Beiträge mit dem Schlagwort ‘Tournee’

«Viel warmen Tee anstatt Alkohol trinken»

Joel Gernet am Freitag den 10. August 2012

Der Basler Filmemacher Kevin Rodriguez hat die amerikanische DJ-Ikone Steve Aoki quer durch Europa begleitet. Im Schlaglicht-Interview lässt der 23-Jährige die denkwürdige Zeit mit Aoki Revue passieren.

Steve Aoki “On The Road # 29” from Kevin // Rodriguez on Vimeo.

Atemberaubende Landschaften, eindrückliche Architektur, hysterische Fans, rauschende Parties – und mittendrinn Steve Aoki. Es ist so kurzweilig wie kontrastreich, das neuste Tour-Video (oben) des DJs, Produzenten und Labelgründers, der schon mit Stars wie Kid Cudi, LMFAO, Lil Jon, Armand Van Helden und Tiesto zusammengearbeitet hat und u.a. für Song-Remixes von Eminem, The Killers oder Lenny Kravitz verantwortlich ist. Mit den langen glatten Haaren und seinem sanften Lächeln wirkt der Amerikaner mit japanischen Wurzeln auch im neusten Video fast schon scheu.

Steve Aoki: Von der Bühne ins Kornfeld.

Steve Aoki: Von der Bühne ins Kornfeld.

Zumindest bis zu dem Moment, an dem er auf die Bühne stürmt. Dann verwandelt sich der House- und Elektro-Produzent zur Bühnen-Bestie: Champagner-Duschen, Torten-Massaker, Stage-Dives, Konfetti-Wolken und Schlauchboot-Ausflüge über den Köpfen der Fans. Achja, und Platten-Auflegen tut Steve Aoki auch noch. Fast hätte man das vergessen bei all den spektakulären Sequenzen.

Gefilmt und in zweiwöchiger Feinarbeit zusammengeschnitten wurde das Live-Video von Kevin Rodriguez. Der 23-jährige Basler Filmmacher, der unlängst den Skateboardfilm Key Light veröffentlichte (wir berichteten), hat die DJ-Ikone aus Miami kürzlich bei seiner Europatournee zehn Konzerte lang mit der Kamera begleitet und dabei einiges erlebt. Ab heute ist das Video nun im Umlauf. Grund genug, mit Rodriguez auf die Aoki-Tour zurückzublicken. Diesen Beitrag weiterlesen »

So war das Südafrika-Abenteuer von The Glue

the glue am Freitag den 16. März 2012

Im zweiten Teil des Online-Tagebuches zu ihrer 13-tägigen Südafrika-Tour berichtet das Basler A-cappella-Quintett The Glue u.a. über ein legendäres Radiointerview, einen seeeehr gelassenen Konzertorganisator und einen nicht ganz so starken Glue-Auftritt. Die Südafrika-Reise der Basler ist der Start ihrer «Gluebâlisation»-Tournee, welche die Sänger dieses Jahr u.a. noch nach Amerika, Taiwan und Marokko führen wird. Hier gibts den ersten des Tourberichts.

Tag 9: Unser grösstes Interview als schwedische Band und eine Konzertvorbereitung wie sie im Buche steht (von Oliver Rudin)

The Glue im «Wartesaal» des Radiosenders UCR FM. Foto: Gaspard Weissheimer © The Glue

The Glue im «Wartesaal» des Radiosenders UCR FM. Foto: Gaspard Weissheimer © The Glue

Nach einer grossartigen Jamsession mit vielen lokalen MusikerInnen (siehe hier) bis spät in die Nacht hinein, waren wir alle dankbar, für einmal etwas ausschlafen zu können. Auf dem Programm standen heute ein Live-Interviewtermin bei der Radiostation UCR FM (3.5 Millionen HörerInnen!) sowie am Abend das Konzert im Golf Country Club oberhalb von Umtata. Diesen Beitrag weiterlesen »

The Glue erobert Südafrika

the glue am Montag den 12. März 2012

Zum Auftakt ihrer «Gluebâlisation»-Tournee befindet sich das Basler A-cappella-Quintett The Glue auf einer einer 13-tägigen Reise durch Südafrika. Neben fast täglichen Auftritten steht der Austausch mit lokalen MusikerInnen, Kindern und Menschen im Mittelpunkt. Für «Schlaglicht» berichtet die Band regelmässig von ihren Erlebnissen. Hier die gesammelten Eindrücke der ersten Woche…

Tag 7 und 8: Ein Openair Solarkonzert und eine spontane Jamsession im Hotel (von Verena Gauthier Furrer)

Früh ging die Reise weiter. Heute würden wir das «afrikanische» Südafrika anpeilen. Wir reisten nach Ntabankulu, das Zentrum unserer Partnerregion, dem Teil des Landes in dem unser Projekt-Partner, Chief Jongilanga Sigcau als Häuptling lebt. Der zunehmend schlechte Zustand der Strassen zeigte uns, dass wir den ehemals weiss regierten Teil Südafrikas hinter uns gelassen hatten, die letzten 10 Kilometer zum «Great Place» des Chief ist Schotterstrasse, sie verlangte unserem Bus und dem Fahrer Tumasch einiges ab. Beide bestanden den Test mit Bravour und wir erreichten das Anwesen des Chief am frühen Nachmittag. Auf der Fahrt hierher fielen uns die vielen jungen Menschen auf, die auf der Schotterstrasse in die selbe Richtung wanderten, alle in Schuluniformen gekleidet. Erst mit der Zeit realisierten wir, dass all diese SchülerInnen an den gleichen Ort «pilgerten» nämlich dorthin, wo auch wir hin wollten. Sie kamen, um The Glue zu erleben und um uns mit ihren Liedern zu empfangen. Zuvor jedoch begrüsste der Chief zusammen mit traditionellen Führern und regionalen PolitikerInnen The Glue und die ganze Delegation hoch offiziell. Diesen Beitrag weiterlesen »

Basler Stimmen spiegeln die Welt

Joel Gernet am Freitag den 17. Februar 2012

Von Basel aus die Welt erobern: The Glue mit Oliver Rudin (rechts aussen).

Zum 15-jährigen Jubiläum steht dem Basler A-cappella-Quintett The Glue ein Jahr der Wahrheit bevor. Über 40 Konzerte auf vier Kontinenten haben die fünf Sänger vor sich – und nebenbei soll ein neues Album entstehen. «Gluebâlisation» nennt sich das Ganze und umfasst unter anderem Konzerte in Südafrika, Amerika, Taiwan und Marokko – morgen Samstag ist Kickoff im Basler Schauspielhaus. «Dieses Jahr wird uns viele Antworten geben», sagt Glue-Mitbegründer Oliver Rudin. Ob es das aufregendste Jahr der Bandgeschichte wird? «Das befürchten wir auch», lacht Rudin, angesprochen auf die Welttournee. «Aber eigentlich nennen wir nennen das Ganze ja nicht Welttournee – schliesslich kommen wir ja zwischendurch zurück nach Basel», gibt sich der 30-Jährige bescheiden.

Die regelmässige Rückkehr ans Rheinknie nutzt The Glue, um dem Heimpublikum mit insgesamt fünf Konzerten die jüngsten Ergebnisse ihrer Reisen zu zeigen. «Unser Ziel ist nämlich nicht nur, Konzerte zu geben, sondern auch Kulturaustausch zu betreiben.» Der Auftakt zum Austausch erfolgt in Südafrika Anfang März, wo die Band unter anderem mit Kindern musizieren möchte. «Von ihnen können wir vermutlich am direktesten lernen, was authentisch ist», meint Rudin und vermutet, dass The Glue wohl eher von den Kleinen lernen wird, als umgekehrt. Ziemlich zeitnah zur Entstehung sollen die Früchte der Zusammenarbeit dann auf den südafrikanischen Bühnen präsentiert und aufgenommen werden. Damit die Basler nicht mir leeren Händen in Südafrika landen, hat das Quintett eigene Interpretationen südafrikanischer Volkslieder einstudiert – diese wird es morgen auch im Schauspielhaus zu hören geben. Ende April werden dann an gleicher Stelle die ersten akustischen Mitbringsel der Welttournee präsentiert – die besten davon landen dann auf der CD, welche die vermutlich aufregendste Zeit der Bandgeschichte dokumentieren soll.

Oliver Rudin: Dirigent, Band- oder Chorsänger.

Aufgenommen wird nicht nur im Studio, sondern auch live auf der Bühne. «Wir wollen, dass man die Atmosphäre dieser Konzerte auch auf CD mitbekommt», erklärt Rudin. Dass er eines Tages mit seinen Bandkollegen, die er bei der Basler Knabenkantorei kennengelernt hat, singend um die Welt reist, hätte sich Rudin vor fünfzehn Jahren beim besten Willen nicht vorstellen können. «Es ist schon ein Traum, andere Länder, Kulturen und Musiker kennen zu lernen und sich auf diese Art weiterzuentwickeln.» Das Schönste an der Sache sei, dass dies alles dank eigener Musik möglich wurde. Diese steht nun auf dem Prüfstand: «Ende Jahr werden wir noch besser als bisher wissen, ob unsere Lieder auf der ganzen Welt funktionieren», sagt Rudin. Bisher jedenfalls klappte das ganz gut – das beweist unter anderem der Glue-Erfolg an der Harmony Sweepstakes Competition am New Yorker Broadway, wo die Basler den Preis für den besten eigenen Song einsackten – mit einer deutschsprachigen Komposition (die Band berichtet damals auf diesem Blog darüber).

The Glue @Prague (Nov 2011) from The Glue on Vimeo.

Dass The Glue auch weiterhin in aller Welt Aufsehen erregen, dafür sorgen nicht nur ihr verspielte Bühnenshow, sondern auch die Wassertanks auf den Rücken der Sänger. «Viele meinen, diese Pet-Flaschen sind ein Gag – aber das ist nicht so», erklärt Rudin. «Das ist eine typische, pragmatische Glue-Lösung, um die Trinkpausen zwischen den Songs zu verkürzen.» Inzwischen hätten sich die Pet-Raketen als Wiedererkennungs-Symbol der Basler etabliert. Dass dies nicht das Einzige ist, was den Glue- Zuschauern von der «Gluebâlisation»-Tournee in Erinnerung beleibt, dafür dürfte die Performance der fünf Basler Stimmakrobaten sorgen. Und die CD Ende Jahr.

The Glue @Vienna (Nov 2011) from The Glue on Vimeo.

Von den Sofas Europas zurück nach Basel

Joel Gernet am Montag den 2. Mai 2011
We Invented Paris

Flavian Graber (rechts) bei einem der WIP-Speedgigs in Mannheim.

Über 80 Konzerte in 40 Städten Europas innerhalb von sechs Monaten – das Indiepop-Kollektiv We Invendet Paris (WIP) ist zwar noch kein Jahr alt, dennoch hat das Projekt des Basler Sängers und Gitarristen Flavian Graber schon mehr von der Welt gesehen, als die meisten anderen Schweizer Bands in ihrer ganzen Karriere.

Am Freitag beendete das Quintett mit einem Konzert in der Kuppel Basel ihre zweite Tournee – genau ein halbes Jahr nach der Konzertpremière. Der Gig markierte den Schlusspunkt einer Konzertodyssee, die das Quintett seit ihrem ersten Gig im Kleinbasler Parterre über die Sofas Europas zurück ans Rheinknie brachte – mit im Gepäck die «Iceberg EP», deren Titelsong ab Freitag, 6. Mai, auch in digitaler Form erhältlich ist. Wir unterhielten und mit WIP-Frontmann Flavian Graber über die turbulenten vergangenen Monate, den Musikvertrieb im digitalen Zeitalter und das Leben als Strassenmusiker.

Flavian Graber, wie war das Heimkonzert in der Kuppel am Freitag?
Der Auftritt war sehr cool. Ich habe es genossen, nach den ganzen Strassenkonzerten wieder einmal auf einer grösseren Bühne zu spielen. Erstaunlicherweise hat es beim Publikum hier etwas länger gedauert bis das Eis bricht als in Deutschland. Zwei der Songs, die wir in der Kuppel präsentierten, haben wir in einer Akustik-Version mitten im Publikum gespielt – ich befürchtete zuerst, dass die Leute uns dabei nicht zuhören würden und miteinander reden. Aber zum Glück hat das toll geklappt.

Wie entstand «We Invented Paris»?
Ich war als Singer-Songwriter unterwegs, hatte dann aber genug vom alleine sein und habe «We Invented Paris» initiiert. Die Idee wurde vor gut einem Jahr geboren. In den folgenden Wochen kamen mehr und mehr Künstler dazu bis dann vergangenen Herbst der erste Gig und die erste Tour gespielt wurde. Auf der jetzigen, zweiten Tour haben 80 Prozent der Musiker ihren Wohnsitz in oder um Basel. Hier zu spielen heisst also immer auch, nach Hause zu kommen.

Basler Bohème: We Invented Paris in Heidelberg.

Wie verliefen die vergangenen Monate?
Das Highlight war sicher der Startschuss mit der «Tour d’Europe» Ende 2010. Innerhalb von 60 Tagen spielten wir 50 Konzerte in 40 europäischen Städten wie Amsterdam, Gent, Wien, Berlin und Basel. Wir gaben Konzerte in Clubs, Cafés, WG-Wohnzimmern, Frisörsalons, Hausbooten und Balkonen. Und wir übernachteten bei Fremden und Freunden auf Couches, Matratzen und in Schlafsäcken – das war ein grosses Erlebnis. Wir haben viele tolle Leute kennengelernt – etwa die Jungs der Hamburger Indierock-Band Kettcar. An der diesjährigen BScene kreierten wir dann mit den Künstlern Bryan Haab (CAN) und Simon Siegenthaler (BS) zusammen mit den Zuhörern ein interaktives Kunstwerk unter dem Motto «We Invented BScene».
Daneben haben wir einige Videos gedreht. In den letzten Wochen waren wir dann auf unserer zweiten Tour, bei der wir auch bei der Musik-Talk-Show TV Noir in Berlin spielen konnten zusammen mit der Kölner Popband Klee. Und an Ostern haben wir in Heidelberg rekordverdächtige 30 Speedgigs an einem Tag gespielt.

Und wie hast Du den Tag mit diesen 30 Kurzauftritten erlebt?
Es war unglaublich anstrengend und wir mussten an unsere Grenzen gehen. Doch es hat vor allem Spass gemacht. Wir spielten zum Beispiel ein paar Songs in einem Gewürzladen – dort hätten wir ewigs bleiben können. Aber auch auf der Wiese im Innenhof der Heidelberger Uni-Mensa war es interessant. Zudem spielten wir u.a. noch in der Chocolaterie, im Kaffeerösthaus, in einer Buchhandlung, im Kunstkeller und in einer Bäckerei. Die Leute reagierten sehr positiv, viele blieben stehen oder kamen in die Geschäfte hinein, um zuzuhören. Es kam aber auch vor, dass nur zwei bis drei Leute in einem Geschäft waren. Dies schaffte aber auch sehr spezielle und intime Konzertchen. Abends, beim 30. Konzert im Club, war es dann richtig schön zu sehen, wie viele Leute, für die wir am Tag in den Shops und auf der Strasse gespielt haben, tatsächlich gekommen sind. Es war ein grossartiger Tag.

Wie ist denn das Leben als «Strassenmusikant»?
Es kann sehr schön sein, wenn man beachtet wird und die Leute stehen bleiben. Man wird zu einem Teil der Strasse, man ist nicht mehr derjenige, der durch die Strasse geht. Man beobachtet die Passanten und nicht umgekehrt. Es kann aber auch sehr hart sein, wenn man von den Leuten ignoriert wird.

WIP bei einem Gig in einem Heidelberger Geschäft.

Geht einem das Übernachten in fremden Wohnzimmern auf Dauer nicht auf die Nerven?
Wir waren schon froh, nach der Tour wieder in unseren eigenen Betten pennen zu können. Aber es ist auch sehr beeindruckend, die unterschiedlichen Kulturen so hautnah mitzuerleben. Und wir sind ja noch jung…

Kam es vor, dass Du beim Aufwachen nicht wusstest, in welcher Stadt Du bist?
Das mit der Stadt weiss ich meistens noch, aber das Gefühl für den Wochentag geht auf Tour vollkommen verloren.

«We Invented Paris» ist laut Bandbio «ein europäisches Künstlerkollektiv – ein Zusammenschluss von Multiinstrumentalisten und Freunden, die ihre feinsinnig arrangierten Indiepop-Songs in wechselnder Besetzung ‘neu erfinden’». Das erinnert doch irgendwie an Bonaparte – das Berliner Musik- und Künstlerkollektiv mit Wurzeln in Zürich. Gibt es Parallelen?
Ich glaube die Entwicklung der Musikindustrie mit dem Internet zwingt einzelne Künstler immer mehr dazu, zusammen zu arbeiten – weil einfach keine grossen Firmen mit grossen Budgets mehr vorhanden sind. Dies sehe ich aber als eine sehr positive Entwicklung, welche die Kreativität fördert. Abgesehen von der Bezeichnung des Kollektivs gibt es aber nicht viele Parallelen zu Bonaparte. Wir machen keine Partymusik, sondern eher Mitfühl-Musik.

Der Titelsong der «Iceberg EP» kann ab dem 6. Mai online gekauft werden – die CD selber ist nur an euren Konzerten erwerbbar. Warum pfeifft ihr auf die herkömmlichen Vertriebswege?
Die physische Version der «Iceberg EP» wird es nur an unseren Konzerten oder via Bandhomepage geben. Wir wollen einfach den Leuten, die an unsere Konzerte kommen oder via Homepage direkt mit uns kommunizieren etwas Spezielles bieten können. Und für eine EP lohnt sich der Aufwand eines physischen Vertriebs nicht wirklich.

Ein allfälliger Charteinstieg, der ja massgeblich von CD-Verkäufen in «herkömmlichen» Geschäften abhängt, kommt so kaum in Frage.
Oje. Wer glaubt schon an die Charts.

Und so tönt der Titelsong der «Iceberg EP»…

We Invented Paris – Iceberg (Indietronic Version) (HD) from We Invented Paris on Vimeo.

In der Hoffnung, dass die Konzertreisen und Begegnungen der vergangenen Monaten ein solides Fundament oder gar ein Sprungbrett für den weiteren Verlauf des Abenteuers «We Invented Paris» sind, plant Flavian Graber für diesen Herbst das erste WIP-Album – natürlich inklusive Tournee. Nebenbei arbeitet er bereits am übernächsten Album.

Stürmischer Abschluss in Washington

the glue am Montag den 7. März 2011

Am Sonntag um 15 Uhr haben wir unser letztes Konzert am SingStrong-Festival gegeben. Wieder war es ein super Publikum und sie schenkten uns einen tollen Applaus. Wir haben das erste Mal probiert, wie unsere etwas seltsameren Songs funktionieren, auch die Deutschen. Das funktioniert definitiv sehr gut, so können wir weitermachen. Die Schweizer Botschaft hat sogar eine Delegation geschickt und wie passend, die Dame war selber lange in einer A-cappella-Gruppe und jetzt Kulturkoordinatorin hier in Washington. Sieht also gut aus für eine weitere Tour nächstes Jahr;)

Leider hat das Wetter gerade gewechselt. Gerade stürmt es draussen und es regnet heftig. Hoffen wir, dass es morgen wieder etwas besser wird. Es wird unser freier Tag in Washington, bevor wir nach Norden nach Kanada fahren.