Archiv für die Kategorie ‘Ausstellungen’

Ein Kunstraum für Allschwil

Joel Gernet am Dienstag den 31. Mai 2011

Neu in Allschwil: Die Installationen von Boris Tellegen (innen) und Reto Steiner (aussen).

Rechteckige Bilder an weissen Wänden – das war gestern. Ab Freitag wird in der ehemaligen Galerie Roland Aphold in Allschwil dreidimensionale Kunst geboten: Unweit der 8er-Endstation hat die Ausstellung «kunstRAUM» ihre Pforten geöffnet. Gastgeber ist der neu gegründete Verein kunstraum.ch, der in seiner ersten Schau skurrile Skulpturen von Boris Tellegen (NL) und Reto Steiner (CH) zeigt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Gebt uns mehr von diesen Festen!

karen gerig am Montag den 30. Mai 2011

Der Dreispitz rief, die Leute kamen.

Schön wars, am Freitagabend. Sonne und Regen vermischten sich zur Regenbogenkunst am Himmel. Unter den wenigen verbliebenen Wolken tummelte sich das Partyvolk auf dem Dreispitzareal. Kaum hatten die Eröffnungsreden begonnen, wimmelte es in den Kunsträumen von Leuten. Den Reden selbst lauschten vergleichsweise wenige Ohren… Diesen Beitrag weiterlesen »

«Wachstum ist leider absolut nicht kontrollierbar»

karen gerig am Freitag den 20. Mai 2011

Sabine Schaschl. (Foto H. Muchenberger)

Heute Abend um 19 Uhr eröffnet im Kunsthaus Baselland die neue Ausstellung mit dem Titel «Über die Metapher des Wachstums». Wir haben uns mit Direktorin Sabine Schaschl über die Ausstellung und das Wachstum im Allgemeinen unterhalten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kunst hören statt sehen – weils Spass macht

karen gerig am Mittwoch den 18. Mai 2011

Kunst hören in der Kunsthalle Basel.

Das Wort «Sch…» kann schon mal fallen, wenn Jugendliche sich Kunst anschauen. So darf man auch nicht verwundert sein, wenn das Wort erklingt, wenn Jugendliche einen Audioguide zu einer Ausstellung erarbeiten. «Lautstark» nennt sich ein Kunstvermittlungsprojekt, bei dem diejenigen, denen Kunst vermittelt werden soll, diese zu diesem Zweck weitervermitteln – getreu dem Motto: Man lernt am besten, wenn man etwas erklärt.

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Wie eine blühende Blume am Strassenrand

Joel Gernet am Montag den 16. Mai 2011

Glory, nt/areal, Basel 2009.

«Ein Graffiti muss in die Umgebung passen», sagt Fotograf Jens Oldenburg beim Besuch in seiner Kleinbasler Altbauwohnung. Um zu zeigen, was er meint, blättert der 49-Jährige in seinem Fotoalbum und zeigt das Bild einer alten, von Farbschmierereien überzogenen Eisenbahnbrücke.

«Das ist ja kein schönes Graffiti, aber hier machen die Farbe und die Umgebung das Gesamtbild aus», erklärt der Wahlbasler. Was andere als Schmiererei und Vandalismus beschimpfen, fasziniert Oldenburg.

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Zu Besuch im Atelier bei: Pawel Ferus

karen gerig am Donnerstag den 12. Mai 2011
Schwebender Buddha über Energydrinks: Pawel Ferus' «Yoga II».

Schwebender Buddha über Energydrinks: Pawel Ferus' «Yoga II».

Die Nummer 66 der Breisacherstrasse ist ein grünes Haus. Ein grosses Tor führt in einen Hinterhof, der auf der linken Seite gesäumt ist von einer grossen, in der Mitte unterteilten Halle. Ich gucke durch die Tür des vorderen Teils dieser Ateliergemeinschaft, wo mehrere junge Leute an Computern sitzen. «Ich suche Pawel Ferus», sage ich. «Gleich nebenan, nächste Tür», klingt die Antwort hinter einem Bildschirm hervor. Doch eigentlich hätte ich gar nicht fragen müssen, denn nur schon der Blick nach rechts offenbart, wo Künstler Ferus seine Werke fertigt: Durch die Scheibenfront zeigt sich ein Durcheinander an fertigen und halbfertigen, grossen und kleinen Plastiken. In der rechten hintersten Ecke finde ich ihn schliesslich, vor einem Tisch, auf der eine Buddhafigur kopfüber am Trocknen ist. Diesen Beitrag weiterlesen »

Berge von Büchern in der Bibliothek

karen gerig am Mittwoch den 4. Mai 2011

Heiss wars im Juli 2010. Wer konnte, setzte sich in den Schatten am Rheinufer oder freute sich gar über die kühlende Klimaanlage im Büro. Ein paar Monate später postete Marcel Scheible auf seinem facebook-Account ein kurzes, in besagtem Juli entstandenes Video mit den Worten: «Mensch, haben wir geschwitzt!». Wir glaubten es sofort, denn während vier heissen Juli-Tagen hatte der Basler Künstler mit der tatkräftigen Unterstützung dreier Freunde sein Projekt «Garden Glossaire Gold und Silber» umgesetzt und dafür 2152 Bücher im Lesesaal der Bibliothek für Gestaltung ausgeräumt, umgeschichtet, fotografiert und wieder eingeräumt. Mensch, haben sie geschwitzt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Heute Abend Artumulte am Ostquai

chris faber am Mittwoch den 20. April 2011

Am 20.04.2011 kommt das Performance-Festival ACT mit der Gruppe “ARTUMULT” nach Basel, während es durch die ganze Schweiz tourt.

ARTUMULT ist eine Gruppe von Künstlern aus der ganzen Welt, deren Ziel es ist, kritische Reflektionen über kulturelle Identitäten im Zusammenhang mit Migration und Zusammenleben zu wecken. Also lassen wir uns von der Kreativität und der Kulturenvielfalt überraschen, auf zum Ostquai, Hafenstr. 25, ab 18 Uhr.

Herausgepickt: Nomadin Schirin Kretschmann

karen gerig am Mittwoch den 20. April 2011

Leben im Wohnwagen. (alle Fotos: Schirin Kretschmann, Nomadic Competences (KH BL), Copyright die Künstlerin und VG-Bild-Kunst Bonn)

Rechts vom Eingang des Kunsthauses Baselland steht ein beiger Wohnwagen mit Karlsruher Kennzeichen. Darin wohnt kein kunstverrückter Fan des Hauses, sondern eine Künstlerin. Schirin Kretschmann hat sich für die Dauer der «Ernte»-Ausstellung hier eingerichtet, um in unmittelbarer Nähe zu ihrem in-situ-Projekt «nomadic competences» leben zu können. «Mich interessiert die Verwobenheit dieser Kunstinstitution mit dem Leben des Kantons», erklärt sie. Diese Verwobenheit hoffte sie besser zu erfahren, indem sie hier lebt und nicht wie gewohnt ennet der Kantonsgrenze und des Rheins an der Feldbergstrasse. Nicht alles aber lief in den letzten Tag so wie erhofft. Doch der Reihe nach.

Immer einmal im Jahr präsentiert der Kanton Baselland unter dem Titel «Ernte» seine Kunstankäufe eines Jahres. Zum ersten Mal ist die «Ernte» dieses Jahr Gastgeberin für die sogenannte «Solo: Position»: Damit bietet die Ausstellung einem Kunstschaffenden aus der Region Basel die Möglichkeit, die Räumlichkeiten des Kunsthauses Baselland zu bespielen. Im Januar hat eine Jury Schirin Kretschmanns Projekt aus 70 Eingaben ausgewählt. Kretschmann, die in Karlsruhe Malerei studiert hat, promoviert derzeit am Eikones-Graduiertenkolleg in Basel. Sie beschäftigt sich dort mit Untersuchungen von Grenzbereichen der Malerei jenseits des zweidimensionalen Gemäldes. Stattdessen versucht sie, Malerei als etwas Dynamisches im Raum des Betrachters zu lokalisieren. Diese Fragestellung liegt auch ihrem aktuellen Projekt zugrunde.

Fensterputzen: Eine Tagesaufgabe.

Im Kunsthaus Baselland hat sich Kretschmann der hinteren drei Kabinetträume angenommen. Diese Räume wurden mehrmals ungebaut, die ursprüngliche Industriearchitektur unsichtbar gemacht, um White-Cube-Bedingungen zu schaffen. Kretschmann hat diese Umbauprozesse nun umgekehrt und abgebaut, was abzubauen war. Deckenelemente nahm sie herunter und stapelte sie entlang den Wänden, die Wänder der Blackbox hat sie herausgerissen. An der Vernissage präsentierten sich die Räume nackt und aufgeräumt.

Zwanzig Tage dauert die «Ernte»-Schau. An diesen zwanzig Tagen steht Kretschmann morgens in ihrem Wohnwagen auf und überlegt sich ein Projekt für den Tag. Für diese Tagesarbeiten nutzt sie die vorhandenen Elemente und stellt sie in Relation zu jenen Elementen, die erst während der Ausstellung entstehen. Deckenplatten werden so etwa zur Bodeninstallation. Die neuen Elemente sollten aus Tagesnachrichten oder aus Gesprächen mit Passanten entwickelt werden, so lautet das Konzept. «Ich will diese Ereignisse aber nicht einfach abbilden oder illustrieren, sondern sie als Ausgangspunkt für die Entwicklung eines Ausstellungselements brauchen», erklärt Kretschmann. Dies solle ganz im Rahmen der «nomadic competences» geschehen. Als solche nomadische Kompetenzen nennt die Künstlerin etwa: Mit Gegebenem auskommen, Ressourcen nachhaltig nutzen und teilen, sich Ungewohntes aneignen, sich unabhängig orientieren.

Blick in die Kabinetträume im aufgeräumten Zustand zur Vernissage. (Zum Vergrössern anklicken)

Blick in die Kabinetträume nach einigen Tagen. Vorne im Bild die leere Gasflasche und der Wasserbehälter, rechts die Fundstücke aus dem Kanton Baselland, dahinter eine Bodeninstallation aus Deckenplatten.

Im Wohnwagen zu leben gehört ebenfalls zu diesem Konzept. Und da kann es schon einmal passieren, dass morgens das Wasser und das Gas alle ist und man auf dem Trockenen sitzt. An jenem Morgen, als dies passierte, war das Erlebnis der Ausgangspunkt für ein neues Ausstellungselement: Im Kunsthaus Baselland befinden sich nun der leere Wassercontainer und die Gasflasche. Im selben Raum, hinter einer am Boden gespannten Schnur, liegen Zigarettenstummel, eine Kreide und andere kleinere Abfallprodukte. «Diese Objekte sind das Resultat meiner Auseinandersetzung mit der hiesigen Grenzsituation zwischen den Kantonen Baselland und Basel-Stadt», erklärt Kretschmann. Vom Raum aus sieht man über die Birs hinweg in den angrenzenden Kanton. Kretschmann hat die Grenze überquert und gesammelt, was sie fand – was weniger war, als sie sich erhoffte. «Manche Leute sind enttäuscht, wenn sie hier hereinkommen», sagt sie. «Sie haben wohl mehr erwartet – Illustrativeres; etwas, was man direkter ablesen kann. Ich habe an manchen Tagen auch meine Zweifel: Die Idee, die ich morgens habe, lässt sich dann nicht genauso umsetzen, wie ich es gerne hätte. Aber das gehört dazu.»

Am Ende ihres Projektes sollen die Räume wieder derart instand gestellt sein, wie sie vorher aussahen. Nur etwas wird wahrscheinlich anders sein: Unter den Deckenplatten wird man vorher wohl die Wand weiss malen. Die Künstlerin Karin Suter, die ihre Arbeiten im Sommer 2010 im Kabinett präsentierte, hatte damals unter die halbtransparenten Plexiglasscheiben weisse Blätter geklebt, um den White Cube noch etwas weisser scheinen zu lassen. Bei Kretschmanns Abräumaktion kamen diese Blätter wieder zum Vorschein und bilden nun eine Art von abstraktem Deckengemälde, bevor sie ins Altpapier wandern.

Am 25. April wird Schirin Kretschmann sich zum letzten Mal eine Tagesaufgabe vornehmen. Dann wird sie ihren Wohnwagen packen und den Kanton Baselland wieder in Richtung Stadt verlassen. Im Kabinett wird es dann aussehen, als sei nichts gewesen. Nur die Fenster bleiben geputzt zurück, für eine Weile wenigstens.

Heute Mittwoch Abend findet im Kunsthaus Baselland ein Gespräch mit Schirin Kretschmann zu ihrem Projekt «nomadic competences» statt. Wer noch Fragen hat, gehe um 18 Uhr an die St. Jakob-Strasse 170 in Muttenz.

Mit der Shotgun von Basel nach Berlin

Joel Gernet am Dienstag den 19. April 2011


«Shotgun» – zu Deutsch Schrotflinte – heisst die Ausstellung, die am Freitag in der Zero Gallery in Berlin Kreuzberg ihre Pforten öffnete. Das Besondere daran: Geladen ist das Schiesseisen von der Spree mit Munition aus Basel. Gezeigt werden an der «Shotgun» nämlich Werke der jungen Basler Künstler Stephan Hefti, Christine Keller und Marco Pittori. Die Gruppenschau markiert gleichzeitig den Startschuss zur Ausstellungsserie «Art Plan B», die künftig in diversen Städten mit Anfangsbuchstaben B halt machen soll mit dem Ziel, jungen Kunstschaffenden eine Plattform zu bieten.

Konzipiert und umgesetzt wurde die Nomaden-Ausstellungsserie von Sandra Kramer (30). Die Berlinerin arbeitet als freie Kuratorin und lebt seit drei Jahren in Basel, wo sie derzeit den Nachdiplomstudiengang Kulturmanagement an der Uni Basel abschliesst. Wir haben uns mit Kramer über ihre Vorliebe für B-Städte, Schrotflinten und den nächsten Tourstop von «Art Plan B» unterhalten.

Sandra Kramer von der Art Plan B.

Sandra Kramer, wie kam es zur «Art Plan B»?
Als Berlinerin mit Aufenthalten in Basel, Baden-Baden (beim TV-Sender Arte Deutschland) und Boston (Aufbau einer Fotogalerie) sowie inspirierenden Reisen nach Barcelona, Bora-Bora und Buenos Aires habe ich überall viel mit jungen Künstlern zusammengearbeitet und mich mit ihnen ausgetauscht. Der grosse Wunsch der Künstler war es, ihre Werke in anderen Städten auszustellen, neue Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen zu sammeln. Dies hat mich gereizt und ich habe mich gefragt: «Wo soll ein junger Künstler, mit viel Talent aber wenig Ausstellungserfahrung überhaupt beginnen?» Ein Plan B musste her und mitten in einer Galerie in dem Galerienviertel San Telmo in Buenos Aires habe ich das Projekt «Art Plan B» ins Leben gerufen.

Warum kommen Basler Künstler als Erste zur Ehre?
Für den Auftakt von «Art Plan B» wollte ich zwei Städte kombinieren, in denen ich mich gut auskenne. Als Berlinerin und seit 3 Jahren wohnhaft in Basel war der Entschluss schnell gefällt. Gleichzeitig fühlen sich viele Basler Künstler von Berlin magisch angezogen. Viele haben mir von der Improvisation, dem offenen und unkomplizierten Leben und der jungen Kunstszene in Berlin vorgeschwärmt.

Interessiert man sich in der Berliner Kunstszene überhaupt für Basler Newcomer?
In Berlin interessiert man sich eigentlich für alles was kreativ, jung, anders und verrückt ist. Die Herausforderung besteht darin, in diesem Umfeld auch so aufzutreten – von den Werken über die Location bis zu den Einladungen. Wir sind selber sehr gespannt.

Warum haben Sie Stephan Hefti, Christine Keller und Marco Pittori ausgewählt?
Alle drei Künstler haben etwas in mir ausgelöst – das ist entscheidend. Ich arbeite mit Leuten zusammen, deren Werke mich inspirieren, von denen ich überzeugt bin! Und alle drei wollen nicht nur Kunst ausstellen – sondern sich auch austauschen. Die Werke von Hefti, Keller und Pittori laden – alle auf ihre eigene Art und Weise – dazu ein, auf eine Reise zu gehen. Die Welt in Schnappschüssen zu sehen und in ihren öffentlichen und versteckten Momenten zu betrachten. Die jungen, teilweise noch unetablierten Talente, wagen mit ihren unterschiedlichen Techniken etwas Neues, um die die Muster des Gewöhnlichen aufzubrechen und neu einzufangen.

Wieso heisst die Gruppenausstellung «Shotgun»?
Die Shotgun taucht in den verschiedensten Formen auf – roh als Schrotflinte, provokativ bei den sexy Polizistinnen, trashy in Form der freistehenden Matchboxautos auf einem Farb-Schlachtfeld oder in der Rolle des Beifahrers (engl. Shotgun) – an dem phantastische und collagierte Landschaften der Imagination vorbeiziehen. Und mit der Mit Shotgun-Ausstellung in der Zero Gallery Berlin fällt auch der «starting shot», der Startschuss, zur «Art Plan B».

Können Sie noch etwas zur Zero Gallery sagen, wo die drei Basler ausstellen?
Die Zero Galerie im Berliner Stadtteil Kreuzberg, ist ein freier und unabhängiger Kunstraum, der Neues entstehen lassen will. Die Off-Galerie vermietet ihre Räumlichkeiten für ausgewählte, innovative Kunstprojekte. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf junge, osteuropäische Kunst – durch die entstandene Kooperation mit der Zero Galerie, kam auch die Idee, das «Art Plan B»-Netzwerk auf osteuropäische Städte, wie zum Beispiel Budapest zu erweitern. Und…die Zero Galerie hat auch eine Partnergalerie in: Barcelona!

Welche Kriterien müssen künftigen Ausstellungsorte haben?
«Art Plan B» ist eine Nomaden-Projekt: als Ausstellungsfläche in den B-Städten sind daher temporäre Räume am besten geeignet – dabei kann es sich um eine klassische Galerie, ein Schaufenster, oder ein Waschsalon handeln. Somit bekommt die Plattform etwas freies, unkompliziertes und ungebundenes.

Und wo wird die nächste «Art Plan B» statt finden?
Die nächste Ausstellung soll umgekehrt in Basel mit Berliner Künstler stattfinden. Lassen Sie sich überraschen.

Wie wird dieses Projekt finanziert?
Mit viel Herzblut und Leidenschaft – und derzeit ausschliesslich aus privater Tasche und mit Hilfe von Gönnern. Leider erhält «Art Plan B» momentan keine Kulturförderung. Es ist eine ähnliche Situation, wie bei jungen Künstlern: junge, innovative Projekte werden nur selten unterstützt – meistens erst dann, wenn sie mainstream werden. Es muss ein Kulturförderungs-Plan-B her;)

Art Plan B – Shotgun
Group Show mit Christine Keller, Marco Pittori, Stephan Hefti
16. April – 14. Mai 2011
Zero Gallery, Berlin Kreuzberg