1.-Mai-Krawalle bis in die Nacht

So siehts aus. Nicht überraschend.

So siehts aus. Nicht überraschend.

Da die Stadtblog-Redaktion am 1. Mai frei hat, haben wir uns erlaubt, die Berichterstattung über die Nachdemo vorzuziehen. Lesen Sie schon heute, was die anderen Medien erst am 1. Mai berichten können. Das Praktische daran: Sie können den Artikel abspeichern und auch nächstes Jahr wieder lesen.

Während mehrere hundert Personen auf dem Zeughausareal den Tag der Arbeit mit einem friedlichen Fest feierten, bezog die Polizei im Verlauf des Nachmittags in der Nähe Stellung mit einem Grossaufgebot. Am Helvetiaplatz und an der Langstrasse riegelte sie sämtliche Querstrassen ab und brachte Wasserwerfer in Stellung, um im Notfall brennende Müllcontainer löschen zu können.

Müllcontainer angezündet

Lange war die Lage ruhig. Die Beamten kontrollierten neben den zentralen Plätzen, dem Helvetiaplatz und dem Kasernenareal auch die umliegenden Strassen. Sie verhinderten grössere Ansammlungen. Bis gegen 16.30 Uhr verhielten sich die Gewaltbereiten ruhig. Dann griffen einige Vermummte die Polizei mit Wurfgeschossen an. Nach einigen Minuten brannten bereits erste Müllcontainer, was den Verantwortlichen von Entsorgung und Recycling der Stadt Zürich ein müdes Kopfschütteln entlockte.

Soundsoviele Festnahmen

Die Beamten kesselten einige Randalierer ein und nahmen Personen fest, wie es an der Medienkonferenz der Stadtpolizei Zürich  hiess. Die Festgenommenen wurden zu einer eigens dafür eingerichteten Haftstrasse zugeführt und in zwei Zelten vor Ort verhört. Politiker verurteilten und begrüssten das Vorgehen der Polizei, je nach Partei. Einige Politiker forderten irgendwas, das diese Zustände nächstes Jahr verhindern soll.

Bisschen Sachschaden während der Nacht

Trotz des grossen Polizeieinsatzes gelang es kleineren Gruppen von Gewaltbereiten immer wieder Unruhe zu stiften. Die kleinen Scharmützel zogen sich noch bis in die Nacht hinein durch die Kreise 4 und 5. Die Randalierer warfen Scheiben von Quartierläden ein und sprayten irgendwelche unrealistischen Forderungen an verschiedene Hauswände. Kenner der Szene vermuten, dass die Chaoten sich dabei wahrscheinlich revolutionär fühlten.

83 Kommentare zu «1.-Mai-Krawalle bis in die Nacht»

  • Pascal Kuhn sagt:

    LOL hat nicht ganz gestimmt. Gut so sind die Medien nicht auf ihre Kosten gekommen.
    Tele Zueri hat es trotzdem geschafft absolut hetzerisch zu berichten, doch wer schaut
    den Müll Sender schon?

  • tststs sagt:

    Eieiei, ist dann doch ein bisschen anders rausgekommen….
    Nur die Kosten, so scheint’s mir, bleiben gleich hoch…
    😉

  • KMS a PR sagt:

    witzig – der kommentar passt auch hier hin! 🙂 -> ja hat denn niemand mein gucci-herrenhandtäschchen im kaufleuten gefunden – da waren meine zigarillos und der schlagring drin?? (für den molotow-cocktail ist das täschchen leider zu klein….).

  • Dominik Baumann sagt:

    Was kritisieren Sie mit diesem Artikel eigentlich? Die sinnlosen Ausschreitungen oder die einseitige Berichterstattung in den Medien über den 1. Mai? Oder gar beides?

    • Reda El Arbi sagt:

      Beides. Und die voyeuristischen Leser, die auf Gewalt reagieren wie ein Hund auf einen Knochen. 🙂 Totaler Rundumschlag.

  • Peter Q. sagt:

    Super ironisch und neu hat es auch prominente Mitstreiter die sogar im Stadtrat sitzen und sich schwerfällig distanzieren möchten. Wie man auch hört arbeitet die JUSO auch am 1. Mai nicht, hat sich aber freiwillig gemeldet um den vorübergehend Verhafteten über den Kopf u streicheln. Was wir im K4 noch nicht genau wissen ist, wer liefert dieses Jahr die Steine?? Das ist der Brüller für Züri.

  • Thomas von Matt sagt:

    Da hätten Sie die Kommentare der Vorjahre auch gleich per Copy + Paste einfügen können, viel neues hat sich ja hier auch nicht ergeben! Ausser dass eventuell ein paar neue Trendworte wie „Saubannerzug“ usw. Einzug gehalten haben, die Klischees wie „die linken, wo bisher sowieso noch keiner einer Arbeit nachgegangen ist…“ hätten Sie sicher auch schon in den Kommentaren im letzten Jahr gehabt 🙂

  • Tom sagt:

    hahahahahaha… echt witziger Artikel. ich liebe diesen Humor 🙂
    Danke Stadt-Blogger für diesen Beitrag.

  • Sven E. sagt:

    Hahahaaaa! Stark gemacht! Gratuliere! „…sprayten irgendwelche unrealistischen Forderungen an verschiedene Hauswände. Kenner der Szene vermuten, dass die Chaoten sich dabei wahrscheinlich revolutionär fühlten.“ Brüller!

  • Tobias Weber sagt:

    … „Die Polizei war mit ihrem Einsatz hoch zufrieden.“ … fehlt noch. Bravo.

  • amos sagt:

    „Von den 100 Festgenommenen konnten 99 am nächsten Morgen den Zug in ihren Heimatkanton besteigen“. Der 1 Stadtzürcher war minderjährig und gab an, nur auf seinen Papi gewartet zu haben. Ausziehen musste er sich trotzdem.

  • Daniel sagt:

    Es ist jedes Jahr das gleiche am 1.Mai! Eigentlich müsste man gar nicht mehr darüber Berichten!

  • M. Meier sagt:

    …toller Artikel… ergänzend… „wie aus Polizeikreisen durchsickerte, fanden sich in den Effekten der verhafteten Revolutionäre durchgehend EC-Karten bekannter Bankhäuser schweizerischer Provenienz. Weiter erhärtete sich der Verdacht, dass ein Grossteil der inhaftierten Globalisierungsgegner Jeans, T-Shirts und Rucksäcke trugen, welche in ausbeuterischer Manier durch Kinderarbeit in Bangladesh, Pakistan und Indien hergestellt wurden. Fast schon unglaublich wirkt das Gerücht, dass einige Mitglieder des schwarzen Block noch im Hotel Mama leben oder ihre Ausbildung durch Stipendien finanziert erhalten. Vor allem Letzteres tönt so unglaublich, dass es sich hierbei nur um eine gezielte Fehlinformation reaktionärer Kräfte handeln kann.“….

  • Marcel Zufferey sagt:

    Noch vergessen: Der Ewige Sozialismus wird von verschiedenen Referenten und Teilnehmern immer noch beschworen, die Internationale aus tiefster Überzeugung insbrünstig abgesungen, Fäuste zornig gen Himmel gereckt und die Kurdische Arbeiterpartei (PKK) fordert zusammen mit verschiedenen Splittergruppen und NGO’s u. a. aus Palästina, Indien und dem Sudan Freiheit und Unabhängigkeit für ……… (bitte selber ergänzen). Das geschieht selbstverständlich alles im Namen des schweizer Arbeiters und einfachen Angestellten, der, Kalbsbratwurst mit Bürli und Senf verzehrend, etwas abseits der ganzen Veranstaltung steht und bald wieder nachhause gehen muss, während die feurigsten Anführer des internationalen Arbeiterproletariats anschliessend noch im Cooperativo (Coopi) mit all seinen herrlichen Gemälden von Mario Comensoli (1922- 1993) dinieren- und es sich so richtig gut gehen lassen werden. Man munkelt, dass bei diesen Gelagen auch immer wieder der eine oder andere stadtbekannte Journalist zugegen sein soll, item: Feste soll man schliesslich so feiern, wie sie fallen!

    • Pascal Sutter sagt:

      Ich habe es ja schon immer geahnt, die Linken sind unser Untergang! Die könnens einfach nicht mehr mit der Kalbswurstfraktion.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Hm, mal abgesehen von den wenigen Ausnahmen, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts auch für die Rechte der Arbeiterklasse eintraten, war soziale Gerechtigkeit eigentlich immer eine ausgesprochen bourgeoise Angelegenheit. Heute ist es nicht besser, wie die Offenlegung der Vermögensverhältnisse aller französischen Regierungsmitglieder zeigt. Und gestern, als noch der gute alte Schröder mit dem Fischer… ach ja, das waren noch Zeiten! Der eine, der gerne auch Kaschmirkanzler genannt wird, ist mittlerweile bei Gazprom ganz dick im Geschäft, während der andere eine prestigeträchtige Ehrenprofessur an der Princeton University inne hat und mitunter auch gut bezahlte Vorträge an Tagungen von Hedge Funds und Private Equity-Gesellschaften (Heuschrecken!) hält. Was soll ich als ‚Kalbsbratwürstler‘ davon halten, Herr Sutter?

        • sepp z. sagt:

          zufferey, das ist nicht wirklich korrekt, was sie sagen.
          das ‚goldene zeitalter‘ des kapitalismus war jene zeit von den 50ern bis zu den 70ern, wo der reichtum am gleichmässigsten verteilt war. und der reichtum der reichen gemessen am anteil des rests auf historischem tiefststand war. höchststeuersätze massiv höher wie heute, dafür jene des mittelstandes tiefer. die goldene zeit des mittelstandes. eine gesellschaft, die wir heute gar nicht mehr nachvollziehen können. danach, in den achtzigern, war reagan. und thatcher. und die stellten die ungleichheit von 1920, 1930 wieder her.
          das ist die entwicklung des 20jh jahrhunderts, und nicht ihre kalbsbratwurst-geschichten.

          • Marcel Zufferey sagt:

            Also meine Äusserungen zur derzeitigen französischen Regierung sind absolut richtig, dito jene über Schroeder / Fischer. Dass die Arbeiter selber eigentlich nie auf der (intellektuell-politischen) Führungsebene der sozialen Bewegungen in Europa vertreten waren, zu keiner Zeit des kapitalistischen Zeitalters, lässt sich sogar bei Marx nachlesen (und später erst recht bei Joseph A. Schumpeter in ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘, der die radikale Ansicht vertrat, dass der Arbeiterklasse im Wesentlichen nur etwas daran gelegen war, selber zu Kapitalisten zu werden), item: Ich wollte in meinem Ursprungskommentar eigentlich nur darauf hinweisen, dass die anstehenden Probleme, die der neoliberale Kapitalismus hervorgerufen hat, nicht einfach mit sozialistisch-kommunistischer Nostalgie angegangen werden können. Zudem provoziere ich manchmal einfach gerne. Ich hoffe, sie sehen mir das nach, Sepp und Pascal.

      • Pascal Sutter sagt:

        Herrje, nicht alle Linken sind Dogmatiker und falsche Fuffziger.

  • sepp z. sagt:

    Bemerkenswert ist in der Tat, dass in den Medien, von Blick über Tagi bis zur NZZ, nie ein einziges Foto des Umzugs mit mehreren Tausend Personen, Familien und Kindern gezeigt wird. Teils sind ja auch noch lustig gestaltete Umzugsmobile dabei, etwa die Goldstück-scheissenden Esel von Bänziger auf seinem Zwei-Achser. Demgegenüber erhalten ein paar vermummte unterintelligente Krawallkids die x-fache Medienpräsenz. Staatsfernsehen in totalitären Ländern könnten nicht einseitiger und selektiver über ungeliebte Vorkommnisse schreiben.
    In dem Sinn hat Reda den Ton ausgezeichnet getroffen.

    • Pascal Sutter sagt:

      Die unterdrückten Kapitalisten der obersten Konzernetagen und die die gerne dazugehören würden brauchen eben etwas Material für ihre Blogs, Weltwochen und Twitterfeeds. Beklagen sich immer Wie sie von der sozialistischen Weltgeheimgenossenschaft ausgenommen werden – sollen doch die mal auf die Strasse gehen damit ihre Klientel auch etwas Senf aufs Kalbswürstli bekommt. Zm Beispiel mit einem Wagen wo eine Faust im Sack drin ist und als Festredner Ospel und Ackermann. AN den Ständen gibts Gentech-Food und Wasser von Nestle dazu.

  • Fabiano S. sagt:

    Ohne Reda wäre Tagi online politisch unausgewogen. Gracias, no pasarán!

  • Peter Meier sagt:

    Beim TA, beim SRF und nun auch im Stadtrat sitzen sehr gefährliche Leute, die dem linken Terrorismus nahe stehen und in den 80er an vorderster Front der Krawalle mitmischten. Der 1. Mai wird von diesen Drahtziehern regelmässig benutzt um Nachwuchs zu rekrutieren – siehe schwarzer Block. An friedlichem Feiern haben diese Leute absolut kein Interesse. Ein Arbeiterfest wird von extremistischen linken Kreisen, also Leuten, die noch nie gearbeitet haben, für ideologische Zwecke missbraucht.

    • Reda El Arbi sagt:

      Ja, damals in den 80ern waren wir alle von Moskau gesteuert. Alle. Ehrenwort!

      • Peter Meier sagt:

        Da sehen sie es. Es bleibt einzig die Weltwoche als wirklich unabhängige, objektive Zeitung ohne linke Hetzerei und Blenderei.

        • Ostwienerli sagt:

          Ja, Peter Meier, was tun Sie denn in diesem Forum? Muss man bei der Weltwoche zuerst die Paywall überwinden um Forumseinträge schreiben zu können? @ Zufferey: Wetten, dass die kommenden Möchtegern-Stadträte der FDP, Fiala und Leutenegger, mehr Vermögen und Verdienst haben als jeder sozialistische MinisterIn in der Frankreich-Regierung und trotzdem weniger versteuern? @ Reda: Ohne Ihre Blog’s wäre der Tagi weniger lesenswert, einfach mal Danke für die Auflockerungen!

    • Urs sagt:

      Eter Meier,

      Ich bin links, sehr sogar, arbeite… und generiere damit eine Wertschöpfung die es erlaubt ein sechsstelliges Einkommen zu finanzieren was wiederum in einem 5 stelligen Beitrag an das Steueramt resultiert… Nebst 4 stelligen Beiträgen an Spenden… Ich schaue das Ware die ich brauche aus der Schweiz oder mindestens dem nahen Ausland kommt, bin aber kein Fanatiker d.h. Ich kaufe auch im Ausland ein…

      Ich mag Handwerk und Qualitativ gute Produkte. Ich spare bevor ich kaufe… Ich bin links, sozialist… Kann mich auch lk mit bürgerlichen Werten identifizieren. Was ich nicht mag sind Neoliberale Dogmen und die daraus hervorgehende Politik und Gesetze und die aktuelle extrem asoziale Form der Globalisierung…

      Die Weltwoche war übrigens mal sehr gut…

      • Ali Ferkous sagt:

        Die Weltwoche ist immer noch gut, weil sie immer wieder Trouvaillen enthält, die in den übrigen Medien, die nach Art von Al-Achram, Prawda und Iswestija regierungskonform bzw. gemainstreemt Bericht erstatten, nie und nimmer Einzug finden würden.

        Da die politische Richtung und Ticks von Köppel bekannt sind, weiss man auch, welche Artikel man gleich ungelesen umblättern kann. 😉

        Ich finde es deshalb schade, dass Reda vor allem im lustigen Tagi-Teil arbeitet. Er ist erfrischend politisch-unkorrekt und würde deshalb der grössten „unabhängigen“ Tageszeitungs-Redaktion gut anstehen.

        • Reda El Arbi sagt:

          Naja, wir machen den grössten unabhängigen Blog der Schweiz. Und was die Leserzahlen angeht, denke ich, dass wir die WeWo um Welten hinter uns lassen. 🙂

    • Frank Baum sagt:

      Die Linken Medien mit Leuten wie Al-Arabi reden den linken Terror schön. Es sind ja nicht ihre Geschäfte, die geplündert werden, also was soll’s.

      • Reda El Arbi sagt:

        Die linken Medien finden die Ausschreitungen absolut daneben. Aber bitte, wenn Sie die 1. Mai-Krawalle mit Terror gleichsetzen, dann empfehle ich Ihnen, mal mit Angehörigen echter Terroropfer zu sprechen. Die paar idiotischen Steinewerfer mit echtem Terrorismus gleichzusetzen, ist eine absolute Geschmacklosigkeit und beleidigt das Andenken der Menschen, die bei Terroranschlägen umgekommen sind.

  • Jonas Schmid sagt:

    Was ich richtig schade finde, ist das gerade der Tagi an vorderster Front mitmischt was die Berichterstattung zu den Krawallen betrifft. Wieviele Male sehe ich auf der Titelseite einen brennenden Müllcontianer und wieviele Male Bilder des 1 Mai Festes oder des Umzuges? Wie die Geier warten die Fotojournalisten am Helvetiaplatz bis der erste Stein fliegt und Tele Zür interviewt irgednwelche 13 jährigen Kiddies die vor Ort sind “ Gömmer Bulle schloh Mann“ (Soviel zu deren politischen Haltung). Ich stelle die frage in den Raum was passieren würde, wenn die regionalen Medien für 2 Jahre einfach keine Plattform für die Krawallanten bieten? Aber klar Gewalt verkauft sich einfach besser als lachende und tanzende Menschen.

    • Reda El Arbi sagt:

      Unser Post ist durchaus auch als Medienkritik an allen Leitmedien zu verstehen.

      • Tom sagt:

        Hallo Jonas,
        also ich sehe den Artikel als Kritik, die auf eine zynische Weise daher kommt. mit dem Artikel nimmt man quasi den Wind aus den Segeln, bevor der mit Spannung erwarteter Vorhang die Bühne der Sensationslust freigibt.

    • Sven E. sagt:

      Naja, die Medien füttern die Konsumenten halt mit den gewünschten Drogen. Wenn’s scheppert in den Strassen hätte eine Zeitung wohl nicht sonderlich viele Leser, würde sie über die Ausstellung des Kaninchenzüchterverbandes Hinterpfupfigen berichten…

    • Frank Baum sagt:

      Die Medien berichten immer über Gewalt. Sie berichten auch über die drei Verrückten, die anlässlich des Besuches irgendeines ausländischen Würdenträgers in der Schweiz eine „Demo“ vor dem Bundeshaus veranstalten.

      Die Problematik ist nur die: Die linken Medien verharmlosen den linksextremen Terror. den gibt es in Zürich leider – nicht nur am 1. Mai. Die Hausbesetzer sind ja vor wenigen Wochen auch plündernd durch die Stadt gezogen.

  • Fred sagt:

    Schöner Beitrag, musste schmunzeln. Dass die Täter immer jünger zu werden scheinen und nichts mit den politischen Werten des ersten Mai zu tun haben, sollte auch (wie jedes Jahr) noch erwähnt werden.

  • Jann Forster sagt:

    Meines Wissens haben die Ausschreitungen in den letzten Jahren stetig abgenommen. Möglicherweise liegt es daran, dass sich die Polizei von Jahr zu Jahr besser mit der Situation umgehen kann und immer besser weiss, wie sie am besten in bestimmten Situationen reagiert.
    Auch wenn bei Ausbleiben der Ausschreitungen über den 1.-Mai-Umzug möglicherweise kaum mehr berichtet würde, lehne ich persönlich jede Form von Gewalt, sei sie noch so zweckmässig, ab.

  • Urs sagt:

    …hätte mich ja auch gefreut wenn etwas positives über den 1. Mai, die vielen Veranstaltungen und die Personen und Vereine geschrieben worden wäre… Einfach so, weil das zum Tag der Arbeit gehört.,. Der 1. Mai sollte übrigens in der ganzen Schweiz frei sein…

  • Peche sagt:

    Herr El Arbi,

    bei ein Thema liegen sie falsch : es wird KEINE Festnahme geben, wie schon so oft und die Schaden wird wieder rundum 1’000’000 sich einpendeln, aber das können die Kapitalisten schon noch berappen 🙂

    Viva la revolucion !

    • Roland Wey sagt:

      deine Kapitalisten, lieber Peche, sind hauptsächlich engagierte, mit viel Herzblut arbeitende, leidenschaftliche Menschen die ein kleines Fachgeschäfte besitzen, den grossen Multis die Stirn bieten und im Quartier für Vielfältigkeit und Abwechslung bemüht sind. Meinst du wirklich, z.Bsp. ein Coiffeur an der Bäckerstrasse, den keine Versicherung mehr aufnimmt wegen den ach so sozial denkenden Chaoten, ist ein Kapitalist der die Fr. 3000.00 für eine neue Scheibe einfach so aus dem Trinkgeldkässeli nimmt!?

    • Karl Geyer sagt:

      Das Gegenteil ist der Fall. Es wird wieder jeder präventiv verhaftet, der zum Beispiel zur falschen Zeit auf dem Helvetiaplatz steht oder einen Kapuzenpullover trägt. Danach wird, nach circa 6h in der Wartezelle, ein 24-stündiges Rayonverbot für die Kreise 4 und 5 ausgesprochen. Egal ob man etwas gemacht hat oder zufällig auf dem Nachhauseweg war bei der Verhaftung. Im Jahre 2011 wurden beispielsweise über 500 Personen verhaftet.

      • Peter Schmid sagt:

        @Karl Geyer. Auf der anderen Seite könnte man auch sagen; wer sich am 1 Mai mit einem Kapuzenpullover (Kapuze oben) auf den Helvetiaplatz stellt ist ungefähr ebenso intelligent wie jemand der sich bei einer Veranstaltung des US-Präsidenten mit einer Waffenattrappe in die vorderste Reihe begibt. Ich habe auch eine Zeitlang in Zürich gelebt, und wenn ich wusste dass irgendwo eine Demonstration stattfinden würde, habe ich jeweils einen etwas längeren Nachhauseweg in Kauf genommen. Seien Sie doch ehrlich; der grösste Teil der Leute die sich 2011 mit Kapuzenshirts auf den Helvetiaplatz begaben konnte man in zwei Gruppen aufteilen: 1. Diejenigen die dort waren weil sie hofften dass es zu einer Schlägerei kommen würde und sie sich beteiligen können, und 2. Diejenigen die dort waren weil sie hofften dass es zu einer Schlägerei kommen würde und sie das Ganze begaffen können.

        • Reda El Arbi sagt:

          Das hiesse aber auch, das 1. Mai-Fest den jungen Chaoten zu überlassen und die Werte, die die Arbeiterbewegung in der Schweiz für alle Arbeitnehmer geschaffen hat, im Stich zu lassen.

          • Peter Schmid sagt:

            Ich meine nicht dass der 1. Mai, oder der friedliche Festumzug abgeschafft werden soll Herr Arbi. Ich finde Beides eine gute Sache auch wenn ich persönlich nicht mehr daran glaube dass die stark involvierte SP und viele der Gewerkschaften die Rechte der Arbeitnehmer überhaupt noch vertreten.
            Ich wies lediglich darauf hin dass die Typen die sich nach dem offziellen Umzug mit Kapuzenshirts auf den Helvetiaplatz begehen, ihr Schicksal herausfordern. Ich habe allerdings im obigen Post vergessen zu schreiben dass dies nicht für offiziellen Umzug gilt. So viel ich weiss sind auch die von Karl Geyer erwähnten 500 Personen nicht während des offiziellen Umzugs verhaftet worden sondern erst danach.
            Leider habe ich auch keine funktionierende Lösung anzubieten, wie die bedepperten Chaoten und ihre ebenso stumpfsinnigen Bewunderer von der Veranstaltung fernzuhalten sind. 😉

  • Argusauge sagt:

    Weshalb erstaunt mich dieser Beitrag von ihnen Reda El Arbi nicht? Witzig? NEIN! Sinnvoll? NEIN! Bewegt er was? NEIN, ausser meine Tastatur am PC!
    Lassen sie doch solchen Stumpfsinn einfach dort wo er hin gehört,in ihrem Kopf, lieber Reda El Arbi!
    Sie dürfen meine Kommentar auch gleich wieder löschen, wie immer wenn’s ihnen nicht passt!

    • Reda El Arbi sagt:

      Ach Quatsch, wir löschen nur Beiträge, die unter der Gürtellinie angreifen oder sich ständig wiederholen.
      Aber danke, dass Ihnen unser Beitrag einen Kommentar wert gewesen ist, hat uns gefreut, wie immer. Wir haben mal all ihre Kommentare in allen TA-Blogs angeschaut. Und raten Sie mal, wieviele positive es darunter hatte. Dafür, dass Sie uns eigentlich nicht mögen, lesen Sie uns aber ziemlich häufig. Und kommentieren dazu fleissig. 🙂

      • Flüru Hofstetter sagt:

        Love it:-)

      • Peche sagt:

        Reda El Arbi hat mal wieder einen kleinen Kinnhacken verpasst! bisch de bescht!

        • Dan The Man sagt:

          Ja, de bescht, echt super. Ein Medienmensch, der sich ach so überlegen fühlt und einen Leser beleidigt. Und ein Typ, der das noch geil findet. Hat in etwa das Niveau des Schwarzen Blockes, das ganze. Holt euch doch gegenseitig eins runter.

          • Reda El Arbi sagt:

            Sorry, dies hier ist ein Blog. Wir aus der Blogredaktion diksutieren mit. Wir stecken Einiges ein, aber wir teilen auch aus. Auf Augenhöhe. Arrogant wärs gewesen, den Kommentar einfach zu ignorieren. Oder gar zu löschen. Verbale Auseinandersetzungen, zum Teil auch mit etwas Spott und Ironie, gehören zum Prozess der Diskussion und der Meinungsbildung, Beides Werkzeuge einer sich selbst bewussten Demokratie.

      • Andreas Maechler sagt:

        @Reda El Arbi. Naja, mal die Wortwahl von Herrn The Man beiseite: So unrecht hat er nicht. Oder sie.
        Sie vielleicht persönlich nicht, aber der Tages Anzeiger als ganzes, da gehören sie halt auch dazu. Ihr seid in den Augen vieler Menschen eine pseudomoralische Bande geworden, die sich vom Elfenbeinturm herab bemüht, um dem dummen einfachen Bürger, vorallem wenn er dann noch politisch falsch denken sollte, eine Ohrfeige zu verpassen. Regelmässig.
        Wir könnten hier jetzt ausgiebig über die Schweizer Medien, ihre Rolle und ihre Verantwortung diskutieren. Wäre ich sogar gerne dabei (in Verbindung mit Bier trinken). Aber vergesst einfach nicht: Es gibt auch Tagi-Leser, die nicht links sind. Und die ganze Geschichte um Strehle und seine Vergangenheit hilft nicht dabei, wenn man als Bürgerlicher Kommentare schreibt und zensiert wird (und nein, bei meinen Kommentaren geht es nicht um Onanieren oder was auch immer) und zusieht, wie extremst Linksstehende ALLES schreiben dürfen und dies locker durchgewinkt wird.
        Das nur mal so. Vielleicht denken unsere Medienschaffenden mal öfters über ihre Verantwortung nach. Und ihre Taten, vorallem in den Online-Medien.
        Deswegen finde ich ihre ach-so-moralische Reaktion auf den primitiven Post eigentlich eher gestelzt. Ein bisschen aufgesetzt. Sorry. Aber doch auch verständlich.

        • Reda El Arbi sagt:

          Nun ja, wie oben schon erwähnt, wir sind der Stadtblog, nicht die Medien, nicht der Tages Anzeiger, sondern ein ziemlich unabhängiges Gefäss. Wir zensieren wirklich sehr selten Kommentare, das weiss ich, weil ich sie meist persœnlich freischalte. Wir diskutieren mit, auch hart und engagiert oder ironisch und spöttisch. Bei politischen Themen herrschen bei den Kommentatoren die Rechtsbürgerlichen zahlenmässig vor. Sie schreiben meist angriffig, manchmal pointiert, manchmal nicht. Wir stellen uns dem, nicht aus dem Elfenbeinturm heraus. So findet bei uns Meinungsbildung statt.
          Lieber Gruss
          Reda

          • Andreas Maechler sagt:

            Na ja, wie auch oben schon erwähnt: Natürlich seid ihr der Stadtblog. Aber ihr seid ein Gefäss innerhalb des Tagesanzeigers und so werdet ihr vielleicht auch von vielen Leuten wahrgenommen.
            Bei alller Unabhängigkeit. Dies nur mal so am Rande.
            Ich wünschte mir mehr Gesprächsparter wie sie mit dem Thema jetzt umgehen. Unaufgeregt tauschen wir uns aus. Viele Rechtsbürgerliche (Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen Bürgerlichen und Rechtsbürgerlichen) funktionieren genau gleich wie ihre linksextremen Pendants: Sie denken nicht. Sie schwatzen nach, lassen sich ihre Meinung von anderen machen. Und beide Seiten können nicht unterscheiden, sehen keine Graustufen. Dass das für eine Redaktion nicht lustig ist, ist mir auch klar. Aber schlussendlich sind diese Figuren alle nur Kinder dieser Medienwelt. Ohne Kommentare, ohne Foren, ohne Blogs würde es dieses Ventil des geistigen Ergusses (oder Dünnpfiffs? Pardon) nicht geben.
            Mein Blog beschäftigt sich mit Musik aller Couleur und ich weiss wie das ist, wenn man von etwas vielleicht auch sehr begeistert ist, und irgendjemand will einem das vermiesen. Also, Friede, Freude, Eierkuchen. Und was man sich sonst noch so wünscht.
            Gruss, Andy

  • Roland Peier sagt:

    Weshalb wird diese Selbstinszenierung der linken Gewerkschaften nich endlich verboten. Gewerkschaften sind schlichtweg überflüssig, überholt und haben noch nie etwas zum BSP beigetragen.)? – Aber wahrscheinlich wird dieser Leserbrief einmal mehr nicht publiziert.

    • Reda El Arbi sagt:

      Nun, die Leute, die die Gewerkschaften ausmachen, schaffen immer noch den grössten Teil des BSP. Das sind die Menschen, die den Mehrwert der grossen Konzerne erarbeiten. Und ohne Gewerkschaften müssten Sie auf sämtliche soziale Errungenschaften im Bereich Arbeit/Soziales verzichten. Sie müssten Sich von ihrer 5-Tage-Woche verabschieden. Und Sie müssten bei schlechtem Lohn gute 10 bis 12 Stunden täglich arbeiten.

      • Andreas Stricker sagt:

        Ach, so schlimm ists nun auch wieder nicht. Am Sonntag müssten Sie nur nachmittags arbeiten, damit Sie am Vormittag in die Kirche gehen könnten.

      • Thomas Meier sagt:

        Sorry, aber das stimmt so nicht. Die Gewerkschaften hatten vielleicht mal eine gewisse Relevanz, aber die heutigen Arbeitsgesetze haben nichts mehr damit zu tun. Einer der grossen Fehler in der Theorie von Marx war, dass er Demokratie völlig unterschätzt hat. Letztendlich waren es nicht wirklich die Gewerkschaften, sondern die Demokratie, welche eine Balance zwischen Kapital und „dem Volk“ geschaffen hat. Darum ist es ja auch nie zur Revolution gekommen usw. Heute sind Gewerkschaften völlig irrelevant. Die Gewerkschaften machen auch nicht mehr die Mehrheit der Arbeiter und des BIP aus, erst recht nicht bei grossen Konzernen. Meistens wenden sie sich an schlecht gebildetet Arbeitnehmer und nutzen diese mit ihren populistischen Ideen aus, um ihre schwindende Macht erhalten zu können. Ich finde Gewerkschaften moralisch falsch. Nicht nur verharmlosen sie ständig all das Leid und den Tod von Millionen, welche durch den Kommunismus und seine Anführer angerichtet wurden und wasvöllig respektlos gegenüber den Opfern ist, sondern sie schaden auch geraden jene Leuten, welche Hilfe am nötigsten haben. z.B. Streiks bringen nie was. Die Jobs werden dann einfach langsamer abgebaut und anstatt dass man den Leute klar macht, dass sie nicht 30 Jahre im gleichen Job und ohne Weiterbildung arbeiten können, tischt man ihnen irgendwelche bequemend Lügen auf, dass man mit etwas streiken und Pseudorevolution die Welt ändern kann und sie nichts weiter zu tun brauchen. Ein paar Jahre später stehen die Leute dann doch auf der Strasse, aber nun haben sie definitiv keine Chance mehr auf einen Job und die Allgemeinheit muss bezahlen. Aber selbst das hilft den Gewerkschaften, weil sie dann stolz verkünden können, dass es mehr Armut gebe, die bösen, bösen Firmen Schuld sind und die Gewerkschaften die Guten sind. Wenn man das Ganze mal nüchtern von aussen betrachtet, haben die Gewerkschaften/Sozialismus gar keine wissenschaftliche Grundlage mehr und zusammen mit den restlichen erwähnten Punkten bleibt eigentlich nur noch der Schluss, dass es sich um eine Religion/Kirche handelt. Es werden irgendwelche Grundsätze gepredigt, an welchen man festhält, obwohl sie keinen Sinn mehr ergeben, man hat seine Götter, man behauptet „die Guten“ zu sein, aber handelt ständig völlig unmoralisch usw. Ich kann beim besten Willen nicht sehen, wie unsere Gesellschaft von einer weiteren irrationalen Religion profitieren soll?!

        • Roland Wey sagt:

          dem ist nichts hinzuzufügen, auf den Punkt gebracht, Amen!

          • You Joking sagt:

            Sehr lustig, so einen verlogenen Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Seid ihr Spassvögel auf der Lohnliste von Economieschuisse?

        • frido sagt:

          mein gott, was ist denn dem herr meier über die leber gelaufen?? 😀 gewerkschaft böse, arbeitgeber gut. hihi, ich kann nur lachen ab dem witzigen text oben. was ist falsch daran wenn sich die arbeitnehmer organisieren können um den missbrauch vorzubeugen (gewerkschafter (arbeiter=weniger geld) + (Arbeitgeber)Kapitalisten =mehr geld?? oder täusche ich mich herr thomas meier??) 🙂 ?? was haben gewerkschaften mit kommunismus zu tun? eigentlich schäme ich mich schon überhaupt einen satz auf ihren völlig verblödeten text zu schreiben. wollte ihre frau gestern abend nicht? ….

      • Frank Baum sagt:

        Wir haben unsere 5-Tage-Woche und unsere Arbeitsbedingungen nicht den Gewerkschaften zu verdanken sondern unserem demokratischen Prozess. Würden wir den Kommunismus einführen, wie es an jedem ertsen Mai von der SP gefordert wird, dann hätten wir das Massenelend und die Menschenrechtsverletzungen, die jede linke Politik nach sich zieht. Die Gewalt, die jedem linken Protest auf den Fuss folgt zeigt dies auf.

        Unseren Wohlstand haben wir dem Umstand zu verdanken, dass unsere Gewerkschaften weitestgehend zurückhaltend und kooperativ agieren. Wir haben einen Arbeitsfrieden genossen, der Investitionen gefördert hat. In den letzten Jahren wurden unsere Gewerkschaften aber immer mehr von Extremisten unterwandert, die eine Gewekrschaftspolitik wie in Deutschalnd und Italien machen wollen – Streiks, Werkssschliessungen und Massenarbeitslosigkeit.

        • Reda El Arbi sagt:

          An dem demokratischen Prozess, den Sie im ersten Satz erwähnen, sind die Gewerkschaften massgeblich beteiligt. Und so friedlich, wie Sie das da beschrieben, war der Arbeitskampf auch nicht. Ich erinnere nur mal an den Generalstreik 1918. http://de.wikipedia.org/wiki/Landesstreik

          • Frank Baum sagt:

            Den Demokratischen Prozess haben die Liberalen vorangetrieben. Die Gewerschaften haben ja weitestgehend ausserparlamentarische Schritte gefordert. Sie waren über lange Zeit Demokratie-Gegner. Das zeigt uns ja auch der Generalstreik von 1918. Es war auch nicht der Generalstreik, der uns vorangebracht hat. Es waren die vielen kleinen Schritte, die wir im Einvernehmen mit den vernünftigen Kräften der Arbeiterbewegung zu Stande gebracht haben. Die vernünftigen Kräfte bei den Gewerkschaften sind ausgestorben und wir bekommen Gewerkschaften wie in Italien, die alles blockieren mit dem Ziel und die Firmen zu ruinieren.

            • Reda El Arbi sagt:

              Zum Glück definieren Sie für uns, wer oder was „vernünftig“ ist. Was an liberalen Auswüchsen in den letzten Jahren stattgefunden hat, bezahlen wir jetzt noch.

  • Geezer sagt:

    Etwas habt ihr noch vergessen: „Alle 100 festgenommenen wurden am nächsten Tag ohne Verurteilung wieder freigelassen. Für Sachschäden haften die Laden- Haus und Autobesitzer“. Es ist doch jedesmal dieselbe. Ein absolutes Trauerspiel.

    • Karl Geyer sagt:

      Im funktionierenden Rechtsstaat gilt: in dubio pro reo. Wem nichts nachgewiesen werden kann, der ist Unschuldig.

  • Pascal Sutter sagt:

    Schon mal eine dieser Wandzeitungen gelesen? Ich glaube, die verstehen selber nicht was sie da schreiben… Deshalb am 1. Mai: Frei für die poiltischen verblödeten.

    • Reda El Arbi sagt:

      Den normalen 1. Mai-Umzug finde ich persönlich wichtig und sinnvoll. Ohne den würden wir noch immer 50 Stunden arbeiten, ohne Versicherung, ohne vernünftige Arbeitverträge und ohne Sozialpartnerschaften.

      • Urs sagt:

        … Beim Tagi bzw. dem Konzern und seinen Besitzern mit ihren bedenklichen Renditewünschen von 15% sind Sie auf dem besten Weg dorthin… 50h Woche, 2 Wochen Ferien, unbezahlte Krankheit und Unfall, Entlassene Kollegen die nicht mehr ersetzt werden, Computer und Algorithmusgesteuerte Artikelgeneratoren machen den Schreiberlingen auch das Leben schwer… An der Rendite, zur Rendite drängt doch alles… und hinterlässt eigentlich zuviele Leichen… Obwohl Profite von den Angestellten erwirtschaftet werden…

        • Reda El Arbi sagt:

          Naja, ich hoffe auf einen Volksaufstand, sollte dieser Blog den Sparmassnahmen zum Opfer fallen. 🙂

      • Pascal Sutter sagt:

        *ächz – die Arbeiterbewegung in Ehren! Ich meinte das Geschreibsel des schwarzen Mobs.

  • Thomas Weber sagt:

    Was für ein Unsinn, die Lottozahlen von nächster Woche wären mir lieber.

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