer willkomme 😉

    • franzi sagt sagt:

      wenn du ins hörni gegangen bist, hast du ein den besitz „lokal“ eines inders besucht. das hörnli gehört nämlich dem kumar, welcher auch das san lorenzo, das alhambra, das seerestaurant in rorschach usw. besitzt. die kulinarik lässt überall zu wünschen übrig und die angebliche st.galler bratwurst war bestimmt keine von der ausgezeichneten metzgerei schmid in st.gallen. ich lade dich ein, ein zweites mal nach st.gallen zu kommen und zeige dir dann die wirklichen schätze sowie die echte original st.galler bratwurst!
      es ist nämlich auch in st.gallen möglich, eine richtig fade „wurst“ zu erhalten und dafür möchte ich mich im namen aller st.galler entschuldigen.

  • Alex Zatelli sagt:

    Wer Senf an eine gute St.Galler tut, der tut auch Maggi-Würze in eine echte Rindsuppe.
    Die ist für die Würzheinis nämlich auch immer fad, ausser der würzige Würfel war schon drin.

    • Lukas sagt:

      Bratwurst ohne Senf geht garnicht, die Stange schmeckt sonst wie gerade aus einer abgebrannten Rinderscheune gefischt.

      • KMS a PR sagt:

        stimmt. und in züri sagen wir „sämpf“. wir sagen auch „gumfi“. meine geschätzte gattin, (aus gr), zieht mich immer damit auf.

  • Maiko Laugun sagt:

    Als alter Zürcher habe ich früher immer auf die Bratwürste in Zürich geschworen und die Olma-Wurst verteufelt. Nun bin ich aber schon seit langer Zeit ein Ausland-Schweizer in China und wäre froh, um jede Schweizer Wurst, egal aus welcher Stadt sie kommt. Hört also auf, die Bratwürste gegeneinander auszuspielen und geniesst die Vielfalt. Die hat man nicht überall. Ich habe hier gar KEINE Bratwürste! 🙂 Gruss in die Schweiz.

  • Beni sagt:

    Als Exil-St. Galler der in Zürich wohnt, kenne ich die alt-ehrwürdigen Beizen noch in St. Gallen. Das Hörnli war zu unseren Schulzeiten die Stammbeiz der Biertrinker, wo man bis vor Jahren auch noch gut ass.
    Leider ist das nicht mehr der Fall – vor rund 2 .. 3 .. Jahren habe ich die Hörnli-Besuche eingestellt, da das Essen einfach schlecht geworden ist; offenbar sind nicht mal Bratwürste dort zu empfehlen.
    Geben Sie sich eine 2. Chance – eine Bratwurst isst man von Hand – mit Brot oder Bürli – und je nach Geschmack findet man die Besten bei Schmid oder bei Gemperli, frisch vom Grill.
    Mit oder ohne Senf – das ist eben auch Geschmacksache (für St. Galler jedoch eine klare Sache!).

  • Beni sagt:

    Als Exil-St. Galler der in Zürich wohnt, kenne ich die alt-ehrwürdigen Beizen noch in St. Gallen. Das Hörnli war zu unseren Schulzeiten die Stammbeiz der Biertrinker, wo man bis vor Jahren auch noch gut ass.
    Leider ist das nicht mehr der Fall – vor rund 2 .. 3 .. Jahren habe ich die Hörnli-Besuche eingestellt, da das Essen einfach schlecht geworden ist; offenbar sind nicht mal Bratwürste dort zu empfehlen.
    Geben Sie sich eine 2. Chance – eine Bratwurst ist man von Hand – mit Brot oder Bürli – und je nach Geschmack findet man die Besten bei Schmid oder bei Gemperli, frisch vom Grill.
    Mit oder ohne Senf – das ist eben auch Geschmacksache (für St. Galler jedoch eine klare Sache!).

    • Thomas sagt:

      Seit dem Betreiberwechsel ist das Hörnli als Speiserestaurant nicht mehr zu empfehlen. Solange es durch die Familie Manz bewirtschaftet wurde, war es eine sehr empfehlenswerte Beiz, wo man unkompliziert und gut essen konnte!
      Die Schmid-Bratwurst ist etwas milder, die von Fenaco/Micarna (= Gemperle; Rietmann; F&W; Migros) ist etwas würziger, ist Geschmackssache. Die von Bell/Coop ist eher durchschnittlich.

      • Senf sagt:

        Schmid-Bratwurst = Stadt St.Galler Bratwurst = ohne Senf zu geniessen
        Fenaco/Micarna (= Gemperle; Rietmann; F&W; Migros) = Bratwurst aus der Industriezone von Gossau SG (gilt trotzdem gesetzlich als St.Galler Bratwurst ) = man kann niemandem verübeln, wenn er Senf dazu braucht

        • St. Geörgler sagt:

          Habe fünf Jahre direkt neben der Metzgerei Schmid gewohnt, wirklich eine der Besten!!! Bin aber in St. Georgen in der Nähe vom Bechinger aufgewachsen, deshalb ist für mich diese Wurst einfach nochmals besser…!!!!

        • Thomas sagt:

          Die Micarna/Fenaco Bratwurst stammt aus Gossau, ja, ist aber die beste unter den Industriebratwürsten. 😉 Hier fällt Coop gegenüber der Migros deutlich ab!

          Bechinger ist ebenfalls empfehlenswert.
          Nur ging es mir darum, dass weder Gemperli noch Rietmann eigene Bratwürste haben, sind nur noch Markenlogos.

  • Mike sagt:

    Dass St.Gallen nichts zu bieten hat ausser einem grässlichen Dialekt, belegen nur schon die Heerscharen an zugewanderten Ostschweizer bei uns in Zürich.

    • Roman Rebitz sagt:

      Ach deshalb flüchtet ihr wiederum in den Osten…nicht ganz so weit nach St. Gallen aber doch 20 km. Was soll ich jetzt dazu sagen ?

      • Daniel Castro sagt:

        @Roman: Werflüchtet in den Osten? Wer ist „ihr“? Ich kenne keinen Stadtzürcher, der in den Osten zieht. Es ist nun mal so. St.Gallen ist sicher „härzig“, aber das wars dann auch.

    • Jack Stoffel sagt:

      Ein Zücher lästert über den St.Galler Dialekt? Jööö! „Wer bist du, Elender, der du hier solche Reden wagst?“ (Zitat aus irgendeiner Robin-Hood-Episode…)
      Nun: Jene Heerscharen, die nach Zürich umzogen, sorgten dafür, dass das Niveau an beiden Orten stieg…
      Zum Senfproblem: Dass Zürcher zu allem ihren Senf dazugeben müssen, ist zwischen Genf und Samnaun hinlänglich bekannt, aber eigentlich Quantité négligeable.

    • Marcus Ballmer sagt:

      Der St. Galler Dialekt soll grässlich sein? Wie soll man denn die „Züri-Schnurre“ bezeichnen? Mir fällt jetzt gerade die Steigerung von „grässlich“ nicht ein… Die schönsten Sprachen in der Schweiz sind 1. Französisch (mit grossem Abstand), dann das sympathische Ticino-Italienisch, anschliessend der herrliche Bündner-Dialekt, knapp dahinter die gemütlichen Berner, dann etwa der klare, frische St. Galler… – und danach fällt mir eigentlich nichts mehr ein, was einigermassen schön klingen täte…

  • Fred David sagt:

    Doch, doch, das hat der Reda aus Wörld Siti eigentlich ganz nett beschrieben: St.Galler sind entspannter. Das wird weiter westlich leicht als Langeweile ausgelegt, hat aber mehr mit Lebensqualität zu tun.

  • Sirax sagt:

    Bratwurst mit Senf?? Und sie dann auch noch als fade bezeichnen??? ARGH!
    Als Exil-Zürcher in St. Gallen war ich überrascht als sich Leute über mich lustig gemacht haben das ich die Bratwurst angeblich nur mit Senf esse: Wäre mir nie in den Sinn gekommen. Und jetzt muss ich erfahren das es tatsächlich Leute gibt die das tun. Und erst noch ein Zürcher… *schäm* 😉

  • Raimund W. Ritzi sagt:

    Nun, wenn denn immer über die St.Galler Bratwurst diskutiert wird: wie wär’s mit einem aktuellen Bratwurst-Test in St. Gallen. Auch ich war öfters in St. Gallen und fand die Wurst auch fad ohne Senf ! – Jedenfalls ist St. Gallen eine lebenswerte Stadt mit einer tollen Umgebung (Berge, See).

  • Hans Olo sagt:

    Wieso steht hinter „St“ hier nie ein Punkt? Und ausserdem schreibt sich „Hommage“ so wie ich das gerade getan habe. Der Beitrag war ganz in Ordnung. Aber langweilig, wie St. Gallen eben. Eine Stadt wird aber mit der Zeit interessanter bevor sie wieder langweilt, der Artikel wahrscheinlich eher nicht. Warst du wirklich dort oder hast du nur einen Stadtführer rezitiert und allenfalls Google Maps benutzt? Nichts Persönliches, nur Gemeinplätze. Keine zynischen Seitenhiebe, keine Kanten. Verpasste Chance? Altersmüde? Schade.

    • Réda El Arbi sagt:

      Danke für die Korrektur. Und nein, keine Seitenhiebe. Dazu gabs einfach keinen Grund. Es war nett, entspannend und freundlich. Nicht langweilig, aber auch nicht volle Sause. Erstaunlich frei von übersteigerten Egos. Angenehm. Nur um auszuteilen, muss ich ja nichts erfinden.

      Was «Homage» oder «Hommage» angeht, darüber liesse sich streiten: https://en.wikipedia.org/wiki/Homage

      • Hans Olo sagt:

        Danke für die Antwort. Nehme ich an. Hatte noch keinen Kaffee und war mehr angetan vom Beitrag zu Bern. Schönen Tag noch und weiter so, trotz allem einer der wenigen lesenswerten und unterhaltsamen Blogs der Schweiz. Das hat hoffentlich Zukunft. Welche Stadt kommt als nächstes? Winterthur, Boltigen oder Uzwil?

      • Hans Olo sagt:

        Hatte immer noch keinen Kaffee, sorry. Zu „Hommage“: ist ursprünglich französisch, in englisch schreibt man das „falsch“, so wie im Beitrag. Ein Journalist dieses Kalibers sollte für solche peinlichen Bagatellen doch eher den Duden als eine von pedantischen selbsternannten Experten geschriebene und revidierte Enzyklopädie zu Rate ziehen. Aber wahrscheinlich schreibt man hier auch „posthum“.

        • Réda El Arbi sagt:

          Naja, einem Deutschsprachler vorwerfen, er nutze die englische statt die französische Schreibweise … 🙂 Aber Sie haben recht, vor ca 100 Jahren wars ein ursprünglich französisches Wort.

          • Hans Olo sagt:

            Näher beim Original, bin Purist. 😉 Was den Rest meines Senfs zu diesem Senf angeht: es gibt anscheinend Menschen wie mich, die ihre Zeit und die ihrer Mitmenschen wenn sie Langeweile verspüren gerne online in Kommentarsektionen vergeuden, zumal diese lebendig sind, so wie diese hier. Da Antwortet doch wirklich der Autor höchstselbst! Ich bin ein bisschen neidisch auf diesen Beruf, fühle mich so geehrt wie eine Kartoffel in einem 20-Kilo-Sack ihresgleichen in der Migros und weine beinahe vor Freude. Bessere Unterhaltung mit Bezug zu meiner näheren Lebenswelt kann ich mir kaum vorstellen. Man muss das Internet lieben. Ist dieser Kommentar schon themenfremd? Hatte meinen Kaffee, aber jetzt rufen Bier und Nikotin. Also halte ich jetzt meine genervte Klappe. Wünsche ein schönes und erholsames Wochenende allerseits!

  • Meret sagt:

    Als Sanggallerin in Zürich kann ich über Zürcher Bratwürste nur eines sagen: Entweder hat der Metzger in St. Gallen gelernt wie beispielsweise Künzli, oder dann ist sie Pfui wie die von Angst. Aber, Hand aufs Herz, auch in St. Gallen machen nicht alle Metzger gute Bratwürste. Jedoch werden die Würste, je weiter man von SG wegfährt tendenziell immer ungeniessbarer.

  • KMS a PR sagt:

    apropos thurgau. eine frääge hätt ich noch – klauen die st.galler auch alles, was nicht niet und nagelfest ist, hat da jemand erfahrung mit?

  • oliver brunner sagt:

    ein araber gibt seinen senf zu st. gallen und keinen interessiert’s. sehen sie. ich recherchiere auch schlecht…

    • Réda El Arbi sagt:

      Ah, sie sind jetzt also einer dieser Typen, die immer Angst vor Fremden haben? Cool, endlich lern ich auch mal so einen kennen. Vielleicht sollten sie im Dunkeln pfeifen, das hilft gegen Angst, hab ich mir sagen lassen.

      Ach ja: « ..und keinen interessierts.» Offenbar intressiert es Sie. Ihre frustrierten Kommentare zu allem und jedem, was wir schreiben, würden uns fehlen! Forentrolle stehen unter Schutz bei uns. 🙂

      Weiterhin viel Spass bei uns!

      • Pegi sagt:

        Guten Tag, wollte mich zwar nicht einmischen, aber Ihre Antwort ist auch ein wenig schnippisch.
        Wie sagt ein Leitsatz: Lass dich nicht auf das Niveau von Trollen herunter, weil dort schlagen sie dich, wegen Heimvorteil.
        Ich wär gar nicht drauf eingegangen 🙂

        Ansonsten guter Bericht Reda El Arbi.

        • Réda El Arbi sagt:

          Aber, aber, wo bliebe da der Spass? Wenn ich so einen Kommentar durchlasse, dann will ich auch ein wenig austeilen 😉

    • Patrick Furter sagt:

      réda, das war ein wink mit dem zaunpfahl.
      als nächste stadt solltest nach wil gehen.
      WIL SG.
      wil st.gallen. geiler stadtnamen. das ist diese stadt mit dem dramatisch und gefürchtet hohen anteil von bewohnern fremder ethnie (war das jetzt politisch und grammatikalisch korrekt?), im gleichen kanton.

  • Bernerin sagt:

    Wenn ich nicht in Bern leben würde, zöge ich nach StGallen um.
    Finde übrigens im Artikel fast nur Positives, abgesehen von der Bratwurst, aber das ist Geschmacksache.

  • Pegi sagt:

    Die Olma-Bratwurst… Es ist ein Graus wo man schon überall den Titel „Olma-Bratwurst“ verwenden darf. Olma-Bratwürste können sich immens unterscheiden wie Tag und Nacht.

  • Richi sagt:

    Das schöne an Sangallen ist auch, dass man in den Ausgang geht, um eine gute Zeit zu haben und nicht wie in Tsüri, um von möglichst vielen kuulen Leuten gesehen zu werden, dass man auch weiterhin als kuul gilt…

  • Lotti sagt:

    Reda el Arbi nun müssen sie Gott, oder wem auch immer danken, wenn sie in St.Gallen niemand erkennt.
    Den ersten Teil ihrer „Fundgrube“ unterschreibe ich, a b e r eine solche Todsünde wie die OLMA- oder St.Galler-Bratwurst als fade zu bezeichnen kann nur ein Zürcher/Aargauer oder sonstiger fremder Fötzel sich getrauen!
    Also aufgepasst bei weiteren Besuchen in St.Gallen – am besten total vermummt!

    • KMS a PR sagt:

      dann wird er verhaftet. wir haben ein vermummungsverbot in der schweiz, (zumindest theoretisch….).

    • barbara sagt:

      Ach ja, liebs Lotti, wenn man keine Argumente mehr hat, dann wird der Kantönli-Rassismus hervor gekramt. Ich meinte immer, über Geschmack lässt sich nicht streiten. Anscheinend doch. Und: wenn ich die Kommentare von St. Gallern hier lese, finden noch mehr, dass die Bratwurst im Hörnli nicht gut ist. Was soll dann dieser Ausbruch? Ich frag mich was hier für Werte verletzt wurden, dass Sie sich so wehren müssen… So wie ich es verstanden habe, hat Reda seine persönliche Meinung hier kund getan. Muss man sich jetzt in der Schweiz vermummen und sich verstecken, wenn man seine eigene, persönliche Meinung veröffentlicht? Ein Blog ist keine objektive Studie, sondern ein persönlicher, öffentlicher Tagebuch-Eintrag. So verstehe ich es jedenfalls.

  • Peter Keller sagt:

    Wisst ihr Zürcher woher die Bratwurst vom Sternen kommt?
    …aus St.Gallen (zumindest Kanton St.Gallen)

  • Patrick Furter sagt:

    sangallen, ist das nicht da, wo all diese biederen wirtschaftsgläubigen hsg-ler in und nach ausbildung wohnen? der kanton, der fest in svp-fdp-hand, nach neoliberalem gusto alles kaputtspart? da wird sich ja kaum gemütlichkeit und vielfalt breitmachen können.

    • Réda El Arbi sagt:

      CVP/FDP, die SVP hat keinen Sitz. Und der Kanton ist glaubs Rotgrün-dominiert.

      • KMS a PR sagt:

        das stadtparlament ist gut durchmischt. wobei von den 63 aktuellen mitgliedern, 16 von der sp sind. auch cvp, fdp und svp sind vertreten, sowie exponenten sämtlicher anderer parteien. die meinungsbildung und entschlussfindung funktioniert gut, in st. gallen, da die politischen fronten viel weniger verhärtet sind wie beispielsweise in zürich. politisch gesehen, können wir von st. gallen was lernen. (ausser sie beginnen zu sprechen…). 🙂

      • tommaso sagt:

        Aber nie und nimmer rot-grün! Die SVP hat einen Sitz in der Kantonsregierung, der Kantonsrat ist beton-bürgerlich und die SP ist im Stadtrat St. Gallen nicht vertreten…

        • KMS a PR sagt:

          der stadtrat ist bürgerlich zusammengesetzt, auch ohne svp.

          • Marco Meyer sagt:

            Die SP war bis zu den letzten Wahlen sehr wohl im Stadtrat vertreten. Nun wurden die Genossen nach der Wahl von Paul Rechsteiner in den SR übermütig und haben ein Zweierticket mit zweimal schwachen Kandidaten gelöst.Resultat: Keine SP mehr im Stadtrat.

      • Realist sagt:

        Die SVP hat im Kanton einen Sitz (Erz.dep) und von Rotgrün dominiert kann keine Rede sein. SVP und deren Nachläufer in der FDP dominieren und diktieren ein Totsparpaket nach dem andern.

    • Thomas sagt:

      Ähm…. die HSG hat speziell in der Stadt St.Gallen einen ausgesprochen schlechten Ruf. Zweitens, die SP hat sich m.M. nach selber aus dem Stadtrat geworfen, aber es ist ein parteiloser der linken im Stadtrat. Rest: 2 FDP, 2 CVP.
      Stadtparlament ist bunt durchmischt.

      Kanton sieht es nochmals anders aus. 😉
      Regierungsrat: 1 SVP, 2 FDP, 2 CVP, 2 SP.

      Man kann eine Stadt/Kanton kaputtsparen (SG) oder es auch durch Regulierungswut zerstören (Zürich).

  • Zanchi Filippo sagt:

    Ein Zürcher in St.Gallen – das tönt nach schamloser Aufdeckung aller unserer Stärken (und Schwächen). Nur…die St.Gallerin die ihm St.Gallen gezeigt hat kannte oder kennt nur eine Seite der Stadt. St. Gallen mag ein Kaff sein. Aber in vielen Dingen müssen wir uns nicht verstecken. Das Bermuda Dreieck und die Sticki sind nur eine kleine Facette! Läden wie Seeger, Paul, Brühlhof, Trischli, Birrerria etc. sind gar nicht erwähnt – und für eine Bratwurst ins Hörnli zeugt davon dass die Dame auch keine Ahnung von einer richtigedn St.Galler Bratwurst ist! Ich bin St. Galler und esse meine Wurst auch mit scharfem Senf, aber nur darum weil ich scharfen Senf mag. Sorry – es bleibt so, dass eine St.Galler Bratwurst (die auch in St.Gallen bei einem Metzger geamcht wird!) NICHT mit Senf gegegessen wird.

    Lieber Zürcher, komm doch ein zweites Mal nach St.Gallen: es gibt auch das andere St.Gallen!

    • Réda El Arbi sagt:

      Die Dame wollte mich nicht ins Hörnli führen. Ich wollte unbedingt dahin. Und natürlich hat sie mir die Birreria und das Brühl gezeigt, nur kann ich nicht alle Kneipen in St Gallen aufzählen, dazu fehlt einfach der Platz 🙂

      • Lisa Fäh sagt:

        Da hätte ihre Begleiterin aber insistieren müssen! Eine Bratwurst im Hörnli…. Kein Wunder brauchten Sie Senf dazu! Kleiner Tipp: Eine Tür weiter, Restaurant Marktplatz oder am Besten bei der Metzgerei Schmid oder der Metzgerei Gemperli direkt am Grill eine Bratwurst kaufen, dazu ein leckeres St.Galler Handbürli dazu. Dann brauchen auch Sie kein Senf mehr dazu!

      • Thomas sagt:

        Okay, dann halt aus purer Ignoranz die falsche Bratwurst erwischt. 😉
        Im übrigen, das Hörnli ist nur noch ein Schatten seiner selbst.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      …Läden wie Seeger, Brühlhof, Trischli, Paul sind die andere Seite, die ganz andere, stimmt! Nur, solche Mainstreem/Komerztempel gibts in jeder Stadt in jedem Land auf jeder Welt & tun nichts für die Vielfältigkeit oder den besonderen Charme einer Stadt.
      p.s. Herr El Arbi schreibt ja n Blog und kein Stadtführer.

  • Armin Köppel sagt:

    Mich Sanggaller amüsiert der Zürcher, der mit abgestumpften Geschmacksnerven seinen Senf zu St. Gallen gibt. St. Gallen hat Charme und Qualität und nimmt sich trotzdem nur ein viertel so wichtig wie Zürich, obwohl halb soviel los ist. Aber vergleichen lohnt sich nicht, es ist, wie es ist, und mit dem ÖV ist man in einer Stunde ja zZüri wenn einem der Sinn nach Verkehrschaos, überteuerten Preisen, Cooooolness, Hypsterstress und Bratwurstsenf steht. Vergessen ging etwas die schön umgebaute Fussgänger-Altstadt mit den 1.Stockbeizen und den ruhigen (!), gemütlichen kleinen Strassencafés und Beizli. Und wenn’s um die Wurst geht, gebt doch Euren Senf dazu! Das was ihr probiert ist meistens wirklich fade Massenware. Wir Sanggaller haben auch nicht den Zürcher Drang mit dem letzten „Broodworscht-Zipfeli“ die Besten zu sein.

    • Thomas M. sagt:

      Ou Armin. Als Züri-Hasser hat man es schon schwer. Da schreibt der Reda sehr positiv und liebevoll über St. Gallen, und Du musst trotzdem Deinen Züri-Hass zum Besten geben. Gääähn. Und zur Wurst: Ein rassiger Cervelat ist mir alleweil lieber als eine Kalbsbratwurst. Ein Metzger hat mir mal gesagt, nur gekochte Würste brauchen Senf. Aber wer Kinder hat, ist da toleranter, die wollen nämlich oft Ketchup zur Wurst. Igitt. Soll doch jeder drauftun, was er mag. Ich selber werde mir wohl nächstens einmal die AFG Arena anschauen, und wie der FCZ hoffentlich mindestens ein Tor mehr macht als der FCSG in derselbigen.

  • Pius Meister sagt:

    Bienvenu chez les ch’tis! Sanggaller sind halt so selbstbewusst, dass sie aus Angst vor einfallenden Massentouristen die Qualiäten der Stadt immer etwas herunterzuspielen versuchen… Darum exportieren sie ihre Bratwurst lieber nach Züri ans Sechseläuten – wos genügend Senf gibt – damit nicht zuviele Restschweizer deswegen in die Ostschweiz fahren müssen.

    • Lotti sagt:

      Danke für die realistische und absolut nachvollziehbare Erklärung!

    • Thomas sagt:

      Na, St.Gallen würde ich (als Ostschweizer) etwas salopp bezeichnen. Früher sagte man, Ostschweizer seien halt so wie der Ostschweizer Wein: Etwas sauer! Wobei der Wein inzwischen massiv besser geworden ist. 😛

      ABER:
      Was hat das für einen Vorteil: Die Ostschweiz hat eine typisch schweizerische Understatementkultur. Keine Ziiiri-Overstatementkultur (wie die Deutschen)! Macht die Stadt etwas entspannter und wenn man mal wirklich Hunger hat, soll man ins Gartenhaus essen gehen. 😉

  • KMS a PR sagt:

    st. gallen. na ja. irgendwie ein neutrum halt. die einwohner fallen eigentlich gar nicht auf, weder positiv, noch negativ, (ausser sie beginnen zu sprechen). es sind freundliche, umgängliche leute, (ausser sie beginnen zu sprechen). es gibt 2 gattungen menschen dort. die alternativen. und die olma-gänger, also die bodenständigen. beide sind nett, (ausser sie beginnen zu sprechen). ich mag beispielsweise anita burri, (ausser sie beginnt zu sprechen). die olma-bratwurst wird überbewertet. und ja, senf gehört dazu. und falls sie zu sprechen beginnt, sollten sie mit dem trinken aufhören. es gibt, glücklicherweise, in st. gallen keine wirklichen in-stores und die grossen modelabels hocken eh in genf, zürich und st. moritz. somit. keine gucci-täschchen. eine wohltat. wenn die st. galler mal richtig einen draufmachen wollen, gehen sie nach rapperswil feiern. bei gehäuftem auftreten und wenn sie zu sprechen beginnen, empfiehlt sich das tragen des guten alten pamir. ich möchte schliessen mit „hopp sängallää – füre mit em ballää!“

  • Valero sagt:

    Vo Winti bis Genf, gits Bratwurst nur mit Senf !

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