Alte Politiker, bitte sitzen bleiben

Die erlösende Nachricht für die Parteistrategen der FDP kam letzte Woche: Ihre St. Galler Ständerätin Erika Forster tritt zu den Wahlen im Herbst nicht mehr an. Nach Ablauf einer Höflichkeitsfrist von ein paar Tagen gab am Mittwoch die freisinnige Hoffnungsträgerin Karin Keller-Sutter schliesslich ihre Nachfolgekandidatur bekannt. Die erlösende Nachricht war auch die erwartete: Forster, Ständerätin seit 1995 und 67 Jahre alt, hätte von ihrer Partei kaum die Unterstützung für eine erneute Kandidatur erhalten.

Forster teilt ihr Schicksal mit vielen «Dinosauriern», «Sesselklebern» und «Fossilien». Der Druck auf langjährige Parlamentarier, ihre Sitze abzugeben, ist hoch. Vor allem von Neo-Politikern in den Zwanzigern und frühen Dreissigern versprechen sich Parteien Sympathie- und Sitzgewinne. Die SP St. Gallen hat ihren Doyens Paul Rechsteiner und Hildegard Fässler auf der Nationalrats-Wahlliste eine namenlose Jungsozialistin vorangestellt. Ebenfalls die Jungsozialisten sind es, die in Zürich fast die Hälfte ihrer SP-Nationalratsdelegation aus Anciennitätsgründen zum Rücktritt auffordern. Der Ruf nach mehr jungen, vermeintlich unverbrauchten Kräften ertönt indes generationen- und institutionenübergreifend – viele von uns Journalisten sind Teil dieses Chors.

Die älteren Politiker sind in der Regel die besseren. Ihre Erfahrung bringt es mit sich, dass sie sowohl über das ausgeprägtere Fachwissen als auch die grösseren Netzwerke verfügen.

Wurde von seiner Kantonalpartei per Ende Legislatur zum Rücktritt genötigt: Der erfahrene und unabhängige FDP-Ständerat Rolf Büttiker.

Wurde von seiner Kantonalpartei per Ende Legislatur zum Rücktritt genötigt: Der erfahrene und unabhängige FDP-Ständerat Rolf Büttiker.

Es wäre Zeit für etwas differenziertere Töne. Nicht nur, weil die wachsende Zahl von Senioren im Land einen legitimen Anspruch auf politische Repräsentation durch ihresgleichen hat. Nein, auch aus staatsbürgerlicher Warte müsste man eigentlich darauf hoffen, dass im Herbst nicht möglichst viele junge, sondern viele altgediente Kandidaten ins Parlament gewählt werden. Aus einem simplen Grund: Die älteren, erfahrenen Politiker sind in der Regel die besseren. Ihre Erfahrung bringt es mit sich, dass sie sowohl über das ausgeprägtere Fachwissen als auch die grösseren Netzwerke verfügen denn ihre Jungkollegen – von beidem profitiert der Stimmbürger.

In der SVP etwa sind keine Jungen in Sicht, die es fachlich und an Ausgefuchstheit mit Hans Fehr und Ulrich Schlüer – beide über 60 Jahre alt und seit 1995 im Nationalrat – aufnehmen könnten. In der Sozialpolitik werden die grossen Linien von beschlagenen Langzeit-Parlamentariern wie Toni Bortoluzzi (SVP), Paul Rechsteiner (SP) und Jacqueline Fehr (SP) vorgegeben. CVP-Ständerat Eugen David, seit 1987 im Parlament, ist vom «St. Galler Tagblatt» unlängst als einflussreichster Politiker der Ostschweiz ermittelt worden. Fehlen wird dem Politbetrieb auch der von seiner Kantonalpartei per Ende Legislatur zum Rücktritt genötigte, langjährige Ständerat Rolf Büttiker (FDP, SO) – ein origineller, unabhängiger Querkopf und einer der kernigsten Charaktere des Parlaments.

Wer aber erinnert sich noch an Tiana Angelina Moser (31)? Wer an Andrea Geissbühler (34)? Wer kennt Raphaël Comte (31)? Moser war bei ihrer Wahl 2007 grünliberale Hoffnungsträgerin – ausser mit zwei Schwangerschaften hat sie in den letzten vier Jahren kaum von sich reden gemacht. Die SVP-Polizistin Geissbühler immerhin schaffte es unlängst in einige Zeitungen mit dem skurrilen Vorschlag für ein Messerverbot (sie hat ihn inzwischen wieder zurückgenommen). Der Freisinnige Comte ist Nachfolger von Didier Burkhalter als Neuenburger Ständerat. Genieren Sie sich nicht, falls Sie ihn nicht kennen: Ich gestehe, dass ich ihn für einen Azubi der Parlamentsdienste hielt, als ich ihn rund ein Jahr nach Amtsantritt im Ständeratssaal das erste Mal wahrnahm.

Dies alles ist, wohlgemerkt, kein Plädoyer für die ewige Erstarrung. Periodische Blutsauffrischung tut in jeder Institution not. Trotzdem gehört der heutige Jugendkult entsorgt. Zumal auch eine andere weitverbreitete Annahme falsch ist: dass nämlich mit den Jungen ein frischerer Stil und mehr Lockerheit in den Politbetrieb Einzug hielten. Erfahrungen aus dem eigenen Berufsalltag zeigen: Die älteren Parlamentarier sind gegenüber Pressevertretern meist unkomplizierter sowie weniger eitel und empfindlich als ihre Jungkollegen, die sich vor Kameras so gerne hip-leger geben. Wer ständig Blutsauffrischung fordert, fördert de facto die Blutleere.

100 Kommentare zu «Alte Politiker, bitte sitzen bleiben»

  • maurus candrian sagt:

    entscheidend ist nicht das alter, sondern die qualität.

    kks (karin keller-suter) für erika forster ist ein klarer rückschritt für sg. kks ist eine stramme fdp-partei-soldatin, in vielen bereichen wäre sie in der svp besser aufgehoben. immerhin noch das kleinere übel als der geissenpeter bzw. toneli aus dem toggenburg.

    schlimm, dass der bevölkerung sehr häufig nur noch übrig bleibt, zwischen übeln das kleinere zu wählen.

    es wäre zeit für eine neue, bessere partei, welche nicht wie das bürgerliche machtkartell die abzockerkaste, sondern die interessen des breiten mittelstandes vertritt

    • acuario sagt:

      Wie recht doch Maurus Candrian hat. KKS ist eine verkappte SVP-Frau und der Geissenpeter ist eine Lachnummer.

      • ghostdog sagt:

        KKS in Bern = Gewinn für SG

        • maurus candrian sagt:

          höchstens gewinn für die blocheristen, aber sicher weder für sg noch für die ch.

          was unser land wirklich bräuchte, wären politikerInnen, die sich nicht von der abzocker-kaste schmieren lassen, sondern einzig und alleine das wohl der breiten bevölkerung vor augen hätten.

          by the way: warum wohl sträubt sich das bürgerliche machtkartell aus cvp, fdp und svp mit händen und füssen gegen transparenz bei den partei-spenden? in jeder nur halbwegs anständigen demokratie ist transparenz bei den parteien-finanzierungen selbstverständlich. die ch ist diesbezüglich eine bananen-republik

    • Valance sagt:

      renz bringts auf den punkt. man sollte im alter aber doch beweglich bleiben. wenn die arthrose aufs hirn übergreift und sich die gedanken knirschend wie das knie nur noch in einer richtung bewegen (rückwärts), sollte man vielleicht doch abtreten. wenn nichts neues mehr kommt, sondern nur noch die alte leier, die denkfossilien, trägt man nichts mehr bei, sondern produziert stillstand. das gilt allerdings auch für die jüngeren.

  • Freiherr sagt:

    Bingo!

    Erfahrung ist nicht alles, aber ohne Erfahrung alles nix. Gilt fuer alle Quereinsteiger, nicht mehr nur in der Politik.

    Andererseits ist die Gefahr des Milizparlamentariers mit zunehmendem Amtsalter znehmende Abhaengigkeiten vom Kapitalschmarotz und von den Medien. Buettiker gab – obwohl keiner theokratischen Partei angehoerend – gar dem Hetz- und Sexprangerblatt gar Rechenschaft ueber seine intime Hormonspiegelpflege. Beschraenkung auf 8 Jahre mit Moeglichkeit der Wiederwahl nach mindestens 4 Jahren wuerde das Wahlkarrussell zum Rotieren bringen, ohne Korifaeen dauernd auszusch

    • Peter Stoffel sagt:

      Ich sehe es ähnlich. MMn. ist nicht das Alter eines Politikers das Problem. Im Gegenteil, die Erfahrung ist nützlich. Was mich allerdings stört, dass wohl der Grossteil der Politiker Lobbysten sind und somit Auftragsempfänger, wie sie sich im Parlament zu verhalten haben.

  • Raphaël Mahaim sagt:

    Je partage en partie l’analyse de M. Renz, notamment quant à l’expérience généralement plus grande et à la paradoxale „décontraction“ des aînés. J’ai toutefois une objection de taille: le Parlement se doit aussi de réfléter les différentes sensibilités et franges de la population, ce qui est loin d’être le cas actuellement avec une moyenne d’âge très élevée. Cela se ressent très fort lors de discussions au sujet du congé paternité ou dans certaines discussions de politique environnementale, où la jeune génération est beaucoup plus ouverte que les aînés…

  • René sagt:

    Der Artikel von Fabian Renz – sprachlich, inhaltlich und im Kern der Aussage vorzüglich geschrieben. Teilweise hat es bei mir ein Schmunzeln ausgelöst. Ich persönlich mache die gleichen Erfahrungen im Arbeitsalltag – Jugend, nicht gleich Engagement, Blutauffrischung durch Entlassung älterer Mitarbeitern zugunsten jüngerer Mitarbeitern nicht gleich mehr Fachlichkeit und Lockerheit. Das ewige Geschrei nach Jugendlichkeit ist weder in der Politik, noch in der Arbeitswelt sinnvoll. Es sollte nach Engagement und Fachlichkeit entschieden werden und nicht nach Alter.

    • Andreas R. Schulthess sagt:

      Dem Kommentar von René ist wirklich nichts mehr beizufügen: Umso überraschender der Inhalt des Artikel von Fabian Renz, welcher den in den meisten unseren Medien vorherschenden Meinungen klar widerspricht. Aber wir wissen es ja längst, abschreiben und Agentur-Meldungen leicht verändern gehören heute zum journalistischen Alltag, und dies immer mit Blick auf die Auflage und/oder die Einschaltquote. Journalisten, die ihr Handwerk (noch) verstehen, eine eigenständige Meinung haben und sich ihrer Verantwortung als „4. Macht im Staate“ bewusst sind, werden leider immer weniger.

      • Freiherr sagt:

        Die werden, wie die noch zuverlaessigen Karriereexperten der zweiten Gewalt, qualitativ und quanittativ weggespart. Ehrliche Analytiker und Schlussfolgerer sind auch heute gar nicht mehr erwuenscht. Moeglichst billig und moeglichst keine Grossinserenten veraergern ist heute Trumpf. Und im Zweifel die Finanzmisswirtschaftsgaengster, statt Recht und Rechtsstaat retten (die FINMA-Baenkster lassen gruessen!).

        Es ist wieder – jetzt fuer den bigottgynokratischen Kapitalschmarotz – wieder wie beim „Neuen Deutschland“ fuer die
        Komintermoechtegernweltherren: „Ihre Meinung interessiert natuerlich n

        • Andreas R. Schulthess sagt:

          Aber Freiherr, da ist Ihnen mit Ihren Kommentaren wohl das klare Denken etwas abhanden gekommen. Schlagwörter und dogmatische Hasstiraden sind keiner Diskussion zuträglich. Schon Sir Karl Popper, der österreichisch-britische Philosoph meinte: „Toleranz heisst, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“

    • scratches sagt:

      In meiner Welt werden Junge zwecks Einsparung von Lohnkosten angestellt und nicht um das Blut aufzufrischen. 50 Jährige, qualifizierte Arbeiter, die 6000 im Monat wollen, sind chancenlos.

  • Wir leben in einer realen Demokratie. Sie ist bei weitem nicht perfekt, aber ich wüsste nichts, das weniger ungut wäre. Also pflegen wir die Demokratie! Dazu gehört auch, dass man die Auswahlmöglichkeiten der Stimmvolkes nicht unnötig einschränkt. Der Kampf gegen „Sesselkleber“ ist in letzter Zeit zu einer wahren Manie geworden. Lassen wir den Stimmberechtigten die freie Wahl! Wer Argumenten wie in diesem Blog geschildert folgen will, soll dies ungehindert tun können. Wer eines Politikers überdrüssig ist, soll jemend Jungen wählen, aber bitte ohne willkürliche Beschränkungen!

  • Kurt Stierli sagt:

    Erfahren ja. Unabhängig? Als Verwaltungsrat des AKW Leibstadt ist er natürlich vollig unabhängig. Niemand soll sich je getrauen zu behaupten Rolf Büttiker sei mit der Solarenergie verfilzt. Hoffentlich wird er bald zurückgetreten. Die Nachfolgerin darf sogar wullige Unterhosen tragen, strahlende Erscheinungen sind mir suspekt.

  • Peter sagt:

    M.E. sollten a) nur Personen, welche aktiv in die AHV einzahlen (zwischen 18 und 62/65) wählen und stimmen dürfen und b) nur Personen in dieser Alterklasse Einsitz in Legislative und Exekutive von Bund und Kantonen erhalten. Dann dürfte der Mix zwischen Jugend und Erfahrung stimmen.

    • Peter Fischer sagt:

      Und warum das? Macht doch keinen Sinn. Hausfrauen zahlen nicht ein > könnten dann auch nicht mehr stimmen. Dann könnte man auch verlangen, dass nur Leute wählen und stimmen dürfen, die Steuern bezahlen und nicht beim Staat angestellt sind …

    • Buser Heinrich Karl sagt:

      Lieber Herr @Peter – Gerade Ihr Statement beweist, dass Junge zu wenig gereift sind, um politisch klar zu denken. Sie wollen den älteren Menschen die politischen Rechte absprechen. Die Pfichten dürfen sie aber dann erfüllen. Nämlich die Sozialindustrie mit ihren Steuern zu ermöglichen. Um mit Eigenverantwortung Erspartem die Alters- oder Pflegeheimkosten jener zu finanzieren, die ihre Einkommen mit 2 Autos, 3x Ferien p.a. und aufwendigem Lebensstil verprasst haben und dabei sogar ihre Liegenschaft drangeben dürfen, wenn das Geld für den eigenen Heimaufenthalt verbraucht ist. Respekt: 0

  • nemo sagt:

    Wehrter Herr Rentz nehmen wir doch das von Ihnen aufgegriffene Beispiel der JungsozialistInnen, wel-che in Zürich die Ersetzung von diversen NationalrätInnen der SP fordern. Es ist interessant, dass gera-de die von Ihnen gelobte Frau Fehr, nicht unter den angegriffenen zu finden ist. Die Frau Fehr zeichnet sich durch motiviertes Engagement für die Sache und auch für den direkten Austausch mit der Partei aus. Gleiches gilt für den Nationalrat und Schnauzträger Mario Fehr.

    • nemo sagt:

      Dagegen ist die restliche Zürcher SP-Delegation ohne jegliche Wahrnehmung. Der fossile, moralisierende, radikalisierte Kleinbürger und Kleingeist Andreas Gross ist dagegen weder in der Partei noch im Wahlkreis verankert. Auffallen tut er höchstens mit irgend einer Moralkeule oder durch unstatthaft hohe Reisespesen und eine unglaublich lange Absenzliste. ParlamentarierInnen die auch nach vielen Jahren der Amtstätigkeit durch ihre Arbeit und Engagement auffallen, werden doch gar nicht in Frage gestellt.

  • Maja sagt:

    ich finde Regine Äppli ist schon lange genug im Regierungsrat. Nach 8 Jahre sollte schluss sein, weil nach so langer Zeit nur noch
    mittelmässige Arbeit heraus kommt.

    • Freiherr sagt:

      Aeppli traegt die politische Verantwortung, dass in einem angeblich saeckularen Staat einer religioesen Schule fuer Kinder im oblligatorischen Schulalter, deren Lehrer fuer die nichtreligioesen Faecher die staatlichen Voraussetzungen fuer das Lehramt nicht erfuellen, toleriert, statt eine kurze Frist zur Wiederherstellung des gesetzlichen Zustandes mit Androhung der Schliessung verfuegt wurde.

      Nebst ihren anderen eigenmaechtigen gynokratischen und theokratischen poltischen Eskapaden gehoert sie auch deshalb abgewaehlt.

    • Freiherr sagt:

      Die landes- und auslandschweizerverraeterische Aussenclownin haette gar nie gewaehlt oder so frueh wie moeglich abgewaehlt gehoert. Dass sie immer noch an ihrem Polittron kleben kann hat sie wahrscheinlich nur ihrer unheiligen Alliand mit dem GroePaz – nicht nur bei der Durchsetzung der selektiven Apartheid gegen die farbigen Kernfamilien von Nurschweizern, sondern auch mit Sonderdiensten zum Discount oder Gratis“tarif“ fuer Exportkonzerne – zu verdanken. Bei allem Zickenzoff im Bundesrat klappte ihre rotbraune Kollabroation mit dem GroePaz immer erstaunlich stoerungs- und laermarm….

  • p.schneider sagt:

    parlamentarier,die kaum im sitzungssahl zu sehen sind (joe lang) haben hier nichts mehr zu suchen,wir brauchen politiker,die zur schweiz stehen,für das wurden sie gewählt um ihre versprechungen wahr zu machen,gleich welchen alters,müssen einfach reif dazu sein,was wir aber nicht brauchen,sind jungspunts wie c.wermuth,der den extremismus unterstützt, einen italienischen und ch-pass besitzt,zugleich auch in einer italienischen partei ist ,freue mich auf die linken kommentare

  • Gianin May sagt:

    Wenn das grösse Netzwerk nur mehr Disskussionspartner und solche bringt, welche befriedigt werden müssen, ist es doch eher ein Nachteil

  • Weber Walter sagt:

    Jüngere PolitikerInnen, JA aber nur bei einer Auswahl nach Qualität und nicht nach dem Alter! Am Lustigsten finde ich das Geschreie aus der Linken Küche, betreffend jüngeren PolitikerInnen. Passt genau in das gleiche Bild von einer frühzeitigen Pensionierung. Ausnahmen sind wegen der Macht und dem Geld Frau Calmy Rey, sowie die neu gewählte Präsidentin der FINMA (67Jahre alt)! Wasser predigen und Wein trinken!

  • Keller Oliver sagt:

    Ja, die Messerpolizistin mit ihrem wirren Blick ist süss, aber Erfahrung kann man sich aneignen, in ihrem speziellen Fall dürfte es länger gehen.
    In jedem Forschungsbereich sind helle und innovative Köpfe gefragt, weshalb führen wir nicht endlich einen IQ-Test für Politiker/innen ein? (Sorry, Sünneli Verein Plutokratie, ihr habt dann wohl Volches Stimme, aber einfach keine passenden Kandidaten mehr.)
    Aber am Wichtigsten sind mir die Alterslimiten im Bundesrat bis 80 Jahre. Yesss, bringt ihn nochmals, bringt ihn nochmals!
    Ich liebe die dummen Gesichter, wenn er dann wieder abgewählt wird…

  • E. Fischer sagt:

    Das Volk muss ebenfalls lernen mehr Verantwortung zu übernehmen, denn nur neue PolitikerInnen zu wählen macht zwar sinn, doch wer macht in Bundesbern Politik, das V o l k oder die Parteien, dass ist doch die Kernfrage. Die PolitikerInnen sind für mindestens vier jahre gewählt, dass heisst aber noch lange nicht dass sie die ganze Zeit über die entsprechende Politik tätigen, die zu anfangs versprochen wurden.

  • Joachim Ziemssen sagt:

    Dinosaurier mit über 20 Dienstjahren als Parlamentarier gehören auf den Müllhaufen der Geschichte! Das sind nichts als Aparatschiks, denen es ausschliesslich um den Mandatserhalt und somit ihr Einkommen und um die mit dem Mandat verbundenen Privilegien geht. Was ist ein Aparatschik? Einer, der ausser einem Parlamentssitz und einem Verbandssitz nichts richtiges arbeitet und keinen Beitrag zum Bruttosozialprodukt leistet und ausschliesslich vom Geld andrer Leute lebt.

    • Mark Keller sagt:

      Leben wir nicht alle vom Geld anderer Leute? Das Geld das wir in einer Firma verdienen, kommt von den Kunden, welche die Produkte der Firma kaufen. Die Basis dieser Pyramide bilden die Konsumenten, Sie und ich. Was ist richtiges Arbeiten?

  • Clawdia Chauchat sagt:

    Die Quintessenz aus dem Artikel lautet: Bürgerliche Alt-Parlemantarier gehören ausgemistet und bürgerliche Jungparlamentarier sind unreif. Und linke Sesselkleber wie Rechsteiner und Gehr dürfen und sollen bleiben, denn sie sind so versierte und gute Menschen. Das ist billiger Wahlkampfklamauk, und die Leser sind nicht dumm.

  • Dan Rifter sagt:

    Ist doch ähnlich wie im Fussball oder Hockey: es gibt keine alten oder jungen Spieler .. nur gute und schlechte.
    Die Mischung machts. Der Ruf der jüngeren Politiker-Generation nach BLut-Auffrischung ist sicher legitim, dies aber auf Teufel komm raus betreiben zu wollen, bringt auch niemandem etwas.

  • jörg waldvogel sagt:

    oder wie Tucholsky einst sagte: „Erfahrung heisst gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre lang schlecht machen.“
    Ich hätte mich gefreut, wenn der Autor dem Umstand nachgegangen wäre, weshalb von den ‚jungen‘ Parlamentariern so wenig kommt. Doch nicht etwa, weil man als Einzelkämpfer keine Chance hat, sich gegen die bestehenden Lobbies (hier ganz euphemistisch Netzwerke genannt), durchzusetzen??
    Netzwerk und Unabhängigkeit sind Gegenbegriffe. Wer auf ein politisches Netzwerk zurückgreifen kann, ist grundsätzlich nicht unabhängig.

  • Patrick Tscherrig sagt:

    Wenn es keine jungen Politiker auf gute Listenpositionen und ins Parlament schaffen, muss man sich einfach nicht wundern, wenn die Wahl-und Abstimmungsbeteiligung unter den Jungen miserabel tief liegt. Momentan bilden die über 55 jährigen die Mehrheit bei Abstimmungen. Das Problem verschärft sich noch durch den demografischen Wandel. Der Trend geht also in Richtung Gerontokratie, hier von „Jugendkult“ zu sprechen ist völlig verfehlt.

    • Mark Keller sagt:

      Was heisst hier gute Listenposition? Schon mal was davon gehört, dass man einen Wahlzettel auch handschriftlich ausfüllen kann und nicht die vorgedruckten Parteizettel verwenden muss? Macht halt etwas Arbeit. Dass es junge PolitikerInnen wegen „schlechten“ Listenplätzen nicht schaffen gewählt zu werden ist der grösste Unsinn, den ich je gehört habe. Sie schaffen es nicht, weil sie nicht bekannt genug sind. Da hilft auch ein „besserer“ Listenplatz nichts!

  • Ernst Dittmar sagt:

    Die Rechnung, mehr Jugend = mehr Stimmen könnte nicht aufgehen. Ich wähle nur über 60-Jährige, die sich für die AHV einsetzen. Die Jungen haben sich vor allem auch in den Firmen den Alten gegenüber so schäbig benommen, dass es besser ist, wenn die Jungen in der Politik noch so lange warten müssen, bis sie Anstand gelernt haben.

    • Maja sagt:

      gutes Argument werde ich mir merken.

      • fabian sagt:

        ja, weil es auch nur darum geht sich für die ahv einzusetzen.
        und übrigens sehe ich jeden tag viele alte menschen die anscheinend auch nie manieren gelernt haben

      • Freiherr sagt:

        Das Mobbing wird oft hinter den Kulissen von den Lohnsklavenhaltern organisiert. Waehrend den Jungen noch fast nix fuer die Kapitalabschmelzrente abgezockt wird, hat die Politik die Beitraege kurz vor der Pansionierung bis ins Astronomische gesteigert. Das ist der Hauptgrund, dass Lohnsklavenhalter ueber 55jaehrige oft loswerden wollen. Wenn Vorwaende schwer zu konstruieren sind, wird oft ein Mobbing organisiert, um einen oft schon viele Jahrzehnte treuen Lohnsklaven moeglichst imageschonend und entschaedigungsarm loszuwerden. Wenn der oft keine Stelle findet, wird er bis zur Bahre in Armut g

    • Michèle Keller sagt:

      Falsch überlegt. Die Jungen finanzieren uns (immer zahlreicher werdenden) Alten nämlich die AHV…. und ausserdem ist es Ihre Zukunft, für die nun die Weichen gestellt werden müssen und nicht die der heute 60jährigen.

      • Maja sagt:

        heutige 60 jährige haben gut und gerne noch 30 Jahre vor sich. Bis dahin sind die Jungen von heute auch schon viel älter.
        Uebrigens hat jeder Mensch gleich wie alt seine Zukunft vor sich.

        • Michèle Keller sagt:

          Muss man zuerst älter oder alt werden, bis man als Volksvertreter als fähig erachtet wird? Meine letzten 30 Jahre möchte ich jedenfalls nicht von den heutigen weis(s)en Parlamentariern gesteuert wissen. Wie das herauskommt, sehen wir bei jedem neuen Entscheid. Beeinflusst und bearbeitet von Interessenverbänden/Lobbies wie Bauern, Pharma, Buchhändlern, Pelzhändlern, Schützenvereinen, Stromkonzernen etc. sind sie nicht mehr fähig, unabhängig zu entscheiden. Ein Generationenwechsel und ein Umdenken ist daher überfällig. Denn mit den heutigen Volksvertretern wird die Zukunft keine Zukunft haben.

    • Fabian Landert sagt:

      Schlechtes Argument. Gerade die Jungen haben ein Interesse daran, dass die AHV erhalten bleibt, da auch wir in 40-50 Jahren noch eine Altersrente beziehen möchten. Auch die Verallgemeinerung, dass sich Junge nicht benehmen können ist hanebüchen. Viele Jugendliche benehmen sich gegenüber älteren Menschen vorbildlich. Natürlich gibt es auch die anderen, aber es gibt auch alte Leute, die sich absolut arrogant und unhöflich gegenüber den Jungen verhalten…

    • Patrick Menz sagt:

      Ich werde, bei der nächsten Entlassungsrunde, eine Dose Mitleid für Sie öffnen. Ist das anständig genug?
      Ganz im Ernst: Ihnen fehlt das Verständnis für das Gemeinwohl.

  • terz hat sich mit der „Interessenvertretung der reiferen Generation in der Schweizer Politik“ eingehend befasst. Rückmeldungen von Generalsekretariaten der grossen Parteien haben übereinstimmend besagt, dass diese Interessen angeblich noch nachdrücklicher vertreten werden als bisher. Dagegen sprechen nicht nur eigene Beobachtungen, sondern auch ein Interview mit dem Parteienforscher Andreas Ladner von der Uni Lausanne. Er weist ebenfalls auf den Trend zur Verjüngung hin. Um herauszufinden, wie die Bevölkerungsgruppe selbst sich vertreten fühlt, haben wir eine Umfrage lanciert (siehe Link).

  • Ulrich Schwendener sagt:

    Es gibt sie also doch noch, die Journalisten die gegen den Mainstream, dafür mir Verstand einen Artikel schreiben. Danke Herr Renz. Es ist die mangelnde Erfahrung in allen Belangen die gegen den Jugendwahn spricht. Es braucht mehr als trendige Ideen in der Politik. Wenn ich die Aktionen der Jungpolitiker sehe, kann ich nur den Kopf schütteln.

    • Michèle Keller sagt:

      Kopfschütteln erzeugen bei mir nur die altgedienten Parlamentarier, die es tatsächlich fertigbringen eine vom Stimmvolk abgeschaffte Buchpreisbindung wieder einzuführen. Renz meint, Junge verfügten über kein Netzwerk. Auf den damit gemeinten Filz kann man getrost verzichten. Die Abstimmungen und Beschlüsse dieser „Lobbyisten“ bringt es jeweils an den Tag, wer in Bern am Besten vertreten ist. Die Jungen können es gar nicht schlechter machen.

    • Michèle Keller sagt:

      Kopfschütteln erzeugen bei mir nur die altgedienten Parlamentarier, die es tatsächlich fertigbringen eine vom Stimmvolk abgeschaffte Buchpreisbindung wieder einzuführen. Renz meint, Junge verfügten über kein Netzwerk. Auf den damit gemeinten Filz kann man getrost verzichten. Die Abstimmungen und Beschlüsse dieser “Lobbyisten” bringt es jeweils an den Tag, wer in Bern am Besten vertreten ist. Die Jungen können es gar nicht schlechter machen.

  • babs widmer sagt:

    SG hat noch einen Dinosaurier im ständerat ,CVP-Ständerat Eugen David, einflussreich war/ist er in der gesundheitslobby. er wird im sept 67 j und gehört auch nicht mehr in den ständerat!

    • Martin Bundi sagt:

      Im Gegenteil – das ist noch einer der (wenigen) Politiker mit „Tiefgang“ die wir haben.

      • Freiherr sagt:

        Ja, noch viel tiefer gehts nuemmer. Obwohl man(n) immer wieder ueberrascht wird, dass immer noch tiefer auch geht….

        Die Wasser predigende und Wein saufende „C“VP ist als Zuenglein an der Waage hauptverantwortlich duer die verfehlte Lohndoemper-, Nachzugs-, Familien-, Fiskal-, Krankheits-, Beamtenkeul- und Drogenpolitik. Furgler war noch deren – wenn auch uebler – Macher, David aber nur noch ein Abziehbild von diesem am Versicherungsfluegel, der zu den privaten Todsuenden des Gynokratinnenfluegels bis hin zum Konkubinat mit einem anderen als dem „einzigen“ kanonischen Ehemann schweigt stat

      • maurus candrian sagt:

        martin bundi, ehemaliger nationalrat?

        wenn ja, sie waren ein politiker mit echten qualitäten und einsatz fürs gesamtwohl. leute wie sie könnten von mir aus bleiben, bis sie 100 wären 🙂

    • maurus candrian sagt:

      nennen sie mir bitte eine bessere alternative (mit realistischen wahl-chancen) zu eugen david

      • Freiherr sagt:

        *Ironie ein* Die vom Meier abgeschiedene Schatz! *Ironie aus*

        • maurus candrian sagt:

          @ freiherr: very sophisticated 🙂

          ja, die meier schmatz 🙂

          hat persönlich zwar viele gute ansichten, aber nach meiner einschätzung nicht genügend renommé und mut, sich bei sehr wichtigen themen ggf gegen jene zu stellen, welche meinen, bei den schwarzen (cvp) das sagen haben zu müssen.

          eugen david hingegen hat schon mehrfach bewiesen, dass er, wenn eine bestimmte haltung für die sache sehr wichtig ist, er durchaus auch gegen die obersten schwachköpfe in der cvp opponieren kann. er ist einer der ganz wenigen in dieser partei, die wenigstens hin und wieder wirklich rückgrat beweisen.

          • Freiherr sagt:

            Die schwarzen Bibeltheokraten leiden – die die neobraunen – daran, dass sie nur einen kleinen Teil ihrer Waehlerbasis vertreten. Die Schwarzen haben in den Schwatzbuden einen der Naechstenliebe abholden Versicherungsaktionarsfluegel und einen die kanonische Familienmoral mit Fuessen tretenden Gynokratinnenfluegel. Die Basis sind die kleinen Lohn- oder Baenkstersklaven und gar am krassesten verratene statt vertretene Beitragszahler „christlicher“ Exbeamtengengewerkschaften sowie Versicherungsopfer, die mit der Hoffnung auf einen Nachtodhimmel zu Rechts- Konsum- und Sexverzicht im irdischen Jamm

  • Etienne R. sagt:

    Sur quelle base M. Renz juge-t-il la qualité des politicienes? Aux traces laissées dans les médias? Faut-il absolument avoir la faveur des médias pour faire bien son travail?
    De plus, il ne faut pas oublier le corollaire potentiel d’un réseau: la perte d’indépendance. Avoir un réseau et l’entretenir (notamment auprès des conseils d’aministration, d’assurances, etc.) c’est également risquer de faire des concessions ou ne pas se remettre en question.
    Et se remettre en question, chercher de nouvelles solutions, c’est peut-être là une qualité que l’on trouve plus facilement chez les jeunes.

  • Martin Bundi sagt:

    Also wenn ich da sehe, was da ein paar Jungpolitiker von links (Wermuth) bis (extrem) rechts (Lukas Reimann oder N. Rickli) zu bieten habe, dann kann ich nur sagen:Hallo ihr „Alten“ – bleibt auf Euren Sesseln kleben. Das hat ja mit konstruktiver Politik nichts zu tun.

  • David Herzog sagt:

    Die Wähler werden schon selber entscheiden können, wie sie das Parlament zusammengesetzt haben wollen. Wer endlich wieder einmal Fortschritt statt Problemverwaltung will, wählt im Herbst zum Beispiel Piratenpartei. Wenn die etablierten Parteien etwas entgegensetzen wollen, können sie nicht bloss mit altgedienten Parlamentariern antreten. Ihnen fehlt das Verständnis für die Auswirkungen den Internets auf die Gesellschaft. Kompetenz ist eben nicht bloss eine Altersfage.

  • Matthias Erzinger sagt:

    Das gleiche gilt im Journliasmus: alle die jungen, geschichtslosen Beliebigkeitsschreiber, die einmal so und einmal 180 grad umgekehrt schreiben wie Herr Renz, haben in den Medien viel zu viel Gewicht. Der Artikel ist belanglos und Herr Renz gefällt sich in der Rolle des „Oppositionellen“ um der Opposition willen.

    • Freiherr sagt:

      Tja, zwischendurch wird auch Herr Renz fuer die Grossinserenten, insbesondere die banden-, gewerbs- und gewohnheitsmaessigen Versicherungskleinkundenbetrueger schreiben muessen. Sonst haette er es gar nie bis zum – eusserst bescheidenen – „Oppositionellen“ bringen koennen….

      Offensichtlich stoeren Sie die Abschreiber erst wirlich, sobald die sich „erfrechen“, eine eigene Restmeinung zu eussern….

  • Luis Deplazes sagt:

    Lassen wir mal das dümmliche „Name-Dropping“ beiseite, Politik bedeutet nichts anderer als die Kunst, ein Gemeinwesen zu organisieren. Naturgemäss können dies Menschen mit der Erfahrung eines 50 bis 60-jährigen Lebens besser als Junge, die nur eine sehr begrenzte Lebensphase aus eigener Erfahrung kennen können. Ich bin heute mit 65 heilfroh, dass ich nicht in einer Welt leben muss, die nach den Vorstellungen organisiert ist, die ich mit 25 bis 30 hatte.

    • Freiherr sagt:

      Ich auch!

      • ghostdog sagt:

        ja toll! vielen dank hierfür…die schweiz ist ja suuper für die zukunft gerüstet!
        während zig jahren haben wir vom elend der welt profitiert ohne auch nur einmal mit der wimper zu zucken. faire steuern ? – kennen + wollen wir nicht. atomkraft ist riskant? – das wusste doch niemand…konsum über allem! wozu brauchen wir sozialen zusammenhalt? warum sollten sich auch ausländer in der schweiz zuhause fühlen dürfen? die erde dreht sich und wir glauben noch immer, dass alles bleiben wird wie früher…zukunft muss von leuten gestaltet werden, die sie noch erleben werden. „stillstand ist der tod“

        • Luis Deplazes sagt:

          danke für Ihren pubertären Kommentar, Sie geben mir ungewollt recht.

        • maurus candrian sagt:

          @ ghostdog: hier mimen sie den progressiven, weiter oben anhänger von kks. passt in etwa zusammen wie wenn der teufel weihwasser säuft 😉

          • Freiherr sagt:

            hoehoe….

            Bei der „C“VP ists umgekehrt. Da saufen die parlamentarischen Konkubinen und (anderen) nur selektiv saeckularen Abscheiderinnen Wein statt Weihwasser.

      • Michèle Keller sagt:

        Sie haben aber mit 25 auch nicht nach den Vorstellungen der damaligen, bestimmenden Alten leben wollen, haben Sie das bereits vergessen? Es ist absurd, dass heutige 60-80jährige über eine Zukunft bestimmen wollen, die sie gar nicht mehr erleben werden.

        • Luis Deplazes sagt:

          Nein, ich habe (leider) nichts vergessen….wir (die sog. 68-er) fühlten uns damals auch bemüssigt, die Welt neu organisieren zu müssen, und was ist herausgekommen?: Nie zuvor hat eine Generation mit so wenig Arbeit soviel Geld verdient, so wenig Kinder grossgezogen und so viel Schulden angehäuft.
          Und: Denken Sie mal darüber nach, ob es absurd ist, dass über 60-Jährigen die Zukunft ihrer Kinder und Enkel ganz und gar nicht egal ist.

          • Freiherr sagt:

            Das Hauptproblem sind nicht die, die die Erwerbsarbeit besser verteilen wollen, und – mit Ausnahme von Baenkstern und anderen Finanzmisswirtschaftsgaengstern in Privatkonzernen un der FINMA – nur je laenger je mickrigere Brosamen des zur Erkrampfung oder Sicherung des BSP Beigetragenen, sondern die, die sich um Erwerbsarbeit auch kerngesund und im staerksten Alter druecken wollen….

            Bei Japanofonen, Gemanofonen und Anglofonen reicht das BSP im Krieg problemlos, um zu Nurverbraucher mutierte Wehrplfichtige mit Flugzeugen, Panzern, Schiffen auszuruesten und teure Munition verschiessen zu la

    • maurus candrian sagt:

      ideal wäre aus meiner sicht, ob es sich nun um eine partei, um einen verein, um irgendeine organisation handelt, eine gute mischung zwischen jung und alt, männlein und weiblein, eher draufgängern und eher bedächtigen. und das tüpfelchen auf dem i wäre, wenn alle wichtigen aspekte vertreten würden, und es allen beteiligten letztendlich primär um die sache ginge …..

    • Freiherr sagt:

      Wer sich selber ins Rampenlicht stellt, um auf betruegerischen Wahlerfang zu gehen, muss sich auch namentliche Kritik gefallen lassen. inbezug auf seine Amtsfuehrung, und wenn er staatliche Durchsetzung religioesen Sexverzichts fordert, auch inbezug auf seine eigenen antikanonischen Sexkapaden. Nicht vom Volk gewaehlte haben in Rechtsstaaten aber – abgesehen von organisierten oder Kapitalverbrechern – einen Persoenlichkeitsschutz. Und Hetz- und Sexprangerblaetter, welche diesen Schutz verletzen, werden eingezogen, statt die Steigerung der Auflage mit Kindern zugaenglichem Porn beguenstigt….

  • Blaser sagt:

    Ich vermisse immer noch den Rücktritt von SP-Mann Andreas Gross. Ist er wirklich der Meinung, dass wir ihn nochmals 4 Jahre ertragen müssen? Die Aufgabe für Spesenverbrauch und Agitation können auch andere übernehmen. Solche Leute braucht die Schweiz nun wahrlich nicht.

    • Freiherr sagt:

      Bein den neonbraunen Apartheidern waere der Handwerksmeister ohne Pruefung und Hobimedizynalrat, der sich seit Jahren davor drueckt, die „Unschaedlichkeit“ des Schleudertraumas in einem deutschen Menschenversuchszentrum am eigenen Nacken und (Rest)hirn zu beweisen, sowie der Baenksterlobist und Beamtenfeind, der zwecks S“V“P-Sparen die Rotation von Baenkstern in der FINMA erfunden hat (leider sind seine bezueglichen Geistesblitze inzwischen sowohl vom eidgenoessischen als auch kantonalen Internetauftritt der Sparpartei ohne Ruecksicht auf die finanziellen oder gar humanitaeren Kosten verschwun

  • scratches sagt:

    Wer hat ein Sprachrohr dringender nötig, gut situierte 60 Jährige oder 20 Jährige mittellose Jugendliche? Die Interessen von Jungen müssen von Jungen vertreten werden und nicht von Leuten die sich allenfalls vor 50 Jahren ihre Sporen abverdient haben. Für die aufgeführten Beispiele untätiger Jungpolitiker lassen sich bestimmt auch Beispiele von erfahrenen Altpolitikern finden, die ebenso mit Nichts brillierten. Aber dann nennt man das vermutlich Lebenserfahrung? Zudem, wie sollen die Jungen Erfahrungen sammeln, wenn sie nicht in die Parlamente lässt? 40 Jahre Gemeindeversammlungen besuchen?

    • Freiherr sagt:

      Noe, aber damit anfangen, statt von Schlitzes wegen nicht nur militaerisch unbedarft auch hinter den Ohren noch gruen auf hoechste Polittrone gespuelt von vielen Generationen erkaempfte und errackterte Rechtssicherheit, gemeinsame Wohlfahrt sowie mit Kriegsverhinderung statt Kriegsgeilheit Innere und Eussere Sicherheit garantierende Neutralitaet fuer schon an Naturgesetzen scheiternden neokommunistischen Weltszozialamtswahn und persoenliche gynokratische Grossfrausucht mit Menschenrechtsbelehrungen nur zugunsten von Auslaendern und Keulung der Grundrechte der eigenen Buerger im In- und Ausla

  • M. Weiss sagt:

    Es gehören beide ins Parlament, Karin Keller- Suter und der abschätzig genannte Toneli. Mit Karin Keller-Suter sähe es heute anders aus im Bundesrat ! Die SVP mit Toni Brunner sagt doch sehr oft, wie die Sache wirklich ist.
    Junge Leute um die 20 sind noch keine gefestigten Persönlichkeiten, sie sind noch Suchende in Beruf und in der Lebensgestaltung. Meldet Euch doch bitte, wenn ihr 30 seid, das wäre schön und dem Land nützlich!

    • maurus candrian sagt:

      kks und toneli, horror-szenario, politisch rückschritt ins finstere mittelalter. kks lässt sich wohl nicht verhindern, leider. dem toneli hingegen dürfte sein mütchen nach der letzten niederlage gekühlt sein, der wird, nach meiner einschätzung, zu feige sein, um nochmals anzutreten.

      meine prognose für sg: eugen david und kks

      • Freiherr sagt:

        Mit kks wuerde ich zwar gerne auch mal Duschen, wenn sie auch noch juenger waere. Und gegen Kriminelle, aber nicht gegen den uebrigen Lohndoemp, hat sie ein hartes Haendchen.

        Aber sie ist nicht nur militaerisch unbedarft. Eine „Sicherung“ der Grenze ohne GWK und „Unterstuetzung“ des Zolls durch die Kantonspolizeien hatten wir schon mal bis 1890 und die Kantone liessen sich dafuer fuerstlich bezahlen. Nur taten sie nix und die zivilen Zollbeamten waren schutzlos legalen und illegalen Gewinnsuchtgaengsterbanden ausgeliefert. Zudem futiert sie sich neobraunapartheidisch um Zivilstandsentsche

        • maurus candrian sagt:

          🙂

          ich behaupte, die lady ist immer noch sehr attraktiv. aber so knallhart (für ihre karriere berechnend) wie die daherkommt. okay, es gibt fälle, da trat bei solchen personen eine gewisse milderung ein, wenn sie ihre beute mal hatten (in ladies fall das bundesrats-pösteli). aber es gibt eben auch jene (in der geschichte leider recht zahlreichen fälle), wo knallharte neurotiker noch rücksichtsloser wurden, und davor sollte uns eigentlich grauen …..

          • Freiherr sagt:

            Ich mach sie Ihnen nicht streitig 😉

            Knallhart ist sie nur bei der Durchpeitschung der Apartheid gegen farbige Kernfamilien von Nurschweizern, bei denen sie sich um die Zivilstandsentscheide der allein zustaendigen Gaststaaten aufgrund von Geheimvorschriften futiert und primitivste Reise-, Familien- und Buergerrechte abkommens-, verfassungs- und gesetzwidrig keult. Bei kriminellen Auslaenderinnen schmilzt aber ihr Gynokratinnenherz schon fast automatisch und jegliches Lohndoemping ohne Familienbande oder mit systematischer Verhinderung von Familienbanden zu Nurschweizern foerdert sie unsch

          • Freiherr sagt:

            Bei der Aussenclownin scheint aber jeder „nur fuer die Schweiz und andere Opfer katastrofale, aber fuer sie politisch und strafrechtlich immer (noch) folgenlose Amtsmissbraeuch zu noch uebleren gynokratischen Eskapaden bis hin zur Keulung primitivster Grundrechte von Kindern und Maennern ohne Ruecksicht auf internationales und nationales Recht anzustacheln….

        • maurus candrian sagt:

          wobei ich noch anfügen möchte: wir (wackeren mannen) sollten immer aufpassen, dass wir nicht den fehler machen, damen mit strengerem massstabe zu bemessen als die mannsbilder.

          kks hat durchaus ihre fähigkeiten, nur wünschte ich mir, dass sie weniger befehlsempfängerin der abzocker-kaste wäre, sondern mehr eigenständig denken und handeln würde …..

          • Freiherr sagt:

            Diese Gefahr ist jetzt genau umgekehrt.

            Wenn der (wenigstens offiziell) saeckulare und gar auch ledige Buettiker oder der saeckulare Berlusconi seinen privaten Hormonhaushalt unkanonisch pflegt, heult die ganze „christliche“ Gynokratie samt der begleitenden Hetz- und Sexprangerblaetter unisono so auf, wie wenn er ein Kindeslustmoerder waere.

            Wenn aber „C“VP-Nationalraetinnen abscheiden (statt sich nur von Tisch und Bett trennen) lassen oder gar mit einem anderen Mann als dem ersten und „einzigen“ (Ehe)mann konkubieren und sich gar auf noch hoehere Amtstrone waehlen lassen (wollen), schw

          • Freiherr sagt:

            Und schauen wir uns doch mal nur die innenpolitischen „Erfolge“ der Politdamen an und lassen mal die restritterliche Hoeflichkeit ueber die aussenpolitischen schweigen:

            Keine Entlassung der Maenner aus der Wehrpflicht, Gleichstellug beim Lohn durch Abteufung der Maennerloehne statt Anhebung der Frauenloehne. Erhoehung des Frauenrentenalters statt Abteufung des Maennerrentenalters. Teilkeulung gar der WitweNrenten statt Gleichstellung der WitweR. Vom unheilig allierten Kapitalschmarotz fast voll ueber den Tisch gezogen, fuer ein Linsengericht der Verschaerfung der Abzocke der (Ex)ehemaenner

      • Freiherr sagt:

        Beim Geissenpeter – wie bei anderen politwirschaftlichen Trinkgeldsklaven des GroePaz – spielen persoenliche Gefuehle oder gar Wuensche ueberhaupt keine Rolle mehr. Der Groepaz spielt mit der Existenzangst seiner Trinkgeld- und Lohnsklaven, denen im Befehlsnotstand nix mehr anderes uebrig bleibt, als ihm finanziell oft dennoch keulenden Kadavergehorsam zu leisten. Nicht nur in der S“V“P, sondern auch in den anderen von ihm faktisch beherrschten Politorganisationen, die unter verratenen Deckmaenteln wie Schweiz, Demokraten, Unabhaengigkeit, Neutralitaet nur noch seinen privaten Milliarden diene

  • Armin Studer sagt:

    Wenn man die Nachwuchsgestalten der SP anschaut, dann kann man nur wünschen, dass möglichst viele alte Politiker im Amt bleiben.

  • Elisabeth Brunner sagt:

    Da die SchweizerInnen immer älter werden haben auch ältere PolitikerInnen ein Recht „sitzen zu bleiben“. Ihre reichliche Erfahrung kann nur nützen. Wichtig ist aber, dass sie sich immer wieder weiterbilden und im Denken jung bleiben, festgefahrene und sture Alte sollten aber besser den Ruhestand beim Jassen pflegen. Frage: wie viele sture und jüngere mit zu wenig EQ hocken in den Regierungen und den Parlamenten? Lasst sie uns zählen!

  • andreas burger sagt:

    Pauschal kann man kaum sagen, dass die Länge der Amtszeit etwas über die Qualität der Amtstätigkeit aussagt, man kann da mit gutem Gewissen Beispiele für „Betriebsblindheit und Verknöcherung“ wie auch „besserer Einsicht in den politischen Betrieb“ anführen. Menschen sind eben verschieden.
    Was aber bei der Diskussion etwas aus den Augen gerät ist, dass man irgendwann motivierte und kompetente
    Nachfolgerinnen oder Nachfolger braucht, wenn aber zu lange keinerlei Perspektive besteht, weil alle Posten dauerbelegt sind, suchen sich diese eine andere Beschäftigung und fehlen, wenn man sie bräuchte.

  • Elisabeth Brunner sagt:

    Da die SchweizerInnen immer älter werden haben auch ältere PolitikerInnen ein Recht “sitzen zu bleiben”. Ihre reichliche Erfahrung kann nur nützen. Wichtig ist aber, dass sie sich immer wieder weiterbilden und im Denken jung bleiben, festgefahrene und sture Alte sollten aber besser den Ruhestand beim Jassen pflegen. Frage: wie viele sture und jüngere mit zu wenig EQ hocken in den Regierungen und den Parlamenten? Lasst sie uns zählen!

  • Urs sagt:

    Nun, da „die Alten“ in vielen Ländern zuviele werden und sich bei Abstimmungen entsprechende Resultate zeigen werden muss man dem via unschudlig daherkommenden Proxyverfahren beikommen. Es geht ja nicht an das etwa mit Demographischen Lügengebäuden zustandekommende Gründe für Rentenkürzungen verhindert werden nur weil die vielen Alten nicht wollen und oh katastrphe auch noch in der Mehrzahl sind. Dem gleichen Geist dürfte auch die Idee bald mal den Säuglingen schon eine gültige Wahlstimme zu geben entspringen, genau wie die Aussage das die Alten den Jungen die Renten klauen…

  • Susanna Soltane sagt:

    Die Variante der St. Galler SP ist doch genau ein vernünftiges Mittelding: Die „Alten“ behalten ihre Posten und gleichzeitig fördert man aber auch die Jungen. Das eine Tun, das andere nicht Lassen. Verstehe nicht, warum der Autor das kritisiert.

  • Je suis d’accord avec vous sur le faite que plus une personne est âgée, plus elle a d’expérience. Mais, vous, et c’est peut-être dû au faite que vous soyez plus âgé, pensez plus au court terme qu’au long terme.

    En effet, Raphaël Comte, qui a seulement 31 ans, est déjà sous la coupole fédérale. Imaginez donc l’expérience qu’il aura acquis après quelques législature: ça sera lui LA personnalité du PLR, grâce au mélange d’une vision jeune qui pense au futur de la Suisse, tout en ayant une expérience beaucoup plus importante que les autres conseillers de son âge.

    Ich denke Zukünft, Sie nicht…

  • Hans Gross sagt:

    Es braucht alle Generationen. Überalterte Parteien müssen Junge fördern und junge Parteien müssen bewährte Köpfe behalten. FDP und SP machen vor, dass das gut möglich ist. Nur bei Parteien mit einer knappen Personaldecke an Köpfen, die dem Nationalrat etwas bringen können (wie der GLP und der SVP) ist es aus Qualitätsgründen empfehlenswert, die bewährten Köpfe zu behalten. Die BDP hingegen müsste, um langfristig bestehen zu können, neue Personen aufbauen.

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