Archiv für die Kategorie ‘Theater’

Treibstoff – Die Kritiker – Rezension Exit Lear

chris faber am Samstag den 3. September 2011

Ausgewählte Kritiken der  Treibstoff-Kritikerplattform:

WER IST HIER DER KÖNIG?

Von Adrian Wettstein

Der Klassiker „King Lear“ dient zurzeit als Inspiration für verschiedene Projekte junger Theatergruppen. Die Inszenierung von Luise Voigt an den Treibstoff Theatertagen thematisiert die Rolle der medialen Repräsentation für die Verkörperung von Machtpositionen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Treibstoff – Die Kritiker – Rezension Ghostcity

chris faber am Samstag den 3. September 2011

Ausgewählte Kritiken der  Treibstoff-Kritikerplattform:

GHOSTCITY – EINE HEIMSUCHUNG

Von Sarah Leonor Müller

Mit «Ghostcity» hat der Figurentheaterspieler Marius Kob ein begehbares Modell einer trostlos verlassenen Trabantenstadt geschaffen. Wie geisterhafte Touristen wandeln die Betrachter durch diese Plattenbaulandschaft und suchen selbst nach einer Geschichte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Treibstoff – Die Kritiker – Rezension Sigille

chris faber am Samstag den 3. September 2011

Ausgewählte Kritiken der  Treibstoff-Kritikerplattform:

GSCHPÜRMI, ZÄHL MICH!

Von Michaela Friemel

Das Performancekollektiv IDK, Diekekskrise, eröffnete gestern die Treibstoff Theatertage in Basel mit ihrem Stück „Sigille. Ein esoterischer Trip“. Dem Thema ausliefern wollte sich das Trio, und steckte damit die Latte vielleicht zu hoch. Ausgeliefert war ohne Frage das Publikum, allerdings weniger dem Thema, als dem Indianersalbei, der den Raum beräucherte. Lachen durfte es hingegen viel. Diesen Beitrag weiterlesen »

Hallihallo Schreibtalente!

karen gerig am Donnerstag den 11. August 2011

Wolltet Ihr schon immer mal selber eine kulturelle Veranstaltung in eigenen Worten kritisieren? Die Kritikerplattform der Treibstoff-Theatertage gibt Euch die Möglichkeit dazu. Und es werden noch Leute gesucht, die mitmachen wollen. Der Einsendeschluss für Bewerbungen ist zwar schon morgen Freitag, aber wenn bis Montag noch Bewerbungen eintrudeln, drücke man ein Auge zu, meint Kaserne-Direktorin Carena Schlewitt.

Die potentiellen NachwuchsjournalistInnen erhalten übrigens die Möglichkeit, einen zweiteiligen Workshop unter der Leitung von professionellen KulturjournalistInnen zu besuchen. Dazu gehört etwa der Theaterredaktor der BaZ, Stephan Reuter. Die Teilnahme ist kostenlos, und mehr Infos gibt es hier. Und vielleicht landet ja ein Text von Euch plötzlich auch hier auf dem Schlaglicht…?

Weltdeutung in der Kaserne

chris faber am Mittwoch den 15. Juni 2011

Rette unsere Welt mit Deinen Taten. Fragen über Leben, Liebe und Leiden stellen die Performancekünstler von Gob Squad von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Passanten in Basel vor 7 laufenden Kameras.

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Bühne frei für ein neues Theaterfestival

karen gerig am Donnerstag den 9. Juni 2011

Carena Schlewitt wird das Theaterfestival leiten. (Foto E. Monti)

Jubel, trubel: In Basel wird es wieder ein internationales Theaterfestival geben. Ab 2012 soll es alle zwei Jahre im Sommer durchgeführt werden. Künstlerische Leiterin wird Carena Schlewitt, Direktorin der Kaserne Basel. Die Geschäfte werden Christoph Meury, Leiter des Theaters Roxy Birsfelden und Thomas Keller, Geschäftsführer der Kaserne Basel, führen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fünf betrunkene Affen und ihre Ü-Kultur

karen gerig am Freitag den 13. Mai 2011

Die «5 drunken monkeys»: Beatrice Kern, Michael E. Graber, Béla Riethausen (v.l.n.r.). (Foto Fee Peper, Arts Vivants Produktionen)

Verabredet man sich mit den «5 drunken monkeys», so trifft man drei Leute: Beatrice Kern, Michael E. Graber und Béla Riethausen. Die Frage liegt dann nahe: «Wieso 5?» «Man braucht immer jemanden, auf den man die Schuld schieben kann», antwortet Beatrice Kern. Bei den «5 drunken monkeys» sind das zwei Unsichtbare. Einer davon hat gar einen Namen, Ulf heisst er. Und der zweite? «Müssen wir noch taufen», sagt Kern. «Aber es soll eine Frau sein, finde ich.» Fünf sind sie also nicht, Affen auch nicht, und betrunken erscheint auch keiner. «Uns gefällt der Name, weil es bei uns um das Affentheater geht, das die Welt auch ist», erläutert Kern. «Weil zu unserer Arbeit auch das umejoggle gehört», ergänzt Graber.

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Die Stühle des Grauens

karen gerig am Montag den 9. Mai 2011

Medienmitteilungen sind meist eine trockene Angelegenheit und lösen bei uns Redaktoren kaum Reaktionen aus. Anders war es am Montagmorgen mit der Mitteilung der Girsberger Seating. Diese teilte uns erfreut mit, dass sie die Bestuhlung der Kleinen Bühne im Theater Basel saniert hätten. Spontane Reaktion darauf: «Oh Nein!» Denn wohl jeder, der diese über dreissig Jahre alten, lederbespannten Sitzgelegenheiten kennt, wünschte sich wohl statt Sanierung einen kompletten Austausch der Bestuhlung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Viel Gelächter zwischen den Zeilen

chris faber am Sonntag den 17. April 2011

Das Duo «Ohne Rolf» war gestern Abend im Theater Basel mit Ihrem genialen Stück «Schreibhals» zu sehen.

Jonas Anderhub und Christof Wolfisberg haben nach diversen Schauspielausbildungen und Engagements die Blattcomedy entwickelt und werden Euch aktiv in Ihr Stück einbinden. Zu viert stehen sie diesmal auf der Bühne, mit ihrem Nachwuchs und dem Hund Tippex. Gemeinsam wird das Publikum Zeugen einer Taufe, der Entwicklung ihres Nachwuchses, und es lernt Götti und Gotte kennen. Den Schweizer Innovationspreis SurPrix sowie den Deutschen Prix Pantheon haben sie bereits gewonnen. Mit dem zweiten Programm «Schreibhals» brachte das junge Schweizer Duo das Basler Publikum gestern Abend zum vielen Lachen zwischen den Zeilen  – mit ihren 1000 gedruckten Sätzen auf Plakaten. Musikalisch war es auch, und zum Mitsingen. Die Texte sind

KNAPP

TREFFEND

WITZIG

und ihre Gesichter erzählen Euch genau das, was nicht zu lesen ist. Wollen wir nicht auch manchmal ein Gespräch anhalten und eine Frage oder Aussage genau wirken lassen?

Ihr könnt «Ohne Rolf» nur noch heute um 19.15 Uhr in der Kleinen Bühne im Theater Basel sehen!

Wie viele Persönlichkeiten verkraften wir?

chris faber am Samstag den 26. März 2011

David Bröckelmann ist zurzeit als freischaffender Schauspieler, Regisseur und Autor tätig und mit seinem ersten Soloprogramm „Dr. Klapp hat Hunger – Oder warum man bei Wissensdurst essen sollte“ noch heute in Basel im Fauteuil zu sehen. Vor allem bekannt ist er aus der Satire-Sendung Giacobbo / Müller als genialer Imitator von Matthias Hüppi, Christian Gross, Hakan Yakin, Pascal Couchpin, Christian Levrat und Peter Bodenmann.

David Bröckelmann ist seit 15 Jahren Schauspieler und wird in seiner Figur als Dr. Klapp von Geheimdiensten aus aller Welt gesucht, weil er Menschen jeglicher Art verinnerlichen kann, um sie zu verstehen und zu studieren. Er bringt Prominente, Therapeuten, bachblütige Anthroposophen, Vorarbeiter und Politiker jeder Parteiausrichtung als multiple Persönlichkeit so zusammen, dass Ihre wahrer Charakter aus Ihnen rausgekitzelt wird. Möchten Sie wissen, was passiert, wenn Hakan Yakin, Matthias Hüppi und Christian Gross aufeinandertreffen und rappen? Was hat Kurt Aeschbacher in dieser illustren Runde zu suchen? Lassen Sie sich von seinen Erkenntnissen überraschen! Der erste Teil des Programms ist dabei etwas zu fussballlastig, der zweite Teil umso besser. Nur noch heute!

“Dr. Klapp hat Hunger” Samstag, 26. März 20 Uhr im Fauteuil Basel