Hitzetage, die nachdenklich stimmen

Politblog

Der Hitze konnte man diesen Sommer oft nur mit einem Sprung ins Wasser entkommen. Foto: Urs Jaudas

Laue Sommerabende gab es diesen Sommer in der Schweiz im Aktionspack. Drei für zwei, gewissermassen. Und so dauerte es nicht lange, bis sich hierzulande mediterrane Zustände breitmachten: Die Einheimischen hockten bis in die späten Stunden in den Cafés, tranken ein Glas Wein nach dem anderen und lieferten sich Diskussionen über Gott und die Welt. Erst beim Einschlafen (oder dem Versuch dabei) fand die Freude jeweils ein Ende: Selbst nachts kühlten die Temperaturen kaum ab. Am schlimmsten war es in der Stadt, wo es an gewissen Orten bis zu 27 Grad heiss blieb.

Viel deutlicher als diesen Sommer kann man den Klimawandel nicht spüren.

Just dies könnte eine Chance sein. Für ein Umdenken und vor allem: fürs Handeln. Nur deuten die Aussagen von bürgerlichen Politikern nicht darauf hin, dass sie den Ernst der Lage erkannt haben. Und der lautet nach neuesten Erkenntnissen: Die Chance, dass sich die Erde bis ins Jahr 2100 um maximal zwei Grad erwärmt, beträgt 5 Prozent. Viel eher steigen die Temperaturen um 2 bis 4,9 Grad. Die Wahrscheinlichkeit hierfür liegt bei 90 Prozent, wie Wissenschafter um den Statistiker Adrian Raftery von der University of Washington in Seattle ermittelt haben.

Hauptsache, billig

Vielleicht liegt es daran, dass bürgerliche Politiker eher auf dem Land leben als in der Stadt. Und sie damit von allzu heissen Nächten verschont geblieben sind. Anders fällt es schwer, ihre Weigerung zu verstehen, mit griffigen Massnahmen gegen die Erderwärmung vorzugehen.

So wehrt sich die SVP strikt gegen eine Revision des CO2-­Gesetzes. Jener Vorlage also, mit der die Schweiz die internationalen Ziele des Pariser Klimaabkommens auf nationaler Ebene festschreiben will: die Reduktion der Emissionen um 50 Prozent bis 2030 im Vergleich zu 1990. Die Revision führe zu «Mehrkosten, höheren Abgaben und Gebühren und einer Einschränkung der Freiheit», kritisiert die SVP.

Die FDP wiederum stört sich am Vorschlag des Bundesrats, die CO2-Lenkungsabgabe auf Brennstoffe wie Heizöl zu erhöhen. Dieses Instrument, das die Verursacher in die Pflicht nimmt, führe zu hohen Kosten für Unternehmen, bemängelt die Partei. Die sich im Übrigen dafür einsetzt, dass es möglichst keine fixen Ziele dafür gibt, wie viele Emissionen im Inland eingespart werden sollen. Sprich: Lieber kauft man sich mit Projekten im Ausland von der Verantwortung frei, Treibhausgase im Inland zu reduzieren.

Gar keine Massnahmen also, oder am besten nur die billigsten: Was für ein Weg, den Klimawandel zu bekämpfen! Und das von einem Land wie der Schweiz, das vom Klimawandel direkter betroffen ist als viele andere. Dabei werden die wirklich einschneidenden Massnahmen noch nicht einmal diskutiert, weil sie politisch chancenlos sind: eine CO2-Abgabe auf den Flugverkehr zum Beispiel.

Nun, die Bürger haben es in der Hand, ein besseres Vorbild abzugeben als die Politik. Und statt des Flugzeugs den Zug zu nehmen. Oder die Treibhausgase zumindest zu kompensieren, die sie verursachen.

Zu hoffen bleibt, dass die sommerlichen Hitzetage auch den einen oder anderen Politiker zum Nachdenken bringen. Und vielleicht sogar zum Handeln.

211 Kommentare zu «Hitzetage, die nachdenklich stimmen»

  • Gregor Flamm sagt:

    Ich würde mir vom Tagi oder der Sonntagszeitung eine wirklich investigative Recherche wünschen, um zu untersuchen, wie die Politiker von Lobbyisten bezahlt werden. Die komplette Ignoranz der Konservativen (die Natur wollen sie ja offenbar nicht konservieren…) betreffend Klimawandel ist für mich nur dadurch nachvollziehbar, als dass sie von der entsprechenden Industrie (Fossil etc) massiv bezahlt werden.

    • Heinz sagt:

      Rösti, der SVP Präsident ist auch Präsident von Suisseoil. Noch fragen?

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Und wenn man nach „schaltplan schweizer stromwirtschaft“ googelt, ist die zweite Position ein PDF, Stand 2010. Es zeigt wunderbar wer Atomstrommässig mit wem verlinkt ist. Diese Leute wollen auch keine Veränderung

      • Peter Richter sagt:

        @ Heinz
        SP Nussbaumer usw. …. war Geschäftsführer der ADEV Energie Genossenschaft und gehört weiterhin der Geschäftsleitung an. SP Nussbaumer verdient direkt an den üppigen Umweltsubventionen.
        Noch Fragen?

    • Andy sagt:

      Einerseits dies, anderseits — sie sind ja konservativ — also möchten sie sich nicht gerne anpassen und umstellen, sondern den Status Quo behalten. (Dass die Änderungen am Klima sie schliesslich dazu zwingen wird, sich anzupassen wird grosszügig ausgeblendet).

      • Hans sagt:

        Andy, das Klima ändert sich sowieso, egal was die Schweiz für eine Politik betreibt.
        Die Schweiz soll ihre CO2-Emissionen durchaus reduzieren, aber im ungefähren Einklang mit den Grossemittenten.
        Eine Vorreiterrolle ist unnötig und wirtschaftlich und sozial schädlich!

        • Hanspeter Niederer sagt:

          Falsch, eine Vorreiterrolle führt zu verstärkter Forschung und damit zu Innovationen auf einem Gebiet, das notgedrungen eines der ganz grossen Wirtschaftsfaktoren in der nahen Zukunft werden wird, umweltverträgliche Energiegewinnung und Energie-Effizienz. Der Forschungsplatz Schweiz wird dadurch massiv gestärkt. Oder will die SVP Rüebli ins Ausland exportieren, um hier den hohen Lebensstandard zu bewahren?

          • Peter Richter sagt:

            Hallo Hanspeter Niederer, bitte mehr Fairness und Bezug zur Realität!
            Exportieren z.B. Peter Spuhler und die Blochers Rüebli ins Ausland?
            Sie informieren mich jetzt sicher umgehend, was die „höchst erfolgreichen“ Unternehmer der SP ins Ausland exportieren?
            Ich kann mich nur an Bruderküsse in die DDR in den 1980er Jahren erinnern?

        • Thomas S. sagt:

          Normalerweise hat der Vorreiter wirtschaftlich gesehen einen Vorteil gegenüber den langsamen Nachahmer, falls das Thema längerfristig auf dem Tisch bleibt. Das scheint mir beim Klimawandel durchaus gegeben.

          • Hans sagt:

            @Hanspeter & Thomas: Ja, das gilt aber nur wenn die Vorreiterrolle auf technologischem Vorsprung basiert.
            Die sozialistischen Klimahysteriker wollen jedoch primär, dass wir auf vieles verzichten sollen: Auf Fernreisen, auf eine angenehme Raumtemperatur, auf grosszügigen Wohnraum, auf Privatsphäre (Stichwort Verdichtung!), aufs Autofahren, aufs Fleischessen, etc.
            So generiert man keine wirtschaftlichen Vorteile sondern so zerstört man vorsätzlich den eigenen Wohlstand.

        • Martino sagt:

          Die Schweiz will auf Kosten der schon heute finanziell dauernd abgzockten Bürger die Welt retten? Wir könnten in der Schweiz Oelheizungen, Holz- und Gasheizungen sowie alle Verbrennungsmotoren verbieten und das Klima würde sich deshalb weltweit nicht verbessern

          Klimamassnahmen auf jeden Fall, aber bezahlbare.

    • Patrick H sagt:

      Ein weiteres Ründchen,damit man am Karussell mit dem Titel:Das Lügenmärchen von der CO2 Klimaerwärmung,kräftig dran rütteln kann!

      Jedes Extremwetterereignis,dass heutzutage auftritt und Hitze kommt da natürlich wie gerufen,wird sofort dafür genützt,um kräftig Werbung für die CO2 Klimaerwärmung zu machen!

      Wieviel CO 2 produziert nur ein einiziger Vulkan??Dass sollten sich diese fanatischen Verfechter der CO 2 Klimaerwärmung,mal gründlich überlegen,falls solchen Menschen überhaupt vernünftig denken können!Abgaben für den Flugverkehr,bestehende Abgaben noch mehr zu erhöhen,Verbrennungsmotoren zu verbieten.GEHTS EIGENTLICH NOCH???Wer stoppt diesen hysterischen Umweltwahn endlich…Zum Glück ist die SVP an forderster Front.Die einzige Partei hierzulande die Grips in der Birne hat!Sorry.

      • T Kirk sagt:

        Wow, dass es diese Ansicht auch ausserhalb des kleinen Bereichs zwischen Trump’s Ohren noch gibt, ist wirklich erstaunlich. Vulkane hat es immer gegeben, Herr H. Der Punkt der Klimadiskussion ist, wie blöd der Mensch eigentlich ist, sein eigenes zu Hause (unsere Erde) selbst noch mit immer mehr CO2 zu verpesten, zusätzlich zu erwärmen, und damit Konsequenzen wie das Abschmelzen der Polkappen und das Ansteigen der Meere zu provozieren. Meinen Sie, das CO2 verschwindet einfach so, weil die Erde ja so schön gross ist (während wir weiter fleissig Wälder abholzen)? Meinen Sie der Eyjafjallajökull ist für der Rückgang der alpinen Gletscher verantwortlich? Ignoranz und Grips sollte man nicht verwechseln.

      • Martin Köchli sagt:

        Lieber Patrick,
        jeder der den Klimawandel leugnet und seine Ursachen irgendwo sucht, sollte mal sein Händchen auf den warmgelaufenen Motor seiner Mobilitätskiste halten und sein Näschen an den ach so sauberen Auspuff derselben und die Erfahrung mit der Anzahl der landes- und weltweit vorhandenen Gefährte multiplizieren. Dann würde er vielleicht merken, dass da jeden Tag ein Vulkan in die Luft fliegt. Lebensqualität misst sich ja nicht an den gefahrenen Kilometern, schon eher an der Kreativität und Fantasie vernunftbegabter Menschen.

  • Stefan W. sagt:

    Disclaimer: Ich leugne nicht die Klimaänderung. Aber es ist trotzdem auffällig: Wenn das Wetter mal besonders warm ist, dann ist das immer ein Zeichen für die Klimaerwärmung, wenn es aber besonders kalt ist, dann ist das eine normale statistische Schwankung und schliesslich ist „Wetter“ zunächst mal nicht „Klima“. Diese unterschiedliche Berichterstattung führt zu einer Abnutzung der Betroffenheit: Beliebigkeit von Aussagen führt dazu, dass man nicht mehr ernst genommen wird.

    Wichtiger aber: Es steht jedem frei, den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Dafür braucht man nicht unbedingt Gesetze. Wenn es gelingt, eine Mehrheit zu überzeugen, dann wird der freiwillige Ausstieg auch mehr bringen, als jedes Gesetz. Nur: Eine Mehrheit überzeugt man nicht mit unüberlegtem Alarmismus.

    • hans huber sagt:

      Die Freiwilligkeit konnte jetzt 20 Jahre getestet werden. Sie hat nicht funktioniert!
      Jetzt braucht es verschriebene Einschränkungen! Sofort!
      ….oder besser: Wir müssen wieder Gefallen finden an Dingen, welche weniger Energie brauchen.

      • Thomas Doebeli sagt:

        Doch Herr Huber, es gibt die Freiwilligen. Ich bin so einer und lebe nahe der 2000 Watt Zielsetzung. Als Pensionär ist dies nicht schwierig. Sie bringen es auf den Punkt, Dinge welche wenig Energie benötigen sind wunderschön.

      • Hans Woodtli sagt:

        Herr Huber
        Seien Sie doch bitte nicht so ideologisch unterwegs. Der Pro-Kopf-Verbrauch (Energie) hat in der Schweiz in den vergangenen 20 Jahren massiv abgenommen. Das hat sogar BR Leuthard festgestellt. Selbst der gesamte Energieverbrauch der Schweiz ist zurückgegangen. Sie dürfen nicht vergessen, dass die Schweiz innert wenigen Jahren um eine Million Einwohner gewachsen ist und trotzdem konnte der Gesamtverbrauch gesenkt werden. Ernsthafte Diskussionen können wohl erst dann geführt werden, wenn die ideologischen Scheuklappen abmontiert werden…

      • Paschke sagt:

        > Jetzt braucht es verschriebene Einschränkungen! Sofort!
        Anderen Leuten Vorschriften machen ist eine grosse Lust.
        In Wirklichkeit würde die Einsicht reichen, dass Radioaktivität aus Kernkraftwerken harmlos ist im Vergleich zum CO2 aus thermischen Kraftwerken.

        • Hans Hegetschweiler sagt:

          Das Interessante ist aber, dass die geplanten Endlager in Nidwalden und im Weinland beide in SVP-Gegenden zu stehen kämen, also in Gegenden, wo die Atomkraftbefürworter stark sind. Dennoch lehnte die Bevölkerung dort die harmlosen Endlager ab. Ohne Lösung der Endlagerfrage, kann man auch das sicherste AKW (wieso dagen die Befürworter immer Kernkraftwerk aber nie Kernbombe?) nicht bauen.

    • Matthias sagt:

      Mit Ihrem ersten Teil haben Sie natürlich recht, zumal es bis jetzt so aussieht, als ob 2017 global wieder etwas kühler sein wird als 2016, auch wenn es trotzdem deutlich über dem Durchschnitt der letzten 30 Jahre liegen wird. Leider werden die Ignoranten dies natürlich sofort als Beleg nehmen, dass die Erwärmung jetzt ja sowieso zu Ende sei.
      .
      Ihrem zweiten Teil kann ich nicht zustimmen, denn eigentlich hätten wir allen Grund zu – sehr berechtigtem – Alarmismus. In allen Ländern der Welt hätte schon längst der Notstand ausgerufen werden müssen und alle Anstrengungen müssten auf das Ziel gerichtet werden, den Ausstoss von Treibhausgasen zu reduzieren. Leider sind wir wie der Hummer im Kochtopf, dessen Wasser so langsam erwärmt wird, dass er gar nicht realisiert, was mit ihm passiert.

      • Stefan W. sagt:

        @Matthias: Da niemand die genauen Auswirkungen der Klimaänderung vorhersagen kann, kann auch niemand sagen, wie berechtigt der Alarmismus ist. Die Welt ist in den letzten 40 Jahren schon oft genug untergegangen, um eine gewisse Relativierung zu rechtfertigen, ohne sich der Verharmlosung schuldig zu machen.

        Bei einer Abkühlung in Richtung Eiszeit wäre mehr Alarmismus gerechtfertigt, aber das nur am Rande.

        Aber darum geht es ja gar nicht. Es geht darum, ob man dem Umweltschutz nicht einen Bärendienst erweist, wenn man unseriös mit Begriffen und Untergangsstimmung jongliert. Wie erreicht man unterm Strich mehr, das ist die Frage. Hysterischen Alarmismus üben wir seit gut 40 Jahren mit verschiedenen Umweltthemen und gewissem, aber nachlassendem Erfolg. Abstumpfung findet statt.

        • Dieter Widmer sagt:

          Es hat schon vor vielen Jahren Klimaerwärmungen gegeben und der Ozonschild löste sich auch schon fast auf, aber man weiss noch heute nicht warum. Jetzt, da sich das Klima erwärmt, weiss man warum. Der Waldbestand stand auch schon kurz davor, komplett abzusterben – das Waldsterben fand aber nie statt.

          • Anton Paschke sagt:

            Herr Widmer, schreiben Sie doch bitte keinen Unsinn. 1) Ozon weiss man sehr wohl, dass es von den Kühlmitteln der Kühlschränke geschädigt wurde. Die Kühlmittel wurden durch andere ersetzt, das Ozon erholt sich. 2)Waldsterben hat stattgefunden. Erzgebirge, Riesengebirge, Hohe Tatra, die Wälder auf mehr als 1000 Metern sind weg. Ein Zusammenhang mit dem Verstromen der Braunkohle liegt auf der Hand. In der Schweiz könnte ich Ihnen das Waldsterben am Beispiel des Talkessels von Visp erklären. Von Finnu aus sieht man alles wie auf der Handfläche.

    • Thomas Lieven sagt:

      @Stefan W.: Richtig das Klima (und das Wetter) unterliegen Schwankungen. Dies ist aber ein absolut unbestrittenes Faktum. Entscheidend ist doch die Frage, ob die Erderwärmung oder ein Teil der Erderwärmung durch den Mensch verursacht wird. Hierfür gibt es so starke wissenschaftliche Evidenzen, dass es von ernstzunehmenden Personen kaum bestritten wird.
      Die Schwierigkeit liegt denn auch nicht darin eine Mehrheit von den positiven Effekten der Reduktion des CO2-Ausstosses zu überzeugen, sondern die Menschen dazu zu bringen, entsprechend dieser Einsicht zu handeln. Dies gelingt mit Gesetzen deutlich besser als mit gutem Zureden. Ausserdem sind Gesetze das einzige wirksame Mittel um auch die wenigen „Klimaleugner“ von deren schädlichen Verhalten abzuhalten.

      • Daniel Finsler sagt:

        ob ‚jedermanns freiwilliger Beitrag‘ reicht, um einige Porschefahrer zu kompensieren, oder ob er sobar reicht, eine spürbare Reduktion unseres gemeinsamen CO2 Ausstosses zu bewirken?

      • Hans sagt:

        Herr Lieven, es gibt sowohl Evidenz für wie auch gegen die CO2-These. Wissenschaft ist aber keine Demokratie wo die Mehrheit bestimmt und es wäre auch nicht das erst Mal in der Geschichte, dass der gesamte Mainstream der Wissenschaft verkehrt liegt!
        Es gibt trotzdem gute Gründe, die Erdölabhängigkeit zu reduzieren, aber auf solch wackliger wissenschaftlicher Basis eine wohlstandsgefährdende Vorreiterrolle einnehmen zu wollen, wie dies Frau Alabor möchte, ist verantwortungslos!
        Stattdessen muss die Schweizer CO2-Politik mit Augenmass und mit Rücksicht auf den Erhalt von Wohlstand, Konkurrenzfähigkeit und Lebensqualität und insbesondere ohne dauerndes Schielen nach Brüssel erfolgen.
        Es besteht kein Anlass zur Hysterie.

        • Marta sagt:

          Lieber Hans, vonwegen Wohlstand, Konkurenzfähigkeit und Lebensqualität. Unsere Gletscher schmelzen weg. Das können Sie nicht schönreden, weil wir alle jetzt dabei zusehen. Haben Sie schon einmal überlegt, dass das unsere Wasserspeicher sind? Wo bleiben wohl Wohlstand, Konkurenzfähigkeit und Lebensqualität ohne regelmässige Wasserversorgung? Mich würde interessieren, ob da jemand schon einen Plan hat.

          • Hans sagt:

            Marta, dort wo heute Gletscher sind, kann man Staumauern errichten.
            Nicht so schön, aber funktioniert.
            Wir müssen uns so oder so anpassen, weil wir 8 Millionen Schweizerlein Null Einfluss auf das Weltklima haben, daher macht es auch gar keinen Sinn den Musterknaben zu spielen!

          • Anton_Paschke sagt:

            Die Idee mit den Staumauern (beispielsweise auf Hängen mit 45 Grad Neigung) wird immer wieder herumgeboten.

    • Rudy Mentair sagt:

      Fast richtig, die Klimaerwärmung ist ein ganz natürlicher Prozess der Erde. Mal ist Sommer mal ist Winter, schön nach dem Motto „Der Winter kommt“…
      Der Mensch ist einzig und allein dafür verantwortlich dass es schneller geht, dies durch die Freilassung von CO2 und Metan. Die Klimaveränderung ist eigentlich ein Katalisator der Erde, je schneller die Menschheit wächst desto schneller ist sie dem Untergang geweiht. Vielleicht werden so knapp 10-15% der Menschheit überleben, wenn eine grosse Eiszeit kommt, vielleicht auch mehr. Schauen wir mal in 500-1000 Jahren. Eventuell vernichten wir uns vorher selber oder ein Asteroid schlägt ein. Also keep calm and watch the world go down.

    • Anton Paschke sagt:

      Ihr Aufruf führt zu Massnahmen, die ein einzelner Mensch umsetzen kann. Beispielsweise keine Zigi-Kippen auf den Boden werfen, keinen Kaugummi spucken und so.

      • Andreas Demeter sagt:

        Ich glaube kaum, dass Abfall auf dem Boden CO2 ausstösst… Umweltverschmutzung ist ja kein Energieverbrauch, die Energie wird bei der Herstellung und bei der Verbrennung ausgestossen.

        • Anton_Paschke sagt:

          Ja, Andreas. Meine Bemerkung ist da in der Reihenfolge nicht am richtigen Ort. Ich meine auch nicht, das Zigi-Kippen CO2 ausstossen. Ich will sagen das man einige entscheidende (grosse) Massnahmen treffen sollte. Die sind schwierig, weil Weltpolitik. Mein Vorredner schlug aber Massnahmen vor, die jeder von uns treffen könnte und damit kommen wir zu den Zigi-Kippen…

    • Daniel Slamanig sagt:

      Ihr Beitrag über „unüberlegten Alarmismus“ kann getrost als „unüberlegte Verharmlosung“ bezeichnet werden. Die menschengemachte Erwärmung kann und wird von der Wissenschaft durchaus von der natürlichen Schwankung abgegrenzt. Und das Freiwilligkeit nichts bringt ist ebenfalls bestens belegt. Der Mensch kann nicht über seine Nasenspitze (Zeiträume) oder Quartalsziele (Firmen) aus denken, das bedeutet, wenn er/sie es mal endlich checkt, ist es schon zu spät. Ist wie mit Schiffen und Eisbergen, da muss man auch weit vorausblicken. Lieber eine Massnahme zu viel als dann das grosse Heulen.

    • Emil Eugster sagt:

      Sehen sie sich die Visualisierung der Temperaturentwicklungen aller Länder von Annti Lipponen an.
      Sie ist auf youtube unter dem Titel:
      „Temperature anomalies arranged by country from 1900 – 2016“
      Sie werden sehen dass es lokal manchmal kühler wurde, aber über alles gesehen massiv wärmer mit steigender Geschwindigkeit in den letzten ~20 Jahren.

  • Hans Müller sagt:

    Absolut richtig – und ebenso bedenklich. Deshalb werde ich das nächste mal auch nicht mehr SVP wählen. Klimawandel-Leugner kann und darf man nicht mehr wählen, insbesondere wenn man Kinder hat, die eine einigermassen lebenswerte Zukunft haben sollen!

    • Anton_Paschke sagt:

      Herr Müller, wählen Sie nur nicht die Grünen. Die sind desorientiert. Zuerst reden sie vom CO2, dann von Fukuschima, machen Energiewende, stellen die eigentlich umweltverträglichen Kernkraftwerke ab, bauen neue Kohlekraftwerke und Gaskraftwerke und wundern sich, dass der CO2 Ausstoss in Deutschland nicht abnimmt. Obwohl man Milliarden EUR verplempert hat.

  • Martin sagt:

    Mein Haus steht in einem Ortskern. Die Isolation verbessern oder das Dach zu begrünen ist nahezu aussichtslos. Will ich angehnehmere Temperaturen haben bleibt mir noch einen Klimaanlage. Diese schafft den höchsten Komfort, verbraucht aber selbst relativ viel Energie.
    Man sollte sich zuerst einig sein ob man jetzt das Ortsbild oder die Umwelt schützen will.
    Dann sollte man den Tatsachen ins Auge sehen , dass man in Zukunft im Sommer die Wohn und Arbeitsbereiche kühlen muss. Jetzt haben viele Wohn -und auch Arbeitsstätten noch keine eigene Kühlung und es wäre der Richtige Zeitpunkt ein grossflächig ein effizientes System zu implementieren.

    • Stefan W. sagt:

      Eine Klimaanlage kann man recht gut mit einer Photovoltaikanlage kombinieren. Denn man braucht sie ja just dann am meisten, wenn die Sonne auch am meisten Energie liefert.

      Grundsätzlich denke ich aber, dass wir heute einfach höhere Ansprüche haben bzw. weniger aushalten. Früher brauchten weder Autos noch Häuser Klimaanlagen, und wir haben die Amerikaner belächelt, die beides für lebenswichtig hielten. Heute sind wir gleich weit. Dafür gab es früher ab und zu Hitzefrei in der Schule.

      • Martin Mayer sagt:

        Früher hat man im Winter nur die Stube geheizt und fliessend warm Wasser gab es auch nicht.
        Das mit der Photovoltaik würde gehen wenn da nicht die Vorschriften wegen dem Ortsbild wären. Dies wird sich hoffentlich noch ändern.

        • Andy sagt:

          Mittlerweile gibt es einige Varianten von PV-Panels in Form und Farbe alter Dachziegeln. Das passt dann auch ins Ortsbild. Allerdings sind die weniger effizient, und brauchen noch einen Moment bis sie für die meisten Anwendungen wirtschaftlich genug sind.

      • Claudia Rohrer sagt:

        Das ist ja das Problem, wegen des Ortsbildes, Heimatschutz, Denkmalpflege etc dürfen die Fassaden nicht verändert und keine Solarpanels montiert werden.

    • Toni Müller sagt:

      Am Tag Vorhänge zu & in der Nacht lüften. Gratuliere zu der guten Lage Ihres Hauses.

      • Martin Mayer sagt:

        Wenn schon die Fensterläden zu. Dies nütz aber nur begrenzt und bei Tropennächten gar nicht.
        Nachhaltig wäre eventuell andere Arbeitsszeiten im Sommer. Die Siesta in südlichen Ländern hat ja schon ihren Grund.

    • Iain Campbell sagt:

      Herr Martin, „Wohn- und Arbeitsbereiche kühlen muss.“ Ich nehme an, Sie meinen Klimaanlagen einschalten. Somit Sie erheizen das Klima noch mehr an, und somit brauchen Sie noch stärkere Klimaanlagen und somit Sie erheizen noch …………… Dies gilt egal, ob die Kühlung „grossflächig“ und/oder „effizient“ sein soll.

      Zum (Un-)Glück haben wir entschieden, Kernkraftwerke abzuschalten. Bei allen Mängeln heizen sie das Klima nicht an.

      • Martin Mayer sagt:

        Man könnte mit Seewasser Kühlen oder grosse saisonale Kältespeicher anlegen. Je grösser das Volumen desto geringer die Verluste.

    • Anton Paschke sagt:

      Lieber Martin
      1) Fenster öffnen (kein Minergie P) !
      2) schöne Steine auf die Papiere legen
      3) Ventilator einschalten.
      35 Grad bei feuchter Luft wie im Amazonas sind noch gut auszuhalten. Bei trockener Luft auch 40 Grad.
      „Desert cooler“ wie einst in Britisch Indien braucht es noch lange nicht.

  • Hans Meyer sagt:

    Meine Güte, habt Ihr Glück gehabt mit eurem Sommer!
    Wir betrieben hier in Thüringen einen Kiosk in einem Freibad und wären froh gewesen, pro Monat etwas mehr als zwei bis dreimal Badewetter gehabt zu haben. Insgesamt ergaben sich in dieser Saison 9 (!) Badetage mit Temperaturen über 25 Grad. Dafür ganze Wochen mit Höchsttemperaturen unter 20. Ein bisschen Klimaerwärmung könnte an gewissen Orten wohl nur gut tun. Darum bitte kein Gejammer.

    • Winter Klaus sagt:

      Hier in Zürich wars auch so. Möchte wissen wo die Journalistin in den Ferien war. Dieser Bericht fällt glaube ich unter die Rubrik „Fake News“.

    • hansueli sagt:

      Meine Güte! Ich habe selten einen ignoranteren Kommentar gelesen. Wenn das Wetter schon so schlecht war, wie Sie behaupten, hätten Sie Zeit gehabt, einmal die Zeitungen durchzublättern. Dann wüssten Sie, dass mit der Erderwärmung nicht zu spassen ist.

      • Christian Weiss sagt:

        Wenn Sie schon anderen Ignoranz vorwerfen, könnten Sie uns darlegen, inwiefern man wissen kann, dass mit der Erderwärmung nicht zu spassen ist?
        Dass etwa Extremwetterereignisse zugenommen hätten, konnte die Klimaforschung bisher nicht bestätigen.

        • Marianne sagt:

          @Klaus Winter. ????? Ich frage mich, in welchem Zürich SIE zu Hause sind. In meinem wars ein wunderbarer, heisser und vor allem langer Sommer, der immer noch anhält. Ab und zu einen Regentag, das war’s dann aber auch schon. Und dass es vermehrt Hitzetage gibt, ist wohl auch von Ihrer Hand nicht zu weisen ….

  • T. Tesch sagt:

    Die Autorin setzt als gegeben voraus, dass die Erderwärmung ausschliesslich Menschenwerk sei.
    Dem ist nicht so. Wer ein wenig stöbert findet heraus, dass der Beginn der Datenreihe just mit dem Ende einer kleinen Eiszeit zusammenfallen. Dass vor 200 Jahren und auch vor 800 Jahren die Durchschnittstemperaturen in Europa und im Mittelmeerraum deutlich höher lagen, als heute.
    Auf eine Eiszeit, resp. Kältephase, folgt nun mal in der Regel eine Warmphase. Dies erklärt auch, warum nicht nur heute sondern schon vor 100 Jahren unsere Vorfahren über die „unnatürlich“ warmen Sommer klagten.

    • Matthias sagt:

      @Tesch: Ihre Aussagen sind komplett falsch, denn die Durchschnittstemparatur in Europa ist in dieser Betrachtung irrelevant. Es geht hier um die _globale_ Temperatur. Das ist ein Unterschied! Die global bei weitem wärmste Periode in vorindustrieller Zeit war die mittelalterliche Warmzeit, als die Temperaturen ca. 0.6 Grad über dem Durchschnitt der letzten 1000 Jahre lagen. Aktuell sind wir aber bei ca. 1.1 Grad über diesem Durchschnitt. Damit ist es deutlich wärmer als jemals zuvor in in historischen Zeiten. Und das ist erst der Anfang. Da das globale Klima sehr träge ist, hinkt die Temparatur dem CO2 um einige Jahrzehnte hinterher. Selbst wenn wir heute ab sofort den fossilen CO2-Ausstoss auf Null reduzieren könnten, würde die Temparatur noch einige Jahrzehnte weiter steigen.

    • Sergej Victorov sagt:

      Wenn man noch ein bisschen weiterstöbert, findet man aber dann heraus, dass die von Tesch verbreiteten Aussagen einfach naive Fehlschlüsse von Laien sind, die schon hundertfach widerlegt wurden. Im Allgemeinen basieren Sie auf einem sehr oberflächlichen Verständnis von Wissenschaft.

  • Konrad Staudacher sagt:

    Bei diesem TA-Artikel geht es um eine ‚Umschreibung aktueller bürgerlicher Politik für die Schweiz‘.
    – Alles auf seine pekuniäre Nützlichkeit ausrichten
    – Seinen persönlichen Profit in den Vordergrund rücken
    – Kurzfristig denken, längerfristig wäre zu anstrengend
    – In stereotypen Links-Rechts-Schemen politisieren

    Lang lebe die Schulterschluss-Allianz aus SVP + FDP + rechter CVP. Und: Ob das nun für immer so bleiben wird?

  • Reto sagt:

    Zug statt Flugzeug? Der transeuropäische Schienenverkehr ist ein Witz. Genau darum laufen inzwischen sogar Busse dem Zug den Rang ab.

  • Toni Müller sagt:

    Hier sieht man wieder mal wie schlecht die Politiker zu nach der Wahl zu ihren Wahlversprechen stehen! Vielleicht haben Sie diese ja nur vergessen. Da wird von Erderwärmung und so weiterer tollen Sachen gesprochen und dann kriegt man nichts davon. Ich möchte endlich das es spürbar wärmer wird. Nicht nur ein paar Wochen im Jahr.

  • Nora Martinek sagt:

    Wetterveränderungen gibt es immer wieder. Und wer sagt denn dass darauf nicht reagiert wird? Ich habe eine Klimaanlage installiert, da ist es den ganzen Sommer über schön kühl.

  • Carlo Müller sagt:

    Auch wenn die These der CO2-bedingten Klimaerwärmung im behaupteten Ausmass korrekt wäre, dann bliebe jegliche Schweizer Klimapolitik aufgrund der geringen Grösse des Landes reine Symbolpolitik.
    Wir könnten per sofort keine fossilen Brenn- und Treibstoffe mehr verbrennen – der Einfluss auf den CO2-Gehalt der Atmosphäre wäre weder spür- noch messbar.
    Da zudem das Pariser Klimaabkommen keinerlei Sanktionen vorsieht, darf die Schweiz nun nicht wieder dem landestypischen Musterknabenkomplex verfallen, sondern muss zuerst mal das Vorgehen der grossen Emittenten (China, Russland, USA, Australien, Japan, etc.) beobachten und sich dann für einen vernünftigen, wirtschafts- und sozialverträglichen Weg entscheiden! Somit sind die Positionen von FDP und SVP sehr vernünftig und zu begrüssen.

    • Eidgenosse sagt:

      Mal jemand der die Realität sieht, vielen Dank. Wir als kleine Schweiz können eh nichts ausrichten ausser mit einem guten Beispiel voaus zu gehen. Das machen wir ja schon, und was bringt es? NICHTS!!!

    • Ruedi Meier sagt:

      Es gibt wohl kaum mehr Zweifel, dass die CO2-bedingte Klimaerwärmung nicht korrekt wäre, in welchem Ausmass auch immer. Es kann ja nicht sein, dass wir alles was im Boden an Oel lagert verbrennen und das keine Folgen hätte. Abgesehen davon stimme ich Ihnen zu. Was wir auch tun, es bleibt ein Tröpfchen auf den heissen Stein ohne jede Wirkung.

    • André sagt:

      Ich finde – Carlo Müller hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

      • Ruedi Lais sagt:

        Die Bevölkerung der Schweiz gehört pro Kopf zu den 3 grössten Klimasünder-Nationen der Welt, und dies trotz über 60% klimaneutraler Stromerzeugung. Nicht berücksichtigt sind dabei auch die global tätigen Schweizer Konzerne, die im grossen Stil ausbeuten, abholzen und CO2 erzeugen.

        • Christian Weiss sagt:

          Zusammen mit den anderen Ländern mit hohem Atomstromanteil gehört die Schweiz zu den Industrieländern mit dem geringsten CO2-Ausstoss. Der CO2-Ausstoss in Relation zum Bruttoinlandsprodukt ist der tiefste überhaupt.
          Die Schweiz liegt unter 5 Tonnen pro Kopf. Schweden und Frankreich mit knapp 6 Tonnen geringfügig darüber.
          Eher schlecht sehen die „Energiewende“-„Vorreiter“ Deutschland mit 9 Tonnen und Dänemark mit mehr als 7 Tonnen aus.

        • Hans sagt:

          Herr Lais, ich weiss schon, dass Sie und Ihre Genossen ganz entzückt sind, weil Sie glauben via Beschränkung des Ressourcenverbrauchs und des CO2-Ausstosses endlich durch die Hintertür Ihren langersehnten Sozialismus einführen zu können!

    • Matthias sagt:

      @Müller: Das heisst, wenn ich zufällig das Glück habe, in einem kleinen Land zu leben, kann ich fossiles CO2 ausstossen, soviel ich will, da es ja “sowieso nichts ausmacht“, aber wenn ich Einwohner eines grossen Landes bin, habe ich halt Pech gehabt und muss mich einschränken? Scheint mir nicht besonders logisch, aber als Schweizer gefällt mir diese Sichtweise natürlich. Schon praktisch, quasi per Geburt von jeglicher Mitverantwortung freigesprochen zu sein! 🙂

    • Thomas Hartl sagt:

      Herr Müller, mit dem gleichen Argument könnte ich behaupten, dass es für die Verteidigungsbereitschaft der Schweiz absolut keinen Einfluss habe, ob ich Militärdienst leiste oder nicht. Damit wäre die Militärdienstpflicht eine reine Symbolpolitik ohne praktischen Nutzen. Das selbe gilt auch fürs zahlen von Steuern und für viele andere Pflichten. Die richtige Frage lautet doch: Sehe ich mich als mitverantwortlichen Teil einer Gemeinschaft, oder nicht. Wenn ja, trage ich auch die Verpflichtung meinen kleinen Teil beizutragen. Das gilt auch für die Klimapolitik der Schweiz.

    • Paul Levi sagt:

      Das heisst, man muss immer nur eine genug kleine Einheit wählen und schon ist es egal, was man macht, da es eh keine Rolle spielt. Das kann ein Land, oder auch eine Region oder eine Stadt sein. Schlussendlich kann es sogar ein Mensch. Also wenn ich mein Verhalten ändere, dann macht das in der Schweiz nur 0.00001% aus (bei 8 Mio Einwohner). Ein so kleiner Einfluss wird die Welt ja nicht retten. Also kann ich weiter meinem Verschwendungs-Lifestyle nachgehen.
      Die Frage ist nicht, was ist, wenn alle so denken würden. Es denken vielleicht nicht alle so, aber es handeln alle so. Das Resultat sieht man ja.

  • Martin Frey sagt:

    Mir kommt das kalte Grauen. Ja, die Klimaerwärmung macht mir Kopfschmerzen, die aufgeführten Argumenten aber auch:
    Jede Hitzeperiode scheint definitionsgemäss ein ‚Beweis‘ dafür zu sein, wohingegen kalte Regenperioden nur zur Kenntnis genommen werden? Noch besser: Bürgerliche leben auf dem Land, und Linke in der Stadt? Und dann soll in der Stadt trotz systematischer Bekämpfung des mot. Individualverkehrs die Temperatur messbar signifikant (!) höher sein als in den angrenzenden Gemeinden? Das muss man zuerst mal verdauen…
    Zudem, wenn die Linke sich um die Umwelt, die Natur und die Erderwärmung derart Sorgen macht, weshalb waren Sie dann für die Energievorlage und gegen die Weiterverwendung von Atomstrom? Was ist, wenn SP-Parlamentarier jede Woche (!) von Berlin nach Bern jetten?

    • Eidgenosse sagt:

      Vielleicht ist es ja in der Stadt auch viel wärmer wegen dem vielen Beton? Schon mal daran gedacht? Nee, warum auch es sind immer die Autos schuld… so ein blödsinn!!
      Und ja, genau! Obwohl jeder Mensch kontinuierlich mehr Strom verbraucht „z.B. Klimaanlage“ muss man ja auf erneuerbare Enegie umstellen obwohl niemand weiss wie das finanziert werden soll und auch niemand Windräder und Solarzellen in der Natur will… Darum bin ich ein Befürworter des günstigen und zuverlässigen Atomstrom.

      • Bruno Juchli sagt:

        Ja, Städte sind auch wegen des vielen Betons und Teers und dem Mangel an Vegetation wärmer.

        Dass Kernkraft günstig sei ist ein grosses Ammenmärchen. Einzig wahr ist, dass man den grössten Teil der Kosten und Aufwände einfach an nachfolgende Generationen übertragen kann.

        Die Kernkraft ist auch nie zuverlässiger als die Lieferanten des Brennmaterials, und die Gewinnung dessen könnte mittelfristig auch wesentlich schwieriger werden.

        Um die Abhängigkeit vom Ausland zu verringern gilt es effizienter und sparsamer mit Energie umzugehen.

        • Martin Frey sagt:

          Mit Energieeffizienz allein gewinnen Sie aber keinen Blumentopf (aka Sicherheit in Versorgung mit sauberem Strom), das wissen Sie aber schon, Herr Juchli?
          Bezüglich Klimaeffekt ist die Atomenergie sicher die nachhaltigste, schonendste Form an Energiegewinnung, wenn man NICHT jede geschützte Landschaft mit Windrädern u.ä überziehen und jedes noch so kleine Rinnsal für Flusskraftwerke zubetonieren will.
          Noch was: Spätestens wenn die Schweiz nun beginnen müsste, Strom aus Gaskombikraftwerken/Gaskohlekraftwerken zu beziehen, wird jeder Gedanke an den Klimaeffekt sowieso Makulatur…

  • Patrick sagt:

    Auch wenn ich nun gleich niedergebuht werde…
    Wenn die Schweiz ihren Treibhausgasausstoss auf 0 reduziert, hat das vermutlich keinen Effekt auf den Klimawandel, grob geschätzt.

    • Christian Weiss sagt:

      Angesichts dessen, dass der Schweizer Anteil am CO2-Ausstoss 0,5% beträgt und China den seinen jährlich etwa um das dreifache des schweizerischen Gesamtausstosses steigert, können Sie das „vermutlich“ aus Ihrem Satz streichen.

      • Anton Paschke sagt:

        Herr Weiss, die Priorität Chinas liegt auf Wachstum, weltgrösster zu werden. Der Entscheid ist richtig, Sie müssen nur die aktuellen Nachrichten lesen. China hat über 1000 Jahre auf Rezykling gesetzt, trotzt hoher Bevölkerungsdichte das Land nicht zerstört. Erst in den letzten 20 Jahren ist die Verschmutzung unerträglich geworden. Sobald sich China sicher fühlt, wird die Umwelt 1.Priorität. Das wurde offiziell auf 2030 versprochen.

    • Toni Müller sagt:

      Genau! Ihre Schätzung ist vermutlich 100% zutreffend. Zu mir: Ich mach was Sinnvoll ist und lebe weiter.

    • Matthias sagt:

      @Patrick, Christian und Toni: Auch an Sie vielen herzlichen Dank für die (äusserst originelle) Begründung, warum ich als Schweizer gar keine Mitverantwortung trage, an dieser globalen Katastrophe und soviel CO2 ausstossen kann, wie ich will, einfach nur, weil ich zufällig das Glück habe, in einem kleinen Land zu leben. Tja, da haben es die Einwohner grosser Länder schwerer, die müssen sich jetzt einschränken und Kosten tragen, um den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Na ja, deren Problem, nicht unseres, gell? (Ironie Ende)

      • Röschu sagt:

        @Matthias
        Sie behaupten also, dass wir Schweizer mit nationalen(!) Gesetzen und Regelungen die globale Katastrophe verhindern können ohne dass China, die USA und Konsorten mitziehen?

      • Patrick sagt:

        Klar tragen sie Mitverantwortung, die ist aber so verschwindend gering, dass sie das Problem nicht lösen können und werden.
        Ich habe nicht behauptet, man solle nichts gegen CO2-Ausstoss unternehmen. Aber es wäre von Vorteil, Kosten/Nutzen nicht gänzlich ausser Acht zu lassen. Es bringt nichts und schadet sehr, wenn wir das auf 0 reduzieren wollen, wenn kein Schwein mitmacht. Gerne können wir etwas mehr tun als andere, aber Don Quijottismus wird uns nichts bringen.

        • Hans sagt:

          Genau so ist, es Patrick.
          Nichts zu tun wäre falsch, aber genau so falsch wäre es, mehr zu tun als die Grossemittenten!
          Auch spielt es keine Rolle ob der CO2-Ausstoss in der Schweiz oder im Ausland reduziert wird, denn für das Klima ist – wenn überhaupt – die globale und nicht die lokale CO2-Konzentration massgebend.
          Daher soll der Ausstoss primär dort reduziert werden, wo das Kosten-/Reduktions-Verhältnis am besten ist.

        • Sergej Victorov sagt:

          Mitverantwortung berechnet sich pro Kopf. Es ist somit egal, in welchem Land man wohnt.

    • Anton Paschke sagt:

      Global schwätzen,
      Banal denken,
      Fatal handeln!
      Nationale Grenzen spielen keine Rolle, man kann sich nicht dahinter verstecken.

      • Christian Weiss sagt:

        Ja eben. Nationale Grenzen spielen keine Rolle. Deshalb ist ein Schweizer Gemurkse, das lediglich zur Verarmung der Schweiz, aber sicher nicht zu einer Reduzierung des globalen CO2-Ausstosses führt und sicher nichts an der Klimaveränderung ändert, nur verantwortungslose Dummheit, aber sicher kein „Klimaschutz“.

      • Hans sagt:

        Genau deswegen, Herr Paschke, ist es sinnvoll, den CO2-Ausstoss dort zu reduzieren wo es am kostengünstigen und damit am effizientesten möglich ist und nicht auf Teufel komm raus in der teuren Schweiz, so wie Links-Grün sich dies vorstellt!

  • Unci sagt:

    Vielleicht liegt es auch einfach daran dass keiner von uns verzichten möchte. Zum Beispiel verzichten auf Autofahren, Flugreisen oder Schiffsreisen, Internet oder essen von was weiss ich woher. Das würde nämlich wirklich helfen. Erzählen sie doch den Leuten mal die Wahrheit. Ein paar CO2-Gesetze bringen gar nichts. Wir müssen, zumindest wenn ich den Wissenschaflern genau zuhöre, unser gesammtes Wirtschaften und den Lebenstil komplet verändern. Sprich, zurückfahren. Aber wer will das schon?
    Ewig mit dem Finger auf die Bürgelichen zu zeigen ist heuchlerisch und nur eine Suche nach Sündenböcken. Die Linken haben genausowenig Lust, diesen konfortablen Lebensstil aufzugeben.

    • Eidgenosse sagt:

      Das ist ja das einzige was unsere Politiker können… Sündenböcke suchen und diskutieren. Ich bin auch der Meinung, dass wir ganz allgemein mal zwei oder drei Schritte zurück machen müssten….

    • Hans sagt:

      Es gibt auch gar keinen Anlass, ohne Not auf Wohlstand zu verzichten.
      Bei der heutigen Politik in diesem Land wird dieser in den nächsten Jahrzehnten ohnehin rasant abnehmen, denn viele Vorzüge, die die Schweiz wohlhabend gemacht haben, werden bedenkenlos über Bord geworfen ohne über die langfristigen Folgen nachzudenken.

  • Martin Messerli sagt:

    Warum verwechseln gewisse Personen immer wieder Klima mit Wetter? Dass es ab und an heiss ist, hat mit dem Klimawandel nichts zu tun. Und dass die Schweiz besonders betroffen sein soll ist ist ein absoluter Quatsch. Haltet mal bitte den Ball flach und bezieht euch auf „Figures und Facts“ statt journalistischer Panikmache . Z. B. von der ETH Zürich: In den letzten 100 Jahren hat sich die Welt um 1 Grad erwärmt. Für den menschlichen Organismus gar nicht wahrnehmbar.

    • Matthias sagt:

      @Messerli: Der Unterschied in der globalen Temperatur zwischen einer Eiszeit und einer Warmzeit beträgt ca. 5 Grad Celsius. Das ist für uns Menschen zwar schon besser spürbar als 1 Grad, aber immer noch nicht besonders viel, oder? Immerhin schwankt die Temperatur ja schon im Verlauf eines Tages oft viel stärker, nicht wahr? Und doch: Diese “mickrigen“ 5 Grad machen in Europa den Unterschied zwischen einer gletscherbedeckten Eiswüste und dem mild-gemässigten heutigen Klima aus. Sorry, wenn Sie denken, eine Änderung der globalen Durchschnittstemparatur um ein ganzes Grad wäre “wenig“, dann haben Sie offensichtlich keine Ahnung von Klimatologie. 🙁

  • Ernesto Fluri sagt:

    Ich mag mich errinern in den 70iger hatten wir auch schon mal 37 Grad und das fast eine Woche lang und alle waren glücklich ob dem warmen Wetter, baden im Rhein bei 26 Grad Wassertemp. 3 Tage Schulfrei und der rest in der Langen Erle bei Geografie und Naturkunde!

  • Jennifer sagt:

    Sympathischer Artikel. Diese Art von Nachdenklichkeit ist leider unpopulär. Das mit den Bürgerlichen auf dem Land ist gut. Schlossgemäuer bleiben kühl, und das Volch wähnt die Vögte bei den „Linksgrünen“, während z. B. die bösen Sozis von Stadtregierung Zh in energiefreundliche Bauten investieren…
    Die Politik scheint hier ähnlich überfordert wie wir es vom Tierschutz kennen.

  • Ernesto Fluri sagt:

    Und der Wald stirbt wegen dem Co2 Ausstoss und heute muss der Wald ausgedünnt werden weil es zuviel hat.Sonntags Fahrverbote und Industrie die zum teil heruntergefahren werden musste alles nur Grünes gelüge,die Natur überlebt die Menschheit und auch die verlogene Politik!

    • Gerhard Engler sagt:

      Ihr Text ist völlgi unverständlich. Der Wald hat mit CO2 überhaupt kein Problem und das hat auch noch nie jemand behauptet.

    • Hans Hegetschweiler sagt:

      Dass gewisse Pflanzen und Tiere die Menschheit überleben werden, ist höchst wahrscheinlich, welchen Trost gewinnen Sie aber daraus. Ziel der Klimapolitik ist es eine für Menschen und andere Lebenwesen lebenswerte Erde zu bewahren. Wieso soll CO2 zu Waldsterben geführt haben, das hat doch nie jemand behauptet, damals ging es um sauren Regen.

  • Nadine Binsberger sagt:

    Soso, „Einschränkung der Freiheit“ (Zitat SVP). Und was ist mit der Freiheit unserer Nachkommen? Ach ja, das geht uns ja nichts an und die sollen dann „ihre“ Probleme selber lösen, so wie wir heute unsere auch selber „lösen“. Schöner Freiheitsbegriff…

    • Eidgenosse sagt:

      Die Nachkommen sollen selber schauen. Und für wen das unhaltbar ist, sollte cielleicht besser keine Nachkommen zeugen. Überbevölkerung ist auch ein riesen Problem…!!

  • Jonas Hostettler sagt:

    Das Problem ist, dass viele Politiker nach wie vor nicht die geringste Ahnung davon haben, welche massiven Umwälzungen der Klimawandel mit sich bringen wird. Ein aus dem Gleichgewicht geratenes Klima bringt viele Wetterextreme, von deren künftigen Auswirkungen man in den letzten Jahren langsam eine Ahnung erhält – dies obwohl wir erst gerade bei 1°C Erwärmung sind, mindestens ein weiteres Grad wird mit hoher Wahrscheinlichkeit dazukommen. Diese Wetterextreme werden bewirken, dass vielerorts der Anbau von Nahrungsmitteln unmöglich wird, Häuser nicht mehr gegen Hochwasser versichert werden können, weil diese ständig eintreten und und und. Sagt die Wissenschaft, die dies mit grösster Sorgfalt abklärt. Wer jetzt noch alleine auf freiwillige Massnahmen setzt, dem ist nicht zu helfen.

    • Christian Weiss sagt:

      Die Zunahme von Wetterextremen konnten ja noch nicht mal die Alarmisten vom Weltklimarat belegen.

    • Patrick sagt:

      Das können die sich gewiss vorstellen. Das Problem hier nennt sich Freerider-Problematik.

    • Sergej Victorov sagt:

      Herr Weiss, wenn Sie sich mal die Zeit nehmen würden, den IPCC Bericht zu lesen: Es gibt dort eine lange Liste von extremen Wetterereignissen, deren Häufigkeit zugenommen hat. Die gemessene Zunahme deckt sich in vielen Fällen sehr genau mit den Modellrechnungen.

  • Thomas Allmendinger sagt:

    Die Treibhaustheorie ist ein Hirngespinst. Niemand versteht sie, doch alle glauben daran. Eigentlich sollte ja einleuchten, dass ein Kohlendioxidgehalt von 0,04 Prozent keinen Einfluss hat aufs Klima. Der wahre Grund für die Klimaerwärmung besteht in der Verdunkelung der Erdoberfläche (besonders in Grossstädten), was zur Folge hat, dass mehr Sonnenlicht absorbiert wird, wobei der Anteil an Rückstrahlung – die sog. Albedo – verringert wird. Obwohl dieser Einfluss unbestritten und in Form der sog. städtischen Wärmeinseln schon lange bekannt ist, sträubt sich die etablierte Wissenschaft dagegen, allen voran Thomas Stocker. Der Grund liegt darin, dass man mit dem hellen Bemalen von Dächern kaum etwas verdienen und keine Marktmacht erringen kann – anders als Klimaanlagen und Fotovoltaik Dächern

    • Jonas Hostettler sagt:

      Interessant. Sie haben keine Ahnung aber eine sehr hohe Meinung von Ihrer Kompetenz. Sie sind der Überzeugung, es besser zu wissen als x-tausende Klimawissenschaftler. Das ist der Dunning-Kruger Effekt!

      • Thomas Allmendinger sagt:

        Tatsächlich sage ich das nicht aus dem hohlen Bauch heraus, sondern aufgrund eigener Untersuchungen, nachzulesen auf meiner Webseite http://allphyscon.ch Das Merkwürdige ist nur, dass bisher noch keiner der von mir angeschriebenen Hochschulvertretern geantwortet hat. Kein Wunder, denn die Forschung – und die damit zusammenhängende Publikationsindustrie – profitiert von dieser Treibhaustheorie, kann sie doch wacker weiterforschen, natürlich nicht gratis. Das schafft Arbeitsplätze. Überhaupt profitiert die Industrie davon, verspricht sie doch High-Tech Lösungen, nicht zuletzt betreffs der alternativen Energien. Je mehr sie kosten und je weniger sie nützen, umso besser. Das führt zu Wirtschaftswachstum, auch für die Bauindustrie. Es wäre schlimm, wenn die Schwarzglasriesen verboten würden!

        • Hans sagt:

          Tja, Herr Hostettler, der Schuss ging wohl hinten raus…
          Danke, Herr Allmendinger, für den Link!

        • Sergej Victorov sagt:

          Sie müssen die Arbeiten nicht an Hochschulvertreter schicken, sondern an eine renommierte wissenschaftliche Zeitschrift, wo sie ordentlich begutachtet werden kann. Dazu würde es helfen, wenn Sie die Arbeiten auf ein Minimalformat kürzen und die Verständlichkeit verbessern.

    • Anton Paschke sagt:

      > Niemand versteht sie, doch alle glauben daran.
      Der Treibhauseffekt ist seit dem 19.Jahrhundert bekannt und mit Mittelschulphysik im Prinzip verständlich. Ein Dach weiss anmalen könnte helfen, aber es müsste das Dach der Welt sein – ganz Tibet.

      • Thomas Allmendinger sagt:

        Stimmt. Als erster hat M. Fourier die Atmosphäre mit einem Treibhaus – respektive mit dessen Glas – verglichen, und zwar im Jahre 1827 (zur Orientierung: Goethe verstarb im Jahre 1830). Erste Messungen hat J. Tyndall im Jahre 1861 gemacht, als es noch kein elektrisches Licht gab. Sie wurden Ende des 19. Jahrhunderts von S. Arrhenius wiederholt – also kurz, bevor Max Planck seine Quantentheorie des Lichts herausbrachte. Auf weitere Erläuterungen verzichte ich, denn sie sind anscheinend allgemein bekannt. Allerdings würde ich gerne einmal einer Schulstunde an einer Mittelschule beiwohnen, wo diese Theorie erklärt wird. Aber in der Tat: Es wären erhebliche Massnahmen nötig, um eine Wirkung zu erzielen. Doch trotz erheblicher Bemühungen ist noch kein einziges Dach hellbraun gestrichen worden!

        • Jonas Hostettler sagt:

          Gehen Sie doch mal in eine Mittelschule, dort können Sie das einfache Experiment durchführen: Atmosphäre mit und ohne CO2 und beobachten, wo die Infrarotstrahlen durchkommen und wo nicht. Dort sieht man einfach, dass Infrarot-Strahlen vom CO2 absorbiert werden – diese Energie bleibt dann als Wärme in der Atmosphäre (etwas einfach gesagt). Der Treibhauseffekt ist im Prinzip sehr simpel, die genaue Vorhersage wie viel genau die Temperatur zunehmen wird, hingegen sehr aufwändig.

          • Thomas Allmendinger sagt:

            Ist Ihnen bekannt, wie gross die CO2-Konzentration in der Luft ist? 0,04 %! Wie Sie in meinen unter http://allphyscon.ch aufgeführten wissenschaftlichen Publikationen nachlesen können, besteht – abgesehen von der vernachlässigbar kleinen Konzentration – ein Haupt-Irrtum darin, dass angenommen wurde, die absorbierte IR-Strahlung wandle sich vollständig in Wärme um. Man hat immer nur photometrische bzw. spektroskopische Messungen gemacht, nie thermische. Hätte man das gemacht, hätte man herausgefunden, dass ein Grossteil der absorbierten Strahlung wieder abgestrahlt wird und sich gar nicht erst in Wärme umwandelt. Abgesehen davon hat man unglaublicherweise nicht berücksichtigt, dass ja nicht nur das bloss in Spuren vorhandene CO2 aufgewärmt werden müsste, sondern zugleich auch die Luft.

        • Anton Paschke sagt:

          Herr Allmendinger, es gibt mehrere Effekte, die wir verwechseln. Eines ist das verminderte Abstrahlen im Infrarot, Treibhauseffekt, verursacht durch CO2, Methan und weitere Gase. Der andere ist das Albedo im sichtbaren Licht. Da helfen weisse Dächer und hohe Wolken, schadet der Russ auf dem Gletschern und dem Packeis. Wegschmelzen des Eises natürlich besonders stark. Was die Lehrer in der Mittelschule erzählen weiss ich nicht, war schon lange nichtmehr dort.

          • Thomas Allmendinger sagt:

            Nein, die Albedo bezieht sich nicht nur auf das sichtbare Licht, sondern auf die gesamte Abstrahlung einer festen, undurchsichtigen Oberfläche, d.h. nebst dem sichtbaren Licht und der UV-Strahlung auch auf das sog. nahe IR. Ausgenommen ist nur die sog. mittlere IR-Strahlung, welche aufgrund der vom Boden aufgenommenen und daraufhin abgestrahlten Wärme beruht. Die Treibhaustheorie schliesst erstens aus, dass der durch die Sonnenstrahlung erwärmte Boden – oder ein Dach -, nicht nur Wärme abstrahlt, sondern sie auch infolge Wind an die Luft abgibt. Ausserdem klammert sie die durch Farbunterschiede bedingten unterschiedlichen Erwärmungen der Erdoberfläche aus und rechnet stets mit konstanten Mittelwerten. Dabei wurde die Erdoberfläche seit der Industrialisierung durch Bauten massiv verdunkelt.

  • Eidgenosse sagt:

    Alles nur blablabla!! Was habt Ihr das Gefühl, wir können die vergangenen Jahre wieder rückgängig machen? Träumt weiter! Viel sinnvoller wäre es, sich in der Zukunft zu orientieren. Aber ewig nur auf den Autos rumzuhacken bringt auch nichts, die Automobilindustrie (ausser der VW Konzern) ist diejenige, die am meisten für saubere Motoren unternimmt. Zugfahren, wie es vielfach vorgeschlagen wird, ist auch nicht die Lösung, die SBB ist in den Stosszeiten ja massiv überlastet! Gebt Euch mit der Tatsache ab, dass wir, die Menschen grundsätzlich alles kaputt machen und immer eine Entschuldigung dafür suchen. Alle wollen den komfort, aber nichts dafür bezahlen und dennoch die Umwelt schützen. Das alles geht nicht. Mir kommt es vor wie „alle wollen zurück zur Natur, aber ja nicht zu Fuss!“

  • Urs Baumann sagt:

    Da kann ich nur noch lachen bei diesen Mehrheitsvehätnissen im Parlament
    ( SVP , FDP) wird sich nie etwas ändern..Bäumles Geschwätz ist von der GLP ist genau so unerträglich grüne Wirtschaft ohne der Wirtschaft weh zu tun ist verlogen. Grüne Politik muss auch an die soziale Gerechtigkeit denken, nur so kann grundlegend etwas geändert werden

  • Remo Meier sagt:

    Warum ärgert man sich so über Politiker aber genauso über Journalisten? Weil uns beide für doof verkaufen und manipulieren (wollen)!
    Selbst wenn die Schweiz NULL CO2 und NULL Methan (weil wir nur noch Bio Gemüse essen und kein Fleisch mehr) ausstösst, geht die Erderwärmung ungebremst weiter.
    Ausserdem führen viele verkehrsberuhigende / verkehrsvermeidende Massnahmen nur dazu, dass man mehr im Stau steht, Umwege fährt und mehr Bremsen und Beschleunigen muss was absolut unökologisch ist. Entweder Verkehr verbieten oder so flüssig wie möglich halten. Alles andere ist Umweltverschmutzung!

  • Hans sagt:

    Als es letzten Winter bitterkalt war, haben die Medien zu Recht darauf verwiesen, dass Wetter und Klima zwei verschiedene Dinge sind.
    Jetzt haben wir einen warmen Sommer und Frau Alabor schreibt: „Viel deutlicher als diesen Sommer kann man den Klimawandel nicht spüren.“
    Glaubwürdigkeit geht anders, Frau Alabor!

  • R. Kull sagt:

    Interessant, unlängst, dh. ca. vor einer Woche wurde in den Nachrichten vom „kältesten“ August geschrieben. Ich persönlich würde mir wünschen, dass Studien von wirklich NEUTRALEN Forschern gemacht würden – denn.. so oder so ist immer viel Geld involviert was uns tatsächlich nicht weiterbringt und weiterhilft. Zudem auch hier wieder ein Seitenhieb in Richtung FDP/svp etc. m.E. nicht wirklich zielführend, zeigt jedoch einmal wieder, dass dieser Artikel, obwohl eventuell sogar richtig, wiederum von links/grün gesteuert wird (also eine klare Interessenvertretung). Zugegebenermassen man lese ganz obwn…, was soll man so von einem POLITBLOC halten – es kann nicht neutral sein. Leider

    • Anton Paschke sagt:

      > vom „kältesten“ August geschrieben
      In Deutschland regnete es eben. In Italien ist es so trocken, der Po ist ein Rinsal wie noch nie. In ganz Südeuropa brennen Wälder.

    • Luzia Keller sagt:

      Bitte belegen Sie diese Aussage mit dem ‚kältesten August 2017‘, R. Kull. Es gibt Wetterkapriolen, welche auch Schafskälte im Sommer genannt werden. Das kommt immer wieder vor. Aber die Intervalle dieser Kapriolen verkürzen sich, werden extremer und betreffen immer mehr Zeitzonen. Der Klimawandel oder besser gesagt Sintflutkatastrophe der Neuzeit zieht starke Intervalle von heiss auf kalt mit sich, bis sich die erhöhte Temperatur auf das ganze Jahr eingependelt hat. Das kann man nachvollziehen und sich während den Jahreszeitenwechseln vermehrt in der Natur aufhalten. Da sieht man die verfrühten Knospenbildungen an Pflanzen und bei Frost deren weitreichende Schäden. Wer natürlich blind durch die Natur spaziert, sieht nichts dergleichen …

      • R. Kull sagt:

        Na blind bin ich keineswegs, versuchen sie das was ich geschrieben habe einmal genauer zu lesen. Sie erscheinen mir aufgrund ihrer Couleur eher blind. Steht da nicht….. evtl. sogar recht. Na ja, in der Schule gibt es heute ja u.a. auch „Lesen und Verstehen“. Mir geht es um total neutrale Berichterstattung denn… Die STromlobby wie die Alternativ Energielobby versprechen sich Geschäfte. Verstanden?

  • Steinmann sagt:

    Es ist leider eine unbestreitbare Tatsache, dass unser kapitalistisches Wirtschaftssystem (Neoliberalismus noch verstärkt) die Umwelt unaufhaltsam zerstört.
    Gründe sind, dass die natürlichen Ressourcen wie Wasser, Luft, Rohstoffe quasi gratis sind, ebenso Abfälle. Verstärkt wird es groteskerweise dadurch, dass Produkte extra kurzlebiger produziert werden, um den heiligen Konsum anzuheizen.
    Die Welt braucht eine Abkehr vom Neoliberalismus/Kapitalismus hin zu einer Kreislauf-Ökonomie, in der Umweltzerstörung, Energie, Rohstoffe und Abfall viel stärker besteuert werden, Arbeit hingegen nicht – und natürlich echte direkte Demokratie, um diese Ziele durchzusetzen!
    Aber genau das wollen die Eliten/Oligarchen nicht. Wehrt euch!
    JA zu Vollgeld- und Transparenz-Initiative.

  • Christian Weiss sagt:

    Als Eugen Sorg in einem Artikel darauf hinwies, dass in Grönland die tiefste Juli-Temperatur seit Messbeginn gemessen wurde, waren die Klimaapokalyptiker schnell da, die ihn darauf hinwiesen, dass er Wetter mit Klima verwechsle. Wenn es jetzt ein paar Tage warm ist, dann ist das hingegen ein klares Indiz für den bevorstehenden Klimakollaps.

    Man merke: Wenn es sehr kalt ist, dann ist es Wetter. Wenn es sehr warm ist, dann ist es Klima.
    Überhaupt sind alle extrem hohen und extrem durchschnittlichen Temperaturen, ebenso wie extrem starke, extrem durchschnittliche und extrem geringen Niederschläge ein untrügliches Zeichen, dass die Welt untergeht.
    Aber Ihr könnt etwas tun: Bezahlt CO2-Steuern, kauft Euch frei von Euren Klimasünden und Ihr erhaltet Eintritt ins Himmelreich!

  • Andy sagt:

    Aufwand und Resultat beim Kilimaschutz müssen einfach in einem sinnvollen Verhältnis stehen. Und das ist eine rein rationale Abwägung und sollte nichts mit Bauchgefühl, Gewissen oder Moral zu tun haben. Staat und Religion sind in modernen Gesellschaften getrennt. Alles andere ist rückwärtsgewandt.

  • Philipp Kurzen sagt:

    wenn ich die Kommentare hier lese so macht mir das angst mit was für Argumenten die Globale Erwärmung (ja der begriff ist leider irreführend) wegdiskutiert wird. Es wird nicht überall wärmer, in manchen Regionen z.B. Europa könnte sich das wetter sogar abkühlen, wenn der Golfstrom seine abkühlende Wirkung verlieren würde. es geht darum dass Wetter extreme Häufiger auftreten werden, Meeresspiegel steigen und ganze bewohnte Regionen vor allem im Asiatischen raum unbewohnbar machen. Ökosysteme sterben die über Mill. von Jahren entstanden sind. Unwiederbringlich!
    97% der Wissenschaftler die sich mit diesem Thema beschäftigen sind sich einig, dass der mensch die Ursache der Klimaveränderung verantwortlich ist.
    Wir diskutieren hier Ob die erde rund ist oder doch eher eine scheibe!

    • Christian Weiss sagt:

      Unsinn. Vor allem auch die Behauptung, dass 97% der Wissenschaftler sich einig seien und so weiter….
      Diesen Satz schreiben sich die Klimaapokalyptiker immer wieder gegenseitig ab.
      Was wahr ist: Es herrscht eine weitgehende Einigung darüber, dass ein Klimawandel stattfindet. Es besteht sogar eine grosse Einigung darüber, dass der Mensch das Klima mitbeeinflusst.
      Ab dann sind die Gemeinsamkeiten aber vorbei.
      Dass in den vergangenen Jahrzehnten Wetterextremereignisse zugenommen hätten, ist höchst umstritten. Belgen konnte das noch keiner stichhaltig. Dass bisher bewohnte Regionen unbewohnbar werden könnten, ist ebenso unbelegter Alarmismus.
      Wenn beispielsweise in Bangladesch Kulturland wegschwemmt, dann ist das keine Folge des Klimawandels, sondern eine indirekte Folge der Armut.

  • Hans sagt:

    Frau Alabor hat offenbar die CO2-Thematik nicht verstanden. Da die CO2-Konzentration höchstens global, nicht aber lokal von Bedeutung ist, ist es sinnvoll und effizient, die CO2-Emissionen dort zu reduzieren, wo dies zu den geringsten Kosten möglich ist. Das hat nichts mit „freikaufen“ zu tun, sondern dies ist simple ökonomische Vernunft!
    Die entsprechende Kritik an der FDP entbehrt daher jeder sachlichen Grundlage.

    • Hans Hegetschweiler sagt:

      Lieber Herr Hans
      Wir können nicht einfach „freikaufen“. Solange solche CO2 Kompensationen sehr kleine private Projekte betreffen, geht das, sobald aber der zu grosse CO2 Ausstoss in den OECD-Ländern durch entsprechende Freikaufaktionen in Nicht-OECD-Ländern kompensiert werden müsste, würde die zu unüberwindbaren politischen und sozialen Problemen führen. Wir (deer reiche Westen) müssen unser Verhalten auch deshalb ändern, um in den Schwellen- und Entwicklungsländern glaubwürdig Verhaltensänderungen fordern zu können.

    • Mathias sagt:

      Von Ihnen habe ich nun ein paar Kommentare gelesen. In fast allen kommt ein dickes Brett vor Ihrem Kopf zum Ausdruck. Denken Sie bitte einmal gesamtheitlich. Sie können nicht mit dem Finger auf andere Länder zeigen, welche unsere Konsumgüter herstellen. China z.B. mag einen zunehmenden CO2-Ausstoss aufweisen. In Ihrem Einkaufskorb finden sich aber ebenso zunehmend Produkte aus ebendiesem Land. Die Schweiz mag sauberer geworden sein, weil ressourcen- und energieintensive Industrien abwanderten. Verbrauch und Emissionen sind aber dem Endkonsumenten anzulasten. Von Vollkostenrechnungen wollen Sie nichts wissen oder Sie stellen sich einfach mal naiv. Können Sie echt nicht anders?

      • Hans sagt:

        Nein, Mathias, ich habe kein Brett vor dem Kopf, aber ich lehne die sozialistisch geprägte Vorstellung ab, dass jeder Mensch sich auf seinen globalen, angeblich „fairen“ Pro-Kopf-Anteil an CO2-Ausstoss und Ressourcenverbauch beschränken müsse.
        Da Wohlstand und Ressourcenverbrauch recht stark korrelieren führte eine solche Beschränkung zu einer Art Öko-Sozialismus durch die Hintertür.
        Wenn man vom eigenen Wohlstand nicht mehr profitieren kann, weil Ressourcenverbrauchs- oder CO2-Ausstoss-Beschränkungen dies verunmöglichen, haben wir einen de facto Sozialismus. Daher hat Links-Grün auch so eine perverse Freude an dieser Thematik!
        Ich bin aber der Meinung, dass Leistung sich lohnen muss und dass es auch weiterhin möglich sein muss, hart erarbeiteten Wohlstand zu geniessen!

  • Margot sagt:

    „… am schlimmsten war es in der Stadt.“ Unlängst wurde dazu eine Studie der ETH im Tages Anzeiger veröffentlicht: „Neue ETH-Wärmekarte zeigt Zürichs Sommer-Hotspots“ Lesen die Redakteure nicht mal die eigene Zeitung?
    Und Hitzetage gab es schon immer, einfach mal reinlesen: „Jahrhundertchronik der Wetterereignisse“.

  • jürg sagt:

    …dann wird es halt wärmer, was solls. in der geschichte der erde und der menschen gab es ummer schon warme zeiten, zb um ca 1000 herum war der theodulpass bei zermatt schneefrei es blühten aprikosenbäume und es herrschte reger handel zu italien und umgekehrt, das freute die bewohner! aber nur mit einer co2 abgabe ist es nicht getan, denn wenn die leute dem auto priorität geben, karren sie weitere damit herum. es ist schon erstaunlich, wie wenig menschen (ca 15-20prozent!) das erwärmungsproblem interessiert: zu beweisen ist, wie die meisten leute frisch fröhlich und auch für. jede hafenkäsefahrt das auto benützen. sei es bei sportveranstaltungen ausflügen bildungsveranstaltungen usw stets – obwohl häufig beste öv-verbindungen bestehen- mind 80 prozent mit dem auto!!! – auch sp&grüne!!!!!

  • Noldi Schwarz sagt:

    Unser Planet ist ein Mikroteilichen in einem riesigen Universum. Nicht wir bestimmen, was mit uns geschieht, sondern das, was um uns herum ist. Und auf das haben wir definitiv keinen Einfluss. Der nächste Stern (wie unsere Sonne) ist 4 Billarden Kilometer von uns entfernt. Das ist 250,000 Mal die Distanz zu unserer Sonne. Das Licht dieses Sterns, das mit 300,000 km/Sek durchs All Rast, benötigt mehr als 4 Jahre bis es bei uns eintrifft. Wir können nur erahnen, was jede Sekunde „dort draussen“ passiert. Trotzdem werden jährlich Milliarden ausgegeben um unseren Planeten zu retten? Wer das glaubt, ist ein Scharlatan und Profiteur. Die Chance, Morgen bei einem Verkehrsunfall zu sterben, ist Millionen Mal grösser, als durch den Klimawandel. In ein paar Millionen Jahren ist hier es Schluss.

  • Michelle Enz sagt:

    Lieber Tagi,
    bitte recherchiert doch mal zum Thema CO2 Emissionen der Frachtschiffe & veröffentlich einen Artikel dazu! Über 50% der Emissionen kommen nämlich davon!
    Es ist an der Zeit, dass wir nicht mehr so viel konsumieren! Damit haben wir einen viel grösseren Einfluss etwas zu verändern! Ich war selber an einem Frachthafen.. da fragt man sich: was wird wohl alles von A nach B transportiert & im besten Falle noch dazwischen irgendwo anders verpackt. Brauchen wir das wirklich?
    Das wäre super!!! Weniger ist mehr und man ist so auch viel glücklicher 🙂

    • Christian Weiss sagt:

      Ich halte Ihren Vorschlag für den unsinnigsten überhaupt.
      Globaler Handel führt global zu einer enormen Wohlstandssteigerung.
      Diese Wohlstandssteigerung ist das zentrale Element, wenn es darum geht, dass Staaten in die Lage versetzt werden, Klimafolgen zu bekämpfen.
      Wenn der Meeresspiegel ansteigt, dann haben beispielsweise die in weiten Teilen unter dem Meeresspiegel gelegenen Niederlande kein Problem damit. Sie haben die wirtschaftlichen Ressourcen und das technologische Know-How, auf veränderte Umweltbedingungen zu reagieren.
      Klimaveränderungen treffen die Ärmsten am härtesten. Deshalb gilt es Armut zu verhindern.
      Die Vorstellung, man könnte mit CO2-Abgaben und Windrädern in der Landschaft das Wetter der Zukunft machen, ist pure Hybris.

      • Röschu sagt:

        @Christian Weiss
        Globaler Handel darf also nicht eingedämmt werden, da nur durch globalen Handel die Probleme bekämpft werden können, die es ohne globalen Handel gar nicht gäbe?

        • Christian Weiss sagt:

          Es ist nun mal so, dass der Mensch als innovativste Lebensform nicht weniger vom evolutionären Zwang vorwärts zu marschieren ausgeschlossen ist als andere.
          Wer glaubt, die Umwelt lasse sich durch verordnete Armut bekämpfen, liegt angesichts der realen Verhältnisse völlig daneben. Umweltschutz können sich nur reiche Gesellschaften leisten. Es kommt nicht von ungefähr her, dass z.B. die ersten Naturschutzgebiete in den USA, Schweden und der Schweiz gegründet wurden, die vor über 100 Jahren schon zu den reichsten Gesellschaften der Erde gehörten.
          Das Wachstumgsbegrenzung und ähnlicher Humbug gut für die Umwelt sei, ist fixfertiger Quatsch. Zumal die westlichen Gesellschaften längst in die Phase qualitativen Wachstums eingetreten sind.

  • Rolando sagt:

    Die Schweiz besitzt am weltweiten Ausstoss an CO2 nur einen Anteil von 0.2% Da der Klimawandel vom Menschen verursacht wird und die Hauptschuldigen die USA, EU und China sind, wäre ein ganz anderers Angehen gefragt. Ich bin für saubere Luft, sauberes Wasser und für eine intakte Umwelt. Ich finde es aber lächerlich, dass die Schweiz unter anderem auch in dieser Sache Vorreiter sein will. Wenn es der Schweiz wirklich ernst ist mit der Umwelt, dann wäre ein Kampf gegen die Globalisierung ein guter Anfang!

    • Christian Weiss sagt:

      Und wieder muss die Globalisierung als Sündenbock hinhalten. Und wieder könnte die Einschätzung nicht falscher sein.
      Die Globalisierung steigert den weltweiten Wohlstand, verbreitet Technologie weltweit und senkt mittel- bis langfristig die Geburtenquote.
      Wenn der Wohlstand und das technologische Niveau der heutigen 7 Mrd. Menschen stagnieren würde, dann könnten wir in 100 Jahren tatsächlich nur noch die Reste einer Zivilisation und eines Ökosystems zusammenkehren.
      Zudem kommen reiche Gesellschaften mit den Folgen von Klimaveränderungen klar – egal ob menschgemacht oder nicht. Wer Probleme bei Klimaveränderungen kriegt, sind arme Gesellschaften.
      Statt Geld für unwirksame Massnahmen zu verballern, taugt Armutsbekämpfung durch globalen Handel tatsächlich etwas.

      • Rolando sagt:

        Ach herrjeh Herr Weiss! In welcher Schule lehrt man so einen Stuss? Von der Globalisierung profitieren nur wenige. Mit der Globalisierung steigt der CO2 Ausstoss und stieg der Güterverkehr sprunghaft an. Vor allem gab es noch nie so viele Schiffe wie heute. Vor der Globalisierung fand man in Zentralafrika auch keine Zwiebeln aus Holland und ein Jeans wurden auch nicht 6x um den Globus transportiert, bis sie im Landen angeboten wurden.
        Mal im Ernst: Haben Sie nicht das Gefühl, dass sie von jenen gelehrt wurden, die von der Globalisierung profitieren? Wo ist nur ihre kritische Hinterfragung geblieben!
        Erzählen Sie die Globalisierung und die anscheinende Armutsbekämpfung einer Kleidernäherin in Indien oder einem einheimischen Handwerker, der immer mehr mit der ganzen Welt konkurrenziert!

  • Gerhard Schweizer sagt:

    Es gibt kaum ein Volk, das mich mehr aufregt, als die Schweizer. Wir haben vielleicht weltweit die grössten Möglichkeiten der Mitbestimmung, aber anstatt uns für unsere Lebensgrundlagen einzusetzen, diskutiert die Öffentlichkeit lieber über Kopftücher und Handschlags-Verzichter. Noch extremer als beim Klima wird das beim Thema Wasser deutlich, welches immer mehr mit Pestiziden vergiftet ist, aber kaum jemanden interessiert`s. Jetzt bekommen dann noch die Bauern mit ihrer perfiden Initiative einen Persilschein für ihre bisherige, umweltfeindliche Arbeitsweise. Die Rechten und Bürgerlichen werden erst dann zufrieden sein, wenn alles kaputt ist, Hauptsache man konnte so viel Kohle wie möglich machen.

    • Christian Weiss sagt:

      Die Wasser- und Luftqualität hat in den vergangenen 100 Jahren nur zugenommen. Die Waldfläche ist auch grösser als damals.
      Das einzige Problem, das wir heute in Sachen Umweltschutz haben, sind technologiefeindliche Esoteriker, die gegen Atome, Gene und chemische Verbindungen sind und glauben, man könne eine Industriegesellschaft wie im tiefsten Mittelalter mit ein paar Windrädern und ein paar „Bio“-Rüebli am Leben erhalten.
      Dank grünen „Aktivisten“ werden zukunftsträchtige Technologien wie Kernenergie und Gentechnik verboten und man greift stattdessen zu hochgradig ineffizienten Methoden der Energiegewinnung und Nahrungsmittelproduktion und heizt damit den Ressourcen- und Landschaftsverbrauch an.

  • Michael M sagt:

    Interressanter Artikel und wieder ist das CO2 an der Erwärmung schuld.
    Versuch: Bei offenem Feld in die Sonne stehen und wenn schön aufgeheizt sich in einem anliegendem Wald im Schatten abkühlen. Was wird gespürt? Ich denke in Mikro und Makro.
    Meine Ableitung: Neunzig Prozent der Waldflächen im äquatorialen Gürtel der Erde wurde vernichtet. Im heissestem Gebiet der Erde !
    Auf diesen offenen Flächen steigen die Temperaturen enorm an. Könnte dies evtl. auch die Ursache für heftigere Stürme und höheren Temperaturen sein?
    Unser eigenes Handeln sollten wir jeden Tag überdenken.
    Brauch ich ein Auto für SFr. 80’000, oder reicht ein güstigeres. Das freiwerdende Kapital zugunsten Proketen einsetzen die der Menschheit dienen? Jeder trifft seine Entscheidungen und nicht auf die Politik warten.

  • Dosty sagt:

    Man kann palavern soviel man will, das Problem muss bei einem selbst angepackt werden. Jeder, der regelmässig in die Ferien fliegt oder Wein von Australien im Keller hat, sollte sich an der Nase nehmen (mich eingeschlossen). Auf andere Schiessen (SVP, Trump etc.) und sich damit als grossen Umweltschützer feiern zu lassen, löst kein Problem.

  • glancy mueller sagt:

    unsere schweizer „lichtgestalten“ aus politik, wirtschaft und gesellschaft funktionieren nach dem prinzip „alles für mich, die anderen gehen mich nix an“. also in keinster weise vorbildfunktion. warum sollen nun die orientierungslosen bürger plötzlich anders handeln? wenn ihnen niemand vorlebt, wie man rücksichtsvoll mit natur, ressourcen und den mitmenschen umgeht? sogar milliardenschwere geldsäcke wie blocher, frey und konsorten haben noch nie was für die allgemeinheit getan, sondern immer nur für sich und ihre klientel gesorgt.

  • Sacha Meier sagt:

    Der Hitzesommer kann bestimmt nicht dem Klima zugeschrieben werden. Das nennt man eben Wetter. Unsere schmelzenden Gletscher und den tauenden Berg-Permafrost eben schon. Die gute Nachricht ist, dass wir uns keine Sorgen zu machen brauchen. Die Schweiz mit ihren 8.75 Mio. Einwohnern ist irgend eine Kommastelle bei den globalen Klimagasen. Die schlechte ist, dass ich als ehemals forschender Ingenieur, der einen beträchtlichen Teil seines Lebens mit dem Irrglauben verbracht hat, die Menschheit wolle potente, sichere, saubere und preiswerte Energie, lernen musste, dass der Klimaschutz in der Bundesverwaltung und der Lobbykativen haargenau dort aufhört, wo die Mineralölsteuer und CO2-Abgabe beginnen. Ergo stellen wir uns am besten schon jetzt auf gas- und kohlegestützte PV und Windkraft ein.

    • Sergej Victorov sagt:

      Wo findet man Ihre Arbeiten?

      • Sacha Meier sagt:

        Alle Publikationen wurden amtlich einezogen, unsere Patente klassifiziert, die Apparaturen und Rohdaten unter Aufsicht zerstört. Darum finden Sie das Wissen in einem Tresor der Bundesverwaltung – oder im Gehirn meines Professors, bzw. meiner Wenigkeit. Nach dem, was ich von der globalen Energieindustrie gelernt habe, schätze ich, dass sowohl neutronische D-T-Fusoren, wie auch aneutronische DEC-Energiequellen (Direct Electricity Conversion) frühestens in 400 Jahren verfügbar sein werden. Solange reicht nämlich noch Kohle. Sowohl die Industrie, wie auch die Mineralölsteuer nehmenden Staaten sind wild entschlossen, die Kohlevorräte dieses Planeten zu monetarisieren. Und das kann dummerweise keine irdische Macht ändern, weil die Finanzkraft der Fossilenergieindustrie fast unbegrenzt ist.

  • Sandro Studer sagt:

    Wenn China, Indien oder die USA sich so Klimaschonend verhalten wie die Schweiz, dann gibt es keinen Klimawandel mehr. Träumt weiter mit den 8 Mio. hier die Welt zu verbessern ist jenseits von Ehrgeizig. Die Schweiz hätte das Wachstum begrenzen können, es ist die effizienteste Methode und Schweizer Familien machen dies seit langem. Wir haben seit vielen Jahren 1.3 Kinder pro Familie in 120 Jahren werden so aus 7 Mio. Schweizern noch gerade mal ca. 1.2 Mio. Damit haben wir unseren Beitrag mehr als geleistet. Natürlich wird der „Abgang“ kompensiert werden mit einem gewollten Wachstum durch Zuzüger.

    • P. Schmid sagt:

      China investiert tatsächlich wesentlich mehr in erneuerbare Energien pro Kopf als die Schweiz. Und das obwohl China ein wesentlich tieferes ProKopf Einkommen hat.

      Abgesehen davon: Warum kaufen Sie eigentlich Produkte aus China?

  • Markus sagt:

    Weil der Klimawandel nicht an der CH Grenze aufhört und die CH beim Co2 Ausstoss ganze 0,002% verursacht.

  • Marc Glarner sagt:

    …ach und in den 1970er und 1980er Jahren soll es keine heissen Sommer gegeben haben?! Ich erinnere mich noch sehr gut an die extrem heissen Sommer 1976 und 1983, damals sprach allerdings noch niemand vom Klimawandel… nur vom Waldsterben.

    Und überhaupt: Wäre es hierzulande im Sommer deutlich kühler, würden wohl noch mehr Bürger (mittels Billigflieger) in wärmere Gefilde fahren um dort „mal einen richtigen Sommer zu erleben“ und so weiter…

    • Margot sagt:

      July 1904: Extrem trocken und heiss. Tropische Hitze ganz Mitteleuropa. Berlin 16.7. 35,5° Wasserstand Weichsel und Oder tiefster Stand seit 1811. Elbe in Dresden fast ausgetrocknet.
      August 1948: Hitzewelle Ostküste USA, 150 Tote, New York bis 37°
      Dezember 1955: Mitteleuropa extrem mild, 25.12. bis 18° im Westen, Schnee nur in höchsten Lagen.
      Juli 1957: Hitzewelle hält an bis zum 10.7., Wasserknappheit, 15 Tage durchgehend über 30°, 7.7. bis 39°, 4.7. Zugspitze 14°, Wassernotstand in Nieder- Sachsen, Nordsee ist 22° warm.
      19.5. 1962: 35°- heissester Mai-Tag in New York seit „Menschengedenken“.
      August 1975: Extreme Hitzewelle im nördlichen Mitteleuropa, 10.8. Hamburg 34,5°, heissester Augusttag seit 1851,
      Quelle: „Jahrhundertchronik der Wetterereignisse“.

      • P. Schmid sagt:

        Abgesehen davon, dass Europa nicht die Welt ist: Wollen Sie etwa ernsthaft behaupten, dass CO2 kein Treibhausgas ist, obwohl seit Jahrzehnten eingesetzte hitzesuchende Lenkwaffen nur deshalb funktionieren, weil diese Tatsache berücksichtigt wird..

  • Hansli sagt:

    Die Antwort ist einfach. Die Schweiz ist bürgerlich-rechtsnational mit Gier und Egoismus als Leitprinzip.

    • P. Schmid sagt:

      Eher Korruption als Leibprinzip.
      Denn die Schweiz muss die Energie mehrheitlich importieren und Investitionen in Effizienz und erneuerbare Energien würden tatsächlich wesentlich mehr Wertschöpfung in der Schweiz schaffen.
      Aber das ist dem Chef der Swissoil egal. Schliesslich ist der Chef der SVP dem Wohl der ausländischen Erdöllieferanten und nicht etwa dem Wohl der Schweiz verpflichtet.

  • K.A. Barett sagt:

    Der grösste Feind der Theorie ist die Praxis. Man könnte vieles tun, wenn man verzichten wollte und könnte. Unser modernes Leben, unser Wohlstand, unsere Arbeitsplätze, Sozialsysteme, unsere Freizeitgestaltung, die stark von der Mobilität zu Lande, zu Wasser und vor allem in der Luft abhängig ist, hat seinen Preis.
    Mit anderen Worten: das Fell des Bären wird beim Waschen nass. Wenn ein umfassender Verzicht (z.B. im Land der Musterschüler, der Schweiz) wirklich praktiziert würde, käme das dem Klima zugute. Aber die Schweiz verursacht ca. 0,02 Prozent des globalen Emissionen der das Klima schädigenden Stoffe.
    Wenn die Schweiz die Rolle des Winkelrieds des Klimaschutzes spielen möchte, würde dadurch das Weltklima nicht verbessert. Aber die Schweiz käme ökonomisch gewaltig unter die Räder.

  • Reto Meyer sagt:

    Es ist schon sonderbar wenn es um Klima und CO2 geht.
    Eine Reduktion muss her – unbedingt – und da stimme ich mit allen Grünen etc. überein.
    Doch worüber es abläuft ist schlicht daneben. Nur Verbote, Reglementierungenen, finanzielle Mehrbelastungen und Einschränkungen – das ist das einzige was diese Seite kennt. Weiter Lustig ist das Auto und Flugverkehr immer gleich die allersten schlimmen Sündenböcke sind.
    Es gibt genügend, ohne persönliche Einschränkungen, mögliche Reduktionen von Klimaschädlingen.
    Wie wäre es mal mit unnötigen Verpackungsmaterialien, Anpassungen an Gesetze das auf jedem Dach auch Kollektoren stehen dürfen, Transportwahnsinn von Gütern, Schiffverkehr auf Ozean etc.
    Zusatz-Abgaben nur für die allgemeine Bevölkerung ! Dem Ferrari Fahrer sind 5.- Benzin völlig egal.

  • Hannes sagt:

    Hitzetage ? Wo waren denn alle diese angeblichen Hitzetage ? Ich empfand diesen Sommer als einen der kältesten Sommer der letzten Jahre. Nie gab es mal eine wirklich lange (länger als 2 Wochen) Hitzeperiode. Deshalb habe ich mich auch nach Italien verdrückt, weil ich einen richtigen Sommer haben wollte. Und den habe ich gekriegt: 34-41 Grad, Wolkenlos – DAS ist Sommer. Hier in der Schweiz kann man ja von Glück reden, wenn es mal 30+ Grad gibt – das ist für mich warm und nicht heiss. Die Klimaerwährung ist nicht mehr aufzuhalten, solange die Hauptverantwortlichen nichts tun….kommt mir gerade recht !

  • Claus Koch sagt:

    «Viel deutlicher als diesen Sommer kann man den Klimawandel nicht spüren». Das ist, mit Verlaub, absoluter Unsinn. Wetter ist nicht Klima. Das Klima bzw. den globalen Klimawandel kann niemand spüren. Ich bin überzeugt, dass es illusorisch ist, zu glauben, dass der Mensch den Klimawandel aufhalten kann. Wir kommen nicht darum herum, mit Veränderungen im Klima zu leben, wie es der Mensch seit der Eiszeit schon immer getan hat. Besser sollte man sich optimal auf die Veränderungen einstellen, statt mit nutzlosen und teuren Zwangsmassnahmen krampfhaft versuchen, etwas Unveränderliches zu verändern.

  • Florian Müller sagt:

    Danke. Einmal mehr bringt es eine Frau richtig auf den Punkt, Männer sind dazu nicht fähig, das Handeln der Politiker ist erwähnt. Aber kostenlos oder günstig ist es schon lange nicht mehr, wir bezahlen einfach später. Aus Steuergeldern, über Versicherungen und mit Erspartem, teilweise den Rücklagen für den Lebensabend. Jede Überschwemmung, jeder Erdrutsch, jede Dürre, jede Störung der Landwirtschaft und jeder Anstieg der Preise kann mindestens teilweise mit der kommenden Klimakatastrophe in Verbindung gebracht werden.

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Bezüglich Massnahmen gegen die Klima-Erwärmung sind die grünen kein Haar besser. Die versuchen nämlich laufend den kleinen Verschmutzer zu gängeln während auf den Weltmeeren die ganze Flotte nach wie vor mit Schweröl läuft, was offenbar keinen Menschen zu interessieren scheint. Ich bin absolut dafür, dass die Luftverschmutzung reduziert wird, nur habe ich das Gefühl, dass die Klimaerwärmung dazu benutzt wird, die Freiheit des Einzelnen einzuschränken und zwar insbesondere diejenige des kleinen Mannes. Dieselbe Logik beim verdichteten Bauen. Wieso sollten wir verdichtet bauen, während das Gewerbe und die Industrie weiter fröhlich Bauten mit einem Geschoss erstellt und anstelle von Tiefgaragen gleich nochmals die selbe Fläche für Parkplätze verschwendet.

    • Florian Müller sagt:

      Ich bedaure Ihr kurzfristiges Denken. 2050 werden Ihre Enkel fragen, was Sie gemacht haben gegen die Klimakatastrophe und ihre Antwort kann nur lauten: Ich nicht, er auch. Wählen Sie grün, dann verändert sich etwas.

  • Armin Arpagaus sagt:

    Es kann nicht sein, wenn ein Schreiberling des Tagi behauptet ein Hitzetag hätte etwas mit dem Klimawandel zu tun. Heisse Sommer gab es auch schon 1963 bis 1980 und da nichts von Klimawandel. Ich wünsche mir diese Panikschreiber würden keine Plattform mehr bekommen.

    • Florian Müller sagt:

      Der Schreiberling ist eine Frau, Männer können nicht so weit denken. Was Sie mit Ihrem Post erneut beweisen. Es gibt jene, die sich jetzt Sorgen machen und jene, die nicht merken, dass die Sommer immer heisser werden und bei der nächsten Überschwemmung nach dem Staat rufen.

  • Gustav Dietrich sagt:

    Grönland heisst so, weil es eben bei seiner Entdeckung grün war, es wurde Getreide angepflanzt, und das war ums Jahr 1000 herum. Die Temperaturen waren zu der Zeit ca. 2° höher als heute! Und die Jahre bis ca. 1850 nennt man die kleine Eiszeit. Es war also zwischenzeitlich wesentlich zu kalt, heute gehen wir wieder den Normaltemeraturen entgegen, wie sie während Jahrhunderten, auch ohne nennenswerten CO Ausstoss, geherrscht haben.
    Es ist auch bekannt, dass es Perioden gegeben hat wo sich das Klima innert 30 – 50 Jahren markant verändert hat, z. B. im Westen der USA, wo es innert kurzer Zeit plötzlich ausserordentlich trocken wurde und die Ureinwohner wegziehen mussten.
    Man muss eben etwas weiter denken als nur die letzten paar Jahre!

  • Michael Märki sagt:

    Wie wahr. Erfrischend, dass die erdrückende Hitze einmal Eingang in die Medien findet. Ich wundere mich immer wieder, dass gerade der Boulvard immer noch versucht, die Hitze als Hurra-Wetter zu verkaufen bzw. die Hitze schon fast pathologisch positiv konotiert. Wenn wir ehrlich sind, hätten wir es doch alle viel lieber einige Grad weniger. Dafür wird es aber zu spät sein.

  • Bernhard Piller sagt:

    Es hat keinen Sinn, den Verbrauch pro Kopf senken zu wollen und gleichzeitig immer mehr Köpfe haben zu wollen. Das grösste ökologische Problem ist die Anzahl der Menschen in unserem Land und auf unserem Planeten. Alles andere ist Beilage.

    • Roland K. Moser sagt:

      Das schreibe ich schon lange. Es interessiert niemanden.
      Die Schweizer Landwirtschaft kann 5 Millionen Menschen ernähren, und mehr ist aus den Böden nicht rauszuholen. Gemäss unseren Umwelt-Sachverständigen ist die Schweiz trotzdem nicht überbevölkert.

  • Willi sagt:

    Der beliebte grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu seinem Dieselauto in der Taz: „Ich mache auch privat, was ich für richtig halte. Ich wohne auf dem Land, meine Frau muss weit zum Enkel fahren, ich habe auch einen Anhänger. Neulich habe ich für meinen Enkel eine Tonne Sand geholt: Da brauche ich einfach ein gescheit’s Auto“. Das ist doch der springende Punkt: In einem freien Land sollten alle Menschen (nicht nur der Ministerpräsident) das tun dürfen, was sie für richtig halten. Und neue Technologien (im Falle von Herrn Kretschmann der Euro 6-Diesel) helfen den Menschen, trotzdem die Umwelt zu schonen. Ich denke, die Beliebtheit dieses grünen Politikers ist seiner Ehrlichkeit geschuldet.

  • Livia Peperoncini sagt:

    Ich mache es seit drei Jahren wie mein grüner „Oberlehrer“ Nachbar… ich fliege im Sommer für drei Wochen für Angelferien nach Kodiak Island/Alaska. Dort ist es angenehm kühl. Natürlich nicht wenn er auch dort ist… so werde ich sechs Wochen vor seinem missionarischen CO2-Ausstoss-Gejammer und seiner Tesla Lobpreisungen verschont. Da „Grüne“ laut einer Statistik am meisten fliegen habe ich ein richtig gutes Gewissen… fliegen muss für die Umwelt ja wirklich gut sein.

  • mengold sagt:

    diejenigen, die kein oder wenig geld haben, können sich die klimaschutzmassnahmen nur beschränkt leisten.

  • maja sagt:

    nächstes Jahr fällt der Sommer wieder ins Wasser und dann hat das natürlich gar nichts auszusagen. Langsam wird es lächerlich, das ist wie wenn Eltern dauernd die Kinder anschreien wegen jeder Kleinigkeit, die Kinder hören nicht mehr zu!

    • werner boss sagt:

      maja, wie recht Sie haben ! Mit den Kindern meine ich. Nur einen “ kleinen “ Unterschied gibt es schon, ein geschundenes Knie kann man verbinden , zerstörte Lebensgrundlagen betreffen alle und sind praktisch endgültig!

  • Bättig Stefan sagt:

    Das alles ist Histerie und wird nur politisch ausgeschlachtet. Solche Zyklen gab es schon immer vom Jurameer, wo wir heute wohnen, bis hin zur Eiszeit wo bei uns meterdicke Eispanzer herrschten ohne dass es Autos usw. gab. Das ist der Lauf der Natur, wo nun Politiker meinen herumschrauben zu müssen und jede Partei zu ihrem Vorteil ausschlachten will ,ohne dass das Ganze auf fundiertem Wissen basiert oder auch nur einigermassen annehmbare Alternativvorschläge gemacht würden. Nur mit Verboten alleine auf Kosten des Bürgers ist das Problem nicht gelöst. die Politik kann der Technik nicht vorauseilen. Man sieht schon nur, was sich für Uneinigkeit betr. Dieselautos herrscht.

  • dr house sagt:

    ich kann nur für das sprechen, was ich in zürich erlebe: rot-grün lässt strassenweise bäume fällen für velowege, die wir autofahrer finanzieren. es wird auf teufel komm raus verdichtet gebaut, was auch bäume und rasen zum opfer hat. es wird nur glas, beton und stahl verbaut… plätze werden mit pflastersteinen oder quarzit aus dem bündnerland zugepflastert und dann wundert man sich, wenn es in der stadt zu heiss ist. minergie ist übrigens genau so ein lüge wie e-autos! beides frisst strom. der kommt zwar aus der steckdose. doch von wo kommt er in diese? vom AKW! minergie ist nichts anderes als klimanlage im tarnanzug! und all das in einer politischen aera, wo angebliche umweltschützer das sagen haben. merkt das eigentlich wirklich keiner???

  • Henri sagt:

    Mich hat dieser Sommer nicht nachdenklich gestimmt, denn er war gar nicht besonders heiss. Ein üblicher Sommer halt, teilweise gar kühl, so wie letzte Woche. Auch waren die Nächte nicht so warm, um deswegen schlecht zu schlafen. Im übrigen habe ich die lauen Nächte auch sehr genossen und mehrmals die Nacht zum Tag gemacht…

  • Robert Maierhofer sagt:

    bisher war jedenfalls der Sommer ziemlich normal, so wie ich seit meiner Kindheit kenne: mal ein paar Tage warm, dann wieder regnerisch und kühler; ist halt ein Schweizer Sommer…
    Dass sich das Klima ändert, bestreitet sicher niemand, denn das hat es schon immer. Statt sich nun auf einen einzigen Faktor (CO2) zu fokussieren, sollte besser mal darüber nachgedacht werden, ob es nicht vordringlicher wäre, das explosionsartige Bevölkerungswachstum auf diesem Planeten zu stoppen. Das ist auf jeden Fall nicht gut für diesen Planeten und all die anderen Geschöpfe.
    Und zur Klimaerwärmung, verursacht durch CO2: Falls mir die Wissenschaft nicht genau erklären kann, warum wir früher (letztes Mal im Mittelalter) ähnlich dramatische Erwärmungen hatten, glaube ich nicht an die CO2-Theorie.

  • Kilian Kaufmann sagt:

    Das Klima hat sich schon immer geändert, seit es den Planet Erde gibt! Mann kann uns Menschen ja alle immer manipulieren und schlechtes Gewissen einreden um noch mehr Geld damit zu machen!

  • Johannes Climacus sagt:

    Was gibt es da zu jammern, endlich haben wir schöne Sommer in der Schweiz. Es lebe die Klimaerwärmung!

    • René von Euw sagt:

      Wenn sich die Klimaerwärmung in Grenzen halten lässt, habe ich nichts dagegen. Denn die wärmeren Sommer wirken sich in meinem Gemüsegarten äusserst segensreich aus.

  • Thomas S. sagt:

    Die Schweiz ist beim Klimawandel übrigens stärker betroffen als die meisten anderen europäischen Länder. Man geht davon aus, dass die Erwärmung in der Schweiz rund doppelt so hoch ist wie im globalen Mittel (d.h. also mindestens 4 Grad). Der Grund ist, dass das Meer einen dämpfenden Einfluss hat und die Schweiz davon nicht profitiert.
    Eine ETH Studie sagt voraus, dass im Jahre 2100 90% unserer Gletscher verschwunden sein werden, falls wir heute global kein CO2 mehr ausstossen. Realistischer ist aber, dass mehr als 90% der Gletscher verloren sind.

  • Roger Keller sagt:

    Ist doch super, dass es bei uns wärmer wird, da wird es doch nur schöner in der Schweiz, mediterranes Klima etc. Freue mich schon auf noch schönere Sommer in den nächsten Jahren (und kommt mir nicht mit kein Schnee im Winter, auch das kriegen wir mit Schneekanonen hin). Warum kümmern wir uns immer um andere, ohne etwas davon zu haben, schlussendlich schaut doch sowieso jeder für sich selbst. Da die Klimaerwärmung für die Schweiz positiv ist, sollten wir nichts dagegen unternehmen.

  • Hanspeter Widler sagt:

    Der Sommer 2016 war heisser. Es gibt auf der Welt viele, sehr viele interessante Projekte die Energie umweltfreundlich gewinnen wollen. Die Besten werden sich, so oder so, durchsetzen (ökonomisch attraktiv). Die Schweiz ist mit dabei und braucht eigentlich nichts weiter zu regulieren. Mit Zwängerei wird nur zu viel Ausschuss produziert. Machen sie sich lieber Sorgen um Länder wie etwa Brasilien, die jedes Jahr 40’000 qkm Regenwald für unsere Hamburger abfackeln.

  • Lulu sagt:

    Man sollte das Problem an der Ursache bekämpfen und verhindern das Wälder abgerodet werden. Schliesslich weiss jeder dass es im Wald kühler ist. Wälder spenden Schatten und wandeln co2 in Sauerstoff um. Beton in den Städten erhitzt die Luft noch mehr. Beton wird aus Sand gewonnen und die Sandstrände verschwinden mehr und mehr. Auch werden hohe wellen von Sand gedämt und schützen Küsten vor überschwemmungen. Da sand knapp geworden wird saugt man aus dem Meeresboden einfach tonnenweise Sand. Bei dieser verfahrenweise sterben millionen kleine meerestiere welche Nahrung für andere Fische wären. Etc etc

  • werner boss sagt:

    Die Behauptung, wonach es in den Städten am heissesten gewesen sei, ist falsch! Bitte im nächsten Sommer weniger Wein trinken und den dafür den Meterologen besser zuhören. Die Schweiz als Vorreiter in CO-2- Angelegenheiten? Das machen wir ja seit bald 20 Jahren schon und was passiert? Unsere Bemühungen werden zunichte gemacht durch eine bodenlose Einwanderung, nicht zuletzt unterstützt durch grüne Exponenten!!

    • Luzia Keller sagt:

      Bodenlose Einwanderung? Wenn überhaupt kommt der grösste Einwanderungspool wegen Lockrufen sprich Stellen aus der Wirtschaft/Tourismusbranche/Landwirtschaft etc. damit nicht die hohen Löhne bezahlt werden müssen für Schweizer mit gleichwertiger oder gar besserer Ausbildung! Und wer sind die Wirtschaftsparteien? Ja, SVP bis FDP!

      • werner boss sagt:

        Die meisten Ausländer, welche in der Landwirtschaft und zum Teil auch im Tourismus arbeiten, sind KEINE Einwanderer, da sie nach der Saison wieder in ihr Land zurück kehren und mit dem , wie Sie es nennen kleinen Lohn, besser leben als ihre Nachbarn!!

  • Steve Alvaro Kirschbaum sagt:

    Oh ihr armen Menschen in der Stadt, ihr musstet bei 27 Grad „Hitze“ in der Nacht leiden! Dabei wars ja gar nie 27 Grad mitten in der Nacht!! Bitte etwas seriöser recherchieren und schreiben!
    In der Schweiz wird über den Sommer und die geilen Temperatuen immer gejammert, geniesst doch den Sommer, er ist ja bald wieder vorbei!!

  • Luzia Keller sagt:

    Nur darauf zu hoffen, ist zu wenig effizient und ein Wunschdenken! Es müssen konsequente Massnahmen eingeführt werden und da setze ich auf die Intelligenz und Flexibilität vor allem der jüngeren Generation. Sie haben es in der Hand bzw. in den Adern und sind viel vernünftiger in ihrer Mobilität als ältere Zeitgenossen. Sie fordern ein Umdenken, lancierten Urban Gardening sprich Selbstversorgung so weit möglich, lacto-vegetarische bis vegane Kost, Velo/öV statt Auto und haben dem Fastfood durch SlowFoodBewegungen den Kampf angesagt. Da sehe ich Licht am Horizont und appelliere an Bauvorsteher von Gemeinden, endlich mehr Velowege/öV aufzugleisen in ihrer Gemeinde!

    Im Kleinen soll leuchten, was Gross werden will!

  • STEFAN Baumann sagt:

    Wenn man die Antworten liest, so erkennt man praktisch in jedem Schreiben Tatsachen. Leider ist es den Hochschulpolitikern nicht vergönnt einen Konsens zu schaffen, der gut für die Umwelt ist und jetzt halt viel Gelder braucht. Sie sehen es vielmehr so, abwarten bis es so weit ist, dass man was tun MUSS, weil die Globale Umwelt schwerstens beeinträchtig ist und nun an die SUBSTANZ des Überlebens geht, egal dass es dann WESENTLICH teurer ist, das Leute (Konzerne) schon mit offener Hand dastehen, und Ihnen OHNE WENN UND ABER das Geld (hinten) zu kommen lassen egal wie TEUER es dann ist!! Die Biosphäre ist, von mir aus gesehen gerade auf den Kurvenplateaux angekommen und es nur noch ca. 10 JAHRE dauert wenn JETZT nichts unternommen wird, dass die Biosphäre endgültig kippt. Dann ist es zu SPÄT

  • Michael sagt:

    Es gibt unendlich viele Stellschrauben an denen man drehen könnte. So fällt mir auf, das bei grossen Neubauten auf einer ehemaligen Wiese rings um das Haus alles zuasphaltiert wird. Vermutlich um einen Abwart einzusparen, der so keine Grünflächen zu pflegen hat. Im Sommer heizen sich diese Flächen enorm auf, barfuss gehen kann man vergessen. Bei Regen hat das Wasser keine Chance zu versickern, es fliesst zu 100% über die Kanalisation ab in die Limmat, die dann gerne mit Hochwasser zu dem nächsten Problem führt.

  • Richard St. sagt:

    Natürlich steuern wir nach dem Maunderminimum (1630), dem Daltonminimum (1820) jetzt nach rund 200 Jahren wieder um 2030 auf ein neues solares Minimum zu (also eine kleine Eiszeit). Der 206-Jahreszyklus der Sonne wird sich von 0,04% CO2 nicht beeinflussen lassen. Die BAZ ist ganz schön uninformiert, wie ich sehe. Der eiszeit2030.de – Blogger erscheint mir da schon wesentlich kompetenter in Sachen klimatische Veränderungen…!

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