Die Sonne schaffts!

Seit 2014 verbrauchen wir selber produzierten Solarstrom: Montage einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Swissporarena in Luzern. Foto: Urs Flüeler (Keystone)

Seit 2014 verbrauchen wir selber produzierten Solarstrom: Montage einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der Swissporarena in Luzern. Foto: Urs Flüeler (Keystone)

Exkurs: In seinem Beitrag bezeichnet Herr Weiersmüller Komponenten zur Herstellung von Strom durch die Sonne als Kollektoren. Unter dem Überbegriff «Solaranlagen» werden zweierlei Arten der Energiegewinnung aufgeführt: einmal die Solarkollektoren, welche die Infrarotstrahlen der Sonne in Wärme umwandeln und Wasser aufheizen (analog zum schwarzen Gartenschlauch im Garten), und einmal Solarmodule, die aus den Photonen der Sonne Strom in den Fotovoltaik-Zellen produzieren.

Die Schweiz verfügt über ein Potenzial an Dachflächen von über 400 km2, konservative Schätzungen attestieren einem guten Viertel davon, also über 100 km2, eine gute bis sehr gute Basis für Fotovoltaik-Anlagen. Das Potenzial für die Stromerzeugung liegt mit dieser Fläche bei einem Jahresertrag von 16 Terrawattstunden Strom oder 27 Prozent des landesweiten Stromverbrauchs.

Stromspeichern wird alltäglich

Solarstrom lässt sich nicht speichern, diese Aussage ist richtig. Auch Strom aus Atom- oder Wasserkraftwerken lässt sich nicht speichern; somit ist obige Aussage unerheblich, da die Speicherung von Pumpspeicherwerken übernommen wurde und weiter wird. Diese werden in Zukunft Unterstützung erhalten, durch bidirektional ladbare Elektrofahrzeuge und durch Batterieeinheiten in Fabriken und Wohnhäusern. Stromspeichern wird alltäglich, wie mit dem Smartphone telefonieren.

Seit 2014 kann selber produzierter Solarstrom auch selber verbraucht werden.

Im Zusammenhang mit dem Eigenverbrauch des Solarstroms erscheinen auch die Fassaden der Häuser als höchst interessante Basis für die Installation von Fotovoltaik-Anlagen. Der Eigenverbrauch von Solarstrom entlastet das Niederspannungsnetz, die Verteilungsnetze müssen nicht ausgebaut werden. Smart-Grid-Steuerungen ermöglichen in Zukunft ein Last- und Speichermanagement, bei dem die Kilowattstunde Strom die bestmögliche Effizienz erzielen kann. Der Eigenverbrauch von selber produziertem Strom hat noch eine weitere positive Auswirkung auf den Stromverbrauch: Es werden keine kWh durch den Transport über weite Strecken vernichtet. Im letzten Jahr betrugen die Transport- und Verteilverluste im Schweizer Stromnetz 4,4 TWh; das ist mehr, als das Atomkraftwerk Mühleberg produziert.

Das Unwort «Stromlücke»

Atomstrom ist marginal versichert, da die grossen Versicherungsinstitute solche Bauwerke nicht in das Portfolio aufnehmen wollen – zu gross wäre das Risiko im Schadenfall. Es wird keine Haftung übernommen. Das Mittelland wäre nicht evakuierbar. Die Rückversicherer ihrerseits als Backup der traditionellen Versicherer wollen solche unkalkulierbaren Risiken ebenfalls nicht übernehmen, für kein Geld dieser Welt.

Was sagt uns dieses Verhalten von hochprofessionellen Versicherungsinstituten, die Gefahren und Gewinnchancen mit grosser Treffsicherheit abschätzen können? Finger weg von einer Technologie, die uns im Schadenfall zu reinen Statisten degradiert. Als Rechtfertigung für den Atomstrom haben die Befürworter das Unwort «Stromlücke» ins Leben gerufen. Kein Mensch wünscht sich Lücken, auch keine in der Energieversorgung. Nun haben Abschaltungen von Schweizer Kraftwerken wegen dringend nötiger Reparaturen zu keinem Blackout geführt, ebenso hat die Stilllegung von neun AKW in Deutschland kein Chaos verursacht, da der Ausfall durch Wind- und Solarenergie mehr als wettgemacht wird. Ist die Stromlücke am Schluss nur ein zahnloser Tiger?

Für 12 Milliarden Franken pro Jahr kauft die Schweiz Energie im Ausland ein. Einmal ausgegeben, ist das Geld weg. Lassen wir das Geld in der Schweiz arbeiten. Erneuerbare Energien bieten Wertschöpfung für Hunderte KMU, schaffen Tausende von Arbeitsplätzen und machen uns vom Ausland unabhängig, und dies in vielfacher Hinsicht nachhaltig.

136 Kommentare zu «Die Sonne schaffts!»

  • René Weiersmüller sagt:

    Sorry, aber mit Blick auf die Argumentation ist diese Replik auf den Beitrag „Schöngeredeter Solarstrom“ etwas dürftig. Das ist immerhin auch so zu deuten, dass die seinerzeit genannten Fakten nicht frei erfunden sind, sondern klar aufzeigen, weshalb die Kosten der Energiewende explodieren und eine Planwirtschaft erfordern werden. Die angestrebte Überwindung des Kapitalismus würde dadurch womöglich hinfällig.

    Zum Eigenverbrauch von Solarstrom siehe auch René Weiersmüller: „Die Crux mit dem Eigenstrom“.

    • Paul Levi sagt:

      Die Kosten würden explodieren und es würde eine Planwirtschaft erfordern? Was haben wir denn jetzt? Die AKWs sind total unrentabel und müssen für zig Millionen nachgerüstet werden. Die Kosten für den Rückbau sind nicht gedeckt und für die Entsorgung schon gar nicht. Also wenn das keine Planwirtschaft ist?
      Jetzt wo Weihnachtszeit ist, merkt man wie billig Strom ist. Unser Nachbar hat das Haus mit leuchtenden Rentieren geschmückt und diese leuchten ständig, also 24 Stunden am Tag.

    • christoph steiger sagt:

      Herr Weiersmüller als Vertreter der Atom-Planwirtschaft unterschlägt bei seinen Fakten vorsätzlich die tatsächlichen Kosten des Atomstroms. Der existiert nur, weil wir Steuerzahler dafür teuer bezahlen werden. Die Zukunft der Stromerzeugung ist dezentral und nachhaltig. Da führt gar kein Weg drum herum. Packen wir es an, jetzt.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      „Die angestrebte Überwindung des Kapitalismus würde dadurch womöglich hinfällig.“ Diesen dümmlichen Satz hätten Sie sich verkneifen müssen. Sie machen sich damit definitiv lächerlich und unglaubwürdig, da er zeigt, dass Sie händeringend nach Pseudo-Argumenten suchen und zu populistischen Sprüchen aus dem Kalten Krieg Zuflucht nehmen müssen. Es fehlt nur noch der Spruch , dass AKW-Gegner Landesverräter sind.

    • Kurt Leutenegger sagt:

      Herr Levi, gerade wurde ein Kommentar in Focus online freigeschaltet; Strompreiserhöhung 2017 von 3,6% für Normalstrom und 8,3% für Ökostrom. Grund Netzausbau! Belastung pro Haushalt sei 50 Euro/Jahr. Rechnet man 50 Euro / 3.6% x 100 = 1388 Euro pro Jahr und Familie. Wir wohnen in einem 4 Zimmerhäuschen bezahlen pro Jahr 850 Fr. Stromkosten. Deutschland hat vor 5 Jahren (Fukushima) den Ökostromaufbau eingeläutet und zahlt heute trotz niedrigeren Löhnen 62% mehr als wir in der AKW Schweiz. Also werden Schweizer Familien durch die Initiative in ca. 5 Jahren mindesten das Doppelte des heutigen Energiepreises zahlen. Herzlichen Dank an Euch.

      • Paul Levi sagt:

        Ich hoffe sogar, dass der Strom teurer wird. Dann gibt es endlich einen Anreiz Strom zu sparen. Angenommen der Preis würde verdoppelt, aber man spart 40% Strom ein, dann hätte man nur 20% höhere Kosten. Bei 850 Fr p.a. wären das etwa 1000 Fr p.a. und bei einem geschätzten Familieneinkommen von 120 kFr ergäbe das 0.85% Anteil für Strom. Wegen ein paar Hundert Franken werden Sie wohl nicht verhungern.
        Was hinzukommt, ist das der Strompreis so oder so steigen wird. Die AKWs müssen finanziert werden, auch der Abbau und die Entsorgung vom Atommüll. Zudem muss das Netz auch so oder so ausgebaut werden. Neue AKWs wären so teuer, nur schon wegen der Sicherheit, dass zur Zeit niemand sowas vorfinanzieren würde. Also auch mit AKW-Strom würde es teurer werden.

      • Paul Levi sagt:

        Übrigens ist es voll daneben, jetzt jemanden die Schuld geben zu wollen. Das ist ziemlich kindisch. Wenn die Initiative angenommen wird, dann war das ein demokratischer Entscheid.

      • Thomas Jobs sagt:

        @ Kurt Leutenegger:
        dass das Grid am verlottern ist, weiss man spätestens durch die vielen Blackouts in Europa! Dieser Umstand hat aber null und nichts mit der EW zu tun, sondern dass die Strombarone einfach nur Gewinne eingestrichen haben!

      • Kurt Leutenegger sagt:

        Aber Herr Levi, sie haben aber ein gutes Einkommen, da würden sich sicher 50% der Schweizer Familien die Finger ablenken wenn sie nur 3/4 ihres Einkommen hätten. Auch vergessen Sie dass 65% der Bevölkerung Mieter sind. Wie sollen diese Leute, die jeden Franken umdrehen müssen bevor sie ihn ausgeben können, die Infrastrukturen bezahlen damit die Stromrechnung sich nicht verdoppelt, es wird in Eurer Verantwortung sein wenn viele Familien, wie in Deutschland, die Stromrechnung nicht mehr zahlen können.

        • Kurt Leutenegger sagt:

          Aber Frau Keller, es kommt doch auch auf die Grösse und Einwohnerzahl des Landes an.
          Norwegen 380’000 Km2 und 5,4 Mio. Einwohner
          Schweiz. 42’000 Km2 und 8,2 Mio. Einwohner
          Somit hat Norwegen, bei gleichen Regenverhältnisse, mind. 10 meal mehr Wasser zur Verfügung als die Schweiz. Es ist einfach unerhört wie Kommentare ohne Überlegungen und Nachforschungen in die Welt hinausposaunt werden, um damit die Bevölkerung für die eigenen Zwecke hinters Licht führen zu können.
          1. Auch In den 80er Jahren war es das Waldsterben, was nachweislich nicht stimmte.
          2. Heute soll es die Luftverschmutzung sein, was anscheinend auch nicht ganz so richtig ist.
          Hörerfrage an SRG Meterologe Kleiber; warum wir heute weniger Nebel hätten. Antwort von Herr Kleiber, die Luft ist sauberer als früher

        • Luzia Keller sagt:

          Das heisst, dass die Landfläche ca. 9x grösser ist in Norwegen und deshalb viel mehr Infrastruktur gebaut, unterhalten und vor allem beleuchtet werden muss (Strassen, Bahn, Brücken, Tunnels etc.), verteilt auf eine viel kleinere Bevölkerungszahl als in der Schweiz. Das erklärt übrigens die hohen Steuern in N, welche jedoch viel transparenter und vor allem effizienter als in der Schweiz ins Alltagsleben der Norweger integriert werden. Also wäre das enorme Know-how aus N absolut hilfreich für CH als ebenso Nicht-EU-Land. Auch Norwegen will weitgehend unabhängig bleiben und hat ein beachtenswertes Energiekonzept realisiert.

    • Luzia Keller sagt:

      Es wird unverantwortlich diskutiert und an Fakten vorbeigeredet: z.B. in Norwegen herrscht eine lange Winterzeit mit wenig Sonnenscheintagen und trotzdem haben sie genügend Energie aus nicht fossilen Brennstoffen wie Wasserkraftwerken. Bitte sich näher damit beschäftigen und entsprechend informieren unter „Norwegens globaler Energievorteil“.

      • Kurt Leutenegger sagt:

        Frau Keller meine Liebe, ich erkundige mich sicher bevor ich eine Kommentar schreibe, und deshalb liegen sie mit ihrem Kommentar völlig falsch.
        Ein Land mit einem hohem BIP benötigt mehr Energie weil es auch pro Person mehr leistet.
        BIP in Norwegen pro Person 52’300 $
        BIP der Schweiz pro Person 76’500 $
        Also der Fall ist klar, wir benötigen wegen des höheren BIP mehr Elektrische Energie und können diese, gegenüber Norwegen, wegen 30% höherer Bevölkerungzahl und der 9x kleineren Landesfläche nicht alle Energie aus Wasserkraftwerken schöpfen. Also braucht die Industrie eine wetterunabhängig verlässliche Bandenergie.
        Auch bei den Windverhältnisse sind wir wegen fehlendem Meeranstos im Nachteil. Apropos,
        Deutsche Innland Windkraft muss von den Städten subventioniert werden.

  • Matthias Meier sagt:

    „Strom aus Atom- und Wasserkraftwerken lässt sich nicht speichern“ – korrekt, aber irreführend, denn in der Kombination produzieren sie näher am Bedarf als Solarstrom. Die Kombination Wasser uns Solar kann in der Schweiz funktionieren, aber nicht im Ausland. Dort gibt man dem Solarstrom tagsüber Vorfahrt und ergänzt in der Nacht mit Gas und Kohle. Und das nennt sich dann „grün“.

    Batteriespeicher werden kommen, aber wenn Sie am morgen in Ihr Elektroauto steigen, wollen Sie ja vermutlich eine volle Batterie vorfinden, nicht eine, die über Nacht entleert wurde um den fehlenden Solarstrom zu ergänzen…

    • Matthias sagt:

      @Matthias Meier: Das Ausland (z.B. Norddeutschland) hat auf dem Meer aber mit Wind, Gezeiten und Wellen wieder andere Möglichkeiten. Erneuerbare Energie gibt es überall um uns herum mehr genug. Wir müssen sie nur „ernten“, dann können wir günstig und ökologisch verträglich im Energie-Schlaraffenland leben.

    • Andy sagt:

      Das Elektroauto muss nicht zwingend in der Nacht geladen werden: Solange es nicht fährt kann es überall geladen werden. Natürlich braucht es dafür noch Infrastruktur, so zum Beispiel eine Ladedose auf dem Parkplatz beim Arbeitgeber. Damit kann das Fahrzeug am Mittag geladen werden, wenn am meisten und damit auch am billigsten Solarstrom zur Verfügung steht.

  • Nick sagt:

    „Für 12 Milliarden Franken pro Jahr kauft die Schweiz im Ausland ein. Einmal ausgegeben, ist das Geld weg. Lassen wir das Geld in der Schweiz arbeiten. …. machen uns vom Ausland unabhängig….“.
    Wenn Sie „Schweiz“ durch „USA“ ersetzen könnte der Satz aus einer Wahlkampfrede des Herrn Trump sein. In diesem Fall wäre er aber natürlich ganz schlimm.

    • Urs Forster sagt:

      Mit der Atomkraft sind wird genauso, wenn nicht stärker vom Ausland abhängig als mit dem Import des Stroms aus dem Ausland. Nur hat der Import des Stroms einen nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass die veralteten und die Betriebsdauer schon lange überschrittenen Atommeiler der Schweiz endlich vom Netz gehen und das latente Umweltrisiko schlagartig verkleinert wird. Es gibt kein Land auf der Welt, dass autark ist und nicht mit dem Ausland Handel treibt. Somit ist jedes Land irgendwie vom Ausland abhängig, ob man es wahr haben will oder nicht.

      • Chris Stoffer sagt:

        Falsch. Durch Bau neuer, modernen KKW, die den Abfall der alten KKW als Brennstoff nutzen können, wäre die CH für die nächsten 200-300 Jahre unabhängig vom Ausland. Die jetzigen KKW extrahieren nur ca. 10% der vorhandenen Energie. Moderne Kraftwerke von anderem Typ können bis zu 95% extrahieren. Deshalb würde der bisher gesammelte Atommüll so lange ausreichen.

        • christoph steiger sagt:

          Sind sie die Fortsetzung von Weiersmüllers Märchenstunde? Ihre Kraftwerke „von anderem Typ“ existieren nur in ihrer Phantasie. Der Atommüll dagegen ist leider real.

        • Thomas Jobs sagt:

          @ Chris Stoffer:
          wo stehen denn diese tausendsassas von AKW Herr Stoffer?

    • christoph steiger sagt:

      Die Schweiz importiert 80% des inländischen Energiebedarfs. Unsere ganze Gesellschaft hängt am Tropf erdölexportierender Länder. Die USA haben das Problem bereits angepackt und wurden vom Grossimporteur zum Selbstversorger – ohne Zutun von Donald Trump.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Der kritisierte Satz entspricht zu 100% der Wahrheit und ist für jeden unmittelbar einsehbar, der 1+1 zusammenzählen kann. Die Aussagen von Trump hingegen bestehen aus populistischen Lügen. Er wird kläglich Schiffbruch erleiden wie auch die idiotische lebensverachtende AKW-Technologie aus dem Kalten Krieg.

  • Herbert Egli sagt:

    Solarstrom macht nur Sinn, wenn er dezentral produziert UND auch selber verbraucht/im Haus gespeichert werden kann. Unter diesen Voraussetzungen wäre ich bereit, in meinem Haus in Solarenergie zu investieren. Auf das ganze Puff mit Einspeisevergütung und Rückverrechnung habe ich aber keine Lust, und ineffizient ist es auch. Das sollte die Politik endlich erkennen!

    • Urs Forster sagt:

      Die Ineffizienz beim Solarstrom wird von den grossen Stromkonzernen sogar angestrebt, weil der Solarstrom sich auf dem freien Markt bewegt. Den Stromkonzernen ist die dezentrale Stromproduktion ein Dorn im Auge, weil damit ihr Monopol am bröckeln ist. Heute ist es möglich, den eigenen produzierten Strom zu verbrauchen und es wird in naher Zukunft auch entsprechende effiziente Speicher für Einfamilienhäuser geben.

    • P. Schmid sagt:

      Bei der Einmalvergütung gibt es keine Einspeisevergütung.
      Wenn Sie den Elektroboiler am Tag anstatt während der Nacht einschalten, wird die Energie vom Dach übrigens gespeichert.

      • M.Keller sagt:

        Das machen wir auch so, alles läuft wenn immer möglich tagsüber. Wir haben eine Fotovoltaikanlage von 4.6Kwp, die Gasheizung durch eine LWP-Heizung und einen Wp-Boiler ersetzt. Unser Haus ist ein nicht isoliertes Holzchalet Bj. 1935. Unsere Elekrischkosten betragen nun noch 1/10 der vorherigen Kosten (263.-/Jahr) Sobald Speicherlösungen erschwinglich werden, ist dies sicher die nächste Investition.
        Die Formalitäten für die Einmalvergütung der Fotovoltaik erledigt übrigens immer die Solarfirma und eine Baubewilligung ist in vielen Fällen gar nicht mehr notwendig.

    • Leo Schmidli sagt:

      Die Energiespeicher sind schon da bzw. werden noch Fahrt aufnehmen. Letztes Jahr hat Tesla seine Powerwall vorgestellt, platzsparend und schick im Design. DAS ist es, was Menschen wollen, nicht einen Klotz in der Grösse einer Waschmaschine. Wenn in den nächsten Jahren dann noch die Produktionsfabrik für Batterien ihren Betrieb aufnehmen kann, wird der Preis noch weiter sinken.

    • Max Oppliger sagt:

      Das ist ganz richtig. Zu erwähnen ist auch, dass damit sehr viele private Investoren im Markt auftreten an Stelle der bisher wenigen Grossen. Das ist doch sehr positiv.

  • Rolf Rothacher sagt:

    Immer nur Fehlinformationen und Schönreden. Fakt ist, dass Sonnenkollektoren im Sommer den grössten Teil des Stroms liefern, exakt also dann, wenn wir so viel Strom aus Wasserkraft haben, dass wir alle unsere Atomkraftwerke abschalten und revidieren können. Im Winter produzieren Sonnenkollektoren 7x weniger Strom als im Sommer, d.h. wir können keine Atomanlagen, die vor allem im Winterhalbjahr produzieren, mit Solarkollektoren ersetzen. Wer diese physische Realität einfach nicht begreifen will, dem ist nicht mehr zu helfen.

    • Paul Levi sagt:

      Es ist doch ganz einfach. Sie sagen ja selber, dass wir im Sommer mit Wasserkraft die AKWs ersetzen können. Wenn nun Sonnenkollektoren im Sommer die Wasserkraft ersetzen, dann kann das Wasser gespeichert werden. Das wird sicher nicht von heute auf morgen möglich sein, aber in Kombination mit anderen möglichst dezentralen Speichern (Wassertanks in Häuser, Metallhydrid, Methanol-Synthese, Batterien) und einem intelligenten Netz (SmartGrid) ist das absolut umsetzbar. Es geht ja so oder so in diese Richtung, denn ein neues AKW ist politisch für lange Zeit nicht umsetzbar. Die Abstimmung beeinflusst nur die Geschwindigkeit von der Umsetzung.

      • P. Schmid sagt:

        Doch das ist offensichtlich bereits heute problemlos möglich:
        Dänemark hat einen höheren Windstromanteil als die Schweiz je Atomstromanteil hatte und hat im Gegensatz zur Schweiz kein einziges flexibles Speicherkraftwerk und auch eine geringere Übertragungskapazität zu den Nachbarländern und kein Problem diese enorme Windstrommenge aufzunehmen. Tatsächlich hat Dänemark zusammen mit Deutschland das stabilste Netz Europas.

      • M.Keller sagt:

        Der Wirkungsgrad der Solarpanels ist nicht im Sommer mit den höchsten Temperaturen am besten sondern bei kühleren Temperaturen im Frühling und Herbst.

      • Kurt Leutenegger sagt:

        Herr Schmid, gerade vor 10 Tagen ein Artikel der Dännischen Regierung. Ausbau der Windenergie sofort gestoppt, Gund zu hohe Kosten, nicht rentabel, reparaturanfällig und Verschandelung der Meerstrände. In Deutschland sind alle Windkrafzwerke im Landesinneren unrentabel, die Städte jammern, subventionieren jährlich mit Millionen und möchten deshalb Staatszuschüsse. Was an diesen Kommtaren an Wahrheiten verschwiegen wird und gelogen geht auf keine Kuhhaut.

        • P. Schmid sagt:

          Das ist eine Falschinformation.
          Abgesehen davon, dass man Offshore-Windfarmen wegen der Erdkrümmung gar nicht sehen kann: In Dänemark werden trotz konservativer Regierung ungebremst Windturbinen installiert und gerade wurde wieder ein Rekordtiefstpreis für eine neue Offshore-Windfarm erreicht.
          In Dänemark sind die Industriestrompreise übrigens zudem tiefer als in Belgien, welches zudem auf hohen ungedeckten Rückbaukosten sitzt.

        • Kurt Leutenegger sagt:

          Herr Schmid, es kann ja sein dass sie den Komentar nicht gelesen haben, aber es war trotzdem ein Artikel im Focus. Herr Schmid sie können es drehen wie sie wollen aber auch die Städte in DE subventionieren die Windkraft jährlich mit Millionen. Nur die Windräder in der Ost und Nordsee haben genügend Wind und sind rentabel.

          • P. Schmid sagt:

            Würden die Windkraft nicht rentieren, dann wären die Windturbinen nicht gebaut worden.

            Die Einspeisevergütungen für neuen Atomstrom in England betragen übrigens ein Mehrfaches der Einspeisevergütungen für Windstrom in Deutschland.

    • Kurt Leutenegger sagt:

      Herr Levi, auch sie denken nur an den Tag, was produzieren den Solarzellen in der Nacht, also müssen doch wieder Wasserkraft für diese Produktionszeit herhalten. In 20 Jahren können wir von den Chinessen Thorium AKW’s kaufen die sind absolut sicher und können erst noch den Atommüll verarbeiten. Wollen wir denn diesen Müll für unseren Generationen 400’000 Jahre strahlen lassen oder die Strahlung durch Thorium AKW’s auf 350 Jahre reduzieren. Ein Ja zu dieser Initiative ist doch absolut absurd und unseren Nachkommen verantwortungslos.

      • Paul Levi sagt:

        Das Tag/Nacht-Problem kann ja easy mit Speicher gelöst werden. Zudem braucht es in der Nacht ja gar nicht so viel Strom. Oder kochen Sie um 11 Uhr abends? Das Warmwasser für die Heizung und das Waschen wird eh am besten mit Sonnenkollektoren tagsüber hergestellt.
        Das mit dem Atommüll verarbeiten ist eine Theorie die noch völlig in den Sternen steht. An der Transmutation wird zwar geforscht, aber niemand weiss, wann das je kommen wird. Was aber schon jetzt sicher ist, ist dass die Technik kompliziert und gefährlich ist, also somit auch sehr teuer. Wir können nicht jetzt Entscheidungen treffen, auf Verfahren die es irgendwann mal eventuell geben wird. Jetzt handeln wir verantwortungslos indem wir Atommüll produzieren. Später können Gesetze immer wieder geändert werden.

      • Thomas Jobs sagt:

        @ Kurt Leutenegger:
        stimmt sie sind mit ihrer Aussage verantwortungslos, denn selbst Atommüll für 300 Jahre ist ein Schlag ins Gesicht unserer Kinder!
        Ausserdem habe ich es ihnen schon zig mal gesagt: ihre „Super-AKW“ werden frühestens in 40 Jahren serienreif sein!

      • Gerhard Engler sagt:

        @Leutenegger: Es ist vor allem die Atomindustrie, welche den Müll verbuddeln will. Die Nagra hat genau dieses Ziel und will keinen Millimeter davon abrücken.

      • Marcel Meier sagt:

        @Stoffer
        Nachdem die Kernfusion die uns auch als Ablösetechnik zur Kernspaltung angepriesen wurde noch immer nicht als Energieproduzent funktioniert kommen sie nun mit der Fantasie von neuen KKW’s die Sie als Lösung für alles anpreisen. Wohl-wissentlich lassen Sie diesmal das Stichwort Thorium weg aber anhand ihrer Angaben ist das offensichtlich was Sie meinen.
        Zu dem kann man nur sagen, es existiert kein aktuell laufendes, funktionierendes KKW auf Thoriumbasis das nicht ein Versuchsreaktor ist geschweige denn Energie produziert und Abfall vernichtet.
        Also das gleiche wie mit der Kernfusion viel Vorschusslorbeeren, x Milliarden an Subventionen von den verschiedenen Staaten, Gewinne für die Anlagenersteller und kein funktionierendes, sicheres Kraftwerk.

    • Sven Öhrensohn sagt:

      @Rolf Rothacher fakten interessieren doch keine Ideologen. Man kann natürlich die Atomkraftwerke abstellen und Erdölkraftheizwerke bauen, damit wäre auch das Problem gelöst im Winter gelöst. Das ist der Vorschlag von Frau Leuthard, also wir schalten die Ölheizung aus um am Ende Strom durch Erdöl zu produzieren welche die Wärmepumen antreiben. Worin besteht der Sinn????

    • Peter Meier sagt:

      Man kann die Photovoltaik-Panels auch in einem anderen (steileren) Winkel aufstellen, dann produzieren sie im Sommer etwas weniger dafür im Winter deutlich mehr. Wer diese physische Realität nicht begreifen will, dem ist nicht mehr zu helfen.

      • Kurt Leutenegger sagt:

        Herr Peter Meier, man kann alles machen, aber es ist immer eine Frage der Investitionsmöglichkeiten und ob die Investitionen amortisiert werden können. Und noch eine Frage. Warum sollen Solaranlagen die im Sommer durch den Anstellwinkel weniger produzieren? Es will doch jeder die höchst mögliche Rendite mit dem geringsten Einfluss regenerieren. Was sie noch vergessen haben, man müsste an den Solarpennels noch Scheibenwischer montieren damit der Schnee die immer scheinende Sonne nicht verdeckt.

        • Thomas Jobs sagt:

          @ Kurt Leutenegger:
          tja, da müsste man schon etwas von der Materie verstehen um den Erläuterungen von Herrn Meier zu folgen!
          Wenn der Aufstellwinkel auf Winterbetrieb optimiert ist, dann wird zwar im Sommer nicht das Optimum erreicht, dafür aber im Winter. Im Sommer ist die Strahlungsintensität sowieso viel höher als im Winter und das relativiert den „Verlust“ im Sommer!

          • Kurt Leutenegger sagt:

            Herr Jobs, nehmen wir einmal an sie hätten eine Solaranlage, würden sie die Anlage so in gegen die Sonne stellen dass sie im Sommer weniger Energie produziert und dafür im Winter mehr, wo die Wetterverhältnisse und Nutzeffekt so wie so viel schlechter sind als im Sommer. Wenn Meier und sie dies vorschlagen dann seit ihr jene die wirklich keine Ahnung haben.
            Übrigens in Illnau ZH könnt ihr eine Anlage bewundern die der Sonne nachläuft, vielfach steht sie auch still weil sie nicht weiss von wo die höchste Einstrahlung kommt.

  • Urs Forster sagt:

    Herr Weiersmüller, Sorry, Ihr Kommentar und Beitrag zeugen von einem verklärten Blick auf die Schweizer Stromwirtschaft, welche sich bis heute noch in der Phase der Planwirtschaft und Monopolismus bewegt. Die Energiewende wird nicht zu einer Kostenexplosion führen und schon gar nicht zu einer noch verstärkten Planwirtschaft. So wie Sie kann nur jemand argumentieren, der weiterhin an stark risikobehaftete, subventionierte und nicht mit Kostenwahrheit produzierte Technologie glaubt. Die Atomkraft hat heute ausgedient. Es ist notwendig, dass sich die Schweizer Stromproduzenten endlich der freien Marktwirtschaft stellen und nicht weiter unter Heimatschutz gestellt werden. Die Fortschritte der Solarindustrie sind deutlich höher als diejenigen der Atomindustrie.

  • P. Schmid sagt:

    Österreich produziert bereits doppelt so viel Strom mit Windkraft wie das AKW Mühleberg und im Winter wird immer mehr Windstrom produziert.
    Bayern produziert bereits 4 mal mehr Strom mit den Dächern als das AKW Mühleberg.
    Alleine mit den erneuerbaren Kraftwerken auf der Schweizer Warteliste kann mehr Strom produziert werden als mit den 3 alten AKW.
    Würde pro Person und Monat nur ein einziges Solarmodul installiert, dann kann damit in nur einem Jahr mehr Strom produziert werden als mit allen 5 AKW (8.08 M_Personen * 0.3 kW/Person * 12 = 29 GW = 29 TWh).
    Mit Windkraft kann in Europa sogar 1000 mal mehr Strom produziert werden als mit den 5 AKW. Unsere Wasserkraftwerke können doppelt so viel Strom produzieren, wie im Schnitt benötigt wird und deren Reserven reichen monatelang.

    • Rolf Bombach sagt:

      Ihre Installation würde 30 Mia CHF kosten, plus Systemintegrationskosten von gleicher Höhe (für Netzumbau, Speicherkraftwerke usw.).

      • Thomas Jobs sagt:

        @ Rolf Bombach:
        also immer noch ein Drittel billiger als ein neues EPR, aber dafür Nachhaltig und ohne Strahlenmüll! Danke für die Bestätigung Herr Bombach!

      • P. Schmid sagt:

        Das neue AKW in England erhält insgesamt Vergütungen für über 100 Mrd Franken, wobei damit weder Rückbau, Endlager noch Restrisikokosten gedeckt sind.

        Dachstrom entlastet das Netz und die Schweiz hat bereits mehr als genügend Speicherkapazität und benötigt keine neuen Speicher.

        PV-Module haben eine Lebensdauer von mindestens 30 Jahren. In den letzten Jahren hat die Schweiz jeweils 10 Mrd Franken für Strom ausgegeben. Das heisst über 30 Jahre wird die Schweiz so oder so 300 Mrd für Strom bezahlen.

        Es ist besser wenn ein kleiner Teil dieses Geldes an Schweizer Elektriker und Dachdecker als ein viel grösserer Teil an ausländische Atomkonzerne fliesst.

  • Chris Stoffer sagt:

    Hört mal auf mit diesem Märchen Photovoltaik und Batterien. Das ist was für abgelegene Häuser/Wohnorte und den Weltraum aber nicht für den Grosseinsatz. Der Autor hat wie immer bei den Grünen 0 technische Ahnung. Beide Produkte enthalten zig seltene Materialien, die es gar nicht genügend gibt oder man in solchen Mengen abbauen kann, dass man damit thermische Kraftwerke ersetzen kann. Geht nicht. Die Speicherkapazität von Batterien ist nach wie vor bescheiden, besonders wenn es dann um Energie-intensive Applikationen geht.
    Auch mit Pump-Speicher geht das nicht. Das wäre völlig unrentabel oder eben würde den Strompreis massiv erhöhen so wie in D. Zudem wird hier wieder massiv die Grössenordnungen unterschätzt. Im Winter gibts +/- 0 Ertrag aus Solar. Da reichen die Seenschlichtwegs nicht aus

    • Matthias sagt:

      @Stoffler: „Im Winter gibts +/- 0 Ertrag aus Solar.“ Ach ja? Meines Wissens produzieren PV-Zellen auch bei Bewölkung oder Hochnebel Strom, einfach weniger als bei Sonnenschein. Und selbst im winterlichen Mittelland gibt es ab und zu sonnige Tage. Die Behauptung dürfte also schon im Mittelland falsch sein. Vollends falsch ist sie sicher für die Bergregionen, wo sie auch im Winter sehr viel starken Sonnenschein haben (wenn auch während weniger Stunden im Tag als im Sommer). Klar gibt’s im Winter deutlich weniger Solarstrom als im Sommer. Aber zu behaupten, die Ausbeute liege nahe bei Null, ist eine ziemlich masslose Übertreibung.

    • Leo Schmidli sagt:

      Gerade im Grosseinsatz lohnen sich PV-Anlagen, wenn bei Fabriken grossflächige Dächer effizient genutzt werden können.
      Wegen der seltenen Erden geben Sie doch bitte rasch Elon Musk Bescheid, bevor sein Projekt der grössten Batteriefabrik der Welt umgesetzt ist.
      Die Speicherkapazität reicht heute bereits für den Tagesbedarf eines Einfamilienhauses. Kennen Sie die Entwicklung der Speicherkapazität von Festplatten?
      Man müsste halt offen sein für Neues…

    • Thomas Jobs sagt:

      @ Chris Stoffer:
      für grosse Lösungen haben wie Pumpspeicherseen, Gravity Storage, Power2Gas u.a.!

    • P. Schmid sagt:

      So so, Pumpspeicher lohnen sich seit Jahrzehten für Atom- und Braunkohlestrom aber nicht für erneuerbaren Strom…

  • P. Schmid sagt:

    Solarmodule welche Strom erzeugen nennt man übrigens vorzugsweise Photovoltaikmodule oder PV-Module (sie wandeln Photonen und keine Fotos in Strom um). Dann gibt’s keine Verwechslung mit Solarkollektoren, welche Warmwasser produzieren.
    Wegen dem Preiszerfall der PV-Module, die aufwändigere Installation von Solarkollektoren (Pumpen, Schläuche etc.) und deren hohem Speicherbedarf (bei grosser Solarkollektorfläche), ist die Installation von PV-Modulen fast immer sinnvoller.

    • Rolf Bombach sagt:

      Und warum sind die Module so billig? Kurzantwort: Weil die Umweltzerstörung und die Gesundheitsschäden woanders stattfinden. China subventioniert dreckige Energie direkt und indirekt mit 2500 Mia $ pro Jahr.

      • P. Schmid sagt:

        Falsch.
        Der enorme Produktivitätsgewinn in der ganzen Produktionskette (inkl. Siliziumproduktion – Deutschland exportiert z.B. Silizium/Solarzellen nach China) auch dank Solarzellenproduktionsanlagen aus der Schweiz haben zu einer massiven Preisreduktion geführt.
        Günstige PV-Module werden übrigens auch in Europa und in den USA produziert.

  • Hansjürg sagt:

    Giordano Pauli ist unabhängiger Berater FÜR Photovoltaik-Anlagen bei Savenergy Consulting. In diesem Sinne ist obenstehender Text nichts anderes als ein Werbeprospekt.
    Ich betrachte das als positives Beispiel, wie jemand mit Bildungsferne in Physik, Chemie und Energietechnik es schafft, eine Firma zu führen. Aber das gelang vor Jahrhunderten schon den Gauklern auf dem Jahrmarkt.

    • Chris Stoffer sagt:

      Sehr schön gesagt!

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Wo sind denn Ihre Gegenargumente? Ich habe keine gefunden in Ihrem Beitrag.

      • Hansjürg sagt:

        Herr Niederer es ist mir nicht möglich, meine Physikkenntnisse aus einem abgeschlossenen mehrjährigen Studium mit Spezialisierung auf Energietechnik und die anschliessende jahrelange Erfahrung aus Inbetriebnahme und Projektleitung bei der Energieerzeugung, mit nur 800 Zeichen wieder zu geben.

        • P. Schmid sagt:

          Das ist aber peinlich. Denn es gibt bereits Gebäude, welche über ihre Oberfläche über 400% mehr Energie generieren, als sie für die gesamte Energieversorgung inklusive Heizung benötigen. Und Sie möchten ernsthaft behaupten, dass die 9% Atomenergieanteil in der Schweiz nicht durch erneuerbare Energien und Effizienzmassnahmen substituiert werden könnte – das wäre etwa so wie wenn ein Physiker nach Hiroshima behauptet hätte, ein Flugzeug könne doch gar nicht fliegen.

          • Hansjürg Müller sagt:

            „… 9% Atomenergieanteil in der Schweiz…“
            Es ist schon fast eine Zumutung, dass Sie glauben irgendjemand kauft Ihnen diesen Unsinn ab.
            „Der Anteil der Kernenergie an der inländischen Stromproduktion beträgt im 10-Jahresdurchschnitt 39 Prozent, im Winter bis zu 45 Prozent.“ (Quelle BFE am 22.11.2016)

          • P. Schmid sagt:

            Falsch Herr Müller.
            Der Atomenergieanteil am gesamten Energiebedarf der Schweiz beträgt nur 9%.
            Sie vergessen die Tatsache, dass die Autos, LKW, Flugzeuge, Traktoren, Ölheizungen etc. nicht an Stromkabeln hängen.

            Letztes Jahr betrug der Atomstromanteil (nicht Atomenergieanteil) übrigens nur 33% und trotzdem hat die Schweiz mehr Strom exportiert als importiert.

        • Thomas Jobs sagt:

          @ Habsjürg:
          wann was das? Vor 50 Jahren? Heute haben wir Plusenergiehäuser, d.h. die produzieren mehr Energie als in ihnen verbraucht wird!

          • Hansjürg Müller sagt:

            @A. Bühler lassen wir das! Im Gegensatz zu einem Posten an der ETH mit einem NR-Mandat, leiste ich einen Beitrag ans BIP der CH.

          • Thomas Jobs sagt:

            @ Hansjürg Müller:
            seit wann heisse ich Bühler? Und was haben Plusenergiehäuser mit ihrer Leistung ans BIP zu tun?

  • Rico Hauser sagt:

    Ich würde sagen: Es ist mehr der GLAUBE an die Solarenergie als diese selbst, welche solche Machbarkeitsvorstellungen weckt. Es muss doch jedem vernünftig denkenden Menschen einleuchten, dass 40 % Nuklearenergie nicht in kurzer Zeit ersetzt werden können. Ganz abgesehen von der unregelmässigen Verfügbarkeit und Speicherproblemen. Ein forcierter Ausstieg ins Nichts würde uns enorme Probleme bescheren.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Die AKW werden den nachfolgenden Generationen enorme Probleme bereiten. Jeden Tag möglich ist in der heutigen Zeit zudem ein Terroranschlag durch irgendwelche ideologisch motivierten Irrläufer. Anlagen einfach weiterzubetreiben bis zum Sanktnimmerleinstag ist dumm, gefährlich, kurzsichtig und vor allem sehr egoistisch. Mit absoluter Garantie wird der Weiterbetrieb der AKWs dazu führen, dass man die Hände in den Schoss legt und die Realisierung der nachhaltigen Energieversorgung vertrödelt, weil angeblich kein Handlungsbedarf besteht.

    • Guntram Rehsche sagt:

      Erstens sind es (mit abnehmender Tendenz) deutlich weniger als 40 Prozent, die AKW zur hiesigen Stromproduktion beitragen – letztes Jahre deren 33. Zweitens verlangt die Initiative nur das Abstellen der kleineren AKW im kommenden Jahr mit einem Aufkommen von weniger als 10 Prozent – die AKW Gösgen und Leibstadt wären erst 2024 / 2029 abzustellen. Bis dann ist der Aufbau bedeutender Solarkapazitäten absolut zu schaffen!

  • werner boss sagt:

    Alles Schulzimmertheorie, die in der Praxis schon bei der Finanzierung kläglich versagt! Auch ich hätte Platz für eine Fotovoltaikanlage, welche meinen Strombedarf theoretisch decken würde, aber wer gibt mir das viele Geld und wie kann ich den Strom speichern? Wo die Lügen versteckt sind, das sieht man bei den „Entladungszahlen“ der teuren Stromspeicher! Die Technik ist ganz einfach noch nicht reif, LEIDER ! Das kommt davon wenn man zu wenig objektiv ist in so wichtigen Fragen.

    • Guntram Rehsche sagt:

      Jedes Jahr werden schon heute mehrere Tausend Solaranlagen erstellt (und unterdessen bereits über zwei Prozent des hiesigen Stroms solar erzeugt). Fachlicher Rat ist über den Fachverband Swissolar zu holen. Dass die Technik ganz einfach noch nicht reif sei, ist eine Behauptung ohne jeglichen Wahrheitsgehalt. Ganz im Gegenteil: Die Photovoltaik ist sehr gut erforscht, erwiesenermassen langlebig und auch von der Entsorgungsseite der Module sehr gut geregelt. Und über die Solarenergie hinaus sind auch Wind- und Bioenergie sehr gut erforschte und risikofreie Energie-Erzeugungsformen. Ganz im Gegenteil zur Atomtechnologie, die teuer, gefährlich und letztlich nicht beherrschbar ist.

      • werner boss sagt:

        Was die Atomenergie anbelangt teile ich ja Ihre Meinung, darüber müssen wir nicht diskutieren, was aber völlig anders gelaufen ist als vorhergesagt ist die SPEICHERUNG aber auch die Übertragung in den Netzen so wie die Preisgestaltung, nicht zuletzt für die welche nicht nur schöne Theorien erzählen, sondern bereits diese Anlagen betreiben und auf ewig auf die versprochene Einspeisevergütung warten, während die Anlage bereits wieder veraltet!!

        • Marcel Meier sagt:

          Ja und wie wollen sie Strom aus AKW’s speichern?
          Wohl genau gleich wie Strom von Wind- Photovoltaik Anlagen.
          Die SPEICHERUNG ist bei beiden arten der Stromerzeugung die gleiche.

          Na kapiert Herr Boss??

  • Tiziana Rapelli sagt:

    Sind die Solarmodule aus China und die Windräder aus Ostdeutschland in diesen 12 Mrd. Energie-Einkäufen aus dem Ausland enthalten? Sind die Anlagen einmal installiert, und das geht sehr schnell, brauchen sie ca. 25 Jahre keinen Unterhalt mehr. Erst wieder beim Ersatz gibts Arbeit für die KMU. Von Tausenden neuen Arbeitsplätzen kann daher keine Rede sein. Was arbeitsintensiv und entsprechend teuer wird, ist der Netzausbau aufgrund der dezentralen und unregelmässigen Einspeisung. Die Grossverbraucher werden diese Kosten niemals tragen, denn sie diktieren die Preise im liberalisierten Markt. Folglich bleiben sie bei den Haushaltskunden hängen. Dänemark hat die höchsten Strompreise in Europa, hauptsächlich Abgaben. – Übrigens fällt nur ca. ein Drittel des Stromverbrauchs auf Haushalte.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Die Stromkosten in Dänemark in bezug auf das Einkommen sind gleich hoch wie diejenigen von Griechenland. Bulgarien hat diesbezüglich die ungünstigsten Werte. Bulgarier zahlen 9 Cent, Dänen 31 Cent. Nur als kleines Beispiel dafür, wie aus dem Gesamtzusammenhang herausgerissene Aussagen das Bild verfälschen.

  • Martin sagt:

    1. Die 27 TWh können nicht stimmen. Da man nicht einfach von der installierten Leistung auf die Stromproduktion schliessen kann. 2. In der Nacht produzieren Fotovoltaik Anlagen keinen Strom, da sich das Land von der Sonne wegdreht. 3. Bei leichter Bewölkung sinkt die Stromproduktion durch Fotovoltaik massiv; schnell mal 30%. 4. Durch die andere Position der Erde zur Sonne, die kürzeren Tage usw., ist die Stromproduktion im Winter massiv geringer. Kommt dann noch schlechtes Wetter hinzu, wird praktisch kein Strom durch Fotovoltaik erzeugt. 5. Wir brauchen ein stabiles Stromnetz, frei nach dem Motto „Allzeit bereit“. Wir können uns Stromschwankungen im Stromnetz nicht leisten, die Folgen wären fatal!

    • P. Schmid sagt:

      Weil die Sonnenstunden pro Jahr ziemlich konstant und deshalb bekannt sind (die Dauer der Nächte bzw. jeweiliger Sonnenstand ist bekannt und das Wetter verhält sich im Schnitt ähnlich), kann man über die installierte Leistung selbstverständlich den Energieertrag berechnen.
      Wenn das Wetter jedes Jahr komplett anders wäre, könnte die Landwirtschaft übrigens nicht mit hoher Regelmässigkeit Nahrungsmittel produzieren und die Menschheit würde verhungern.

      • Martin sagt:

        Wind, Wolken, Regen, lassen sich sehr schlecht vorhersagen. Bei den Weinen ist auch nicht jeder Jahrgang genau gleich gut und dort kommt es extrem auf die Sonnenstunden drauf an. Was die Energieberechnung angeht, sollte vielleicht auch einmal der Wirkungsgrad berücksichtigt werden, welcher bei Fotovoltaik und Windrädern extrem tief ist! Um auch nur annähernd an die Leistung eines AKW’s zu kommen, also die Stromproduktion, müsste man das ganze Land damit überbauen. Wollen Sie das wirklich?

        • P. Schmid sagt:

          Wenn pro Person und Monat lediglich ein einziges Photovoltaikmodul installiert wird, dann wird in einem Jahr bereits wesentlich mehr Strom produziert als mit den 5 AKW.

          8.08 M_Personen * 0.3 kW/Person * 12 = 29 GW.
          Bei nur 1000 Sonnenstunden (von 8760 Jahresstunden), d.h. Ausnutzungsgrad von nur 11% wird mit 29 GW Photovoltaik bereits 29 TWh produziert.
          Die Schweizer AKW haben letztes Jahr demgegenüber lediglich 22 TWh produziert.

          Ausserdem kann auch noch Strom mit Wind, Biomasse und Kleinwasserkraft produziert werden.
          Wind- und Solarenergie ergänzen sich. Im Winter wird immer mehr Windenergie produziert.

          • Martin sagt:

            @P. Schmid: Sie sind furchtbar anstrengend und Ihre Rechnung kann ich nicht nachvollziehen. 8.08 Mio. Menschen x 300kW/ Person x 12? Die AKW’s sollen bloss 22 TWh produziert haben? Bei Solarzellen und Windräder wird aber der Strom nicht dann produziert, wann er benötigt wird, sondern dann, wenn es das Wetter so möchte. Das kapieren die meisten immer noch nicht und übersehen es gerne. In der Nacht produzieren Fotovoltaik Anlagen jedenfalls keinen Strom und wenn es dunkel ist, braucht man auch Strom. 300 kWh Strom reichen genau für einen Fernseher im Haushalt.

          • Thomas Jobs sagt:

            @ Martin:
            die Berechnungen von Herr P. Schmid sind doch nachvollziehbar!
            Ohne selber nachgeschaut zu haben: dank den Flatterhaften AKW sind die einstigen Maximalen schon länger nicht mehr erreicht worden. Z.Zt. fehlt mehr Atomstrom, als nach Abschalten der ältesten Schrottmeiler im 2017!

          • C.V. sagt:

            @Martin
            Was ist so schwierig an dieser Rechnung? Wenn jeder Bweohner der Schweiz pro Monat ein Panel mit 300 Wp Leistung installieren würde, wären das in einem Jahr 29 GWp. Da man in Mitteleuropa von 1000 kWh pro kWp rechnen kann, sind das dann eben 29 TWh.
            Wieso behaupten immer alle KKW-Befürworter, dass der Photovoltaikstrom nicht dann produziert werde, wenn er gebraucht wird? Wann wird denn Strom verbraucht? Schaut euch doch mal den Tagesverlauf des Stromverbrauchs an und vergleicht den mit der Produktion einer Photovoltaikanlage! Ein KKW produziert immer gleich viel, was dan eben bewirkt, dass wir in der Nacht viel zu viel Strom haben.
            Und wenn jemand einen Fernseher mit 300 kWh Verbrauch im Jahr hat, schaut er entweder den ganzen Tag fern, oder hat ein riesiges Gerät (>80″)

          • Martin sagt:

            @C. V.: Die Zahlen stimmen aber nicht. Ein Solarmodul produziert maximal 1000 Wh pro Wp pro Jahr. 300 Wp = max. 300 kWh pro Jahr! Die Rechnung lautet daher: 300 kWh x 8 Mio. = 2, 4 TWh. Das ergibt noch kein AKW und auch nicht 29 TWh. Rechnen sollte man schon können.

          • P. Schmid sagt:

            Die Rechnung lautet:
            300 kWh x 8.08 Mio. x 12 = 29 TWh.
            Denn ein Jahr hat tatsächlich 12 Monate und nicht nur 1 Monat. Zur Erinnerung: Wenn pro Person und Monat lediglich ein einziges Photovoltaikmodul installiert wird, dann wird in einem Jahr bereits wesentlich mehr Strom produziert als mit den 5 AKW.

            Die Wasserkraftwerke können gemäss BFE maximal 15 GW generieren. Im Schnitt benötigt die Schweiz aber nur 6.8 GW.
            Das heisst die Wasserkraftwerke können während der Nacht den Strombedarf problemlos alleine decken insbesondere da der Nachtstrombedarf ohnehin kleiner ist und noch kleiner werden wird, sobald der Niedertarif in den Mittag verschoben wird.

          • Martin sagt:

            @P. Schmid: Lesen hilft! Es sind pro installiertem Wp, ca. 1000 Wh PRO JAHR an Produktion, in unseren Breitengraden. Nicht pro Monat. Also lassen Sie das „x 12“ gleich weg. Die korrekte Rechnung lautet: 1000 Wh x 300 Wp = 300’000 Wh pro Jahr! 300’000 Wh x 8 Millionen (Anzahl Einwohner) = 2’400’000’000’000 Wh pro Jahr. /1000=kWh/1000= MWh/1000 = GWh /1000= TWh. Ergibt am Ende: 2.4 TWh pro Jahr, wobei wohl das Meiste auf die Sommermonate fällt, während der Mittagszeit. Natürlich nur bei optimaler Besonnung. Ergo: Ihre Rechnung ist komplett falsch.

          • C.V. sagt:

            @ Martin
            Lesen und verstehen ist schon was schwieriges, nicht?
            P.Schmid hat geschrieben:
            „Wenn pro Person und Monat lediglich ein einziges Photovoltaikmodul installiert wird[…]“
            Und das sind dann eben pro Person 12 Module in einem Jahr, und 12*300 Wp sind 3.6 kWp. Daraus ergeben sich 3600 kWh in einem Jahr und 3600 kWh*8Mio sind 28.8 TWh!

          • Martin sagt:

            @C.V.: Bei einer Grösse von 1,5 m x 1.5 m ergibt 1 Solarmodul eine Fläche von ca. 2,4 m2. 2,4 x 8 Mio. x 12 = 230 km2 Fläche. Und wo wollen Sie diese Fläche hernehmen? Sollen wir Cristo fragen, ob er nicht die Schweiz mit 96 Millionen Photovoltaik Modulen einhüllen möchte, damit wir am TAG pro Jahr 28 TWh an Strom produzieren können? Natürlich nur bei optimaler Besonnung, optimaler Ausrichtung usw. Das wäre nicht mal die Hälfte des Atomstroms der Schweiz. Das wäre nicht mal der Verbrauch aller Haushalte der Schweiz.

          • P. Schmid sagt:

            Ein konventionelles 60 Zellen PV-Modul (inkl. dem Modul mit 21% Wirkungsgrad) hat eine Fläche von 1.6 m^2.
            Das sind 130 km^2, wobei die Dachfläche in der Schweiz bereits über 400 km^2 beträgt und jedes Jahr zudem ohnehin 30 km^2 neu verbaut wird.
            Ausserdem gibt es neben Dachflächen auch noch Staumauern, Schallschutzwände, Lawinenverbauungen, Parkplätze etc.

    • Andy sagt:

      In der Schweiz haben wir 1250 kWh pro Quadratmeter pro Jahr (dies umfasst Winter, Nacht und Nebel). Bei der angenommenen Fläche von 100 km^2 und einem Wirkungsgrad von 21% sind dass:

      100 km^2 * 1250 kWh/m^2 * 21% = 26.25 TWh

      Das kommt etwa hin, hängt halt davon ab, was für einen Wirkungsgrad man für PV annimmt.

  • Michael sagt:

    Und wie sie es schafft ! Ich habe mir eine 12V Solaranlage gebaut und lade nun alle meine 12V – 5V Geräte umsonst auf. 12V lässt sich im Gegensatz zu 220 V heute schon problemlos speichern. Mit 2 -3 LKW Batterien geht ihnen der Stom nie aus.

  • Ernst Fluri sagt:

    So lange noch Heimatschutz und Grüne gegen viele solcher Anlagen einspruch erheben wie Zb.bei uns Haus im Mittelland falsche Seite da das Dach gegen den Dorfkern steht geht nicht, so lange brauchen wir den Atomstrom!!

    • P. Schmid sagt:

      Welcher Grüne bekämpft neuerdings gegen Dachstromanlagen?

      Der Heimatschutz mag es vielleicht toll finden, wenn wir wegen unseren teurer Ölscheichabhängigkeit die Kirchen früher oder später durch Moscheen ersetzen müssen.
      Die Mehrheit inklusive der Grünen dagegen vermutlich eher nicht.

    • Paul Levi sagt:

      Das ist ein schwaches Argument. Die Grünen waren ja auch gegen AKWs und trotzdem wurden diese gebaut. Das heisst, wenn eine Mehrheit dafür ist, kann diese selbst die Grünen oder der Heimatschutz nicht aufhalten.

  • Sven Öhrensohn sagt:

    Und wie will man in den Wintermonaten Stromerzeugen??? Mit Ölkraftwerken, da hätten wir besser die Ölheizung behalten. Warum muss die Solarenergie Subventioniert werden? Weil es sich einfach nicht rechnet, man könnte ja auch alle Arbeitslosen auf einen Hometrainer setzen zur Stromerzeugung, das wäre in etwa gleich Produktiv. Der Traum der Solarenergie ist der Rest der 68er Ideologen und wird sich in Rauch auflösen wie die Solarkraftwerke in Nordafrika, Brennstoffzellen, Gasautos und Elektroautos will ja auch niemand kaufen.

    • Guntram Rehsche sagt:

      Warum so plakativ und ohne jegliche Faktenkenntnis? Davon, mit Ölkraftwerken Strom zu erzeugen, war und ist hierzulande nie die Rede. Solarenergie wird subventioniert, genau so wie jede andere Energieform auch – und zeitweise sogar wesentlich mehr! Das gilt für die Schweiz, wo der Atomstrom erst mit staatlicher Unterstützung und mit Milliarden bereits unterstützt wurde (Forschung, Infrastruktur, fehlende Versicherung, Entsorgung und Stilllegung). Noch jede neue Infrastrukturtechnologie wurde und wird subventioniert – mit dem grossen Unterschied, dass die Solartechnologie immer billiger wird und das Potenzial hat, eines Tages wirklich wirtschaftlich zu sein (wie sie es etwa für die Migros-Anlagen auf grossen Kühlhäusern und Verteilzentren bereits ist).

    • P. Schmid sagt:

      Im Winter wird immer mehr Windstrom produziert und Österreich produziert bereits doppelt so viel Strom mit Windkraft wie das AKW Mühleberg.

      In Europa kann 1000 mal soviel Strom mit Windkraft produziert werden, wie mit den 5 Schweizer AKW.
      Die Schweiz hat bereits 2011 150% so viel Strom importiert und exportiert wie sie selbst verbraucht hat. Zukünftig geht das anstatt mit konventionellem Strom auch mit Windstrom.
      Sofern unsere AKW-Betreiber nicht weiterhin in Kohlekraftwerke fernab der Schweizer Grenze investieren.

    • C.V. sagt:

      Von Ölkraftwerken spricht in der Schweiz wirklich niemand, obwohl die als Übergangslösung nicht mal so schlimm wären. Wenn ein Ölkraftwerk ein Fernwärmenetz speist und dafür die Ölheizungen in den Häusern ersetzt, kann man mit der gleichen Menge Öl heizen und gleichzeitig Strom produzieren.
      Besser wäre das natürlich mit Gas oder CO2-neutral mit dem einheimischen Brennstoff Holz.
      Immerhin verheizen wir in der Schweiz in einem Jahr etwa 130’000 TJ in Form von Heizöl. Mit einem Wirkungsgrad von etwa 40% ergäbe das fast 15 GWh Strom.

  • Christian Weiss sagt:

    100 Quadratkilometer Dachfläche sind laut Autor für den Bau von Photovoltaikanlagen tauglich. Damit produziert man in unseren Breitengraden etwa 10 – nicht 16 – Terawattstunden Strom. Die nicht Steuerbarkeit des Sonnenstroms macht eine Speicherung unabdingbar – es sei denn, man fährt wie die Deutschen fossile Ausgleichskraftwerke rauf und runter. Speicherverluste von 25%, die mit entsprechender Mehrproduktion kompensiert werden müssen, sind keineswegs zu hoch gegriffen. Aus den 25 TWh Strom aus den Kernkraftwerken werden bei der Solarkraft so locker 30 TWh. Damit sind wir schon bei 300 km2. Und was soll eigentlich mit den 160 TWh Energie passieren, die heute fossil, ganz ohne Strom, aufgebracht werden? Die Zukunft soll ja schliesslich „erneuerbar“ werden.

    • P. Schmid sagt:

      Mit Sunpower PV-Modulen kommen sie bei 100 km^2 auf 21 GW. Das entspricht bei nur 1000 Sonnenstunden (11% Ausnutzungsgrad) bereits 21 TWh.
      Wenn der Niedertarif in den Tag verschoben wird, steigt der Mittagsbedarf auf 12 GW. Zusammen mit den Speicherpumpen von 4 GW kann so bereits 16 GW aufgenommen werden ohne Strom zu exportieren.
      Mehr als 16 GW werden allerdings selbst bei 21 GW PV-Leistung kaum erreicht, da ja nicht alle PV-Module gleich ausgerichtet sind und die Schweiz höchst selten vollständig wolkenfrei ist.

  • Christian Weiss sagt:

    Neben der physikalischen Komponente, die Photovoltaik zu einem fragwürdigen Energieversorger werden lässt, geht die ökonomische mehrheitlich vergessen.
    Ab dem 1. 10.2017 liegen die KEV-Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen bei 13,7 Rp./kWh und liegen damit mehr als doppelt so hoch wie die Gestehungskosten von Atom- und Wasserstrom.
    In einem echten Marktumfeld wäre der PV-Strom aber faktisch nahezu wertlos. Jeder überlege selber: Würde er als Unternehmen auf einen Lieferanten vertrauen, der nie termingerecht liefern könnte? Dieser Lieferant würde nur bedacht, wenn er zu Tiefstpreisen liefern würde. Da im Netz immer die richtige Strommenge bereit sein muss, müssen bei PV-Stromeinspeisung die anderen Lieferanten runterfahren, was ihnen Kosten verursacht. Das System wird noch teurer.

    • Thomas Jobs sagt:

      @ Christian Weiss:
      Vollkostenrechnung bei den AKW, jedoch ohne Versicherung: ca. 100Rp./kWh! Nein, keine Berechnung der Greenpeace!

    • P. Schmid sagt:

      Abgesehen davon, dass Leibstadt im Gegensatz zu den zuverlässigen Dachstromanlagen und Windkraftanlagen bis im Februar überhaupt keinen Strom liefert bzw. sogar noch sehr viel Strom für die Kühlung verschwendet.

      Die KEV-Vergütungssätze sind immer noch wesentlich tiefer als die Vergütungssätze über 35 Jahre, inklusive Inflation für das neue AKW in England womit nicht einmal die Rückbau- und Endlagerkosten finanziert werden.

    • Rolf Schenk sagt:

      C. Weiss, sie erzählen Unsinn. AKW lassen sich schwer regeln, deshalb produzieren sie Bandenergie, auch nachts und am Wochenende, wenn niemand den Strom braucht, dann laufen an den Speicherseen die Pumpen. Das ist das Geschäftsmodell, auf dem die Schweizer Stromwirtschaft aufbaut, und nun fürchten die Strombarone, dass ihnen die Felle davonschwimmen.
      Ebenso gut können die Pumpen laufen, wenn Solar- oder Windenergie zur Verfügung steht.

      • Horst Grüning sagt:

        R. Schenk, haben Sie da nicht einen kleinen Denkfehler im Modell?
        AKW laufen durch, und nachts wird gespeichert. So bekommt man am Tage zusätzlich Leistung aus den Pumpspeichern, und die Speicher müssen nur für den Tag-Nacht-Rythmus ausgelegt sein.
        Solarstrom kommt mittags, aber nur an wolkenfreien Tagen. Die Leistung der Solaranlagen müsste also deutlich grösser sein als die der AKWs, die Leitungen dicker, die Pumpen stärker. Denn gerade abends und morgens wird Strom von privat gebraucht, und die anderen brauchen durchgehend. Und weil es viele Tage ohne Solarstrom gibt, müssten die Speicher viel grösser sein.
        Was wir haben in den Bergen, reicht da nirgends hin. Wo also bauen wir die Seen? Das Wallis fluten?
        Und Wind? Hier in der Schweiz? Wo stellen Sie die Windräder hin?

        • Thomas Jobs sagt:

          @ Horst Grüning:
          das ist ja das Idiotische der AKW: man kann sie nicht abschalten und muss mit dem Strom in der Nacht irgendwohin! Der wird produziert, ob man will oder nicht.
          Darum müssen wir die EE und die Speicher ausbauen, dann werden wir diese Klumpenrisiken endlich los!

        • P. Schmid sagt:

          Österreich ist ebenfalls ein Alpenland und produziert bereits doppelt so viel Strom mit Windkraft wie das AKW Mühleberg.
          Die Schweiz hat 2011 150% so viel Strom importiert als auch exportiert wie sie selbst verbraucht hat. Zukünftig geht das anstatt mit konventionellem Strom auch mit Windstrom.
          Solarstrom wird auch an bewölkten Tagen produziert. Zukünftig kann der Niedertarif von der Nacht in den Mittag verschoben werden, dann kann der Dachstrom direkt verbraucht und muss nicht gespeichert werden.
          Die Speicherkapazität der Stauseen beträgt übrigens knapp 9000 GWh und ist somit weit mehr als ausreichend. Als Vergleich: Bei 4 GW Solarstromüberschuss während 4 Stunden wird nur 16 GWh produziert.

  • Kurt Leutenegger sagt:

    Also Herr Pauli, sie führen mit unterlassenen Tatsachen die Leserschaft total hinters Licht. Sie schreiben die Schweiz führe für 12Milliarden Stromenergie ein. Ist dieses Geld ausgegeben ist die Summe weg. Wir könnten das auch in der Schweiz produzieren, somit die 12 Milliarden im Land bliebe.
    Herr Pauli und wieviel exportiert die CH Strom ins Ausland? Ich darf es Ihnen und der Leserschaft kundtun, es sind annähernd auch 12 Milliarden.
    Herr Pauli wie blöd glauben sie ist die Leserschaft, wollen sie ins berarsc…? Tatsache ist, dass wenn wir die AKW’s in ca. 20 Jahren auf Thorium umbauen können, so sind wir in der Lage den Atommüll verarbeiten zu können und die Strahlungszeit von 400’000 Jahren auf verantworteter 350 Jahre zu senken. Es ist unerhört wie von Beführwortern gelogen wird.

    • Thomas Jobs sagt:

      @ Kurt Leutenegger:
      sie dürfen vieles kund tun nur sollten sie es lassen ihr längst wiederlegtes Märchen mit den Thoriumreaktoren immer wieder aufzutischen, es wird dadurch nicht wahrer!

    • P. Schmid sagt:

      Tatsache ist, dass es nach wie vor keine kommerziellen geschweige denn bezahlbaren Thoriumreaktoren gibt, obwohl seit den 1950er Jahren Steuermilliarden rein gebuttert wurden.

    • Marcel Meier sagt:

      @ Leutenegger
      1) Es gibt kein Thorium KKW das produktiv läuft
      2) Thorium KKW sind vor allem auch als Produzent für Uran das für Atombomben genutzt werden kann prädestiniert
      3) Jedes Land das ein Thorium KKW hat kann in sehr kurzer Zeit genügend Rohstoffe für den Bau von Atombomen extrahieren
      4) Die diffundation von radioaktiven Tritium durch die Wände des Containments ist auch nicht gelöst
      5) Der Abfall eines Thorium KKW’s ist viel gefährlicher, höhere Strahlung, als der Abfall der heutigen KKW’s

      Zusammenfassend kann gesagt werden: auch Thoriumreaktoren produzieren hochradioaktiven Müll, auch sie machen Probleme in Sachen Proliferation, auch sie stehen für Katastrophenszenarien – z.B. als mögliche Ziele für Terroristen oder militärische Attacken

  • Bernhard Piller sagt:

    Wie geht eigentlich die Rechnung mit dem eigenverbrauchten Strom? Gibt es da 50 Rappen Einspeisevergütung minus 15 Rappen Stromkosten = 35 Rappen Gewinn? Und wenn es sein muss, schliesst man noch das Stromnetz des Nachbarns an den Zähler und kassiert gleich nochmals?

  • Horst Grüning sagt:

    Ist schon komisch: Eigenverbrauch wird gross geschrieben. Wie aber geht das im Aargau?
    Eigenverbrauch wird als Stein der Weisen dargestellt – so, als wären die Haushalte die grössten Stromverbraucher im Netz. Sie aber nicht. Sie liegen etwa bei 25% vom Gesamten.
    Solarstrom als Lösung. Deutschland ist ein gutes Stück weiter. Hat sehr viel Geld investiert. Ergebnis: Lausige 5,9% Photovoltaik in 2015.
    Solarstrom kommt, wenn die Sonne scheint. Dann ist die Leistung 10 mal grösser als der Durchschnittswert. Das muss man erst mal speichern.
    Batterien können das, sind aber sehr teuer. Unsere grossen Pumpspeicher können das nicht – 10 mal so schnell einspeichern wie abgeben. Es sei denn, wir fahren sie mit stark reduzierter Abgabeleistung. Auch da also Fehlanzeige.

    • Thomas Jobs sagt:

      @ Horst Grüning:
      also woher sie ihre Zahlen haben, will ich nicht wirklich wissen, aber nur so als Beispiel wie falsch sie mit ihren Argumenten liegen: der PV-Anteil in Deutschland im 2015 war 38,7%!
      Und Speicherlösungen gibt es immer mehr, also lassen sie ihre längst überholten Argumente sein.

  • Rolf Schenk sagt:

    Das erste energieautarke Mehrfamilienhaus der Schweiz steht in Brütten (ZH) und funktioniert. Für die fetten und trägen Strombarone eine Horrorvision, weil das Ende ihrer Monopole.

  • Rolf Bombach sagt:

    Ich hab bis „Terrawattstunden“ gelesen, dann nur noch überflogen. Es hat einen Haufen Buzzwords und keinerlei Hinweise auf Problemlösungen. Etwa hinsichtlich:
    – Dezentrale Produktion. Für was soll das gut sein? Strom wird vorallem in Zenteren verbraucht. Siehe Probleme und Kostenfolgen in Bayern mit dem PV-Strom.
    – Stromtransport. Wer hält die Übertragungsnetze am Leben, wenn die Grosskraftwerke (KKW) weg sind? Hat der Autor wirklich Ahnung vom Unterschied zwischen Übertragungsnetzen und Verteilnetzen, von vertikaler Netzlast, Blindleistungsbedarf etc.?
    – Speicherung. Mit Allgemeinplätzen wie Batterie zu Hause ist das Problem nicht gelöst. 2/3 des Stroms wird ausser Haus benötigt.
    – Systemintegrationskosten, die die PV-Kosten verdoppeln? Liest der neuere Literatur überhaupt? uvm

    • Thomas Jobs sagt:

      @ Rolf Bombach:
      Aber Herr Bombach, ein paar wenige Terrawattstunden bringen sie schon aus dem Tritt? Da bin ich aber erstaunt!

  • Ulrich Konrad Schweizer sagt:

    Alles ist möglich ! Aber nur mit riesigen Kosten, bzw. grossem Wohlstandsverlust und/oder auch Komfortverlust.

    • Guntram Rehsche sagt:

      Die künftige Energieversorgung ist so oder so mit Kosten verbunden insbesondere das Beharren auf bisherigem Strommix (steigende Kosten der Atomstromproduktion in neuen Werken, siehe Hinkley Point in Grossbritannien, wo für die Kilowattstunde auf alle Ewigkeit mindesten 15 Rappen veranschlagt sind). Aber auch andere neue Stromerzeugungskapazitäten aus Gas- oder Wasserkraft werden massiv teurer also die bisherige Stromproduktion. Da kommen die Erneuerbaren Energien gerade recht, denn sie weisen nachweislich weiterhin sinkende Erzeugungskosten auf. So ist etwa die Solarstromproduktion hierzuland in kleineren Anlagen von rund 1.20 CHF / kWh (Solarstrombörsenpreise des EWZ anfangs Jahrhundertwende) auf heute rund 0.15 CHF / kWh gesunken. Das ist bereits Niveau Atomstrom – und ökologischer!

  • Simon sagt:

    Unabhängiger Berater???
    Mal ehrlich, wenn ein sogenannter Berater für Engergiefragen das Speicherproblem damit abtut dass man Strom aus AKW’s und Wasserkraftwerken auch nicht speichern kann, ist es wohl nicht weit her mit dieser Unabhängigkeit.
    Fact ist nun mal das Photovovoltaik-Anlagen Strom produzieren wenn die Sonne scheint und nicht wenn er benötigt wird. Atomkraftwerke aber dauernd Storm produzieren. Sogenannte Bandenergie, welche dauernd benötigt wird. Eine Speicherung ist also unnötig…
    Also ein ganz schwacher Vergleich…

    • Thomas Jobs sagt:

      @ Simon:
      wann benötigen wir am meisten Strom? Wann produzieren die PV-Anlagen am meisten Strom? Wenn sie beide Fragen mit „Mittag“ beantworten können, dann sehen sie, dass sie total falsch liegen!

  • peter sagt:

    Die grossen Risiken der Solarpanels im Brandfall werden verschwiegen, rasierkingenscharfe Siliziumspitter werden durch die Brandwolke in der Umgebung verstreut. Können über Jahre nicht aufgesammelt werden!

    • Guntram Rehsche sagt:

      Was ist denn das für eine Luft- resp. Brandblase? Aus der Schweiz ist bislang kein einziger Fall bekannt, bei dem wie Peter schreibt «rasierkingenscharfe Siliziumspitter durch die Brandwolke in der Umgebung verstreut wurden». Überhaupt kommt es äusserst selten zu Ereignissen, bei denen Solaranlagen durch Brände beschädigt werden (aus Deutschland sind einige wenige bekannt) – die Gefahr eines allfälligen Stromschlags ist unterdessen durch einschlägige Massnahmen gebannt. Nur für den Fall, dass jemand auch dieses Märchen in die Welt setzen wollte.

  • Matthias Horvath sagt:

    Sehr geehrter Herr Pauli, bitte konsultieren Sie heute unter der Homepage http://www.agora-energiewende.de den Agorameter. Das sind Echtdaten der D-Stromerzeugung und -Verbrauch. Dort vergleichen Sie bitte den 20. Nov. mit dem 22. und dem heutigen Tag: Am Sonntag(!) 20.11. war mehr als die Hälfte des Deutschen Stromes Neu-erneuerbar (Wind und Solar), heute nicht mal 3%! Wie wollen Sie diese (Extrem-)Schwankung kompensieren? Die „Pufferung“ in D findet zurzeit vorwiegend Fossil (Kohle & Gas) statt. Um so eine Schwankung zu speichern braucht es „einige“ Batterien und „sehr hohe“ Speicherseen… Oder wird in Zukunft je nach Wetterlage der „Sonntag“ kurzfristig ausgerufen und umgekehrt? P.S: Die Agora Energiewende ist eine Pro-EW Organisation.

    • Guntram Rehsche sagt:

      Sie argumentieren, als ob die Speicherung grösserer Strommengen ein Ding der Unmöglichkeit sei. Und übergehen dabei, dass ausgerechnet die Schweiz beste Voraussetzungen hat für die Stromspeicherung – schon heute und erst recht, wenn die geplanten Pumpspeicherkraftwerke gebaut und in Betrieb sind. Passend dazu eine aktuelle Meldung aus Deutschland, wonach der Energiekonzern Steag im Saarland und in Nordrhein-Westfalen sechs Batteriespeicher mit einer Gesamt­leistung von 90 Megawatt in Betrieb genommen hat. Innert kürzester Zeit haben Batterien deutlich im Preis nachgelassen und an Leistungskraft gewonnen – also auch das zunehmend eine Option.

      • Matthias Horvath sagt:

        Herr Rehsche, vor kurzem wurde ein Pumpspeicher Projekt in der Schweiz in Betrieb genommen (Linth-Limmern) was nun eine Leistung von 1520MW aufweist. Doch die beiden Seen haben eine begrenzte Wasserspeicherung: Ist der obere See voll, kann man nicht mehr hochpumpen! Aus dem Agorameter entnehmen Sie, dass es „mehrere Dutzend“ Linth-Limmern benötigt werden. Na ja, es gibt ein paar weitere Pumpspeichererweiterungsprojekte (z.B. Grimsel), die aber Gruppierungen/Organisationen blockiert werden, welche die AAI unterstützen! Also wie weiter, sehen Sie den Widerspruch?

        • P. Schmid sagt:

          Dänemark hat einen höheren Windstromanteil als die Schweiz jemals Atomstromanteil hatte und im Gegensatz zur Schweiz kein einziges Speicherkraftwerk und zudem eine schlechtere internationale Vernetzung und absolut kein Problem diese enorme Windstrommenge aufzunehmen.

          Tatsächlich hat Dänemark zusammen mit Deutschland das stabilste Netz Europas.

        • Thomas Jobs sagt:

          @ Matthias Horvath:
          Heute werden in der Schweiz ca. 40 Pumpspeicherkraftwerke mit einer Pumpleistung von 1750MW betrieben. Das entspricht der Hälfte der Leistung des schweizerischen AKW. Diese Pumpen brauchen heute ungefähr die Jahresproduktion des AKW Mühlebergs. Weitere Pumpspeicherwerke mit einer Gesamtleistung von 2400MW sind in Bau.
          Am Ende des Ausbaus haben wir also total 4150MW und die werden dann nicht mit Atomstrom, sondern mit dem Überschuss aus EE gefüllt!
          Übrigens: mit den 35’000 von der Atomlobby und ihren politischen Helfern blockierten KEV-Anträgen könnten sofort 50% der AKW substituiert werden!

  • Markant Oliver sagt:

    Mich würde folgendes interessieren: Im Falle eines Supergaus: Immobilien sind unbewohnbar, d.h. wertlos. Wie steht es aber mit deren Hypothekarschulden? Werden diese dann auch auf 0 abgeschrieben?

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