Und es kamen Menschen – und zwar gute ausgebildete

Die Einwanderung ist und bleibt ein Thema. Und das nicht nur weil die SVP im vergangenen Juli ihre Initiative «gegen Masseneinwanderung» lanciert hat. Eine Kampagne, die offensichtlich zur Unterstützung des Wahlkampfs diente. Sie bescherte der wählerstärksten Partei der Schweiz zwar keinen Wahlerfolg, aber sie hat damit den Nagel auf den Kopf getroffen. Das spiegelt sich auch in den Anfang Dezember veröffentlichten Resultaten des Sorgenbarometers der Credit Suisse wider. Zwar steht die Angst vor der Arbeitslosigkeit an erster Stelle (mit 52 Prozent der befragten Personen), doch bereits auf Platz zwei folgt die Migrationsfrage (für 36 Prozent der Befragten, eine Zunahme von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Und sollte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt verschlechtern, so wäre es gut möglich, dass die beiden Sorgen miteinander verschmelzen.

Auch die FDP versuchte – allerdings erfolglos –, daraus ein Wahlkampfthema zu machen. Sie hat sich daran die Zähne ausgebissen und etliche Wähler verloren, die in ihrem Motto «hart, aber fair» nur eine schlechte Kopie der SVP sahen. Die grosse Ur-Partei will gleichzeitig nämlich auch die Personenfreizügigkeit verteidigen und muss daher einen regelrechten Balanceakt vornehmen. Die Öffnung des Arbeitsmarktes ist gemäss den regelmässig durchgeführten Studien des Staatssekretariats für Wirtschaft einer der wichtigsten Faktoren für eine gesunde Wirtschaft in der Schweiz. Aber das SECO verschliesst seine Augen nicht vor den Tatsachen. In der letzten Ausgabe der vom SECO herausgegebenen Zeitschrift «Volkswirtschaft» wird das Problem durchleuchtet und im Editorial «Migrationspolitik braucht eine breite Akzeptanz» wird der Finger gerade auf die soziale Dimension gelegt, die zwangsläufig zur Integration der neuen Arbeitskräfte gehört.

Nun beginnt auch die Partei des Mittelstands, die SP, über den Umweg der Wohnungsnot das Problem der Immigration vorsichtig zu thematisieren.

Portrait des Schweizer Schriftstellers, Dichters und Dramatikers Max Frisch, undatierte Aufnahme.

Thematisierte die sozialen Spannungen aufgrund des massiven Zustroms italienischer und spanischer Arbeitnehmer: Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch, undatierte Aufnahme.

Indessen wird das Wort «sozial» in diesem Sinne in der Migrationsdebatte nur selten gebraucht. Es handelt sich nicht um Sozialhilfe oder etwas Ähnliches, das auf eine prekäre finanzielle, gesundheitliche oder psychologische Lage der Migranten hindeuten würde. Nein, «sozial» bezeichnet hier die Beziehungen unter den Menschen, die eine Gemeinschaft bilden, zur Gesellschaft gehören: das Zusammenleben in der Schweiz. Es ist nämlich das erste Mal in der Geschichte, dass die neu Eingewanderten im Durchschnitt ein höheres soziokulturelles Niveau haben als die alteingesessene Bevölkerung. Die Zahlen sprechen für sich: 58 Prozent der Neuankömmlinge verfügen über einen Universitätsabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung. Sie werden denn auch vom tertiären Sektor angeworben: Finanzmarkt, Spitäler, akademische Welt.

«Wir riefen Arbeitskräfte und es kamen Menschen», sagte Max Frisch in den Sechzigerjahren, um die sozialen Spannungen aufgrund des massiven Zustroms italienischer und spanischer Arbeitnehmer zusammenzufassen. Heute müsste der Schluss des Zitates lauten «und es kamen bestens ausgebildete Menschen». Über die Diplome hinaus  gilt es eine ebenso alltägliche wie auch persönliche Kompetenz hervorzuheben: die Sprache. Jetzt spricht der Einwanderer die jeweilige Landessprache besser als der Einheimische. Wir Westschweizer müssen neidlos anerkennen, dass die Franzosen bessere Kenntnisse über Molière, Sartre oder Racine haben. Ähnliches gilt zweifellos auch in der Deutschschweiz. Die deutschen Einwanderer wissen mehr über Goethe, Thomas Mann und Günter Grass. Man mag darüber lächeln, aber die vermeintliche Arroganz der neu Eingewanderten ist oft einfach Ausdruck einer gepflegteren Sprache.

In der Tat ist es der Schweizer Mittelstand, der sich unter Druck gesetzt fühlt. Nun beginnt auch die Partei des Mittelstands, die SP, über den Umweg der Wohnungsnot das Problem der Immigration vorsichtig zu thematisieren. Dabei sieht sie die Gefahr, dass dem Mittelstand die «soziale Apartheid» droht und fordert günstige Mieten. Aber es scheint klar, dass sich die SP um die Immigration als Ganzes kümmern wird. Sie hat bis zu den nächsten Wahlen vier Jahre Zeit, um sich eine Legitimität aufzubauen und ihre Lösungen vorzulegen. Vor allem aber hat sie eine pragmatische Bundesrätin, die keine Tabus kennt und dem Justiz- und Polizeidepartement vorsteht: Simonetta Sommaruga. Es wurde Zeit, dass sich andere Stimmen in die Debatte einmischen. Die Einwanderung ist und bleibt in der Tat auch weiterhin ein Thema.

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190 Kommentare zu «Und es kamen Menschen – und zwar gute ausgebildete»

  • Die Paraphrase des Max Frisch-Diktums muss heute heissen: „Man rief Experten und es kamen Deutsche“. Damit ist das ganze Dilemma der Deutschschweizer bündig ausgedrückt.

    • Samuel Ryter sagt:

      Ah ja? Und wenn es nun Franzosen wären, Italiener, Briten oder Belgier? Oder, Gott bewahre, Afrikaner, Muslime, Chinesen? Dann wäre die Welt in Ordnung?

      • Nicholas K. sagt:

        Wer Hr. Girardet kennt, so wie ich ihn kenne, weiss, was für ein auffälliger Mensch er ist.

      • Urs Holzapfel sagt:

        Ich denke,dass die Deutschschweizer ganz unterwürfig Englisch mit ihnen reden würden und sich keine Sekunde über sie aufregen würden.Das ist ja das Verlogene.Man hat nur keine Lust,sich den Regeln der Hochsprache zu „unterwerfen“.Nennen Sie es Bequemlichkeit,meinetwegen.Die englischen Hedgefond-Manager in Pfäffikon/SZ sprechen garantiert kaum Hochdeutsch und garantiert kein Schweizerdeutsch,die Schweizer jedoch automatisch mit ihnen Englisch,ohne auch nur eine Sekunde über „Arroganz“ etc. nachzudenken!

      • ralph kocher sagt:

        Die von mir aus – „gottgegebene“ Völkerwanderung, welche am losbrechen, sollte ihr „Spässchen“ eine Neuauflage erfahren lassen. Jeglich‘ Entwicklung vollzieht sich im Rahmen eines progressiv wirkenden Austausches. Zur Zeit des dunklen Mittelalters verschied Mitteleuropa zur Stagnation. Glücklicherweise konnten sich aber Werte erhalten, die Dank Bezug zum Okzident schlussendlich in die Aufklärung übergriffen. Die Erkenntnis der Heliozentrik schuf den Zusammenhang. Zu Inzest neigende Natives bzw. Gemeinschaften (siehe Urvölker Lateinamerikas) mussten deswegen genaugleich eine neue Welt erfahren.

        • ralph kocher sagt:

          Autsch – ich wollte meinen – statt „Okzident“ – den ORIENT.
          Tut mir leid, werter Samuel Ryter.
          Nun denn, geniessen sie noch die letzten Minuten des vergehenden Jahres.

          Schliesslich steht 2012 vor der Tür…!

    • Richard sagt:

      Ich mag Deutsche sehr.

      • Silvia sagt:

        Ganz Ihrer Meinung – tolle Leute und ein schönes Land.

        • rast stefan sagt:

          mag deutsche auch. vor allem wenn sie in deutschland bleiben und ihre „deutsche wertarbeit“ dort verrichten. ist ihnen allen nicht klar das die schweiz diese zuwanderung in zeiten der rezession (die kommen bestimmt) nicht schultern mag?

  • walter Bossert sagt:

    Die SP als Partei des Mittelstandes, so ein Blödsinn.Eine Partei die unser Wirtschaftssystem abschaffen will, kann nie und nimmer als Partei des Mittelstandes bezeichnet werden! Einwanderer sind ALLE welche in die Schweiz kommen, der grössere Teil hat aber so gut wie keine Ausbildung und damit setzt uns Herr Alonso noch unter die Asylanten.Einen begrenzten Teil gut ausgebildete Einwanderer verneint niemand, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die Kosten letztlich höher sind als der wirtschaftliche Nutzen.

    • Ueli Hoch sagt:

      Die SP ist heute die Partei derjenigen die ihren Lohn direkt oder indirekt vom Staat, resp. vom Steuerzahler erhalten.

      • Matthias sagt:

        Nein, das ist die SVP. Schliesslich sind die Bauern die Subventionshelden.

        • walter Bossert sagt:

          Matthias, die Bauern erhalten ein Teil ihres Lohnes, welchen sie durch schwere Arbeit und zur Pflege unserer schönen Heimat verdienen müssen während andere zu 100% auch von meinen Steuern leben und deren Tätigkeit mehr als nur fragwürdig ist!

          • Die Baurern – übrigens genau gleich wie die Kulturschaffenden Gutmenschen – leben in einem staatlich verordneten Sozialismus: Schutz vor Wettbewerb, garantierte Produktabnahme / Milchkontingente, Schutzzölle, Direktzahlungen, Beschäftigungsgarantie; ein Bauer kann nie arbeitslos werden. Alle anderen Gewerbler u. Arbeitnehmer dagegen müssen sich in der globalisierten freien Marktwirtschaft selbst zu recht finden.

    • Matthias sagt:

      Und wo haben sie Belege für ihre Tatsache? Oder sind ihre Tatsachen, solche die sie selbst zusammenfantasieren?

      Abgesehen von dem Thema, natürlich ist die SP die Partei des Mittelstandes / Arbeiternehmern. Mit Arbeitslosenkassen halten und erhöhen sie das Lohnniveau, mit Rente und AHV wurde dafür gesorgt das auch Mittelständige in Würde altern können, mit der Krankenkasse kann auch der Arbeiter seine Kinder operieren lassen wenn etwas ist, etc.
      Alles verdienste der „bösen, unfähigen SP“.

      • walter Bossert sagt:

        Matthias, wenn sie auch Zeitung lesen würden, hätten Sie in den letzten Monaten genügend Beispiele mitbekommen was alles in der Schweiz für Miliardenschwere Investitionen getätigt werden müssten wollen wir nicht einen Kollaps nach dem anderen erleben.Gütertransport,Personenzüge,Autobahnen,günstiger Wohnungsbau, Energiegewinnung etc,Die SP- Errungenschaften stehen übrigens auch alle auf sehr, sehr wackligen Füssen und hoffen auf Geld…von Rechts natürlich!
        Von wegen zussammenfantasieren!!

        • silvia sagt:

          Herr Bossert, wenn Sie nicht auf dem rechten Auge blind wären, hätten Sie mitbekommen, dass der grösste Kollaps, in den milliardenschwer investiert wird, der Kollaps der Banken ist..

          • walter Bossert sagt:

            Silvia, besser auf dem rechten Auge Blind, als auf beiden. Habe ich jemals die “ Banken“ in Schutz genommen?Abgesehen davon dass es da erhebliche und auch für Sie wichtige Unterschiede gibt meinen Sie wohl eher die einzelnen Finananzhaie und Spekulanten, aber das ist ein anderes Thema.

      • will williamson sagt:

        Die AHV wurde nach dem WK2 1948 vom freisinnigen Bundesrat Walter Stampfli eingeführt. Der SP gebührt aber das Verdienst, sich für Verbesserungen und gegen die von den Rechtsparteien periodisch angestrebte Verschlechterung der Leistungen eingesetzt zu haben.

    • Armando sagt:

      Die SP ist mit ihrem sehr moderaten bzw. zu moderaten Programm sehr wohl die Partei des Mittelstandes, betreibt sie doch heute im Gegensatz zu früher vor allem Pflästerlipolitik, und auch dies nur mit mässigem Erfolg. Sie bügelt quasi die Fehler der bürgerlichen Parteien aus, ohne das System in Frage zu stellen. Darum wird es mit der SP auch keine wirklichen Veränderungen geben. Die bürgerlichen Parteien sind sogar auf die SP als Korrektiv angewiesen, denn die SP wirkt systemerhaltend.

      • Reto Derungs sagt:

        Armando, das einzig „Systemerhaltende“ der SP ist, dass sie dafür sorgt, dass das zur Hängematte verkommene soziale Netz weiterhin als alternative Lebensform ihres Stimmviehs, zulasten des wertschöpfenden Mittelstandes, aufrecht erhalten wird. Zeigen sie mir doch nur einen oder eine der SP-Koryphäen auf, welche(r) zu irgend einem Zeitpunkt seines/ihres Lebens auf sich selbst angewiesen im Produktionsprozess gestanden ist. Die meisten hängen am Tropf irgend eines mit Steuergeldern finanzierten Aemtlis oder Pöstelis oder haben ein Schlösschen oder ein Hotel geerbt, welches sie bewirtschaften.

    • @Walter Bossert

      Zur eigenen Bestürzung und unter der Führung der damaligen Frau Nationalrat Sommaruga hat die SP vor sechs Jahren herausgefunden, dass ihre Wähler zu 80% mittlere Kader, Lehrer und Staatsangestellte sind. Aus der Arbeiterpartei ist die Sozialarbeiterpartei geworden.

      • walter Bossert sagt:

        Ich möchte den angesprochenen Berufsgattungen nicht zu nahe treten, aber dieser Umstand ist mir schon lange bewusst. Das heisst aber nicht dass die SP gegen die Mitte gerutscht ist, sondern diese Berufe nach links, das ist ein grosser Unterschied welcher immer deutlicher vor Abstimmungen zum Ausdruck kommt. Eine Mittepartei baut seriös auf bewährtes, Die SP will Kapitalismus und die Armee abschaffen!!

  • Damian sagt:

    1. „Jetzt spricht der Einwanderer die jeweilige Landessprache besser als der Einheimische.“
    Meine Landessprache ist Mundart…

    2. „Aber es scheint klar, dass sich die SP um die Immigration als Ganzes kümmern wird.“
    Gibt es auch (abgesehen von der Parteizugehörigkeit des Autors) Belege für diese Vermutung?

    • Auswanderer sagt:

      Wenn es so einfach wäre wie ihre 1. Antwort… Ist es aber nicht.

      Die GELEBTE ANTWORT in der Deutschschweiz ist bärndütsch, züridütsch usw. usf.

      Wenn die korrekte Antwort ‚Mundart‘ wäre, wären die eidgenössischen Minderwertigkeitskomplexe nicht so ausgeprägt.

    • Karl Bolliger sagt:

      Ich nehme jetzt an – wie Herr Alonso – dass letzterer Mitglied von „Second@s Plus“ ist, der Sorte von eingebürgerten Schweizer, die glauben, dass sie aufgrund ihrer etwas anderen Abstammung jedem Eingeborenen in der Schweiz moralisch und ethisch überlegen sind – und dass überhaupt alles im Ausland, besonders in ihrem ursprünglichen Heimatland – alles besser sei, besonders die dort lebenden Menschen …

    • Matthias sagt:

      Mundart ist keine Sprache. Nur veraltetes Bauerndeutsch.
      Natürlich gibt es keine Belege für Vermutungen. Ihr bürgerlichen habts wirklich nicht mit Bildung.

    • Andreas M. Müller sagt:

      Die Landessprache definieren nicht Sie sondern die Bundesverfassung und dort steht in Art. 4 klar: „Die Landessprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch.“

      • Karl Bolliger sagt:

        Das hat niemand bestritten, Herr Andreas M. Müller – bloss steht in der Bundesverfassung nicht, mit welchem Einschlag die enstprechenden Sprachen gesprochen werden sollen – es steht nicht, Westschweizer müssen wie Pariser sprechen, Deutschschweizer das richtige Hochdeutsch, nämlich Prager Kanzleisprache, oder Hessisch wie Goethe oder plattes „Hochdeutsch“ wie eine ARD-Nachrichtensprecherin, noch dass Tessiner Florentiner Italienisch sprechen müssen. Schon gar nichts steht darüber, welches der rätoromanischen Idiome nun das gesetzlich richtige sei…

        • pete sagt:

          nur käme auch kaum jemand auf die idee, z.b. bundesbeschlüsse neben italienisch und französisch in mundart zu verfassen. schwache argumentation.

          • Karl Bolliger sagt:

            Schwache Argumentation von wem und weshalb, pete?

          • Karl Bolliger sagt:

            Mundart heisst Mund-Art, weil sie vom Mund gesprochen und nicht von der Hand geschrieben wird, pete! Etwas mehr landeskundliche Kenntnisse würden auch Ihnen guttun: auch im Tessin zeichnet man sich als Auswärtiger aus, indem man statt eines lombardischen Dialekts bloss das „gute“ Italienisch sprechen und verstehen kann.

        • Beat Trüger sagt:

          Ich finde es auch immer ziemlich amüsant wie wildfremde Leute (besonders lustig: Ausländer) meinen, mir erklären zu müssen, was genau denn nun meine Muttersprache zu sein habe. Man muss diese gönnerhafte Klugscheisserei nicht wirklich ernst nehmen und mit einem nachsichtigen Lächeln ignorieren.

  • Imeichen sagt:

    Ich finde es einfach wieder einmal typisch: Hier wird der Schweizer als „Dummchen“ hingestellt. Was natürlich überhaupt nicht stimmt. Also ich kenne viele – insbesondere aus dem hohen Norden – Zugewanderte. Und trotz den akademischen Titeln (ich habe übrigens ein CH-Titel) lässt sich also über das Niveau sehr wohl streiten. Ich würde dies eher als mittelmässig bis schwach deklarieren.

    • Meret sagt:

      Dem kann ich nur zustimmen. Wo unsere neuen Zuwanderer eine ziemlich hohe Meinung von sich selbst haben, dürften wir Schweizer uns eine Scheibe abschneiden und aufhören, mit der typisch schweizerischen Tugend von Bescheidenheit ständig unser Licht unter den Scheffel zu stellen. Wir sind auch wer, und wir sind gut. Oder haben wir darauf gewartet, dass die Zuwanderer uns endlich mal zeigen, wo’s lang geht?

      • Andi sagt:

        Ich stimme dir völlig zu MERET.
        Ich selber befinde mich gerade in einem schüleraustausch in skandinavien und gehe in eine normale staatliche Schule und ich kann ihnen sagen, die lernen nicht halb so viel wie ich es tue in der Schweiz. Sie fokussieren sich früh auf Gebiete wie Sprache, Mathe oder Theater etc. aber selbst in diesen Fächern kommen sie nicht an die Schweizerschulen ran! Geschweige denn Allgemeinwissen über alle 13 Fächer die ich obligatorisch im Gymnasium in der Schweiz habe. Es heisst immer die Skandinavier seien die Besten in der Schule, von mir aus gesehen klar nicht!

    • Jürg sagt:

      Jawol, Doktoren wo man hinschaut. Aber keine Ahnung von Tuten und Blasen.

      • will williamson sagt:

        Erinnert mich an die Frage, was das Resultat ist, wenn ein Ostfriese nach Österreich auswandert: Dann haben die Österreicher einen Akademiker mehr und die Ostfriesen einen Unterbelichteten weniger. Aber bitte nicht zum Nennwert nehmen. Man soll die Österreicher nicht unterschätzen und von den Ostfriesen kennen wir auch bloss die Witze!!

    • Beat sagt:

      Da scheint ein Missverständnis vorzuliegen. Nirgends im Artikel lese ich dass Schweizer dümmer sind als andere. Es wird darauf hngewiesen dass die EInwanderer (z.B. bei über 50% mit akademischem Titel) ein höheres mittleres Bildungsniveau haben als wir in der Schweiz. Was sicher stimmt, da wir mit unserem dualen Bildungssystem einen hohen Anteil an Fachleuten ohne akademischem Titel haben. Ich interpretiere das so dass diese Einwanderer in ihren Herkunftsländern das Niveau senken, da auch in ihrem Land der Mittelwert unter 50% ist. Das belastet das Bildungssystem im Herkunftsland.

    • Chris sagt:

      Freitägliche Abendlektüre. Wirklich hoch spannend, vor allem was das Niveau anbelangt, nicht nur in Ihrem Beitrag, aber auch. Als Akademiker würde ich mich doch einmal um den Akkusativ bemühen, heisst es doch z.B. „ich habe übrigens einEN CH-Titel). Und nur weiter so. Viel Vergnügen die Damen und Herren. Wünsche einen schöne Vor-Sylvesterabend verbringen zu wollen. Tönt auch geschwollen, nicht wahr? Aber ist Deutsch, deutsche Sprache eben. Aber die beherrschen wir Schweizer in der Tat nicht ganz SO schlecht, wie viele von uns immer meinen. Und die Deutschen wissen das.

      • Beat sagt:

        @Chris: Haben Sie jetzt absichtlich den Satz mit „Wünsche einen schöne……“ falsch geschrieben? Oder war es nur ein Typo. Sie dürfen ruhig ein bisschen nachsichtig sein, Sie haben doch sicher auch bemerkt dass nach dem drücken der „ok“-Taste unten keine Korrektur mehr möglich ist. So mancher Beitrag würde wohl besser daherkommen, wenn ein nachträgliches „edit“ möglich wäre. Bei der Sprache bin ich anderer Meinung, das Verbesserungspotenzial ist auch bei Kaderleuten riesig. Ich würde mir wünschen dass sich mehr Leute dafür interessieren, dann würde vieles besser.

  • Johannes H. sagt:

    Wenn wir Schweizer ja alle so saublöd und unterbelichtet sind: Weshalb kommen dann ALLE ZU UNS?? Scheinbar haben wir ja alles richtig gemacht während die Superschlauen in ihren eigenen Länder DAZU NICHT IN DER LAGE WAREN.

  • Franz Schwegler sagt:

    Ganz einfache Frage: Was hat mir – als echter Schweizer – die PFZ gebracht? Bis jetzt habe ich nur: Steigende Kosten (Miete, Boden, Gesundheit), schlechtere Lebensqualität (verstopfte Strassen, überlastete Infrastruktur, Jobrisiken) sowie tendenziell sinkene Erträge (Löhne). Ausser dem üblichen Politik-Gewäsch auf pseudo-abstraktem Niveau konnte mir bis jetzt noch keiner diese simple Frage beantworten.

    • Silvie Blake sagt:

      Sie bekommen keine Antworten, weil alles genau so zutrifft. Die Zunahme der Kriminalität müsste auch noch erwähnt werden.

    • Matthias sagt:

      Aus diesem Grund waren auch einige Linken gegen die PFZ. Sie bringt nur der Wirtschaft etwas, freut die SVP / FDP / CVP. Sonst niemanden.

      • christian sagt:

        Doch; letztlich auch der SP, weil die angeblich so hochstehenden 58 % akademisch Gebildeten das Akademikerproletariat mehren und somit potentielle Wählerstimmen für die Linksparteien liefern.

    • pete sagt:

      kürzlich ging die meldung durch die medien, dass einige schweizer kantone zu den steuergünstigsten orten auf der ganzen WELT gehören. könnte das eventuell etwas mit der zuwanderung zu tun haben, so ein ganz klein wenig, neben dieser bööösen pfz?
      pfz künden? scheinbar haben neben den ausländischen unternehmern auch all die aufrechten schweizer unternehmer und bauern, die sich so um unser land sorgen, bedarf nach arbeitskräften aus dem ausland, sonst würden sie ja wohl nur schweizer einstellen, zu hohen löhen, oder? pseudo-volksnahes nationalkonservatives geschwätz hilft auch nicht weiter!

  • Silvie Blake sagt:

    Mulit-Kulti vorwiegend aus rückständigen Kulturen, dann noch mit Familien- und Sippennachzug erhöht nicht die Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft, sondern belastet nur die Sozialsysteme. Die Einwanderung erweist sich als absolutes Negativgeschäft für den Grossteil der Bürger.

  • Werner Hueppi sagt:

    Gemaess einer Umfrage des Beobachters sind 67% derSchweizer Bevoelkerung fuer einen Einwanderungsstop . Fast alle Zeitungen reagieren mit einer Zensur, wenn diese Zahlen genannt werden.

  • Urs sagt:

    Nun ja, Hauptsache die Profite lassen sich wie bisher alle Quartale steigern um die Investoren, Aktionäre, CEO’s, Boni und Finanzmärkte zu befriedigen…. Globalisierung als Plus für alle die Kapital zum Investieren haben. Alle anderen haben bis heute nicht viel davon. Im Gegenteil, es geht nach und nach für immer mehr Menschen bergab, langsam aber konsequent. Der heutigen so geplanten Globalsierung fehlen jegliche sozialen Aspekte… Aber dann, man muss das erstmal verstanden haben, das da am Ende für die Zivilgesellschaftlichen Ansprüche nichts mehr übrig ist.

  • ralph kocher sagt:

    Ich verweise zurück auf den Beitrag im Tagi (um Weihnachten ’11) von C. Seibt: Scanne ich seinen Bereich um Chr. Blochers Machenschaften so wird einem klar, dass eine herausragende Intelligenzia in der Schweiz nicht wünschenswert ist. Ansonsten man solche mafiösen Spielchen zu schnell hinterfragen dürfte. Auf Deutsch: Blochers Gebaren gelingt durchwegs Dank einer eher dumben indigenen Bevölkerung. Er will seinen Staat, Ungarn als Vorbild. Egal bzw. wünschenswert für die Blocher’sche Gilde bleibt – ob/dass der Gebildete Teil, welcher sein System nicht teilt, sich zur Auswanderung entscheidet…

    • Silvie Blake sagt:

      simple Gedanken, schwer verdaulich verpackt. Die Reduzierung der Probleme auf Blocher. Die herausragende Intelligenzia, sie glaubt sich mindestens so überragend, lebt in den Elfenbeintürmen weit weg von den täglichen Wahrnehmungen und Problemen der produzierenden Schweizer.

    • Carole Strittmatter sagt:

      Aua, soviel Hass so kurz nach der heiligen Zeit! Und dann noch vielen Dank vom dumben Teil der Schweiz! Viel offener kann man nicht zu seinem elitären Machtgehabe stehen und zu seiner Verachtung anderer Menschen! Anstand? Fehlanzeige!

      • ralph kocher sagt:

        Heilig? Wie des Schweizers Flaggensymbol? Immerhin merkt jemand, dass „Anstand“ (egal von welcher Seite) gefordert ist. Übrigens sehe ich mich als Zentrist. Also weder oben, unten, links oder rechts. Überdies am Existenzminimum lebend. Aber ich gebe weder „Ausländern“ noch einer „deutsch-elitären Intelligenzia“ die Schuld. Nur hänge (von hängengeblieben) ich mich nicht an einen Guru; einem Schönwetterversprecher: Mike Shiva an die SVP-Fraktionsspitze! Dann wären wir endlich live an der Tea-Party! „Hass“ bleibt Unterstellung. Offen bin ich wohl, für manchen zu sehr – achte sehr die Progression.

  • Reto Suter sagt:

    Es ist schlicht und einfach nicht fair gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Wenn ich sehe, wie in der CH FH/Uni-Absolventen Mühe haben „reinzukommen“ und im gleichen Moment werden Deutsche en masse beschäftigt – dann wird mir echt schlecht.

    • mimi sagt:

      Lieber Reto!!!

      Hast Du vollkommen Recht. Ich persönlich beobachte die „Deutsche Invasion“ schon seid ca. 5/6 Jahren und frage mich wieder mal, was Ihre Heimat macht falsch dass die Leute massiv auswandern. Wie lange kann ein Deutsche dulden, das er fast ½ Jahr für die Stadt arbeiten muss. Wie lange kann man auf schulden, schulden machen. Vor 35 Jahren ist era Schmid zu ende gegangen. Bei seinen Abgang hat Deutschland ca. 760mld schulden gehabt. Heute sind es ca. 2.2 Billionen!!! Es lebe CH, es lebe direkte Demokratie.

      Gruss mimi.

      • Martin Kreidel sagt:

        Anstatt die angebliche deutsche Invasion nur zu beobachten, auf Stammtischniveau vorgebetete Parolen wiederzukäuen und typischerweise Schuld zu verteilen, wäre es angebrachter gewesen, Sie hätten sich durch die bösen bzw. blöden Deutschen einmal zu besserem Schriftdeutsch inspirieren lassen, denn Ihres ist katstrophal. Aber das wird es sicher auch dann bleiben, wenn die CH die direkte Demokratie auf CH-interne Belanglosigkeiten reduziert hat, weil sie im Zuge der unaufhaltbaren Globalisierung auf Grund ihrer Langsamkeit den Anschluß zu verlieren droht.

        • Armando sagt:

          Ihr Deutsch ist auch nicht viel besser. Lesen Sie doch mal Ihren Beitrag.

        • Peter Schmid sagt:

          Ach wie geistreich Herr Kreidel. Mal wieder am Kritisieren der Rechtschreibung? Die Deutschen Seilschaften sind inzwischen wohl bekannt und keine Einbildung der Schweizer Arbeitnehmer. Und wenn die „unaufhaltbare Globalisierung“ bedeutet dass die eigene Lebensqualität den Bach runter geht, dann wäre der Grossteil der Schweizer wohl froh wenn wir denn nur auch endlich den Anschluss ein wenig verlieren würden.

        • walter Bossert sagt:

          Herr Kreidel, Sie haben recht,zumindest an den Katastrophen- Euro haben wir den Anschluss bereits verpasst. Bezüglich Rechtschreibung; es ist zwar schön wenn man sie beherscht und ich hatte in meiner beruflichen Aktivität Leute, welche sie super beherschten, nur für die ihnen zugewiesenen Arbeiten waren sie nicht zu gebrauchen.

  • Peter Berger sagt:

    Somit liegt die Gefahr sehr gross das Rassismus auch zur Ausdrucksform, verfehlter, einseitiger, volksfremder Politik geschürt, ja sogar gefördert wird. Zu guter letzt badet der normal Bürger die Fehler der Politik, mit Geld und stiller Wut aus. Somit sind wir wieder beim Rassismus durch Arroganz des Intellektuell.

  • Yves Schneider sagt:

    Die Migranten haben eine bessere Ausbidung, nicht nur fachlich sondern auch kulturel und im Umgang und wir? Wir kürzen die Bidungs- und Kulturbeiträge, lassen den Mittelstand verarmen und entlasten die Topverdiener,geben Milliarden aus für unnötige Flieger, eine unsinnige Landwirtschaft usw. Ichfrage mich wann wir aufwachen, wann wir uns besinnen und erkennen, dass Bildung, Wissen und Können unser Rohstoff ist, das wir in und Kultur investieren müssen und nicht in Waffen und Kühe. Nur durch motivierte, gebildete und wissende Menschen kann Qualität entstehen und Qualität ist unser Markenzeichen

    • Christian Bühlmann sagt:

      Genau hier liegt eines der Probleme. Insbesondere der angestellte Mittelstand hat keine Lobby!! Die Reallöhne in vielen Branchen sinken seit Jahren und ältere Mitarbeiter werden nicht selten durch junge, gut ausgebildete Menschen aus dem Ausland ersetzt. Wie lange dies noch gut geht wird sich zeigen!! Pensionsalter bald bei 70, Arbeitsplätze bis 50!! Dann wird man durch …. ersetzt. Dass bald der oft erwähnte Mangel an Fachkräften wegen der Demographie eintritt bezweifle ich sehr. In den Kommentaren zeigt sich, dass immer mehr Menschen Angst haben durch alle Netze zu fallen. Lösungen?

  • Heinz Stucki sagt:

    Nun wird uns Schweizern also um die Ohren gehauen, dass die Deutschen die bessere Ausbildung haben. Während bei uns etwa 22-25% der Schüler das Abitur machen dürfen, sind es in Deutschland 50% und mehr, je Bundesland. Wir werden für dumm verkauft. Anstatt junge Schweizer auszubilden, werden lieber ausgebildete Deutsche geholt, das ist billiger. Danke!

    • Stefan Keller sagt:

      Dass heute noch 20 – 25% die Matura machen können ist dem Umstand zu verdanken dass während deren Primarschul-, Realschul- oder Gymnasiums-besuch noch nicht 80% irgendwelche Sprachmischung quasselten. Sie Quote wird noch sinken. Es kommt nicht von ungefähr dass BS nicht an den Pisa Studien teilnimmt, das Ergebnis wäre eine Katastrophe. Ich bin froh keine schulpflichtigen Kinder mehr zu haben, in diesem Multikulti-Desaster zur Schule zu gehen wäre eine Strafe für Unschuldige! Solches zu umgehen müsste ich umiehen. Danke der SP und den lieben Gutmenschen in BS.

      • Heiri Pesta sagt:

        So ein Blödsinn!!! Die Reduktion der Leistung einfach auf die fremdsprachigen Kinder/Familien abzuschieben ist schwach. Vielmehr sind die Kinder heute nicht mehr bereit Einsatz zu leisten, sie wollen unterhalten werden, mühsames Lernen ist „uncool“.

        Zudem: Der Wert der Matura/Abitur sinkt je mehr eine solche absolvieren.

        • Sam sagt:

          Heiri – Herr Keller hat recht! Dies ist nicht nur in der CH so – aus eigener Erfahrung. Das Niveau sinkt exponentiell dem Ausländeranteil entsprechend d.h. mit denen vom Süden und Osten. Es ist wie mit dem gepanschten Wein – so einfach. Oder können Sie beweisen, dass das Niveau je gestiegen ist?

  • Peter Schmid sagt:

    Dass hier Herr Alonso Diplome als Massstab für die Höhe der Ausbildung nimmt, ist ja gerade mit ein Problem. Im umliegenden Ausland macht man ja bald einen Uni-Abschluss um als Strassenreiniger zu arbeiten. Das Ganze erleichtert durch ein Zutritt-System dass weit unter dem Niveau der hiesigen Matura liegt. Der Grossteil dieser Uni-Absolventen ist dann auch auf dem Bildungsstand von unseren Lehrabgängern, wird aber von kurzichtigen Chefs als „Hochqualifizierte“ zum billigeren Lohn angestellt. Die meisten CH haben diesen Lohndürcker-Beschiss schon längstens durchschaut.

    • Margot Helmers sagt:

      Genau so ist es!! Es werden Diplome verglichen aber nicht deren Qualität. Habe auch schon mit dem Gedanken gespielt ein Fernstudium an einer deutschen FH zu absolvieren. Da erfülle ich die Zugangskriterien vollständig, hier müsste ich noch einen 1.5 jährigen Vorbereitungskurs zu 5000.- machen.

      • Karl Bolliger sagt:

        Ihre Erfahrung, Frau Helmers, sagt nur was über die Zulassungsbedingungen aus, aber nicht über die Qualität des schlussendlich angestrebten Diploms. Es gibt in der Schweiz auch eine Uni, bei der man „sur Dossier“, also ohne Matur studieren kann, ab einem gewissen Alter. Einer der Absolventen ist ein begehrter Dozent in seinem Fachgebiet, weil er das universitäre Lizentiat gut mit seinem eidg. Diplom kombinieren kann – und für beides braucht er weder Physik, noch Chemie oder Biologie.

    • Karl Bolliger sagt:

      Das Problem mit Herrn Alonso ist, dass er Ausbildung mit Sozio-Kultur gleichsetzt. Das 20. Jahrhundert hat jedoch gezeigt, dass das Auswendiglernen des von ihm hochgelobten akademischen Kanons das Bildungsbürgertum nicht daran gehindert hat, mit totalitären Regimes im Gleichschritt mitzumarschieren oder dessen Herrschaft tratkräftig zu fördern. Echt ulkig, dass er dann Wendehals Günther Grass, Freiwilliger bei der Waffen-SS, im gleichen Atemzug mit J.-P. Sartre nennt..

      • Wobei ich auch den ‚ulkigen‘ Sartre in der Schweiz nie vermisste – jener, noch in den Sechzigern glühende Soviet-Disciple, – soll er doch weiter ruhen in den kühlen Grüften, unter den Seinigen et semblables.

  • mars simon sagt:

    „Ähnliches gilt zweifellos auch in der Deutschschweiz. Die deutschen Einwanderer wissen mehr über Goethe, Thomas Mann und Günter Grass. „, das sind ja auch alles Deutsche! Was für Blöde vergleiche. Und bitte Qualifiziert? In Deutschlkand enspricht das ABI einem SEK Abgang in der Schweiz. Brauchen wir soviele Deutsche Verkäuferinnen mit Universitätsabschluss in der Schweiz. Kassiererinnen mit Mathe Studium im Aldi?

    • Karl Bolliger sagt:

      Mars Simon – selbst ein norddeutsches Abi dürfte vom Anspruch höher angesiedelt sein, als ein Sek-Abschluss in der Schweiz. Bei aller kritischen Distanz zu den tollen Titeln und Abschlüssen, die im Ausland kursieren, sollte man doch nicht das Augenmass verlieren.

    • Mathias sagt:

      Absoluter Bullshit. Ich habe die Sekundarschule abgeschlossen, bin in Deutschland aufs Gymnasium, und danach (wieder in der Schweiz) in die Mittelschule. Die Sekundarschule ist absolut anspruchslos; das habe ich nach meinem ersten deutschen Schultag realisiert. Einzelne Fächer wie Mathematik, Biologie oder Geschichte werden in einer ungeheuren Tiefe behandelt, da kommen nicht einmal die Schweizer Gymnasien mit. Es wird generell mehr gepaukt (man lernt wirklich noch Gedichte auswendig) und weniger dem Spieltrieb gefrönt wie an der Kanti, in Form von Projektwochen, Maturarbeit und dergleichen.

      • Peter Schmid sagt:

        Überhaupt nicht Bullshit Mathias. Ich weiss wovon ich rede da ich genügend Erasmus-Studenten und Austausch-Praktikanden bei mir in der Klasse habe. Das Bildungs-Niveau ist, bis auf wenige Ausnahmen, auf einem äusserst bedenklichen Niveau. Die meisten dieser Leute hätten in der Schweiz wohl höchstens die Sekundarschule bestanden.

      • James Lehmann sagt:

        Kann ja sein, dass sie diese Erfahrung gemacht haben. Ich bin auch auf verschiedene Mittelschulen gegangen und dort war der Unterschied schon recht gross. Verschiedene meiner Mitstudenten sagen mir, dass es bedeutend einfach ist das Abi zu machen als die Matura. Deshalb haben die in DE auch zu viele Unianwärter. Nun sind sie da. Aber selbst die Unis hier haben erkannt, dass denen einfach Stoff fehlt und führen NK für einige begehrte Fächer ein. Ich denke nicht, dass die ETH sich irrt.

    • Peter Schmid sagt:

      @Mathias. Das ist kein Bullshit! Ich weiss wovon ich spreche, denn ich habe bei mir in der Klasse (Naturwissenschaftliche Hochschule) genügend Erasmus-Studenten und Austausch Praktikanten um dies zu Beurteilen. Ich kann Ihnen sagen dass das Bildungsniveau bei den Meisten äusserst bedenklich ist. Bei uns hätte es wohl ein Grosssteil dieser Studenten niemals bis zur Matura geschafft.

  • Hans Meier sagt:

    „58 Prozent der Neuankömmlinge verfügen über einen Universitätsabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung.“ Im Ausland gibt es keine „Lehre“ wie bei uns, darum ist die Zahl auch nicht verwunderlich… ausserdem kann man nur in einem anderen Land arbeiten wenn man i.d.R besser ist als die einheimische Bevölkerung, das ist Weltweit so. Das Problem an der PFZ sind unsere Firmen, welche lieber billig importieren, als selber ausbilden… allerdings rächt sich diese Einstellung irgendwann noch, alles hat immer zwei Seiten… Und meine Generation wird nicht vergessen,was war.

    • Karl-Heinz Plum sagt:

      In anderen Ländern gibt sehr wohl eine gleichwertige Berufsausbildung. Zum Beispiel in Deutschland eine 3 bzw. 3 1/2 jährige Berufslehre mit begleitendem Berufsschulunterricht. Die Schweizer haben nicht allein das Rad erfunden !

      • Karl Bolliger sagt:

        Richtig, Herr Plum – bloss, was erwarten Sie vom Fussvolk, wenn dies nicht einmal Fach-Frau Ursula Renold, Direktorin des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie weiss. Deutschland hat nicht nur eine duale Berufsbildung wie wir, sondern auch duale Fachhochschulen, Berufsakademie genannt.

        • K.-H. Plum sagt:

          Noch hinzuzufügen wäre, dass in grösseren Betrieben, welche eine eigene Ausbildungsabteilung haben, ein obligatorischer Werkkundeunterricht angeboten wird

          • Karl Bolliger sagt:

            Herr Plum, das heisst dann bei uns wohl ÜK und wird von allen Betrieben angeboten, auch den kleinen.

  • Thomas Meier sagt:

    Die Schweiz braucht endlich mal eine Rassismusdiskussion. Es ist ziemlich offensichtlich, dass die Schweizer ein rassistisches Volk sind (ich bin auch Schweizer) und diese viel weit toleriert wird. Als die „Jugos“ in die Schweiz kam, hatte SVP und Freund ja noch die Theorie, dass die einfach aus einer aggressiveren Kultur kämen und deshalb alle gewalttätig seinen. Wenn man der SVP dann Rassmus vorgeworfen hat, kam immer der Einwand, dass man nichts gegen einen gutausgebildeten Deutschen haben. Heute wissen wir alle, das es eine Lüge war und es bloss um Fremdenfeindlichkeit geht…

    • Peter Schmid sagt:

      Nur weil Sie zu einer kleinen Minderheit von Schweizern gehören die entweder durch die derzeitige Masseneinwanderung nicht direkt betroffen, oder davon sogar profitiert, haben Sie hier kein Recht den grossen Rest als Rassisten abzustempeln Herr Meier. Der Wohlstand in der Schweiz ist seit der PFZ gesunken (das ist sogar Messbar) und wenn es einen allgemeinverbindlichen Massstab für die Lebensqualität der Bürger geben würde, dann würde man wohl auch sehen dass diese noch stärker gefallen ist als der Wohlstand.

    • Peter Schmid sagt:

      Nur weil Sie zu einer kleinen Minderheit von Schweizern gehören die entweder durch die derzeitige Masseneinwanderung nicht direkt betroffen, oder davon sogar profitiert, haben Sie hier kein Recht den grossen Rest als Rassisten abzustempeln Herr Meier. Der Wohlstand in der Schweiz ist seit der PFZ gesunken (das ist sogar Messbar) und wenn es einen allgemeinverbindlichen Massstab für die Lebensqualität der Bürger geben würde, dann würde man wohl auch sehen dass diese noch viel stärker gefallen ist als der Wohlstand.

    • walter Bossert sagt:

      Thomas Meier, eine Diskussion die den Namen verdient, wäre tatsächlich fällig! Aber ohne Voreingenommenheit und Schuldzuweisungen auf Vorrat! Es hat sicher, wie in jedem Land, auch in der Schweiz Rassisten, jedoch weit weniger als Sie hier versuchen zu suggerieren.In Wirklichkeit ist es doch so dass wir alle eine rasant zunehmende“ Enge „spüren.Dieser Umstand bestätigen mir auch immer wieder meine aus dem Ausland stammenden Freunde und Bekannte. Alles hat einmal sein Limit erreicht und wenn wir ALLEN IN DER SCHWEIZ LEBENDEN eine akzeptable Zukunft erhalten wollen, müssen Schranken her!

  • Richtig: Die SP ist die Partei des Mittelstandes. Die Leute mit niedrigem Einkommen und mangelhafter Ausbildung tendieren zur nationalen Rechten: zur SVP, den Schweizer Demokraten, der Lega oder der EDU. Die SVP ist die Partei der Demagogen und Milliardäre. Da ist Geld da, zu Hauff. Es wird eingesetzt, um Meinungen zu machen. Einfache versteht sich: schwarz oder weiss; gut oder böse. Und: Die SP hat sich zu weit von den einfachen Leute entfernt, versteht ihre Sorgen und Ängste kaum mehr. Man kann das aber nicht allein mit Argwohn gegen gut situierte Ausländer wettmachen.

  • Karl Bolliger sagt:

    Herr Alonso, die neu eingewanderten Buschauffeure, Tramführer, Sportartikelverkäufer, Serviertöchter, Kioskverkäuferinnen, etc. haben wohl alle einen Philosophie-Abschluss? Schon möglich, dass die Eingewanderten ihren Molière, Sartre oder Racine besser auswendig gelernt haben – als nächstes werden Sie wohl dafür plädieren, dass Westschweizer Schüler, wie im francophonen Afrika, mehr über „nos ancètres, les gaulois“ erfahren.

    • pete sagt:

      all diese leute sind nicht nur eingewandert, sie haben sogar eine stelle gefunden. sind sie selber schuld daran, dass niemand die jobs machen will, die sie machen? sind sie selber schuld, dass ihre schweizer arbeitgeber lieber billige arbeitskräfte im ausland suchen, als schweizern richtige löhne zu bezahlen? wohl kaum, aber sie wollen leben. und sie nehem etwas auf sich. aber diese leute sind doch nur das symptom, und nicht die ursache des problems, das unbedingtes gewinnstreben und gier heisst….

      • Karl Bolliger sagt:

        ja, und wo verorten Sie „unbedingtes Gewinnstreben und Gier“ – welche diese armen Immigranten gezwungen hat, in der Schweiz Arbeit unter dem Tarif zu leisten? Wenn sich niemand anbieten würde, es billiger zu machen, wären Dumpinglöhne kein Thema… Für einen privatrechtlichen Vertrag braucht es immer zwei Parteien, die das Geschäft eingehen wollen.

  • Abdel Tuma sagt:

    „Wir Westschweizer müssen neidlos anerkennen, dass die Franzosen bessere Kenntnisse über Molière, Sartre oder Racine haben. Ähnliches gilt zweifellos auch in der Deutschschweiz. Die deutschen Einwanderer wissen mehr über Goethe, Thomas Mann und Günter Grass.“
    Worauf basieren denn diese pauschalisierenden Behauptungen? Einfach ein Bauchgefühl oder was? Ich werd heute gleich mal die deutschen Kassiererinnen bei Migros, Spar und Coop auf den Zauberberg ansprechen, den deutschen Banker bei UBS auf den Faust und die IT-Leute im Zug auf die Blechtrommel.

  • chris sagt:

    Es wurde auch langsam Zeit, dass es ALLE begreifen, was die Personenfreizügigkeit bringt:

    Dem tüchtigen gehört die Welt – BASTA!

    • Armando sagt:

      Stimmt nicht, was Sie schreiben. Die Welt gehört jenen, die sich am billigsten verkaufen. Hat mit Tüchtigkeit nur sehr bedingt etwas zu tun. Siehe Politik der Schweizer Arbeitgeber. Deshalb gehört die PFZ sofort abgeschafft. Oder wollen Sie ein Heer von Schweizer Arbeitslosen?

  • Andreas Schmid sagt:

    Die ETH reklamiert ständig, dass sie ausländische Studenten haben, die nicht das intellektuelle Potential für ein ETH-Studium haben. Zusätzlich wandern die meisten EU-Angehörigen in Branchen ein, mit niedriger Wertschöpfung. Nämlich in die Tourismus- und in die Baubranche. In der Tourismusbranche haben die neuen die alten aus Osteuropa verdrängt. Die Baubranche dreht sich im Kreis, da die 85’000 neu eingewanderten pro Jahr nicht im freien Schlafen sondern auch Wohnungen und Infrastruktur benötigen. Die Neuen werden also nicht gebraucht und das höhere Niveau ist auch nicht vorhanden.

    • hufeli sagt:

      Andere Hochschulen, z.B. EPFL, haben kein Problem mit dem Potential ausländischer Studenten. Die ETH reklamiert oft.

      • Karl Bolliger sagt:

        kein Wunder motzt niemand von EPFL et al.: die anderen Universitäten können weder am meisten Nobelpreisträger noch das wiederholte Rating als beste Universität auf dem Kontinent vorweisen…

  • Alexander sagt:

    Völliger Stuss!Sie reden hier von rund 10% der Zuwanderer!Der Rest ist in der Regel schlechter Ausgebildet als die Schweizer,arbeiten aber für 30% weniger!Es ist mir schon klar,dass dies geisse Leute gerne verdrängen……

  • Hanspeter Niederer sagt:

    Wenn ich Herrn Alonso richtig verstanden habe, sind die Probleme mit den Migranten im Prinzip ausschliesslich auf die intoleranten, ängstlichen und ungebildeten Schweizer zurückzuführen. Nichts Neues also von den blauäugigen Gebildeten.

    • Andreas M. Müller sagt:

      Nein,die Probleme sind nicht auf die „intoleranten, ängstlichen und ungebildeten Schweizer zurückzuführen“ sondern zurückzuführen, sondern auch zu einem grossen Teil auf die immerwährende Populistenmachinerie der rechtsaussen Parteien. Würden diese endlich das „Wie“ ändern und von der ewigen Polemik angehen, dann könnte die Politik Probelem, welche sicherlich teilweise auch existieren, mit kühlem Kopf angehen.

      • Müller Thomas sagt:

        Das Problem ist einfach……die linke Elite weis selber nicht wie sie das Problem angehen soll. Aber man kann ja noch einen Master oder MBA machen, vielleicht löst man so diese Probleme.

  • Beat sagt:

    Wo hat den dieser Kommentator die Zahlen her? Die offizielle Statistikspricht eine andere Sprache. Mal ein Tipp: sehen Sie sich auf Baustellen und etwas abseits der Zeitungsszene um. Dort finden Sie die typischen Einwanderer.

  • Michael S. sagt:

    Und was ist daran neu? Genau davor wurden wir vor jeder Abstimmung zur Personenfreizügigkeit überdeutlich gewarnt. Wenn deutsche Akademiker mangels Jobs zu Hause Taxi fahren müssen oder nur unbezahlte Prakika kriegen, dann kommen sie halt hier her. Hier verdienen sie noch als einfache Bürokraft mehr, als wenn sie zu Hause in ihrem Beruf arbeiten könnten. Absolut nachvollziehbar, dass sie zu Zehntausenden kommen.

  • urs new ok sagt:

    Diese Art von Einwanderung macht uns besser. Wir konnen von diesen Leuten lernen. Was konnen wir vom islam lernen was andere und unsere Kultur nicht besser machen?

    Unsere Immigrations/Asylum Politik muss active sein. Wier warten bis die Asylum Centers voll mit ungebildeten Europa hassenden Moslems gefullt haben.

    Was wurde sein wenn wir in research ainvestieren und Leute von freundlichen Kulturen herholen so dass die platze in den Asylums centern von uns bestimmten immigranten besetzt sind. Ich arbeite seit 20 Jahren in New York mit allen moglichen kulturen die keine probleme machen

    • Karl Bolliger sagt:

      hallo urs – wer ist uns? Wir leben in der Schweiz – Sie in USA – sind wohl zwei verschiedene paar Schuhe – Schmelztiegel Schweiz gegen Fruchtsalat USA. In den USA erzählen die Leute ja dauernd, aus welchem Land der Ururgrossvater stammt – solch eine schizophrene Haltung zum eigenen Land kennen bei uns nur die Angehörigen der Secondasplus-Sekte.

  • Boris Kerzenmacher sagt:

    Ja, es kamen Menschen und es kommen auch weiterhin Menschen! Menschen die Raum, Wohnung, Wasser, Energie etc. brauchen wie alle anderen auch. Wie lange diese Ressourcen für all diese Menschen hinhalten wird man bald sehen. Es gibt von jeder Sache immer zwei Seiten, auch wenn das einige gerne ausblenden und verdrängen. Nur auf Wachstum zu setzen ohne die Umwelt in betracht zu ziehen kommt langfristig nicht gut.

  • Beat sagt:

    Zu unserer Zeit (Ende 70er) hatten wir an der HTL in Biel 3 parallele Klassen im Maschinenbau. Dazu gab es noch mindestens 2 Klassen in Burgdorf und in Bern das Abendtechnikum das ebenfalls mindestens 1 Maschinenbauklasse führte. Es gibt heute, wenn ich recht berichtet bin, noch 1 Klasse in Burgsorf. Das ist also ca. 1/6 dessen was wir damals hatten. Während also unsere Kantone die Fachhochschulen totsparen, wieso sollten die Betriebe sich nicht im Ausland mit den nötigen Kadern versorgen? Wieso sollte ich mich da unter Druck fühlen? Wenn überhaupt, dann schon eher alleingelassen.

  • RolandK Moser sagt:

    Die Schweiz kann für 1,1 Millionen Menschen die Nahrungsmittel selbst erzeugen. Der Rest muss tagtäglich importiert werden. Und Multi-Kulti hat noch nirgends funktioniert.

    • Andreas M. Müller sagt:

      Und was ist das Problem mit dem Import von Lebensmittel? Ich esse geren auch Dinge, welche nicht bei uns wachsen. Und Sie?

    • Stefan sagt:

      Haben Sie die Zahl gewürfelt? Woher haben Sie diese Zahl?
      Woher wollen Sie das wissen, Und was folgt für Sie daraus? Sollen also 6 Millionen das Land verlassen?
      Tun Sie uns den gefallen und gehen Sie zuerst?

    • RolandK Moser sagt:

      Die Zahl ist vom BfS. In der Schweiz hat es ohne Alpflächen 1,1 Millionen Hektaren Landwirtschaftsland. Damit kann man in unserem Klima 1,1 Millionen Menschen pro Jahr ernähren. Fakten helfen nicht gegen ideologische Betäubung – Wissen Sie das?

  • Pip sagt:

    I work in a multinational and in my department of 50 people there is not one swiss person. I imagine many other companies have the same.

    What is the percentage qualified Swiss professionals vs trade/technical in Switzerland, and comparing to demand?
    Is this country not churning out enough minds?

    • Karl Bolliger sagt:

      Dear Pip, multinational company – how comes you’re not able to ask your question in one of the national languages, e.g. french, second official language of UNO and EU or do even the research by yourself? Seems you lack the profound understanding of the educational system in central Europe too, i.e., Germany, Austria, Switzerland. Just compare anglo-saxon plumbery to countries, to anywhere on the continent – did you anglo-saxons arrive event in this low-tech industry in the 20th century? How comes that Germany is still „Exportweltmeister“ in high tech and anglox-saxon lack far behind?

    • Hans Käslin sagt:

      Would be interesting to get a hint of which company you’re talking otherwise we’re allowed to prosume that your company is one of these multinational structures which do not have anything to do with Switzerland.

  • Yves Schneider sagt:

    Die Einwanderer sind besser ausgebildet und haben ein vertiefteres Wissen, sowohl fachlich wie kulturell. Was machen wir? Wir beschneiden die Ausgaben für Bildung, Soziales und Kultur, belasten immer mehr den Mittelstand und entlasten die Grossverdiener. Wissen, Bildung und Kultur gepaart mit sozialer Zufriedenheit sind Motivation und Quelle von Qualität und Wohlstand, nicht Armee und Kühe. Wir geben Milliarden für Unnützes aus und streichen die Investitionen in unsere Zukunft. Wann erwachen wir endlich und trimmen unsere Politiker auf den erfolg für die Schweiz und nicht die eigene Tasche.

    • Thomas Müller sagt:

      Zuerst einmal sollte man aufhören so Schwachsinn zu studieren denn den es nicht braucht und für den es keine Stellen gibt. Aber von der Uni direkt aufs RAV scheint heute ein gangbarer Weg zu sein. Was die Schweiz braucht sind Ingenieure und nicht Altgriechisch – und Philosophie Abschlüsse. Kein Wunder holen sich die Firmen Deutsche en masse. Ein weiteres Problem ist aber auch die Gutgläubigleit einheimischer HR-Verantwortlicher. Nur weil einer ein geschliffenes Mundwerk hat kann er noch lange nicht mehr als ein Schweizer, aber dieser Glaube geistert in den Firmen rum.

    • Maja sagt:

      fachlich und kulturell sollen die Einwanderer besser sein, dass glauben sie ja selber nicht. Wenn das so wäre würden die sich nämlich besser an unserer Kultur anpassen können. Schweizerinnen und Schweizer sind sehr weltoffen, waren sie schon immer.
      Sich selber so zu erniedrigen ist nicht gesund.

  • Renate Mäder sagt:

    Die SP ist nicht die Partei des Mittelstandes. Sie ist die Partei der Intellektuellen. Wenn man die Akademiker auch zum Mittelstand zählt, dann ist die Aussage richtig sonst nicht. Auch ein FH Abschluss reicht mittlerweile kaum noch um mit der Konkurrenz aus dem Ausland mithalten zu können. Das viel propagierte und erfolgreiche duale Ausbildungssystem der Schweiz wird somit gefährdet, da auch FH Absolventen je längers je mehr ihre Mühe haben eine Anstellung zu finden vorallem wenn sie älter (Ü40)sind.

  • Michel sagt:

    Die Schweiz ist zu klein, nicht genug Wetteifer mit zuviel Komfort. Die nächsten Tage werden für die wahren Eingeborenen schwer sein.

    Wenn sie existieren….

    Salut Xav… te lance un cp de fil à l’occase

  • Hans Käslin sagt:

    Das so genannte Universitätsniveau der Eingewanderten (zum Beispiel der Deutschen) wird hier wieder mal hochgelobt. Es wäre gerecht zu erwähnen dass In Deutschland viele Leute ein Abitur haben, die es bei uns nie in die Sek schaffen würden. Auch diese treten dann hier gegen, nur auf dem Papier, weniger qualifizierte Schweizer an, und holen sich die Kaderjobs ab. Aber egal, die Deutschen sind trotzdem und immer noch besser als alles was bisher eingewandert ist. Das Problem ist, vor allem, dass es aktuell schlicht und einfach aktuell zu viele tun. Das wird von Herrn Alonso „vergessen“.

  • Karl-Heinz Plum sagt:

    zu H. Meier 10:29 Uhr :
    Die Schweizer haben das Rad auch nicht allein erfunden !
    In anderen Ländern gibt es sehr wohl eine „Lehre“.
    In Deutschland gibt es z.B. eine 3 bzw. 3 1/2 jährige Berufsausbildung mit begleitendem Berufsschulunterricht

  • Beat Trüger sagt:

    Da werden mit heiligem Ernst Zahlen kolportiert, deren Ursprung keiner kennt. Ich hätte schon gerne gewusst, woher genau diese Zahlen kommen, auf der Website des Bundesamtes für Statistik lässt sich nämlich just zur Qualifikation nichts finden. Man wird den Eindruck nicht los, dass für die Statistik bereits ein normaler Lehrabschluss einen Zuwanderer zum „Hochqualifizierten“ macht.

  • Roland K Moser sagt:

    Ich glaube, es ist besser, die von Xavier Alonso genannten „grossen“ Werke nicht zu kennen. Sonst leidet man danach auch an Realitätsverzerrung wie er.

    • Jürg sagt:

      Woher die Zahlen kommen ist ja eigentlich egal. Dass unser Land überfüllt ist sieht man an jeder Ecke. Und dass nicht die paar verbliebenen Schweizer das Problem sind liegt auch auf der Hand. Alle kommen in die schöne Schweiz um zu profitieren. Unsere Landschaft wird zugebaut, unsere Strassen werden überlastet, unsere Wohnungen und Häuser werden ausgeraubt, im Ausgang werden wir bedroht und zusammengeschlagen und unsere Sozialsysteme werden ausgesaugt bis nichts mehr übrig ist. ALSO MIR STINKS GEWALTIG!!!

  • Eric Geister sagt:

    Politik ist eben auch eine Art Religion – noch dazu eine ganz schlimme, bewusstseinseinschränkende, vernebelnde…

  • Peter Kuhn sagt:

    Jaja höheres soziokulturelles Niveau. Das einzige was für mich zählt ist der Verdienst, denn damit werden die Steuern bezahlt für die Kosten welche diese Leute verursachen – und der Durchschnittsverdienst ist immer noch geringer als der eingesessenen Bevölkerung!! Da nützt auch ein Dr. Dr. nichts – erinnert mich irgendwie an Russland wo sogar die Putzfrau studiert haben muss.

  • Peter Kuhn sagt:

    Die „Zuwanderungslobby“ setzt sich zusammen aus skrupellosen Leuten mit entweder Kapital und/oder Grundstücken auf der einen Seite (FDP/CVP), und Leuten der Sozialbetreuungslobby auf der anderen Seite. Die Überbevölkerung lässt die Landpreise steigen, die erhöhte Nachfrage und tieferen Lohnkosten erhöhen die Kapitalrendite. Auf der SP-Seite braucht es mehr Geld für Integrationsmassnahmen und Sozialhilfe. Vom ganzen Zirkus nichts hat der Mittelstand – das Land wird verbaut, die Mieten steigen, die Löhne sinken.

    • Armando sagt:

      Sehr richtig. Sie haben vielleicht noch die Langzeitwirkung vergessen. Verarmung des Mittelstandes, Zustände wie in den USA heute oder noch schlimmer. Ich werde gerade 60 und muss von meinem Vermögen leben, da ich mit 58 auf die Strasse gestellt wurde. Hätte ich kein Vermögen, wäre ich bereits ein Sozialfall (mit FH-Abschluss, 6 Fremdsprachen).

      • walter ottiger sagt:

        Immer kommt man mit dem Begriff „Mittelstand“. Wer ist das übehaupt ? Sind es vielleicht diejenigen, die gerne zu den Reichen gehören würden aber es reicht nicht ? Oder sind es die, die eigentlich zu den „Untern“ gehören aber der „Klassenstolz“ ist zu gross ?

    • @Peter Kuhn

      Vergessen haben Sie die Gewerkschaften: Denen laufen die Mitglieder davon und dafür bekommen sie Riesensummen für den Vollzug der „flankierenden Massnahmen“. Die Personenfreizügigkeit ist ein Bombengeschäft für die Gewerkschaftsbosse. Die UNIA nimmt 50% ihres Geldes auf diesem Weg ein.

      Zudem: Ist doch gut für die SP und die Gewerkschaften. Wenn es den Schweizern schlecht geht, dann können sie neue Demos mit unzufriedenen organisieren.

      • walter Bossert sagt:

        Jürg Brechbühl, letzter Satz.Diesen Zustand hatten wir doch schon mal im nördlichen Nachbarland!

  • Jeanclaude sagt:

    Eines hat Herr Alonso erreicht: nämlich eine Flut Kommentare von Beleidigten. Dabei entlarvt er sich selbst als zurückgeblieben, wenn er das Gefühl hat, um eine Sprache zu beherrschen seien Kenntnisse von Dichtern des 17. und 18. Jahrhunderts derart wichtig. Glücklicherweise ist die Zeit vorbei, in welcher man im Schulunterricht schwülstige Gedichte von Schiller, Uhland auswendig lernen musste, aber aktuelle Schriftsteller und ihre Werke (in moderner Sprache) nicht kannte.

    • walter Bossert sagt:

      Aber es erhöht halt den Intellekt ganz enorm, wenn man man, wenn auch im allerdümsten Moment, den Schiller rezitieren kann. Aber auch mir haben diese Damen und Herren der Bücher noch nie bei der Arbeit geholfen oder für mich die Steuern bezahlt:

  • Hans Koller sagt:

    Als ob alle Einwanderer Gut ausgebildet wären? Das Gegenteil ist der Fall, ich bin selbst mit einer Westeuropäerin verheiratet und die Schweiz ist nach wie vor Traum Land. Nichts gegen meine Frau, aber ich wundere mich immer wie ungeniert die, die Schweiz ausbeuten in Form von Sozialhielfe. Ueber die Dummheit vieler Schweizer muss ich immer Lachen, sind sie nur so dumm oder tun sie nur so? Die Schweiz besteh nicht nur aus der Deutschschweiz und den Deutschen, zu mal die meisten Deutschen ungebildet sind die kommen, Maurer, Handlanger, Buschauffeuere, Verkäuferin oder Krankenschwester.

    • Luise Schaller sagt:

      Und warum werden solche sehr gut ausgebildeten Deutsche GEHOLT ? Eben, weil sie gut ausgebildet sind und die CH viel zu wenig davon produziert, bzw. hat! Geschnallt oder selber ein schlecht ausgebildeter (wenn überhaupt) Handwerker. Vermutlich eben doch nur Handlanger, gäll H. Koller?

  • Zurbuchen B. sagt:

    Ich arbeitete das ganze 2011 als Software-Entwickler in CH-Firmen auf CH-Boden. Und eins kann ich sagen: Das ganze 2011war ich der Ausländer! Entweder wurde hochdeutsch gesprochen oder englisch. Ob ihr das glaubt oder nicht: Die schauen mich zum Teil schräg an und meinen „ah, doch noch ein Schweizer“. Die fragen mich: „Habt ihr Schweizer eigentlich kein Problem mit all den Ausländern“. Hey, hallo, wisst Ihr eigentlich wie ich mich fühle? Ich bin zum Ausländer in der CH geworden!!! Einfach für diese unglaublichen Romantiker hier drinnen – mal wieder etwas Realität!

    • Albert Wyss sagt:

      Hallo Hr. Z., was genau ist so schlimm daran? Sie meinen doch nicht im Ernst, dass ein Mensch mit rotem Pass besser ist als ein Mensch mit einem anderen Pass?

    • pete sagt:

      warum sind diese leute da? weil diese leute fürs gleiche geld mehr können? oder gar für weniger geld mehr können? und wer hat sie angestellt? der ch-chef ihrer ch-firma, schlussendlich. er ist also schuld, dass sie sich als ausländer fühlen und nicht die ausländer. vielleicht sollten sich all die staatstragenden unternehmer mal überlegen, was sie sonst noch für die schweiz tun können, als vornherum die svp wählen und gegen ausländer schimpfen und hintenrum die pfz ausnützen und ausländer in die schweiz holen…

    • James Lehmann sagt:

      Da sehen sie mal, wie es mir schon mein ganzes Leben ergeht. Ich kann einen Uniabschluss machen und im Militär Offizier sein. Die Menschen auf der Strasse schauen mich an, als wäre ich der Ausländer. Und sie wollen sich beklagen? Schüpfen sie doch mal in die Haut all der Secondos und schauen dann wie es ist im eigenen Land als Ausländer betrachtet zu werden.

      • Karl Bolliger sagt:

        Nun ich kenne doch einige Secondos, die nicht zurück in die Heimat ihrer Eltern wollen – selbst wenn es sich um Nachbarländer handelt… Und wenn man sich wirklich selbst so herausstehend als Secondo betrachtet, welches ist dann das „eigene“ Land, wenn man es selber nicht weiss – so jemand, der sich hier nicht zuhause fühlt, wird auch in seiner anderen Heimat bloss als Svizzerotto und nicht als Einheimischer betrachtet.

  • Cedric Perrot sagt:

    Die Schweiz hat eine verpasst die Bildung auf einen Nenner zu bringen und den Schweizer und Schweizerinnen die gleichen Chancen einruräumen wie dem benachbarten Ausland. Ein Abitur in Deutschland abzuschliessen ist erheblich einfacher als die Matura in der Schweiz. Die Quint Essenz ist, dass wesentlich mehr bei unseren Nachbarn in Europa studieren als bei uns. Wir trösten uns immer noch das unser Ausbildungssystem mit der Lehre top ist. Wir müssen aufhören uns was vorzumachen und der Realität ins Auge schauen. Lehrstühle an Unis werden von Ausländern dominiert weil wir zuwenig Akademiker haben

  • Hartmann Sonja sagt:

    Was heisst gut ausgebildete Ausländer? In der Pflege weiss man, dass Deutsche Pflegende in der Regel ein halbes Jahr bei gleichem Lohn wie ihre Arbeitskolleginnen „ausgebildet“ werden müssen, um dem CH-Stand zu genügen. Sind FH-Leute nur teuer oder auch gut? Im Ausland gibt es keine Lehren, in Spanien machen z.B. 90% eine Matur – wieso senkt man in der Schweiz nicht endlich die Maturitätsquote, damit auch Schweizerinnen und Schweizer vermehrt an die FH und Unis gehen können? Und somit also „gut“ (theoretisch) ausgebildet sind? Hoffentlich gehen uns die Praktiker nicht bald aus.

  • Egon Stein sagt:

    Als die Schweiz mit 5 Millionen Einwohner und nahezu kaum Arbeitslose, hohen Wohlstand hatte, haben die politischen Prediger im ausländischen Sold des Berner Parlaments, den Bürgern zur Alters-und Wohlstand-Sicherung, mehr qualifizierte (Wirtschafts-Zuwander-Flüchtlinge) eingetrichtert. Nun bekommen wir Arbeitslose, keinen Wohlstand, keine Alterssicherung, Existenzangst, wachsendes Kontingent Vertriebener, Auslandschweizer, Technologie- Analphabeten-Sozialtourismus, getarnt als Personen-freizügigkeit.Bei dem Schmieren-Schacher Bundesräte Wahl ist das kein Wunder. Egon Stein, Meggen

    • James Lehmann sagt:

      Dann vergleichen sie unsere Situation einfach „falsch“. Machen sie mal einen Vergleich in Europa. Machen sie den Vergleich mit den USA. Sind wir nun immer noch so schlecht dran? Wir haben trotz Rezession sehr gute Indikatoren. In den USA ist man im Moment recht froh, wenn man überhaupt einen Job hat.

  • Müller Thomas sagt:

    SP als Partei des Mittelstandes ? Das muss ich ja lachen. Die Welt mit dem Geld anderer retten, selber den Lohn vom Staat kassieren, dass ist es was die SP Tag für Tag macht. Aber ein heisses Eisen wie die PFZ wird nur auf Umwegen via „Wohnungsnot“ thematisiert. Man hat wohl Angst selber in die braune Ecke gestellt zu werden, so wie man es doch so gerne mit dem politischen Gegner macht. Massive Zuwanderung, gepaart mit Wohnungsnot und dem Atomausstieg. Eine Mischung die uns noch teuer zu stehen kommen wird.

  • Stefan Bruderer sagt:

    Der Autor entlarvt sich selbtst und macht mich als Leser wütend – SP als die MIttelstandspartei!

  • AJ sagt:

    C’est certainement un manque d’imagination. Pire, du mépris à l’égard de ces hommes qu’on est allé chercher pour qu’ils restent dans leur état de „sauvage“, devrais-je dire, de bête de somme ? Sans doute.

  • Albert Wyss sagt:

    Bravo Thomas Meier 30 Dez 10:36: Jeder der in einigen Ländern Westeuropas längere Zeit gelebt hat, weiss: In keinem ist offener Rassismus, d.h. eine stets durch den Blick auf Herkunft geprägte Argumentation unter den Gebildeten so akzeptiert und normal wie in der Schweiz. Hinter der aufgesetzten Bescheidenheit und Zurückhaltung der Gebildeten stecken leider v.a. Angst und Masslosigkeit. Wir wissen, dass wir den eigenen Nachbarn unseren überzogenen Wohlstand masslos abgezockt haben und reagieren auf die Wanderungen als natürliche Folge dessen triebhaft und ohne jedweden Anstand.

  • pana sagt:

    „Les chiffres sont formels: 58% des nouveaux venus sont titulaires d’un diplôme universitaire ou équivalent. Car c’est le secteur tertiaire qui recrute: la finance, les hôpitaux, le monde académique.“
    Berne est incapable de donner les équivalences de la Maturité fédérale – Mathématique, et CFC Gestion par exemple pour les comparer aux „Bac français“ surtout lorsque le responsable étranger compare les dossiers de candidature CH & F et donne la préférence à son concitoyen ! Faut-il donc penser que nos autorités ont trompé la population CH en développant le système de l’apprentissage ?

    • Jean d'Hôtaux sagt:

      @ pana :

      “ … surtout lorsque le responsable étranger compare les dossiers de candidature CH & F et donne la préférence à son concitoyen ! “

      Oui, vous avez raison, mais c’est au responsable „RH“ de s’adapter à nos références académiques suisses et non pas l’inverse. Ce n’est pas aux candidats suisses à s’adapter aux références du responsable „RH“ étranger !

      Or il faut bien constater qu’il n’existe aucune base légale pour contraindre les sociétés actives en Suisse d’embaucher selon des critères et des références académiques suisses et c’est un réel problème !

  • Martina Siegenthaler sagt:

    Über lange Zeit galten Schweizer Schulen als die besten und „man“ hat sich wohl etwas allzu stark zurückgelehnt. Seit Jahren habe ich keinen einigermassen fehlerfreien Brief mehr von einem Schulabgänger erhalten, egal ob er die Primar- oder die Sekundarschule besuchte. Das stimmt bedenklich!

  • James Lehmann sagt:

    Die SVP + FDP haben in SG letztes Jahr Bildungsausgaben um 50 Mio gekürzt. Das heisst, dass der schweizer Nachwuchs auf z.B. Stützunterricht/finanzierte Nachhilfe verzichten muss. Das Geld haben die in Steuererleichterungen für Unternehmer und Reiche gesteckt. Nun kommen ausländische Mitarbeiter dieser Firmen in die Schweiz. Soll an den Entwicklungen die SP oder sogar Multikultur schuld sein? Ich habe ja nichts dagegen, wenn man konservativ ist – das braucht es auch. Aber von Realitätssinn zu reden und einfach die Linken oder die Deutschen an zu klagen, ist erbärmlich und ebenso falsch.

  • macho sagt:

    Meiner Meinung nach nehmt ihr alle die Nationalität zu ernst und vergesst die Menschen dahinter. Schweizer sind keine unterbelichteten Dummchen aus den Bergen, und ja unser Dialekt (die sehr vielfältig ist) ist gleichwertig wie die andern „Versionen“ von Deutsch, Französich und Italiensisch. Das ist Tatsache. Tatsache ist auch, dass wir nicht besser sind als die „bösen“ Ausländer, die in unser schönes Land kommen und unsere Kultur „sabotieren“. Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich von Schisshasen und Bünzlis umgeben bin. Kommt mal von eurem hohen Ross herunter, hier unten verstehen wir uns.

  • walter Bossert sagt:

    Es ist schon interessant, wie sich viele Leute über die schlechte Ausbildung in der Schweiz beklagen! Wenn das der Logik der SP- ler entspricht, dürften wir eigentlich nur Lehrer/innen bzw Professor/innen aus der SVP haben. dem ist aber glaube ich ganz und gar nicht so!

  • Jutta sagt:

    Alle Jahre wieder… die gleiche Diskussionen.

  • Rudolf Mühlemann sagt:

    Entsorgen wir doch unsere ideologischen Sichtweisen. Das Gesichtsfeld des Autors ist eingeschränlkt. Dass er sich klar als Anhänger der SP geoutet hat, ist sein gutes Recht. Ebenso sei ihm unbenommen, dass er Frau BR Somaruga gut findet. Der berühmte Satz von Max Frisch, Zitat: „Und es kamen Menschen…“ ist nicht falsch, aber auch nicht völlig wahr. Es handelt sich eigentlich um eine in intellektuelle Plattitüde. Niemand hat Aliens erwartet. Wir müssen für gut ausgebildete Ausländer attraktiv bleiben. Eine Selektion der Einwanderungswilligen ist aber legitim. Der Konkurrenzdruck wird wachsen.

  • So ein Chabis von wegen „gut ausgebildet“
    1) Nur ein Drittel der Einwanderer kommt überhaupt zum Arbeiten, die anderen sind allesamt im Familiennachzug.
    2) Was genau ist an einer Telefonistin, an einem Maler, Spengler, einer Kioskfrau hochqualifiziert???
    3) „Universitätsabschluss“ von wegen. Nur weil eine deutsche oder holländische Krankenschwester oder Physiotherpeutin von einer „Universität“ ihr Diplom bekamen, sind sie noch lange nicht besser ausgebildet als ihre schweizerischen Kolleginnen.

    Kurzum: Man kann mit Zahlen lügen!

  • Augenscheinlich hat die R. ein Problem mit freier Meinungsäusserung. Anders kann ich mir die Löschung meines Beitrages vom Morgen nicht erklären:

    Wenn eine deutsche oder holländische Physiotherpeutin von einer „Universität“ ihr Diplom hat, dann heisst das noch lange nicht, dass sie besser ausgebildet ist als ihre schweizerische Kollegin mit einer Berufslehre. Die Behauptung, die Einwanderer seien im Durchschnitt höher qualifiziert ist aus solchen Gründen ein Schwindel.

  • Urs Holzapfel sagt:

    Eine hervorragende Analyse.Man wundert sich immer wieder,dass in der Romandie dieses Thema viel sachlicher aufbereitet wird als in der Deutschschweiz,wo man förmlich den Schaum vorm Mund etlicher Leserkommentatoren sieht.So kann man,ganz sachlich,nur unterstreichen,dass sich hinter der vermeintlichen Arroganz meist eine gepflegtere sprachliche Ausdrucksweise verbirgt.Und: Es ist ja keinem Deutschschweizer verwehrt,sich eben auch so auszudrücken.Trost:In Süddeutschld. wurde man vor 30 Jahren auch für arrogant gehalten,wenn man versuchte,gepflegtes Deutsch zu sprechen statt breitesten Dialekt.

  • Heinz E. Mueller sagt:

    Die Masse der „Einwanderer“ ist gleichzusetzen mit einer Invasion. In Zivilkleidern (nicht Uniformen), ohne Waffen, aber die Masse macht es aus! Die Schweiz wird still erobert – Allen voran mit Deutschen ! Wären diese „Eindringlinge“ in Uniform – ja dann – wuerden wir mit der Armee dieses Uebel schon an der Grenze Stoppen. Die Regierung müsste und könnte die Landesgrenzen schon jetzt wirksam schliessen. Warum macht sie es nicht ? Fragt Euch, WEM DAS NUETZT – und Ihr habt die Antwort.
    Wenn schon viele Kaderstellen mit Deutschen besetzt sind, engagieren diese noch mehr „Germanen“.

  • Lieber Egon Stein
    Im Buch von Urs P. Casché und Hanspeter Guggenbühl „Das Geschwätz vom Wachstum“ wir auf Grund von Fakten nachgewiesen, dass du Recht hast.
    Hier eine kleine Zusammenfassung:

    Das Geschwätz vom Wachstum

    Von Markus Zimmermann-Scheifele, Kastanienbaum

    Wir setzen Wachstum uns als Ziel
    Und denken aber gar nicht viel
    Darüber nach, was Wachstum bringt,
    Was für Ressourcen es verschlingt.

    In dem begrenzten Lebensraum
    Ist ew’ges Wachstum nur ein Traum.

    So steuern wir gerad’wegs los
    Auf ein gewaltiges Chaos,
    Wenn wir uns nicht sehr bald besinnen
    Und diesem Wachstumszwang entrinnen.

  • Frank sagt:

    Pourquoi tous les commentaires sont en allemand, alors que le tdg est à Genève ?

    • Divorne sagt:

      Parce que Poolitiblog est un lieu partagé par plusieurs medias suisse. Et comme vous pouvez le voir, les suisse-allemand sont plus nombreux en Suisse et participe plus à la politique que les suisse-romands.

      • Jean d'Hôtaux sagt:

        Exact M. Divorne !

        C’est à nous Romands qu’il incombe de nous intéresser davantage à la politique suisse !

  • Dusseroy sagt:

    Continuez à vous foutre du peuple suisse! Continuez à m’ulcérer avec vos vagues informations, vos partis pris et votre mépris pour la classe que je représente! Si la volonté était d’intégrer les étrangers dans notre pays pourquoi les situer au-dessus des suisses? Pourquoi ne pas en faire l’éloge sans humilier le suisse? Vous êtes une bande de XXXXXXXX!

    • Jean d'Hôtaux sagt:

      @ Dusseroy :

      Où donc avez-vous lu dans cet article une quelconque „humiliation“ et des partis pris ?

      C’est un débat qui met certaines lacunes en évidence, notamment une protection insuffisante des Suisses dans leur propre pays. C’est tout au moins ce que je relève dans de nombreux commentaires. C’est donc aux politiques qu’il incombe de réagir en corrigeant ces dérives.

      J’en relève une qui m’apparaît flagrante : il n’existe aucune contrainte légale obligeant une société active en Suisse de rédiger ses offres d’emplois avec des exigences et des références académiques suisses !

      • Dusseroy sagt:

        @Jean
        Le lien hypertexte qui m’a orienté sur cette page s’intitulait les étrangers sont meilleurs et plus compétents que les suisses…ce qui m’avait fait un peu pester. Mais je suis d’accord à 100% avec vous. Mon ancien employeur n’avait plus que des français et des étrangers dans son entreprise. Le sale boulot m’était par contre destiné… avec un RH amoureux de la france on ne pouvait espèrer que mieux. Cela fait une année que j’entends qu’il manque des ingénieurs en suisse, 15’000 était le chiffre avançait…, et que pour cette raison il fallait engager des étrangers,.

      • Dusseroy sagt:

        @Jean
        Le lien hypertexte qui m’a orienté sur cette page s’intitulait les étrangers sont meilleurs et plus compétents que les suisses…ce qui m’avait fait un peu pester. Mais je suis d’accord à 100% avec vous. Mon ancien employeur n’avait plus que des français et des étrangers dans son entreprise. Le sale boulot m’était par contre destiné… avec un RH amoureux de la france on ne pouvait espèrer que mieux. Cela fait une année que j’entends qu’il manque des ingénieurs en suisse, 15’000 était le chiffre avançait…, et que pour cette raison il fallait engager des étrangers,.

  • Manuela sagt:

    Wenn ich mir den Titel dieses Artikels anschaue, wünsche ich mir mehr gut (!!) ausgebildete Personen – egal ob aus der Schweiz oder aus dem Ausland.

  • Sarah sagt:

    Fuer mich ist alles im Leben eine Frage des Gleichgewichts- daher sollte man vielleicht fragen……

    Wieviel Deutsche braucht das Land?

    Eins steht fest, sicher nicht soviele wie profitieren kommen wollen.

  • Rancor sagt:

    Tien! il y a des journalistes français à la TG 🙂
    Il n’y a qu’eu pour s’envoyer de fleures de la sorte.

  • Divorne sagt:

    La réalité ce n’est pas tant que les Suisse sont devenus moins formés. C’est que la Suisse est devenues plus accadémique en laissant de côté les non-universitaire, comme les autres pays.

    La suisse ne s’est interressée qu’à l’élite.

    Cela démontre que la formation à „outrance“ est socialement une très mauvaise solutions. Car les élites, sachant qu’elles font partis de l’élite, considèrent ceux qui ne font pas partis de leur cercle comme „moins capable“, „moin intelligent“ et s’apporoprie QUE les „bons“ côté de choses pour ne laisser que les miettes aux autres.

  • Divorne sagt:

    Ce qui a changé c’est d’avoir rendu l’apprentissage moins important à cause de certains chefs d’entreprises étrangère qui ne reconnaissent pas les apprentissage comme un formation viable. Pour un chef francais, un apprentis c’est quelqu’un qui a loupé ses études alors qu’en Suisse c’était une force qui permettaient de mettre en pratique la théorie à la pratique dans un monde réel. Et non dans une bulle de laboratoire et théorique.

    • Jean d'Hôtaux sagt:

      @ Divorne :

      Vous avez raison et c’est donc avant tout un problème culturel, alors je reformule :

      C’est aux chefs d’entreprises et autres responsables „RH“ étrangers de s’adapter aux conditions cadres suisses – pour autant qu’elles existent … – , mais pas l’inverse !

      Et si ces conditions cadres sont lacunaires ou insuffisantes, il faut les créer. A défaut, nous risquons d’être confrontés à des problèmes de xénophobie comme en témoignent certains commentaires !

  • Roger sagt:

    Je suis surpris de voir la xénophobie et l’aveuglement qui ressort des commentaires, surtout ceux en allemand. Il y a véritablement un énorme problème de cohabitation entre les Alémaniques et les Allemands.

    L’apprentissage est une formation qui fournit d’excellents professionnels au marché du travail. Mais il ne prépare pas directement à assumer des responsabilités élevées, et n’est pas suffisant pour avoir des ingénieurs avec une vision et culture plus globale. Cette formation est fournie par les EPF, et il n’en sort pas assez de Suisses chaque année d’où le recours nécessaire aux étrangers.

    • Dusseroy sagt:

      @Roger
      Je vous apporte mon témoignage personnel. Je travaille en suisse depuis plus de dix ans. J’ai pu voir que dans notre entreprise plus un ingénieur suisse n’a été engagé depuis 5 ans, or je sais qu’il y en a, puisque j’en connais quelques uns à avoir postulé.Les français, qui semblent tout savoir et tout connaître, sont actuellement préférés. J’ai travaillé pendant mes études d’ingénieur et n’ai eu aucune bourse, alors que j’ai entendu dernièrement des étrangers se plaindre des petits montants de bourse auxquels ils avaient droit durant leurs études, accusant la suisse de ne pas aider…

    • Dusseroy sagt:

      Autre doléance que j’ai pu entendre de la part d’un étranger, que la suisse n’avait aucune morale, que le coran avait bcp de choses à nous apprendre, et que si lui il travaillait en suisse c’est que la suisse avait besoin de lui…. je suis actuellement au chômage et moi je serai plein de gratitude pour mon futur employeur de me laisser une chance! je n’ai pas voulu raconter à mon cher ami ma situation, que j’avais connu une situation difficile et que je n’arrivais pas à trouver un nouveau job, je l’ai gardé pour moi, mais je suis prêt à exploser! je sais que ça ne sera pas bon.

      • Dusseroy sagt:

        Alors avant de vous indigner des réactions de nos compatriotes, avant de les traiter de xénophobes, prêtez leur au moins le bénéfice du doute et aller aussi voir ce qui se dit, ce qui se pense et ce qui se passe dans les entreprises suisses.

  • Dusseroy sagt:

    Ne soyez donc pas si surpris et non vous vous n’êtes pas réveillé dans un pays qui est subitement devenu xénophobe, sachez que la situation a changé et que des réactions plus ou moins maladroites se font entendre par le peuple.

  • Dusseroy sagt:

    et pour votre gouverne, je ne voterai jamais MCG ou MCR ou MCS, je suis sûr que notre pays peut faire preuve de force et de réflexion, sans tomber dans le populisme d’amateurs. C’est tout le malheur que je lui souhaite

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