Quelle odeur a le pétrole, en Suisse?

La Suisse n’a pas de pétrole. Mais elle a d’importants besoins énergétiques. Une image de pays humanitaire à défendre. Des relations commerciales à maintenir ou développer.

En partant de ces trois assertions, on mesure à quel point la recherche d’équilibre entre la nécessité d’assurer l’approvisionnement en pétrole, celle de promouvoir les droits humains et celle de chercher de nouveaux débouchés pour ses entreprises est une opération ardue.

Alors que la Suisse tourne le dos au nucléaire, une source qui représente près d’un quart de sa consommation brute d’énergie, sa dépendance en produits pétroliers demeure forte; elle pèse environ la moitié de ses besoins énergétiques.

Faut-il tourner le dos au pétrole livré par le Kazakhstan et l’Azerbaïdjan?

Raffinerie in Cressier (NE). (Keystone)

La provenance du patrole raffiné en Suisse est connu. Ici l'installation de Cressier (NE). (image: Keystone)

Voilà pour le constat. Peut-elle choisir ses fournisseurs? Une marge de manœuvre existe. Pour preuve, la rapidité avec laquelle la diplomatie helvétique a changé de producteur lors de l’affaire des otages en Libye. Mais cette marge présuppose que la Suisse continue à exploiter les deux raffineries romandes par où transite 40% du pétrole importé. Car, contrairement aux 60% restants, la provenance de l’or noir raffiné à Cressier (NE) ou Collombey (VS) est connue.

Faut-il dès lors tourner le dos au pétrole livré par le Kazakhstan et l’Azerbaïdjan – où sévit la corruption – et qui, ensemble, représentent le quart de l’or noir total consommé en Suisse? Chacun, bien sûr, peut émettre son avis. Mais ces pays d’Asie centrale n’ont rien de comparable à l’actuel Iran. Et la Suisse ne peut pas uniquement se chauffer ou rouler grâce au pétrole importé de l’irréprochable Norvège.

Enfin, avant de dépendre aujourd’hui du Kazakhstan et de l’Azerbaïdjan, et hier de la Libye, une bonne partie du pétrole consommé en Suisse était importée… d’Union soviétique. Nous étions alors en 1979, dix ans avant la chute du mur de Berlin.

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46 Comments sur «Quelle odeur a le pétrole, en Suisse?»

  • Urs says:

    Welche Rohstoffförderung ist nicht mit negativen Aspekten verbunden? Kohle, Oel, Strom ja sogar Trinkwasser versprechen alle wunderbare Profite. Es geht nur darum wer sich die Rechte unter den Nagel reissen kann, das ganze mittels Aktienrecht gegen Angriffe von aussen absichern kann und die entsprechende lokale/internationale Rechtssprechung exkusiv zu nutzen weiss. Die üblichen Steueroptimierungsschemas die dank der Globalisierung und Kapitaltransferliberalisierung möglich sind, sind da nur ein übler Faktor unter vielen. Grundsätzlich werden soziale Aspekte völlig missachtet und hintertrieben

  • Walter Bossert says:

    Die Welt wird um kein Haar besser, wenn sich die kleine Schweiz aus dem Kauf irgend eines Rohstoffes heraus hält,die entstehende Lücke ist schneller geschlossen als wir uns zurückgezogen haben. Viele Länder haben gar keine Wahl, an eine ” saubere” Herkunft der Rohstoffe zu denken, ist für sie lächerlicher Luxus.Noch hat die Schweiz etwas Bewegungsfreiheit, die nimmt aber parallel zur Bevölkerungsdichte ab! Das von Träumern versprochene Perpetum-Mobile ist leider noch immer nicht aus dem grünen Nebel der geistigen Auen hervorgetreten.

    • funosten says:

      Dafür versinkt die Wunderkraft der Kernspaltung im grauen Nebel der Realitäten.

  • Aldo Bertozzi says:

    @R.R. […Kasachstan und Aserbaidschan, wo Korruption herrscht… Aber diese Länder Zentralasiens sind keinesfalls mit dem heutigen Iran vergleichbar…] In wie fern denn nicht vergleichbar? Was ist denn mit dem heutigen iranischen Energiepolitik und Energiequellen nicht i.O.?

    • Klemens Kaufmann says:

      Schon mal gehört, dass der Iran an einer Atombombe bastelt und von einem Mann regiert wird, der gesagt hat, Israel müsse von der Landkarte verschwinden? Wenigstens auf Eröl aus dem Iran können wir verzichten.
      Oder wollen Sie die Auslöschung eines Landes mitfinanzieren?

      • maurus candrian says:

        @klemens kaufmann: dass iran an einer bombe basteln soll ist eine absolut unbelegte behauptung der achse usa-israel. dass der judenstaat hingegen über 300-400 und die usa über rund 10’000 atombomben verfügen, ist fakt. die achse usa-israel führt permanent völkerrechtswidrige angriffskriege, sie ist bei weitem die grösste bedrohung für den globus. zum erdöl: der raub des irakischen erdöls war einer der hauptgründe für den angriffskrieg der usa und ihrer komparsen gegen irak. in diesem sinne dürfte eine reduktion der erdöl-abhängigkeiten auch die kriegsgefahren in entsprechendem masse reduzieren

        • Jürg Schmid says:

          Danke Maurus für diesen Beitrag. Meine Hoffnung, dass die von Bush geschaffene Achse des Bösen (USA-Israel) sich mit Obama bessert ist für strk gesunken. Würden man in der Schweiz das Land einer andern Volksgruppe enteignen und annektieren wie es Israel mit den Palästinensern tut oder innerschweizerische Barrikaden und Kontrollpunkte errichte: Es herrschte auch Revolution und Krieg…

      • maurus candrian says:

        @ blogmaster: sie haben meinen usa-/israelkritischen beitrag gelöscht. offenbar sind sie ein hasenfuss. und knicken bei jedem lüftchen ein. die amerikaner und die israelis sind ganz eindeutig die hauptverbrecher der gegenwart, die usa, die auf 500-fachem völkermord basieren und die insgesamt rund 50 mio menschen abgeschlachtet haben, sind die schlimmsten verbrecher der gesamten menschheitsgeschichte. wenn sie über nur ein bisschen mut und zivilcourage verfügen würden, würden sie den druck- und zensurversuchen sowie den lügen amerikanischer und israelischer kreise und derer komparsen widerstehen

  • Geld regiert wie Welt, solange auch der Geldhahn offen bleibt, solange kümmert sich niemand um die Herkunkt. Die gleichgültigkeit der Menschheit istn offensichtlich.

    • Gleichgültigkeit der Menschheit ist offensichtlich.. Offensichtlich auch eine nicht zu Ende denkende Menschheit. Ohne Atomstrom werden wir Schweizer eines Tages in mittelalterliche Verhältnisse zurückkehren müssen. Unsere Jüngsten bauen wieder neue A Werke. Verständnis werden sie wohl kaum aufbringen. Technologie zu weit fortgeschritten. Sterben müssen wir auch ohne A Werke. Überraschungen wird es immer geben. Erdbeben. Überschwemmungen, Unfälle und Infarkte als Folge von Ärger über Mitmenschen. Nörgeleien, Hysterien, Kriege sollten in Verständnis, Vergebung und einem Miteinander weichen.

  • maurus candrian says:

    aus klima-politischer sicht gibt es überhaupt kein sauberes erdöl, denn das verbrennen jeglicher kohlenwasserstoffe heizt die erderwärmung an. zudem ist es äusserst stupide, das erdöl, in jahrmillionen entstanden, innerhalb von jahrzehnten zu verheizen. denn erdöl als rohstoff hat enorm vielseitige industrielle anwendungsmöglichkeiten, ja, mit erdöl kann indirekt selbst nahrung erzeugt werden. die devise muss lauten: erdöl als energieträger step by step substituieren, insbesondere durch solarenergie und tiefenerdwärme, denn in diesen beiden bereichen besteht weltweit ein riesiges potenzial

    • Heinz says:

      Es ist wichtig dass wir die Abhängigkeit von Erdö massiv vermindern. lDas Hauptpotenzial besteht jedoch in der Minderung von Energie. Ist “Stand by” in der Elektronik nötig? Müssen wir überall per Handy erreichbar sein? Müssen wir überall hinjetten? Braucht es Elektro-Bike’s? Muss die Wohnung im Winter min. 20°C und mehr aufweisen? Wie sie sehen sind dies Komforterleichterungen welche die Welt, meiner Meinung nach, nicht braucht. P.S. Statt Tiefenerdwärme (Geothermie) ist die Erdwärme-Speicherfelder-Technologie um einiges ökologischer, da es sich doch um eine fast Co2-freie Technologie handelt

      • maurus candrian says:

        @ heinz: meine haltung: das eine tun und das andere nicht lassen. ob erdwärme-speicherfelder-technologie bzgl. co2-bilanz letztendlich wirklich günstiger ist als die seit kurzem ins spiel gebrachte grossmassstäbliche tiefen-geothermie (pro gewonnener energie-einheit, selbstverständlich inkl. aller grauer energie), da wäre ich etwas vorsichtiger mit diesbezüglichen aussagen. ist das loch mal gebohrt, dann können über jahrzehnte, theoretisch jahrhunderte z.b. dampfturbinen angetrieben werden mit energiegewinn in grössenordnung eines akw’s, mit minimem (energetischen) aufwand

  • Daniele Ulrich says:

    Kurz und knapp, ohne Moralin; ich finde es gut, dass Sie die Leser selber denken lassen.
    Mir stellt sich dabei die Frage, ob die Abhängigkeit der Schweiz von ausländischer Energie nicht viel zu wenig thematisiert wird. Kürzlich wurden ja von Luftwaffenkommandant Gygax zum Thema Kampfjet Verteilkämpfe und Ressourcen zur Begründung für den Kauf angeführt. Daneben wird die “Schweizer Stromproduktion” mit Kernenergie mit Uran aus Russland von einigen Leuten noch als unverzichtbar bezeichnet.
    Kann es sein, das genau der hohe Energiekonsum die Achillessehne der Unabhängigkeit der Schweiz ist?

  • Philipp Rittermann says:

    guter artikel. solange es noch erdöl zu beziehen gibt, ist’s egal woher es kommt. bei sämtlichen erdöl-fördernden länder kann mehr als ein haar in der suppe gefunden werden. hier zu differenzieren wäre ein kampf gegen windmühlen. wichtig ist, dass wir schauen, wo wir das öl am billigsten beziehen können und hier ist das eda und eine clevere verhandlungspolitik gefragt.

  • Res Blum says:

    Anmerkung: Die Atomenergie liefert nicht einen Viertel sondern nicht einmal 10% unseres Energiebedarfs (ca. 40% des Stroms).

    Auf erneuerbare Energiequellen setzen, das heisst die Unabhängigkeit stärken, die Versorgungsicherheit verbessern resp. gegen die baldige Energieverknappung gerüstet sein, keine korrupten Regime mehr als nötig zu unterstützen, endliche Ressourcen zu schonen, die Klimaerwärmung weniger rasch geschehen zu lassen, den Binnenmarkt stärken, Arbeitsplätze bei uns schaffen und, das ist klar, auf die Dauer deutlich mehr bezahlen … aber das muss es uns wert sein!

  • Hans-Markus Wild says:

    Sauberes Oel gibt es nicht. Es gibt höchstens teureres Oel, das als “sauber” verkauft wird, ähnlich wie der Beschiss mit manchen überteuerten “Bio”-Produkten im Supermarkt. Ich denke, 90% der Konsumenten wollen letztlich einen möglichst tiefen Oelpreis, und die interessiert es überhaupt nicht, woher das Oel kommt. Bei den steigenden Oelpreisen nimmt auch die Bereitschaft ab, für Clean Oil mehr zu bezahlen. Die restlichen 10% sind generell gegen die Erdoelindustrie und versuchen schon lange, den Erdölkonsum zu minimieren, sei es privat oder in der Politik mit der Schaffung neuer Regulierungen.

  • fischer sagt says:

    Sorry, aber hier wird eine heile Welt vorgegauckelt, denn wenn man Rüstungexporte betrachtet, da haben wir uns ja auch nicht sehr humanitär verhalten. alles schön immer unter den Teppich wischen, denn wie schön ist es doch, wenn ich nur ein Puzzle aus dem ganzen heraus betrachte.

  • alfred says:

    JA ES GIBT SAUBERES ERDÖL >>> WASSERSTOFF >>> zb. BMW hydrogen 7 oder stadtbusse in hamburg fahren mit wasserstoff >>>>>
    was vor allem noch fehlt ist das tankstellennetz >>> die technologie wäre vorhanden und erprobt
    es würde der stadt zürich nicht schaden, >> im gegenteil<> da bräuchte es auch kein grosses tankstellennetz >>> mit wasserstoff kann auch umweltschonend geheizt werden >>> zb. mit brennstoffzellen

    • Nico Meier says:

      Ja alfred und wie erzeugen sie diesen Wasserstoff?
      Genau mit Elektrolyse also mittels Strom und der stammt woher? Aus einem AKW, einem Kohle-, Öl- oder Gaskraftwerk?

      • Hans Meier says:

        Der Strom koennte natuerlich auch aus Solar-, Wind-, Wasser/Gezeiten-Energie kommen. Allerdings bedingt das Investitionen. Und die wird die Menschheit erst dann taetigen, wenn das billige Oel weg ist. Egal, wie oft in der Vergangenheit schon natuerliche Ressourcen erschoepft wurden, die Menschheit lernte dabei jeweils nichts.

      • Wasserstoff lässt sich in Zukunft auch mit dafür ausgelegten Hochtemperatur-Kernreaktoren und direkt mit Solarthermie in Gebieten mit starker Sonnenstrahlung herstellen. Wir sollten dann nicht mehr nur von der Stromproduktion sondern gleichzeitig auch von der Wasserstoffproduktion sprechen. So oder so sind es Kraftwerke für die Energieversorgung.

    • Heidi Müller says:

      Wasserstoff als saubere Energiequelle, genau, der Witz des Jahrhunderts!
      Freien und direkt nutzbaren Wasserstoff gibt es auf der Erde nämlich nicht.
      Wasserstoff wird zu 60% aus Erdgas und Erdölrückständen gewonnen. Die restlichen 40% der Weltproduktion fallen in der chemischen Industrie als Nebenprodukt der Kohlevergasung, Petrochemie und Chloralkali-Elektrolyse an und werden grösstenteils innerbetrieblich genutzt oder abgefackelt.
      Die biologische Gewinnung sowie die Gewinnung unter Einsatz von Wasser-, Wind- und Solarkraft sind (noch) unbedeutend.

  • Erdöl und Erdgas werden bald knapp, politisch umkämpft und teuer. Anstatt auf Nicht Fossile Energiequellen umzusteigen, schauen wir unbegreiflich träge zu, wie ihr Anteil an der weltweiten Energieversorgung unter 18% abtaucht. Das grösste Risiko der Menschheit ist ihre wachsende Abhängigkeit von den fossilen Energiequellen. Niemand kann heute abschätzen, welches die Folgen sein werden. Wer erneuerbare Energien und Kernenergie gegeneinander ausspielt, hat den Ernst der Situation noch nicht begriffen. Wir brauchen alle drei: Energieeffizienz, erneuerbare Energie und Kernenergie(inkl. Kernfusion)

  • John Kipkoech says:

    Wir sind zweifellos im Dilemma – noch ist die Lösung nicht in Sicht. Jede Wette, dass es auch zur Herstellung von Solarzellen auch seltenere Metalle braucht, welche von irgendwo, einem problematischen Platz, importiert werden müssen. Der Energieverbrauch kann am effizientesten reduziert werden, indem man die Weltbevölkerung schrumpft – wir haben etwa 1 Milliarde zuviel Menschen auf diesem Planeten und zerstören uns selber. Weltweite Familienplanung wäre das wichtisgte.

    • Heidi Müller says:

      Hm, 1’000’000’000 Menschen weg-“reduzieren” – das haben nicht mal die beiden grossen Schnauzbärte in Uniform zusammen geschafft!
      Insofern der duchschnittliche Europäer etwa das 2.5fache des Weltdurchschnitts, das 5fache eines Chinesen, das 8fache eines Inders oder das 11fache eines Afrikaners an Energie verbraucht, ziehe ich als Europäer folgende Strategien in Betracht:
      1. Klappe halten
      2. mit gutem Beispiel voran gehen und viel viel mehr sparen.

      • Daniel Keller says:

        Warten Sie mal, bis die Chinesen und Inder den “Rückstand” beim Ressourcenverbrauch/Kopf aufgeholt haben … dann verstehen Sie vielleicht den Post von Hr. Kipkoech.

      • Manuel Bayer says:

        @Heidi: Schön gesagt!! Und ach so wahr!!

      • Aldo Bertozzi says:

        Heidi Müller sagt: 21 März 2012 um 17:27
        1. Klappe halten? Sicher nicht wegen Ihnen.
        2. Wie steht es mit Ihrem beispielhaften Sparen? Bringt es ihnen ausser Frust sonst noch etwas? Ach ja doch.., klar ein “gutes Gewissen”.
        Wasserstoff ist sichere speicherbare Sonnenenergie für alle. Dezentral produzierbar in ausreichender Menge aus Wasser und Photovoltaik -> 2 H2O ->2 H2+ 1 O2 =>Saubere Luft, Wärme, kochen, Auto fahren usw., und das alles sauber, komfortabel und günstig. Als besonderen Nebeneffekt sind wir auch die sinnlose CO2-Diskussion los und können weiter unseren Wohlstand geniessen.

  • Hoffmann says:

    Eigentlich ist es ganz einfach: Umstellung der Autos auf einen elektrischen Antrieb der aus Brennstoffzellen oder/und Akkus betrieben wird. Mercedes wird 2014 das erste BZ-Auto anbieten.
    Der Strom mit dem Wasserstoff hergestellt wird o. mit dem die Akkus aufgeladen werden muss aus heimischer Windkraft kommen.
    Ausgehend vom E-Auto Renault Zoe das 11 kwh/100km verbraucht genügen für 3 Mio Autos zusätzliche 4 Mrd kwh/a = 270 WKA mit 6MW. H2 kann mit einem Wirkungsgrad von 80-90% per Elektrolyse gewonnen werden.
    BZ gibt es auch schon für Heizungen, z.B. von Vaillant.
    Die Autarkie ist möglich!

  • Martin Holzherr says:

    Nur wenn die Schweiz in einen atkuellen Konflikt mit einemLand gerät, das ihr Rohstoffe liefert muss sie sich nach Alternativen umsehen.
    Die Abhängigkeit von Rohöl ist in der Schweiz allerdings generell zu hoch (zuviele Ölheizungen) wenn man bedenkt, dass dieser Rohstoff immer knapper wird.

  • Franz Brunner says:

    es ist doch wirklich ziemlich egal woher das erdöl stammt—viel wichtiger ist dass wir gesund sind und genug zu essen haben

    • Walter Bossert says:

      Jawohl, auch solche, einfache Gemüter braucht es!Das dumme ist nur es hat zu viele davon und somit können wir schon fast sicher sein,irgend wann in einen Versorgungs-Notstand zu geraten.

  • Gion Saram says:

    Und plötzlich wird den Schweizer Autofahrern bewusst das sie mit jedem Griff nach dem Benzinschlauch, Diktatoren wie Lybien, oder Monarchien wie die Saudis unterstützen. Unser Geld kommt dabei zurück zu uns in der Form von islamistischen Hasspredigern die von Saudis finanziert und ausgebildet wurden oder von Terrorattatenten wie das Lockerby. Gedankenloses Konsumieren hat grössere Auswirkungen auf die Politik als es der gemeine Autofahrer in seinem neuen grossen SUV sich gemeinhin vorstellen kann. Vielleicht müssten man die Definition von Terrorismus unterstützen neu definieren.

  • Christoph says:

    Erdöl, Uran oder andere Rohstoffe, überall klebt irgendwie Blut daran. Den meisten ist es völlig egal. Wichtige Rohstoffe für Handys kommen aus dem Kongo, das weiss jetzt jeder, trotzdem rennen alle dem neusten Modell nach. Menschenrechte, oder die Möglichkeit, 150 Meter Distanz zum Einkaufen mit dem Auto zurückzulegen?
    Sobald es um das eigene Verhalten geht, interessiert sich niemand mehr für Menschenrechte. Die sind nur lustig, wenn man mit dem Finger auf andere zeigen kann.

  • Budino says:

    Nous ne pouvons pas nous priver de cette richesse naturelle qui nous est étrangère. Il est dangereux de devenir dépendant de nos partenaires Kazakhstan et l’Azerbaïdjan. Il ne faut pas leur tourner le dos. Je prône la diversification. Augmentons la part du Nigeria dans notre portefeuille. Les relations internationales sont sensibles, sachons les apprivoiser, pour le bien de la Suisse.

  • Rudolf Mühlemann says:

    Euphemismus ist wenig zielführend. Moralische Ansprüche und wirtschaftliche Realitäten werden nie deckungsgleich sein. Letzten Endes interessiert es auch keine Sau, woher das “Schwarze Gold” wirklich kommt. Hauptsache, die Heizung brennt, das Auto läuft, das Flugzeug fleigt und die Wirtschaft brummt. Das ist auch logisch und legitim. Wir werden nie die Gelegenheit haben, die Welt von unserem mustergültigen Verhalten als Lieferant von Erdöl zu überzeugen; wir haben keines.

    • Christoph says:

      Hängt von der Definition der Moral ab. Die ist gegenwärtig etwas überrissen. Wir lassen 100tausende Asylanten ein und machen uns vor, die Welt verbessert zu haben. Dass diese Menschen hier ein vielfaches an Energie und Rohstoffen verbrauchen wie in ihren Herkunftsländern und dadurch die Situation vieler anderer verschlechtern, darüber möchte man dann doch nicht nachdenken. Weil, dann wär man ja eben doch nicht so gut, wie man gerne glaubt.

  • s.frei says:

    unsere “strafe” ist es, sich selbst moralistisch zu zerfleischen. so schliessen wir akw’s , hinterfragen moralische standarts der lieferanten und kinderarbeit bei sonnestoren. endlos bis blöd, aber eigentlich zeigt’s nur unseren zustand..welcher milde gesagt kurz vor dem ende der zivilisation eigentlich..verständlich ist. geschlossen wegen wohlstand wäre am zoll anzubringen und “man zerstört sich vor langeweile selbst”.

  • Silvie Blake says:

    Ist überhaupt nicht wichtig, diese ewige Selbstgeisselung wird langsam langweilig. Auf der Welt auf der wir leben, gibt es nun mal keine paradiesischen Zustände.

  • Das gilt ja für alle Produkte. Uns wird schliesslich von unseren neoliberalen Turbos insbes. auch am Arbeitsplatz ständig das Allheilmittel Globalisierung vorgepredigt. Also ist es konsequent, dass nur der persönliche Profit zählt, und die Heuschrecken-Karavane kann weiterziehen.

  • Peter BS says:

    Was soll die Diskussion über Energieprobleme, wenn der Mensch für seine Mobilitätsansprüche das 20-fache seines Eigengewichts für seinen Transport benötigt. Solange Autos mit 1500kg und mehr Eigengewicht benötigt werden, kommen wir nicht aus der Energiefalle heaus. Solange wir mehr als 10PS für unsere Fortbewegung benötigen, geht die Vernichtung der Oelreserven ungebrochen weiter.

  • Ich habe den Witz nicht verstanden! Will Herr Rossier mit plombierten und versiegelten Tanks das Öl durch die Welt verschiffen. Öl wir an Börsen gehandelt, in Rotterdam dem meistbietenden übergeben, ich denke, sogar, wenn wir mit irgendeinem Möchtegernstaat mit einem Möchtegernpräsidenten einen Liefervertrag abschliessen, heisst das noch lange nicht, dass das Öl aus seinen schmutzigen Händen stammt. Seine Mannschaft hat einfach den Vertrag eingehalten und abgeliefert.

  • Jonas Meyer says:

    Warum versteckt sich die Schweiz dauernd hinter irgendwelchen Ausreden und Lügereien? Wo ist der Pioniergeist geblieben, auf welche der Schweizerbürger Stoltz war und das Ausland Respekt hatte??!! Blind akzeptieren die Politiker die Korruption in den Ländern und beziehen Erdöl. Die Schweiz, lässt sich immer mehr in die Knie zwingen, dies ist eine peinliche Schande. Wenn unsere Politiker wollten, gäbe es alternativen, woher das Erdöl zu beziehen. Eine Schnade ist das!!!

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