Rechtsnationale an der Street Parade?

Swissness mit schalem Beigeschmack: «Eidgenoss» aus Basel

Swissness mit schalem Beigeschmack: «Eidgenoss» aus Basel

Heute machte folgende Nachricht die Runde: «Eidgenoss», das  freundliche Label mit der (in der rechtsnationalen Szene beliebten) gotischen Schrift, hat eine provisorische Zusage erhalten, mit eigenem Love Mobile an der Street Parade teilzunehmen, die in diesem Jahr das Motto «Dance for Freedom» trägt.

Doch denkt man beim Event- und Kleider-Label «Eidgenoss» nicht zuerst an Freiheit oder  abgespacte Raves und tanzende Nakedeis, sondern eher an Marschmusik, nationales Getümmele und an träfe Burschen mit Glatzen. Doch DJ Roger M., der Mann hinter «Eidgenoss», sieht das ganz anders. Er wehrt sich vehement dagegen, dass sich irgendwelche Rechtsradikalen, Nazis oder Fremdenhasser mit seinen Kleidern schmücken. Er betreibt ja schliesslich nicht nur ein Kleiderlabel, sondern organisiert auch Techno-Partys und legt selbst auf.

Naja, ein Blick in seine Facebook-Likes zerstreut unser Befürchtungen nicht. Folgende Gruppen und Seiten findet er besonders gut:

– Ich bin stolz auf das JA zur Ausschaffungsinitiative,
– Ausschaffungs Initiative – Unsere grosse Chance
– Wir stehen zu unserer Schweiz und sind stolz darauf!
– Alle kriminellen Ausländer müssen ausgeschafft werden!
– *Schwiiz*-mini Heimat, mis Läbe..ich blieb Dir treu!
– Burka? NEIN! Sharia? NEIN! Minarett? NEIN!-Und dazu steh ich!!!

Joel Meier von der Street Parade sieht indes keinen Zusammenhang von «Eidgenoss» und einem rechtsnationalen Umfeld: «Natürlich haben wir die Anmeldungen sorgfältig geprüft. Wir wollen keine politische Propaganda an der Street Parade. Bis jetzt haben wir keine Verbindungen zwischen dem Label «Eidgenoss» und rechtsradikaler Propaganda gefunden.»

Nun gut. Wir könnten den Street Parade-Machern  Ignoranz vorwerfen, aber vielleicht gehts ja auch nur noch ums Geld bei dem Grossanlass. Und vielleicht kriegen wir das Label, das bei uns ein wirklich ungutes Gefühl verursacht, von einer anderen Seite her zu fassen. Denn selbst wenn man von einer möglichen Rechtsaussen-Verbindung von Roger M. absieht, zeigen sich da Unvereinbarkeiten mit dem grössten Zürcher Anlass: Eine weitere Seite, die der Basler M. auf Facebook geliked hat, und die ihm die Teilnahme an der Street Parade ebenfalls erschweren müsste, war folgende: «I HATE ZURICH» In der Stadt wird sich der Basler DJ damit wohl wenig Freunde machen.

Nachtrag: Eben erreichte uns seitens der Street Parade-Organisation die Nachricht, dass «Eidgenoss» sein Love Mobil von der Street Parade zurückgezogen hat – ganze vier Monate vor dem tatsächlichen Start des Umzuges. Nicht schlecht. Ob das was mit unseren Recherchen zu tun hat, wissen wir nicht. Wir gratulieren aber der Marke zum klügsten Schritt ihrer stolzen Firmengeschichte.

Nachtrag II: Wie das Label «Eidgenoss» heute abend auf seiner Homepage bekannt gibt, wollen die Macher das Label umbenennen. Hauptsächlich, weil man es immer mit «politischer Motivation» in Verbindung bringt. (Wir denken, dass es eher die politischen Statements des Machers sind, die es mit politischer Motivation in Verbindung bringt). Hier der Link zur Seite.

182 Kommentare zu «Rechtsnationale an der Street Parade?»

  • Richard Hennig sagt:

    Scheinbar ist die notwendige Neutralität bei vielen Journalisten nicht mehr angebracht. Ich wähle eher links und die SVP ist mir ein Graus, aber sie ist Bestandteil unserer Demokratie und vor allem der Meinungsfreiheit. Die angegebenen Links könnten genau so auf einer SVP Anhänger Web Seite stehen. sollen jetzt alle die der SVP nahe stehen und/oder Kleider der Marke „Eidgenoss“ tragen vom sozialen Leben in der Schweiz ausgeschlossen werden? Wenn dies der Wunsch ist des Autor, dann hat er meiner Meinung nach eine andere Einstellung zur Meinungsfreiheit. Schon Voltaire sagte:“Ich bin absolut nicht Deiner Meinung, aber ich werde nötigenfalls bis zum Tode dafür kämpfen, dass du Sie frei aussprechen kannst“. In einer Demokratie muss mann alle Meinungen aussagen können, solange sie nicht direkt zur Gewalt anspornen und dass ist ja hier mit Sicherheit nicht der Fall. Oder ist der Auto der Meinung dass nur linke Gruppe an der Streetparade teilnehmen dürften??

    • Reda El Arbi sagt:

      Machen Sie sich doch bitte die M¨ühe und lesen Sie die Kommentare. Die sind bei einem BLOG oft wichtiger als der ursprüngliche Post, weil darin Interaktion und Austausch stattfindet. Das findet der Blogger.

      • Richard Hennig sagt:

        Ja richtig die Kommentare haben es in sich, aber leider auch hier meistens nur gehässigt und tendenziell. Es ist Schade, dass man provozieren muss und hoffe dass es hier der Fall ist, damit auf ein Thema aufmerksam gemacht wird. Aber was stört Sie eigentlich daran, dass auch Rechtsnationalisten Spass haben können an der Streetparade? Jeder darf Fun haben ob von links oder rechts, ist das nicht gerade der Grundstein einer demokratischen Gesellschaft?

    • Willi Schweizer sagt:

      @Hr. Hennig: Als SVP Wähler stehe ich politisch wohl nicht auf derselben Seite wie Sie. Dennoch möchte ich mich für Ihren Kommentar bedanken, selten habe ich von linker Seite ein solches Mass an Toleranz gehört! Eine Toleranz die für mich eigentlich zum demokratischen Grundkonsens gehören würde.
      Schade sind Sie nicht repräsentativ für die Mehrheit der Linken in der Schweiz – dies wäre der Dialogkultur und einer partei-übergreifenden Zusammenarbeit der Politiker im Interesse des Landes extrem förderlich.

    • anonymous sagt:

      Wenn ich mir ansehe, was das wort eidgenoss im zusammenhang mit
      einer alten schriftart auslösen kann, vergeht mir sogar als schweizer die rechtschreibung.

      Ich bin auch auf duesem foto zu sehen und finde es eine frechheit, von euch
      bünzlis indirekt als rechtsextremer beschimpft zu werden! Die reaktion
      jedoch zeigt mir erneut, worauf ich keinesfalls stolz bin, nämlich schweizer zu sein.

      Lächerlich….

  • Peter Panther sagt:

    Das ist eben das Tragischste daran: Züri-Hasser und Faschos-Sympathisanten haben noch viele Unterstützer!

    Und natürlich der Verfasser des Artikels hat noch so einen komischen arabischen Namen – ein rotes Tuch für die alle!!!

    Lest Bücher und konzentriert euch auf die Glückssuche ohne Ausländer, das gibt es aber nur im Jenseits!!! Gute reise!!!

    • roberto idioto sagt:

      Sie haben wohl gar nichts verstanden. Oder interpretieren Sie, dass alle kritischen Kommentare von Faschos und Zürich Hasser geschrieben wurden? Eine differenzierte Meinung und etwas Literatur würden wohl Ihnen gut tun. Ich könnte Ihnen sogar einen tollen Bücherladen in Zürich empfehlen.

  • roberto idioto sagt:

    Was hat der Artikel mit der Streetparade zu tun? Oder wollten Sie mir aufzeigen, dass der Stadtblog auch im Zusammenhang mit der Binz kritisch schreibt? Herzlichen Dank. Allerdings zeigen die beiden Artikel klare Unterschiede in der Berichterstattung…ohne für die eine oder andere Seite Partei zu ergreifen. Auf der einen Seite wird reaktiv Verurteilt auf der anderen Seite proaktiv.

  • bacher christoph sagt:

    Tja, es ist ja auch verdammt schwierig, laufend ein Thema für einen Stadtblog zu finden; dann sucht man sich halt was zusammen und konstruiert aus dem Nichts einen Unhold…

  • Thea Reder sagt:

    Was der Tages-Anzeiger wohl berichten würde, wenn Roger M. folgende Gruppen unterstützen würde?

    – Kriminelle Ausländer sollen in der Schweiz leben
    – Keine Ausschaffungsinitiative – Die grosse Chance für Vergewaltiger, Mörder und andere Kriminelle!
    – Ich finde die Schweiz Scheisse und schäme mich Schweizer zu sein
    – Alle kriminellen Ausländer bitte hier bleiben
    – *Schwiiz*-mini Heimat, mis Läbe… Ich betrüge dich wo immer möglich
    – Burka? JA! Sharia? JA! Minarett? UNBEDINGT! – Und dazu steh ich!!!

    Es scheint, eine neue Schlammschlacht kommt in Gang. Warum eigentlich? Sogar wenn „der Eidgenoss“ – im Rahmen des gesetzlich tolerierbaren Rahmens – nationalistisch gesinnt wäre, warum dürfte er an der Streetparade nicht teilnehmen?

    • Michel Jan sagt:

      Wer die Ausschaffungsinitiative als das betrachtet, was sie ist – nämlich untauglich, populistisch und nicht umsetzbar, wie auch das Bundesgericht unlängst festgestellt hat -, ist noch lange nicht für kriminelle Ausländer. Wer findet, dass Baurechtsvorschriften, die noch dazu nur eine spezifische Minderheit betreffen, nicht in die Verfassung gehören, ist schlicht pragmatisch. Und wer sich darüber wundert, dass dieselben Kreise, die sich gegen alle Gleichstellungsmassnahmen wehren und die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe aufs Schärfste bekämpften, sich immer dann – und nur dann – als Hüter der Frauenrechte aufspielen, wenns ums Kopftuch geht, ist kein Idiot.
      Legt doch mal eine neue Platte auf, ihr langweilt fürchterlich.

      • Thomas Flückiger sagt:

        Sehr gute Antwort!

      • Michael Haug sagt:

        Immer wieder herrlich, wenn sich gewisse Personen die Deutungshoheit über politische und rechtliche Fragen selbst zuschanzen. Dass die Ausschaffungsinitiative „untauglich“, „populistisch“ oder gar „nicht umsetzbar“ sei, ist ihre eigene Interpretation. Selbst das Bundesgericht sagt dazu, dass sie sehr wohl umsetzbar sei, man aber dafür die EMRK aufkünden müsse.

        Auch ist es immer dieselbe Leier, Andersdenkenden „Populismus“ vorzuwerfen. Ich habe eine Frage an Sie: Sind Sie der Ansicht, die 1:12-Initiative der Juso sei populistisch?

  • Michael Haug sagt:

    Von den meisten dieser Facebook-Fanseiten bin ich auch Fan, eine habe ich sogar mitbegründet und ich muss schon sagen, dass dieser Blogeintrag von Reda ungute Gefühle in mir hervorruft. Ungut deshalb, weil damit – in meinen Augen mit System – eine Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer in einen Topf geworfen werden. Bekennt man sich zur Schweiz und spricht man sich gegen kriminelle Ausländer, Masseneinwanderung, lockere Asylpolitik etc. aus, wird man von urbanen Politkriegern wie Reda sofort ausgegrenzt. Man kennt dies ja bereits von der Uni Zürich – wo ich übrigens bald meinen Master abschliesse – wenn der linken Studentenschaft nicht genehme Redner undemokratisch am Auftritt gehindert werden.

    Als ehemaliger Raver (Traniger) möchte ich schlussendlich noch etwas anfügen. Ca. 95% der Raver sind rechtsbürgerlich eingestellt und haben keine Hemmungen, dies auch in der Öffentlichkeit zu zeigen. Ein Wagen des Eidgenoss wäre daher von der Mehrheit der tanzenden und aktiven Teilnehmern der Streetparade mit Sicherheit wohlwollend beurteilt worden. Die städtisch urbanen Schaulustigen, die sich Jahr für Jahr unter die provinziellen Raver mischen, mögen natürlich eine konträre Einstellung haben. Wer hingegen DJ’s, auch sehr bekannte, gut kennt, weiss, dass diese in der Regel SVP-Wähler sind.

    • Michel Jan sagt:

      Ich kenne etliche DJs. Keiner davon wählt SVP. Nicht einer. Gut, die meisten wählen gar nicht. Und als ich noch in der Raveszene verkehrte, traf ich nie Rechtsnationale, sondern in erster Linie Apolitische. Herr Haug, Sie diffamieren hier massiv. Bringen Sie Belege.

      • Michael Haug sagt:

        Welche der bekannten (Remember-)Trance-DJ’s (und von denen Spreche ich hier) kennen Sie denn?

        • D.Münger sagt:

          Womit soll sich den so ein linker Antidemokrat die nötigen Scheiben ziehen, verwehrt er doch jeglichen Kommerz? Ich bin DJ, wähle SVP und bin trotzdem kein Rechtsnationaler. Und höre mir, ausser Yello und Stefanie Heinzmann, auch sehr selten Schweizer Musik an.

    • Flatliner sagt:

      Sprichst mir aus meiner städtisch urbanen Seele. Dieser Anlass ist sowas von provinziell geworden, dass er in Zürich so nichts mehr verloren hat. Die Agglos sollen sich in Aarau oder Brugg treffen oder auf der Panzerpiste in Frauenfeld. Früher war dies ein Anlass illegaler Subkultur und war völlig unpolitisch. Jetzt ist es einfach nur eine Sommerfasnacht für schlechten Geschmack.

    • Thomas Meier sagt:

      Ich bin kein Linker und habe auch studiert (und ja, es ist ziemlich undemokratisch, dass Linke Redner am Auftritt hindern), aber die Aussage wie „…spricht man sich gegen kriminelle Ausländer, Masseneinwanderung…“ impliziert ja schon ein gewisses Mass an Rassismus. Warum sprechen Sie sich explizit gegen kriminelle Ausländer aus? Ist es weniger schlimm, wenn man von einem kriminellen Schweizer überfallen wird als von einem Ausländern? Der Zusammenhang zwischen Herkunft und Kriminalität zu machen, ist ganz klar rassistisch. Es gibt keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass die Tatsache, dass ein Mensch aus einem anderen Land kommt, diesen krimineller macht. z.B. haben die Deutschen meines Wissens eine tiefere Kriminalitätsrate als Schweizer. Kriminalität hängt hauptsächlich von Einkommen, Bildung, sozialer Mobilität usw. ab. Ungebildete, arme Schweizer sind genau so kriminell wie Ausländer in gleichen Verhältnissen. Nur gibt bzw. gab es halt mehr davon, weil viele Ausländer aus ärmeren Länder stammen.
      Mit „Masseneinwanderung“ ist es das Gleiche. Das Wort ist Populismus pur, weil „Massen“ eine offensichtliche Übertreibung und es negativ geprägt ist. Es impliziert, dass Einwanderung schlecht ist. Das ist so, wie wenn ich fragen würde, ob Sie nicht auch gegen die momentane Verarmung der Schweizer Bevölkerung sind? Die Frage ist tendenziös, weil es unterstellt, dass die Schweizer am verarmen sind, was zumindest bestritten werden kann.
      Wenn man ihre Aussagen zusammen nimmt, dürfte es in der Schweiz als nur noch ganz wenig, seltene, nichtkriminelle Ausländer haben, welche keine Asyl-Hintergrund haben. Wenn man dann noch andere Aussagen aus dem rechtskonservativen Umfeld beizieht, dürften es ja auch keine Deutschen oder Südeuropär sein und dann bedeutet es faktisch, dass man gar keine Ausländer hier will, weil man grundsätzlich Leute andere Herkunft verachtet. Weder die Wirtschaft noch die Bevölkerung von Zürich will eine solche radikale Haltung gegenüber Ausländern und gerade die Street Parade richtet sich weitgehend an Ausländer (sprich Touristen). Dementsprechend haben ausländerfeindliche Gruppierungen dort sicher nichts verloren und die Kritik ist völlig berechtigt.

      • Michael Haug sagt:

        Niemand behauptet, dass Einwanderung per se schlecht sei. Dass in den letzten Jahren eine Masseneinwanderung in die Schweiz stattgefunden hat, ist jedoch hinlänglich belegt. Der Begriff „Masseneinwanderung“ bezieht sich somit auf die Anzahl der in den letzten beiden Jahrzehnten in die Schweiz gezogenen Personen. Immerhin ist die Begrenzung dieser Einwanderung auch ein linkes Anliegen, denn ansonsten wäre es wohl kaum zur „Ecopop-Initiative“ gekommen.

        Ich behaupte auch mit keinem Wort, dass die Mehrzahl der ausländischen Einwanderer kriminelle Handlungen vollziehen sondern beziehe mich auf die Prozentuale Verhältnisse bezgl. diverser Deliktskategorien bzw. der herkunftsmässigen Zusammensetzung unserer werten Gefängnisinsassen.

        Sie unterstellen weiter, dass Personen wie ich grundsätzlich Personen anderer Herkunft verachten. Dies trifft überhaupt nicht zu. Das entscheidende Kriterium ist die Anzahl Personen, welche innert kurzer Zeit aus einem einzelnen Kulturkreis in die Schweiz einreisen. So ist es selbst für linke Mitstudenten zumindest fraglich, was die aktuell stattfindende Einwanderung Personen niederer sozialer Schichten aus Portugal und Spanien in unsere Sozialsysteme für langfristige Auswirkungen haben werden. Diese Problematik ist im Übrigen selbst bei pragmatischen linken Politikern nicht unbekannt.

        Schlussendlich entlarven Sie sich selbst, wenn sie Äusserungen wie „kriminelle Ausländer“ und „Masseneinwanderung“ mit Rassismus gleichsetzen. Diese Rassismuskeule zieht schon längst nicht mehr :-).

    • Peter Steiner sagt:

      Ich gehöre definitiv auch nicht zu den 95%….

      Was mich aber immer wieder zum schmunzeln bringt. Keiner dieser Rechtsaussen-Freunde steht dazu, dass es seine eigene Überzeugung ist. Ständig wird argumentiert, dass man die Mehrheit der „Volksmeinung“ vertritt….

      Man kann den prozentualen Anteil ziemlich genau an Grösse der $VP ablesen, der einzigen Partei die für rechts aussen attraktiv ist und diese Klientel aktiv umwirbt.

  • Angel sagt:

    finde ich eine grausahme frechheit..
    were das fest nicht schweitzerisch ok
    aber jeder auslaender der an die street parade gehd ist nicht auf streit aus
    keine ahnung was ihr habt. find ich ziemlich paranoid.
    hier gehd es einzih und allein um die eigne angst der street parade
    weil wenn man das wort googlet ist das nicht rechtsradikalisch
    ich stehe total hintern Roger M.
    klarer fall. naja wir wissen ja wie unsere schöne schweiz 2020 aussehn wird
    und das das schweitzerdeutsch bis den leider fast nicht mehr existiert

    • chris sagt:

      @Angel

      Die deutsche Schrift und Sprache existiert leider schon heute nicht mehr verständlich.

      @Michael Haug

      Ihr Kommentar unterstützt meine Hypothese, dass,egal in welcher Szene, 95% der Anhänger/innen
      kurzsichtig, ignorant, von gestern oder einfach dumm sind.

      Wie Harald Schmidt so schön sagte – ich zitiere:
      „Man sagt ja auch, ein Volk, in dem nicht regelmäßig acht Millionen den Musikantenstadl anschauen, ist unregierbar.“ – Kabarettprogramm „Schmidtgift“

    • Teufel sagt:

      Aber mit Deinem Schriftdeutsch wirst Du es nicht sehr weit bringen.

  • angie r. sagt:

    bin auch stolz EIDGENOSSIN zu sein – mag die einte oder andere Seite auch… bin aber dennoch nicht rechtsradikal, da ich
    Gewalt egal welcher art aufs höchste verabscheue – liebe die Street-Parade höre gerne Volksmusik – bin wohl auch eine Gefahr… ACHTUNG der Irrsinn naht 😉 :-))))
    SCHACHTELDENKEN der eifachsten art nenne ich das !!!!

  • Hans Fischer sagt:

    Meiner Ansicht nach ein absolut berechtigter Artikel. Ich bin seit Jahren begeistert bei jeder Parade dabei, und wenn das plötzlich so ein Eidgenoss-Wagen vor mir durchrollen würde hätte ich die Welt nicht mehr verstanden. Ein Auftreten wäre auch ein Affront gegenüber den vielen internationalen Gästen der Parade. Wer nicht einsieht dass diese Leute rechtsaussen stehen verschliesst die Augen. Es wird mir ehrlich gesagt schlecht, wenn ich das Foto von diesen „Eidgenossen“ sehe.

  • Ali Ferkous sagt:

    Immer wieder interessant, wie Tag-Leute und andere „Progressive“ nur Probleme mit rechtsgerichtetem Totalitarismus-Sympathisantentum haben. Über eine Reichkriegsflagge im Keller können sie sich empören, über eine öffentlich wehende Sowjet- oder irgendeinde andere „volksrepublikanische“ Flagge hingegen nicht. Weshalb die Morde in den Gulags und Killing Fields weniger zählen, als diejenigen in den KZs, soll mir mal jemand erklären. Ich sehe da keinen Unterschied, ausser in der Gesinnung der Betrachter/-innen. Jedenfalls hätten sich die Eidgenoss-Leute einigen Ärger ersparen können, wenn sie ihr Label „Che“ genannt hätten. Dieser Typ war sogar für Fidel Castro unerträglich – aber das würde hier und jetzt niemanden stören – linke gewalttätige Idioten werden gerne in die Nähe von Intellektualismus gerückt, s. Schwarzer Block.

    • Alex sagt:

      Herr Ferkous, ich persönlich kenne nicht einen Linken, der Stalin, Mao oder Pol Pot verteidigt. Existieren die wirklich, oder sind das nur Hirngespinste?

      • roberto idioto sagt:

        @Alex…keiner der von Ihnen genannten Namen wurde durch Ali Ferkous genannt. Ich denke auch nicht, dass Ali Ferkous explizit die Verteidigung dieser Personen meinte. Sondern viel eher die Verherrlichung der Systeme die diese Personen aufgebaut haben. Viele wurden zu unrecht mystifiziert.

        Der letzte Satz von Ali Ferkous bringt es auf den Punkt. Oder anders gefragt: Würde sich beim Stadtblog jemand darüber aufregen, wenn die Binz Besetzer einen Wagen an der Streetparade hätten?

          • Michel Jan sagt:

            Sowohl Hammer und Sichel als auch das berühmte Bild vom Che wurden inzwischen von der Kunst und vor allem von den Mode- und Designhäusern vollständig vereinnahmt. Sie haben jeglichen ursprünglichen Gehalt verloren – dem Kapitalismus mit seiner integrativen Kraft zum Dank.
            Ferner war die Sowjetunion eine Diktatur, die mit der Lehre des Kommunismus kaum etwas am Hut hatte. Die Lehre wurde missbraucht als Vorwand für Machtgelüste Einzelner. Beim Nationalsozialismus aber verhält es sich gegenteilig: Das Dritte Reich war die genaue Verkörperung dieser Lehre, der Holocaust und der Expansionskrieg entsprachen ihr präzis.
            Ich stelle nicht die Opfer in Abrede, welche die Ostblockdiktaturen gefordert haben. Aber den 1:1-Vergleich mit dem Nationalsozialismus ziehen nur historisch und philosophisch äusserst unbedarfte Menschen.

          • roberto idioto sagt:

            Was hat der Artikel mit der Streetparade zu tun? Oder wollten Sie mir aufzeigen, dass der Stadtblog auch im Zusammenhang mit der Binz kritisch schreibt? Herzlichen Dank. Allerdings zeigen die beiden Artikel klare Unterschiede in der Berichterstattung…ohne für die eine oder andere Seite Partei zu ergreifen. Auf der einen Seite wird reaktiv Verurteilt auf der anderen Seite proaktiv.

          • roberto idioto sagt:

            @Michel Jan: Da stimme ich Ihnen ganz und gar nicht zu. Meinerseits finde ich Ihre Aussage so ziemlich historisch und philosophisch unbedarft. Es geht hier keinesfalls darum die Ostblockdiktaturen mit dem Nationalsozialismus zu vergleichen. Es geht darum aufzuzeigen, dass beides schlecht ist.
            Man könnte auch sagen, dass die Menschen historisch und philosophisch unbedarft sind, welche die genannten Symbole, aus welchem Grund auch immer, zur Schau stellen. Die Ausrede mit dem Kapitalismus ist schwach und greift eben nur bei unbedarften Menschen (wie Sie das so schön nennen). Ich gebe Ihnen jedoch Recht, dass eine Kapitalisierung dieser Symbole nicht in Abrede gestellt werden kann.

  • Martin Maletinsky sagt:

    Wieder einmal so ein tendentiöser Artikel, welcher bürgerliche Positionen mit Rechtsextremismus gleichsetzt. Als „Beweis“ für rechtsextreme Gesinnung der Marke „Eidgenoss“ werden da die Verknüpfungen mit facebook Gruppen und Seiten herbeigezogen, welche die Minarettinitiative und Ausschaffungsinitiative begrüssen.

    Es sei an dieser Stelle nochmals daran erinnert, dass eine Mehrheit der Schweizer und Schweizerinnen diese zwei Initiativen befürwortet hat. Muss man also schliessen, dass der Autor die Schweizer im Allgemeinen für rechtsextrem hält?

    • Richi sagt:

      Nun, lieber Herr Maletinsky leider liegen sie ein wenig schräg in der Landschaft. Dies hier kein Zeitungsartikel sondern ein Blog. Ein Blog darf sehr wohl ein „tendentiöser Artikel“ bzw. eine eigene Meinung wiedergeben (wie etwa auch Ihr Kommentar so eine Meinungsäusserung ist) oder wie es die Encyclopædia Britannica beschreibt: „blog, in full Web log or Weblog, online journal where an individual, group, or corporation presents a record of activities, thoughts, or beliefs.“

      Ebenso schiessen Sie auch bei Ihrem zweiten Abschnitt ziemlich über das Ziel hinaus. „Nicht die Mehrheit der Schweizer und Schweizerinnen“ (eigentlich nennt man ja die Frauen zuerst, aber ist nur ein Schönheitsfehler) haben beide Initiativen beführwortet, sondern die Mehrheit der jeweils Stimmenden (das sind bei der Ausschaffungsinitative: 1’397’923 Personen und bei der Minarettinitiative sind dies 1’535’010 Personen; Quelle Bundesamt für Statistik, Statistik der eidg. Volksabstimmungen)).

      Wenn Sie also Herrn El Arbi rügen, dass er unsauber argumentiert da er als „Beweise“ für seine Einschätzung nur scheinbare „Verknüpfungen“ herbeizieht, müssten doch wenigstens Sie Ihrerseits sauber und stringent argumentieren – meinen Sie nicht?

      • Ali Ferkous sagt:

        ja, Richi, die Argumentation der Anti-Demokraten wird immer wieder aufgefrischt: „nicht die Mehrheit…“ – diejenigen Schweizerinnen und Schweizer, welche zu faul waren, das Stimm-Couvert bis zum nächsten Briefkasten zu tragen haben einfach keine Meinung. Sie, Richi, wollen uns jedoch weismachen, alle Nicht-Stimmenden würden in ihrer Meinung zu einem Thema jeweils mit Ihrer übereinstimmen, eine absolut totalitäre Gesinnung, die Sie da äussern.

        • Richi sagt:

          Lieber Herr Ferkous leider haben Sie nicht Recht. Ich will Ihnen gar nichts weissmachen und schon gar nicht, das was Sie mir einfach so unterstellen, ohne dass ich dies überhaupt impliziert oder geschrieben hätte… Klar, rhetorisch kommt’s immer gut statt auf die Argumente einzugehen, den Charakter in Frage zu stellen, in dem man etwa Anti-Demokratismus und Totalitarismus vorwirft (man nennt dies auch die „SVP-Keule“)… Na dann!

    • Patrick Lock sagt:

      @M. Maletinsky: Nicht „eine Mehrheit der SchweizerInnen“ hat die Initiative befürwortet, sondern „eine Mehrheit der SchweizerInnen, die abgestimmt haben.“ Seien Sie wenigstens präzis in Ihren Aussagen. Oder ahmen Sie einfach bekannte SVP-PolitikerInnen nach, die von „30% der Bevölkerung“ sprechen (doppelt falsch)?

      • Martin Maletinsky sagt:

        @P. Lock: glauben Sie, dass die Mehrheit der Nicht-Stimmenden gegen die Initiativen war? Falls es den Nicht-Stimmenden entweder egal war oder aber bei Ihnen ungefähr dieselbe Meinungsverteilung wie bei den Stimmenden angenommen werden kann, scheint mir die Aussage „eine Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer haben die Initiative befürwortet“ nach wie vor korrekt (beachten Sie auch die korrigierte Reihenfolge, um Ihrem Vor-Schreiber Herrn Richi, 12:37 einen Gefallen zu tun).

        Weshalb bemühen Sie übrigens die SVP im Speziellen – ungeachtet der politischen Ausrichtung wird nach Abstimmungen von den jeweiligen Siegern von der „Mehrheit der Stimmbürger“ gesprochen, welche die Vorlage gutgeheissen haben und „Volksmehr“ bedeutet ganz offiziell die Mehrheit der Abstimmenden (und nicht die Mehrheit des Volkes).

        Wie auch immer, kann ich mich des Einducks nicht erwehren, dass Sie ebenso wie Ihr Vor-Schreiber Herr Richi Wortklauberei betreiben, um vom Wesentlichen abzulenken.

        • Richi sagt:

          Und das Wesentliche wäre also was?

          • Martin Maletinsky sagt:

            Das Wesentliche was ich in meinem ursprünglichen Kommentar ausdrücken wollte ist, dass der Autor bürgerliche und mehrheitsfähige Positionen mit Rechtsextremismus gleichsetzt. Eine Form von Verunglimpfung auf die das linke Lager regelmässig zurückgreift, wenn die inhaltlichen Argumente ausgehen.

          • Reda El Arbi sagt:

            Lesen Sie nochmals. Ich schreibe explizit „rechtsnational“, das ist nicht rechtsextrem oder rechtsradikal. Es ist bürgerlich mit nationalsitischen Tendenzen. Ein ungutes Gefühl kommt auf, wenn Rechtsbürgerliche Begriffe benutzen, die von Rechtsradikalen vereinnahmt sind und diese in gotischer Schrift als Firmenlabel auf ein Love Mobile setzen wollen.

          • Martin Maletinsky sagt:

            @Hr Arbi: Ich zitiere aus Ihrem Artikel:

            „Er [Roger M., der Mann hinter «Eidgenoss»] wehrt sich vehement dagegen, dass sich irgendwelche Rechtsradikalen, Nazis oder Fremdenhasser mit seinen Kleidern schmücken. […]
            Naja, ein Blick in seine Facebook-Likes zerstreut unser Befürchtungen nicht. Folgende Gruppen und Seiten findet er besonders gut: …“

            Danach folgt eine Auflistung von Gruppen, welche die Annahme von Minarett- und Ausschaffungsinitiative begrüssen.

            Zu behaupten, dass Sie damit nicht versuchen einen Zusammenhang zwischen Rechtsextremismus, Nationalsozialismus und den genannten Initiativen herzustellen, ist bestenfalls beschönigend. Den von Ihnen in Abrede gestellten Begriff „rechtsradikal“ verwenden Sie in Ihrem Artikel explizit.

            Die Ihnen offenbar unbeliebte „gotische Schrift“ (deutsche Frakturschrift) mochten die Nationalsozialisten im Übrigen ebenfalls nicht. Vom „Führer“ selber wurde sie als „rückwärtig“, von einem seiner Vasallen (Martin Bormann) als „Judenschrift“ bezeichnet. Der Duden erschien 1941 letztmals in Fraktur, ebenfalls ab 1941 wurde die Frakturschrift aus dem deutschen Schulprogramm gestrichen. Bevor man auf historische Zusammenhänge Bezug nimmt, wäre es durchaus angezeigt, sich vorgängig ein bisschen mit Geschichte auseinanderzusetzen.

          • Reda El Arbi sagt:

            Explizit in der Aussage, dass Roger M. sich NICHT mit diesen Gruppen in einen Topf geworfen sehen will. Und es geht nicht drum, ob Nazis früher diese Schrift mochten. Es geht darum, dass diese Schrift mit Vorliebe von Nazis HEUTE gebraucht wird. Schauen Sie sich doch hier schnell an:

            http://www.tagblatt.ch/storage/org/2/4/7/1424742_0_18bd1f8e.jpg?version=1344059169

            Und ja, der ganze Blogpost geht darum, dass wir befürchten, dass Leute, die „Eidgenoss“ in gotischer Schrift als Label haben und ausländerfeindliche Tendenzen zeigen, am äussersten rechten Rand beheimatet sind. Privat können sie das von mir aus so lange sie wollen. Auf einem Love Mobile am grössten Schweizer Anlass ist das fehl am Platz. Da das Label sowohl die Teilnahme an der Street Parade abgesagt hat, wie auch den WIllen bekundet, das Label zu ändern, zeigt, dass wir nicht die Ersten sind, die diesen Zusammenhang erkannt haben.

          • Martin Maletinsky sagt:

            @Hr. Arbi, Sie versuchen auszuweichen. Es ist korrekt, Sie schreiben in Ihrem Artikel, dass Roger M. sich nicht mit diesen Gruppen in einen Topf geworfen sehen will. Einen Abschnitt später stellen Sie diese Distanzierung von Roger M. jedoch in Frage, mit der Begründung, dass er diverse Gruppen mag, welche die Annahme von Ausschaffungs- und Minarettinitiative begrüssen.

            Anders ausgedrückt führen Sie die Zustimmung zu Ausschaffungs- und Minarettinitiative als Hinweis an, dass jemand (in diesem Fall Roger M.) Rechtsradikalen, Nazis und Fremdenhassern nahe steht.

            Darauf bezog sich mein ursprünglicher Kommentar und alle weiteren Repliken, nicht darauf dass Sie schreiben „dass Roger M. sich nicht mit diesen Gruppen in einen Topf geworfen sehen will“.

          • Reda El Arbi sagt:

            Nein, ich weiche nicht aus, sie diskutieren im Kreis. Wir vermuten die Nähe zu Rechtsaussen bei Roger M. Nicht wegen seiner politischen Ansichten, oder „Eidgenoss“, oder der gotischen Schrift, sondern wegen Allem in Kombination. Das ist der Inhalt des Posts, darum gehts. Nur ein Detail wär egal. Alles Zusammen lässt ein ungutes Gefühl bei uns aufkommen. Und ja, das ist eine politische Aussage: Wir wollen keine rechtsnationalen Symbole an der Street Parade. Auch das ist dem Blogpost klar zu entnehmen. Und schon gar nicht wollen wir jemanden an der Street Parade, der „I Hate Zurich“ unter seinen „Likes“ hat.

      • Martin Maletinsky sagt:

        @Hr Arbi: Und schon wieder weichen Sie aus. Sie führen viele korrekte Fakten an, die jedoch mit meiner Kritik in keinem Zusammenhang stehen, wie z.Bsp. dass im Artikel steht „Wir wollen keine rechtsnationalen Symbole an der Street Parade.“, „… schon gar nicht wollen wir jemanden an der Street Parade, der “I Hate Zurich” unter seinen “Likes” hat“ – auf diese Aussagen hatte ich mich mit meiner Kritik nie bezogen.

        Ein Satz in Ihrer Antwort entlarvt Sie allerdings, „Wir vermuten die Nähe zu Rechtsaussen bei Roger M. Nicht wegen seiner politischen Ansichten, oder “Eidgenoss”, oder der gotischen Schrift, sondern wegen Allem in Kombination“.
        D.h. seine politischen Ansichten (die Zustimmung zu Minarett- und Ausschaffungsinitiative) werten Sie als Indiz für „Nähe zu Rechtsaussen“.

        Es fällt auch auf, wie Sie Ihre Ausdrucksweise nun doch etwas moderieren. Rücken Sie die Initiativen im Artikel noch in die Nähe von“ Rechtsradikalen, Nazis oder Fremdenhasser“ schreiben sie jetzt nur noch von „Nähe zu Rechtsaussen“, das ist doch immerhin schon ein Fortschritt.

        • Reda El Arbi sagt:

          Ach lassens SIe’s doch einfach: Nicht die das Ja zur Ausschaffungs-Initiative oder die anderen Statements alleine geben für uns ein Indiz, sondern die Kombination mit den anderen Details. Sie wollen mir vorwerfen, dass ich alle, die für die Ausschaffungs-Initiative gestimmt haben, als Rechtsradikale anschwärze. Das ist Schwachsinn. Aber Sie können gerne weiter versuchen etwas zu konstruieren. Sie werden damit kläglich scheitern, weils im Text einfach nicht so ist. Aber los, versuchen Sie’s. Geben Sie sich Mühe! (Und ja, Sie dürfen im meinem vorherigen Kommentar „Rechtsaussen“ mit „Rechtsnational“ tauschen.)

          • Martin Maletinsky sagt:

            @Hr. Arbi: Lustig finde ich, wie sich auch bei Ihnen das im linken Lager verbreitete Verhaltensmuster wiederfindet. Sobald Sie argumentativ in die Enge getrieben sind, verlagern Sie sich auf Anfeindungen und Unterstellungen („Ach lassen Sie’s doch einfach“, „Das ist Schwachsinn“, „Sie versuchen etwas zu konstruieren“).

            In Ihrem Artikel versuchen Sie klar, die Ausschaffungs- und die Minarettinitiative in die rechtsradikale Ecke zu drücken. In meinem Kommentar von 10:39 habe ich Ihnen sogar die Textstellen zitiert, die dies aufzeigen (und ich verzichte darauf, das hier nochmals zu wiederholen).
            Mit diesem Versuch sind Sie ebenso kläglich gescheiter, wie mit Ihren nachträglichen Versuchen dies in Abrede zu stellen und zu relativieren.

            Ihre letzte Bemerkung verstehe ich nicht ganz, schalten Sie jetzt nochmals einen Gang zurück und wollen die Initiativen nur noch als „Rechtsnational“ bezeichnet haben (nachdem Sie die Einstufung im letzten Kommentar schon von ”Rechtsradikalen, Nazis oder Fremdenhasser” auf „in der Nähe von Rechtsaussen zurückgenommen haben?

          • Reda El Arbi sagt:

            Ja, das wäre wirklich fatal. Nur fehlt der ganze Teil mit “ argumentativ in die Enge getrieben“. Meine saloppe Art hat damit zu tun, dass ichs müde bin, Ihnen meinen Text zu erklären, Textlogik aufzuzeigen und den Inhalt des Blogposts nochmals langsam und für jeden verständlich durchzugehen. Argumentativ behaupten Sie einfach irgendwas, weil Sie persönlich das aus dem Text rauslesen wollen.

            Nun, jeder Autor weiss, dass ein Text, sobald veröffentlicht, für Alles und Jeden herhalten muss. Jänu. Damit kann ich leben. Sie dürfen jetzt also offiziell in den Text hineininterpretieren, wonach Ihnen gerade der Sinn steht. Wahr wirds deswegen nicht, und bewiesen haben Sie damit auch nichts, ausser, dass es Ihnen in diesem Fall am Textverständnis fehlt. Und, glauben Sie mir, ich weiss, was der Text beinhaltet und aussagen soll. Ich habe ihn nämlich geschrieben.

          • Martin Maletinsky sagt:

            @Hr Arbi: Sie sind es müde zu erklären, bevor Sie überhaupt damit angefangen haben. Ihre erste Antwort (um 09:42) auf meinen Kommentar war, sie hätten nicht „rechtsextrem oder rechtsradikal“ sondern “rechtsnational” verwendet. Unglücklicherweise steht der Text aber noch da und ein jeder kann den Terminus „Rechtsradikale“ mit einer einfachen Suchfunktion finden.

            Anschliessend haben Sie von einer Antwort zur nächsten neue Ablenkungsmanöver gestartet und sich auf Stellen Ihres Artikels bezogen, welche ich nie kritisiert habe.
            Dazu, dass Sie schreiben, die Tatsache Roger M. befürworte Minarett- und Ausschaffungsinitiative „zerstreue Ihre Befürchtungen nicht“, dass er in der Nähe von „Rechtsradikalen, Nazis oder Fremdenhassern“ stehe, haben Sie sich bisher nicht substantiell geäussert. Dies ist Ihr gutes Recht, nur erhöht es nicht unbedingt Ihre Glaubwürdigkeit.

            Noch eine kleine Bemerkung zur deutschen Frakturschrift, über welche wir uns in den Kommentaren 10:39/10:43 ausgetauscht haben und die Sie offenbar nicht mögen. Das Titelblatt des Tagesanzeigers ist täglich mit „Tages Anzeiger“ in deutscher Frakturschrift überschriftet – handelt es sich beim Tagesanzeiger somit vielleicht um ein rechtsradikales Blatt und weshalb publizieren Sie in einem solchen? Sind Sie am Ende vielleicht selber rechtsradikal oder nur rechtsnational?

            Für Ihre offizielle Genehmigung den Text so zu interpretiere, wie ich ihn verstehe danke ich Ihnen – die Freiheit habe ich mir aber ohnehin bereits genommen.

          • Reda El Arbi sagt:

            Ja, ich weiss. Sie haben sich die Freiheit, in den Text zu interpretieren, was immer Sie rauslesen wollen, selbst genommen. Sprachlogik, Textverständnis und das Erfassen des Inhalts, dessen Aussage ich, und nicht Sie, definiere, haben Sie nicht bewiesen. Wie gesagt, ich bin es müde. Sie dürfen gerne noch ein wenig bohren und täubelen, der Text wird deshalb keine andere Bedeutung kriegen, als die, die ich ihm gegeben habe.

            schönes Wochenende

          • Martin Maletinsky sagt:

            @Hr. Arbi: Hatten Sie wirklich den Eindruck dass ich „täubele“? Dies war nicht beabsichtigt und ich kann Ihnen versichern, dass es etwas mehr braucht als Ihre Polemik um mich zu destabilisieren.
            Zu Ihren trotzigen Sprüchen „… des Inhalts, dessen Aussage ich, und nicht Sie, definiere“ und „der Text wird deshalb keine andere Bedeutung kriegen, als die, die ich ihm gegeben habe.“ möchte ich Ihnen gerne die Geschichte „Ein Tisch ist ein Tisch“ von Peter Bichsel empfehlen (keine Angst, er ist nicht rechtsnational).

          • Reda El Arbi sagt:

            Also, kurz extra Sprachlogik: „zerstreut unsere Zweifel nicht“ heisst nicht „bestärkt unsere Zweifel“.

          • Martin Maletinsky sagt:

            Lieber Herr Arbi,

            In Ihrer 7. Antwort nehmen Sie nun zum ersten Mal zu meinem eigentlichen Kritikpunkt Stellung. Naja, besser spät als nie.

            Nur verschanzen Sie sich leider hinter einem sehr formalistischen Argument. Ja, analysiert man Ihre Formulierung nach stringenter Logik haben Sie vollkommen Recht, “zerstreut unsere Zweifel nicht” heisst nicht “bestärkt unsere Zweifel”.

            Nun wissen Sie als Artikelschreiber vermutlich besser als ich, dass Sprache auf verschiedenen Ebenen funktioniert. Wenn ich in einem Restaurant sage „das war jetzt nicht die beste Pizza die ich je gegessen habe“, will ich damit vermutlich nicht ausdrücken dass es vielleicht die zweit- oder drittbeste Pizza war die ich je gegessen habe (obwohl die Formulierung diese Interpretation offen liesse), sonder eher, dass die Pizza ziemlich miserabel war.

            Ebenso hinterlässt Ihre Formulierung “zerstreut unsere Zweifel nicht” im Kontext in welchem Sie sie platzieren bei mir (und möglicherweise auch bei anderen Lesern) den Eindruck als wollten Sie sagen “bestärkt unsere Zweifel”.

            Vielleicht wollten Sie das ja tatsächlich nicht ausdrücken (was ich ehrlich gesagt bezweifle), aber dann frage ich mich, warum Sie dass nicht einfach in Ihrer ersten Antwort klargestellt haben.

            Es stellt sich weiter die Frage, warum Sie ausgerechnet die Zustimmung von Roger M. zur Ausschaffungs- und Minarettinitiative aufgeführt haben um zu sagen, dass diese Ihre Zweifel nicht zerstreut (falls Sie damit nicht sagen wollten, dass es Ihre Zweifel eben bestärkt). Ich bin überzeugt, dass Roger M. Dutzende weiterer Vorlieben und Eigenschaften hat, die Ihre Zweifel an seiner rechtsradikalen Gesinnung ebensowenig zu zerstreuen vermögen (aber eben vermutlich auch nicht bestärken, weshalb Sie sie nicht aufführen).

          • Reda El Arbi sagt:

            Ich hab den Comment nicht mehr gelesen. Meine Argumente zum Inhalt und zur Stossrichtung des Artikels müssen Sie meinen vorherigen Kommentaren entnehmen. Und lesen, was geschrieben steht, nicht lesen, was Sie denken, stehe da geschrieben.

  • Ali Baba sagt:

    Schade, hab mich schon auf das mobile von den Aightgenossen gefreut! Das wär mal was gewesen!

  • roberto idioto sagt:

    Dieser Blog-Eintrag Herr Arbi ist reichlich einseitig und irgendwie aus dem Zusammenhang gerissen. Genauso wie Sie den Streetparade-Organisatoren Ignoranz vorwerfen könnten, könnte man Ihnen eine gehörige Portion Vorurteil vorwerfen. Schade!
    Sie haben die Likes von Roger M studiert haben und sind zum Schluss gekommen, dass er rechtes Gedankengut unterstützt. So weit so gut. Aber eigentlich geht es doch um den Wagen an der Streetparade. All Ihre Erkenntnisse weisen nicht darauf hin, dass der Wagen an der Streetparade extremistische Ansichten geäussert hätte.

    Wie sieht es eigentlich mit den anderen Betreiber der Streetparade Wagen aus Herr Arbi? Gibts auch da gewisse Vorlieben und Tendenzen? Sektenmitgliedschaft, Freikirche, politisches Denken, Aktivismus etc.?

    Forsten Sie doch mal alle FB-Fotos der Betreiber durch. Sicherlich finden Sie Fotos im angeschwipsten Zustand. Ich schlage vor, dass solche Betreiber von Ihnen ebenfalls diskreditiert werden. Sie könnten ja ein schlechtes Vorbild für die zig1000 Besucher sein.

    Die Streetparade war ursprünglich ein Anlass der Toleranz und total unpolitisch. Dazu gehört meines Erachtens, dass man auf alle Seiten tolerant ist solange die politischen Vorlieben nicht effektiv an der Streetparade geäussert werden. Die Entscheidung der Organisatoren ging vermutlich in diese Richtung. Ihre geäusserte Ansicht geht in Richtung: Andersdenkend = Ausgrenzen.

    • Reda El Arbi sagt:

      Hm, das Logo „Eidgenoss“ wär auf dem Love Mobile deutlich sichtbar angebracht gewesen. Wenn ich bei einem anderen Love Mobile sowas sehe, das in mir Zweifel auslöst, egal welcher politischen Ausrichtung, religiöser Zugehörigkeit oder sonst was, werde ich sicher einen Post dazu schreiben.

      • roberto idioto sagt:

        Das ist ein Angebot! Dann freue ich mich auf einen Post über die unterschwellige Propaganda welche die Streetparade verursacht. Vor allem der Hinduismus mit seinem, in der Techno- und Goa-Szene sehr beliebten, OM-Symbol Zeichen ist Jahr für Jahr stark missionarisch tätig. Wobei auch am Hinduismus nicht alles Gold ist was glänzt (Kastensystem etc.). Es erstaunt mich eigentlich, dass der Vatikan noch keinen Marketing-Anspruch auf die Streetparade erhoben hat.
        (Ist alles etwas ironisch gemeint)

        • Reda El Arbi sagt:

          🙂 WIr berichten sowieso immer differenziert über die Street Parade: http://blog.tagesanzeiger.ch/stadtblog/index.php/2329/street-parade-live-blogging/

          • jemand sagt:

            Also das mit dem Om ist natürlich Quatsch, wo du schauen kannst ist bei Freikirchlichen Verbänden und deren Einfluss auf das Nachtleben in Zürich als ganzes. Dann, grundsätzlich problematischer ist rechtsextremes Gedankengut deshalb weil es in seiner hergebrachten als auch modernisierten Variante existiert, Linksextremes Gedankengut existiert nur modernisiert.
            Zudem basiert nationalsozialistisches Denken auf Ablehnung, Ausgrenzung udn Hass, Komponenten die selten eine Lösung oder gar einen Dialog produzieren.

            Es gibt kaum Linksextreme Terrorgruppen die Aktiv sind, es gibt aber einen sehr starken terroristisch organisierten neonazi untergrund. Es passiert augenblicklich eine Extremisierung der Gesellschaft mit Tendenz hin zu nationalen bis nationalsozialistsichen programmen (Griechenland, Dänemark, Schweden, Frankreich, Freysinger), es besetht kaum Gefahr einer kommunistischen Diktatur unterworfen zu werden. Trotz Kim Jong Un. Und wer mit China kommt möge es doch besser bleiben lassen und sich erst informieren.

          • roberto idioto sagt:

            Was tatsächlich eine gute Sache ist! 🙂

          • roberto idioto sagt:

            @jemand
            Linksextremes Gedankengut existiert nur modernisiert? Was genau wollen Sie sagen?
            Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin keinesfalls für jeglichen Extremismus. Das Sie hier jedoch behaupten es komme keine Gefahr von Links ist schlichtweg Unsinn. Meines Erachtens hat die Stadt Zürich vielmehr mit linken Aktivisten zu kämpfen. Zumindest nehme ich das so wahr wenn ich die Zeitungen lese und täglich die Tags in der Stadt deute. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass dem Rechtsextremismus allgemein viel weniger Raum zur Entfaltung geboten wird. Was ich per se gut finde.

            Eine Unterwerfung durch China ist tatsächlich etwas weit hergebracht. Dass China eine Partei-Diktatur unter dem Deckmantel Kommunismus ist verneinen wohl selbst Sie nicht.

          • jemand sagt:

            @roberto: Ich meine dass die Kommunistischen und Sozialistischen Elemente und Strömungen seit , sagen wir spätestens dem Mauerfall aber eigentlich schon ind en sechzigern eine „vergesellschaftung“ erfahren haben. Der Sozialstaat als Dogma und allerheilmittel. Im Gegensatz zu den Nationalsozialistischen Elementen im speziellen und in deren Fahrwasser resp. Konsequenz die daraus abgeleiteten Bewegungen.
            Will heissen: Wir haben einen gebändigten Sozialismus als Sozialdemokratische Strömung, die singen ja immer noch die internationale soviel ich oder zumindest bis vor kurzem, verbinden sich also ideologisch mit der weltsozialistischen Bewegung die z.B gegen Franco gekämpft hat oder eben einen Teil columbiens besetzt hält. es gibt natürlich auch national gesinnte, demokratische Parteien, wie z.b die SVP, die verzichten auch (soweit es ihnen möglich ist, eine Reihe Ausrutscher bleiben hier natürlich aussen vor) darauf sich in einen Kontext zum völkischen Nazi denken resp. einem Rassisch oder Religiös geprägten Nationalismus zu distanzieren. (das gegenteil tut einer der in Altdeurschen Buchstaben „Eidgenoss auf sein T-Shirt schreibt)
            Parteien die sich mit eben dieser nennen wir es „völkischen“ ideologie identifizieren sind per se undemokratisch, weil auch von der gesellschaft geächtet. So wurde der rechtsextremismus nicht“demokratisiert“ wie es heute z.B die Linke in deutschland für den Sozialismus/Kommunismus ist., weil sie halt seit dem 2. Weltkrieg in dem Sinne verboten resp. tabuisiert ist, also gar nicht an einer demokratischen Kultur teilnahm udn insofern gar nicht demokratisiert sein kann. Und ja China ist klar.

          • jemand sagt:

            Sorry ich meinte da zwischendrinn natürlich die SVP will sich möglichst von dem Nazivorwurf distanzieren. Und muss es oft.

    • Marcel Sutter sagt:

      Krass, wenn man nun also die Ausschaffungsinitiative unterstützt hat und seine Liebe zur Schweiz bekundet ist man also Rechtsradikal? Wow, das sowas auch noch veröffenlticht wird finde ich eine Frechheit. Ich liebe die Schweiz und war auch für die Ausschaffungsinitiative wie auch viele meiner ausländischen Kollegen welche auch so gestimmt hätten. Sie lehnen sich hier sehr weit aus dem Fenster, weshalb durchleuchten Sie nicht einmal ihresgleichen? David Roth zum Beispiel stösst auf den Tod von Menschen an usw…. aber eben es ist etwas anderes wenn die Linke etwas tut.

      • Richi sagt:

        Auch krass, Herr Sutter, wenn man sich kritisch über Rechtskonservative äussert ist man (gemäss Ihrer Logik) also JUSO („ihresgleichen“)? Denken Sie nicht auch, dass Sie sich ebenfalls „sehr weit aus dem Fenster“ lehnen? Wenn Sie die Argumentationskette von Herrn El Arbi kritisieren, sollten Sie nicht gleichzeitig mit der selben Logik argumentieren, sonst ist Ihre Widerrede genau gleich falsch. Tja!

      • Michel Jan sagt:

        Kleiner Unterschied: Roth hat das verhalten jener Engländer kommentiert, die Partys feierten nach Thatchers Tod. Sein Kommentar war sicher geschmacklos – aber das berechtigt Sie noch lange nicht, hier Lügen zu verbreiten.

      • Patrick Lock sagt:

        @M. Sutter: 1.) Niemand zwingt Sie diesen Blog zu lesen. 2.) Wenn Sie die Veröffentlichung dieses Blogs „eine Frechheit“ finden, dann müssen Sie täglich eine Menge „Frechheiten“ entdecken. 3.) Wo bleibt die viel zitierte Meinungsfreiheit? 4.) Wenn ich für die Ausschaffungsinitiative wäre und die Schweiz liebte, könnte ich mich über diesen Blog nur amüsieren. Wenn Sie wirklich hinter dem stehen, wer Sie sind, beunruhigt Sie das nicht. 5.) Linke und rechte Taktiken sind gleich.

  • Hannes Müller sagt:

    @Reda El Arbi , Sie widersprechen sich selber. Ich mag keine Extremen, schon gar keine versteckten Extremen, und erst recht keine Suprematisten. Aber hier erheben Sie sich über Leute, die eine andere Meinung haben als Sie, und eine weniger geschliffene Ausdrucksweise als Sie, und damit sind Sie leider selber dem Suprematismus verfallen – nicht dem rassischen, den Sie den Kritisierten unterstellen, sondern dem gesinnungsmässigen.

    Schade.

    • Reda El Arbi sagt:

      Wissen Sie, wie schon einige Male erwähnt, ist dies hier ein Blog. Wir sind keine Journalisten, die sich in ihrem Elfenbeinturm verstecken, wir nehmen an der Diskussion teil, begegnen dem Leser auf Augenhöhe, nehmen die Kommentare auf und antworten darauf mit unserer Meinung. Das ist das genaue Gegenteil von der herablassenden Arroganz, die Sie mir unterstellen. Arrogant wärs, die Kommentare einfach zu ignorieren.

  • Hansruedi sagt:

    Ein kläglicher Artikel, mehr nicht. Der Autor sollte sich bewusst sein, dass wir in der Schweiz Meinungsfreiheit haben.
    Offensichtlich geht’s da um plumpe Aggitation aus linken Kreisen gegen Leute für welche Heimat etc noch Begriffe sind!

    • David Sarasin sagt:

      Heimat etc. darf in gewissen Kreisen schon noch als „Begriff“ gelten. Doch will man a) mit diesen Kreisen nichts zu tun haben und b) sollen dies Kreise wenn möglich fern bleiben von einer Veranstaltung, die einst in der linken Subkultur entstand und Zeichen war für Toleranz und Gleichheit.

  • Thomas Müller sagt:

    Die Ausschaffungsinitiative wurde in einer demokratischen Abstimmung durch das Schweizer Volk angenommen. Gemäss Stadtblog-Logik sind wir also alle mehrheitlich rechtsnational.

    • Michel Jan sagt:

      Nö, aber mehrheitlich etwas dumm und propagandagläubig. Aber die vielen Dutzend Millionen, welche die SVP in ihre Hasspropaganda investiert, mussten ja irgendwann Früchte tragen. Dass die Initiative nicht umsetzbar ist, wusste man (auch und gerade die SVP!) schon vorher – und das Bundesgericht hat es eben bestätigt. Was glauben Sie, warum die SVP sich derart gegen ein Verfassungsgericht wehrt? Weil sie dann nicht mehr Initiativen als Wahlkampfinstrument einsetzen könnte. Deshalb hat sie die Umsetzungsfrist auf fünf (5!) Jahre festgelegt und trotzdem die Durchsetzungsinitiative schon gestartet, bevor die Tinte trocken war. Dass so viele Leute auf so plumpe Tricks hereinfallen, bestätigt meinen ersten Satz.

  • Daniel sagt:

    Geht doch als Patrouille Suisse an die Street Parade. So kämen sie wenigstens noch in Zürich zum Einsatz, wenn sie schon am Züri Fäscht nicht mehr dabei sein dürfen!

  • Kurt Müller sagt:

    Kein Problem. Es werden ja auch linksextreme (z.T. sogar bevorzugt) an solchen Anlässen zugelassen, auch wenn diese Ideen und Vorstellungen haben, die eng mit Massenmördern wie Mao Tse Tung und Stalin verbunden sind. Da darf man auch ruhig einmal darauf hinweisen, dass Mao mit seinem „grossen Sprung nach vorne“ den Tod von mindestens 20 Millionen seiner eigenen Staatsbürger programmiert und in Kauf genommen hat.

    • Adam sagt:

      Ächz, Müller. Welcher Linke sympathisiert denn mit Stalin? Ich kenne keinen. Eher Ghandi und Mandela. Aber egal was die Realität so hergibt, man konstuiert atemberaubende Konstrukte um von seiner braunen Seite abzulenken. Echt erbärmlich.

      • KMS a PR sagt:

        juso-träumer david roth orientiert sich nach wie vor an karl marx….

        • Adam sagt:

          KMS haben Sie Marx mal wirklich gelesen und verstanden? Er war alles andere als links. Bei Gelegenheit erkläre ich es Ihnen mal, vorher sollten Sie mal Bücher lesen und verstehen.

          • KMS a PR sagt:

            habe ich geschrieben, dass karl marx „links“ war? – ich glaube kaum. vorher sollten sie mal lesen und verstehen.

          • Robert Lee sagt:

            @Adam. aber ihr gelaber hat ja rein nichts mit konstrukt zu tun, gelle?!

    • Michael Strässle sagt:

      Vielleicht einmal in Kurzform der unterschied zwischen Rechts und Links.

      Der Kommunismus ist zumindest ohne Gulag denkbar.
      (Wenn es auch fast immer wegen seinem Scheitern an der Realität eben doch dazu kommt)

      Wären die KZ ein integraler Bestandteil des Faschismus ist.

    • Michel Jan sagt:

      Nein, Robert Lee, Adam labert nicht. Marx zu lesen ist heute nötiger denn je. Ausser natürlich, ihr wollt euch weiterhin ausnehmen lassen wie Weihnachtsgänse.

  • Alfred Frei sagt:

    Dieses Mal stehe ich zu 100% hinter El Arbi. Der Begriff ‚EIDGENOSS‘ wurde von den Rechtsextremen beschlagnahmt, um sich gegen ‚SCHWEIZER‘ abzugrenzen, jenen mit den ausländischen Wurzeln, dunkler Hautfarbe, falscher Sprache und Religion. Ich bin stolz ein SCHWEIZER zu sein, wie es in unserer Verfassung steht, ohne Rücksicht auf Herkunft, Sprache, Haarfarbe, Augenfarbe oder Religion. In Kombination mit gothischen Schriftzeichen gerät ‚Eidgenoss‘ definitiv zum Erkennungszeichenen der Rechtsradikalen; niemand würde sich mit diesem Begriff schmücken wollen, der nicht Sypathien für Nazi’s hegt. An der Streetparade wollen wir solche Leute definitv nicht, geht doch von mir aus aufs Rütli.

    • Rüdiger Kraus sagt:

      Nur weil dumme hassende Menschen den Begriff Eidgenosse verhunzen, muss man denn doch nicht selber aus seinem Vokabular verbannen. Im Spiegel wird oft über die Eidgenossen geschrieben und gemeint sind wir (für mich alle Bewohner der Schweiz für andere die Besitzer des Passes und für die Braune Brut nur „Seit-mindestens-27-Generationen-Schweizer). Und schliesslich wenn V. Giacobbo, im Staatsfernsehen, einen Neger-Witz reisst wird er auch nicht geteert und gefedert (er muss trotzdem aufpassen, dass er mir nicht über den Weg läuft). Als sollen diese Phantasten doch auch ein schäbig, schlecht-dekoriertes Wägelchen bauen dürfen und sich zu schlechter 808-Musik bewegen dürfen (jedem Clown seine Bühne)…

  • C.b. sagt:

    Wer also etwas andere Meinung ist und nicht alles aus fremden Kulturen hier will ist gleich Rechtsradikal. Sorry aber das ist einfach die Andere Sicht. Alles was Links von der SVP ist, ist für viele von diesen Linksradikal. Und alles was Rechts von der SP/Grünen ist, ist dem Autor dieses Artikels anscheinend Rechtsradikal. Beide Ansichten braucht die Schweiz aber nicht.

  • Jose Gonzalez sagt:

    „Wollen keine kriminellen Ausländer in der Schweiz beherbergen und lieben ihr Land.“ Wie kann man nur sein Land lieben und Kriminelle nicht mit offenen Armen empfangen? Weg mit diesen Rechtsradikalen von der Street-Parade.

  • Sabrina sagt:

    Wer sich als Eidgenoss deklariert, wird nun bereits als rechtsnational betitelt. Wer ein Schweizerkreuz (unser Wappen/Fahne)trägt ebenfalls. Als nächstes ist jeder ein Rechtsnationalist, wer an einer 1. August-Feier teilnimmt. Für mich haben solche Äusserungen reinen politschen Hintergrund. Man möchte die Schweiz (ihre Kultur und ihre Identität) abschaffen nach dem Motto die Schweiz n’existe pas.

    • Reda El Arbi sagt:

      Ach Quatsch.

    • Anita Beeler sagt:

      Empfinde ich absolut auch so Sabrina. Auch wenn man für die Aussachaffungsinitiative war, und gegen eine Einführung der Sharia ist, muss man natürlich selbstverständlich Rechtsnational sein. Und zu seinem Heimatland stehen? Nein, wäre ja noch schöner, wo kämen wir denn auch hin! Aber man kann ja immer noch alles mit einem „Ach Quatsch“ abtun.

      • Reda El Arbi sagt:

        Also, nochmals, wie weiter unten bereits angeführt:
        Die gotische Schrift alleine hätte nichts ausgesagt. Auch der Begriff “Eidgenoss” ist für sich alleine einfach eine Bezeichnung für einen Schweizer. Sogar die politischen Statements auf Facebook sind freie demokratische Meinungsäusserungen. Alles zusammen lässt bei uns aber ein ungutes Gefühl hochkommen.

        Und:
        Ich bin sehr Stolz auf die Schweiz, auf ihre humanitären Leistungen – das rote Kreuz zum Beispiel – auf das Bildungswesen, das politische System und vieles mehr. Dass ich hier geboren wurde und nicht in Asien, Afrika oder sonstwo, ist aber, wie bei jedem Anderen auch, eher Glück. Man kann auf ein Land und sein System durchaus stolz sein, ohne dem Nationalsmus zu verfallen. Nationalisten machen eher die Grundwerte der Schweiz und deren Ansehen im Rest der Welt kaputt. Ah ja, falls mein “Schweizer sein” wieder mal angezweifelt wird: Den Schweizer Teil meiner Vorfahren kann ich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen

        Und:
        Oh, ich mag grundsätzlich Kriminelle nicht besonders. Nur ist es mir schnurzegal, woher sie kommen. Und ich bin auch der Meinung, dass in einem demokratischen Staat vor dem Gesetz jeder gleichviel zählen sollte, egal woher er kommt. Aber vielleicht bin ich da zu altmodisch und hänge zu fest an der Vorstellung, die die Gründer unserer demokratischen Schweiz hatten. Jänu.

        So, ich hab genug mitkommentiert für heute.
        Einen schlnen Tag wünsch ich.

        • Anita Beeler sagt:

          Danke für diese Ausführungen welche sich sehr angenehm von Ihrer ersten Reaktion abheben. 😉 PS. Ihre untenstehenen Anworten waren zum Zeitpunkt meines Posts noch nicht aufgeschaltet.

          • Reda El Arbi sagt:

            Sorry für die erste Antwort. Ich bin einfach so früh am Morgen noch nicht so gesprächig.

            Schönen Freitag und geruhsames Wochenende

    • Erik sagt:

      Und wer findet dass die Burka für Frauen unwürdig ist, ist selbstverständlich auch rechtsnational. Und Männern mit Ansatz von Haarausfall muss man dringend zu Haarverlängerung raten. Sonst werden sie sofort rechtsradikal. Und zu guter letzt; auf allen Nummernschilder der Autos finden sich auf der linken Seite rechtsradikale Symbole! Weia!

    • Pumuckl sagt:

      Hallo Sabrina
      Wenn jemand sagt:“ICH bin STOLZ ein DEUTSCHERRRRR zu sein!!“, was löst das bei Ihnen aus? – Da ist ein warmherziger, junger Mensch, der sich freut im zweitbesten Land (nach der Schweiz) geboren worden zu sein? – Oder löst das bei Ihnen nicht vielleicht doch ein klein wenig ein ungutes Gefühl aus? Falls nicht, stellen Sie sich doch bitte vor, wie dieser freundliche junge Mensch, sich – gemeinsam mit seinen ebenso freundlichen Freunden – vor Ihnen aufbaut, in Doc Martens, Kampfhosen … …. und Ihnen bei seinem – das steht im als Deutscher ja zu – deutschen Gruss, fast die rechte Hand vor die Nase knallt …. Immer noch kein ungutes Gefühl dabei? Ach, doch — Und was bitte schön ist der Unterschied zwischen rechtsnationalem deutschen Gedankengut und jenem der Schweiz?

      • santiago sagt:

        schauen sie sich die erst mal an da läuft keiner mit doc martins und kampfhosen rum. ausserdem macht da keiner sowas wie sie es beschrieben. man kann sich auch ab scheissdreck enervieren.

        das sind keine rechtsnational eingestelltens chweizer sonder schweizer, jugos, engländer usw usw die musik machen. so siehts aus

  • l. sagt:

    beim anblick dieser göttertruppe und dem dazugehörigen shop, hab ich das „SS“ bei diesem stylischen sweater hier: http://shop.eidgenoss.org/herren/sweatshirt/clique-sweat-jacke-herren-mit-reissverschluss-20.html
    ohne zu überlegen als 88 interpretiert. bin ich hier der einzige der so ne rege fantasie hat oder ist das einfach ein schaurig komischer zufall?

    • Kurt Bachstett sagt:

      Man kann ja alles interpretieren, die Waffen SS, eine 88 oder sonst was, die Leute die das tragen haben wohl eine grosse Bildungslücke.
      Was mich auch stört sind all diese Idioten die mit Che Guevara Counterfeits umherziehen. Guevara – ein totalitärer, schwulenfeindlicher sadistischer Massenmörder der grosse Sympathie zeigte für Stalins Person, da hört man nie irgendwelche Kritik.

      • Reda El Arbi sagt:

        „Die Anderen haben auch…“ sagen Kindergärtner, wenn sie bei irgendeinem Seich erwischt werden. Das macht das Eigene nicht besser.

        • Kurt Bachstett sagt:

          Ich wollte auf die Doppelmoral der Gesellschaft hinweisen, – Che Guevara – ein total verklärter Sadist, von der Gesellschaft akzeptiert, schafft es sogar die Werbeabteilung von Sunrise zu stürmen.
          Jedenfalls hörte man damals von den kultivierten Medien keinerlei Kritik gegenüber Sunrise.

          • Michel Jan sagt:

            Herr Bachstett, genauso wie „SS“ nicht mehr einfach „Schutzstaffel“ bedeutet, sondern zum Synonym für die Nazigräuel wurde (resp. zum Verehrungsobjekt der Neonazis), genauso hat sich auch das berühmte Che-Porträt von Kuba und von der Person Guevaras gelöst: Kordas Bild ist jetzt Kunst, eine Designikone. Wer heute noch Bauchkrämpfe bekommt, weil sein eigenes – recht verschobenes – Geschichtsbild davon angesprochen wird, sollte seine Wahrnehmung justieren. Unlängst sind mir sogar Winterstiefel (mit synthetischem Lammfell!) begegnet, auf denen das Bild prangte – braucht man auf Kuba unbedingt. Wie Hammer und Sichel hat das Bild durch die stete Repetition im kapitalistischen Umfeld seine ursprüngliche Bedeutung verloren, es wurde seines Sinnes entleert und ist jetzt lediglich eine wohl museumswürdige, aber leere Hülle. Das mag man nicht gut finden, aber es ist die Realität.
            Von den Nazi-Insignien lässt sich das keineswegs sagen.

          • Thomas Mattnov sagt:

            Da haben Sie recht Herr Bachsett, das nervt mich auch immer. Che war alles andere als das wofür er bei vielen Linken als Symbol steht. Ich selbst als linke Person verachte diesen Menschen und seine Taten und kann den Hype nur mit dem fotogenen Aussehen Che’s erklären. Die meisten Menschen wissen wohl einfach nicht, was Che alles gemacht hat das Foto ist aber cool und somit wird es benutzt… Ich sehe dieses jedoch nicht als gleiches Problem wie die Symbolik mit SS oder 88er Zeichen, da hier eher nicht von der Unwissenheit des Träges auszugehen ist.

          • Roman Rebitz sagt:

            Herr Bachstett hat absolut recht. Ich kann dazu nur sagen: War halt wieder mal im Trend, Leute die jedem Trend folgen haben oft keine eigene Meinung, sie brauchen halt den Leithammel und dieser Leithammel ist halt der Trend und nicht mehr Gott usw.. Che war halt im Trend und kaum jemand weiss was er angestellt hat, so läuft das immer und immer wieder.

            Fast jede Szene, Musikstil usw.. hat ihre eigenen Erkennungsmerkmale und für mich sind dies bei rechtsextremen u.a. bestimmten Schriftarten. Da dies viele wissen spielt man ja absichtlich damit und muss sich deshalb auch nicht wundern wenn dies so interpretiert wird, egal was die wirkliche Absicht dahinter ist.

    • Pumuckl sagt:

      Wer das SS als „88“ interpretiert hat wohl mehr als nur ein intellektuelles Problem.
      1. kann alte Buchstaben nicht lesen (verzeihlich – wer liest denn heute überhaupt noch ?)
      2 wundert sich nicht mal über den Unfug. Was soll den bitte schön „Eidgeno88“ heissen? Klarer Fall von SMS Verblödung
      3. Man wird durch das Design geradezu auf SS „ueglüpft“. Warum sonst hat man zwischen dem Eidgeno – und dem SS einen grösseren Zwischenraum gelassen.

      Hier wird – sei es aus Marketing Gründen oder aufgrund der eigenen Gesinnung – heftigst mit rechtsnationaler Zeichensprache gearbeitet. Aber wie so oft in diesen Kreisen, versuchen sich diese armseligen Würstchen dann immer wieder heraus zu reden, wenn man mal möchte, dass sie Farbe bekennen. Das wäre einem Hitler nie passiert. Und all dieses Neonazi Gelumpe sollte endlich mal zur Kenntnis nehmen, dass Hiter Typen wie sie höchstens in Unerziehungslager gesteckt hätte. Aber um das zu kapieren, müsste man sich mit Geschichte auseinander setzen (bahhh wie langweilig) oder lesen (wer liest denn heute noch?)

      • Thomas Mattnov sagt:

        88 steht für Heil Hitler, da wie du erwähnst der Abstand der SS so weit entfernt und hier sogar statt der Buchstaben 88 hinein interpretiert werden kann entsteht sozusagen eine doppelte Symbolik.

    • Hannes Müller sagt:

      Sorry, I., aber das ist nun mal Fraktur. (Wobei ich annehme, das dann eigentlich ein scharfes s verwendet werden müsste, also Eidgenoß – der gute Mann beherrscht die Orthographie nicht, die zu jener Schrift gehört)

      • Pumuckl sagt:

        Hallo Herr Müller

        1. gibt es das „scharfe“ S nicht in der CH. Egal welche Schrift man nimmt.
        2. Es ist wohl richtig, dass der gute Mann stolz darauf ist ein Schweizer zu sein, ich bin mir auch sicher, dass er es geradezu geniesst ein Schweizer zu sein, aber ganz sicher nicht so sehr, dass er den Eid geniesst – was er denn täte, würde man den Eidgenoss anstelle von doppel S mit scharfem S schreiben.

        Aber irgendwie trotzdem eine amüsante Vorstellung. Schweizer die „Eid geniesser“.

      • Stefan F sagt:

        Wenn wir schon klugscheissen…
        Es müsste das „lange s“ sein (dasjenige welches ein bisschen aussieht wie ein Fleischerhacken) gefolgt von einem „normalen“/“kurzen s“. Aus dieser Kombination hat sich in der Tat das „scharfe s“ entwickelt. Dieses hat sich aber in der Schweiz nie etabliert, (weshalb ich es auf meiner Tastatur auch nicht habe) und darum bei einem Begriff wie Eidgenoss sicher nicht angebracht ist.
        Der gute Hannes Müller beherrscht die kulturellen Eigenheiten nicht, die zu jenem Begriffe gehören.

        • Ali Ferkous sagt:

          wenn schon klugscheissen (ist nicht das gleiche wie „klug scheissen“), dann bitte richtig – das Eszett wurde vom Meinungsführer Kt. Zürich per 1. Januar 1938 abgeschafft, die Gotische Schrift dürfte wohl älter sein…

      • l. sagt:

        ich denke es erübrigt sich in dieser sache über den schriftfont zu philosophieren. es ging mir eigentlich um die offensichtliche doppeldeutikeit. „SS“, „88“, „HH“ whateva, alles in etwa die gleiche message.

    • Daniel Altenburger sagt:

      Eindeutig, das SS wurde sogar noch mit einem Abstand gedruckt. Alle anderen Buchstaben gehen keine solch grossen Zwischenräume voraus, derjenige vor dem SS ist ziemlich genau doppelt so gross, um die zwei Buchstaben ja vom rest abzuheben. Kann das Zufall sein? Ich denke nicht.

      Ich selbst bin seit mitte der Neunzigerjahre begeisterter Techno Hörer und Partygänger. Auch an der Streeparade war ich diverse Male, selbst wenn mir der Anlass eigentlich zu „kommerzig“ ist. Ich finde es super, dass ein solcher Anlass in der CH möglich ist. Allerdings: Sähe ich ein Lovemobile der Marke Eigenoss, welche im übrigen anderen bekannten Nazimarken wie Lonsdale gleichzusetzen ist, wäre dies für mich ein Grund, die Parade per sofort zu verlassen nicht mehr hinzugehen, bevor sich der Veranstalter offiziell für diese Schande entschuldigt hat. Gerade in der grundsätzlich apolitischen und absolut friedlichen Technoszene (in bald 25 Jahren, in denen ich Technoanlässe besucht habe, habe ich noch nicht einmal Streit oder gar Gewalt werlebt), wäre ein Label wie Eidgenoss komplett fehl am Platz.

  • Thomas Meier sagt:

    Die Wagen sollte man ohnehin abschaffen. Das tönt vielleicht im ersten Moment etwas seltsam, da es ja eine Parade sein soll, aber es macht Sinn. Letztes Jahr war ich mit Leute aus dem Ausland an der Street Parade und alle fanden die verschiedenen Bühnen gut und sahen den Anlass quasi als eine Art grosses Open Air bei dem der „Umzug“ darin besteht, dass man sich von einer Bühne zur anderen bewegt. Je nach dem, wo gerade ein DJ auftritt, den man hören will. Als dann die Wagen vorbeifuhren, waren sie ziemlich überrascht und haben mich gefragt, warum diese direkt vor der Bühne vorbeifahren müssen und die Wagen mit ihrer eigenen Musik die Musik der Bühnen stören. Da wurde mir irgendwie klar, dass das ganze Wagen und Parade Konzept eigentlich kompletter Müll ist. Die Street Parade ist ja längst keine Demo mehr, man würde besser eine Art Zürich-Fest nur für elektronische Musik daraus machen. Dann hätten wir auch gleich das Problem gelöst, dass nicht mehr Wagen gibt, welche, sind wir mal ehrlich, zu 80% von irgendwelche Nicht-Zürchern organisiert werden und DJs aus irgendeinen Kuhkaff Musik spielen, die seit 10 Jahren keiner mehr hören will. Ahja, notfalls kann man die Wagen ja beibelassen, aber halt ohne Musik bitte.

    • Alfred Frei sagt:

      von mir aus könnte man die Bühnen abschaffen. was die Streetparade von andern Festivals unterscheidet ist ja eben, dass sich die Musik bewegt, das schafft eine ganz andere Qualität. und apropos Qualität : mit der Kuhkaffmusik geb ich dir absolut recht. Ich halt mich halt an die restlichen 20% die wirklich geilen Sound haben. Von mir aus dürfte das Verhältnis aber schon umgekehrt sein

  • Manuel Lehmann sagt:

    Mich erstaunt, wie sehr der „Eidgenoss“ hier in Schutz genommen wird. Ist dies die Meinung des durchschnittlichen Schweizer Bürgers, respektive Street Parade-Gängers? Oder äussern sich hier gerade ganz „bestimmte“ Leute mit einer eindeutigen politischen Meinung? Ich hoffe eigentlich eher das Zweitere – obwohl mich dies auch erschreckt.

    • Bernd S. sagt:

      Dies ist kaum die Meinung des Durchschnitts-Bürgers. Wohl eher diejenige des unterbelichteten Bürgers.

      • Adam sagt:

        Es ist tatsächlich so, dass eher sehr bildungsschwache und provinzielle nach rechts tendieren. Bei vielen Kommentaren liest man das sehr klar raus.

  • Stefan F sagt:

    Ach, das war doch sicher nur ein Übersetzungsfehler und die Leute beim Label haben gemeint das diesjährige Motto heisst auf deutsch „Tanzen macht frei!“

  • Rene Schwegler sagt:

    So ein Mist habe ich ja noch nie gelesen, Sorry Herr Reda El Arbi Sie sind definitiv völlig inkompetent. Das der Züritipp Sie noch schreiben lässt wundert nicht nur mich. Ist ja nicht der erste inkompetente Blog von Ihnen.

    Keine Ahnung haben und was von Recherche schreiben naja. Einfach nur inkompetent, mehr gibt es hier nicht zu sagen.

    Schade das der Züritipp so tief gefallen ist und so einem Blogger noch eine Plattform gibt.

    Und dann ziehen Sie noch den Verein Street Parade in den Dreck. Eben einfach wie ein kleines Kind um sich schlagen und drauf hauen und es dann Recherche nennen. Dabei null Ahnung haben und einfach alles in den Dreck ziehen das kennen wir ja von Ihnen.

    Aber selber nicht Kritik fähig sein, wie aus ihren Antworten zu den Kommentaren zu entnehmen ist.

    • Reda El Arbi sagt:

      Ersten: Wir sind ein Blog. Wir diskutieren in den Comments mit und begegnen den Lesern auf Augenhöhe. Nennt man Interaktion. Web 2.0 und so. Wenn ich die Kommentare nicht vertragen würde, könnte ich sie einfach löschen oder sperren. Was wir hier machen, nennt man „Auseinandersetzung“. Ist ein Teil von „aktiver Meinungsbildung“. Verschiedene Menschen, verschiedene Meinungen, Auseinandersetzung. Dialog, Streit etc.

      Zweitens: Wo genau ist in ihren Kommentar ein Argument? Ich sehe, dass Sie unzufrieden sind mit dem Blogpost. Aber irgendwie kommt nicht klar heraus warum. Formulieren Sie es doch bitte aus.

    • Willi Utzinger sagt:

      Sorry Herr Schwegler,

      haben sie noch irgendwelche Argumente verfügbar, warum Herr Reda el Arbi Mist schreiben soll? Ich persönlich halte Herr reda el Arbi für absolut kompetent. Alles, was er schreibt hat Hand und Fuss!

      Herr el Arbi zieht mit keinem Wort die Street-Parade in den Dreck. Warum versuchen Sie, solche Herrn el Arbi in die Schuhe zu schieben? Das ist doch einfach nur kindisch!

    • Daniel Hubschmied sagt:

      @Rene Schwegler:
      Autsch, Sie haben sich mit Ihrem Statement in den Fuss geschossen! Und zwar deftig!
      Nehmen Sie doch bitte Stellung zu El Aribs Antwort auf Ihren Blogeintrag.
      @ Reda El Arib:
      Ich finde, die „Likes“ von Roger M. beurteilen Sie zu hart und schon fast tendenziös. Die Ausschaffungsinitiative zu begrüssen und kriminelle Ausländer ausschaffen zu wollen ist wohl kaum (nur) den Rechtsnationalen vorbehalten. Viele bürgerliche Mittepartein (BDP, CVP, FDP) sehen das auch so. Wogegen, der Schriftzug – vorallem die definierten S – eine klare Botschaft der braunen Szene darstellt. Als ich dies sah, bin ich erschrocken! Da haben Sie völlig Recht, diese Propaganda brauchen wir nicht an der Streetparade. Zum Glück haben Sie dies aufgedeckt.

  • Jean-Georges Caquot sagt:

    Das Label bedient eindeutig die rechte Szene. Schaut Euch mal diese Mode an, bitte. Die Herren von „Eidgenoss“ würden lieber dazu stehen und an die Streetparade gehen, anstatt jetzt auf einmal die ganze Sache abzublasen. Mit ihrem Rückzug zu diesem Zeitpunkt (Erscheinung des Blogs) liegt es nämlich auf der Hand, dass bei denen irgendetwas nicht stimmt. Oder es sieht einfach sehr danach aus. Das müssten ja ehrlich gesagt gleich mehrere ganz furchtbar dumme Zufälle sein, wenn an Herr El Arbis Vermutungen nichts dran wäre. Soviel Dummheit kann man gar nicht an den Tag legen! Das ist einfach unglaublich.

    Und das Organisationskomitee der Streetparade glänzt mit ihrer *sorgfältigen* *Überprüfung* der Bewerber für ein Lovemobile! Fantastisch! *facepalm*

    Übrigens: Wegen dem Zürihasser-DJ… der hätte den Braten auch nicht feiss gemacht. An der Streetparade wird der See mit tonnenweise Müll gefüllt und die Quaianlagen werden vollkommen im Urin getränkt, so dass der beissende Gestank noch Tage danach Mensch und Tier fernhält. Wer Zürich hasst, sollte erst recht die Gelegenheit nutzen, um an diesem blöden Fest mitzumachen. Als ich den Titel des Blogs las „Rechtsradikale an der Streetparade?“ dachte ich „so weit kommts noch, die Nazis haben in diesem ganzen Pulk gerade noch gefehlt.“ You know what? PISS OFF HAPPINESS!

  • Philipp Schilter sagt:

    Wenn man sich die Internetseite von den Eidgenossen anschaut kommt man auf jeden Fall nicht zum Schluss, dass es sich um eine Linksautonome Firma handelt.
    Zumindest bei mir hinterlässt die Kombination von dem Schriftzug und der Mode ein gewisses „Gschmäckli“.

    • Ali Ferkous sagt:

      ja, komischerweise kommt bei Ihnen wahrscheinlich kein „Gschmäckli“ auf, wenn sich eine Modefirma mit „Che“, „Stalin“ oder mit „Mao“ schmückt – Letztere waren Massenmörder, die den Vergleich mit Hitler nicht zu scheuen brauchten – aber das wäre dann wohl alles o.k. Über Che und Mao kann man auch Propaganda-Filme drehen, welche dann von der Tagi-Filmkritikern hochgelobt werden. Man stelle sich vor, jemand hätte in neuerer Zeit ein Motorrad-Movie über A.H. oder Mussolini gedreht – das wäre wohl – zu Recht (oder eher „zu Links“) nicht so heiss willkommen geheissen worden wie „Die Reise des jungen Che (Originaltitel: Diarios de motocicleta)“.

      • Reda El Arbi sagt:

        „Aber die Anderen haben auch …“ ist ein Kindergarten-Argument. Übrigens kriegen auch die Linken bei uns auf die Mütze. Zum Beispiel am 1. Mai. Oder bei Binz-Ausschreitungen. Aber das hat überhaupt nichts, nicht das Geringste, mit diesem Text zu tun. Weil das ein anderes Thema, mit anderen Protagonisten ist.

  • Thömu sagt:

    Warum sollte ich auf meinen CH-Pass stolz sein? Den habe ich bekommen, ohne mich eine Sekunde anstrengen zu müssen, Mami und Papi hatten ihn schon. Ich könnte genausogut auf meine Augenfarbe oder meine Körpergrösse stolz sein. Seltsame Patrioten. Wenn schon stolz sein, dann auf die Demokratie, die Mehrsprachigkeit, die Konsenskultur. Also all das, was echten Eydgenossen als kommunistisch-revolutionär-böse gilt. Nicht wahr?

  • dan meier sagt:

    Einfach mal pauschal drauf hauen und das dann „Recherche“ nennen. Ein Statement beim Macher von „Eidgenoss“ einholen? Wozu auch ihn zu Wort kommen lassen, der Herr El Arbi weiss es ja eh besser.
    Die Street Parade ist Ausverkauf pur, da ist so ein pseudo-ideologisches Geheuchel nur peinlich („Dance for freedom“ – da fällt Ihnen nichts dazu ein, Herr El Arbi? Schade.)

  • Franz Stocker sagt:

    Bis zur Abschaffung der Kavallerie in 1972 wurde ein Armee-Pferd als „EIDGENOSS“ bezeichnet.

  • Thomas sagt:

    Im Europapark oder auf dem Jungfraujoch treffen sich auch alle Gesinnungen – Von Glatze bis Rastas. Das einzige was wir dieser Story wirklich entnehmen können, ist die Tatsache, dass die Zürcher Streetparade heute eine Massenveranstaltung jenseits jeglicher Gesinnung ist. Und das haben die Veranstalter in der Vergangenheit auch klar forciert. So what?

    • Reda El Arbi sagt:

      Hm, wenn man ein Werbelabel auf einem Love Mobile hat, sollte man sich vielleicht schon darüber informieren, welche Assoziationen das Label hervorruft, nicht?

      • Thomas sagt:

        Ja und Nein. Assoziationen entstehen im Kopf des Betrachters – wenn man konsequent wäre, müsste man warscheinlich alles, was diskriminierende oder negative Assoziationen zulässt, verbieten. Das hat man im dritten Reich übrigens auch gemacht.
        Ich finde es aber Marketing-technisch absolut verständlich, dass das OK als Reaktion auf euren TA Artikel reagiert hat. Trotzdem nerven mich die Aufschreie (als durchwegs Liberaler) zu derartigen Themen: Es muss nur einmal ein Glatzkopf, der gerne gothische Schrift hat einmal dämlich in die Kamera lächeln und schon denkt jeder an das braune Elend. Wollen wir denn unsere Zeit damit verschwenden auf andere zu zeigen? Lieber in der Praxis etwas mehr Zivilcourage bewegen, anstatt einen Pranger zu betreiben – Hass führt nur zu noch mehr Hass…

        • Reda El Arbi sagt:

          Naja, ich mag die ursprüngliche Bedeutung des alten Glücksbringers „Swastika“ auch. Trotzdem lauf ich nicht mit Hakenkreuz-Schmuck herum. Und wenn sich jemand öffentlich politisch rechts positioniert, sollte er vielleicht auf gotische Schriftzüge und uneindeutige Begriffe verzichten, wenn er nicht missverstanden werden will.

          • santiago sagt:

            aha so ist das jetzt. sie schmieren einfach was ohne Recherche hin und die andere müssen sich das rechtfertigen? ok mir sehen sie recht terroristisch aus. schrieb das mal in meinen Blog wenn es falsch is melden sie sich sicher. Ist es das was sie unter Journalismus verstehen? Lächerlich einfach nur lächerlich.

            Ausserdem was können die dafür, dass sie immer und überall einen Nazi vermuten ? Recherchieren sie mal besser bevor sie andere verunglimpfen.

          • Michel Jan sagt:

            Santiago, du hast den Blog nicht gelesen – oder nicht verstanden.
            Aber Hauptsache, einfach mal was hingeschmiert, gell. El Arbi leitet seine Schlussfolgerung korrekt her.
            Im Übrigen: Es handelt sich um einen Blog, einen Meinungsbeitrag. Mit einere Kommentarfunktion, die sogar Stänkerern wie dir uneingeschränkt offensteht und in der die Autoren selbst sich der Diskussion stellen.
            Versuche mal, im Forum der „Weltwoche“ einen kritischen Kommentar zu platzieren!
            Hier herrscht Meinungsfreiheit – für die Autoren und sogar für Motzköpfe wie dich.

        • santiago sagt:

          @miahcel jan: was habe ich den nicht verstanden?

          ist für dich die Schlussfolgerung Grund genug eine ganzes Label schlecht zu reden ohne sich die Mühe zu machen die Leute überhaupt zu fragen?

          Ja es handelt sich um einen Blog. Trotzdem darf man Leute nicht einfach beschuldigen. Blog hin oder her. ahh ich bin ein Motzkopf weil ich mein Meinung sage? Toll. geh du doch bei der Weltwoche kommentieren. Ist definitiv nicht mein Blatt. ich steh sehr weit links auch wenn es nicht den Eindruck macht. Deshalb nervt es mich das Kumpels von mir grundlos schlecht gemacht werden. Die sind nämlich auch nicht rechts und ich kenne die schon sehr lange zeit.

          Aber hey es ist ja ein blog. Wie gesagt ich hab auch einen. ich verbreite da mal das du mal einen Kinderporno angeschaut hast. Dazu ein paar likes die auch ein anderer gemacht haben könnte und los. ist ja ein Blog. Alles kein Problem oder?

          Mache das natürlich nicht aber ich hoffe du verstehst auf was ich hinaus will und wieso ich das so persönlich nehme.

          Grüsse

  • Steve Schneider sagt:

    So als Schweizer darf ich nicht mehr zu meinem Heimatland stehen ohne das ich als Rechtsnational betitelt werde?

    Es ist also falsch heute stolz auf sein Land zu sein?

    Die Verfasser des Blogs beantworten BITTE diesen Komment.

    • Reda El Arbi sagt:

      Ich bin sehr Stolz auf die Schweiz, auf ihre humanitären Leistungen – das rote Kreuz zum Beispiel – auf das Bildungswesen, das politische System und vieles mehr. Dass ich hier geboren wurde und nicht in Asien, Afrika oder sonstwo, ist aber, wie bei jedem Anderen auch, eher Glück. Man kann auf ein Land und sein System durchaus stolz sein, ohne dem Nationalsmus zu verfallen. Nationalisten machen eher die Grundwerte der Schweiz und deren Ansehen im Rest der Welt kaputt. Ah ja, falls mein „Schweizer sein“ wieder mal angezweifelt wird: Den Schweizer Teil meiner Vorfahren kann ich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen.

      • santiago sagt:

        Sie sprechen immer von Nationalisten und das sind keine. Das ist Rufmord für ein Label das seit Jahren Musik macht und Partys organisiert. Ich wünsche ihnen das ihre Arroganz mal auf sie zurück fällt und auch sie mal verurteilt werden als etwas das sie nicht sind. Wäre ein Anruf beim Label zuviel verlangt gewesen?

        Muss es nochmal sagen, wenn es das ist was Sie unter Journalismus verstehen hätten sie die Zeit und Kohle der Ausbildung lieber anders genutzt. Weil was sie machen hat damit nicht im entferntesten was zu tun.

        ahh und ich bin kein Nazi auch wenn ich ne Glatze habe. Ich werde mir aber auch die Mühe machen und einen tollen Blogeintrag machen über Sie und mal richtig recherchieren nicht so wie Sie. Mal sehen für was Sie alles gehalten werden von meinen 12-15 Tausend Lesern am Tag.

        So lche Leute wie Sie sorgen dafür das menschen zu unrecht vorverurteilt werden und das ist eine Frechheit. Wie schon in der Message geschrieben Schämen Sie sich. Sie sind eine Schande für jeden vernünftig recherchierenden Journalisten.

        • Korrek Tor sagt:

          Santiago, Sie haben so viele Leser, aber kennen die elementarsten Interpunktions- und Grammatikregeln nicht? Wer tut sich denn solche Lektüre an? Ich denke, Sie lügen.

          • santiago sagt:

            mich nervt das ganze Thema und ich habe in dem zustand auch geschrieben. ausserdem interessiert es mich nicht, ob sie das lesen oder nicht. Tatsache ist, dass hier Unwahrheiten verbreitet werden und Leute die man nicht kennt als nazis hinstellt werden

            Das ist unterste Schublade. Nichts recherchiert aber leute schlecht machen. da habe ich lieber keine Ahnung von Grammatik schreibe dafür nicht so einen Stuss zusammen

          • Reda El Arbi sagt:

            Wir nennen niemanden „Nazi“. Wir bekunden ein ungutes Gefühl bei der Kombination von geäussertem rechten Gedankengut, gotischem Schriftzug und dem von Rechtsnationalen vereinnahmten Begriff „Eidgenoss“.

      • Steve Schneider sagt:

        An Reda El Arbi: Nein nicht Glück, ihre
        Eltern oder Adpotive Eltern sind „schuld“
        an Ihrem Geburtsort. Oder Ihr Karma. Daran
        kann man glauben oder nicht. Persönlich glaube
        ich das das Universum perfekt ist – somit
        ist es NICHT Zufall das Sie in der CH leben.
        Ich bin viel unterwegs, und würde gern
        in Asien leben. Dort wird mir aber der
        Weg versperrt. Mit Nationalistischen Gesetzten
        zum Eigentum, geschfäten etc. Wieso soll ich Tür und Tor
        öffnen für diese oder andere wo mir nicht
        gleiche Rechte geben?

        In der CH oder weiteren westlichen Welt kann jeder
        kommen und Haus und Land, Geschäfte machen usw.

        100 Prozent in deren Händen. Versuchen Sie das mal in
        Japan, China, Indien, in den Afrikanischen Ländern usw.

        Hier und da gibt es Orte wo es möglich ist, nur meistens will
        man dort nicht hin – und darum ist es einfacher.

        Heutzutage kommen z.B. Chinesen und Inder in MEIN Land, das von meinen
        Vorfahren geschaffen wurde und MIT Blut erkämpft wurde. Wieso darf
        sich nun ein Inder in meinem Land breitmachen, wo er doch zu Hause mehr
        als nur genug zu tun hätte. Und so ist es in vielen diesen Länder, von wo
        wir angeblich so viele Flüchtlinge, Einwandere usw herhaben.

        Wir befinden uns in einem Globalisierungskrieg. Wer nicht aufpasst wird
        einfach überrannt und weggekauft.

        Die Chinesen, Japaner, Inder, Araber, haben dies schon lange
        begriffen und riegeln Ihr Land ab gegen ausse. Damit ist nicht gemeint
        man sei als Ausländer nicht willkommen. So gar sehr willkommen, einfach
        nur zum Geld ausgeben und konsumieren. Wenn know how transferiert wird
        dann natürlich auch mal ein Job. Sobald aber die eigenen Leuten den Job
        selber können, fliegen wir raus (Reden Sie mal mit ein paar Piloten aus der
        CH oder dem Westen wo in China und Co. fliegen)

        Somit ist es klar, das wenn es so weitergeht, das Volk immer mehr
        Zorn im Leibe hat. Und diese Energie muss dann irgendwie abgebaut
        werden.

        Wenn unser System / Politik das nicht erkennt, nützen alle Datensammlungen
        und Biometrische Passporte und früherkennungs Software von Täter nichts.

        Es wird einfach wieder zu einem Gau kommen wie vor 60+ Jahren.

        Egal ob ich, Sie oder andere, Links, Mitte, Rechts oder was auch immer sind, es
        kann nicht im Interesse von allen sein.

        Darum braucht es Massnahmen um die Ueberfremdung zu stoppen, dann stoppt auch
        der Nährboden für zu viel Nationalistentum in die extreme Richtung.

        • Reda El Arbi sagt:

          Es ist aber auch keine Leistung, als Schweizer geboren zu sein. Wohingegen es eine Leistung ist, Schweizer zu werden. Der Test soll dem Vernehmen nach nicht so leicht sein.

    • santiago sagt:

      @Reda: das stimmt mein Fehler. Aber du wirst mir doch zustimmen, dass man sich das Wort aufdrängt.

      trotzdem würde mich mal interessieren, wieso du dir die Mühe nicht gemacht hast die Leute zu kontaktieren? Kannst du dir vorstellen, dass die sehr viel Geld verlieren? ich weiss, niemand hat sie gezwungen zu verzichten. Trotzdem denke ich, dass du besser als ich weisst, was solche Geschichten für eine Eigendynamik entwickeln können.

      Ich habe durchaus verstanden, dass du keine Behauptung aufgestellt hast. trotzdem suggerierst du eine Meinung die nicht richtig ist. Das ganze noch ohne die Betroffenen zu Wort kommen zu lassen.

      hab jetzt den ganzen Morgen gelesen was du so schreibst und ich hatte das Gefühl, dass dieser Artikel eigentlich nicht deinem sonstigen Niveau entspricht.

      Grüsse

      • santiago sagt:

        ausserdem die freundesanfrage von chris rockwell (mitinhaber des labels) wartet. er würde gern mit dir reden wenn du bereit bist dazu. mach dir doch ein eigenes Bild ob er rechts ist oder nicht ? er gibt dir sehr sehr gerne Auskunft zu all deinen Fragen.

        Wär doch was oder?

        • Ali Ferkous sagt:

          Die Nazis haben auch „Grüss Gott“, „Danke“ und „Bitte“ bin ich jetzt auch ein Rechtsnationaler weil ich „Grüezi“, „Danke“ und „Bitte“ sage? Die VBZ haben wohl gefürchtet, von Reda El Arbi als rechtsnationale Organisation dargestellt zu werden, deshalb haben sie die „Endstation“ abgeschafft und die Triemli-Schlaufe zur Haltestelle degradiert.

          • Reda El Arbi sagt:

            Ach Quatsch, das ist jetzt doch wirklich nur noch dummes Geschwätz. Oder würden Sie ein neues Stück Land mit einem Bauernhof drauf umzäunen und dann etwa „Auschwitz“ nennen? Das Wort selbst ist auch total wertfrei, sind nur ein paar Buchstaben.

          • Ali Ferkous sagt:

            Diesmal haben Sie, lieber Reda El Arbi, einfach zu wenig recherchiert. Ein paar Likes auf fb, welche Grossteils mit dem Abstimmungsverhalten der Mehrheit (wohl alles verkappte Nazis) übereinstimmt, ein möglicher Orthografie-Fehler, eine ungeschickte Schriftwahl und ein Begriff, welcher auch von Chauvinisten benützt wird, genügen Ihnen, diese Leute in die Nazi-Ecke zu rücken. Vielleicht stimmt ihre Vermutung, aber Sie haben nur eine dünne Indizien-Spur gelegt. Das war Ihnen bewusst und deshalb wollten Sie sich aus rechtlich verständlichen Gründen nicht explizit so ausdrücken und haben sich mit „rechtsnational“ (= BDP, SVP, EDU) in Deckung gebracht.

            Man könnte meinen, dieser Bum-Bum-Anlass sei so was wie die 5. Internationale der Sozialisten (da würde selbst der rechtsnationale Christoph Blocher stören) – in Wirklichkeit ist die Streetparade bloss die kommerzielle Variante einer Schwulenfasnacht-Kopie, so gut wie Heteros eben Schwule kopieren können – und selbst wenn der rechtsnationale Ueli Maurer („beste Armee der Welt“) nur mit Tanga-Slip und Zipfel-Mütze bekleidet auf einem Lovemobil mitschunkeln würde, würde dies der „Qualität“ dieses Anlassen keinen Abbruch tun: Hauptsache der Franken rollt.

            „Auschwitz“ ist, im Gegensatz zu „Eidgenoss“, ein Ortsname – welcher zumindest in der deutschen Sprache – eineindeutig, m.a.W. unverwechselbar mit einem düsteren geschichtlichen Hintergrund besetzt ist. Ihr Vergleich hinkt also.

          • Reda El Arbi sagt:

            Nein, „Eidgenoss“ IST von der rechten Szene vereinnahmt. Der Spruch „Ich bin keinSchweizer, ich bin ein Eidgenoss“ ist auf T-Shirts gedruckt in der Schweizer nazi-Szene weit verbreitet. Und wie schon oft gesagt, „Eidgenoss“ alleine, kein Problem. Gotische Schrift allein, kein Problem. Ausländerfeindliche Aussagen, sind persönliche Meinung. Alles Zusammen aber lässt bei mir ein ungutes Gefühl aufkommen. Auch wenn die Fremdenangst nur tendenziell ist („Ich hab nichts gegen Ausländer, alle die ich kenne sind ok. Aber all die Anderen sind schon ein wenig viel“), wiederstrebt sie mir. Islamohobie kann man ja vielleicht noch verstehen, wenn man bedenkt, dass die meisten Leute keine Ahnung vom Islam haben. Wir behaupten nicht, dass Roger M. ein Rechtsradikaler ist. Aber er spielt mit rechtsradikaler Optik und mit rechtsnationalem Gedankengut.

            Wenn er das Zuhause macht, mit seinen Freunden, ist mir das egal. Selbst wenn er in Basel gross auftritt, egal, sollen sich die Basler Blogs drum kümmern. Wenn er aber einen Wagen an die Zürcher Street Parade kommen will, muss er sich schon auf ein Echo von uns gefasst machen.

            Hier, der Begriff „Eidgenoss“ im Bild: http://www.tagblatt.ch/storage/org/2/4/7/1424742_0_18bd1f8e.jpg?version=1344059169

  • D.Münger sagt:

    Wenn die Familie Schoch zusammen mit dem schwarzen Block eine eigene Parade macht, hört man von Reda El Arbi -> Nichts! Obwohl hier Plakate im Vorfeld auf diesen Saubannerzug hingewiesen hätten. Sollte ich mir darauf auch einen eigenen Reim machen?

  • Mike M. sagt:

    Schon lustig. Sobald irgendwas mit Gotischer Schrift geschrieben wird, soll man bereits in NS Kreisen beheimatet sein. Es zeigt einmal mehr auf wie absurd diese Diskussion geführt wird. Ein Blick auf die „Schlagworte“ verrät auch einiges.

    • Reda El Arbi sagt:

      Die gotische Schrift alleine hätte nichts ausgesagt. Auch der Begriff „Eidgenoss“ ist für sich alleine einfach eine Bezeichnung für einen Schweizer. Sogar die politischen Statements auf Facebook sind freie demokratische Meinungsäusserungen. Alles zusammen lässt bei uns aber ein ungutes Gefühl hochkommen.

      • Markus Schneider sagt:

        Nur so nebenbei: Dein seltsam klingender Name und deine Tätigkeit beim linken Tagesanlüger lassen bei mir auch ein ungutes Gefühl hochkommen, so eine Art Brechreiz wo ganz grosse Stücke kommen.

        • Stefan Hess sagt:

          Wer bei einem seltsam klingenden Namen Brechreiz bekommt, sollte zum Arzt gehen.

        • Reda El Arbi sagt:

          Ja, lieber Markus, wenn du so einen empfindlichen Magen hast, solltest du auswärts nicht ohne Lätzchen essen. Und immer gut kauen, dann kommen auch keine grossen Brocken.

        • Michael Wyss sagt:

          @Markus Schneider: PS: Schneider ist ein germanischer und k-e-i-n allemanischer (Schweizer-) Name. Somit ein ausländischer. Somit bereits seeeehr erdächtigt. Oder andersrum: Die Namen El Arbi und Schneider haben beide ausländische Wurzeln. –> Ein wenig mehr aufpassen mit dem Steinewerfen, wenn man im Glashaus sitzt…. (ganz ehrlich wenn interessieren schon Nachnamen…)

      • Hannes Müller sagt:

        „Wir distanzieren uns ausdrücklich von
        jeglicher politischen Motivierung!

        Der Name „Eidgenoss“ ist
        ausschliesslich ein Label für Musikproduzenten.

        Aus diversen Gründen, vor allem aber, weil dieser ständig mit einer politischen Motivation assoziiert wird, werden wir uns in den nächsten Wochen jedoch von diesem Namen trennen.“

        Quelle: http://eidgenoss.org/

        • Reda El Arbi sagt:

          WIe gesagt, der Name „Eidgenoss“ alleine ist durchaus ehrbar. Auch ein gotischer Schriftzug kann schön sein, Und die auf Facebook geäusserte klare rechte politische Meinung ist Privatsache von Herrn M. Wenn aber alles zusammenkommt, kann das schon etwas irritierend wirken, Denken Sie nicht auch?

          • Rolf Fritz sagt:

            Ja, Herr Reda el Arbi, wenn jemand kriminelle Ausländer nicht mag, dafür aber die Schweiz liebt ……. das kann nur ein Rechtsextremer sein!

          • Reda El Arbi sagt:

            Oh, ich mag grundsätzlich Kriminelle nicht besonders. Nur ist es mir schnurzegal, woher sie kommen. Und ich bin auch der Meinung, dass in einem demokratischen Staat vor dem Gesetz jeder gleichviel zählen sollte, egal woher er kommt. Aber vielleicht bin ich da zu altmodisch und hänge zu fest an der Vorstellung, die die Gründer unserer demokratischen Schweiz hatten. Jänu.

          • Rolf Fritz sagt:

            Herr Arbi: wir haben auch einheimische Kriminelle, da haben Sie Recht, aber laut allen Statistiken nehmen die Importierten überhand. Wie kann man das rechtfertigen?

          • Kurt Blaser sagt:

            Herr El Arbi, Sie mögen ja Recht haben mit Ihrer Aussage „alles zusammen ….“ aber ist „etwas irririerend“ ausreichen genug um jemanden zu verurteilen, in einem Land wo Sie ja wie beschrieben, die Demokratir so sehr schätzen ?

          • Reda El Arbi sagt:

            Sorry, wer an einem der grössten Events der Schweiz teilnehmen will, muss sich einige Fragen gefallen lassen, wenn er mit dieser Kombination von Begriffen, Einstellungen und dieser Optik liebäugelt.

            Hätte das Label weiter Parties in Basel organisiert, ein paar Jacken verkauft und Roger M. seine politsche Meinung auf Facebook geäussert, wär das sicher kein Thema für uns gewesen. Mit der angemeldeten Teilnahme an der Street Parade hat sich das geändert. Nun nimmt das Label nicht an der Street Parade teil und ändert den Namen.

          • Kurt Blaser sagt:

            Das heisst, ich kann auf Grund von Begriffen und Einstellungen (von mir Qualifiziert) jemanden eine Angehörigkeit zuordnen. Ist das nicht eine Art von Vorurteie ?

      • deppert sagt:

        1+1+1= 4 wi in unserer gegenwart so auch in der vergangenheit, kein deut besser, im klartext gesagt.

      • Benno Stechlich sagt:

        @Schneider: Sie sind kein Ausländer? Bei ihrem Deutsch hätte ich darauf gewettet.

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