Getestet: Das Mike Shiva-Team

Mike Shiva bürgt mit seinem Namen für seine Leute.

Mike Shiva bürgt mit seinem Namen für seine Leute.

Neues Jahr, neues Glück – und da will ich mir die Zukunft vorhersagen lassen, um  bestens auf 2013 vorbereitet zu sein. Früher gabs im Niederdorf am Hirschenplatz vor der Apotheke diesen jungen Mann, der Tarot-Karten legte, und immer ein freundliches Wort für Passanten hatte. Aber der ist leider verschwunden. Also muss ich mich wohl an das Team des Nationalen Wahrsagers Mike Shiva wenden.

Über die Nummer 0901 500 500 erreiche ich die säuselnden Stimme Mike Shivas, die mir mitteilt, dass eine Verbindung 4.50 pro Minute kostet. Dann werde ich an Madame Dings weitergeleitet. 4.50 Franken ist ja nicht so teuer, wenn man dafür einen Blick in die eigene Zukunft werfen darf, denk ich mir.

Madame Dings (der Name der Dame wird von uns aus Rücksicht geheimgehalten) will mein Geburtsdatum wissen und fragt, wo mein Problem liegt. Problem? Ich hab grad keine Probleme und bin ziemlich zufrieden mit meinem Leben. Ich will nur wissen, wo ich 2013 Glück hab.

Glück? Sie zögert kurz, raschelt mit den Karten und summt vor sich hin. Sie rechnet wahrscheinlich im Kopf mein Alter nach und erklärt mir, dass ich im neuen Jahr endlich meine grosse Liebe finden werde. Hm, ich hab 2012 meine grosse Liebe geheiratet. Kein Bedarf also.

Sie ist etwas irritiert. Nochmals rascheln die Karten, während die Dame weiter ins Telefon summt, dann ein ermutigendes Geräusch und  sie verkündet mir mit freudiger Stimme einen beruflichen Aufstieg und finanzielle Unabhängigkeit. Ich bin aber schon mein eigener Chef. Und mein finanzielles Jahr 2012 war eigentlich sehr gut. Also auch hier: Kein Bedarf.

Sie wirkt inzwischen etwas ungehalten. Wieder Kartenrascheln, diesmal ohne Telefonsummen, dann kündet sie mir ein Wiedersehen mit lange vermissten Familienmitgliedern an. Ehrlich, ich bin ganz froh, dass meine Familie zufrieden über Europa verteilt lebt. Und die Familienmitglieder, die verschollen sind, wissen wohl schon, warum. Also: Kein Bedarf.

Sie schweigt kurz, dann: «Sie müssen auf ihre Gesundheit achtgeben!».

Fazit: Offenbar sind sich diese Wahrsager einfach keine zufriedenen Menschen gewohnt. Mit verzweifelten Menschen lässt sich wohl leichter Geld machen. Irgendwie erinnert mich das Ganze an die Prostitution. Einsamen Menschen wird mit emotionaler Befriedigung und ein paar netten Worten das Geld aus der Tasche gezogen. Mit Spiritualität hat das eigentlich überhaupt nichts zu tun.

Kosten:45 Franken. Ertrag: 0

Und ich bin froh, dass ich keiner Voodoo-Hotline angerufen habe. Sonst würde mich der letzte Satz von Madame Dings eher beunruhigen.


124 Kommentare zu «Getestet: Das Mike Shiva-Team»

  • Karin Wolf sagt:

    Ja man verdient ganz gut dabei. Vor allem kann man sich die Zeit gut einteilen bei einer Telefonhotline. ich mache da gerne die Nachtischten, da rufen besonders viele an. 😉

    Gelernt habe ich das in einem Kurs 2 Wochen, ich hatte nach einem Nebenjob gesucht von zu Hause aus und kam dann da drauf. Inzwischen glaube ich selber daran.

  • Elias sagt:

    Ein interessanter Artikel, vielen Dank! Wenn auch teils übertrieben 😉
    Grüsse

  • Kevin Maria Sonderegger alias Philipp Rittermann sagt:

    das ist doch wieder mal ein klassisches beispiel dafür, dass jeder lästert und viele machen mit – der lustige mike ist ja nicht umsonst steinreich geworden. blödheit ist weit verbreitet, (genau wie verzweiflung).

  • Taina sagt:

    Eine Freundin von mir hat im Sommer 2011 ihrer Mutter 25’000.- sFr geschenkt, weil diese so gejammert hat, wie schlecht es ihr finanziell gehen würde. Nach 3 Monate war dieses Geld verschwunden und zwar vollständig auf das Konto dieses Scharlatan. Übrigens hat sie sehr wohl „Gesundheitsberatung“ übers Telefon bekommen; wenn man etwas Menschenkenntnis hat, wird man wohl Stimmungen erkennen können wo man ausgehen kann, dass die betreffende Person keine Klage einreichen wird.

    Die Mutter meiner Freundin ist übrigens kürzlich trotzdem verstorben und die unbezahlten Telefonrechnungen sind im 5-stelligem Bereich.

  • Ruth Suter sagt:

    Offenbar gibt es sehr viele Menschen die verunsichert und nicht in der Lage sind, ihr Leben selber zu gestalten. So habe ich festgestellt, dass oft die gleichen Leute anrufen und somit von den Beratern/Beraterinnen des Mike Shiva- Teams abhängig werden. Beispiele: “ Soll ich in eine andere Wohnung ziehen? – Lässt sich mein verheiratete Partner endlich von seiner Frau scheiden und zieht er dann zu mir? – Wann finde ich endlich wieder einen Partner? Wie sieht er aus, kenne ich ihn schon? – Gewinne ich den Prozess, der sich schon über Jahre hinzieht, ich erwarte noch eine Menge Geld? usw.usw.“ Mike Shiva propagiert neuerdings auch eine VIP-Karte, mit der seinem Team aus der ganzen Welt angerufen werden kann. Zu gewissen Zeiten ist Mike Shiva und Mitglieder seines Teams etwa auf drei TV-Sendern gleichzeitig zu sehen.

    Faszit: Die Fernsehsender machen damit ihr Geld. Die AnruferInnen haben keinen Freundes-, Bekannten- oder Verwandtenkreis, mit dem sie ihre Probleme besprechen können, vermutlich ein Auswuchs des Individualismus, auf den wir so stolz sind!

  • Eric sagt:

    und weshalb gibt man gleich diese Schrottnummer bekannt?

  • Vielen Dank für diesen Artikel! In Zirkus- und Schaustellerkreisen ist Mike von früher noch durchaus bekannt. Dass dieser Betrug an den schwächsten Teilen unserer Gesellschaft noch geduldet wird ist mir ein Rätsel. Wenn jemand die Gesundheit z.B. von Krebskranken aufs Spiel setzt um mit seinen „magischen“ Kräften Aufsehen zu erregen, müsste diesem eigentlich das Handwerk gelegt werden. Ich hoffe, Ihr Artikel öffnet dem einen oder anderen die Augen.

    • Urs Stuber sagt:

      Solange Shiva seinen Humbug auf einem privaten Sender betreibttut und man ihm nicht einwandfrei Betrug oder fahrlässige Körperverletzung nachweisen kann, ist man da leider relativ machtlos, zumal die Geprellten sich in den meisten Fällen gar nicht als solche sehen und daher kaum je Anzeige erstatten.

      Und auch sonst kümmert sich scheint’s niemand gross um solche Dinge. Die Astrologin Monika Kissling alias „Madame Étoile“ hat beispielsweise auf SRF eine eigene Sendung; ihr Lohn dafür wird von den uns unfreiwillig abgeknöpften Gebühren für den ach so hochgelobten „Service Public“ finanziert. In meinen Augen komplett daneben. Die von den Freidenkern lancierte online-Petition zu Absetzung der Sendung haben aber bisher gerade mal knapp 580 Leute unterschrieben.

      Auf die Anfrage, warum ein staatlich finanzierter Radiosender wissenschaftlich klar widerlegtem Hokuspokus eine Plattform gibt, wird seitens SFR herumlaviert, dass sich die Balken biegen. Einerseits argumentiert Marco Meroni, dass Unterhaltung auch zum „Service Public“ gehöre, andererseits behauptet er, biete die Sendung ihren Hörerinnen und Hörern „die wichtigsten Informationen rund um die Sterne für die nächsten paar Tage“ und dass es sich bei Monika Kissling um eine glaubwürdige Person handle, da sie in der hiesigen Astrologen-Szene grosses Ansehen geniesse. Wie jetzt? Ist Astrologie nun Unterhaltung oder seriöse Information?

      Monika Kissling versteht sich jedenfalls als Vetreterin der „ältesten Erfahrungswissenschaft überhaupt“. Weshalb eine angeblich seriöse Wissenschaftlerin einen albernen Schaubuden-Künstlernamen braucht, bleibt dabei schleierhaft.

  • Reda El Arbi – 100 Punkte! Vor allem: „Nix Menschenretter, und auch nix gratis. Aber wenn ich schon ne Plattform hab, kann ich sie ja auch für Vernünftiges nutzen. Ab und zu wenigstens.“ 🙂

  • Allwissend! sagt:

    Reda El Arbi sagt; meine Lieben ich leide noch unter den Nachwehen der vergangenen Feiertage und lösche deshalb jeden vierten Kommentar ungelesen – sorry!

  • Markus sagt:

    Das vorallem Frauen bei solchen Sendungen anrufen ist das viele Schweizerinnen schlicht den Fünfer und das Weggli wollen. Das Leben ist nicht ein Hollywood Liebesfilm mit einem Happyend. Ein Wischwaschi von so einen Fuzzi ist halt nicht so Hart wie bietere Realität…

    • luisa sagt:

      Die Herren reisen halt lieber nach Thailand…

      • Reda El Arbi sagt:

        Hm, das hat eigentlich überhaupt nichts miteinander zu tun. Aber so zum Thema: Die Frauen reisen dann nach Nordafrika. Agadir soll ganz angesagt sein.

        • Allwissend! sagt:

          oder bewerben sich al Frischfleisch beim nächsten Bachelor!, oder zur Wahl der schönsten Miss!

        • Luisa sagt:

          Auf den ersten Blick hat das nichts miteinander zu tun. Aber könnte es nicht sein, dass die Bedürfnisse von Frauen etwas anders gelagert sind als die der Männer? Vielleicht entspricht der Seelenstriptease der vornehmlich weiblichen Kundschaft von Herrn Shiva im übertragenen Sinne den mehr physischen Bedürfnissen der Männer? Männer benutzen XXX Nummern oder reisen nach Thailand und Frauen rufen Mike Shivas „Berater“ an, um sich ein gutes Gefühl zu verschaffen.

  • D. Disler sagt:

    Was kostet mich eine Minute des Bloglesens? Nun, es sind keine Dreifünfzig.

    Schön, dass der Autor im vergangenen Jahr seine Traumfrau geheiratetet hat. Für die Traumfrau war es auch kein Jahr sich fortpflanzender Niederlagen – schliesslich ist ihr Gatte finanziell unabhängig, und darüber hinaus sein eigener Vorgesetzter. Die Dreifünfzig pro Minute bezahlt er also locker aus eigener Tasche. Er weiss, die seel- und geistessorgliche Beratung eines Glücksbürgers ist zwecklos. Und auf dieser Erkenntnis stützt der Autor seinen Bericht.

    In einer Minute habe ich den Blog gelesen. Das kostete mich etwa zehn Rappen.

    Solange der Autor und Glücksbürger sich nicht mit dem Verfassen seiner Autobiografie umtut, richtet er keinen Schaden an. Sollte er dennoch mit einer Verewigung ausserhalb des natürlichen Fortpflanzungsgeschäfts liebäugeln, so sei ihm hier empfohlen, seiner Person etwas Konfliktpotenzial einzuräumen. Ansonsten wird er seinem Leser (seiner Traumfrau, z.B.) die Zeit stehlen, die er für einen hedonistischen Darsteller eines gelungenen Lebensentwurfs nicht aufwenden will.

    • Reda El Arbi sagt:

      Hm, ich denke, dass ich, nach der Überwindung meiner langjährigen Heroinsucht vor10 Jahren, nach den Beerdigungen meiner besten Freunde und nach dem Tod meiner Mutter vor zwei Jahren, durchaus ein Mitspracherecht im Bezug auf Leiden und die Wege daraus habe.

      Sie könnten meine Biografie gar nicht verstehen, da Ihnen der Verständnisrahmen echter Verzweiflung dafür fehlt.

      • Hélène Lindgens El-Arbi sagt:

        d.dilser….. die Traumfrau ist durchaus eigenständig, finanziell unabhängig und in der Forschung durch ihre Leistung uneingeschränkt anerkannt……. ihr glück lässt sich also nicht durtch die heirat mit einen finanziell erfolgreichen Mann begründen… eher mit der heirat von ihrem Traumann an sich. Abgesehen davon könnte Reda seine grosse Liebe wohl kaum mit seiner Biografie langweilen….. das sie ja einen grossen Teil dieser Biografie ausmacht….. es sei denn, sie würde das Leben an sich als langweilig empfinden……. Zum Thema Konfliktpotenzial lässt sich nur sagen, dass wenn sich jemand mit solchen Kommentaren befassen muss, eine relativ grosse Frustrationstoleranz vorauszusetzen ist……. um das Konfliktpotezial von Reda beurteilen zu können…. müssten sie seine Bigrafie kennen…. die er ja auf ihr anraten nicht schreiben soll (sie ist jedoch schon längstens geschrieben….. nur wird sie nicht veröffentlicht, damit Menschen wie sie, nicht aus der Bah geworfen werden und auch weiterhin an ihren einseitigen Gedankgegängen festhalten können)

  • Thomas Sidler sagt:

    Bei den Wahrsagern verhält es sich etwa wie bei den Avocados. Manche sind faul und zu nichts nutze, andere haben braune Flecken drin und wieder andere sind noch grün und müssen noch etwas zur Reife gelegt werden. Nach vielen Tries und Errors findet man aber vielleicht auch mal einen wirklich guten bei welchem man rückblickend sagen kann dass er’s wirklich getroffen hat und mit diesen kann man’s dann wieder probieren. Das von Reda El Arbi geschilderte Beispiel mutet etwas komisch an. Erstens beantworten Mike Shivas Leute keine Gesundheitsfragen weshalb ich nicht glaube, dass dieses Theme von sich an angeschnitten wurde und auch diese Oberflächliche Polemik stinkt bedenklich nach Hugo Stamm und Konsorten.

    • Reda El Arbi sagt:

      🙂 Hugo Stamm würde nie Mike Shivas Hotline anrufen. Und in einem Punkt haben Sie recht: Als ich genauer nach dem Gesundheitsproblem fragte, meinte Madame Dings, dass dies nicht übers Telefon gehe, da sie dazu die Aura sehen müsse. Wissen Sie übrigens WIESO Shivas Leute sich nicht zum Thema Gesundheit äussern? Weil solche Aus- und Vorhersagen ins Haftungsrecht fallen. Wenn die Madames und Typen von Shivas Hotline da Müll verkünden, kann das ganz schnell vor den Richter führen und teuer werden. Da bleiben die lieber bei unverbindlichem Wischiwaschi.

      Ach ja, ich hab übrigens selbst über 15 Jahre lang Tarot-Karten gelegt. Das kann wirklich bei der Selbstfindung und als psychologische Entscheidungshilfe dienen. genau wie Meditation und andere Techniken. Aber diese Sachen übers Telefon wildfremden Menschen anzubieten, ist einfach nur mieser Betrug.

      • Anna Lyse sagt:

        „Aber diese Sachen übers Telefon wildfremden Menschen anzubieten, ist einfach nur mieser Betrug.“

        Schweizerisches Strafgesetzbuch Art. 146

        Betrug

        1 Wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt oder ihn in einem Irrtum arglistig bestärkt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Vermögen schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.

        Mike Shiva und alle anderen wahrsagerischen, esoterischen Lebensberater hätten sich schon lange einen anderen Job suchen müssen, würden ihre Dienstleistungen unter obengenannten StGB Artikel fallen. Der Staat sieht die Bürger offensichtlich als mündig genug an, selber entscheiden zu können, ob sie ihr Geld in der Bar versaufen, im Puff vervögeln, im Casino verspielen, im Louis Vuitton ausgeben oder mit Mike & Co vertelefonieren wollen.

        Wenn Sie, Reda El Arbi, trotzdem der Meinung sind, es sei Betrug, dann dürfen Sie gerne eine Strafanzeige einreichen. Das wird Sie am Ende vermutlich mehr als 45 Fr. und 10 Minuten kosten, wahrscheinlich weniger Befriedigung verleihen und am Ende werden Sie die Strafanzeige zurückziehen oder vor Gericht verlieren, so vermute ich.

        Bis dahin ist Ihr Beitrag einigermassen lustig und beim gegenwärtigen Trend (siehe Giaccobo/Müller) sind Sie damit auch in guter Gesellschaft.

        • Reda El Arbi sagt:

          „jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt oder ihn in einem Irrtum arglistig bestärkt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Vermögen schädigt“

          Naja, das hört sich für mich doch stark nach der Hotline an. Nur weniger freundlich. Und nein, ich werde keine Strafanzeige stellen. Mir reicht es, solche Leute öffentlich lächerlich zu machen, das heisst, lächerlich machen sie sich selbst, ich geb ihnen nur die Plattform dazu. Das trifft mehr als eine Busse.

  • Diego Braunb sagt:

    @el arbi: Spiritualität ist nicht ein X-Faktor, der mit einer Liste in der Hand abgecheckt werden kann. Spiritualität ist auch nicht etwas, dass erlernt werden kann (Dalai Lama/Dorfpfarrer). Wir alle sind von Geburt auf „spirituell“. Am Besten gelingt es dies zu erfühlen in dem man Babys/Kleinkinder beobachtet. Unbelastet von jeder Indoktrination seitens selbst schon verformter Erwachsener, ist ein Kleinkind ganz „bei sich“. Es kann ja gar nicht anders. Auch M. Shiva ist folglich spirituell. Nur, und da steht er bestimmt nicht allein, wenn wir uns dieses „spirituellen Bewusstseins“ nicht mehr gewahr sind, es folglich durch Deformation irgendwann in unserem Leben verloren haben, bewegen wir uns im OUT. In diesem OUT bewegt sich auch M. Shiva. Finanziell mag das Sinn machen. Ob dies aber zu unserer spirituellen Weiterentwicklung, uns dies unser Bewusstsein wirklich erweitert ist zu bezweifeln. Gelingt es mittels Rückbesinnung uns unserer eigenen Spiritualität bewusster zu werden, brauchen wir keinen Guru (z.B. M. Shiva) im Aussen, weil wir unser eigener Guru/Führer im Innen sind. Und wie erreicht man dies? Es gibt kein allgemeines Rezept, weil jedes Individuum eben einzigartig ist. Vielleicht mit dem Training, öfter mit sich Zwiesprache zu halten, Inne zu halten und dann sich zu fragen: Wer oder was bin ich eigentlich und wirklich? Und, wo soll mein Weg mich hinführen? Diese tagtägliche Arbeit füllt einen Menschen derart aus, dass kein platz mehr für „Scheinantworten“ ist. Es gelingt nicht immer, und nicht immer gleich, doch mit der Zeit spürt mann/frau eine Veränderung der Lebensqualität. Sinnkrisen werden so mit der Zeit besser gemeistert. Und kein „Guru“ im Aussen kann uns dieses Gefühl der Zufriedenheit selbst geleisteter Arbeit geben. Zu oft wollen Menschen einfach schnelle Lösungen und sind nicht bereit mit sich geduldig und liebevoll um zugehen. Doch das Leben ist ein guter Lehrmeister! Irgendwann kommt jeder einmal auf diesen Weg, ausser wir lassen uns von dieser Gesellschaft auffressen. Und auch dann ist das letzte Wort nicht gesprochen.

  • Rico Daniel sagt:

    Das Keyword Betrug find ich bissel hart für Mike Shiva. Bei aller (un)liebe… er verspricht ja keine betrügerischen Unwahrheiten. Seine Werbung ist so grotten ehrlich, da ist wirklich jeder Anrufende zu bemitleiden. Aber von Betrug keine Spur. Auch wenn uns das nicht genehm ist, Betrug wäre anders.

  • Meyerhans sagt:

    Schauen Sie sich einmal in einer ganz normalen, seriösen Buchhandlung um. Da liegen gut sichtbar Mondkalender und Bücher des unsäglichen Dr. Tepperwein, da gibt’s Anleitungen für Bestellungen an das Universum samt Fortsetzungs- und Übungsbuch, es wimmelt von Werken über Engel und wie man mit ihnen in Kontakt treten kann und natürlich versuchen die ach so gescheiten Buchhändler Anleitungen zum Wahrsagen, Tarotkarten, Astro-Bücher und weiteren Eso-Quatsch in rauhen Mengen unter’s Volk zu bringen. Da sehe ich keinen Unterschied zu Shiva und ähnlichen Abzockerlinien.

  • R. Binswanger sagt:

    Ich lebe in der Gegenwart. Und so, wie ich die Gegenwart lebe, so gestalte ich meine Zukunft. Deshalb interessieren mich solche Mike Shivas mit ihren Vorhersagen keinen alten Hut. Erkenne Dich selbst, und das ganz ohne Shiva und Konsorten, das bringt wesentlich mehr.

  • Theo Schmid sagt:

    Na gut, da hätte wohl dem Reda vorher sagen können, dass die CHF 45 eine totale Verschwendung seien, da ist wohl niemand überrascht. Interessant, dass hingegen Leute gibt, die „Glauben“ für „schädlich“ halten. Kann es evtl. sein dass die das mit Religionen verwechseln, welche Leute aufhetzen und Kriege führ(t)en und nichts, aber auch gar nichts mir Glauben oder Gott zu tun haben? Wer mich ehrlich sucht, wird mich finden. So war es immer und ist es auch heute noch. Gratis und franko. Hier und überall zugleich. Keine CHF 4.50 pro minute und kein Dogma.
    Happy New Year!

    • Marco Casutt sagt:

      Wieso sollten Religionen nichts mit Glauben und Gott zu tun haben? Nur durch diese glauben so viele Leute an einen oder mehrere angebliche Götter. Gäbe es keine Bibel, würden Sie nicht an den christlichen Gott glauben, da Sie nie etwas davon gehört hätten.

  • Andi Schurter sagt:

    Eins muss man Mike Shiva lassen: Er hat bedeutend mehr Unterhaltungspotential als der Schweizer Bachelor Lorenzo Leutenegger.

  • Irene Meier sagt:

    Superbericht, danke!

  • Alex sagt:

    bedauerlicherweise gibt’s immer noch soviele menschen die so verzweifelt sind, die dran glauben ein paar karten können ihre schicksal, zukunft, glück und etc. im voraus sagen. und diese menschen sind leider nicht bereit ihre shicksal selbst bestimmen

  • martin tschuemperlin sagt:

    Mike Shiva bietet ungiftige Plazebo an, – eigentlich sollten die Krankenkassen das bezahlen, denn ich denke, dass nur kranke Menschen bei ihm anrufen!

    • Hugo sagt:

      Ich bin seit langem empört. Shiva… umso schlimmer, ich finde so eine unfundierte Beratung nach meiner bescheidenen Meinung extrem menschenverachtend.. Geld abzocken von verzweifelten Menschen. Die Cablecomm sollte solche Programme herauskippen und sogar mit Sexinseraten ersetzen. Vielen Menschen fehlt Liebe. Stoppt die Scharlatane und Profiteure der Nit der Menschen!

  • Ab'del'Asser sagt:

    Lustig, dass der selbsternannte Hellseher der Nation seit Jahren nach einem liebenden Lebenspartenr Ausschau hält… erfolglos, was ihm da seine Karten wohl raten…?

  • Peter Schmid sagt:

    Der Mensch ist irrational. Das hat seine schönen und seine hässlichen Seiten. Wer an ein System glauben will, weil er hofft, dass es ihm hilft, wird in diesem System, und sei es noch so willkürlich, eine Plausibilität finden. Es kommt nur darauf an, ob der Kontext, innerhalb sich dieses System rechtfertigt, vom Glaubenden als wahr vorausgesetzt wird. Der Glaube fängt da an, wo das Wissen endet. Wenn dann der Glaube mit Wissen verwechselt wird entsteht ein System, innerhalb es Exponenten gibt, die davon profitieren, dass die Glaubenden glauben, dass diese Wissenden das wissen, was sie glauben. zu abstrakt?

    Wenn Mike Shiva vorgibt, zu wissen wie mit dem System Astrologie die allgemeine Lage und die wahrscheinliche Zukunft eines Gläubigen vorausgesagt werden kann, dann behauptet er zu wissen, wie man den Glauben an die Astrologie zu interpretieren hat. Er weiss dann also mehr als der schlicht Gläubige und verlangt dafür Geld. Das machen übrigens gewisse Vermögensberater ganz ähnlich. Auch diese versuchen innerhalb eines chaotischen Systems ein Muster zu erkennen, mit der sich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit die Entwicklung an den Märkten voraussagen lässt. Man könnte nun sagen, dass die Gläubigen resp. Vermögenden ja selbst schuld sind, wenn sie an diese Systeme glauben oder glauben wollen und zu einem gewissen Grade stimm ich dem zu.
    Es gibt aber auch Menschen, die aus einer Notsituation oder einer Verzweiflung heraus noch nach dem letzten Strohhalm greifen und dann ihr Geld einem dieser „Wissenden“ in den Rachen schieben. Und das wissen die Wissenden auch. Es scheintt ihnen aber wursch zu seint! Sie werden dem Verzweifelten nicht sagen:

    „He komm, ich zieh hier nur ein Theater ab, damit ich Geld verdiene und weil es vielen nicht drauf an kommt, ob sie ein paar Franken mehr oder weniger in der Tasche haben. Weil du aber verzweifelt bist solltest du das lieber sein lassen, denn ich weiss eigentlich nicht mehr als du, sonst verlierst du auch noch deinen letzten Batzen.“

    Nein, das werden sie den Verzweifelten nicht sagen, sondern das Geld nehmen, ihr schlechtes Gewissen verdrängen und von dannen ziehen. UND DAS IST EINFACH UNANSTÄNDIG ! Man prügelt doch nicht weiter, wenn einer am Boden liegt.
    Es wird nun einige geben, die sagen, dass die Wissenden gar keine Wissenden sind sondern selbst Gläubige, die einfach mehr glauben. Und das diese auch kein schlechtes Gewissen haben, weil sie ja tatsächlich glauben, was sie vorgeben zu wissen…
    hmmmmmtja…. wie soll ich sagen….. Das glaube ich einfach nicht!

    ein schönes 2013

    • Luisa sagt:

      @Peter Schmid: Danke für diese simplifizierte, aber absolut richtige Analyse. Es entspricht auch meiner Meinung, dass das wirklich unmoralische an diesem Geschäftsmodell das Ausnützen der Verzweifelten ist.
      Leider passieren ähnliche Dinge auch in der arrivierten Psychologiebranche, auch dort gibt es mehr faule Eier als wirklich qualifizierte UND ethisch handelnde Akteure. Das Geld ist relativ einfach verdient, das schlechte Gewissen hält sich in Grenzen, da ja die KK meistens dafür aufkommen. Ich war selber bei mehreren Psychologen und Psychiatern in Analyse und habe einiges gesehen und erlebt, das als Ausnützung und Manipulation gelten kann.

  • Martha Meister sagt:

    Spass bei Seite, rufen Sie doch mal Thorsten an, der steht mit beiden Beinen auf dem Boden, da könnte eventuell etwas Gescheites für Sie herauskommen.;-)

  • Martha Meister sagt:

    Reda,

    Sie haben doch nichts anderes erwartet als Unsinn.
    Das Jahr ist noch jung, da kann noch viel passieren bis 2014,
    vielleicht finden Sie auf dem Weg dorthin heraus, dass es doch nicht die grosse Liebe ist, welche Sie geheiratet haben, Sie wären da nicht der Erste und Einzige, das soll vorkommen.
    Auch in finanzieller Hinsicht kann ich mir nicht vorstellen, dass Sie das Ende der Fahnenstange erreicht haben, bei den 100 reichsten Schweizern sind Sie jedenfalls nicht zu finden…etc.etc.;-)
    Mit anderen Worten, Sie haben nicht den Mut, in Ihre Zukunft zu schauen,
    mehr noch, SIE WOLLEN GAR KEINE ZUKUNFT, alles soll so bleiben wie es ist.

    Ich mache Ihnen jetzt die Superultrahell-Seherin:

    Seien Sie unbesorgt, alles bleibt im 2013 beim Alten.

    :-)))

  • Jaka sagt:

    Mein Mann hat mir soeben die Entmündigung angedroht, sollte er jemals herausfinden dass ich bei Mike Shiva anrufen würde.
    Und ich nehm es ihm nicht mal übel.

  • Peter sagt:

    Ich habe alle TV-Sender mit Kaffeesatz-Wahrsager- und pseudowissenschaftlichen Astrologen-Sendungen, inkl. Tele Züri, aus der Senderliste meines Fernsehers gelöscht. Hoffentlich rächt sich das nicht im neuen Jahr weil ich ja so nur mein Gehirn benutzen werde und somit die Gefahr besteht etwas zu verpassen.

  • tststs sagt:

    Also ich muss jetzt mal eine Lanze für Mikey Boy brechen: ich mag ihn! Immer freundlich, immer offen für alle Menschen! Schafft Stellen und füllt die Steuerkasse! Und wenn nun halt irgendjemande ihm dafür Geld in den Hintern „schoppe wet“, ist das die freie Entscheidung eines jeden Menschen… Oder hebt irgendeiner der kritischen Kommentatoren hier sonntags in der Kirche vor dem Opferstock ein Warnschild?
    🙂

  • Ralph Geh sagt:

    Es ist schlicht erbärmlich, dass verzweifelten Menschen (ich zähle 99 % der Wahrsager-Kunden / Kundinnen dazu) mit Scharlatanerie das Geld aus der Tasche gezogen wird (meistens sind diese Leute ja nicht gerade begütert). Bedenklich wird es auch, wenn gestandene Leute wie einflussreiche Manager sich vor wichtigen Entscheiden die Karten legen oder die Sternenkonstellation erläutern lassen und gemäss diesen Informationen handeln. Leider gibt es mehr Leute von dieser Sorte, als man denkt.

  • sepp z. sagt:

    frage mich, wo der unterschied zwischen mike shiva und enkeltrickbetrügern ist.

    • Klaus Bruggisser sagt:

      Der Unterschied besteht darin, dass für den Betrüger Mike Shiva immer wieder gratis Werbung gemacht wird und die Enkeltrickbetrüger verhaftet werden, wenn man sie erwischt.

    • Andi Schurter sagt:

      Ganz einfach: Die meisten Enkeltrickbetrüger wirken nicht wie bekiffte Murmeltiere und verfügen kleidertechnisch über Stil.

    • Claudio sagt:

      Die Enkeltrickbetrüger kosten vermutlich eher gegen Fr. 450.– pro Minute als 4.50 – das ist das ist vermutlich der Hauptunterschied

  • Augste sagt:

    hmm…, mike shiva, abzocker-initiative einmal anders.

  • Andi Schurter sagt:

    Ja, der Mike Shiva. Macht vordergründig auf Freund und Helfer, stibizt den verzweifelt nach Lebenshilfe suchenden das letzte Geld aus der Tasche und wird damit mehrfacher Millionär.

    Shame on you!

  • KarinS sagt:

    Lassen wir Mike Shiva mal außen vor … die Wahrsagerei ist so alt wie die Menschheit selbst … schon seit einigen tausend Jahren v. Chr. , wobei die Wahl der Mittel in die Zukunft „zu schauen“ sich seinerzeit in sog. Eingeweideschauen,. der Deutung des Vogelflugs, Orakel und Traumdeutung manifestierten – insofern erscheint mir die Tiefe in der Berichterstattung von der Thematik her unangemessen. Und hier mal meine persönliche Meinung dazu außen vor gelassen: wir leben in einer freien Marktwirtschaft, in der jeder das vermarktet, wonach es dem Verbraucher offenbar gelüstet – und dass gerade hier ein Überbedarf besteht, mögen die Umsätze dieser Branche belegen, die wahrlich nicht von schlechten Eltern ist. (würden sie sonst, wie Pilze aus dem Boden schießen?). Immerhin liegt die Trefferquote doch bei den meisten Fragestellungen und deren Beantwortung bei 50 % … lerne ich einen Traummann kennen (ja/nein) … komme ich zu Geld (ja/nein) …. usw. (ironisch gemeint! … aber so ist es doch!). Es liegt in der Natur des Menschen in die Zukunft sehen zu wollen, zu erfahren, was passiert – ja vielleicht auch Hoffnung zu schöpfen in gewissen Lebenskrisen, die Viele sich nicht selbst geben können – sei es darum, dass sie nicht gelernt haben, sich mit sich selbst zu beschäftigen, Lebenspläne zu entwickeln und sich daran begeben, sie auch umzusetzen, um ihres eigenen Glückes Schmied zu sein – what ever …. ! Zudem sind diese Lines kein Zwang oder Muß … man kann sie anrufen oder es lassen, die Preise sind ja vorher bekannt und ein jeder weiß, worauf er sich da einlässt. Vielleicht sollte man auch einmal über sein eigenes Verhalten nachdenken, dahingehend …. wer kann heute noch zuhören, wenn ein Freund um unseren Rat fragt .. oder auch umgekehrt … wer hört mir zu? Auch ich kenne Menschen, die Hunderte von Euro monatlich rausschmeißen an diese zweifelhaften Institutionen … befragt danach, warum sie dies tun, kommt eindeutig die Antwort … weil jemand zuhört, dann wenn ich es brauche und Zeit dazu habe und von dem ich ein paar aufmunternde Worte höre … jemand der mir Hoffnung gibt.
    Was ich sagen will ist, nicht ein Anklagen – sondern ein Appell an die Mitmenschlichkeit hätte mir – resümierend, auch in diesem Zusammenhang – besser gefallen.

    • Reda El Arbi sagt:

      Sorry, aber ich seh bei 4.50 pro Minute für Wischiwaschi keine Mitmenschlichkeit, nur Betrug.

      • Ernst sagt:

        @Reda El Arbi. Für Sie,…nur Betrug? Eher scheinen Sie frustriert zu sein! Eigentlich ein Erkenntnis-Gewinn FÜR SIE, wenn Sie es annehmen würden!! Lebenserfahrung für schlappe 45 Stutz:

        1.)Wer mit dem Hammer herumläuft sieht nur noch Nägel.

        2.)Wären Sie in eine Metzgerei gegangen und hätte gefragt, was sie so für Vegetarier anbieten können, hätte es eben als Fazit geheissen:

        Reda El Arbi: Kosten:0 Franken. Ertrag: 0
        (inkl. einem interessanten Artikel)

        Und eben nicht:
        Reda El Arbi: Kosten:45 Franken. Ertrag: 0
        Mike Shiva-Team: Ertrag 45 Franken

        Jetzt sind die 45 Stutz eben weg (immerhin etwa 7 feine Bratwürste beim Steiner-Grill). Aber feiern Sie das doch noch nach unter google: „Postillion Konfetti Bastelbogen“, gibt es noch GRATIS Konfetti-Bastelbögen zum abfeiern!

        Und für das moralische unter You Tube: „Gerhard Polt – Leasinghändler (Original Video)“. Was deftiges aus Bayern, aber stimmt immer noch!

        P.S.
        80% sind Kirchensteuerzahler und glauben doch auch (?) an unbefleckte Empfängnis, Wasserteilen und die Welt in 7 Tagen und der Chef predigt vom gepanzerten Mercedes „Gottvertrauen“, was zahlen die eigentlich netto pro Minute Kirchenpredigt? Umfrage in Einsiedeln?

      • Stefanie B. sagt:

        Sehe ich Grunde genommen genauso. Allerdings sind die Abzocker-Tarife jedem bekannt, und wer dann trotzdem anruft ist irgendwie selber schuld.

        • Hugo sagt:

          Das Üble ist ja nicht mal, das die Tarife bekannt sind. Jedermensch darf PRIVAT solche „Berater“ kontaktieren. Das Üble sind vor alllem die Sender, die immer noch im unerträglichen (teuren) Cablecom-Programm Menschen IMHO blossstellen. Abzockerei im Quadrat.

    • Hanspeter Mathys sagt:

      Die Feststellung, die Wahrsagerei sei so alt wie die Menschheit, ist eine Verharmlosung der systematischen Abzockerei durch skrupellose Seelentröster. Viele Anruferinnen sind ganz offensichtlich psychisch krank und/oder völlig vereinsamt. Solche Menschen sind nicht mehr in der Lage, rational und eigenverantwortlich zu handeln. Es ist mir rätselhaft, weshalb diese Frauen nicht einen Psychotherapeuten aufsuchen. Der hätte wenigstens eine Ahnung und würde besser zuhören als jeder Eso-„Experte“. Ich beobachte solche TV-Sendungen regelmässig. Was mir dabei auffällt: es rufen immer wieder die selben Leute an, und die stellen immer wieder die selben Fragen. Da scheint ein Suchtverhalten vorzuliegen.Vielen wurde die 0900er Nummer gesperrt. Ob die dann Sozialhilfe in Anspruch nehmen mussten, kann ich nicht beurteilen. Es handelt sich hier nicht um ein individuelles, sondern um ein gesellschaftliches Problem. Auffällig ist auch die äusserst bescheidene Schulbildung dieser „Experten“. Shiva selbst brüstet sich damit, er habe noch nie ein Buch gelesen. Die wenigsten „Berater“ sind der deutschen Sprache mächtig. Wahrscheinlich sind sie auch zu dumm, um einen anständigen Beruf zu erlernen oder ein Studium zu absolvieren. Es braucht meines Erachtens dringend einen staatlichen Eingriff, um diese scheinheiligen Heilsversprecher und Seelentröster zu stoppen.
      P:S. Warum eigentlich rufen eigentlich nur Frauen bei Shiva & Co. an?

  • Asterix sagt:

    Naja – Mike Shiva hat ganz offensichtlich beim Seher aus dem Asterix-Band der Seher abgekupfert und verhält sich genauso. 🙂

  • Verena sagt:

    Salü, ich finde Mike Shiva ein spassiger Komiker, ich lache selten so, wie über ihn und seine Opfer, ist besser als jede Reality Quatsch X-Diaries und Berlin Tag und Nacht Soap.

  • Löschenkohl Werner sagt:

    Er macht Millionen mit Menschen die sich an ihm wie wenn sich ein ertrinkender sich an den letzten Strohhalm klammert. Solange das Gesetz nicht greift wird er nicht aufhören mit Unwahrheiten und mit der Angst anderer Geld zu scheffeln. Diesem Treiben müsste vom Staat ein Ende gesetzt werden. Zum Glück kann ich den Sender wechseln und muss mich von diesem verlogenen Scheiss nicht berieseln lassen. Der Mann ist zu nichts fähig. Weder zum Kartoffel oder zum Würstel sieden.

    • Herbert Milli sagt:

      Word! Und dass Reda El Arb dem Affen auch noch Geld in den Allerwertesten steckt, für ein paar Klicks von uns sensationsgeilen „Lesern“ ist schon traurig…

      • Reda El Arbi sagt:

        Ich sehe es als meine Aufgabe, immer mal wieder auf Leute hinzuweisen, die aus der Orientierungslosigkeit und dem Leid anderer Menschen Geld holen. SO auch hier: http://blog.tagesanzeiger.ch/stadtblog/index.php/3092/besuch-beim-icf/

        • Silvia Müller sagt:

          Reda El Arbi als Menschenretter – und das erst noch gratis. Wie edel. Ich lach mich kringelig.

          • Reda El Arbi sagt:

            Nix Menschenretter, und auch nix gratis. Aber wenn ich schon ne Plattform hab, kann ich sie ja auch für Vernünftiges nutzen. Ab und zu wenigstens 🙂

      • Schmidt sagt:

        Reda el Arb – super gemacht – weiter so !

        • Silvia Müller sagt:

          Ja, weiter so. Herr Reda el Arb. Mit einer Spiritualität, die derjenigen von Hugo Stamm in nichts nachsteht, wünschte ich mal eine Reportage über Dschungelkämp, dann eine über die Geissens, und zum Schluss würde mich noch eine Reportage über „Frauentausch“ oder „Bauer sucht Bäuerin“ auch noch interessieren.

          • Reda El Arbi sagt:

            Das tut mir leid für Sie. 🙂 Aber im Ernst. Sie haben keine Ahnung über meinen spirituellen Weg. Und Mike macht einfach nur Abzocke und Blabla.

  • Fredi Moser sagt:

    Dass ein Mike Shiva nichts Seriöses/Wissenschaftliches ist, dürfte jedem klar sein, dess IQ nur 10 Punkte über seiner Schuhgrösse liegt.
    Mehr zu denken gibt mir, dass bei TeleZüri der Chefredaktor persönlich jeden Monat die schweizweit bekannte Frau Stärndli zu sich ins Studio einlädt und über Sternenkonstellationen quatscht. UND DER NIMMT DAS GANZE SICHTLICH ERNST! Damit qisqualifiziert er nicht nur sich selber, sondern den ganzen Sender. Den kann man nicht (mehr) für voll nehmen!
    Zur besseren Kostendeckung empfehle ich TeleZüri, anstelle des ewig gleich langweiligen ‚Lifstyle‘ am Freitag jeweils eine halbe Stunde ‚Mike Shiva’s Zukunftsblicke‘ zu senden. Das hat dann wenigstens Unterhaltungswert.

    • jourdain sagt:

      Ausgezeichneter Kommentar,. Habe mich gestern auch aufgeregt als wieder einmal mehr +Madame Etoile“ gekommen ist.
      Früher war es Uriella jetzt halt jëmand anders. Aber genau so daneben. Wie der Sender auch nichts gescheiteres wusste als bei den Neujahrswünschen neben vielen noch Ch.Mörgeli zu bringen. Welcher ja jetzt schon genug Präsenz auf diesem Sender bekommt.

    • ginaluna sagt:

      Ja, “Lifestyle“ ist ausgelutscht.
      Anfang 2012 sagte mir Frau Stärndli via Tele Züri ein tolles , hoffnungsvolles Jahr voraus, es war eines der schlimmsten! Gestern bin ich mit meinem Sternzeichen leider auf einem der 2 letzten Plätzen gelandet und somit liegt ein zappendüsteres Jahr vor mir:(
      Warum hat Frau Stärndli eigentlich das Massaker in USA nicht “einigermassen“ voraussagen können??? Aber da könnte man sie halt festnageln, oder?

    • Hugo sagt:

      DAS kann ich nur unterstützen! Ich kann seit Jahren so einen bescheuerten Sender nicht ernst nehmen. Der doofen Lifestyle inklusive. Bildungsfernes Fernsehen. oder B***s**t

  • Silvia Müller sagt:

    Wenn man jemanden verarscht (Scherztelefon) dann muss man sich nicht wundern, wenn man an die schlechteste aller Wahrsager gerät. Das weiss man spätestens seit William und Kätes Krankenschwester. Und auch seit dem Computer: Wie der Input so der Output. Wenn man sich ein bisschen schlau machen würde, würde man auch eine gute Wahrsagerin finden, die etwas kann. Hoffen wir mal, dass der Reda El Arbi nicht wirklich in seinem Leben einmal in eine Situation gerät, wo er gerne mal mit jemandem anonym reden kann, weil er das mit seinen Freunden nicht mehr kann.

    • Reda El Arbi sagt:

      Nun, das war kein Telefonscherz. Ich bin durchaus offen für Spiritualität. Fragen Sie doch mal, wer damals auf dem Hirschenplatz Karten gelegt hat …

      • Realist sagt:

        Vielleicht Sie selbst? Aber im Grundsatz haben Sie recht. MS ist eine Lachnummer. Lachen ist gesund. Aber es geht auch billiger.

      • Silvia Müller sagt:

        Solche „Testanrufe“ bringen nichts. Auch der grösste Abzocker unter nichtskönnenden Wahrsagern, sind durch die tägliche Beratung so sensibel, dass sie unbewusst mehr oder weniger merken, dass es jemand nicht ernst meint mit der Frage. Die Stimmung ist nicht da. So kann ein Wahrsager auch nichts „sehen“. Wie auch. Der Anrufer lässt sich ja im Wortsinn „nicht in die Karten gucken“.
        Ausserdem verlangen die Karten auch eine gewisse Ehrfurcht im Umgang mit ihnen. Wer das nicht versteht, wird auch die Karten nie verstehen können. Ist ganz einfach – und schön für die, die es begreifen.
        Und dass TV-Shows nicht das Beste in der Wahrsagerei hervorbringen, das liegt in der Natur der Sache.
        Und wenn es einem gut geht, und man sich im Leben sicher fühlt, gibt es keinen Grund, eine Hotline anzurufen. Wieso auch. Dann hat man sein Leben im Griff und hat keine Sorgen oder Fragen. Viele Menschen können aus Diskretionsgründen mit ihren Freunden nicht über ihre Probleme reden, und nach jahrelangem Schlucken, sucht man wohl irgendwo ein Ventil.
        Vielen Menschen würde es übrigens auch gut anstehen, ihr uninteressantes Innenleben nicht der ganzen Welt preiszugeben. Vor Facebook und Casting ohne Ende hatte man da vielleicht etwas mehr Stil.
        Ein bisschen differenzierter an ein solches Thema gehen, das wäre doch mal eine Abwechslung.

        • Benji sagt:

          Hallo Silvia

          Mag sein, dass ein guter „Wahrsager“ oder eine gute „Wahrsagerin“ mit der Zeit ein Gespür dafür entwickelt, ob es jemand mit seinen Fragen und Problemen tatsächlich ernst meint. Doch der unterschied zwischen Wahrsagerei und Abzockerei liegt eben genau darin, dass ein echter Wahrsager/Kartenleger etc. von Anfang an sagen würde; „ich glaube du bist hier am falschen Ort“, die MikeShiva Berater jedoch so vom Geld geblendet sind, dass sie lieber noch weitere 10/20/30 Minuten mit dem Anrufer quatschen, diesem irgendwelche Ratschläge und Vorhersagen angeben und währenddessen vor ihrem „inneren dritten Auge“ eigentlich eben doch nur ihr Sparschweinchen sehen, und die 4.50 die dort jede Minute rein plumpsen..

          Ich muss eingestehen, MikeShivaTV kann extrem unterhaltsam sein, doch mit Wahrsagerei hat das ganze schlichtweg überhaupt nichts zu tun!

        • hans fallada sagt:

          Die Karten „verlangen“ also „eine gewisse Ehrfurcht im Umgang mit ihnen“? Liebe Sivlia Müller, Karten verlangen nichts, denn sie sind nur Karten. Ich dachte sie sind Wissenschaftlerin??

  • Alfred Böhm sagt:

    Der Tagesanzeiger ist bekannt dafür, dass alles was über das Materielle hinausgeht verunglimpft wird. Vernunft ist sicher eine gute Reaktion auf Wahrsagerei, die Frage ist nur ob nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird. Nur auf die äusserlich wahrnehmbare Wirklichkeit zu starren, bringt keinen wirklich weiter. Nüchternheit in Ehren, aber ist es gibt noch etwas anderes als das Materielle. Wer’s noch nicht gemerkt hat, braucht nur in seiner eigenen Biographie nachschauen in der die Un-Logik siegte. Mich wundert immer die Diskussion über Leute die Geld verdienen (machen). Vielleicht wäre die Frage einmal angebracht, ob der eigene Verdienst gerechtfertigt ist. Verändern tut sich nichts wenn man ständig auf das starrt was nicht ĝut ist. Besser wäre, selbst mal was positives zu bewegen. Das fängt damit an, seinen eigenen Lebensplan zu leben, mal ein freundliches Wort, eine aufmunternde Geste und vielleicht auch mal jemanden zu helfen der sonst bei Mike Shiva Hilfe landen würde.

    • Reda El Arbi sagt:

      Spiritualität ist mir nicht fremd. Abzockerei hingegen schau ich mit etwas zweifelndem Auge an.,

      • Alfred Böhm sagt:

        Versteh ich, zumal viele mit „esoterischem“ Halbwissen Geschäfte machen wollen. Weiterbringen tut aber nur das was den Menschen befreit (Geist) und an seine Verantwortung (Körper) erinnert. Aufklärung gehört auch dazu, aber beim Tagesanzeiger ist das Esoterikbashing schon ziemlich offensichtlich. Ein Schelm, wer dahinter Geschäftsinteressen vermutet (Auflagen, Klicks..) Es gibt genug Menschen, sicher auch in Zürich, die sich selbstlos für andere einsetzen und einen vorbildlichen Charakter haben. Über die würde es sich lohnen, einmal etwas zu berichten Mich würde das auf jeden Fall sehr freuen.

      • Reda El Arbi sagt:

        Anderen helfen anstatt sie abzuzocken IST Spiritualität.

        • Silvia Müller sagt:

          Anderen helfen, ohne Geld zu verlangen? Noble und gute Idee. Und die Miete, Strom und Krankenkasse zahlt sich ja von alleine. Da arbeitet man doch lieber in dieser Zeit – und verdient Geld. Dann hat man wenigstens was davon – und muss nicht stundenlang gratis irgendwelches Gelaber anhören. Dankeschön. Heute gibt es sogar neu Ausbildungen zu „Berührungs-Therapeuten“ oder so ähnlich. Die werden auch bezahlt und machen es nicht aus Nächstenliebe. Sogar Prostituierte verlangen für ihre Nettigkeiten Geld, damit sie Essen kaufen können. Von Luft und Liebe lebt sich in unserer Welt so furchtbar schlecht.

          • Allwissend! sagt:

            es gäbe aber, so habe ich es mal gelernt, die Möglichkeit das Geld auf anständige Weise zu verdiene! Mit jedem Kommentar bestätigen sie selbst meinen Verdacht!

        • Alfred Böhm sagt:

          Gut, das ist ein Teil der Wahrheit. Der andere Teil könnte sein, sich selbst zu entwickeln, sein Leben zu leben und nicht das eines anderen. Polarisieren hilft zwar, den Verstand zu entwickeln, das Gemeinsame zu suchen fördert aber erst die Intuition. Es braucht beides. Dass damit jemand Geschäfte macht, liegt in der Natur des Menschen. Leben wollen alle, auch die Zeitungsleute, manchmal (oft) eben auch auf Kosten von anderen.

          • Reda El Arbi sagt:

            Ich finde, Mike Shiva blosszustellen tut meiner Persönlichkeit und dem kollektiven Unterbewussten gut. Klar ist Selbstverantwortung etwas Wichtiges, aber das reicht nicht. Wenn wir uns nicht auch um die Schwächeren kümmern, in dem wir Betrüger blossstellen oder einfach mal deren Arbietsmethoden aufzeigen, sind wir nicht besser als die Medien, die daran noch Geld verdienen.

            Ich mach mich gerne über Mike Shiva lustig, ohne dass ich eine Sekunde Angst um mein persönliches Karma hätte. Einfach, weil ers verdient hat. Ausserdem rechne ich mir jedes Schmunzeln über diesen Artikel an meine positive Karmabilanz. Und glauben Sie mir, ich kann jedes bisschen gutes Karma brauchen.

        • Alfred Böhm sagt:

          Zu: Reda El Arbi sagt: 2. Januar 2013 um 15:19 Ich finde, Mike Shiva blosszustellen tut meiner……

          Was „andere blosszustellen“ und „das hat er verdient“ mit Spiritualität zu tun hat, das müssen Sie mir noch erklären.

        • Res Raschle sagt:

          Und die Definition: „anderen zu helfen i s t Spiritualität“, ist auch Ironie? Falls doch nicht: Sind Schimpansen und Säuglinge, die bekanntlich anderen, die sie in Not wähnen, ebenfalls helfen, also spirituell? Und jemand, der sich Teil eines höheren Ganzen fühlt, aber „abzockt“, ist dann nicht oder halb spirituell?
          Sehr geehrter Herr (oder Frau?) El Arbi, sich öffentlich über solche Fragen zu äusseren und sich gegen Mike Shivas Abzockerei zu stellen (was ich lobenswert finde), ist dann genau so spirituell, wie meine Kritik an ihrem laxen Umgang mit diesem Begriff. So geht es nicht. Auch und gerade im Bereich des Journalismus geht es um Verantwortung der Öffentlichkeit, also etwas „Höherem“ gegenüber und sollte das Ego-Prinzip (helfen ist spirituell weil ich das jetzt so verstehen will) nicht im Vordergrund stehen. Es dominiert und leitet ja gerade das Bewusstsein das Abzockers.

          • Reda El Arbi sagt:

            Ist ganz einfach, wer Andere unterstützt, wächst in seiner Spiritualität, wer andere abzockt, verkrüppelt sein innerstes Wesen. Fragen Sie einfach den Dalai Lama, oder Ihren Dorfpfarrer. Da werden sich die beiden einig sein.

            Hier die Definitionen:

            Als Ausdrucksformen der Spiritualität konnten mit Hilfe von Fragebogenkonstrukten mindestens sieben Faktoren differenziert werden:[1]
            1. Gebet, Gottvertrauen und Geborgenheit
            2. Erkenntnis, Weisheit und Einsicht
            3. Transzendenz-Überzeugung
            4. Mitgefühl, Großzügigkeit und Toleranz
            5. Bewusster Umgang mit anderen, sich selbst und der Umwelt (entspricht im weitesten Sinne einem achtsamen Umgang auf horizontaler Ebene)
            6. Ehrfurcht und Dankbarkeit
            7. Gleichmut und Meditation.

  • Hans J. Rohrer sagt:

    Gegen alle, die gewerbsmässig den Dummen und Unbedarften, aber auch den Verzweifelten, mit astrologischem Schwachsinn Geld aus der Tasche ziehen, sollte wegen gewerbsmässigem Betrug ermittelt werden. Hier wird arglistig ein Lügengebäude aufgebaut, das nur deshalb noch nicht eingestürzt ist, weil gewisse Medien bereit sind, Scharlatanen wie Mike Shiva oder Madame Etoile unkritisch eine Bühne zu bieten, welche ausschliesslich der gemeinsamen Gewinnmaximierung dient.

    • eva sagt:

      immerhin hett är es rattescharfs chopftuech – louis vuitton…..weme soviu chole abzüglet muesme äue sogar vergudeti ohrestäbli und sidigi slip-iilage träge….. 😉

    • Michel sagt:

      Meine Meinung.

    • Silvia Müller sagt:

      Gewinnmaximierung und Geld verdienen… Wollen das heute nicht alle, und täglich verzweifelter? Wann kommt der Artikel über unseriöse Autohändler und wann über die Banker, die ungestraft Milliarden (die zuerst verdient werden müssen) abzocken und im Nadelstreifenanzug die ganze Welt ausrauben. Da ist Mike eine winzige Lachnummer dagegen. Aber über den wird geschrieben und über die wirklich grossen Verbrechen schreibt niemand. Wenn man den Mike anruft, da hat man wenigstens was davon. Aber unsere Milliarden (niemand kann sich vorstellen, was nur schon eine einzige davon ist), die verschwinden in schwarzen Bankenlöchern auf Nimmerwiedersehen. Und keinen interessierst. Gut, haben wir Shiva zum drauf rumhacken.

      • Schmidt sagt:

        Frage . Frau Müller sind Sie bei Mike Shiva angestellt ??

        • Silvia Müller sagt:

          Nein, Herr Schmidt, ich arbeite nicht bei Mike Shiva. Ich bin Ornithologin.
          Nichtsdestodennoch kann ich selber Karten legen. Darum erlaube ich mir mitzureden.
          Und ich habe auch schon Hotlines angerufen. Wer ab und zu TV Sendungen schaut – Shiva ist ja nicht der einzige –
          merkt doch, ob ein Berater etwas kann, oder ob er ein Scharlatan ist. Und Mike Shiva
          ist unter den Scharlatanen meiner Ansicht nach einer der Seriöseren.

      • Anton sagt:

        Man hat vom Anruf bei Mike was davon? Haben Sie den Artikel gelesen? Was hat den unser Blogger aus diesem Anruf erhalten, ausser ein leichters Portemonnaie? Diese Leute im Nadelstreifenanzug haben wenigstens unseren Wohlstand so erheblich verbessert, dass Leute wie Mike mit Scharlatanerie reich wird. Wären wir immernoch im Mittelalter, könnten Sie ihren geliebten und hilfreichen Mike auf dem Scheiterhaufen besuchen gehen!
        Ausserdem: Es gibt viele Banker, die meisten übrigens, die keinen Millionen abziehen und nicht solche geldgiereigen Säcke sind, wie es uns erscheint. ABER bei Mike arbeiten alles nur Diebe und Scharlatane, das ist ein kleiner, feiner Unterschied.
        Nochmals zu Ihrem einleitenden Satz. Gewinnmaximierung und Geld verdienen. Mike, das grantiere ich Ihnen, ist der viel grössere Haifisch, als ein Adeboli. Er maximiert nicht nur das Geld, sondern maximiert auch die Leiden(lesen Sie den Text, man will, dass die Leute verzweifelter den Hörer ablegen als zu beginn, damit die auch ja wieder anrufen[stichwort maximierung])
        Die Welt ohne Mike können wir ohne grössere Probleme ertragen, ohne die Banken wären die meisten aufgeschmissen. Oder denken Sie, dass Mike sein „Business“ ohne geliehenem Geld begonnen hat?
        Träume sind Schäume und Sie haben einen Berg davon.
        Ein gutes Neues nichtdestotrotz!

        • Silvia Müller sagt:

          Sagen Sie mal Herr Anton. Kleine Frage: Arbeiten Sie bei einer Bank?

          • Urs Stuber sagt:

            „Und Mike Shiva ist unter den Scharlatanen meiner Ansicht nach einer der Seriöseren“

            Äh, Frau Müller, könnten sie uns die interne Logik dieses Satzes mal erläutern? Oder gibt es neuerdings seriöse Scharlatane?

  • Guido Singenberger sagt:

    Wo sind nun die Linken mit dem Protest? CHF 788’400 pro Jahr mit Esoterik-Abzocke!rei. Aber am Paradeplatz vor die CS sitzen und sich bereits für Jahressaläre von CHF 250’000 dagegen stellen. (CHF 4.5 x 60 Min. x 8 Std./Tag x 365 Tage)

    • Karin Gut sagt:

      @Singenberger: Das steuerbare Einkommen (also von den Einnahmen alles abgezogen was sich abziehen lässt) von Mike Shiva betrug 1.5 Millionen Franken im Jahr 2008.
      Natürlich sitzt Shiva nicht selber Tag und Nacht am Telefon, sondern eigentlich nie. Am Telefon sitzen Madame DingsA, DingB, DingsC, DingsD etc., auf mehreren Leitungen parallel selbstverständlich.

    • Meyerhans sagt:

      Es steht Ihnen doch frei, eine Portes-Demo gegen die Esoterik-Abzockerei zu organisieren? Warum schieben Sie es denn auf andere?

  • 45.-, um zu erfahren, dass Shiva ein Scharlatan ist? Biete Liste mit weiteren BerufskollegInnen von ihm. Nur 20.- pro Name. Deal?

  • Res Raschle sagt:

    Das ist nur die Oberfläche des Problems: In der Astrologie wird – Ökonomenchinesisch gesprochen – in einem Markt ein ‚Produkt‘ (die Horoskope) erfolgreich verkauft und der Erfolg edelt seinerseits das Produkt: Es wirkt: es tut mir gut, es hilft mir in meiner schwierigen Situation etc oder ökonomenchinesisch: es erbringt einen subjektiven Nutzen. Ob das Produkt in Tat und Wahrheit wirkungslos ist oder Schaden anrichtet, spielt nicht nur keine Rolle, es ist nicht einmal eine Frage wert. Mehr noch: Jeder, der solche Fragen stellt, hat noch immer nicht verstanden, in welcher Welt wir leben: Wahrheit – einschliesslich aller Behauptungen über Wirksamkeit) sind subjektiv, alles eine Frage der Definition. Die Kosten des Wahnsinns trägt, wenn’s dann not tut, allerdings die Allgemeinheit.
    Übertrieben? Man denke an den den alternativmedizinischen Hokuspokus, mit dem die sogenannte Schulmedzin heute ein Milliardengschäft macht (und damit längst nicht einmal mehr das ist), weil die Kundin das verlangt. Und wir alle bezahlen es, wenn nicht die Medikamente, so tragen wir wenigstens die medizinischen Kosten, die durch die Fehlbehandlung entstehen. Auch hier dasselbe Muster: Die Behauptung, dass die Pseudomedis wirken, ist falsch, aber das ist doch kein Kriterium; was zählt ist, ob die Frau M oder Herr N das G e f ü h l haben, dass „es“ wirkt. Im Grunde sollte man den Prozess der Ausbreitung willkürlicher (subjektiver) Vorstellungen über die Welt zusammen mit seinen Folgen soziologisch untersuchen. Aber das können wir auch gleich bleiben lassen, denn was immer auch solchen Untersuchungen herauskäme wäre – nach gängiger Meinung – ja auch nur ein Produkt von subjektiven Interessen und Überzeugungen (und gefälschter statistischer Daten etc.). Also kann man’s auch gleich lassen und endgültig zur Maxime übergehen: Die Wahrheit? – das bin ich.

    • eva sagt:

      gefällt mir, deine these. bzw deine wahrheit! exakt so ist es nämlich auch aus mainer sicht.

    • luisa sagt:

      @eva & @res: Das mag aus rein ökonomischer Sicht richtig sein, es lässt jedoch die Ethik aussen vor. Die Ethik, die wir uns als denkende und fühlende Wesen leisten können und vor allem auch leisten sollten.
      Es ist zu einfach zu sagen, wer dort anruft ist selber schuld, denn er/sie hat das Gefühl, dass ihm/ihr dies etwas hilft. Wer verzweifelt und einsam ist, wer keinen Ausweg mehr sieht und sein Leben als hoffnungslos empfindet, der ist sehr ansprechbar für solche Angebote. Auch viele Krebskranke versuchen jede mögliche therapeutischen Pseudobehandlung, um vielleicht doch noch dem Unabwendbaren zu entgehen. Ist es deswegen ok, wenn irgendwelche selbsternannten Heiler ein Millionengeschäft machen? Ist es nicht.
      Es geht gar nicht darum, was jemand als Wahrheit empfindet, sondern darum, dass aus dem Unglück anderer Kapital geschlagen wird. Das ist mies und unmoralisch.

  • Andreas Andermatt sagt:

    die Welt will getäuscht werden, also soll sie getäuscht werden….! (Petron)

  • E.Pudles sagt:

    R.El Arbi hätte auch mich anrufen können. Ich hätte kein Geld von ihm verlangt. Denn solche banalen und allgenmein gehaltenen Aussagen, bezw. Voraussagen kann jedermann machen. Es ist sowieso unerklärlich, dass solche Sendungen überhaupt erlaubt sind. Bei praktisch allen Privaten werden täglich bis zu 10 Stunden am Stück die Leute ver…scht und abgezockt. Leider sind es dann auch meistens Leute die anrufen, welche eh schon grosse Probleme haben, meist finanzielle, und dann wird ihnen noch der letzte Rappen aus den Taschen gezogen. Leute wie Mike Shiva sollten sich eigentlich schämen sich auf eine solche Art und Weise zu bereichern.

  • Walter Herrmann sagt:

    Abzockerei kennt viele Gesichter. Rechne mal einer 4.50x60x8: Ein Super Umsatz pro Normaltag für so viel heisse Luft. Warum sich so viel Leute täglich über den Tisch ziehen lassen bleibt ein Rätsel. Jeder ist seines Glückes Schmied……..

    • Karin Gut sagt:

      @Herrmann: Das perfide ist, dass diese Hokuspokus-Hotline pro Tag statt 8 Stunden wohl eher 30 Stunden in Betrieb ist.
      Rechnen Sie mal rückwärts vom veranlagten steuerbaren Einkommen von Mika Shiva (Jahr 2008), welches 1.5 Millionen betrug. Das Brutto-Einkommen lag dann vielleicht bei 2 Millionen, wovon wir mal 1 Million der Hokuspokus-Hotline zuordnen. Von den 4.50 CHF pro Minute bleiben für Shiva persönlich nach Abgaben an Telefongesellschaft, Gehälter für die Angestellten etc geschätzt ein Drittel, also 1.50 CHF. Die Hokuspokus-Hotline hätte demnach während 70’000 Minuten pro Jahr gequasselt, d.h. etwa 30 Stunden pro Tag (auf mehreren Parallel-Leitungen natürlich).

      • Karin Gut sagt:

        Korrektur: 700’000 Minuten pro Jahr (nicht 70’000) wäre das Shiva-Telefon in Aktion nach der Abschätzung mit obigen Annahmen.

  • Markus Eberle sagt:

    Das ist ja das perfide an Mike Shiva: Er macht Millionen mit Menschen die verzweifelt sind. Menschen, die keinen Partner haben, im Beruf unglücklich sind oder im schlimmsten Fall sogar Freunde/Angehörige verloren haben oder selber schwer krank sind. Diesem Treiben müsste vom Staat ein Ende gesetzt werden, vor allem da man schon auf mehreren Sendern während Stunden mit diesem Scheiss berieselt wird. Das Ausmass der Sendezeit zeigt auch, wie gut dieses Geschäft läuft. Ich wünsche Mike Shiva von ganzem Herzen, dass er selber mal so richtig leidet, dass er so richtig im Dreck landet und in seinem Leben nicht mehr weiter weiss. Dann merkt er vielleicht auch mal, wie menschenverachtend sein Verhalten ist. Abgesehen davon erweist er der Schwulen-Community einen Bärendienst. Dass ausgerechnet diese charakterlose Abzocker-Tunte täglich im Fernsehen erscheint muss jedem normalen und anständigen Homosexuellen in der Seele wehtun.

    • Peter Banz sagt:

      Selbst eine schwere Krise würde Mike Shiva kaum was anhaben: Er könnte bei der Shiva-Telefonhotline zu Vorzugskondition Hilfe holen. 😉

    • Urs Stuber sagt:

      „Dass ausgerechnet diese charakterlose Abzocker-Tunte täglich im Fernsehen erscheint muss jedem normalen und anständigen Homosexuellen in der Seele wehtun.“

      Womit dann die weiter oben gestellte Frage

      „Lustig, dass der selbsternannte Hellseher der Nation seit Jahren nach einem liebenden Lebenspartenr Ausschau hält… erfolglos, was ihm da seine Karten wohl raten…?“

      wohl beantwortet wäre…

  • Karin sagt:

    Haben sie denn im Ernst gedacht, da käme was raus?? Ich muss mich auch in meinem Freundeskreis immer wieder wundern, wie (gut gebildete) Freunde ihr Ged bei Hellsehern, Heilpraktikern und vor allem Astrologen liegenlassen. Alles elender Abriss, vor allem Astrologen. Lesen Sie doch mal ihr Jahreshoroskop, es wird ihnen gleich wie im Artikel ergehen!

    • Reda El Arbi sagt:

      Nein, ich hab nicht erwartet, dass etwas Vernünftiges dabei herausschaut. Aber manchmal müssen Dinge wieder einmal erwähnt werden. Und dieses Thema war nach den Feiertagen, die viele Menschen einsam verbrachten, einfach mal an der Reihe.

      • Silvia Müller sagt:

        Es gibt auch Leute, die rauchen aus Einsamkeit über die Feiertage eine Stange Zigaretten, und die kostet 79 Franken und wird nächstes Jahr noch teurer. Jeder kann ja die Länge des Gesprächs selber bestimmen, und auch, ob er anrufen will. Und in der Tat ist das Thema wohl so ausgekaut, dass es nervt.

        • Andi Schurter sagt:

          Solange Leute wie Mike Shiva sich am seelischen Leid von Mitmenschen finanziell bereichern, solange soll der Finger auf das Thema auf die Wunde gelegt werden.

          Mike Shiva hilft den Hilfesuchenden genau soviel, wie wenn der Chirurg bei einem offenen Beinbruch Ihnen lieb über den Kopf streicheln würde und anschliessend die Rechnung schreibt.

        • Schmidt sagt:

          Nein es nervt nicht. Es ist sehr lustig.

        • Allwissend! sagt:

          Liebe silvia Müller (wenn das denn ihr echter Name ist), ; jetzt kommt meine Provezeihung; s i e s i n d eine Angestellte von Mike shiva! Hab ich in den Karten gelsen!!! Unter welchem Pseudonym kann ich sie kontaktieren um m e i n 2013 zu erfahren – bitte um ihre antwort, besten Dank! Wäre mir Fr. 4.50 in der Min. wert!

          • Silvia Müller sagt:

            Leider irren Sie sich. Dieselbe Frage habe ich weiter oben bereits beantwortet. Ihre Hellseher-Fähigkeiten sind daher = 0

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