Die Schlacht gegen die Wildpinkler

Was tun, wenn das eigene Haus immer mehr zur öffentlichen Toilette wird? Unser Autor legt sich eine Nacht auf die Lauer und verteidigt sein Revier. 

Man kann es nie deutlich genug sagen.

Man kann es nie deutlich genug sagen.

Es gehört zu den Vorteilen des Mannseins, im Stehen pinkeln zu können. Dass auch Zürcher diesen ausspielen, weiss man nicht erst seit der Street-Parade. Und wieso tun wir das, auch dort, wo wir es nicht tun sollten: Weil wir es können, ganz einfach. Zip und los! Sitzpinkler ist noch immer ein Schimpfwort.

Nun bin ich vor einigen Jahren in die Langstrassengegend gezogen. Was ja an und für sich gut ist, nur ist die dunkle Gasse hinter meinem Haus so etwas wie die grösste öffentliche Toilette der Stadt – ich weiss es, ich habe sie vor vielen Jahren auch schon benutzt.

Dass man die Dinge aber anders sieht, wenn man die Seiten wechselt, liegt auch auf der Hand.  In meinem Fall bedeutet das, dass ich eine Nacht lang versuchen möchte, Wildpinklern beizukommen. Entschlossen, damit ich am Sonntag Gipfeli holen kann, ohne mich an miefenden Pfützen vorbeischlängeln zu müssen. Meine Methode: Eine dreistündige Nachtwache in einer Samstagnacht im Treppenhaus am Fenster.

Meine Ausrüstung: Ein Assistent, eine potente Maglite-LED-Taschenlampe, Knall-Teufel und eine Wasserflasche. Ebenso: Kapuzenpulli, kühle Getränke, Fotoapparat, Kissen, um zu sitzen, und die Entschlossenheit, alle Männer in die Flucht zu schlagen, die auch nur den Versuch machen, ihre Notdurft zu verrichten. Dass wir es dann auch mit einer Frau zu tun bekommen sollten,  wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

1:00 Uhr 
Mein Mitbewohner und ich beginnen die Schicht dann, wenn das Nachtleben Schwung aufnimmt: eine Stunde nach Mitternacht, wenn die Partyleute von der Bar in den Club wechseln und unterwegs für einen kurzen Schiff in die Gassen steuern. Drei Stunden wollen wir durchhalten. Denn ab vier leeren sich die Clubs schon wieder, und die Menschen kehren angesäuselt zu den dunkeln Ecken zurück. Das war Hoffnung und zugleich Befürchtung. Wir positionieren uns – und starren in den dunklen Hof.

Öffentliches Urinieren  kann mit einer Ordnungsbusse von 80 Franken Busse geahndet  werden, sofern eine Person in flagranti von einem Beamten ertappt wird. Marco Bisa, Sprecher der Stadtpolizei, rät aber, mit Wildpinklern vorsichtig umzugehen. Es könnte ja sein, dass sie unter Alkohol oder Drogeneinfluss stünden und aggressiv reagieren könnten.

1: 20 Uhr 
Nichts. Das Nachtleben rauscht höchstens in Form von aufgellenden Lachern oder Flaschengeklirre zu uns in den Hof. Urinierende Männer? Noch fehlen sie, was uns die Möglichkeit gibt unser Verteidigungsarsenal nochmals auszutesten. Morsen mit der Taschenlampe, ein niedliches Knallen der in Papier eingewickelten, erbsengrossen Knallkörper. Aber wird das reichen?

1:45 Uhr 
Ja. Unser erster Kunde huscht nach genau 45 Minuten in den Hof – und gleich wieder raus. «Oh shit, I’am sorry!», erwidert er unser «Bssssst» und hetzt zurück in die Nacht. Wie ein aufgeschrecktes Rehlein denken wir, berauscht von unserem Erfolg. Doch wir wollen uns nichts vormachen: Je später die Nacht, umso betrunkener die Menschen und umso schwieriger wird es, die Wildpinkler unter ihnen abzuschrecken.

02:05 Uhr 
Nach zwanzig Minuten Ruhe werden wir ein erstes Mal ungeduldig. Ein Dealer mit Hund geht im Innenhof seinen Geschäften nach. Nicht solchen, die uns interessieren würden und da nicht mal seine Dogge das Bein hebt, bleiben wir ruhig und beobachten die Szene wie Agenten.

02:15 Uhr
Zehn Minuten später wird es ernst: vier Typen steuern mit geöffneten Hemden und Händen, die bereits im Schritt liegen, in die dunkle Gasse. Wir gehen in Stellung. Denn nun haben wir es weniger mit Rehen als einer Horde Wildschweinen zu tun. Wir lassen ein Blitzlichtgewitter aus der Kamera auf sie los. Zwei schiffen trotzdem eine volle Ladung in den Hof. Der erste Rückschlag, die Nacht beginnt jetzt.

2.36 Uhr 
Einer pisst in den Hauseingang nebenan, zu weit weg also für unseren Maglite-LED-Strahl. Müssen wir aufrüsten? In einigen indischen Dörfern, so konnte man vor ein paar Wochen lesen, reagiert die örtliche Regierung auf Wildpinklern rigoroser. Eine Blechmusikband mit Trommeln und Pfeifen zieht durch die Strassen und spielt jene direkt von hinten an, die gerade pinkeln. Die Namen der urinierenden Männer würden dazu veröffentlicht.

2: 54 Uhr 
Zwei ältere, leicht bekleidete Frauen und ein leicht untersetzter Mann mit Schnauz taumeln Arm in Arm in den Hof. Wird das eine Piss-Orgie? Nicht ganz. Die eine drückt den Typen sanft an die Wand, die andere kniet nieder. Auch ein Geschäft, aber wiederum nicht unseres. Wir schliessen die Fenster – für einen Moment, fast ganz.

3:02 Uhr 
Dann: Eine attraktive junge Frau betritt bestimmt und nervös wie eine Kriminelle den Hof und kauert sich gegen die Wand. Ein Geräusch, wie das eines fauchenden Schwans hallt durch die Gasse. Wir werfen ein paar Knallkörper, sie verschwindet so rasch, wie sie gekommen war. Ein Profi?  .

3:03 Uhr 
«Geh woanders pissen!», rufen wir. Ein «Ohhhhhh!» kommt zurück. Und husch, auch diesen jungen Mann haben wir in die Flucht geschlagen. Es ist ein bisschen wie fischen. Bisweilen lange Wartezeiten, zwischen den Ereignissen aber gute Gespräche und viel frische Luft. Was auch auffällt: man wird zum Voyeur, schaut Menschen unfreiwillig zu, wie sie vom Partymachen eine kurzen Pause machen. Beobachtet sie in einem der wenigen Momente des Abends, in dem sie sich wohl unbeobachtet fühlen. Das macht die Sache delikat.

3:45 Uhr 
Bald ist die Schicht vorüber, Zeit für ein Fazit: In drei Stunden haben wir elf Schiffer vertrieben, was bei einem geschätzten durchschnittlichen Harnabstoss von 600 ml pro Toilettengang fast 7 Liter Urin weiniger am Boden unseres Hofes ausmacht. Das dürfte auch jenen gefreut haben – wenn er es denn gewusst hätte – der nun in die Gasse taumelte. Er sitzt auf den Boden, lehnt sich an die Wand, um auf seinem Smartphone Musik zu hören. So sitzt er etwa 15 Minuten da und schützt den Hof nun ebenfalls vor Schlimmerem. Ein junges Pärchen lässt sich von seiner passiven Wache jedoch nicht abhalten. Ziemlich ungeniert turtelt es gleich nebenan im Hauseingang.

4:02 Uhr 
Einen Erfolg haben wir noch zu verbuchen. Zwei Betrunkene in den besten Jahren mit Vokuhila und Trägershirts. Auch sie haben die Rechnung ohne unsere Zwei-Mann-Bürgerwehr gemacht. «Häsches öppe?», rufen sie, nachdem wir sie angeleuchtet haben. «Ja, langsam haben wirs.» Kurz darauf räumen wir unseren Wachposten. Wir fühlen uns glücklich – denn Sisyphos war das ja angeblich auch.

75 Kommentare zu «Die Schlacht gegen die Wildpinkler»

  • ernst schmid sagt:

    Die Lösung ist sehr einfach: Schafft soviele Toiletten an wie Robbi Dog. dan kann auch ein Mensch sein Bedürfniss stillen nich nur die Hunde.

  • Alfred Baumann sagt:

    .. und wie wär’s mit M E H R öffentlichen und offenen gratis Pissoir’s und WC’s ? – Müssen ja nicht so luxuriös sein wie die teueren, umständlichen Stahlcontainer. Ist doch eine Schande, dass das nicht kapiert wird, dass Menschen auch mal müssen, gerade an einer Trinkmeile.

    • fabian geiger sagt:

      könnten A) öffentliche WCs sein oder B) könnten die Profiteure dieser Trinkmeile, die Bars, auch von selbst auf die Idee kommen, dass ihre Flüssigkeiten nach dem Verkauf irgendwo wieder entsorgt werden müssen.

  • barbara sagt:

    ebenfalls sehr wirkungsvoll: von boden bis ca kniehöhe ein schräg an die wand montiertes blech – spritzt umgehend zurück an den absender. die nassen hosenbeine und schuhe entlarven den wildpinkler für den rest des abends.

  • John sagt:

    Wildpinkeln?!?! Was für ein bagatellisierender Ausdruck. Ich nenne das Vandalismus.

  • Der Sommelier sagt:

    Sie haben früher auch in Hauseingänge geschifft? Die konvertierten sind die schlimmsten!

  • laerm ist immer wirksam, so eine sensor-kamera verbunden mit kurz-alarm-sirene……das macht die arbeit proper……

  • Oskar sagt:

    Ein Kuhdraht an den neuralgischen Stellen könnte helfen. 🙂

  • Daniel Castro sagt:

    Oder einfach ins Bett gehen und froh sein, dass man nicht drauss schlafen muss. Problem schaffen wo es keine Probleme gibt, scheint das neueste Hobby der Menschheit zu sein.

    • Pete sagt:

      Wildpinkeln generiert 3 Probleme: 1. es greift die Bausubstanz an, und diejenigen, welche sich erleichtern zahlen sicherlich nicht für Gebäudereparaturen. und 2. Wenn dann mal so ein schönes WC-Lüftchen ins Schlafzimmer über der Pisswand zieht dürfte es sehr schwierig werden, in einer Wohnung zu bleiben, welche wie ein WC riecht geschweige denn zu schlafen.
      3. Wildpinkler sind oft nicht sehr leise. Ich wohnte früher in einem Haus mit „gut besuchtem“ Innenhof, johlende Säufer und laute Schwätzer waren ein nächtlich wiederkehrendes Event und der Geruch hat sich auch nach der Installation eines Tores nie ganz verflüchtigt.
      Aber eben, wenigsten konnten Sie einen Kommentar brünzeln…..

  • Lotti sagt:

    Eigentlich war ich der Meinung die Zeiten der Neandertaler sei schon längst vorbei und wir lebten in einer ziemlich zivilisierten Welt – aber offenbar zirkulieren noch immer einige Exemplare der Gattung ÖTZI und älter unter uns! Da gibt’s nur ein Mittel dagegen,
    Röhrli plombieren oder Schwänzli ab!

    • Daniel Castro sagt:

      Frauen sind doch nur neidisch, dass sie nicht im Stehen pinkeln können ;o).

      • Lotti sagt:

        Ätsch pätsch – können wir (seit neuestem) auch, aber wir sind halt schon etwas weiter in der Evolution!

        • KMS a PR sagt:

          nicht wirklich.

        • Johannes sagt:

          In der Einbildung, aber nicht in der Evolution, ist der Mann doch nach Gottes Ebenbild geschaffen und die Frau nur aus des Mannes Rippe. Folglich gibt es keine Geschlechter, sondern nur Männchen und Rippchen.

          • Angela sagt:

            Lieber Johannes, sie haben Lilith vergessen, die man aus dem alten Testament mobbte, bzw. die sich selber davon machte, weil sie sich, ebenfalls aus Lehm erschaffen, nicht unterordnen, wortwörtlich nicht „unterliegen“ wollte.
            Das Evchen aus dem Rippchen kam erst später dazu, nachdem der ach so verschmäht-verletzte Adam dem lieben Gott die Ohren voll gejammert hatte.

          • Sunflower sagt:

            Lilith ist ja nur sumerische Mythologie, sowas lasse ich außer Betracht, selbst wenn ich den Weltenbaum mag. Aber Rippchen gibt es ja noch heute, was die Realität des Geschilderten belegt. Im Übrigen war Lilith natürlich ein weiblicher Dämon, was ihre Unerträglichkeit beweist, von Eva in dann später erneut belegt. 🙂

          • Angela sagt:

            @Sunflower: und wer hat Lilith das Prädikat „Dämon“ wohl verpasst…?
            Eigenständige Frauen waren im AT nicht erwünscht, denke ich 🙁

          • Eva sagt:

            Nun ja alles Gute braucht zuerst einen Prototypen. Gott kriegt auch nicht immer alles im ersten Wurf perfekt hin. Soviel zu Adam und Eva. Evolution kommt nämlich ursprünglich von EVAlution….jaja
            Stehpinkeln in Hinterhöfen wurde also sehr schnell als Fehlfunktion des Prototypen erkannt. Gottes Ebenbild – Hallooooo!? Schon mal Gott am Pinkeln in der Seitengasse vorgestellt? No Way…. Nur sind ihm halt ein paar Prototypen entwischt, besser bekannt als „Schweine im Weltall“.

          • fabian geiger sagt:

            Eva, Ihre eugenischen Konzepte überzeugen nicht.
            Haben Sie sonst noch ‚Fehlfunktionen‘ entdeckt, die Sie ausmerzen möchten?
            Tun Sie das doch bitte bei ihrem Geschlecht, und hören Sie auf, am Mann rumzumeckern. Danke.

          • Thinking sagt:

            Eigenständige Frauen sind wie eigenständige Männer auch Schwachsinn, Ziel ist das Gemeinwesen, wo nicht jede/r nur für sich eigenständig ist. Dass den Menschen mit ihrem scheinindividuellen Hedonismus langweilig ist, sieht man an der exzessiven Nutzung von Smartphones mit den sog. anti-social-networks.

            Im Übrigen hat sich das Lilith schlicht dämonisch ( oder dämlich?) verhalten und ist demnach Dämonin.

            Übrigens hat kürzlich eine Frau vor mir fast mitten auf einen recht schmalen Weg gepisst und ihre Freundin stand daneben und hat zugesehen, bin aber schnell mit dem Fahrrad vorbei und musste mir das Elend nicht ansehen.

  • Abraham sagt:

    am besten einen bissigen hund zulegen der im hof wacht.

  • Tom Müller sagt:

    Eben, die Gasse wird seit Jahrzehnten zum pissen verwendet, man hat sie selbst schon dazu genutzt. Aber wehe man zieht dahin, dann mutiert man gleich zum Bünzli und hockt die ganze Nacht mit der Taschenlampe da! Bald ruft man dann die Polizei wegen dem Lärm, weil man nicht mehr pennen kann. Typische Entwicklung in Zürich: Coole Quartiere werden von Menschen die sich selbst für cool / trendy / szenig halten zerstört. Bravo und Dankeschön! Zieht doch aufs Land.

    • Réda El Arbi sagt:

      Hm, mich erstaunt hier die Definition „Cool“ fürs an Häuser schiffen. Ich hoffe, ein Trendscout eines Hipster-Magazins liest das auch und wir können endlich in der ganzen Stadt einhändig und mit entspannter Lässigkeit an Fassaden seichen.

      • Tom Müller sagt:

        Cool bedingt, zumindest für mich, auch ein gewisses Mass Dreck. Wenn ich steril in den Ausgang gehen wollte, könnte ich ja in den Kreisen 1/2/8 ausgehen. Dass man in dunkle Gassen seichen kann OHNE das gleich der Abwart mit der Taschenlampe dasteht hat doch noch etwas mit Freiheit und Rebellion zu tun. Wie gesagt, bald geht man gegen die Lautstärke, dann gegen Alkohol auf der Strasse etc. vor. Dank den Zuzügern wie Herrn Sarasin wird die Langstrasse bald so öd sein wie heute das Seefeld.

        • Réda El Arbi sagt:

          Du wohnst nicht da, gell? Und wenn doch, findest du es ziemlich stylisch, wenn Leute an dein Velo pinkeln?

        • Reto Furrer sagt:

          Geben Sie uns doch mal ihre Adresse, Herr Müller. Dann pissen wir das nächste Mal vor IHRE Wohnungstüre!

        • stevie sagt:

          super; ich weiss nicht was daran bünzlig sein soll, wenn man am sonntag morgen aus dem haus gehen möchte, ohne durch einige liter pisse und wenn möglich noch ka… waten muss! wenn du das so cool findest, dann kann man dir auch nicht mehr helfen!!!

    • KMS a PR sagt:

      NEEEIIIIIIIIIIIIIIIN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      • Jana sagt:

        Tja, was dem nicht-kastrierten Kater recht ist, ist wohl auch gut fuer „coole“ Zuercher. Stinken tuts aber in beiden Faellen.

      • Nico Meier sagt:

        Ist doch typisch Zürcher. Am besten extrem zentral wohnen aber wehe da kommt ein Nachtschwärmer der Lärm oder Dreck verursacht dann wird man zum Bünzli 😉

    • David Sarasin sagt:

      Ich lebe gar nicht schlecht mit den Junkies, den Zuhältern, den Prostituierten und den Partyleuten. Doch, dass gewisse Häuser und Gassen in der Stadt öffentliche Toiletten sind, das wollte ich thematisieren. Deswegen wird das Quartier nicht zum Seefeld, dass kann ich ihnen versprechen.

  • Reto sagt:

    Ich kämpfe zwar nicht gegen Wildpinkler, sondern gegen Junkies im Hinterhof – und zwar mit Wasserballonen! Wann hat man als erwachsener Mann sonst noch die Gelegenheit, mit Wasserballonen rumzuschmeissen?! Sehr empfehlenswert!!

    • arnold gasser sagt:

      Eier fliegen und zerschellen auch ganz gut.

    • Marcel Claudio sagt:

      Sie Rüpel Sie – die armen Junkies – müssen den ganzen Tag rumwetzen bis sie die Kohle für ein Briefli Sugar beisammen haben und dann schmeissen Sie eine Wasserbombe drauf und den Sugar kann man fortschmeissen!
      Als Junkie würde ich Ihnen einen Pflasterstein zurückwerfen!

  • Karin Gut sagt:

    Wieder ein Beleg mehr das Zürich’s Si..-Ki..-Su..-Pu..
    Die Punkte sind durch einen doppelten Konsonanten zu ersetzen. Welcher Buchstabe könnte das sein?

  • Cybot sagt:

    Am besten ein Rinne unten an der Wand anbringen, daran eine kleine Pumpe, die alles was in die Rinne fliesst auf Kopfhöhe grosszügig wieder versprüht. Ich glaube, das sollte ich mal patentieren lassen.

  • Kamil Chwast sagt:

    Einfach eine Kamera an die Wand montieren. Eine Attrappe würde auch genügen, ouuuu aber der Denkmalschutz, ja der will aber lieber eine verpisste Wand haben…
    Wahrscheinlich gibt es aber cams die keinem Denkmalschutz unterliegen, immerhin dürfen die Banken auch Kameras an alte Gebäude anbringen.

  • Pet sagt:

    Ein Elektozaun würde das negative Erlebnis sicher verstärken.

  • Pascal Sutter sagt:

    Kollegen von mir in Lausanne haben das so gemacht. Sie haben einen Flutscheinwerfer mit Bewegungsmelder auf die Pinkelecke gerichtet. Falls sie wach waren haben Sie immer noch „Arrêter immédiatemen! Presentez la carte d’identité“ vom Balkon gerufen. Seither habe ich eine neue Vorstelling davon, was Schwanz einziehen heisst.

  • fabian geiger sagt:

    Ich erinnere mich an die Zeit von vor 20 Jahren. Da gabs in jedem Dorf und jeder Stadt öffentliche Toiletten, die nicht von irgendwelchen luschen privaten Anbietern zu überteuerten Preisen betrieben wurden. Heute gibt die öffentliche Hand das Geld lieber für ein paar mehr Polizisten aus, die darüber wachen, dass nicht wild gepinkelt wird.

  • KMS a PR sagt:

    na ja. in der stadt ist sowas ja bereits üblich. bei uns auf dem lande verwenden wir in solchen fällen gummi-schrot. das ist nachhaltig.

    • Beno Meier sagt:

      Besser ein Taser! dann liegt der Pisser noch ein Weilchen in der eigenen Pisse und trocknet so etwas den Boden :-))

  • turi m. sagt:

    Wie der Versuch zeigt, pinkeln beide Geschlechter wild.
    Ich rege die Gender-korrekte Richtigstellung des Titels an.
    Die Schlacht gegen die WildpinklerInnen.

    • fabian geiger sagt:

      Das ist gaanz anders.
      Es sind nur Männer, die in Hinterhöfe pinkeln.
      Die Frau dies auch tut, ist eine Ausnahme (möglicherweise schei…t die ja da hin und pinkelt gar nicht, hat sich mir nicht ganz erschlossen aus dem Text)
      Die beiden Frauen, die dem untersetzten Mann eins blasen, sind klar ausgenützte Opfer, und kommen deshalb als Täter nicht in Frage. Bei Pärchen dito.
      Sonst noch Fragen?

  • Karl sagt:

    Beschaffen Sie sich einen Wasseschlauch und einen Druckverstärker und kümmern Sie sich nicht um die, die sagen, das sei ungesetzlich… Wenn Ihnen die Behörden nicht helfen, dürfen Sie sich selbst helfen.

    • KMS a PR sagt:

      wenn ich sehe, was sich gewisse behörden und staats-beamte leisten, bin ich davon überzeugt, mit eigenen massnahmen besser zu verfahren. in der tat.

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