Si la Suisse veut être à la pointe, Berne doit donner le la!

La Suisse est en pleine mutation: nous sommes en train de passer d’une société de services à une société de la connaissance. La connaissance est à la base de l’innovation, qui est elle-même un facteur central de productivité nous permettant de garantir notre niveau de vie élevé. Les technologies de l’information et de la communication (TIC) sont l’outil essentiel pour créer des informations de façon à leur donner de la valeur, et ainsi les rendre utiles au travail de connaissance. 

La Suisse est consciente de la valeur de la connaissance et de l’innovation. Et pourtant, nous n’arrivons pas à rendre nos investissements dans la recherche et le développement, qui sont élevés par rapport à d’autres pays, utiles pour l’économie et la société. Notre pays occupe la cinquième place de la liste des pays les plus concurrentiels établie par l’IMD, et tend à se faire dépasser. Que se passe-t-il? 

La Suisse n’a pas encore pris conscience du potentiel des technologies de l'information et de la communication. Ici le laboratoire de recherche d'IBM à Rüschlikon (ZH). (Keystone)

A l’heure actuelle, les TIC représentent 5% de la création de valeur en Suisse. Elles sont en bonne voie de dépasser le secteur bancaire (7,5%) d’ici quelques années. Et pourtant, ce grand pilier de l’avenir de la Suisse ne bénéficie que d’une (trop) faible visibilité dans le débat politique, public et économique. 

Notamment, on n’a pas encore pris conscience du potentiel de ces technologies. Il existe une stratégie de développement, qui est résumée dans l’«Agenda numérique», mais sa mise en œuvre nécessite une force de frappe bien plus importante. Les têtes pensantes de l’économie, de la politique et de l’éducation doivent inciter leur environnement à vivre les TIC et à les utiliser constamment dans leur travail quotidien. Concrètement : 

L’économie est invitée à faire entrer l’innovation dans les modèles d’entreprise et à la rendre rentable, avec le soutien des TIC. En effet, un tel appui aux processus de travail facilite un transfert de connaissances décentralisé et ouvre de nouvelles perspectives de carrières, entre autres pour les parents qui travaillent. Cela bénéficie à l’économie, car les connaissances disponibles peuvent être mises à profit tout au long de la vie. 

L’économie, la politique et la recherche doivent travailler en étroite collaboration et sous une bonne direction. 

L’économie et la recherche doivent apprendre, dans toutes les facultés et formations professionnelles, à adopter une utilisation productive des TIC et à former de nouvelles générations à l’informatique pour assurer la relève.

Cela commence dès l’école élémentaire: il existe des programmes de création de leçons à l’aide de l’informatique, mais les établissements scolaires ne les utilisent que très peu, lorsqu’ils les utilisent. Il serait donc vital d’éveiller l’intérêt des jeunes pour les TIC avant qu’ils ne choisissent leurs études ou leur métier.

En outre, les technologies des médias favorisent l’acquisition de compétences telles qu’un comportement intègre et responsable, l’autogestion ou encore l’esprit d’équipe – autant de qualités importantes dans une société de la connaissance. 

La politique, quant à elle, donne le la dans le monde des TIC. Le DETEC et le Département des finances et de l’économie doivent être les principaux acteurs de leur mise en œuvre. L’économie, la politique et la recherche doivent travailler en étroite collaboration et sous une bonne direction. L’enjeu est de taille : d’ici à 2013, le secteur des TIC emploiera 260’000 personnes en Suisse, soit quatre fois plus que le secteur fortement ancré dans l’histoire qu’est l’agriculture (62’000) et plus de deux fois le secteur bancaire (110’000), dont on parle tant aujourd’hui.

48 Comments sur «Si la Suisse veut être à la pointe, Berne doit donner le la!»

  • Hans Hugentobler says:

    Recht hat er, wer braucht den schon Handwerker, wenn es die ICT gibt. Die Fragen die sich mir einfach stellt: Wer baut die Häuser in den diese ICT Profis arbeitet? Von wo kommt die Strassenbahn, mit denen dies ICT Profis zur Arbeit fahren? Natürlich ist die ICT je länger, je mehr, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wir haben aber in der Schweiz nur beschränkte Mittel, wir können nicht alles. Deshalb sollte man gut überlegen auch welche Pferde man setzt.

    • Manuel First says:

      Alleine, damit Sie hier ihren Senf dazugeben können, sind Dutzende von IT-ler involviert. Nic.ch und seine Mannschaft, damit sie bazonline.ch im Browser eingeben können, die Herren, die ihren Browser entwickelt haben, die Mannschaft, die ihren Computer designed, entwickelt und produziert. Dann die Agentur, welche der BAZ das Design liefert, die Herren, welche ihre schützende Hand über die Applikationsserver und die DB halten, die Entwickler, welche diese Newsplattform überhaupt entwickelt haben.

      Und all die braucht’s, damit sie sagen können, dass diese eigentlich gar nicht so wichtig sind 😉

      • Hans Hugentobler says:

        @First: Ich sage nicht, dass die nicht wichtig sind. Ich sehe nur jeden Tag die Probleme meiner Kunden aus dem Handwerk, wie die verzweifelt gelernte, Schreiner, Zimmerleute, Metallbauer, Mechaniker, Maler, Autolackierer usw usf. suchen und keine finden. Da ich die in der Schweiz nicht finde, muss ich sie im Ausland rekrutieren. Das Problem ist, dass schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnte, das Handwerk ein schlechtes Image hat und die Betriebe je länger je mehr mühe haben gute Lehrlinge zu finden.

        • R. Baumann says:

          @H.Hugentobler: Könnte daran liegen, dass das Gewerbe keine konkurenzfähigen Löhne bezahlt? Warum verdient en Schreiner nach 4-jähriger Lehre zwischen 4000.- bis 4200.-Fr pro Monat, ein KV – Abgänger nach 3-jähriger Lehre 4500.- bis 4700.- Fr mit entsprechend schlechten /buten Prognosen für den weitere Salärentwicklung? Wer eine Familie gründen will, darf heute in der Schweiz kein Handwerk mehr lernen. Das ist die traurige Realität.

          • Hans Hugentobler says:

            @Baumann: Ich kenne keine Firma in unserer Stadt die Ihrem KV-Lehrling nach der Lehre CHF 4’500.–/Mt. bezahlt. Die KV-Norm empfiehlt einen Lohn ab CHF 3’900.–/Mt. in unserer Region halten sich die Unternehmen daran. Als gegen Argument könnten man den Maurer bringen, dessen Mindestlohn ist CHF 5’300.– und wenn der sich zum Bauführer weiterbildet verdient er mit 30 zwischen 7’000.– und 8’000.–/Mt. und hat immer noch Luft nach oben. Ich kenne viele Handwerker die mehr verdienen als gleichalte “Bürogummis”. Sie sehen also, der Lohn sticht nicht als Argument.

          • Pascal Sutter says:

            Was ist eigentlich los mit dern Gewerkschaften? Die sollten ja dafür kämpfen, dass der Arbeiter mehr Lohn und eine angemesene AHV bekommt.

      • Carl Teuscher says:

        in der Schweiz arbeiten wohl nur Herren in der IT?!!

        • Jean Elson says:

          Ein Handwerker verdient heute in den meisten Fällen mehr als ein ‘Bürogummi’. Dies geht nach der Lehre gleich los und wenn er sich weiterbildet immer weiter.

          Wir suchen im Betrieb in dem ich arbeite momentan einen ‘Bürogummi’. Die Dossiers kamen alle zu mir zur Prüfung. Keiner unserer Handwerker (Metallindustrie) verdient weniger als der neue Mann auf dem Büro. Die guten Berufsleute liegen deutlich darüber und sie verdienen es auch.

      • H.Gerber says:

        @Hugentobler, recht haben sie. Handwerk hat goldenen Boden, das kommt nicht von ungefähr.
        @First, Sorry, Computer sind kein Grundbedürfnis, sie erleichtern einem das Leben aber es geht auch ohne! Ohne Haus und Nahrung können sie nicht überleben, aus diesen Gründen sind eigentlich die Primär- und Sekundärsektoren die wchtigsten in einer funktionierenden Volkswirtschaft. Die Teritär-, und Quartärsektoren könnten vernachlässigt werden, wie schon gesagt, mit dem Verlust an Lebensqualität. Eine andere Frage ist die der Wertschöpfung, da ist der Teritär-, Quartärseksektor in der CH auf dem Vormarsch

  • So lange diese Technologien sinnvolle Anwendungen finden, sind sie sicher zu fördern.Mir scheint aber, dieser Herr Waser wolle in diesem eher kritischen Forum ein wenig Imagepflege für seine Branche betreiben.Herr Waser weis genau das die schulischen Anforderungen an die Bewerber in diesem Bereich sehr hoch sind, und diese Technologie gleichzeitig Arbeitsplätze vernichtet, welche bis anhin durch schulisch weniger erfolgreiche besetzt waren! Das führt dann eben dazu, dass Personal im Ausland rekrutiert werden muss, obwohl andere hier krampfhaft Arbeit suchen.Auch eine Aufspaltung der Gesellsch.

    • Pascal Sutter says:

      Die Berufslehren in de Schweiz sind sehr hochstehend und unsere Fachkräfte sehr gut ausgebildet. Die Handwerker sollten einfach besser bezahlt werden und man sollte es sich 2 x überlegen, immer nur nach dem Preiskriterium zu entscheiden. Gute Arbeit hat ihren Preis, das ist bei Handwerkern und DIenstleistern dasselbe. Die “Geiz ist geil” Mentalität hat uns das eingebrockt und da sind wir selber schuld. “support local, buy local!”

      • Ja, was den Handwerker betrifft haben Sie sicher recht,sofern es ein wirklich guter Fachmann/Frau ist.Als Auftraggeber stellt man aber fest ,dass bereits kleine Aufträge horrende Rechnungen nach sich ziehen die offt in keinem Verhältniss zur erbrachten Leistung sind.Zu dem stelle ich immer wieder fest das diese” Fachleute” ganz einfach nur angelehrnte Ausländer sind.Trotzdem oder gerade deswegen sollte gutes Handwerk gefördert und auch unterstützt werden und dafür Bürokratie und Geschäftlimacherei zurückgedrängt werden.

        • Peter Theiler says:

          Ich habe letztes Jahr selber einen Maler gesucht, der Treppenhaus, Kellerräume und Waschküche neu getrichen hätte. Nach 3 Wochen ist noch keiner der Angefragten nur mal erschienen, um sich das anzusehen. Auf Youtube habe ich schliesslich ein paar Lernvideos angesehen, im Baumarkt die Farben und Pinsel selber gekauft und alles selber gemacht. Danke, ICT und youtube ! !

  • Berta Müller says:

    Zitat: “Die Schweiz hat den Wert von Wissen und Innovation erkannt.”
    Das wage ich zu bezweifeln, sonst würde nicht moch mehr Geld in Armee und neue Kampfjets verlocht. Man fördert lieber alte Zöpfe als sich über die Zukunft Gedanken zu machen.

    Bei den meisten Entscheidern ist ICT ein notwendiges Übel. Das man damit auch Geld verdienen kann ist den wenigsten klar. Da werden Haufenweise nützliche Werkzeuge (Konverter, Generatoren, Testprogramme usw.) programmiert, die nie den Weg in den Verkauf finden. Aber alles was nicht dem Kern-Business entspricht kann man auch nicht verkaufen …

  • PlainCitizen says:

    Da ist jemand allzu technikgläubig.

    Zentral ist nicht das Werkzeug, sondern die gesunde Einstellung zum Geschäften. Das Werkzeug ist praktisch und nützlich aber von “zentral” zu reden, passiert wohl nur einem Verkäufer von ICT-Software.

  • Markus Troendle says:

    Ist dies ein Ruf nach Vater Staat? Dass wir die Bauern subventionieren liegt auf der Hand: wir bezahlen für unsere Lebensmittel sehr tiefe Preise. Dass wir die Banken seit Jahren mit Geld, Gesetz(esbrüchen) und Staatsverträgen fördern ohne zu fordern hat auch sene Gründe: deren Manager wissen ein Unternehmen nicht nach kaufmännischen Grundsätzen zu führen. Nachdem die ICT ja offenbar eine derart coole Branche ist (nicht zu verwechseln mit dem Kriegsverbrecher-Tribunal in Den Haag) und alle auf deren Produkte warten dürfen die sich aber gleich kostenwahr und marktgerecht selbst finanzieren.

    • Pascal Sutter says:

      Tiefe Preise!? Gibts da Belege?

      • Markus Troendle says:

        Ja. Das Bundesamt für Statistik liefert diese sogar kostenlos. Zwischen 1951 und 2011 sind unsere Ausgaben für Nahrung um über 70 % gesunken, wie man im Strassenbild sieht jedoch nicht zulasten der verzehrten Quantitäten. Statt die Landwirtschaft zu subventionieren sollten wir hohe Importzölle verhängen. Dies erlaubt den Bauern, anständige Preise für ihre Produkte zu generieren. Und wir geben dann halt etwas weniger aus für ICT.

        • Pascal Sutter says:

          Das scheint ein guter Ansatz zu sein. Ich habe persönlich sowieso nie zu 100% begriffen, wieso Tomaten aus Spanien günstiger sind als die aus dem Seeland und vor allem, wie sich das rentieren soll.

    • Hansli says:

      Keien Ahnung was die Landwirtschaft hier zu suchen hat. Die letzte kommunistische Bastion in diesem Land.

      • Gene Amdahl says:

        @Hansli: dümmer gehts nümmer. Mit Bits und Bytes haben wir noch lange nicht gegessen.

        • kringel says:

          Bits und Bytes nicht, aber vergessen Sie nicht die Chips! Die haben sogar besonders viele Kalorien!

  • Ralf Schrader says:

    2005 waren im Gesundheitswesen 365.000 100% Pensen, nicht Personen beschäftigt. Aktuellere Zahlen hat das BAG nicht parat, inzwischen werden es sicher 100.000 Vollzeitpensen mehr sein. Dazu zählt man noch die Pflegekräfte in den Heimen und denkt an den Umbau der Bevölkerungsstruktur, die zunehmende Überalterung. Es wird nicht mehr lange dauern, dann reichen alle Arbeitsfähigen nicht mehr aus, den Pflege- und den Gesundheitsbedarf zu decken.ICT und Banken erfüllen keine vitalen Bedürfnisse, Geld und Software können nicht menschlich zuwenden, können keine Hintern abwischen.

    • Christian Gehrig says:

      Die Berufe im Gesundheitswesen können eben nicht einfach so ausgelagert werden, die Menschen sind vor Ort nötig. In der ICT, das sollte Herr Waser eigentlich besser wissen, ist das Outsourcing von Arbeitsplätzen nach Indien oder Osteuropa voll im Gange, denn ein paar Bytes verschieben auf einer Festplatte kann heute auch ein billiger Zeitatbeiter irgendwo auf der Welt. Nein, wenn ich nochmals jung wäre, würde ich auf keinen Fall auf ICT setzen (das heisst doch übrigens schon morgen wieder anders).

  • Daniel Stanislaus Martel says:

    Warum Handwerker und ICT-ler gegeneinander ausspielen. Die Schweiz braucht beides.

  • Karl Hinderlin says:

    Dass so viele ICT-Fachleute benötigt werden, ist u. a. auch die Schuld von Konzernen wie Microsoft. Solange sie nicht fähig sind, Software ohne primitivste Kinderkrankheiten und Sicherheitslücken auszuliefern, müssen ihre Kunden diese Bugs selber ausmerzen. Wenn ich ein Auto kaufe, erwarte ich auch, dass es nach dem Einlegen eines Vorwärtsgangs nicht rückwärts fährt oder beim Treten auf das Bremspedal nicht noch beschleunigt. Bei Software kann man da allerhand erleben.

    • Karl Hinderlin, wie recht Sie haben! Leider haben sich schon viele Leute an die Mangelhafte Qualität gewöhnt, das gehört ja schliesslich zu einer echten Wegwerfgesellschaft dass man seinen PC nach einem Jahr wegwirft weil einiges nicht mehr funktioniert oder nur elend langsam!

  • Etwas vergisst man hier. Viele Arbeiten im ICT-Bereich können von Haus aus erledigt werden. Da liegt Sparpotential drin: weniger Mobilität, weniger Büroräumlichkeiten. Das heisst nicht, dass ICT-Fachleute voll und ganz zu Heimwerkern werden müssen.

    • Hallo Herr Beutler, dieses Märchen wurde schon mit den ersten Zimmerfüllenden Computern mitgeliefert. Und wie ist es heute? Der PC reist mit seinem Anwender um den Globus um in dem momentan billigsten Land ein Progrämchen für einen neuen Kochherd zu entwickeln welcher zu einer bestimmten Zeit eine bestimmte Pfanne aufheizen muss weil der Benützer keine Zeit hat da er gerade ein Progrämchen…

  • Alain Burky says:

    Man sollte nicht einseitig (mit Schlagworten) eine Branche favorisieren.
    Das sage ich, obwohl ich lange in dieser Branche gearbeitet habe.
    Rueckblickend ist man immer schlauer.
    In diesem Sinne hat die Ch bereits in den 50-ern und 60-ern, als sie in einigen Bereichen noch
    bei der Weltspitze war, mehr machen koennen…

  • Alain Burky says:

    Das IT-Firmen einen Teil der teuren Testphase (Zeit und Aufwand) gerne ihren Kunden (privat oder geschaeftlich)
    ueberlassen, ist nur allzugut bekannt …

    • Ueli Wehrli says:

      In Fachkreisen nennt man es “Bananenprodukt”, das Produkt reift erst beim Kunden.

  • battistini says:

    Peter Waser ist Präsident des eEconomy Board und General Manager Services bei MICTOSOFT Western Europe. … habt ihr mehr erwartet?

  • Planzer Roger says:

    Wissensgesellschaft – Es ist auch Herrn Waser nicht gelungen, diesen Ausdruck mit Leben zu füllen – Inhalte fehlen – solange die konkreten Inhalte fehlen, kann es keinen Paradigmenwechsel geben; wenn denn überhaupt ein solcher Paradigmenwechsel notwendig sein sollte.

  • Gene Amdahl says:

    “260’000 Schweizerinnen und Schweizer” und keine Ausländer? Merkwürdig!

    Von den 260’000 sind übrigens nur 26’000 wirklich brauchbare Profis.

  • Christoph says:

    Kurz, ohne ICT kommt heute keine Rübe mehr zum Detailisten, Löhne könnten nicht mehr bezahlt werden, etc. etc. Ob man das mag oder nicht, ist kein Kriterium, ein Leben ohne diese Technik ist in einem Land wie der Schweiz schlicht nicht mehr möglich.
    Vernetztes Denken ist nicht nur in der Politik spärlich.

  • Christoph Jungen says:

    Für die, die ICT nur als “Nebenerscheinung” wahrnehmen: Das ‘C’ in ICT bedeutet Communication. Wer von denen, die ICT als nicht so wichtig erachten, meldet sich also freiwillig als Meldeläufer? (Bitte gutes Schuhwerk mitbringen!)

  • Geri Mouse says:

    Da gibst nur 3 für ihn passende Bemerkungen: Selbstgerecht und Geltungsbesessen sowie ziemlich abgehoben.
    Der Inbegriff eines Microsoft Jüngers der es zwar zu ein paar Milliönchen und einer “hohen” Position aber nur bei MS gebracht hat, dafür aber in meinen Augen sein Gesicht verloren hat. Da werden schöne Fotos von Forschungslabors und der Inustrie gezeigt und damit suggeriert dass die Microsoft dazu gehört aber in Wirklichkeit wird seit Jahrzehnten bei Microsoft aufs neue bessere Betriebssystem verwiesen, Windows 1000 wirds wohl werden im Jahr 3000.

  • dipl.Ingenieur says:

    Unbestritten geht es nicht mehr ohne ICT. Wir sind nicht mehr in einer Schweiz mit 5 Mio Einwohnern, welche die Welt mit (rein) mechanischen Maschinen beliefert. Alle haben Ansprüche nach Schnelligkeit und tiefen Kosten.
    In der ICT wie auch im Handwerk sind gut ausgebildete Leute gefragt. Heute gilt aber die Devise „billig und willig“. Ein junger promovierter Ingenieur aus dem nahen Ausland arbeitet für die Hälfte meines Salärs (ich: dipl. Ing ETH, trage Verantwortung, bin aber schon über 50), muckt nie auf mit Innovationen, sondern erfüllt brav alle Vorgaben. Seine Alternative: Harz IV etc.

  • Thomas Läubli says:

    Von einer Wissensgesellschaft merke ich rein gar nichts. Die Medien setzen zunehmends auf Infotainment und Politpropaganda. Zur allgemeinen Desinformation trägt das Internet nicht unwesentlich bei, denn hier gewinnt nicht der Wissende, sondern derjenige, der sich besser zu verlinken weiss. Auch Studenten wollen nichts mehr lernen, wenn sie doch alles auf Wikipedia nachlesen können. Der Begriff der Schwarmintelligenz ist Ausdruck eines selbstgerechten Anspruchs der Massen gegenüber den Eliten. Zudem fördert das Internet die Kriminalität. Der Beruf des Informatikers wird völlig überbewertet.

  • Ingenieur says:

    Sicher geht es nicht mehr ohne ICT. Wir sind nicht mehr in einer Schweiz mit 5 Mio Einwohnern, welche die Welt mit (rein) mechanischen Maschinen beliefert.
    In der ICT wie auch im Handwerk sind gut ausgebildete Leute gefragt. Heute gilt aber die Devise „billig und willig“. Ein junger promovierter Ingenieur aus dem nahen Ausland arbeitet für die Hälfte meines Salärs (ich bin dipl. Ing ETH, trage Verantwortung, bin aber schon über 50), muckt nie auf mit Innovationen, sondern erfüllt brav die Vorgaben.

  • Herb Schweizer says:

    HongKong hat heute gleich viel Einwohner wie die Schweiz – auf 25% seiner überbauten Fläche, die gesamthaft bloss 3% der Schweiz beträgt. Gebaut ebenso von Handwerkern, in Gebäuden, welche die unseren vielfach überragen. Mit einer beispielhaten IT-Innovationskraft, Gut gibts auch dort die Bauern.
    Vor 30 Jahren war das anders. Da brachte ich den ersten tragbaren Computer des Pioniers Osborne O1 in die Schweiz. Bill Gates, der Microsoft-Gründer, hatte damals gerade eine Handvoll Leute auf seinem COMDEX-Stand in Amsterdam.FS>

    Siehe im Tagi auch “EU-gibt-Microsoft-gruenes-Licht-fuer-SkypeKauf”

  • Herb Schweizer says:

    FS> Schon damals hiess es spöttisch: “Wie soll man mit dem Teufelszeug Geld verdienen?”. Damals wie heute verstand man nicht, dass es unglaublich schwierig ist, eine Sache einfach zu machen. Es braucht 1000 Ideen, bis man 200 weiterverfolgt und 3 erfolgraich realisiert werden. Gerade noch 17% der Knaben in der Schweiz errreichen Hochschulreife. in einer Welt, die sich ständig miniaturiseirt und abstrakter wird verlieren wir den kulturellen Anschluss.
    Da kann auch der grösste Geldsack nichts ändern: “Wissen ist Macht”. Siehe Microsoft

  • IngWalterHo says:

    In der ICT wie auch im Handwerk sind gut ausgebildete Leute gefragt. Heute gilt aber die Devise „billig und willig“. Ein junger Ingenieur aus dem nahen Ausland arbeitet für 30% weniger als ein Einheimischer, muckt nie auf mit Verbesserungsvorschlägen, sondern erfüllt brav die Vorgaben. „Warum ist ein ICT-Job unattraktiv? Warum fehlt es am Nachwuchs?“ Warum speisen sich ältere Ingenieure mit Hilfstätigkeiten (Formulare ausfüllen) ab, wenn die Industrie doch ihr Wissen und Kreativität nutzen könnte? Warum funktioniert die ICT-Industrie so prozyklisch?

    • IngWalterHo says:

      Die Attraktivität eine Berufes ergibt sich auch aus dem Bild, das die Verbände vermitteln und aus den Erzählungen derer, die den Beruf auch ausüben. Womit assoziiert die breite Bevölkerung den Elektro-, den Maschinen- oder den Informatik-Ingenieurberuf? Lötet der El.-Ing. am Fliessband? Spannt der Masch.-Ing. den Rohling in die Drehbank? Steht der Bau.-Ing neben dem Betonmischer? Ist der Inf.-Ing. ein kettenrauchender, Cola-trinkender, asozialer Programmierer in Turnschuhen? Setzt die ICT ihre Wissensarbeiter entsprechend ein oder sind diese einfach noch zu billig?

    • IngWalterHo says:

      Kein Softwareentwickler in der Schweiz wird mit den aktuellen Löhnen in Osteuropa oder in Fernost konkurrieren können. Soviel Genialität kann er gar nie zeigen, um konkurrenzfähig zu werden. Mathematik oder Physik folgt weltweit den gleichen Gesetzen ist aber nicht überall gleich teuer. Agilität und Innovation stören, weil sie die Befehls-Kontroll-Kette bedrohen und die Sicherheit von „best-practices“, hinter denen sich das Management verstecken kann, in Frage stellen. An die mühsam erworbene zertifizierte Reife (ISO xx, yy Maturity Model, …) glaubt man nicht – die ist nur für die Homepage.

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