Nützlicher Hafenkram

Ein Kran für alle Fälle: Schön und jetzt auch noch nützlich!

Ein Kran für alle Fälle: Schön und jetzt auch noch nützlich!

Die Schlacht um den Hafenkran ist vorüber, wir Zürcher kriegen das Kunstobjekt nun wirklich: die Kunstfront hat gewonnen. Wir vom Stadtblog bleiben natürlich unparteiisch und mischen uns nicht ein. Wir berichten auch nicht über die Politiker, die sich mit dem Projekt – egal ob als Befürworter oder als Gegner – profiliert haben. Uns liegt an der Harmonie, deshalb haben wir für die Leute, die etwas ratlos vor dem Kunstaspekt des Projekts stehen, praktischere Anwendungsmöglichkeiten für den Kran gesucht. So kann sich jeder mit dem Hafenkram anfreunden. Wenn Sie eine Idee beisteuern möchten, gerne in den Kommentaren. Hier sind die bisherigen Vorschläge:

  • Die Zürcher könnten den Kran als Pranger für fehlbare Politiker und Wirtschaftsvertreter benutzen und diese entweder einfach ein wenig an den Füssen hängen lassen oder, bei schwererem Blödsinn, regelmässig in der Limmat „tünklen“. (Dieser Vorschlag kam von 5 verschiedenen Lesern)
  • Man könnte den Kran dafür nutzen, endlich das hässliche Coop-Provisorium vom Limmatufer zu reissen und im Fluss zu versenken. (Vier Leser)
  • Man könnte den Kran von den Verpackungskünstlern Christo und Jeanne-Claude einpacken lassen und hätte so noch mehr Kunst – also doppelter Wert – ohne das die Krangegner den Kran ansehen müssten. (Zwei Leser)
  • Der Kran eignete sich als Plattform für Bungee Jumping. Touristen könnten gegen ein hohes Entgelt vom Turm springen, für Einheimische wärs gratis. Der Erlös ginge ans Sportamt, das den Zürchern damit Gratis-Eintritte in ihre Seebadis ermöglichte. (Ein Leser)
  • Die Zürcher würden den Frachtschiffverkehr mit St. Gallen aufnehmen und so den Verkehr an der Goldküste entlasten. An der Limmat würden Kulturgüter und Partyveranstalter eingeladen und nach Rapperswil verschifft. (Ein Leser)
  • Die Seepolizei könnte den Kran dazu nutzen, die unzähligen geklauten Velos, die jährlich im Fluss landen, mit wenig Aufwand wieder rauszufischen. (Eine Leserin)
  • Die Stadtpolizei könnte damit Autos von Parksündern abschleppen und direkt im Fluss versenken. wo sie dann kostenpflichtig wieder rausgefischt werden müssten. (Ein Leser)
Sie sehen, liebe Stadtblog-Leser, es sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt! Bringen Sie ihre Vision für den Kran doch in den Kommentaren ein.
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76 Kommentare zu «Nützlicher Hafenkram»

  • Paul Gelpke sagt:

    Die Tatsache dass ueber diesen Kran gestritten wird rechtfertifgt ihn nicht. Kontroverse Gegenstaende sind keine Kunst an und fuer sich. Der Kran ist eine Machtdemonstration der grossen Stadt, die den kleinen Buergern deutlich und auf deren Kosten zeigt, wer hier das sagen hat. Der Schuhgeschaeft braucht eine Genehmigung fuer ein neues Schild, der Beizer fuer einen Stuhl auf dem Trottoir, der Eigentuemer fuer eine Sat Schuessel auf dem Altstadtdach.

  • tina grob sagt:

    kann jetzt leider die zahl nicht mehr aus wenig aus dem ärmel schütteln, aber irgend so ein gurki openair konzert mit lauter musikern die ich mir eh nicht anhören würde hat viel mehr steuergelder gekostet. und dabei musste man noch eintritt zahlen

    • tina grob sagt:

      aus wenig? ich meinte auswendig (und dabei schreibe ich doch gar nicht auf einem apfel. nix rechtschreibekorrektur. war glaubs einfach zu lang am meer)

  • tina grob sagt:

    jammerjammerjammerjammerjammer. „das kostet aber so viel“ und „das ist doch gar keine kunst“.
    möge sich unser horizont erweitern, fast wie wenn da wirklich meer wäre. und wenn die fantasie nicht reicht um die meeresbrise zu riechen, müsste man vielleicht olfaktorisch nachhelfen. mit einer monster-meeresbrise-sprühdose auf dem kran vielleicht

  • N. Kamber sagt:

    Red Bull Turmspringen oder doch Stefan Raab’s Turmspringen hmm 🙂

  • Georg Stamm sagt:

    Dieser Zürcher Hafenkran soll ja wirklich einer sein, eine ausrangierte Occasion. Was hat sowas mit Kunst zu tun ? Das ist bestenfalls ein originelles Objekt. Viel eher ist es aber eine sauteure Zwängerei und ein Blödsinn mehr von der grünen Stadträtin Genner. Das unbrauchbare Schaukel-Ypsilon lässt grüssen.

  • Klaus sagt:

    Ein Hafenkran für Zürich? Für die Weltstadt Zürich? Für die Hafenstadt Zürich? Es ist doch immer wieder amüsant, was ein Minderwertigkeitskomplex bewirken und kann! Darüber könnte man lachen – wenn dieses „Kunstprojekt“ nicht zig-tausend Franken verschlingen würde. Aber eben – es ist ja „Kunst“. Die Kunst besteht allerdings weniger im Kran, als vielmehr darin, dass die Drahtzieher dieser Aktion für so einen Schmarren auch noch Geld aus der Steuerkasse klauben können – und die Leute auch noch stolz darauf sind! Dieser Trick lässt sogar Houdini alt aussehen. Aber mir kann das ja egal sein – bin zum Glück kein Zürcher, muss den „Schweiss“ nicht mitfinanzieren und ihn mir auch nicht ansehen!

  • Hene sagt:

    Der Kran müsste am Paradeplatz stehen -wow… das gäbe den richtigen Blog!

  • Roli Weigand sagt:

    Bitte keinen Nutzen dieses Hafenkrans fordern !
    Kunst soll nicht nützlich sein, sie soll anregend sein, einen auf neue Gedanken bringen.
    Je unnützer ein Kunstwerk, um so besser …

  • Könnte sich die Denkmalpflege nicht für den ewigen Erhalt des Hafenkrans einsetzen und uns dafür die schöne Seeterrasse beim Neubau der Fischerstube gönnen?

  • paul sagt:

    was habt ihr bloss für probleme. der kran ist doch echt ein reisser. das ganze kommt mir vor wie 2002 als alle über die expo 02 lästerten und dann war es plötzlich der hit. hinz und kunz gingen hin und allen hats gefallen. alöso ihr nörgeler last euch das ding anschauen und habt freude an dieser originellen idee. zürich ist einfach hipp.

  • seppi sagt:

    Praktischere Anwendungsmöglichkeit des Krans am Beispiel der Schweizer Landeshymne.

    Trittst im Morgenrot daher,
    Seh’ich dich im Strahlenmeer,
    Dich, du Hocherhabener, Herrlicher!
    Kran

    Kommst im Abendglühn daher,
    Find’ich dich im Sternenheer,
    Dich, du Menschenfreundlicher, Liebender!
    Kran

    Ziehst im Nebelflor daher,
    Such’ich dich im Wolkenmeer,
    Dich, du Unergründlicher, Ewiger!
    Kran

    Fährst im wilden Sturm daher,
    Bist du selbst uns Hort und Wehr,
    Du, allmächtig Waltender, Rettender!
    Kran

  • Peter Egloff sagt:

    Was noch eine Idee wäre, ein Hotelzimmer im Führerstand einzurichten. Man könnte exklusive Packete verkaufen mit Abendessen, Übernachtung und das Morgenessen gibt es im Bistro gleich unter dem Kran. So käme etwas Geld wieder zurück in die Staatskasse und das örtliche Gewerbe wird erst noch angekurbelt.

  • Martin Häfliger sagt:

    Eindeutig dessen Schöpfer dranhängen!
    Heisst der zufällig Frankenstein?

  • Daniel sagt:

    Sollen doch diejenigen den Kran finanzieren, die es kaum abwarten können das das Ding endlich steht und nicht von den übrigen Steuerzahlern Geld einziehen denen das (Un)-Ding nur im Wege steht!

  • Fritz sagt:

    Chapeau! 45 lustig-listige Kommentare von Zürchern (!) (die meisten). Der Kran ist eigentlich schon amortisiert. 45 mal 10’000 Leser gibt einen Franken pro Lacher. Peanuts für Zürich, wo das Geld, wurde mir gesagt, auf den Strassen liegt.

  • Rudolf Strahm sagt:

    hat nicht das Zürcher Stimmvolk mal den Kran an der Urne abgelhnt?

    • Peter Egloff sagt:

      Nein, das war „nur“ der Gemeinderat infolge der Motion von Susi Gut und ihrer „Partei für Zürich“, die ja inzwischen aus der Stadt Zürich geflüchtet ist…

  • Armon Scherrer sagt:

    Federico Pfaffen könnte doch seine Herzbaracke dran hängen.

  • Thomas Müller sagt:

    Ein Gireizi mit einem Logenplatz für Ruth Genner. Auf dieser die Stadt überblickenden Position wird ihr das in ihrer Verkehrspolitik gründende tägliche Chaos auf Zürichs Strassen womöglich etwas besser vor Augen geführt. In luftiger Höhe kann sie dann auch gleich als Parkleitsystem dienen und die verzweifelt nach einem Parkplatz suchenden Automobilisten auf den nächsten freien Spot lotsen – sollte sie denn überhaupt noch einen erspähen.

    • Columbo sagt:

      Eigentlich kein schlechter Ansatz; ich seh da nur 2 Haken (no pun intended):
      1) Die Oeko – Fundamentalistin haette wohl am von ihr verursachten Verkehrschaos ihre helle Freude und wuerde sich in ihrem extremistischen Treiben nur bestaetigt sehen.
      2) Mir scheint, die ist schon genug abgehoben; sie auch noch physisch ueber die Koepfe der gewoehnlichen Zuercher zu heben, macht die Sache wahrscheinlich nicht besser

  • Berna sagt:

    Eine viel bessere Möglichkeit wäre eine Seebühne mit dem Geld zu bauen und immer wieder Stücke vorführen. Alös schönes Beispiel erwähne ich die Seebühne Bregenz. Das Ganze wäre eine kulturelle Aufwertung vom Platz Zürich.

    • joachim kuhn sagt:

      Eine Seebühne die sich im Wasser versenken und hochheben lässt. Weisch wie epsich, wenn sich dann plötzlich ein Gerüst aus dem See erhebt mit Tauchern die singen und so.

  • Hans Christoffel sagt:

    Wenn man sich schon als Hafenstadt geben will, so sollte man das Ganze auch zu Ende denken. Dazu gehören am Limmatquai etliche Hafenkneipen, ein stinkender Fischmarkt, Rotlichtmilieu mit vielen Prostituierten und Betrieb rund um die Uhr. Vielleicht sollte man noch eine grosse Anzahl von Asylanten dort einquartieren, welche dem Ganzen einen internationalen Touch geben. Den Kran könnte man dann brauchen als Aussichtsplattform für Touristen.

    • graf beat sagt:

      Herr Christoffel, an sich eine gute Idee. Sie glauben aber doch nicht, dass sich irgend jemand für unsere „Damen“ interessiert?

      • Gerd Fehlbaum sagt:

        Als ehemaliger Rein- und Rausschmeisser der Haifischbar (gleich um die Ecke) bin ich hell begeistert von dieser Idee! Dass sich in Zürich keine begehrenswerten käuflichen Damen finden lassen, kann ich aus meiner Perspektive NICHT bestätigen…

        Eventuell könnte dieser Kran auch dem Männervolk dienen, das keinen mehr HOCH kriegt!

  • Lisa Schoell sagt:

    Wir haben bereits ein solches Kunstwerk von Art in the City!! Auf dem Turbinenplatz in Zürich steht bereits ein Kran.

  • Suhr Irmgard sagt:

    Dieser Kran ist gelinde gesagt fehl am Platz (siehe Duden). anstößig, deplatziert, fehl am Platz, geschmacklos, peinlich, unangebracht, unangemessen, ungehörig, unhöflich, unpassend, verletzend; (gehoben) ungebührlich, unschicklich; (bildungssprachlich) indezent, indiskret, unsensibel; (umgangssprachlich, meist abwertend) unmöglich; (emotional) unverschämt; (abwertend) plump, ungeschliffen; (gehoben veraltend) ungebührend
    Wir Auslandschweizer erheben unsere Stimme und rufen zur Ein- und Umsicht.

  • Kathrin sagt:

    Man könnte eine Bühne am Hafenkran aufhängen und das als Sommerfestival „über dem Wasser“ anpreisen. Musiker und Sänger müssten einfach schwindelfrei sein. Es hätte dann noch einen 3.ten Nutzen, das Limmatquai wäre Autofrei und man könnte den Sommer an der Limmat wirklich geniessen……

  • Gerd Fehlbaum sagt:

    Also ICH würde einen möglichst grossen GLOBUS dranhängen, so GROSS es nur geht, nachts von innen beleuchtet, um den Zür- und Nichtzürchern einen galanten Blick über ihren Tellerlippenrand zu ermöglichen. Mit diversen nachts von innen an die Globusoberfläche projezierten Lightshows: wo gerade Krieg ist leuchtet es rot, oder die Ströme internationalen Geldes, das täglich nach Zürich fliesst, als jeweils eine kriechende Leuchtspur pro Million. Und/oder blitzende Punkte für jeden Menschen, der gerade verhungert. Mey, DAS wäre eine Discokugel! Aber bitte keine Tekkno Musik und keine Werbung für Globus…

    Hauptsache an diesem Ungetüm hängt etwas GROSSES! Dass man es nicht mehr gar so sieht…

  • Matthias erzinger sagt:

    Angesichts der Tatsache, dass es eine nach wie vor eine gängige Foltermethode ist, Leute ins Wasser zu tauchen etc und dass nach wie vor Leute gehängt werden, ist die Empfehlung, Politiker an den Kran zu hängen oder in die Limmat zu versenken für mich unverständlich und unhaltbar.

    • Reda El Arbi sagt:

      Ja, eigentlich ist mir keine Gemeinde bekannt, in der man noch so mit Politikern umgeht, aber ich komm auch selten aus Zürich raus. Aber vielleicht sollten wir grundsätzlich anmerken, dass es sich bei den Vorschlägen um Humor handelt. Also: Bei den Vorschlägen handelt es sich um bösen Humor. Wir werden keineswegs fehlbare Politiker am Kran aufhängen. Grosses Ehrenwort!

      • Matthias erzinger sagt:

        Das hat jetzt gar nichts mit Humor zu tun. Es ist immer einfach, sich als ach so humorvoll zu geben und andere als humorlos zu bezeichnen wenn man einfach gedankenlos war.

    • Lilo Koenig sagt:

      Mstthias Erzinger hat absolut recht – solche Vorschläge sind tiefstes Mittelalter und bar jeder Vernunft und Empathie

      • Marc sagt:

        Matthias: FAIL.

      • John sagt:

        Seit wann müssen Witze vernünftig und empathisch sein? Vielleicht würde ihnen beiden auch ein Chöpfler vom Hafenkran etwas Entspannung verschaffen….

      • Marc Bachmann sagt:

        Zürich, Hafenstadt mit Hafenkran ist noch mehr als tiefstes Mittelalter. Die Eiszeit ist wohl um einiges länger her. Also hat einen Hafenkran mit dem Rinnsal Limmat überhaupt keinen Sinn, ausser sinnlos Steuergelder zu verschwenden für eine Kulturmafia.

  • Jules Mari sagt:

    Das mit dem Verpacken dürfte wohl nur zur Hälfte gelingen, da Jeanne-Claude seit bald mal drei Jahren tot ist…

  • Eine Kultur im Untergang! Vielleicht erlebe ich deren Ende noch vor meinem Ende. Schoen waers.

  • Bruce Morgan sagt:

    Es gäbe eine viel sehenswürdigere Attraktion im Zürcher Seebecken; eine Nachbildung der Titanic in wahrer Grösse. Die könnte man sogar als Hotel, als Theater, Shopping- und Amusement- Center nützen. Harland und Wulff haben sicher noch die Pläne für den Bau des Schiffes. Ja sicher sind noch welche vorhanden; ich habe sie in einer Ausstellung in New York gesehen.

    • pascal sagt:

      oder ein costa concradia modell ins wasser bauen, welches dann vom kran hochgezogen und wieder runtergelassen wird. als loop.

  • Werrner Witschi sagt:

    Die sogenannten Kuenstler , die mit ihrem „Kunstwerk“ absolut nichts erreichen, einfach dranhaengen.

  • Hans Saurenmann sagt:

    Die sollten einen Kran der Firma Liebherr aufstellen, und gleichzeitig einen Top Loader fuer die Container, 20/40/45 benuetzen damit die Leute eine Ahnung haben wie es in einem wirklichen Hafen zugeht. Einen Checker brauchen sie auch noch damit die Ladung gewogen und plaziert werden kann im Yard, oder bei einem Bulk Carrier, ein Befoerderungs Band oder Baggerschaufel.
    Fuer kleiner Loeschungen koennen sie auch im Rheinhafen in Basel vorbeischauen, Moeglicherweise ist diese Furz Idee aus Basel eingefuehrt worden. Den Cruise Liner im Hintergrung auf den See zu plazieren ist ein starkes Stueck, ein Checker und Inspector (Docker) fuer South Florida wie es leibt und lebt.

  • m. borner sagt:

    Man könnte den Hafenkran auch als Heissluftballon herstellen lassen. Dann könnte man ihn später als Heissluftballon verwenden und ihn auch an anderen Orten Hinstellen.

  • Fritz Meier sagt:

    Die Kranführerkabine ist bis auf den letzten Kubikzentimeter mit Tassen zu füllen. Die Frage, ob die Zürcher alle Tassen im Schrank haben, stellt sich somit nicht mehr.

    • Daniel Münger sagt:

      Was hat der Kran mit Zürchern zu tun? Meineswissens handelt es sich bei den Protagonisten rund um dieses Projekt durchwegs um Auswärtige und keine Zürcher!

  • Konrad Stocker sagt:

    Man könnte diesen Tagi-Artikel dran aufhängen.

    • Reda El Arbi sagt:

      Es ist kein Tagi-Artikel, sondern ein Züritipp-Stadtblog-Artikel. Siehe Blog-Banner. 🙂

      • Stebs sagt:

        Solange der Stadtblog vom Tagi aus verlinkt wird und solange in der Adresse tagesanzeiger.ch enthalten ist, werden es immer Tagi-Artikel sein. Da helfen keine Richtigstellungen und auch keine Smilies….. apropos, wie wäre es aus aktuellem Anlass mit einem Kran-Emoticon? Und warum ist der Kran noch nicht im Blog-Banner enthalten?

  • Thomas sagt:

    Aha, wenn man die Gewässerschutzverordnung ausser Kraft setzen will, muss man es einfach als Kunstprojekt deklarieren.

    Man würde den Schrott besser entsorgen lassen….

  • Roman Adrian sagt:

    …nachdem in der Innenstadt kein Standort für die Verrichtungsboxen gefunden wurde könnten diese ja an einer mobilen Plattform am Kran aufgehängt werden – das würde auch das Publikumsinteresse über den Kreis der einseitig Kunstinteressierten hinaus erweitern.

    • Reda El Arbi sagt:

      Sehr schön 🙂

    • Columbo sagt:

      Wir haben einen Gewinner! Bin persoenlich kein Fan von „Fuck for Cash“ (rein persoenliche Sache, hab nix gegen die Dienstleisterinnen und stehe, ahem, stramm hinter deren Recht auf freie Berufsausuebung), aber fuer so einen einmaligen Schwebe – Bums wuerd ich wohl fast eine Ausnahme machen 😉

      • Christian sagt:

        aber gläsern sollten die Boxen schon sein. Und der Erlös aus dem Vermieten von Ferngläsern geht an die Stadtkasse – oder à fonds perdu für nachfolgende Kunstprojekte.

        • Columbo sagt:

          Selbstverstaendlich – die Kombination von Voegeln und Vogelperspektive – Aussicht macht das Ganze ja so einmalig; alles andere waere sinnlos. Und die paar verknorksten Typen, die so eine Silhiuetten – Show (mehr gibt’s grad im Dunkeln garantiert nicht zu sehen) durch’s zittrige Fernglas (eine Hand muss reichen, die andere ist ja … anderweitig beschaeftigt) den unzaehligen High Definition Porno videos in der warmen Stube am heimischen Internet – PC vorziehen – ach herrje, lassen wir sie doch.

  • Gregor Samsa sagt:

    Im Iran werden leider häufig Kräne für Hinrichtungen verwendet. Somit ist dieser Artikel eher peinlich, nein eigentlich völlig daneben.

  • Aexelv sagt:

    Bravo Zürich! Weiter so….. Einer der Zwecke von Kunst ist es ja keinen Zweck zu haben, ausser zu gefallen (oder nicht), an-(oder auf-)zuregen, Diskussionen auszulösen, etc. Und das gelingt wunderbar schon im Vorfeld, noch ehe der Kran steht. Wünsche Zürich auf dem Weg zu einer, naja, zumindest Grossstadt, noch viel mehr Mut zu solchen Aktionen 😉

    • Thomas Züger sagt:

      Ja und dann auch noch Steuererhöhungen, damit noch viel mehr solcher Aktionen finanziert werden können!

  • Stephan sagt:

    Unsere 3 grossen Kirchen könnten den Kran für Taufen benutzen.

  • Nico Ross sagt:

    Kunst wird der Kran erst sein wenn die KCBR Crew ein Graffiti darauf gesprüht hat !

    • Columbo sagt:

      Und dann die Vandalen ein paar Tage hoch oben an der frischen Luft baumeln lassen. Kriminelle, die ihre Untaten als „Kunst“ sehen, an von ihnen verunstalteten Objekt, das von ein paar weltfremden Politikern als „Kunst“ verkauft wird, zur Schau stellen … so langsam sehe ich den Humor in diesem Projekt; Respekt.

      • Robert Seitz sagt:

        In meinen Augen sind es Vandalen, die Hafenkräne in eine Stadt stellen.

        • Gerd Fehlbaum sagt:

          Ja, ich sehe hier überall VANDALEN: In Rotterdam, Hamburg, Singapur, Noumea, New York, Philadelphia, Rio, Kuwait, Tokyio, Brisbane, Papeete, Port Vila, Honolulu, Barcelona, Marseille…

          Ist gut, dass wir in dieser vandalenfreien Schweiz wohnen!

          • Hans Christoffel sagt:

            Diese Städte haben wenigstens alle einen echten Hafen und somit einen guten Grund, solche Krane zu haben. Zürich hat mit so einem Kran nicht das Mindeste zu tun. Wenn man wenigstens einen authentischen Kran aus dem Mittelalter nachgebaut hätte, könnte man darüber diskutieren. Das wäre dann auch ein Stück Geschichte.

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