Mit Ökotechnologien Arbeitsplätze schaffen

Wir lieben sichere und vorhersehbare Situationen. Nichtsdestotrotz leben wir in einer Welt, die sich in stetiger Entwicklung befindet und geprägt ist von häufigen Umwälzungen. Auf diese Unwägbarkeiten und zunehmenden Schwankungen müssen wir vorbereitet sein. Die Problematik des starken Frankens liefert dabei ein gutes Beispiel. Es ist, als wären wir für unsere Tugendhaftigkeit bestraft worden. 

Was gilt es nun zu tun? Da wäre natürlich in erster Linie das lobenswerte Bemühen der Schweizerischen Nationalbank, den Euro auf einer Höhe von CHF 1.20 zu stabilisieren. Das ist ein notwendiges Übel und nur eine Massnahme von vielen. Wir müssen vor allem unsere Präsenz in den Bereichen verstärken, wo unsere Unternehmen ihr Handicap durch einen hohen Mehrwert ausgleichen können. Und zwar einen, der technologische Innovation und ausgeprägten Präzisionssinn miteinander verbindet. 

Es ist kein Zufall, dass China etwa im vergangenen Jahr 40 Milliarden Dollar in den Bereich ‹Cleantech›, die sauberen Technologien, investiert hat. 

Die Förderung der erneuerbaren Energien wird auch neue Arbeitsplätze schaffen: Mitarbeiter des Energiebüros Zürich montieren Solarpanele in Sevelen (SG). (Bild: Keystone)

Die Förderung der erneuerbaren Energien wird auch neue Arbeitsplätze schaffen: Mitarbeiter des Energiebüros Zürich montieren Solarpanele in Sevelen (SG). (Bild: Keystone)

So kommt uns nun eine andere grosse Umwälzung unserer Zeit zu Hilfe: die notwendige Neugestaltung der Energielandschaft auf globaler Ebene. Dabei handelt es sich nicht um einen theoretischen Imperativ, sondern um einen stark wachsenden Markt. Es ist kein Zufall, dass China etwa im vergangenen Jahr 40 Milliarden Dollar in den Bereich «Cleantech», die sauberen Technologien, investiert hat. Diese stellen eine echte Chance für unsere Wirtschaft dar. Sie sind ein offenes Fenster zur Welt von morgen. 

Sie umfassen alle Technologien, die eine gemeinsame Vision von Energieversorgung und Respekt vor der Umwelt verbindet: erneuerbare Energien, Massnahmen der Energiewirtschaft (wie z. B. das Minergie-Programm), Industriewirtschaft, Abfallverwertung und dabei eventuelle Umwandlung in Energie, Recycling von Grundstoffen im Rahmen eines Wirtschaftskreislaufs, Wasserversorgung und -aufbereitung, neue Transportformen, etc… 

Die Schweiz besitzt auf diesem Gebiet echte Kompetenz und kann hier eine wichtige Rolle spielen. Obgleich die Schweiz bis heute nur verhältnismässig wenige internationale Akteure generiert hat, profitiert sie von der Präsenz führender Unternehmen wie ABB, Holcim, Du Pont de Nemours, Belenos, Meyer Burger, etc. Ausserdem stossen viele Unternehmen, deren Kernkompetenzen nicht in der Cleantech-Branche liegen, im grossen Stil Programme zur Energieeinsparung oder Lösungen zur Wasserproblematik an. Zudem beschäftigen sich etwa 300 Westschweizer KMUs indirekt mit Cleantech, insbesondere die Bauunternehmer bei der Umsetzung der Minergie-Standards. Aber vor allem finden sich auch Pionierunternehmer im Bereich der Innovation. 

Heutzutage gilt es, alles dafür zu tun, dass die Entwicklung dieses neuen Bereichs der Schweizer Wirtschaft vorangetrieben wird – und zwar bevor die Konkurrenz im Ausland aufholt oder uns gar überholt. 

Hierbei können wir auf unsere exzellente akademische Landschaft bauen. In der Westschweiz spielt die international renommierte ETH Lausanne bereits jetzt eine herausragende Rolle in diesem breit gefächerten Gebiet. Unsere Universitäten, das CSEM und unsere Fachhochschulen sind ebenfalls deutlich in Richtung «nachhaltiger Entwicklung» orientiert. Unsere Aufgabe ist es, diese Forschungs- und Bildungsbestrebungen weiter zu bestärken und zu entwickeln – den 2010 vom Bundesrat entwickelten «Masterplan Cleantech» dabei vor Augen. 

Für Unternehmer wie auch für aufstrebende junge Unternehmen, deren Aktivitäten mit Cleantech verbunden sind, müssen wir eine günstige Basis schaffen. Ihre erfolgreiche Entwicklung darf nicht nur auf der Grundlage der Anforderungen unseres Binnenmarktes zustandekommen, sondern muss auch dort möglich sein, wo die Nachfrage nach Schweizerischem gross ist. Gleich, ob es sich dabei um den Export spezifischer Produkte oder die Arbeit von Ingenieurbüros oder Unternehmensberatung handelt: Das alles hat eine günstige und wesentliche Hebelwirkung auf die Beschäftigung von Schweizern, von qualifizierten Arbeitern und Spitzenforschern. Energieversorgung, Umweltschutz und die Entwicklung des Arbeitsmarktes in der Schweiz werden in Zukunft untrennbar miteinander verbunden sein. 

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124 Kommentare zu «Mit Ökotechnologien Arbeitsplätze schaffen»

  • Rita Quindega sagt:

    Ist der ehemalige Post-Verwaltungsratspräsident C.Béglé nicht nach voran gegangener Turbulenzen im Januar 2010 von diesem Posten zurückgetreten? Die unter seiner Leitung erfolgten diversen Rücktritte in den Führungsetagen warfen kein gutes Licht auf ihn. Ist für ihn nun wohl die beste Wahl, für den NR und StR zu kandidieren. Die Politik-Insel ist wohl der sichere Hafen vieler Gescheiterter.

  • Absichtserklärungen sind gut,umsetzen wäre aber besser! Herr Béglé schreibt viel von Forschung! Natürlich muss weitergeforscht werden,aber das Hauptproblem der Erneuerbaren Energien sind die Kosten, da sollte endlich der Hebel angesetzt werden. Da in der Schweiz offenbar zu wenig ausgebildete Handwerker für diese Technologien vorhanden sind, wird sich auch die Montage noch verteuern. Bei den heutigen Verhältnissen würde ich mein bisschen Geld nicht einsetzen für eine Kleinanlage, um in 20 Jahren ohne Zins und Amortisation wieder bei Null zu beginnen!

    • F. Bringer sagt:

      Inzwischen sind rund 10’000 Schweizer erneuerbare Stromprojekte auf der Warteliste, weil die Einspeisevergütungen (KEV) nach wie vor gedeckelt ist. Am 15.3.11 war eine Abstimmung im Parlament für die Aufhebung dieses Deckels um diese Schweizer erneuerbare Projekte realisieren zu können und FDP, SVP, BDP und CVP haben leider (bis auf 3 CVP) geschlossen dagegen gestimmt:
      bit.ly/hyr1YJ bit.ly/hU95K2 bit.ly/h2b3uq

      In D gibt es PV-Komplett-Anlagen für €1.2 /W: http://bit.ly/qVmvpc
      Wenn die Anlage auf 20 Jahre amortisiert wird, entspricht das übrigens Amortisationskosten von weniger als 8 Rp./kWh.

    • Beat sagt:

      Hr. Bossert, nur mit der Ruhe. Jede neue Technik muss sich etablieren. Gerade zur Lösung des Kostenproblems muss ja geforscht werden. Beispiel: Dünnschichtsolarzellen kosten weniger und haben eine bessere Lebensdauer. z.B. 27 Jahre statt 20 bei 50% der Kosten. Im Moment ist der Wirkungsgrad noch deutlich schlechter, da genügend Flächen vorhanden sind sollte dies aber keine zu grosse Rolle spielen. Da der Mensch lieber Ferrari als 2-Chevaux fährt soll weitergeforscht werden bis der Wirkungsgrad noch besser ist. Die Bedeutung der Einspeisevergütung nimmt somit laufend ab.

  • Rita Quindega sagt:

    Trotz der Aussage:“Obgleich die Schweiz bis heute nur verhältnismässig wenige internationale Akteure generiert hat, profitiert sie von der Präsenz führender Unternehmen wie ABB, Holcim, Du Pont de Nemours, Belenos, Meyer Burger, etc.“,hinkt die CH Deutschland mit erst mal sage und schreibe 5% Erneuerbarer Energie weit hinter her. D hat vor Fukushima bereits 17,8% Erneuerbare Energieträger gehabt. Unsere Politik war nur auf Kernenergie getrimmt.Es wird höchste Zeit, dass mit den Erneuerbaren begonnen wird.Siehe Link: http://www.geothermie.de/wissenswelt/geothermie/einstieg-in-die-geothermie.htm

    • Andreas Leupin sagt:

      …Wasserkraft gilt gemeinhin als erneuerbar, oder sind Sie da anderer Meinung?

      • David Hürlimann sagt:

        Ich schreibe es zwar ungern, aber Wasserkraft IST ein Streitfall. Da kommt es sehr darauf an, wie man diese Energie verwendet. Haben wir z.B. wegen der Klimaerwärmung keine Gletscher mehr, reichen in vielen Tälern die Wassermassen nicht, um die Stauseen zu füllen. Es ist also in gewissen Fällen ganz genau betrachtet keine erneuerbare Energie, denn wir wissen noch nicht, wie wir Gletscher erzeugen…
        Weiter ist der Einfluss auf die Umwelt bei gewissen WKW sehr markant und kann zu erheblichen Schäden in Flora und Fauna der Umgebung führen. Grundsätzlich ist die WK aber eine saubere Energie

        • Andreas Leupin sagt:

          1. Die Stauseen werden nicht primär über die Gletscher gefüllt, sondern über die Niederschläge, die über der Schweiz fallen. Die Wasserkraft ist im Prinzip nichts anderes als eine indirekte Nutzung der Sonnenenergie und ist somit, global gesehen, sehr wohl erneuerbar.
          2. Mit Ihrem Argument wären auch andere erneuerbare Energieformen gefährdet: was beispielsweise, wenn durch die Klimaveränderung die Windverhältnisse ändern oder durch vermehrte Wolken die Sonneneinstrahlung? In diesem Sinne sind Wasser, Wind, Sonne etc. vom Klima abhängig, was aber nicht heisst, dass sie nicht erneuerbar wären

          • David Hürlimann sagt:

            Auch der Regen wird durch das ändern der Klimaverhältnisse verändert. Das kann zu weiteren Problemen führen, wie man dieses Jahr gesehen hat. Dadurch, dass der meiste Schnee in den Bergen verdunstet und nicht geschmolzen ist (zu heisser Frühling, ohne Regen) hatten wir einen Engpass bei den Stauseen.
            Wenn das Wasser nicht will, können wir nichts dagegen unternehmen. Sonne, Wind, Geothermie und z.B. Wellenkraftwerke sind einige wirklich erneuerbare Energieen, denn die Sonnenenergie kann auch mit Wolken gewonnen werden und Wind wird es auch immer geben, vielleicht mal stärker und mal schwächer

          • David Hürlimann sagt:

            Und verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin ein Fan der erneuerbaren Energieen und habe ein Umwelt-Ingeneur-Studium begonnen (aus reinem Interesse). Ich möchte die Wasserkraft auch nicht schlecht dastehen lassen. Das einzige, was ich sagen möchte ist, dass wir nicht alleine auf Wasserkraft setzen sollten, denn die ist nicht genug stabil als Hauptlieferant unserer Energie. Sie sollte hauptsächlich als Zwischenspeicher verwendet werden, um die Spitzen zu decken… Geothermie wäre z.B. gut um konstant dieselbe Energie zu liefern…

      • Beat sagt:

        Sogar der beühmte Hr. Fell von den deutschen Grünen zählt Wasserkraft zu den erneuerbaren Energien.

    • Hugo Schaller sagt:

      Richtig, @Rita Quidega I Immer diese unqualifizierten Behauptungen von gerne grossen Schweizern. Deutschland ist (noch) die absolut führende Kraft in der Technologie erneuerbaren Energien, auch wenn das natürlich wieder einige Schweizer nicht wahrhaben wollen.

      • Beat sagt:

        Hr. Schaller, es ist ein Unterschied ob die Führerschaft über die Entwicklung und Produktion im Bereich der Technologie gemessen wird, oder über ihre Anwendung. Dass Deutschland schneller vorwärts geht in der Anwendung von Photovoltaik ist unbestritten, aber eher eine Auswirkung der Politik denn der Technologie. Ich denke Hr. Beglé hat die Entwicklungsseite mehr gewichtet, wobei ich in dem Bereich auch nicht sagen würde dass die Schweiz weit führend ist, aber immerhin, wir sind durchaus bei den Leuten. Bei der Anwendung von erneuerbaren Energien ist die Schweiz mit ca. 55% gegen 18% weit vorne

        • F. Bringer sagt:

          Tatsächlich ist die Schweiz bei den neuen erneuerbaren Energien (ohne Wasserkraft) bei ca. 0% und Deutschland bei über 17%: http://bit.ly/p5q3Qx

          Tatsächlich ist der erneuerbare Anteil in der Schweiz im Gegensatz zu Deutschland rückläufig.
          Die Schweiz hatte mal einen erneuerbaren Stromanteil von fast 100% und ist jetzt nur noch bei 55%.

          • Beat sagt:

            Ja, aber ich finde dass wir die Unterscheidung in „neue“ und „alte“ erneuerbare Energien nicht so zu betonen brauchen. Zudem glaube ich fest daran dass wir insgesamt wieder auf 100% kommen können. OK wir sind hinter D zurück bei den „neuen“. Aber insgesamt bringt es für die Umwelt mehr wenn D. hier vorne ist, sie haben ja insgesamt einen grossen Rückstand aufzuholen und sind das grössere Land, es bringt mehr wenn D. 17% an „neuen“ erneuerbaren Energien hat als wenn dei Schweiz 50% hätte. Wir sind vorne mit dabei was die Entwicklung und Forschung betrifft und werden bei der Anwendung aufholen.

  • Stefan Jost sagt:

    Nur ein unbedeutend kleiner Teil der Weltbevölkerung wird sich Clean-Tech leisten können. Rund 2 Milliarden Menschen leben so sehr in Armut, dass sie quasi No-Tech haben. Der grosse Rest ist und bleibt bei Dirty-Tech. Es wäre eine Illusion, durch unsere Investitionen einen global spürbaren Effekt zu erwarten.

    So brutal es ist, es ist im Grunde genommen ein Glücksfall dass durch das Versagen der Entwicklungshilfe viele Menschen bei No-Tech stecken geblieben sind, sonst wäre der Dirty-Tech Anteil noch höher.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Dann wäre es also auch ein Glücksfall, wenn wir dank Leuten mit Ihrer Einstellung auch bald wieder bei No-Tech landen würden, oder sehe ich das falsch? Die weltweit verbreitete brurale Armut als einen Glücksfall zu bezeichen, bringt wohl nur ein vollgefr**** Schweizer zustande !

      • Stefan Jost sagt:

        Ich wollte nur zaghaft darauf hinweisen, dass wir heute längst nicht mehr vor der Frage stehen, ob es ein bisschen mehr oder ein bisschen weniger Cleantech sein darf.

        Während meinen 70 Lebens-Jahren ist die Weltbevölkerung um das 4-fache gestiegen und der Ressourchenverbrauch ist um das 100-fache gestiegen. Wenn wir ehrlich sind haben wir keinen blassen Schimmer, was dieses explosionsartige Wachstum für die nächsten 100 oder 200 Jahre für Konsequenzen hat – Clantech hin oder her.

      • Patricia Galli sagt:

        Herr Niederer, haben Sie je darüber nachgedacht, dass wir Schweizer zu jenen 20% der Weltbevölkerung gehören, welche 80% der weltweiten Ressourcen verbrauchen? Des einen Überfluss ist des andern brutale Armut.

        Sie müssen ja nicht an Glück oder Pech denken als Begründung, warum 80% der Weltbevölkerung mit dem mickrigen Rest von 20% der Ressoucen auskommen müssen, Sie können auch einfach sagen die Afrikaner sind faul oder die heisse Sonne macht sie träge, darum haben Sie es zu „nichts“ gebracht – und die versagende Entwicklungspolitik ist fein raus.

        • Maria Halder sagt:

          Frau Galli. Der Schweizer Verbrauch ist im Vergleich zu den USA minim. Solange die USA nicht mitmacht, verpuffen unsere Bemuehungen. Ausserdem waren Sie wahrscheinlich noch nie in Asien unterwegs. Was Herr Jost sagt ist wahr. Wenn nur ein Teil der Chinesen und Inder unseren Luxus anstreben, dann Gute Nacht Klima. Wir koennen Clean Tech forcieren, um unsere Arbeitsplaetze zu schuetzen und um autark zu werden. Ob es dem Klima hilft ist unklar. Meiner Meinung nach ist der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten. Auch der Kampf um die Ressourcen wird in Zukunft brutal gefuehrt werden.

    • F. Bringer sagt:

      Abgesehen davon, dass die Schweiz über 90% der Energieträger importiert (wenn man die graue Energie berücksichtigt) und die Schweiz Technologie aber keine ausländischen Energieträger exportieren kann und es deshalb Töricht wäre, diese Energieträgerabhängigkeit weiter auszubauen, anstatt in erneuerbare Energien zu investieren.

      Tatsächlich hat China letztes Jahr über 80% der Solarkollektoren der ganzen Welt installiert.
      Tatsächlich hat China letztes Jahr mehr Windleistung installiert als Nordamerika und Europa zusammen.
      http://bit.ly/q2mvGA (Obwohl China wesentlich ärmer ist, als der Westen.)

      • Beat sagt:

        Es ist sehr fraglich ob man sagen kann dass China ärmer ist als der Westen. Staaten sind wie Haushalte. Es liegt oft nur an der Priorität. Ein totalitärer Staat wie China hat es unter Umständen leichter die Prioritäten zu verändern. Sie müssen die Leute nicht fragen. Es gibt totalitäre Haushalte wo der Vater einen schicken BMW fährt wenn er die Eltern und Freunde im Südosten besucht. Dass Frau und Kinder schmal durch müssen das Jahr durch kümmert ihn weniger. Eben eine Frage der Priorität. Ich finde es völlig daneben China in diesem Sinne als gutes Beispiel zu bringen.

        • F. Bringer sagt:

          Falsch Beat.
          Es ist rechnerisch unmöglich, dass in China nur die Reichen über 80% der Solarkollektoren der GANZEN Welt installieren. (Die paar Reichen können mit dieser gewaltigen Menge heissen Wassers gar nichts anfangen.)
          Wohlgemerkt: Über 80% der Solarkollektoren der GANZEN Welt werden in China installiert.

          Und China ist natürlich kein gutes Beispiel – sondern die Schweiz ist einfach ein ausgesprochen miserables Beispiel, was die Investitionen in erneuerbare Energien betrifft (und das obwohl die Schweiz im Gegensatz zu China nicht auf eigenen Energieträgern sitzt).

  • Patricia Galli sagt:

    Als Claude Béglé noch bei der Post war, war Cleantech bei den Postboten-Töfflis kein Thema. Ein Postboten-Töffli machte im Quartier einen 2-Takter-Ölgestank schlimmer als 5 Lastwagen!

    • Jörg WIrz sagt:

      Ich glaube kaum, dass die Postboten Velos akzeptiert hätten……

      • Blättler sagt:

        Aber wir haben nun immer mehr Elektrofahrzeuge und bald werden Postboten nur noch mit solchen unterwegs sein. Ich glaube Herr Begle hat das mitaufgegeleist. Wir würden auch Fahrräder akzeptieren, aber leider lässt der Kosten.- und Zeitdruck das nicht zu. Bin ein Pöstler und will dass Cleantech zum Erfolg wird, vorallem für unsere Nachkommen.

      • Patricia Galli sagt:

        Es gibt schon laaange 4-Takt-Mopeds. Weil da nicht einfach halbverbrannter Öl-Benzin-Russ-Qualm ausgestossen wird, verschmutzen 4-Takt Mopeds wie grössere Motorräder oder Autos die Luft relativ wenig – sind allerdings etwas teuerer als 2-Takter…

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Ich bin so erleichtert, dass ich jemanden gefunden habe, der diesen Postboten-Töffli-Skandal ebenfalls wahrgenommen hat. Nebst dem Gestank war es der Lärm, der michimmer auf’s Neue ECHT schockiert hat. ‚Mein‘ Briefträger kommt jetzt mit dem extrem unhörbaren superflinken Elektro-Töffli. SO GEIL, ich könnte ihn jedesmal abknutschen, aber das würde er mit extem hoher Wahrscheinlichkeit falsch interpretieren !

  • Georg Stirnimann sagt:

    Die Schweiz ist nicht führend in Sachen erneuerbarer Energie, im Gegenteil wir sind ein Entwicklungsland! Es wird halbherzig unterstützt, siehe KEF.

    • Beat sagt:

      Sie meinten wohl KEV. Das ist eine politische Frage und hat mit dem Stand der Technologie nichts zu tun. Grundsätzlich hat jeder Schweizer Bürger das Recht seine PV-Anlage zu finanzieren und um die Bewilligung zu kämpfen. Die Technologie ist vorhanden. Der Rest ist Portemonnaie und wie gesagt, Politik. Mit Entwicklungsland hat das rein nichts zu tun.

  • Jörg WIrz sagt:

    Die Schweiz muss hier dringend aufholen, schön dass C. Béglé dazu motiviert. Leider haben wir aber den Anschluss völlig verschlafen dank der Atomlobby. Z.B. Deutschland ist da eine Generation weiter. Eine Fahrt durch dieses Land mit offenen Augen wird jeden Schweizer verblüffen: Unzählige Sonnenkollektoren auf Dächern und unzählige Windräder zeigen eindrücklich den Vorsprung. in D ist die Umsetzung schon lange im Gang und C. Béglé und andere müssen die bequem gewordene CH immer noch wach rütteln.

  • Rita Quindega sagt:

    Die Wende der CVP in Sachen Atomkraft-Ausstieg ist sehr begrüssenswert, doch alleine der Glaube fehlt. Frau BR D. Leuthard’s Abkehr erfolgte erst nach Fukushima, und das sehr zögerlich. Wären im Herbst keine Erneuerungswahlen anstehend, wie hätte sie sich wohl verhalten, sie und ihre Partei? Wendehälsen traue ich nicht über den Weg, vor allem, wenn man sich nun grüner als die Grünen gibt. Dass in dieser Technologie, in allen Varianten, von Biogasanlagen, Geothermie (auch im Kleinen für EFH), Windkraft etc. so viel Potential und Arbeitsplatzgenerierung liegt, ist nun endlich der CVP bewusst!!

  • Philipp Rittermann sagt:

    jaja – unsere grünen gutmenschen……sind dann so in 3 – 5 jahren die ersten die schreien, dass die schönen neuen technologien nicht bezahlbar sind….aber eben – hauptsache mal „cleantech“ -> um die volkswirtschaftlichen belange dürfen sich dann wieder die „richtigen arbeiter“ kümmern und zusätzlich wird natürlich auch wieder das hohle händchen gemacht. naivität ohne ende.

    • Jörg WIrz sagt:

      Naiv sind diejenigen, die das Gefühl haben Erdöl gebe es noch ewig.

      • Andreas Leupin sagt:

        Damit bringen Sie es (ungewollt?) auf den Punkt – 3/4 des scheizerischen Energiebedarfs werden heute über fossile Energieträger gedeckt, was dazu führt, dass wir
        1. zukünftigen Generationen ein massives CO2-Problem hinterlassen
        2. dafür die Ressourcen aufgebraucht haben, mit denen zukünftige Generationen wahrscheinlich etwas besseres anfangen könnten.
        Kernenergie stellt hier meiner Meinung nach nur einen Nebenschauplatz dar, ist aber wunderbar geeignet, von den eingentlichen Problemen abzulenken…

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Die Gründe für diese Hetze gegen sanfte Technologien kann eigentlich nur auf tiefenpsychologischer Ebene geklärt werden. Sie kommt nicht zufällig fast immer von ‚richtigen‘ Männern. Die Kurzformel heisst: sanft, behutsam, fürsorglich = unbewusste Erinnerung an die eigenen sanften (schwachen!) und daher unterdrückten Anteile im Mann.

      • Philipp Rittermann sagt:

        *G* -> sie, herr niederer; sie sind im falschen blog, „tiefenpsychologie“ ist hier nicht wirklich das thema….aber ich finde ihren beitrag trotzdem witzig.

        • Ich finde den Beitrag von Herr Niederer nicht bloss witzig sondern richtig.Musste vieleicht auch wieder mal gesagt sein obwohl die Betroffenen dies logischerweise weit von sich weisen!

          • Philipp Rittermann sagt:

            herr bossert – es tut mir sehr leid, aber es können halt nicht alle in „geschützten werkstätten“ äh-arbeiten…; zumindest ich muss was tun für die kohle. aber ich weiss, für leute wie sie ist eine anstellung und wohlstand selbstverständlich. in diesem sinne – viel glück für die zukunft.

          • Hanspeter Niederer sagt:

            Herr Bossert, Sie sind mein Held ! Ein Mann, der dieses Wissen und diese Sensibilität in sich trägt ! Ein seltenes ‚Exemplar‘, aber darum umso wertvoller. Aber wir werden täglich mehr, unaufhaltsam ! Mit den Frauen an unserer Seite werden wir es schaffen, die ‚richtigen‘ Männer zu überzeugen. Ein Hoch auf Patricia und Rita ! Sorry Maria, Du hast dich für den pseudo-realistischen Männer-Realismus entschieden. Realisten glauben daran, dass die Realität nicht veränderbar ist. Really sexy?

    • Philipp Rittermann sagt:

      herr wirz: dessen bin ich mir natürlich bewusst und ich bin grundsätzlich auch ein befürworter erneuerbarer energien. nur muss sie ausgereift-, und in der breiten masse auch bezahlbar sein. wissen sie, ich beobachte leider laufend, dass die „grüne euphorie“ meist in einer kostenexplosion endet -> also – bitte zuende denken und einen schrittweisen ökonomischen umstieg fokussieren; sonst werden nur einige unternehmer profitieren und die grosse zeche muss das volk, (übrigens auch sie…), berappen.

      • Realist sagt:

        Herr Rittermann: Wenn die Stilllegungs- und Entsorgungskosten endlich vollumfänglich in den A-Strom-Preis eingerechnet würden, wäre hier die Kostenexplosion schon längst eingetreten. Aber die AKW-Euphoriker können das natürlich nie zugeben. Sie hacken lieber auf den grünen und linken Gutmenschen herum.

        • Philipp Rittermann sagt:

          sie sind kein „realist“, sie sind ein anonymer, feiger schreiberling.

          • David Hürlimann sagt:

            Aber Recht hat er trotzdem! denn wenn man die realen Kosten (die man im Moment kennt) nehmen würde, wäre die Atomkraft nicht mehr die günstigste, sondern die teuerste Energieform. Geschweige denn, wenn man die Kosten nachfolgender Generationen mitberechnet, die den ganzen Schlamassel (Atommülllager) für uns dann ausbaden dürfen, ist es schon fast wieder ironie, wenn man von der günstigen Atomkraft spricht…
            Nachhaltigkeit bezahlt sich halt erst auf die Dauer aus, doch man spart sich einen 2. Planeten… Zum Glück führt kein Weg daran vorbei, die Frage ist nur, wie gross wird der Hammer sein.

          • Gerald sagt:

            Immer noch besser, als ein Realitätsverweigerer.

          • Hanspeter Niederer sagt:

            Herr Rittermann, jetzt reiten Sie sich in etwas hinein, das Ihnen leid tun könnte. Warum nehmen Sie die Argumente von ‚Realist‘ nicht auf? Ich glaube halt, Sie befürchten selbst, dass er recht haben könnte, sonst würden Sie nicht so aggressiv reagieren. Was genau treibt Sie so in die Enge? Sind Sie wirtschaftlich von der Atomindustrie abhängig?

        • Beat sagt:

          Das Stichwort vom 2. Planeten (@Hürlimann) finde ich interessant. Es liesse sich überlegen welche Lebensdauer wir einem solchen geben würden. Spiegelt man das ganze zurück auf unsere Situation dürfte leicht klar werden dass es enorm viel leichter fallen muss unseren heutigen Planeten zu schützen und dessen Lebensdauer weniger zu gefährden als einen „neuen“ aufzubauen. Wenn wir diese Kurve nicht kriegen wird wohl mit dem 2. Planeten auch nichts….

  • Dario Dirossi sagt:

    Leider stimmen Ihre Überlegungen, Herr Béglé, nicht ganz. Je nachdem wie hoch die Subventionen sind, es werden so einfach neue Staatsstellen geschaffen. Eine solche Art der Argumentation ist meiner Meinung nach doch ziemlich stark im Graubereich. Meinerseits bin ich keinesfalls bereit, mit meinen Steuergeldern Arbeitsplätze (die zu einem grossen Teil von Arbeitskräften aus dem EU-Raum besetzt werden) im Ökosektor mitzufinanzieren. Wenn schon, dann behalte ich die Steuern für mich, und gehe mit diesem Geld in Italien in die Ferien, bzw. schaffe so Arbeitsplätze gleich direkt im Ausland.

    • Rita Quindega sagt:

      D. Dirossi: Sie sehen mit Ihrem Blick nur bis zur Ihrer Nasenspitze und vor allem strotzt Ihr Kommentar vor Egoismus.Die Erforschung der Atomkraft wurde mit Millionen von Steuergeldern finanziert, egal in CH, D oder anderswo.Eine Technologie,die verheerende Folgen zeitigte.Hätte man in der Vergangenheit mehr auf Alternativenergieforschung gesetzt,müssten wir heute nicht Angst vor einem GAU haben Japan,Russland,&die USA hatten,leider,diese Erfahrung bereits machen müssen.Wir können nur hoffen,dass uns ein solcher nicht widerfährt. Erneuerbare Energie ist bezahlbar und vor allem nicht tödlich!

      • Maria Halder sagt:

        Ich verstehe nicht, warum ein CH Atomaustieg einen Gau verhindert. Nur weil wir kein AKW mehr haben, heisst dies noch lange nicht, dass ein Gau in F, Russland, den USA oder China auusgeschlossen ist. Da diese Laender ganz sicher nicht aussteigen und auch nicht so sehr an Sicherheit interessiert sind wie wir, muessen Sie wohl lernen, mit dem Risiko zu leben. Eine unbequeme Wahrheit, ich weiss.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Die deutsche erneuerbare Energiewirtschaft zahlt wesentlich mehr Steuern an den Staat als sie von ihm Subventionen erhält.

      • Thomas sagt:

        Herr Niederer,

        wenn man so einen Unsinn behauptet, kann man das sicher
        mit einer Quellenangabe belegen!!!!

        Ich warte Herr Niederer!!

      • F. Bringer sagt:

        Die Windindustrie in D schaffte nicht nur 100’000 zukunftsfeste Arbeitsplätze und exportiert über 80% seiner Windturbinen mit Profit , zahlt Steuern und reduziert seine Abhängigkeit von ausländischen Energieträgern, sondern macht den Strom tatsächlich billiger: http://bit.ly/eHAXt5

        Im Gegensatz z.B. zur Atomenergie welche in D bereits €204 Milliarden vom Steuerzahler erhalten hat, zahlt die erneuerbare Industrie mehr Steuern als sie indirekt über die Einspeisevergütungen einnimmt und schafft neben der Energieträgerimportreduktion zukunftsfeste Arbeitsplätze:
        bit.ly/cwMnGR
        bit.ly/e6zMeL

        • Beat sagt:

          Wie fast immer sind die Links das Beste was der Beitrag @ Bringer enthält. Das effektive Ergebnis wäre zu Ende gelesen, dass die Auslastung der teuren Gaskraftwerke durch das EEG sinkt, somit subventionieren diese durch entgangene Gewinne die Kosten der KEV. Für die Schweiz stimmt das Ergebnis nicht, denn was bei hoher Einspeisung abzuschalten wäre sind zunächst die Speicherkraftwerke, die billigen Strom produzieren. Somit würde in der Schweiz der Strompreis steigen, weil Gaskraftwerke bei uns keine Bedeutung haben. Zu kurz gedacht! Bitte die Links lesen! der Rest ist falsch.

          • F. Bringer sagt:

            Falsch Beat.
            Abgesehen davon, dass das EEG von den Verbrauchern finanziert wird und die Schweiz MEHR Strom importiert und exportiert als sie SELBST verbraucht. Tatsächlich haben Gas- und Ölkraftwerke immer eine eher tiefe Auslastung, weil sie nur gebraucht werden um insbesondere den Spitzenstrombedarf decken zu können.
            In der Schweiz würden durch mehr Windstrom die gespeicherten Wasserreserven geschont, weil die Windkraftwerke im regenarmen Winter stets mehr Strom produzieren. Dank Windenergie schont Spanien seine Wasserreserven bereits seit Jahren: reut.rs/aeoAwH

  • Reto Baumgartner sagt:

    Die Aussage führend trifft nur auf den Gedanken zu.Wenn man sich hier umschaut entdeckt man nur selten oder auf Neubauten Solar oder Photovoltaikanlagen. So lang die Ortsbildschützer und Heimatschützer mehr zu sagen haben als der gesunde Menschenverstand wird sich keine Wende bei den erneuerbaren Energien einstellen. Ganz klar sollte man gewisse Bauten schützen, aber oft werden ganze Ortskerne blockiert oder mit massiven Auflagen versehen, welche es unmöglich machen solche Anlagen zu errichten. Ebenfalls gibt es in der Politik eine viel zu grosse Lobby für Pro Atom.

    • Realist sagt:

      Reto Baumgartner, Sie bringen es auf den Punkt. Noch mehr: Baubehörden, selbst Verwaltungsgerichte, stellen sich nicht nur in Ortskernen sondern auch in Neubau-Quartieren quer. Die persönlichen Geschmacksvorstellungen von Beamten zählen mehr als die grundsätzlichen Zielsetzungen.

    • F. Bringer sagt:

      Der Grund weshalb es in der Schweiz im Gegensatz zu Deutschland praktisch keine Photovoltaik-Anlagen gibt, liegt daran, dass SVP, FDP, CVP und BDP die Entdeckelung der Einspeisevergütung (KEV) mehrheitlich verhindern.
      Momentan ist der KEV Topf für Schweizer Stromdächer mit Schweizer Arbeitsplätzen dank den obigen Parteien auf 0.02 Mrd begrenzt, während die Gleichen das Militärbudget gerade auf 5 Mrd erhöht haben…
      http://bit.ly/hyr1YJ

      • Stuker B. sagt:

        Danke Herr Bringer! Sie sprechen mir aus dem Herzen. China hat einen Sonnenkönig! Eindrücklicher Artikel, gerade gelesen. Jetzt ist es höchste Zeit, dass potenziale Kräfte in der politischen Schweiz die Energiegewinnungswende einführt. Geld ist kein Argument mehr, wir leben im reichsten Land der Welt, oder ist dies fiktiv. Nach dem UBS-Fall schleicht sich mir der Gedanke ein, dass alles leere Geldscheine sind, das wäre Betrug ! Also zurück zu den realen Werten und da ist die Clean-Tech die beste Kandidatin. Die Schweiz und ihre SVP, FDP, CVP Politiker sollen zurück auf den Boden kommen.

      • Beat sagt:

        Stimmt nicht, Hr. Bringer! Der Grund ist weil die Schweizer aus unerfindlichem Grund meinen man könne ohne KEV keine PV Anlage bauen! So ein Unsinn.

        • F. Bringer sagt:

          Falsch Beat.
          Die Deutschen setzen im Gegensatz zu den Schweizern PV-Anlagen auf ihre Dächer, weil die PV-Anlagen auf ihren Dächern mit zukunftsfesten Arbeitsplätzen dank EEG (KEV in der CH) ihnen als Altersvorsorge dient, weil sie für jede kWh angemessen bezahlt werden.

          Ohne KEV macht in der Schweiz eine PV-Anlage für den Hausbesitzer keinen finanziellen Sinn, weil er für den Strom z.T. gar nichts erhält, dafür dem EW über 20 Rp. pro kWh für den Netzstrom zahlen muss: http://bit.ly/lhxc1Y
          Und nein Beat es macht keinen Sinn, dass jeder seinen Keller halt einfach mit Batterien füllt.

          • Hanspeter Niederer sagt:

            F. Bringer bringt’s immer wieder. An Ihnen werden noch viele Verhinderer zerschellen wie eine Nussschale an der Küste des tobenden Ozeans ! Ein bisschen heftig das Bild, spiegelt nur mein heftiges emotionales Engagement für unseren grandios schönen Planeten wider, den wir UNBEDINGT erhalten müssen für unsere wunderbaren unschuldigen Kinder und die fantastischen Tiere und Pflanzen !

  • tommaso sagt:

    Herr Beglé ist Mitglied einer Partei, die gerade mitgeholfen hat, Milliarden in die Armee und in Kampfjets zu verlochen. So sind die Prioritäten der Bürgerlichen. Das hier ist einfach grün angemalte Wahlkampfrhetorik…

  • Rita Quindega sagt:

    Bricht ein Staudamm, egal ob Mattmark, Grande Dixane, Mauvoisin, Grimsel etc., wäre es eine grosse Katastrophe mit vielen Toten und Sachschäden, aber es besteht die Möglichkeit, wieder aufzubauen. Die Region um Fukushima oder Tschernobyl bleibt für die Ewigkeit unantastbar!! Den AKW-Befürwortern ist diese Sichtweise nicht klar, denn sie denken nur an den billigen Strom. Dieser wäre bei Einhaltung aller Notwendigkeiten, die einen solchen Betrieb benötigen, sprich Endlagerkosten, enorm teurer als Erneuerbare Energie.

    • Andreas Leupin sagt:

      Wie kommen Sie darauf, dass die Region um Fukushima für die „Ewigkeit“ unantastbar bleibe? Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie dies näher erläutern würden!

      • Rita Quindega sagt:

        Andreas Leupin: ..Weil die Gegend hochgradig radioaktiv verseucht ist. Ich denke, dieses Wissen sollte in jedem Kopf vorhanden sein!!!, oder hören Sie zum ersten Mal, dass radioaktiv verseuchte Landstriche über Hunderte von Jahren verstrahlt bleiben.

        • Andreas Leupin sagt:

          Das ist mir sehr wohl bestens bekannt, aber:
          1. auch hunderte von Jahren (genau gesagt maximal ungefähr 300 Jahre) sind nicht „die Ewigkeit“
          2. finde zumindest ich den direkten Vergleich von Todesopfern mit einer Gebietsdekontamination eher als deplaziert
          3. lenken solche Diskussionen letztlich nur vom eigentlichen Problem ab, wie eine saubere, nachhaltige Energieproduktion in Zukunft aussehen soll

        • Beat sagt:

          @Quindega: Sie sind der Popaganda aufgesessen. Das Gebiet das in und um das Kraftwerk Fukushima hochgradig radioaktiv verseucht ist beschränkt sich auf Teile des Kraftwerksgeländes, den Meeresboden unmitelbar um den Kühlwasseraustritt ins Meer und um einige Bach- und Flussläufe nordwestlich vom Kraftwerk. Wären die Japanischen Behörden so verantwortungslos wie die sowjetischen, könnte das Sperrgebiet bereits jetzt grösstenteils wieder besiedelt werden. Zum Glück sind sie aber viel vorsichtiger und gehen keine zu grossen Risiken ein.

          • Hanspeter Niederer sagt:

            Das Meer ist eine Flüssigkeit, die in Bewegung ist. Schon vergessen? Gibt es keinen Wind in Fukushima, der radioaktiven Staub aufwirbelt? Sind Sie sicher, dass Ihe eklatante Verharmlosungsstrategie sinnvol ist? Übrigens: von welchem Strom-Lieferanten haben Sie Aktien in Ihrem Depot?

          • Andreas Leupin sagt:

            @Beat: Diese Aussage ist ebenso nicht richtig, wie im umgekehrten Sinn von Frau Qindega die Behauptung, dass gewisse Gebiete „in alle Ewigkeit“ nicht mehr genutzt werden können: Wenn Sie in einer Ausbreitungsfahne Dosisleistungen von mehr als 20 Mikro-Sv pro Stunde messen, ist es sehr wohl angemessen, dieses Gebiet zu evakuieren, da ansonsten eine gesundheitliche Beeinträchtigung der Bevölkerung zu befürchten ist.
            Umgekehrt ist diese Beeinträchtigung auf Grund des radioaktiven Zerfalls und des Eindringens der radioaktiven Stoffe in tiefere Bodenschichten aber auch nicht „ewig“.

    • Rita Quindega sagt:

      A.Leupin: Ich kenne die Halbzeitwerte, weiss, dass die CH über 60% Strom aus Wasserkraft erzeugt usw. Wenn nach Ihrer Berechnung eine „Ewigkeit“ 300 Jahre bedeuten, so bedeutet sie für mich eine „Ewigkeit“, denn wie viele Generationen werden darunter leiden. Das daraus entstehende Leid können Sie sich nicht vorstellen, so wie Sie argumentieren. Die Kosten, die Japan in Bezug auf die Bewältigung der aus Fukushima entstehenden Krankheiten, wird das Land enorm belasten. Für diese Leute ist „eine Generation“ bereits eine Ewigkeit!!!

      • Andreas Leupin sagt:

        Jetzt widersprechen Sie sich selbst: Die Gegend bleibt für Sie für „die Ewigkeit unantastbar“ – unantastbar definiere ich so, dass sich darin keine Menschen aufhalten dürfen. Gleichzeitig postulieren Sie aber eine enorme Anzahl von Erkrankungen als Folge von Fukushima. Irgendwie geht Ihre Argumentation für mich nicht auf…

      • Andreas Leupin sagt:

        Ergänzend zu meinem vorherigen Beitrag: Die (vorläufige) Evakuierung der Bevölkerung in radiologisch stark belasteten Gebieten um Fukushima diente ja genau dem Zweck, dass es nicht zu dem von R. Quindega befürchteten Krankheiten kommt. Dafür wird in Kauf genommen, dass (für den höher zu gewichtenden Schutz der Gesundheit der Bevölkerung) gewisse Landstreifen für eine gewisse Zeit (gesprochen wird in Japan aktuell von etwa 10 Jahren) nicht bewohnt und nicht landwirtschaftlich genutzt werden dürfen.
        Unabhängig von der Kernenergiediskussion gehören aber erneuerbare Energien gefördert.

        • Rita Quindega sagt:

          A. Leupin: Sie wollen nicht verstehen, das ist nicht mein Problem, sondern Ihres. Für mich ist diese Diskussion zu Ende.

          • Andreas Leupin sagt:

            Frau Quindega: ich nehme für mich in Anspruch, Ihre Ansichten sehr wohl zu verstehen, aber Sie haben recht, die zwischen uns geführten Diskussionen gehen inzwischen recht weit am ursprünglichen Thema vorbei und sind deshalb hier zu beenden.

  • Jörg WIrz sagt:

    Sie sollten den nächsten Poit-Blogg schreiben dürfen, Kompliment. Sie habens wirklich auf den Punkt gebracht.

  • Albert Baer sagt:

    Dieses alte Wachstumsdenken in neuen grünen Schläuchen kann ich nicht mehr hören. Wachstum ist nicht grün, nicht nachhaltig, nicht zukunftsfähig. Nachdem wir Industrienationen die letzten paar hundert Jahre uns das Recht genommen haben, den Grossteil der irdischen Ressourcen zu verpulvern, sollten auch wir es sein, die ein nachhaltiges Wirtschaftssystem verwirklichen, dass Wohlstand vom Wachstum entkoppelt und als positives Beispiel für aufstrebende Nationen dient. Wer nur immer Wachstum will, muss auch für Kriege sein.

  • Arne Tvedt sagt:

    Es wäre an der Zeit etwas ehrlicher mit den Begriffen umzugehen. Clean Tech ist alles andere als „clean“ wenn man die Herstellung der Komponenten mit einbezieht und zudem auch nicht 100% „erneuerbar“ wenn man bedenkt wie lange eine Photovoltaik Anlage bei uns laufen muss um die Energie zu liefern, die für ihre Herstellung erforderlich war. Da lob ich mir die Wasserkraft, da sind/ waren wir schon lange führend, nur lässt sich diese kaum noch weiter ausbauen. Wo nun geforscht/ investiert werden soll ist somit alles andere als klar.

    • David Hürlimann sagt:

      Ein interrssanter Input, den ich aufgreiffen möchte…
      Vor einigen Jahren hätte ich Ihnen komplett Recht gegeben. Die Photovoltaik hat aber imense Vortschritte gemacht und wird es auch in Zukunft tun. So haben wir heute Solaranlagen ganz ohne Silizium (was das von ihnen erwähnte Problem darstellt). Auch in der WK-Nutzung machen wir Vortschritte. Doch die Lösung liegt nicht in einer Energieform, sondern in der Kombination von vielen.
      Sonnenkollektoren gehören auf jedes Dach, denn die sind komplett sauber. Geothermie und Windkraft haben riesen Potentiale und es gibt noch einige mehr…

      • Andreas Leupin sagt:

        …um Ihren Gedanken weiter oben aufzugreifen: Geothermie ist im Prinzip nicht erneuerbar, sondern basiert auf Restwärme und Kernreaktionen im Erdinnern.
        Bei den Solaranlagen kommt es sehr darauf an, ob Sie Photovoltaik (Stromproduktion) oder Solarthermie (Wärmenutzung) ansprechen, bei letzterer wird ein bedeutend grösserer Anteil der pro Fläche einfallenden Energie genutzt (z.B. für Warmwasseraufbereitung), sinnvoll sind vermutlich Kombinationen von PV und Solarthermie. Komplett sauber ist aber heute kein Energieträger (Graue Energie bei der Herstellung).

        • David Hürlimann sagt:

          ich würde mich gerne mal mit Ihnen persöhnlich unterhalten, denn Sie scheinen gut informiert zu sein…
          An dieser Stelle müssten wir den Begriff erneuerbar mal definieren, aber das überlasse ich jedem selber… Geothermie wird aber solange vorhanden sein, wie wir sinnvoll unseren Planeten bewohnen können. Gleiches gilt für Wind und Sonne. Wasser hingegen „wandert“ und ist der wohl unstabielste Faktor der erneuerbaren Energieformen und doch einer der sinnvollsten (Zwickmühle)
          In meiner Aussage habe ich bewusst das Wort Kollektoren verwendet, da diese in der Schweiz viel mehr Sinn machen.

          • Andreas Leupin sagt:

            …Sie können mich gerne mal über Facebook kontaktieren (am Abend, wenn ich nicht arbeiten muss 😉 )- ich sollte dort problemlos zu finden sein…

            Es ist klar, dass der Begriff „erneuerbar“ relativ ist und wohl jeder wieder etwas anderes darunter versteht. Eine meiner Meinung nach recht gute Definition gibt Wikipedia, aber auch das ist Ansichtssache…

          • Beat sagt:

            Hr. Hürlimann, wieso sollte das SIlizium das Problem darstellen? Es gibt heute auch siliziumhaltige PV – Anlagen die einen ansprechende Erntefaktor haben. Z.B. 4 – 5 -fache Ernte an Energie zur grauen Energie über die Lebensdauer.
            Einige der Technologien die ohne Silizium arbeiten, und z.T. noch bessere Erntefaktorn haben, (7+?) könnten andererseits das Problem der Endlichkeit der Ressourcen an seltenen Erden haben, die benötigt werden. Oder nicht?

      • F. Bringer sagt:

        Abgesehen davon, dass 28% der Erdkruste aus Silizium besteht und ein modernes Dünnschichtmodul in weniger als einem Jahr seine Herstellungsenergie produziert.
        1 gr. Silizium eines Schweizer Dünnschicht Photovoltaik-Moduls produziert um Welten mehr Strom als 1 gr. Uran in einem AKW:
        Uran= 38 kWh/gr, (Weltweite Atomstromproduktion/Uranverbrauch)
        Silizium= 4285 kWh/gr. (0.1 kWp/m2 bei 11.4% Ausnutzungsgrad und 30 J. Lebensdauer: 3000 kWh. 0.3um Si-Schicht wiegt 0.7 gr./m2) bit.ly/lTT4qy

        • Andreas Leupin sagt:

          Dieser Vergleich holpert aber ganz gewaltig: Uran ist ein Energieträger wie z.B. Erdöl , Holz oder auch ein gefüllter Speichersee und „enthält“ somit intrinsisch einen Energieinhalt. Silizium ist ein reiner „Energievermittler“, d.h. es wandelt die Strahlungsenergie der Sonne in elektrische Energie um, per se ist in Silizium aber überhaupt keine Energie gespeichert.
          Den Unterschied sehen Sie auch darin, dass ein Klumpen Silizium auf den Tisch stellen, Sie daraus erst mal überhaupt keine Energie ziehen können, wenn Sie in Ihrem Cheminée Holz verbrennen, dagegen sehr wohl.

          • F. Bringer sagt:

            Eben, das heisst, dass ein Photovoltaik-Modul welches 90 Jahre betrieben wird, sogar nochmals 3mal mehr Energie pro Gramm Silizium produzieren kann als ein AKW mit Uran.

            Ein PV-Modul hat keine bewegliche Teile und kann deshalb prinzipiell beliebig lange halten. Es gibt Autos mit vielen beweglichen Teilen, welche bereits über hundert Jahre alt sind.

            Und während die Erdkruste übrigens einen Silizium Gehalt von 28% aufweist hat sie einen Uran235-Gehalt von lediglich: 0.0000013% .

          • Andreas Leupin sagt:

            Da Sie den Unterschied anscheinend nicht begreifen wollen, ein Beispiel:
            Nehmen Sie den (hypothetischen) Fall, dass Sie und ich in Finnland weit im Norden im tiefen Winter für eine Woche eine Blockhütte mieten. Ich spende Ihnen freundlicherweise eine Tonne Quarzsand, nach Ihrer Rechnung bei weitem ausreichend, um mit dem enthaltenen Silizium die Hütte während mindestens hundert Jahren zu beheizen. Ich bedinge mir dafür von Ihnen eine Tonne Brennholz aus (mit mickrigen 5 W pro g Energieinhalt) und ich wette mit Ihnen, dass nicht ich derjenige bin, welcher während dieser Woche frieren wird 😉

          • F. Bringer sagt:

            Brennholz ist nicht das Thema sondern Uran.
            Und Tatsache ist, dass Andreas Leupin mit seinem teuer angereicherten Klumpen Uran in der Blockhütte nicht weniger frieren wird, als ein anderer mit einem Klumpen Silizium.
            Andreas Leupin wird allerdings in diesem Fall mit erhöhter Wahrscheinlichkeit an Krebs erkranken.

          • Andreas Leupin sagt:

            Nein, es geht nicht um Uran, sondern darum, dass Ihr Silizium, auch wenn es hoch gereinigt, dotiert und als PV-Silizium aufbereitet ist, per se kein Energieträger, sondern höchstensder Energievermittler ist. Dies ist etwa vergleichbar mit der Kupfer (oder anderen Wicklung) in einem Generator. Auch das Kupfer enthält keine Energie, sondern wandelt nur eine Energieform in eine andere um. Somit ist es völliger Blödsinn, von einem Energieinhalt des Kupfers oder des Siliziums zu sprechen. Ganz anders sieht das aus für Holz, fossile Brennstoffe, gestautes Wasser, Uran – alles Energieträger!

          • Andreas Leupin sagt:

            Bezüglich des erhöhten Krebsrisikos wegen des Klumpen angereicherten Urans – die Strahlung des angereicherten Klumpens Uran ist deutlich geringer als die eines Klumpens Natururan, bei dem sich die Tochterprodukte im Zerfallsgleichgewicht befinden, Ihr Argument wäre höchstens stichhaltig, wenn ich den Klumpen Uran so in Wasser anordnen würde, dass die Konfiguration kritisch oder sogar überkritisch würde.

          • Andreas Leupin sagt:

            …aber die ganze Diskussion hier trägt herzlich wenig zur ursprünglichen Frage bei – wir können diese Diskussion gerne über Facebook oder ähnlich auf privater Basis weiterführen, hier gehört sie definitiv nicht hin.

  • Casimir von Arx sagt:

    Die Entwicklung und die Herstellung von Produkten aus dem Bereich der erneuerbaren Energien wird vorangetrieben, wenn der Ständerat am 28. September, also noch vor den Wahlen, den Atomausstieg beschliesst und damit eine „sichere und vorhersehbare“ Situation für die entsprechenden Unternehmen schafft. Die CVP-Ständeräte haben es in der Hand, diesen Entscheid herbeizuführen. Bisher haben sie es nicht getan (siehe Medienmitteilung der glp vom 8. September). Das liegt natürlich nicht in der Verantwortung von Herrn Béglé, muss aber bei diesem Blogeintrag erwähnt werden.

  • Reto Froelich sagt:

    Wir wissen, wie Schwätzer Begle sein Geld verdient. Von Technik und Wissenschaft hat er keine Ahnung. Wieso frägt man denn ausgerechnet so eine Heuschrecke dazu?

  • hik3 sagt:

    Eh bien ça pour une surprise! Quel bonheur d’entendre un UDC défendre l’écologie et les cleantechs :).

  • Die Schweiz führend?.Das ist ja zum lachen. Mit 16000 Gesuchen beim KEV wo man 10 Jahre echt schweizerisch politisiert hat und nach der Einführung des KEV am gleichen Tag ausverkauft war und im letzten Tag bei der Vernehmlassung noch die 3 fache Deckelung eingefürt wurde ist schlicht Weltklasse, nicht führend. Die einzige Möglichkeit etwas daran zu ändern ist den ganzen Politiker- Sesselfurzer Clan das Geld weg zu nehmen um mit diesem Firmen welche im Grün E. Bereich eine Produktion in der CH.anstreben zu unterstützen. Ausser Studer Inotec in Sitten welche die Besten Inselwechselrchter…

  • Thomas sagt:

    Hallo,

    obwohl Deutschland Millarden investiert, investiert hat und weiter investieren will,
    lag der Anteil der solaren Stromproduktion im Jahr 2010 bei mikrigen 2% (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Strommix-D-2010.svg&filetimestamp=20110323124037). Solarzellen können nie und nimmer Grosskraftwerke ersetzen. Alles andere ist reine Augenwischerei und gewisse Kreise versuchen sich jetzt natürlich mit dem Hyperboom „Solar“ eine goldene Nase zu verdienen. Dumm nur, wenn der Strom dann unbezahlbar wird oder doch eben Atomstrom importiert werden muss (Frankreich und Tschechien) Thomas

    • F. Bringer sagt:

      Bayern mit weniger Solareinstrahlung pro m^2 als die Schweiz produziert bereits heute mehr als doppelt so viel Strom mit Photovoltaik als das AKW Mühleberg generiert. (Das ergibt sich aus der Ende 2010 installierten PV-Leistung in Bayern: bit.ly/gLarad , bit.ly/gp0x1x )

      Abgesehen davon zahlt die PV-Industrie mehr Steuern als sie indirekt über die Einspeisevergütungen erhält: bit.ly/e6zMeL

      Und ohne das EEG in D hätte der Preiszerfall der PV nicht stattgefunden. Es gibt inzwischen komplette PV-Anlagen für €1.2 /W http://bit.ly/qVmvpc Vor 5 Jahren haben sie noch 4 mal so viel gekostet.

    • F. Bringer sagt:

      Im Übrigen hat Deutschland (trotz Atomausstieg) und Österreich (ohne ungedeckten Rückbaukosten) gemäss EEX meistens tiefere Grosshandelsstrompreise als die Schweiz. Deshalb ist die Schweiz gegenüber diesen Ländern auch nach wie vor Nettostromimporteur.

    • F. Bringer sagt:

      Wir Schweizer (10mal weniger als es Deutsche gibt) zahlen übrigens jedes Jahr 20 Milliarden zu viel, nur weil die innovationslosen, nichtsproduzierenden Importeure die Preise nicht weitergeben und die Mehrheit im Parlament Parallelimporte behindert oder gar ganz verhindert:
      http://www.beobachter.ch/konsum/artikel/preise_wir-zahlen-20-milliarden-zu-viel/

      20 Milliarden jedes Jahr ganz ohne Arbeitsplätze zu generieren, ganz ohne saubere Energie zu generieren und ganz ohne die Abhängigkeit von importierten Energieträgern zu reduzieren.

  • Josef sagt:

    Mir stösst das Argument auf „Alternative“ Energie sei zu teuer. Unsere Wirtschaft könne sie nicht verkraften usw. Wenn die Vollkosten von Atom – Stom eingerechnet wären, wäre heute die el. Energie viel teurer. Meine Frage fäng früher an: Was ist billiger: Wirtschaftsverträglicher Strom oder eine verseuchte Umwelt nach einem GAU, es muss nicht mal ein Super GAU sein? Wir wissen noch nicht einmal wohin mit dem Müll. Was ist in Bezug auf sicheren Strom seit dem Kaiseraugsdebakel geschenen? Nichts!!Darum alle Kraft für erneuerbare Energie einsetzen und unseren Enkeln eine sicherere Welt übergeben.

    • F. Bringer sagt:

      Mal abgesehen davon, dass die Schweiz ohnehin keine Reaktoren produziert und neue AKWs kaum Wertschöpfung in der Schweiz schaffen würden sind neue AKWs auch so zu teuer:

      Die Kapitalkosten für Windturbinen liegen bei €0.98 /W: bit.ly/i343Ll
      Während neue, ausländische AKWs inzwischen in der Gegend von $8 /W liegen: ti.me/flRvb1 bit.ly/afZoPe
      Und werden nach den Ereignissen in Fukushima sicher nicht günstiger.

  • Albert Kummer sagt:

    „man“ sagen Leute mit edlen Gesinnungen, jedoch wenig technischem und unternehmerischem Know How, wenn andere etwas tun sollen. Sie wissen alles besser, gehen selbst aber nie ein Risiko ein und packen auch nie etwas an. „wir“ sagen, sie, wenn sie das Geld anderer Leute verteilen und unter den Nagel reissen wollen.

  • Johann Grüter sagt:

    70 % der Solarpanels werden heute in Billigländern produziert. Wollen wir mit unserem schweizerischen Geld wirklich Photovoltaik-Arbeitsplätze in China unterstützen? Nie und Nimmer wird die Schweiz noch ein führendes Land für regenerative Energietechnik.Das ist vorbei. Das wird alles nur noch im Ausland produziert, und wir kaufen es bestenfalls zu überteuerten Preisen über irgendwelche unverschämt teuren CH-Zwischenhändlern ein, umschliesslich mit viel Geld unsicheren, unsteten Low Quality Strom zu produzieren. Die CVP soll endlich wieder auf den Boden der Tatsachen kommen.

    • F. Bringer sagt:

      Abgesehen davon, dass Schweizer Firmen mit Schweizer Arbeitsplätzen Photovoltaikfabriken und PV-Produktions-Komponenten nach China exportieren:
      bit.ly/pCQ4DM, bit.ly/oLeRcu und Schweizer Firmen Wechselrichter produzieren: http://bit.ly/ovcbU0
      Bei den Dachdeckern und Elektrikern handelt es sich um Einwohner in der Schweiz, welche im Gegensatz z.B. zu den Ölscheichs in der Schweiz Steuern zahlen.

      Und selbstverständlich produziert PV mit Schweizer Arbeitsplätzen ausschliesslich am Tag Strom, wenn auch der Stromverbrauch und der Strompreis am Höchsten ist und entlastet somit das Netz.

      • zamm sagt:

        Tja… die Dachdecker: Allein durch ihre Arbeitsunfälle wird PV 10x tödlicher als Kernkraft:
        http://nextbigfuture.com/2008/03/deaths-per-twh-for-all-energy-sources.html

        Dabei vernachlässigt man noch die für Solarchemie „geopferten“ Landstriche in China:
        http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/03/08/AR2008030802595.html
        http://www.energychinaforum.com/news/55070.shtml

        • F. Bringer sagt:

          Abgesehen davon, dass PV keine Abfälle hinterlässt, welche im Gegensatz zum Atommüll nicht problemlos rezykliert werden können: http://bit.ly/qimfzU
          Und PV auch nicht ganze Landstriche durch den Uranabbau und die Wiederaufbereitung radioaktiv belastet:
          bit.ly/aMPMw4 bit.ly/i53WTe

          Wer wie zamm davon ausgeht, dass nur Tote zählen, nicht aber die genetischen Schäden ungeborener Generationen, die Evakuierten, die niemals zurückkönnen, der betreibt Risikowissenschaft als Ideologie.

          • zamm sagt:

            Durch „objektiven“ Zitaten von der PV-Industrie und Greenpeace wird man nicht glaubhafter… Übrigens:
            – „Keine Abfälle“: Ja, die Toten lassen keine… Zynismus pur von Ihnen!
            – „Nur Tote zählen“: Nein, pro Todesfall gibt es mehrere Invaliden – fur die grünen Ideologen auch egal.
            – „Genetischen Schäden“: Too bad, die Leukämie-Lüge ist aufgeflogen: http://www.canupis.ch/

      • Johann Grüter sagt:

        Eine chinesische Photovoltaikfirma wird derzeit bestreikt, da sie mit zu viel Chemiemüll die Umgebung belastet und Menschenleben gefärdet. Einfach vorstellen, wie das herauskommt, wenn von den 0,03 % Photovoltaik in der CH und den 2% PV-Stromanteil in D der Anteil auf 15 % oder mehr gebracht werden soll: Da werden riesige Chemieprobleme entstehen vorallem in den Billigländern. Giftige Elemente wie Arsen etc. müssen dann tonnenweise bereit stehen zur Produktion. Es scheint da eine Zeit zu kommen, wo man sich dann über den radioaktiven Abfall der AKW vergleichsweise wenig Sorgen machen muss…

        • F. Bringer sagt:

          Abgesehen davon, dass die Chinesische PV-Fabrik, welche aus Unachtsamkeit einen nahe gelegenen Bach mit Flusssäure verschmutzt hat, geschlossen und saftig gebüsst wurde. http://bit.ly/rfugfl
          Flusssäure lässt sich im Gegensatz zu Atommüll problemlos rezyklieren. Flusssäure mit Aluminium ergibt z.B. Aluminiumfluorid und damit putzen Sie ihre Zähne.

          Eine moderne PV-Fabrik hat keine Entsorgungsprobleme und belastet die Umwelt nicht mehr als eine Spielzeugfabrik. Mit dem Unterschied, dass das Erzeugnis während 30 Jahren Strom produziert und nicht nach kurzer Zeit im Müll landet. bit.ly/ri4BeT

  • Bänninger Bruno sagt:

    Bei allem Respekt, einen Mann Namens Béglé auf die CVP-NR und StR Listen zu setzen bestätigt, dass die CVP nicht die Klugen sondern nur die Schlauen im Bundeshaus will. Dieser Mann sollte einfach bescheiden bleiben, seinen Mund halten und stattdessen ruhig seinen Job erfüllen. Falls es ihm je gelingen sollte positive, überdurchschnittliche Erfolge zu leisten dann hätte auch er eine dritte Chance verdient.

  • Erneuerbare Energien generieren Arbeitsplätze, nachhaltige und anspruchsvolle. Gerade ein Land ohne Arbeitsplätze müsste sich auf diese Sparte geradezu stürzen. Was hat uns denn unser Finanzplatz gebracht. Er hat nicht nur unseren Ruf ruiniert, sondern hat Altlasten hinterlassen, die uns noch Jahrzehnte drücken werden. Was hat uns das Erdöl gebracht. Wir konnten es viel zu billig erstehen von armen Ländern, deren Bevölkerung nie etwas davon hatte, haben unsere ganze Wirtschaft darauf ausgerichtet, nun scheint es langsam zu Neige zu gehen, von der CO2-bedingten Klimaerwärmung ganz zu schweigen

  • Erneuerbare Energien generieren Arbeitsplätze, nachhaltige und anspruchsvolle. Gerade ein Land ohne Bodenschätze müsste sich auf diese Sparte geradezu stürzen. Was hat uns denn unser Finanzplatz gebracht? Er hat nicht nur unseren Ruf ruiniert, sondern hat Altlasten hinterlassen, die uns noch Jahrzehnte drücken werden. Was hat uns das Erdöl gebracht? Wir konnten es viel zu billig erstehen von armen Ländern, deren Bevölkerung nie etwas davon hatte, haben unsere ganze Wirtschaft darauf ausgerichtet, nun scheint es langsam zu Neige zu gehen, von der CO2-bedingten Klimaerwärmung ganz zu schweigen

  • Walter Bossert sagt:

    Wie früher wir uns auf ein Leben ohne AKW.s und ohne billiges Erdoel einstellen, umso grösser ist die Chance das wir zur richtigen Zeit auch die richtige Technologie entwickelt und installiert haben, welche uns und nachfolgenden Generationen weiterhin ein qulitativ gutpositioniertes Leben möglich macht. Dazu brauchen wir keine anderen Planeten,aber Gribs und Einsicht!

  • Chappuis Jean-François sagt:

    Vous avez entièrement raison, il faut que notre pays s’engage davantage dans les technologies vertes !
    Cela créera des centaines, voir des milliers d’emplois, ça va doper la recherche et en fin de compte nous serons tous gagnants.
    Ces investissements dans le „cleantech“, soit les technologies propres seront à moyen terme, l’Eldorado des générations futures…

  • Ruedi sagt:

    Das Zeitalter der Schmutzigen oder Selbstzerstörerischen Energieträger ist vorbei! Denn Schaden den wir in den letzen 200 Jahren mit diesen Energieträgern in der Natur angerichtet haben ist bereits so Gross das wir auf gar keinen Fall so weiter machen können. Das es Heutzutage noch Menschen gibt die das nicht begreifen wollen ist ein Rätsel. Es ist nicht die Frage ob wir auf schmutzige Energie verzichten wollen, nein wir müssen weil gar nicht genug Erdoel und Uran vorhanden ist. Ausserdem ist der Abbau Blödsinn weil die Umweltzerstörung grösser ist als der Nutzen der Energiegewinnung.

  • lionel Rieubon sagt:

    La Suisse , la France et toute l’Europe doit libérer les toits pour accueillir des panneaux solaires fabriqués en Europe .

    J’insiste une loi doit libérer les toits .

    Pour cela il est nécessaire de changer les lois et qu ‚ un particulier trouve un avantage a installer des panneaux solaires .

    Notre environnement changera . Nous devons l’accepter ou ne plus se servir de l’électricité pour nos ordinateurs , voitures prochainement etc . Qui accepterait de changer ses habitudes , j’ai des doutes , personnes , moi compris .

  • Samos Schmidhauser sagt:

    Es ist geradezu unglaublich, was alles unter dem Titel „Erneuerbare Energien fördern“ publiziert wird. Irgendwie sind immer alle
    dafür, aber niemand hat sich mit Fakten belastet. Dabei sind diese Fakten jederzeit abrufbar. Beispielsweise in Deutschland, da wurden in den letzten fünf Jahren rund 15 Milliarden Euro in die staatliche Photovoltaikförderung gepumpt. Das absolut klägliche Resultat: Photovoltaik schafft grossartige 1.5% der Stromproduktion. Mitteleurorpa ist weder ein Sonnen- noch ein Windkontinent, da kann man fördern soviel man will.

  • Claudia Fischer sagt:

    China hat letztes Jahr 40 Mia US$ in Cleantech investiert. Das tönt nach viel. Aber wieviel Mia US$ hat China in der gleichen Zeit in Kohlekraftwerke investiert, wieviel in neue AKW’s? Jede Woche geht in China mindestens ein Kohlekraftwerk über 1000 Megawatt ans Netz. In Relation gesetzt sind die 40 Mia plötzlich nicht mehr so imposant und deutlich. Die Vektoren zeigen nicht in Cleantech, sondern iin eine andere Richtung: The Age of the Coal is about to begin.

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