Fadegrad: «Nehmt euren Müll mit!»

Viel Spass am See! Aber räumt bitte hinterher auf.

Viel Spass am See! Aber räumt bitte hinterher auf.

Fadegrad ist eine neue Rubrik in unserem Stadtblog, in der man sich mal über die kleinen und grossen Ärgernisse in Zürich aufregen und auch mal fluchen darf. Hier rechnen wir und unsere Leser mit dem Alltag in der Stadt ab. Wenn Sie sich auch mal aufregen möchten, Text an die Stadtblog-Redaktion.* Hier unser erstes Fadegrad, viel Spass!

Sonntagmorgen an der Seepromenade. Sonntagmorgen in der Bäckeranlage. Sonntagmorgen an jedem schönen Plätzchen in der Stadt, und ich sehe Müll, so weit das Auge reicht.

Ein zufälliger Passant an der Seepromenade könnte denken, dass Street-Parade war. Bierbüchsen, Weinflaschen, Einweg-Grillschalen, Kleider, Pariser, so weit das Auge reicht. Krähen knabbern an weggeworfenen Grillresten, Plastiksäcke flattern im morgendlichen Wind. Genau in dem Wind, der mir den Uringestank aus den Büschen in die Nase trägt. Ehrlich, ich bin nicht heikel, kein Ordnungsfanatiker. Mich stört es nicht, wenn jemand Müll in seinem Garten oder seiner Wohnung sammelt.

Aber meine Mutter seelig hat mir beigebracht, dass ich in meinem Zimmer einen Saustall haben darf, das gemeinsam genutzte Wohnzimmer aber ordentlich sein soll.

Und was mich am meisten aufregt an der allsonntäglichen Schweinerei, ist, dass es nicht mal die Stadtzürcher sind, die sie anrichten. Die wollen nämlich auch am nächsten Tag noch ihre Parks und Seeufer geniessen.

Der Müll kommt von Agglomeranern, die am Wochenende in die Stadt pilgern und hier die Sau rauslassen. Ich verlange ja nicht, dass sie ihren Müll wieder nach Hause nehmen, sondern einfach richtig platzieren. Grün Stadt Zürich und Entsorgung & Recycling haben an jeder Ecke mindestens einen Mülleimer aufgestellt, am See sogar grosse weisse Container. Und nun ratet mal, liebe Wochenendwildsäue, wozu die da sind? Ja, genau. Aber vielleicht erkennt ihr ja unsere stylischen Abfallbehältnisse wegen ihres modernen, urbanen Designs nicht?

So sehen sie aus:

Und bei diesem Schild könnt ihr euer Geschäft verrichten. (Nicht am Schild, sondern in den dafür gedachten Räumlichkeiten!)

 

Herzlichen Dank, dass ihr in Zukunft Rücksicht nehmt auf die Anwohner. Ihr dürft Lärm machen, feiern, Intimitäten nachgehen, aber, bitte!, nehmt euren Dreck mit!

 

*Wir behalten uns vor, eingeschickte Texte sprachlich zu redigieren und zu kürzen.

140 Kommentare zu «Fadegrad: «Nehmt euren Müll mit!»»

  • Nadja Rossi sagt:

    Die heutige Jugend hat weder Respekt vor der Natur noch vor den Mitmenschen. Ihr Verhalten, einfach überall den Abfall liegen zu lassen ist nicht tolerierbar und sollte meines Erachtens mit satigen Bussen bestraft werden. Da in den meisten Fällen die Erziehung im Elternhaus versagt hat, sollten auch die Eltern der Fehlbaren zur Rechenschaft gezogen werden. Wären alle Menschen so wie ich, wäre es sauber in unserem Land, denn ich entsorge meine Abfälle immer.

  • Elisabeth Zücker sagt:

    Ja, entsorgt euren Güsel doch einfach im Kübel. Und wenn wir gerade beim aufräumen sind, können wir auch noch den norddeutschen «Müll» aus unserem Kopf werfen. Der ist weder hiesig noch aus der Agglomeration, sondern ein fremder Sprachfötzel, der in einer schweizerischen Zeitung eigentlich so wenig verloren hat, wie Abfall im Arboretum oder Mageninhalte auf dem Trottoir (@Redaktion: das ist ein Bürgersteig).

  • Lucie sagt:

    Dümmlich darüber zu debattieren wer für diese unsägliche Vermüllung verantwortlich ist…
    Früher hiess es immer, in der Schweiz ist alles so sauber und gepflegt.
    Heute fällt es mir bei meinen Reisen ins Ausland, egal ob in die Karibik, nach Asien oder Australien, immer sofort auf, wie sauber alles ist… Keine vermüllten Seepromenaden, Parks, Autobahnränder und öffentliche Verkehrsmittel. Keine versprayten Häuser, Schilder, Parkbänke wie in der Schweiz!
    Wohlstandsverwahrlosung?

    • Peter Brunner sagt:

      Nein, es ist nur unüberlegtes Nach-äffen dessen, was Ballermann-Besucher vermeintlich als „american way of life“ meinen, Dabei ist dieses „amerikanische“ nur durch die „nicht so helle“ USA-Bevölkerung entstanden. Denn mit einem soo dicken Bauch kann man sich nicht mehr nach seinem Müll bücken. Schauen Sie selber in Amerika: je grösser der Anteil an „nicht-farbiger“ Einwohner ist, desto sauberer ist ein Quartier. So ist es auch schon in Paris und in einigen Jahren auch bei uns.

  • Sabrina sagt:

    Wir zahlen den ZVV damit sie zu uns kommen können, wir subventionieren Kultur, Museen, Theater etc. damit sie bei uns geniessen können und am Schluss sagen sie uns nicht Danke sondern lassen ihren „Dreck“ zurück den wir aufräumen dürfen, bzw. die Reinigung bezahlen dürfen.

  • Anna Sulzer sagt:

    Egal, ob Stadt- oder Landmensch – jeder sollte eigentlich wissen, dass Abfall in die Mülleimer gehört, Mageninhalte und anderes ins WC!! Auch ich ärgere mich ständig über diese Müllhalden und Gekotztes auf den Trottoirs, vor allem in der Nähe von Discos und vor allem am Wochende! IGITT IGITT!

  • Marc sagt:

    Wir Stadtzürcher sind halt so viel besser, krasser und schöner als die Agglos! Da frage ich mich aber, ab wann darf ich mich eigentlich Stadtzürcher nennen? Muss meine Familie dafür fünf Generationen in der Stadt gelebt haben oder reicht es aus, wenn ich seit letztem Sommer eine sauteure Wohnung im Chreis 4 miete? Dieses ewige Agglo-Bashing ist sowas von erbärmlich. Das nervt mich mehr als der Güsel den wer auch immer rumliegen lässt. Okay, der vorherige Satz ist übertrieben. Aber egal.

  • stadtschock sagt:

    Das ist überall so, wo sich die Menschen am Abend versammeln um die Freizeit totzuschlagen, da wird dann auch der Müll liegen gelassen. Ist in Luzern auch so.

    Ich habe neuerdings immer Latexhandschuhe mit dabei, so dass ich den Leuten die Sachen direkt nachtragen und in die Tasche stecken kann. Das ist zwar etwas ruppig, aber die Leute wissen nicht wie ihnen geschieht und zögern darum mit einer eindeutigen Reaktion.

    Letztens habe ich auch einen gesehn, wie er den Hundedreck einfach auf der Strasse hat liegen lassen? Wisst ihr, was ich gemacht habe? Wahrscheinlich glaubt ihrs ja nicht, und ich muss zugeben, ich hab mich selber über mich gewundert.

    Ich habe den Latexhandschuh angezogen, die Hundescheisse aufgesammelt, bin von hinten an den Typen und hab sie ihm direkt ins Gesicht gedrückt. Dann muss man nicht mal Fersengeld geben, denn niemand will jemanden anfassen, der die Hand voll Dreck hat…

    • Hans-Rudolf Hess sagt:

      Wahnsinn. Du bist wahrlich ein leuchtendes Vorbild für uns alle. Die geeignete Reaktion auf unerwünschtes, rücksichtsloses Verhalten ist noch rücksichtsloseres Verhalten in Kombination mit Nötigung und Körperverletzung. Da erscheint mir der Hundekot auf dem Trottoir ehrlich gesagt als das kleinere Übel.

      • Taina sagt:

        Inwiefern ist Hundekot im Gesicht Körperverletzung?

        Bin selber Hundehalterin und würde öfters mal den Säuniggeln welche den Kot nicht aufnehmen diesen an den Kopf werfen. Ich finde es nämlich ziemlich unlustig, wenn ich in einen Hundehaufen reintrete, während ich den von meinem eigenem Hund aufräume. Auch die Hundehasser, die Gift auslegen gehen aufs Konto von solchen Tierhaltern und das scheisst mich ziemlich an.

  • Ron sagt:

    ein Alkoholverbot auf öffentlichem Grund würde die meisten Litteringprobleme umgehendst lösen, ich bin selber See-Anwohner und weiss wovon ich spreche, ich sehe es alltäglich, Bierdosen und Wodkaflaschen überall, man lässt sich volllaufen, schafft es nicht mehr zum nächsten Abfallkontainer und lässt alles liegen….

    Tankstellenshops rund um das Seebecken bieten mittlerweilen mehr Alkoholikas an als jedes andere Geschäft in der Stadt, das sind ihre potenten Kunden welche kommen um am See zu saufen und littern zu gehen, ich weiss wovon ich rede und ich weiss auch, dass wir uns dagegen wehren müssen, sonst geht’s bachab mit unserer saubern Schweiz und iher noch intakten Natur !

    • Christa sagt:

      Ja, das ist aber genau im Trend bei den Liberalisierern: 24 Stunden im Tag, 7 Tage die Woche Tankstellenshops offen. Das ist nur der Anfang…….Gewerbefreiheit heisst das, Gschäftli mache um jeden Preis und egal auf wessen Kosten. Darum: wehret den bereits begonnenen Anfängen.

    • Andreas Müller sagt:

      Erzählen Sie doch mal, welche Tankstellenshops um das Seebecken das genau sein sollen. Auf der Achse Central – Bellevue und ums Seebecken nach 22 Uhr ein Bierchen zu bekommen, ist leider schwieriger als in Teheran.

  • Pascal sagt:

    Hmmmm…..das Müll rumliegt sieht man ja, aber steht da auch darauf, wer ihn liegengelassen hat ? Woher weiss die Autorin bitte schön, dass der Müll nicht auch von Zürchern stammt statt nur von „Aglos“ ?? Sie wird wohl kaum durch die ganze Stadt gelaufen sein und bei jedem gefragt haben, woher sie denn kommen…!?

    • Reda El Arbi sagt:

      Der Autor weiss das, weil er mit verschiedenen Partygruppen auf dem Nachhauseweg gesprochen hat. 🙂

  • michi sagt:

    schön wäre es, wenn an den wichtigsten orten, wie zb. der seepromenade noch alu- und glasbehälter aufgestellt würden. allein durch die möglichkeit richtig zu entsorgen hoffe ich, würde der anreiz es auch wirklich zu tun und nicht alles liegen zu lassen erhöht

    • messi sagt:

      würde der anreiz es auch wirklich zu tun – träum weiter!

    • Das wäre nicht schön, sondern schon seit einigen Jahren bereits kann man in Zürich an der Seepromenade oder im Arboretum nicht nur Güsel, sondern auch Glas, PET, Alu, etc. getrennt entsorgen.

    • Peter sagt:

      @michi: die Anreize sind eben keineswegs da, Entsorgungsmöglichkeiten am See (bspw. im Park nähe des Kongresshauses) aber zu Hauf, sowohl für Pet wie auch für Glas und allgemeinen Abfall. Leider sind Rücksichtslosigkeit und mangelnde Erziehung auch hier ein Hauptgrund für die Misere! Es fragt sich obendrein, weshalb gewisse, meist junge Leute sich so wunderbare Plätze aussuchen, um diese zu verschandeln. Heruntergekommene Fabrikhinterhöfe oder das eigene Wohnumfeld täten es wohl auch…

  • D-Mind sagt:

    Sehr guter Artikel, da würde ich am liebsten der Redaktion beitreten, denn mein Schwerz ist auch (noch) die Feder.
    Nebst den Müll-ern gibt es auch noch die Vandalen, die an nichts vorbeigehen können, und sich nirgendwo aufhalten können und NICHT Ihre Handschrift zurückzulassen. Das ist in den letzten Jahren immer extremer geworden, so gesehen und an den eigenen Velos erlebt, in Adliswil. Hinweise and die Polizei und Politik wurden gemacht um den ‚ordentlichen‘ Weg zu gehen, doch ich weiss jetzt schon was das bringt… Muss es bald, so wie damals in Uster, wieder Bürgerwehren geben? Ein Paar Kopfnüsse verteilen mindestens wäre nicht verkehrt. Dann die vorhandenen Gesetze wofür wir abgestimmt haben auch wirklich durchsetzen: Kriminelle Ausländer sofort samt Familie raus und delinquente Nachäffer-Schweizer gleich zu wochenlanger überwachter Arbeit zum Allgemeinwohl zwingen. Auch gleich mit der Aufschrift: „Ich habe Velos kaputt gemacht“, damit sie sich auch angemessen schämen können und die Leute deren Gesicht auch nicht so schnell vergessen. Das würde das Littering und Vandalismus gleich um zweistellige Prozente reduzieren. Zudem Arbeitsplätze schaffen. – Nur so ein paar spontane Ideen. Ich habe noch viel mehr auf Lager 🙂

    • Christa sagt:

      Oh nein jetzt kommt zur Aglohetze auch noch die Ausländerhetze hinzu – das sind nur Ablenkungen vom Thema. Das Problem bist Du und und ich und er und sie und wir alle sind mitverantwortlich, weil wir eine Gesellschaft sind, die kapituliert hat, seis in Erziehungsfragen oder in der Durchsetzung der Regeln und Gesetze, welche es ja gibt. Man kann den Leuten den Müllkübel vor die Füsse stellen und sie werfen den Müll daneben……..

      • messi sagt:

        stimme ich voll und ganz zu! es gibt, leider, unter allen generationen, nationalitäten, hautfarbern und geschlechtern wildsäue in reinkultur! aber, sorry, liebe vierbeinige wildsäue, ich wollte euch nicht beleidigen – die zweibeinigen sind um einiges schlimmer als ihr

      • D-Mind sagt:

        Ja, das kann man/frau von mir aus so sehen. Ich spreche aber nicht NUR die Ausländer an, die Schweizer die sowas machen, sind nicht weniger. Was du erwähnst, die ‚Erziehungsfragen‘, sind auf jeden Fall ein gemeinsamer Nenner und Kernpunkt. Wenn dies erfolgreich verbessert werden könnte, dann würde es idealerweise schon gar nicht mehr so weit kommen, dass ICH meine Äusserungen machen müsste, ja der ganze Artikel hier würde nicht enstehen. Das muss man auf jeden Fall unterstützen. Vielleicht kommt das ja noch, nach und nach. .
        Ich finde allerdings, dass das zuviel des guten Glaubens ans Gute im Menschen ist. Es gibt leider (und noch lange) zuviele sog. ‚lernresistente‘ Menschen, klein UND gross (wer erzieht erziehungsunfähige Eltern die selbst littern etc.?). Um die Sache besser und ganzheitlicher zu verfolgen, ist nicht nur die Erziehungsseite zu verbessern BEVOR sich Menschen so asozial und kriminell verhalten, sondern mindestens ebenso sehr die Korrekturseite NACHDEM solche Taten begangen worden sind. Leider – aber es ist nunmal so – lernen bestimmte Menschen viel besser über Schmerz und Dehmütigung. Und um die Ecke mit der ‚Menschenwürde‘ auch noch abzudecken: Wer sich erlaubt, auf anderer Menschen Würde herumzutrampeln, gibt eventualvorsätzlich sofort seinen eigenen Anspruch auf Würde auf.

      • weli s. sagt:

        @Christa: BLABLABLA. Ich lasse mich nicht verantwortlich machen für „kollektives Versagen der Gesellschaft“. Hinter einem solchen Gedanken können Sie sich wunderbar verstecken und tragen so eben KEINE Verantwortung für die Vermüllung und Verschmutzung der Schweiz.

        • Christa sagt:

          Ich brauche mich nicht zu verstecken. Mich nervt einfach, wenn irgendwelche Sündenböcke herhalten müssen, wie Aglos oder Ausländer. Ist doch primitiv. DIESE verstecken sich hinter ihren selbsternannten Sündenböcken, nicht ich! Selber BLABLA Du, imfall…….

        • Reda El Arbi sagt:

          Bitte beachtet, dass wir zwar harte Diskussionen unterstützen, aber persönliche Angriffe nicht tolerieren. Danke und weitere spannende Auseinandersetzungen.

          Die Redaktion

          • Reto Hauser sagt:

            Das ganze hat z.B. auch mit der Gentrifizierung zu tun. Die welche hier im Ausgang sind wohnen im Getto ausserhalb, die meisten Stadt-Zürcher sind auch schon an den Rand vertrieben, übrig bleibt eine „Internationale Highclass. Die verschiedenen „Schichten“ berühren sich immer weniger, aber reiben sich dafür öfter. Eine Durchmischung findet nicht statt. Allen ist egal, was der Andere macht. Niemand will die Verantwortung tragen (ausser vielleicht ein paar rechte Fanatiker, aber die zerstören schlussendlich noch vielmehr… oder man delegiert sie: „professionelle“ Polizei od. Securitas welche vom Staat bezahlt sind, der wiederum von den Multis gekauft ist. F*çK ) Die welche eine Zweit-Wohnung im Kreis 4 haben sind am Wochenende eh in den Bergen im Tessin, oder New York, weg vom Pöbel und geniessen dann das aufgeräumte Urban-Feeling unter der Woche. Vergnügungsviertel ahoj. Gemeinsamkeit und Respekt ade.

  • Jean M Weber sagt:

    Bei all den Dreck den man heutzutage so alles rumliegen sieht, frage iich mich, wie es bei all den Verursachern so zu Hause aussieht. Einfach erbärmlich, das Ganze!

    • Tom Dubach sagt:

      Bei denen sieht es bestimmt schön augeräumt aus. Mutti (oder die Putzfrau) wird dem Nachwuchs 2x die Woche das Zimmer aufräumen.

  • Maria sagt:

    Zu „Fadegrad“
    Ganz egal woher die Leute kommen: was man mitbringt, nimmt man wieder mit oder entsorgt es am richtigen Ort.
    Den Kopf sollte man halt auch nicht ganz verlieren – was auch mit Anstand zu tun hat.
    Lernen eigentlich die heutigen Menschen das nicht mehr? Oder anders gesagt- kapitulieren die heutigen Erzieher schon zum vornherein vor dieser Aufgabe? Haben sie das ganz aufgegeben? Egal ,woher sie sind.

    Cool ist das Erste: was man mitbringt, nimmt man wieder mit.

  • Marlen Hämmerli sagt:

    Müll in der Öffentlichkeit bleibt ein Dauerthema. Egal ob Industrienation oder Drittweltland. Wenigstens ein Thema das die Welt eint. Und ich wette: Jene, die gedankenlos (sorgenlos?) ihren Müll am Strassenrand entsorgen, regen sich göttlich auf, wenn sie in ihrem Vorgarten eine Bierdose finden. Eine Möglichkeit dieses Problem zu bekämpfen ist jedoch die Prävention. Eine solche betreibt etwa die Interessensgemeinschaft für eine saubere Umwelt (www.igsu.ch)

  • Petra Minder sagt:

    Hier noch eine eine Einführungslektion in elementare Logik für alle Agglos die sich so furchtbar aufregen: aus der Aussage „alle die Dreck liegen lassen sind Agglos“ kann die Aussage „alle Agglos lassen Dreck liegen“ logisch keineswegs abgeleitet werden.

    • Arthur Mojonnier sagt:

      Diese Einführung in die logisch korrekte Verurteilung einer Fremdgruppe wurde ihnen präsentiert von Roger Köppel.

  • Reto sagt:

    Unbedingt Busse „penalty for littering“ einführen. Am besten gleich CHF 500.00.

    • Jules sagt:

      Unbedingt noch mehr Regeln und Bussen einführen. Das ist der sinnvolle und konstruktive Weg für die Verbessereung jeder Situation im zwischenmenschlichen Bereich.

    • Johnny Boy sagt:

      5000.00 wäre besser. Und Banker die mehr aks 1000000.00 verdienen sind natürlich von der Bussenregelung nicht betroffen.

  • chris sagt:

    agglomeranten/agglomerantinnen …. substantiv des jahres ,,,, bin begeistert, obwoghl zugewandertes landei aus dem raum basel ….

    • agglomerantin sagt:

      auch ich als eine agglomerantin: störe mich am hinterlassenen dreck, von wem auch immer! aber, wagen sie es einmal jemanden darauf hinzuweisen neben der bushaltestelle stehe ein papierkorb mit aschenbecher für die entsorgung der zigarette, oh da treten sie aber in einen s….haufen und müssen mit den wüstenden beschimnpfungen rechnen

      • puma_1977 sagt:

        Da gebe ich Ihnen Recht. Diese Leute schaffen es, den Spiess so umzudrehen, dass ihr Verhalten absolut korrekt erscheint und wir „normalen“ Güselentsorger Idioten sind. Argumente:: „Häsch es Problem?“, „Das schafft Arbetsplätz“,…

        Aus meiner Sicht ist es ganz klar eine Frage der Erziehung oder eben der fehlenden Erziehung. Und wenn die Erziehenden selbst littern, dann kann man den Jugendlichen keinen Vorwurf machen, dass ihnen das niemand beigebracht hat. Als Entschuldigung für ihr Verhalten kann es aber dennoch nicht herhalten.

        Hängen bleibt das Problem an der Allgemeinheit (höhere Kosten fürs ERZ) oder an den Schulen, die diese Aufgabe auch noch übernehmen dürfen.

  • Albert Baer sagt:

    Wohl nur wenige müllen ihren eigenen Garten/ihre eigene Wohnung zu.
    Die Anonymität aber bringt oft das Schlechteste der Menschen hervor.

    • Johnny Boy sagt:

      Es gab da mal einen der seinen eigenen Garten zugemüllt hat, aus „Protest“.

  • hans sagt:

    tagi goes blick am abend…

    • Reda El Arbi sagt:

      Wenn schon „zuertipp.ch goes „hauptstadt-magazin“ 🙂

      • Zürcher sagt:

        Die Differenz ist ja dann nur graduell. Die einen machen absichtlich Satire, die unabsichtlich schlecht ist. Die anderen machen unabsichtlich Satire, die unabsichtlich gut ist.

  • danke Reda
    genau, ihr könnt alles tun solange jeder sein schei…. wieder mitnimmt!

  • Marlena sagt:

    Obs jetzt Aglos oder Egos sind, die den Abfall liegen lassen ist doch unwichtig.
    Aber man sollte den Müll einfach mal für ne Woche liegen lassen, dann sehen die Deppen, die oft wieder herkommen was für einen Mist sie hinterlassen! Oft sie die zu besoffen um das zu erkennen wenn sie den Platz verlassen, leider.

  • Andreas Müller sagt:

    Das Züri-WC beim Bellevue schliesst aber völlig unverständlich um 22 Uhr! Wer da sein Geschäft verrichten will, muss schon zum Bhf Stadelhofen.

  • Hanspeter Niederer sagt:

    Das wird wohl die Rebellion der politisch sprachlosen Jugend gegen den verdummten Konsumwahn sein……..

    • Christa sagt:

      Konsumwahn und kopflose Wegwerfmentalität, alles ist in Wegwerfmaterial verpackt, wer denkt noch an Erdöl beim Plastik. Früher gabs mal eine Bewegung „Jute statt Plastik“, ja lacht nur, aber wenigstens war das Wegwerfen ein Thema in der Gesellschaft! Auch gabs einmal Pfand auf Flaschen. Alles abgeschafft, es ist billiger, Müll einzusammeln und neues Verpackungsmaterial herzustellen. Also auch auf wirtschaftlicher und politischer Ebene keine Vorbilder. Und wer es versucht zu thematisieren, geht hoffnungslos unter,grad mal die Grünen haben es versucht.

    • Anton Schneider sagt:

      Nein, das ist Antwort gegen…. das ist der hippe und praktizierte verdummte Konsumwahn einer gleichgültigen Schar von Werte lösen Ignoranten und Egoisten, welchevsich über alles und alle beschweren…

    • Patrick Leonardi sagt:

      Ja, schon, Christa. Nur gibt es heute ja haufenweise Recyclingmöglichkeiten, die es vor zwanzig, dreissig Jahren nicht gab. Da warf man Konservendosen in den Abfall und Aluminium auch. Alle Getränke waren in schwerem Glas verpackt, heute in leichtem PET, was ja viel Benzin spart beim Transport.

      • Jules sagt:

        Woher kommt denn die Energie, die zum Recyclen gebraucht wird? Was passiert mit dem Abfall, wo wird er verbrannt, vergraben oder versenkt? Wie lange wird die Wegwerfgesellschaft noch auf Kosten der Natur überleben können? Wieviel Energie kostet es, wenn ich diesen Komentar schreibe? Die Rechnung, dass wir nur von der Natur nehmen und Energie in unzugängliche Formen verwandeln geht schlussendlich nicht auf.

  • Pietro Bartoli sagt:

    Es gibt ein paar Grundsätze, die etwas mit Respekt zu tun haben:

    1. Respekt vor dem Ort.
    Verlasse einen Ort so, wie Du ihn vorfinden möchtest.

    2. Respekt vor der Umwelt.
    Zigarettenstummel gehören nicht ins Erdreich, sondern in einen Aschenbecher. Dieser kann auch Alufolie geformt sein oder aus einer leeren Packung von irgendetwas. Am Ende packt man diesen improvisierten Aschenbecher (die Kippen müssen aus sein) zusammen mit den anderen Abfällen in einen Plastiksack und deponiert ihn neben den übervollen Abfallkübel der Stadt.

    3. Respekt vor den Menschen.
    Jeder kommt mit einem Plastiksäcklein, jeder geht mit einem Plastiksäcklein. So funktioniert Picknick, «alles aus dem Sack.» Es kostet nichts und verbraucht auch nicht viel Zeit, am Ende des friedlichen Daseins auf der Wiese, die herumliegenden Abfälle einzusammeln, im Plastiksack zuzuschnüren und in der Nähe des Abfallkübels zu deponieren. Das hat nichts mit Coolness zu tun, genau das nicht zu machen oder eben schon. Es ist eine Selbstverständlichkeit. Wenn eine Stunde später jemand anderes den selben Flecken Wiese ansteuert mit seinen Freunden, ist es schon sauber. Jeder möchte das. Es erfordert abstraktes Denken, Respekt zu zeigen vor jemandem, der noch gar nicht da ist. Aber das erfordert Lesen und Schreiben auch, und darauf sind wir doch stolz, schliesslich sind es Errungenschaften, die einen zivilisierten Menschen ausmachen.

    Um das Phänomen des Litterings zu bekämpfen, muss man weit ausholen. Man muss den Jugendlichen ein Vorbild sein, ihnen ein Beispiel geben, wie man es richtig macht. Als Jugendlicher lernte ich vieles von älteren Jugendlichen. Erwachsene waren keine da als wir rumhängten und wenn welche auftauchten, dann schimpften sie einfach. Aber vom Beschimpftwerden lernt man nichts.

    Und wenn es so weitergeht, ist es auch egal. Die Jungs vom erz finden in den Morgenstunden, wo sie putzen und aufräumen, iPods, iPhones, Portemonnaies, Bargeld etc. Auch ich bin mal auf dem Heimweg in der Morgendämmerung mit dem Velo an der Chinawiese vorbeigefahren und habe mehrere grosse Münzen gesehen. Es waren drei Fünfliber und zwei Zweifränkler. Die lagen am Rand der Wiese. Was hätte ich gefunden, wenn ich die Abfallwiese durchkämmt hätte? Auf der Wiese in Wollishofen beim GZ fand ich mal ein Couvert mit 165 Euro drin. All das hätten die Leute gefunden, wenn sie nur ihren eigenen Müll weggeräumt hätten. Ganz sicher.

    • Trudi sagt:

      super – egal ob in der Stadt oder auf dem Land – wenn nur alle, wirklich alle Leute Ihre Regeln lesen und dann auch
      befolgen würden. Auch die Bauern wären dankbar, dass sie keine Abfälle in ihrem Viehfutter finden würden.

    • Patrick Leonardi sagt:

      So ein iPhone ist ja auch Müll.

      • Daniel Altenburger sagt:

        Ha ha, genau. Endlich sagts mal jemand. Wobei, das Apfelzeugs kommt eigentlich nicht in den Müll sondern auf den Kompost 🙂

  • Allen Againszt sagt:

    Einfach wunderbar. Wie schön, dass der Autor keiner richtigen Probleme hat und sich ob solcher Belanglosigkeiten enervieren kann. Toll wie auch der Sündenbock ganz klar von ausserhalb kommen muss. Was denn auch sonst. Die Begründung mehr als fadenscheinig und die Kommentare lassen vor meinem inneren Auge die Stadtzürcher in die Schlacht gegen die rückständige Aglobevölkerung ziehen, um ihnen mal Anstand und Manieren beizubringen. Diese lassen selbst auf dem Schlachtfeld überall Abfall liegen was die Stadtbrigade schlussendlich in die Knie zwingt. Trotz der Tatsache, dass sie sehr viel besser sind als der Aglopöbel ist dies zuviel für den Homo Zurichus mit seinen tadellosen Umgangsformen. Weil der Wohnort halt den Menschen zu dem macht was er ist. Seit ich in der Stadt wohne bin ich total anständig und weiss was sich gehört und was nicht. Bloss wie man Zürcher schreibt ist mir noch nicht ganz klar. Beschäftigt mich aber unaufhörlich. An Schlaf ist nicht zu denken.

    • Reda El Arbi sagt:

      Nö, einige Städter verhalten sich wie Schweine, sobald sie ausserhalb der Stadtgrenzen sind. Nur ist das hier nicht das Thema. Das Thema ist der Wochenend-Tourismus und die Folgen in der Stadt. Vielleicht schreibt ja jemand mal einen Post darüber, wie sich Stadtzürcher draussen verhalten. Da gäbs sicher auch ein hartes „Fadegrad“. Text gerne an unsere Redaktion!

      Der Autor

      • Jonas Barmettler sagt:

        Der Autor widerspricht sich selbst. Agglomeraner verirren sich nicht in die schöne Bäckeranlage. Dort treiben sich zu 99% Stadtkinder herum. Es sei denn man rechnet Menschen aus Altstetten als Agglos. Auch am Idaplatzfest, wo sich fast ausschliesslich Anwohner herumtreiben, wird munter an die Fassaden geseicht. Schöne Momente! Und schön am Thema vorbeigeschrieben. Apropos Müll:
        http://www.korrekturen.de/beliebte_fehler/seelig.shtml
        Gäll, Reda 🙂

  • Kowalski sagt:

    Da haben wir es ja schon: Zitat:“Aber meine Mutter seelig hat mir beigebracht, dass ich in meinem Zimmer einen Saustall haben darf, das gemeinsam genutzte Wohnzimmer aber ordentlich sein soll.“ Nun, wenn die Menschen die Seepromenade mit ihrem „eigenen Zimmer“ verwechseln“, haben wir schon das Maleur. Vielleicht hätte man ihnen beibringen müssen, auch ihr Zimmer ordentlich zu halten.

  • Maik in the Zity sagt:

    Mann kann ja nichts dafür wo man aufgewachsen ist. Aber sehrwohl ob man den Dreck liegen lassen lässt.

  • Arne sagt:

    Endlich!!! Es ist höchste Zeit, dass das Thema diskutiert wird!! Die Jugendlichen sollen sich mal fragen was cooler ist, seinen Dreck fünf Meter neben einem Mülleimer liegen lassen oder ihn entsorgen??!! Aber dann die teuersten Klamotten tragen und einen auf ’superlässig‘ machen. Wake up!

    • David sagt:

      Wake up oder einfach mal die Augen öffnen!! Nicht nur die Jugendlichen sind dafür verantwortlich. Leben und leben lassen…macht mehr Spass ;o)
      geniessen sie ihr Wochenende!
      PS: ..und was hat das teure Klamotten tragen mit Abfallentsorgung zu tun?

  • Also wir (zwei Kollegen und ich) haben in den letzten Wochen immer wieder mal dann, wenn wir jemanden sahen, der Müll wegwarf, ihm diesen hinterhergetragen. Einmal sogar bis zu ihm vor die Haustüre. Die haben meist pikiert, manchmal aggressiv reagiert. Nach „Flashmob“ kommt der „Trashmob“ – man stellt die Wegwerfmentalitätsmenschen damit bloss, dass man ihnen den Müll nachträgt.

  • Werner Müller sagt:

    Die Schwäche an diesem Text des Autors ist, dass er Spekulationen darüber macht, wer die Verursacher sind und dabei irrt er sich gewaltig. Denn eine Stadt hat immer einen Mix von verschiedenen Personen und ausserdem ist fast niemand ein richtiger „Städter“ sondern die Meisten sind irgendwann Zugezogene aus anderen Kantonen/Gegenden, Secondos/Multikulti, Touristen, Pendler, in der Stadt oder eben in der Agglomeration wohnend. Dies zu verallgemeinern und ein Profil der „Hauptverursacher“ anzugeben, ist etwas lächerlich und stark vereinfachend.
    Der Müll ist doch das Hauptproblem und das ist hier – als Zürcher in Lausanne wohnend – nicht anders, wo der Genfersee die Sachen Sonntagmorgens wieder ans Ufer spült und dies, obwohl es keine so grosse Agglomeration wie in ZH gibt. Und auch in Pärken sieht es nach einer Sommernacht nicht anders aus. Und ja, New York und auch Brooklyn/Queen’s Pärke sind einiges sauberer und auch „Ultracoole“ werfen dort den Müll in die Abfallkörbe.

    • Ali Ferkous sagt:

      richtig – statt den Agglos einseitig die Schuld zuzuschieben, könnte man auch einfach sagen, ab Jahrgang 1960 sei den Schweizer/innen die Kultur völlig abhanden gekommen. Jede und jeder hat das Gefühl, dass die anderen bloss Bimbos seien, die zu seinen/ihren Diensten stehen müssten – also Dreck wegräumen, körperliche Arbeit erledigen, etc. Musste einmal einen Praktikumsbesuch bei einem meiner Handelsschüler machen, der hat sich beklagt, dass er „Bimbo“-Arbeit machen müssen, halt so Sachen, wie mal eine Serie Briefe einpacken. Mir wäre es als Lehrling nie in den Sinn gekommen, Arbeit für zu niedrig zu halten, die in direktem Zusammenhang mit meiner Tätigkeit steht – aber seit alle Eltern ihren Kindern das Gefühl geben, sie seien unentdeckte Einsteins, bloss die blöden & unsensiblen Lehrer würden es nicht merken, müssen die Kinder ja ein verzerrtes Eigenbild entwickeln. Umso mehr, als selbst Rentner nicht mehr wissen, wie man sich verhält: in dreckigen Wanderschuhe auf dem Sitzpolster, etc. steckt oft ein/e AHV-Bezüger/in.

  • mengold sagt:

    wir können doch von unserer MULTIKULTIGESELLSCHAFT nicht verlangen, dass alle zur CH sorge tragen v.a., wenn man mit der überzeugung, in dieser „scheissschweiz“ leben zu müssen, rumschlurft.

    • rudi sagt:

      wtf?

    • Ali Ferkous sagt:

      Mengold, spannenderweise hat es eine Menge Eingeborene, welche die ausländische „lockere Art“, d.h. egoistische und hedonistische Verhaltensweise schampar toll finden – während ich einige Ausländer kenne, die mit Erstaunen (& Enttäuschung) den Niedergang der „Schweizer Werte“ Selbstverantwortung und Rücksichtnahme gerade bei den Einheimischen beobachten…

  • rolf wittwer sagt:

    Es scheint, dass der heutige Egoismus von etlichen Gesellschaftsteilen noch nie in einer derartig dekadenten von extrem auf Individualität bezogenen narzisstischen und auf sich selbst bezogenen Form „ausgelebt“ wurde.
    Drogen aller Art machen’s möglich.
    Abfall scheint deshalb eine Wortschöpfung für den Abfall zu sein.

    • Kontrapunkt sagt:

      sie wollen nicht wissen, wie häufig und wie viele drogen ich nehme. aber nie lasse ich je etwas liegen. hat mit kinderstube zu tun, nicht mit dem drogenkonsum. und ihnen würd ich den joint nicht weitergeben, übrigens.

    • Alois Krieger sagt:

      Da nerven sich die Leute, wenn der Müll nicht weggetragen wird und appellieren an die Erziehung. Wenn aber die Stadt voll von Leuten ist, die nicht in unserem Kulturkreis aufgewachsen sind, dann macht das wenig Sinn. Multi-Kulti heisst eben auch eine Müllhalde auf der Strasse, denn so sieht es in vielen Ländern aus. Und die Schweizer Jungen, die so erzogen wurden, kommen sich bald mal blöd vor, wenn sie ihren Müll wegtragen….

      • Allen Againszt sagt:

        Ach Multi-Kulti heisst Müllhalde auf der Strasse.. Dann bin ich da jetzt auch dagegen. Das wusst ich nicht. Vielen Dank.

    • Johnny Boy sagt:

      sie wollen es alle wissen lassen DASS sie drogen nehmen, aber nicht wie viel davon. schade, dass wäre doch soooooo interessant.

  • Christine sagt:

    Warum denn Müll wegräumen? Bald jeder lässt ihn liegen, die Stadt räumt ja rund um die Uhr alles wieder schön weg, mit unsern Steuergeldern, und wenn man das beanstandet, wird man belehrt, dass dies ein Phänomen sei, das zu unserer zeit gehöre und das überall beobachtet werden kann. Kapitulation vor den Verursachern, dafür ein paar neue teure Maschinen anschaffen, die den Müll einsaugen.

  • Kottan sagt:

    Hm.

    Ich kenne diesen Anblick Zürichs bestens.
    Mein Empfinden ist, dass sich diese Stadt ungünstig verändert. Das kenne ich leider aus einer anderen Stadt.
    Seit 2002 wohne ich in Zürich und stelle nicht nur eine zunehmende Vermüllung, sondern vielmehr eine zunehmende Verszenisierung fest. Scharen ganz individuell gekleideter, in der Masse aber irgendwie gleich aussehender Fashion-Victims mit Bier oder Redbull in der einen, iPhone in der anderen Hand. Der obere Letten war vor ein paar Jahren (für mich) angenehm, improvisierte Bars, gute Stimmung, man konnte den Abend kommen lassen. Heute kommerzialisiert, ein Fleischgemenge aus Generation-Y-Vertretern mit grossen Sonnenbrillen, die zu dröhnender Musik von beiden Seiten irgendwas in ihre Smartphones tippen. Ich und viele andere machten eine Abwanderung flussabwärts, zu den Betontreppen. Früher ein Mini-Naherholungsgebiet für Familien. Dort schwappt jetzt aber genau das rüber, was am oberen Letten keinen Platz mehr findet, weil nicht rechtzeitig zur „Party“ gekommen … Also weitere Abwanderung Richtung Werdinsel … allerdings … dort wird es jetzt auch zunehmend „szeniger“. Ruhe? – Fehlanzeige. Ghettoblaster? – Ja.

    Soll man sich darüber aufregen? Heute sage ich NEIN. Weil es absehbar ist. Das, was jetzt in Zürich passiert, ist seit den 2000ern mit Berlin passiert. Berlin ist zur Partystadt geworden, „Laufbier“ wurde in Berlin erfunden. Die Flasche irgendwo liegen lassen gehört dazu. Die Behörden dort haben den Kampf längst aufgegeben. Denn: Die Leute gehen nach Berlin um Party zu machen, nicht, um sich so zu verhalten, wie sie es in Paderborn und Stuttgart müssen.

    Das Müllproblem ist nur ein allererstes Zeichen. Wer wissen will, wie es vermutlich weitergeht, der soll nach Berlin fahren und sich dort eine warme Sommernacht (mittlerweile fast egal wo in dieser Stadt) auf der Strasse gönnen.

    Ich und viele meiner Freunde haben Berlin aus zwei Gründen verlassen: (1) Keine Jobs, (2) nur noch Partytouristen. Beides hängt (in Berlin) zusammen.

    Vielleicht werde ich aber auch einfach nur alt und intolerant. Wer weiss.

    • Merkma Labitz sagt:

      Mit Verlaub, aber das Laufbier habe ich erfunden! Und zwar im Aargau. Gibt’s was schöneres als vor dem Bier trinken, auf dem Weg ein Bier zu trinken?
      Ausserdem: Wer sich zu sehr damit beschäftigt, wo es nun szenig ist und wo zu szenig und wo post-szenig, etc., der vergisst dabei schnell mal sich aufs Trinken zu konzentrieren.

  • Claus Koch sagt:

    Lasst mich raten: Der Autor ist im Aargau aufgewachsen und wohnt nun in einer hip eingerichteten Altbauwohnung in den Kreisen 3, 4 oder 5. Als Neo-Stadtzürcher sieht er die Besucher vom Auswärts als Eindringlinge, die ihm seine privilegierte Position streitig machen. Inzwischen stört er sich auch am nächtlichen multikulturellen Partylärm, den er anfänglich noch als Ausdruck urbaner Lebensfreude empfunden hat. Genauso nervt ihn nun der motorisierte Autoverkehr, dessen Lärmkulisse den Aufenthalt auf dem kleinen Balkon ungemütlich machen. Insgeheim sehnt er sich nach der Ruhe auf dem Land, wo die Kinder noch gefahrlos auf der Strasse spielen können. Dabei vergisst er etwas Fundamentales: Städte waren schon immer Anziehungspunkt und Drehscheibe für Leute aus der näheren oder ferneren Umgebung. Sogar unsere letzten drei Stadtpräsidenten waren alles Zugezogene. Emissionen, ob nun Lärm, Verkehr oder Abfall, gehören zu einer Stadt einfach dazu. Kann sein, dass sich die Situation inzwischen verschärft hat, weil die Stadt wächst und viele Stadtbewohner erheblich mehr Freizeit haben als früher. Aber die Schuld dafür den Agglos in die Schuhe zu schieben. ist billige Polemik. Eins Stadt ist eine Stadt und kein Kuhdorf. Wenn man Mühe damit hat, die Zentrumsfunktion einer Stadt mit all ihren negativen Effekten zu akzeptieren, dann soll man doch bitteschön wieder zurück aufs Land ziehen, statt hier rumzumeckern.

    • Reda El Arbi sagt:

      Nein, der Autor ist 40, selbst Multikulti-Stadtzürcher (wie man am Namen erkennt) und kanns einfach nicht ausstehen, wenn man meint, sich woanders wie ein Schwein aufführen zu müssen.

      Und seinen Dreck liegen lassen hab ich noch nie als Ausdruck urbanen Lebens empfunden.

      • Mäse sagt:

        Und ich kann’s nicht ausstehen, wenn man Menschen klassifiziert und pauschalisiert bevor man seinen eigenen Teppich gekehrt hat. Du kannst das als Einladung nehmen und dich am Wochenende mal Richtung Kloster Fahr und Pontonierhäuser Schlieren und Dietikon zu bewegen. Dort darfst Du dann ’stadtzürcherische Wochenendwildsäue‘ beobachten. Auf Rückfrage warum diese denn ihren Müll einfach mal am Fluss deponieren kam postwendend A ‚geht dich einen Scheiss an‘ und B‘ wen stört das hier schon, wohnt ja keiner‘ und C ‚halst die Fresse‘ – Was mich aber am meisten nervt ist ein Blogger, der seine Plattform für Provokationen und Aufwiegelungen unterster Schublade benutzt. Auch wenn Du das bewusst gemacht hast, hast den falschen Zeitpunkt ausgesucht.
        Und zu guter Letzt,,,den schönen Abfalleimer oben auf dem Bildchen, den konntet Ihr ‚Stadtzürcher‘ ja nicht mal selbst herstellen, ihr musstet ihn in der Agglo kaufen. Ist das nicht peinlich? Mein Name ist übrigens Zürcher, geboren und aufgewachsen in der Stadt. Aber langsam wird’s peinlich was gewisse Möchtegernstadtzürcher hier vom Stapel lassen. Baut eine Mauer um die Stadt. Dann habt ihr Ruhe von Autos, Agglos, Touristen und Shoppern. Dann könnt ihr eurem geliebten Stadtleben bei Kuhfladengeruch und Tramschienengequitsche frönen. Ist doch schön oder? 🙂

      • Lehme, Kari sagt:

        Anstand und Respekt machts. Nicht das Alter.

    • Hugo sagt:

      Lieber Herr Koch: NEIN, Abfall einfach liegen gelassen gehört nicht einfach zu einer Grossstadt. Es gehört zu Menschen, die die Kinderschuhe nicht geschnürt gekriegt haben und die zu verwöhnt sind, den Allerwertesten zu heben und ein bisschen aufzuräumen. Spannend ist immerhin, dass sich auch diese Leute einigermassen schnell umerziehen lassen…
      Ich habe schon mehrfach Zigarettenstummel, die am Lichtsignal aus Autos auf die Strasse gespickt werden, wieder zurückgeworfen. Das sorgt nicht gerade für gute Stimmung, aber dafür ist die Strasse dort wieder sauber.
      Manchmal hilft ein kleines „Sauhund“, wenn mit grossem Gerotze auf den Boden gekotzt wird.
      Aber alles braucht ein wenig Mut, wenn man will, dass sich andere Leute auch benehmen lernen und ihren Beitrag an die Gesellschaft leisten.

  • tststs sagt:

    Wer den Beweis vor den eigen Augen (und eigenen Nase – oh meine Freunde vorallem in die Nase) braucht, dass der Dreck mit der Agglos in ZH einfährt (nicht nur, aber sehr stark), der soll mal einen Abend mit der S-Bahn herumfahren! Und vorallem mit den Nachtzügen wieder zurück in die Agglo… q.e.d.

  • Hans Trütsch sagt:

    Herje, was für ein ausgelutschtes, kleinbürgerliches Thema, mitsamt staatlich finanzierter Plakat- und TV-Werbung dazu! Ja es ist ein erkanntes Problem, nein ich will keine schluddrig persönliche Meinung zu diesem Thema lesen, schon gar nicht wenn es weder witzig (ah, nicht auf das WC-Zeichen urinieren?!) noch informativ ist (so sehen diese Mülleimer also aus?!), keine Lösungen aufzeigt (der Müll sollte beim Verlassen mitgenommen werden?!) nur um schliesslich Agglokinder als Übertäter zu identifiziert, um doch noch ein bisschen die Stimmung im Forum anzuheizen. Wie erbärmlich. Auf der ganzen linie ungenügend, setzen, eins!

  • dani sagt:

    Müll liegen lassen ist ein Gesellschaftsproblem. Egal wo! Müll wohin das Auge schaut. Die Parkhäuser am Flughafen sind an den Wochenenden beliebte Deponien. Ich erlebte einmal folgendes: Eine gut gekleidete Dame erlaubt ihrem Hund in der Flughafenankunftshalle zu scheissen. Natürlich putzt sie nicht auf. Auf den Hinweis sie solle bitte den Hundekot wegräumen, antwortet sie: dafür gibt es hier doch Putzleute! Anstand, Rücksicht und Wertschätzung ist heutzutage nicht mehr in.

    • Thomas Ernst sagt:

      Naja, nachdem schon alle Politiker – unsere Vorbilder – nur noch Müll absondern, darf es einen nicht wundern, wenn die Lohnsklaven und Apparatschicks am Wochenende dasselbe tun…

    • Peter Roediger sagt:

      Nein Dani.
      Ich möchte das hier mal auf einen Punkt bringen.
      Das ist kein Gesellschaftsproblem sondern eine Frage der Erziehung!
      Wie heisst es so? Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.
      Das sind wohl die Auswirkungen der seinerzeit so gepriesenen antiautoritären Erziehung. Wie wollen die heute ihre Kinder erziehen, wenn sie selbst nie erzogen wurden.
      Ich für meine Person habe absolut kein Problem jedem den ich erwische der was fallen lässt hin darauf hinzuweisen, dass er was verloren hat.

  • Stadtsepp sagt:

    Wir machen einfach mal die Stadttore zu für ein paar Wochenenden, dann sehen wir ja, ob’s nachher besser ist. Meine Beobachtungen zeigen, dass sich auch Städter ausserhalb ihres Quartiers (also weg von observierenden Nachbarn) oft wie die letzten Schweine benehmen. Ganz nach dem Motto: Wo ich schlafe, scheiss ich nicht – aber überall sonst. Auf das Risiko hin, dass jetzt wieder ein paar Dutzend Kommentarschreiber aufjaulen: Schärfere Müllgesetzte aufs Papier und diese dann rigoros durchsetzen. Ware eben in Singapur – dort liegt auf der Strasse kein Fitzelchen (und au dem Trottoir schon gar nicht). Die Androhung von SGD 500 für Littering aller Art scheint zu wirken. Vielleicht funktioniert das ja auch mit den Stadt- und Agglosäuen hierzulande?

    • diva sagt:

      wie soll das denn hier funktionieren, wenn die polizei nicht einmal die rotzfrechen radfahrer zur räson bringt? und ob der müll nur von den partytouristen liegen gelassen wird, bezweifle ich. die menschen sind einfach nicht mehr erzogen. in den 90 jahren machte man sich als mutter feinde, wenn man seine oder gar fremde kinder erzog. das würde die persönlichkeit des kindes brechen, hiess es damals…
      nun, diese kinder sind heute erwachsen und scheissen auf anstand und ordnung. damit ist nicht nur der müll gemeint, sondern das ganze benehmen dieser generation.

  • Kurt Pohl sagt:

    Komplett sinnfrei, diese Diskussion auf Aglo oder Städter zu lenken. Wenn überhaupt, könnte man sagen, dass es besonders viele junge Leute sind, die zum Teil anscheinend einfach kein Gespür für Littering haben. Manchmal denke ich, man meint, die Mamma kommt dann schon und räumt das weg. Wie zu Hause halt. Ist ja eigentlich auch so. Anstatt die Mamma kommt eifnach die ERZ. Es sind natürlich vor allem junge Leute, welche länger draussen im Freien sitzen. Aber auch in Zügen wo man besser vergleichen könnte, sieht es nicht anders aus.

    Trotzdem, auch mit „den jungen“ ist es nicht getan. Gleich gestern wieder NUR Erwachsene gesehen, welche ihren Müll säckeweise Kreuzung Langstrasse/Josefstrasse beim Glascontainer abluden. Ausländer? Schweizer? Etwa 50% zu 50%. Junge? 0%.

    Wie auch immer. So geb ich auch dem Alkohol schuld. Wer kaum noch stehen kann, wird auch seinen Müll nicht entsorgen.

    Nur… Schlussendlich sind es einfach WIR, welche rum-müllen. Einige mehr, andere weniger.

  • Dani sagt:

    Dieses „Phänomen“ beschränkt sich nicht nur auf das Wochenende. Mein Arbeitsweg führt mich an der Seepromenade vorbei, welche nach einem trochenen und warmen Abend auch unter der Woche total vermüllt ist. Obwohl überall Müll-Container vorhanden sind. Agglo und Wochenende hin oder her. Wie frustrierend muss es für die Angestellten der Stadt sein diesen Müll mühsam auf zusammeln und zu entsorgen. Mit dem Resultat, dass die Wiesen am nächsten Morgen wieder im selben Zustand sind.

  • hans ulrich schwyzer sagt:

    dass die agglomeraner schuld an der ganzen müllmisere sind denke ich nicht. ich staune manchmal auch wenn ich zb im treppenhaus zigarettenstümmel finde, oder leere bierflaschen auf den briefkästen (erwartet man im kreis 4, aber doch nicht in züri-nord). natürlich waren wir alle mal jung, aber wenn ich bei einem park in der stadt (wo nur städter verkehren, denn die agglomeraner gehen an den see – wo wir nicht mehr gesehen) eine kleine sammlung von 1 leere eisteepackung, 1 leere vodkaflasche, 2 leere redbull-dosen, 3 leere bierdosen und je eine plastikpackung die ehemals sandwiches und salzstangen enthalten haben AUF einem parkbank und wohlgemerkt acht (8!) meter von einem abfallkübel entfernt finde (beim ausgang! wo man beim verlassen des parks vorbei MUSS), dann frage ich mich doch ob manche leute wirklich in einem slum leben WOLLEN. nerven können mich auch rollende petflaschen auf tram oder s-bahnböden, oder kebab-folie und -serviette fein säuberlich weggesteckt zwischen tram/bussitz und -wand. und dies nicht nur im 31er, 32er, 13er oder S3 und 12. also kein agglo/städter problem, sondern ganz einfach ein menschliches und erzieherisches. obschon ich schon auch sagen muss dass die blattenwiese an einem sonntagmorgen so aussieht als ob eine ganze kantonsschule ein wett-müllwerfen veranstaltet hat. vielleicht sollten wir singapore-gesetze einführen und könnten aufgrund der statistischen (stadt-land) bussenverteilung die schuldigen finden, wenn es uns dann noch interessiert (und wir noch nicht selbst gebüsst wurden).

  • Markus sagt:

    Es wird Zeit, endlich HORRENDE Strafen für Littering zu verhängen. Keine Ahnung warum man seinen Dreck nicht einfach in den Abfalleimer oder wenn dieser bereits voll ist einfach danebenstellen kann. Ich hasse diese verdammten Umweltverschmutzer, echte Schweine sind das. In New York siehts sauberer aus als in Zürich. Nicht nur in Manhattan, auch in Brooklyn.

  • Armon Scherrer sagt:

    Redder hat recht. Man sieht’s daran, dass die Leute kein Velo dabei haben.

  • Arthur Mojonnier sagt:

    „Und was mich am meisten aufregt an der allsonntäglichen Schweinerei, ist, dass es nicht mal die Stadtzürcher sind, die sie anrichten. Die wollen nämlich auch am nächsten Tag noch ihre Parks und Seeufer geniessen.“
    … was zu beweisen wäre. Oder vielleicht besser auf den Punkt gebracht, ersetze Agglomeraner durch Ausländer und Stadtzürcher durch Schweizer und Du befindest dich plötzlich in unangenehmer Gesellschaft, die auch gerne ohne Rücksicht auf Wahrheit und Kollateralschäden generalisiert. Es ist etwa so mutig, wie wenn der aufrechte Roger sich die mächtigen Roma vorknöpft.

    Der wahre Grund für den arglosen Umgang mit dem Müll ist wohl eher im Alter und sozialen Milieu der Betreffenden zu finden. Aber wahrscheinlich wirst Du einfach alt und hast vergessen, dass Du den Ratschlag deiner Mutter zuhause zwar befolgt hast, aber im unkontrollierten öffentlichen Raum dich bald nicht mehr daran erinneren konntest.

    Ein Agglomeraner

    PS: Die Jugend scheint auch den Luxus immer noch zu lieben. Grey Goose, nichts Geringeres… dabei sollte man doch wissen, dass das eine reine Marketingnebelwand ist. Stecke viel Geld in die Werbung, inseriere in Hochglanzheftchen, produziere in Frankreich… et voilà: „Luxus“-Vodka.

  • Thomas Merk sagt:

    Lapidare Antwort einer Deutschen letzten Samstag am Letten nach der Aufforderung ihren Müll zu entsorgen: Du kannst ihn ja mit nach Hause nehmen! Dann wurde dieser einfach stehen gelassen.

    • Dwight sagt:

      @Thomas Merk: Da haben Sie ja nochmal Glück gehabt. Ein Schweizer hätte Ihnen in die Fresse gehauen.

  • Peter sagt:

    Danke ‚Reda El Arbi‘, dass Sie hier so gekonnt Unfrieden stiften und gleich schon die Schuldigen kennen!
    Echt primitiv und laaaangweilig, da bin ich gleich wieder weg, wünsch euch ’nen schönen Sommer…..

  • Lord Lucular sagt:

    Als ob das nur die Agglomeraner wären, Stadtzürcher sind keinen Dreck (!) besser.

    • Roman Rebitz sagt:

      Am besten wäre es wohl die „Agglos“ würden alle mal zuhause bleiben. Mal schauen wer sich zuerst nervt wenn das Trämmli nicht mehr kommt, ein Grossteil der Restaurants schliesst usw… Bin immer wieder beeindruckt wie beschränkt gewisse Leute sind.

  • Nicolas sagt:

    Ha!
    Danke viel mals für diesen Blog! Ich teile Ihre Meinung zu 100%. Als Stadt Züricher nervt es wirklich extrem zu sehen, dass die Agglos unsere Stadt brauchen aber ihr keinen Respekt zollen.(1.Mai lässt grüssen)
    Es liegt wohl aber doch nur an der Erziehung… Was könnte man daraus schliessen? Das die Bewohner der Agglomeration einfach keine .. .. haben?

    • Nick sagt:

      Stadt-ZÜRICHER????

      • Rahel sagt:

        …hahha …. „unsere Stadt brauchen“…..und du brauchst sie nicht…?
        Vielleicht liegt es auch an deiner Erzieung, dass du nicht etwas weiter dekst…..

      • hans ulrich schwyzer sagt:

        Stadt ZÜRICHER? gerade zugezogen? was auch immer…willkommen!

        • Züricherin sagt:

          Oh ja! Es heisst sehr wohl ZÜRICHER/IN, nur sagt das keine so. Ist aber gemäss Duden korrekt. Eventuell mit der neuen Rechtschreibung angepasst worden… (?)

          Und es ist überhaupt nicht so, dass Stadt-Zürcher ihren Müll nicht liegenlassen. Leider sind wirklich viele junge Leute zu faul und unerzogen um ihr Dreck mitzunehmen. Mich stört es selbst unheimlich, dass viele meiner Altergenossen keine Manieren haben.

          @Arthur Mojonnier: hören Sie doch endlich auf mit solch rassistischen Aussagen!! Ehrlich! Als ob es wieder nur die gemeinen, frechen, gefährlichen, hässlichen Ausländer sind ! Tsts! Wir Schweizer sind einfach immer nur perfekt und überhaut die Besten.

          Die Zeitungen sollen in ihren Online-Ausgaben die Leserkommentare einfach wieder abschalten.
          Wieviele Alles-Wisser, Rassisten, und Grossmäuler hier sich rumtummeln erstaunt mich immer wieder. Selten haben die Leute in der Realität, wo sie sich hinter der Anonymität des Internets nicht verstecken können, so ein riesiges Mundwerk… Echt zum Kotzen!

          • Thomas Ernst sagt:

            …Zuericher ist die Reichsdeutsche Schreibweise. Einheimische lassen das „i“ weg. So auch beim Urner (nicht: Uriner ), Basler (nicht: Baseler) und Münchner (nicht: Münchener).

            Das hat hier alles schon seinen Sinn, genau wie die Mülltonnen aka Abfallbehälter….

          • Arthur sagt:

            Nichts liegt mir ferner, ich bin ganz auf ihrer Seite. Bitte lesen Sie noch einmal was ich geschrieben habe. Ich finde diese pauschale Art der Verurteilung einer Gruppe ohne Rücksicht auf Verluste grundsätzlich falsch. Bei gewissen Stadtzürchern sind halt die Agglomeraner (tolle Wortschöpfung übrigens), die Gruppe auf die man draufschlagen kann, weil sie sich nicht ‚dazugehören‘, bei der SVP sind es die Ausländer. Der werte Schreiber wollte einen billigen Stereotyp bedienen, statt sich darum zu bemühen, die Art der ‚Täter‘ wenigstens offen zu lassen (auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass dies ein Blog ist und er „Fadegrad“ heisst).

          • Peter Schmid sagt:

            Jemand der das Wort „Zürcher“ im Duden nachschlagen muss, ist ganz bestimmt kein Zürcher. Und den Beitrag von Herrn Mojonnier scheinen Sie auch total missverstanden zu haben…….

    • adrian sagt:

      … Na ja, hab dann eher Mühe wenn die verkoksten Stadtzürcher in die Agglo kommen, an unseren unverbauten See, für Ihre Ausflüügli und den Müll liegen lassen.

    • Johnny Boy sagt:

      Nicht aufregen, das ist erst der Anfang der INVASION.

  • contra aglo sagt:

    Ach komm – Vergiss de doch eifach, dass es die Aglos sind!

    Und bei uns in der Aglo? Kommen die Städter und führen sich Abfalltechnisch auf, als ob es kein Morgen mehr geben würde. Naturschutzgebiet!? Scheiss egal… dort wo es Platz hat wird die Wolldecke ausgebreitet und ein Feuer entfacht, der Hund spielt derweil munter mit den Enten und anderen Viechern in dem Leinen vorgeschriebenen Artenschutzgebiet. Wieso sollte eine deutlich platzierte Tafel und eine Umzäunung Beachtung finden?

    Also! – es scheint einfach so zu sein, dass es hüben und drüben Wochenendwildsäue gibt denen es einfach sch**** egal ist.

    • Nicolas sagt:

      Nur das die Wochenendwildsäue bekanntlich IN der Stadt die guten Manieren vergessen. Wir Städter haben Wohnungen IN der Stadt mit schönem Balkon. Wieso sollten wir unter diesen Umständen jedes sonnige Wochenende am Bellevue verbringen?

      • contra aglo sagt:

        Wir Aglos haben unsere Gärten und Rasen, und weinrebenbewachsenen Pergolen. Gartencheminee und beste Aussicht auf die Alpen sowieso… Wieso sollten wir unter diesen Umständen jedes sonnige Wochenende im Naturschutzgebiet verbringen und dort unsere Wolldecken ausbreiten?

        So stehen wir wieder am Anfang: Es gibt DIE Wochenendwildsäue überall… es sind wohl nicht diejenigen, die über schöne Balkone und Pergolen verfügen.

      • Marcel sagt:

        Nicolas, Du bist der, der sich selbst ZürIcher nennt, richtig? Peinlicher kann man sich nicht entlarven…

    • Daniel sagt:

      @contra aglo? In der Aglo sind es die Aglorianer aus anderen Aglos. Als Zürcher fahre ich doch nicht mit meinem Abfall in die Aglo. Was soll ich da? Ich unterstütze die Meinung des Verfassers vollumfänglich und ohne Korrektur.

      • Richi sagt:

        Im Ikea einkaufen vielleicht und dann noch schnell im Media Markt vorbeischauen, VIELLEICHT!?

  • Klara sagt:

    Und woher wissen Sie sooo ganz genau, dass wir Agglofrösche all den Müll hinterlassen? Frechheit. Ich lasse weder bei uns in der Agglo meinen Müll rumliegen, noch in der ach so preziosen Stadt. Bei uns in der Agglo sieht es im Fall an einem Morgen nach einem lauen Abend nicht besser aus, einfach quantitativ anders. Pfff, echt aber von wegen die Stadtzürcher haben den Müll immer voll im Griff resp. in der Tonne, das ich nicht lache! Schöner Sommer trotzdem.

    • Reda El Arbi sagt:

      Ich sage ja nicht, dass alle Besucher aus der Agglo keine Rücksicht nehmen. Aber die Erfahrung zeigt, dass die Gruppen, die ihre Partys am See feiern und dann auf den letzten Zug rennen, ohne ihren Müll zu entsorgen, eben keine Stadtbewohner sind.

      Und ich behaupte auch nicht, dass die Städter sich in der Agglo immer sauber verhalten, aber das ist nicht Thema des Textes.

      Schönes Wochenende!

    • Nicolas sagt:

      Wie wärs, wenn sie den ganzen Sommer in Ihrer Agglo bleiben würden?
      Dann enevrieren Sie sich nicht über uns Zürcher, die Ihre Stadt lieben und schützen wollen 🙂

      Ihnen auch einen schönen Sommer(einen mit See?)

      • Klara sagt:

        Stellen Sie sich vor, Nicolas, ich räume meinen Dreck weg! Und bei uns im Dorf auch noch bitz mehr. Und ich räumte ihn weg, als ich Ihren See teilte, ich räumte ihn in Bern und Basel weg und sogar bei mir daheim. Wow, so krass sind wir Agglotussen drauf! Und schreiben Sie das nächste Mal, „über uns Züricher, die ihre Stadt lieben …“ und nicht „Ihre Stadt“, weil meine Stadt ist es ja nicht mehr.

        • Hans Dampf sagt:

          Wenn Sie, liebe Klara, ihren Müll ordentlich wegräumen, dann sei Ihnen dafür Lob gesprochen. Somit sind Sie im Text nicht gemeint, da geht es nämlich um Leute, die ihren Müll NICHT wegräumen. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

    • Ashrio sagt:

      Weil die Chläpfe, Charren und Göppel die vor meiner Wohnung in der Blauen Zone parken allesamt Aufklerber von EHC Kloten, Wimpel vom FCB, Logos vom TV Irgendwo oder Kennzeigen von ZG, AG oder LU haben.

      • Johnny Boy sagt:

        Schauen Sie bitte dass Sie in der Zukunft den FCB nicht in eine Diskussion über Zürcher Müll herein ziehen. In Basel kennen wir solche Probleme nicht. Hier ist alles schön, immer sauber aufgeräumt, und dazu noch Schweizer Meister.

  • Reto Suter sagt:

    Der Abfall stammt genauso von den Stadtzürchern. Nichtsdestotrotz ist diese „Vermüllung“ eine echte Schweinerei. Eine Kombination aus Faulheit und miserabler Erziehung. Es helfen wohl leider nur noch Methoden à la Singapur.

    • Taina sagt:

      So sehe ich das auch. 2000.- sFr Busse für jedes Papierli oder Zigarettenstummel und zack ist Schluss mit Littering.

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