Der Club der nackten Männer

Das Stadtbad am Helvetiaplatz bietet einen neuen Service an: Jeden Donnerstag ist das Bad nur Männern vorbehalten. In unserer Redaktion führte das zu Diskussionen. Wir lassen Sie, liebe Leserinnen und Leser, an einem Pro und Contra teilnehmen. Lesen Sie genau und geben Sie uns in den Comments ein Feedback.

Pro
Von David Sarasin

«Nur für Frauen.» Das steht über Frauendecks und Frauenbädern. Dies praktizieren Saunas und städtische Hallenbäder seit jeher mit Frauentagen und Frauenstunden. Ausser in der Badi im Schanzengraben gibt es so was für Männer aber nicht. Mehr noch, es scheint eine stille Übereinkunft zu geben, dass Frauen das Recht haben sollten, dann und wann ohne die Blicke der Männer auszukommen. Zu Recht wahrscheinlich, zumindest wenn man davon augeht, dass Männer teilweise übermässig auf weibliche Reize reagieren. Doch müsste man dann konsequenterweise nicht auch den Männern ihren Raum gewähren? Rücksicht nehmen auf ihre Biologie quasi?

Zwei Beispiele dazu: Einst in der Sauna im Seebad Enge. Wie in den meisten Saunas gibt es dort Gemischten- und Frauenabteilungen. Eines schönen Wintertages ging ich früh hin, kurz nach Mittag, es waren erst ein halbes Dutzend Leute anwesend – alles Männer. Wir unterhielten uns, lasen, wandelten auf dem Deck. Die Stimmung änderte sich schlagartig, als sich die erste Frau zu uns gesellte – eine attraktive Frau notabene. Man konnte fortan beobachten, wie sich der Gang der Männer veränderte, wie ihre Blicke nervöser umherwanderten als zuvor, wie Bäuche plötzlich flacher wurden. Etwas war anders.

Man weiss, dass Frauenblicke Männer zu Höchstleistungen antreiben. Jeder kennt das von Fussballspielen damals in der Schule. Doch braucht es das auch in einer Sauna oder beim Zeitunglesen im Freibad? Sollte es nicht Zonen geben, wo man bloss Mensch sein kann, ohne ständig an die Biologie erinnert zu werden?

Was mir etwa in der Männerbadi im Schanzengraben auffiel: Selten sah man Männer so selbstvergessen agieren wie hier, selten war der kollektive Testosteronpegel in der Öffentlichkeit auf einem so angenehm tiefen Niveau.

Es ist also zeitgemäss, führt ein Bad, wie jetzt das Stadtbad beim Helvetiaplatz, den Gentlemen’s Day ein. Vielleicht gibts als irgendwann ein Männerdeck in einer Badi oder eine Männersauna – die kein Schwulentreff ist. Zuallererst müssten sich die Männer aber eingestehen, dass solche Einrichtungen dann und wann sogar zu ihrem Vorteil gereichen könnten.

 

Contra
Von Reda El Arbi 

Ich bin eigentlich nicht so der Sauna-Typ. Liegt vielleicht daran, dass ich im zwinglianischen Zürich aufgewachsen bin. Ich glaub schon, das nackt schwitzen super gesund ist, aber weshalb muss ich das in der Öffentlichkeit machen? Klar, in der arabischen Kultur gibts schon seit ewig Schwitzbäder. Das hat aber damit zu tun, dass die früher kein fliessend heisses Wasser in den Wohnungen, kein Duschgel in praktischen kleinen Flaschen und keine Wäschetrockner für flauschige Handtücher in jedem Haus hatten.

Ich geh ins Bad, um etwas zu schwimmen und für soziale Interaktion. Und dazu gehören für mich auch Frauen. Wenn Frauen aus einem Club ausgeschlossen sind oder sich in Gegenwart von Männern nicht nackt zeigen dürfen, erinnert mich das an die alten chauvinistischen, englischen Clubs (die übrigens auch für den Gentlemen’s Day Pate standen) oder noch schlimmer, an restriktive islamische Kulturen. Ich kann gut damit leben, dass gewisse Bäder Frauentage haben, an denen Männern und ihren Blicken der Zugang verwehrt bleibt. Weil ich mir eingestehe, dass ich selbst gucke und weil ich mir vorstellen kann, dass das für die Frauen nicht immer angenehm sein muss. In einer Sauna erst recht.

Trotzdem wundert es mich, dass jetzt auch die Männer im Stadtbad einen frauenfreien Tag, den Gentlemen’s Day, für sich beanspruchen können. Inklusive «Beauty Treatment» und allem Pipapo. Ich kann mir vorstellen, dass ohne anwesende Frauen die Testosteron-Ausschüttung auf null fällt und das Beauty Treatment macht dann den Rest. Wenn die Sauna draussen in der Natur wär, könnten wir Männer ja auch noch gemeinsam Blumen pflücken und vergleichen, wessen Haut weicher ist.

Männer lernen nie den entspannten Umgang mit dem eigenen und dem anderen Geschlecht, wenn sie nur unter sich sind. Entweder es bilden sich völlig schwachsinnige Machogruppen wie etwa im Militär oder einzelnen Fussballvereinen oder wir mutieren zu Supersofties, die Donnerstag mit Sven und Martin ins Männerbad gehen, um ein Cüpli zu schlürfen und uns die Fingernägel machen zu lassen. Wir Männer brauchen Frauen, um das Beste in uns herauszuarbeiten. Wem das zu schwer ist, soll daheim in der Badewanne bleiben.

Echt, wenn der Mann der Zukunft es nicht mehr fertig bringt, sich in der Gegenwart von Frauen zu entspannen, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn jeder dahergelaufene Westentaschen-Macho unsere Angebetete verführen kann.

114 Kommentare zu «Der Club der nackten Männer»

  • peter meier sagt:

    ich bin jahrelang (über 5 Jahre)I im city schwimmen gegangen. Daher weiss ich, dass sich dort viel Schwule treffen, v.a. in der Sauna und in den Abendstunden. Das ist kein problem, ich werd auch gerne angemacht, auch wenn ich hetero bin.
    Dass man nun einen Männerabend macht, finde ich aber ehrlich gesagt etwas zu viel. Eigentlich ist es ja ein Schwulenabend.
    Mein Rat an alle heteros: dann nicht hingehen.

  • Abdel Haji sagt:

    Herr El Arbi, sind sie Moslem? Ich stelle diese neutrale Frage nur, weil im Islam die Todesstrafe auf Homosexualitaet steht. So koennte Ihre ablehnende Meinung was mit Islam zu tun haben. Im Koran wird die Bestrafung von Homosexuellen Maennern und Frauen in vielen Versen beschrieben, so z.B. in den Versen 7:80–84 und 4:15–16. Ich wuerde es schaetzen, wenn dieser Kommentar veroeffentlicht und von Herr El Arbi beantwortet wuerde, um eventuelle Missverstaendnisse aus dem Weg zu raeumen.
    Freundlich Gruesse, Abdel Haji.

  • Prisca sagt:

    Habe mich mal durchgelesen in den verschiedenen Kommentaren. Kann nur den Kopf schütteln, haben wir den keine anderen Problem? Eine gemischte Sauna ist für mich seit über mehr als dreissig Jahren ganz etwas natürliches. Es gibt, nur z.B. in der Banane Winterthur Saunas für Frauen, Saunas für Männer und eine gemischte. Also, hat jeder die Wahl, wohin er kann. Und welche Sauna ist am meisten besetzt, die gemischte natürlich….dies sagt wohl alles. Ich selbst finde als Frau, in der Frauensauna wird über die Männer hergefahren, in der gemischten wird gelacht und die Zeit vergeht viel schneller. Sauna ist ja bekanntlich etwas für die Gesunheit zu tun. Und es erstaunt mich in der heutigen Zeit um so mehr, dass ich oft von Frauen schräg angeguckt werde, wenn ich sage, ich gehe in die Sauna. Also, lässt Männlein und Frauen ihre Saunas. Und wenn man als Frau meint, sich belästigtigt zu fühlen, dann hat Frau ja auch ein Mundwerk und kann sich wehren. Weiterhin allen viel Spass und Erholung in der Saua.

  • Schnarch O. Gähn sagt:

    Es ist ganz einfach: wer in einer gemischten Sauna sein möchte, geht am Donnerstag einfach nicht ins Stadtbad. Dass man hier über Pro und Contra diskutieren soll, zeigt einmal mehr was für ein verschnarchtes Dorf Zürich ist.

  • hans peter gränicher sagt:

    Ist es nicht ein bisschen intolerant, den Männern einen „men only“ tag abzusprechen?
    wenn sich herausstellt, dass an diesem Tag deutlich weniger Menschen das Stadtbad geniessen, kann es ja wieder abgeschafft werden.

  • SaraAngelina sagt:

    Ja, es braucht einen Männertag, denn immer wie mehr starren auch Frauen. Und wenn Männer schon untereinander sind, dann lernen sie auch, dass eine Umarmung, ob nackt oder nicht, ihrer Männlichkeit nichts weg nimmt, im Gegenteil. Ob sie nun hetero, homo oder etwas anderes sind. Ja, auch Mann hat das Recht sich in Ruhe mit sich selbst auseinander zu setzen.

  • Kim sagt:

    Einen Frauentag brauchts! Basta! Warum??! Weil frau, jung und hübsch, sich dann endlich mal so hinlegen bzw. hinsetzen kann wie frau will!! Ohne blödes Anstarren!

    • wlad sagt:

      äh gehts hier nicht um männer diesmal?

    • Phil sagt:

      Kim, was ist denn dein Problem, was hast du dagegen, dass Mann sich an deinem Anblick erfreut? Ist doch ein Kompliment und auch vollkommen natürlich. Schade sind die Frauen heutzutage oft wieder so verklemmt, 40 Jahre nach der sexuellen Revolution (ich bin 30, habe das also leider selbst nicht miterlebt, aber das ist ein anderes Thema). Solange die Männer dich nicht belästigen mit Anfassen oder gar masturbieren (ist mir als hetero Mann auch schon passiert – mit einem schwulen Mann. Ich habe einfach versucht, ihn zu ignorieren und es trotzdem als Kompliment gesehen, auch wenn es in der Öffentlichkeit eigentlich zu weit geht.). Und wie Prisca schon gesagt hat, kann man ja auch den Mund öffnen und was sagen, wenn man sich belästigt fühlt. Dann wird es dem belästigenden Mann sicher auch schnell peinlich, und er wird garantiert aufhören oder sich verziehen. Aber wir Schweizer sind halt oft ein bisschen Schüchtern und/oder reserviert und reden nicht so gerne mit Fremden, ich weiss schon.

      • Anna sagt:

        @Phil: Das hat absolut nichts mit verklemmt zu tun. Gaffende Männer sind einfach unangenehm. Wenn man sich entspannen möchte, wie in einer Sauna, dann hilft es der Entspannung nicht wirklich wenn man unter Dauerbeobachtung steht. Vorallem nicht wenn diese Beobachter nervige Typen sind.
        Und man kann nicht jedem Mann sagen: „Guck woanders hin“ das ist zu nervig. Deswegen: Frauentag!!!
        Auch im Schwimmbad übrigens sind Frauentage angenehm. Dort weniger wegen dem Gaffen, das stört mich da weniger, da ich ja am Schwimmen bin und nicht an einem Ort festsitze, aber mehr weil Männer tendenziell einfach rücksichtsloser sind. Ständig „hoppla, da bin ich und ich spritze jetzt mal eine Runde in der Gegend rum, egal wer links und rechts von mir schwimmt“ und „ich versuche dich mal zu überholen, bin aber eigentlich nicht so gut und stosse aber ständig an deine Füsse, nur um zu nerven“ und dann gibts noch diese Vollbehaarten Exemplare, die nicht wissen wollen, dass man vor dem Schwimmen duschen sollte.

    • MAx sagt:

      da hast du recht kim aber in diesem Artikel gehts um MÄNNER TAGE!! Frauen tage sind 1. unbestritten und 2. hat sie sowie so jedes bad (ausser die männerbadi)

  • Hans Meier sagt:

    Manchmal ist nichts schreiben besser als immer diese Gendermülldebatten auf dem TA von irgendwelchen Autorinnen, welche an (versteckten) Männerkomplexen leiden. Aber Hauptsache die Quoten stimmen, sagt sich die Redaktion.

    • michi sagt:

      Einfach wunderbar dieser Kommentar! Trifft voll zu.

      • Reda El Arbi sagt:

        Ja, bis auf die Kleinigkeit, dass es keine Autorin gibt bei diesem Beitrag. Und dann kommt das mit den Komplexen irgendwie auch nicht so. Aber danke, dass Sie den Beitrag gelesen haben. Und dass er Ihnen wichtig genug für einen Kommentar war. Wir, die Autoren, wissen das zu schätzen. 😀

  • Kris Eng sagt:

    Die Diskussion zum Thema Männersauna gibt hochinteressante Einblicke in die Psyche des heutigen Mannes. Man kann hier auch seine (scheinbar?) schwierige Lage in unserer Gesellschaft herauslesen: Ist er mit einem Weibchen im selben Raum, tickt er plötzlich anders: entweder beginnt er sich zu schämen oder er beginnt zu röhren. Ist er „nur“ mit Männer im selben Raum, beginnt er sich vor homosexuellen Regungen zu fürchten, die er oder andere Artgenossen haben könnten. Wieso haben Frauen dieses Problem nicht? Wir Männer sollten uns vielleicht selber nicht so tierisch ernst nehmen. Ständig fürchten wir uns, unsere Männlichkeit zu verlieren. Wir sind und bleiben Männer, egal, ob uns jetzt eine Frau anguckt oder auch ein Mann. Und wer keine Blicke erträgt, sollte vielleicht doch nicht in die Sauna gehen.

  • Stef sagt:

    Entschudlige, „des Autors“.

  • Stef sagt:

    Der Kontra-Kommentar, mal unabhängig vom der Meinung, zeugt von dem schlechten Allgemeinwissen der Autorin. Es wird mit Stereotypen herumgeworfen wie Araber / Sauna, Gentlemen Club / Islam, Beauty-Treatment für Männer / anturnend. Für eine Zeitung wie der Tages-Anzeiger ist dies beschämend. Man merkt, dass die Autorin jede 30. Seite einer Enzyklopädie überflogen hat und dies wiederspiegelt sich auch im Niveau des Textes.

  • Peter sagt:

    Herr El Arbi und andere Neinsager

    Habe den Artikel und Kommentaren meinen Freunden in Russland und Finland gezeigt – die haben nur den Kopf geschuettelt und uns Schweizer Maenner bemitleidet. Der woechentliche Saunagang, speziell im Winter, mit Freunden und Kollegen ist dort Teil der Kultur. Alles getrenntgeschlechtlich natuerlich. Zwei oder mehr Stunden unter Freunden nach der Arbeit, diskutieren, trinken, essen, den Fussball oder Hockeymatch anschauen – und zwischendurch immer wieder den Gang in die Sauna oder ins Schwimmbecken: dies alles in einer voellig entspannten, natuerlichen Umgebung. Und voellig maennlich – nichts von Anmache oder tuntig rumlaufen (wuerde eh nicht gut ankommen – Gefahr hoch, dass die Person hochkant rausgeworfen wird). Am Wochenende dann bringen die Vaeter ihre Soehne mit oder Grossvaeter den Enkel – eine Einfuehrung in die Maennergesellschaft gewissermassen. Falls Sie dies nie erlebt haben, unbedingt die naechste Reise nach Russland buchen!

    • Reda El Arbi sagt:

      Schön, das unsere Texte auch in Finnland etwas bewirken. Und sei es nur ein Kopfschütteln. 🙂

      • irene feldmann sagt:

        in dem finnland das ich kenne, mein bruder lebt dort, sind die saunas gemischt und der respekt voreinander hoch………auf jeden fall macht man aus dieser schönen-gesunden tradition, keinen big deal………(schweizer!!)

  • Herbert Thomaso sagt:

    Ich finde Ihre letzten 3 Zeilen absolute top!! Das ist die Essenz und Extra-Klasse.
    …den ganzen blahblah Rest aber können Sie sich schenken.

  • Ali Ferkous sagt:

    Die richtige Sauna, die finnische, ist geschlechtergetrennt – ausser bei Familien. Richtige Sauna ist nicht dazu da, um „gesund“ zu sein, sondern um sich entspannen zu können, dazu gehört zum Abschluss zwingend ein Bier. Gemischte Sauna kann selten lustig sein, denn Frauen haben einen anderen Humor, und viele Männer glauben, sie müssten 24/7 nur ans Aufhocken denken, sonst seien sie keine Männer – was für arme Würstchen, deren Denken sich nur um ihr Würstchen dreht. Wenn Reda und andere männliche Zeitgenossen Männergesellschaften nur als dumpfbrütige oder schwule oder beides Cliquen erleb(t)en, können sie einem Leid tun. Ich war im Militär mit lauter Bauchnuschtis – und da war’s zumindest in den WKs meist handfest männergruppenmässig – natürlich nicht gschpürschmi-psychologisierend, denn ab und zu fiel mal ein zotiger Witz, ja zugegeben, niemand hat da Hermann Hesse gelesen. Sicher war unsere Gesellschaft nicht das, worin sich eine durchschnittliche Schweizer Frau wohlgefühlt hätte – aber eine Frau hat in einer Männergruppe nichts zu suchen, ein Mann in einer Frauengruppe genauso wenig. Dass Männer und Frauen – ausser zum Heterosex – zusammengehören, dies glauben nur Europäer – mit Ausnahme von Simone de Beauvoir.

  • Mike Müller sagt:

    Lustig – Frauen haben ihre eigene Badi (wie im Blog erwähnt und das zu Recht). Sie kriegen in vielen Clubs Gratiseintritt, während die Männer tief in die Tasche greifen dürfen. Und sie haben in Bussen auf dem ZVV-Netz ab 18 Uhr auch ihre eigenen Sitzplätze vorne beim Chauffeur (1.-Klasse-Passagiere, die das Doppelte fürs Billett zahlen, dürfen dann übrigens stehen, aber das nur so nebenbei). In den Medien wird diese Bevorteilung nie kritisiert, im Gegenteil: Man lobt solche Massnahmen als fortschrittlich, auch wenn sie dem Gedanken der Gleichberechtigung eigentlich widersprechen und diskriminierend sind, weil sie nach Geschlecht unterscheiden. Und nun führt also das Stadtbad mal eine Gegenmassnahme ein, und schon redet man von „islamischen Kulturen“. Offenbar gilt Gleichberechtigung nur für das eine Geschlecht.

    • André Gutman sagt:

      warum „islamische Kulturen“? es ist wohl 100% das gleiche mit „jüdischen Kulturen“.

      • Sabine sagt:

        Tja, wer kritisiert diese Massnahme? Wenn ich diesen Blog hier lese sind es ausschliesslich Männer! Also bitte nicht immer auf den Frauen rumhacken, wenn ihr Männer euch diskriminiert fühlt, die Arbeit beginnt vor der eingenen Türe! Von den Frauen bekommt ihr mehr Unterstützung als ihr denkt…

  • Orlando Alleyway sagt:

    PRO! – Bei uns gibt es auch eine Männersauna. Guter Einstieg, wenn man Angst hat, dass sich in Gegenwart von Frauen etwas ungewollt selbstständig macht. An „unserem“ Abend ist es absolut angenehm! – Keiner wird angemacht. Promi X und Politiker Y siind genau so füdliblutt, wie man selbst. Sehr ruhige Atmosphäre. Mein Abend für Entspannung pur: Stets mit einem guten Freund, anschliessend ein, zwei Bier, und dann geht es wieder nach Hause zu Frau und Kind. So schlafe ich stets mit einem müden und zufriedenen Lächeln ein.

  • Schips sagt:

    Frauenquoten sind doch IN. Also könnte man doch auch bei Saunen Frauenquoten einführen.

  • urs bilger sagt:

    in der regel haben die wikinger rote bärte und deren frauen sollten während dieser nicht wirklich in die sauna gehen 🙂

    pro:
    sicherlich sieht jeder mann mal gerne eine andere nackte frau, als seine eigene an – sofern die
    eigene dann nicht auf licht-ab-löschen besteht, wie ich dies schon von freunden gehört habe…

    contra:
    war vor vielen jahren in der sauna im hallenbad wädenswil. dummerweise hatten meine kollege
    und ich ausgerechnet den männerabend erwischt. irgendwie hat ich nur schon von den blicken
    der anderen saunagänger eine wunde muffe. für mich war damals schon schon klar: NIE WIEDER
    und wenn ich die typen auf dem foto sehe, ist’s umso klarer ! 🙂

    • Philipp Rittermann sagt:

      hei urs – jetzt häsch dä vogel abgschosse, bin immer no am gröle!!!

      • Daniel sagt:

        „sicherlich sieht jeder mann mal gerne eine andere nackte frau, als seine eigene an“ — „irgendwie hat ich nur schon von den blicken der anderen saunagänger eine wunde muffe. für mich war damals schon schon klar: NIE WIEDER“ — Schon etwas interessant. Selbst darf man(n) starren, aber wehe man(n) wird selbst angestarrt. Dann wirds aunangenehm. Warum sollen sich Frauen anders fühlen, als Du Dich fühlst, wenn Du lüstern angestarrt wirst?

  • Hans Maier sagt:

    Deshalb mag ich das Migros Fitness National in Luzern. Beide Geschlechter hahen getrennte Saunabereiche UND es gibt eine gemischte Aussensauna. Ich mag den Männerbereich weil das testosterongestörte Aufplustern nicht vorhanden ist und man einfach sich selbst sein kann.

  • Hans sagt:

    Eigentlich wäre es ja schön, wenn wir darüber gar nicht zu diskutieren bräuchten – das heisst, wenn es nur gemischte Saunen und Bäder gäbe. Waren es anfangs des letzten Jahrhunderts Frauen, die in Berlin den Geschlechter trennenden Zaun eines öffentlichen Bades eingerissen haben, führten Frauen in den letzten Jahrzehnten überall wieder ihre eigenen Rückzugsmöglichkeiten ein. Logisch, dass Männer nun gleiches Recht fordern, zumal sie mit ihrem Eintritt die Extrawürste der Frauen noch mitfinanzieren mussten. Wenn Frauen für sich beanspruchen, hinter jedem Mann einen sie unangenehm anglotzenden Typen zu sehen, weshalb sollten die taxierenden Blicke von Frauen für Männer angenehmer sein? .

  • Fabienne sagt:

    PRO da Gleichberechtigung!
    Wir Frauen wollen doch permanent gleich gestellt sein, dass heisst aber nicht, dass wir immer die Frauen den Männer anpassen müssen, sondern auch die Mänenr an die Frauen. Also habe die doch genau so eine „Auszeit “ zu gute. ich finde es nur fair. Und es ist ja nur ein Tag. Wenn man Angst vor Männermachogruppen hat, hat hängt man wohl einfach mit den falschen Typen ab und diese Gruppen entstehen so oder so, ob da jetzt Frauen dabei sind oder nicht.
    Also seit froh, dass die Gleichberechtigung nicht nur schlechtes für euch Männer hervor spuckt! (was zumindest in meiner Wahrnehmung öffters so gesehen wird)

  • Peter Panther sagt:

    Früher dachte auch ich, dass Reda eine Frau sei! Wieso wohl??? Sind es seine Ansichten?

    • Kevin Maria Sonderegger alias Philipp RitterönologieMANN sagt:

      er ist, im gegensatz zu mir, frauenversteher; was das auch immer heissen mag. 😉 ich bin frauenkenner – und da hält sich dann logischerweise das verständnis in grenzen.

  • Marc-Antoine sagt:

    Na ja. Warum haben die Frauenabende in der Sauna oder in der Badi in der Redaktion noch nie Reaktionen ausgelöst? Für einen Männerabend genügt schon die Ankündigung und es geht eine Riesendiskussion los. Warum kommt man dabei gleich auf Männerclubs, Burkas oder irgendwelche homophoben Ängste zu sprechen?

    Irgendwie muss ich den Frauen da ein Kompliment machen. Die gehen einfach in ihre Frauenbadi oder an den Frauenabend in der Sauna und geniessen die Zeit – wenn sie das denn mögen – oder sonst gehen sie einfach nicht hin.
    Bei uns Männern schwingt mir am ehesten die Angst mit, mann könnte sich auf irgendeine Weise „zu nahe“ kommen oder gar in Verruf geraten, wenn ruchbar wird, dass man an einem Männer-Saunaabend war. Man könnte ja als schwul betrachtet werden….

  • Sarah sagt:

    Gleichberechtigung bedeutet für mich auch, dass zwischen Männern und Frauen nicht die Unterschiede betont und zelebriert werden. Ganz klar kann es sein dass man sich als Frau in der gemischten Sauna beläststigt oder begafft fühlt (ist mir auch schon x-mal passiert), trotzdem darf man dem „Mann“ nicht unterstellen er sei triebgesteuert, das ist für mich maximal sexistisch den Männern gegenüber. Schön, wenn es starke Männer gibt, die sich gegen dieses Bild wehren. (Genauso schlimm sind doch auch die „Ladies night-abende in gewissen Clubs, an welchen die Frauen keinen Eintritt bezahlen oder ein Cüpli gratis bekommen und die Männer bezahlen müssen – Hallo!!! welcher Mann macht das mit?)
    Also, getrennte Saunen auch für Männer oder keine getrennte für niemanden! (ich hoffe es hat niemals ein Mann in der Sauna wegen mir das Gefühl er müsse den Bauch einziehen!!)

    • urs bilger sagt:

      sie sind mirr sympathisch sarah !!! müsste man danach handeln, gäbe es saunen für:
      hetero männer
      bi männer
      schwule
      und
      hetero frauen
      bi frauen (von denen anscheinend viele männer träumen)
      und schwule *grins* – lesbische frauen (ein bisschen chauvinismus darf sein)
      und grade die ladies night, wo der mann zum sexobjekt verkommt, gehören
      gesetzlich verboten, denn als ich noch in der schweiz lebte, hab ich nie was von
      men’s night gehört; und das im zuge der gleichberechtigung. also eigentlich gehört
      in der schweiz irgendwie alles verboten, was der einen oder anderen zielgruppe
      spass machen könnte 🙁

  • Clara Müller sagt:

    wenn diese männer-abende ein bedürfnis sind, dann soll man es machen. ich versteh gar nicht, dass das überhaupt diskutiert wird…
    schliesslich kann man ja als frau oder als mann, der nicht an einem reinen männertag hingehen möchte, entweder ein anderes bad wählen oder einen anderen tag.

    • john tobler sagt:

      männerbadis sind auch ein bedürfins, aber es gibt keine.
      männerdecks wie beim letten sind auch ein bedürfnis, aber es gibt keine.
      männerparkplätze sind auch ein bedürfnis, aber es gibt keine.
      noch mehr wünsche?
      dieses ganze geschlechter thema geht mir so langsam auf dem s…! frauen sollen endlich aufhören zu tun, als brauchen sie für alles (parkplatz, sauna, einkaufen, jobs) eine spezialbehandlung. ihr seid normal funktionierende menschen, und nicht behindert.

      • dario sagt:

        John Tobler. Etwas überspitzt ausgedrück – aber irgendwo auch wahr.
        Ich habe eine gute Freundin, die nie auf Frauenparkplätze geht, weil sie kein Signal aussenden will, ich bin eine arme angstliche Frau. Sie finedet Frauen bringen sich so automatisch in eine Opferrolle.
        Aber solange Frauen sich solche Rechte rausnehmen, sollen auch die Männer ihre Frauenfreien Zonen haben.

        • Martin sagt:

          Ich parke aus Trotz immer auf Frauenparkplätzen 🙂

          • John sagt:

            Ich parke übrigens immer bei den Frauenparkplätzen. Die sind ja immer schön beim Eingang! Nochwas zu uns schweizer Männern: Wenn jemand tägilch Zeitung liest, erhält ER auch jeden Tag auch einen Tritt in den Sack. Zeitungen lieben diese pseudomodernen Gendersachen, wobei der Grundtenor oft in die Richtung geht, dass die Frau dem Manne eigentlich superior ist und sich das langsam aber sicher in der Veränderung der sozialen Stellung manifestiert. Würg sag ich da nur! Oft werden die Texte von frustrierten Trümmerfrauen geschrieben, oder aber von männlichen Autoren, die halt ihr täglich Brot mit Texten verdienen, die von der Redaktion als zeitgemäss angeschaut werden. Ich glaube kaum, dass der Trend der uns die „gschpürschmi“ Zeitungen oft zu vermitteln versuchen, einen ernstzunehmenden Wahrheitsgehalt hat.

            Und noch etwas: Schweizer Männer, hattet ihr nicht auch schon oft nach gegen ende eurer Ferien gesagt, egal wo auf der Welt: Jetzt muss ich wieder zurück zu unseren Wurstweibern (ich rede hier von den Alleinstehenden), die zu allem noch so wie wir sein möchten? Hand aufs Herz, es wird doch immer unerträglicher!

      • Sabine sagt:

        ???
        Männerbadis, -decks, -parkplätze sind ein Bedürfnis? Dann setzt euch doch dafür ein, statt einfach auf den Frauen rumzuhacken und ihnen ihre Bedürfnisse absprechen zu wolle!! Glaub mir, ihr bekommt vermutlich von Frauen mehr Unterstützung als von Männer.
        Mir geht diese ewige Geschschlechterkampf auch auf… was auch immer (;-)), weil „Kampf“ eben der falsche Ansatz ist, es geht ja wohl nicht um „die einen gegen die anderen“, da wir alle „normal funktionierende Menschen“ sind, aber vielleicht (bei aller Gleichberechtigung) doch verschiedene Bedürfnisse haben, denen wir versuchen sollten Rechnung zu tragen, und zwar für Frauen UND für Männer! Also wenn das Bedürfnis nach einem Männertag in der Sauna da ist, sofort! Aber deshalb, weil ein Bedürfnis dazu da ist, und nicht einfach aus Quängelei: wenn die Frauen, dann wir auch…

  • yvo montani sagt:

    mich stört wenn schon immer nur eines:
    ungleichbehandlung.

    wenn’s männertage gibt, muss es ergo auch frauentage geben

    und umgekehrt.

    bis jetzt kennen z.b. gewisse städtische bäder nur eines:
    frauenzeiten.

    und das stört mich.

    • erel sagt:

      genau- war vor rund 2 wochen in bern mit freundin shoppen, danach wollten wir ins haman, doch nichts gewesen-
      genau an diesem tag war „frauentag“. fand ich absolut dämlich. – keinmal und nie wieder haman bern-

  • Urs Holzapfel sagt:

    Ich würde den Beobachtungen von David Sarasin aus eigener Erfahrung zustimmen.Man kann das in jeder gemischten öffentlichen Sauna sehen:Sobald die Männer unter sich sind,sind sie lustig,fröhlich,nachdenklich,einfach normal.Kommt auch nur eine Frau hinzu,ändert sich das schlagartig und aus den Männern werden Hähne,die sich vor der Frau aufplustern,ihr unbedingt imponieren wollen.Ein normales,entspanntes Verhalten ist dann vorbei.

    • Greatsheep sagt:

      Es geht nicht immer ums aufplustern. Manche Frauen nerven einfach nur rum, weil sie zu häufig ihrem Kontroll- und Belehrungszwang erliegen (hach, wie sind wir Frauen moralisch, ethisch und einfach in allem euch überlegen). Als Mann „darfst“ du kaum mal herumblödeln, herumalbern oder einfach über das was wir im Moment interessant finden herumquatschen ohne dass eine Frau ihre Augen herumrollen lassen muss, ein herablassendes Seufzen absondert oder gar den Klassiker rauslässt im Stil von „ach die Männer/tüüüüpisch Männer, können immer nur ….“.

  • Stadelman Reto sagt:

    Pro: Weil wir Männer das auch dürfen! Es ist typisch von einer Frau wie Reda El Arbi den Männern etwas verbieten zu wollen, dass Gleiche aber bei sich selbst für supertoll halten. Es ist genau diese Art der Doppelmoral der Feministinnen die mich abstösst und wütend macht!
    Contra: Gibt kein Contra.

    • Hans sagt:

      Lieber Reto, Reda El Arbi ist ein Mann!

    • Gritli sagt:

      Mensch Reto… Reda El Arbi ist ein MANN.

    • lars weber sagt:

      lieber reto,reda ist ein MANN!

    • Ivana Sikman sagt:

      Reda el Arbi ist ein Mann. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil „Wenn die Sauna draussen in der Natur wär, könnten wir Männer…“ Das war ausserdem in diesem Blog schon mehrfach zu lesen und ist mit einer einfachen Googleanfrage bereits geklärt. Hauptsache, wieder mal über Feministinnen gewettert.

    • Franz Mueller sagt:

      Natürlich soll es auch Bäder und Saunas nur für Männer geben, was spricht dagegen? Fast nichts, doch da ist ein Punkt, der mich immer an Männertreffen sehr stört: Viele Homos nehmen ungeniert an, dass jeder, der sich in einer reinen Männerrunde wohlfühlt, auch ein Warmer sei! Dem ist nicht so, als Hetero mit einer langjährigen Freundin, nerven mich eine gewisse Sorte Männer schon. Ansonsten fällt mir schon auf, wenn eine schöne Frau die gemischte Sauna betritt, sehr oft die Themen schlagartig ändern. Entweder beginnt das grosse Schweigen und diskret geworfene Blicke auf den Busen,Füdli oder gar zwischen die Beine.Oder dann plumpe Anmache und gekünstelte Heiterkeit der Herren an anwesende Damen. Die vorherige gute Stimmung ist völlig im Eimer. Genau aus diesen Gründen bevorzuge ich eine getrennte Sauna. Hier kann ich wenigstens über Sport&Politik reden, ohne dass eine Frau sich in meiner Gegenwart langweilen muss. Und Gespräche über Esoterik, Pilates und Kinder und ähnlichen Kram lassen mich völlig kalt.

      • SaraAngelina sagt:

        Herr Mueller, jetzt muss ich mich aber wehement gegen dieses Klischee wehren. Mag sein, dass die Frauen in ihrem Umfeld auf diese Themen getrimmt wurden oder sie sie tatsächlich interessieren, aber ich würde eine gute politische Diskussion jederzeit einer Shoppingtour vorziehen, selbst wenn sie bezahlt wäre.
        Ansonsten: Ja, diese Annahme von gewissen homosexuellen kann tatsächlich mühsam sein, gibt es auch bei uns Frauen, wenn auch seltener. Allerdings sind das immer einzelne Individuen, welche solch eine Sichtweise haben, die auffallen (auch bei heteros, männlein und weiblein) und alle stören und Klischees fördern. Denn die ruhigen, angenehmen Menschen, fallen ja auch nicht weiter auf.

    • Reda El Arbi sagt:

      Hm, vielleicht bin ich ja ein Feminist?

    • SaraAngelina sagt:

      Herr Stadelmann

      Feministin nicht gleich Feministin. Leider beanspruchen einfach zu viele diesen Begriff für sich, meinen damit aber zT extrem unterschiedliche Sachen. Sie reden von Frauen, die noch alles erkämpfen mussten und deswegen auch keine Kompromisse eingingen. Viele heutige Feministinnen stehen für echte Gleichberechtigung ein und haben diesen Begriff etwas unreflektiert für sich übernommen. Eigentlich sind sie „Equalitaristinnen“. Und solche Frauen würden Ihnen wahrscheindlich grösstenteils zustimmen. Es gibt (theorethisch) kein Kontra.
      (Das einzige Kontra wäre wohl wirtschaftlich. Was dann momentan, wen wunderts, in Männerhänden läge, zum Grossteil.)

  • Rolf Zopfi sagt:

    In der Badi Utoquai gibts übrigens schon ewig ein Männerdeck, sowie in diesem Bereich auch ein Schwimmbecken.

  • Luzi Müller sagt:

    Dazu kann ich nur sagen,: schade das sich Frauen in Männergesellschaft immer noch unwohl fühlen.. Kein gutes Zeugniss für die Männer

    • Hans Moser sagt:

      Hier geht es doch darum, dass sich Männer in Frauengesellschaft unwohl fühlen. Darum eine nur-Männer- Badi. Nach Ihrer Logik ist das eher kein gutes Zeugnis für die Frauen.

    • Es ist doch wohl ein Unterschied ob Frau und Mann sich füdlibutt ist oder bekleidet treffen. Ich verstehe nicht, wieso gemeinsame Nacktheit zwingend zur Entspannung zwischen den Geschlechtern führen soll. Nacktheit gehört meiner Meinung nach in die Privatsphäre und in dieser entscheide ich selber wem ich begegnen will. Auch als Mann.
      Und dass Männer sich Frauen gegenüber anständiger verhalten sollen wenn diese dauernd penetrant Zugang zur Privatsphäre der Männer fordern, kann ich nicht nachvollziehen…

    • SaraAngelina sagt:

      Frauen wie Männer nehmen Frauen eher als Einzelteile ihres Körpers wahr, während Männer eher als ganzer Mensch wahrgenommen werden. Das drückt sich auch oft in der Sprache aus. „Geiles Stück.“ „I’d like to fuck THAT.“ „Heisse Muschi“ etc etc sind solche Beispiele, während „Schau mal den geilen Schwanz an“ eher selten ist, es heisst wennschon „Heisser TYP.“
      Es ist ein Gesellschaftsproblem und wir alle können daran arbeiten es zu ändern und uns mehr als Menschen wahrzunehmen.

  • Roberto Micieli sagt:

    Ich finde mixed saunas cool

  • G. Gruber sagt:

    Zumindest bliebe eim das ewige Geplappere der Frauen erspart. War grad vor wenigen Wochen im Wellnessurlaub.
    Die Frauen war dermassen penetrant am Quatschen, sogar im Dampfbad und in der finnischen Sauna konnten Sie es nicht lassen. NERV!!!!!

    • Kevin Maria Sonderegger alias Philipp Rittermann sagt:

      herr gruber – habe ähnliches erlebt – wo sie recht haben, haben sie recht.

    • Sabine sagt:

      Nach mehrjährigen Aufenthalt in Finnland kann ich Ihnen nur sagen, dass in einer finnischen Sauna keinesfalls ein Gebot der Ruhe herrscht, die Sauna ist ein sozialer Ort, an welchem man sich austauscht, privat oder auch geschäftlich. In diesem Sinn verhalten sich die quatschenden Frauen dort den Gepfogenheiten entsprechend…
      Ich finde es schon erstaunlich (und ehrlich gesagt ein bisschen traurig…) wie ein Thema, bei welchem es eigentlich nur um Männer geht, so viele frauenfeindlich Kommentare hervorrufen. Es ist schade, dass für viele offenbar nicht möglich ist, sich für ihre Anliegen einzusetzen, ohne dabei das andere Geschlecht schlecht zu machen. Ich glaube nicht, dass uns das voranbringt.

    • SaraAngelina sagt:

      Herr Gruber. Waren sie schon einmal mit Männern ein Bier trinken. Wenn sie nicht gerade absolut asoziale gefrustete Kollegen haben, dann waren sie wahrscheinlich lauter, als die meisten Frauen. Dass unsere Stimmen höher sind, ist nicht unsere Schuld. Vielen Dank.

      Und ja, wir Frauen können auch sehr ruhig sein, ja geradezu schweigen, wenn man unter guten Freundinnen ist. Es ist allerdings angenehmer zu quatschen und im Zug zB. sexistisches Rekruten oder Altherrengeschwätz zu übertönen.

    • Martin Mann sagt:

      Danke danke danke, dass endlich jemand das wahre PRO für Männerabende angibt. Das lautstarke gequatsche der Frauen im Hamam oder im Hürlimann Spa ist unerträglich. Jedes mal nerve ich mich. Endich bekomme ich meinen Männerabend. Yipppii ! Man könnte natürlich den Frauen auch den Mund zukleben an der Kasse, dann hätte ich nichts gegen gemischte Wellnessoasen 😉

  • Kevin Maria Sonderegger alias Philipp Rittermann sagt:

    Pro: Ja, weil sich gerade in der heutigen zeit, der mann emanzipieren soll und muss.
    Contra: Ja, weil der besuch eines schwimmbades eigentlich ein neutrum sein sollte.
    somit haben wohl beide recht – und – seien wir ehrlich, die thematik ist wohl nicht so ganz matchentscheidend.

    übrigens – wir männer haben den samichlaus-tag wo wir auch richtig schön die sau rauslassen sollen/dürfen/wollen! 🙂

  • Peter Brunner sagt:

    Eine gemischte Badi ist eigentlich „gefühlt“ meistens eine „Frau-mit-Kind-Badi“ wo Männer argwönisch geduldet werden.
    Das „Gockel-Getue“ um den Frauen zu imponieren ist nur anstrengend. das haben die gar nicht verdient, so abschätzig schlecht, wie die Frauen uns immer behandeln. Selber schuld, wenn wir mal einige Momente ohne Frauen geniessen wollen.

    • elena sagt:

      Was heisst „selber schuld“?? Geht um Himmels Willen in die Männersauna, und geniesst die frauenfreie Momente. Wir gönnen. sie Euch von Herzen.

  • Stefan sagt:

    Ich würde niemals in eine Männersauna gehen. Ich hätte Angst, von einem Schwulen angemacht zu werden. Und ich würde mich nicht wohl fühlen in einem kleinen Raum nur mit nackten Männern. Sorry, ich weiss, das sind Vorurteile. Aber so denke ich nun mal. Und andere Männer denken vielleicht auch so. Zudem gehe ich gerne zusammen mit meiner Frau in die Sauna. Warum also alleine?

    • Hans sagt:

      Lieber Stefan, wenn Du derart Angst davor hast, von einem Schwulen angemacht zu werden, dann solltest Du aber auch gemischte Saunas meiden. Kommt dort nämlich auch vor, wobei ich dies durchaus als Kompliment auffasse, solange es nicht aufdringlich wird. Soviel Selbstbewusstsein sollte man schon mitbringen, wenn man sich mit wildfremden Leuten nackt in einen Raum begibt…

    • dario sagt:

      Lieber Stefan
      Wenn du als hetrosexueller Mann Angst hast in einer Sauna von einem Schwulen angemacht zu werden, dann musst du mal in dich gehen, ob das wirklich Angstzustände oder Wunschdenken ist. Ich bin überzeugt, ein mit sich im Reinen Hetrosexueller Mann hat keine Angst. Wenn man aber seine eigenen homosexuellen – oder bi-Neigungen verdrängt kommt man wohl in einer solchen Situation ins Schwitzen. Und Du hast ja die Wahl, mit Deiner Frau in die Sauna oder in die Männersauna. Niemand zwingt dich zu was.

    • Gion sagt:

      Herr Stefan,
      Ich meine das nicht böse, doch ich denke an Ihrem Posting entnehmen zu können, dass sie schwul oder zumindest bi-sexuell sind und sie zu sich finden sollten. Das tut mir für Ihre Frau zwar leid, ist aber besser für am Ende.

    • Alois Krieger sagt:

      Na doch, es spricht doch noch jemand an. Eine Sauna nur für Männer ist doch ein Schwulentreffpunkt. Und wahrscheinlich soll der eingeführt werden, dass die Hetero-Männer sich an den anderen Tagen dort wohlfühlen können.

      Als ich nach Zürich gezogen bin und den Arbeitskollegen sagte, ich gehe über den Mittag kurz in die Stadtbadi schwimmen, haben alle geschmunzelt. Als ich dann dort drin war, ging mir langsam ein Licht auf. Die Duschen waren von „Langduschern“ besetzt, und ich fragte mich, ob ich die Badehosen wohl verkehrt herum anhabe, wieso schauen die mich so an?

      Auch auf den Schwimmbahnen hatte es nicht gerade viel Platz – ein oder zwei Frauen waren am Runden ziehen. Dafür hatte es am Schwimmbadrand haufenweise Männer, die etwas herumplanschten und die anderen beäugten. Nicht, dass man belästigt wurde, aber zum Schwimmen bin ich dann jeweils nach Oerlikon gegangen – hat auch ein 50m Becken dort… Es hat mich dann im Geschäft auch niemand mehr gefragt „und, hat’s Dir gefallen?“

    • Aldo Waldoni sagt:

      Männersaune = Dark Room

  • Vinxi sagt:

    was für ein kabis wird hier erzählt? aber hallo? männer gehen in die männersauna damit sie, eben, unter männer sind. die wiiber machen sexuell sowieso nichts, also, kein verlust wenn sie fehlen. ist eine frau in der nähe – dann sind die empörte blicke „vo dene“ nicht weit und die männer bleiben brav (er will nicht, dass eine frau denkt er sei gay!). sauna, sexkino, autobahn parkplatz usw. sind die gratissex treffpunkte. diese männer sind alle gay? nein, die mehrheit besteht aus nichts anders als verzweifelten opportunisten. ihr motto, lieber sex mit einem mann als gar kein sex. ja frau hammambesucherin, donnerstags im volkshauskeller treiben die männer männersex und poppen auf diesem grossen warmen stein in der mitte. aber keine angst, gut besucht wird die sauna wohl nicht. der eintritt ist für männersex zu hoch – für acht stutz mehr kann er an der langstrasse mit einer frau aufs zimmer gehen…

  • sepp z. sagt:

    in zeiten der gleichstellung und gleichberechtigung sollte es eigentlich normal sein, dass frauen und männer dieselben angebote haben. wenn frauentag, dann auch männertag. oder halt keines davon.

  • Markus sagt:

    Lieber Herr El Arbi, haben Sie noch nie erfahren dürfen, wie gelassen weder-macho-noch-softie-mässig-schön-entspannt das Zusammensein unter Männern sein kann? Wie wohl es tut, wenn Konkurrenzgehabe und Gockelgetue wegfallen? Es braucht mehr solcher Räume gerade auch für htereosexuelle Männer. Nicht zuletzt, um etwas weniger abhängig zu sein von weiblicher Aufmerksamkeit und Zuwendung.

    • Reda El Arbi sagt:

      Doch habe ich. Als junger Mann Ende der Achziger gehörten Männergruppen und Selbsterfahrungs-Workshops für XY-Chromosomenträger zum Lebensstil. War ganz ok, auch wenn ich inzwischen die Trennung nach Geschlechtern ziemlich fragwürdig finde. Wie konnten uns 40 Jahre Emanzipation wieder an den Punkt bringen, bei dem wir uns nicht von patriarchalischen religiösen Gesellschaften unterscheiden? Wenn Männer und Frauen getrennt baden müssen, um sich vor dem anderen Geschlecht zu schützen, dann können wir auch gleich Burka und Männerclubs einführen.

      • mikkesch sagt:

        Herr Reda El Arbi

        MAnchmal schreiben Sie einfach nur UN- und SCHWACHSINN.

        • Reda El Arbi sagt:

          Sie plädieren also für Schutzzonen für jeweilige Geschlechter?

          • Mann sagt:

            Was heisst denn da Schutzzonen? _ Freiräume – Was gauben Sie denn, wo Männer ihre „Seele“ stärken sollen ? – am Busen einer Frau? wie als Säugling beim Mami? Meine Meinung dazu ist: in Freundschaften mit anderen Männern: Männerkochen, Männersauna, Männer im Wald, etc.

          • Sabine sagt:

            Also auch keine geschlechtergetrennte Toiletten, Garderoben etc. mehr?…
            Es wird ja niemand gezwungen, in eine getrennte Sauna zu gehen, aber ich kann das Bedürfnis sehr gut nachvollziehen, nicht nur bei Frauen sondern auch bei Männern.

      • Marco Casutt sagt:

        @ Reda El Arbi: Sie haben also gegen Frauenbadis, -saunas, uä dieselben Vorbehalte?

  • Ich als Frau mag gemischte Saunas nicht und ich bedauere öfters meinen Mann, dem vielerorts keine reine Männersauna zur Verfügung gestellt wird. Männer können sich nackt genau so verletzlich und unwohl fühlen wie Frauen wenn diese anwesend sind und verdienen diesbezüglich die gleiche Extrawurst wie die Frauen. Zudem müssen wir Frauen nicht jeglichen, den Männer zur Verfügung stehenden Raum besetzen, damit sie den Umgang mit uns lernen. Jeder Mann hat Anrecht auf ein paar Stunden ohne Frauen und vorallem ohne Titten vor der Nase.

  • Markpeer sagt:

    Ich find’s gut, dass es auch Raum nur für Männer gibt und wir, auch wenn viel weniger, ein Stück Gleichberechtigung in diesem Bereich zurückerhalten. Falls sich zeigen sollte, dass dieser Männertag nicht ankommt und die Nachfrage abnehmend ist, kann er immer wieder abgeschafft werden. Falls aber das Bedürfnis da sein wird, dann war’s der richtige Zeitpunkt für eine Kehrtwende und erneut mal wieder nur an uns zu denken.

  • Hans sagt:

    Ich bin ganz klar für solche Tage. Wenn Frauen das Recht und die Möglichkeit haben, im Bad oder in der Sauna unter sich zu bleiben, dann sehe ich nicht ein, weshalb mir als Mann dies vorenhalten werden sollte.
    Ich bin gern unter Frauen – bei der Arbeit, im Ausgang, sogar in der Badi. Aber in der Sauna oder im Dampfbad bin ich lieber unter Männern – ist viel entspannender.
    …und wenn El Arbi glaubt, dass Frauen nicht auch aufdringlich hinschauen, dann täuscht er sich gewaltig.

  • Georg sagt:

    Herr El Arbi, Sie sprechen mir aus dem Herzen. Wehrent den Anfängen und damit den Männertagen! Und nieder mit den Frauentagen in der Sauna. Ich habe es satt, den Frauen ihre Extrawurscht zu bezahlen, wenn ich nicht mal was davon habe!

    • Kevin Maria Sonderegger alias Philipp RitterönologieMANN sagt:

      wenn frauen eine extra wurst wollen, gehen sie wohl tatsächlich eher in eine gemischte sauna…. *wieher“

    • Kim sagt:

      also bis jetzt hab ich meinen sauna eintritt noch immer selber bezahlt….

  • Sportpapi sagt:

    Männer brauchen meist eigentlich keine Männertage. In der Sauna ist es aber so, dass bei einigen Frauenabenden in der Woche nur noch ein kleiner Rest an Frauen bleibt, der dann am „gemischten“ Abend kommt. Das ist dann für diese Frauen auch nicht angenehm. Schöner wäre es also, auf solche geschlechtergetrennte Abende zu verzichten.

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