Sternen-Bratwurst: Der Tod eines Mythos

Die ehemals beste Wurst der Stadt: Bratwurst vom Sternen-Grill. Heute Mittag war sie innen kalt.

Die ehemals beste Wurst der Stadt: Bratwurst vom Sternen-Grill. Heute Mittag war sie innen kalt.

«Die beste Wurst der Stadt» hiess es eine ganze Ära lang von der legendären Bratwurst vom Sternen-Grill beim Bellevue. Saftig, heiss und geschmackvoll war sie. Jeder Stadtzürcher hatte für Olma-Bratwürste und andere Wurstwaren nur ein herablassendes Lächeln übrig. Bis der alte Sternen-Grill abgerissen wurde und der Wurststand in ein Provisorium am Sechseläutenplatz zügelte. Ab da gings bergab mit dem Wurst-Mythos der Stadt.

Der K-Tipp beurteilte die Zutaten als die schlechtesten aller getesteten Würste. Naja, uns war das egal, solange sie schmeckte. Aber das tat sie eben nicht mehr. Wie konnte ein Umzug von knapp 70 Metern der Wurstlegende ein Ende setzen? Es liegt wohl an der Zubereitung.

Die letzten zehn Würste, die ich mir am Sternen-Grill gönnte, waren entweder kalt, verbrannt, trocken oder alles zusammen. Die Sternen-Taler, kleine Geschenk-Münzen für Bratwürste, die mich immer begleiteten, klimpern inzwischen ungenutzt in meiner Tasche. Die Würste werden vorgebraten und liegen dann gelangweilt herum, bis sie am Mittag kurz angwärmt an die Hungrigen verkauft werden. Der Saft bleibt oft im Blech, die Hitze erreicht nicht das Herz der Wurst und der Grill verwandelt die pralle Wursthaut in sprödes Leder oder Kohle.

Es ist nicht so, dass die Wurst besonders schlecht ist. Sie ist eben einfach eine Wurst, wie man sie an jeder Chilbi bekommt. Aber selbst wenn sie richtig gebraten, frisch und heiss ist, bleibt sie eine ordinäre Wurst, die keinesfalls mehr den Mythos rechtfertigt, der über Jahre gepflegt wurde. Früher war der scharfe Senf des Sternen-Grills eine gelungene Beigabe, heute ist er die Voraussetzung, um der Wurst Charakter zu geben.

Im März zügelt der Sternen-Grill wieder an den alten Platz zurück. Wir hoffen, dass, trotz neuem Gebäude, der alte Geist die legendärste Wurst der Stadt wieder beseelt und zu etwas Speziellem macht: liebevoll zubereitet, frisch und eben – zur besten Wurst der Stadt.


265 Kommentare zu «Sternen-Bratwurst: Der Tod eines Mythos»

  • Mathias sagt:

    Ich habe die genau gleichen Erfahrungen gemacht mit der Konsequenz, dass ich mir das nicht mehr antue. Ganze sieben Franken für eine aussen vertrocknete und innen kalte Wurst ist eine absolute Unverschämtheit. Nur dank des scharfen Senfs (gemäss Ex-Grillierer Hamit ein hundsüblicher Dijon von Knorr) konnte ich das Zeug noch einigermassen «runterekeln».

    Diskussionen mit dem Personal sind unsinnig, weil sie keine Gastroausbildung, ja nicht einmal wenigstens ein Nachhilfekürsli haben in kulantem Umgang mit unzufriedenen Kunden. Da kommt man mit billigen Angestellten an Grenzen, weil sich dies auch mit den Premiumpreisen (wo bleibt da der Mehrwert für den Gast?) nicht verträgt.

    Legenden wie Slobo oder «Han-Dirr» sind schon lange weg. Die haben einem Stammkunden noch das Gefühl gegeben, willkommen zu sein. Etwas, was mit Wurst-Jetons nicht funktionieren kann. Dafür aber gabs bei den Chicken-Nuggets ab und an mal ein Bürli umsonst. Heute kosten die sechs Pouletstückchen sieben Franken, und Bürli «kosde ein Frangg fufsi äkstra Mössjo!»

    Und auch den unfreiwilligen Humor der früheren Tage gibts nicht mehr. So hatten sie mal den Preis für die Bratwust erhöht und die Begründung mit auf der Theke angeklebten Zetteln gleich mitgeliefert, die in etwa so lautete:

    «St.Galler-Bratwurst kostet ab sofort Fr. 6.50! Warum? 1. Fleisch teurer, 2. Brot teurer, 3. Personal teurer – Danke!»

  • Seraphim sagt:

    Vor Jahren waren diese Würste die besten…. seit da ging es bergab, jetzt sind sie wirklich gruusig. Schade.

  • Schade, die Diskussion hat sich noch nicht bis zum Flughafen rumgesprochen. Gestern, 3.2.13 gegen 15 Uhr beim Sternengrill zwei Cervelats bestellt und beide innen kalt bekommen.

  • Urs sagt:

    Hab mir gerade den ominösen Kassensturz-Test angeschaut; da kommen aber die St. Galler gar nicht gut weg… 🙂
    Unter den ungenügenden Würsten stammte die Hälfte (2 von 4) von St. Galler Dorfmetzgereien. Unter den Besten befanden sich sage und schreibe 3 (von 7) von der ach so bösen Bell AG. Die beste Wurst wurde zwar in einem St. Galler Biomarkt gekauft, wurde aber von Fidelio im Aargau hergestellt… Die einzige St. Galler Wurst, die es unter die Besten geschafft hat, stammt ausgerechnet von der Migros… 😀

    Aber da mir Kalbsbratwürste soweiso nicht so sehr schmecken, ist mir das Wurst…

  • Pedro sagt:

    Liebe Freunde, Kritiker oder ganz einfach Wurst-Banausen

    Die Sternengrillwurst kommt aus dem Thurgau. Schon Richtung St.Gallen – aber aus dem Thurgau. Ihr könnt die Teile übrigens im Sternengrill Glattzentrum (Parkebene 12) frisch im 4-er Pack kaufen zum mitnehmen – und zu Hause grillieren – und dann verkosten. Die Sternengrill-Würste werden nicht vorgegrillt oder vorgekocht, sondern vorgewärmt. Das ist hoffentlich allen klar, dass für ein Rushhour / Stosszeiten-Geschäft keine Würste aus der Null-Grad Schublade ganz ganz langsam auf Konsumtemperatur gegrillt werden können.

    Also – lasst es euch schmecken, wer auswärts geht, auch OK – ich bleib beim Sternen – und weiss warum.

    Kulinarischer Gruss
    Pedro

    • Urs sagt:

      Zitat aus dem Kommentar von Thomas und Peter Rosenberger:

      „Wir werden selbstverständlich auch unsern Metzger, (Dorfmetzgerei Tanner, Familie Hans Tanner, Henau SG) welcher uns seit bald 30 Jahren die Bratwürste und Cervelats liefert, konfrontieren und die Kommentare besprechen.“

      Also doch aus Sänggäle…

  • RetoB sagt:

    Danke für den Bericht, ich hatte schon an meinen Geschmacksnerfen gezweifelt. Seit dem Umzug schmecken mir die Sternenbratwürste nicht mehr. Ich finde sogar, dass sie geschmacklich unterdurchschnittlich sind. Kollegen konnten mir dies nicht bestätigen – nun zum Glück dieser Bericht. Ich hoffe sehr, dass sich der Sternen auf das Altbewährte zurückbesinnt, ansonsten werde wohl auch ich fremdgehen müssen.

    • oskar sagt:

      Hallo Reto ich kann dich nur unterstützen. Diese Würste sind unterdurchschnittlich . Aber es geht um einen Kult sehen und gesehen werden . Qualität und Geschmack sind Nebensache. Zürcher wacht auf.

      • Etienne sagt:

        @Oskar. Ich bin genau auch gleicher Meinung wie Sie. Das Erfolgrezept des Sternen-Grills ist nur der guten Lage am berühmt berüchtigten und geschichtträchtigen Bellvue zu verdanken. Würde der Sternen-Grill irgendwo anders stehen, wäre er wie jeder anderer Grill, ein ganz normaler Grill ohne Wenn und Aber….! Hauptsächlichste Kundschaft des Sternen-Grill sind Touristen und einkäufsfreudige Aussenstädter die wiedermal nach Zürich kommen. Ein “richtiger Zürcher“ geht bestimmt nicht dort eine Bratwurst essen, für das sind die Bratwürste und das zugehörige Bürli zu minderwertig.

  • Etienne sagt:

    Herzlichen Dank, lieber Tages-Anzeiger für den super Artikel. Mir schmecken die Bratwürste und das sonstige Angebot vom Sternen-Grill am Bellvue auch nicht. Ich hätte es nicht vermisst, wenn der Grill ersatzlos dem Umbau hätte weichen müssen!!!!!!!

    • Johanna3189 sagt:

      Neidisch???? Ihr habt echt keine Ahnung, zuerst mal nachfragen bevor Ihr mit unsinnigen Kommentar schiesst

      • Lia sagt:

        auf was genau bezieht sich dein Kommentar? Wohl nicht mal auf irgendwas in diesem Artikel oder die Antworten darauf, denn er macht wirklich keinen Sinn..

    • Susi Gut sagt:

      Ciao Etienne. Ich kann Deinen Kommentar nur bejahen. Es gibt etliche andere gute Bratwurststände hier in der in der Stadt als der Sternengrill. Auch ich würde es nicht missen, wenn der Grill im Neubau nicht mehr berücksichtigt wird. (Globus, Pumpwerkstation, Bauschänzli, Biergarten, Seerose, Hotel Sonne-Küsnacht, Mönchhof sind etliche male tausend besser als die Kalbratwürste beim vorderen Sternen Grill am Bellvue)

  • Susi Gut sagt:

    Die Bratwürste (inkl. Brot und Senf) vom Sternengrill schmecken mir überhaupt nicht. (Würste werden vorgesotten) Das Ambiente, ebenfalls. Ich kann mir den Erfolg dieses Grills nicht erklären!!!!! Es gibt etliche andere und vor allem bessere Wurst-Grills in der Stadt.

    • Johanna3189 sagt:

      Woher möchten SIE denn wissen dass die Bratwürste vorgesotten sind?????? Sind da echt es Paar Leute neidisch?????

      • Lia sagt:

        ahm.. wieso soll ein KUNDE neidisch sein? Wenn, dann wohl die Konkurrenz, aber die hat „echt ken“ Grund dazu..

  • Verena Christoffel sagt:

    An alle Nicht-Zürcher, Möchtegern St. Galler und St.Galler. Eine richtige und gutschmeckende Bratwurst kommt von der Region Zürich und sicher nicht von St. Gallen! Und zu einer guten Kalbsbratwurst gehört einfach einen guten Senf dazu!! Der Thomy-Senf – Mild ist mein Lieblingssenf. Der scharfe Senf von Thomy ist auch gut. Einfach unvergesslich und unverzichtbar, ist am Sechseläuten eine feine Zunft-Bratwurst auf dem Lindenhof zu schnabulieren, oder am Knabenschiessen eine Wurst vom Bratwurststand beim Schützenhaus zu essen. Was der wichtigste Faktor ist, wie eine Bratwurst zubereitet wird. Ein No-Go, ist das vorgaren der Würste oder diese vorher im Heisswasser vorzusieden. Wenn man diese Würste danach zu schnell erwärmt auf einem heissen Gas- oder Elektro Grill, dann können diese nur noch schlecht schmecken im Endresultat. Ebenso das vorbraten auf dem Grill und diese dann stundenlang auf dem entsprechendem Grill warm zubehalten. Darum unverzeihbar ist die langsame Zubereitung auf einem Holzkohle-Grill. Werden diese fachmännisch Zubereitet in der niedrig temperierten Holzkohleglusen, schmecken diese Bratwürst einfach herrlich. Hier in der Stadt Zürich gibt es eine Handvoll gute Metzgereien, die das Wissen haben, wie eine gute Kalbsbratwurst als Rohprodukt schmecken muss. Namen von diesen möchte ich hier nicht erwähnen.

  • Max Sutter sagt:

    Egal wie schlecht die weisse Bratwurst bei uns auch immer sein mag – die in Deutschland ist unter Garantie noch schlechter. Es ist sogar zu befürchten, dass kulinarisch skrupellose Heimwehgermanen früher oder später ihre unsägliche Currywurst einschleppen.

    • Urs sagt:

      Sie irren sich, Herr Sutter. In Deutschland gibt’s im Gegensatz zur Schweiz strenge Auflagen bezüglich Fremdwassergehalt (höchstens 8%) und Bindegewebeanteil. Ausserdem dürfen deutsche Würste keine Milch enthalten. Laut schweizer Gesetzgebung hingegen gelten auch Haut & Sehnen als „Fleisch“. Von den 50% Kalbfleisch in den Kalbsbratwürsten ist also bei weitem nicht alles Fleisch, sondern je nach Metzger viel Fett und Bindegewebe. Laut Saldo schneiden deutsche Würste dahingehend durchs Band deutlich besser ab. So ergaben sich bei allen von der deutschen Zeitung „Öko-Test“ getesteten deutschen Würsten ein Anteil von mindestens 85 – 90 % an hochwertigem Fleisch, während sich die schweizer Würste im Bereich von 67 bis höchstens 80% bewegten.

      • Urs sagt:

        Nachtrag: Die 85-90% bzw. 67-80% beziehen sich natürlich nicht auf die gesamte Wurst, sondern auf den effektiven Fleischanteil der Wurst.

  • Lynn sagt:

    Alle die diese Wurst als schlecht,ecklig und abscheulich bezeichnet haben, haben alle KEINE AHNUNG!!
    Die Würste sind immer heiss, sodas ich mir immer fast den Mund verbrenne und verkolt sind sie auch nicht!
    Alle die hier irgendetwas schlechtes über die gschrieben haben, sind einfach nur Dosenfoodesser^^
    Der Sternengrill ist immer voll und wird sehr begehrt, da sie einfach das feinste Essen im Sortiment haben! Ihr seid warscheindlich alles hobbylose Bloger, die nichts Besseres zu tun haben als zu kritisieren und das alles nur aus Neid!
    Die Bratwurst wird einfach mit dem leckeren Senf gegessen, damit sie nicht zu langweilig ist!
    Ich denke ich habe nun genug zum Ausdruck gebracht, dass ihr, die die Wurst ecklig finden, so viel wie 0 Gourmetfeeling habt! An dieser Wurst gibt es nichts zu kritisieren! Sie schmeckte immer gleich gut, war schon immer heiss und ein Genuss für die Geschmacksnerven!!
    Falls jetzt irgedjemand noch etwas gegen meine Aussagen zu reklamieren hat, ist wirklich nur ein eifersüchter, dummschwätziger Blogger!! Wer es alles so genau nimmt, soll doch bitte nächstes mal zuschauen, wie die Wurst zubereitet wird, denn es wird immer die Innentemperatur gemessen!
    Ich bin sehr oft am Sternengrill und ich höre sehr oft die Leute sagen: Ach wie fein oder Mhmm ist die lecker! Auch all meine Freunde und Freunde von Freunden begehren den Sternengrill und essen sehr oft dort zu Mittag!
    Ich ertrage es nicht wenn ihr meinen favourite Place zur Schnecke macht!

    • Johanna3189 sagt:

      Gut so Lynn, stehe voll hinter deine Meinung

    • Züri19 sagt:

      Du hast ja schon recht. Aber als die Tochter des Besitzers würde ich auch so parteiisch sein!

    • oskar sagt:

      Hallo Lynn Diese Bratwurst kann man nur zur Schnecke machen , Ich spreche Dir alle Geschmacksnerven ab !!! Wenn das eine gute Bratwurst sei , dann Gute Nacht mit deinem Gourmetfeeling !!!! Ich kenn ein einige Metzger die eine reelle Wurst herstellen können ,und die so eine Wurst wie die Sternenwurst nie !!!!!!!! verkaufen würden !!! Ich glaube eher Du bist ein Dosenfoodesser !!!

      • Bernhard sagt:

        Oh – das ist ja wohl jemand etwas dünnhäutig. Arbeitest Du dort ? Und isst Du auch mal Eure Produkte? Und nein – neidisch bin ich keinesfalls – würde ja nur zu gerne wieder die beste Wurst der Stadt essen. Und das bei jeder einzelnen Wurst die Innentemparatur gemessen wird – kann ja wohl nur ein kleiner Scherz sein.

        Fakt ist – ich bin früher immer so gerne zum Sternengrill, aber Fakt ist leider auch, die Wurst ist im besten Fall noch Durchschnitt. Etwas weniger wohlmeinend ausgedrückt – ist sie einfach gruusig. Hoffe, das dies beim Rück-Umzug wieder besser wird – versuchen werd ich’s auf jeden Fall.

    • Lia sagt:

      jöh, Lynn, aka Johanna3189 .. klar, wer etwas gegen deinen Beitrag hat, ist eh nur dumm, ätschbätsch.., und Ahnung von Kulinarik hat er auch nicht, denn nur du weisst, was schmeckt. Wie alt bist du, 14?

  • Rene Steiner sagt:

    Seit ueber 20 Jahren im Westen der USA, nahe der mex. Grenze, habe nie eine solche gute Bratwurst gegessen wie im alten Sternen. War einige Jahre nicht mehr in Zuerich, sodas ich den Wechsel nicht beurteilen kann. Odeon,Kronenhalle Bar, und vordere Sterne wenn man kein Geld mehr hatte als Student in den 80er Jahren…..nun ist ja Zurich nicht mehr das Zurich was es einmal war.
    Zum Apero ins Terrasse und die Live show mit den Taenzerinnen, sogar der super Stapi Landolt war dort als Gast nachtmittags….
    Ja Zurich, hoffe noch der Sternen bleibt und der Diagonal Club wo wir noch rauschende Feste feierten in den 70er Jahren mit Herren Kracht etc….Zurich hat noch seine Sternen Bratwurst und wird nicht untergehen………..Gruss aus San Diego am Pacific.

  • Mephisto sagt:

    Die beste Bratwurst habe ich bisher am FC St. Gallen Match in der AFG Arena gegessen. Ich bin in Zürich aufgewachsen und kenne fast jeden Wurststand in der Stadt. Sorry, aber da haben die St. Galler einfach recht. Wir Zürcher haben andere Stärken. Sicher nicht Bratwurst herstellen und braten. Senf zur Wurst ist echt nicht nötig wenn die Wurst schmeckt. Wieso das in ZH noch immer nicht angekommen ist wundert mich. Also meine Mit-Züricher. Konzentrieren wir uns auf was Anderes. 😉

    • René Weber sagt:

      Mephisto, gebe Dir voll recht! Aber die Wurst vom Sternen ist eine St. Galler Wurst, hergestellt in St.G. Also jetzt, wie findest Du diese im Sternen?

    • Jean Thomas Weber sagt:

      Lieber Mephisto, nimmt mich wunder, in welchem Züri Du augewachsen sein willst. Für echte Zürcher gibt es weder Züricher noch den Zürichersee. Ich bin stolz auf mein Züri , dem Sammelbecken all jener, die in ihrem Bauern- und Bergdörfli keine Arbeit gefunden haben, aber die nächste Generation spricht auch schon züritüütsch. Anscheinend doch nicht alle…

  • walter sagt:

    Dummerweise sind die Bratwürste nicht nur hier von schwacher Qualität sondern fast überall im Zürcher Stadtgebiet. Sei es Niederdorf, Langstrasse oder HB. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass es zu wenige Käufer interessiert ob die Wurst auch gut ist. Ich persönlich habe im letzten jahr nur vor der Bäckerei Buchmann eine gute Bratwurst gegessen – abgesehen von lokalen Anlässen, wo regionale Metzger wirklich gute Bratwürste anbieten und grillieren – sogar in der Region Zürich.
    Schlimm finde ich dass überall immer neue Fastfood läden auf den Markt kommen und wir hier nicht in der Lage sind unsere eigenen Produkte auf hohem Niveau herzustellen, gerade an Orten wo jeder Touri hingeht und dann was lokales essen muss von dem er bestimmt in Zukunft die Finger lässt.

  • mägi sagt:

    …was wissen denn die zürcher schon wie und was eine bratwurst zu sein hat…pilgert einmal nach st. gallen, dort braucht man keinen senf für sowas, egal ob die wurst „gut“ oder schlecht ist.

    • Seefelder sagt:

      Weil ich seit einigen Monaten die Bedienung unfreundlich erlebt habe, hat mir der Bratwurst sowieso nicht mehr geschmeckt (sehr schaade). Aber es gibt ja heute zu Tage viele gute Alternativen.

    • Urs sagt:

      Die Sternen-Grill Wurst wird in St. Gallen hergestellt…und sie ist anscheinend, laut K-Tipp, sehr schlecht.

      • Dieter Neth sagt:

        K Tipp kann man ja in keiner Hinsicht ernst nehmen. Wer testet eigentlich diese Tester? Eine Wurst wegen den Schwartenbestandteilen abzuwerten zugt nur vom dort grassierenden Unverstand, welcher mir auch sonst aufgefallen ist

        • Urs sagt:

          Bei dem Test ging es eh nicht um den Geschmack sondern um den Anteil an hochwertigem Muskelfleisch. Da Fett aber eh der bessere Geschmacksträger ist als Eiweiss, esse ich auch lieber eine deftige Schweinsbratwurst von einer guten Metzg, mit ordentlich Schwarte drin. Um es mit Emeril Lagasse zu sagen: Pork fat rules!

  • sepp z. sagt:

    die ganze ecke da, kronenhalle, sternengrill und die ganze schicki-micki fressmeile ist doch alles bloss abzocke.
    vielleicht übernehmen wir schweizer langsam die chinesische kauf-kultur: man setzt voraus, dass der verkäufer einen ganz legitim über den tisch ziehen will, und muss vor dem kauf erst alles mal auf herz und niere prüfen. vertrauen zum verkäufer? war einmal.
    die vorfahren unserer gewerbler drehen sich im grabe.

  • Irene Steiner sagt:

    Aber das weiss man doch schon lange dass die Qualität der Sternen Würste schlecht ist. Da gabs doch vor Jahren mal ein Test.
    Stimmt, seit sie dort auf dem Provisorium stehen, machts kein Spass mehr sie zu essen, dazu kommt noch, dass die Ambiente vom Original fehlt. Als Auslandschweizerin freu ich mich aber im April dort die hoffentlich alte gute Bratwurst zu geniessen.

    • Hermann Dornauer sagt:

      Bin auch Auslandschweizer und bis anhin war diese Wurst jedes mal ein Vergnügen, umso betrübter nehme ich den Artikel zur Kenntnis.
      Hoffe ebenso wie Frau Steiner, dass im April wieder „Normalzustand“ herrscht.

      An alle St. Galler, ja die vom Steiner sind Weltklasse! + Netzbraten + Siedwürste + ………

  • Wurschtli sagt:

    Das Problem der Sternen-Wurst scheint die Zubereitung auf dem Grill zu sein, wenn ich den Artikel richtig lese.
    Und dass ihr Zürcher keine Ahnung von Würsten habt, ist nichts neues. Da erstaunt es mich nicht, dass ihr sie auch nicht richtig grillen könnt….
    Ihr Zürcher seit schon lustig: Zuerst bedeckt ihr jeden Bissen mit einer zentimeterdicken Schicht Senf und wollt euch dann noch ernsthaft über den Geschmack einer Wurst unterhalten. Ihr Wurstbanausen!

    • lars werner sagt:

      ach wurschtli,deine kleine provokation ist nicht halb so scharf wie der sternen senf!

    • Urs sagt:

      Entweder können nur die St. Galler die komplexen Geschmacksebenen der Olma-Kalbsbratwurst herausschmecken, oder sie können aus lokalpatriotischem Stolz heraus nicht zugeben, dass sie eine total fade Wurst produzieren. Der Fakt, dass der Rest der Schweiz diese anämischen Nitrat-Zeppeline nur mit Senf herunterkriegt, scheint eher für Letzteres zu sprechen….

      • Edward Seiler sagt:

        Die Sternen Bratwurst ist keine Olma Bratwurst. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist eine Bratwust die nur mit Gewürze schmackhaft gemacht wurde. Die Qualität ist bekanntlich jedoch mies. Siehe auch Tests usw.. So viele Genussmenschen, die eine gute und qualitativ hochstehende Bratwurst essen wollen, können nicht täuschen.

        • Urs sagt:

          Wo habe ich denn behauptet, dass der Sternen-Grill Olma-Bratwürste verkauft?

          • Daniel sagt:

            @Urs: In Ihrem Brief reden Sie doch die ganze Zeit über OLMA-Bratwürste, oder nicht? Ich sehe es so geschrieben und andere Leserbriefschreiber/innen sicher auch!

          • Urs sagt:

            Ich habe mich ein bisschen über den St. Galler Wurststolz lustig gemacht, indem ich behauptet habe, dass auch die angeblich besten Kalbsbratwürste (und als das gelten die Olma-Zeppeline) eine fade Angelegenheit sind, die man nur mit Senf geniessen kann. Nirgends habe ich geschrieben, dass der Sternen-Grill Olma-Bratwürste verkauft. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

            Die vielen St. Galler aber, die hier aufgrund der schlechten Wurstqualität des Sternen-Grills den Zürchern pauschal Wurstbanausentum vorwerfen, haben leider noch nicht so recht mitgekriegt, dass die Würste des Sternen-Grills von einer Dorfmetzg in St. Gallen hergestellt werden. Klassisches Eigentor.

  • Alex sagt:

    Erstaunlich hartnäckig, dieser Tester. Mir müsste man keine 10 zehn ungeniessbaren Würste servieren, bevor ich den Stand wechsle. Aber so ist das halt mit diesem Möchtegern-In-Züri-Lifestyle. Mein Beileid für die beschränkte Flexibilität.

    • Reda El Arbi sagt:

      Ich hab noch ca 30 dieser Sternen-Taler. Ausserdem ess ich ab und zu am Bellevue, immer wieder woanders.

      • Millionär sagt:

        Ich kaufe Ihnen die 30 Taler zum doppelten Einstandspreis ab, und dann aber mal Ruhe im Karton. Senden Sie mir Ihren Kontakt um den Deal abzuwickeln.

        • Reda El Arbi sagt:

          Nein, die behalt ich, bis der Sternen Grill wieder drüben an der alten Ecke in der neuen Küche ist. Dann versuch ichs nochmals 10 Mal. Ich bin hartnäckig, ich geb die Hoffnung nicht auf 🙂

    • lars werner sagt:

      was bratwurst essen mit möchtegern in züri lifestyle zu tun hat,erschliesst sich wohl nur ihnen.

      • Johanns3189 sagt:

        Es ist trostlos dass es soviel Blogger gibt die sich mit Wichtigtuerei in Szene setzen. Wenn euch der Bratwurst nicht schmeckt, nicht warm genug ist, das Brot zu hart ist, verstehe ich nicht warum es nicht direkt am Grill mitgeteilt wird, sodass die Mitarbeiter reagieren können. Die Mitarbeiter sind Menschen sowie SIE ( Blogger ) und ich, die Mitarbeiter, ich und AUCH SIE machen Fehler im Leben. Nur im Leben gibt es wichtigere Probleme, Leid usw. als der Sternen Grill zu kritisieren.

        • Reda El Arbi sagt:

          Erstens hab ich auch schon direkt reklamiert, als meine Wurst kalt war, und zweitens will ich nicht EINE warme Wurst, sondern einen anständigen Standard. Und dazu gibts den Blog. Um Dinge aufzunehmen, die die Leute in der Stadt interessieren. Schauen Sie sich die Kommentare an. Es geht nicht darum, das Personal da anzuschwärzen, es geht darum, den Eigentümer dazu zu bringen, wieder Qualität zu liefern. Er muss das nicht, aber dann muss er auch mit der öffentlichen Kritik leben. Ausserdem haben sich die Rosenberger-Brüder bereits hier geäussert und versprochen, sich um Verbesserung zu bemühen. Also bewirkts doch etwas.

  • Angela Nussbaumer sagt:

    Für mich ist die Bratwurst leider tabu geworden. Wurstwaren enthalten Milchpulver. Sogar die Schweinsbratwurst. Damit wird einem diese Gaumenfreude und -sünde – weil hauptsächlich aus Fett und Salz besehend – vergällt.
    Ich frage mich, ob denn schon in meiner Kindheit, in den 60er-Jahren Milchpulver beigefügt wurde. Oder ist es heutzutage Mode, dem Konsumenten überall Milch (-pulver) unterzujubeln, damit alles cremiger und noch „feiner“ erscheint?

    • Urs sagt:

      Was ist denn schlimm an Milch bzw. Milchpulver? Haben sie eine Laktoseintoleranz?

      • Angela Nussbaumer sagt:

        Ja, die habe ich, und entdecke immer wieder, wo überall Milchprodukte drin sind.

        • Urs sagt:

          Das ist natürlich sehr unangenehm. Leider geht es vielen Lebensmittelallergikern so. Ich habe einen guten Freund, der unter Zöliakie leidet. Ich habe auch schon miterlebt, was passiert, wenn er mal Weizen abkriegt; sehr unschön, mit Atemnot und Schwellungen etc. Der muss auch immer überall genau hinschauen und nachfragen, ob z. B. im Roggenbrot nicht doch noch Weizen drin ist. Z. T. wird das einfach nicht deklariert, was sehr gefährlich sein kann für ihn. Ich kann Ihre Frustration daher gut verstehen. Reagiere selber allergisch auf Walnüsse; zum Glück aber nicht stark, sodass ich auf einen gelegentlichen Genuss von Walnüssen nicht verzichten muss; habe dann halt einfach eine rauhe Mundschleimhaut für einen Tag.

          Milch/Rahm und Kalbfleisch ist halt eine klassische Kombination (Züri Gschnätzletz, Kalbsfrikassee etc.), also ist es wahrscheinlich keine neue Erscheinung, dass in einer Kalbsbratwurst Milch drin ist. Vielleicht gibt es aber einen freundlichen Metzger in ihrem Kreis, bei welchem Sie laktosefreie Würste kriegen. Mit freundlichem Nachfragen erreicht man viel, vielleicht sogar, dass ein Metzger solche Würste auf Bestellung extra für Sie herstellt.

          • Reto B. sagt:

            Ach Gottchen… In den Schinken tun sie Laktose, ins Bündnerfleisch tun sie Laktose. Da ist nix mit Milch oder so. Einfach den Milchzucker, dann schmecke es besser. Aromat hat übrigens auch Milchzucker drin.

            Am besten kauft man den Billigschinken, da hatten sie kein Geld ihn noch mit Laktose zu versetzen.

          • Urs sagt:

            Jepp, gerade nachgelesen; wusste ich gar nicht. Laktose wird aber offenbar nicht wegen des Geschmacks beigefügt, sondern als „Umrötehilfsmittel“, damit das Fleisch schön rot aussieht. Da das Fleisch nur kurz in einem Laktosebad eingelegt wird, muss die Laktose offenbar nicht einmal deklariert werden… NIchtsdestotrotz; das klassische Rezept für Kalbsbratwürste, wie man sie in der Schweiz kennt, ist traditionell mit Rohmilch. Ein „Umröten“ mit Laktose wäre bei weissen Würsten auch irgendwie sinnlos.. 😉

          • Angela Nussbaumer sagt:

            Vielen Dank für Antwort, Urs. Gottlob ist Zöliakie kein Thema für mich. Ohne Milch ist ok, aber auch noch ohne Brot…? Nein, das wäre zuviel des Verzichts 🙁 … 🙂 – und Nüsse esse ich sehr gerne. Zum Glück geht es mir nicht wie Ihnen.

            Zum Vorschlag, beim Metzger laktosefreie Bratwürste zu bestellen, ist mir noch nicht in den Sinn gekommen. Das wäre natürlich eine Idee. Allerdings müsste er dann schon einen Menge davon herstellen, damit es ihm rentierte. Und dann hätte ich womöglich das Gefrierfach voller Bratwurst. Werde mir das noch überlegen. Mal nachfragen kann man ja.
            Danke für den Input.

          • Angela Nussbaumer sagt:

            @Reto: ich frage mich halt nach wie vor, ob das mit der Milch schon immer so gehandhabt wurde von den Metzgern. I meiner KIndheit machte meine Mutter selbst Schweinsbratwürste, die sie dann im Räucherschrank im oberen Stock über der Küchenfeuerstelle/-ofen räucherte. Die waren das absolut beste, was ich an Bratwurst je gegessen habe, und da war kein Milchzucker drin.
            Den mit dem Billigschinken… na ja, da habe ich dann wieder Skrupel wegen der Tierhaltung.

            @Urs – zum 2ten: Merci villmal für die Info bezüglich „Umrötehilfsmittel“. Gut zu wissen, wie so was gemacht wird, und ja, tatsächlich, wozu Bratwürste umröten? Die vom Kalb sind weiss, und die vom Schwein ja eher rot vom groben Brät.

    • St.Galler Bratwurst sagt:

      Dann,liebe Frau Nussbaumer,empfehle ich Ihnen,einen Ausflug in die Ostschweiz zu machen. In St.Gallen und in Appenzell werden Bratwürste mit richtiger Milch hergestellt.
      Bratwürste enthalten nun einmal Fett und das ist mitnichten ungesund. Fett ist ein Nahrungsmittel,kein Feind.

      • Angela Nussbaumer sagt:

        Danke für den nett gemeinten Rat, liebe St. Galler Bratwurst 🙂 Milch ist halt Milch, ob Pulver oder was auch immer, oder Butterfett in Schokolade, und so weiter. Mit Laktoseintoleranz ist es ein no-go, und bei mir helfen auch die Laktasetabletten nicht.
        Fett empfinde ich keineswegs als ungesund. Alles mit Mass, auch ein „Greubibrot“ ist eine Delikatesse 🙂
        Mit dem Älterwerden ist der Körper eben ein bisschen anders eingestellt 😉

    • Daniel sagt:

      @Nussbaumer: Man kann es auch übertreiben. Wenn Sie alles Analysieren würden dürften Sie gar nichts mehr Essen. Das eine Wurst nicht das gesündeste an Fleischwaren ist weiss man ja, aber ich denke das Sie sicher nicht die ganze Woche sich nur von Würsten ernähren, oder?!

      • Angela Nussbaumer sagt:

        Lieber Daniel, ja, man kann alles übertreiben. Tue ich aber nicht. Wenn Sie wüssten, was mit Laktoseintoleranz abgeht – sprichwörtlich… 🙂 dann bezichtigten Sie mich nicht der Übertreibung.
        Sie haben Recht, eine Wurst ist nicht das gesündeste Fleischprodukt. Trotzdem esse ich gerne all jene Charcuteriewaren, in denen KEINE Milch, egal in welcher Form, drin ist.
        Und ob sie es sich vorstellen können, oder nicht: ohne Milchprodukte ist die Lebensmittelpalette immer noch sehr gut bestückt.
        Mir fehlt es an nichts…

        … ausser, eben ja, der einen oder anderen Bradwurscht hin und wieder oder dem Wurschtsalaad … 🙁

  • René Weber sagt:

    Nachtrag an die Herren Rosenberger:
    Wie ich es Ihnen schon mal persönlich gesagt habe, stimmt es wirklich, dass seit dem Umzug in den Wohnwagen die Bratwürste leider innen nur leicht warm waren und auch die Qualität der Wurst nicht mehr die selbe war wie vor Jahren. Ich hoffe sehr, dass Sie sich wieder auf die alte Qualität besinnen sonst kommen wirklich nur noch Touristen Ihre Wurst essen.

  • René Weber sagt:

    An alle St.Galler, die Bratwurst vom Sternengrill kommt aus…. St..Gallen! Die beste „Olma“ Bratwurst, die ich weit und breit kenne, kommt von Prétot beim Rennweg und die ist nach dem Rezept von Monsieur Prétot in …….. Zürich mit Rohmilch hergestellt. Man muss sie aber selber braten.
    P.S. Ich kenne sehr viele Leute die extra aus St.Gallen nach Zürich kommen um diese, leider nicht ganz günstige, Bratwurst zu kaufen.

    • St.Galler Bratwurst sagt:

      Man kann selbst aus einer feinen St.Galler Bratwurst einen Lederzeppelin braten,wenn man die Grillkunst nicht beherrscht oder die gegrillten Würste stundenlang herumliegen lässt.

      • Daniel sagt:

        @Weber: Ich kann mir nicht vorstellen das die St.Galler extra nach Zürich kommen wegen einer Wurst!

        • Urs sagt:

          Prétôt stellt seine St. Galler Kalbsbratwürste nicht selber her, sondern lässt sie sich von der Metzgerei Schmid in St. Gallen liefern. Wieso sollte ein St. Galler dafür extra zum Prétôt fahren, statt die Dinger direkt bei Schmid in St. Gallen zu holen? Sie meinen wohl eher, die St. Galler, die hier in Zürich wohnen, holen ihre Kalbsbratwürste beim Prétôt.

  • Schar sagt:

    Der Michael Bärtsch ist F&B Manager beim Sternen Grill und verantwortlich für dein Einkauf der Bratwürste. Mein Tipp, er sollte Ware mit Qualität einkaufen. Die akutellen Bratwürste haben keine Qualität. Es gibt in der Stadt nur noch eine Wurst, die teurer ist und diese ist „Qualitäten“ besser. Ihre. Wir Zürcher sind aber keine Touristen und möchten unsere Wurst nicht am Bürkliplatz sondern am Sternen Grill geniessen.

  • Urs sagt:

    An alle, die über die Qualität der Bratwürste vom Sternen-Grill herziehen, um danach die Qualität von St. Galler Bratwürsten in alle Himmel zu loben, sollten mal den Kommentar vom Sternen-Grill-Inhaber lesen: Er bezieht die Würste offenbar von einer Dorfmetzgerei in St. Gallen. Soviel zu lokalpatriotischem Snobismus…

    • oskar sagt:

      frage Würde der Metzger diese Bratwürste die extra für den Sternen gemacht werden auch im seinem Laden verkaufen ???????

      • Urs sagt:

        Das hoffe ich doch schwer. Wenn dieser Metzger seine eigenen Produkte jedoch nicht in seinem eigenen Laden verkaufen würde, dann das sagt mehr über den Metzger aus, als über den Sternen-Grill…

        • Ruedi sagt:

          Haha, bekanntlich dürfen die Sternen-Bratwürste sich ja nicht einmal „Kalbsbratwurst“ weil zuwenig Kalb und zuviel Schwein drin ist. Heisst aber nicht, dass sie nicht gut sein könnten. Aber am besten sind Würste ohnehin nur vom Holzkohlengrill, aber dafür sind heute alle Anbieter zu bequem geworden!

  • Wurst Gourmet sagt:

    Der Sternen Grill ist nun tatsächlich ein Mythos, hergestellt aus den zwei Zutaten die es für einen Mythos braucht. Konsumenten, die sich einfach nach- und dann auch einreden, DIES sei die beste Wurst der Stadt. Zweitens die Trägheit der Menschen die Realität zu erkennen. So hat die fade und aufgewärmte Sternenwurst, von der arroganten Bedienung gereicht, keinen Platz mehr unter den Traditionshäusern der Stadt. Lasst uns alle auf der anderen Seite des Bellevue treffen, an der Limmat, im Riviera, wo vorzügliche Salsiccie und Bratwürste mit italienischem Charme gereicht werden. Buon Appetito.

  • oskar sagt:

    Wenn man weiss ,was die Bratwurst im Ankauf kosten darf !!! kann ja nicht allzu viel gutes Fleisch drin sein !!!
    Nachdem Kassesturztest hat der Wirt gesagt Hauptsache die Sternenwurst ist Kult !!!! was drin ist Wurscht !!!! Ich möchte nicht etwas essen nur weil es Kult ist !!!!!!!

  • Daniel sagt:

    Ich habe offen gesagt nie richtig verstanden warum die Wurst beim Sternen Grill so hochgelobt wird? Sicher schmeckt sie mir. Aber an anderen Wurstbuden schmeckt die gerade so gut. Zum Beispiel im Niederdorf beim Horber Wurstgrill gibt es 200 grämmige Würste zum günstigen Preis und die schmeckren Super!

  • Markus sagt:

    Alle diese Kommentare, was soll das…diese Wurst schmeckt immer noch gleich gut… wie eh und jeh… meinen Gaumen sagt mir auch dass nach mehr Fleisch schmeckt, sie ist immer heiss… vollmundig… einfach einen Genuss…
    Wie kann so einen Jornalist so ein Senf rauslassen…

  • Pierbattista sagt:

    Ihnen sind die Zutaten egal???
    Bei einer Wurst sollte man genau darauf achten, wie und wo sie hergestellt wurde. Solche Aussagen von Leuten die sich anmassen Lebensmittel, Wein, Restauarnts, Bars und Hotels zu beurteilen, wundern und überraschen mich schon lange nicht mehr. Da kann jeder Journalist mal so draufhauen wie er will und seinen inkompetenten Senf dazugeben; die Zutaten sind ihm egal, ich kann es einfach nicht fassen…
    Mit einer guten Bratwurst hatte der Sternengrill noch nie für Aufregung gesorgt, unterer Durchschnitt, wie die meisten Bratwürste in unserem Land.

    • Reda El Arbi sagt:

      Wir sind kein Gastro-Kritik-Blog. Aber eine Bratwurst kann ich noch beurteilen: ganz einfach, sie schmeckt, oder sie schmeckt eben nicht. Ich weiss auch nicht, was in einem Sandwich ist, das ich am HB kaufe. Aber ich kann beurteilen, ob es das Geld wert ist, das ich dafür ausgebe. Wir sind keine Fachjournalisten, nur zwei Stadtblogger, die mit offenen Augen durch die Stadt gehen und Themen aufgreifen, die die Leute beschäftigen (wie man in den Comments sieht).

      • Hanswurst sagt:

        Reda, geh mal mit ihm eine Wurst essen: http://www.therealpickygourmet.com
        Er kennt sich aus mit Fleisch! Ich hatte vor 4 Wochen eine Wurst am Sternengrill, leider war sie wirklich innen lauwarm und aussen eine verkohlte Kruste. Aber der Meerrettich Senf ist echt genial, ich hatte danach zwar Tränen in den Augen, aber ich finde, es passt zu Wurst.

    • Michael sagt:

      ach so ein Troll. Wie süss. Dürfen wir Ihre tägliche Arbeit auch so mit einer peinlichen Vehemenz schlecht machen? Notabene nur dann wenn wir absolut keinen Schimmer davon haben.

      Der Sternengrill ist überteuert, unfreundlich, peinlich und ein Treffpunkt für angehende Alkis. Eine schwarze igros-Wurst für über 6.- hingeworfen auf ein Papier von einem unterbezahlten Menschen und als Verabschiedung ein extrem unfreundlichen „Da Brot“. Wow. Tolles Geschäftsmodel. 5x versucht. 5x die gleiche Erfahrung. Nie mehr.

  • Guter Versuch, die Schlange vor dem Provisorium etwas zu kürzen. Und zugleich ein Test, wie viel Macht die Medien wirklich haben.

  • Allwissend! sagt:

    Ja, wie lange soll der seit einiger Zeit völlig ungerechtfertige gute Ruf der Sternen-Bratwurst noch erhalten bleiben? Spätestens seit dem Umzug zur Bellevuewiese hat diese einst so legendäre und ausgezeichnete Wurt dieses Anrecht verloren. Unfreundliche „Bedieung“, eine fast kalte wurst ohne Geschmack, dafür mit mehr als verbrannter Haut – nei diese abzocke muss ein ende haben.
    Jahrzehnte lang fand unser Ausgang sein ende immer am Sternen-Grill. eine feine Bratwurst, ein kühles Bier und tolle Gäste – für uns ist das seit einer Weile vorbei, das brauchen wir uns nicht mehr anzutun – Schade, der Treffpunkt Sternen-Grill war ein szenetreff der guten Art!

  • coruma sagt:

    hallo zusammen,
    alle haben recht – es ist nichts mehr mit der feinen bratwurst nach der kultur.
    es gehörte irgendwie dazu nach genuss fürs ohr und auge noch kultur für das „kleine hüngerchen“…
    vorgestern ärgerte ich mich über die zähen, halbwarmen schläuche welche dort als
    bratwürste verkauft werden…
    gute alte zürcher bratwurst (ohne senf!) mit einem goldbürli – kommst du wieder?
    sonst bleibt wirklich nur die flucht nach st. gallen….

  • Hélène Lindgens El-Arbi sagt:

    … es ist doch kurz darauf hinzuweisen, dass die meisten Kommentatoren jünger sind…… als der Sternen-Grill. Ich gehe also relativ entspannt davon aus, dass all die destruktiven Nörgler die den konstruktiven Blogg kommentieren für die Zukunft des Sternen-Grills nicht wirklich relevant sind…und freue mich mit Reda El-Arbi bald eine gute heisse Bratwurst zu essen, so wie wir es seit über 40 Jahren tun… (und auch davor schon getan wurde)

    • Allwissend! sagt:

      nur so neben bei; meine Kollegen und Kolleginnen sind heute alle so um die 70 Jahre alt, alles ehemalige TäxelerInnen und waren schon 1967 gute Kunden am Sternen-Grill!!!! Damals im Nachtdienst noch praktisch der einzige Ort wo man/frau nachts es warmes zwischen die Zähne bekam.

  • Enrique sagt:

    Man kann Geld machen, in dem man billige Waren teuer verkauft, aber wie lang sollen wir es uns Zürcher erdulden??? Die Wurst ist Frust und warum sollten wir es tragen. Einfach nicht mehr dahin! Es gibt immer noch dien Louis‘ Sandwich, der nicht Pepito nennen darf, und er ist immer frisch gemacht und sehr lecker, besser als der teuere P iam Bellevue, man muss nicht so bloed sein!

  • Stadtbürger sagt:

    Fahrt zum New Point an der Langstrasse und lasst Euch einen Crevetten-Döner zubereiten. Wird frisch gemacht und die türkische Crew ist rund um die Uhr immer sehr freundlich.
    Die Würste vom Sternengrill waren immer schon nur Würste für Auswärtige und Touristen. Ich kenne keine Stadtzürcher, die aus diesem Grill mit Plastikverhau und mässig guter Bedienung je einen Mythos hätten machen wollen. Wozu auch?
    St. Gallen ist zwar trotz HSG ein ziemlich langweiliges Kaff, aber von Bratwürsten verstehen sie dort wirklich was. Und solange eine Zürcher Bratwurst nicht mit einer aus St. Gallen verglichen werden kann, ist sie keinen Tagi-Artkel wert.
    Schreibt stattdessen lieber über Tirgel. Dammisiech.

    • Allwissend! sagt:

      Die Würste vom Sternengrill waren immer schon nur Würste für Auswärtige und Touristen – so ein Schwachsinn! sie mein Kommentar oben!!!!!

  • Franz Kengelbacher sagt:

    Sie war noch nie die beste. Auf dem Platz Zürich hat sie genügt.
    Nun scheints aus. Olma-Bratwurst vom Gemperle direkt an der Olma, aber was soll ich da den Zürchern ins Gewissen reden?

  • Frank H. sagt:

    Ich hab bisher immer gerne eine Bratwurst vom Sternengrill gegessen. Aber besonders ist das noch nie gewesen, was da abgeliefert wird. Ist halt nur kultig.

    • Peter Spelt sagt:

      Und wenn es Kult ist vom Dach zu springen bist Du wohl auch dabei, einfach weil es Kult ist?! Ich war mal im Ausgang mit einem Kollegen und wir dachten eine Bratwurst wäre jetzt was. Da wir in der Nähe waren, haben wir beim Sternen je eine Bratwurst bestellt und haben diese von griesgrämigen Angestellten in Empfang genommen. Mal reingebissen, die zähe Lederhaut gut durchgekaut und runtergewürgt, der zweite Biss mit Senf war zwar besser aber zu einem dritten Biss kam es nicht mehr, da die beiden Würste ihr Grab in der dafür bereitgestellten Tonne gefunden hatten.
      Dafür mussten Tiere sterben, nur um daraus einen üblen Frass zu machen? Eine Schande! Wenn man schon Tiere um die Ecke bringt, dann sollte man auch etwas Gutes aus ihnen machen, damit man ihnen mit einem Lächeln gedenken kann und sie einen ehrenvollen Platz in der Nahrungskette haben.
      Gute Bratwurst gibt es übrigens mit Unterhaltung von einem Original auf dem Stilfser Joch, für Biker (mit Motor, es gibt aber auch hardcore, badass Velobiker die da rauf fahren (tiefe Verneigung)).

      • Frank H. sagt:

        Ich hab sie nicht gegessen WEIL es kultig ist. Aber ich weiss, dass das für manche schwer ist, zu verstehen…

  • walter sagt:

    Sind wir mal ehrlich. Die Bratwurst war schon vorher nicht mehr gut. Das einzige was es essenswert machte, waren der scharfe Senf und das knusprige Bürli.

    • Patrick Leonardi sagt:

      Das Bürli war in der Tat absolute Spitzenklasse. Im Avanti gibt’s auch sehr sehr gute. Interessanterweise.

    • Thomas Gros sagt:

      Sehe ich auch so… habe in den letzten 15 Jahren immer mal wieder eine probiert. Die war noch nie wirklich gut – fad/geschmacklos, der einzige Akzent wird durch den Senf gesetzt. Aber eben… die meisten Gaumen sind scheinbar ziemlich bescheiden, wenn man die Kommentare hier liest.

  • Baldi sagt:

    Ich find die erste Antwort des Strerne-Bratwurt-Inhabers super. Wer mit der Qualität der Wurst ein Problem hat, Feedback geben, wie auch bei allem was nicht den Vorstellungen entspricht. Wenn mir eine Wurst zu wenig warm ist, dann sage ich es an Ort und Stelle und ich such mir die Wurst auf dem Grill immer aus.

    Ich erlebe immer wieder Kollegen, die im nachhinein irgendwas beanstanden. Das war kalt oder dies war zäh oder mir wurde übel nach dem Freitagsfisch in der Kantine.

    Courage wie überall. Beanstanden aber bitte auch ma sagenl, wenn es wirklch super ist:-)

  • Sehr geehrter Herr El Arbi, geschätzte Blogger
    Mein Bruder und ich haben heute Ihren Blog verfolgt und all die Kritik zur Kenntnis genommen. Unsere internen, regelmässigen Qualitätskontrollen werden wir ab sofort optimieren.
    Wir nehmen sämtliche Kritik sehr erst mit dem Ziel uns stetig zu verbessern um unsere Gäste zufrieden zu stellen. Wir werden selbstverständlich auch unsern Metzger, (Dorfmetzgerei Tanner, Familie Hans Tanner, Henau SG) welcher uns seit bald 30 Jahren die Bratwürste und Cervelats liefert, konfrontieren und die Kommentare besprechen.
    Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass wir und unsere Mitarbeiter auch nach 50 Jahren in allen Bereichen tagtäglich „Vollgas“ geben müssen um den Bedürfnissen unserer Gäste gerecht zu werden!
    Herr El Arbi wir laden sie nächste Woche zu uns an den Sternen Grill ein, um ihnen zu zeigen wie wir hinter den Kulissen arbeiten.
    Geschätzte Blogger, bitte melden Sie sich umgehend, wenn sie mit unserer Dienstleistung oder Qualität nicht zufrieden sind, damit wir in Zukunft sofort reagieren können.
    Peter & Thomas Rosenberger, Geschäftsführer und Inhaber
    pr@belgrill / tr@belgrill.ch

    • Reda El Arbi sagt:

      Hallo Herr Rosenberger

      wie Sie dem Blog entnehmen können, haben wir die Sternen-Bratwurst noch nicht abgeschrieben. Wir hoffen, dass Sie im neuen Sternen-Grill wieder die Muse und die Umstände haben, um den alten Service und die gewohnte Qualität zu liefern. Wir kommen gerne vorbei und testen für unsere Leser.

      Herzlichen Dank für Ihren Mut und ihre prompte Reaktion.

      Die Stadtblogger.

    • Hélène Lindgens El-Arbi sagt:

      Lieber Thomas

      Gute Antwort und souverain reagiert! Hilft auf jeden Fall, den Kult-Status eurer Bratwurst in Zukunft (evt. mit Hilfe von Réda)
      wieder zu festigen…. freu mich auf jeden Fall auf meinen nächsten Aufenthalt in Zürich…. mi Bratwurst.

      Grüsse aus der Mandelblüte Mallorcas

    • Thomas Meier sagt:

      Das Hauptproblem ist doch eher die Zubereitung. So wie es scheint, wird die Bratwurst vorgebraten. Nun ja, so kann man jede noch so gute Bratwurst im Aroma ruinieren.

  • Astrid Nyfeler sagt:

    Es war meine erste Bratwurst in Zürich im Februar 1964. Hinterher ging es ins Kino Urban. Der Film hiess ‚Charade‘ mit
    Audrey Heburn.

    • Heloise Ripley sagt:

      Charmant, Frau Nyfeler. Damals hatte Zürich noch Klasse. Das Urban, das Corso, das Odeon, das Teppichhaus mit den stylishen Scheiben und das Alte-Schule-Café „Grüner Heinrich“ …: alles in allem eine ganz coole Bellevue-Meile.

      • Mark O. Vischer sagt:

        „Damals hatte Zürich noch Klasse“ – wie wahr. Auch wir, die Zürcherinnen und Zürcher, hatten noch Klasse. Ich sehe aber ein, dass wir einfach alt geworden sind. Das neue Zürich, angebliche Weltstadt, ist nichts als eine Allerweltstadt, in der eine Allerweltbratwurst, bestehend aus 20 cm angesengtem Gummischlauch, als Kult verkauft werden kann. Heutige Zürcher läppeln im Restaurant auch begeistert Kult-Weine für 15 Fr. pro Dezi, nur weil sie irgendwelchen Webseiten mehr trauen als ihren eigenen Geschmacksknospen. So ist es halt.

      • Allwissend! sagt:

        Ja, das war einmal. Zürich in seinen besten Zeiten. Café Odeon, das Café Pfauen mit seinen interessanten Gästen – das waren schöne Zeiten in Zürich – aber lang, lang ist’s her und für immer vorbei . Ich traure dieser Zeit nach! Heute ist Zürich ein Tollhaus, laut, lärmig und aufgedunsen durch all den Schicki-Micki. Es iwar nicht alles besser in der Vergangenheit, aber einiges ist leider unwiderruflich verloren gegangen! Der ehemalige Charme von Zürich zum Beispiel – sorry für den nostalgischen Anfall!

        • Ernst Nyfeler sagt:

          Astrid Super, Auch wir essen gerne Bratwürste vom Sternen wenn wir in Zürich sind
          Gruss aus Spanien Ernst und Lilly

  • André sagt:

    Kann sich jemand daran erinnern, was im Sternen als „Falafel“ verkauft wurde? Ich jedenfalls zog das allen pseudo Bratwürsten, welche ehrlicherweise näher von St Gallen her kommen müssten, vor! Hab mich aber schon so 30 Jahre nicht mehr dort vorbei verirrt.

    • Marc sagt:

      Guten Morgen André, guten Morgen Herr Rosenberger

      Was mir vor auch bald 30 Jahren am Sternen abgestellt hat, war dies unsäglich unfreundliche Bedienung. Über den Preis einer Qualitätswurst kann man sich ja noch streiten, wobei auch dort muss es nicht immer die Obergrenze sein, denn eigentlich finde ich – v.a. bei Nahrungsmittel – das eine gute Qualität vorausgesetzt werden kann. Aber für Freundlichkeit zahle ich keinen Rappen, ergo gibt es keinen Grund Unfreundlichkeit zu unterstützen.

      Früher gab es noch die Alternative eines feinen Sandwiches auf der Traminsel, wo heute das Bellevue D. betrieben wird. Da waren nicht nur die Sandwiches toll, sondern auch die Bedienung.

      Früher war jedoch nicht alles nur gut und besser und ich finde in Zürich gibt es viele gute Alternativen zum Sternengrill, freundliche Bedienung und auch preislich für eine Familie machbar.

      Und ob die Wurst mit oder ohne Senf gegessen wird, ist mir Wurscht – schlimm finde ich nur, dass man anscheinend schon als WurstesserIn ein Diplom braucht um sich von der Masse der Nicht-Drauss-Kommenden-Wurstbarbaren und -barbarinnen abzuheben. En Guete!

      • Ruedi sagt:

        Sie sprechen mir aus der Seele! Unfreundlichere Bedienung als am Bratwurststand am Bellevue gibt es weit und breit nicht. Darum meide ich den Laden schon seit langem – obwohl er zugegebenermassen einst sehr gute Würste und v.a. die besten Büürli verkaufte. Bei den astronomischen Preisen für etwas gestampftes Eisenbahnunglück, verpackt in Gummischläuche, dürfen wir Zürcher doch auch entsprechende Bedienung erwarten, oder?

  • walter schneider sagt:

    Oh. Hat’s man den Zürchern noch nicht gesagt? Die besten Bratwürste kommen nach wie vor aus der Ostschweiz kommen. Sie heissen OLMA-Bratwürste.

  • cris sagt:

    Bratwürste kann man nur in St.Gallen essen. Alle anderen haben gar keine Bratwurstkultur.

    • Philipp Hofmann sagt:

      Als Büger aber nicht Bewohner von St. Gallen Stadt sage ich dazu bloss: Wer Bratwurst ohne Senf isst, hat keine Bratwurstkultur – oder halt den falschen Senf.

      • Fredy sagt:

        Solange die Würste gut sind, braucht es nun mal keinen Senf. Das ist nur mit der Olma Bratwurst möglich. Zürcher müssen die Wurst weiterhin mit Senf essen….. Gruss aus der Ostschweiz

        • Urs sagt:

          Nur wenn man unter Bratwurst eine St. Galler Kalbsbratwurst versteht. Was einen sehr eingeengten Horizont voraussetzt. Oder dumpfen Lokalpatriotismus. Wenn’s um Bratwürste geht, bevorzuge ich z. B. bei Weitem eine Luzerner Puurebrotwoorscht. Aber hey, das ist mein persönlicher Geschmack.

    • Patrick Leonardi sagt:

      Wenn ich also beim Bellevue bin und eine Bratwurst essen will, dann muss ich schnell nach Sanggale düsen? Nicht oder? Nein, dann stürchle ich zum Sternengrill und kaufe mir eine und weiss (oder will wissen), dass es die beste Wurst im Umkreis von 3 km ist. Ob es auch die beste ist im Umkreis von 70 km, ist mir eigentlich egal.

      • Fuzzi Mc Gee sagt:

        Hoi Fredy, so ist es halt. Wenn ihr Ostschweizer guten Fussball schauen wollt müsst ihr ja auch nach Zürich kommen. Gruss von den Hoppers.

        • Jure Jerkovic sagt:

          Hahaha… mein Samstag ist gerettet… guter Fussball + Hoppers…:-) Auch ich liebe ein Walliser Fondue aus der Dose, made in China… hahaha

  • KMS a PR sagt:

    eine gepflegte wurst hilft auch gegen durst…!?

  • B. Wilhelm sagt:

    die wurst war auch schon vorher vorgebraten und lauwarm. schrecklich und
    völlig überbewertet !

  • Thomas Maurer sagt:

    Diese Sternen-Bratwürste sind in der Tat das Allerletzte. Mal ganz abgesehen vom völlig überrissenen Abzocker-Preis sind die Bratwürste einfach nur fettig und irgendwie wässrig. Ausserdem hinterlassen sie ein komisches Gefühl auf den Zähnen – ist da etwa neben Schlachtabfällen auch noch jede Menge Chemie drin, die da gar nicht hineingehört?

    • KMS a PR sagt:

      ach quatsch – man kann den bogen auch überspannen, herr maurer.

      • city zürcher sagt:

        Geehrter Herr Maurer
        entweder müssen Sie Aargauer sein oder kommen von einem unbekannten Stern, welcher zum ersten mal eine Sternen Bellevue Bratwurst zu Munde bekommen hat….versuchen Sie es nochmals und Sie werden feststellen, dass die Sternen Bratwurst die beste Wurst weit und breit in der Deutschschweiz ist…..en Guete!

      • oskar sagt:

        Antwort an den City Zürcher , bei Ihnen sind wohl alle Geschmacksnerven abgestorben !!! Wie gesagt die wurst schmeckt so wie sie kosten darf !!!!!

  • mth sagt:

    Da ich Cervelats vorziehe, kann ich zur Qualität von Bratwürsten nichts sagen.
    ABER die Bedienung fand ich immer sehr freundlich und die Wurst schmeckte mir auch. Kann es sein, dass dem Reklamierenden selbst die Freundlichkeit fehlt? Meistens tönt es ja so aus dem Wald so zurück, wie man hineingerufen hat……Wenn also einer ohne „Grüezi“ an die Theke kommt und nur den 2.-Worte-code „Bratwurst/Bier“in die Welt hinaus bellt….. Ja, dann kann ich den Mann hinter der Theke sehr gut verstehen, dass er vor lauter Dienstbefliessenheit nicht gerade das Rad schlägt!

  • Beat Christen sagt:

    All Eure Kommentare sind mir voellig egal. Ich freue mich jedenfalls, nach 24 Jahren Asien dieses Jahr wieder einmal eine Bratwurst zu genehmigen. Senf oder nicht, Buerli oder auch nicht, aber kalt im innern darf sie natuerlich nicht sein, das Buerli muss schoen und gut gebacken sein und der Senf dazu schoen scharf, dann passt’s. Ihr Schweizer Immer-Meckerer….

  • champedissle sagt:

    Das ist das schöne an Zürich. Die sind schon froh wenn sie Selbstverständlichkeiten wie eine anständige Batwurst bekommen.

    Bescheiden im Geist, bescheiden im Anspruch.

    • KMS a PR sagt:

      wo er recht hat, hat er recht. 🙂

    • Ali Ferkous sagt:

      Das hat weniger mit Zürich, als mit der Gentrification zu tun. All diese bleichen, ADHS-kranken Trader, die aus den hintersten Ecken des Landes und der Welt nach Zürich strömen sind doch einfach froh, dass sie mal statt in den Bildschirm auf ein Bratwurstpapier starren können – da spielt der Geschmack höchstens eine Nebenrolle – und ausserdem ist die Bratwurst vom Vorderen Sternen einfach hip – welcher dieser Lemminge möchte sich schon gegen den Mainstream auflehnen: wer in der Bank eine Lippe riskiert, fliegt wegen Illoyalität im hohen Bogen raus. 😀

      • Hélène Lindgens El-Arbi sagt:

        @ ali…. was es seit 50 jahren gibt kann man wohl nicht als kurzfristig hip bezeichnen und bekanntermassen sind die meisten
        Trader am Paradeplatz und nicht am Bellevue und ich glaube auch nicht, dass die Berufsgruppen Banker, Werber oder sonst was den Geschmack der Bratwurst verändern.

        Wie nun, hast du was gegen Banker, die Banken, gegen Zürich oder die Wurst vom Sternen-Grill? Das ist aus deinem Text nämlich nicht ersichtlich.

  • Will auch noch meinen Senf dazu geben sagt:

    Abgesehen von der neuerdings eher zweifelhaften Qualität der Wurst ist auch die Bedienung, zumindest bei meinem letzten Besuch, schnoddrig und langsam. Die Wurst wird hingeworfen, das Bier dazu wird gebracht, wenn die Wurst schon zu dreiviertel verspeist ist. Und ganz schlimm: Kein Ittinger mehr.

    • KMS a PR sagt:

      das gehört dazu – die beiden jungs aus ex-jugoslawien haben mich schon in den 80ern angeschnauzt! 🙂 versuchen sie übrigens mal auf englisch was zu bestellen – die zwei hirschen haben einen touri schon mal zur verzweiflung getrieben.

  • Hans P. Meier sagt:

    Die Sternen-Bratwurst war noch nie gut. Sie ist einfach noch schlechter geworden. Als Ostschweizer mag ich die Bratwurst vom Take-Away vor dem St. Annahof am liebsten. Gute Qualität, gut zubereitet, freundliches Personal.

    • Markus König sagt:

      Ich kann Herrn Meier nur zustimmen. Falls jemals etwas am Mythos dran gewesen sein sollte, dann muss das mindestens bis in 80er-Jahre zurückreichen. Denn ab dann habe ich sie immer wieder mal probiert, weil alle davon schwärmten. Und nie habe ich verstanden, was denn an der Sternenwurst so besonders sein soll.

    • Marcel R. Saluz sagt:

      Sehr geehrter Herr Meier

      Es freut mich sehr, dass Ihnen die Bratwurst vom St. Annahof schmeckt.
      Es würde mich sehr freuen, Sie bei einem Ihrer nächsten Besuche persönlich kennen zu lernen.

      Freundliche Grüsse
      Marcel Saluz/ Geschäftsführer St. Annahof

  • Hugo der Grosse sagt:

    Als Moslem oder „Meuchele“ würde ich keine Kalbs-Braturst, oder wie sie immer heisst, am Bellevue verzehren. Der Inhalt ist, wie bei allen Kalbsbratwürsten, mehrheitlich Schweinefleisch. En Guten.

    • Hélène Lindgens El-Arbi sagt:

      @ hugo ….danke für die Information…. sie sind bestimmt regelmässig bei der Firma Tannet SG bei der Produktion dabei……

  • ioli sagt:

    Nach meinem Dafürhalten befindet sich die vormals beste Bratwurst der Stadt seit Jahren in einem rasanten Sinkflug. Bin überzeugt, der Produzent dürfte gewechselt worden sein (oder jener selber hat die Rezeptur kostengünstiger gestaltet). Jedenfalls ist sie nach meinem Geschmack schon Monate vor dem Umzug nicht mehr „saftig“, sondern einfach nur noch wässrig geworden und hat dadurch den Geschmack verloren. Daran ändert auch der scharfe Senf nichts, der womöglich bloss deshalb immer schärfer wird, um die sinkende Qualität der Wurst zu übertünchen.

  • Salvatore Presente sagt:

    Als Ostschweizer, der 10 Jahre in Bern gelebt hat und nun nach Zürich gezogen ist, bin ich sogar schon über die Sternen-Bratwurst froh. Bestellt mal eine Bratwurst in Bern: die schneiden sie ein (!) und lassen sie höchstens 1min auf jeder Seite braten, so dass sie kaum gelb ist. Ungeniessbar!!!

    • Marco sagt:

      Als Berner der in Zürich wohnt und viel in St. Gallen ist finde ich es witzig, dass Ostschweizer meinen qua Geburt Bratwurstexperten zu sein. Ich bin alt genug, um selber zu entscheiden, was mir schmeckt. Und auch, ob ich Senf zur Wurst haben will oder nicht.

  • Sagten Sie „die letzten 10 Bratwürste“, Herr El Arbi? Da haben Sie aber hartnäckig drauf gehofft, dass die Qualität irgendwann doch mirakulös wiederkehrt. Rzpkt! Bei mir gäb’s kein zweites Mal. Das liegt allerdings am schrecklich dementen Pöbel-Personal. Da steh‘ ich vor einer dieser griesgrämigen Schiessbudenfiguren. Ordere und reiche sogleich das Geld. Bewege mich keinen Millimeter von der Stelle. Der Typ grabscht nach den Münzen, wirft sie in die Kasse, schaut mich an und hat – allen Ernstes – vergessen, dass ich nur Sekunden zuvor geordert und bezahlt hatte.

    • Reda El Arbi sagt:

      Es kann jeder mal einen schlechten Monat haben. Ausserdem war ich echter Fan der Bratwurst. Hoffnung stirbt zuletzt.

      • Markus Inderbitzin sagt:

        @Justin Kramer

        Leider wahr, leider. Eine mega-demotivierte Truppe, die dort arbeitet. Arrogant (weshalb, erschliesst sich mir leider nicht). Auf alle Fälle schon ein Ablöscher vor dem Bestellen. Und übrigens war die Bratwurst schon schlecht vor dem Umzug. Zum Senf: Zwischendurch wurde er mal ausgewechselt mit weniger scharfem – blosse Einbildung?

      • Und die Garheit stirbt zuerst.

        • Dani sagt:

          Was soll diese Gemotze? Ist doch jeder selber schuld, geht er an eine solche «Schiessbude» und kauft Ungesundes.

          • Dani, man geht nicht zur Würstlibude, weil man der Lebenserwartung was Gutes tun will, sondern weil so Bruzzelzeugs im allgemeinen einfach herrlich schmeckt. Ob man etwas Gruusiges serviert kriegt, weiss man halt erst hinterher. (Oder – je nach Fall – wenn man diesen Blog liest). 😀

          • trololol sagt:

            Und jetzt das gerade-weil Argument.

            Gerade WEIHEL es ungesund ist, muss es wenigstens gut schmecken.

          • Heloise sagt:

            Justin, immer gerne mehr von Ihnen.

      • Nögi sagt:

        Gratuliere Herr El Arbi:-) Mit diesem Bericht ist es ihnen das erste Mal gelungen etwas negatives aufzuzeigen, dass ich ebenfalls so empfinde. Wäre es nicht an der Zeit neben der Schlittenfahrt auch andere Highlights aus ihrem persönlichen Zürich zu vorzustellen? Auch ein solcher Bericht könnte provokativ gestaltet sein, dürfte aber sicher besser über die Winterdepression hinweg helfen.

  • Stefan sagt:

    Ich glaubte zuerst ich hätte mich verlesen: „Jeder Stadtzürcher hatte für Olma-Bratwürste und andere Wurstwaren nur ein herablassendes Lächeln übrig.“ Als aus St. Gallen Zugezogener muss vor allem ICH lachen.

    Die Sternen-Würste waren schon immer einfach nur schlecht. Übrigens schon vor dem Umzug. Ist schon geschmacklich ein klarer Fall und dazu noch von diversen Tests bestätigt. Und: Eine gute Kalbsbratwurst benötigt KEINEN Senf. Schon mal überlegt, wieso der Sternen-Grill speziell scharfen Senf benutzt?

    Die besten Kalbsbratwürste kommen aus St. Gallen. Erhältlich übrigens auch in Zürich bei Prétôt Delikatessen an der Kuttelgasse. Metzgerei Keller in Wiedikon ist ebenfalls Spitze. Zum Beispiel die Wiediker Rostbratwurst.

    • Bernhard Vonallmen sagt:

      @Stefan: Warum müssen die St.Galler immer das gleiche Thema aufkochen? Der Senf… oder eben kein Senf.

      Ob eine gute Kalbsbratwurst mit oder ohne Senf besser schmeckt überlassen Sie doch einfach dem, der sie isst.

    • alexander sagt:

      …gääähn… einfach wieder in die ostschweiz verdunsten…

      die sternenbratwurst war zwar auch noch nie mein favorit, aber die olmabratwurst krieg ich genausowenig runter… gute bratwürste findet man in kleinen metzgereien, die sich noch mühe geben – eine olmabratwurst die zu 100’000 stücken in einer grossfabrik hergestellt wird kann da nie mithalten.

      ach wie nennt sich das? persönlicher geschmack!

      • Stefan sagt:

        @Alexander: Ich sags doch. Die besten Auswahl an Würsten aus kleinen Metzgereien gibt es bei Prétôt an der Kuttelgasse. Gigantische Auswahl an Spezialitäten.

        • oskar sagt:

          Genau das stimmt !!!! Das sind noch echte Kalbsbratwürste. Kaufen und zu hause den Grill anschmeissen und ab geht die Post. Dazu ein Handbürli Bäckerei Manser erhätlich auf dem Wochen markt Helvetiaplatz und Oerlikon. !!!!!!

  • roland sagt:

    Das Foto beweist nur das der Autor und die Stadtzürcher im allgemeinen keine Ahnung von Bratwürsten haben.

  • Ostwurscht sagt:

    Also in St. Gallen sollte man beim Migros-Takeaway Neumarkt genausowenig ein Bratwurst kaufen. Aber es ist schon so, in der Ostschweiz sind die Wurstgaumen anspruchsvoller, daher wird bei der Produktion und beim Grillen sicher besser auf die Qualität geachtet. Ich selber habe als Ostschweizer, welcher 7 Jahre in ZH-City gearbeitet hat, immer gerne beim Horber im HBF Würste genossen, dann aber Paprika- oder Pfefferwurst oder Cervelat. Und ja, die Buchmann-Bürli sind wirklich fein. Bratwurst verkneife ich mir in der Regel sobald ich (vom Osten gesehen) nach Winterthur an einen Grillstand komme. Und dann braucht’s selbstvertürli au Senf uf d’Wurscht.

    • Raphael sagt:

      Schwachsinn
      Die Würste vom Sternen sind immer noch die besten.
      Ob Bratwurst,Cervelat oder sonst etwas.
      Das Essen ist das Geld wert.
      Und die Pommes sind eine der besten.

  • Küsel sagt:

    Ich versteh die Aufregung nicht – ich ging zum Sternengrill wegen dem scharfen SENF! Den ess ich nämlich ohne oder nur sehr selten mit Wurst, aber aufs Büürli mit einem kühlen Bier… mmmm.

    • schweizerhamburger sagt:

      wegen dem schafen senf ? den gab’s doch nun wirklich nicht da. als ich hier 2006 den sternen-grill das erste mal genau wegen dieser aussage besuchte wurde ich schwer enttäuscht. scharfer senf ist beispielsweise der löwen-senf aus dem grossen kanton. da prikelt es einem im hinterkopf, sollte man zuviel genommen haben. aber der beim sternen war dagegen nur ein müdes lüftchen.

  • Fredi Ganz sagt:

    Sternenbratwurst hin oder her – es geht nichts über die Wiediker Rostbratwurst von der Metzgerei Keller am Manesseplatz in Zürich.

  • Thomas sagt:

    Der Titel ist absolut korrekt: Ein Mythos erhebt einen Anspruch auf die Wahrheit, die aber in vielen Fällen (wie auch dem hier) nie gerechtfertigt war. Es gab schon immer bessere Würste als die vom Sternen Grill.

  • Gerhard Engler sagt:

    Der Test des KTipp taugt GAR NICHTS. Dort wurde ein grosser Abzug gamcht, wenn eine Wurst viel Schwarte statt teures Muskelfleisch enthielt. Eine Wurst schmeckt aber besser mit Schwarte als nur mit Muskelfleisch!

  • Urs Schläfli sagt:

    Im Moment die besten Würste der Stadt gibt es bei jedem Heimspiel des FCZ . Und zwar am FCZ-Platz vor dem Letzigrund. Horber original auf dem Holzkohlengrill.
    Ich freue mich schon auf nächste Woche!!!

  • Sigi Oborn sagt:

    Kürzlich musste ich folgende Szene am Sternen erleben: Ich warte auf meine bezahlten Pommes, die gerade zubereitet werden. Derweilen bringt ein anderer Gast seine Pommes zurück zur Theke, und beschwert sich, dass sie kalt wären. Der Mann an der Friteuse schüttet den Inhalt des zurückgegebenen Kartontäschchen zurück in die laufende Friteuse zu den Frites, die gerade gemacht werden. 4 Minuten später wird dieses Grusel-Gemisch an die wartenden Gäste neu verteilt und ausgegeben. Abzocken, abkotzen !! Danke für den Artikel …

    • Marius Möller sagt:

      @Sigi Osborn
      Pommes Frites werden in 180 Grad heissem Oel fritiert. Da werden 4 Minuten keine Bakterien mehr übrig sein. Insofern können Sie beruhigt sein. Trotzdem ist es tatsächlich nicht appetitlich und liegt wohl daran, dass das Personal weder geschult nocht kontrolliert zu werden scheint. Ich gebe der „Vorderer Sternen“ Baratwurst und dem Personal aber noch ein Chance und gehe nach dem Umzug ins angestammte Gebäude noch einmal ein eBratwurst probieren. Vielleicht inspieriert das neue Gebäude zu neuem Elan und neuer Sorgfältigkeit.

  • Peter Leuenberger sagt:

    In Zürich ist es eh schwierig, anständige Würste zu bekommen. Und mit den Püürli ist es ebenso. Die besten gab es bis vor kurzem noch am Mittwoch beim HB-Markt.
    In Sachen Bratwurst hatte ich mein Aha-Erlebnis – dem Gott der Würste sei’s geklagt – leider tatsächlich in St.Gallen. Als ich dort in eine Metzgerei trat konnte der Besitzer unschwer feststellen, dass ich ein Auswärtiger bin. Auf meine Frage, was eine St.Galler Bratwurst ausmache, erklärte er mir mit Inbrunst die Details und meinte, ich solle am Mittag nochmal vorbeikommen. Er servierte mir eine Bratwurst, die jede Sternen-Wurst zu einer kulinarischen Qual degradiert. Seither lasse ich mir regelmässig die Würste aus St.Gallen kommen.

    • Helen sagt:

      Die Metzgerei an der Kuttelgasse in Zürich verkauft übrigens die besten Original St.Galler Bratwürste – die von der Metzgerei Schmid St.Gallen.

      • Urs sagt:

        Ach was, klar bekommt man gute Würste in Zürich, wenn man weiss, wo. Z. B. Hornecker und Keller im Kreis 3, Fulvi und „Welschland“ im Kreis 4, Pretôt im Kreis 1 u.v.m. Man muss halt suchen. Klar sind St. Galler Bratwürste sehr gut, oder die würzigen Luzerner Buurebrotwöörscht, aber auch in St. Gallen oder Luzern kriegt man die nicht standardmässig in jeder Metzg; auch dort muss man suchen, wo’s die beste Qualität gibt. Dasselbe gilt für die Püürli.

  • Jonathan Zürcher sagt:

    Ich bin Jude und esse daher gar kein Fleisch, ausser Hepschka und JurJur an Feirtagen. Der Sternengrill ist ‚meschugge‘, aber Qualität hat seinen Preis. Zürich quo vadis?

    • Nadine Reichenau sagt:

      Grundsätzlich ist es jedem selbst überlassen ob er/sie Fleisch ist oder nicht, das gilt es zu respektieren. Dass Juden gar kein Fleisch essen dürfen wäre mir aber neu. Eine Kalbsbratwusrt ist sogar koscher, vorausgestzt sie enthält tatsächlich nur Fleisch vom Kalb und die Schlachtung und Zubereitung wurden gemäss Vorschriften gemacht.
      Weshalb schreiben sie diesen Kommentar wenn sie – nach eigenen Angaben – gar nichts zum Thema betragen können.
      Nebenbei: Zu Hepschka oder JurJur findet Google nichts – zumindest nichts was man essen kann.

      • Richi sagt:

        Nein Frau Reichenau, eine richtige Kalbsbratwurst und so eine will die Sternen-Grill-Wurst ja auch sein enthält neben Kalbfleisch auch immer Schweinefleisch und Speck – das ist nicht koscher!

        • Mick Gentleman sagt:

          Nein Richi, die Sternenwurst ist keine Kalbsbratwurst, und will es auch nicht sein. Eine Kalbsbratwurst hat einen gesetzlich vorgeschriebenen Anteil von (glaube ich) 30% Kalbfleisch, der Rest ist Schweinefleisch. Die Sternenwurst hat deutlich weniger Kalbfleisch als vorgeschrieben, daher Sternen-Bratwurst, nix Sternen Kalbsbratwurst…. Darum spricht der Autor nie von Kalbsbratwurst…

          • KMS a PR sagt:

            eine richtige bratwurst IST eine schweinsbratwurst.

          • Richi sagt:

            Klar Herr Gentleman, jeder weiss, dass es sich bei der Sternenwurst um eine St. Galler Bratwurst handelt. Dies ist so was wie die Kalbsbratwurst für Arme, da noch weniger Kalb… Klar, wenn man AOC-Kontrolör ist, muss man schon genau sein – mein Fehler!

          • Urs sagt:

            @ Richi: auch die St. Galler machen einen Unterschied zwischen Bratwurst und Kalbsbratwurst. Eine Kalbsbratwurst hat einen Kalbfleischanteil von mindestens 50%, der Rest ist Schweinefleisch. Bei der Herstellung der Würste wird jedoch noch andere Zutaten dazugegeben, was den Kalbfleischanteil – und auch den Schweinefleischanteil – auf 30% des Endproduktes reduziert. Also 30% Kalb, 30% Schwein, 40% Wasser, Gewürze und sonstige Zutaten.

  • Caratt sagt:

    Also, wer erzählt, die Sternen Grill Bratwurst sei einmal die beste Wurst der Stadt gewesen, der hat keine Ahnung, das einzig wirklich gute an der Sternen Grill Wurst ist – und war auch immer – das Gold-Püürli. Und der Senf ist auch gut, obwohl, gehört ja eigentlich nicht auf eine Bratwurst. Aber „die beste Wurst der Stadt“? Naja….

  • Peter Shaw sagt:

    Kommt alles nicht an eine ordentliche Currywurst mit Pommes-Schranke ran. Alu Wohnwagen hin oder her 😉

  • Gourmet sagt:

    Unsere letzte Bratwurst beim Sternengrill schmeckte wie ne Wurst vom Aldi. Wir fragten dann den Grilleur ob die echten Würste wohl ausgegangen seien und ob sie notfallmässig irgendwo hätten Würste auftreiben müssen – was er verneinte. Das wäre für uns ein Argument gewesen. Seit diesem Abend sind wir Ex-Gäste.

  • olo bamert sagt:

    Die letzte Wurst – und nicht die erste – war innen kalt und aussen schwarz, unterdurchschnittlich, irgendwie geniessbar, und es ist mir eben nicht wurst!

  • Ruedi sagt:

    Ich war immer der Ansicht, dass es sich bei der Sternenbratwurst um die weltbeste Bratwurst handelt. Die Zubereitung spielt sicher eine grosse Rolle.
    Zum Trost für alle heute Unzufriedenen. Die selbe Wurst und noch viele Varianten dazu gibt es im HB beim Horber-Grill. Horber ist nämlich der Hersteller dieser Superwurst. Im Horber-Grill ist meiner Ansicht auch die Zubereitung optimal.

  • Kevin Maria Sonderegger alias Philipp Ritterwurstmann sagt:

    …ich versuchs jetzt noch bei herrn dr. tingler, grad z’leid.

  • Kevin Maria Sonderegger alias Philipp Ritterwurstmann sagt:

    es ist nicht fair. herr el arbi lässt mich meinen kindlichen sexismus bei diesem thema nicht versprühen – böser herr el arbi!!!

  • K.Lem sagt:

    Wird die Abzockerinitiative angenommen, dann müsste auch der Sternen Grill mit seinen schlechten und manchmal dickeren oder dünneren Würsten weg. Er ist eine Schande für die Wurstzunft und der Beweis, das man mit wenig Qualität in dieser Stadt viel Geld verdienen kann.

    • Kevin Maria Sonderegger alias Philipp Ritterwurstmann sagt:

      …was aber nicht für deren einwohner spricht…. 😉

      • K.Lem sagt:

        …man kann in dieser Stadt auch mit Qualität viel Geld verdienen. Hoffe mit dieser Aussage ist bezüglich Bewohner wieder alles im Lot. Es geht ja hier nur um eine Wurst und nicht gleich um DIE Wurst für Zürich’s Ruf in der Welt.

        • Max sagt:

          … leider kann man in dieser Stadt aber auch ohne jegliche Qualität viel Geld verdienen. Aber das liegt daran, dass es in dieser Stadt zu viele Zürcher hat.

          • Wurst sagt:

            Na immerhin konntest du deinen Frust über uns Zürcher jetzt rauslassen Max. Du bist hier übrigens im Stadtblog. Solltest du dich verlaufen haben, helfe ich dir gerne wieder rauszufinden.

  • Hans Wurst sagt:

    Bekanntlicherweise ist Geschmack ja Geschmackssache… – ob also die Sternen Bratwurst jemals die beste war, sei mal dahin gestellt.
    Fakt ist aber, dass auch die beste Wurst, nicht schmeckt, wenn sie nicht richtig grilliert ist! Und genau da liegt beim Sternen Grill schon länger das Problem.
    Ich habe schon Würste zurückgegeben, weil sie innen Kalt und aussen schwarz waren. Ich finde bei dem Preis ist es nur mein gutes Recht, eine anständige Wurst zu erhalten. Stattdessen erntete ich dann noch einen Anschnauzer und gehässigte Blicke.
    Ich hoffe, dieser Artikel wird den Herren Rosenberger, welche Inhaber des Sternen Grills sind, direkt zugestellt und vorallem hoffe ich, dass diese auch entsprechend handeln. Pflegt man seine Kundschaft nicht, läuft sie einem – Mythos hin oder her – irgendwann davon.
    Und das wäre schade!

  • Andreas Werder sagt:

    JA, ist alles korrekt was hier steht. Und am Flughafen ist’s genau so schlecht, eigene Erfahrung vor 2 Wochen: Das Büürli war vertrocknet und total hart (ich dachte ich beiss mir ein Zahn aus) und die Wurst zwar essbar, aber fast kalt und verkohlt.. Chilbi triffts wohl.. leider…

  • David Bühlmann sagt:

    Ist ja wurscht oder? Ist eh ungesund. Möchte nicht wissen was es da drin hat. Und das viele Salz…

  • Xaver sagt:

    ….einer der vielen kleinen nebenerscheinungen, wenn kulturfremde, billigstangestellte weisse dinger braun werden lassen müssen, dabei aber nicht wissen, was sie tun. chefsache wäre es halt auch hier, die qualität der eigenleistung und nicht nur die des neubaus zu überwachen.

    • Christof sagt:

      Ich erinnere mich noch an die gute alte Zeit, als Frau Rosenberger Senior Tag für Tag im Sternengrill stand und für Qualität und Anstand sorgte. Das war noch Chefsache, damals. Und Würste und Bürli waren wirklich die besten.

    • Chris Hauser sagt:

      ich wurde in den letzten 20 Jahren noch nie von einem Schweizer im Sternen-Grill bedient, oder waren sie der letzte?

    • oskar sagt:

      Ja zur Zeit von Frau Rosenberger war alles OK . Kann mich noch gut an die Dame erinnern. Die hatte alles im Griff !!!!

  • Kurt Nehmer sagt:

    … Sie sprechen mir aus dem Herzen. Dar Aluwohnwagen-Grillstand war ja originell aber die Würste im umgekehrten Verhältnis dazu immer schlechter … Gute Besserung am neuen Ort, sonst bald definitiv adé!

  • Steff sagt:

    Die Wurst war noch nie gut, aber die Büürli. Beim letzten mal war auch dieses aufgebacken. Jetzt esse ich Pizza.

    • Aurelia sagt:

      Richtig! Die Gold-Püürli sind (oder waren) es, die waren berühmt und die besten der Stadt, von oben bis unten war man dann mit Mehl bestäubt! Von der Bratwurst hat mich diese Kunde nie erreicht. Aber: wenn ich irgendwo an einem Bratwurststand vorbeiging und der Duft um meine Nase wehte, sprang ich ins Tram Richtung Belvue. Aber langlang ist’s her… Im silbrigen Provisorium habe ich zweimal Halt gemacht, aber es war ganz einfach nicht dasselbe. Auch bevorzuge ich Cervelat.

    • H.P sagt:

      Genau … habe ich ganz vergessen ….! War wirklich disgusting!

  • Andrea sagt:

    Habe 4 Jahre in St.Gallen gelebt und weiss was eine gute Olma / Stumpen / Schüblig ist. Was hier abgegeben wird ist eher Mittelmass. Vor ein paar Monaten wusste das Verkaufspersonal des Sternen gar nicht was einen Stumpen ist,… Nicht gut! :-/

    • Lisa Fäh sagt:

      ich glaube, ausserhalb von St.Gallen resp. der Ostschweiz wissen noch viele nicht, was „än Stumpä“ ist.

    • Manfred sagt:

      Na ja, wenn eben Leute dort arbeiten, die kaum Deutsch sprechen, dann kennt man auch den Stumpen nicht. Ist beim Brezelkönig nicht anders, Schweizer werden gar nicht erst eingestellt

      • Chris Hauser sagt:

        das sogar bei so einer Banalität wie der Bratwurst, die Rassisten ihre braune Sosse dazugeben müssen/dürfen ist beschämend

    • Anton sagt:

      Kein Zürcher könnte dir sagen was ein Stumpen ist. Wieso auch? Wir brauchen keine dämlichen Umschreibungen einer Wurst! Das ist in etwa wie wenn mir jemand sagen würde, „du in Basel häts aber geili Chlöpfer“, meine Antwort würde sein: “ es isch e gopfverdammti Cervelat!“

      • Klaus sagt:

        Unterschrieben!

      • Claudio sagt:

        @Anton: Aus Wikipedia:
        Ursprünglich handelte es sich um eine «grosse saucice courte remplie de chair et de cervelle de porc» (dicke kurze Wurst, gefüllt mit Fleisch und Schweinehirn), das heutige Basisrezept geht auf dasjenige der Basler vom Ende des 19. Jahrhunderts zurück.

        Also ist die basler Bezeichnung Chlöpfer oder Klöpfer die richtigere Bezeichnung, da der „Cervelat“ heute (von italienisch cervellata, aus lateinisch cerebellum, der Verkleinerungsform von cerebrum, „Gehirn“) kein Schweinehirn mehr drin hat, die Wurst aber beim grillieren so knackig chlöpft.

        Und überhaupt – wer hats erfunden? Richtig, die Basler!

      • wis sagt:

        rächt häsch!

  • Patrick Lenhart sagt:

    Als ex Stadt-St.Galler, und mittlerweile 12 Jahre Stadtzürcher kann ich nur sagen – Bratwurst wird überbewertet.

  • Karl Hinderlin sagt:

    Wer Senf dazu braucht, sollte sich besser nicht über die Qualität von Bratwürsten äussern! Kommt bei mir etwa so an, wie ein „Weinkenner“, der die Flasche vor dem Öffnen schüttelt.

    • lars wenger sagt:

      snob

    • Lisa Fäh sagt:

      Ja, das habe ich mir auch gedacht – der Senf auf dem Bild ist doch sehr störend… Zu einer guten Bratwurst gehört kein Senf, sondern nur ein richtiges St.Galler Handbürli (und am liebsten noch ein frischgezapftes, kühles Bier) – aber dies gibt es eben nur in St.Gallen 🙂

      • Kevin Maria Sonderegger alias Philipp Ritterwurstmann sagt:

        …wo liegt st. gallen? – die buchmann-bürli sind legendär. und zu einer bratwurst gehört scharfer senf. einzig beim bier kann ich ihnen recht geben.

      • oskar sagt:

        Buchmann Bürli sit schon lange nicht mehr Buchmann Bürli von damals !!!

  • H.P sagt:

    Leider SEHR wahr. Ich muss mir wohl bald eine neue „Kantine“ suchen wenn die Qualität weiterhin so schlecht bleibt und umgekehrt die Preise weiter erhöht werden…. :(!

  • Markus sagt:

    … habe letzte Woche ein Bratwurst beim Sternen Grill Mobil am Flughafen gekauft, es wird beim ersten, einzigen und letzen Mal bleiben, die Wurst war verkohlt, innen lauwarm und geschmacklich eher am unteren Ende der Skala.

  • pasquale sagt:

    die beste wurst gibts sowieso im Hauptbahnhof.

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