Quand aller aux urnes devient une torture

Vous aussi, vous préféreriez ne pas aller voter? Si vous répondez par oui à cette question, il n’y a pas de quoi en avoir honte, car vous n’êtes pas le seul; vous faites même partie de la majorité des abstentionnistes. Voilà 36 ans que la participation n’a pas dépassé les 50%. En Suisse, elle a atteint son plus bas niveau en 1995, année où seulement 42 personnes habilitées à voter sur 100 ont donné leur voix. Le pourcentage n’était guère plus élevé lors des dernières élections fédérales. 

D’un point de vue démocratique, ces valeurs sont misérables. Quelle est la légitimation d’un Parlement qui n’a pas été délégué par la majorité des électeurs? Sûrement pas très grande, pourrait-on dire. C’est d’ailleurs pour cette raison que, dans certains pays, on déclare des référendums non valables lorsque la participation est inférieure à 50%. Le canton de Schaffhouse pénalise les abstentionnistes par une amende symbolique de quelques francs. Mais forcer les gens à élire ne cadre pas vraiment avec la démocratie. 

Aller voter pour des gens que l'on ne connaît pas ou très peu: est-ce cela la démocratie? Election dans le canton de Zurich. (Keystone)

«De toute manière, les politiciens à Berne font ce qu’ils veulent», ont coutume de dire les abstentionnistes. Autre raison invoquée: «Je ne comprends rien à la politique.» La première est encore plausible, il suffit de penser à l’initiative contre les rémunérations abusives. Ce sujet épineux est ajourné depuis des années. En revanche, ne rien comprendre à la politique passe moins bien comme explication. Il n’est pas forcément nécessaire de comprendre les mécanismes du «Too big to fail» (trop gros pour tomber) pour voter à gauche, vert ou bourgeois. Même chose pour ceux qui avancent: «Mais je ne connais même pas ces candidats.» 

Quoi qu’il en soit, se rendre aux urnes reste une chose pénible. La voilà qui revient ces jours-ci dans les boîtes aux lettres: l’enveloppe de vote. Dans les grands cantons, elle est bien épaisse. Trente listes et 802 candidats se présentent ainsi aux élections dans le canton de Zurich. Comment voulez-vous encore y voir clair? Les listes sont brochées les unes aux autres. Quel enfant n’a pas plaisir à tirer sur les bords, le bruit du papier qui se déchire est tellement irrésistible.

 Forcer les gens à élire ne cadre pas vraiment avec la démocratie.

Ce «tas» traîne des journées entières, nous rappelant notre devoir de bon citoyen suisse, un peu comme la déclaration d’impôts. Les Zurichois doivent envoyer 34 députés à Berne. Faut-il examiner chaque candidat sous toutes les coutures? Cela prendrait deux semaines de recherche au moins. Ou vaut-il mieux s’en remettre tout simplement à son intuition? Même si l’on ne connaît pratiquement personne? 

Il existe certes ces aides au vote que sont Smartvote ou Vimentis. Mais que faire si la recherche de candidats nous recommande des membres du Parti pour les animaux? Dans ce cas, on pourra aussi bien ne pas se rendre aux urnes. Ces personnes ne seront de toute façon pas élues. Notre voix ne compterait plus pour des animaux, mais pour des prunes – ou pour la statistique des votations. Pire encore avec le parti Anti PowerPoint (liste 8) ou la «Schweizerische Narrenpartei – die wenigsten Ehrlichen» (le parti suisse des fous – les quelques rares honnêtes, liste 16). La politique, une comédie bouffonne, pour ainsi dire. C’est au plus tard à ce moment-là que les votations deviennent une torture. 

Si, dans de telles conditions, la participation dépasse les 50%, cela pourra presque être considéré comme un label de qualité. Le sentiment de bien-être ressenti par l’électeur au moment de glisser l’enveloppe dans l’urne électorale ne suffira sans doute pas comme motivation. 

Pourquoi allez-vous voter? Pourquoi pas? Prenez part à la discussion!

189 commentaires sur «Quand aller aux urnes devient une torture»

  • Hans Hugentobler dit :

    Wenn man nicht weiss wen man wählen soll, kann man den Umschlag auch leer einwerfen. Man ist dann seiner Pflicht nachgekommen und hat gleichzeitig auch ein Zeichen gesetzt, gilt übrigens auch bei Abstimmungen. Die zweite Möglichkeit ist, dass man die Liste von Hand ausfüllt und nur die paar Namen darauf schreibt, die man kennt. Man hat dann zwar nicht sein ganzes Potential ausgeschöpft, ist aber immer noch besser als nicht wählen. Vielleicht sollte der Bund das mal besser kommunizieren.

    • Hugo Schaller dit :

      Nützt alles nichts. Das Volk ist und bleibt eine dumpf-dumme Masse, welche von ein paar Primitvlingen verführt werden will. Dabei wird sehr erfolgreich an einfältigste Eigenschaften appeliert, wie u.a. mit den verlogenen Mythen der heilen Welt CH, direkte Demokratie, Neutralität, Wohlstand, etc. Die CH war und wird nie neutral, heile Welt, etc. und schon gar nicht eine Direkte Demokratie sein. Nein, die CH ist, bzw. war schon immer eine Scheindemokratie. Aber eben, das dumme Wahlvolk will’s ja nicht glauben und klammert sich verzweifelt an seine ewig naiven Träumereien von übervorgestern

      • Hans Hugentobler dit :

        @Schaller: Ich teile Ihre Meinung nicht, lass mich aber gerne eines Besseren belehren. Weshalb ist die Schweiz keine Demokratie? Können Sie diese Behauptung an konkreten Beispielen belegen?

        • Roland Mühlemann dit :

          Selbstverständlich ist die Schweiz eine Demokratie. Wohl nicht die beste, weil z. B. kein Verfassungsgericht, keine Transparenz in der Parteienfinanzierung, weil im Moment Populismus sehr stark ist (was eigentlich der Kernidee von einem demokratischen Verfassungsstaat widerspricht), weil es generell fragwürdig geworden, wie weit eigentlich die Politik noch über echte Entscheidungsgewalt verfügt, wenn z. B. Wirtschaftsverbände und andere Organisationen so viel Macht haben und Vertreter von Partikularinteressen in die Politik delegieren, statt Leute, die sich für das Gemeinwohl einsetzen.

          • Sie haben es auf den Punkt gebracht. Die bürgerlichen Politiker sind nichts anderes als von den Wirtschaftsverbänden geschmierte Landvögte, welche den Auftrag haben, die Bürger (oder besser Untertanen) gefügig zu machen. Kein Wunder will das heisse Eisen Parteienfinanzierung niemand anfassen. Aber der Durchschnittsbürger, der für seine Existenz arbeiten muss, merkt nicht einmal, dass er nichts anderes als ein Galeerenhäftling und Leibeigener ist im Interesse der Globalisierung bzw. Rendite des Kapitals.

          • Zimmermann dit :

            Lieber Albert, im Moment sind 53% der Parlamentarier Staatsabzocker, also solche die ausserhalb des Staatsfilzes nicht überleben könnten. Und ev. hast auch Du schon mitbekommen dass 50% +1 die Mehrheit ist
            Während den letzten 4 Jahren hat unsere Duma nur noch gegen den kleinen Mann gearbeitet, Sozi Jaqueline versprach, nur 20 Rp pro Bürger/Monat kostet die Mutterschaftsversicherung…nach 2 Jahren ist die EO pleite. KK Schweinerei LSVA IV-Mwst, Ostmilliarde Schengen, immer versprachen die Guten es kostet nichts und ganz Liebe glauten es
            Penaltys verschulden und dem Ball die Schuld geben -gell

          • Gianfranco dit :

            Deshalb müssen wir Parteien wählen, welche nicht von Lobyisten, Wirtschaftsverbände, Banken geschmiert werden. Unbekannte Gesichter und kleine Parteien sind oft unabhängiger als die bekannten auf Werbeplakate.

      • Stefan Studer dit :

        Herr Schaller, ich denke sie haben den Grundgedanken der Demokratie nicht verstanden. Sie sagen, die Stimmenden sind dumm. Klar ist ja wohl, dass Sie das sagen, weil die Mehrheit nicht so abstimmt, wie Sie es gern hätten. Aber abgesehen davon, ob progressiv oder konservativ, links oder rechts, ist völlig irrelevant. Es geht darum, dass Menschen selbst entscheiden dürfen, was sie für richtig ansehen und selbst bestimmen dürfen, wie sie ihr Leben gestalten. Wenn man Ihrer Logik folgt, braucht es eine Aristokratie, die bestimmt was richtig und falsch ist. Ob das in Ihrem Sinn entschieden würde?

    • Stefan Gfeller dit :

      Nein, die Möglichkeit, an Wahlen und Abstimmungen zwar teilzunehmen, aber seine Stimmenthaltung kundzutun, besteht nur im Parlament. Der Normalbürger kann zwar leer einlegen, dies wird allerdings in keiner Statistik vermerkt. Es ist ihnen also beispielsweise nicht möglich, auszudrücken: « Ich nehmen an den Wahlen teil, für mich ist jedoch keiner der Kandidaten wählbar ». Oder bei einer Abstimmung: « Ich nehme am politischen Prozess teil, möchte mich aber zu dieser Frage der Stimme enthalten ». Wenn dies möglich wäre, würden vielleicht auch mehr Menschen Wählen/Abstimmen gehen…

  • Thomas Aebersold dit :

    Ich finde Nichtwähler mehr als tragisch. Guckt mal in die anderen Länder dieser Erde…Menschen STERBEN für ihre Rechte, wählen gehen zu dürfen und das Leben SELBER mitbestimmen zu können! Und hier…Faulheit, Desinteresse…für mich unerklärlich. Es ist keine Pflicht sondern ein starkes RECHT des Bürgers in unserem Land. Einfach mal über den Tellerand hinausschauen und kapieren, in welchem Paradies wir leben.

    • Leo Nauber dit :

      Ja, Faulheit, Bequemlichkeit ist es. Und die gehört eigentlich bestraft. Bei dummen Einkäufen, wenn die Leute die AGBs nicht lesen, werden sie ggf. noch durch Schaden klug (wenn nicht irgendwelche Gutmenschen wieder mal ein Gesetz zum Schutz der Faulheit duchbringen). Aber Nichtwählen kann man eben nicht direkt bestrafen. Vielleicht sollte man diese Leute in Länder wie Syrien, Lybien, China, Pakistan, Somalia etc. ausweisen. Und zum Schluss ein Tipp für Denkfaule: Man nehme einfach eine der Listen der 5 grössten Parteien, je nach Sympathie und lege diese ein, so wie sie gedruckt daherkommt.

      • mayenzet rene dit :

        Man nehme einfach eine der Listen der 5 grössten Parteien, je nach Sympathie und lege diese ein, so wie sie gedruckt daherkommt., und werde zum Trottel.

      • jon maier dit :

        also der Vergleich mit dem AGB hinkt, da dieses nicht immer verstaendlich ist und man teilweise juristisches Wissen haben mussen. nicht waehlen kann durchaus bestraft werden, zB in Schaffhausen muss man eine Busse bezahlen wenn man nicht abstimmt.

      • Raetus dit :

        Abstimmen gehe ich und so wie ICH es will.
        Aber wen oder was soll ich wählen? Ich wähle kein Parteiprogramm und ich Wähle niemanden den ich nicht kenne?
        Für mich ist Faulheit wen man irgendwelchen Parteiprogrammen nachläuft ohne dabei zu denken.
        Bei Einkäufen ist es wie mit dem Abstimmen, man inofrmiert sich vorher. Aber man kann auch faul sein und so stimmen wie es das Parteiprogramm es sagt.
        Für mich ist es Faulheit wählen zu gehen und dabei das Gefühl zu haben seine Pflicht getan zu haben, aber gleichzeitig auch die eigene Verantwortung ab zu geben

  • Verunsichert dit :

    ich sehe mich nicht mehr in der Lage meine Wahlprivilegien zu erfüllen. Wenn ich an ds ganze HickHack unter den Parteien, aber auch unter den Politikern denke und die immer vor den Wahlen angeführten Versprechen, die dann nach den Wahlen nur noch Schall und Rauch waren, dann kann ich mich nicht mehr entscheiden.Ich finde beim besten Willen keine Partei, keinen Person, ob weiblich oder männlich, die einen glaubwürdigen eindruck hinterlassen. Noch nie, seit ich wählen darf, habe ich mich in solch einem dilemma befunden. Aber Nichtwählen ist doch auch keine Alternative – also was soll ich tun?

    • Wenn Sie « beim besten Willen keine Partei, keine Person, ob weiblich oder männlich, glaubwürdig finden » entspricht dies in letzter Konsequenz einer Einschätzung, die Sie für die gesamte Bevölkerung treffen. Einzeln soll und darf man unsere Politiker zwar kritisieren, sie jedoch an göttlichen Tugenden zu messen, ist einfach abwegig.

    • Erwin dit :

      Mir geht es genauso. Ich werde mich ein bisschen mit den Namen vertraut machen, aber ich fühle mich nicht imstande, irgend jemanden zu wählen, bei dem ich auch in 2 Jahren noch sagen kann: der macht das gut. Mich stört der Zirkus, der jedesmal bei den Wahlen abgeht, und dass mir bisher noch kein Politiker vor die Nase gekommen ist, der wirklich dafür schaut, dass es mit dem Land vorwärts geht, sondern immer ein bisschen eigene Interessen oder die einer Partei vertritt. Ich werde Höchstwahrscheinlich einen leeren Wahlzettel abgeben.

    • Titus Meier dit :

      In der öffentlichen Wahrnehmung wird die Politik leider immer wieder als « Hickhack » inszeniert. In gewissen Fällen ist es leider wirklich ein HickHack, doch gibt es viel mehr politische Geschäfte, die seriös und ohne Polemik in den Parlamenten beraten werden – leider schaffen es diese Debatten mangels « News-Wert » nicht in Medien. Mein Tipp:Besuchen Sie eine Wahlveranstaltung mit verschiedenen Parteien, bei denen Sie die Gelegenheit haben mit einzelnen Kandidierenden ins Gespräch zu kommen. Anschliessend nehmen Sie die leere Liste und schreiben diejenigen, die Ihnen am besten passen zweimal auf

    • Marian dit :

      Ich gehe nicht wählen, da meiner Ansicht nach keine der Parteien wirklich für die Volksinteressen eintritt. Es geht nur noch darum, in der Politik Karriere zu machen, jm zu sein. Ganz nach oben zu kommen, da dies mit Status und Privilegien verbunden ist. Gleichzeitig möchte jede Partei das grösste Stück vom Kuchen abhaben, betreibt dafür massiv Propaganda und liefert sich mit den anderen eine Schlammschlacht. Es geht schon lange nicht mehr um die Sache. Und wirkliche Führungspersönlichkeiten haben keine Chance, weil sie sich nicht für ihre Partei verbiegen. Meine Stimme bewirkt da leider nix..

      • Ivo dit :

        Es gab und gibt sie schon, die Parteien, die behaupten, dass sie seien diejenigen, die für das « Volksinteresse » eintreten. Der Witz der Demokratie wie sie in der Schweiz Tradition hat, ist aber derjenige, dass aus den verschiedenen Interessen, die notgedrungen vorhanden sind, für alle akzeptierbare Lösungen ergeben. Wer behauptet, er vertrete das « Volksinteresse » (oder das « Volch ») als einzelner und einziger, ist zutiefst unschweizerisch und hat die Idee der Eidgenossenschaft, die viele freie Meinungen zu einem für alle vorteilhaften Ganzen vereinigen will, nicht begriffen.

    • Felix dit :

      Legen sie den leeren Wahlzettel ein. Auch das ist eine klare Aussage. « Ich habe mein Wahlrecht wahrgenommen, bin aber mit keiner Partei und keiner Person einverstanden. »
      Leider wird diese Option viel zu wenig wahrgenommen.

  • zurbrügg dit :

    Ich wähle Kandidaten die ich kenne, oder welche, die meiner Ansicht nach meine Interessen am besten vertreten. Die Parteizugehörigkeit spielt für mich keine grosse Rolle, unwählbar sind Kandidaten von PNOS und von der extremen Linken. Diejenige Mehrheit welche nicht wählen geht, nimmt in Kauf, dass die Kompromisse zwischen Links und Rechts schwieriger werden, denn die Ideologen beider Seiten wählen bestimmt!

    • Rose Cordier dit :

      Genau das ist m.E. der springende Punkt. Parteien spielen auch für mich eine immer kleinere Rolle. Im Grunde könnte man sie abschaffen und neue Formen der Demokratie suchen. In Zeiten des Internets sollte dies doch möglich sein. Ich möchte Menschen im Parlement die ihre Energie für die Allgemeinheit aufwenden und nicht für den Machterhalt ihrer Parteien. Sachverstand, Anstand und Kompromissbereitschaft sollten sie noch mitbringen. Um wenigstens in die Nähe meiner politischen Überzeugung zu kommen habe ich 1 Mann und 2 Frauen aus 3 Parteien die etwas links von der Mitte politisieren gewählt.

  • Colin Shepard dit :

    Es gibt keine schweigende Mehrheit, es gibt einfach eine grosse Anzahl von Leute, die sagt: Mir iat sch…egal wer mich regiert ! Und danach stänkert wenn die Gewählten nicht so regieren wie gewünscht.

    • Verunsichert dit :

      das stimmt überhaupt nicht – gerade wir Frauen mussten sehr lange auf dieses Recht warten und nehmen es ernst und möchten dem auch nachkommen!

      • Bueler dit :

        Da habe ich aber vor einigen Tagen in den Nachrichten einen ganz anderen Eindruck erhalten: Es ging eben genau darum, dass sehr viele junge Frauen nicht wählen gehen. (Der Anteil von weiblichen Wählern gegenüber den Männlichen ist deutlich tiefer) Über die Argumente (Ausreden) einiger befragen Personen konnte ich nur verständnislos den Kopf schütteln: Es gibt keinen guten Grund nicht wählen zu gehen!!! Wer nicht wählt hat kein Recht sich über die Politik(er) in unserem Land zu beschweren.

        • Flöru dit :

          Wer nicht wählen geht hat zwar weiterhin das Recht sich über alles und jeden zu beschweren (Meinungsäusserungsfreiheit), jedoch trifft ihn der Vorwurf der besonders gravierenden Inkonsistenz im Verhalten. Jeder vernünftige Mensch sollte sein politisches Mitbestimmungsrecht nutzen. Vielleicht sähe dann auch die Parteienlandschaft etwas anders aus. Einen Wahlzwang würde ich zumindest in Betracht ziehen.

    • Raetus dit :

      Hallo Colin Shepard. Gestänkert wird so oder so, aber ich galube die die gewählt haben stänkern lauter über die die anders gewählt haben

  • Thomas Beeringer dit :

    Dies ist ein gutes Abbild unserer Gesellschaft – nur konsumieren und ja nichts beitragen müssen, zieht sich übrigens durch alle Alters- und Bildungsschichten. Leider habe ich jedoch auch ein gewisses Verständnis für die Leute die sagen « Die in Bern oben machen ja sowieso, was sie wollen », stimmt leider, siehe auch Ausschaffungs- oder Schutz vor Waffengewalt Initiative. Sagte doch Sommaruga am gleichen Tag der Ablehnung der Initiative man werde das Waffenrecht weiter verschärfen. Ganz zu schweigen von der Ausschaffungsinitiative. Zwar mühsam, aber dies sollte einem vom Wählen nicht abhalten.

    • Hans Füglistaller dit :

      Stimmt, Herr Beeringer. Die 1994 angenommene Alpen-Initiative ist ja schon seit Jahren umgesetzt…. Wieso bringen eigentlich immer alle die Mär mit der Ausschaffungsinitiative? Deren Umsetzung ist doch in vollem Gange und die SVP hat im Initiativtext BEWUSST kein Gesetz formuliert, also wusste man von vornherein, dass die Umsetzung DER SVP WEGEN Jahre in Anspruch nehmen wird. Der Gegenvorschlag wäre einiges schneller umgesetzt gewesen.

      • Thomas Beeringer dit :

        Ganz ruhig Herr Füglistaller, von was für einer Mär reden Sie denn. Ich habe weder die einen noch die anderen in Schutz genommen, nur Gründe aufgezeigt warum Leute nicht wählen gehen und ich Verständnis dafür habe. Dass gewisse Initiativen unglücklich formuliert oder sogar unausgereift sind ist leider ein unschöner Fakt – dass diese früher abgefangen werden sollten und (bewusst?) nicht getan wird leider auch. Die zwei von mir genannten Beispiele waren einfach am augenfälligsten der letzten Zeit. Und wahltechnisch wohl zu Ihren Ungunsten verlaufen.

    • Raetus dit :

      HalloT. Beeringer. Muss man für eine Initiarive wählen gehen? Bei einer Initiative muss man doch abstimmen. Ich kann keine Partei wählen, die Partei würde in meinem Namen (wir haben so & so viel Stimmanteile und bla bla . . . ? Politik machen.
      Ich war mal beim TCS dabei, aber ist schon jahre seither, die haben sich in die Politik eingemischt mit der Begründung das sie so und so viele Autofahrer vertretten. Ich war aber nicht der gleichen Ansicht wie die TCS & bin deshalb ausgetretten.
      Wen ich einer Partei meine Stimme gebe, bleibt dies bis zur nächsten Abstimmung so. Ich kann ja nicht künden

  • Verunsichert dit :

    Man ist dann seiner Pflicht nachgekommen und hat gleichzeitig auch ein Zeichen gesetzt, Das ist ja Recht und Gut, aber was kan ich damit bewirken? Wer sieht dieses Zeichen und Wer nimmt es ernst? Es sollte doch möglich sein, Personen zu finden denen das  » Vor den Wahlen auch Nach den Wahlen » ein ehrliches Anligen sein sollte. Und was nützen mir Abstimmungen die man nach nicht erreichten Zielen einfach solange verfälscht und umdreht bis sie keiner mehr versteht und eine Zustimmung herauskommt? In m.A ist es beschämend für ein Land das immer solviel auf seine Demokratie wert legt.

    • Zimmermann dit :

      Ganz einfach…man gibt den Leugnern und vor allem den Leugnerinnen keine Stimme…o.k. dann müsste wohl bei jeder Wahl praktisch das gesamte Mauschel/Filzparlament samt Harmonieclique in die Wüste geschickt werden
      Das Schlimmste an der ganzen Sache sind nicht die Wähler die sich aus welchen Gründen auch immer enthalten, sondern die sich selber als urban weltoffen modern und intelligent bezeichnende Hinterhertrotter, die sich von Filzjournis in der Einheitsbrei-Medienkloake im Prawda-Medienstil vorkauen lassen, was sie stimmen sollten…verdienen wohl halt einfach keine bessere « Regierung“

    • Flöru dit :

      Wenn sie sich mit den Kandidaten auseinandersetzen werden Sie bestimmt einige finden, die es noch ehrlich meinen. AUch wenn sie vielleicht naiv sind, wie die Jusos oder Grünen. geben Sie doch denen die Stimme, oder den fundamentalen Christen, bei denen ist auch drin was draufsteht. So müssen Sie zumindest nicht die wählen, die Sie für unehrlich halten (was gewiss viele von ihnen sind) und wenn mehr Leute wie Sie sich dann doch noch zum Wählen entschliessen könnten würde einige der altgedienten Politiker wohl auch abgewählt und frische Kräfte könnten sich beweisen.

  • Es ist tatsächlich nicht ganz einfach die unterschiedlichen Wahlprozedere optimal anzuwenden.Eine gutverständliche Aufstellung der Möglichkeiten könnte da weiterhelfen.Für mich liegt das Problem aber eher bei den Parteien und Personen welche mir zum grössten Teil als unwählbar erscheinen.Die Politiker dürfen sich nicht beklagen wenn die Wahlbeteiligung mager ausfallen wird, mit kindischen Streitereien, kurzfristigem Denken und dem ignorieren der Volksmeinung haben sie viele Leute in die Gleichgültigkeit und unterdrückte Wut getrieben. Das gilt für alle Parteien!

    • R. Zbinden dit :

      Eine Alternative bieten die neuen Kräfte, welche leider von den Medien nachhaltig und konsequent ignoriert und todgeschwiegen werden! So favorisiere ich hier die parteifrei.ch, welche als unabhängige Kraft die eigentliche Mehrheit des Volkes vertreten!

    • Flöru dit :

      Es gibt immer eine Alternative, in fast allen Parteien gibt es gute Köpfe, die vielleicht nicht so oft in den Medien rumturnen und darum weniger bekannt sind. Das Parteientheater ist jedenfalls kein Grund nicht zu wählen, alternativ kann man ja auch eine alternative Liste gründen! Hauptsache man beteiligt sich, statt die Faust im Sack zu machen..

    • Richtig. Eine weitere Alternative sind die Protestwähler. Gäbe es mehr von denen, könnte die herrschende Mehrheitsclique (egal ob rechts oder links) immer wieder öfters abgestraft werden. In den parlamentarischen Demokratien wie zB Deutschland fällt ja auch auf, dass fast turnusgemäss linke und rechte Regierungskoalitionen sich immer wieder ablösen; ebenso USA Demokraten und Republikaner; in diesen Ländern ist die Stimmbeteiligung viel höher.

  • Wenn in Foren wie diesem möglichst sachlich und konstruktiv diskutiert würde, könnten wir « gewöhnlichen » auch leichter aus den politischen Signalen die nötigen Schlüsse ziehen,denn niemand weis alles aber viele wissen viel.Aber leider giebt es immer wieder Zeitgenossen welche meinen sie können mit ihrem Röhren und markieren eine virtuelle Herde beisammen halten.

  • Matz dit :

    Ich weiss zwar, dass meine kleine Stimme nichts ausrichten kann, trotzdem versuche ich, meine « Wunschkandidaten » nach Bern zu bringen. Es bringt nichts, sich einfach über die Politik(er) zu nerven – man hat bei der Demokratie die Möglichkeit, die Volksvertreter selber zu wählen… Es stellt sich zwar die Frage, ob diese wirklich das Volk oder nur sich selber vertreten, aber dies ist wieder eine andere Diskussion… Vielleicht wäre die Möglichkeit der Online-Wahl in der heutigen Zeit mal zu Überdenken… Technisch sollte dies doch umsetzbar sein und die Umwelt (Papier) lässt danken….

  • Christoph Schmid dit :

    Unglaublich, die halbe Welt wünschte sich demokratische Rechte wie wir sie haben und wir nehmen sie nicht wahr weil wir zu faul sind. Armselig!

    • Zimmermann dit :

      Vielleicht weil wir wie Menschen in anderen Bananenrepubliken von einem Medien/Verwaltungs/Polit/Justizfilz täglich belogen betrogen erpresst überwacht und abgezockt werden.
      Es ist wirklich armselig, wie vor allem die 4 in der Medieneinheitsbrei-Kloake täglich abgefeierten « Frisuren » ihre Unfähigkeit mit Lügen und Schweinereien zu vertuschen versuchen.
      Ausserhalb von Bananenrepubliken wären die längst in die Wüste entsorgt worden…..hier dürfen die täglich weiterwursten und vor allen das Volk täuschen und hintergehen unter medialem und Gutmenschenapplaus

    • Tja, das ist eben die abendländische Errungenschaft der Spassgesellschaft; wir konsumieren und unterhalten uns lieber zu Tode, damit das Wirtschaftswachstum nicht ins Stottern kommt.

  • Roger Guardino dit :

    Ich gehe nicht wählen aus dem gleichen Grund, weshalb ich nicht abstimmen gehe: Weil unsere vielgerühmte Direkte Demokratie sowieso nichts weiter als eine Farce ist. Da wird dem Volk vorgegaukelt, es habe Mitspracherecht oder könne bestimmen, wer regiert. Das ist falsch. Die gewählten Politiker sind sowieso Hampelmänner (und -frauen) und regieren dieses Land gar nicht. In Tat und Wahrheit regiert die Internationale Hochfinanz. Wir leben in einer neuen Form des Feudalismus und haben es noch gar nicht gemerkt, dass wir nur Leibeigene sind!

    • Zimmermann dit :

      oder das internationale Sozialisten-Pack unter der Führung von Strong,Rockefeller Giscard Gorbatschow Mittererand (selig) Steinewerfer-Vischer Trittin Gabriel Roth etc etc

      Rote Lügen in grünen Gewand von T.Mann

      • Darum sind die meisten von Ihnen genannten « Sozialisten » ja schon lange entweder tot oder ausrangiert. Aber es gibt immer wieder Leute, die dem alten Feindbild und dem eisernen Vorhang nachtrauern; wo soll man sich da noch den BöFeind finden? Ich bin auch völlig frustriert, wenn ich feststelle, dass wir ja höchsten noch Nordkorea oder Kuba als standfeste Vertreter der roten Feind-Farbe haben. Und die anderen wie China und Russland haben den Westen in Sachen (Staats-)kapitalismus schon längstens rechts überholt; dort darf man als Leibeigener locker 70 Stunden pro woche malochen.

        • Zimmermann dit :

          Nein lieber Albert
          Roth Trittin Gabriel übernehmen gerade wieder in Grossdeutschland, und bis auf Mitterand sind alle wacker am Wermuth/Leuvrat/Leuenberger;Teuscher/Fässler etc -Liedli singen, nur läufts bei denen über NGO’s, Medien spindoctors und sogenannt unabhängige… »Experten »
          Die halten etwa gleich viel von Demokratie wie unsere Linken, die jede Abstimmung die nicht nach ihrem Gusto verläuft, anfechten
          Und wenn schon Russland und China…in Seldwyla schmieden die sogenannt urban weltoffenen Linken an Enteignungsprogrammen, die wohl gar noch Stalin und Mao zu Alpträumen grausen würden

          • Zimmermann dit :

            Und Gfeller, was rauskommt wenn Sozialisten regieren, wissen nicht nur wir in Seldwyla, wo sogenannte Bundesräte gegen alles was nach Wirtschaft aussieht, wettern….um dann nach dem überfälligen Abgang trotz komischer Krankheit bei eben diesen bösen Fimen im VR abzuzocken.
            Wir wissen ja dass weder nazionale noch « demokratische  » Sozis von Wirtschaft ( ausser der Staatsabzocker-Wirtschaft) oder gar Demokratie etwas verstehen, und lediglich als Volksverhetzer und Menschenverführer-und -verachter zu ihren Hobbys wie Überwachungsstaat, Gulag oder Massenmord gelangen können

          • Aha, Sie haben Angst vor einem « linken » Nato Mitglied Grossdeutschland unter Führung von Frau Merkel. Da bleibt uns wohl am Schluss nichts anderes übrig als uns so schnell wie möglich samt unserem Eigentum ins Reduit zu verschanzen oder wir setzen unsere neuen Kampfflugzeuge gegen die linke Übermacht ein.

          • Zimmermann dit :

            Du kleiner Spassvogel
            Nur wer die Neid-und Geiz-Gesellschaft zufrieden stellt kann in Grossdeutschland regieren
            Nicht nur böse faule reichen Erben/Schmarotzer verlassen das Neu-sozialistische Reich fluchtartig, sondern auch staatsabgezockte Mittelständler
            Die netten Schalmeien-Liedli von Vollbeschäftigung Weltmeister der Herzen und Exportvizeweltmeister sollen über die 7,3Mio. nicht mehr Mitgezählte in netten Progrämmli hinweg täuschen
            Grossdeuschland machte ja Erfahrung mit den 2 Sorten von Sozis, und Seldwyla-Gute eiern noch immer hinterher, vom Waldsterben über Eiszeiten bis Windredlistrom

          • Martin Kreidel dit :

            @Zimmermann: Schreiben Sie Ihren Großdeutschland-Stuß doch lieber wieder bei der Weltwoche, dort paßt er aufgrund der Redaktoren und Leser besser. Oder sind Sie selbst dort mittlerweile geblockt? Ihre Rundumschläge gegen eigentlich alles, alles Deutsche erst recht und gegen alle ist längst zur selben Einheitsbrei-Kloake geworden, die Sie doch so bekritteln. Von Stänkerern wie Ihnen kann die schweizer Demokratie jedenfalls nicht leben. Gründen Sie doch eine Deutschenhasser-Partei, dort können Sie dann so lange Vordenker spielen, bis die Wähler auch hier die Inhaltsleere erkannt haben. HH!

  • Ika Bajan dit :

    Ich gehöre auch zu den Nichtwählern. Ich habe zwei Jobs und zwei Kinder. Ich finde die Entscheidungen die uns Bürgen überlassen werden sind wichtig und bedürfen auch tieferer Auseinandersetzung. Neben dem Job und den Kindern bleibt mir so wenig Zeit, dass es mir unmöglich ist mich so mit dem Thema auseinanderzusetzen wie ich das gerne möchte. Daher wähle ich lieber nichts, als etwas dass ich nicht kenne oder mir von anderen empfohlen wird.

    • Flöru dit :

      Ich behaupte jetzt einmal etwas provokativ, dass Ihnen mehr das echte Interesse (oder die Notwendigkeit) fehlt um sich zu informieren. Es ist ja nicht so, dass man pro Tag drei Stunden aufwenden müsste um zu einer hinreichend qualifizierten Vermutung über die Auswirkungen einer Wahlentscheidung zu gelangen. Hin und wieder eine Diskussionssendung, einige Zeitungsartikel und der Austausch mit Mitmenschen sollten reichen. SIe hatten ja offenbar Zeit diesen Artikel zu lesen und zu kommentieren. Die Selbstüberforderung, quasi alles wissen zu müssen, um alle vier Jahre zu wählen ist doch unnötig

      • Ika Bajan dit :

        Ich vermute Sie haben eben einfach keine Kinder und nur einen Job wo Sie auch nach der Arbeit um 16:00 noch « eis ga zieh » können etc. Bei all meiner Verbundenheit zur Schweiz liegt es nicht drinn nach 2 Jobs und der Betreung meiner beider Kinder mich in der weniger Freizeit die mir zusteht mich mit teilweise komplizierten Fragen auseinanderzusetzen. Ich denke so geht es vielen hier die neben der harten Arbeit nicht noch Zeit und Musse aufwenden können ODER wollen um sich mit Sachen zu beschäftigen die sie eigentlich nicht interessieren. Hart aber wahr. Ihr Vorwurf tut mir weh.

        • Flöru dit :

          Das tut mir leid, Ihnen weh zu tun war nicht die Absicht meines Beitrags. Dennoch, meiner Ansicht nach braucht es nicht mehr als vielleicht eine halbe Stunde pro Tag um sich so weit zu informieren, dass man eine qualifizierte Entscheidung machen kann. Es geht ja nur um eine richtungsentscheidung alle vier Jahre! Nicht um jede einzelne Volksabstimmung, wo das Problem der fehlenden Zeit wirklich besteht. ich finde es einfach schade, wenn sich Menschen wie Sie, die offensichtlich an Politik interessiert sind, nicht an den Wahlen teilnehmen, weil Sie das Gefühl haben nicht ‘würdig’ zu sein.

  • Zimmermann dit :

    Eines der Hauptprobleme ist natürlich, dass man für eine Initiative stimmen muss und nicht für oder gegen eine Sache/Idee/Thematik.So kommt es vor, dass oft Bürger, die sich nur oberflächlich mit Politik beschäftigen …entgegen ihrem Willen stimmen….?!?
    Z.B Initiative Züritram nid eso..ausser Schwamendingen, das mit dem Tram gesegnet werden sollte, stimmten sämtliche Stadtkreise zu, um das Tram abzulehnen musste man bei der folgenden Initiative mit Ja stimmen
    Die Politverdrossenheit kommt wohl daher dass Regierungslügen nicht korrigiert werden können, und die darum immer weiter lügen müssen

  • Patrick dit :

    Wenn man in der Welt herum schaut halten viele das Wahlrecht für ein Recht. Doch viel mehr ist das Wahlrecht die Grundpflicht eines freien Bürgers. Daher, wer Freiheit und Freiräume möchte der geht zur Wahl, und wer keine Zeit, Muse oder Interesse hat sagt damit dass Freiheit und Selbstbestimmung nicht genug Wert haben. Jedes Volk hat die Regierung die es verdient, oder selbst gewählt hat, das zeigt schon 1789, 1989 und 2011. Wenn jeder der nicht wählt eine « Kleinpartei » wählen würde währen das die Grossparteien. So einfach ist das und Darum wähle ich, die Alternative macht keinen Sinn.

  • Berta Müller dit :

    Wenn ich mir dir Schweinerei im Parlamet zur Armee bzw. Kampfjetbeschaffung ansehe/anhöre so könnte ich aus Protest fast zur Nichtwählerin werden. Wahrscheinlicher aber ist, dass ich LINKS wähle!

    • Zimmermann dit :

      Ja Berta,bei den London-Kravallen riefen selbst nette Linke nach der Armee.
      Und in Seldwyla soll gefälligst bei jeder Hundsverlochete die Armee den Dreck aufräumen bzw. Pisten herstellen
      Und wenns Hochwasser kommt…ist auch die dumpfe Armee zuständig, geschweigen, wenn der Israel-Konflikt explodiert, oder der Iran-Achmedi, vor dem unser Kopftüechli-Grosi umherwinselte, nun der US Flotte im Atlantik die « Stirn »bieten will, ganz abschnallt ?!?!? dann sollen wir also keine Armee haben ..oder nur eine Armee mit Sackmessern?!?

      Ist etwa wie Zugfahren mit Windredli-Strom

    • Loser R. dit :

      Schon falsch!

  • Claudia dit :

    ich wähle brieflich seit ich 18 bin! ich verstehe keinen der sein wahlrecht nicht in anspruch nimmt. sätze wie « die machen eh was sie wollen » empfinde ich als ohrfeige für alle die sich für eine demoktratie eingesetzt haben. wenn die ausseindandesetzung mit dem wahlthema schon als bemühend empfunden wird, wie schwierig muss es sein das leben zu bewältigen????
    heute gibt es listen von parteilosen kandidaten die gegen diesen bernerfilz antretten.man kann auch ohne hochschulabschluss sich eine meinung bilden. nur tun muss es jeder selbst..das gibt nicht beim discounter!

  • Michael Peter dit :

    Die Kandidaten kann man bei smartvote ch kennenlernen. Interessanterweise sind viele SVP Politiker nicht auf smartvote. Man könnte ja herausfinden dass diese Politiker einem gar nicht wirklich vertreten…

    • Adi dit :

      Das ist mir auch schon aufgefallen. Insbesondere Christoph Blocher fällt hier auf. Immerhin will der gute Mann für den grössten Kanton in den Ständerat. Man könnte nun argumentieren, dass seine Generation nichts mit Internet und « neumödigem Züg » wie smartvote zu tun hat. Dies lasse ich aber bei einem absoluten Politikprofi mit eigenem Web TV und eigener Webseite nicht gelten. Vielmehr vermute ich taktisches Kalkül, man will sich nicht objektiv an Standpunkten messen lassen sondern durch massive PR in den Medien und nicht fassbaren Populismus punkten.

  • Reto Keller dit :

    Ja ich waehle auch nicht weil man von den Typen vor den Wahlen ja doch nur angelogen wird. Sind sie dann aber im Parlament ist alles ganz anders

  • Matthias dit :

    « Würden Wahlen etwas ändern, wären sie verboten » – Tucholsky.
    Sieht man auch wieder in der Kampfjetdebatte, oder der 180° Kehrtwende in der Atompolitik. Beides am Volk vorbei.
    Oder die vielen Volksinitiativen, meist linksaussen oder rechtsaussen, die angenommen aber nie umegesetzt werden weil sie uns « Wirtschaftlich Schaden » oder gegen internationale Verträge verstossen. Aber abstimmen durfte man darüber, das wussten die ja nicht vorher.
    Augenwischerei.

  • Felix Mustermann dit :

    wenn bei meiner wahlempfehlung auf platz 1 irgend ein nobody erscheint mit dem immer noch nur knapp über 60% übereinstimmung habe, bleiben mir eigentlich nur 2 optionen, entweder ich passe meine politische einstellung den politikern an oder ich pfeiff auf den ganzen quatsch, respektive werde irgend eine piraten-partei wählen.

    oder kennt jemand eine bessere lösung?

    • Yannick dit :

      Zuvörderst die passenden Leute hin schreiben und ganz oben die gewünschte Partei ausfüllen, die alle Leerstimmen darunter kassieren wird (im Sinne eines Richtungsentscheides).

    • R. Zbinden dit :

      Und weshalb sind Ihnen 60 % zu wenig? Das ist doch schon mal ein relativ guter Wert der Übereinstimmung. Und als Alternative zu einer « Piraten-Partei stehen ihnen auch andere, neue Kräfte zur Verfügung, welche unser Land voran bringen wollen! So z.B. die parteifreien.ch (dort wo sie antreten) die sich für einen Wandel des verkrusteten Systems einsetzen wollen

    • Flöru dit :

      Wenn Sie jemanden wollen der zu 100 % Ihre Meinung vertritt, kandidieren Sie selbst! Andererseits muss bei der Wahlentscheidung wie bei jeder Entscheidung im Leben ein Kompromiss eingegangen werden.

  • flo dit :

    Quand on voit le système de certains pays où des « pseudos-démocraties » sont en place, et que l’on compare cela à notre système de démocratie directe, je trouve que l’on doit préserver cette chance unique et il est de notre devoir de voter, même si on vote blanc. Il est bien plus parlant de voter blanc que de ne pas aller voter

  • Jürg Ammann dit :

    Nicht wählen geht absolut nicht! Jede/r kann sich zumindest rudimentär informieren, wer zur Wahl steht, und dann muss man halt mal mehr als nur eine grosse Schlagzeile lesen, um sich schlau zu machen! Dann gibt es zum Teil sehr gute Informationen am Radio und im Fernsehen; von Plakaten lächeln uns die Damen und Herrn an, und die Wahllisten sind bezeichnet. Also kann man immerhin je nach Gusto die eine oder andere ins Wahlcouvert stecken. Einerseits sind wir heute andauernd cool auf dem Internet, anderseits sind plötzlich die armen Stimmbürger mit dem Wahlprozedere überfordert. Lächerlich!

  • Josef dit :

    Ich gehe nicht Stimmen ,weil ich das ganze für eine Demokratische Diktatur ansehe.Zum Beispiel: Man hat sich für das KVG entschieden.Nun melken Sie die Bürger und keiner kann etwas dagegen tun.In Bern beschützen Sie die Pharmaindustrie und nicht den Prämienzahler.Siehe Medikamentenpreise im In-und Ausland.K Tip letzter Woche.Ärztetarife viel zu hoch.Kaum hat ein Arzt eine Praxis wird schon eine Villa gebaut auf unsere Kosten versteht sich.

    • R. Zbinden dit :

      Hallo Josef, ich kann Ihnen soweit zustimmen, dass wir heute in einer « Demokratur » leben und die Schweiz langsam aber sicher zu einem Polizei- und Überwachungsstaat verkommt! Und das dies Alles noch viel schlimmer wird, wenn die Verführer der SVP noch stärker werden. Aber das ist gerade die Schuld all derer, welche sich um die Politik, welche ja schlussendlich jeden Einzelnen direkt betrifft, welche zu faul und lethargisch, oder aber angewidert und frustriert sind! Dadurch wird diesem System ja gerade Vorschub geleistet. Also wählen statt frustriert rum motzen!

    • Martin Frey dit :

      Dann gehen Sie nicht mehr zum Arzt, Josef, und behandeln Sie sich selber. Dann finanzieren Sie seine Villa auch nicht. Und zum KVG konnten Sie sich demokratisch äussern, und wenn Sie R. Dreyfuss damals alles glaubten sind Sie selber schuld. Das ist das Schöne an der Demokratie, man wird mit den eigenen Entscheiden konfrontiert und kann nicht einfach anderen die Schuld geben. Leute die grundsätzlich nicht stimmen sollten auch nicht reklamieren. Gehen Sie wählen und wählen Sie Ihnen genehme Leute ohne Verbindung zur Pharma, ansonsten ist das billig, aber v.a. auch inkonsequent zu nennen.

  • Robert dit :

    Die Frage war, warum ICH wählen werde: Weil ich begriffen habe, dass wir in einer Demokratie leben und wie diese funktioniert. Weil ich weiss, dass ich nicht nur ein Teil dieser Demokratie bin, sondern auch eine Verantwortung trage und mich schämen würde, diese nicht wahrzunehmen. Weil ich weiss, dass es KEINEN EINZIGEN wirklichen Grund gibt, sich um diese Verantwortung zu drücken. Weil ich es nicht anders als DUMM (etwa so wie ein Tier) empfinden würde, am Tag der Wahl nicht zu wissen, wie man mit der eigenen Stimme das für sich persönlich Beste aus der existierenden Ausgangslage herausholt.

  • Georg von Gunten dit :

    Mein Problem ist, dass ich nicht weiss für was die Gewählten stehen. Beispiel:
    Wer verantwortet die neue Strafprozessordnung?
    Wer verantwortet die Chindersitzlipflicht für Halbwüchsige?
    Wer unterstützt Chindersitze für Taxis? Es hat in den letzten 20 Jahre mit Kleinkindern keinen Taxiunfall gegeben

    Auch In der Bezahlpresse lese ich; der Ständerat hat…., der Nationalrat hat…… Alle diese Aussagen helfen nicht. Noche eine Frage Weiss jemand wo man die Ergebnisse der Ratsabstimmungen findet.:

    • Jürg Ammann dit :

      Diejenigen des Zürcher Gemeinderates finden Sie auf dessen Homepage inkl. Audioprotokolle.

    • Robert dit :

      @ G. von Gunten: Sagt Ihnen der Begriff Google etwas? Wenden Sie 10 Minuten auf – denn SIE HABEN POLITISCHE ANLIEGEN! Ich habe das für Sie gemacht: Die Kindersitz-Pflicht wurde auf dem Verordnungsweg direkt vom Bundesrat erlassen. Der zuständige BR war damals Moritz Leuenberger, ein SP-ler. Sind Sie dagegen, müssten Sie logischerweise z.B. FDP wählen – SIE SIND OFFENBAR EHER FUER EINE LIBERALE HANDHABUNG – oder?
      Bei parlament.ch finden Sie des Weitern eine Abstimmungs-Datenbank, die Ihnen Ihre Fragen beantwortet.

  • Alain dit :

    Je voterai beaucoup plus souvent quand le vote électronique sera devenu la règle et non l’exception.
    Ca fait maintenant des années qu’il y a des tests à petite échelle, à quand une mise en place pour tout les citoyens de ce pays ?

    • Werner Meier dit :

      Rien de plus facile que de marquer son choix sur le papier, la mettre dans l’envelope et la jeter dans la prochaine boîte aux lettres. Pas besoin d’un ordinateur ni d’un code.

    • Benoit dit :

      Toujours des excuses…

    • Didier dit :

      N’oublions pas que l’utilisation de l’informatique comme support de l’acte de voter induit des risques sur la démocratie à ne pas négliger. En particulier, la traçabilité et la vérifiabilité du vote (actuellement trivial lorsque les bulletins sont en papier) ne sont plus du tout abordables par tous les citoyens. Doit-on vraiment prendre ce risque pour gagner 1-2% de votants ?

      • Chappuis Jean-François dit :

        Vous avez tout à fait raison, car l’acte citoyen de remplir son bulletin de vote et ensuite de le déposer dans l’urne ou l’envoyer par courrier, reflète de la démocratie !
        Car avec l’informatique, les risques de bafouer démocratie ne sont énormes.
        D’une part, ceux qui n’ont pas internet et cela existe n’iront plus voter ou confieront à des tiers le soin de le faire pour eux, avec le risque que leur vote ne soit pas celui de leur pensée…
        La manière de voter sera à mon humble avis, plus démocratique du tout !

  • Roger Guardino dit :

    Wer wähllt, trägt in letzter Konsequenz das ganze verlogene System mit. Ich wähle nicht, da ich das System nicht will. Ein Wandel aus dem System heraus (« demokratischer Wandel ») ist nicht möglich. Meine Hoffnung liegt bei Oppostition auf der Strasse und letztendlich einem (vermutlich leider gewalttätigen) Umsturz in diesem Land.

    • Sepp Blumenthal dit :

      Darf ich fragen was für ein System Sie dann anstreben möchten?

      • Roger Guardino dit :

        Mein Wunsch wäre eine Demarchie (demokratische Anarchie). Eine Regierungsform des 21. Jahrhunderts, basierend auf der Entwicklung der sozialen Medien. Vereinfacht gesagt wird permanent online debattiert und über alles abgestimmt. Wer mitreden will, kann das, und auch mitentscheiden. Parlament und Regierung braucht es nicht mehr und sie würden abgeschafft, Lobbyisten der Hochfinanz hätten nichts mehr zu sagen. Und das Bundeshaus bräuchte man nur noch als Museum.

    • Werner Meier dit :

      Sie leben im Hier und Jetzt. Versuchen Sie, damit klarzukommen oder es zu ändern (Sie benötigen 100’000 Unterschriften und eine gewonnene Volksabstimmung).

    • Robert dit :

      Aber am Umsturz würden Sie dann teilnehmen? Oder bleiben Sie dann auch lieber zu Hause, weil sie es letztlich doch auch irgendwie unehrlich finden?

      Um das von Ihnen so verabscheute System möglichst zu unterstützen können Sie fast nichts besseres tun, als nicht zu wählen! Denn die treuen Parteisoldaten – die gehen mit jeder Garantie zur Urne.

  • Anna Schneehagen dit :

    « Die machen ja sowieso, was sie wollen! » Wer so argumentiert und nicht waehlen geht, gibt den Politikern den Freibrief, das zu tun, was sie wollen.

  • J.C. Simonin dit :

    Diktatur ist, wenn das Volk sich vor der Regierung fürchtet. Demokratie ist, wenn die Regierung sich vor dem Volk fürchtet..So weit, so gut.
    in den letzten 15-20 Jahren ist eine zunehmende Kluft zwischen dem gemeinen volk und der Obrigkeit festzustellen. Man hat einander nichts mehr zu sagen. Es war einmal, man ist in ein Gerichtssaal, ins Bundeshaus getreten, wie zuhause. jetzt ist Polizeikontrolle am laufenden band, die Politicos sind unerreichbar, genauso wie die Magistraten.
    In einer Diktatur ruft die Regierung dem Volk: SCHNAUZE !!!
    In unserer Demokratie heisst es: Schnörr nume wiiter

    • Maja dit :

      Das hat aber nichts mit den Politikern zu tun sondern weil die Schweiz nicht mehr so sicher ist wie noch vor 20 Jahren.

    • Robert dit :

      NOCH NIE waren Politiker aus Exekutive und Legislative so gut zu erreichen wie heute! Auch ein Verdienst des Internet – wie z.B. Politnetz. Noch nie war es so transparent, was die Politiker getan und zu verantworten haben. Es gibt hundert Angebote, sich darüber zu informieren – man muss nicht mal mehr hingehen.

      Me chan schnurre, aber mängisch isch guet, wämmer au öppis z’säge hät!

  • Heinz Butz dit :

    Es ist wirklich schwierig und frustrierend zu wählen, wenn man sieht wie die Gewählten nach den Wahlen ihre Versprechen ganz einfach vergessen. Für mich gibt es deshalb bei diesen Wahlen nur eine Alternative: Ich werde konsequent keine Bisherigen wählen. Damit kommt ein frischer Wind in das verstaubte Bundeshaus und die Abhängigkeiten und evt. Korruptionsgelüste sind noch nicht so betoniert.

    Mein Tip: Nehmt den neutralen Wahlzettel, schreibt die Partei, welche euch am nähesten steht drauf und füllt diese Liste mit Namen, welche noch nicht im Nationalrat sind.

    • R. Zbinden dit :

      Sehr geehrter Herr Butz; ich kann Ihnen da nur voll beipflichten! Wenn es keine Erneuerung gibt, gibt es auch keinen Wandel und auch keinen Fortschritt in der Politik! Deshalb sollten genau die neuen Kräfte auf die Wahlliste setzen, welche eine solche Veränderung und Erneuerung anstreben! Auch darum, weil diese von den Medien komplett todgeschwiegen werden!
      Darum wähle ich vor Allem neue Parteien, so etwa parteifrei.ch, weil genau diese sich für die stille Mehrheit einsetzt und vertreten will. Oder auch Junge und nicht die Sesselkleber der alten « Dinosaurier »- Parteien!

    • Werner Meier dit :

      Es ist eben einfacher, im Wahlkampf das Blaue vom Himmel zu versprechen, als nachher in der Realität ein tragfähige Lösung zu finden. Oder wollen wir nur noch Stämpfeli-Parteien à la SVP: Entweder alles, wie ich will, oder ich schmolle?

      • zurbrügg dit :

        Es ist aber am einfachsten, die Parteien und Kandidaten zu kritisieren. Bitte, es hindert Sie niemand selber zu kandidieren!

  • Jasmin Loser dit :

    Es ist ein Privileg, wählen und abstimmen zu dürfen. Deshalb mache ich das immer und immer wieder. Ich kann nichts bewirken, wenn ich die Faust im Sack mache. Vielleicht auch nicht, indem ich wählen gehe, aber ich habe zumindest meinen kleinen bescheidenen Einfluss darauf genommen.
    Schwierig finde ich es in der Tat, wenn bei smartvote eine maximale Übereinstimmung von um die 60% herauskommt. Ist meine Meinung dann noch genügend vertreten? Verunsichert wähle ich dann die Partei, die mir am sympathischsten ist, auch wenn eine andere an der Spitze des Eisberges (rsp. Hügels) steht.

  • R. Zbinden dit :

    Es gibt eine einfache Lösung für all diejenigen, welche total verunsichert sind: Wählen Sie nicht die « alten » Parteien, welche uns nicht vorwärts bringen, sondern wählen Sie « neue » Kräfte, welche für die Stimme des Volkes stehen, so zum Beispiel die Liste der parteifreien.ch, in den Kantonen, in denen sie antreten! Die neuen Kräfte werden sowieso von den Medien ausgegrenzt und ignoriert; dabei hätten diese sehr viel zu sagen. Diese setzen sich eben gerade für all die Enttäuschten und Frustrierten ein, welche nicht, oder nicht mehr, an die Urne gehen!

  • Schwarz Urs dit :

    Doch es gibt sie, die Alternative zur (bisher) berechtigten Politverdrossenheit – die parteifreien! Auf kommunaler Ebene stellen sie bereits 50% der Amtsträger und nun sind sie auf dem Vormarsch auch auf Kantonaler- und Bundesebene. Mit dem Aufkommen dieser nun auch organisierten Bewegung gibt es kein stichhaltiges Argument mehr, der Urne fernzubleiben.

  • Lazyvoter dit :

    Man kann ja auch einfach eine Tendenz wählen, eine einzelne Stimme macht ohnehin keinen grossen Unterschied. Wenn ich finde, dass die Politik zu rechtslastig ist, wie in den letzten Jahren, werfe ich einfach eine linke Liste in die Urne, wenn es mir zu links werden sollte, werd ich wohl auch mal rechts wählen. Einzelne Namen sind ohnehin nicht sehr relevant, ausser man mag eine bestimmte Person halt besonders oder überhaupt nicht.

  • Eric Gasser dit :

    Je constate que la majorité des réponses vient de la partie est de cette chere helvetie.
    Les romands ne sont donc pas beaucoup concernés .
    Pour ma part , en tant que suisse de l’etranger, je n’ai meme pas recu de materiel de vote et personne n’ en parle.

  • Martin Frey dit :

    Wenn die Wahl zur Qual wird, ist dies m. E. eine persönliche Bankrotterklärung zu nennen. Die demokratische Mitbestimmung wie wir sie kennen ist ein Privileg sondergleichen, und musste in den vergangenen Jahrhunderten hart erkämpft werden. Täglich sterben weltweit Menschen für dieses Recht, vom Prager Frühling über Tiananmen, Burma bis Libyen und Syrien, Menschen die wissen was dieses Recht für sie bedeuten würde, wenn sie es nur hätten. Wahlabstinenz bei uns ist für mich Ausdruck von Gleichgültigkeit und Dekadenz, das « mached eh was wänd » nur eine Schutzbehauptung fürs eigene apath. Verhalten

    • Rudolf Blattmann dit :

      Vieleicht müssen wir das Volk der Schweiz noch danken das wir wählen dürfen :-), das ist einfach der Grundgedanke einerr Demokratie. Der Ausdruck Bankrotterklärung ist vielleicht gar nicht so weit daneben gegriffen. Fragt sich nur, warum diese Einschaltqouten so erbärmlich sind… Faulheit des Volkes oder Unglaubwürdigkeit der zu wählenden Themen und Politiker, das ist hier die Frage.

  • W. Hilfiker dit :

    Da haben einige Votanten sehr Recht! Doch aus Verdruss nicht zu wählen – da lacht das Establishment, das geht vergessen! Aus Protest demonstrieren? Das ist am nächsten Tag vorbei!
    Parteifrei wählen ist eine nachhaltige Strategie – nicht gegen den Staat, nicht gegen die Wirtschaft aber für’s Volk und die Realwirtschaft und alles im Rahmen der Bundesverfassung! Hören wir doch auf, die Politik und ein ganzes Volk zu kaufen! Das ist unserer Demokratie völlig unwürdig! Parteifrei wählen und nicht Ideologien. Die Kraft für gute Lösungen! Das hat doch endlich Moral!

  • Michael Sold dit :

    Wir leben in einer Welt in der wir alles für selbstverständlich halten und immer nur über die da oben in Bern oder eben über andere schimpfen. Die Schweiz bietet zum einen die Wahlmöglichkeiten sondergleichen wie Briefwahl oder eben an der Urne. Man kann sich bereits durch viele Informationen zumindest Gedanken machen, wer wohl die Interessen vertreten könnte und wenn man unschlüssig ist sollte man zumindest de leeren Wahlzettel abgeben. Auch wenn jeder Person nur ein ganz klitzekleines Rad in der Demokratie ist, sollte es sich seiner Verantwortung gegenüber der Gesselschaft gewahr sein.

  • Werner Meier dit :

    Ich denke, die Nichtwähler, die es angeht, lesen leider auch nicht diesen Beitrag. Schade.

  • Dustin Peters dit :

    Gehe nicht wählen. Das Machtgehabe der Parteien (alle von links bis rechts) geht mir dermassen auf den Sack. Geht keinem um Sachpolitik, nur um Machterhalt. Keine Partei hat immer (un-)recht. Wenn, dann möchte ich einer Person die Stimme geben, niemals aber der Partei

  • Maja dit :

    Es ist schon schwierig dieses Jahr. Vielleicht wähle ich auch die Piratenpartei, die haben noch keinen Seich gemacht.
    Die sind ja in ganz Europa auf dem Weg in die Regierung. Ich denke wir Schweizer sollten da gleichziehen. Bin zwar schon etwas älter aber wenn ich so etwas in die Zukunft investieren kann! So bekommen wenigstens jene nicht meine Stimme, die schon längstens weg müssten. Ich hoffe viele junge Leute gehen abstimmen.

  • Daniel dit :

    Ich habe meine Partei und die Wähle ich auch. Aber ich kann schon verstehen, das jemand der im Zwiespalt sich befindet wirklich nicht weiss was er/sie Wählen soll. Gerade heute kam per Post wieder ein dickes Couvert mit unzähligen Parteiwerbeblätter ins Haus geflattert. Da kann man echt den Überblick verlieren!

  • Es gibt heute ein neues Produkt am Wahlmarkt: parteifrei.ch nämlich!
    Wir arbeiten ohne dogmatisches Parteiprogramm, hinter welchem sich die Kandidaten verstecken können!
    Dazu mehr: http://www.parteifrei.ch bzw. http://www.staenderat-heitz.ch

    Nehmt die Chance dieser Alternativen also wahr!

    • Schwarzwaldmädel dit :

      Habe schnell in Ihre Webseite geschaut. Unter Ihren Kandidaten gibt es eine einzige Frau! Was für ein Armutszeugnis! So kriegen Sie meine Stimme bestimmt nicht.

  • Markus Döbeli dit :

    Unser Politsystem schafft sich eigentlich selber ab: Wenn 50% der Bürger (oder meistens viel mehr) nicht wählen gehen, dann kann ich nicht mehr von einer direkten Demokratie sprechen. Einfaches Mittel: Jenen, welche mehr als 3x nicht ihre Stimme abgaben, einfach keine Stimm-/Wahlunterlagen mehr schicken, da spart man viel Geld! Und nur dort stimmen/wählen zu gehen, wo es einem interessiert/betrifft, finde ich sogar noch viel heuchlerischer. Aber kritisieren muss man schon, dass heute immer noch brieflich oder an der Urne abgestimmt wird, wie wärs grossflächig mit online voting?

  • matin dit :

    Ja das mit dem Wählen ist so,
    eine Mehrheit des Volkes will Atomausstieg, die Regierung lässt Amtomenergie zu.
    eine Mehrheit des Volkes will keine neuen Kampfjets, das Parlament will Sie.
    eine Mehrheit des Volkes will die Abzocker Initiative, das Parlament zaudert.
    Da wundert es einem wenn immer weniger abstimmen gehen.
    Die Volksvertreter drehen alles zu Ihren Gunsten auf Kosten des Volkes.

    • Dustin Peters dit :

      Woher kennen Sie diese Mehrheiten?

      • Reto Wanner dit :

        Er glaubt den Medien, die gerne solche « Mehrheiten » herbeireden weil sie glauben, dass die Dummen sich dann der « Mehrheit » anschliessen und so vielleicht tatsächlich eine Mehrheit zustandekommt. Solange nicht abgestimmt wurde hat die angebliche « Mehrheit » doch überhaupt keine Relevanz.

  • Flöru dit :

    Das absurdeste an der Wahlbeteiligungssache ist für mich die Tatsache, dass es eine partei gibt die sich als wahre Volksvertreterin fühlt und stets mit dem Argument kommt, als grösste Partei die ‘Volksmeinung’ zu vertreten. Dabei vertritt sie gerademal knapp 30 % von knapp 50 % der wahlberechtigten Bürger, die wiederum nur knapp 60 % der aktuellen Bevölkerung der Schweiz ausmachen. Insgesamt also rund 10 % der Bevölkerung. Dass ihre politische Macht so gross ist, liegt auch an den ‘wahlfaulen’ Wahlberechtigten

  • Marco Meier dit :

    Ich gehe nicht wählen, weil ich kein Vertrauen in die Politik habe. Wieso soll ich meine Stimme abgeben, wenn Wirtschaftsvertreter und Lobbyisten einen unberechenbaren Einfluss auf das Geschehen haben und mit ihrem Verhalten die gesamte Politiklandschaft negativ beeinflussen? Wie kann ich etwas zur Veränderung beitragen, wenn die wichtigen Entscheidungen hinter verschlossenen Türen gefällt werden? Hat die Politik überhaupt noch einen nennenswerten Einfluss auf die Wirtschaft oder hat nicht viel mehr die Wirtschaft das Sagen über die Politik? Für mich ist Wählen ein Placebo-Effekt für’s Volk.

    • Werner Meier dit :

      Waren Sie schon mal an einer Gemeindeversammlung?

      • Marco Meier dit :

        @Werner Meier: Ja, war ich schon. Ein sehr undemokratischer Vorgang. Abstimmung per Zettel in die Luft strecken und alle Leute verdrehen ihre Hälse um ja zu sehen wer von ihren Bekannten für was gestimmt hat. Eine sehr freie und unbeeinflusste Art der Abstimmung. Einbürgerungswillige werden wie Vieh präsentiert und von völlig Unbekannten beurteilt. eine tolle Sache!

        • Reto Wanner dit :

          Wer für seine Sache nicht hinstehen kann, der hat doch gar keine Sache.

          • Marco Meier dit :

            @Reto Wanner: Ihrer Aussage mangelt es an Verständlichkeit. Wie soll man das interpretieren? Was für eine « Sache » muss man mitbringen?

          • Markus Schneider dit :

            Eine « tolle Sache » (wie Sie sagen) muss man mitbringen. Eine solche, zu der man stehen kann und die man auch gegen eine Mehrheit vertreten kann. Vielleicht gewinnen Sie dann eine Mehrheit für Ihr Anliegen. Oder glauben Sie, der Schweizer Staat müsste auf den Ideen gründen, die aus Ihrem dunklen Kämmerlein stammen?

  • Suzanne dit :

    Tja, eigentlich ist’s doch ganz positiv. Wenn unser Demokratiesegen schief hängen würde, würden die Leute sicher abstimmen gehen. Dass sie das nicht tun, heisst doch, dass es allen einigermassen gut geht und nur wenige es erforderlich finden, wegen einer bestimmten Situation auf die Barrikaden zu steigen.
    Viele der Politiker sind auch mir unbekannt, also gucke ich, welche Liste von den Berufen/Interessen her durchmischt ist – einseitige Listen werden entsorgt. Und dann, ob ich jemanden kenne und einigermassen einschätzen kann. Meist wird dann daraus grün-rot 🙂

  • Roger Biber dit :

    In Zeiten wo sich junge Menschen in der arabischen Welt vor Panzer stellen um etwas mehr demokratische Rechte einzufordern (ob mit dem richtigen Resultat sei dahingestellt), sollte man die Frage ob Scham fehl am Platze für Nicht-Wähler ist ganz klar verneinen! Schämt Euch! Natürlich macht Bern was es will, wenn es eine Mehrheit der Bevölkerung schlicht nicht interessiert was politisch in diesem Land vorgeht. Dann noch über diesen selbst gewählten Zustand zu jammern und sich nicht angehört zu fühlen, ist in dieser Situation schon beinahe komisch. An fehlenden Möglichkeiten mangelt es nicht.

  • S Moore dit :

    Meiner Meinung nach hat die Schweiz das beste demokratische System der Welt und die Vielfalt an politische Parteien für so ein kleines Land ist beindruckend aber trotzdem ist die Wahlbeteiligung nicht besser als in anderen Ländern. Ich bin nicht Schweizer, obwohl wir seit 12 Jahren in der Schweiz wohnen. Ich würde sehr gerne wählen und abstimmen und es ärgert mich etwas, dass so wenig Schweizer von diesem Privilegium Gebrauch machen.

    • Hausi dit :

      Ich gehe seit Jahren nicht mehr wählen weil ich mich dann nicht ärgern muss dass ich irgendeiner Null die Stimme gegeben habe.

  • Pascal dit :

    Quand les abstentionnistes disent que les politiques font ce qu’il veulent de toutes façon, ils sont à responsable de cet état de fait.

    Si le peuple allait voter massivement, les politiques ne pourraient plus faire ce qu’il veulent.

    Citoyens réveillez-vous et allez voter, c’est tellement simple et moins fatiguant que de râler après coup, plutôt que d’agir en mettant quelques croix, et de signer sa feuille.

    Soyez nombreux à VOTER !

  • Michael Brandenberger dit :

    Es gäbe da noch eine sinnvollere Variante, seine Wahl »pflicht » zu erfüllen, als einen leeren Umschlag einzuwerfen.
    Sie zeitigt mehr Wirkung und ist auch sinnvoller – die Liste 30 einwerfen (parteifrei.ch).
    Alle Kandidaten denken selbst und sind keinem Parteiprogramm hörig. Drum, nach dem parteilosen Bundesrichter nach Lausanne nun auch parteifreie National- und Ständeräte nach Bern.

  • Robert Schuetz dit :

    Man muesste tatsaechlich ueberlegen, ob Wahlen mit weniger als 50% Stimmbeteiligung gueltig sein sollen. Da offenbar die Mehrheit der Schweizer kein Beduerfnis haben, von den demokratischen Rechten Gebrauch zu machen, koennte man sich auf fragen, ob auf diese Prozedur verzichtet werden koennte. Warum nicht einfach die neuen Parlamentarier auslosen? Die meisten Kandidierenden sind relativ unbekannt, und die, die bekannt sind, sollten mehrheitlich nicht gewaehlt werden. Im Ernst, trotzdem und auch (und besonders) als Auslandschweizer werde ich meine demokratischen Rechte ausueben.

  • hoffman dit :

    Wer glaubt er könne mit seiner Stimme etwas für sich ändern, der wählt.

  • Rudolf Blattmann dit :

    Vielleicht gründet man einfach eine Partei der Nichtwähler z.B. SPN (Schweizer Partei der Nichtwähler). Diese Partei wäre dann die mit Abstand grösste der Schweiz und könnte mit Fug und Recht behaupten die unangefochten grösste Partei der Schweiz zu sein. Bitter das das unsere Politiker keinen Deut kümmert, hauptsache man kann sich für seine eingenen Dinge und Geldgeber in Szene setzen und die ganze Sache rentiert. Ich gehe wäheln, kann aber den Frust der über 60% Nichtwähler gut verstehen, unsere feudalistischen Politiker machen ja wirklich was sie wollen und das noch voll am Volk vorbei.

  • Nemo dit :

    Ist es demokratisch, dass die Stimme eines Urners 38 mal mehr zählt als jene eines Zürchers?

    • Reto Wanner dit :

      Ja, das ist demokratisch, da so in der Bundesverfassung festgelegt. Gilt ohnehin nur für die Kleine Kammer. Ausserdem können wir denn Urnern noch ein paar hundert Jahre dankbar sein, dass sie die Schweiz überhaupt gegründet haben und auch immer für sie eingestanden sind. Ganz im Gegensatz zu den Zürchern, die immer wieder Anschlusstendenzen haben aufscheinen lassen – im Alten Zürichkrieg haben sie sogar regelrecht Krieg gegen ihre Miteidgenossen geführt. Auch heute stammen doch viele EU-Befürworter wieder aus Zürich. Uri tut sich in der Hinsicht zum Glück nicht sonderlich hervor.

      • Nemo dit :

        Aha dann war die Sovjetunion eine Demokratie, da sie eine Verfassung hatte? Wir sprechen nicht vom Mittelalter wir sprechen vom 21.Jh. Und stammen die EU-Befürworter aus Zürich oder leben sie in Zürich? 50% Prozent der Ständeräte aus Zürich sind « Nicht-Zürcher ». Vermutlich ein ähnliches Bild bei den Nationalräten.

        • Markus Schneider dit :

          Was braucht Sie das zu kümmern? Solange sie von den Zürchern gewählt sind ist das absolut in Ordnung. Schliesslich bestimmt jeder Wähler noch immer selbst, von wem er sich vertreten lassen will.

        • Roger Biber dit :

          Um ihre Frage zu beantworten: nein, das ist es nicht. Der Ständerat (ich klammere den Nationalrat mal aus, weniger als einen Vertreter kann der Kanton nicht stellen) ist ein Instrument der Checks-and-Balances. Damit wird sicher gestellt, dass grosse Kantone nicht jedes Thema mittels ihrer grösseren Bevölkerung bestimmen können. Eigentlich undemokratisch, das stimmt, aber durchaus sinnvoll wenn man die Evolution des Bundesstaates anschaut bzw. ein effektiver Minderheiten-Schutz. Sollten Sie sich für dieses Thema weiter interessieren lesen sie Fareed Zakaria’s « The Future of Freedom »

    • Dustin Peters dit :

      Wer so eine Frage stellt, hat entweder unser Politsystem mit den zwei Kammern nicht verstanden, oder ist grundsätzlich der Meinung, dass die Landbevölkerung eh nix zu sagen haben sollte (was natürlich extrem demokratisch ist)

      • Nemo dit :

        Doch den ursprünglichen Gedanken, dass die zweite Kammer eine Kantons- respektive Standesvertre-tung ist, habe selbst ich kapiert. Nur die Frage ist, sind das noch wirklich Kantonsvertreter, wenn sie an keine Kantonsentscheide gebunden sind? Zudem hat auch der Kanton Zürich eine Landbevölkerung (ich hätte auch das Beispiel Bern nehmen können). Des weiteren unterscheide ich ja nicht ob der Mensch auf dem Land, in der Stadt, in der Agglo, oder weiss ich wo wohnt, sondern nur die Verletzung des Grundsatzes « one human being, one vote!. Warum Dustin Peters darf diese Frage nicht gestellt werden?

        • Markus Schneider dit :

          Erst 1999 wurde über unsere neue Verfassung abgestimmt, warum kommen Sie mir Ihren verständnislosen Bedenken erst jetzt hervor? Das ist doch nur widerliches Genöle. Falls Sie eine Änderung der Verfassung wünschen, machen Sie eine Volksinitiative. « One man one vote » ist keine Grundlage unserer Verfassung. Wer ist denn ein « human being »? Jeder Dreijährige? Jeder Ausländer? Jeder Verbrecher? Sicher nicht. Diesen Grundsatz gibt es überhaupt nicht. Kein Staat der Welt würde sich auf so einen Unsinn gründen.

        • Roger Biber dit :

          Mit ihrer Frage stossen wir zum Kern des Themas « Volksrecht & Demokratie » vor. Was macht eine moderne (bzw. um es mit Zakaria zu halten « liberale ») Demokratie aus? Ist es der absolute Volkswille, ausgedrückt durch 50% + 1 Stimme (wie es z.T. die SVP fordert) oder ist es mehr als das? Ich bin der Meinung, dass es wohl nicht genügt, die Demokratie auf dieses 50+1 Modell zu reduzieren. Für eine funktionierende, westliche Demokratie braucht es mehr, z.B. einen Rechtsstaat, Minderheitenschutz, Eigentumsrechte, bzw. alles was eben eine « liberale » Demokratie ausmacht (nicht bloss
          Wahlen).

  • Reto Wanner dit :

    Auf jeden Fall dürften z. B. bei bloss 50% Stimmbeteiligung auch bloss 50% der Sitze besetzt werden. Wieso sollen wir für Parlamentarier bezahlen, die überhaupt niemand wählen will und die gar keine Legitimation durch das Stimmvolk besitzen? 100 Nationalräte würden die Sache in Bern auch nicht schlechter machen als 200, die bloss herumschwafeln und Sitzungsgelder kassieren. Und wenn z. B. in Zürich nicht mal 50% der Leute stimmen gehen – wozu brauchen die dann 2 Ständeräre? Einer tut’s dann auch. Das wäre übrigens auch mal ein Anreiz für die Nichtwähler, eben doch wählen zu gehen.

  • M. Bättiger dit :

    Demokratie heisst nicht, dass jeder wählen muss, sondern nur, dass jedermann die Chance dazu hat. Ich sehe nicht ein, inwieweit es ein Manko sein soll, wenn die Werte im heutigen Bereich liegen. Sollen doch nur die abstimmen gehen, die wollen, die es verstehen, die eine Meinung haben und denen es wichtig ist. Ich bin sogar froh darüber, dass dumme, uninteressierte, gleichgültige Bürger ihr Wahlrecht nicht ausüben. Dass im Ausland die Wahlbeteiligung höher ist hat auch damit zu tun, dass man fast nur alle 4 Jahre zur Urne gerufen wird.

  • Zwei gute Nachrichten: 1) Man muss nicht stimmen & wählen gehen., das ist ein Recht und keine Pflicht, ausser SH. 2) Wer nicht stimmt bekommt genau das, was er verdient. Er soll als nicht meckern. Wie auch immer das Resultat lautet: es ist genau das, was die Stimmabstinenten verdient haben. Wer etwas anderes will, kann sich ja beteiligen.

    • Ralf Schrader dit :

      Wer nicht wählen geht, bekommt das gleiche wie der Wähler. Wahlen sind statistische Verfahren, deshalb kann man Ergebnisse relativ genau vorhersagen. Das Wesen statistischer Verfahren besteht darin, den Einfluss des Einzelnen zu neutralisieren. Wer etwas bewirken will, muss es selbst machen, muss aber nicht wählen gehen. Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie verboten. Von wem das Zitat stammt, ist egal, es stimmt.

      • Stimmt… fast. Nach jeder Wahl erscheint Claude Longchamp mit seiner Fliege, wiese bei ausgerechnet bei DIESER Wahl die Ergebnisse wider anders ausgefallen sind als die Prognosen. 🙂

  • Susanne dit :

    Ich werde wählen, zwar nicht für eine der grossen Parteien, bin nämlich der Meinung, dass etwas Paroli geboten werden muss, auch wenn es nichts nützt. Dazu kommt, dass die verhassten Parteien sich mit 45% Stimmen immer durchsetzen werden, wenn die anderen 55% nicht dagegen wählen!

  • duprem dit :

    Je trouve ça honteux de parler de torture. Si vous saviez la chance que vous avez. Droit acquis de haute lutte que nos voisins envient. Il y a bien sûr des sujets que l’on connait plus ou moins bien . Si on sait pas quoi voter on peut toujours voter blanc. voilà encore bien un mondialiste qui initie le projet pour nous décourager de ce droit fondamental au profit d’une oligarchie qui décide pour nous . Pfui !!

  • Boris dit :

    Zuerst gebe ich gerne zu, dass schlechtere Demokratien als diese existieren. Doch ich muss immer schmunzeln, wenn ich das vielgesprochene Wort « direkte Demokratie » höre. Seltsamerweise dürfen jedoch gerade Schweizer nicht direkt ihre politische Führung wählen – also die Bundesräte. Egal wer wählt oder nicht – die Führung des Landes bestimmen andere! Ob die das besser können – der Gegenbeweis fehlt und ein mündiges Wahlvolk sollte eigentlich fähig sein, seine politischen Führer selbst wählen zu können. Wenn nicht – fehlt dem Volk etwas! Als Ausländer darf ich hier auch indirekt nicht wählen.

    • M. Bättiger dit :

      Ja, als Ausländer dürfen Sie hier nicht wählen – dafür dürfen Sie in ihrem Heimatland wählen. Oder möchten Sie gerne 2 Wahlrechte haben? Das fänd ich dann nicht in Ordnung.

      • Boris dit :

        Nein M. Bättiger – ich möchte nicht 2 Wahlrechte haben. Darüber habe ich übrigens gar nicht gesprochen – sondern über die « direkte Demokratie » – die meiner Meinung nach auch in der Schweiz nicht existiert. Wie so vieles, dass zwar öffentlich immer wiederholt wird – doch leider nicht zutrifft! Als Ausländer fällt einem dies eher auf – weil oftmals das nationalistische etwas (zum Glück) in den Hintergrund tritt. Das eigene Land kritisch zu sehen wird von vielen als Nestbeschmutzung betrachtet. Deshalb glauben z.B. die meisten Amerikaner, dass sie die beste Demokratie der Welt haben!

    • Free info dit :

      Was im früheren Ostblock als « sozialistische Demokratie » praktiziert wurde, war doch nichts anderes als die reine marxistische Diktaur einer Minderheit von Kapitalisten über die Mehrheit des Volkes (das Kapital und die heilige Famile).
      Das nennt man: Zentralisierter Kapitalismus.
      Was wir in der Schweiz als « direkte Demokratie » wahrzunehmen glauben, ist doch in Wahrheit auch nichts anderes als die reine Diktatur einer Minderheit von Kapitalisten über die Mehrheit des Volkes (Die heilge Familie und das Kapital).
      Das nennt man: Diszentralisierter Kapitalismus.
      DIE DIKTATUR DES KAPTALS!

  • PlainCitizen dit :

    Nicht stimmen oder wählen heisst ganz einfach, dass man mit dem Ergebnis einverstanden ist. Das ist nicht dramatisch, sondern normal.

    • Roland Kunz dit :

      Das sehe ich anders als Sie. Wahlen sind für mich vergleichbar mit einem Schulzeugnis, das an die Politiker regelmässig ausgestellt wird, so wie die Schüler ein Zeugnis erhalten. Die einen Schüler bzw. Parteien erhalten gute Noten bzw. mehr Wählerstimmen. Oder schlechte Noten, wenn die Leistung unterdurchschnittlich war. Wie der Lehrer steht auch das Stimmvolk in der Pflicht, zu wählen bzw. den Politikern ein Zeugnis auszustellen. Wer einfach nichts sagt, gibt den « Guten » keine Belohnung bzw. die schlechten Politiker können weiterwursteln wie bisher. Nichtwählen schadet der Schweiz.

      • PlainCitizen dit :

        Wenn Sie schreiben, das Stimmvolk stehe in der Pflicht, dann verlangen Sie etwas von anderen. Dazu haben Sie kein Recht. Jeder ist frei, die Möglichkeit wahrzunehmen.

  • Kohler Martial dit :

    Nous n’avons aucun problème, car nous votons par correspondance. Pas de déplacement inutile et pas de visages désagrèables à rencontrer!

  • Kohler Martial dit :

    « Votre commentaire est en attente de modération » ma réponse: je n’attaque personne, mais tout de même des visages désagrèables il y en a à tous les coins de rue, n’est-ce-pas?

  • J. Rutz dit :

    Wo hab ich das eben gelesen? Dass Menschen mit bösen Trieben zahlreicher seien, als die mit guten Eigenschaften und, dass diese in der Staatsverwaltung weit mehr mit Gewalt und Rücksichtslosigkeit erreichen würden, als durch wissenschaftliche Erörterungen, dass jeder Mensch nach Macht strebe und jeder Einzelne, Herr seiner Entschlüsse und Taten sein möchte, dass sich jeder zum « Selbstherrscher » machen würde, wenn er nur könnte, dass dieses Streben nach Macht so stark sei, dass es kaum einen Menschen gäbe, der nicht bereit wäre, das Allgemeinwohl zu opfern, um den eigenen Vorteil durchzusetzen?

  • Markus dit :

    meine Tage sind gezählt. Bin froh wenn ich dieses Kindergarten-System Schweiz endlich verlassen kann und hoffentlich niemehr zurück kommen muss.
    Kann doch einfach nicht sein das sich immer mehr alle « bekriegen » und sich besser sehen als eine andere Partei (gilt auch unter den Nachbarn). Besser wäre es gewesen, wenn sich vor 10 Jahren alle sich an der Nase genommen hätten und vielleicht ein weniger weitsichtiger nach vorne geschaut hätten. Aber eben… es war, ist und wird immer so sein. Wer mit sich unzufrieden ist, geht erst mal auf die anderern los.
    Einfach nur « Büenzlihaft ».

    • max dit :

      Dann wünsche ich ihnen viel Glück auf dem Weg ins Paradies. Weil, lieber Markus, es ist absolut sicher, dass der Rest der Welt überhaupt nicht « Büenzlihaft » ist, nein, die haben sich alle lieb, nicht so wie in diesem Kindergarten-System. Und sind so locker drauf.
      Uebrigens, wenn Ihre Tage wirklich gezählt sein sollten, kann ich Sie beruhigen. Die Chancen, dass Sie nochmals in unser Kindergarten-System zurückkehren müssen, sind relativ klein…

      • Markus dit :

        Danke danke. Das Paradies wird sicher ein wenig näher rücken. Es wird sicher auch dort nicht einfach. Doch es wird, da bin ich mir sicher, viel besser als hier wo der gross Neid regiert.
        Bin mittlerweile schon so eingestellt/umgestellt, dass ich auf sehr sehr vieles verzichte und auf noch viel mehr verzichten werde. Hauptsache raus aus dem « diesem » System!

        • Markus dit :

          aja, bin noch Jung (mitte 30ig)… von daher sind nur die Tage im schweizer Ländle gezählt 😉

  • Herbert Ott dit :

    Ich verstehe die Nichtwähler: Da wird eine Initiative angenommen und schon rennen viele Politiker nach Brüssel und versuchen die Wahl abzuerkennen. Da wird eine Initiative angenommen und schon sagt die Bundesrätin die Initive sei nicht umsetzbar!
    Dabei sollte der Bundesrat das umsetzten, was das Volk entschieden hat. Basta!!!

  • Gerber dit :

    Ich bin, seit ich wählen und abstimmen kann, dieses Bürgerrecht fast immer ausüben gegangen. Nur nützt es mir nicht viel, da ich seit ich denken kann, SP-Sympathisant bin, die SP oder die Linke jedoch leider noch nie die Mehrheit in der Schweiz hatte. Es bleibt also nur, nach Skandinavien auszuwandern!

  • Bänninger Bruno dit :

    Die Teilnahme der Mehrheit der Bürger an der Politik hat sich reduziert aufs Zuschauen am Bildschirm und aufs Zuhören des Geschwätzes auf Radio DRS ab Studio Bundesplatz. Allen Nichtwähler rufe ich in Erinnerung: Es ist keine gute Wahl nicht zu wählen. Schlechte Politiker werden in ihre Ämter eingesetzt von guten Staatsbürgern, die nicht zur Wahl gehen. Wer nicht ewig über Vergangenes lamentieren und nicht verwaltet, sondern gut regiert werden will, muss zur Wahl gehen. Wir als Wähler sind verantwortlich wenn im Bundeshaus nicht die Klugen sitzen sondern nur die Schlauen und Lobbyisten.

  • erika hugentobler dit :

    der wert von wahlen und abstimmungen wird hierzulande leider viel zu gering geschätzt. wenn ich ein demokratisches recht habe, dann mache ich davon auch gebrauch, selbst wenn’s ein bisschen aufwendig wird…

  • Luca dit :

    Für mich liegt das Problem in unserem Parteiensystem. Ich erkundige mich über die Kanditaten, etscheide mich für einen, gebe meine Stimme für Ihn ab. Ist dieser dann aber im Parlament, stimmt dieser nicht mehr das, was er für richtig hält, sondern was ein paar Köpfe in der Parteileitung sagen, was er wählen soll/muss. Macht er dies nicht, wird er als « Verräter » angesehen (sehr gut zu sehen bei der SVP). So fühle ich mich einfach nicht vertreten.

  • Gadient dit :

    Was machen Staubsaugervertreter? Richtig: Sie verkaufen Staubsauger. Und was machen Volksvertreter??????
    Solange die Verwaltungsratsmandate der sogenannten Volkvertreter nicht offengelegt werden, enthalte ich mich der Stimmabgabe. Ich will wissen, wer wirklich unabhänig ist und wer nicht.

  • Varga dit :

    Ich gehe wählen, weil ich damit wenigstens versuchen kann, dass Menschen gewählt werden, die sich einigermassen so für ein Weiterkommen der Schweiz einsetzen, wie ich es mir vorstelle. Solange ich nicht Lust habe, selber zu kandidieren, wird wohl kaum je eine Partei voll meiner Meinung entsprechen. Aber den Kopf in den Sand strecken bringt nichts. man darf nicht vergessen: evtl « machen sie dort oben, was sie wollen. » aber WER dort macht, was er will, ist uns Wählerinnen & Wählern überlassen.

  • Divorne dit :

     » Mais forcer les gens à élire ne cadre pas vraiment avec la démocratie »

    Raison pour laquelle il existe le vote « en blanc ».
    Si les gens qui ne savent pas quoi voter voteraient en blanc, cela serait bien plus explicite.

    Le problème des gens qui ne votent pas, c’est qu’il mettent ensuite des baton dans les roues de la majorité qui s’est donné la peine de BOUGER LEUR CUL.

    Raison pour laquel aussi, ceux qui se plaignent en faisant de groupe sur facebook et qui ne vont pas voter, deevraient être simplement ignoré des partis politiques.

  • Brulhart André dit :

    Depuis l’âge de 20 ans où j’ai eu le droit de vote à l’époque, jusqu’à ce jour (j’ai 65 ans), j’ai toujours voté et sans aucun problème. Si on a le droit de vote, ce n’est pas le cas dans tous les pays, il est normal de s’exprimer. Alors je ne comprends pas que cela cause un problème à plus de la moitié des citoyens. Est-ce que nous avons vraiment une moitié de gens incultes dans ce pays?
    Et finalement ce sont les mêmes qui râlent sans cesse , alors qu’ils ne se donnent même pas la peine de s’informer. C’est n’importe quoi et c’est navrant.

  • Parteifrei.ch bietet eine gute Alternative. Die Tendenz, dass das Vertrauen in die Politik und Parteien immer mehr verloren geht, dass die Verantwortung für den angerichteten Schaden vom Volk ausgebadet werden muss und dass Arbeitsplätze und Pensionskassen in Gefahr sind, steigt unaufhörlich… Wir sollten auch mit Aktionen auf der Strasse die Stimme der einfachen Bürger zum Ausdruck bringen. Deshalb OCCUPY PARADEPLATZ am 15.Oktober (http://www.facebook.com/event.php?eid=267123696654374)

  • Sara dit :

    Ich kann die Leute nicht verstehen, die nicht wählen gehen. Auf http://www.smartvote.ch ein paar dutzend Fragen beantworten, schon weiss man und frau, für wen die Stimme eingelegt werden soll. Politik geht uns alle etwas an!

  • Valérie dit :

    Consciente que mon devoir civique est important, je vote depuis plusieurs années. Cependant je suis dépitée car les décisions prises par le peuple ne sont pas respectées… Et même pire on cherche à l’imiter le droit de vote sous pretexte qu’il est contraire à des lois européennes ou … Or le peuple qui vote prend une décision en âme et conscience par rapport à son quotidien. Alors contente ou pas de la décision prise lors des votations, je pense que le premier respect vis-à-vis du peuple est de le respecter tel qu’il l’a voté et non en le dénaturant par de nouvelles lois ou autres idées…

    • Valérie dit :

      Mon amertume va surtout de la manière dont nos politiciens ont retourné les votations pour chasser les suisses « indésirables » afin d’attirer des riches étrangers… Alors qui et comment voter ? En qui puis-je faire encore confiance ? Comment une société peut-elle tenir avec comme seule valeur l’argent ? Pourquoi éduquer mes enfants dans le respect d’autrui alors que vous – politiciens – massacrés les familles ? Comment faire comprendre que tout n’est pas modules et processus et qu’une personne non universitaire a un vécu et des valeurs à transmettre, sans être un débile à jeter !

  • Cornel Theo Wick dit :

    Die niedrige Wahlbeteiligung in der Schweiz ist sicherlich nicht mit der Dummheit der Stimmbürger zu erklären. Eher noch mit deren Trägheit. Stimmen gehen? Wozu, wenn man im grossen und ganzen zufrieden ist? Würde sich die Lebensqualität der Bürger massiv verschlechtern, fände man 95% der sich inzwischen schlau gemachten Stimmbürger an der Urne. Es muss weh tun bis man reagiert! (Ich nehme mich da nicht aus) Niedrige Wahlbeteiligung spiegelt doch die allgemeine Einstellung/Zufriedenheit eines Volkes mit den herrschenden Zuständen.

  • Hugo dit :

    Wer nicht wählt, verliert auch seine Stimme…

  • Hans Martin Ulbrich dit :

    Demokratie ist dann am Schönsten, wenn sie nicht (mehr) existiert. « Hätten wir doch gewählt, als wir noch konnten, » heisst es dann möglicherweise einmal. Man stelle sich als denkbares Szenario vor, Europa würde in etwa zwei Generationen zur chinesischen Provinz erklärt oder was auch immer. Zum Wählen generell: Ursachen fürs Nichtwählen sind Bequemlichkeit, Resignation, Überbeanspruchung und Unwissen. Schlitzohrige Politakteure und deren Vorstösse können unter Umständen mit dem Wahlzettel verhindert werden.

  • Isaac dit :

    Und in den arabischen Ländern bringt man sich für « Demokratie » um… es geht uns zu gut.

  • Walter dit :

    Was gefällt dann nicht? Die Parteipropaganda? Da gibt es doch in den einigen Kantonen heute ein Mittel! Parteifrei wählen! Liste parteifrei wählen ist besser als jeder Protest auf der Strasse, den im Gegensatz zur Strasse hinterlässt er Spuren und wird eines Tages zu einer mitregierenden Kraft gegen Parteikräfte, gegen Lobby, gegen käufliche Politik!!!

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