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Basel zum 15. Mal im Bann der BScene

Luca Bruno am Donnerstag den 31. März 2011

Dieses Wochenende findet die 15. Ausgabe des Basler Clubfestivals BScene statt. Für Musikfans heisst das: Innerhalb weniger Minuten quer durch die ganze Stadt hetzen, nur um dann schlussendlich doch vor verschlossenen Türen zu stehen, da der Club bereits zu voll ist. Oder es gibt Zerwürfnisse in der Gruppe, da man sich wieder einmal nicht darüber einig ist, wo es als nächstes hingehen soll. Auch die ständige innerliche Unzufriedenheit, weil es eben doch ein Fehler war, auf das Konzert dieser einen bestimmten Band zu verzichten, werden wohl viele Basler Musikliebhaber kennen.

«BScene», das heisst allerdings auch: Live mit dabei sein, wenn eine Band vor 500 anstatt 50 Zuschauern auftreten kann und dabei total aufgeht, um dann gleich anschliessend auf dem Weg zur nächsten Location wildfremden Personen, bei denen man ebenfalls ein Festivalbändchen erblickt hat, vorzuschwärmen, was für eine phänomenale Band man soeben entdeckt hat. Und spätestens dann, wenn man am frühen Sonntagmorgen beim Verlassen der Voltahalle an die besten Konzertmomente des Wochenendes zurückdenkt, weiss man, dass sich der Stress jedes Jahr wieder auf’s Neue lohnt.

An den beiden Abenden werden über 50 Bands und Solokünstler auftreten. Die Auswahl ist also wie jedes Jahr riesig und aus diesem Grund haben wir einige Künstler gebeten, uns in eigenen Worten zu sagen, warum man sich ihren Auftritt auf keinen Fall entgehen lassen darf. Wer seine Route für’s Wochenende noch nicht fertig durchgeplant hat, klickt sich durch die Galerie:

2010 pilgerten über 8000 Gäste in die Clubs und blickt man auf die Entwicklung der Besucherzahlen in den letzten Jahren, darf auch dieses Jahr wieder mit einem neuen Besucherrekord gerechnet werden. Passend zum 15-jährigen Jubiläum findet die BScene dieses Jahr übrigens auf 15 Bühnen in 12 Häusern statt, mit dabei auch BScene-Neulinge wie das Goldene Fass oder die Jägerhalle. Und Punkto «Weitläufigkeit» kommt die BScene ihren Besuchern dieses Jahr entgegen: Am Freitagabend finden alle Konzerte im Kleinbasel statt, am Samstagabend – mit Ausnahme des Volkshauses und der Kaserne – im Grossbasel.

Morgen werfen wir an dieser Stelle einen genaueren Blick auf das BScene-Programm der Voltahalle und am Wochenende wird die Schlaglicht-Crew dann in den Basler Clubs unterwegs sein. Das vollständige Programm gibt’s auf der Karte und wer uns in letzter Sekunde noch auf einen Geheimtipp aufmerksam machen möchte, hinterlässt uns in den Kommentaren seine persönliche Route.

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Ein Kommentar zu “Basel zum 15. Mal im Bann der BScene”

  1. Eric sagt:

    “Für Musikfans heisst das: Innerhalb weniger Minuten quer durch die ganze Stadt hetzen, nur um dann schlussendlich doch vor verschlossenen Türen zu stehen, da der Club bereits zu voll ist. Oder es gibt Zerwürfnisse in der Gruppe, da man sich wieder einmal nicht darüber einig ist, wo es als nächstes hingehen soll. Auch die ständige innerliche Unzufriedenheit, weil es eben doch ein Fehler war, auf das Konzert dieser einen bestimmten Band zu verzichten, werden wohl viele Basler Musikliebhaber kennen.”

    Was ist n das für ne peinliche Einleitung, um auf n Musikfestival aufmerksam zu machen? Ich würde mal gerne wissen, bei welchem vergleichbaren Musikfestival es keine Wartezeiten, bis zum bersten gefüllte Konzertsäle und keinen run von der einen Bühne zur nächsten gibt.

    Liebe “Kulturredakteure” der Basler Zeitung, ich weiss ja, dass ihr euch gerne abfeiert, ihr euch in eurem vermeintlichen Rum gerne suhlt und ihr euch als opinionleader, der regionalen Kulturszene versteht, doch mit gutem Journalismus und interessanten Beiträgen, die Lust auf das vermutlich beste Festival seiner Art machen sollten, hat das gar nichts zu tun.