Wo kommt nur all das Gras her?

Die andere Swissness: In der Cannabiszucht verfügen die Schweizer über bestes Knowhow.

Die andere Swissness: In der Cannabiszucht verfügen die Schweizer über bestes Knowhow.

Ob rund ums Seebecken, in der Innenstadt, ob am Idaplatzfest oder auf dem Quartierplatz in Schwammendingen, an der Limmat in Altstetten, ja auch auf dem Züriberg und in der Badi Dolder – diesen Sommer konnte man es wieder überall riechen: Zürich kifft. Das ist an sich nichts Neues. Viele Zürcher betrachten Kiffen in etwa so, wie Franzosen ein gutes Glas Wein. Ob Handwerker, Banker, Coop-Verkäufer, Backoffice-Assistentin oder C-Promi, alle kiffen Gras. Dass sogar unsere Stadtpräsidentin in ihrer wilden Jugend schon mit einem Joint angetroffen wurde, ist wohl mehr als ein unhaltbares Gerücht. Was uns aber erstaunt, ist die Menge an Cannabis, die in der Stadt in Rauch aufgeht – und vor Allem dessen Herkunft. Wo, um Himmels Willen, kommt all das Gras her?

Auf  diskretes Nachfragen bei verschiedenen Kiffern, denen  wir in den letzten Wochen im Alltag begegneten, erfahren wir, dass die Drogen nicht etwa aus Marokko, Amsterdam, Afghanistan oder Mexiko kommen, sondern aus der Schweiz. «Ich kriegs geschenkt, von einem Freund, der anbaut, bestes Schweizer Gras» oder «Ich kauf zwei Mal im Jahr beim Freund eines Freundes, der selbst züchtet» heisst es da. Ausländische Cannabisprodukte tauchen zwar immer wieder auf, sind aber nicht besonders begehrt. «Schweizer Gras ist besser» versichert uns ein Kenner. Und: «Mein Bekannter baut nur biologisch an.»

An der Konradstrasse, die lange unter dem Namen «Haschgass» bekannt war, kaufen nur noch Zugewanderte, die nicht über ein eigenes Netzwerk verfügen. Und auch da findet man meist Schweizer Indoor-Cannabis, selten mal verschnittenes marokkanisches Haschisch. Der grosse illegale Markt, der die Stadt Zürich in den 90ern beherrschte, ist einfach in die städtischen Mittelstandswohnungen abgewandert.

Nun, wenn man den Konsum und die dazugehörenden Drogen  mal über den Daumen hochrechnet, hiesse das, dass in jeder Zürcher Wohnsiedlung mit mehr als 1000 Anwohnern eine kleine Plantage stehen müsste. Bei genauerer Rechnung stellten wir aber fest, dass die Stadt Zürich unmöglich selbst für ihren Cannabisverbrauch aufkommen kann. Das würde zu viel mehr Entdeckungen von Plantagen und damit einhergehenden Verhaftungen führen.

Die Drogen finden ihren Weg aus dem goldenen Dreieck St. Gallen/Thurgau/Schaffhausen, aus den Schweizer Anden im Bündnerland oder aus dem mexikanischen Mittelland rund um Baden und Aarau. Dort betreiben fleissige Schweizer jeden Alters In- und Outdoorplantagen, um den Zürcher Cannabishunger zu stillen. Und der ist wirklich gross. Grundsätzlich könnte man bei der Schweiz von einer drogenproduzierenden Nation sprechen.

Und wie alles, was wir Schweizer tun, machen wir es besser als die ausländische Konkurrenz. Selbst Jamaikaner legt es bei einem THC-Gehalt von annähernd 30 Prozent in Schweizer Hanfblüten flach. Schweizer Cannabisprodukte gehören weltweit zu den stärksten, wie eine Studie der Uni Bern nachwies. Trotzdem wird meist nur für den nationalen Verbrauch produziert, höchstens Mal ins benachbarte nahe Ausland exportiert. Und auch da nur an Freunde von Freunden.

Erstaunlich ist, dass der Nachschub und der Handel mit Hanfprodukten so gewaltfrei und diskret abläuft. Wo in anderen Ländern Kartelle um den Gewinn im Marijuana-Geschäft blutige Kriege führen, funktioniert in der Schweiz eine dezentrale, durchaus helvetische Art der Drogenproduktion und Verteilung. Es ist ein flächendeckendes System aus Freundschaften und Bekanntschaften. Und es wird sowohl von den Konsumenten wie auch von den Züchtern nicht als illegal wahrgenommen. Naja, nicht illegaler als Falschparken. Nur, der Schweizer Staat hat nichts von diesen Wohnzimmergeschäften, da das ganze Business mit diesem Schweizer Qualitätsprodukt ohne Kontrolle oder Steuerabgaben funktioniert. Eine nicht zu unterschätzende Schattenwirtschaft. Die Ansicht, dass hier die Gesetzgebung den gesellschaftlichen Realitäten hinterherhinkt, wird ja nicht nur von den Kiffern vertreten.

Denken Sie dran, wenn Sie das nächste Mal durch eine dieser Rauchwolken am See spazieren: Was Sie da riechen, ist bestes helvetisches Handwerk auf hohem technischen Niveau. Swiss made.

153 Kommentare zu «Wo kommt nur all das Gras her?»

  • Deutschland hingt erbármlich hinter der Schweiz,und erst recht hinter Holland hinterher das einem das Kotzen kommt.Solange der zuständige Minister sein Ja zum kiffen nicht in die Reihe bekommt,weil jeder an seinen Posten hängt,wird es kein Ja also Freigabe geben.Verfassungsrechtlich halte ich persönlich es zumindest sehr Bedenklich Bürger bei weichen Drogen das Kiffen zu verbieten.Das BTM Gesetz macht keinen Unterschied zwischen weichen und Harte Drogen,so werden kiffer unzulássig Kriminilisiert,zu Verbrecher gemacht.Bei Drogen muss einfach zwischen harten und weichen drogen unterschieden werden.Denn bei.Alkohol besteht dieser Unterschied schon lange also Bier“weiche“Drpge,Schnaps,harte Droge.In der Politik sind nur Weicheier die nur Ihr Gehalt und Diátenerhöhung im Kopf haben.Mehr ncht!!!Die Grünen die in den 80ziger Jahren das Kiffen durchsetzen wollten,sind kläglich gesvheitert und bis heute im jahre 2014 hat niemand den Mumm gehabt das Kiffen freizugeben
    Bei Freigabe hätte jeder was davon.Nämlich Abgabe von Apoteken die daran verdienen würfen,und hauptsächlich der Staat,der Millionen von Steuereinnahmen hätte,die widerum der Allgemeunheit zu gute käme.Aber dies werde ich in meinen Leben nicht mehr genießen können.

  • Benno Blümli sagt:

    Wird von den Deutschen im Wahlkampf auch mal wieder diskutiert, aber die Grünen haben auch nix geschafft als sie mal in der Regierung waren. Nach einem Kommentar da drunter https://www.taz.de/Der-sonntaz-Streit/!122375/ wird wohl in Wien inzwischen zumindest der Konsum tolleriert, sehr innovativ.

  • KAIn SyStäm sagt:

    Meine Meinung?
    Wer hatte schon probleme mit einem betrunkenen?
    Wer mit einem bekifften?
    Alkohol schädigt den körper meiner meinung nach viel mehr und zu tode saufen geht auch hingegen wenn ich mich zudröhne schlaf ich eib bevor es mir irgendwie möglich wäre eine überdosis zu inhalieren.. Legalisieren von unserem canabis schädigt dem aufgebauten system das der handel damit aufrecht hält, nicht legalisieren schadet den friedlichen bürgern die von diesem grossartigen genussmittel gebrauch machen. Abr ist der staat eigentlich nicht zugunsten des volkes hier? Ich fühle oft das gegenteil…

    • tobby sagt:

      Dann sollten wir uns mal treffen…hier in.Deutschland sind alle so verbohrt das gibt’s nicht…saufen darfst du…rauchen ist auch ok aber wehe dem Du rauchst mal ein gutes Gras…

  • Benji sagt:

    Isch das en geile Blog, ha scho lang nüme so gröölet bim läse.. 🙂
    Was da ales ufenand prallt.. juhuuuu!!!

  • KMS a PR sagt:

    ich sehe gaaanz viele farben auf fozilla mirefox, vaaanz giele farbeeeen.

  • KifferinAction sagt:

    Ich kiffe. Ob es der staat, mein chef oder meine familie mag oder nicht! Natürlich würde ich nie bekifft arbeiten geh weil das für mich etwa gleich ist wie wen ich alkoholisiert wäre! Einfach ein no go wärend der arbeitszeit.
    Es spricht aber nichts dagegen wen man am abend einen joint raucht! Von wegen einstigsdroge! Jegliche art sich in irgendeiner form zu berauschen kann ein einstieg sein. Aber nicht jeder ist so labiel das er gleich abdrifted und zu einem junkie wird der sich irgendwo in der gosse rumtreibt. Kiffen soll legalisiert und vom staat nicht kontrolliert werden!

    • jo sagt:

      I AGREE!!!

      • FrancG sagt:

        Ich bin ebenso dafür dass man kiffen legalisieren soll. Ich leide unter epilepsie, d.h. Etwa 2-3 Anfällen pro Monat. Aber seid ich angefangen habe zu kiffen sind es vielleicht noch 2-3 Anfälle pro Jahr. Ich würde es sehr begrüssen würde die Polizei mich nicht mehr verfolgen, wo der stoff mich ja vor meiner krankheit ’schützt‘. Gras sollte zumindest für medizinische zwecke wieder eingesetzt werden. Gras ist ja auch das heilmittel nach dem die forschung schon so lange sucht! Aber weil es illegal ist… LEGALIZE IT!

  • Wo all das Grass für Zürich herkommt weiss ich auch nicht. Würde mir die gleiche Frage in San Franciso gestellt, würde ich auf das etwa 300 km nördlich von San Francisco gelegene Humboldt County tippen. Rund ein Viertel der Gesamtwirtschaft dieser Region besteht aus der „Kultivierung“ von Hanf. An der Humboldt State Universität gibt es für diesen Bereich „The Humboldt Institute for Interdisciplinary Marijuana Research“.

  • Stefan Amwasser sagt:

    Früher wurde jeweils in Maisfeldern angebaut, da haben wir uns auch einige male bedient. Später hiess es dann der Bauer schiebe Wache mit dem Gewehr. 🙂 Ginge wohl auch bei uns mit Gewalt wenns sein muss.

    Wobei exzessive Gewalt à la Mexiko oder früher Kolumbien wohl nur entstehen könnte wenn die Polizei einfach zu bestechen wäre. Solange niemand wegschaut ist es eher nicht so schlau radau zu machen.

  • Lopizei sagt:

    Kurz zu den vielen Posts bezüglich der bösen Politiker…vor einigen Jahren stand eine Kiff-Legalisier-Initiative zur Abstimmung. Bei 700’000 Kiffern, wovon wohl etwa 500’000 stimmberechtigt gewesen wären, hätte die initiative durchflutschen müssen. Nur haben wirs verpennt oder sonstwie versifft, so wichtig kanns uns also nicht gewesen sein. Bitzeli sälber schuld, oder?

    • aFan sagt:

      das is ja mal was gutes 🙂

    • Roger sagt:

      Liebe Lopizei. 🙂 Ich habe nicht das geringste Interesse, dass das Paffen legalisiert wird. Ist schon gut so wie es ist, denn ich weiss genau woher das Zeugs kommt und der Staat hat nicht noch das Gefühl, irgendeine Steuer draufschlagen zu müssen. So denkt im Fall auch der grösste Teil meiner Bekannten, was vielleicht ein Grund gewesen sein könnte für das „Nein“. Habe auch im eigenen Interesse mit Nein abgestimmt. Mache es ja so oder so.. Soll sich aber niemand daran bereichern können und mit einem Vaporizer verdient nicht mal die Tabakindustrie (und Staat). So soll es sein. Denke auch, dass die meisten, welche das Zeugs rauchen sich nicht gerne bevormunden lassen. Schon gar nicht vom Staat, welcher dann über die Qualität und die Preise herrschen würde.

    • franz schwanz sagt:

      Ist doch gut wie die Drogenmafia und die korruppten Polizisten mit der Ilegalität gefördert werden 🙂

    • Hans sagt:

      Nicht ganz. Es gab sicher auch eine nicht zu vernachlässigende Anzahl an Kiffern, welche bewusst Nein gestimmt hatten. Zum einen natürlich diejenigen, welche selber Gras angebaut und weiterverkauft haben, sie wollten sich ja nicht das Geschäft vermiesen. Zum anderen jene, welche aufgrund Ihres Konsums in der Schweiz keine Probleme hatten, aber nicht wollten, dass Sie sich in Zukunft registrieren lassen müssen und der Staat kontrolliert, wie viel wann und wo gekauft wird. Die Kiffer wären ja dann sozusagen registrierte legale Kiffer geworden, da leider in der Initiative nichts weiter festgeschrieben wurde und so extrem viel Spielraum dem Gesetzgeber gegeben wurde. Natürlich möchte ich nicht abstreiten, dass hie und da auch ein Stimmzettel „vergessen“ wurde…

    • Marius Meier sagt:

      850 Tausend haben JA gestimmt. 1’450 Tausend NEIN. Westschweiz, ländliche Gegend und ältere Generation gingen verloren.

      Zur Erinnerung ein Beispiel:
      Das Tabuthema Kiffen wurde genau eine Halbzeit lang in der Arena diskutiert. Davon beanspruchte Frau Geissbühler von Eltern gegen Drogen die Hälfte der Zeit und ein Ex-Junkie die andere Hälfte. Kein Wunder haben die Älteren dagegen gestimmt.

      Aber auch die Politiker haben keinen Finger gehoben. Keiner getraute sich gross. Geri Müller konnte da scheinbar nicht gross reissen. Wermuth war später und effekthascherisch.

      Die Bussenregelung ist zumindest die moralische Legalisierung. Nach den repressiven 00er Jahren, ein Fortschritt.

      Und Zuletzt, da dies ein Stadtblog ist. In Züri haben wir Ja gesagt! Wäre also nur folgerichtig, wenn die Stadtpolizei diese Bussen im Sinne der Bevölkerung auslegt. Wir werden es sehen.

      • Sarah sagt:

        Dann sollte auch die Freigabe für ZH erfolgen, die Balkone würden duften und der Kanton wäre der Tourismusmagnet schlechthin, insbeondere der ländliche Raum mit Grasoasen zur Entspannung für burnoutmüde Manager.

      • Pozilei sagt:

        Leider wohnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Züri. Und wenn ich Deine Zahlen sowie die nachfolgenden Hinweise auf die Medienpräsenz auf der Zunge zergehen lasse, scheint mir, diese Intitaitive müsste neu lanciert werden!
        Vielen Dank für die wertvollen Inputs und die numerische Korrektur meines damalig subjektiven Eindrucks!

      • Beat sagt:

        Dann sollte auch nur ZH eine Legalisierung einführen, was ein extremer Standortvorteil wäre, auch für den ländlichen Raum, wo dann die dauergeburnouteten Manager total regenerieren können.

      • Jerome sagt:

        Dann sollte ZH das Gras alleine freigeben, was ein extremer Standortvorteil für den Kanton wäre, auch für den ländlichen Bereich, denn alle berufsgeburnouteten Manager könnten dann dort intensiv entspannen.

      • Jerome sagt:

        Dann sollte auch nur ZH profitieren und die Freigabe umsetzen, was ein erheblicher Standortvorteil wäre und auch das ländliche Umfeld profitiert sehr, können sie doch endlich hilfreiche Wellnessprogramme zur umfassenden Regeneration dauergeburnouteter Manager auflegen.

    • Hans Wurst sagt:

      Bizeli selber Schuld?
      An was denn?
      Stell dir vor in der Schweiz wird das Kiffen legal.
      Was denkst du geschieht mit den Preisen?
      Hast du ernsthaft das Gefühl die sinken?
      Und bist du einer von denen,die denken, nur weil Kiffen legal sei, ist es bei deinem Chef z.B , moralisch angesehen?
      Geschweige denn anerkannt?
      Gehst du etwa auch betrunken zur Arbeit?
      Und Fahrzeug-Kontrollen der Polizei würden nicht mehr nur ein Alkoholtest als Standart mit Sich führen,sondern gleich auch ein Drogentest.
      Denn „Legal“ heisst nicht das du unter Einfluss fahren darfst.
      Gecheckt?
      Denn kasch denn säga sälbet Schuld

      • Lopizei sagt:

        Du scheinst mich für komplett verkifft zu halten, oder?
        Die Preise würden vom Staat und den Wiederverkäuferhn angepasst, getreu nach dem Schema „Was ist der CH-er bereit dafür zu bezahlen?“.
        Aber zumindest wäre die Qualität reguliert und kontrolliert. Wie bereits jemand geschrieben hat, wäre es auch ein guter Zustupf für gewisse Bauern, v.a. in den Bergregionen, wo der Hanf gut gedeihen würde und die Bauern eh um die Existenz kämpfen.
        Die Steuern würden der Allgemeinheit zugute kommen.
        So wie man nach Einnahme von Medikamenten und Alkohol keine Fahrzeuge lenken darf, dürfte man dies auch nicht nach dem Hanfkonsum.
        So und hast Du mir nun was erzählt, was ich noch nicht wusste? Oder etwas, was mit meinem Post zu tun hatte?
        Merke, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!

        • Alpenheiri sagt:

          Nun, mein lieber Lopizei… so blöd sind nicht einmal die „komplett verkifften“, als dass sie sich durch eine Legalisierung noch eine staatliche Gewinnbeteiligung in Form einer Steuer abschöpfen liessen. Was dies betrifft, verweise ich gerne auf die aktuellen und ungeheuerlichen Vorgänge in Sachen Tabak.
          Da würde ich mir keine grossen Hoffnungen auf gutes Steuersubstrat machen – die Anti-Raucher-Terroristen werden das mit allen sektiererischen Mitteln zu verhindern wissen. Im Schweizerländle darf nur gearbeitet, geschlafen und gestorben werden – das aber bitte gesund, wenn es nach der Lungenliga geht.
          Über die Qualität würde ich mir an Deiner Stelle keine Sorgen machen, das regelt der Markt schneller und besser, als irgendeine teure Behörde und mitschwatzende Klugscheisser aus der „Wissenschaft“.
          Lustig habe ich Deine Lehrbuchvorstellung gefunden, die das Lenken von Fahrzeugen nach der Einnahme von Medikamenten verbietet. Gibt es dafür denn auch einen Schnelltest?

  • Erik Bogdanoff sagt:

    Nichts gegen Gras ….
    wenn es nur nicht so wie frisch Gekotztes riechen würde!

  • tststs sagt:

    Zürifäscht, Streepi oder einfach ein Sonntagnachmittag an Zürichs Gewässern: überall sind wieder die Duftwolken… Irgendwie wähne ich mich diesen Sommer zurück in den liberalen 90ern 🙂
    Ob bald die Hanflädeli mit ihren Badezusätzen zurückkommen?

  • Andreas Schmid sagt:

    Wenn man bedenkt, dass es in der Schweiz einerseits rund 700’000 Kiffer oder Gelegenheitskonsumenten gibt, andererseits Cannabis seit Jahrtausenden weltweit eine verbreitete Kulturerscheinung ist, dann fragt man sich halt schon, wie weich gewisse Politiker und ahnungslose Hardliner haben müssen, um sich hier noch immer mit seinerzeit aus den USA untertänigst übernommenen Verboten profilieren zu wollen. Während in den früher restriktiven USA bereits in zahlreichen Bundesstaaten der Trick mit der „medizinischen Verordnung“ seit geraumer Zeit augenzwinkernd praktiziert und akzeptiert wird…

  • Oskar Jablonski sagt:

    Hatte vor ein paar Jahren mal ne Fabrikhalle zu vermieten. Gefangener Raum im 4. Stock.120 m2, isolierte Blechwände, Wasseranschluss – zwei Lichtkuppeln. Einer der Interessenten fragte, ob er die Lichtkuppeln abdecken dürfe und hier was botanisches machen könne. Sag ich: Kaktusse? – meint er: nein eher Gras. Der Bursche rechnete fest mit der Legalisierung und erklärte mir sein Bio-Aufzucht- und Geschäftsmodell. Hörte sich nicht schlecht an. Bin dann natürlich nicht eingestiegen. Heute bekäm ich ne gute Miete und die Zürcher würden Aargauer Bio Gras rauchen. Doppelfalsch …

    • Ludger Rauch sagt:

      Nur: Indoor kann nie Bio sein – im Gemüsebereich ist diese Art der Produktion unter Hors-Sol (ohne Erde) bekannt.

  • manuel sagt:

    sagt mal, muss man das jetzt so öffentlich machen, hat doch alles super funktioniert. zum thema schattenwirtschaft kann man nur sagen selber schuld. wird in den nächsten jahren nicht der einzige bereich sein. ich sehe da auch im nahrungsmittelbereich grosses potential, und wie beim gras ist die herkunft für immer mehr leute der entscheidende aspekt. ein system dass sich nicht anpassen will/kann muss hausgehölt werden…

  • Hans Meier sagt:

    Schade, dass die Schweizerische Drogenpolitik noch immer beeinflusst wird durch die US-Drogenprohibition aus den 70er-Jahren. Heute sind gesetzliche Bestimmungen und Genussrauchen soweit auseinander, dass sich alle dran stossen, der Gesetzgeber, der Geniesser, der Produzent und alle Involvierten. Und mit Beitritt zur EU wird das Problem deswegen nicht automatisch gelöst. Kiffen ist heute Mehrheitlich nurnoch für junge Leute. Ab 25 – 30 Jahren kifft ein normaler Bürger oftmals nicht mehr. Deshalb ist nicht einsehbar, weshalb man das immernoch verteufelt und gesetzlich ahndet. Unnötig und teuer.

    • Ferdi sagt:

      mit dem meisten einverstanden, ausser dem Alter.
      Habe mit 30+ angefangen, eben wegen dem lokalen Biograss dass man von Freunden bekommt und nicht unter der Brücke kaufen muss.

      • Andreas Schmid sagt:

        Hans Meier: es stimmt, auch in diesem Punkt hat sich damals die Schweiz, wo man zuvor überall legal (bis hin zu Apotheken!) Cannabis-Produkte kaufen konnte, untertänigst dem US-Verdikt angeschlossen, welches weltweite Auswirkungen hatte. Und selbst heute, wo die USA (Bundesstaat nach Bundesstaat) allmählich am Zurückkrebsen sind & Cannabis auf „ärztliche Verordnung“ in zahlreichen Shops, wo die unterschiedlichsten Qualitäten angeboten werden, augenzwinkend & legal verkauft wird, lahmt CH noch immer hinten nach :-)! Motto: Saufen bis zum Umfallen besteuert & erlaubt, C. noch immer des Teufels!

  • Réda El Arbi sagt:

    Liebe KommentatorInnen

    durch die Umstellung auf ein neues Content Management System heute abend sind einige Kommentare leider verloren gegangen. Wir entschuldigen uns für diese Panne und bitten Sie herzlich, weiter zu kommentieren. Ab jetzt sollte alles wieder funzen.

    Die Redaktion

  • Eleonore sagt:

    Welche Varianten des Konsums werden eigentlich favorisiert, wenn das Dünsten im Rauch verschmäht wird?

    • Marcel Claudio sagt:

      Mit dem Vaporizer kann man gesundheitsschonend und im Gegensatz zur Einnahme mit Nahrungsmitteln (z.B. Guetzli, Spacecakes oder Yogurth) den Rausch dosiert und einigermassen kontrolliert geniessen.
      Für Cannabis ist 185 Grad C die optimale Temperatur, damit das Zeugs zu verdampfen beginnt und man inhaltiert dann eben nur Dampf und keinen Rauch, ausserdem braucht es viel weniger Stoff, da er ja nicht verbrennt und die inhalierten Schadstoffe sind gerade mal etwa 2% im Vergleich zum rauchen und einfahren tut es gleich schnell.
      Siehe auch Wikipedia Vaporizer

      • adrian sagt:

        Vaporizer ist wie medis fixen, so ohne den ganzen rituellen Rauch. Nur fürs Fläsh gibts auch Spielsachen in der Drogerie.

        • Marcel Claudio sagt:

          Adrian: Sie scheinen das anscheinend noch nie gemacht zu haben – denn der Dampf sieht genau so aus wie Rauch und hat auch einen leichten Geschmack – wenns ums Rituelle geht, kann man das auch mit dem Vaporizer machen.
          Was für Spielsachen aus der Drogerie gibt es?

  • basti ramseier sagt:

    Immer wieder lustig, wie einige die aktuelle Hanfszene gut zu kennen glauben, obwohl sie „seit vielen Jahren nicht mehr kiffen“. Wer aus früheren Zeiten mexikanisches Gras oder Manali und Afghane kennt, weiss genau, dass diese Produkte – verglichen mit dem angeblich 30 % THC enthaltenden heutigen Indoor-Gras aus der Schweiz – 120 % THC enthalten haben müssten! Was sich verändert hat, sind die Analüse-Methoden gewisser Instanzen, die wahrscheinlich noch in einer Schuhsohle >1 % THC finden würden, damit sich der Aufwand lohnt, die Bussenkasse klingelt und der Richter was zu tun hat.

    In der Schweizer Hanfszene gibt es alles: den kleinen Selbstversorger mit einigen Pflanzen auf dem Balkon oder im Gärtli, der es an seine Freunde „verschenkt“. Den technisch etwas versierteren Selbstversorger mit Innenanbau, der es ebenfalls an seine Freunde „verschenkt“. Dann die etwas grösseren Hanfbauern mit mehreren hundert Pflanzen, die ihr Produkt nicht mehr ganz so freigebig verschenken. Und natürlich die ganz grossen, hochprofessionellen, automatisierten Anlagen, deren Betreiber gar nichts mehr verschenken und hinter denen meist bestimmte Organisationen und „Familien“ stecken (hohe Investitionskosten). Und ja, die Familienverbände aus Nordafrika und Osteuropa, die sich um den Import kümmern, dürfen wir auch nicht vergessen.

    Wie man sieht, ist die Schweizer Hanfszene sehr vielfältig, blühend und widerspiegelt die gesellschaftliche Entwicklung in allen möglichen Facetten, Alle haben was davon, können profitieren, sich profilieren oder sich sorgen: Produzenten, Verkäufer, Polizei und Justiz, THC-Analüsten und Wissenschaftler, Präventivler, besorgte Elternvereine („Jugend ohne DROGEN“) und last but not least der gemütliche Ur-Kiffer, der Entspannung findet; der Schwerkranke, dem Hanf gegen Schmerzen und andere Symptome hilft der Schlaflose – Hanf ist wirklich ein Geschenk der Götter…

    • Reda El Arbi sagt:

      Naja, das mit dem THC-Gehalt müssen Sie nicht mir sagen, erklären Sie das doch den Wissenschaftlern der Universität Bern, die die Pflanzen getestet haben.

    • Lüsterne Anna sagt:

      Wer sind diese sagenhaften THC-Analüsten? Sind das lüsterne Analliebhaber? Oder Fans der lüsternen Anna? Oder stecken dieser dahinter http://heise.forenwiki.de/index.php?title=Anal%C3%BCst ? Oder handelt es sich um ordinäre Analysten, also Angehörige eines Berufsstandes, die schon oft ihre Inkompetenz unter Beweis stellen, wie etwa zuvorderst im Bankensekktor?

      • Mytilus sagt:

        Was soll das, „Lüsterne Anna“? Ich bin so ein Analyst (sprich Chemielaborant/Kriminaltechniker), der u.a. auch THC Analysen durchführt. Wieso diffamieren Sie einen ganzen Berufsstand? Ich bin sicherlich nicht inkompetent auf diesem Gebiet, was massen Sie sich eigentlich an?

      • gabi sagt:

        Für mich klingt 120 %-Anteil THC, nüchtern betrachtet, irgendwie ziemlich bekifft…

        😉

        • Adolf Viering sagt:

          Also 120% THC Gehalt ist Blödsinn !!!Zum rauchen kann ich nur sagen FREIGEBEN alles andere ist Schwachsinn.Der Staat masst sich an über jedem bestimmen zu wollen was ja meistens Sinn macht. weil Gesetze müssen nunmal sein.Aber Grasrauchen unter Strafe zu stellen ist Sauerei ! Viele sind dadurch Vorbestraft und werden regelrecht in die Kriminalität geschickt,leben wird versaut wegen solcher VORSTRAFEN .Es müssten welche geben?dir vor der Bundesverfassungsgericht klagen sollten,ob das Selbstbestimmungsrecht des Bürgers nicht unerlaubt durch den gesetzgeber beschränkt wurde und jeder selbst bestimme sollte ob er Rauchen möchte oder Nicht.Holland ist ein gutes Beispiel das es geht .Und wie bei allem ,wem es nicht passt ,soll wegschauen denn Gegner wird es immer geben.geben.Meistens solche ,die echt keine Ahnung davon haben ,und deshalb nicht mitreden können,aber glauben es zu können.Grüsse alle Raucher hiermit !!Tschau

  • turi meyer sagt:

    Der Vergleich mit Alkohol- und Tabakindustrien zeigt klar die Schizophrenität gewisser politischer Positionen auf. FDP und SVP wollen beispielsweise Kiffer kriminalisieren und härter bestrafen. Andererseits fordern dieselben eine Steuerbefreiung für Bauern, damit diese ihre Hochprozentigen in einem Hinterzimmer günstig köcheln und trinken können (offiziell ist das hochprozentige ja für di e Kühe, haha, ohne Witz).
    Vielmehr als bei Kiffern befürchte ich eine schon über Generationen stattfindende Gesundheitsschädigung unserer Bauern und alkoholsüchtigen echten Schweizer. Eine extensive Studie zu sinkendem oder bereits bestehendem niedrigen IQ wäre bei dieser Klientel mal angebracht.

    • Walter Eggenberger sagt:

      Woher haben Sie die Mähr, dass die FDP Kiffer kriminalisieren und härter bestrafen will? Das stimmt doch überhaupt nicht.

  • Marcel Claudio sagt:

    Der verstorbene Swisscom CEO Schloter litt ja gemäss seinen Aussagen an massiven Schlafstörungen – kein Wunder wenn er sich selber andauernd ans Limit trieb (inkl. seiner Freizeit mit seiner Sportsucht).
    .
    Der Herr Schloter hätte auch besser ab und zu einen Joint geraucht, dann wäre er relaxed gewesen, hätte vielleicht noch den einen oder anderen kreativen Einfall gehabt und einen gesunden tiefen Schlaf gehabt – und dann wäre er vielleicht noch am Leben.
    .
    Aber sich einfach so von der Leistungsgesellschaft Burn-Outen zu lassen und es nicht mal merken – das ist ja schon unterste Lebensqualität – aber irgendwie sind sie selberschuld, diese ignoranten Ueberehrgeizlinge!!

    Gelegentilicher Cannabiskonsum hätte für Schloter ein Ausgleich sein können…

    • Fraglich sagt:

      Ein höchst unangebrachtes Kommentar, aus meiner Sicht, dass sogar beleidigend wirkt, wenn man nicht kifft, bzw. nichts mit Drogen zu tun haben möchte („diese ignoranten Ueberehrgeizlinge!!“). Ich persönlich hatte nie Drogen, arbeite viel und gern und fühle mich weder gestresst, noch in irgend einer Form nah an einem Burnout.

      • Marcel Claudio sagt:

        Fraglich: Er hätte alternativ ja auch Yoga machen können oder Meditieren oder eine Therapie – einfach irgendwas was ihn runterholt und in einen Gleichgewichtszustand bringt.
        .
        Er hat ja die Zeichen seines Körpers erkannt, sie sogar mehrmals in Interviews geäusssert aber nichts dagegen gemacht – von dem her finde ich ignoranter Ueberehrgeizling den passenden Begriff.
        .
        Ist ja schön für Sie, wenn Sie meinen Ihr Leben im Griff zu haben…dann hoffen wir mal, dass Sie nicht in einer Lebenslüge wie Schloter leben…

      • Miggel Moos sagt:

        Fraglich mach weiter so und verzichte auf alles was Freude bereitet.Bravo!! Solche Leute braucht die Schweiz.
        Aber bist Du auch glücklich? Dein Kommentar tönt nicht so.

    • Nick Matter sagt:

      Abgesehen davon, dass dies wirklich ein pietätsloser Kommentar ist, stimmt er auch nicht. Hätte er gelegentlich gekifft, wäre ihm sein Betrieb ziemlich egal geworden, seine Leistung nie mehr auf diesem Niveau und die Swisscom nicht dort wo sie ist.

      Leider hat Herr Schloter die Bremse nicht früh genug gezogen, aber kiffen wäre mit Sicherheit nicht der Ausweg gewesen. Alle Argumente in diese Richtung sind aus meiner Sicht lediglich der jämmerliche Versuch von Drogensüchtigen, ihre Sucht zu rechtfertige und die Welt auf ihr Niveau runter zu holen, weil sie nicht rauf kommen. So wie Raucher oder Alkoholabhängige.

      • Marcel Claudio sagt:

        Matter: Ist zwar auch ein pietätsloser Kommentar – aber auch ohne kiffen ist ihm sein Betrieb egal geworden, sonst hätte er sich ja nicht umgebracht…
        Und so gross sollten Sie die Klappe eh nicht aufreissen, wenn Sie mal schauen was in den Mittel- und Topetagen alles an legalen und illegalen Uppers und Downers reingeschmissen wird, damit die Leute Ihr angeblich so hohes Niveau halten können – nach 10-15 Jahren kann man diese Top-Shots dann fortschmeissen – da ist ein Joint ab und zu doch sehr harmlos dagegen

  • Upps! sagt:

    Wo, um Himmels Willen, kommt all das Gras her?

    Möchte ich brnnend gene auch wissen – Danke für die Info!

    • Peter Brupacher sagt:

      …im Normalfall aus der Erde…

      • Gott im Gras sagt:

        Und selbst die Konservativsten der Konservativen müssen endlich ihre Lebenslüge beenden und sich eingestehen, dass Gott uns das Gras gab, es gehört zur Tradition und Geschichte.

  • KMS a PR sagt:

    haschte hasch in den taschen haschte immer wasch schu naschen. 🙂

  • Marcel Claudio sagt:

    Ich weiss nicht, aber dieses hochgezüchtet High-End Gras ist doch irgendwie wie der österreichische Strohrum (80%) fährt extrem schnell und stark ein, macht kommunikationsunfähig und am Day After hat man immer noch eine Halbscheibe im Kopf.
    .
    Da rühme ich doch den guten alten Hasch, wie er früher mal importiert wurde: der würzige, erdige rote Libanon, der aber leider so gegen Ende der 80er Jahre fast nicht mehr zu finden war auf der Gasse, oder ein leicht flockiger Blütenstaub aus dem Atlasgebirge hat auch immmer wieder Spass gemacht, dann die etwas verschärften Varianten aus Marokko wie Zero-Zero oder Sputnik – das ist noch ein Genuss.
    Manchmal – aber ganz selten gab es auch Schimmelnepali oder auch Bröckelmanali auf Zürichs Strassen zu kaufen, den schwarze Afgahne gab es ab und zu (leider war es manchmal auch nur schwarzer Gummi).
    .
    Es geht nichts über einen edlen Hasch – das ist was für Connaisseurs – nicht dieses hochgezüchtete Züri home grown Zeug, das macht die Leute nur dumm!!!

    • Peche sagt:

      oder es ist einfach nur ein name…roter libanon war etwas feines. War, weil auch dieser hochgez¨chtet wird, was bleibt ist die Name.

      Manche denken das Wissen zu haben, aber als ExHolländer, weiss ich doch wohl etwas über das ganze Zeug.
      Bester Zucht : Durban Poison in ein Erde mit viel Pferdemist (Handvermischt) und jede Woche etwas effektive Microorganismen dazu, viel Wasser und Liebe zum Detail. 12 Stunden reine Sonne (was natürlich Euch fehlt 😛 ) und Ende September hast du ein AAA+ Material.

      Füsschen an die Decke und ab Anfang November rauchbar…..so ich gehe mal schauen ob keiner zwittert, weil das ist der Tod jedes gutes Pflänzenchen

      hasta!

      • Marcel Claudio sagt:

        Peche: Weil Du Ex-Holländer bist, meinst Du seist der Superexperte – klar gibt es den roten Libanesen aus dem Beeka Tal mit seinem eigentümlichen erdigen Geschmack – so ab 1990 wurde dann die Produktion wegen des Libanon-Konfliktes massiv runtergefahren und erst seit ein paar Jahren er wird wieder vermehrt angebaut.
        .
        War Ende der 70er Jahre und in den 80ern auch des öfteren in Amsterdamned zur Cannabis-Kur…darum kenne ich mich in der Artenvielfalt auch aus – dazu noch ein paar Reisen in die Produktionsländer wie Indien, Nepal, Marokko…

      • Tanja sagt:

        Du hast offenbar einige Jahre Entwicklung der Grower-Szene verhängt.
        Durban Poison ist sicher nicht der beste Breeder!
        Und stell dir vor, es gibt genügend Sorten, die auch hierzulande wunderbar gedeihen und weit vor November fertig sind.
        Und wenn deine Weibchen zwittern hast du entweder was falsch gemacht, oder dein Breeder ist eben doch nicht die Nr.1. ;))
        Nur meine 2Cents.

  • James Rubber sagt:

    Es ist auch möglich , dass viel mehr Leute selbst anbauen als man denkt. Ich habe vorletztes Jahr auf dem Balkon eine, nur 1, Pflanze gezogen und musste zu Weihnachten einen Migrossack voll Gras Kollegen verschenken, weil es einfach zuviel war für mich. Meine Konklusion, eine Pflanze, gut gezüchtet, gibt für einen Moderaten Raucher (2-3 mal / Woche) Ertrag für einen Jahreskonsum … und das für 20-50 Franken (1-2 Samen).
    Kürzlich hab ich auf der Gasse in Bern ein kleines Säcken Grass gekauft. War wirklich der Hammer, aber dieses 30% zeug ist kaum zu dosieren, ein Zug und ….. da bevorzuge ich weniger konzentriertes, mit dem man gemütlich einen Gedrehten zu 2 oder 3 rauchen kann, wie im „Easy Rider“.
    Mittlerweile bin ich aber soweit, dass ich mir meine Trips (meistens) ohne chemische Substanzen selbst im Kopf generiere. Jeder Rausch, beginnend mit einer Zigarette … ist ein Moment des „weg-sein-wollens“ ob bewusst oder unbewusst.
    Es ist beeindruckend, wie viele Menschen in dieser Welt, seien sie nun reich (Zürich) oder arm (Slums) mit dem Hier und Jetzt Probleme haben und immer wieder die Ausflucht mit Substanzen suchen, statt ein besseres hier und jetzt zu erschaffen. Schade.

    • Patrick Jane sagt:

      @James: Selten einen so guten Komentar gelesen! 100% Zustimmung. (Bin selbst ab und zu mal schnell weg 🙂 )

    • el bastardo sagt:

      Interessanter Post, mich würde wundernehmen wie du das ‚den Rausch selbst im Kopf generieren‘ anstellst. klingt verlockend. Was für eine Art Trip ist das?

  • Alain Wolf sagt:

    Mir ist das heutige Schweizer Gras zu stark.
    Mein subjektiver ungefährer Stärke-Vergleich zu den üblichen Alkoholprodukten:
    Das low-tech Gras aus meiner Jugendzeit: Bier
    Haschisch aus den traditionellen ausländischen Anbaugebieten (Indien, Afghanistan, Libanon, Marokko etc.): Wein (vom Kochwein bis zum Grand Cru)
    Heutiges Schweizer High-Tech Gras und daraus gewonnenes Haschisch: Hochprozentiges wie Wodka, Whisky, Gin etc.
    Es war zum Beispiel früher meistens kein Problem nach einem sonnigem Nachmittag am See noch selber nach Hause zu fahren. Nach einer Stange oder einem Panache kann man das ja auch noch. Nach ein paar Shots kann es problematisch werden.
    Mit der Legalisierung könnte der THC-Gehalt kontrolliert und angeschrieben werden, wie das auch bei Alkoholprodukten gemacht wird.
    Dies nur als bildhafter Stärke-Vergleich für reine Alkoholkonsumenten. Von der eigentlichen Wirkung her, sind die Cannabis-Produkte in keiner Weise mit Alkohol vergleichbar.

    • Jacques Zimmer sagt:

      @Wolf: Kleiner Gratistipp: Wenn das Gras zu stark ist tut man einfach weniger Gras und dafür mehr Tabak in den Joint. Alles klar?

      • Roger sagt:

        @Jaques: Echte Geniesser rauchen Gras pur (Reefer), wird auf Hawaii wie auch in ganz Amerika sowie in Asien so geraucht, schmeckt besser und wird, da die meisten Amis Nichtraucher (von Tabak) sind, jedoch die Spannbreite von Kiffern viel breiter ist als in der Schweiz (es wird in allen Schichten und Altersklassen gekifft), auch von mir bevorzugt. Mischen mit Tabak gilt als verpönt!

        • Daniel sagt:

          @Roger, die rauchen pur weil das Gras zu schwach ist, hast du Ami Gras schonmal gesehen? Sieht aus wie Stroh, und schmeckt auch so.

          • Pakphum sagt:

            @Daniel: Naja, das dürfte auch nur auf mexikanisches Importgras zutreffen. Das in den USA hochprofessionell angebaute Medical Marijuana ist mitunter von sehr hoher Qualität.

      • Alain Wolf sagt:

        @Zimmer: Und Weinliebhaber sollten auch grad auf Grappa umsteigen, einfach kleinere Gläser nehmen.

  • Kaspar Hanfbauer sagt:

    Woher kommt all das Gras? Na von Leuten wie du und ich. Ein paar Toepfe auf der Dachterasse, ein wenig Kompost und ein wenig Liebe und fertig ist das gute Produkt. Vielleicht nicht mit 30% THC gehalt, aber das braucht es meiner Meinung ueberhaupt nicht. In einer guten Saison kommt leicht mal ein Kilo zusammen. Reicht bis weit ins Jahr fuer mich und einen Grossteil des meines Freuneskreises. NIx Mafia und Verteilernetze und so…

    • Peter Zuberbühler sagt:

      Ich suche 100 gr. Hanfkraut mit ca. 1 % THC Gehalt. Es geht um Schmerzlinderung als The, nicht für den Verkauf, ist für privat.
      Wäre schön, wenn ich es schon am nächsten Sonntag hätte (Geburtstagsgeschenk)…Kannst Du mir weiterhelfen?
      Ich wohne in Unterägeri und bin am 12.12. vormittags in Zürich.
      LG Peter

  • peter sagt:

    nicht legalisieren! sonst kommen noch steuern drauf…

    • KMS a PR sagt:

      genau – und im bundeshaus hats auf den wc-kasten nicht nur die obligaten koksspuren, sondern auch noch blüten. 🙂

  • sepp z. sagt:

    Vielleicht ist das der Punkt, dass dagegen Alkohol gesetzlich erlaubt ist: Es kann darauf Steuern erhoben werden, plus der Markt ist offen bzw dominiert von globalen Firmen und deren einflussreichen Handlangern (sprich Importören).
    Andererseits wird für die einheimische Tabakproduktion (Stumpen etc) sogar noch behördlich vorgeschriebene Abgabenumverteilung (im Volksmund: Subvention) für die Tabakbauern lockergemacht.
    Man sieht: Es ist alles eine Frage der Lobbyarbeit.
    Da die Milliarden der Agrarsubventionen von den bürgerlichen (von CVP bis SVP) mit vollen Händen verteilt werden, müssten wohl an deren Adresse mal ein paar Joints geschickt werden (diesen kleingeistigen Politikern würde es auch persönlich nicht schaden). Oder der augüstliche Bauernzmorge mit einer Hanfzigarre abgeschlossen werden…

    • Reda El Arbi sagt:

      Tja, die Kiffer sind einfach zu lasch für Lobbyarbeit. „Noch ein Joint, echt, und dann gehen wir gleich lobbyieren. Voll ey.“

      • Flo sagt:

        Es mutet schon gar einfach an, wenn man ein solches Klischee unter einen Artikel packt, in welchem man selber festgehalten hat (Zitat): „Ob Handwerker, Banker, Coop-Verkäufer, Backoffice-Assistentin oder C-Promi, alle kiffen Gras.“ EIn Klischee ist eben auch hier, wie eigentlich immer, bloss ein Klischee und keine brauchbare Vereinfachung.
        Wie schizophren die Politik mit diesem Thema umgeht, hat man übrigens auch in der Diskussion um die Höhe der Busse für Kiffer wunderbar beobachten können. Alle sind sich einig, ein Verbot macht irgendwie keinen Sinn, ein Eintrag im Strafregister schon gar nicht. Alle sind sich einig, dass man mit der Gesetzgebung der Realität gerechter werden muss. Aber wirklich etwas ändern, nein, das geht natürlich gar nicht! Gott bewahre, etwas könnte dadurch ja besser werden…

  • David Bühlmann sagt:

    Vor ein paar Tagen hab ich die Doku „Weed“ von Dr. Sanjay Gupta heruntergeladen. Er war bis vor kurzem ein vehementer Gegner des Cannabis-Konsums und zählt heute zu den Befürwortern. Er hat zugegeben dass seine Ignoranz ihn daran gehindert hätte zu erkennen welch heilbringende Eigenschaften Marijuana hat. Ein 5-jähriges Mädchen die unter Epilepsie litt und pro Woche bis zu 300 Anfälle hatte bekam als letzte Massnahme (nachdem alle andere Medikamente nichts nutzten) Marijuana und ihre Anfälle gingen auf EINEN Anfall pro Woche zurück. Marijuana wird heute verwendet gegen den Krebs, Migräne und eine Vielzahl anderer Leiden. Es ist noch nie jemand an Marijuana gestorben weil es nicht möglich ist zu überdosieren. Marijuana macht auch nicht psychotisch wie immer wieder gelesen werden kann. Es kann die Psychose höchstens fördern wenn sie eh schon latent da ist. Marijuana ist eine natürliche Heilpflanze und wird auch gerne von gesunden Menschen verwendet weil sie berauschende Wirkung hat. Die Prohibition von Marijuana ist ein Verbrechen, nichts weniger. Menschen wurden auf der ganzen Welt verfolgt, kriminalisiert, diskriminiert, ungerechtfertigterweise gebüsst, in den Knast geworfen. Die Konsumation von Marijuana wurde zu einem Delikt ohne Opfer. Das ist das Verbrechen. Und jetzt langsam langsam weicht die Ignoranz der Aufklärung. Heute wenn ich was kiffen will bin ich leider gezwungen auf die Haschgasse zu gehen, denn ich verfüge leider auch nicht über ein entsprechendes Netzwerk. Wenn mir jemand einen guten Tip geben könnte wie ich in der Schweiz an guten biologischen 30% THC-haltiigen Hanf herankommen könnte das nicht 30 Stutz pro Gramm kostet wäre mir das schon ganz viel Wert.

  • Elissa sagt:

    Reda, das ist ja wohl ein Witz von wegen „gewaltfrei“ und „diskret“! Natürlich kriegen die kleinen Kiffer nicht mit was da alles so läuft… Aber frag doch mal unseren Freund und Helfer ob sie dir einen Einblick geben in die kriminellen Strukturen der Gras-Dealerei! Die romantische Fantasie vom Alpöhi, der seine kleine biologische Hanfplantage hat, das Zeug dann jeweils mit dem Toyota persönlich zu seinem Mittelsmann bringt und von dort aus findet es – auf ganz freundschaftlicher Basis – seinen Weg zu all den sozial integrierten städtischen Feierabendkiffern, ist ja wohl eine reichlich naive Vorstellung… Dieser Markt ist – leider – nicht weniger versucht als beispielsweise der Kokainmarkt. Weswegen ich letzten Endes selber auch wieder für die Legalisierung bin.

    • Reda El Arbi sagt:

      Ja, ungemein komisch, dass Gewaltverbrechen im Zusammenhang mit Cannabisproduktion nicht in den Polizeiatstistiken auftauchen. Gewalt zwischen Dealerringen im Bereich Kokain, Heroin und Amphetamin aber schon. Ich schliesse aus ihrem Beitrag, dass Sie unangenehme Erfahrungen in ihrem Umfeld wahrnehmen konnten. Die sind aber die Ausnahme, nicht die Regel.

      • Marc Baier sagt:

        Genau Reda, in der Hanfproduktion in der Schweiz läuft alles ganz friedlich. Hat diese Zeitung nicht unlängst von einem Tötungsdelikt berichtet?

        Es ist bestimmt ein Einzelfall und gibt bestimmt sicher nicht einen Einblick, wie es bei diesen Geschäften zu und her geht. Jemanden zu fessel und erhängen ist ja eine Batatelle, oder? Du glaubs wohl kaum, dass das ganze Gras aus irgendwelchen romantischen Gärtchen oder Dachterrassen stammt?

        http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Toter-in-Kloten-gefunden–Polizei-schliesst-Delikt-nicht-aus/story/24088538

        http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/19766282

        Oh, und noch ein Einzelfall: http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/17999166

        Also, wenn du an Deinem nächsten Joint nuckelst, ziehe mal in Betracht, dass Dealer, Zwischenhändler und Produzenten nicht unbedingt Kaffee-und-Kuchen-Freunde sind. Ausser es stört Dich, dass hinter Deinem Gras vielleicht auch handfeste Kriminalität dahintersteht. Dann träum vom Dachgärtchen.

        • Reda El Arbi sagt:

          Sorry, ich kiffe schon ewig nicht mehr. Und wie gesagt, wenn man die Mengen betrachtet, die konsumiert werden, sind zwei, ja auch fünf Fälle ein winziger Prozentsatz im Vergleich zu all den Züchtern, die da draussen produzieren.

        • Carlo sagt:

          Marc, die von Dir erwähnte Kriminalität ist nicht eine Folge der Droge sondern eine Folge der unsinnigen und längst gescheiterten Prohibitionspoltik.

        • Ben sagt:

          Man muss schon aussergewoehnlich ignorant/in den Gesetzen der Logik unbewandt sein, um auf Drogenkriminalitaet hinzuweisen, ohne zu begreifen, dass deren Ursache die Strafverfolgung eines (im Vergleich zu Alkohol harmlosen) psychoaktiven Produtkes ist.

          Wird der Cannabis-Handel legalisiert, sowie zB in Colorado, dann nimmt man der Drogenmafia ihre Existenzberechtigung.

          Oder habe ich in der Schule nicht aufgepasst, also erklaert wurde, wieso Cannabis inhaerent zu Mord und Totschlag fuehrt, Alkohol aber sozialen Frieden generiert? Ah ja stimmt, als der Lehrer uns ‚Reefer Madness‘ vorgespielt hat war ich krank/auf dem Pausenhof fleissig am dampfen. Die daraus resultierende, unvermeidbare Dummheit hat mich aber nicht dran gehindert, in Oxford zu studieren.

          Paracelsus war uns Allen voraus: ‚Die Dosis macht das Gift‘.
          Er hat wohl auch gekifft.

      • Tifoso sagt:

        Ganz unrecht hat Elissa nicht. Der „Alphöi mit Bio Grass“ war zu Zeiten der quasi tolerierten Hanfshops(90er-frühe 00er), als das „geschäft“ vornehmlich von Schweizer Individualisten geprägt war, zwar wirklichTatsache. Heute jedoch ist dies die lobende Ausnahme. Die wenigsten schweizer Bauern Kultivieren heutzutage noch Hanf. Mit der wiederkehrenden Repression (schliessung aller shops/ Kifferjagt) ca. 04/05 begannen sich auch die Krimminellen Netzwerke neben ihrem kerngeschäft(Koks) vermehrt für Marijuana zu Interessieren da die gewinnspanne stieg. Viele der kleinen bis mittleren „Gärtner“, die oft aus überzeugung und nicht des geldes wegen anbauten, kriegten kalte Füsse. Vermehrt waren sie Ziel der Polizei aber eben auch dieser Kriminellen die sie systematisch erpressten, bestahlen oder verdrängten.
        Ich sehe einen direkten zusammenhang mit dem stark gestiegenen Kokainkonsum bei den Jungen durch die vermischung der beiden „Branchen“ da nun beides vielfach am selben ort erhältlich ist. Prohibition sei dank.

        Die nun wieder stetig wachsende zahl beherzter Kleinstgärtner, wie sie es wohl auch in Reda`s Umfeld zu geben scheint , sind das direkte Ergebniss dieser Entwicklung. Viele sind es leid mit ihrem Geld dubiose Leute zu finanzieren bei gesunkener qualität und gestiegenem preis (jedoch stetig gleicher verfügbarkeit). Dies scheint mir eine erfreuliche Entwicklung auch wenn ich heutzutage nur noch äusserst selten zur Tüte greiffe. Jedoch sind auch diese Selbstversorger ständig der gefahr des erwischtwerdens ausgesetzt und werden polizeilich stark verfolg. Die unzähligen Polizei und Medienberichte über gefundene Plantagen sprechen bände. Wer sich die Fotos anschaut wird feststellen dass viele davon sehr klein gehalten sind und wohl eher in den bereich „Hobby“ denn „Big Business“ gehen. Aber auch dort liest man von U-haft und soweiter.
        Eine Regulierung tut endlich not. Mindestens Besitz, Konsum sowie Selbstanbau müssen dringend Legalisiert werden. Die heutige gesetzeslage ist einfach nur Dumm. Wurden erst letzthin am Werdinseli von fahndern in Zivil angesprochen da sie eine selbstgedrehte Zigarette eines Kollegen für einen Joint hielten. Sämtliche taschen und rucksäcke wurden durchwühlt. Ich bin 42, stolzer vater eines Sohnes und zahle gut Steuern. Ich will es mir nicht länger gefallen lassen aufgrund eines verdachts auf Hanfkonsum wie ein Krimineller behandelt und vor dutzenden von anderen Badegästen durchsucht zu werden. Auf meine frage was hier ihr Auftrag sei bekam ich als antwort „verhinderung von BetäubungsmittelKONSUM“ . Die stellten also tatsächlich zwei gut ausgebildete Zivil Fahnder ab um völlig sinnlos jagt auf Kiffer zu machen. Dealer habe ich dort noch nie gesehen. Und danach klagt die ZH Polizei wieder über fehlende resourcen….

        Jetzt bin ich etwas gar abgeschweift aber dieses Thema brennt mir schon länger unter den Nägeln. Super hast du dies zur sprache gebracht, Reda.

        • Tifoso sagt:

          Überigens: Die erwähnten Kleingärtner steuern wohl allerhöchstens 25% des in der Schweiz Konsumierten Cannabis bei.

        • Elissa sagt:

          Ja, ungemein komisch, dass Gewaltverbrechen im Zusammenhang mit Cannabisproduktion nicht in den Polizeiatstistiken auftauchen. –> Wie kommen sie auf diese seltsame Annahme?

          • Reda El Arbi sagt:

            Naja, weil sowohl Cortesi von der Stapo wie auch die Berner von mehr Gewalt in der Hanfszene sprechen, aber keine Straftaten vorweisen. Und das aus gutem Grund: Die Zahlen zu Gewalt aus dem Cannabishandel wären im Vergleich zu den Zahlen zur Gewalt anderer Dealerkreise lächerlich. Natürlich versuchen die Gruppen von Dealern, die bereits mit harten Drogen und Pillen Geschäfte machen, sich in den Cannabishandel zu drängen. Nur, deren Gewalt ist wiederum den „anderen Drogen“ zuzurechnen. Sie werden bei Leuten Gewalt finden, die nur mit Kokain handeln, Sie werden auch Gewalt finden, bei Leuten, die mit Kokain und Cannabis handeln. Sie werden aber kaum Gewalt finden bei Leuten, die nur mit Cannabis handeln.

          • Elissa sagt:

            Kann man so stehen lassen – aufgrund ihrer Verwendung des Wörtchens „kaum“.

          • Andreas Schmid sagt:

            El Arbi 17:38 Uhr : Nicht nur bei den Cannabis-Dealern mag der Gewaltaspekt marginaler sein als bei Jenen mit Koks & Speed, sondern vor Allem auch bei den Konsumenten. Lache ab & an über Berichte „gewalttätiger Krimineller“ die sich vor ihren Taten zugekifft hätten. Das mag zwar in seeehr seltenen Ausnahmefällen irgendwo so gewesen sein, Tatsache jedoch ist, dass Cannabis im Gegensatz zu Kokain, Speed (oder auch nur Alkohol) allgemein friedlich, etwas träge & tröge macht, also nicht gerade das, was zu brutalstem Aktivismus führt. Man denke an die Friedenspfeife der nordamerikanischen Indianer!

        • Frenchi sagt:

          @Tifoso: Ich, 40 Jahre alt, Vater einer Tochter und wurde vor 3 Wochen am See mt einem Joint erwischt. Nebst dem Joint hatte ich noch eine Dose mit ca. 1-2 gr. Gras dabei (auf dem Strafbefehlt stand dann etwas von 17 gr brutto) und prompt haben mich zwei Velo-Polizisten erwischt. Der Spass hat mich 450.- Fr. gekostet! Den Grund dafür sehe ich nur darin, dass ab Herbst noch eine Strafe von Fr. 100 bezahlt werden muss und bis danhin versuchen die noch alles aus uns rauszupressen was geht!

  • Carlo sagt:

    Jetzt fehlt nur noch der längst überfällige letzte Schritt – die LEGALISIERUNG!

    • Andreas Schmid sagt:

      Carlo 11:49 Uhr: Solange naive und uninformierte Politiker wie NR Föhn/SZ noch immer davon ausgehen, dass man von 10 Gramm Pot über 100 Joints drehen könnte, wie er unlängst warnend zum Besten gab, als es um eine mögliche Legalisierung ging, solange wird sich in den sonst teilweise durchaus intelligenten Köpfen von SVPlern nichts ändern, selbst wenn Ueli Maurers Söhne auch schon einen Busch im Garten (man erinnert sich an damalige Presseberichte) gehabt haben sollen ;-)! Man fragt sich halt schon, wie lange man etwas, wo Restriktion NULL Wirkung gezeigt hat, noch weiter durchziehen will…

  • Jack sagt:

    Ja, guter Artikel. Wobei: Sowas findet auch nur in der Sauregurkenzeit Beachtung.
    Und morgen werden ganze Heerscharen mit gespitzten Ohren und geschärfter Nase durch die Stadt pilgern auf der Suche nach DEM Tip für das Swissnesshanf. Als Ersatz kannste ja ein Hanfbier aus dem Appenzöll güllern, schmeckt erstaunlicherweise authentisch nach Grass!

  • Daniel Hochreuter sagt:

    Sehr guter Artikel, gratuliere. Es wird Zeit das Zeug zu entkriminalisieren, basta. Gekifft wird sowieso gleich viel, ob legal oder illegal. Der Unterschied liegt nur darin, dass der Staat daran mitverdienen könnte.

    • Andreas Schmid sagt:

      Daniel Hochreuter 11:14 Uhr: mittlerweile hat man beim verdienstträchtigen Bund immerhin schon mal rausgekriegt wie man ein Auge zudrücken und gleichzeitig 100 Stutz Busse generieren kann. Wird also eines Tages, wenn die Steuereinnahmen noch weiter absinken & auch die zahllosen Radarapparate nicht mehr genügend Kompensation schaffen, gut möglich sein, dass man sich endlich eines einträglicheren Modells bedient & den (legalen) Cannabisverkauf unter das Steuerrecht nimmt, ähnlich wie bei Tabak & Alkohol. Aber eben, es dauert, bis der letzte Betonkopf einsichtsfähig wird. Werds kaum mehr erleben

  • ich finde es muesste pflicht sein fuer alle die in der schweiz lebenden erwachsenen, 1x pro woche einen joint zu rauchen, ueber 18 natuerlich. 2x pro woche die beamten, als pflicht!!!! herrgott da wuerde das leben endlich mal genossen und nicht versauert wie heute, mit dem praediszenierten buenzli-verhalten welche leider so viele ausleben!!!!

    • Matthias Meier sagt:

      Ich kenne viele Leute, die psychische Probleme bekommen haben wegen dem Kiffen, und das sind nicht nur leichte. Also wenn Sie denen noch Zwangskiffen vorschreiben wollen ist das wirklich eine sehr tolle Idee… Seltsam, wird von den Kiffern immer verneint, dass Kiffen psychische Probleme bis hin zu Psychosen verursachen / auslösen kann.

      • Reda El Arbi sagt:

        Ich kiffe nicht, und trotzdem möchte ich das Verhältnis von psychischen Problemen in Zusammenhang mit Cannabis in ein Verhältnis stellen. Es haben weniger Kiffer ein aus Hanfkonsum entstandenes Problem, als es Alkoholkonsumenten mit Gewaltproblemen gibt. Woher ich das weiss? Gehen Sie an einem Wochenende mal in die Clubs. Da sehen Sie Kiffer und Konsumenten von anderen Drogen, inkl. Alkohol.

      • herr matthias meier, ich stimme ihnen zu bis zu einem gewissen punkt. ich habe einen bekannten, welcher jeden tag 4 joints sich reinzieht und sein mentaller verfall wird ueber die jahre immer mehr sichtbar!!! er natuerlich ist sich das nicht bewusst, kann er auch gar nicht mehr wahrhaben.
        was ich meinte war, JEDER GENUSS in einem gewissen rahmen, mit scharfem verstand genossen, ist das paradies auf erden und je natuerlicher das genussmittel ist, umso besser! in kurz: 1x pro woche ein erwachsener, und 2x pro woche PFLICHT fuer beamte 🙂 🙂

        • da ja beamte in meiner auffassung schon fast keine erwachsene mehr sind…..:)

          • Peter sagt:

            @ el Arbi: Ihr Wohlwollen betr. Hanf in Ehren, aber eine cannabis-induzierte Psychose ist nicht vergleichbar mit alkoholverursachten Kneipen-Raufereien.

            • Reda El Arbi sagt:

              Ich meinte auch nicht explizit „Kneipenschlägereien“ sondern eher Gewalt im Zusammenhang mit Alkoholkonsum im Allgemeinen. Hier ein paar Fakten vom Bundesamt für Gesundheit:

              Von den gewaltbetroffenen Frauen, die sich an eine Beratungsstelle wenden, geben 48 Prozent einen problematischen Alkoholkonsum in der Paarbeziehung an. In neun von zehn Fällen ist es der Mann, der trinkt. In 25 Prozent der Gewaltsituationen hat ein Beziehungspartner zum Zeitpunkt des Vorfalls getrunken. Dieser Anteil steigt sehr stark an, wenn auch ein problematischer Alkoholkonsum in der Beziehung vorliegt (duale Problematik).

              http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/30687.pdf

              Aber rund eine Million Menschen in der Schweiz konsumieren Alkohol auf eine Art und Weise, mit der sie sich gesundheitlich schaden und die Gesellschaft belasten (Wicki/Gmel 2005). Ingesamt verursacht der Alkoholkonsum in der Schweiz neun Prozent der gesamten Krankheitslast und volkswirtschaftliche Kosten von rund sechseinhalb Milliarden Franken pro Jahr (ISGF 2006/Jeansrenaud 2003).

              hier der Link dazu: http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00039/04355/10157/index.html?lang=de

          • Adam sagt:

            So, Peter, jetzt kommst Du. Aber besser sehr stichhaltig und mit belastbaren Quellen.

          • Pakphum sagt:

            @Peter:
            1) Bei dieser Cannabis-induzierten Psychose handelt es sich in Tat und Wahrheit um eine Schizophrenie, eine Erkrankung, bei der Gene eine zentrale Rolle spielen. Cannabis ist da lediglich einer von vielen Faktoren, die den Ausbruch dieser Krankheit begünstigen, was uns zum nächsten Punkt führt.
            2) In England kam erst kürzlich heraus, dass die strengere strafrechtliche Verfolgung von Cannabiskonsumenten (infolge der Reklassifizierung dieser Droge von Class C zu Class B) nicht zu weniger, sondern zu mehr Psychosen unter Kiffern führt. Der Verfolgungsdruck löst unter einigen Konsumenten Paranoia aus und fungiert daher selber als Stressor, was den Ausbruch der Schizophrenie noch weiter begünstigt. Ich würde gar sagen, dass der Verfolgungsdruck sogar ein bedeutenderer Faktor ist, als der Cannabiskonsum. Dabei doch das Ziel der strengeren Strafverfolgung, dass es weniger Psychosen gibt. Das war dann wohl ein Schuss in den Ofen.

      • W.frei sagt:

        Unser Erwachsener Sohn war als Kind in ärztlicher Behandlung wegen dem POS ( Zappelphilipp aufmerksamkeitsyndrom) geholfen hat’s wenig. Heute kifft er mal einen Joint und es geht im besser hat somit sein leben besser im griff, übrigens rauche selber nicht

      • Alain Wolf sagt:

        Ein eindeutiger Beweis, dass Kiffen Psychosen auslöst konnte die Wissenschaft bisher nicht liefern.
        Statistische Zusammenhänge sind sehr wohl da und lassen sich nicht verleugnen. Das sagt aber nur aus, dass Menschen die an Psychonsen leiden oder gefährdet sind, eher zu einem Joint greifen als andere. Es könnte auch bedeuten, dass der Konsum ihr Leiden lindert.
        Die fundierten langfristigen und breit angelegte Untersuchungen die nötig wären um diese Fragen abschliessend zu beantworten, wurden bisher durch die illegalität behindert.

        • Eleonore sagt:

          Man sollte sogar vielmehr diskutieren, welche psychischen Probleme Alkoholkonsumenten haben, die weit grösser sind. Agression ist da nur ein wesentlicher Aspekt, neben Abstumpfung, Leidenschaftslosigkeit, Hirnzellenabbau etc. Hingegen fördert Gras wohl eher die Kreativität als Alkohol und erweitert das Bewusstsein anstatt es zu beschränken. Selbst konsumiere ich zwar nicht, das ist aber meine Beobachtung im Vergleich von Alkohol- vs. Graskonsumenten.

  • Irina Losi sagt:

    Warum um Himmels willen berichtet man darüber als ob es das normalste auf der Welt sei zu kiffen!
    Kranke Welt.

    • Ueli Eichenberger sagt:

      Weil es das halt einfach ist. Ich warte sehnlichst auf die Legalisierung und werde wohl dann auch anfangen, auf Kosten meines Alk-Verbrauchs. Im Moment wird man als Konsument zwar nicht mehr so oberkriminell behandelt, wie noch vor 20 Jahren, aber man nimmt schon viel in Kauf, wenn man damit erwischt wird oder es einem nachgewiesen wird.

    • Paddy sagt:

      Ist in Zürich tatsächlich absolut normal. Und auch nicht weiter schlimm, funktioniert die Stadt doch ziemlich gut, oder nicht?

    • Klaus Peters sagt:

      Sie haben vollkommen recht, Frau Losi!
      Kiffen ist schliesslich nicht ohne Grund verboten, denn…aehm, weil es… aehm, weil… halt weil es verboten ist!

      • Der grosse Witz ist folgender: Hätte jeder Bauer der Schweiz eine Kleine Plantage und dürfte die Erträge davon verkaufen, wäre wohl der gesamte Bauernstand gerettet. Von den unheimlichen verpassten Steuereinnahmen (ala Tabaksteuer) gar nicht zu sprechen. Gras ist illegal weil die Bierlobby es so möchte, die Frage ist lediglich, warum wir Schweizer Bürger (obwohl Gras sich ja offenbar einer sehr verbreiteten und ansich ungehemmten Nachfrage erfreut) uns all das Geld (als Staat) und die möglichkeit legal zu tun was wir eh tun (als Leute) von ein paar Partikulärinteressen nehmen lassen.

        • Peter Rohrer sagt:

          Wenn es legal wäre, dann würden die Erzeugerpreise auch in einem gewissen Masse sinken (Schliesslich entfällt die „Risikoprämie“ für illegalen Anbau). Der Staat wird es besteuern, der Konsument merkt dann vermutlich nicht viel von der Preissenkung (ist ja schliesslich wie Alkohol oder Tabak eine Droge bzw. ein Genussmittel). Ich wäre daher nicht so sicher ob davon der gesamte Bauernstand gerettet werden kann.
          Ganz nebenbei gibt es immer die Spezialisten, die sich gratis bedienen, das gibt es schon heute gelegentlich bei wesentlich billigeren Agrarprodukten.
          Trotzdem führt IMHO kein Weg an einer Legalisierung (Mit einer ähnlichen Reglementierung wie beim Akohol oder Nikotin) vorbei. Der momentane Zustand unterminiert die Glaubwürdigkeit der staatlichen Organe, weil etwa verboten ist, was von einem wesentlichen Teil der Bevölkerung ausgeübt, und vom grossen Rest akzeptiert wird.

    • Jack sagt:

      Gesunde Irma, arme Irina……..

    • Adam sagt:

      Wenn Sie schon vom Himmel schreiben, Frau Losi, evtl. weil es ihr Gott ganz genau so wollte. Er hat uns auch Smokings geschenkt, Zeitungen als Papers sind einfach nicht mehr zeitgemäss.

    • Hanspeter Bock sagt:

      Krank sind die, die immer noch an die Maehr des boesen Marijuana (Drogen) glauben!
      ….weil es das normalste ist liebe Irina und du einfach nicht weisst was ausserhalb deiner Welt geschieht. Es wird auf der ganzen Welt mehr oder weniger gekifft und zu finden ist es ueberall. Das ist nicht nur in in der Schweiz so, hier ist es einfach am wenigsten dumm, wie diese Angelegeheit angegangen wird, seit man gemerkt hat das da vielleicht doch einiges unwahr ist was man ueber das Kiffen gehoert hat. Trotzdem ist rauchen nicht gesund und das Rauchen von Tabako sicher schlechter und noch ungesuender als einen oder mehrere Joints zu rauchen, nachedem man den ganzen Tag vom Arbeitswahn umzingelt ist (war). Aber man kann ja auch Schlaftabletten nehmen ist egal.
      Laender wie Indien, Nepal, Thailand, Columbien und viele andere werden mal ein boeses Erwachen haben, weil erstens ihr Gras nicht mehr konkurenzfaehig ist, wenn es dann mal ueberall legalisiert ist und zweitens sie ihren Schrott nicht mehr exportieren koennen. Schweizer Qualitaet wird dann wieder einmal ausschlag gebend sein. Holland wird uns da noch Konkurenz machen. Bom Shiva (Gruss der Saddhus in indischen Tempeln wo das „Gotteskraut“ heute noch geraucht wird).

      • Willi Forrer sagt:

        Lieber Hanspeter, mit dem ersten Abschnitt bin ich voll und ganz einverstanden, beim Zweiten habe ich aber ein paar Einwände. Ich kiffte über 30 Jahre lang, habe es aber aufgegeben, weil ich seit einigen Jahren in Thailand lebe und die diesbezüglichen Strafen drakonisch sind (bitte nicht als Erfolg der extremen Justizpolitik werten, die jungen Leute lassen sich deswegen nicht beeindrucken, aber, konsequenterweise erhöht es die Kriminalität).
        Bereuen werden die hiesigen Länder einen eventuellen Terrainverlust kaum, das Gras ist mittlerweile von viel stärkeren und gefährlicheren Drogen in den Schatten gestellt worden (das könnte eines Tages noch bedauert oder hinterfragt werden). Gras kann aber in den nördlichen Gebieten und den angrenzenden Ländern dank den klimatischen Bedingungen immer noch in hervorragender Qualität angepflanzt werden. Und zwar Bio, was bei Indooranbau mit bis zu 30% THC-Gehalt absolut nicht der Fall ist.

    • Carlo sagt:

      Weil es das normalste der Welt ist?

    • Meli Brunner sagt:

      Weil es das halt einfach ist. Hanf ist eine Kulturpflanze, die in der Schweiz seit Jahrhunderten angebaut wurde. Meine Urgrossmutter hat aus Hanffasern Leintücher gewoben (benutze ich heute als Tischtücher), da sind wohl auch Seile hergestellt worden und aus den Samen hat man Hanföl gewonnen. Ich glaube eher nicht, dass sie damals gentechnisch manipulierten THC-freien Hanf angepflanzt haben, denn auch im überlieferten Volkswissen hat die Hanfpflanze einen wichtigen Platz, nicht zuletzt als Hausmittel gegen chronische Schmerzen z.B. bei Gsüchti (Tuberkulose). Epilepsie wurde vor noch gar nicht allzulanger Zeit Besessenheit genannt und mit Exorzismus behandelt – es sei denn, ein Epi hatte das Glück, eine/n Kräuterkundige/n zu kennen… Komisch, dass niemand die positive medizinische Wirkung des täglichen Einerli Rotweins bezweifelt, aber sobald es um Cannabis geht, wird Zetermordio geschrieen. Ich bestreite überhaupt nicht die negativen Folgen des übermässigen Konsums sowohl von Cannabis wie auch Alkohol, aber ich finde, da sollte mit gleicher Elle gemessen werden. Verbote führen zu Kriminalität, sowohl bei Alkohol wie auch bei Cannabis. Ein Unterschied sehe und erlebe ich als Aussenstehende , die weder trinkt noch kifft, allerdings schon: Kiffer fallen höchstens durch den Geruch von Hanfrauch auf, Besoffene durch Pöbeln, Schlägern, Sachbeschädigungen, Urin und anderen Körperabsonderungen in Hauseingängen auf.

    • KifferinAction sagt:

      Weil es genauso normal ist wie alkohol und zigaretten. Mal sehen was die raucher und alkoholkonsumenten tun würden wen zigis und alk verboten wäre. Es würde wieder revolutionäre aufstände geben!!!!

  • Peter Panther sagt:

    Und Du, Reda, musst natürlich alles wissen?!? Übrigens, kiffst Du selber?

    • Reda El Arbi sagt:

      Hab vor über 10 Jahren mit allen bewusstseinsveränderndem Substanzen inkl. Alkohol aufgehört. Nur Kaffee und Zigaretten sind geblieben. Eine Folge von Zürich in den 90ies.

      • Marcel Claudio sagt:

        So so Reda – aufgehört mit dem Zeug – dafür produzierst Du jetzt den Stadtblog – der ist doch auch bewusstseinsverändernd und mindestens so unberechenbar wie eine fette 30% Blüte…so und jetzt werde ich den Stadtblog rauchen 🙂

      • Andreas Schmid sagt:

        El Arbi 10:53 Uhr: Geht mir ähnlich, seit etlichen Jahren das Kiffen (& trinken) aufgegeben, jedoch dadurch wissend, was Trug und Wahrheit darüber ist. Es geht mir auch in meinen statements nicht darum, Cannabis generell zu propagieren (speziell nicht für halbwüchsige Jugendliche, denen das in der Oberstufe nicht sehr hilfreich sein mag), aber – wie die Deutschen sagen – „mal Butter bei die Fische“, man sollte seitens der restriktiven Obrigkeit bei der Wahrheit bleiben, sich vor Allem aber bei „seriös gewordenen“ Insidern informieren, die gesellschaftlich integriert und darüber wissend sind..

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