Beiträge mit dem Schlagwort ‘Videoclip’

Jetzt werden die Tanzschuhe geschnürt!

Joel Gernet am Dienstag den 15. April 2014

Frühlingserwachen unter Basler Musikern: Mit Lovebugs-Frontman Adrian Sieber und Tom Swift laden gleich zwei Basler Sänger mit neuen Veröffentlichungen zum Tanz. Und aus Allschwil ist neuer Rap im Anmarsch.

Im Fall von Adrian Sieber gehts zum Tanz – getreu dem Motto «Saturday Night Sieber» – sogar in die Rollschuhdisco. Somit passt das Video zum Titelsong seiner neuen «Delirious EP» auch optisch perfekt zum Nu-Disco-Sound des experimentierfreudigen Sängers.

Die ausschliesslich digital erscheinende EP von Sieber gibts auf iTunes als Download – oder als Stream auf Soundcloud.

Bereits etwas länger als Siebers EP ist das Album «Dress Up» des stets blendend gelaunten Basler Reggae-, Soul-, Funk-Sängers Tom Swift im Umlauf. Neu hat auch der  Song «Just here to dance» ein visuelles Gewändchen verpasst bekommen. Und zwar vom «Team Switzerland», dem Basler Duo um Pascal Brun und Matthias Willi (bekannnt etwa durch das Buch-Projekt The Moment After The Show).

Wer eher auf urbane Klänge steht, wird bei der Rapcrew Mad Village aus Allschwil und Schönenbuch fündig. Das Debut-Album der Baselbieter erscheint am 18. April in Eigenregie. Allerdings handelt es sich keineswegs um Newcomer: Insbesondere der Kern der fünfköpfigen Crew um Len MC, StipBeatz und Milos ist seit über einem Jahrzehnt mit diversen Projekten in Erscheinung getreten. Um die Jahrtausendwende nannte man sich noch Weasel Syndikate und 2010 sorgten die Jungs mit dem Projekt Airline im Netz für Aufsehen – wegen des provokanten Videos zum Song «Fleisch». Da Mad Village noch kein Video zum kommenden Album am Start haben, beschliessen wir unseren Frühlingstanz-Überblick mit eben jenem «Fleisch»-Video. Schliesslich passt ein ordentlicher BBQ genauso zum Frühlingswetter wie das Wegtanzen der winterlichen Hüftsteife.

Die Abgebrühte und die Neuland-Betreterin

Gawin Steiner am Montag den 20. Januar 2014

Zwei Sängerinnen aus der Region geben Gas: Mit Anna Aaron und Lena Schenker haben dieser Tage gleich zwei Sängerinnen aus der Region ein Video lanciert. Viel nackte Haut gibt es im neuen Videoclip «Linda» von Anna Aaron zu sehen: Eine Tänzerin bewegt sich, bloss mit einem Slip bekleidet, mit faszinierender Körperspannung vor einer mit wechselnden Neonröhren belichteten Wand. Kunstvoll und passend zu der melancholischen Ballade. Anna Aaron erscheint jeweils zwischen den Tanzsequenzen ebenfalls vor den Lichtstreifen – bekleidet mit einem Wollkragen-Pullover bis zum Kinn. Mit Spezialeffekten, die gegen Ende des Videos eingesetzt werden, lösen sich die beiden Protagonistinnen dann langsam in Luft auf. Wie man sich das von der Basler Pop-Preis-Gewinnerin gewöhnt ist, kommt das Ganze professionell daher. Sehens- und hörenswert. Der Clip ist ein Vorbote zu Anna Aarons Album «Neuro», das am 28. Februar erscheinen wird.

Im Gegensatz zu Anna Aarons Videoclip steht derjenige von Lena Schenker aus Liestal. Die ehemalige «Voice of Switzerland»-Teilnehmerin betritt mit der Veröffentlichung ihres neuen Videos «Fallen One» Neuland. Was musikalisch durchaus zu überzeugen vermag, wird leider durch ein wenig authentisches Video abgewertet. Bei den aufwendig wirkenden Dreharbeiten wäre die Devise «weniger ist mehr» angebracht gewesen: Weniger Lippenstift und weniger Drama, um die Stimme der talentierten 17-Jährigen besser herauszustreichen. Denn das Talent ist da – eindeutig.

Allen, die mit Anna Aaron und Lena Schenker noch nicht genug bedient sind, sei Folgendes gesagt: Ende Woche erscheint mit «The Spell» das Debutalbum der vielgelobten Sissacher Sängerin Ira May.