Vom Ende einer Lüge

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40 Prozent aller Porsches in Deutschland tanken Diesel: Der Porsche Cayenne Diesel. Foto: Sandro Campardo (Keystone)

40 Prozent aller Porsches in Deutschland tanken Diesel: Der Porsche Cayenne Diesel. Foto: Sandro Campardo (Keystone)

Ein Dieselfahrzeug erkennt man an seinem Geruch. Besonders im Winter oder morgens bei kälteren Temperaturen stösst dem Fussgänger ein stechend beissender, chlorähnlicher Geruch in die Nase. Manchem wird vom Essiggestank speiübel. Diesel ist zwar dank tieferem CO2-Ausstoss klimaverträglicher als Benzin, dafür greift er aber die Gesundheit stärker an. Das giftige Stickstoffdioxid (NO2) und der Feinstaub von Dieselautos entzünden die Atemwege, verstärken Allergien, vermindern das Lungenwachstum bei Kindern und erhöhen das Todesfallrisiko infolge von Herzinfarkten.

Dabei würde man erwarten, dass die modernen Selbstzünder nur noch reinste Atemluft ausstossen. Dies hat uns zumindest jahrelang die Autowerbung vorgegaukelt. Der Skandal um die manipulierten Abgastests betrifft längst nicht mehr nur VW, sondern praktisch alle Hersteller von Dieselautos. Und zwar von A wie Alfa bis S wie Suzuki. Sie tricksen, indem sie eine legale Ausnahmeregelung sehr flexibel auslegen. So darf bei sehr tiefen oder hohen Temperaturen die Abgasreinigung abgeschaltet werden, um im schlimmsten Fall einen Motorschaden zu verhindern.

Bei Mercedes beispielsweise ist dies bereits bei Temperaturen unter 10 Grad der Fall. Letzte Woche wurde bekannt, dass der Opel Zafira nur unter folgenden Bedingungen NO2 aus den Abgasen filtert: Wenn die Drehzahl des Motors 2400 Umdrehungen pro Minute überschreitet, das Fahrzeug auf mehr als 145 km/h beschleunigt wird oder ein Umgebungsluftdruck von weniger als 915 Millibar herrscht, was einer Höhe von 850 Metern über dem Meeresspiegel entspricht. Bedingungen also, die im Stadtverkehr praktisch nie erreicht werden.

Der Dieselgestank steht für eine Lebenslüge, an der die Autobranche jahrelang gewissenlos gewoben hat. Eine Lüge, der wir Autokäufer nur allzu gerne Glauben schenkten. Der Klimawandel stellte die Autobauer vor ein gewaltiges Problem: Wie konnte man weiterhin immer grössere und damit margenstarke Autos bauen und gleichzeitig die von der Politik vorgegebenen CO2-Ziele einhalten? Man konnte es eigentlich nicht. Denn trotz einer 30-prozentigen Effizienzsteigerung der Motoren ist seit 1990 der durchschnittliche CO2-Ausstoss aller Personenwagen kaum gesunken. Der technische Fortschritt wird laufend durch Zuwachs an Grösse, Leistung und Ausstattung zunichtegemacht.

Die vermeintliche Rettung brachte der Selbstzünder: «Ohne den Dieselmotor wird weder VW noch ein anderer das CO2-Ziel erreichen», hiess es beim grössten europäischen Autohersteller. Der früher noch mitleidig belächelte und vorwiegend in Taxis und Traktoren eingebaute Dieselmotor erlebte einen gewaltigen Aufschwung. 40 Prozent der in Deutschland verkauften Porsches tanken mittlerweile Diesel, noch höher ist der Anteil bei Geländewagen. 53 Prozent aller verkauften Neuwagen in Europa werden mit Dieselmotor betrieben. Die Rechnung wäre für die Hersteller aufgegangen, hätte die EU nicht die Abgasnormen für NO2 drastisch verschärft. Die neue Euro-6-Norm konnte nur noch mit grossem technischem und finanziellem Aufwand eingehalten werden – oder mit Tricks.

Die Lebenslüge, dass der technische Fortschritt ohne gleichzeitigen Konsumverzicht unsere wachsenden Umweltprobleme lösen kann, ist damit entlarvt.

41 Comments sur «Vom Ende einer Lüge»

  • Andreas Steiner says:

    Guter Bericht, aber das Märchen geht weiter, mit dem Elektroauto! Das grüne Wachstum gibt es nicht! Man höre den Vortrag von Nikko Peach. Aber da übt man fundamentale Systemkritik, und das will in einem Konsumkapitalismus niemand hören.

  • Maier Tom says:

    alternative Antriebssysteme sind bekannt, .. vielleicht brauchts einen solchen Skandal damit die Autobauer die notwendige Energie und Innovationskraft in diese Motoren stecken anstatt immer noch weiter in Diesel/Benzin zu investieren.

    • Daniel Heierli says:

      Alternative Antriebssysteme allein sind eben nicht die Lösung! Wir müssen unsere Mobilitätsansprüche senken. Und wir müssen lernen, dass wir im Alltag nicht Rennfahrerlis spielen sollten und auch kein entsprechendes Auto brauchen.

  • Thomas Mueller says:

    Die eigentliche Erkenntnis sollte aber heissen: “auch wenn du eine Norm erfindest, die physikalisch Unmögliches vorschreibt, wird das Unmögliche trotzdem nicht eintreten”. Hoffentlich haben dies langsam auch all die Propheten der Energiewende begriffen.

    • Adriano Granello says:

      Völlig korrekt. Ausser wenn aufgrund der neuen Norm ganz einfach keine mit Benzin-, Diesel- und Erdgas betriebene Motoren mehr in Betrieb genommen werden dürften (Ausstieg wie bei Kernkraftwerken). Dann würden bisher als unwirtschaftlich geltende, aber die (heutigen) Normen erfüllende Technologien zwangsläufig weiterentwickelt werden müssen und die Luft und Gesundheit schädigenden Aggregate würden innerhalb der nächsten 20 Jahre ersetzt. Ob diese neuen Technologien unter dem Strich wirklich umweltfreundlicher wären oder die Probleme einfach verlagerten (Beispiel Stromerzeugung für angeblich saubere Elektrofahrzeuge), ist allerdings eine andere Frage.

      • P. Schmid says:

        Mit einer Parkplatzdachfläche von 20 m^2 (Photovoltaik), kann man prinzipiell 15’000 km pro Jahr mit einem Elektrofahrzeug zurücklegen und selbstverständlich noch wesentlich mehr km mit dem ÖV oder dem E-Bike. Und das alles ganz ohne NOx, Feinstaub und vor allem: Ohne kriegstreibenden Ölscheich oder dreckigen Ölsand.

        • Willi Grab says:

          … Dafür mit grossen Minen (wofür im Moment China das Monopol hat) für sehr seltene, verdünnte Elemente für die Photovoltaikanlagen und die Magnete der Elektromotoren und Generatoren sowie für die neuen Batterietechnologien…..
          Und verzichten fällt eben so schwer!

          • P. Schmid says:

            Photovoltaik-Module bestehen im Wesentlichen aus Silizium und Silizium ist das zweithäufigste Element überhaupt und 100’000 mal häufiger als Uran.
            Elektromotoren sind nicht auf seltene Erden angewiesen (Tesla verwendet z.B. keine seltenen Erden). Mal ganz abgesehen davon, dass seltene Erden gar nicht so selten sind.

    • Mario Monaro says:

      Physikalisch unmöglich? Das hat nicht mal VW so behauptet. Im Gegenteil, die werden zeigen, dass physikalisch durchaus möglich ist, wenn auch mit Unkosten verbunden.

  • Katharina Mayer says:

    Und einmal mehr hat die lobbyierte Politik verschlafen. Die Gefährung durch Dieselpartikel – in einigen Studien Asbest gleichgesetzt – ist schon seit über 20 Jahren bekannt und anerkannt. Die Frage ist also: Warum hat die Politik hier trotz bekannter Gefährdung nichts gemacht und die Menschen damit schwer gefährdet?

    • Peter Freudig says:

      Auch falsch. Seit min. 40 Jahren bekannt. Ich erinnere mich noch glasklar an eine Unterhaltung mit einem Masch-Ing. über Turbomotoren und deren kleingehackte Partikel, die eben so klein und leicht sind, dass sie einen Kondensationskern, zwecks Verklumpung (Konglomerat) benötigen. Feuchtwettervoraussetzung. Sonst stimmt es.
      D ein Land dessen Hauptexportartikel unnütze Fahrzeuge sind und in Europa wieder eine grosse Klappe haben. Aber die sind jetzt den Amis auf den Bussen-Leim gegangen. (Erinnere CH-Banken).
      Bussen sind der neue Geschäftszweig der USA, muss man wissen. Kann von Sesselfurzern erledigt werden. Wie Drohnenflug. Ende

  • Matthias Hebsacker says:

    Der Zafira schaltet bei > 2400 U/min, 145 km/h (und < 18°) die Abgasreinigung AB, nicht an. d.h. an einem ausreichend warmen Tag im Stadtverkehr ist es denkbar, dass sie tatsächlich einmal aktiv ist… und bei Porsche sind ausschliesslich SUVs mit Diesel erhältlich. d.h. die Aussage bei den Geländewagen von Porsche sei der Anteil "noch höher" als 40% stimmt insofern, das er bei den nicht Geländewagen 0 ist (und über alle Modelle gesehen eben 40%).
    Feinstaub ist beim Diesel mit Partikelfilter kaum noch ein Problem (hier greift auch die Abschaltung nicht), das Thema ist NOx. Die immer beliebteren Benzin Direkteinspritzer produzieren dagegen reichlich Feinstaub und müssen erst ab Euro 6c die Feinstaubgrenzwerte des Diesel einhalten (und erhalten auch einen Partikelfilter).

    • Eduard J. Belser says:

      Ja und Herr Hebsacker? Was sollen diese Spitzfindigkeiten? Die Zukunft ist so oder so elektrisch, energieeffizienter, abgasfrei, leise und umweltschonend versorgt mit Strom aus Erneuerbaren Energiequellen, wie Sonne, Wind und Wasser. Der Verbrennungsantrieb wird bereits in wenigen Jahren nicht mehr massentauglich sein, sonder zu einer Sonderlösung für Nischenmärkte werden.

      Und noch etwas, die Freude daran, seine Mitmenschen mit unnötigem Motorengedröhn und Auspuffsgeröhr zu terrorisieren, ist eine spätpubertäre Verhaltensstörung einer kleinen, aber nervenden Minderheit, die nicht mit Autos und Motorrädern mit Verbrennungsmotoren auf Kosten der überwiegenden Mehrheit ausgelebt werden dürfte, sondern therapiert werden müsste.

      • Christian says:

        Hoffentlich werden wir in Zukunft umweltfreundlichere Antriebe haben. Allerdings machen leistungsstarke Verbrennungsmotoren einfach gute Laune und zwar nicht nur bei einer kleinen Minderheit. Therapiert gehören Leute, die ihre moralinsaure Lebenshaltung unbedingt ihrer Umwelt aufzwingen müssen. Leider greift da der Umweltschutz nicht.

      • Maria Baumann says:

        Schön wärs, wenn die Sonnenenergie direkt das Auto antreiben würde. Die Zwischenstufen heissen Solarpanels und Batterien, deren Herstellung, Transport und Entsorgung mit viel Energie verbunden ist. Die Panels etwa werden in China mit Kohlestrom produziert. Dazu kommt der enorme Verbrauch an Rohstoffen.

      • Thomas says:

        Ihre bedingungslose – oder spätpubertäre? -Begeisterung für Elektrofahrzeuge in Ehren, aber offenbar vernebelt Ihnen Ihr blindwütiger Hass auf Verbrennungsmotoren Ihre Sinne. Elektrofahrzeuge sind nicht umweltfreundlich sondern bestenfalls etwas umweltfreundlichER. Die Herstellung und Entsorgung der Akkus ist so ziemlich das Gegenteil von umweltfreundlich. Wenn man nun die über 3 Milllionen Autos in der CH mit erneuerbaren Energiequellen elektrisch betreiben wollte und gleichzeitig noch die AKWs stilllegen möchte, dann würde ich wetten, dass Sie sich durch das permanente Rauschen der vielen Windräder und das durch Photovoltaikanlagen verschandelte Landschaftsbild gestört fühlen würden. Ich ziehe den Klang der Motoren vor und habe nicht im Sinn mich deswegen therapieren zu lassen.

  • JR. Gunzenhauser says:

    Portmonaie kontra Umweltschutz!
    Die Lebenslüge hat der Staat produziert, indem er in Deutschland den Dieseltrebstoff stark verbilligt hat. Der Durschnittsdeutsche wollte keinen Umweltschutz, sondern nur billigen Treibstoff und hat desshalb Dieselautos gekauft! Jetzt weint der Michel, weil sein Auto weniger wert ist!

  • Eduard J. Belser says:

    Wie viele PS brauch der Mensch wirklich? Sicher weit weniger, als die Autoindustrie den Konsumentinnen glauben machen will und das ohne Einbusse an Fahrkomfort, d.h. ohne wirklichen Konsumverzicht. Diese angemessene Anzahl an PS bzw. KW kann problemlos mit Elektroantrieben bereitgestellt werden, die rund viermal energieeffizienter sind als Antriebe mit Verbrennungsmotoren und mit Strom aus den Erneuerbaren Energiequellen Sonne, Wind und Wasser gespiesen werden können. Ein zentraler Schlüssel zur Energiewende ist die Elektromobilität und das zurückbesinnen auf vernünftigere Motorleistungen. Aber diese eigentlich einfache, logische Erkenntnisse müssen erst einmal in die Köpfe. So gesehen ist die heutige Autowerbung noch schädlicher als die Tabakwerbung und müsste sofort verboten werden.

    • adleraugei says:

      Kann ich genau so unterschreiben. Von der ewiggestrigen PS-Fraktion wird Ihnen als Antwort darauf Ökofundamentalismus vorgeworfen, weil sie keine wirklichen Argumente haben.

      • Daniel Blaser says:

        @ adleraugei Stimmt nicht. Ich bezeichne mich selbst als Petrolhead. Bin aber trotzdem offen für neue Antriebe. Das Problem ist das man als Mieter zum Teil auf massive Widerstände stösst. (Keine Bewilligung zur Installation einer Ladestation in der Tiefgarage.) Und von Seiten der Politik ist bislang in dieser Hinsicht auch keine Hilfe zu erwarten. ( Ja ich habe selbst nachgefragt). Bis sich da grundlegend was ändert werde ich weiterhin mit meinem 12 Jahre alten Benziner unterwegs sein. Und wenn möglich mit meinem Fahrrad zur Arbeit Pendeln. (Nein kein E-Bike, Muskelkraft).

  • Eduard J. Belser says:

    PS: Für ein flottes Fortkommen auf kurzen Alltagsstrecken braucht es eingentlich bei Licht besehen weder PS noch KW, da reicht in den meisten Fällen eine MS ( Menschenkraft) auf dem Velo. Mit so einer mickrigen Menschenkraft bewege ich z.B. beim Einkaufen mein eigenes, nicht unbeträchtliches Körpergewicht, ein 22 kg schweres Liegetrike und bis zu 20 kg Einkäufe in drei Velokörben mit zusammen 48 Liter Fassungsvermögen, mit dem Anhänger sogar noch mehr. Das ist hochenergieeffizient, gut für meine Gesundheit und schont die Umwelt. Gut dazu muss man sich vom Autowahn verabschieden und ein alltagstaugliches Velo – es darf auch ein exotisches sein – mit gutem Logistikzubehör kaufen. Hippe Rennvelos und MontainBikes sind zum Einkaufen eben auch nicht geeignet.

    • Daniel Blaser says:

      “ein 22 kg schweres Liegetrike und bis zu 20 kg Einkäufe in drei Velokörben mit zusammen 48 Liter ”
      Natürlich ohne E-Unterstützung nehme ich an.
      Welche Distanz, im Flachland?

      • Eduard J. Belser says:

        Also:
        1. Ohne E-Unterstüzung, nur mit «Hüftgold-Diesel»;
        2. 1 bis 30 km und eben bis hügelig, je nach dem, wo ich einkaufe (Bauernhofladen/Coop im Dorf bis Samstagsmarkt in Solothurn, hier aber mit einem Weg Bahnverlad).
        Beim Einkauf in anderen Bauernläden der Region liegen die Distanzen dazwischen. Für Glace und ähnliches habe ich mir eine Kühlbox für den Gebpäckträger zusammengebaut. Für Getränkeharassen benutze ich einen Anhänger. Es ist erstaunlich, was ich schon alles transportiert habe. Bei schlechtem Wetter verschiebe ich die Einkäufe oder fahre mit dem Einkaufswägelchen im öV zum Einkaufen. Diese kann mit einer Velodeichsel ausgerüstet werden und dient dan auch als Veloanhänger.

  • Ralf Schrader says:

    Selbst Konsumverzicht reicht nicht. Der grösste Störfall für die Umwelt ist die Marktwirtschaft, welche zwingend zu Ressourcenverschwendung mittels Überproduktion führt. Die Industriestaaten müssen ihr BIP in den nächsten 20-30 Jahren mindestens halbieren und damit massiv den Wohlstand abbauen.

    Oder wir ersticken im eigenen Dreck. Wohlstandswahrung und Umweltschutz sind nicht vereinbar.

  • Raggenbass says:

    Wenn es denn nur so einfach wäre… Natürlich ist das Verbrennen fossiler Treibstoffe, sei es Benzin oder Diesel, sehr problematisch. Aber die Elektromobilität ist heute und in dennächsten Jahren wohl (noch) nicht in der Lage im Verkehrsbeteich die Energie aus fossilen Energieträgern zu substituieren.
    Erstens sind die zur Vetfügung stehenden Energiespeicher noch immer viel zu wenig leistungsfähig… Und dann ist die für eine breite Verbreitung der Elektromobilität benötigte elektrische Energie mit den heutigen Konzepten schlicht (noch) nicht produzierbar.
    Sogesehen bleibt als kurzfristige Lösung nur die Effizienzsteigerung bei der Abgasreinigung und die Optimierung der Verbrauchswerte in Verbindung mit weniger Verkehr. Ob uns dies gelingt? Wir werden es sehen. Es bleibt spannend!

    • Willi Grab says:

      ….in Kunming (China) fahren sämtliche Motos (und das sind extrem viele) elektrisch, weil sich die Leute (noch) kein Auto leisten können…

  • urs lindenmagus says:

    Bitte verwenden Sie doch ein korrektes Symbolbild. Es stimmt, dass auch Porsche Dieselautos herstellt (Cayenne, Macan, Panamera). Dies betrifft jedoch nicht die Sportwagen 911 Carrera, Cayman oder eben den abgebildeten Boxster, welche ausschliesslich Benzinmotoren haben.

  • Heidi Meier says:

    warum wählt man als bild ein auto, das garantiert kein diesel ist?

    • Adrian Wehrli says:

      Weil es wurscht ist, es werden Klischees bedient, der eigene Frust, dass es nichgt zum Porsche reicht. Unterhaltung halt, heisst ja auch Blog und nicht “Nature”

  • Albert says:

    Mercedes-Benz machte Diesel im Rahmen der Erdölkrisen der 70er auch für Pkw attraktiv. Dem Konzern waren aber die gesundheitlichen Risiken sehr schnell bewusst, weshalb er bereits Ende 70er einen Harnstoffkatalysator patentieren liess, um die Stickoxide zu reduzieren – in der Annahme, die Politik werde das fordern. Nun, die Politik kuschte – und Mercedes liess den Kat in der Schublade verschwinden. Bis vor wenigen Jahren, als sich das Problem nicht mehr totschweigen liess – und Mercedes mit viel Brimborium das Patent als BlueTech auffrischte. Den Autofirmen waren die Probleme also seit je bewusst.

  • Andi says:

    Ich kann blind, nur am Geruch, jedes vorbeifahrende Dieselfahrzeug erkennen (z.B. beim Warten am Fussgängerstreifen). Falls ich dazu noch Migräne habe, kriege ich einen kleinen ‘zusätzlichen Stich’ im Kopf.
    Kennen das noch andere?

  • Martin Mayer says:

    Es gibt Hybridautos die haben schon heute einen niederen C02 austoss als Benziner. Sie sind nicht einmal teurer als die Diesel. Hautproblem ist, dass sie auf der Deutschen Autobahn nicht 250km/h fahren.
    Typischerweise nehemn dann deutsch eAutozeitschriften ein Hybrid und ein Deutscher Diesel und jagen den Bleifuss über die Autobahn. Mit dem Ergebniss das der Diesel sparsamer ist. Für die meisten Fahrer haben diese Test aber Null Bedeutung.
    Die meisten Länder haben eine Geschwindigkeitsbegrenzung, und die meisten Hybride werden für die Anfordeungen in Kalifornien entwickelt.

  • Dirk Starz says:

    Das einfachste und sauberste ist das Wasserstoffauto.
    Weshalb das nicht propagiert wird verstehe ich nicht.
    Es existiert seit Jahren – die Japaner und S Koreaner fahren damit seit Jahren auf ihren Strassen damit – die Leistungsdaten sind identisch mit den der anderen Autos.
    Die Infrastruktur kann sehr einfach und billig geschaffen werden -> Umbau existierender Tankstellen.
    Das Tanken dauert nur eine Minute mehr wie beim Benziner/Diesel-Auto.
    Aber das ist wohl politisch nicht gewollt – wobei – die Schweiz hat doch keine Autoindustrie – da sollte das doch gehen, oder?
    Denkt mal nach.
    Lieben Gruss in die wundervolle Schweiz
    Dirk Starz

  • Michael says:

    Was ein gewaltiges Jammern auf hohem Niveau ! Man nenne mir eine einzige Herstellung einer Ware, die umweltverträglich ist ! Selbst Kühe, die unsere Milch herstellen, vergasen die Umwelt durch ihre Abgase. Das Leder Eurer Schuhe und Wohnmöbel verunreinigt bei der Herstellung das Wasser. Das Uran Eurer geliebten AKWs vernichtet ganze Landstriche. Nanopartikel in Eurer Zahnpaste oder Duschgel landen letztendlich in den Meeresbewohnern. Darüber regt sich hier keiner auf – vermutlich, weil das nicht unter Euren Augen passiert. Dabei betrifft es Euch genauso wie diese lächerlichen Abgase.

  • Martin says:

    Ich kann da nicht ganz zustimmen. Schliesslich wurde der Verbrauch auch immer weiter gesenkt. Das heisst, ein heutiger Motor verbraucht einiges weniger an Treibstoff als früher, bei mehr Leistung. Zudem ist der Verbrauch beim Diesel noch geringer, als bei einem Benziner.

    • Albert says:

      Dafür produziert ein Diesel ein X-Faches an Stickoxiden, VOC und Russ. Auch die modernen Partikelfilter richten wenig aus gegen Nanostäube, und wie im bericht zu lesen ist, sind die Abgasreinigungsanlagen oft gar nicht in Betrieb. Wenn Sie mit einem Verbrennungsmotor halbwegs sauber fahren wollen, gibts nur Erdgas/Biogas.

      • Martin says:

        Und wenn Sie ganz sauber fahren wollen, dann kaufen Sie sich einen Wasserdampfmotor. So einer wurde von Ingenieuren entwickelt, welche bei einer Zulieferfirma von VW arbeiten. 3 Zylinder, 1 L Hubraum, max. 550 NM Drehmoment. Damit lassen Sie jeden Porsche und Umweltschützer hinter sich! Das ist die Zukunft!

  • Molnar says:

    Das Diesel Dreckschleudern sind ist nicht wirklich eine neue Erkentnis.
    Diesel ist eigentlich nichts anderes als das Schweröl der Autoindustrie!

  • Dieter Neth says:

    Der Anfang ist gemacht. Aaaber was ist mit den Dieselmotoren in Lastwagen? In vielen Lokomotiven. In Schiffen? Selbst die hochgelobte Globalisierung wird mit Dieselmotoren angetrieben, und punkto Lastwagen muss man nur mal an die A2 stehen. Da wird genau so viel sinnlos für die EU rumgefahren. Und was ist mit der Einstiegsdroge 2Takt Motor, womit Töffli angetrieben werden und die Jungen für den MIF konditioniert werden? Rasenmäher, Kettensäge, viele normale Töffs stinken auch danach. Und die meisten Stadtbusse stossen auch stinkende Rauchwolken aus. Als Velofahrer weiss ich das. Hab übrigens gar kein Auto. Zumindest die Lastwagen kann man doch auf Erdgas umrüsten. Bessere CO2 Bilanz und kein NOx. Das würde die Lebensqualität entschieden verbessern.

  • Roland K. Moser says:

    “Vom Ende einer Lüge”
    Die EU oder der Sozialismus?

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