Sind welsche SVPler nicht zürcherisch genug?

Die SVP sucht Kandidaten für den Bundesrat und findet sie anscheinend nicht. Die SVP fordert einen zweiten Bundesratssitz – der von keiner Partei formell bestritten wird – im Namen des sakrosankten Konkordanzprinzips und ihrer Resultate in den Wahlen vom Oktober. Denn mit 26,6 Prozent der Stimmen auf nationaler Ebene bleibt die SVP weiterhin die stärkste politische Kraft des Landes, mit einem Vorsprung von 8 Prozent auf die SP. 

Aber die SVP hat ein grosses Problem, von dem täglich in der Deutschschweizer Presse zu lesen ist: die wirren Äusserungen von Christoph Blocher und der obersten Parteileitung. Sie kann keine Kandidaten aufstellen. Der Basler Caspar Baader steht nicht zur Verfügung. «Nein Danke!», antwortet der Thurgauer Roland Eberle auf die drängenden Fragen und erinnert sich zweifellos an die bittere Niederlage aus dem Jahr 2000. Ein anderer Thurgau, der «Topshot» der Industrie Peter Spuhler, weist die Möglichkeit einer Kandidatur klar von der Hand: «Ich stehe nicht zur Verfügung!» 

Deshalb drehen sich national weitgehend unbekannte Personen wie der Zuger Heinz Tännler und der Appenzeller Köbi Frei im Moment auf dem Medienkarussell. «Und ich, und ich, und ich!» könnten die welschen SVP-Mitglieder nach der Melodie von Jacques Dutronc singen und der Refrain wäre dann «Sechs Millionen Deutschschweizer und ich, und ich, und ich!» Aber seit dem 23. Oktober nimmt weder die Leitung der SVP noch die Deutschschweizer Presse dieses Lied auf. Jeder tut so, als ob es den Freiburger Jean-François Rime und den Waadtländer Guy Parmelin nicht gäbe… 

Es ist wahrhaft erniedrigend, dass Jean-François Rime und Guy Parmelin, zwei erfahrene Parlamentarier, die noch nicht genug von Bundesbern haben, nur letzte Wahl sind. 

Gehört trotz seiner Erfahrung nicht zum engen Favoritenkreis: SVP-Nationalrat Jean-François Rime.

Gehört trotz seiner Erfahrung nicht zum engen Favoritenkreis: SVP-Nationalrat Jean-François Rime.

Oder fast nicht… Manchmal werden die beiden tapferen Soldaten des Blochertums in der Welschschweiz doch erwähnt. Wenn der Angriff auf den BDP-Sitz von Eveline Widmer-Schlumpf scheitert, wird die SVP mit einem welschen Kandidaten den FDP-Sitz von Didier Burkhalter angreifen. Jean-François Rime würde in diesem Plan B den Winkelried spielen und zum dritten Mal antreten. Und da es der SVP nicht an guten Ideen mangelt, gibt es sogar eine Alternative zu Plan B: Guy Parmelin. Offensichtlich sind die Welschen bei der SVP nur zweite Wahl. 

So fällt die SVP nach dem für sie überraschenden Rückgang der Stimmenzahl vom Regen in die Traufe. Es ist wahrhaft erniedrigend, dass Jean-François Rime und Guy Parmelin, zwei erfahrene Parlamentarier, die noch nicht genug von Bundesbern haben, nur letzte Wahl sind. Indessen stehen ihre Kompetenz, ihr politischer Stammbaum und ihre Bilanz im Bundeshaus jenen der so genannten «Papabili» in keiner Weise nach. Eine noble Geste der SVP ihnen gegenüber schliesst ja Kandidaturen aus der Deutschschweiz keineswegs aus und wäre ein gutes Omen für den zweiten Bundesratssitz, den die wählerstärkste Partei so sehr wünscht. 

Diese Geste könnte zum Beispiel mit der Vertretung der Sprachgebiete begründet werden. Alle grossen Parteien mit zwei Bundesratssitzen hatten je einen Bundesrat aus der Deutschschweiz und aus der lateinischen Schweiz. Nicht so die SVP von 2003 bis 2007. Aber Samuel Schmid war ja nur ein halber Bundesrat. Das war bereits ein Ausdruck der Geringschätzung gegenüber einem Mitglied, das nicht die reine Lehre der Zürcher SVP predigte. Ihr steht nun heute mit dem Erfolg der BDP das Wasser bis zum Hals. Wenn die SVP nicht auf die welsche Karte setzt, begeht sie denselben Fehler gleich noch einmal: Sie verpasst die Chance, sich in der Westschweiz durchzusetzen und zu einer wirklich gesamtschweizerischen Partei zu werden. 

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58 Kommentare zu «Sind welsche SVPler nicht zürcherisch genug?»

  • Hans-Peter Amrein sagt:

    Die SVP lässt sich nicht in die Karten schauen, die Presse versucht Kaffeesatz zu lesen und liegt falsch. jean-Francois Rime wäre ein hervorragender Bundesrat!

  • Mr. Moser sagt:

    Der Artikel erinnert mich eher an 1992. Ich dachte wir hätten dies überwunden.
    Kurz zu den Fakten: 1. Ist noch überhaupt nicht geklärt welche kandidaturen die SVP bringen wird (gejammer). 2. Wer in der Deutschschweiz kannte Calmy-Rey 1999? Niemand! Deshalb ist es unfair mögliche unbekannte SVP-Kanddaten aus der Deutschschweiz einfach abzuqulifiziern, angesichts der Böcke der SP-Bundesrätin!
    3. Die SP will ums verrecken einnen Welschen Bundesrat. Wenn nun die SVP auch noch ein Roman hätte, wäre die Romandie rechnerisch zu Stark vertretten und das Tessin z.B. hätte immer noch kein Vertretter!

    • Helveticus sagt:

      Was hat denn die 2. Garde der SVPler mit MCR zu tun, bitte? Wenn es Micheline nicht gäbe, müsste man sie erfinden, Langweiler haben wir schon genug in der Regierung. Zur Sache: Tännler aus Zug z.B. ist sicher ehrgeizig genug, aber hat er schon irgendwelche politischen Stricke zerrissen? Nein, hat er nicht. Ok, er ist eine Konvertit, der die FDP gegen die SVP getauscht hat, das passt zum Zeitgeist. Aber Appenzeller brauchen wir nach HRM so schnell keine mehr im Bundesrat.Wenn die SVP den patriotischen Originalitätspreis gewinnen will, könnte sie ja einen Tessiner Lega-Clown aufs Schild heben.

  • Roland sagt:

    „Sind welsche SVPler nicht zürcherisch genug?“ Auf jeden Fall sind sie keine hirnlosen Parteisoldaten im Sinne der ZH-SVP, die den aufgezwungenen Personenkult zelebrieren. Das Verhalten der SVP gleicht auf dem zweiten Blick eher einer Diktatur. Man nehme einen braven, sich nicht hinterfragenden Parteisoldaten und stellt ihn zur BR-Wahl auf, damit der Diktator im Hintergrund immer noch das Sagen hat.

    • M. Bättiger sagt:

      Ja, „Hr. Roland“ (bezeichnend, dass Leute, die sich abfällig äussern, nicht mit ihrem richtigen Namen dafür einstehen). SVPler sind alles hirnlose Soldaten, von ZH aus von einem Diktator gelenkt. Jaja. Wahnsinnig tiefsinnig. Komischerweise ist gerade der im Artikel genannte SVP-Politiker Rime von der Partei 2x als BR-Kandidat aufgestellt worden – und wurde vom Parlament abgelehnt. Dasselbe gilt für Konsenspolitiker wie Eberle oder Fr. Furrer. Als weitere RR (also mit Volksmehrheiten gewählt) sind auch konsenspolitiker wie Tännler,Frei plötzlich „Hinterbänkler“. Ist einfach nur noch lächerlich.

  • Magerius sagt:

    Die politische DNA der Schwaben und der Burgunder sind wahrscheinlich eben doch zu unterschiedlich.

  • HP.Estermann sagt:

    .Die SVP ist doch nicht so dumm,jemanden zu portieren,der chancenlos ist.
    So grosse Politkoryphären sind diese beide Herren aus dem Welschland nun wirklich nicht. Und nach
    der Schlappe von Hr.Rime bei den letzten Wahlen vergrault es jeden SVP ler für ihn zu werben i.d.Wandelhalle.
    Generell währe es sowieso besser die SVP währe nicht mehr im Bundesrat.Die Konkordanz ist eine überlebte Führungsform.
    Die SVP sollte mit ihrem realen Anteil von ca.13 % Bürgern eine reine Oppositionspartei stellen,das kann sie
    wirklich gekonnt -bei allen herum zu nörgeln ist ihr Markenzeichen und manchmal zu Recht.

    • Hans Albers sagt:

      @Estermann : 13% – Ist damit 26% geteilt durch 50% >Stimmbeteiligung gemeint ? …LOL …Dann könnten Sie genau so blöd rechnen 26% + 50% Nichtwähler = 76% ,,,wauw… über eine Dreiviertelmehrheit !

  • M. Bättiger sagt:

    Es wird langsam peinlich in diesem Medium, was die SVP-Kritik angeht. Die Partei kann aufstellen, wen sie will, sie wird kritisiert. Bringt sie einen Blocher, Maurer, so sind sie laut Medienstimmen unwählbar. Bringt die SVP einen welschen wie den hier portierten Rime, dann wird er (übrigens 2x) vom Parlament als Bundesrat abgelehnt. Bringt man einen „konkordanten“ Politiker wie Eberle, wird auch der nicht gewählt. Selbst eine 2er Kandidatur mit Frau Rita Furrer war dem Parlament nicht genehm. Bringt man gestandene Regierungsräte wie Tännler, Frei, so werden sie als Hinterbänkler diskreditiert.

    • herman sagt:

      die svp hatte einst mit herrn walther einen sehr guten kandidaten der aber der svp selber nicht genehn war.
      herr rime landete bei den staenderatswhlen weit abgeschlagen auf dem dritten platz.
      das er sich aber wieder fuer die bundesrats wahl zur verfugung stellt,muss ein wahrnehmungsdefizit diagnostiziert werden

  • René Müller sagt:

    Seit vielen Jahren wird die SVP von Zürich aus „regiert.“ Es wurden neben den genehmen Hardlinern keine Gemässigten aufgebaut. Nun rächt sich die Schlagwortpolitik und das ewioge „Neinsagen.“ Die Fähigsten wollen nicht oder sind für die sog. „Führerelite“ nur zweite Wahl. So wird sich die SVP nach den Bundesratswahlen wieder in ihrer selbst verschuldeten Rolle, als „Opfer“ bemitleiden lassen.

  • Armin Buchenel sagt:

    Die Klagen und Unterstellungen des welschen Journalisten sind ziemlich deplaziert. Die SVP ist bei den letzten Bundesratsersatzwahlen mit dem valablen und konsequent bürgerlichen Kandidaten Rime angetreten. Das Parlament hat zwei Vertreter aus dem Nettobezüger-Kanton Bern gewählt. Sowohl Schneider-Ammann wie Sommaruga haben mit ihrer Amtsführung wenig überzeugt. Auch die Unterstützung von Jean-François Rime durch welsche Parlamentarier liess zu wünschen übrig. Die Romandie tickt halt konsequent links-etatistisch.

    • Pascal sagt:

      „Die Romandie tickt halt konsequent links-etatistisch“ – ja, und? Die Deutsch-Schweiz tickt halt konsequent rechts-konservativ. Können Sie den Pluralismus unserer Gesellschaft akzeptieren oder nicht? Wir Romands haben ehh keine Wahl, ihr da drüben bestimmt ja (fast) alles.

      • Armin Buchenel sagt:

        @pascal. Sie appellieren an die Toleranz. Ich kann mich an einen Pascal aus Martigny erinnern, der sich durch Intoleranz, Hass auf die wählerstärkste Partei, Egomanie und Caesarenwahn hervortat. Jetzt schreibt er offenbar blogs gegen Jean-François Rime !

  • simonious sagt:

    Croyez-vous vraiment que le PLR en Romandie dispose aujourd’hui de quelconques personnalités de l’acabit que vous voulez exiger de l’UDC. A Genève, rien (un Longchamp, socialo radical de gauche conduisant le PR à la ruine; un maudet sans aucune expérience professionnelle et donc pur politicien naviguant à vue comme un Christophe Darbellay du PDC) dans les partis de droite comme de gauche. Vaud: le désert du PLR qui ne fait que sombrer. En Valais, des quasi analphabètes qu’on porte aux nues au PLR; des candidats PDC de troisième rang pour ne pas faire d’ombrage au guide absolu Darbellay etc.

    • kunz rudolf sagt:

      et l’UDC genevoise ? a-t-elle un canditat valable ? moi, j’ai rien trouvé !!!

    • Marc Gilbert sagt:

      Bonne analyse. Maudet un robot préparé à la politique, dont on ne mesure plus les dégâts directs ou collatéraux qu’il fait subir à la ville de Genève. Mais, jusqu’à maintenant les UDC ont montré qu’ils étaient encore moins bons.

    • Alexis sagt:

      A vous lire, monsieur, à lire vos propositions hautement pensées…je crains que vous soyez la grande “ intelligence“ qui va sortir la Suisse de tous ces problèmes!!!

  • Tom Würgler sagt:

    Bei der SVP hat die Diskriminierung der Romands und Tessiner System wie die Zeitschrift ‚L’Hebdo‘ (Ausgabe vom 10.11.2011) in aller Deutlichkeit zeigt. So wird in Ueli Maurer’s Departement der Anteil an Romands bei gleichbleibender Entwicklung in Bälde negativ werden… Die Frage nach dem bestmöglichen Kandidaten scheint weniger Gewicht zu haben als die Beherrschung eines bestimmten Dialekts oder die Nähe zu Partei-Oligarchen.

  • Beat Müller sagt:

    Ein bisschen Toleranz gegen andere Meinungen als in ZH wäre schon gut. Bei den Kernthemen (schlanker Staat, strenges Asylwesen, kein EU Beitritt und Unabhängigkeit) muss ein SVP Bundesrat jedoch voll auf Parteilinie sein, sonst ist er eben nicht wirklich von der SVP. Wir reden ja auch nicht über SP Bundesrat der die Steuern für Reiche senken will und die Sozialleistungen kürzen will, stellt euch vor, was das für ein Geschrei gäbe, wenn das Parlament so einen als SP Bundesrat wählt.

  • David Rüegg sagt:

    Sogar die „Anderen“ in der eigenen Partei sind der SVP zu fremd. Ich kann mich allerdings über solche internen Querelen nur freuen. Meiner Ansicht nach braucht diese Partei keinen zweiten Sitz im Bundesrat, mit ihrer Unpolitik verdienen sie nicht mal einen.

  • Beat Pulfer sagt:

    Die SVP gibt sich doch immer so konservativ in Sachen Erziehung. Ihre Familienoberhäupter geben sich bestimmt immer sehr viel Mühe, ihre Kinder zu richtigen Schweizern zu erziehen. Sie setzen Linien an die es sich zu halten gilt. Angenommen, ein SVP-Sprössling weigert sich, das Gemüse zu essen, das auf den Tisch kommt. Was werden die Eltern tun? Kaufen sie ihm einen Hamburger? Wohl ganz bestimmt nicht. Sie sagen: Iss, was auf dem Teller ist, oder du gehst hungrig ins Bett. Wie war es mit den letzten Bundesratswahlen? Evelyne Widmer wurde gewählt. Sie passte den Parteioberhäuptern nicht. Und!!!

  • Monsieur Rime wäre der BESTE und richtige Kandidat für die SVP. Unternehmer – 2-sprachig perfekt – kann Hintergedanken der anderen BR lesen – ist weitsichtig – hat Rückgrat und Durchsetzungskraft – ist polivalent einsetzbar – spricht Klartext – ist sehr sympathisch hat doch aber auch Härte etc.etc.
    Echt der BESTE Kandidat der SVP und für den Br und für die Schweiz.
    ewz

    • „Monsieur Rime wäre der Beste“ … und der kleine Finger sagt es mir: Rime wird als aussichtsreicher Bundesratkandidat nochmals antreten.

    • Jeanclaude sagt:

      da haben Sie Recht. Er ist der einzige SVP- Kandidat. Der zwei Landessprachen spricht. Ein bester BR kann er werden beim gegenwärtigen Niveau der männlichen BR. Aber die Bundesrätinnen überragen die männlichen Kollegen meilenweit, ob man sie mag oder nicht.

    • Pascal sagt:

      Wir stehts mit der Regierungserfahrung? Wir sehen ja bei Scheider-Amman wie wichtig das ist….

    • Charles L. Häusermann sagt:

      Was Alexandra Weber schreibt, kann ich voll und ganz unterstützen. Alexandra ist weitsichtig und ich kann Ihr für die gut
      formulierten Bemerkungen, betreffend Jean-François Rime, herzlich gratulieren. Bravo für die Weisichtigkeit. Ich möchte noch hinzufügen: Die Westschweiz hat ein legitimes Anrecht auf einen Roman-Bundesrat.

  • Daniel sagt:

    Von mir aus muss man die Welschen nicht mit uns Deutschschweizern vergleichen und Bitte schon gar nicht mit uns Zürchern. Das sind 2 Welten!

  • Philipp Rittermann sagt:

    die bornierte zürcher führung der svp hat ausgedient. sie sind alt, stur, nicht konsensfähig und leider auch nicht sonderlich intelligent. die svp täte gut daran, valable, jüngere kandidaten zu rekrutieren.

  • M. Schär sagt:

    Regierungsräte als Hinterbänkler zu klassieren, ist diffamierend. Sind BR Calmy und Karin Keller-Suter etwa Hinterbänkler? Sie SVP hat als Stichtag für die Bekanntmachung der Kandidaten den 1. Dezember angegeben. Voilà!

  • Wetten dass … der aussichtsreiche Rime im Dezember nochmals als Bundesratskandidat antreten wird.

  • C.v.Waldkirch sagt:

    Vielleicht hält die SVP die Welschen für nur halbe Schweizer… Ihre lauten Zugpferde wie Amstutz müssen ohnehin erst noch Französisch lernen.

  • Dom sagt:

    Le problème n’est pas de savoir si les meilleurs candidats sont Romands ou Alémaniques… Mais bien de savoir si l’UDC, qui fonctionne toujours selon un système quasi-dictatorial à la limite du culte de la personnalité, est prête à devenir un parti pluraliste qui accepte les divergences d’opinion et les règles d’un gouvernement de concordance. L’UDC doit aujourd’hui tirer les bonnes conclusions de l’éviction de son gourou.

  • De Lausanne sagt:

    Si UDC c’est Blocher ou Freisinger et d’autres comme ca c’est quatastrophique ! Grace a eux on se sent plus en Suisse ! Heuresemment il y a des UDC meilleurs que sa . Monsieur Rim par exemple , c’etait monsieur Mermoud dont on regret tous son deces . Mais il y a d’autres aussi qui sont bien , c’est d’eux q’il faut parler et promouvoir dans la ierarchie politique , des hommes et des femmes capables et responsables et ignorer tout simplement se cirque , comme un spectacle de tres mauvaise qualitee .

    • Jean-François Chappuis sagt:

      Malheureusement les romands ne pèsent pas lourd sur la balance UDC zurichoise !
      Le gourou et ses lieutenents sont tellement puissants, que les candidats de ce côté de la Sarine, font presque de la figuration à moins d’être un bon acteur agitateur…

  • Hans Gross sagt:

    Dummerweise leidet die SVP noch mehr an Personalarmut als in der Deutschschweiz. Der Geeignetste (Mermoud) ist neulich verstorben. Rime ist wohl schon im AHV-Alter und hat eine derbe Wahlschlappe kassiert (hat Alain Berset herausgefordert und hat kaum Rückhalt vom Wahlvolk erhalten). Kann mir jemand ein Projekt nennen, bei dem Herr Parmelin einen wesentlichen Beitrag (welchen?) geleistet hat? Vielleicht hat die SVP mit der völlig missratenen Ständeratskandidatur Rime zu hoch gepokert und den einzigen Trumpf verspielt…

  • Galileo sagt:

    Le jour où l’udc sera désoviétisée, on trouvera éventuellement un candidat présentable.

  • Helveticus sagt:

    Na ja, die Romandie stellt nur rund einen Viertel der Schweizer Bevölkerung. Die SVP kann es sich leisten diesen Landesteil stiefmütterlich zu behandeln, wo liegt das Problem? Einen andern Gedanken der Kolumne finde ich interessanter: Statt sich um die Zauberformel zu streiten, sollte man zum strikten Territorialprinzip zurückkehren, wonach kein Kanton mehr als einen Vertreter in die Regierung entsenden. Das würde die Übervertretung von Bernern und Zürchern/Aargauern beenden, es nicht nur einfacher für welsche Kandidaten machen, sondern auch wieder einen Tessiner Bundesrat möglich machen.

    • aristide93 sagt:

      Helveticus a parfaitement raison : la surreprésentation constante des Bernois et des Zurichois au CF est problématique pour la cohésion nationale. De plus actuellement il y a QUATRE Bernois d’origine : Maurer, Schneider-Ammann, Burkhalter et Sommaruga, trop c’est trop ! Un Tessinois au CF est souhaitable, mais pas au détriment de la minorité romande, donc c’est aux Alémaniques à céder un de leurs cinq sièges à un Tessinois.

  • Die SVP kann Jean-François Rime nicht mehr aufstellen. Er hat bei den Ständeratswahlen klar gegen den SP-Mann Alain Berset verloren, Caspar Baader gegen einen anderen SPler: Claude Janniak. Auch die SP würde nach einer solchen Niederlage einen Kandidaten fallen lassen. Peter Spuhler wäre auch für die anderen Parteien valabel. Aber er baut sehr erfolgreich Eisenbahnen für die ganze Welt. Dass er dabei bleiben möchte, ist nachvollziehbar. Wenn es der SVP wirklich ernst ist, mit zwei Leuten in der Landesregierung vertreten zu sein, wird sie wohl einen wählbaren Kandidaten finden.

  • Michel sagt:

    L’UDC est un parti d’opposition et de déconstruction. Critiquer tout et n’importe quoi est sa spécialité. Elle est le parti de ceux qui en ont marre ( cela représente forcément une partie importante de la population), marre de tellement de chose qui n’ont rien à voir les unes avec les autres. L’UDC prospère sur le terreau de la frustration et de l’aigreur. On comprend dès lors qu’il soit compliqué de trouver dans ses rangs des personnalités pour construire, apporter des idées novatrices plus fulgurantes que d’interdire les minarets.

  • Michel sagt:

    D’ailleurs, le nom de ce parti devrait être changé car il n’est pas un parti du centre. C’est une forme de publicité mensongère permanente. Le PCM serait plus approprié: le Parti de Ceux qui en on Marre…

  • Wann endlich sieht es die SVP ein,dass ein BR Kanditat ein Profil vorweisen muss, der od. die in der Lage ist ein Dept. mit tausenden von Mitarbeitern-innen. führen muss. Es ist schon mühsam zu sehen dass eine so grosse Partei ?! in ihren Reihen hat aber das Qualitätsprofil fehlt. Zulange wurde nur auf den Führewr gesetzt und kein anderer erhielte eine Chance sich auch für einen solchen Job zu melden, oder es ist wirklich so dass diese Partei nur aus¨einer grossen Zahl von Mitläufern besteht? Somit wählen wir doch die besten Leute aus den anderen Parteien, die Super Leuute präsentieren können

  • Was ist eigentlich mit dem Politbloc geschehen? Sollen diese unrelevanten Themen uns hinaus langweilen? Wer wie und warum gewählt oder nicht gewählt wurde, ist selbst nach den Wahlen weitgehend Spekulation. Wurde doch in der Vergangenheit aufs schändlichste gelogen und Intrigen geschmiedet in allen Kreisen, vor denen wir und vor allem die Jugend eigentlich Achtung haben sollten!

  • liviu de lausanne sagt:

    Si quelque chause il faut changer en Suisse , alors il faut constituer une comision de geans tres responsables , avec le pouvoir de destituer un conseiller federal ou un depute sans delai , pour incompetence . C’est inadmissible que nos conseillers federaux se comporte aujourd‘ hui comme ca et qu’ils resoivent toujours leurs salaires enormes salaires , a la fin du mois , que nous payons avec nos impots . c’est trop cher paye pour un travail pareille .

  • Lacanus sagt:

    Nous autres Romands manquons de confiance et ne sommes que peu patriotes.
    Notre esprit latin plaît aux Suisses-allemands, parce qu’il incarne ce romantisme typique qui fait de nous de perpétuels rêveurs… Là s’arrête toute considération.
    L’UDC ne pourra s’implanter durablement en Suisse romande, que lorsque nous autres Romands cesserons de nous prendre pour des donneurs de leçons et autres moqueurs impénitents.
    L’humilité et le respect valent bien un pacte avec le Peuple, non ?

  • Das kann wohl sein,dass die welschen Kandidaten nicht zürcherisch genug sind? Tatsache ist, dass wir Leute brauchen, die unser Land mit Intelegenz,Weitssichtigkeit und Uebersicht führen und dass sie in der Lage sind die Schweiz auf dem Internationalen Parkett sehr gut zu präsentieren und sich nicht abschotten vor dem Rest der Welt.Wir brauchen BR mit Kopf für das ganze CH Volk und keine Hetzter, besser Wisser und Diktatoren. Wir müssen mit der Welt leben und nicht ins Reduit verkriechen,diese Zeit ist vorbei. Nur die Besten sind gut genug.Die Konkordanz ist vorbei neue System sind gefragt…

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