Flirten in Zürich – der Stadtblog-Selbstversuch

Zürich ist ein hartes Pflaster mit vielen schönen Frauen

Zürich ist ein hartes Pflaster mit vielen schönen Frauen

Von Reda El Arbi und David Sarasin

Im Grunde ist alles Kopfkino. Man sieht jemanden, die Dame gefällt und schon schwankt man zwischen Euphorie, Selbstzweifel und Überschätzung. Aber diese emotionale Achterbahn muss nicht so heftig ausfallen, erklärte uns Frau  «Flirt-Coach»  Wilkinson bei den Vorbereitungen, einen Tag vor unserem Selbstversuch. Man könne das besser machen. Selbst in einer Stadt wie Zürich, in der man mehr kalte Schultern sieht als in jedem Vampirfilm. Unsere Fragen an sie waren so naiv wie notwendig:

Frau Wilkinson, wann weiss man, ob eine Frau am Flirt interessiert ist?
Wenn man dreimal Blicke ausgetauscht hat, im besten Fall auch ein Lächeln.

Also starre ich die Dame an?
Das nun auch wieder nicht.

Darf man hingehen und sagen: «Hoi, wie gahts?»
Ich würde das vermeiden, sprechen sie lieber die Umgebung an: die Musik, die Menschen! Vermeiden sie zu ernste Themen, Politik, Religion oder Krieg.

Und wenn man zu unsicher ist?
Am Besten zu seiner Unsicherheit stehen und sie ansprechen, denn alle sind unsicher.

Also Schweissflecken am Hemd zeigen und stottern?
Das auch wieder nicht!

Wann weiss ich im Gespräch, ob es sich lohnt weiterzumachen?
Achten sie auf die Körpersprache. Ob sie sich in die Haare fährt, ob sie eine offene Haltung einnimmt, den Kopf kokett schräg hält, alles kann auf das Interesse der Frau hinweisen. Im Gegensatz dazu verheissen eine abgewandte Haltung oder verschränkte Arme nichts Gutes.

Also, auf  in den Feldversuch!

Mit diesen Anweisungen starten wir unser Experiment. Samstagabend, die Sonne scheint – in der 01-Bar am Limmatquai setzen wir uns an einen Tisch. Um uns sind alle Tische besetzt.

Sarasin (nach fünf Minuten):
Mit der da habe ich schon zweimal Blicke ausgetauscht. Wie viel Mal hat Frau Wilkinson gesagt?

El Arbi (dreht sich um):
Drei. Ich glaube aber, der Typ neben ihr ist ihr Freund. Sie sonnt nur ihr Ego in unseren Blicken.

Sarasin:
Ich glaube eher, sie ist schon ein bisschen verliebt in mich.

El Arbi:
Obwohl sie zu mir schaut?

Wir wollen klären, wer von uns beiden Chancen hätte. Klar bricht sie uns das Herz, als sie sagt, sie habe uns nicht mal aus dem Augenwinkel bemerkt. Klar finden wir in einem Anflug von Grössenwahn, sie lüge wie gedruckt. Klar war das ein schlechter Start. Wir verlassen die Bar  und wechseln in ein etwas «posheres» Lokal Nähe der Bahnhofstrasse. Das klassische Setting: Drei Frauen am Stehtischchen. Wir setzen uns daneben an die Bar, gucken und zählen die erwiderten Blicke. Beide diesmal. Eine schaut. Zu uns? Zur Bar? Will sie bestellen? Neue Taktik: Wir tun nun so, als würden wir uns vollauf genügen, denn Bedürftigkeit auszustrahlen sei ein grober Fehler, wie unser Coach ebenfalls sagte. Als wir doch wieder zum Nachbartisch schielen, steht bereits ein Konkurrent im Kappa-T-Shirt dort und unterhält das Trio scheinbar blendend. Ein Kappa-T-Shirt! Wir gehen!

In der Central-Bar im Kreis 4 dann folgende Szene: El Arbi spricht seine Nachbarinnen an – ohne auch nur Blicke gezählt zu haben. Es wären sowieso null gewesen, meint Sarasin. El Arbi wagt es trotzdem, stürzt dummerweise aber bereits nach der Einstiegsfrage ab: «Kommst du aus Bern?» – mehr fällt ihm spontan einfach nicht ein.

Noch eine halbe Stunde später wird er behaupten, er wäre bei den Beiden weiter gekommen, wenn sie ihm nur etwas mehr Zeit gegeben hätten. Den Rest des Abends flirteten wir dann mit der Barfrau, zwischen uns freilich stets der schützende Tresen aus Holz.

Was wir gelernt haben? 1. Flirts misslingen eher, als dass sie gelingen. 2. Absagen einstecken schmerzt mit der Zeit weniger. 3. Grössenwahn und Unsicherheit wechseln sich ab – es hilft jedoch, sowohl das Eine wie auch das Andere nicht allzu deutlich zu zeigen. 4. Alkohol hilft auch. 5. Die Welt ist ungerecht.

Helfen tun wir damit niemandem, schon klar. Aber wenigstens wissen die Männer da draussen, dass sie in ihrem Versagen nicht alleine sind. Doch auch wenn wir an dem Abend nichts erreicht haben, am Ende waren wir uns in einem Anflug von tröstlicher Selbstüberschätzung einig: eigentlich hätten wir jede haben können.

236 Kommentare zu «Flirten in Zürich – der Stadtblog-Selbstversuch»

  • Peter sagt:

    Zugegeben, man soll ja nichts unversucht lassen, darum habe ich allergrössten Respekt vor den Autoren, die den Selbstversuch gewagt haben.

  • Landei sagt:

    Lustige Diskussion hier. Meine Perspektive: Bin seit 15 Jahren in Zürich, und die paar Mal, die ich mit „echten“ Zürcher Männern geflirtet habe, kann ich an einer Hand abzählen (und nicht, dass ich wenig flirte). Schwierig zu sagen, woran das liegt – viele sind mir einfach zu cool, zu unnahbar oder charmefrei. Was hier über die Zürcher Frauen gesagt wird, gilt mindestens genauso für die Männer.
    Bin jetzt mit einem Italiener zusammen 🙂

  • Philipp sagt:

    Tja, in einem erst kürzlich veröffentlichten Blog ging es ums Singledasein. Und da gab es viele Fraueneinträge, die jammern, sie würden keine Mann bekommen. Was ist also mit unserer Gesellschaft los? Die Frauen, die man(n) begehrt, bekommt er nicht (nicht mal eine müdes lächeln) und die Frauen, die willig sind, will keiner?

  • Gjon Mena sagt:

    Alle Zürcher/innen haben Flirt Probleme!?
    Und ich dachte das mein Problem ist weil ich nicht perfekt Schwyzer deutsch spreche, mein jugo oder shipi Akzent und kein Banker bin (:
    Flirten geht am besten mit Frauen von 20 bis 25…Sie sind sorgenlos, easygoing und weltoffen…
    So bald sie Ü30 sind wird es echt kompliziert…nicht nur das Flirten sondern auch die Gespräche und die Dates mit ihnen…und die Beziehung…
    Ü30 Frauen sind die kompliziertesten Frauen…
    Seit ich Ü30 bin, ausser eine Beziehung der 2 Jahre dauerte hatte ich nur paar sehr kurze Beziehungen einige Affären, einige one-nightstands…
    Werde bald Ü40 (In einem Jahr) dann klappt es bestimmt besser mit Flirten bei Frauen Ü30 (:

    • Maurice sagt:

      Ah ja klar, Gjon, an dir liegt es bestimmt nicht. Nur an den komplizierten Ü30 Frauen.

      • Gjon Mena sagt:

        Sicher liegt es an mir auch…oft sogar…bin kein Flirt Spezialist oder Georg Kluni
        …aber eben beim flirten, Dates und Beziehungen mit Ü30 Frauen sehr oft liegt es bei ihnen….
        Sie sind mehr unter Druck wegen der biologische Uhr…unsicher was sie wollen…
        …und viele Ü30 Frauen geben sich als „Starke Frauen“ … oder sie benehmen sich wie Kerle…

        Lies mal diesen Artikel von Michèle Binswanger (Redaktorin Kultur)
        http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Die-AlphaZicken/story/17419510

        • Ulrich sagt:

          Ha ha also das mit den Ü30 Frauen ist Unsinn ich denke eher dass du mit deinen 39 Jahren zuwenig Selbstvertrauen hast um bei einer Ü30 Frau anzukommen
          Schöne Uhr und schönes Auto hilft nicht mehr viel Ü30 Frau hat ihr eigenes Geld, sie wollen etwas was man nicht kaufen kann
          Weiters viel Spass beim flirten

  • Kurt Zürcher sagt:

    Ich sag nur Parship! Das tut echt gut!

    Da hab ich gelernt, dass es nicht an mir liegt…
    Es liegt auch nicht an den Frauen…

    Es liegt an der Kombination!

    Ich habe stets alle Frauen persönlich und bezugnehmend auf Profil und Eigenschaften oder Interessen angeschrieben.
    Trotzdem kamen von einigen gar keine Antworten, von andern nur kurze und von wiederum andern ganze Lebensgeschichten, auf die man trotzdem nicht wirklich was zu retournieren wusste… oder die Fotos zeigten aber auch gar nicht, was einem gefällt…
    Ist zwar online und anonym, aber das Auge spielt trotzdem mit… alles andere ist meiner Ansicht glogen!

    Dann gab es aber noch ein paar Erlesene, da hat man geschriben, gelacht, sich an Fotos erfreut, Antworten abgewartet und sofort 1000 Ideen gehabt für die nächste Mail!

    Level 2: Treffen…. Da trennt sich die Spreu vom Weizen 😉
    Aber auch hier gilt: Nicht ich bin doof oder langweilig und auch nicht das Gegenüber… Nein es passt zusammen oder nicht!

    Level 3: ergibt sich automatisch
    Level 4: auch
    Level 5: bin ich dran 😉
    Level 6: wäre Tod oder Scheidung 😉

    Ich wollte eigentlich nur Leute kennenlernen und mal kuckn wie das läuft… und prompt hat gefunkt!

    Cheerz

  • GF sagt:

    Kam vor ca. 20 J. als nach Zürich und merkte, dass Flirten in Zürich nicht nur nicht funktioniert, sondern die meisten Menschen grundsätzlich einander nicht anschauen und möglichst ignorieren. Aber die Erwartungen sind hoch. Bei Männern wie bei Frauen. Wie sollte man da flirten können? Ein Flirt kann in einem Blick, einem Lächeln, einer Geste liegen. Oder auch mehr. Er lebt vom Augenblick. Und wer das von Natur aus nicht kann, der begebe sich aufs Land. Oder z.B. nach Frankreich, Tel Aviv, Rom, Belgrad, Amsterdam usw. Dort lernt man es, und erst noch gratis ohne Kurs. Aber doch nicht in Zürich, ich meine, die Stadt ist ja schön mit See und so, aber sexy ist anders.

  • Patrick sagt:

    Die Komentare hier sind noch viel erfrischender als der Artikel selber, vielen Dank! Eine gute Mischung aus Provokation, Feminismus, Ironie, ernst gemeinte, doch meist lächerliche Aussagen und Schalk …

    Ein paar kurze Worte … warum wird hier oft ‚Flirten‘ mit Partnersuche oder ‚Abschleppen‘ gleichgestellt? Wenn unsere Welt so
    einfach wäre, so hätten sich sicher schon die hälfte der Bevölkerung aus Langeweile das Leben genommen …

    Wenn man das ‚Flirten‘ als angenehmen Austausch unter Menschen sieht, und sich an einem erwiederten Lächeln oder Gespräch
    freuen kann, dann hat man doch schon viel gewonnen… darüber sollten sich die vermeindlichen ‚Frauenfänger‘ und Machos, und
    genauso die kaltschulterigen Gucci- „Tussen“ mal Gedanken machen ….

    Ich bin nicht aus der Stadt Zürich .. doch meine Partnerin hat lange in der Stadt Zürich gelebt … und wir haben uns nicht in einer
    Bar kennengelernt 🙂 Doch flirten tun wir heute noch! Und sogar, seit einiger Zeit, auch in der ‚grossen‘ Stadt 🙂

    Schönes Wochenende & happy flirting – trotz dem Böögg – Wetter !!! 🙂

  • RK sagt:

    @el Arbi

    Habe eben ein Bild von Dir gegoogelt und…. wie soll ich das jetzt nett formulieren….also…mit dieser kleinen Ansammlung von Haaren direkt unter der Unterlippe….gaaanz miese Ausgangslage für eine Flirtstudie.
    Erster Kommentar bei Arbi und auch das erstemal das Bedürfnis verspürt das Gesicht „hinter“ den Texten zu sehen!

    Arbi I like (Texte)

  • Roberto sagt:

    Gibt’s eigentlich eine Altersbeschränkung für (erfolgreiches) Flirten? Vielleicht ist das Kappa Shirt einfach besser im Saft!

  • Zaunsitzer sagt:

    Ich habe das Gefühl, die Zürcher sind nicht wirklich Flirtfähig. Ich habe noch nie mit einer Zürcherin geflirtet. Oder vielleicht schon oft, habe es aber nie als Flirt wahrgenommen. Meine Freundin (Zürcherin) sagte mir mal, ich hätte mich bei erster Begegnung so richtig an sie rangemacht. Das hab ich auch nicht so in Erinnerung.

    Eine sehr hübsche Kubanische Freundin sagte mir mal (übersetzt): „Du, immer wenn mich Männer ansehen und ich ihre Blicke erwidere schauen sie weg. Ich verstehe das nicht. Wollen sie was oder nicht??“ Die Interpretation von mini-Gesten und Blicken kann wirklich ziemlich frustrierend sein!

    • KMS a PR sagt:

      sie müssen bloss die „richtige“ grundhaltung an den tag legen. flirten ist tatsächlich schwierig, da ein gros der zürcherinnen keine ahnung/bildung/interesse davon hat, wie don juan de marco vorgegangen ist – und falls sie doch mal auf die nadel im heuhaufen treffen, haben sie die nachher dann dauerhaft am hals. wichtig ist hier einzig die freude über das neue gucci-täschlein.

      hingegen: -> sprechen sie sie direkt auf die koitalen freuden an. entweder es klappt, (gerade wenn sie bündner sind….), oder sie nehmen einfach ein paar hundert schutz in die hand und…..

  • mann sagt:

    an den objektivierten damen vorbei und tief atmen, 1 sec pause, dann hm gut oder hm ähä.

    try it

  • Jack Welti sagt:

    Zugegeben, man soll ja nichts unversucht lassen, darum habe ich allergrössten Respekt vor den Autoren, die den Selbstversuch gewagt haben. Dann auch noch in Zürich… Etwas masochistisch veranlagt muss man schon sein, um es ausgerechnet in Zürich zu versuchen… Frauen wie Eisblöcke – lassen alles Leben in der Hose erstarren!

  • Gast D sagt:

    @el arabi:
    mit allem respekt für die selbstironie im artikel, wie kommen sie dazu flirttipps für männer zu verteilen?! http://www.clack.ch/ressort/artikel/frau/5186/fruehling_5_flirt_tipps_fuer_maenner
    ich schreib ja auch kein rezept für ein aufwendiges essen, wenn ich kaum die packung von einem fertiggericht aufbekomme……

    • Reda El Arbi sagt:

      Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich verheiratet bin, mit einer Zürcherin. Und bitte, schreiben Sie meinen Namen richtig, ist nicht so schwer.

      Was die Flirttipps angeht: Da steht ganz klar, dass es nicht unbedingt beim ersten Mal klappt, auch nicht beim zweiten Mal, aber es macht Spass und irgendwann findet man die Richtige. Wenn Sie die Selbstironie schon ansprechen: Auch Herr Sarasin ist mit einer Zürcherin liiert. Beim Blogpost gehts um Atmosphäre, nicht darum, möglichst schnell jemanden flachzulegen.

      • bettlä el maghrebia sagt:

        nevermind,… cool wäre, wenn ihr im nächsten Blogbeitrag genauso erfrischend zum Thema Selbstironie schreiben würded! (:

  • Hugo sagt:

    Herrlich diese Kommentare! Um ehrlich zu sein, ich habe keinen Plan vom Flirten, noch nie gehabt und werde ich wohl nie haben. Darum lass ich mich einfach von Frauen ansprechen, das funzt dann viel besser. Darum Vorschlag liebe Geschlechtsgenossen, sprecht einfach kollektiv keine Mädels mehr an, dann drehen wir das Rollenverständnis ganz um und ihr könnt euch endlich auch mal in Ruhe in der Bar betrinken, ohne immer gleich eine anglotzen zu müssen …

    • absolut, mache ich genauso und nenne es den „Skandinavier“ 🙂 Die Jungs dort oben haben sich mit den emanzipierten Ladies agefunden und hängen halt untereinander ab bis ne Lady kommt und die anspricht.
      Ob das ganz im Interesse der Ladies oder der Evolution steht sei mal dahingestellt aber ich kann damit sehr gut leben 😀

      PS. da sich das unterdessen in Skandinavien eingebürgert hat, wissen Jungs und Mädels wieder wie das Spiel funktioniert, also alles paletti

      Gruess
      Michael

  • Thomas M. sagt:

    Mein Flirt-Tipp: Sprecht einfach mehr mit fremden Leuten. Das kann man lernen und üben, wenn es einem nicht gegeben ist. Wann immer ich die Gelegenheit habe, ein paar Worte zu wechseln tue ich es. Mit Frauen UND Männern. Am Fleischstand in der Migros, im Zug, mit der Bedienung im Restaurant. Es geht darum, das Gegenüber als Mensch und nicht als Funktion wahrzunehmen, und das kommt dort auch so an. Sagt der Person, die jeden Tag auf dem Perron steht einfach einmal guten Morgen. Und so ergeben sich automatisch Begegnungen und somit auch der eine oder andere Flirt. Aber Achtung: Flirten ist (wie hier oft gesagt) nicht Anbaggern. Im Anbaggern bin ich kein Experte 🙂

  • Thomas Maurer sagt:

    Schweizer Frauen interessieren mich grundsätzlich nicht: Arrogant, selbstsüchtig, geldgeil, ohne Charme und Klasse – und können nicht mal einen einzigen grammatisch richtigen Satz sagen. Allgemeinbildung? Null! Kein Vergleich zu Italienerinnen oder
    Österreicherinnnen.

    • Reda El Arbi sagt:

      Ich weiss ja nicht, was du für Frauen kennst, aber ich würde dir dringend raten, mir ein neues Umfeld zu suchen.

      • Thomas Maurer sagt:

        Muss ich gar nicht, dank des Freizügigkeitsabkommens wird die Auswahl an tollen Frauen immer grösser. Und von Zürich aus ist man (zum Glück) auch schnell im Ausland. – Übrigens mach‘ doch mal den gleichen Versuch auf einer Piazza in Como, Mailand, Wien oder München. Du wirst echt überrascht sein…

        • Reda El Arbi sagt:

          Ich glaub schon, dass es in Italien und Österreich sehr interessante Frauen hat. Aber wenn du in der Schweiz nur die von Dir oben beschriebenen triffst, glaub ich nicht, dass das an den Frauen in der Schweiz liegt, sondern an deiner Auswahl oder an deiner Wahrnehmung.

          • Linda C. sagt:

            Grüezi Herr Maurer,

            als Schweizer Frau möchte ich Sie doch kurz darauf hinweisen, dass man sich vielleicht nur mit solchen Aussagen auf die Äste hinaus wagen sollte, wenn man selbst zu bieten hat, was man erwartet:

            denn wenn Sie schon richtige Grammatik wünschen, dann sollten Sie vielleicht den Unterschied zwischen „grammatikalisch“ und „grammatisch“ lernen… Siehe hier: http://www.belleslettres.eu/blog/grammatikalisch-grammatisch.php

          • Thomas Maurer sagt:

            Gemäss Duden (Website) sind „grammatisch“ und „grammatikalisch“ gleichwertig. Ich persönlich ziehe „grammatisch“ vor, da es nicht so holprig tönt. – Aber was sagte ich oben bereits über Schweizer Frauen??? Wie ich an Ihrem Beitrag sehe, habe ich offensichtlich noch eine Eigenschaft vergessen: BESSERWISSERISCH.

    • Susi sagt:

      Apropos richtigen Satz, heisst es nicht grammatikalisch? „grammatisch“ ist doch nur wenn es um die Grammatik selber geht.
      (Wahrscheinlich gelte ich jetzt als arrogant :-))

    • Bildungslücke sagt:

      Ihr Beitrag strotzt ja richtig vor Charme und Klasse! Und schlagen Sie doch gelegentlich die Verwendung von grammatisch/grammatikalisch nach. Vielleicht sollten Sie besser an der eigenen Bildung arbeiten, als sich über die fehlende Bildung anderer auszulassen.

    • Toni sagt:

      so einfach ist das denn wohl doch nicht mit grammatisch/grammatikalisch: http://faql.de/wortgebrauch.html (etwas nach unter scrollen) …

  • Hans sagt:

    Was ich am Flirten immer so interessant finde und obwohl schon fast 60, flirte ich sogar mit jungen 20-jährigen Mädels, ist, dass der Flirt überall stattfinden darf, sehr unschuldig sein soll (an Registrierkasse, im Restaurant beim Bezahlen etc.) und ein interessanter Austausch zwischen den Geschlechtern ist. Flirt ist für mich allerdings eine Unterhaltungsform, nicht eine Angrabschungsform. Wenn schon Angrabschen, dann geh ich auch darauf ein, aber dann ist es kein Flirt mehr. mit einer Frau flirten soll ein Kompliment sein für sie, nicht eine Belästigung.
    Und ja, in Zürich können Frauen auch sehr kokett und sehr sexy flirten. Zürcherinnen sind sehr selbstbewusste Frauen. Und, wer ein Porsche oder einen Superjob hat ist kein Flirter, er hat nur eine Verlängerung eines frustrierten Penis, der ersetzt wurde mit einem Markenartikel. Männer, charmiert mit Frauen, galantiert mit Ihnen, den Frauen können zauberhafte Wesen sein und die Liebe, eine sehr erquickende und jung erhaltende Form den Tag zu versüssen.

    • Susanne sagt:

      Hans, Sie haben es verstanden, jawoll! DAS mögen wir Frauen, und so soll ein Flirt sein: ein Spiel, ein Necken, bei dem alle mit guter Laune wieder auseinandergehen!

      • haha, es braucht immer ein Gegenüber und wenn das Gegenüber halt 60 und damit total uninteressant und eh nix will sind die Girls hier auch entspannt. Also, falsche Ausgangslage für einen Vergleich.

  • mr keller sagt:

    hihih

    Wow, wenn nur die Hälfte der Kommentierer hier, locker wären und in Zürich rumflirten täte!
    Aber nein! Am PC sitzen und Klugscheissern. So passiert ja eben nix!

    und….. das mit den 3 Blicken; nimmt wohl typisch schweizerisch jede Spontanität! Man muss ja erst sicher sein,
    bevor man was wagt.

  • Mister Perfect sagt:

    Das Problem ist ganz einfach. Die Schweizer Frauen, insbesondere die Zürcherinnen, erwarten und verlangen, dass der Mann immer denn ersten Schritt macht. Dass heisst, in Aktion tritt und mit Flrten beginnt. Die Zürcherinnen zeigen Ihr passives Verhalten nur mit äusserlichen Reizen wie Kleidung, Frisur etc.

  • Pascal sagt:

    Nun ja, wenigstens sind die Schweizerinnen noch nicht so extrem wie die US-Amerikanerinnen (im Durchschnitt). Da kann ein normaler freundlicher kurzer Blick schon zuviel sein. Aber manche kommen hier dem schon sehr nahe.

  • braxx sagt:

    Wer möchte überhaupt eine Zürcherin erleben/charmieren/geniessen und überhaupt mit den Spezies zu tun haben? Wahrscheinlich nur die verblichenen ZH-möchtegerne-Männchen…ähhhh…kein passender Ausdruck dabei…

    • Mäse sagt:

      Provokation nicht gelungen….und tschüss

      • braxx sagt:

        Gar keine Provokation, bei all den Frauen, welche bedeutend weniger eingebildet, oft aber besser drauf und dran sind, ist doch völlig unnötig eine Zürcherin (vom ZH-Prototyp) überhaupt zu beachten. Auch tschüss..)))))

  • bitta sagt:

    naja. Die Schweizer Männer sind nicht gerade Flirtchampions. Auf Offensichtliches hinweisen (boah, bist du gross) oder alte Sprüche ausgraben, die man bei jeder anderen auch anwendet (dein Vater muss ein Dieb sein..) zieht einfach nicht. Mein Mann ist kein Schweizer, und er hat alles richtig gemacht: Blicke ausgetauscht, gelächelt, und sich dann umgedreht. Wenn eine Frau wirklich interessiert ist, wird sie wissen wollen, weshalb da nicht mehr kommt..

    • bitta sagt:

      und ich muss es nochmals betonen: ich bin Stadtzürcherin – habe aber kein Stück Markenkleidung, keine Markenaccessoires, arbeite in einem gut bezahlten Job und mein IQ bewegt sich über 120 Punkten. Ich mag keine Statussymbole, trinke lieber ein Bier als ein Cüpli und würde lieber mit einem Bauarbeiter eine Nacht in Kaschemmen durchfeiern als mich von einem Porschisten zu einem Drink einladen zu lassen.
      Genauso geht es jeder Frau, die ich kenne – allesamt Stadtzürcherinnen.
      Da es also offenbar genügend Frauen gibt, die sich nicht von Geld und Macht angezogen fühlen, bin ich der Ansicht, dass jeder Mann, der sich darüber aufregt, von Gucci-Tussen abgewiesen zu werden, selbst schuld ist, denn es war ja seine Wahl, sich diesen Damen zu nähern und die normalen, nicht ganz so aufgetakelten links liegen zu lassen.
      Erinnert mich an einen über 40jährigen Arbeitskollegen, der sich regelmässig beschwert, dass er in Kaufleuten, Valmann etc keinen Stich bei den Damen hat, da er nicht den Rang eines Directors bekleidet und somit nicht genügend Geld zur Verfügung hat, um ihnen zu genügen. Sich handkehrum aber eine Dame zu suchen, die nicht ihre ganze Zeit beim Schönheitschirurgen und in der Maniküre verbringt, käme ihm nicht in den Sinn. Soll ich da nun wirklich Mitleid empfinden?

      • Reda El Arbi sagt:

        Dich könnte ich sicher mit meinem Rennvelo und meinem Atelier beeindrucken 😀

        • Mr. Nobody sagt:

          Nun mal ehrlich, Ausländer muss man(n) sein, am Besten noch englischsprechend, damit die Mädels sich als besonders hervorheben können!

      • Maya S. sagt:

        Danke Bitta

      • Nia Mueller sagt:

        Sprichst mir aus dem Herzen, Bitta. Ich frage mich jedesmal, wenn sich irgendwelche Herren über tussihafte und/oder statussymbolgierige Frauen beklagen, weshalb sich diese Männer nicht ein anderes Umfeld suchen. Denn es gibt meines Erachtens definitiv genügend Frauen, die gut gebildet sind, sich ihr Geld selbst und gern verdienen, drum nicht nach einem Versorger suchen und für Demonstrationen von Geld/Macht daher nur ein müdes resp. bedauerndes Lächeln übrig haben. Die Ansprüche an den Mann liegen da eher im Bereich des Charakters. Vielleicht haben die offenber weit verbreiteten, latent frauenfeindlichen Trophäenfrauen-Jäger deshalb keinen Erfolg und schieben dies mangels Selbsterkenntnis auf fehlendes Geld.

    • Marcel Z. sagt:

      „Blicke ausgetauscht, gelächelt, und sich dann umgedreht. Wenn eine Frau wirklich interessiert ist, wird sie wissen wollen, weshalb da nicht mehr kommt..“

      Sehr schön, praktisch meine Worte (s. weiter runten)!

      Wäre noch anzufügen, dass schweizer Frauen, nein, zürcher Frauen, wie bereits im Artikel erwähnt, auch nicht gerade das Gelbe vom Ei sind,was Flirten und sonstige Liebeleien angeht. Aber mein australischer Kollege empfindet das ganz anders. Und so kiregt jede(r), was sie / er will 😉

      Wie sang doch Stefan Eicher einmal so schön: Toutes les filles de Limmatquai, regarder ne pas toucher..

      P.S. Ich bin auch nicht mit einer Schweizerin verheiratet.

    • sepp z. sagt:

      bitta, schon mal was von downdating gehört?
      frauen tuns erwiesenermassen selten.
      und ehrlich: wer möchte schon mit jemandem flirten, der mit seinem vermeintlichen iq und gut bezahlten job angeben muss.
      sie? ich auf jeden fall nicht, mässi 🙂

  • Adrian van Oyen sagt:

    Obwohl es herablassend wirkt, habe ich das Gefühl, dass die meisten Männer hier – obwohl überdurchschnittliche Sprachkenntnisse vorhanden sind – es überhaupt nicht verstehen mit einer Frau zu kommunizieren. Mit Zürich und den Zürcherinnen ist alles in Ordnung. Liebe Mitzürcher, was könnt ihr denn einer Frau bieten? Die Frauen hier haben kaum materielle Sorgen. Schon klar gibt es solche, die einen Millionären suchen, aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Eine Frau will Aufmerksamkeit, und zwar nicht im Sinne von Schmeichelei oder im Sinne eines krampfhaften, narzisstischen Versuchs, ihr mit irgendwelchen Errungenschaften zu imponieren, sondern Aufmerksamkeit im Sinne von Empathie – eure volle Aufmerksamkeit. Die Wahrheit ist, dass es gar nicht so darauf ankommt, was aus eurem Mundwerk kommt, sondern auf die Einstellung, mit der ihr euch einer Frau nähert. Die Frau spürt das nonverbal. Das Schöne daran ist, dass man es nicht faken kann. Das nächste mal, wenn ihr eine Frau ansprecht, interessiert euch für sie, für das was sie tut, für das was sie will, und macht das vollkommen ziellos! Vergesst nicht, dass euer Gegenüber jemandes Tochter ist, mit Zielen, Ängsten und Sorgen, und einer Lebensgeschichte mit schönen und weniger schönen Erlebnissen, genau so wie ihr! Öffnet euch, seid verletzlich, respektiert die Frau, als jemanden, mit dem ihr euch austauschen könnt. Indem ihr das macht, schmerzt eine allfällige Abfuhr umso mehr, paradoxerweise wird sie aber unwahrscheinlicher, weil die Frau eure Aufmerksamkeit zu schätzen weiss.
    Viele spulen stattdessen ein Gespräch ab und versuchen der Frau zu gefallen, indem sie sich je nach Situation anders geben. Währenddem wird die ganze Zeit gegrübelt und evaluiert, als müsste man das Gespräch unter Kontrolle haben. Nach der kalten Schulter rennen diese Männer einfach zur Nächsten um dasselbe nochmals zu versuchen.
    Wenn ihr empathiefähig seid und ein wenig gutmütigen Humor habt, werded ihr gar nicht mehr wissen, wie euch mit den Frauen geschieht – gutaussehend oder nicht, arm oder reich, in Zürich oder sonstwo.

    • bitta sagt:

      sehr schön formuliert!
      Es kümmert doch keinen, wie es hinter der Fassade aussieht, Hauptsache, man hat sich bewiesen, dass man die schönsten Frauen angraben kann.
      Bezeichnend hierfür ist für mich die Website gesehenatvbz.ch, auf welcher steht, man könne hier die nette Frau X und den sympathischen Herrn Y wieder treffen – die Suchartikel der Herren sprechen dann aber ausnahmslos von „schönen“ und „sexy“Frauen, welche sie wiedersehen wollen. Mal abgesehen davon, dass Zürich eben wirklich voller schöner Frauen ist, aber kaum ein Mann aussehenstechnisch mithalten könnte, geht es den meisten wohl kaum um das Wesen ihres Flirtpartners.
      Es ist für eine Frau generell eine Qual, wenn sie zB mit einer guten Freundin einen Frauenabend verbringen will, und dann pausenlos von irgendwelchen paarungswilligen Männern beglotzt und angesprochen wird, am besten mit einem Anmachspruch, der so alt ist wie das Universum. Ein „hallo, störe ich oder darf ich mich dazu gesellen?“ wird mehr als alles Gesülze..

      • ein Mann sagt:

        *seufz* das ist ja nett dass sie das alles so beschreiben. Für Sie als Frau mag das ja so einfach sein mit der Empathie. Aber bis auf seltene Ausnahmen, haben Männer allesamt das Emotionsgefüge eines Teelöffels. Wenn Männer Probleme haben, isses ihnen entweder gleichgültig, oder sie wollen einfach nur drauf hauen. Irgendwie abreagieren, Sport machen oder so. Wir sind nicht empathisch. Wenn ein Mann n Problem hat zeichnen sich die guten Freunde dadurch aus, dass Sie ihm auf die Schulter Klopfen und sagen „musste durch“. Wir sind keine emphatischen Lebewesen. Von uns verlangt die gesellschaft eins und exakt eins. Performance. Was glauben Sie was mit nem Mann passiert der sich beschwert im Büro gemobbt zu werden. Empathie? „Stell dich nicht so an“ heisst es. Haben sie sich schon mal auf ner Baustelle umgehört? „Hey du Arschloch“ ist da ne ganz normale Begrüssung…
        Emphatie von einem Mann zu verlangen, ist etwa so wie einem Blauwal das Stöckchen holen beibringen zu wollen. Es liegt einfach null in unserer Natur.

        • Kai L. sagt:

          Mein lieber „Mann“ – was sie da schreiben ist doch totaler Blödsinn. Als würde es in unserer „Natur“ liegen ein emotional kaputtes Wrack zu sein, welches seine Mitmenschen nur mit „hey du Arschloch“ begrüssen kann. Übrigens geht mir das Empathiegequatsche von unserem selbsternannten „Frauenversteher“ genau so auf den Keks wie Ihnen – nur muss ich dann nicht gleich ins Gegenteil verfallen und Männer als emotionslose Bioroboter bezeichnen.

    • Laura sagt:

      Genau so ist es. Aber eben, der Fehler (Arroganz, Frigidität, Feminismus, etc) wird lieber bei den anderen gesucht.

    • Kai L. sagt:

      „Eine Frau will… “ – sprach der Rosenkavalier und setzte sich in die Brennesseln.

    • PR sagt:

      Adrian: Bietest du Seminare und DVDs an für die Macht der Gedanken?
      Das pure Gegenteil ist der Fall. Je nonchalanter, zufälliger der Auftritt, desto eher ist er von Erfolg gekrönt. Es geht tatsächlich nicht darum, sich zu inszenieren und zu imponieren. Aber es geht ebenso wenig darum, der Frau („nonverbal“, haha) die „volle Aufmerksamkeit“ entgegenzubringen. Am erfolgreichsten ist (neben denen, die ganz einfach gut aussehen), wer mit der Frau reden kann, ohne dass sie merkt, dass man interessiert ist (nicht einfach!). Nur so kommt ein lockerer Dialog zustande, bei dem sie ihre Abwehrhaltung aufgibt oder ihre Kolleginnen einschreiten. Später hat man noch genug Zeit, aufrichtiges Interesse zu zeigen. Die Unverbindlichkeit hat den grossen Vorteil, dass man beim Abchecken mehrerer Frauen im Club nicht als Loser wahrgenommen wird, sondern als Party-Gast, der es offenbar mit allen lustig hat (auch mit irgendwelchen Männern). Dieser Aspekt ist enorm wichtig, denn die Auserwählte, der man „die volle Aufmerksamkeit“ entgegenbringt, ist bestimmt nicht Single, hat Liebeskummer oder ist sonst irgendwie unempfänglich. Selbst wenn also die Aufmerksamkeits-Theorie stimmte (was sie nicht tut), würde man in vielen Fällen eher als Therapeut enden als im Bett mit ihr.
      Wie gut Desinteresse wirkt, zeigt sich bei Männern, die lange Zeit Single waren mit wenig Erfolg. Kaum sind sie in einer Beziehung, kommen rein zufällig die aussichtsreichsten Flirts zustande…
      All die Frauen, die hier zu deinem feinfühligen Kommentar gratulieren, belügen sich selber. „Ach, wenn nur mal einer käme, der wirkliches Interesse hat, dann würde ich sofort mit ihm reden“… romantische Vorstellung, aber in der Praxis absoluter Quatsch.

    • Emilie sagt:

      Ha, ha! Das triffts. Entweder sie betrachten Dich nämlich als jemanden, dem sie endlich mal richtig imponieren können, oder als Geschlechtsorgan auf zwei Beinen… Kein Interesse an Frauen, nur an sich selbst!

  • Ausländerin sagt:

    Das Problem ist doch, dass die meisten Leute glauben, Flirten sei eine angeborene Fähigkeit, ein Talent, das jede und jeder beherrscht. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum das so ist. Viele andere Fähigkeiten muss der Mensch sich doch auch erst antrainieren und dies ist mit viel Übung verbunden. Warum sollte es bei der Balz anders sein? Ein fundamentaler Irrtum, dem sowohl Männer wie auch Frauen unterliegen. Die meisten bilden sich wohl lieber ein, sie seien natürlicherweise unwiderstehlich und ein Gottesgeschenk, als sich einzugestehen, dass mit Reflexion über sein Verhalten und der Bereitschaft, soziale Begegnungen als Experiment zu betrachten und die nötigen Lehren aus verschiedenartigen Interaktionen zu ziehen, mehr erreicht werden könnte.
    Ich bin überzeugt, dass flirten unbedingt mit Grosszügigkeit zu tun hat – nicht monetärer Art, sondern in erster Linie sich selbst gegenüber und dann dem Menschen gegenüber, der meine Aufmerksamkeit erregt. Wenn die Leute kapieren, dass es das Wichtigste ist, sich selbst zu mögen, werden sie auch aufhören, sich mit hochgepumptem und erkauftem, total übersteigertem Selbstbewusstsein seinen Mitmenschen zu nähern, um sich diese dann, sollten sie abgewiesen worden sein, schlecht- und kleinzureden. Wen überrascht es denn, dass Zürich keine weltmeisterlichen Flirter/innen hervorbringt – in dieser Stadt trifft man zu selten auf Menschen, die gratis und ohne Erwartung einer Gegenleistung ein Lächeln oder ein nettes Wort zu verschenken haben, an ein Kind, eine Rentnerin, den Busfahrer oder wen auch immer!

    • Schweizer sagt:

      Wie wahr..

      • bitta sagt:

        nein, das Problem ist doch, dass viele Frauen einfach nicht angeflirtet werden wollen, wenn sie ausgehen, weil sie mit der Freundin reden wollen, gebunden sind, frisch getrennt oder sonst nicht interessiert. Ich behaupte, wenn eine Frau wirklich an einem Mann interessiert ist, kann er das gar nicht falsch verstehen. Wenn er sich nicht sicher ist, ob sie ihm ein Zeichen geschickt hat, dann soll er es besser nicht versuchen, denn es war keines.

        • Johann Kirchner sagt:

          Wer interessiert sich schon für Zürcherinnen! Bernerinnen sind hübscher, intelligenter, warmherziger, freundlicher, kommunikativer und haben erst noch viel mehr Charisma und Ausstrahlung.

    • Thomas1 sagt:

      @ Ausländerin: Interessant, ich bin genau anderer Meinung. Ich bin überzeugt, dass es jedem angeboren wäre, mit seinen Mitmenschen locker und spontan zu kommunizieren – in jeder Situation. Was dazwischenfunkt, ist lediglich der Verstand, mit hinderlichen Gedanken wie „was denken wohl die anderen von mir“, „das sieht bestimmt doof aus“ etc. Als Lösung erachte ich es nun nicht, noch mehr den Verstand zu setzen und etwas erlernen, sich aneignen, nach Strategien aneignen etc. Das macht alles nur noch gekünstelter, steifer, führt genau noch weiter von dem weg, was eine Interaktion ist: spontan, lebendig, unberechenbar, im hier und jetzt. Ja, ein Risiko – vor dem wir Angst haben. Just do it! Ich glaube, die Lösung liegt im Verlernen der Strategien, im Loslassen, im sich Hineinfallen lassen und darauf vertrauen, dass es gut kommt. Und: Absolute Ehrlichkeit hat bei mir immer sehr gut funktioniert.

  • ladies love cool james sagt:

    Ganz einfach, es ist alles ein NUMBERS game. Von 20 Frauen filtertet bestimmt 1 mit einem. Wenn man also nichts dagegen hat 19 mal abgelehnt zu werden…kein Problem. Zudem ist es sehr wichtig, wie man aussieht. Ein gut aussehender Mann mit „einigermassen“ normalen Charakter hat mehr Chancen, so 10/20 würde ich sagen.

    • bettlä el maghrebia sagt:

      ich bin Fan von Ihrem Nickname…Abtauchen in die Jugend… „i need Love“ passt ja schön hier 🙂

  • HansDampf sagt:

    Ach wie wunderbar, mich durch diese Diskussionen mit gebührendem Abstand belustigen lassen zu können. Die Zürcher Single-Männer und Single-Frauen sind einfach viel zu verkrampft, weil sie sich selber soooo unglaublich wichtig nehmen. Fast alle meinen, etwas darstellen zu müssen, das sie nicht sind. Glücklicherweise habe ich eine tolle Freundin und muss meine Zeit nicht mehr in irgendwelchen dämlichen Clubs zu dieser behinderten House-Musik verplempern. Haaaaaachhh, einfach nur entspannend… 🙂

    • Mike G. sagt:

      Ich habe auch eine tolle Freundin und das seit 9 Jahren. Trotzdem geniesse all paar Monate mal einen Abend in einem dämlichen Club. In der Schweiz gibt es einfach so viele Leute zwischen 30 und 40, die, sobald sie in einer Beziehung sind, total spiessig werden.

  • Walter Boshalter sagt:

    Meine Güte welche Probleme hier heutzutage herrschen. Zu meiner Studizeit in Zürich habe ich einfach mein tiefstes Khurertüütsch aus den Gehrinwindungen gekramt und ja, ich hätte sie alle haben können…:)

    • Reda El Arbi sagt:

      Bergdialekte gelten als unfair. Das ist sowas wie Doping beim Sport.

      • KMS a PR sagt:

        da hat er recht, der herr el arbi. die bündner haben immer den „jöööh-effekt“ auf ihrer seite und werden vielfach aus mitleid angemacht. 😉 (koitale entwicklungshilfe, sozusagen).

      • Diana sagt:

        Jupp, für Bündnerdeutsch müsste man eigentlich disqualifiziert werden 😀

        • adrian sagt:

          Wir subventionieren die „Munggepfupfer“ ja schon genug, sollen die bitte auf der Alp bleiben und nicht unsere trocken zürcher Weiber aufmischen.

          • Becca sagt:

            Tja.. während die Zürcher Männer halt drauf achten, möglichst cool zu wirken, kommen Bündner, Berner und Luzerner mit ihren teils wirklich derart niedlichen Dialekten (jöö die Bündner ^^) .. und schwupps ist man mit ihnen in einem angenehmen Gespräch (als Zürcherin) 😉

          • RKJ sagt:

            ich nehm jetzt mal einfach an, dass der Thurgauer nicht ganz so gute Chancen hat?;)

          • Becca sagt:

            @RJK: da nimmt der Niedlichkeitsfaktor einfach schon stark ab.. wobei Thurgauer noch ok sind.. weiter östlich allerdings da ist es mit niedlich vorbei 😉

  • Markus sagt:

    Du meine Güte jedes Jahr dieselben Artikel kaum dringt der erste Sonnenstrahl durch die Winterwolken. Seid doch einfach Euch selbst, dann klappts auch ab und zu, und ich bin kein Don Juan, Rockefeller oder Beau. Manchmal schon fast kindisch wie krampfhaft versucht wird, eine abzuschleppen. Von Stil etc. keine Spur mehr, die Frauen die ICH will schätzen Stil aber, der Rest interessiert mich nicht.

  • Dani sagt:

    Ich werde nie vergessen als ich mal in Zürich aufs Tram gewartet hatte und als es dann kam und sich die Türen öffneten, ist eine hübsche, schlanke Frau ausgestiegen der plötzlich die Einkaufstüte aus der Hand rutschte und der ganze Einkauf runter fiel. Was macht ein Gentleman so wie ich? Er liest alles ganz schnell vom Boden auf und füllt es in windeseile wieder zurück in den Sack. Die Frau hat dann daraufhin geantwortet: „Sie hätten aber auch fragen können ob Sie mir helfen sollen“…

    Und ja Herr KMS, ich bin voll Ihrer Meinung. Die Situtation ist halt so, dass speziell die Frauen in ZH so wohlstandsgeschädigt sind (man kann es auch männermüde nennen) und jede die noch so durchschnittlich aussieht weiss, dass sie jederzeit einen Typ haben kann wenn sie nur will. Die Männer wissen auch, dass sie eigenlich nur stören und irgendwie komplett überflüssig sind aber immer weiter machen nach dem Motto: „Versuchen kann man es trotzdem und immer schön den coolen Joe heraushängen, vielleicht klappts mal“.

    Ich habe in den Antworten was von „Beziehung“ gelesen… tja Beziehung tönt eindeutig nach Arbeit und Arbeit habe ich schon genug unter der Woche. Im „Ausgang“ will ich Spass haben ohne das es immer gleich ernst wird… und nur stunden/tagelang reden ist nicht mein Ding, dafür habe ich zuwenig Zeit und keine Lust.

    Ich selber bin halt ein ganz durchschnittlicher Typ, der einen mittelmässig bezahlten Job hat und eine normale Mietwohnung bezieht und sich sicher keinen Porsche leisten kann und deswegen keine Chance bei den Frauen da hat. Ich habe vor Jahren eine Ausländerin kennengelernt die super nett ist und auch noch saugut aussieht und bin daher froh nichts mit diesen verkappten ZH Frauen zu tun zu haben. Viel Spass noch…

    • Markus sagt:

      Recht hast Du! Ich habe in meinem Beitrag vergessen, dass ich bei Schweizer Frauen auch keinen Erfolg habe resp. es gar nicht mehr probiere weil mir das verkrampfte Getue zu blöd ist. Komischerweise klappts bei zahlreichen Ausländerinnen, die allerdings auch gute Jobs haben und nicht den Schweizer Pass suchen. (Japanerinnen, USA, Französinnen). Zum Glück sag ich da nur, wenn ich die arroganten und, wie Du es gesagt hast, wohlstandsgeschädigten Schweizerinnen sehe. CH-Frauen nein danke!

    • Benjamin Hitz sagt:

      Ja, Dani, Sie sind ein ganz normaler Typ, ausser dass sie verblüffend frustriert erscheinen über diese bösen, gefühlslosen Züri-Frauen. Mal ein anbagger-Typ, von jemandem, der zwar auch kein Don Juan ist, dies aber vor allem sich selber und weniger den bösen Frauen zuschreibt: Frustriertes Gejammere ist immer unsexy.

      • Roman Rebitz sagt:

        Hat schon was betr. den Züri-Frauen. Der Unterschied wird mit der Zeit offensichtlich. Frauen die von ausserhalb nach Zürich arbeiten oder feiern kommen sind total anders und offener, mit denen kann man den ganzen abend feiern und quatschen, muss ja nicht immer mit abschleppen enden. Wenn man nicht viele Frauen im Bekanntenkreis hat möchte man auch mal einfach mit Frauen quatschen und nicht mehr. Mit vielen Züri-Frauen ist die v.a. im Ausgang nicht möglich. Ich vermute aber das ist einfach der Teil der Züri-Frauen die man im Ausgang usw.. sieht, die anderen haben wahrscheinlich auch kein Bock sich dies anzutun 🙂

        • adrian sagt:

          … ja so ist das mit den Züri Frauen – genauso wie mit dem Porsche, entweder man will das Luxus Ding, oder ist happy mit dem Subaru aus dem Ausland (Aargau). 😉

    • Rene sagt:

      Es stand doch dass man nur den Porsche Schlüssel braucht, so ein Schlüsselanhänger ist relativ günstig zu erwerben. Wenn mal das Eis gebrochen ist, ist der Porsche auch nicht mehr so wichtig 😉

      • Jeder, der in Zürich eine Frau suchen muss, ist selber schuld. Auch ich hatte das Gefühl oder die Hoffnung , im Ausgang in Zürich auf nette Bekanntschaften zu treffen. Doch zu mehr als nur Nutten die einem anquatschen und belästigen, habe ich es in 100 mal Ausgang kaum gebracht. Heute bin ich glüchlich verheiratet, der Zufall wollte es so! Meine Erkenntnis war, es gibt bessere Orte , wo die Menschen netter und weniger arrogant sind , als in Zürich. Ich bin froh, dass ich mir das nicht mehr antun muss, eine Frau in Zürich anzubaggern, denn das ist zu 99% eine Mission Impossible.

      • KMS a PR sagt:

        das problem ist nur, dass es sich herumgesprochen hat, dass porsche fahrer meist nicht mehr im koitus-fähigen alter sind….ähnlich wie golf-spieler.

      • Hans sagt:

        Yep, dann träum mal weiter. ZH-Ladys lassen sich nicht vom Anhänger blenden.
        Und erkennen sogar im Traum ob es sich bei Deinem Auto- Schlüssel um einen Porsche- Schlüssel handelt ;-))
        Von diesen liegen nämlich massenweise im Kaufleuten auf den Tischen.

    • Mike sagt:

      Eigenartig, dass auf DIESEN Beitrag scheinbar noch KEINE Frau geantwortet hat…

  • Flirten in Zürich (dern Schweiz) ist in etwa so möglich wie Sonnenbaden am Nordpol: Bei beidem zieht man einen Kurzen raus. So lange das beste Verhütungsmittel der Schweizer(innen) ihr Gesichtsausdruck ist, wird sich daran auch nichts ändern. „Swiss Lover“ ist nicht umsonst weltweit ein Schimpfwort.
    Aber ihr wollt Lösungne oder? – Jedes Lachen, jeder Blick und sogar jedes vulgäre Nachpfeifen ist Energie – unbekömmliche, sofern man sie nicht als das würdigt was sie ist. – Harmlose Anmache. Also raus aus dem CH-Angstkältekorset und zurückgelächelt: Was glaubt Ihr wie das ein Star im Blitzlichtgewitter macht? – Die Fotografen heissen auch nicht Eros, Adam oder Adonis. Ein mutiges sonniges Lächeln (Wenn die Herren der Schöpfung dabei nicht gleich an den Orgasmus oder eine Mutter ihrer Kinder denken, und die Damen nicht an eine goldene Kreditkarte, wirds sogar recht angenehm….) – Have Fun.
    Ein glücklich verheirateter Nicht-So-Standardschweizer.

  • Andreas sagt:

    Flirten sollte intuitiv/spontan passieren.
    Wer mit einem fixen Plan vorgeht, hat meistens schon verloren weil er/sie sich zu viel erwartet.

  • marcel sagt:

    Auch als Mann ist es einfacher, einen Orgasmus vorzutäuschen als ernsthafte Flirtabsichten. Zwei Journis, die zu Recherchezwecken flirten gehn? Das kann ja nicht klappen, ist unter normalen Bedingungen schon schwierig. Ausserdem gibt’s auch in ZH erfolgreiche Flirter (und in BE jede Menge Diletanten), aber der bösen Stadt die Schuld zu geben ist natürlich das Einfachste.

    • Reda El Arbi sagt:

      Doch, ganz sicher: Die Stadt ist schuld. Ich schwör!

      • KMS a PR sagt:

        die einwohner bilden die stadt. die einwohner sind schuld, ich schwör!

        • Nuja, JEDE Stadt ist schuld. Flirte mal in NY – Vorher mach ich einen „Zürisack“ an…..

          • Markus sagt:

            So ein Schwachsinn. In Brooklyn 2h in einer Bar und schon hatte ich eine an der Angel, ungewollt, spontan passiert. Leider war ich dann später zu betrunken für mehr 🙂 🙂 Wenn Du in Manhattan auf die Pirsch gehst, bist Du wirklich am falschen Ort gelandet, das ist für mich nicht das wirkliche NY.

          • Nina sagt:

            Also hey, wir haben eine Zeit lang zu zweit in NY gelebt, und mein Mann ist ein paar Wochen früher hingefahren, ich bin nachgerückt – der wurde dort angebaggert, was das Zeug hält – und zwar in Manhattan!! Sprich: wenn Du Dich zur rechten Zeit am rechten Ort aufhälst und da auch hinpasst, dann klappt das schon…

  • Fabian Meier sagt:

    Flirts kann man nicht erwingen, sie ergeben sich einfach.

    • KMS a PR sagt:

      aha. und aufgrund welcher umstände/gegebnheiten? – das täte mich perifer interessieren.

    • Aurelia sagt:

      genau – der Zufall spielt eine sehr grosse Rolle.

    • Marcel Z. sagt:

      Fabian hat recht: Sie blickt zuerst zu einem rüber. Als Mann zu Beginn ja nicht direkt hinschauen, aus den Augenwinkeln reicht vollkommen. Eine Weile lang ganz bewusst ignorieren kann auch nicht schaden. Aber ich bin als Semidilettant felsenfest davon überzeugt, dass es immer die Frau ist, die den ersten Schritt macht: Augen Blicke sagen alles. Zur Zeit fliegen einem die Blicke nur so zu. Sage ich als Mann. Und Männer sind schon froh, wenn einen vier Frauen pro Tag anschauen. Ich kenne Frauen, denen werden vier Männerblicke pro Stunde zugeworfen…

      • Markus sagt:

        Treffend kommentiert!

      • KMS a PR sagt:

        „semidilettant“ gefällt mir! 🙂 ich bin ein voll-dilettant und der überzeugung, dass der mann die frau zum ersten schritt verführt. frauen wollen ver- und -geführt werden! (ich erinnere an die 3k-regel.

      • Sabrina sagt:

        @Marcel: Wenn ich im Mini herumlaufe, meine ich, sind es eher vier Blicke in der Minute die ich von Männer erhaschen kann… 😉

        • Marcel Z. sagt:

          Ja, und wenn Sie nackt durch die Strassen ziehen würden, wären es wohl 100 Blicke pro Sekunde, Sabrina 😉

  • Linda sagt:

    Zwei Tipps (die vielleicht etwas helfen aber nicht alles erklären):

    -öfters mal mit Frauen sprechen. Egal ob Bekannte, Verwandte, Koleginnen. Nur so kann man die Schüchternheit ablegen und lernen, entspannt mit Frauen zu reden. Und das finden Frauen auch toll. Viele Männer scheinen total verkrampft mit (schönen) Frauen umzugehen.
    – bei einem Flirt primäres Ziel sollte sein, der Frau ein gutes Gefühl zu geben, ihr ein Lächeln ins Gesicht zu bringen. Und nicht, sie abzuschleppen. Die Frauen mögen unverfängliche, schöne Momente und spüren sofort, welche Motivation hinter dem Ansprechen steckt. Wenn sie das Gefühl haben, jemand wolle sie abschleppen, ist das oft sehr unangenehm. Hatte ich gestern einen netten Flirt ohne Folgen mit einem Mann, gebe ich dem Nächsten vielleicht eher meine Nummer.

  • Man bekommt das „Ich“ nun mal nicht von dem „Zür“ getrennt. Viele Stadtzürcher sind eben zwanghaft selbstzentriert – und das ärgert uns oft selbst. Bei den meisten verbirgt sich dahinter aber bloss gewaltige Unsicherheit. Darüber, die falsche Handtasche Gassi zu führen, nicht genug zu verdienen, zuviel Ranzen oder zuwenig Bauchmuskeln zu besitzen, oder ganz allgemein gesagt während eines Flirts offenbaren zu müssen, dass man viel zu langweilig ist, bzw. sein Geld mit dunkelgrauer Ödnis verdient. Besonders dann, wenn, wie in unseren Breitengraden üblich, die Rede schnell auf den Beruf kommt und man einräumen muss, trotz des Hollywood-Outfits doch nur der Vorzimmerdrache einer Zahnarztpraxis zu sein oder Hochzeitskataloge per Telefon zu verkaufen. Es hilft nur eins; Man muss die Frauen überrumpeln. Denn das erwartet man/frau in Züri nämlich zuletzt. Ein herzliches, sprühendes „Hi“. Was danach kommt ist zwar eine Wissenschaft für sich, aber ein besseres Mittel, um zentimeterdicken, extragehärteten Kruppstahl aufzubrechen ist nicht bekannt. Einfach mal drauflos und weder sie noch sich selbst allzu ernst nehmen. Ausserdem: wahre Gentlemen zollen der Tatsache Respekt, dass frau nach stundenlanger Milimeter-Arbeit vor dem Spiegel gefälligst auch wahrgenommen werden will. Also wenngleich man sich davon auch nichts kaufen kann; sofern es nicht die stinkbilligste Anmache morgens um halb drei im verlausten Bagatell ist, wird einem die Dame den Kontaktaufnahmeversuch insgeheim danken! 😀

  • Andreas Meier sagt:

    Sehr witzig der Artikel.

    Zürich ist einfach zu klein, um eine Flirt Stadt zu sein. Wir können von den Frauen nicht erwarten, dass sie jeden Flirt erwiedern, wenn wir die Frauen als Flittchen betiteln, sobald sie dies bei anderen Männern machen. Folgende Sitation erlebe ich fast monatlich: Mann lernt Frau kennen, Facebook Namen werden getauscht. Mann check Frau ab: Was die kennt den und den und auch noch diesen Player? Mann ruft Kollegen an: hey, kennst du die?…Ja, die hat mit dem und dem mal rumgeknutscht, und diesen hat sie mit dem betrogen, die schlampe…ja das ist eine schlampe.

    Und schon wurde die Frau unnötigerweise erniedrigt. In grossen städten kann man sich viel besser verwirklichen und findet deshalb auch viel mehr Flirt Partner. Und vielleicht sollte man sich auch mal überlegen, wieso man als tourist die besten karten hat? genau, weil niemand einen kennt…

    Die Anonymität bleibt im Dorf Zürich leider auf der Strecke….

    • Ali Ferkous sagt:

      Zürich ist zu klein 😀 Es gibt eine Menge kleinerer Städte in der Schweiz mit mehr Flirtpotential für Heteromänner. Aber für Zwinglianerinnen ist sexuelle Anziehung sowieso etwas Teuflisches, besonders wenn sie von Männern ausgeht. Da bleiben die Rechtgläubigen doch lieber auf der moralisch wasserdichten Seite. 😀

    • Benjamin Hitz sagt:

      @Meier: Benehmen sich die Leute in ihrem Bekanntenkreis tatsächlich so? Das ist ja bar jeder Würde und ausserordentich ekelerregend.

      • Andreas Meier sagt:

        @ Benjamin: Ja, so in etwa Reden Männer untereinander…Das enbehrt vielleicht der Würde, ekelerregend ist es allerdings nicht im Geringsten

        • Benjamin Hitz sagt:

          Ihre Kumpels und Sie erniedrigen unnötigerweise Frauen und sie finden das nicht ekelerregend (und ja, es wäre auch ekelerregend wenn es Männer wären)?
          Und wie Männer unter einander reden, weiss ich schon…ich weiss allerdings auch genausogut wie Sie, dass „Männer“ kein geschützter Titel ist, daher kann es schon sein, dass es auch Männer gibt, die sich auf die von Ihnen beschriebene Art und Weise unterhalten. Jänu, herzliches Beileid…

  • Depp Jones sagt:

    Puh, hier entlarvt sich praktisch Jede/r als Klische-FetischistIn. Männer sind dauergeil und grundsätzlich nur an Sex interessiert, gehen notfalls ins Puff, haben keinen wirkliches Interesse an Frauen, es sei denn an deren primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen. Frauen hingegen sind in aller Regel grundsätzlich nicht an one-night-stands interessiert, dürsten nämlich vielmehr nach inneren Werten und guten Gesprächen.
    Und stets schützen alle vor, allerbestens zu wissen, wie das jeweils andere Geschlecht tickt und warum genau es das tut. Aber auf die Reihe kriegt’s trotzdem niemand.

    Was für ein bullshit. Die Welt ist bevölkert von Neandertalern und Prinzessinnen auf der Erbse. Ich prsönlich leide an beiden.

    Euch allen würde die treffliche Selbstironie der Verfasser dieses Beitags gut anstehen, und die Erkenntnis, dass wir letzen Endes trotz der scheinbaren Eloquenz, in die wir unsere profunden Ansichten zu kleiden wissen, trieb- und instinktgesteuerte Säuger sind.

  • Marco Beer sagt:

    Herrlicher Artikel und erfrischend geschrieben. Vielen Dank! Die beschriebene Tendenz kann ich bestätigen, Clubs und Bars sind eher wenig ergiebige Orte.
    Eine gute Flirtumgebung sind Kunstausstellungen: Es finden sich haufenweise gleichgesinnte Frauen, praktisch alle mit Niveau und Esprit – und das Gesprächsthema liefert die Ausstellung selbst. Sehr empfehlenswert – und: eine seriöse Vorbereitung hilft enorm (Wissen über den Künstler, die Periode der Entstehung der Kunstwerke, den Kurator, weitere Ausstellungen mit ähnlichem Inhalt usw.).

    • Reda El Arbi sagt:

      Gott, wie anstrengend. Kann man nicht einfach übers Wetter reden? 😀

      • Marco Beer sagt:

        Meine Allgemeinbildung verbessern und am Schluss zudem ein Flirt-Ass in Händen halten: Was will man(n) mehr? Für mich bedeutet dies überhaupt keine Anstrengung. Über das Wetter sprechen? Soll ich in einem regengeschützten Raum Jörg Kachelmann nacheifern und über Blumenkohlwolken dozieren? ;-))

        • Stella sagt:

          Ich kann dir nur beipflichten und wünschte, es gäbe mehr solche Flirt Partner die Gemeinsamkeiten mit Frauen suchen. Gute Strategie!

          • KMS a PR sagt:

            es gibt keine gemeinsamkeiten mit frauen – höchstens annäherungen.

          • Marco Beer sagt:

            Gemeinsamkeiten, in meinem Verständnis eine Übereinstimmung von Interessen, existieren zwischen Frau und Mann sehr wohl. Mit Flirtbekanntschaften war ich z.B. Skifahren, Segeln und habe Motorradausflüge unternommen (ohne vorher, dazwischen oder danach zu Koitieren).

      • Ali Ferkous sagt:

        stimmt, Reda! Was soll ich im Kunsthaus anbandeln, wenn ich nicht jedes Wochenende dorthin geschleppt werden möchte. 😉 Mit Frauen anderer Herkunft kann man sogar am Fahrradständer flirten, indem man ihren Fahrradhelm schick findet, das eine Wort gibt das andere… Ich bin nicht mit ihr liiert, aber es hat sich eine jahrelange Freundschaft daraus ergeben, bei der eine philosophische Diskussion und ab und zu auch das Kunsthaus drin liegt. Oder man sagt ihr beim auswärts Mittagessen: „Bei uns wäre noch ein Platz frei.“ Sie lächelt zurück, setzt sich hin und freut sich, dass sie sich bei Leuten an den Tisch setzen kann, die sich charmant benehmen. Bei Tsürcherinnen erntet man mit einem solchen „Vorgehen“ in erster Linie Argwohn.

        • Marco Beer sagt:

          Offenbar liegt ein kleines Missverständnis vor: Mein Hinweis auf den Besuch von Kunstausstellungen ist lediglich als eine von vielen Möglichkeiten zum Flirten zu verstehen. Er schliesst all die weiteren, geistreichen Anbandelvarianten an anderen Orten (Veloständer, Restaurant usw.) nicht aus. Meine Erfahrung ist schlicht, dass man bei Kunstausstellungen interessante Frauen treffen kann. Und die Frau, der man am Sonntag im Kunstmuseum begegnet ist, trifft man vielleicht zufällig am Montag beim Veloständer. Ich wollte keinesfalls eine Kategorisierung vornehmen (… Frauen anderer Herkunft… ). Coiffeusen können ungleich geistreicher als Kunsthistorikerinnen sein. Interessante Frauen stehen ohnehin ausserhalb des Kontexts ihrer Herkunft – sie haben einen eigenständigen Charakter, unabhängig ihrer Herkunft.

    • KMS a PR sagt:

      kunstausstellungen – und vor allem vernissagen – sind nur für eines gut – sich den bauch mit häppchen vollzuschlagen, weisswein zu kippen, und danach möglichst schnell und unerkannt zu verschwinden; beispielsweise richtung mausefalle….

      • Marco Beer sagt:

        Dies sehe ich definitiv anders. Essen und Trinken habe ich zudem zu Hause mehr als genug. Ich besuche – nota bene: eintrittspflichtige – Kunstausstellungen immer mit gestilltem Hunger und Durst.

        • KMS a PR sagt:

          ich als prolet finde kunstausstellungen affektiert und langweilig, gleiches gilt für das publikum. für „über-kunst-zum-koitus“ muss man(n) masochist sein.

          • Marco Beer sagt:

            Von Koitus war nie die Rede, es geht in diesem Artikel um das Flirten. Wenn Sie Flirten mit Koitieren gleichsetzen, liegt ein Missverständnis Ihrerseits vor. Meine Antwort in übertragenem Sinn lautet: Jedem das Seine (suum cuique). Selbstverständlich ist diese Äusserung abgehoben affektiert.

          • Ali Ferkous sagt:

            😀 Marco Beer 😀

            Der Koitus ist nicht Pflicht, sondern Kür – daraus folgt: wenn es in keiner Weise knistert, ist es kein Flirt sondern eine Unterhaltung.

    • Markus sagt:

      Herr Beer, leider sind nicht alle Männer so kultiviert wie Sie und ich und besuchen Kunstausstellungen oder haben ein paar tolle Hobbies. Viele hocken am Bellevue oder in Bars und wundern sich, warum es nicht klappt. Erstens falscher Ort und zweitens sind das Langweiler. Mich interessieren Frauen auch nicht, die sich nur für Ausgang und Schuhe interessieren.

      • Benjamin Hitz sagt:

        Ich mag auch Frauen, die meine kulturellen Vorstellungen teilen, aber leider trifft man bei Kneipenschlägereien und Ausschreitungen im Fussballstadion so selten einen flotten Feger.

        • KMS a PR sagt:

          herr beer: sie flirten ohne weitere absichten….auf intellektueller basis…..ohne koitus….wird man da nicht etwas äh-hirnlastig?!

          herr hitz: dochdoch. das gibts. man findet diese „flotten feger“ auch in den kaschemmen fürs volk. es besteht aber eine leise gefahr, dass sich bei dito damen eine gewisse burschikosität einstellt, und zwar in dem masse, wo man sich durchaus in die lage von herrn beer wünschen würde, (zumindest kurzfristig).

          eigentlich ist es die beste variante, für die freiherren unter ihnen, ein paar hundert schtutz in die hand zu nehmen und…..
          (natürlich nach dem apéro in der mausefalle).

          • Marco Beer sagt:

            Ich flirte tatsächlich ohne Absicht auf einen möglichst unmittelbar folgenden Koitus, d.h. ich bin nicht durch einen überhöhten Testosteronspiegel oder eine Trophäensammler-Mentalität getrieben. Für mich ist meine Art des Flirtens eine Form des networkings, mit deren Hilfe ich meist innerhalb kurzer Zeit weitere interessante Frauen kennenlerne: die Freundinnen der Flirtpartnerin. Der Schlüssel zum Erfolg ist Geduld, manchmal gar ein gewisses, gespieltes Desinteresse. Ungeduld ist der schlechteste Ratgeber. Geduld darf man jedoch auf keinen Fall mit Unverbindlichkeit verwechseln. Hingabe und v.a. die Beachtung von Details und Kleinigkeiten sind entscheidend.

            Dennoch: Auch mir kann das Hirn in die Hose rutschen (z.B. infolge der Hirnlastigkeit, die Schwerkraft lässt grüssen!). Allerdings mache ich mich nicht mit einem bereits in das Skrotum gerutschten Hirn auf den Weg zu einem möglichen Flirt.

          • KMS a PR sagt:

            herr beer. obwohl ich nicht ihrer meinung bin, schätze ich doch ihre profunde argumentation.

        • Martin sagt:

          Geht mir auch so

  • Werni sagt:

    treffender artikel! die beschriebenen szenen hat wohl jederman(n) schon mal erlebt..:-)

    im flirten war ich wahrlich nie ein profi. aber eine tolle frau habe ich trotzdem gefunden. andererseits ist es schon auffallend, wie viele frauen hier in zürich das gefühl zu haben scheinen, ein nettes lächeln sei eine unmissverständliche einladung zum one night stand. es ist mir unverständlich, wie wenige damen offenbar genügend selbstvertrauen besitzen, einem ihnen unbekannten mann in einer entsprechenden situation auch nur das mindestmass an charme entgegen zu bringen (das beginnt schon bei den bardamen: ich war kürzlich richtiggehend erstaunt, dass mich eine bardame beim feierabendbier nett lächelnd begrüsst und sehr zuvorkommend bedient hat! eingentlich sollte es immer so sein).

    wenn ich kolleginnen darauf anspreche, heisst es im grundsatz eigentlich fast immer: typen im ausgang sind alle idioten und wollen sowieso nur das eine. das mag zu einem bestimmten prozensatz auch so sein; bloss: das ist auch in der restlichen welt so, nicht nur in zürich. trotzdem habe ich in städten im ausland fast durchwegs die erfahung gemacht, dass die damenwelt dort im durchschnitt wesentlich mehr selbstvertrauen – in diesem fall echten charme – an den tag legt. und damit meine ich nicht nur konkretes flirten, sondern einfach ein lächeln oder ein unverbindliches gespräch, welches sich in irgendeiner situation ergeben kann (anstehen in einer schlange; warten auf den bus; oder auch ‚klassisch‘ im ausgang). insofern scheint zürich wirklich ein hartes pflaster zu sein. beiden geschlechtern würde es wohl gut tun, bewusst freundlicher miteinander umzugehen. typen sollten weniger ‚doof anbaggern‘, und frauen dürfen einfach so auch mal nett lächeln. und zürich wäre auch in dieser hinsicht endlich ‚cool‘..:-)

  • L. Schaller sagt:

    Ja, so ist das nun mal seit Jahrtausenden. Den Frauen fällt das Hirn in des Mannes Brieftasche und den Männern fällt das Hirn in die eigene Hose. Frauen leugnen’s ab und Männer stehen (meistens) dazu weil mann’s auch (meistens) nicht verbergen kann (naturbedingt) 😉

    • bitta sagt:

      ahm.. ich habe noch jedes Mal mehr verdient als einer meiner Partner. Wer behauptet, in der heutigen Zeit seien Frauen an nichts interessiert als am Geld der Männer, lebt im falschen Jahrhundert – die meisten von uns verdienen selbst ihren Lebensunterhalt, und die wenigsten von euch hätten genug Kohle, dass ihr uns haben könntet, wenn ihr nicht gerade wie ein Supermodel ausseht und einen wundervollen Charakter habt..
      das männliche Denken mit dem Hoseninhalt ist jedoch nach wie vor aktuell.

      • Hugo sagt:

        ist doch einwandfrei, wenn beide genug Kohle verdienen. Und sollte Frau viel mehr Kohel als ich verdienen, werde ich mein Arbeitspensum reduzieren und einen auf Hausmann machen. Dann wäre ich relativ konkurrenzlos beim flirten mit den Mamis im Park. Obwohl, mmh da passt ja dann irgendwas auch wieder nicht ….

  • Tom sagt:

    hahaha…. sehr amüsant geschriebener Artikel 🙂
    danke dafür.

  • Sven E. sagt:

    Flirtchancen haben oftmals mehr mit Mathematik zu tun, als mit Taktik. Bei der Masse flirtwilliger Männer in Zürich, kann Frau es sich leisten, die kalte Schulter zu zeigen. Amüsant ist hingegen, diese als Touristinnen erkennbaren Damen hier bei uns in Hong Kong zu beobachten. Warum kann ich nicht sagen, aber auf den Partymeilen der Stadt herrscht Frauenüberschuss; und nicht zu knapp. Eine Tanzfläche, 3 Männer, ein Dutzend Frauen, keine Seltenheit. Zudem hat der Schmelztiegel von 500 Jahren internationaler Handelsbeziehungen mit aller Herren Länder auch nicht die unattraktivsten Menschen hervorgebracht. Und inmitten dieser Vielzahl lächerlich gutaussehenden, meist top gebildeten, einheimischen Damen stehen sie dann, die westeuropäisch geprägten Kaltschultrigen. Käsig wirken sie und hölzern. Ihre antrainiert zur Schau gestellte Distanzierheit lässt sie zwischen all den fröhlich feiernden Einheimischen noch viel übellauniger und miesepetriger erscheinen, als dies in Zürich schon der Fall ist. Wenn sie höfisch stolzieren wirken sie deplaziert und unfreiwillig komisch. Für die Überzahl in ihrer Heimat bezahlen sie hier mit der Höchststrafe; Ignoranz. Nicht dass sich ihnen gegenüber jemand demonstrativ ablehnend oder gar arrogant verhalten würde. Gar nicht. Aber es beachtet sie auch niemand. Kein Mann, der nach dem ersten kalten Blick ein zweites mal Augenkontakt suchen würde. Niemand der sie mit der Einladung zu einem Drink in ein Gespräch verwickeln möchte. Niemand der sie aufwändig umgarnt und umwirbt. Nichts dergleichen. Frauen des Typs Zürich dabei zuzuschauen, wie sie sich dessen plötzlich bewusst werden und aus allen Wolken fallen… priceless!

    • Kai L. sagt:

      Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Aber nicht nur unsere selbstgefälligen „Frauen des Typs Zürich“, sondern auch unsere schlappschwänzigen „Herren des Typs Zürich“, die noch jeder mittelmässigen Dulcinea den roten Teppich ausrollen, sind für die „Flirtmisere“ zur Verantwortung zu ziehen. Selbstbewusstsein haben unsere einheimischen „Herren der Schöpfung“ nur dann, wenn sie ihr Portemonnaie zücken – und halbgebildeten Mädels ein Getränk offerieren „dürfen“.
      Tote Hose also auf beiden Seiten – da kann sich dann wenigstens keiner beklagen.

      • bitta sagt:

        ach jöh. Der Hauptgrund, weshalb ein Schweizer/Zürcher bei Schweizerinnen/Zürcherinnen keinen Stich hat, ist nicht, weil sie sowieso jeden haben kann, sondern, weil sie einfach IHN nicht will. Auch hochgebildete Asiatinnen angeln sich höchstens dann einen Europäer, wenn er Geld hat und weil er exotisch wirkt – also gar nicht so verschieden. Ausserdem wird kaum eine Schweizerin in Asien einen Mann suchen wollen, da wird doch eher umgekehrt ein Schuh draus.

  • Daniel sagt:

    Ich frage mich ob Flirten in der heutigen Zeit überhaupt noch was bringt. Schlussendlich muss es von beiden Seiten her Klick machen. Im übrigen stellen sich einige, egal ob Männlein oder Weiblein, beim Flirten echt Doof an und ich frage mich ob die Arschkriecherei überhaupt noch gerne gesehen wird?!

    • Rene sagt:

      Es gehört einfach dazu, wie das Balzen bei den Vögeln. Wer es mit „Klicks“ haben will der gehe ins Internet.

  • Oliver sagt:

    Ha ha, sehr super! 🙂

  • Paula Zumtor sagt:

    Nicht flirten mit dem Pflichtprogramm im Kopf.
    Das verkrampft den Geist und die Haltung!
    Einfach leben, lachen, lieben, geniessen.

  • sepp z. sagt:

    Haha.
    Eher als eine Erwiderung des Flirts von den Frauen in Zürich kriegst du eine Anzeige wegen sexueller Belästigung.

    • LSynt sagt:

      Ja, diese Wahrscheinlichkeit ist nicht von der unteren Gürtellienie zu weisen 😉

    • Diana sagt:

      @Sepp: Falls das Ihren Erfahrungen entspricht, sollten Sie vielleicht mal über die Bücher gehen. Wenn ein Flirt mit sexueller Belästigung verwechselt wird, haben Sie in meinen Augen irgend etwas schaurig falsch gemacht.

    • sepp z. sagt:

      Diana, ihre schnippische, humorlose Unnahbarkeit kommt mir bekannt vor.
      Leben Sie zufälligerweise in Zürich?
      🙂

      • Christian sagt:

        Na, da führen uns Sepp und Diana gleich den urzürcher Flirt vor. Herrlichst!

      • Diana sagt:

        Sepp, auch ein schnippischer Kommentar kann humorvoll gemeint sein, zumindest habe ich beim schreiben gegrinst. Ich habe eigentlich nur Ihren schnippischen Kommentar auf die Spitze getrieben – und nein, ich wohne in der Zürcher Agglo und habe bisher auch noch nie einen Flirt mit sexueller Belästigung verwechselt – aber das Umgekehrte habe ich schon miterlebt 😉

  • Alany sagt:

    Hihi, hab mich amüsiert über euren treffenden Artikel. Ich muss sagen, ich hätt mich euch geflirtet. 😀

  • KMS a PR sagt:

    gut. ich versuche nun mal hilfreich zu sein.hier ein kleiner schwank aus meiner sturm-und-drang-zeit:
    pub. abends um 9. an der tresen die üblichen verdächtigen – männlich, würfelnd, angetrunken. am andern ende der tresen – eine frau – ende 20, attraktiv, adrett gekleidet – und – jetzt kommts – ausgeprägte zwilling-extremitäten, verstärkt durch ein sehr tiefes décolleté. die jungs: aufschauend, den zwischenstand beim „tischggen“ vergessend, sabbernd. die dame hatte nach 3 minuten präsenz 3 getränke vor sich und 4 männer um sich. reaktion der dame: unbeindruckt, gelangweilt, leicht angewidert.
    meine wenigkeit versuchte sich unbeindruckt zu geben und warf der dame verständnisvolle blicke zu. darauf bewegte sie ihren hübschen hintern zu mir und fragte mich ganz nett, ob sie sich zu mir setzen dürfe. der rest ist geschichte. 8)

  • Anita Beeler sagt:

    @Reda El Arbi. Also ehrlich jetzt, das kann ich kaum glauben dass Sie auch nur ansatzweise Probleme beim Flirten hätten. Ich habe da nämlich mal irgendwo ein Bild von Ihnen gesehen 😉 ….. Aber ich denke dass im Prinzip die meisten Frauen ebenso unsicher sind in Sachen Flirten.

  • Anthony Smith sagt:

    Auf den Punkt getroffen. Cest la vie à Zurich. Hart, dafür sind wir Zürcher.

  • KMS a PR sagt:

    zürich hat haufenweise komplexbehaftete nobel-zicken mit dem charme eines kieselsteines und der intelligenz eines halbierten meerschweinchens. diese cüplisaugenden kichersusen haben vielfach tatsächlich den eindruck, jeder mann müsse schon beim anblick des gucci-täschchens in ehrfurcht erstarren. wird diese gattung ausnahmsweise von unbedarften männern angesprochen, gibt man den armen kerlen schnell zu verstehen, dass sie nur hier ist, um mit gleichgesinnten kolleginnen zu plaudern….natürlich über männer, unerfüllte prinzesslein-vorstellungen und – gucci-täschchen. in zürich zu flirten gleicht einer selbstkasteiung. vor allem in den club-szenen und/oder in den szenen-clubs…
    hier kommen 2 alternativen: 1) in der mausefalle findet man reife und willige damen bei denen man nicht erst dämlichen small-talk machen muss um (vielleicht) zum schuss zu kommen. 2) man nehme ein paar hunderter in die hand und vergnüge sich in den einschlägigen etablissements. da braucht man im vorfeld gar nicht zu quatschen-, und sich im nachhinein für nichts zu entschuldigen.

    • Reda El Arbi sagt:

      Was haben Sie nur gegen Gucci-Täschchen?

      • KMS a PR sagt:

        🙂

      • Darja Rauber sagt:

        @ KMS: Sie lebendes Klischee! Sie gehen doch wohl nicht zum Flirten ins Bordell, oder?! Wenn Sie mit so einer Einstellung auf „Frauenjagd“ gehen in Zürich, ist es auch kein Wunder, dass man Ihnen nur die kalte Schulter (mit Gucci-Täschchen) zeigt! Welche Frau will schon sexuell belästigt werden? Welche Frau will schon mit einem Typen wie Ihnen was zu tun haben, dem Misanthropie und Misogynie aus allen Poren dampft! Vielleicht lassen Sie`s dann auch künftig besser bleiben mit dem Flirten, für das Sie offenbar auch nicht qualifiziert sind, sondern „denken“ weiterhin ab Gürtellinie abwärts…

        • LSynt sagt:

          Frustrierte…. ??? 😉

          • Anita Beeler sagt:

            @LSynt. Weshalb sollte sie das sein? Frustriert sind doch in der Regel eher diejenigen die Abgewiesen wurden? Aber man kann ja auch einfach weiterhin durchs Leben gehen mit der Idee dass man selbst natürlich alles Richtig macht, und dass man ein toller Hecht ist. So läst sich die Schuld umso leichter auf die Gegenseite abschieben. Denn wenn keine der x-tausend Single-Frauen in Zürich und Umgebung etwas von LSynt will, dann kann das nur an den -x-tausend Frauen liegen, aber auf keinen Fall bei LSynt selbst.

      • akade sagt:

        KMS a PR

        hmm, bei dem herzerwärmenden charme, der da aus den zeilen sprüht, müsste es doch eigentlich blendend laufen…

      • irene feldmann sagt:

        ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahahahahhhhhhhhhhhhhhh reda you just killed me………….

    • Cy sagt:

      Danke, eine ganz amüsante Analyse der Situation. Es gäbe noch die dritte Alternative; ein erfrischendes Wochenende in der Aglo oder sogar auf dem Land verbringen. Da wo die Menschen noch etwas ehrlicher und der soziale Druck etwas weniger ist.

      • LSynt sagt:

        Richtig ©Cy – aber die meisten Tussen meinen ja nur in der Stadt leben die einzig wahren Märchenprinzen, bzw. coolen, Porschefahrenden Supermänner-Millionäre, bei denen sie dann meinen ihren Tussifrust loswerden zu können und sind ausserordentlich zu tiefst betrübt wenn der heimlich angebetet nix von sowas abzockendes wissen will. Ha, ha, ha….

    • Anita Beeler sagt:

      Wenn für Sie der „Schuss“ das einzige ist was Ihnen beim Thema „Flirten mit Frauen“ in den Sinn kommt, dann ist es tatsächlich für alle Involvierten besser wenn Sie die paar Hunderter in die Hände nehmen und Ihre einschlägigen Etablissements besuchen.

      • KMS a PR sagt:

        sehen sie, frau beeler. ich spreche das aus, was der mann schlussendlich von der aktion erwartet. unromantisch aber wahr. ihre reaktion ist aber durchaus normal – zumindest für eine urbane stadt-zürcherin-; und mit ein grund, weshalb man als mann nicht unbedingt bock hat, auf belangloses flirten.

        • Anita Beeler sagt:

          Meine Reaktion ist keinenfalls spezifisch für eine „urbane Stadtzürcherin“, vor allem nicht weil ich keine bin. Frauen und Männer haben nun mal eine naturgegebene, unterschiedliche Einstellung zu Sex (und unterschiedlich starke Triebe). Ich bin auf alle Fälle noch nie in den Ausgang gegangen mit dem Ziel; Geschlechtsverkehr. Vielmehr geht es mir darum nette Menschen kennenzulernen, eventuell etwas zu flirten und den Abend zu geniessen. Sollte sich einer dieser Bekanntschaften später zu einer Beziehung weiterentwickeln, dann umso besser. Es ist mir bewusst dass es auch einige Frauen gibt die auf einen One-Night Stand hoffen. Aber dass die eine Minderheit sind; wird nur schon dadurch bestätigt dass es eben haufenweise „einschlägige Etablissements“ (und zwar Weltweit) gibt die sich anscheinend auch alle rentieren.

          • KMS a PR sagt:

            nun, frau beeler. hier genau liegt doch ein elementarer unterschied zwischen männlein und weiblein. die männlein wollen „nette“ menschen kennenlernen um den koitus zu zelebrieren, die weiblein wollen „nette“ menschen kennenlernen um den personenkult zu zelebrieren und reihen so lange verständnisheischende niedlichkeiten aneinander, bis der mann dann halt zwangsläufig und vielfach legitimerweise ein paar hunderter in die hand nimmt…
            genau deshalb erfreuen sich die einschlägigen etablissements stetig steigender beliebtheit – sie sind unkompliziert – also gegenteilig zur fraulichen gedankenwelt.
            ich sag ja immer – die frau ist für mich ein offenes buch, nur halt eines mit hunderttausend seiten.
            wir männer mögen es einfach – bodenständig, ehrlich. never forget – we are simple minds.

          • Anita Beeler sagt:

            Nun ja, ob die Befriedigung des Sexualtriebes „ehrlicher“ ist als die Befriedigung von sozialen Bedürfnissen ist dann ja wohl eine Sache des jeweiligen Standpunktes, oder?
            Für mich stellt sich nur immer wieder die Frage, weshalb nur hat die Natur uns Menschen ein solch komplexes und anscheinend wenig kompatibles Fortpflanzungssystem aufgebrummt? Für die meisten Tiere ist dass weitaus einfacher, einmal im Jahr eine Brunftzeit bei der die Hormone beider Seiten zugleich verrückt spielen, und danach haben beine Seiten wieder Ruhe bis zum nächsten Jahr. 😉

          • KMS a PR sagt:

            geschätzte frau beeler. nun haben sie die gretchen-frage gestellt – bravo. leider wissen wir alle die antwort nicht. versuchen wir somit weiterhin, das beste aus dito inkompatibilität zu machen – das wissen allein hilft fürs verständnis, ändert aber am umstand nichts.

        • Nia Mueller sagt:

          Wenn’s (nur) darum geht, dann wäre das korrekte Verb dafür dann einfach nicht „flirten“, sondern „aufreissen“ und meines Erachtens ein anderes Thema.

          • KMS a PR sagt:

            flirten ohne absicht ist doch wie onanieren mit kondom – das bringt nix.

          • Hannes Müller sagt:

            Der Weg ist das Ziel, oder konkreter, Flirten ist durchaus auch als Selbstzweck angenehm. Wenn’s um den Koitus geht, ist’s kein Flirt mehr, kein Spiel, sondern Krampf.

          • KMS a PR sagt:

            …der weg sollte aber schon zum ziel führen, herr müller, oder gehen sie gerne im kreis?!

    • Anton Keller sagt:

      Der Mann muss sich doch anpassen! In der richtigen Label-Kleidung gekleidet den Porsche Autoschlüssel gut sichtbar auf den Tisch legen, dann eine Weile so tun wie wenn man sich nicht für die Dame interessiert. Schliesslich die Damen anrempeln um sich dann zu entschuldigen. Geschafft.

    • Diana sagt:

      KMS: aha und Zürichs Männer sind natürlich alle total cool und so, gäll – und verzeihen Sie bitte, dass Frauen auch mal mit Kolleginnen zusammen plaudern wollen ohne gleich vom Nachbarn begattet zu werden, das ist natürlich eine Sauerei, aber so sind wir halt manchmal 😉

    • LSynt sagt:

      BRAVO @KMS a PR ;-))) Absolut treffend und sehr originell getextet. So isses tatsächlich – aber löeider nicht nur in Zürich (hier aber extrem). Die ewig angebaggert werdenden Tussis wissen doch gar nix und schon gar nicht was sie wollen. Kunststück bei sooo wenig Resthirn und NULL-Charisma, -Bildung, -Charme, etc….. Nochmal BRAVO ! Ich lach mir’n Ast ;-)))

      • Anita Beeler sagt:

        @LSynt. Bei Ihnen ist der Grössenwahn schon sehr gut etabliert. An dem würde ich nicht mehr arbeiten. 😉

        Kleiner Tip; jemand der Frauen als „Tussen“ bezeichnet wird ganz bestimmt niemals mit einer Frau ins Gespräch kommen die Charisma, Bildung und Charme hat. 😉

      • Kai L. sagt:

        Könnte es sein, dass zwischen Frau Beeler und Herr KMS ein Scheingefecht stattgefunden hat. Im Endeffekt bedienen beide Parteien doch nur abgestandene Klischees wie es denn nun tatsächlich in „der Tierwelt“ zwischen „Männlein“ und „Weiblein“ abläuft. Frau Beeler wünscht sich eine „Brunftzeit“ (um während dem Rest des Jahres in Energiesparmodus zu verfallen – Frigidität oder nur Frühlingsmüdigkeit?) und Herr KMS empfiehlt „die Mausefalle“ (Oktoberfeststimmung!) als Topdestination für den „schnellen Schuss“.

        • KMS a PR sagt:

          das sehe ich anders. es hat eine annäherung im guten sinne stattgefunden, aus meiner bescheidenen sicht. frei nach dem motto „von der provokation zur konzentration“.

          • Kai L. sagt:

            Ein „Scheingefecht“, eine „unheilige Allianz“, eine „Annäherung im guten Sinne“ – Frei nach dem Motto: „Geteilte sexuelle Frustration ist halbes Leid.“

        • Anita Beeler sagt:

          Und wie hilft Ihnen Ihre fatalistische Einsteillung so bei der Partnersuche Kai? Was ich hier geschrieben habe ist für mich kein Klischee, sondern das was ich empfinde (und viele meiner Freundinnen ähnlich sehen). Aber wenn Sie es vorzhiehen an der Seite zu stehen und zynische Kommentare zu machen……. Ich habe meinen Partner übrigens nicht im Ausgang sondern bei der Arbeit kennengelernt, dort kann sich Frau nämlich in Ruhe die Männer anschauen/kennenlernen bevor das Thema Sex auch nur zur Sprache kommt. 😉

          • Kai L. sagt:

            Die menschliche Sexualität hat nur am Rande mit Fortpflanzung zu tun, da wir im Gegensatz zum Tier, die reine Lust zelebrieren können. Interessant ist die Tatsache, dass heute die Menschen nicht deswegen zum Psychologen gehen weil sie sich für ihre „Perversionen“ schämen, sondern weil sie unfähig zum „verordneten Hedonismus“ sind. Wir leben in einer Welt, die das „Geniessen“ zum Befehl erhoben hat (ich erspare Ihnen eine philosphische Abhandlung).
            Aus all diesen Gründen sind Vergleiche mit dem Tierreich nicht nur falsch, sondern von Vorvorgestern.

    • Steve Stevenson sagt:

      Den Artikel fand ich bereits amüsant, Ihren Kommentar jedoch hat meinen Morgen vollumfänglich gerettet. Danke KMS….

    • Tafor Dexelmann sagt:

      Der erste Teil trifft sicherlich zu – aber auch nur teilweise und vor allem nur solange man sich in den erwähnten „Szenen-Clubs“ bewegt. Bewegt man sich abseits der einschlägigen Szene-Lokale, sieht das Ganze schon wesentlich anders aus.
      Was den zweiten Teil des Textes betrifft, haben Sie wohl etwas falsch verstanden. Selbst wenn man als Mann nur mit dem „Schuss“ als Ziel in den Ausgang geht, sollte man genügend Verstand mitbringen, um sich auf das Objekt der Begierde einzulassen – auch wenn es nur sich selbst zuliebe ist. Der Flirt davor macht alles, was danach kommt, doch nur umso spannender und schöner. Und ganz ehrlich: Auf Frauen, die ich mit „willsch ficke?“ ansprechen kann und von denen ich ein „Ja“ als Antwort bekomme, kann ich verzichten. Es ist doch wie mit anderen Dingen: Etwas, das gratis ist, ist meist nicht viel wert. Umso schöner ist es doch, eine Frau zu erobern – und dann die Eroberung zu geniessen. Und das Wissen um den Erfolg gibt einem als Mann doch auch ein viel besseres Gefühl. Ein Gefühl, das für kein Geld der Welt in einem Etablissement kaufen können.

      • KMS a PR sagt:

        herr dexelmann – sind sie ein softie?

        • Tafor Dexelmann sagt:

          Nein, Herr KMS a PR, das bin ich nicht. Ich begegne Menschen – und vor allem Frauen – wohl einfach auf eine vernünftigere Art als Sie. Vielleicht ist Flirten für mich keine Selbstkasteiung wie für Sie. Denken Sie mal darüber nach.

          • KMS a PR sagt:

            definieren sie mir „vernünftig“.

          • Tafor Dexelmann sagt:

            Um es ganz simpel zu sagen: Nicht von allem Anfang an im wörtlichen Sinn bloss auf das Eine versteift. Und selbst wenn, dann clever genug, um die Auserwählte nicht wie ein Stück Fleisch mit Ablaufdatum am nächsten Tag zu behandeln.

          • KMS a PR sagt:

            da stimme ich mit ihnen vollkommen überein, herr dexelmann. ausserdem – ein gutes „stück fleisch“ geniesst man(n)! 🙂

          • Kai L. sagt:

            „Ein gutes Stück Fleisch geniesst Man(n).“ Sie sollten diesen Spruch heute in Gegenwart von einer (nicht bezahlten hübschen Frau bringen) und dann schelmisch lächeln. Falls die Reaktion keine Ohrfeige ist können Sie davon ausgehen, dass die Dame Ihrem Nieveau entspricht. Ach…und nicht die Porscheschlüssel vergessen.

          • KMS a PR sagt:

            was ohrfeige?! – die damen nehmen das als kompliment wissen das zu schätzen. ich bin nämlich äusserst sparsam im umgang mit komplimenten

          • Kai L. sagt:

            Ja – die gute alte „Ironieresistenz“ – ein besserer Indikator wurde noch nicht gefunden. Ich trete zwar ungern nach…aber in diesem Fall mach ich eine lustvolle Ausnahme.

        • Anita Beeler sagt:

          @KMS. Es ist meine Erfahrung dass der Sexualtrieb nicht nur zwischen Männern und Frauen, sondern auch innerhalb der Männer unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Wobei stärker nicht gleich besser/erfolgreicher ist.

    • Thomas Maurer sagt:

      Absolut auf den Punkt gebracht!

  • Mary sagt:

    Danke für diesen Aufsteller am frühen morgen. Ich habe mich köstlich amüsiert. Ich stelle mir euch grad bildlich vor: zwei Lausbuben auf Flirttour. Super 😀

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