Die SVP muss ihr Doppelspiel beenden

Nach den Verlusten bei den Wahlen fährt die SVP dieser Tage bereits die nächste Niederlage ein: Während die SP schon vor Wochen ein breites Feld von valablen und weitum bekannten Kandidaten für den Bundesrat vorstellen konnte, muss die grösste Partei die Namen von möglichen Bundesräten geradezu zusammenkratzen. Im Welschland zeigen mit Guy Parmelin und Jean-François Rime zwar akzeptable Politiker ihr Interesse. In der Deutschschweiz hingegen, wo die Blocher-Partei ihren Schwerpunkt sieht, steht von den nationalen Politikern bisher nur der Schaffhauser Ständerat Hannes Germann zur Verfügung. Von der SVP selber dürfte er indes kaum Unterstützung erhalten, da er immer wieder von der Parteilinie abweicht.  

In ihrer schwierigen Lage propagiert die SVP-Leitung mitunter Namen wie den Nidwaldner Bildungsdirektor Res Schmid oder den Ausserrhoder Finanzdirektor Köbi Frei. Das ist, als würde man einen Stadtpräsidenten einer mittelgrossen Stadt plötzlich zum idealen Bundesratskandidaten erklären. Denn mit 53’000 respektive 41’000 Einwohner haben Ausserrhoden und Nidwalden gerade etwa so viele Einwohner wie Biel (50’000) oder Thun (41’500). Ohne Umweg über den National- oder Ständerat gilt ein Regierungsmandat in einem Kleinstkanton bisher nicht als Empfehlung fürs höchste Amt im Land.  

Zu gut dürfte ihnen in Erinnerung sein, wie die SVP in ihrem Spiel zwischen Konkordanz und Opposition ihren Alt-Bundesrat Samuel Schmid jedes Mal verunglimpften.  

Einige der bisher genannten SVP-Kandidaten für den Bundesrat: Hannes Germann (o. l.), Res Schmid (o. r.), Köbi Frei (u. l.) und Guy Parmelin (u. r.).

 

Die missliche Lage hat sich die Partei selber zuzuschreiben. Nun rächt sie, dass sie mehr als ein Jahrzehnt lang ein unehrliches Spiel zwischen Opposition und Regierungspartei getrieben hat: An gestandenen Personen würde es der grössten Kraft im Land eigentlich nicht mangeln, nur sagen erfahrene Figuren wie der ehemalige Thurgauer Regierungsrat Roland Eberle, der Bauernverbands-Präsident Hansjörg Walter oder der Unternehmer Peter Spuhler gleich reihenweise ab. Zu gut dürfte ihnen in Erinnerung sein, wie die SVP in ihrem Spiel zwischen Konkordanz und Opposition ihren Alt-Bundesrat Samuel Schmid jedes Mal verunglimpften, wenn er die Haltung des Gesamtbundesrates vertrat und nicht jene seiner Partei. Ein gestandener Politiker will sich nicht derart verheizen lassen.  

Wenig erstaunlich ist, dass die SVP neuerdings wieder offen lässt, ob sie sich nicht doch ganz in die Opposition zurückziehen will. An Wahlen Ende Oktober zeigte sich schliesslich, dass sie mit dem bisherigen Doppelspiel nicht mehr in der Lage ist, Wählerprozente zu gewinnen. Möglicherweise sind die Parteistrategen nun zum Schluss gekommen, dass die Volkspartei künftig nur noch dann zulegen kann, wenn sie als echte und volle Oppositionspartei so richtig auf den Putz haut.  

Wie sich die Partei auch immer entscheidet: Aus der unbequemen Lage kann sie sich nur befreien, wenn sie ihr Doppelspiel endlich beendet und sich für eine klare Strategie entscheidet: Macht sie intern und extern klar, dass sie sich als Regierungspartei einfügen will, dürften echte Papabili wie der Thurgauer Eberle doch noch zusagen und die Partei hat gute Chancen, am 14. Dezember tatsächlich einen zweiten Sitz zu erhalten. Erklärt sie hingegen, dass sie sich inklusive ihres Bundesrates Ueli Maurer in die Opposition verabschiedet, kann sie sich in den kommenden Wochen die Fortsetzung der erniedrigend erfolglosen Suche nach valablen und zur Verfügung stehenden Kandidaten ersparen.  

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86 Kommentare zu «Die SVP muss ihr Doppelspiel beenden»

  • werner hueppi sagt:

    Die SP war waherend vielen Jahre im Bundesrat und betrieb gleichzeitig Opposition. Dies war fuer die meisten Journalisten nie ein Proplem, welche jetzt die SVP kritisieren. Hr.Schmid wurde gegen die Mehrheit der SVP Mitglieder als 3.FDP Bundesrat gewaehlt. Es ging darum die SVP zu aergern u. zu demuetigen. Hr.Eberle bewarb sich schon damals als Bundesrat, wegen perfiden Intrigen waehlte das Parlament Hr.Schmid. Das Parlament hat auch seit Jahren eine Fr.Calmey Rey geduldet, welche ja einige Egotrips hintersich hat. Warum so ueberempfindlich bei der SVP?

    • Carmen Heidelberger sagt:

      Aber Herr Hueppi, einer Partei, bei der alle eigentlich einer Anderen angehoeren, ausser die wenigen selber Vorgeschlagenen, der steht doch eigentlich sowiso kein Sitz zu. Mit den paar selbstdeklariert Tauglichen erreichen sie ja nochnichtmal Fraktionsstaerke. Was ist denn das fuer ein Haufen?

    • paul rohner sagt:

      Wenn zwei das Selbe tun ist dies doch noch lange nicht Dasselbe. Wie gehabt, alle Neiderparteien sind aufgerufen, alles zu unternehmen die SVP aus dem Bundesrat zu ekeln. Das könnten sie tatsächlich. Ob das Volk bei Initiativen und Reverenden der SVP dann mitspielt, steht auf einem anderen Blatt. Damit wäre der Grundstein für weitere 4 Jahre Politblokade gelegt.

    • Maggy sagt:

      In sich einig muss eine Partei sein, wenn sie erfolgreich sein will. Ist sie das, kann sie fast alles erreichen.

    • Stadelman Reto sagt:

      Tatsächlich ein Problem. Aber die SVP hat eben auch ein Problem. Man kann nicht mit Ausrufen wie „Asylantenfreie Zone“ oder „Kosovaten schlitzen Schweizer auf“ als Hetze gegen alle Kosovaren/Ausländer unterwegs sein und gleichzeitig betonen man sei nicht Extrem. Umgekehrt auf der linken Seite geht das viel einfacher. Wenn jemand Geld zum Fenster rauswirft für Sozialpolitik wird er nur als unfähiger Trottel wahrgenommen, nicht als gefährlicher Radikaler. Bsp: Lieber ein Nachbar der mir nervige Erziehungstipps gibt (SP), als einer der MEINE Kinder schlägt (SVP). Sie verstehen, was ich meine?

      • Der Mensch sieht in erster Linie das was er/ sie sehen will. Diesen Umstand nutzen ALLE Parteien von ganz links bis ganz rechts gnadenlos aus. Wann wird das dämliche Parteiendenken wieder weiter in den Hintergrund geschoben, im Interesse aller in der Schweiz wohnhaften?Beispiele wie das Ihre Herr Stadelmann sind alles andere als geeignet das vernünftige dem plakativen Denken vorzuziehen.

        • Stadelman Reto sagt:

          @Bossert
          Das mag zwar stimmen, aber dafür müsste man mal genau definieren was vernünftiges Denken ist. Es gibt keine mathematisch korrekte Antwort darauf was „Vernunft“ ist und was nicht. Meine Einstellung ist sicher plakativ, aber jeder Mensch ist so beeinflusst. Und GENAU DAS ist das Problem der SVP. Ein grosser Teil der Bevölkerung nimmt die SVP als aggressiv wahr. Auch wenn sie das gar nicht ist. Wie sie richtig festgestellt haben, nehmen wir eben nur war was wir wollen. Das ist menschlich und dagegen kann man nichts tun, ausser eben, nicht mehr so aggressiv zu sein…

        • Stadelman Reto sagt:

          @Bossert
          Das mag zwar stimmen, aber dafür müsste man mal genau definieren was vernünftiges Denken ist. Es gibt keine mathematisch korrekte Antwort darauf was „Vernunft“ ist und was nicht. Meine Einstellung ist sicher plakativ, aber jeder Mensch ist so beeinflusst. Und GENAU DAS ist das Problem der SVP. Ein grosser Teil der Bevölkerung nimmt die SVP als aggressiv wahr. Auch wenn sie das gar nicht ist. Wie sie richtig festgestellt haben, nehmen wir eben nur war was wir wollen. Das ist menschlich und dagegen kann man nichts tun, ausser eben, nicht mehr so aggressiv zu sein.

    • Zenklusen Andreas sagt:

      Ja, das Parlament hat lieber einen sehr schwachen Bundesrat, wie der Sämi in den Bundesrat gewählt, als einen fähigen Anwärter. Was das Parlament angerichtet hat, wurde uns ja vor Augen geführt…- Ein riesen Chaos im VBS, das durch einen unfähigen Bundesrat, namens Schmid verursacht wurde.

      • walter ottiger sagt:

        Und jetzt haben wir einen Nachfolger von Sämi Schmid, der anscheinnend noch unfähiger ist, als sein Nachfolger und gänzlich der Generalität, will heissen den arbeistlosen Obersten im Generalstab ausgelifert ist. Aber, das ist gar nicht so schlimm ! Im VBS kann ein unfähiger Bundesrat, am wenigsten Schaden

  • Joachim Ziemssen sagt:

    Das übliche tägliche SVP Bashing. Vorgeblich wird die SVP problematisiert; das Problem mit der Konkordanz aber liegt bei der Gutmenschenfraktion bestehend aus SP, Grünen, Grünliberalen, CVP und BDP. Vor allem die SP betreibt ein unehrliches Spiel zwischen Opposition und Regierungspartei: sie drohte schon mehrmals, bei der Nichtwahl ihrer BR-Kandidaten in die Opposition zu gehen – tat dies aus Opportunismus aber nie – und verbot schon Gewählten wie Francis Mathey die Annahme des Amtes, was die SP nicht davon abhielt, ein identisches Wahlmanöver für Widmer-Schlumpf zu inszenieren. Widerlich!

    • Thomas Rilke sagt:

      @ Herr Ziemssen
      Und wieder dieses unsägliche Wort „Gutmenschen“, das kann ich nicht mehr hören. Sagen SIe mir doch einmal, was schlecht daran ist, ein guter Mensch zu sein. Ich bin aktives glp-Mitglied wüsste nicht, dass unsere Partei ein Spiel treibt. Wir gestehen der SVP den zweiten Sitz zu, das ist offizielle Parteilinie. Immer dieses „Bashing von einer Seite auf die Andere“. Genau diese Schlagwortdebatten von den Genossen auf der linken Seite & den Patrioten auf der rechten Seite brauchen wir nicht mehr, davon haben die meisten genug. Arbeiten fürs Land ist angesagt, Wahlkampf war gestern

      • Matti Hoch sagt:

        @Thomas Rilke schlecht daran, ein sogenannter „Gutmensch“ zu sein ist die Tatsache, dass die Gutmenschen eben nicht gut sind, sondern schlecht..
        Sie lügen, sie betrügen sie nehmen den Staat aus (jedwelcher Schutz für Asylmissbraucher u.IV-Abzocker!!)und sie machen diejenigen fertig, die irgend noch höhere Werte haben oder eine Moral oder Ethik vertreten. Gutmenschen haben und kennen keine Grenze…höchstens wenn’s um ihre Position geht, dann schon! Und heute kann man einfach nicht alles gut reden, im Gegenteil, es müssten mal Leute aufstehen, die den Stall ausmisten wollen!keine Gutmenschen!

      • Jakob vonGunten sagt:

        Es besteht ein erheblicher Unterschied zwischen Gutmenschen und guten Menschen. Gute Menschen tun Gutes aus Altruismus, auf eigenen Antrieb und eigene Kosten, und sie moralisieren nicht und sie brüsten sich damit nicht. Gutmenschen hingegen sind Leute, die lauthals öffentlich und demonstrative Güter, Leistungen, Lebenshaltung und Konsum von Dritten steuern und beeinflussen wollen, sei es durch Gesetze, Verordnungen oder Verbote etc., dies aber nicht auf eigene Kosten, sondern auf Kosten Dritter oder der Allgemeinheit, d.h. von Steuerzahlern, Produzenten und Dienstleistern.

        • Peter Sroffel sagt:

          Treffend formuliert, Herr von Gunten. Der Ausdruck „Gutmenschen“ ist Ironie. Es bringt mich zur Raserei, wie hinterhältig und Neiderfüllt die „Gutmenschen“ die grösste Partei attackieren, wo und wann immer sie können.
          Traurig aber wahr, dass gewisse Kreise des Rechnens unfähig sind. Die SVP hat bei den Wahlen nicht verloren, sondern gar zugelegt. 2007 erreichte die SVP 28,8%. Dann kam die Abspaltung + die BDP nahm – vorsichtig geschätzt – 3% mit. Somit hat die SVP knapp 4 Jahre mit 25.8% politisiert und erreicht nun 26.6%. Ein Plus von 0,8%, die man nicht wahr haben will.
          Erbärmlich.

    • Tststs sagt:

      Das Problem, dass nicht zwei SVPler auch die zwei SVP-Sitzen sitzen ist ganz alleine die Schuld der SVP selber. Das Parlament gestand schon vor 8 Jahren der SVP den zweiten Sitz zu (als im Lande noch diskutiert wurde, ob sich die SVP zuerst noch beweisen müsste). Das (notabene neu gewählte) Parlament war dann einfach nicht mit der Besetzung zufrieden und hat den Politiker ausgetauscht (durch eine SVPlerin). Und da ja vier Jahre zuvor stillschweigend beschlossen wurde, dass Bundesräte abgewählt werden können (um dem berechtigten Anspruch der SVP zu genügen), war dies auch in diesem Jahr möglich.
      Die SVP hat drauf FREIWILLIG(!!!) auf ihren zweiten Sitz verzichtet!
      Es erstaunt mich immer wieder, wie Vertreter und Anhänger dieser Partei so eine verzerrte Wahrnehmung haben können, da 1. das Parlament der SVP ihren zweiten Sitz nicht vorenthält und die SVP selber darauf verzichtet hat und 2. dass anstatt die fähige und eigentlich ziemlich auf der Parteilinie politisierende Frau zurück ins Boot zu holen nur an ihr herumgemäkelt wird! Da hat die SVP mal eine weit über die Parteigrenze beliebte Politikerin und was macht sie: sie schiesst sie ab! Also dieses Vorgehen kann ich nicht nachvollziehen!

      • Hermine Kleefeld sagt:

        Unglaublich, wie der anonyme Tststs die Konkordanzdiskussion biegt und mit fadenscheinigen und opportunistischen Pseudo-Argumenten diskreditiert, nur um Frau Widmer Schlumpf in den BR zu schnorren und die SVP schlechtzureden! Tatsache ist, dass die SVP mit Abstand die wählerstärkste Partei war, ist und bleibt und im Sinne der Konkordanz einen Anspruch auf 2 Sitze hat. Tatsache ist und bleibt, dass Widmer-Schlumpf NICHT der SVP angehört. Falls jede fähige Person einen BR-Anspruch hätte, dann ist die Konkordanz im Eimer und Widmer-Schlumpf aufgrund ihrer Fähigkeiten auf Platz 37’921 dieser Liste

      • Helveticus sagt:

        Berücksichtigen Sie, dass die SVP eigentlich ein Blocher-Wahlverein ist. Der finanziert die Partei und erwartet natürlch, dass diese ihn in die Regierung hievt. Deswegen finde ich es nachvollziehbar, dass die SVP unfähig war und bleibt, sich mit EWS zu arrangieren. Übrigens würde es mich nicht überraschen, wenn im Dezember auf dem Wahlticket der SVP auch wieder der unverbesserrliche und unverwüstliche alt BR Blocher auftauchen würde…

        • Peter Sroffel sagt:

          @Helveticus: Können Sie Ihre Behauptung beweisen? Gibt es eine Link zu einer Webseite, eine Auskunftsstelle oder was auch immer, die beweist, dass die SVP von CHB finanziert wird? Ihre Behauptungen sind in allen teilen völlig aus der Luft gegriffen und somit gegenstandslos.

      • Peter Sroffel sagt:

        EWS fähig? . Nach 3 Jahren EJPD „durfte“ Frau Somaruga ein Chaos übernehmen und im EFD sehe ich Geldverschleuderungspolitik. Dann von „fähige Bundesrätin“ zu sprechen, ist reinste Ironie, Man mag über CHB sagen was man will und ihn auch als „Polderi“ bezeichnen. Was allerdings die Dossierkenntnis und Fachkompetenz an geht, dürften auch die Neider – die es vermutlich genau deshalb sind – gemerkt haben – und deshalb musste er verschwinden. Und ja, ich kann sehr gut verstehen, weshalb EWS und Schmid von der SVP ausgeschlossen wurden.

    • F.Caviezel sagt:

      Wieso habe ich die Vermutung, dass Gutmensch für SVP-nahe Personen ein Schimpfwort ist???
      Sind bei der SVP Schlechtmenschen denn die besseren Menschen?
      Ach ja die BDP ist ja auch eine linke Partei, die SP Kommunisten, und die CVP links. Ausserdem ist die Erde eine Scheibe, und die Sonne am HImmel ist der Widerschein von C.B.

      • tststs sagt:

        Wobei ich schon finde, dass die BDP sich irgendwie selber als Mitte-Partei zu etablieren versucht. Und dies sicherlich aus taktischen Gründen…

    • ausländer sagt:

      1. alle wollen immer nur der svp schaden.
      2. alle wollen immer nur das svp schaden.
      3. alle nicht svpler sind unverbesserliche gutmenschen die die schweiz abschaffen wollen.
      4. die svp hat immer recht, weil sie immer recht hat. ist ja logisch.
      5. das vordringlichste ziel eines milliardärs ist die wohlfahrt des kleinen mannes.
      6. das sturmgewehr gehört in den kleiderschrank, die pistole in die hutablage.

  • Daniel sagt:

    Als ob sich die SVP von den Linken Journalisten vorzuschreiben hätte, wie sie sich zu verhalten hat! Eine andere, nicht linke Linie zu vertreten, hat mit Opposition nichts zu tun denn, wir sind eine Demokratie! Dass die SVP keine willigen Kandidaten hätte, ist wohl ein Märchen, und Wunschdenken der Gegner. Angesichts der extremen linken Presselandschaft in der Schweiz, wäre es politischer Selbstmord, sich Wochen vorher als Kandidat zu präsentieren!

    • David Stoop sagt:

      Nur so zur Information: der Kalte Krieg ging Anfang der 90er-Jahre zu Ende. Ganz egal wie sehr sie hier alle zu Kommunisten stempeln wollen, macht dies die SVP nicht zur besseren Partei (die übrigens auch sehr gerne von Subventionen lebt, nicht wahr Herr Brunner).
      Wenn die SVP nur Kandidaten hat, die sich vor der schweizer Presselandschaft fürchten (eine der harmlosesten Europas), dann sollte sie besser nicht zur Bundesratswahl antreten.

      • R.Zwahlen sagt:

        Was ist denn der Unterschied zwischen einem vom Staat entlöhnten Angestellten und einem Landwirt der Subventionen
        bezieht,damit der Staatsangestellte günstiger schweizer Qualität einkaufen kann?Aha jetzt weiss ich es.Der Landwirt trägt das Risiko selber und der Staatsbediente hat pünktlich Feierabend!

  • Christoph Gruber sagt:

    Seit den 1980er Jahren fasste die SPS bei der Hälfte der Volksabstimmngen ene andere Parole als der Bundesrat, seit fünf Jahren tut dies auch die SVP. Auf dem SP-Auge ist David Schaffner offensichtlilch ziemlich sehbehindert.

  • Keller sagt:

    An sich erstaunlich, aber nicht überraschend: Die SP macht seit Jahr und Tag Oppositionspoltik, allerdings ohne Kritk im Tagi. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Cheerleaders der SP und Tages-anzeiger Journalisten? Das wäre doch ein Thema für die Stiftung pro Helvetia, wo Bundsmittel häufig auch für linke unnütze „Forschungsprojekte“ vertubelt werden. Schaffner darf man als linken Agitprop-Spezialisten, der im redaktionellen Teil Werbung – gratis – für Linke macht. Ob diese Krtik die Tagi-Zensur, die üblicherweise ausgeübt wird, um die Beiträge zu steuern, überlebt?

  • Statt dem schon langweiligen Gestänker, könnte man auch ganz einfach abwarten was der 14 . Dezember bringt! Vielleicht ist dann eine etwas weniger schwammige Diskussion möglich, welche nicht nur darauf ausgerichtet ist, die jeweils anderen zu verunglimpfen !

  • Patrick Zumbühl sagt:

    Wird einmal Zeit, dass Nidwalden einen Bundesrat stellen kann.

  • Hans Meier sagt:

    Die SVP muss ihr Doppelspiel beenden während die SP dieses Doppelspiel – Opposition bei gleichzeitiger Regierungsverantwortung – seit mindestens drei Jahrzehnten ungestraft praktizieren darf?
    Immer wieder schön zu sehen, wie in der CH mit unterschiedlichen Massstäben gemessen wird, je nachdem ob man zu den selbsternannten „Gutmenschen“ oder zu den bösen Braunen gehört.

    • Alfred Marti sagt:

      Ja jetzt weiss ich das endlich genau, das Gegenteil von einem Gutmenschen ist ein Brauner.Da bin ich doch wieder froh zu den Gutmenschen zu gehören. Im übrigen ist „Gutmensch“ ein ziemlich dummes Argument und wird offensichtlich nur in Ermangelung besserer Argumente gebraucht

      • Hans Meier sagt:

        Sorry, aber Sie haben überhaupt nix verstanden, aber wirklich gar nix. 1. Wenn die SP Opposition spielen darf bei gleichzeitiger Regierugsbeteiligung, dann ist es schlicht frech, wenn sie und deren Sympathisanten meinen, dieses Recht der SVP abzusprechen. Soweit sollten auch Sie mir folgen können, oder? Schon mal was von Reziprozität oder Tit for Tat gehört? 2. Genau das zeichnet eben die „Gutmenschen“ aus: Das Gefühl, „Recht“, „Moral“, „Gut-und-Böse“ genau zu kennen und bestimmen zu können, was die anderen zu denken und wie zu handeln haben, alles natürlich im Namen des Humanismus, etc.

  • fischer sagt sagt:

    Sorry, aber in Zeiten wo echte Probleme vorherrschend sind, da müssen die Parteien sofort zurück stecken, denn die Probleme sind so gross, dass es keine Geplänkel der Parteien sind. Sie nur beim neuen Finanzausgleich, wo die wirtschaftlich interessierten Interessierten Kanton nicht entsprochen werrden, da ist die Faulheit der Kantone absolut ausgewiesen. Wie es aussieht, so sind alle nicht interessiert, dass dem Land, der Arbeitswelt gut gehen soll. Es sollte doch belohnt werden wer auch echte Engagement zeigt, und auf gut deutschen sich selber einen Dritt in den Hintern gegeben hat.

  • beatrice fischer sagt:

    Es ist Sache allein der SVP zu entscheiden, wie sie politisch bei Wahlen und bei der Behandlung von wichtigen Themen vorgehen will. Sie muss sich ja „verkaufen“. Und sie hat Erfolg. Zweitens hat z.B. die SP mit Ruth Dreifus oder mit Micheline Calmy Rey Frauen in den BR delegiert, die keine Erfahrungen auf dem eidg. Parkett hatten. Damals gab es keine kritsichen Worte dazu, nicht einmal zu den haarsträubenden Vorkommnissen bei der Wahl von Dreifus. Drittens ist absurd, die Einwohnerzahl eines Kantons zum Kriterium zu machen. Res Schmid ist wählbar. Er hat einen einmaligen Leistungsausweis.

  • Solange die SVP ihre menschenunwürdigen Gebaren und zu rechts politrisiert , aber hauptsächlich die Führung oder klar gesagt der Führer nicht eine Kehrtwende einschlägt, darf diese Partei keinen 2. BR erhalten. Durch ihre Opositionsart, kann die Schweiz nur Rückschritte machen und das wir von den75% Wähler nicht weiter akzeptiert. Diese Aenderung der SVP kann aber nicht von heute auf morgen gemacht werden,darum musss sie sich für die nächsten 4 Jahre mit einem BR zufrieden geben ob sie wollen oder nicht. Das beführworte auch ich.

    • Zwahlen Rudolf sagt:

      Herr Giger,ich finde es ist eine unerhörte Frechheit von Ihnen,das Gebaren der SVP als menschenunwürdig zu bezeichnen.
      Bitte bezeichnen Sie mir wahrheitsgetreu ein menschenunwürdig behandeltes,vorhandenes Problem,das die SVP nicht sauber
      aufgelistet hat.Sie sprechen ev.das an,was die Medien danach daraus gemacht haben.Die Linke wird in nächster Zeit nach und
      nach Themen,die die SVP kritisch angesprochen hat,übernehmen.Warten Sie es ab.Wenn’s die Linke macht ist es dann menschenwürdiger.

    • Hans Abächerli sagt:

      Was denn für menschenunwürdiges Gebaren, Herr Giger Zuzwil? Meinen Sie Dinge auf den Tisch bringen, die gemäss ‚Political Correctnes‘ nicht angesprochen werden dürfen?

    • zurbrügg sagt:

      Menschenunwürdig? Was denn? Für Sie sind wohl Freiheit, Selbstverantwortung, Unternehmertum und selbst Demokratie Menschenverachtung? Mit Ihren billigen Anwürfen an die Freiheitlich denkenden Bürger, zeigen Sie ihre Marxistischen, Stalinistischen Ansichten, welche unglaubliches Leid und Tod über die Menschen gebracht haben!

    • Jacky Forrer sagt:

      P.Giger. Gut gelehrnt ! Sie schreiben einfach „ihrem“ Führer ab. Sie sagen das gleiche wie ihr verehrter Grunder. haben sie auch eigenes zu sagen ? Im übrigen sind die anderen 75% nicht alle der gleichen Meinung wie sie. Ich gehöre unter vielen Anderen zu den 75% und möchte meine Meinung nicht mit der ihrigen teilen.

  • Stalder Markus sagt:

    Herr Schaffner, zuerst habe ich bei ihrem Namen stellvertretender Leiter der Bundeshausredaktion gelesen, dann habe ich Tages-Anzeiger gelesen, dann war alles klar.

  • Thomas Rilke sagt:

    Ich frage mich, ob dies von der SVP nicht wieder ein Spiel ist, und man dann Ende November mit drei Vorschlägen aus der ersten Reihe kommt. Es wird ja selbst dann über die SVP geschrieben, wenn sie nicht stattfindet. Sie hat es mit ihrer Marketingstrategie weit gebracht. Selbst wenn sie nichts tut, wird über sie berichtet. Da muss man sich schon fragen, ob die Medien nicht langsam ihre Fixierung aufgeben sollten. Warten wir doch einfach, wir werden sehen, was die SVP macht. Ehrlich gesagt interessiert es mich auch nicht so stark, was die SVP denkt oder nicht. Halten wir den Ball flach

  • DS was Sie wieder alles besser wissen oder zu manipullieren versuchen.
    Lasst endlich mal die Hellseherei und die Erpressungsversuche.
    Die SVP bringt mit Bestimmtheit einen guten Kandidaten – kümmern Sie sich um Ihre Probleme oder die des Bundeshauses, das glänzt lange nicht wie es sollte.
    Diesen formulierten Quatsch darf man nicht mal denken bitte.
    ewz

    • Ruedi Norhus sagt:

      Grossartiger Kommentar Frau Weber. Wenn Sie Denkverbote ausprechen wollen, wandern Sie wohl am besten aus. Mich langweilt das faktenlose Gerede über die Bundesratswahlen auch, aber ein bisschen Respekt (auch vor Journalisten) muss doch sein! Bei einem solchen Umgangston, den teilweise auch die oberen Parteiexponenten pflegen, ist es kein Wunder, dass die Partei auch weiterhin aussen vor bleiben wird.

  • Pascal Meister sagt:

    Vielleicht ist Hannes Germann gar keine so schlechte Idee. Er hat zwar im Zuge der Franken-Aufwertung einige seltsame Gedanken zur Eindämmung von privaten Einfuhren geäussert, aber immerhin wäre er der erste Schaffhauser überhaupt im Bundesrat, und er hat schon einige Jahre Bern-Erfahrung, weiss seine Ideen an der richtigen Stelle einzubringen.

  • Rudolf Kupper sagt:

    Wenn Journalisten schreiben, was die SVP tun muss, tut die SVP gut daran, genau das eben nicht zu tun. Die Schweiz hat ein gewisses Mass an Opposition absolut nötig. Nur Ja-sagen ist falsch und nur Nein-sagen ebenso. Eine Partei muss gewisse Grundsätze haben, bei denen es kein Abweichen gibt – z.B. in der EU-Frage -, und in anderen Bereichen muss sie frei sein, sich für Konkordanz oder eben Opposition zu entscheiden. Demokratie lebt von der Auseinandersetzung und nicht vom faulen Kompromiss.

  • Igor Bandalo sagt:

    Die SVP wird sich hüten in die totale Opposition zu gehen. Was viele Schreiber hier schon wieder vergessen haben: In der letzten Legilatur gab es unzählige ‚unheilige Allianzen‘ bei wichtigen Sachgeschäften, also SP und SVP die Vorlagen aus entgegengesetzten Motiven versenkten. Das muss aufhören, wenn der Wähler ernst genommen und Probleme ernsthaft angegangen werden sollen. Wenn die SVP sich in die Opposition verabschiedet hat sie nicht nur mehr keinen Zugang zum Bundesrat sondern noch wesentlich mehr Schwierigkeiten, glaubwürdig mit der SP das Parlament zu lähmen.

  • Lacanus sagt:

    L’UDC aurait mieux à faire en dehors du Conseil fédéral qu’en dedans. Une véritable force politique d’opposition n’a de sens que si elle a les coudées franches. A vouloir le beurre et l’argent du beurre, on en vient à ne plus savoir ce que l’on veut vraiment; de là la gabegie et la perte de confiance d’un certain électorat. L’UDC doit choisir, et vite !

    • Christoph Gruber sagt:

      L’UDC ne doit rien du tout, Monsieur Lacanus! Et surtout ce n’est pas vous qui dites quoi faire!

      • Jean-François Chappuis sagt:

        Vous avez entiérement raison, chaque parti est libre de présenter les candidats qu’il estime valables!
        Ensuite c’est aux chambres fédérales de décider.
        Prenez l’exemple de Ruth Metzler, elle était Conseillère d’Etat du demi-canton d’Appenzel Rhodes Intérieurs.
        C’est encore beaucoup plus petit ! Elle avait été élue au Conseil Fédéral.

      • Lacanus sagt:

        @Christoph Gruber :
        – J’avais cru comprendre qu’il s’agissait d’un forum démocratique… Car, sauf erreur, UDC est l’acronyme d’Union DEMOCRATIQUE du Centre, c’est bien cela ???
        – Quant au ton par vous pris pour me répondre, j’en déduis que les usages DEMOCRATIQUES ne sont pas votre tasse de thé.
        – Voyez-vous, Monsieur Gruber, ma culture, latine, m’oblige aux règles les plus élémentaires de bienséance et de bienveillance. A cette fin, débattre n’a de sens que si le discours s’inscrit dans un processus d’échanges dignes, courtois et respectueux.
        J’ai dit. Bonne journée.

  • Hans Wuersch sagt:

    Die SP präsentiert also weitherum bekannte Kandidaten – wen denn, etwas Fr. Carrobio?
    Die SVP hat ihren Fahrplan vorgegeben, sie wird am 29.11. ihre Kandidaten präsentieren und vorher die Meldungen aus den Kantonen abwarten. Man darf davon ausgehen, dass valable Personen dabei sein werden. Das Vorgehen scheint mir konsequent und früh genug. Man muss ja nicht schon Monate vor der Wahl Halbgares ventilieren, mit dem wir dann in sämtlichen Medien über Wochen belästigt werden.

  • F.Caviezel sagt:

    Die SVP muss sechs Kandidaten stellen, dann können sie jeden Sitz angreifen 🙂
    Nur, wenn man mit rund einem Viertel der Stimmen gegen alle kämpft, braucht man keinen Taschenrechner, um zu wissen, dass die Chancen nicht gut stehen.

  • Weder sagt:

    „Die SVP muss ….“. So der Tenor dieses und vieler anderer Beiträge.
    Nein. Die SVP muss gar nichts. Sie kann tun und lassen, was sie will. Aber wir (die Nicht-SVPler) müssen die SVP auch nicht so ernst nehmen und jeden ihrer Sprüche (Handlungen gibt es ja kaum) kommentieren. Wir sind die Blöden. Lassen wir doch den Zwängeli draussen stehen, bis er sich beruhigt hat.

  • Thomas Schatzmann sagt:

    Die SVP lässt sich wohl kaum von einem SP-lastigen „Bund“- und „Tagi“-Schreiberling vorschreiben wie sie für die Bundesratswahlen vorgehen soll und wen sie propagieren soll. Farblose Bundesrätinnen und Bundesräte hat es mehr als genug. Offenbar scheint es aktuell in Mode zu sein, mit allen Möglichen Geschützen gegen die SVP zu schiessen, was jedoch meist als hilfloses Bla-Bla der Gegner verstanden werden kann. Seien wir doch ehrlich, „Ihre“ Calmy „Bundesrätin“ hat ja nun wirklich nichts, aber auch gar nichts bewirkt!

    • René Müller sagt:

      Seit wann ist der „Bund“ früher als Freisinnsympathisant und nun doch Bürgerlich den „links?“ Ganz einfach: Alles was nicht aus der $VP Küche kommt ist LINKS. So einfach ist das mit dem „Parteibefehl.“ Die Partei „Denkt und Lenkt.“ Du musst nur marschieren, das genügt.

    • walter ottiger sagt:

      Aber stellen sie ich vor: Ueli Maurer als Aussenminister ? Lassen wir doch die SVP-Bundesräte im VBS. Dort können sie, ausser Geld verschwenden, am wenigsten Schaden für Land anrichten.

  • Ulrich Konrad Schweizer sagt:

    Wählt Res Schmid in den Bundesrat und zwar anstelle von Eveline Widmer Schlumpf ! Das würde viele Probleme lösen. Dann bekämen wir eine excellente, geradlinige Kraft für diesen wichtigen Job. Die Konkordanz wäre endlich wieder gewährt. Der Bundesrat rückt so von mitte links nach mitte rechts, was automatisch das Problem löst, dass die SVP einen schwierigen Weg halb Opposition gehen muss. Keine Freude an dieser Lösung hätte allerdings die vereinigte Linke allen vorab die SP. Diese wären dann gezwungen das Doppelspiel Regieren/Oppostion zu führen, was sie viele Jahre mussten.

  • Helveticus sagt:

    Die SVP kopiert das Erfolgsrezept der SP. Natürlich ist es nicht das gleiche, ob eine linke Partei sich schwer tut, Regierungsarabeit und Oppositionshaltung unter einen Dach zu bringen, oder ob eine rechtsbürgerliche Partei sich dergestalt zu kaprizieren beliebt. Im ersten Fall ist es inhaltlich schwer vermeidbar, im zweiten Fall ausschliesslich der Taktik geschuldet. Dennoch kann man es der SVP nicht zum Vorwurf machen. Wenn dies als unerträglich empfunden würde, so müssten die andern Parteien die SVP-Leute zur Regierung rauswerfen, wie es bei Blocher richtigerweise getan wurde.

    • Peter Sroffel sagt:

      Was, ausser Proletarismus und die Dauerangriffe auf die besten Steuerzahlen und die grösste Partei ist denn – bitte – das Erfolgsmodell der $P?
      Wenn es darum geht, die Reichen zu verscheuchen, dem Steuerzahlen immer weitere Abgaben aufzubürden, dann, ja dann ist die $P an vorderster Spitze. Ist das ein Erfolgsmodell? Und ja, das $ in $P deshalb, weil sich selbst in dieser Partei, die angeblich die weniger Begüterten vertritt, Menschen mit viel Geld finden lassen, wie wohl in jeder Partei.

      • Ruedi Norhus sagt:

        AHV für alle, obligatorische Altersvorsorge, Arbeitslosenversicherung, Arbeitsschutzbestimmungen. Dies sind nur vier der Kernanliegen der SP, die diese gegen den Willen der bürgerlichen Parteien CVP, FDP und BGB durchsetzte. Seit einigen Jahren tut sie allerdings wenig mehr, als diese Institutionen gegen die ständigen Angriffe aus dem rechten Lager zu verteidigen. In einigen Fällen (AHV) mit Schützenhilfe der SVP, in anderen Fällen so ziemlich alleine. Deshalb bin ich der SP für ihre Opposition in diesen Fällen dankbar. Der SVP konnte ich leider noch nie dankbar sein für ihre Opposition.

  • René Müller sagt:

    Gemäss sehr, sehr vertaulicher Information würde es einigen Parteistrategen recht sein, wenn die $VP keinen zweiten Bundesratssitz bekommt. Es stehen wichtige Verhandlungen mit der EU an. Da ist mehr Stimmung zu machen in der Opposition, als wenn zwei $VP’ler im Bundesrat sind. Was würde passieren wenn WS nicht mehr gewählt würde, und ein $VP Bundesrat müsste das Finanzdepartement übernehmen. Wie will er der Basis erklären, was die EU schlichtweg nicht mehr akkzeptiert. Steuerflucht.

  • Zehnder sagt:

    Die vielen Kommentare aus SVP-Optik schweifen ab und und sie gehen nicht auf einen treffenden Satz von Schaffner ein:
    „Zu gut dürfte ihnen in Erinnerung sein, wie die SVP in ihrem Spiel zwischen Konkordanz und Opposition ihren Alt-Bundesrat Samuel Schmid jedes Mal verunglimpften.“
    Die Folge davon: Caspar Baader «Nein Danke!», Roland Eberle «Nein Danke!», Peter Spuhler «Nein Danke!» .
    Die (SVP)-Revolution frisst ihre Kinder und vielleicht wird Germann gegen den Willen der Goldküstenfraktion gewählt.. Was dann meine lieben SVP-Freunde?

  • Johann sagt:

    Ich rieche bereits den „Fisch“. Hahahaha!

  • P. Walzer sagt:

    “ Entsteht Streit unter Eidgenossen, so sollen die Einsichtigsten unter ihnen vermitteln und dem Teil, der den Spruch zurückweist, die anderen entgegentreten.“ So steht es im Bundesbrief (Übersetzung)… und dafür ist ein Bundesrat da.

  • Andres Müller sagt:

    Die SVP hat sich mit dem Ausschluss der Bündner in das eigene Fleisch geschnitten und dort wurde die Konkordanz zu vergewaltigen versucht. Die Partei ist unter ihrem eigegen Parteigesetz ohne Blocher im Bundesrat eine Partei die sich nur noch selbst amputiert. Blocher erhält keine weitere Möglchkeit mehr zu oberst in der Politik im Namen der Schweiz aufzutreten, es ist selbst fraglich ob er noch Ständerat wird. Tony Brunner fehlt die Qualifikation, Mörgeli und Baader sind unwählbar.

  • tststs sagt:

    Es fällt wieder einmal auf, dass hier (negativ) von den „linken Medien“ geschrieben wird. Ich erinnere an eine kürzlich erschienen Artikel:
    http://www.tagesanzeiger.ch/wahlen2011/standard/Vom-Bildschirm-in-die-Politik/story/21260762
    Eine kurze Aufzählung daraus:
    Matthias Aebischer: SP
    Max Reimann: SVP
    Norbert Hochreutener: CVP
    Werner Vetterli: SVP
    Anton Schaller: LDU
    Verena Grendelmeier: LDU
    Natürlich spottet diese Aufzählung jeglicher Repräsentativität, aber die politisch aktiven Medienschaffenden scheinen dann doch eher… ähm… bürgerlich zu sein…

    🙂

    • M. Bättiger sagt:

      Man muss auf einem Auge schon unendlich blind sein, um den Tagi nicht als Linksaussen-Medium wahrzunehmen. Ihr Link ist ein einziger Artikel zu einem spezifischen Thema (Fernsehleute, die in die Politik einsteigen). Das als Sinnbild für die Ausgewogenheit hinzustellen, spottet tatsächlich allem, was ich hier bis dato gelesen habe. Das können Sie nicht ernst meinen, oder? Der Tagi ist unausgewogen und ultralinks. Dieser Politblog-Beitrag ist ein exemplarisches Beispiel dafür (genauso, wie die politische Ausrichtung des Politblogs ganz generell mit 90% Linksschreibern)

    • M. Bättiger sagt:

      Nein, die Aufzählung spottet nicht jeder Repräsentativität, weils im Artikel um Fernseleute geht, die in die Politik wechselten und die aufgezähltenPersonen sind eben diejenigen, die in den letzten Jahren diesen Wechsel vollzogen. Insofern hat dieser Artikel auch nichts zu tun mit pol. Ausgewogenheit. Ich frage mich manchmal schon, ob Leute wie Sie den Text überhaupt verstanden haben und wissen, warum die Personen dort genannt werden. Ich kann kaum glauben, dass sie so etwas als Indiz sehen für die Ausgewogenheit. Es ist schlicht lächerlich und grotesk, was Sie hier schreiben. Denken bitte!

    • Muster sagt:

      Es kommt eben nicht darauf an, wer in den Medien erscheint, sondern wie. Den Eignern des Tagesanzeiger muss man attestieren, dass sie zu jenen gehören, die aus dem Antikapitalismus ihrer Mitarbeiter viel Kapital schlagen können, wahrscheinlich getreu der Schrift ihres Propheten Lenin (eines Berufsverbrechers also), der das Prinzip der Parteilichkeit zu einem seiner Axiome machte. Tamedia hat mit der antikapitalistischen Philosophie erfolgreich die Ideen von Karl Marx weiterentwickelt: Antikapitalismus als Basis für Kapitalbildung und Dividenden. Kreativ sind diese Eigner.

  • Jonas Reich sagt:

    Sie SVP muss nebenbei gar nichts. Und schon gar nicht nach der Pfeife linker Journalisten tanzen.

  • R.Zwahlen,zumGlück habe ich wiedermal einen SVPler erwischt,der anscheinend glaubt seine Partei mache keine Fehler und sei Menschenfreundlich. Angefangen mit den div. Initiativen die weit weg sind von Anstand und Würde?Warum haben wir soviele Ausländerprobleme,weil sie Meschenunwürdig präsentiert wurden und werden. Warum wird heute kaum noch regiert, weil die SVP nur polariesiert aber gegen jeden Konsens und Zusammenarbeit ist.(Weil sie keine Ideen haben) Was bietet der SVP,BRMaurer ausser Spesen nichts gewesen sein Vorgänger das Gleiche Leider besteht nicht mehr Platz die Probleme zu nennen

    • R.Zwahlen sagt:

      Ihnen,Herr Giger ist wahrscheinlich einmal ein SVP-ler vor dem Licht gestanden.Die meisten SVP-Hasser haben irgend so einen Hintergrund.z.B. FAM vom Blick und der grosse Grunder von der aufsteigenden Partei.Ich bin mit dem Parteiprogramm vieler
      anderen Parteien nicht einverstanden.Das ist aber für mich kein Grund zum Hassen.Käme ja sowieso wieder auf mich zurück.

  • Rene Meier sagt:

    Die Kandidaten sind sehr sympathisch und hübsch.

  • Was lese ich da? SVP-Bashing! Als wir das erste Mal von Bashing hörten, war es ein Bern-Bashing, losgetreten vom ‚Weltwoche‘-Journalist Engeler. Er scheiterte damals eine wunderbare und soziale Stadt dreckig zu reden. ‚Bashing‘ heisst so viel wie öffentliche Beschimpfung, verbaler oder physischer Angriff. Ich suche im Artikel von David Schaffer vergebens nach solchen Merkmalen. Was darin steht ist eine konstruktive Kritik und Aufforderung an die SVP, nun endlich klar Stellung zu beziehen: Regierung oder Opposition. Mit anderen Worten: Kompromiss oder Fortsetzung der Obstruktion.

  • Beat Waldmeier sagt:

    Oppositions- und Regierungspolitik gleichzeitig zu betreiben, ist systembedingt und hat nichts mit der heutigen Situation zu tun. Wenn das Volk das letzte Wort hat, wird es immr zu wechselnden Koalitionen mit Siegern und Verlierern, Regierung und Opposition kommen. Das Problem der fehlenden Honorabili der SVP scheint mir eher zu sein, dass man bei dieser Partei gar nicht glaubt, den zweiten Sitz holen zu können.Verlierer will keiner sein und kandidieren wird nur, wer nichts zu verlieren hat und sich profilieren muss oder will. Auf gut Deutsch: Es wird im Bundesrat so bleiben wie bisher

  • Thomas Schatzmann sagt:

    Nach dem ich die Diskussionen hier mit Interesse beobachtet und zum Teil auch kommentiert habe, kam ich zur Frage, wie unsere Volkswirtschaft wohl funkitionieren würde, wenn alle Personen, die hier für ihre Partei Stellung nehmen, mit der gleichen Vehemenz wie sie ihre, ihnen absolut zustehenden Meinungen vertreten, diesen Einsatz auch am Arbeitsplatz zeigen würden? Zudem ist es doch so, dass am Arbeitsplatz eine Unmenge von Individuen jeglichen Partei-Couléurs tätig sind und mit denen geht die Zusammenarbeit auch bestens. – Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass dies problemlos klappt 😉

  • M. Bättiger sagt:

    Wieder ein wiederlicher Bashing-Artikel. Ich wüsste nicht, inwiefern die SVP mehr Opposition macht SP. Die SVP kann doch machen, was sie will. Sie wird von solchen Journalisten immer in den Dreck gezogen. Bringt sie eine Frau(Furrer):abgelehnt. Bringt sie Aushängeschilder:abgelehnt. Bringt sie Welsche(Rime):abgelehnt. Bringt sie 2er-Kandidaturen:abgelehnt. Bringt sie sog. „Hardliner“:unwählbar. Brachte sie den hier portierten Eberle:abgelehnt. Bringt sie Mehrheitsfähige Regierungskandidaten:zu kl. Kt. Auch der dir. Weg vom RR in den BR sei schlecht (Widmer-Schlumpf aber ist dann wieder super)

  • M. Bättiger sagt:

    Ob der Journalist seine Wiedersprüchlichkeit noch erkennt? Wenn die SP jahrzehntelang Oppositions- und Regierungspartei ist, wird dies kritiklos toleriert – bei der SVP aber ist es kritikwürdig? Hr. Eberle soll nun plötzlich ein valabler Kandidat sein, der absprang, obwohl seine Kandidatur vor Jahren von den Medien zerrissen wurde (er sei ein Hardliner) und das Parlament ihn nicht wählte! Dann kritisieren die Medien die SVP, sie bringe keine Leute, die Mehrheiten im Volk hätten und wenn die Partei dann Regierungsräte vorschlägt, ists auch nicht recht (aber bei Widmer-Schlumpf dann wieder i.O?)

  • Zora Masé sagt:

    Bonjour. Je pense que le Conseil Fédéral devrait représenter les divers partis proportionnellement,
    ainsi que les diverses région linguistiques.
    Dans la mesure où un parti est démocrate et élu démocratiquement, il devrait se trouver
    au pouvoir fédéral dans les proportions élues et non dans l’opposition.
    Si le Peuple élit un parti c’est pour qu’il gouverne. Que le(s) parti(s) élu(s) assume(nt) le pouvoir que le Peuple lui a donné.
    Bonne journée.

  • blessing sagt:

    was für eine wunderbare Welt in der wir leben , bezweifle ich immer noch diese Zauberkundigen , wie er es getan hat !
    Mein Mund ist voller Zeugnis Uhr Segnung mein Mann verließ das Haus für zwei Jahre nach Südafrika für einen Touristen , er soll eine Prostituierte , und er wurde von dem Mädchen mein Mann sich weigern, wieder nach Hause zu kommen , ich weine Tag und Nacht auf der Suche verzaubern für , die mir helfen , ich lese Zeitung über ein leistungsfähiges Zauberkundiger namens Dr. Okojie und ich kontaktierte die Zauberkundigen mir zu helfen, meinen Geliebten zurück zu mir , und er fragt m

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