Zürcher zweiter Klasse

Der Mittelpunkt der Welt: Zürich

Die Idee der SVP, eingebürgerte Schweizer klar von hier geborenen Schweizern zu unterscheiden, hat in den Medien für einigen Wirbel gesorgt. Wir vom Stadtblog haben das Thema aufgenommen und in einer bitterbösen Satire auf die Stadt adaptiert. Schliesslich soll man echte Zürcher auf den ersten Blick erkennen.

Für uns Städter ist die Migration aus dem Ausland nicht das Problem. Wir stören uns vielmehr an all den Landeiern, die – kaum in der Stadt angekommen – mit Rüeblihosen und Rennvelo als Stadtzürcher durchgehen wollen.

Die Stadt hat so viele Zuwanderer aus anderen Kantonen, die bereits mit Wohnsitznahme als Zürcher gelten, dass wir nicht nur dafür plädieren, diese Leute auf dem Kreisbüro speziell zu erfassen, wir wollen sogar viel weitergehende Massnahmen ergreifen:

Zum Beispiel dürften Aargauer erst nach 5 Jahren ein Zürcher Nummernschild für ihr Auto lösen. Bündnern und Wallisern müsste es in den ersten zwei Jahren verboten werden, mit ihrem erotischen Dialekt Zürcher Frauen anzusprechen.

Sämtlichen Ausserkantonalen wäre das Baden während der ersten zwei Jahre nur in der Badi Oberer Letten gestattet, und da nur auf dem klar markierten Holzsteg. Im Seebad Enge würden regelmässig Personenkontrollen durchgeführt, um sicherzustellen, dass sich keine Zugewanderten unter die echten Zürcher mischen.

Wer zuletzt kommt, wäscht zuletzt…

Weiter würde beim Einzug in ein Zürcher Mietshaus eine klare Waschküchenregel definiert: Zuerst waschen die Zürcher, und dann, wenn die Maschine frei ist, dürfen die Menschen mit ausserstädtischem Migrationshintergrund die Waschmaschinen benutzen.

Um eine Ghettoisierung zu verhindern, müsste eine Durchmischung gewährleistet werden. Wenn also Studenten eine WG gründen, müssten sie mindestens einen einheimischen Stadtzürcher mit in den Mietvertrag nehmen.

Sämtliche Migranten aus Ostschweizer Kantonen wären zum Besuch eines Sprachkurses verpflichtet, in denen sie den Herkunftsdialekt ablegen und sich ein richtiges Züritüütsch aneignen könnten.

Zur weiteren Integration könnte das Amt für Soziokulturelle Animation Kurse veranstalten, in denen Zugewanderte lernen, wann und in welche Clubs ein Stadtzürcher in den Ausgang geht und wie er sich da verhält. Auch könnten sich die Zugewanderten da lässige Hobbys wie Möbeldesignen, DJ-Kurse, das Führen eines Modeblogs oder sonst etwas Kreatives aneignen, damit sie nicht mehr so aus dem Rahmen fallen.

Ihr seht, Zürich würde nicht in erster Linie ausgrenzen, sondern sich herzlich um Integration der Fremden bemühen.

In diesem Sinne: Auf ein tolerantes Zusammenleben.

Reda El Arbi (Zürcher mit Aargauer Migrationshintergrund, zweite Generation)

164 Kommentare zu «Zürcher zweiter Klasse»

  • Urs Ichwanderejetztdannaufdenmarsaus sagt:

    Selbst wenn man Satire als solche anschreibt und auch gleich noch darauf hinweist, worauf sich der Vergleich bezieht, scheint nur ein Bruchteil der KommentarschreiberInnen verstanden zu haben, worum’s eigentlich geht und nimmt die Glosse fröhlich auf und diskutiert darüber wer jetzt wo, warum sich wie verhält oder verhalten sollte.

    Letztlich zeigt das aber nur, was ja eh schon offensichtlich ist, nämlich, dass wir keine Leute mögen die anders sind als wir. Ob die nun aus Nigeria, Sachsen Anhalt oder Bümpliz kommen, spielt dabei keine Rolle. Fremde Fötzel sind nicht erwünscht und bekommen das auch zu spüren. Das Traurige daran ist, dass das ungefähr dem Territorialverhalten eines Neandertalers entspricht, der seine Höhle und sein Feuer verteidigt (und wehe, es fasst einer sein Weib an). Wir haben uns diesbezüglich keinen Deut weiterentwickelt und tun auch alles dafür, dass das nicht geschieht.

    Ich finde die Menschen interessant, aber ich mag sie nicht.

  • Adriano Granello sagt:

    Ich habe, um meine nicht ganz lupenreine Herkunft zu verschleiern, letztens meinen Aargauer Heimatschein in kleinste Schnippsel geschnitten, genau so wie ich es ansonssten mit alten Bankbelegen zu tun pflege. Daraufhin schlich ich mich bei dunkler Nacht und Nebel zum Platzspitz und streute die unrühmlichen Konfetti mit dem fantastischen Gefühl der Befreiung in die Fluten der Limmat. Ausserdem gebe ich mir Tag für Tag eine fast übermenschliche Mühe, anlässlich der kaum vermeidbaren Gespräche mit Einheimischen nicht durch meinen Rüebliländer Akzent entlarvt zu werden: Hämd statt Hömmmli, de Kraaaane statt der Kran, Tüüüfebrunne statt Tiefebrunne, de Zmorge statt ’s Zmorge, Feischter statt Fänschter, Üetzgi statt Üetliberg, und, und, und… Dennoch fragte mich kürzlich am Stadelhofen ein Appenzeller Ladeninhaber, der nach seinen Schilderungen in Argentinien aufwuchs, ob ich denn Zürcher sei. Ich schwieg betreten, worauf er trimphierend zu mir sagte, er hätte mich als Aagauer, noch präziser als Aarauer identifiziert!

    • Philipp Rittermann sagt:

      immerhin sind ihre bemühungen sich in züri zu assimilieren, doch ein lob wert. 🙂

      • Adriano Granello sagt:

        @Phlipp Rittermann:

        Ihr Lob tut meinem geknickten Selbstwertgefühl gut und beflügelt mich, meine grosse Sympathie zu meiner Wahlheimat durch den Besuch eines Sprachkurses „Züritütsch für Aargauer“ herauszustreichen. Danke! 🙂

        • Adriano Granello sagt:

          1. Forsetzung der Schilderung meines Befindens:

          So brutal all meiner Schleier beraubt, die ich sorgfältig über meine wahre Identität gelegt hatte, konnte ich nur noch kleinlaut „Jooo“ sagen. Der lebensfrohe Mann – dieses Attribut muss ich ihm zugestehen – hatte seine Rekrutenschule in der Aargauer Hauptstadt hinter sich gebracht, und so konnte er die Nuancen der Argovischen Sprache besser unterscheiden als Chinesisch oder Indisch von Züritütsch. Weil ich exakt solche peinlichen Blossstellungen wie der Teufel das Weihwasser fürchte, bediene ich mich gelegentlich des Hochdeutschen, der Sprache meiner Mama. Und siehe da: als vermeintlicher deutscher Tourist oder – was selbstredend einen deutschen Gesprächspartner voraussetzt – als germanischer Leidensgenosse in Helvetien, registriere ich regelmässig eine Steigerung der Freundlichkeit des Laden- und Servierpersonals. Werde ich hingegen trotz aller meiner Bemühungen als Imigrant aus dem westlichen Nachbarkanton erkannt, darf ich froh sein, nach einer endlos scheinenden Wartezeit endlich mein Rivella-Rot bestellen zu dürfen…

          • Adriano Granello sagt:

            2. Fortsetzung der Schilderung meines Befindens:

            Autofahren kann ich leidlich gut, denn schon früh zog es mich aus der düsteren Provinz in die Grossstadt – womit ich für einmal nicht die Weltstadt Zürich meine. So fahre ich ohne jeden Verdacht mit meinen ZH-Nummernschildern am Auto routiniert auch durch die Zwinglistadt, kein Tramfahrer zieht wegen mir mit Kreischen und Klingeln die Notbremse, und weggehupt werde ich von potentiell genervten Native-Zürchern schon lange nicht mehr, selbst wenn ich völlig gedankenversunken – man verzeihe mir! – bei Grün nicht aufs Gas trete oder versehentlich in eine der zahlreichen neu geschaffenen Einbahnstrassen in verbotener Richtung einfahre!

            😉

          • Philipp Ritteramnn sagt:

            das ist auch nicht so tragisch mit dem autofahren, herr granello. es ist schweizweit bekannt, dass es nicht einen einzigen aargauer gibt, der wirklich fahren kann. das gute an zürich ist, dass sie zu fuss alles erreichen; von ihrem wohnort – zur lieblings-kneipe – bishin zum puff. ich empfehle ihnen somit, das autofahren sein zu lassen. 🙂
            übrigens – wie sie möglicherweise wissen, praktiziere ich u.a. exorzismen nach dem dekret des hlg. benedictus. ich habe gute erfolge erzielt, „den teuflischen aargauer“ auszutreiben! mein stundenansatz ist nicht ganz günstig, aber ich stehe ihnen gerne zur verfügung.

  • Thomas M. sagt:

    Ich war im Mai eine Woche in Berlin und bin da zufällig drauf gestossen, was die Berliner über die (vor allem schwäbischen) Zuwanderer sagen. Da gibt es tonnenweise Webseiten. Da sind wir Schweizer wirklich lieb zueinander. Ich finde, es ist einfach zu voll in Zürich. Ansonsten hat es unter meinen Lieblingsmenschen Leute aus allen möglichen Kantonen, Ländern und Kontinenten. Ich fühle mich auch nicht besonders urban und gehe sehr gerne in die Berge. Ah und noch etwas: Meine Eltern haben 4 Jahre in Norddeutschland gelebt und wurden dort sehr schnell aufgenommen. Danach 4 Jahre im Engadin, wo sie trotz grossem Engagement nie wirklich dazugehörten.

    • Ostschweizer sagt:

      Lieber Thomas

      Das liegt nicht an deinen Eltern, die Engadiner sind und bleiben eine Klasse für sich 😉

  • Wilfried Becker sagt:

    Ein Gutes hat es nun wirklich.. zum ersten Mal erlebe ich wie sich Schweizer selber auf den Hebel nehmen können – und das noch richtig gut! Chapeau – ist mal eine schöne Abwechslung zu den sonst so heftigen Kommentaren. @Rittermann: Bitte nochmal dieses herrlich sarkastische ‚Seufz‘! 🙂

    • Philipp Rittermann sagt:

      ihnen zuliebe, herr becker -> *seeuuuuuuufz!!*

      • Wilfried Becker sagt:

        Herr Rittermann, ich weiss das für den nächsten Schlagabtausch im Tagi-Forum sehr zu schätzen!
        Ich werde dafür Ihre Ansichten ab jetzt wohlwollender bewerten 🙂

        • Philipp Rittermann sagt:

          hallo herr becker – so, oder so, seien wir die, die wir sind, dann kommt’s schon gut! 🙂

  • fuego sagt:

    i dä stadt -sodom- gsehts würcklich so us.. glaubet am tagi nöt (isch nur än versuech, eu i d’stadt vo dä versuechig z’locke) .. bliebet lieber i eure heile welt.

    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Touristen-warnen-vor-der-Langstrasse/story/24248836

    gruess
    än Irre us dä stadt

  • Dani Meier sagt:

    Liebe Zürcher

    Ich bin Aargauer und gehe praktisch nie nach Zürich, freiwillig schon gar nicht. Früher war ich im Aussendienst tätig (mit ZH-Schild) und hatte deshalb nie Probleme im Verkehr. Ganz anders jedoch mit AG-Schild. Im Aussendienst war ich immer froh, wenn ich nach Basel oder Bern musste, weil man da echt netter behandelt wird! Also ihr könnts mir glauben: Zürcher möchte ich nie werden und ich beneide euch auch überhaupt nicht, in dieser Stadt zu wohnen.

  • Mr. Turicum sagt:

    Also ich bin stolz ein Zürcher zu sein, mir gefällt es hier, hier habe ich alles was ich zu einem lebenswerten Leben brauche.
    Warum aber die Nichtzürcher sich immer über diesen Umstand mockieren, kann ich nicht nachvollziehen. Höchstwahrscheinlich liegt es daran, dass Ihre eigenen Orte/Regionen zuwenig hergeben und man aus Frust auf die „Zürcher“ zeigen muss? Anyway, mir ist dies so oder so egal 🙂

    • Oberli Jörg sagt:

      Mr. T.: Da kann ich mit Ihnen fühlen. Als Berner in Basel wohnhaft, leben meine besten Kollegen in Zürich. (Fast) jeden Freitag trifft man sich im Pub in der Beatengasse und bei den GC/FCZ-Fans im Letzi (bin jeweilen auf beiden Seiten zu Gast (als Berner darf man(n) das! ). Und schliesslich während der Saison in der Brunau, wenn der FC Swiss Life am Kicken ist. Das heisst: Mir gefällt Züri als Rund-rum-Programm!

  • Phil Dobler sagt:

    Hab mir noch die Mühe gemacht, einige Kommentare zu lesen. Der Neid auf Zürich muss ja riesig sein!

  • Phil Dobler sagt:

    Gäääähn. Und alle Jahre wieder! Aber der mit dem Möbel designen ist gut 🙂

  • Philipp Rittermann sagt:

    hier noch einen erfrischenden fangesang z-südkurve:
    -> animateur: „eeeeuuuuiiiiiiiiii muetteeeer“ – alle: „eeeeeeuuuuuuiiiiiiii mueeeettteeeeeeeeeeeer, schaaaaafft bi euuuuuus-schaaaaafft bei euhiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiis – aaaaaaaaaaaa deeeeee langstraaaaaaaaaaaasssssssssssssss! tivial, aber schööön. 🙂

  • Loriot sagt:

    Schöne Idee :). Aber auch die anderen Kantone sollten dasselbe machen. Und wenn wir auch bei Ausländern sind. Jeder Schweizer muss wie zum Beispiel in Deutschland, wenn zugereist, den Dialekt der einzelnen Bundesländer lernen und beherschen. Sonst ist mit Ausweisung zu rechnen :(. Das gilt natürlich auch für andere Länder. So lässt sich die Ordnung der nationalen Traditionen wieder herstellen……. .

    • Das muss man in Deutschland ganz und gar nicht da bist du falsch informiert, toleranz nennt sich das, man wird nicht ausgegrenzt nur weil man einen anderen Dialekt spricht. So was Sinnloses gibt es nur unter Schweizern. 🙂

      • Hans Trütsch sagt:

        echt jetzt? das gibt es nicht in deutschland? Schon mal mit nem Sachsen über seine diesbezüglichen Erfahrungen gesprochen? Oder mit einem Hamburger bzw. einem Berliner über die zugezogenen Schwaben? oder mit einem Berliner über die Hamburger? Oder einem Ossi über die Wessis?
        Ein verdammt einig Volk, diese Deutschen!
        😀

        • Wilfried Becker sagt:

          Lach, Herr Trütsch! Nicht doch, Nicht doch!
          Als ob es da Differenzen geben würde 😉
          Aber es halt auch ein Kreuz mit den ‚reing’schmeckten‘ aus Berlin, Hamburg usw.

  • Tom sagt:

    Gopf, Reda, wann kommt endlich die Neuauflage Hauptstadt-Magazins? Kannst ja ruhig etwas mehr fürs Abo einsacken.

  • Dominic sagt:

    Ich finde Zürich eine wunderbare Stadt, seit 25 Jahren lebe, arbeite und schlafe (innig gern) ich hier, als Wirtschaftsflüchtling aus der Nordwest-Schweiz (Grossbasel).
    Das schönste dabei ist, dass es in Zürich so wenige Zürcher gibt und die zuweilen etwas chauvinistischen Basler glücklicherweise ihre grünen Trämli und ihr Rheinknie halt zu sehr vermissen, als dass sie hier Wurzeln schlagen würden. Nur schade, dass Baden nicht St. Louis und Aarau nicht Moulhouse ist (und Basel nicht Paris).

  • Pascal Sutter sagt:

    Zürich ist viel zu spannend um es den Stadtzürchern zu überlassen. Das wären ja dann nur Banker. Marketingleute und Versicherungsanbieter. Da sind dann noch die Exponenten namens „Maden im Speck“ — Für diese gilt folgende Formel: Plattitüde(Attitüde) + Narzissmus x Stock im Arsch = Züri-Hipster (Früher „Szeni“)

  • dorizzi sagt:

    „Lasse Dich nicht erwischen…. Ein Bündner aus dem Puschlav. Gruss Viva la Grischa!!

  • Tina sagt:

    Teils Kommentare auf den mehr oder weniger ironischen Artikel zeigen, dass es bei uns doch sehr kleinbürgerlich zugeht. Da will man(n)/frau soooo weltstädtisch, aufgeschlossen, cool und trendy sein und es reicht doch maximal zum Kleinkrämer!

  • marlene sagt:

    Selten so gelacht – vor allem auch über jene KommentarschreiberInnen, die sich aufblustern und sogar noch stolpern bevor sie in die Wand laufen 😀

  • René Grossenbacher sagt:

    Ein sehr guter Artikel! Ich bin sehr dafür, dass die Zürcher unter sich bleiben sollen! Gruss aus Basel

    • Roli sagt:

      HaHa… die Basler, haben doch immer einen guten Spruch parat.

    • Gerda Schuurman sagt:

      René Grossbacher, mit dieser humoristische Meinung stehen Sie nicht allein. Auch die Ostschweizer wünschen sich, dass die Zürcher unter sich bleiben. Die Basler bitte aber auch. Ein jeder in seiner eigene Ecke, und schon hat man seine „Werte“ wieder für sich. (ha, ha, ha)

    • Irene Steiner sagt:

      jooooooo genau!!! eine Baslerin aus Frankreich

  • MuhammEK Ali sagt:

    de best räppr vo de schwiiz ischn aargauer… das säg ich als waschächte zh

  • René Bucher sagt:

    Viel versprechende Idee, leider schlecht geschrieben. Und besonders billig: Am Anfang grad noch schreiben, dass es eine „bitterböse Satire“, im Fall, Mann, falls es nöd sälber tschäggsch!

    • Reda El Arbi sagt:

      Ich hab hier schon nicht klar als Satire getaggte Posts geschrieben und dafür Hassmails gekriegt. Aber egal. Ach ja, wo ist denn deine gutgeschriebene Satire zu lesen? Wir suchen immer fähige Autoren. Kritiker gibts dafür wie Sand am Meer. 🙂

      • alain sagt:

        Ihr sucht immer fähige Autoren? Kann ich verstehen… weitersuchen, vielleicht taucht irgendwann einer auf…

        • Reda El Arbi sagt:

          Ja, schreib doch mal was. Irgendwas Witziges.

          • Mustafa Kilic sagt:

            Wenn ihr nicht mit Kritik leben könnt, dann schafft doch bitte die Kommentarfunktion ab. Ist ja der Hammer – der Autor gibt den „Betupften“. Rene Bucher hat 100% recht. Und das Argument “ mach es doch besser“ ist schon ziemlich billig.

          • Reda El Arbi sagt:

            Dies ist ein Blog, und ich kommentiere in alllen meinen Blogs mit. Austeilen ja, aber einstecken nicht? 😀

        • Philipp Rittermann sagt:

          nein, ich will nicht, das salär ist unter jeder sau!

          • @ René Bucher
            Auch ich kann mich noch an wirklich bitterböse Kommentare erinnern, als nicht ACHTUNG SATIRE direkt am Anfang stand.
            Offensichtlich benötigt es dies leider. Da engstirnige, kleinkarierte Bürgen, egal woher sich äusserst schnell aufregen! Aber selbstverständlich würde das einem offenem Weltbürger wie Ihnen nicht passieren!

      • Dan sagt:

        Danke für einen weiteren, heiteren Artikel.
        Leider wurde das Internet Satire-Magazin ZYN! engestellt (einige Artikel gibt es hier http://www.stillebacher.at/zyn), dieser Artikel – auch wenn er nur von den Schweizern verstanden wird – hätte sich dort sehr gut gemacht.

    • Hartmut Holtzkopf sagt:

      Reda schrieb mal, dass er die Artikel explizit als Satire deklarieren müsse. Ist zwar schon etwas schräg, aber vermutlich will sich der Tagi damit absichern für den Fall, dass beim Lesen des Artikels ein Berufsbetroffener sich am Grüntee verschluckt, aus den Birkenstöcken kippt und über langjährig antrainiertem Empörungsreflex die Rassismuskommission anruft. Der Tagi ist halt schon nicht so ein richtiges Satiremagazin (mal abgesehen von El Arbis und Löpfes Artikeln).

      • Alex Bötschi sagt:

        Hier etwas realsatiere…falls es durch die Zensur kommt.

        Alex Bötschi sagt:
        20. Juni 2012 um 16:06
        @El Arbi: Eine Satiere welche als solche gekennzeichnet werden muss ist eigentlich keine. Aber ich sehe Sie lernen so langsam mit Ihren Forumsteilnehmern umzugehen, sprich sich Ärger zu ersparen. Oder liege ich falsch mit der Annahme das der Text aus diesem Grund als Satiere ausgewiesen wurde?
        Antworten
        Reda El Arbi sagt:
        20. Juni 2012 um 17:47
        Das mit der Satire stimmt so nicht. Satirische Beiträge, vor allem wenn sie böse sind, müssen rechtlich als Satire gezeichnet werden. Was in diesem Fall sicher nicht zwingend ist. Trotzdem haben wir alle bisherigen Glossen und satirischen Texte bisher schon mit “Satire” getaggt. Es hat nur niemand gesehen. Die Tags sind jeweils unter dem Blogpost zu sehen, auf der Stadtblog-Home und auch beim einzelnen Post.

        Heute klingt das so:
        René Bucher sagt:
        4. Juli 2012 um 23:21
        Viel versprechende Idee, leider schlecht geschrieben. Und besonders billig: Am Anfang grad noch schreiben, dass es eine “bitterböse Satire”, im Fall, Mann, falls es nöd sälber tschäggsch!
        Reda El Arbi sagt:
        4. Juli 2012 um 23:32
        Ich hab hier schon nicht klar als Satire getaggte Posts geschrieben und dafür Hassmails gekriegt. Aber egal. Ach ja, wo ist denn deine gutgeschriebene Satire zu lesen? Wir suchen immer fähige Autoren. Kritiker gibts dafür wie Sand am Meer.

        • Reda El Arbi sagt:

          Ich seh den Widerspruch nicht. Aber egal. Es lohnt sich nicht, hier eine Diskussion um Satire oder nicht zu führen. Entweder es gefällt Ihnen oder es gefällt Ihnen nicht. Damit kann ich gut leben. 😀

  • Melek sagt:

    😀
    Echt gut! Ich fands lustig! 😉

  • stevie sagt:

    die zürcher sind zu arrogant um einzusehen, dass zürich nur ein langweiliges, kleines kaff wäre, ohne die zugewanderten kreativen! schaut euch doch nur diese biederen calvinisten an.

  • Jacob Stark sagt:

    Na, komt doch einmal fur ein paar Tage nach Los Angeles……

  • Rigoletto sagt:

    Jedem steht in ZH die wunderbare Wahl einer der 3. schoensten Einrichtungen der Stadt zu benuetzen:
    den HB, den Flughafen oder die Autobahnaschluesse und die Stadt mit ihren (un-)freundlichen Leuten
    zu verlassen.

    • ferdi sagt:

      Sehr treffend! 🙂

      • Philipp Rittermann sagt:

        nochmals – zürcher sind die akuten pickel am a….. der schweiz. a-ber – es geht einfach nicht ohne uns! 🙂

    • Roli sagt:

      Seit wann befindet sich der Flughafen in der Stadt?
      Habe ich da als Flugahfen-Nachbar etwas nicht bemerkt?

      • Enzo sagt:

        Na, dann nörgelt doch weiter an Reda herum. Leider gibt es immer wieder Agglos, die, auch nach einigen Jahren Zürich-Praxis, über ihr angestammtes Bünzlitum nicht hinwegkommen. Die haben wir gerne: Von der schönsten Schweizer Stadt profitieren, aber aus Neid das Nest beschmutzen.

        • Sherlock Holmes sagt:

          Der Flughafen befindet sich nicht IN der Stadt, er GEHÖRT der Stadt. Man hat in nur dort gebaut, weil er so blödsinnig lärmt und stinkt und gleichzeitig auch gegen Nordosten eine gewisse Barriere gegen das Weinland bauen konnte.

  • hANS Georg Lips sagt:

    Schön wäre es, wenn an Wochenenden alle Nichtzürcher die Stadt verlassen würden.Dann hätten wir Zürcher endlich den uns gehörenden Platz wieder.Schweizer kann man frühestens in der dritten Generation nach der Einbürgerung sein. Und auch dann sollte mansich noch lange nicht in den Vordergrund schieben. Schweizer, die nichts oder fast nichts für den Pass bezahlt haben, sollen auch nocht in der zehnten Generation schweigen.(In
    Genf bezahlte man bis Fr. 100’000.- für das Bürgerrecht, heute erhalten es auch Kriminelle)

  • Tame sagt:

    Habe während der EM ein Spiel am Idaplatz geschaut, mir ist vor lauter Provinz schlecht geworden.

    Männer die beim Sitzen die Beine übereinander schlagen, Englisch, Hochdeutsch und etliche Landeier Dialekte aber jeder war super lässig. Wusste nicht das ein Kreis sich innert 10 Jahren so zum schlechten verändern kann.

    Alles nur noch pseudo cool, freitagtaschenmässig und hey wir wohnen jetzt in der city imfall.

    • Hartmut Holtzkopf sagt:

      So vor ca. 20 Jahren lebten in dem Quartier vorwiegend alte Leute, Ausländer und mittellose Studenten. Es gab zwar schon ein paar brauchbare Lokale (El International, Ida-Bar, Poly, Elisaburg… auch das alte Schmucklerski war OK – der Laden dort vorher war sowieso Kult ;-), aber insgesamt fand ich es eher langweilig. Heute ist es irgendwie anders langweilig, und es gibt keine interessanten Lokale mehr.

  • Markpeer sagt:

    Grosses Kompliment an den Autor, Reda El Arbi. Ich kann’s kaum glauben, dass dieser Blog jemand nicht lustig findet, ausser natürlich die SVPler, die sich nun leicht verschaukelt und vor den Kopf gestossen vorkommen müssen. Doch das geschieht denen Recht – hoffentlich kriegen sie jetzt ein bisschen Angst, dass dies vielleicht Realität werden könnte und sie ausgegrenzt werden, obwohl sie ja eigentlich nichts dafür können, dass sie von Gossau SG oder den Glarner Alpen stammen. :-/

  • Hans Waldmann sagt:

    Als Zürcher wird man ja schon auf eine harte Probe gestellt, wenn man die Tschugger, ja auch Mitglieder des Stadtrats und des Gemeinderates so sprechen hört. Man hat ja das Gefühl, man wird von Wirtschaftsflüchtlingen aus den Bergen und von noch schlimmeren Gegenden – wir wollen gar nichts Näheres wissen – regiert. Wie wollen denn die wissen, was gut für uns Zürcher ist, wenn sie ja noch nicht einmal richtig reden können. Und wahrscheinlich verstehen die uns auch nicht richtig – kein Wunder, wenn sie an all diesen seltsamen Orten ausserhalb der Stadt aufwachsen mussten. Trotzdem lassen wir sie alle wie sie sind und machen mit… Da soll mal einer sagen, wir seien arrogant.

  • Hans-Rudolf Hess sagt:

    Warum bin ich immer noch nicht sicher ob man beim Stadtblog wirklich versteht, was Satire ist…

  • Yves sagt:

    Haa haa, wirklich luuschtig
    . . . die richtigen Zürcher sind doch schon längst in die Agglomeration gezogen.
    Das Möchtegern-Grossstädter- und Schickimicki-Gehabe der Zugezogenen ist ja nicht mehr auszuhalten.
    Wetten, dass es im Aargau mehr richtige Zürcher als in der Stadt Zürich gibt?

  • Hannes Müller sagt:

    Gute Vorschläge. Das gibt den MiHiGru-Zürchern die Möglichkeit, sich ganz allmählich zu integrieren. Luzerner etwas schneller, St.Galler etwas langsamer und Wallisser sofort.

  • krasso sagt:

    wann kommt das satirische an der satire…?

  • Lukas Aeschbacher sagt:

    Bitterböse Satire? Ich finde vielmehr, dass es sich um konstruktive Vorschläge handelt.

    Zusatz: Wer „Züricher“ sagt oder schreibt, wird für weitere fünf Jahre als „Zugewanderter“ betrachtet.

    • Fischbacher, Chrigel sagt:

      wer Züricher sait isch en huere uusländer.

    • Wilfried Becker sagt:

      Herr Aeschbacher, oder Sie wählen das ‚Kölner Modell‘ – da ist man 10 Jahre lang ein IMMI, ohne wenn und aber!

    • Patrick sagt:

      Chabis, findi, genau umbekearth ist es! Zür-ICH-er, ICHICHICH, chund guet 🙂 Wer „Züricher“ zu korrigieren brauchen meint, ist zu kleinlich, um ein „scho immer us Züri, eeehklar“-Downtown-Switzerlander zu sein. Oder nochmal anders gesagt: Erst wer bei „Züricher“ nicht aufzuckt (in einem Forum/auf einer Webpage etwas schreiben: schon erst recht nicht), ist cool genug, ein echter Nichtzugewanderter zu sein. Geltungsdauer: Für immer.

  • Svizzero sagt:

    Ich hätte da noch eine wichtige Klassifizierung: Die Sprache: Wer je zwei Stück „Binätsch-Wäe“ (statt Spinat-Wähe) und zum Dessert „Barile-Wäe“ (statt Aprikosen-Wähe) bestellt, sie in „zwoo Täsche“ verteilt, sich mit einer Bekannten auf „zwee Schtüel“ setzt, um sie zu essen, dabei „drei Buebe“ (statt drü Jungs) beim Spielen zuschaut und findet, das seien „scho na chäibe Luuser“, der sollte auch die Berechtigung erlangen, am Zürichberg, im Klusdörfli oder an ähnlich privilegierten Orten zu wohnen.

  • Karl Eigenmann sagt:

    Da müsste man mir schon die Zunge rausschneiden… denn dieses puritanisch verklemmte „säächs“ wird niemals über meine Lippen kommen – niemals! Ich bleibe bei „sex“, denn es ist einfach zu lustig, zu sehen, wie die junge Verkäuferin jedes mal rot anläuft, wenn ich bei ihr „sex Gipfeli“ bestelle! Da nehme ich doch lieber die Gefahr in Kauf, vom Spross zugezogener Aargauer als Weinländer erkannt zu werden… oder auch nicht…

  • Jörg sagt:

    @P. Roleth 4. Juli 2012 um 16:43:

    Weil der Züricher ja sicher keine auswärtigen Zeitungen liest, wie könnte man ihm den sonst ein bisschen ans Bein pinkeln?

  • P. Roleth sagt:

    und warum dürfen im Stadtblog eigentlich Ausserstädter Kommentare schreiben? Ich geh ja auch nicht bei der Neuen Luzerner oder der Aargauer Zeitung Kommentare schreiben. Frechheit….

  • Jörg sagt:

    Man kann Leute die nach Zürich ziehen nicht bestrafen! Dass sie nach Zürich ziehen (müssen) ist ja schon die Strafe und doppelte Bestrafung ist nach unserem Rechtssystem nicht erlaubt. Uebrigens, es gab mal eine Zeit, da konnte sich Luzern am Wochenende kaum vor Zürchern retten die „Ausgang aufs Land “ schick fanden. Da gabe es auch mal einen Kleber „Aktion saubere Innerschweiz, Juhu ich bin kein Zürcher“. Alles klar?

    • Michael Strässle sagt:

      Erstens es geht ja nicht darum zu bestrafen sonder darum das sich die Zuwanderer hier wohl fühlen.

      Zweitens: Bei 80’000 Einwohnern da hat man schnell das Gefühl überrannt zu werden.
      (Zum Vergleich der HB setzt pro Tag 400’000 Personen um.)

      Und drittens: Seit wann interessiert sich ein Zürcher im geringsten was die Restschweiz denkt,
      (Im unterschied zur Restschweiz. Ein Zürcher würde nie eine Luzerner Stadtblog lesen.)

      • Jörg sagt:

        Und hält sich für weltoffen weil für ihn nur seine eigene kleine Welt das Mass aller Dinge ist ?

        • Dredd sagt:

          Züri.ch ist die Welt!

        • Michael Strässle sagt:

          Das ist ein anderes Missverständnis. Kein Zürcher glaubt das Zürich der Nabel der Welt ist. Den ist klar: Der liegt nicht in der Schweiz.
          Es ist den Zürcher nur egal was die Restschweiz denkt oder sagt. Die Schweiz ist schlicht zu klein für Zürich.

  • P. Roleth sagt:

    Können wir auch noch festhalten, dass die Zuwanderung in gewisse Stadtkreise unterbunden wird?
    Der Kreis 3 z.B. leidet massiv unter dieser Zuwanderung von Leuten mit ausserstädtischem Migrationshintergrund. neuerdings hört man ja schon am Idaplatz Thurgauerinnen in aller Lautstärke miteinander reden. Total schamlos!

  • Martin sagt:

    Da fällt mir doch grad eine Anektote ein – Als mich vor 5 Jahren ein Zürcher übelst beschimpft hatte, mit der Begründung, Ich sei ja auch nur einer derjenigen gutausgebildeten Bündner, die den Zürchern die Arbeit wegnehmen würden. Irgendwie hat mich diese Kleinkarriertheit beängstigt – und gleichsam mit ein wenig Stolz erfüllt… Soviel zum Thema: WELTSTADT…

    • Joel sagt:

      Naja, vielleicht weil solche Bündner, während der Ausbildung an der ETH oder Uni, immer über die Unterländer und das graue Zürich schimpfen, und schlussendlich doch hier sesshaft werden.

      • Martin sagt:

        Sicherlich bei einigen so. Aber leider auch ein Faktum, dass die meisten Arbeitsplaetze in ZH konzentriert sind. Ob das gut ist, ist eine andere Frage. Weltstadt ist ZH aber trotzdem noch lange nicht 🙂

        Sorry, aber das mit dem Nebel hat ja scho etwas wahres 🙂

        • Marcel sagt:

          Vor 5 Jahren???
          Du bist dere lebende Beweis das dies keine Satire ist… und es dauert immer noch…
          😉

  • Walter Boshalter sagt:

    Um es mit einem von Wien adaptierten Bonmot Georg Kreislers seelig zu sagen: Wie schön wäre Zürich ohne die Zürcher…

  • Columbo sagt:

    Muesste ich je nach Zueri zueglen, waere ich bereit, gutes Geld zu zahlen, um die AG Nummber behalten zu duerfen

    (Aber auch Dank wem Dank gebuehrt: als ich noch ab und zu in Zuerich unterwegs war, haben mir die Eingeborenen so manchen durch eure kreative Verkehrsbehinderung provozierten Fahrfehler verziehen … thanks fuer die Gewaehrung des AG Touristenbonus).

    • Daniel Münger sagt:

      Columbo’s grosser Denkfehler. Welche Eingeborenen erkennst Du! Und wie?

      • Columbo sagt:

        Zugegeben, fuer uns einfache Gemueter aus der Prairie sieht halt jeder mit ZH Schild wie ein Eingeborener aus. Ich meine, wer wuerde schon freiwillig ….

  • Beat sagt:

    Super Satire. Warum ist das bitterbös. Wir lassen doch die Zürcher schon lange beim Skilift hinten anstehen. Nebenbei: Die echten ZürcherInnen erkennt man übrigens leicht an den in die Stirn gedrückten Sonnenbrillen. Das soll mega modisch sein.

    • Daniel Münger sagt:

      Solche „Zürcher“ mit der Sonnenbrille wirst Du kaum am Skilift treffen. Die können nämlich weder Ski fahren, noch Schlittschuh laufen… und auch kaum schwimmen? Naja.

  • Lexi sagt:

    Da wir ja die heimliche Welthauptstadt sind, finde ich diese mindest-angemessenen Verhaltensregeln für Ausserstädtische (ob Kanton oder Ausland ist doch wurscht) viel zu Milde, schliesslich haben die alten Römer sich auch seitlich liegend von Dritten verköstigen lassen! Von daher darf man als Turicumianer doch mehr Huldigung und Unterwürfigkeit der Zugezogenen erwarten. So z.B. freie Fahrt im ÖV während der Rushhour nur für StadtzürcherInnen, Vorzugsrecht für den schönsten Liegeplatz, egal ob an Limmat oder See, desweiteren das Recht in seinem irdischen Leben die happige Steuerrechnung mindestens zweimal an eine Ausserstädter abzutreten…. Ach wie schön ist Panama 🙂

  • Röbi sagt:

    Herrlich, wirklich gut geshrieben… Ich bleibe aber lieber im Limmattal und gehe nur in die Stadt, falls sich das wirklich nicht verhindern lässt :-). Das Interessante ist, dass man es zu spüren bekommt, da bleibe ich lieber zu Hause und geniesse ein eiskalltes Bier.

    • sie haben so recht.den wen ich in meine stadt auf besuch komme in zurich das ist nicht mehr wie fruher sondern es ist so verandert das ich nur auf land gehe wo es noch normal geht die stadt zurich ist ein zoo fur mich und ich habe kein verlangen meine ferien in zurich zu machen,aber ich liebe die umgebung am see und man kann die bergen sehen.es ist traurig wie sich die stadt zurich nicht zumguten verandert hat

  • sanja sagt:

    Herrlich – wenn an katholischen Feiertagen die Landeier nach Zürich pilgern, habe ich mir auch schon solche Restriktionen ausgedacht. :-))

  • Bübü sagt:

    Das tragische oder eher komische ist, dass dieses Gedankengut im szenigen Zürich tatsächlich vorhanden ist. Leider ist das dermassen provinziell, dass Zürich nur schon deshalb leider keine Weltstadt ist.

    Bübü, geboren in zürich

  • seenia sagt:

    herrlich schön geschrieben. sowas habe ich auch bereits schon mal thematisiert in meinem blog. 🙂
    http://seenia.twoday.net/stories/49619761/

    liebe grüsse
    seenia, geborene stadtzürcherin.

  • Armin Morid sagt:

    Die Bildunterschrift ist göttlich

  • men style sagt:

    Ja, ja, es ist schon ein Kreuz mit all den vielen Zugereisten, dabei wird ganz schön vergessen, dass all die ZH Nr.-Schilderträger, die wir ausserhalb der gelobten Stadt mit „Z wenig H irni“ titulieren, auch ganz schön lästig sein können. Sie parkieren wo sie wollen, fahren mit bedenklichem Kriechgang durch die für sie exotische ausserstädtischen Landschaften um dann zu ihrem Wochenendhöckli zu gealngen. Ehrlich, auch wenn sie uns manchmal auf den S…… gehen, wir freuen uns immer wieder, wenn sie uns heimsuchen mit ihrer liebenswürdiger Arroganz.

    PS; Ehemaliger Chreis 7/8 Bewohner, der heute froh ist wenn er die Stadt hinter sich lassen kann

    • Reda El Arbi sagt:

      Wir in der Stadt brauchen keine Nummernschilder. Wir fahren Tram oder Velo. 🙂

    • Michael Strässle sagt:

      Aber das Gehört nun einmal zu ZürcherIn sein, dass einem restlos egal ist was die Restschweiz über einem Denkt. Und Wochenendhäuser haben nur schlecht integrierte. Die ihre Wurzeln zu ihrer alten Heimat noch nicht ganz gekappt haben. Richtig angekommen ist man/frau erst wenn man den Heimatort aus dem Pass auf der Karte nicht mehr findet. (Ausser man gehört zur verschwindend kleinen Zahl von Familien die schon bei der 1. und 2. Eingemeindung hier wohnten. Dann ist es Zürich)

  • Aurelia Boermans sagt:

    Ich hoffe nur, dass du mit deinem Aargauer Migrationshintergrund auch wirklich in der Stadt Zürich geboren bist :-)) Sonst könnte die Chause eng werden…

  • Patrick Kessler sagt:

    nur weil die Deutschen über türkische Komiker lachen, müssen wir Zürcher doch jetzt nicht auch über El Arbi lachen. oder ?
    bitte nicht. wenn es auch das letzte ist, was uns von den Deutschen unterscheidet.

    werdet wieder lustig aber mit Niwo.

  • Vlasek Hansjörg sagt:

    Real: Vor 30 Jahren gabs auf dem beim Anmelden in Lausanne zwei Schalter: Einen für „Vaudois“ und einen anderen für „Etrangers“!

    • Hausi sagt:

      Ja, wie eben die Schweiz und ihre SVP-Eingeborenen so sind – eben niveaulos und hinterwäldlerisch !

  • Mustafa Kilic sagt:

    Mein Gott…wenn es gedruckt waere, waere ee echt schade ums Papier. Und das wird als bitterböse Satire bezeichnet. Da bemüht sich jemand krampfhaft lustig zu sein. Üben, üben, üben….

  • Jaguar sagt:

    Spontan kommen mir da so einige Dinge in den Sinn 🙂
    Zuerst die Fahrprüfung für die Stadt und zwar für Auto, Velo und Roller. Ohne diese dürfen Agglo-Natives nur an katholischen Feiertagen in der Stadt herumfahren. Kurse, wie man sich in S-Bahn, Tram und Bus zu verhalten hat. Eine Ausschaffungsinitiative in die entsprechenden Heimatkantone würde die rechtliche Grundlage schaffen, resistente Nicht-Züricher abzuschieben. Styling-Kurse mit Diplom für Frauen, und für Männer. Ein Besuch beim Coiffeur innerhalb der ersten Woche nach Zuzug in die Stadt. Versammlungen von mehr als einer Person sind zu verbieten. Hundebesitz ist nicht erlaubt. Sprach-Auffälligkeiten sind pro-aktiv den Behörden zu melden und auf eigene Kosten zu beseitigen. Ausgedehnte Shopping-Kurse sind Pflicht, damit man die Gepflogenheiten beim Einkauf kennen lernt und den Stadt-Zürchern nicht die besten Stücke vor der Nase wegschnappt. Meinungsfreiheiten sollen beschnitten werden, damit der Geist von Zürich erhalten bleibt. Katholische Innerschweizer müssen konvertieren. Neben Zwingli wird nur der Dalai Lama toleriert. Nächtliche Ausgangssperre ab 10 Uhr für die ersten drei Jahre. Rayon-Verbote um die beliebtesten Zürcher Nachtlokale. Der Besuch im Zoo ist Pflicht, sowie regelmässige Besuche in die Oper und ins Schauspiel- und Kunsthaus. Einrichtung separater Verrichtungsboxen für den interkantonalen Austausch, und so weiter. Ich lach mich krumm 🙂

  • Diana sagt:

    Geniale Satire, an so einem überspitzten Beispiel zeigt sich, wie grotesk der Ausgrenzungswahn gegenüber „denen von draussen“ eigentlich ist…… zu ergänzen wäre nur noch, dass die Stadt Zürich noch Internierungslager bauen müsste für renitente Aggloianer und Ausserkantönler und ein Ausschaffungsrecht für ebendiese bei Bagatelldelikten 😉

  • Michael Strässle sagt:

    Der schlimmste Moment in meinem Leben war, als der Dialekt meiner Schwester (wie ich 3 Generation StadtzürcherIn) , von ihren mit StudentenInnen in Fribourg als Ostschweizerisch betrachtet wurde.

    Es genug Zürcher um die Einwanderer um zu assimilieren.
    Sie werden auch lernen das der Züristyle eigentliche kein Style ist sonder, man/frau Kleidet sich um an den See zu gehen wie andere in den Vorgarten gehen, weil es unser Vorgarten ist.

  • Philipp Rittermann sagt:

    ich spinne den faden noch etwas weiter. wir machen eine grosse mauer rund um die stadt zürich, so mit wassergraben, zugbrücke und grossem tor. im tor hat’s dann einen schlitz. da dürfen migrationsbewerber aus dem tessin und der ostschweiz dann die früchte reinwerfen. dann aber wieder ab nach hause! basler und aargauer werden auf dem lindenhof an den pranger gestellt und man darf die dann mit früchten, (aus der ostschweiz und dem tessin), bewerfen! die bündner werden auf den sklavenmärkten verkauft – zum körperlichen arbeiten kann man die noch brauchen; jeder zürcher hat anrecht auf mindestens 3 bündner. die romanischsprachigen landen im wassergraben, denn es ist hoffnungslos denen züridütsch beizubringen. alle übrigen nichtzürcher werden zu horrenden steurzahlungen verpflichtet und können überhaupt noch froh sein, in einer solch schönen stadt zu leben, geprägt von bescheidenen, toleranten und aufgeschlossenen stadt-zürchern.
    für asylbewerber aus der ganzen schweiz richten wir grosszügige unterkünfte ein, (die tramhäuschen werden mit planen abgedeckt und die gelben eimer für die notdurft sind ja auch schon vorhanden). jeder migrant darf beim vorbeigehen den stadt-zürcher mit einem kniefall und den worten „grüss gott, eure hoheit“ begrüssen; auf diese weise ist auch die soziale komponente abgedeckt. und für den fall, dass wir einmal von den west-schweizern angegriffen werden, dürfen dann die stadt-migranten als lebende schutzschilder fungieren. und nun sind alle ganz herzlich willkommen, in der wunderschönen stadt zürich!

    • urs bilger sagt:

      werter herr rittermann – ich lese ihre kommentare seit geraumer zeit; a-ber heute sind sie sehr human eingestellt. wählen sie jetzt sp ? *wieher*

      • Philipp Rittermann sagt:

        herr bilger. MICH als sp-wähler zu bezeichnen ist nun wirklich unterste schublade – das nehme ich persönlich!!!!!
        im übrigen haben sie recht, ich hab‘ heute meinen toleranten tag!

  • Daniela sagt:

    wie lustig ist das denn… 🙁

  • Lasse sagt:

    Hmmmmm..

    Der letzte war besser 😉

    Kommt einem alles ein bisschen bekannt vor 😉

    Nicht mehr lange und das Thema ist leider Totdiskutiert und die Witze werden fade.

    Trotz allem amüsant

    adee

  • Lia sagt:

    wie bitte? Den oberen Letten, Inbegriff der urzürcherischen Stylekultur, Ausserstädtischen zugänglich machen? Nur über meine in Zürich geborene Leiche!

  • Ueli Knecht sagt:

    *schnarch*

  • Daniel Münger sagt:

    Am allerwichtigsten aber wäre, das Zugezogene während 5 Jahren kein Wahlrecht (nicht Stimmrecht) bekommen. Es geht für mich als echten Zürcher nicht länger an, dass wir uns von Zugezogenen Zugezogene in den Stadtrat wählen lassen müssen. Keine Macht den Aargauerinnen und Schaffhauserinnen! Ps. Mit rund 93%! Zugezogenen in unserer Stadt Zürich brauche ich mir als Zürcher von einem Aargauer in Sachen Toleranz sicher keine Ratschläge erteilen zu lassen… 🙂

  • Mario Monaro sagt:

    Sag ich schon lange: das Schimpfen über die Zürcher trifft auch Basler, Bündner, Berner, St.Galler und was sonst noch alles aus allen anderen Kantonen hier lebt und auch willkommen ist. Aber man soll doch mal einsehen, dass die (echten) Zürcher schon lange eine Minderheit im eigenen Kanton sind.

  • Alex sagt:

    Hoi Reda,

    Danke, selten so gelacht!

    Du hast nur folgendes vergessen:

    – alle Zugewanderten werden verpflichtet, ihr Auto zu verkaufen
    – Mobility-Abo ist zwingendst auf dem Kreisbüro bei der Anmeldung zu beantragen

    Weiter so!

    Alex
    PS: Wahl-Zürcher mit deutschem Migrationshintergrund. Seit über 10 Jahren in der Stadt

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