Le franc nous rend-il indépendants?

L’historien Thomas Maissen n’aime pas la mise en scène qui a lieu en campagne électorale : «Les partis se livrent un combat électoral sans finesse dans le but de remporter les lauriers du meilleur patriote

Tausendernoten werden gestapelt.

Le franc fort, un garantie d'indépendance?

L’UDC a ouvert la ronde. L’indépendance de la Suisse serait menacée. Par les immigrés, les réfugiés, les criminels d’origine étrangère ou les minarets. Le ministre de la Défense Ueli Maurer veut préserver les vertus de la Suisse avec la «meilleure armée du monde». Il prêche pour le protectionnisme et l’«Alleingang» politique. Avec toujours le Rütli et le Cervin à l’esprit.

Thomas Maissen met en garde contre le folklore politique, qui masque les véritables problèmes. En ce moment, le franc fort est le thème central. Du jour au lendemain, ou presque, la Suisse est devenue plus chère pour les exportations et le tourisme. La politique atteint ses limites. Le franc menace l’économie. Comment est-ce possible?

L’expression a longtemps fait partie du répertoire classique de la gauche: «La politique propose, l’économie dispose.» Autrement dit, l’économie détermine la politique. Ce qui n’était pas faux, quoiqu’un peu exagéré.

Le débat «qui domine qui» est dépassé. Tout a changé. Les marchés financiers et leur casino mondial ont précipité les États, l’économie et la société dans une crise financière, une crise économique et une crise de la dette. Partout, des États-Unis à l’Europe. Depuis, la bourse disjoncte.

Le débat «qui domine qui» est dépassé. Tout a changé. Les marchés financiers et leur casino mondial ont précipité les États, l’économie et la société dans une crise financière, une crise économique et une crise de la dette. Partout, des États-Unis à l’Europe. Depuis, la bourse disjoncte. Chaque jour, des montants faramineux à neuf chiffres sont échangés à travers le monde. Enfin, échangés, il s’agit de spéculation. Avec le dollar, l’euro et le franc. Plus l’euro et le dollar sont faibles, plus le franc est fort, et plus les profits dégagés sont importants.

Les marchés financiers n’ont plus rien à voir avec l’économie réelle. Il ne s’agit plus de créer des richesses de manière productive. Avec l’argent, on fait encore plus d’argent. L’économie ne commande pas la politique. Elle est, tout comme la politique, victime de la spéculation des marchés financiers. Victime des « sauterelles », pour reprendre le terme du politicien allemand Franz Müntefering.

Alors, la question se pose de savoir si la politique peut encore faire quelque chose. Les élections jouent-elles encore un rôle ?

Ce ne sont pas les immigrés, les réfugiés ou les minarets qui menacent notre indépendance, mais plutôt les dérives des marchés financiers mondiaux, qui amènent même notre propre franc à porter préjudice à notre économie. Si l’État et la politique doivent reprendre le dessus, cela ne se fera que sur la base d’une collaboration internationale. Les élections n’ont de sens que si nous élisons des partis qui ont compris cela. Qui ne se cloîtrent pas dans le «chalet suisse», derrière des volets clos, indépendants, mais tout seuls. La Suisse n’est plus ainsi. Sa place est dans le monde.

345 commentaires sur «Le franc nous rend-il indépendants?»

  • Abdel Thuma dit :

    Hubacher und seine SP bleiben ihren « Idealen » treu und wollen den von ihnen verteufelten Kapitalismus bzw. die Marktwirtschaft abschaffen. Ob allerdings für den Aufbau eines alternativen Wirtschaftssystems die Genossen mit ihren altbackenen Vorstellungen die Richtigen sind? Unvergesslich bleibt der peinliche Kniefall von Hubacher (und Peter Vollmer) vor DDR-Diktator Honecker 1982, ihr Lob für diesen streng sozialistischen Unrechtsstaat und der rege Austausche zwischen den Genossen und Politbüro bis kurz vor dem Mauerfall.

    • Mägge dit :

      @Abdel….

      Gähn…….Sehr kreativer und geistreicher Beitrag Ihrerseits…. Ist ja das Wetter draussen noch interessanter….

      • Silvie Blake dit :

        Herr Mägge, der Beitrag von Herrn Thuma gibt nur Tatsachen wieder, auch wenn sie von den Sozialisten natürlich nicht gerne gehört werden. Ratschläge und Verklärungen vom Obersozialist Hubacher braucht eigentlich niemand. Die Finanzmärkte werden wieder ins Lot gebracht, jedoch die unkontrollierte Einwanderung wird unseren sozialen Frieden auf die Probe stellen.

      • Zimmermann dit :

        Ja Mägge- die Wahrheit schmerzt immer…nur, einzig die Seldwyla-Genossen ( neben Chavez Fidel und ein paar anderen Bananenrepublik-Führern) haben ihren Irrflug noch nicht realisiert. Lustig wie die Linken ihren Sozialismus ausleben, indem sie mit beiden Händen das Geld anderer rausschmissen. Nun da der Kater eingetroffen ist sind natürlich wieder die Anderen schuld
        Typisches Beispiel, in Grossdeutschland hat die milliardenschwere ausserfamiliären Kinderbetreuung schon beinahe das DDR Model erreicht: Resultat noch weniger Kinder,aber liebe Genossen haben ein neues Betätigungsfeld für Jahrzehnte

        • Beat Bieter dit :

          Zimmermann schrieb: « das Geld Anderer » … lustige Formulierung von einem, der sich über den wahren Charakter des Geldes offensichtlich noch keine Gedanken gemacht hat.

          Besitzen Sie etwa « eigenes Geld »? Wie heisst denn Ihre Währung?

          • Zimmermann dit :

            o.k. Sie kleines Genie….das Geld das andere verdienen um dann vom Staat wegelagernd abgezockt zu werden.
            Das Gutmenschen-Gejammer ist nur noch widerlich, das linke Neid und Geiz-Stimmvieh stimmt allen netten Steuervorlagen zu, Co2/LSVA/ MWST-Erhöhung um dann über fehlende Kohle abzujammern.Liebe Staatsfilzabzocker reiten weiter auf der Neidwelle, erst sorgen sie dafür, dass mehr als 50% des Volkes keine grossen Sprünge mehr tun kann, um sie dann mit Neidkampagnen gegen Arbeitsame Sparsame und Leistungsstarke aufzuhetzen, aber sonst plodern Guten ja immer gerne von Minderheitenschutz- gell

        • Mark Keller dit :

          Zimmermann haben Sie schon mal was vom demographisch-ökonomischen Paradoxon gehört? Dies erklärt wohl besser warum weniger Kinder in die Welt gesetzt werden, als die Theorie daran sei die ausserfamiliäre Kinderbetreuung schuld. Hier in der Schweiz werden von den Schweizern auch nicht genug Kinder in die Welt gesetzt, um das demographiche Problem zu lösen, obwohl bei uns die ausserfamiliäre Kinderbetreuung äusserst rudimentär ist.

          • Helveticus dit :

            Dazu braucht man keine akademischen Theorien zu entwerfen und paradoxe Sachverhalte zu eruieren. AHV abschaffen und schon werden wieder Kinder geboren….you will see

        • Heinz Kremsner dit :

          Hr Albert Zimmermann von Uster: Ihre Kommentare sind Schweizweit bekannt. Ihre Verdrehungskunst bar jeder Realität ebenso. Tipp: Schreiben Sie doch in der Weltwoche (aber da schreiben sie ja schon seh ich jetzt).Hier im Tagi werden Kommentare mit Realitätsbezug erwartet.

        • Heinz Kremsner dit :

          Ja Hr Albert Zimmermann von Uster: früher haben sie unter dem Namen Albert Zimmermann von Uster Ihre Kommentare so wg Gutmenschen und so Schweizweit bekannt gemacht. Jetzt sind sie nur doch der Zimmermann. Ihre Verdrehungskunst ist bar jeder Realität ebenso. Tipp: Schreiben Sie doch in der Weltwoche (aber da schreiben sie ja schon seh ich jetzt).Hier im Tagi werden Kommentare mit Realitätsbezug erwartet.

          • Zimmermann dit :

            Und ausgerechnet der Kremsner schreibt da von Realitätsbezug……mit seinem sonst üblichen permanet unterirdischen Anti-SVP-Gegeifer und Gejaule.
            Die Mainstream-Einheitsbrei-Kloake füttert ihren Hofnarren wie den Kremsner täglich mit netten Anti-SVP Prichtli,anscheinend genügen dem netten Kremsner die Prawda-Verhältnisse im Filz noch nicht, mit bis zu 90% gesiebten Speichellecker -Prichtli
            Aber das Kremser-Prichtli hier ist ja in seinem typischen Stil Themenbezogen.Lösungsorientiert gutmenschlich – gell Kremser

        • Gregor Müller dit :

          @Zimmermann: Leider habe Sie wie andere gut bürgerliche (sorry wenn s nicht so wäre) nix verstanden. Nicht die Linke verteilt das das Geld- nein, die Bürgerlichen schultern die SCHULDEN der PRIVATEN zugunsten der schon besitzenden « Gesellschaft ». Bezahlen soll das schliesslich der Staat-Steuerzahler-Volk. Etwas undemokratischeres, gegen jegwelche Grundrechte verstossende »Enteignung »scheint völlig legitim?Das richtige Wort heisst Finanzsozialismus! Der Finanzadel triumpfiert&Bürgerliche finden das System »normal »…es entstehen 1%-99%-undemokratische Verhältnisse wie zu Adelszeiten(DDR war mal)

    • paul rohner dit :

      Abdel Thuma, Offensichtlich trauern Helmut Hubacher und Peter Vollmer sowie die SP Führung noch immer, den durch sie damals gerühmten Machenschaften des DDR Unrechtstaat nach. Es ist einfacher ein Volk zu führen, wenn man Reden, Hören, Sprechen sowie Denken selbst übernimt. Mit seinen Schlagwörtern: Einwanderung,Frankenstärke (richtiger Weise die Dollar und Euroschwäche),Personenfreizügigkeit, betreibt auch er Wahlkampf. Für aufmerksame Leser bringt H. Hubacher versteckt erneut einen EU Beitritt ins Gespräch. Dumm nur, das Volk hat immer noch das Sagen in der Schweiz, so soll es auch bleiben.

      • Ernst Pauli dit :

        Immer die gleichen Argumente aus der Steinzeit, Herren Mägge und Rohner. War es nicht auch alt Kanzler Kohl, der in der DDR aktiv geworden ist, oder Franz Josef Strauss. Wäre die « Befreiung » der DDR möglich geworden, wenn sich nicht die bösen Russen dafür eingesetzt hätten. Sie beide geben keine Antwort auf das Eigentor der Eidg. Währung. Dass wir durch die Finanzmärkte und die Reaktionen verschiedener Länder direkt in der Existenz bedroht werden, ist offensichtlich oder haben Sie das aus lauter Linken-Hass verschlafen? Der entstandene Schaden geht heute schon in die x Milliarden.

        • Hurni Philipper dit :

          Ja da heulen sie auf die Gutmenschen wenn man ihnen den Spiegel vor das Gesicht hält, das hört man nicht so gerne dass SP Exponenten die DDR angehimmelt haben. Aber alle und ich betone alle die nicht dem Weltbild und dem Denken der SP entsprechen als Rechtsextreme und oder Nazis zu bezeichnen ist offensichtlich schon in Ordnung, da macht man dann nicht so feine Unterschiede. Ich würde zuerst einmal vor der eigenen Türe den Dreck wegputzen bevor man mit nackten fingern auf andere zeigt.

        • paul rohner dit :

          Ernst Pauli,Ich hasse die Linken nicht.Erlaube mir auf Dinge hinzuweisen,die sich vor vielen Jahren ereignet haben und die heute noch in verschiedenen Köpfen als heilsbringend herumschwirren.Den Mund verbieten lasse ich mir nicht.Wollen Sie tatsächlich behaupten,der seit ehedem stabile Schweizer Franken sei Schuld an den Staatsverschuldungen im Euroraum mit dem serbelnden Euro.Das schweizer Volk hat schon genug geblutet für diesen Wahnsinn,was Sie wohl auch selbst erkannt haben.Wir leben inmitten einem gygantischen Wirtschaftskrieg.Wir werdens überleben,wenn wir draussen bleiben.

          • Ernst Pauli dit :

            @Rohner. Richtigerweise sollten Sie nicht von EUR oder Dollar-Schwäche sprechen, weil diese Währungen mehr oder weniger gegenüber andern Währungen konstant liegen. Es geht um eine UEBERBEWERTUNG DES SFR. Was da Herr Hubachers « Vergangenheit » damit zu tun hat, ist mir fremd. Da könnte man ja auch Dr. Blocher verantwortlich halten. Die Staatsverschuldung in Europa ist tatsächlich ärgerlich. In vielen Ländern (und in der EU) führen rechte Parteien das Geschäft (siehe Berlusconi). Also hören Sie auf mit links und rechts. Es ist ein Krieg der Spekulanten, wie z.B. Dr. Chr. Blocher & Co.

          • Zimmermann dit :

            Herr Rohner… die von Hubachers /Paulis hochgelobte UdSSR stand vor dem Bankrott. Der Vasallenstaaten- Unterhalt frass neben typisch Sozi-Misswirtschaft /Korruption /Apparatschiks– Unfähigkeit (ähnliche den Bananenrepublik-Verhältnisse, dank lieben 68ern Linken und sonstigen Guten in Seldwyla) den Staatshaushalt auf.
            Nach dem Kommunismus-Absturz, was bis auf liebe Seldwyla Sozis mittlerweile alle begriffen haben,arbeitet Gorbatschow mit Strong Giscard Rockefeller Trittin Gabriel etc auf den Weltkommunismus hin, unter Gebrauch der nützlichen grünen Idioten

        • Zimmermann dit :

          Und immer wieder die alte Sozi -Leier, die bösen Märkte
          Dabei war es der Zigarrenbefeuchter, der um wiedergewählt zu werden die Eizenstats d’Amatos und Bronfmans unter gutmenschlichem Soziappalus gegen die Schweiz von der Leine liess, um mit typischem Sozi-Versprechen..jedem Amerikaner sein Haus, erst die Finanz/Immobilienblase zu ermöglichen
          Dass sich Russen für den Mauerfall einsetzten hat eher damit zu tun dass ihnen der Rubel und nicht die Gulag-Opfer ausgingen (bzw abstürzte)
          Scheint, dem Verdrehungskünstler Pauli ist noch nicht der Link gelungen-Blocher auch dafür die Schuld zu gebe

          • Ernst Pauli dit :

            Wow – Herr Zimmermann. Jetzt haben Sie sich aber übertroffen. Ich kenne Ihre täglichen « Beiträge » in der NZZ und hier und Sie müssen nicht deutlich machen, welcher Partei Sie angehören. Viel wichtiger wäre, wenn Sie sich realistisch zu dem Thema äussern würden und nicht mit Pauschalverletzungen a la $VP reagieren. Dass es sich um eine Ueberbewertung des SFR handelt, halten sogar Leute fest, die ganz auf Ihrer Linie sind. Und dass die Spekulanten hier einiges mitbewirken, fällt jedem Linkenhasser auf, wenn er will.

          • Heinz Kremsner dit :

            Ja Hr Albert Zimmermann von Uster: Ihre Kommentare sind Schweizweit bekannt. Ihre Verdrehungskunst bar jeder Realität ebenso. Tipp: Schreiben Sie doch in der Weltwoche (aber da schreiben sie ja schon seh ich jetzt). Hier im Tagi werden Kommentare mit Realitätsbezug erwartet.

        • paul rohner dit :

          Ernst Pauli, Sie greifen sogar Mägge an,der offensichtlich Ihrer Meinung ist.Es waren nicht die bösen Russen die die Befreiung der DDR bewerkstelligt haben.Es war ein Russe,Namens Michael Gorbatschof (zu Recht späterer Friedensnobel Preisträger),der Russland mit der Oeffnung den Staatsbankrott im letzten Augenblick abgewendet hat Dies war eine heroische Tat,ob von einem Kommunisten oder mutigen Staatsmann bewerkstelligt,bleibt dahingestellt.Meine Hochachtung sei ihm 100%tig versichert.Was Sie betrifft,nehmen Sie es mir nicht übel,beteilige ich mich nicht mehr am Duell das zu nichts führt.

          • Zimmermann dit :

            Wieder falsch, Pauli ..die Freie Presse Holding (vormals NZZ) Weck-Staats-TV sperren seit Jahren meine Beiträge, Tamedia zensuriert zu 90%
            Die Mainstream-Kloake schaltet täglich nette SVP Prichtli, damit sich Hofnarren wie Sie abgeschottet auskotzen können, Tatsachen Wahrheiten spielen da nicht so eine Rolle
            Dass Sie es aber schaffen zu jedem Furz dem Blocher die Schuld zu unterstellen, muss auf Neid Blindheit auf dem linken Auge und Ideologiewahn beruhen. Tip: fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
            PS. Waren da nicht linke Spekulanten die bei der PK -Verzinsungs-Vorlage abgezockt haben

          • Zimmermann dit :

            Wieder falsch, Pauli, die Freie Presse Holding (vormals NZZ) +Weck-Staats-TV sperren seit Jahren meine Beiträge, bei Tamedia wird zu 90% zensuriert
            Die Mainstream-Kloake schaltet täglich nette SVP Prichtli damit sich Hofnarren wie Sie abgeschottet auskotzen können, Tatsachen Wahrheiten spielen da nicht so eine Rolle
            Dass Sie es aber schaffen zu jedem Furz dem Blocher die Schuld zu unterstellen, muss auf Neid Blindheit auf dem linken Auge und Ideologiewahn beruhen. Tip: fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
            PS. Waren da nicht linke Spekulanten die bei der PK -Verzinsungs-Vorlage abgezockt haben

          • r.meier dit :

            liebe kommentarschreiber und leser,bitte nehmt den pauli nicht ernst,entweder ist er ein von linken bezahlter kommentar schreibern oder ein eingewanderter,sicher hat er auch nie militärdienst geleistet,oder etwas sinnvolles fürs land geleistet,er sprüht einfach gift,kann mir gut vorstellen,dass er noch unter anderem namen seine dubiosen kommentare schreibt,jedenfalls freut es ihn,wenn er ärgen kann,würde sagen ,ein kleiner psycho,dem nicht mehr zu helfen ist

          • Ernst Pauli dit :

            @Meier. Schön, Ihr Kommentar. Ich bin FDP-Wähler und habe alle Militärdienste geleistet und meine Familie lebt länger in der Schweiz als die Blochers. Und hier noch eine Stellungsnahme von Nick Hayek in dieser Sache aus dem Internet: « Die Schweizer Franken müsse gegen den «Missbrauch» durch Spekulanten verteidigt werden, die den Frankenkurs in die Höhe getrieben hätten. » Ich teile die Meinung dieses Top-Wirtschaftsführers.

          • Ernst Pauli dit :

            Ergänzung @Meier: « Devisenspekulanten flüchten in die Schweiz » – das ist kein Titel einer linken Postilie, sondern von der Börsenredaktkion der deutschen ARD.de.

          • Ernst Pauli dit :

            @Meier. Folgender Beitrag stammt aus eine SVP-Homepage: Kurt Tucholsky:Trifft’s hingegen große Banken,
            kommt die ganze Welt ins Wanken –
            auch die Spekulantenbrut
            zittert jetzt um Hab und Gut!

            Soll man das System gefährden?
            Da muss eingeschritten werden:
            Der Gewinn, der bleibt privat,
            die Verluste kauft der Staat.

          • Zimmermann dit :

            Wieder so ein Fressen für die lieben aussortierten linken Tagi-Hofnarren, da können sich ganz Clevere wie der Pauli wieder auskotzen, allerdings scheint der in seinem Ideologiewahn schon so verwirrt, dass er seine üblichen Blocher-Anfälle wohl gerade vergass, oder ist dem bloss die Wischiwaschi-Verrenkung noch nicht gelungen?

          • Helveticus dit :

            @Ernst Pauli: Danke für den Tucholsky.

          • Zimmermann dit :

            Ja r.meier, da haben Sie aber den absoluten Blocher-Experten aus seiner Hecke gelockt. Fehlte nur dass der noch seine roten Socken gebeichtet hätte, oder eingestanden, dass er als Rentner auf ein erfolgloses Bünzli-Leben zurück blickt Wir wissen mittlerweile, dass sich nette Neid-und Unfähikgkeits-Linke gerne, früher als CVP, seit deren Wischiwaschi nicht mehr zu leugnen ist, als FDP WirLiebenalle outen. Machen ja auch andere liebe Linke wie SRG-Weck Rassismusdoktor Kreis etc so,.nur, die Cleverern unter den Nachäffern haben auch schon bemerkt, dass „ NUR gegen SVP „ kein Programm ist

        • Zimmermann dit :

          Falsch, Pauli ..die Freie Presse Holding (vormals NZZ) Weck-Staats-TV sperren seit Jahren meine Beiträge, bei Tamedia wird zu 90% zensuriert
          Die Mainstream-Kloake schaltet täglich nette SVP Prichtli, damit sich Hofnarren wie Sie abgeschottet auskotzen können, Tatsachen Wahrheiten spielen da nicht so eine Rolle
          Dass Sie es aber schaffen zu jedem Furz dem Blocher die Schuld zu unterstellen, muss auf Neid Blindheit auf dem linken Auge und Ideologiewahn beruhen. Tip: fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
          PS. Waren da nicht linke Spekulanten die bei der PK -Verzinsungs-Vorlage abgezockt haben

        • Beat dit :

          Die Russen haben sich für die Befreiung der DDR stark gemacht? Dazu möchte ich einmal den geringsten Hinweis sehen. Sie haben sich gerade einmal nicht mit Panzern eingemischt. Das nennt sich dann Untertützung a la Moskau oder was Hr. Pauli?

          • Franz Steiner dit :

            Michael Gorbatschow (Glasnost und Perestroika) hat den DDR-Obristen die Leviten gelesen. Via Ungarn wurden zuvor die Grenzen geöffnet. Beat soll man etwas Geschichte lesen. « Befreiung (von) der DDR » will wohl heissen Entlassung der Bevölkerung in den Kapitalismus. Harz IV grüsst. Usw.

        • Karl Bolliger dit :

          Herr Pauli – im Gegensatz zu Genossen Hubacher, Obermüller & Co. kann man weder Kohl noch FJS einen Strick daraus drehen, dass sie Kontakt zum « anderen Deutschland » aufgenommen haben. Zum Gebiet der DDR hatte die Schweiz jedoch keine historischen Verbindungen, noch waren wir « geteilte Deutsche ». Die SP-Genossen ohne Russischkenntnisse wallfuhren in die DDR statt in die UdSSR, einzig um die Kommunistische Internationale zu feiern. Heute streiten sie dies natürlich ab…

      • Hanspeter Niederer dit :

        Ich fass es nicht. Sollen wir jetzt über die Kollaboration der bürgerlichen Elite dieses Landes mit Nazi-Deutschland zu diskutieren beginnen? Wäre es nicht intelligenter, Sie würden etwas zum Thema des Beitrags sagen?

      • Herr Rohner die SVP hat mehr Sozialistische Tendenzen à la DDR als die Leute meinen. Ein Volk wählt eine Parte. Einheitspartei, Einheitsbrei und Mauer drum. Die Idee Schweizer wählen SVP hat sich Blocher wohl in Nordkorea geholt

        • Zimmermann dit :

          Genau Brigttli……und wird dann ein Sozi zum Bundesrat gewählt, bestimmt der oberste Sowjet, dass der die Wahl abzulehnen hat-gell.
          Ausgerechnet eine liebe Linke plodert da von Einheitsbrei, wohl zuviel im SF TV SSR SRG DDR service publique idée suisse oder in der Medien-Einheitsbrei-Kloake der Ringliers/Freie Presse Holding(Ex NZZ)/Tamedia rein geschaut.
          Und wenn wir schon bei der Geschichte sind, es höcken noch immer Moskau/Ostberlin-Pilgerer, Gadhafi/Mugabe-Kollegen, Mao Trotzki Lenin Arafat Castro-Huldiger im Berner Filz…….und die gehören ausschliesslich dem netten Brigittli -Filz an

          • Helveticus dit :

            Lieber Herr Zimmermann. Sie sind der beste Werbeträger Ihrer Partei. Danke für Ihren Einsatz.

          • Heinz Kremsner dit :

            Ja Ja Ja Hr Albert Zimmermann von Uster: früher haben sie unter dem Namen Albert Zimmermann von Uster Ihre Kommentare so wg Gutmenschen und so Schweizweit bekannt gemacht.Jetzt sind sie nur doch der Zimmermann. Ihre Verdrehungskunst ist bar jeder Realität ebenso. Tipp: Schreiben Sie doch in der Weltwoche (aber da schreiben sie ja schon seh ich jetzt). Hier im Tagi werden Kommentare mit Realitätsbezug erwartet.

    • Mark Keller dit :

      Abdel Thuma, könnten die Migrationsströme (die Sie ja bekämpfen wollen) als Ursache den Kapitalismus und die Marktwirtschaft westlicher Prägung haben? Könnte nicht die Überwindung des derzeitigen Kapitalismus und die Erarbeitung einer neuen, gerechten Weltwirtschaftsordnung die Probleme lösen? Wer verbraucht 80% der Weltresourcen? Wer schützt seine Produktion mit massenhaft Subventionen? Wer kauft in Afrika Agrarland auf und entzieht so den lokalen Menschen die Lebensgrundlage? Es ist halt einfacher alte Stories aufzuwärmen, die seit mehr als 20 Jahren passé sind, als etwas weiter zu denken!

      • Silvie Blake dit :

        Da sind wir aber froh, dass Sie als einziger weiterdenken. Wenn es auch nur ausgelatschte kommunistische « Weisheiten » sind, deren Sie sich gerne bedienen. So im Stile Hans Ziegler.

        • Sepp Hartmann dit :

          Wenn sie wüssten wer da nachrückt und warum Ghadaffi im Gegensatz zu den anderen 300 Diktatoren auf der Welt in Ungnade gefallen ist würden sie sich für ihre Migros Budget Weltsicht schämen. Nun auch wer nicht weiss wir sehen, gedulden wir uns 2 Jahre und niemand wird sich noch trauen schlecht über Hans Ziegler zu schreiben weil er mal mit Ghadaffi am gleichen Tisch sass und ihn als Staatsmann gelobt hat (Haben übrigens sämtlich Präsidenten, die ihn nun stürzen, auch)

        • Mark Keller dit :

          Was hat der Verbrauch der Weltresourcen und der Aufkauf von Agrarland durch westliche, arabische und asiatische Oligarchien mit ausgelatschten, kommunistischen « Weisheiten » zu tun? Dies sind schlicht Tatsachen! Man muss schon grosse Tomaten auf den Augen haben, um dies nicht zu sehen. Oder andersrum, was nicht ins eigene Weltbild passt, ignoriert man einfach.

      • Stuker B. dit :

        Silvie Blake: Liefern Sie mir ihre Lösung und wie es weiter geht. M. Kellers Kommentar ist ok. Meiner Ansicht nach wiederholen sich diese alten Stories wieder. Schon im Mittelalter mussten die Armen den Zehnten in Form von Getreide etc.als Steuern für die Vögte, abliefern. Was hat sich da geändert? Heute sehen die Vögte nur etwas anders aus, doch ihr Antrieb ist derselbe. Ich bin auch für eine neue GERECHTE Weltordnung. Helmut Hubacher sagt richtig, die Schweiz hat ihren Standort in der Welt. Zusammensitzen, nach Lösungen suchen. Respekt, zuhören und keine Schuldzuweisung sind die Regeln.

        • Stuker B. dit :

          Hr.Christoph, das sehe ich anders, denn ich bin überzeugt davon, dass es auch eine Bevölkerung in Afrika gibt, die arbeitet und ein Interesse daran hat, die grossen Vorkommen von Gold, Diamanten, Öl gerecht zu verteilen. Afrika hat einen riesigen Reichtum an Erdschätzen, die Diskrepanz zeigt, dass Armut und Reichtum so nahe beieinander liegen. Ich bin überzeugt davon, dass kein einziger Mensch von diesen 750000 ( ARD Nachri.), die betroffen sind, freiwillig verhungern sowie 4 mil. Menschen hungern (Bürgerkrieg). Wer hat Interesse an den afrikanischen Ressourcen, wer macht sich ein Vermögen?

      • Christoph dit :

        Und wer verkauft afrikanisches Agrarland? Eben, die Afrikaner selbst. Weisse Farmer werden enteignet, das Land verkommt, weil die Schwarzen es nicht bebauen wollen. Somalia hat genug Boden, aber man spielt ja lieber Pirat. Jeder macht sich seine Probleme selbst, auch die Anderen.
        Zum anderen ist es gar unmöglich, alle auf unser Level zu hieven, sie müssten unseren Lebensstandard auf das tiefere Niveau drücken um « Gerechtigkeit » zu haben. Allerdings nutzt das weder uns, noch den Afrikanern irgend etwas.

        • Mark Keller dit :

          Wenn die Weltresourcen anders verteilt sein werden, dann wird der westliche Lebensstandard automatisch sinken. Sie finden es also richtig, dass der Westen die afrikanische Baumwollindustrie kaputt gemacht hat, um die eigene Produktion schützen zu können? Sie finden es richtig, dass wir dem Süden die Produkte zu keinen gerechten Preisen abkaufen? Sie finden es richtig, dass in Kenia mit viel gesundheitsschädlichem Gifteinsatz für die Arbeitenden die Rosen produziert werden, die Sie ihrer Mutter oder wem auch immer schenken?

    • Sepp Hartmann dit :

      Die DDR ist ein Unrechtsstaat, aber der Westen ein Rechtsstaat. Der Westen hat eine Wirtschaft, aber die DDR nur eine Misswirtschaft. Die kalten Krieger sind noch nicht ausgestorben und ihre Urteile sind heute so falsch und parteiisch wie damals.

      • Stefan Jost dit :

        Im Wesentlichen untertscheidet sich das UdSSR/DDR « Ost »-System kaum vom « West »-System. Beide steuern auf den Kollaps zu. UdSSR/DDR waren einfach etwas schneller dort angelangt.

    • Hans Gross dit :

      @Thuma: Warum greifen Sie Hubacher und seine Partei persönlich an? Ich habe gemeint, dass auf diesem Forum Sachpolitik besprochen wird und nicht persönlich abgerechnet wird. Fehlen Ihnen die Argumente? Finden Sie die Währungsspekulation etwa gut?

  • zurbrügg dit :

    Leider hat Herr Hubacher recht. Schuld an der Weltfinanzkrise haben nicht nur die Spekulanten, sondern wir alle! Jeder versucht doch, das Maximum aus seiner Position herauszuholen, das ist einfach Menschlich. Die Gier nach Macht und Reichtum ist bei uns unendlich! Die Kritik an der SVP ist mal wieder ein hilfloser Versuch eines Linken, von der eigenen Rat und Machtlosigkeit abzulenken. Sicher ist die Gefahr der Islamisierung noch nicht gross, aber in Deutschland zB. wird die Scharia unter den Moslems bereits durchgesetzt, der Rechtsstaat, auf den wir so stolz sind, wird ausgehebelt!

    • Bruno dit :

      Das Maximum aus seiner Position herauszuholen ist nicht einfach ‘menschlich’, sondern eben genau UNMENSCHLICH! Deshalb hat einer der berühmtesten Männer der Welt bei seinem Spanienbesuch vor zwei Wochen gesagt, beim Wirtschaften müsse wieder der MENSCH in den Mittelpunkt gerückt werden und nicht der Profit! Leider hören ganz viele heute vor lauter Vorurteilen diesem Mann gar nicht zu, weil er ein unbeliebtes Amt hat: Papst! 2005 sagte er schon: « Wir müssen die selbstverfügte Beschränkung der Vernunft auf die ‘Wissenschaftlichkeit’ überwinden und der Vernunft ihre ganze Weite wieder eröffnen! »

      • Lieber Bruno, auch wenn der alte Mann mit diesem Satz wirklich recht hatte,heisst das nicht, dass man dieses ganze Imperium gutheissen muss.Insgesammt sieht nähmlich die Bilanz genau umgekehrt aus, aber das ist nicht das Thema.

      • Alain Burky dit :

        Ich gebe Herr Bossert recht.
        Wenn es um Humanitaet geht, verlasse ich mich lieber auf einen andern grossen Mann
        (Die offene Gesellschaft – und …).
        Daraus folgt: Alle Auswuechse sind zu bekaempfen.

    • Maja dit :

      zurbrügg ich bin ganz sicher nicht mitschuldig an dieser Weltfinanzkrise reden sie nicht so einen Unsinn oder fühlen sie sich auch mitschuldig wenn ihr Nachbar eine Bank überfällt.

    • Realist dit :

      Die Kritik an der SVP ist berechtigt. Sie versucht uns mit Kleinproblemen abzulenken von den relevanten Schwierigkeiten. Wenn Deutschland seinen Rechtsstaat nicht verteidigen kann ist das Sache der Deutschen. In der Schweiz wischen wir vor der eigenen Tür. Der Anfang ist gemacht: Keine Sonderwürste für Moslems bezüglich Turn- und Schwimmunterricht, keine Akzeptanz wenn schweizerisches Recht nicht eingehalten wird.

  • Christoph dit :

    Wenn die Wirtschaft bachab geht, dann sind automatisch auch die Einwanderer eine Bedrohung. Es betrifft auch alle westlichen Wirtschaften, die Abhängigkeiten zu vergrössern, scheint mir nicht speziell intelligent zu sein und was dann passiert, gerade mit Ausländern, kann sich Herr Hubacher sicher ausmalen. Aber so alt wird er wahrscheinlich nicht mehr um das zu erleben, da kann er sich schon den Luxus leisten, idealistisch zu sein.

  • Roger Walser dit :

    Im Prinzip hat er recht und eigentlich bräuchte es auch gar nicht soviel. Man müsste nur ein paar Spielregeln (Gesetze) einführen und das ganze Finanzmonopoly würde von selber aufhören. Das Problem ist, dass man dies weltweit machen müsste und das so mancher Politiker den Schuss noch nicht gehört hat.

    • Die Schweiz könnte über den Devisenhandel des Schweizerfrankens sehr wohl eigenständige Regeln erlassen, sofern sie denn wollten.Andere Länder,zum Beispiel China können dies auch.Die Banker würden aber sofort eine Weltuntergangsstimmung verbreiten und die Politiker kuschen.

  • Herr Hubacher, ich habe Sie bislang geschätzt, doch mit Ihrer Einschätzung liegen Sie nicht mehr beim Empfinden des Schweizer Volks. Natürlich bringt die Überfremdung bei einer jährlichen Zuwanderung von rund 100’000 zusätzlichen Einwohnern beklemmende Probleme (Wohnungsbau, Raumplanung, Schule & Bildung, Arbeitsmarkt, Infrastrukturen, Islamisierung), Städte/Gemeinden mit über 50% Ausländern! Der starke Schweizerfranken ist doch vor allem der zerbröselnde Euro und der uberschuldete Dollar, die masslose Ausweitung der dortigen Geldmengen und ungeheurer Schuldenwirtschaft.

    • Cornelis Bockemühl dit :

      Es kommt aufs gleiche heraus ob wir « CHF stark » oder « EUR/USD schwach » sagen: Es geht immer nur um das Verhältnis!

      Und wenn die Schweiz sich aus eigener Kraft und Stärke retten will gibt’s nur eins: Kauft nur noch Produkte aus der Schweiz und hört auf, im Ausland einzukaufen, « Euro-Bonus »-Schnäppchen zu jagen und billigere Importe zu fordern! Nur dadurch verringern wir wirklich die internationale Verflechtung und Abhängigkeit der Schweiz, auch wenn wir sie nicht ganz aufheben können.

      « Ausländer raus » und « Billigimporte rein » ist nicht « Selbständigkeit », sondern ökonomischer Selbstmord.

      • Selbstverständlich sehe ich es auch so, dass es mit der Frankenstärke/€ und $-Schwäche auf ‘s Gleiche herauskommt. Ohne die Einzelheiten des gegenwärtigen Währungskarussells zu kennen, weil mir die Fakten nicht zugänglich sind, wäre möglicherweise eine Abwertung des Frankens ins Auge zu fassen, das würde auch die Spekulation auf die Frankenstärke reduzieren.
        Im Ausland kaufe ich, obwohl ich in Grenznähe wohne, deutlich unter 1% meiner Haushaltsausgaben, weil ich qualitätsorientiert bin und mehrheitlich regionale Produkte bevorzuge.

      • Peter Müller dit :

        Die Aufforderung « patriotisch » zu konsumieren ist in etwa gleich weltfremd, wie die Forderung den Kapitalismus zu überwinden. Fakt ist, dass viele Produkte kurz nach der Grenze wesentlich günstiger zu haben sind. Der Homo Oeconemicus strebt stets nach individueller Optimierung. Deshalb fahren derzeit die Schweizer zu tausenden über die Grenzen zum Einkaufen. Der Markt spielt, genauso wie es FDP/SVP doch immer propagieren.

        • Hugo Schaller dit :

          Richtig @Peter Müller, die « Patrioten » des naiv-einfältigen Patriotismus träumen weiter und die Welt dreht sich weiter.

          • Gabor von Zoltan dit :

            Aber eins in diesem Zusammenhang sollte schon gesagt sein: Auch der Homo oeconomicus kann – legal – nicht einfach nur kaufen, was er will. Diebesgut könnte z.B. am allerbilligsten sein. Dennoch verpönt.
            Der grösste Fehler im Zusammenhang mit der Globalisierung ist, dass man den Multis (die ihre Steuern sowieso tausend Mal besser trimmen können als KMUs) Bürgern und Politik nun über ein Jahrzehnt einreden konnten, dass der Markt alles richtet und wird von der Öffnung aller Beschränkungen gegenüber Ländern wie China nur profitieren könnten.
            Was für die Multis auch stimmte!

          • Gabor von Zoltan dit :

            Was dagegen kein Bisschen stimmte, war die Mär vom freien Wettbewerb.
            Davon kann keine Rede sein. Wenn sich bloss der Eine an Arbeits-, Sicherheits-, Umwelt-, Produkthaftungs- und/oder Copyrightgesetze halten muss, der Andere dagegen in keiner Art und Weise, dann hat das ungefähr so viel mit freien Wettbewerb zu tun, wie wenn Sie einen Einarmigen in einen Ringkampf mit einem Profi schicken.
            Es wäre fair, denk- und durchführbar und vor allem auch zum Nutzen jener Gesellschaften, die unter ihrem Raubtierkapitms leiden, wenn man auch für ausgelagerte Produkte ähnliche Standards einforderte.

    • Irina Friedmann dit :

      Herr Fischer, hier geht es doch nicht um das EMPFINDEN des Schweizer Volkes, sondern um Tatsachen. wenn wir uns weiterhin ums « empfinden  » zentrieren, werden wir dieses schöne Land ganz schnell an die Wand fahren. einfache Schnell-Lösungen sind nicht gefragt, jemand muss es schaffen, alle an den Tisch zu bringen, einschneidende Regulierung ist vonnöten. Auch wenn erst mal alle nein schreien. von allein wird sich bis in den totalen weltweiten Bankrott nie etwas ändern, da ist die Gier davor.
      Ausserdem: wir haben gar keine Raumplanung, etc: es wird einfach gewurschtelt, mit oder ohne Ausländer!

      • Mit Empfinden meine ich das « Bauchgefühl ». Unsere Vernunft, der Kopfentscheid, spielt in Vielem eine untergeordnete Rolle, das « G’schpüri » für etwas kommt aus dem Bauch.
        Wenn die Schweizer Mittelland nicht vom Genfer- bis Bodensee eine einzige Stadt mit vereinzelten Grünflächen dazwischen werden soll, denke ich, sollten wir die Zuwanderung begrenzen. Denn gerade diese sorgt für den überbordenden Siedlungsdruck, der die Raumplanung kaum etwas entgegen zu stellen hat. Jedes Jahr zusätzlich eine « Stadt St. Gallen », wie lange wird ‘s dauern, bis alles zubetoniert sein wird?

        • Helveticus dit :

          Sie leiden unter Halluzinationen. Reisen Sie mal durchs ländliche Mittelland, aber nicht nur in Ihrer Phantasie. Die Einwanderung müssen wir aus wirtschaftlichen und kulturellen Gründen regulieren, nicht weil wir Blüemli schützen wollen. Ausserdem könnte man zB verdichtet und erhöht bauen.

    • Hugo Schaller dit :

      Wie wollen Sie denn wissen ob und wie Hubacher beim Empfinden des CH Volkes liegt? Eine etwas gar selbstherrlich-naive Behauptung Ihrerseits!

      • Irina friedmann dit :

        Nochmals: es geht nicht ums Empfinden! Gefühle sind nicht objektiv. Tatsachen sind gefragt.Was hat das mit Naivität zu tun?

    • Robert Schuetz dit :

      Staedte und Gemeinden mit ueber 50% Auslaender? Uebertreiben Sie da nicht ein wenig? Oder welche Staedte und Gemeinden sind da gemeint? Islamisierung? Bei der letzten Volkszaehlung wurden 310000 Muslime erfasst (ca 4%). Meiner Meinung nach entspricht das einer ziemlichen Minderheit. Die Probleme werden nicht einfacher geloest, wenn man mit ‘gefuehlten’ Mengen rechnet.

      • Genf wird die 50% wohl bald erreichen, beispielsweise Kreuzlingen hat’s bereits hinter sich. Muslime vermehren sich explosiv, nicht nur in ihren Heimatländern, sondern ebenso in Europa. Machen Sie sich kundig. Lesen Sie den Koran. Die Hasstiraden darin gegenüber « Ungläubigen », sollten Ihnen die Augen öffnen.

      • Helveticus dit :

        Wäre schön, wenn es so wäre, wie Sie das schildern, Herr Schütz. Die Volkszählung auf die sich beziehen, stammt aus dem Jahr 2000, ist also 11 Jahre alt. Sie zeigt, dass die Muslime in den Neunzigerjahren ihre Zahl verdoppelt haben, in den achtziger Jahren haben sie sie sogar verdreifacht. Es ist realistisch davon auszugehen, dass im Moment rund 10 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung einer muslimischen Konfession anhängt.

    • r.meier dit :

      herr hubachers schöne zeiten sind vorbei,er hat manches geleistet aber seine zeit als politiker ist vorbei.leider sieht er die jetzigen probleme nicht mehr,obwohl er in basel wohnt,er ist einfach linientreu geblieben,ein alter sozi,der ein bischen blind geworden ist

  • International sind unsere Währungsprobleme nicht zu lösen, wir würden bestenfalls von den « Grossen » und ihren Interessen zerrieben. Auf internationalem Parkett können wir unsere Interessen sicherlich nicht durchsetzen, schon gar nicht mit unserer gegenwärtigen Regierung. Wie schon in unserer Geschichte, werden wir uns auch dieses Mal selbst aus unserer wirtschaftlichen Krise herausarbeiten müssen. Wir Schweizer müssen zusammen stehen, unsere eigenen Wege gehen, und allenfalls mit dem Ausland (unsere Stärken betonend!) verhandeln, um uns aus der ungemütlichen Situation zu befreien.

  • Markus dit :

    Endlich wiedermal ein Sp’ler, der im Politblog schreibt. /sarcasm

  • Patricia Galli dit :

    Zuwanderung hat nicht unmittelbar dramatische Folgen, insofern hat Herr Hubacher Recht.

    Zuwanderung ist so wie die Drogen für den Drogensüchtigen. Solange es das Dope das ist, ist alles gut – aber irgendwann folgt der Kollaps. Zuwanderung verschiebt die Probleme in die Zukunft. Die Überbevölkerung nimmt immer mehr und mehr zu. Wie bei einem Schnellballsystem ist mit neuen Einzahlern ins Sozialsystem irgendwann plötzlich fertig. Der Kater ist dann umso grösser. Mit Zuwanderung die Probleme in die Zukunft zu verschieben lohnt sich nicht, auch wenn die SP das nicht begreifen kann.

    • Frank Z. Marg dit :

      Sie haben keine Ahnung, Frau Galli. Die Schweizer Bevölkerung ist überaltert und eine demografische Trendwende dauert mindestens 60 Jahre. Wir hätten jetzt schon ein Minus bei der AHV ohne die Ausländer. Wenn Sie schreiben, die Zuwanderung sei das Problem, dann müssen Sie aber vorher zuerst laut schreien: « Ja, ja, ja, ich will eine niedrigere Rente, jetzt bitte!!! »

      • Patricia Galli dit :

        Richtig, F.Marg, wir hätten jetzt schon ein Minus bei der AHV. Um uns dem Enzug zu entziehen, fördern wir die Einwanderung. Aber diese Leute werden auch irgendwann alt (sind oft weniger als 30 Jahre arbeitstätig in der Schweiz). Um dann wieder das AHV-Minus zu vermeiden, fördert man dann wieder die Zuwandernung. Mit dem selben Resultat, dass man wie ein Drogensüchtiger immer weiter von Zuwanderung abhängig ist.

        Wie Sie richtig erkannt haben, können die Renten nicht höher sein, als Geld dafür ist. Gewisse Kreise glauben da zwar an « Rentenklau », doch das gehört ins Reich der Märchen.

        • Hanspeter Niederer dit :

          Glasklare Analyse. Mit der Zuwanderung das AHV/Rentenproblem lösen zu wollen, wird nicht funktionieren, sondern es wird zum ganz grossen Crash führen. Dasselbe wird eintreffen, wenn eine Rezession eintritt, die diesen Namen verdient.

        • Guter Vergleich mit den Drogen Frau Galli! Man könnte auch sagen,wir saufen halt etwas mehr Alkohol um (vielleicht) der Kokainsucht zu entgehen,denn die Alkoholsteuer kommt ja auch der AHV zugute.Ich kann es einfach fast nicht glauben ,unsere Grossväter haben es fertig gebracht, 1947 die AHV einzuführen.Seit dieser Zeit sind Tausende Dr.und Prof. herangebildet worden und keiner bringt es fertig der AHV ein System zu verpassen,welches von Wachstum und Arbeitsplätzen unabhängig ist!

        • Stefan Werner dit :

          Es steht zuwenig Geld für die Renten zur Verfügung, weil ein immer grösserer Teil des von Allen erwirtschafteten Kapitals in den Taschen von einigen wenigen unersättlichen Adelsfamilien landet. Und an dieser Entwicklung sind nicht zuletzt die entfesselten Finanzmärkte schuld.

          • r.meier dit :

            stimmt nicht so herr werner,abermilliarden werden verschlungen,durch unser unsägliches aysylwesen,durch sozialschmarotzer und vor allem durch das immer grösser werdendes heer von untätigen und unfähigen beamten und staatsdienern,übrigens,ch blocher hat auf seine rente verzichtet,würde keinem reichen linken in den sinn kommen,und deren gibt es enorm viele,ich lass mich jedenfalls nicht mehr blenden lassen von den sogenannten gutmenschen,h.hubacher hat bestimmt auch nicht verzichtet,obwohl er jahrzehnte lang in der polittik recht gut verdient hat

          • Stefan Werner dit :

            Lieber Herr oder Frau Meier, die Gesamtkosten des Asylwesens sind ca. 1.09 Mrd. Franken. Das ist m.W. weniger als das Privatvermögen unseres Oberphilantropen Blocher.

      • Zimmermann dit :

        Lieber Frank…anstatt Milliarden in einen überhitzen Immobilienmarkt, unbezahlbaren ÖV , Schul/ Verwaltungs/Integrationsapparate zu pumpen, wäre es doch auch möglich mit einer Zuwanderungsbremse, mit der zur Verfügung stehenden Infrastruktur zu leben
        Sie erzählen noch immer die Geschichte vom Huhn und dem Ei, frei nach Marg
        Tatsache ist dass im gesamten Schul/Gesundheits/Justiz und/Verwaltungsfilz ohne Masseneinwanderung längst ein eine Überkapazität an Arbeitnehmern und Infrastruktur bestehen würde

        Und über Ihr AHV-Märchen reden wir dann in 2/3 Jahren…erinnert stark an Waldsterbe-Experten

  • Stefan Jost dit :

    Hinterher wissen es alle besser, glaubwürdiger wäre gewesen in den 90er Jahren a) das Problem der Casino-Finanzmärkte zu benennen und b) konkret umsetzbare Massnahmen vorzuschlagen. Eine Politik, die Probleme erst erkennt wenn sie schon da sind, hat schon versagt.

    Schwankende Wechselkurse sind übrigens überhaupt nichts ungewöhnliches. Wechselkurse schwanken dauernd in einem Band von etwa plus/minus 25% um die Kaufkraftparität, so gesehen ist es billige Wahltaktik daraus Profit schlagen zu wollen.

    • Irina Friedmann dit :

      Die Politik orientiert sich immer an den nächsten Wahlen, eine Vorraussicht und Zukunftsplanung findet generell nicht statt, die politischen Systeme weltweit versagen. Die viel gerühmte Intelligenz des Homo Sapiens ist doch sehr begrenzt und von den menschlichen Trieben vollkommen dominiert. Ich befürchte, der Zug ist abgefahren, wir merken es nicht, weil wir unseren Kopf immer woanders haben, als wir sollten. Wir wissen es genau, das man Geld nicht essen kann (es lässt auch innerlich hungrig), trotzdem haben wir nur Dollarzeichen in den Augen, rennen nach dem Geld wie der Esel der Rübe.

      • Stefan Jost dit :

        Ja, noch jede Zivilsation vor uns ist irgendwann zusammengebrochen. Noch jedes Mal ist der intelligente Mensch in den Hammer von Dekadenz und Ressourcen-Übernutzung gelaufen. Bei uns wird das nicht anders sein.

  • Herr Hubacher hatte ich eigentich immer sehr geschätzt, aber er ist halt auch älter geworden.Dass die Spekulationen mit dem Franken das Hauptproblem ist,das wurde hoffentlich nicht erst jetzt noch kurz vor den Wahlen « entdeckt »,doch was dagegen zu unternehmen ist, das bleibt auch die SP uns schuldig! Hoher Franken und Einwanderung haben insofern etwas miteinander zu tun, das es nun immer schwieriger wird, den bereits Eingewanderten zussätzlich Arbeitsplätze zu erhalten! Die SP-ler wollen einfach nicht zugeben,gegen die eigenen Interessen gearbeitet zu haben,daher diese Verdrehungen der Dinge.

    • Patricia Galli dit :

      Einverstanden, es ist durchsichtige Wahlpropagande gerade jetzt die Casino-Missstände der Finanzmärkte anzuprangern.

      Lösen lässt sich die Sache sowieso nur global, wozu nun vielleicht die Bereitschaft allgemein etwas gestiegen ist. Jede Transaktion sollte analog zu CH-Stempelabgabe belastet werden, auf allen Finanzplätzen weltweit, wobei die Abgabe so hoch sein muss, dass es nicht mehr attraktiv ist z.B. die gleichen Aktien 10x pro Woche zu kaufen und zu verkaufen.

      • Hanspeter Niederer dit :

        Das ist keine durchsichtige Wahlpropaganda. Wenn jetzt die Herren, die dieses Schlamassel mitverursacht haben, wieder beim Staat die hohle Hand machen (Staatssubventionen ohne Bedingungen für Wirtschaftszweige) , ist es legitim, dass jemand auf diese Zusammenhänge hinweist. Es ereignet sich JETZT, Wahlen hin oder her.

  • Peter Schmid dit :

    Und was passiert mit all diesen Einwanderern wenn unser Finanzmarkt mal zusammengebrochen und die dazugehörigen Jobs weg sind Herr Hubacher? Dass diese dann einfach wieder in ihre Länder zurückgehen (wie uns von Ihren Kollegen immer weisgemacht wurde) wird nicht passieren. Dies hat die letzte Wirtschaftskrise ganz klar gezeigt. Sogar jetzt in dieser Krise wird es wohl IMMER noch zu einer Zuwanderung kommen. Dass dies nicht gut gehen kann ist ja wohl logisch. Ich verstehe wirklich nicht dass man das Problem immer noch einfach schönreden will; glauben tut’s eh niemand mehr.

    • Tom Würgler dit :

      Ohne die Einwanderer hätten wir seit 1971 eine drastisch abnehmende Bevölkerung, einen aussterbenden Staat und völlig unbezahlbare Sozialsysteme.
      Ich weiss natürlich, dass manche Herrschaften Einwanderung nicht als Substitut für Nachwuchs sehen mögen. Und die vielen Passagiere im Zug etwas mühsam finden. Interessanterweise ist aber unser Lebensstandard (ordentlich Geld verdienen und ständig jammern) ohne sie nicht möglich.

      • Ja Herr Würgler, ordentlich Geld verdienen und ständig Jammern!! Jammern tun grundsätzlich immer die anderen! Zu dem sagt diese Worthülse nichts aus über den wirklichen Hintergrund des Gejammers und darum verkennt man gerne die Entwicklung einer Sache bis es zu spät ist (siehe England) und man wieder nach Gründen sucht……

        • Tom Würgler dit :

          @ Walter Bossert: ich tausche meine ‘Worthülse’ gerne gegen ihren ‘wirklichen Hintergrund’ aus. Sie dürfen hier gerne Argumente ins Feld führen.

          • Habe ich ja,Unruhen in England.Solches kann denn passieren wenn warnende Stimmen,zum Beispiel zu viele Leute für zu wenig Arbeitsplätze, immer als Gejammer abgetan wird.Nur so falls es Sie überhaupt interessiert.

        • Peter Schmid dit :

          Genau Herr Bossert, die Unruhen in England haben gezeitg was passiert wenn man in ein Land trotz Arbeitslosigkeit immer noch Leute en Masse reinholt. Es überrascht mich immer wieder dass ausgerechnet die Linken nicht einsehen wollen dass der globalisierte Arbeitsmarkt nur dem Lohndumping dient, denn auch auf dem Arbeitsmarkt gilt nun mal das Gesetz des Angebots und der Nachfrage. Der Mensch wird zur jederzeit austauschbaren und rochierbaren Ware degradiert.

    • Peter Schmid dit :

      @Tom Würgler. Die derzeitigen Probleme als « Jammern » abzutun ist viel zu billig. Es gibt momentan eine wachsende Gruppe an Leuten welche gerne ein bisschen auf « Lebensstandart » à la iPod und Plasma-TV verzichten würden, wenn denn nur die Lebens-QUALITÄT wieder ein bisschen steigen würde. Ja, wir hätten zurückstecken müssen, dafür hätten wir jetzt eine viel ausgeglichenere Bevölkerungsstruktur und ein AHV-System welches nicht auf unbegrenztem Wachstum (so was Hirnverbranntes!) angewiesen ist. Was jetzt läuft ist ein unverantwortliches Schneeball-System.

  • Stefan Haller dit :

    Was derzeit abgeht ist schwer einzuordnen. Und ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher was schlimmer ist. Ständig auf der Politik und SNB rumzuhämmern, oder einfach mal dafür zu sorgen das alles schön weiterläuft. Andererseits mache ich mir mehr sorgen hinsichtlich des neuen Drucks aus den USA auf die Bankenwelt als der Frankenstärke. Wenn zig Banken nun riesige Summen an Strafgeldern zahlen müssen, wird es unweigerlich zu Stellenkürzungen kommen, weil nicht genug Eigenkapital vorhanden ist, um die Oberen 20 der Banken noch auszahlen zu können. Dieser Schwachsinn muss endlich ein Ende haben.

    • Helveticus dit :

      Würden die Banken und der Gesetzgeber endlich aufhören, Steuerhinterziehung als Geschäftmsodell zu verstehen, oder zu protegieren, wäre ein erster Schritt getan.

  • Erich Schlumpf dit :

    Klar, für die SP ist es einfach den Spekulanten die Schuld in die Schuhe zu schieben. Tatsache ist, die Spekulanten sind schon so lang da wie der Markt selber. Die Spekulanten sind die heilenden Kräfte des Marktes. Die Hai der Finanzwelt, welche sterbenden oder verletzte Themen aufgreifen und auffressen. Ganz im Gegenteil zu den Politikern, die lieber überal ein Pflästerchen draufkleben anstatt das Problem zu lösen. Es sind die Politiker, welche versagt haben, nicht die Spekulanten. Jede Massnahme gegen Spekulanten zeigt die Schwäche der Politik weiter auf.

    • So kann man es auch sehen,alles was nicht ausdrücklich verboten ist,kann in der Folge als erlaubt angesehen werden, auch wenn es der eigenen Branche langfristig, und den kleinen welche sich nicht wehren können, sofort schadet! Diese Geisteshaltung müsste dringend durch harte Gegenmassnahmen korrigiert werden!

      • Erich Schlumpf dit :

        Herr Bossert – Ihre Einstellung, und das kann jeder halten wie er will, ist genau auf der SP Linie – Ende des Kapitalismus. Welche « kleinen » sollen sich den gegen was wehren müssen ? Gegen die schwache Börse ? Niemand wird gezwungen zu investieren (ausser via die Altersvorsorge). Das einzige was man unternehmen sollte, wenn überhaupt, wäre eine Einschränkung der täglichen Schwankungen an der Börse. An einigen Börsenplätzen ist das schon der Fall. Bewegt sich eine Aktien mehr als 5% im Tag (rauf oder runter), wird der Handel für den Tag eingestellt. Blackbox-Panikverkäufe werden so reguliert.

        • Karin Müller dit :

          genau, um meine pk habe ich angst, wenn das mit der börsen-casino-spekuliererei so unkontrolliert weitergeht.
          die snb hat nur begrenzt einfluss auf die frankenstärke. die politiker sollten nicht geld verschenken, das irgendwann im nirwana verpufft, sondern den banken und börsen strengere grenzen setzen. der staat sollte dort steuern abschöpfen, wo keine leistung für die gesellschaft durch rechtschaffene arbeit geleistet wird, sondern wild herumspekuliert und milliarden vernichtet werden.

          • Erich Schlumpf dit :

            Definieren Sie bitte « rechtschaffene Arbeit », Frau Müller ? Gehören Anwälte und Philosophen auch dazu oder « leisten » die nichts physisch anfassbares und deshalb nicht rechtschaffendes ? Auch die PK legen Ihr Geld an damit Sie einmal eine Pension erhalten. Dh, Sie werden später einmal zum Teil von etwas leben was Sie heute als nicht rechtschaffend einstufen. Vorsicht mit der Doppelmoral, Frau Müller. Oder vielleicht ist es einfach Unkenntniss ?

        • Herr Schlumpf,ich verstehe nicht ganz warum Sie sich betupft fühlen, ich habe mit der SP und der von den ganz linken insistierten Abschaffung des Kapitalismus gar nichts am Hut! Das Volk schützende ( Beispiele werden von Karin Müller erwähnt) Massnahmen dürfen ruhig auch von rechts kommen und wären sicher nicht der Untergang des Systems.Ich glaube auch nicht, dass Sie von diesen spekulationen profitieren, die lesen keine Foren.

          • Erich Schlumpf dit :

            Ich lesen nur « strengere Gesetze » – « höhere Steuern » und zu wissen glauben was « rechtsschaffende Arbeit » sein soll. Worauf ich übrigens noch keine Antwort gelesen habe.

        • Karin Müller dit :

          herr schlumpf, mit rechtschaffener arbeit meine ich jegliche arbeit, die einen beitrag zur gesellschaft darstellt (BIP). lebensqualität heisst für mich: ein dach über dem kopf, gesunde ernährung, gesundheitsversorgung, ein soziales netz, bildung, kommunikation und kultur. alles andere ist kompensation für sinnentleerte arbeit. ich klage keine menschen an, sondern das system – das finanzsystem, das auf dauer nicht funktionieren KANN. übrigens: PK MUSS ich zahlen, auch wenn ich es viel lieber z.b. in eine wohnung investiert hätte, um im alter keine miete mehr zahlen zu müssen…

          • Anh Toan dit :

            @Karin Mueller: es steht Ihnen frei, Ihr PK Kapital in eine Wohnung zu investieren, wissen Sie das wirlich nicht?

          • Karin Müller dit :

            …das, herr toan, habe ich mir tatsächlich überlegt. aber die sache ist etwas komplexer. bei den heutigen immobilien-preisen wäre meine pk ein tröpfchen auf den heissen stein (hypozins wäre 2-3mal die jetzige miete!). sowas lohnt sich erst, wenn die immobilienblase platzt und man die wohnungen zu spottpreisen nachgeworfen kriegt (siehe usa). nur – ob bis dahin dann mein pk-geld noch so viel wert ist wie heute, ist fraglich. es ist ein teufelskreis… wenn man fast nichts verdient, hat man null spielraum. deshalb wähle ich grün/rot. die setzen sich wenigstens für die armen ein. 🙂

    • Realist dit :

      Spekulanten, die heilenden Kräfte des Marktes. Das wäre zum Totlachen wenn es nicht zum Heulen wäre. Spekulanten verschärfen jedes Problem und treiben es auf die Spitze bis es platzt wie eine Seifenblase.

      • Erich Schlumpf dit :

        @ Realist – oder eben nicht ! Nur etwas was platzen kann, platzt auch. Oder finden Sie, dass man die UBS hätte retten sollen oder den Griechen MIlliarden hinterherschieben ? Glauben Sie tatsächlich das wäre nachhaltig ? Warum glauben Sie wohl, werden die Griechenbonds immer noch verkauft ? Weil es kommt wie es kommen muss ? Die Griechen gehen pleite, jeder bekommt noch 0.30 pro CHF (wenn er Glück hat) für die Bonds und der Steuerzahler kommt dafür auf (SNB und PKs investiert). Die Spekulanten zeigen es auf – die Pflästerchen werden nicht halten……

    • Hanspeter Niederer dit :

      Sie schaffen es immer wieder, noch einen draufzusetzen. Die Spekulanten als heilende Kräfte des Marktes zu bezeichnen, schlägt dem Fass den Boden aus. Undiskutabel, solche Statements.

      • Erich Schlumpf dit :

        @ Niederer – ein professioneller Anleger (Sie nennen es Spekulant) verkauft nichts für 90 wenn es 100 wert ist. Der Staat ist jedoch bereit etwas für 100 zu unterstützen was nur noch 30 Wert hat: Griechenland ist ein super Beispiel. Und jetzt sagen Sie mir, wer von beiden der Spekulant ist, Herr Niederer ! Die 100, welcher der Staat anlegt sind Ihr Geld, Herr Niederer.

        • Hanspeter Niederer dit :

          Der Staat besteht aus Menschen, Herr « professioneller Anleger ». Menschen kann man nicht einfach entsorgen, wenn sie nicht genug « rentieren ». Zumindest vorläufig ist es in zivilisierten Gesellschaften noch ein Tabu, unrentable Menschen zu entsorgen. Ich hoffe, es bleibt dabei !

          • Erich Schlumpf dit :

            Interessant Herr Niederer – nur hat das alles nichts mit dem Thema zu tun.

          • Hanspeter Niederer dit :

            @Schlumpf 1151: da bin ich aber froh, dass Sie da keinen Bezug zum Thema sehen. So muss man Ihre Ausführungen auch nicht zum Vollwert nehmen, was mich doch einigermassen beruhigt.

    • Tobias dit :

      Herr Schlumpf, ganz Unrecht haben Sie nicht. Aber in Ihrer Bluemchenwelt des heilen, deregulierten Marktes blenden Sie aus, dass es nicht unbedingt gut ist, wenn Firmen sterben. Die UBS wurde nicht wegen irgendwelchen Investorenpfeifen gerettet, sie wurde gerettet, weil extrem viele KMUs (die nichts dafuer konnten) ihr Geld bei der UBS hatten.

      Sie blenden auch aus, dass selbst heile Firmen, die gutes Geld verdienen wie Roche, Stellen abbauen, um den Profit zu steigern, was wiederum heisst, dass Ihre Haie immer fetter und groesser werden und auch Dinge fressen, die nicht krank sind.

      • Erich Schlumpf dit :

        Tobias – richtig, die UBS zu retten war sicher ein nötiges Uebel. Die heilen Firmen müssen keine Stellen abbauen nur weil der Aktienkurs fällt. Im Gegenteil, der Tagi hats vor ein paar Wochen geschrieben, viele Insider kaufen die eigenen Aktien. Die wissen warum – weil der Preis stimmt. Das Problem der Aktienmärkte sind die Blackbox Funds. Da wird verkauft wenn der Computer « sell » sagt. Um dem entgegen zu wirken, sollten die Börsen nach einem (zB) 5% auf oder ab den Handel für den Tag aussetzen. Mehr Regulierung wäre jedoch nicht gut.

        • Stefan Werner dit :

          Da irren Sie sich. Beispiel kürzlich: UBS und CS « müssen » Stellen abbauen, weil Sie nur 11 bzw. 8.6 Mio Franken pro Tag Reingewinn ausweisen. Nicht etwa, weil das per se ein schlechtes Ergebnis wäre, sondern weil die Spekulanten mehr erwartet hätten, und damit der Aktienkurs abzutauchen droht. Und sinkender Aktienkurs erhöht die Gefahr feindlicher Übernahmen. Die Börsenphantasie eines Aktienkurses hat rein gar nichts mehr mit dem realen Wert einer Firma zu tun, hat aber dennoch drastische Auswirkungen auf deren Tagesgeschäft und Personalpolitik. Darin liegt die Gefahr der Spekulation

    • Helveticus dit :

      Na klar, deswegen ist es auch super, wenn die Spekulanten jetzt mit der internationalen Nahrungsmittelerzeugung spekulieren. Sollen Sie verhungern und verrecken, die Armen, dann haben wir, respektive, die heilsamen Spekulanten, die globale Überbevölkerung aus der Welt geschafft. ihr Statement können sie getrost das Klo runterspülen, Herr Schlumpf. Es geht hier nicht um Sandkastenspiele unter Laborbedingungen nach Lehrbuch. Der Markt spielt nicht, weil er nicht frei ist, aber eigtl ist das nachrangig. Die Globalisierung ist des Teufels, das System mit seinen Regeln ist eine Fehlkonstruktion.

      • Erich Schlumpf dit :

        Klar, Herr Karl Marx, sorry Heveticus (?), Sie haben sicher recht. Der böse, böse Markt. Abschaffen den Kapitalismus, besser gestern als morgen. Ich glaube eher Ihrem Hirn würde ein gründliche Klospühlung einmal gut tun bevor Sie hier versuchen irgend welche Meinung herunter zu machen. Sie scheinen nicht die geringste Ahnung vom Markt zu haben. Also, spielen Sie bitte nicht den Moralapostel.

        • Sepp Hartmann dit :

          « Die Märkte sind nicht frei genug » erinnert sie an Karl Marx? Sie müssen auch von sehr viel eine Ahnung haben…

        • Helveticus, nehmen Sie es gelassen, ich bin auch schon ein linksextremer.Aber wenn man die Gefahr kennt, kann man die Auswirkungen in Grenzen halten.

  • Thomas Beehring dit :

    Was Herr Hubacher hier beschreibt hiess früher mal der Zusammenschluss aller Arbeiter, Bauern und Soldaten mit gegenseitigem brüderlichen Vertrauen unter den Völkern – ging doch irgendwie auch in die Hose. Auch sehe ich die zügellose Einwanderung sehr wohl als Problem, nur wenn wir schon die Auswirkungen auf die Natur sehen. Mehr Bevölkerung gibt mehr Freizeitwütige, mehr Autos, mehr Strassen etc. Ganz zu schweigen von den Arbeitsplätzen – siehe auch Grossbritannien. Besser ausgebildete verdrängen weniger gut ausgebildete Migranten. Und was machen die? Also was schreibt hier der alte Mann

    • star dit :

      Der alte Mann ist schon lange ,lange zeit senil !

    • Helveticus dit :

      Hubacher schreibt eben nicht über Einwanderung, nur so als kleine Mitteilung. Jetzt wo sie Ihr Das-Boot-ist-voll-Lied gesungen und den SVP-Wahlkampfspot platziert haben, können Sie den Kopf ja wieder getrost in den Sand stecken, solange hier von Finanzmärkten und Franken die Rede ist.

      • Thomas Beehring dit :

        Nicht Einwanderer, Flüchtlinge oder Minarette bedrohen unsere Unabhängigkeit… vielleicht sollten Sie den Text bis ans Ende lesen vor Sie mit dem üblichen SVP Bashing loslassen

        • Helveticus dit :

          Können sie nicht mal Ihren eigenen Text lesen? Sie haben von Einwanderung gefaselt und von den Auswirkungen auf unsere Natur. Minarette zu bauen ist übrigens in der CH mittlerweile verboten, vielleicht richtet Sie diese Nachricht ja ein wenig auf.

      • Peter Schmid dit :

        Weiter oben wurde Herr Bossert als SP-Mitglied beschumpfen, und hier wird nun der Herr Beehring als SVPler bezeichnet. Woher wissen nur diese Leute wer welche Partei wählt? Handelt es sich hier etwa um Hellseher? @Helveticus; ca 70% der CH-Bevölkerung sind mittlerweile für eine Beschränkung der Zuwanderung, und nur der kleinere Teil davon wählt SVP. Es gibt sogar Links-Wähler die mittlerweile genug haben. Gruss von einem einwanderungskritischen mitte-links Wähler

      • Peter Schmid dit :

        Als Ergänzung. Herr Hubacher hat eben sehr wohl geschrieben dass « nicht die Einwanderung……, sondern die ausser Rand und Band geratenen Finanzmärkte » unsere unabhängigkeit Bedrohen. Für mich schliesst das Eine das Andere nicht aus.

  • Heini Heer dit :

    Wir sind Spielball des Finanz-Casinos. Wir sind jetzt in einer machtlosen Position.
    Was ist der Weg aus der Machtlosigkeit heraus?
    Angst (vor den Fremden)?, Abschottung? Das sind negative Lösungsansätze, die nirgendwo hinführen.
    Was geschieht, wenn wir warten, nichts tun?
    Wir sollten aktiv die für uns handlungfreiheits-steigernden Möglichkeiten suchen. Und es dann tun. Das braucht Offenheit für Neues, für Andersartiges.

  • L. Schuster dit :

    Sehr treffend auf den Punkt gebracht von Helmut Hubacher. Die Einfalt der Parteien ist die Einfältigkeit des Schweizer Volkes. Naiv, einfältig und verlogen wie eh und jeh!

  • Bruno Froehlich dit :

    Opfer ist nur wer zulaesst Opfer zu werden und da muss sich ex Politiker Hubacher, muessen sich alle Parteien und letztendlich das Volk an der Nase nehmen, denn in den Boomjahren vergassen alle in ihrem Ueberschwang die Kontrollen, seien es Banken, Finanzmaerkte oder Behoerden, die die in den 60er Jahren mit Kontingenten, ueberwacht von den Arbeitsaemtern, Zuwanderung im Griff hatten. Paralelle der nicht eingehaltene Stabilitaetspakt der EU mit dem heute vorliegenden Schlamassel.
    Der Weg zurueck zu vernuenftigen Zustaenden wird allen weh tun undd es ist Mut gefragt, auch die Fetten zu treffen

  • Bruno Froehlich dit :

    Opfer ist nur wer zulaesst Opfer zu werden und da muss sich ex Politiker Hubacher, muessen sich alle Parteien und letztendlich das Volk an der Nase nehmen, denn in den Boomjahren vergassen alle in ihrem Ueberschwang die Kontrollen, seien es Banken, Finanzmaerkte oder Behoerden, die die in den 60er Jahren mit Kontingenten, ueberwacht von den Arbeitsaemtern, Zuwanderung im Griff hatten. Paralelle der nicht eingehaltene Stabilitaetspakt der EU mit dem heute vorliegenden Schlamassel.
    Der Weg zurueck zu vernuenftigen Zustaenden wird allen weh tun und es ist Mut gefragt, auch die Fetten zu treffen

  • Hans P. Grimm dit :

    Ich denke, dass der Franken ein Teil unserer Unabhängigkeit ist. Der Franken alleine kann es nicht sein, da währe auch eine Politik gefragt die nicht dauernd Kniefälle vor Erpresserstaaten machen, sondern klug, selbstbewusst und standhaft unsere Interessen in der Welt verteidigt. Leider ist dies nicht der Fall, sondern unsere Regierung reagiert ängstlich und mit Minderwertigkeitsgefühlen und verspielt desshalb unsere nationalen Interesssen! So wie sich unsere Regierung verhaltet hat sie allen Respekt in der Welt verloren, darum prügeln auch alle Staaten mit Finanzproblemen auf uns ein und erp

    • Hanspeter Niederer dit :

      Irrtum, die Schweizer Banken sind mitschuldig an den Finanzproblemen der andern Staaten, weil sie bei der Steuerhinterziehung tatkräftig mithelfen. Nur richtig und wünschenswert, dass die Banken kräftig in die Zange genommen werden.

  • Hans Rüegsegger dit :

    leider ist es so. für alle, rechte und linke. die schweiz lebt nicht für sich allein, sondern ist teil der welt. international nicht mitmachen, ist deshalb eine todsünde. wer dieses land schätzt, muss auf internationaler ebene kämpfen. wer das nicht tut, schadet der schweiz und ist deshalb gerade kein patriot!

    • Um es in den Worten von Handelsredakteur Malmy aus Erich Kästners Roman Fabian zu sagen: «Ich weiss, dass das System falsch ist. Bei uns in der Wirtschaft sieht das ein Blinder. Aber ich diene dem falschen System mit Hingabe. Denn im Rahmen des falschen Systems, dem ich mein bescheidenes Talent zur Verfügung stelle, sind die falschen Massnahmen naturgemäss richtig, und die richtigen sind begreiflicherweise falsch. Ich bin ein Anhänger der eisernen Konsequenz, und ich bin ausserdem … ein Feigling.»

  • Armin Landert dit :

    Im Grundsatz hat Herr Hubacher eben recht. Die Finanzwirtschaft macht die produzierende Wirtschaft kaputt. Leider spielen aber auch hier viele Topmanager aus reinem Eigeninteresse schön mit. War die Zuwanderung früher durch die Linken gefördert worden, sind es heute die Wirtschaftsvertreter, welche uns glaubhaft machen wollen, wir benötigen all diese Einwanderer. Die Konsequenzen werden wir noch zu spüren bekommen. Solange jeder immer noch mehr haben will, wird sich auch nichts ändern. Auch der Kapitalismus frisst die eigenen Kinder. Es ist auch nicht jeder gleich ein Kommunist der dieses Wirtschaftssystem in Frage stellt.

  • Ronnie König dit :

    Jetzt rächts sich die unproduktive Gier. Hubacher trauert nichts und niemand nach, aber viele wollen das so sehen, da sie nun erkennen müssen, dass sie jahrelang den falschen Idealen und Propheten nach gerannt sind. Nicht die Arbeit und die Innovation wurden 20 Jahre lang belohnt, sondern das Umverteilen von Kapital, das nicht ins Produktive floss. Dass so etwas auf Dauer nicht funktioniert ist doch klar. Geld muss zirkulieren. Güter ermöglichen und deren Tausch gegen Geld. Die Aktie soll eine Produktion ermöglichen und nicht deren Handell zum Selbstzweck werden. Wann begreifen das die Mensch

    • Helveticus dit :

      Genau, jede Handänderung muss besteuert werden, um einen konkreten Leitsatz vorszuschlagen.

    • Erich Schlumpf dit :

      Zirkuliert den das Geld nicht ? Erklären Sie mir bitte wie Sie das mit den Aktien verstehen – « nicht deren Handel zum Selbstzweck werden » ? Ich würde eher sagen – jetzt rächt sich die immer-fort-währende Wachstums Gier. Die Investoren sind nicht schuld am Dilemma. Sie nutzen nur das von den Politikern verursachte Dilemma aus. Natürlich bieten diese Investoren eine viel besser Angriffsfläche als die Politik, das ist klar.

      • Helveticus dit :

        Nein, das Kapital zirkuliert nicht in einer volkswirtschaftlich nachhaltig positiven Weise, Herr Schlumpf. Muss ich Ihnen das wirklich erklären? Weil die Leitplanken und Beschränkungen, in denen sich die wirtschaftlichen Akture bewegen, nicht taugen oder fehlen, müssen entweder weltweit alle ratzeputz auf einen Schlag weg, ode es müssen neue Leitplanen her. Letzteres geht zT auch national, blockweise.

        • Erich Schlumpf dit :

          @ eigentlich habe ich eine Antwort von Herr König erwartet, nicht vom Forentroll – aber nun halt: mir ist schon klar, wie sich Kapital Ihrer Meinung nach volkswirtschaftlich zirkulieren sollte. Aber solche Regime gibt es heutzutage zum Glück fast nicht mehr. Sie meinen Leitplanen wie zB das Verbieten von Shortsales – lol. Das erste Zeichen dafür, dass die Märkte noch viel weiter nach unten korrigieren werden – wieder so ein Pflästerchen anstatt das Problem bei der Wurzel zu packen.

          • Helveticus dit :

            Wer wird denn so nachtragend sein, Herr Schlumpf. Tatsächlich bin ich mutmasslich einig mit Ihnen, dass die Staaten mit Schuldenmachen aufhören müssen, und dass Verbote von Leerverkäufen eigtl. Pflästerli sind. Wäre trotzdem schön, wenn die Lampen in den Casinos gedimmt würden, oder die Lichter ganz ausgingen.

  • sandro gasser dit :

    warum sind die märkte nach ihrer ansicht spielcasinos geworden? weil die politik total versagt hat. hirnrissige internationale projekt (euro) , sozialausgaben die dem leistungswillem das wasser abgraben etc.
    thatcher hat erkannt und das steuer herumgerissen. das soziale muss auf wirtschaftlichen basieren und die wirtschaft braucht freiheit um sich zu entwickeln. ideologische scheuklappen und blinde sozialromantik und sicherheitsblödheit in ehren kostet den wohlstand und zerstört den sozialfrieden. der mensch sei hilfreich und gut… sei, ist es aber nicht! 85 zig und (pardon) wenig weise.

    • Hanspeter Niederer dit :

      Kleine, nicht unwesentliche Korrektur: das wirtschaftliche muss auf dem sozialen basieren. Ihre Brosamen-Theorie wird in Kürze grandios scheitern. Wenn Sie es mal schaffen sollten, mit 85 noch geisitg so fit zu sein wie Hubacher, dürfen Sie sich « von Gasser » nennen!

      • Ronnie König dit :

        Absolut Herr Niederer. Ich denke, dass Gasser darunter leidet, dass sein Wirtschaftsbild leider gescheitert ist wie die UDSSR auch. Das wurde beim damaligen Zusammenbruch gesagt, dass der Kapitalismus in seiner jetztigen Form nur noch 10 Jahre hat, er überlebte aber doch noch 20 Jahre. Nur zu welchem Preis? Auf die Politik hoffen hat kein Sinn, da die Politik zu selten agiert und eher reagiert. Es ist eine Frage des Gesellschaftlichen Konsens. Und da dauert der Findungsprozess noch an. Der Kapitalismus wird nicht sterben, aber anders gestaltet werden.

        • sandro gasser dit :

          die brosamentheorie lautet: brot verteilen kann nur der, der brot hat, lieber hr. niederer. viele sind schon bei lektion 1. überfordert. falls sie lektion 2 schaffen dürfen sie sich « von den niederungen » nennen 😉

    • Helveticus dit :

      Muss mal was zum Thema Euro loswerden: Wenn die EU-Länder nicht willens sind, selbst gesetzte Regeln einzuhalten, wird er natürlich scheitern. Aber wenns keine Integration durch den Euro gibt, findet die Integration andeswie stat. Sie muss, aus strategischen Gründen und im eigenen europäischen Interesse. Europa muss zum Block werden und darf nicht Spielwiese für Leute wie Gernegross Sarko, Chefabwieglerin Merkel oder Totalausfall Barroso bleiben.

  • Rolf Raess dit :

    Als Ziegler Anfang der 90er Jahre den Ausspruch vom « Casino Kapitalismus » prägte, wurde er verlacht. Dabei hat er es schon damals gesehen, denn das Überborden des Kapitalismus wurde von Reagan und Thatcher eingeläutet. Bei Reagan hiess es « free enterprise » bei der FDP « weniger Staat ». Die Quittung haben wir heute, weltweit.

    • Ronnie König dit :

      Genau. Und die AJZ-Bewegung sagte: Macht aus dem Staat Gurkensalat. Die Bürgerlichen scheine da sehr gut zugehört zu haben und machten nur dieses eine perfekt! Scheibe um Scheibe den Sozialstaat verkleinern. Paralell die Scheinwelt des Bürgercasinos zu inzenieren, wo ohne Insider Info niemals Gewinn erziehlt werden kann. Unsere Vorfahren wussten um das Schlechte im Mensch und setzten dem Spekulieren enge Grenzen. Leider wurde dies in den späten 80ern geändert. Seither herrscht Lug und Trug. Und bald einmal Armut, wenn wir ungebremst weiter machen.

      • Frau König, wo setzten unsere Vorfahren den Spekulanten Grenzen?Diese unsäglichen Finanz und Güterspekulationen wurden im Zuge der Globalisierung erst richtig zur Seuche.

        • Oliver Liechti dit :

          Vom Christentum über den Islam und in anderen Religionen und spirituellen Gesellschaften, rund um den Globus finden sich Texte und Überlieferungen, in welchen Geld aus Geld machen als verwerflich und sündig beschrieben wird.

          • Rolf Raess dit :

            Lassen Sie die Religionen aus dem Spiel, denn die sind ja für die meisten Kriege verantwortlich und für den Hass; denken Sie an den 30jährigen Krieg (im Mittelalter), sowie den 60jährigen Palästinakrieg; den Holocaust der christlichen Europäer gegen die Juden, Sinti & Roma etc.; die Kolonialisierung Afrika mit Hilfe der Missionare – inkl. das Einsegnen der Yperit-Kübel (Giftgas) im Hafen von La Spezia durch Pius XI (für Mussolini)…

      • Urs dit :

        Korrekt wäre wohl « …wenn die einen so weiter machen wie bisher… » anstatt « …wenn wir… » denn die meisten von uns partizipieren nicht daran, und wenn doch mal dann in Form des Steuerzahlers der freudig die von anderen verursachten Schäden übernehmen darf und sich sogar freiwillig zu Mehrarbeitszeit und oder Entlassungen oder Lohnkürzungen einlässt… ohne Verbindlichkeiten wohlgemerkt.

  • Herb Schweizer dit :

    « berger die ehrenwerten mafiabosse » g.o.ogeln und NACHSITZEN. Einigeln nützt nix. Nur der Wille, global zusammenzuarbeiten. Auch BR UM´s 60Mia-Düser wären nichts mehr als eine Zeitreise in die Vergangenheit. DER KRIEG FINDET SEIT JAHREN SCHON IM CYBERSPACE statt. Tobt virtuell in den überbordenenden FInanzmärkten. Die tresorierten Ramschpapiere in den ehemaligen Miliätär-Kavernen, Bankster, die andernorts mit Milliardenbussen verfolgt werden etc. etc . Nur ein langer Weg der Läuterung führen wieder zu einer lebenswerten Schweiz.

  • Urs dit :

    Ist halt so. Ist so gewollt. Wurde mehrfach bestätigt und alle haben die massiven deregulierungen abgenickt und die letzten Zweifler wurden mit Dauerinformationen auf den richtigen Weg gebracht. Wenn schliesslich selbst das nicht’s mehr nützte hat man die Kritiker stillgelegt. Heute, nachdem ein Regel und Kontrollinstanz nach der anderen eliminiert worden ist muss sich keiner wirklich Wundern wenn es nicht’s mehr zu regeln gibt. Den globalen Kapitalströmen und deren Ausmassen steht nicht nur die SNB wehrlos gegenüber. Dumm nur, das dahinter Millionen von Menschen in die Armut getrieben werden.

    • Stuker B. dit :

      Vor 40 Jahren hat die Nordhalbkugel die Südhalbkugel ausgegrenzt. Siehe Afrika, Biafra. Schon damals sind Menschen verhungert und der boomende Kapitalismus im Norden, Menschen die sich dem Überfluss und dem Konsum fröhnten, unterstützten jene Regierungsformen die ihnen diesen Überfluss ermöglichten. Dazu gehört meines Erachtens auch der Waffenhandel. Jeder Mensch, der sein eigenes Land, seine Familien verlässt, hat seinen Grund. Ursache und Auswirkungen. Totale Abschottung ist paradox, weil wir genau jene Regierungsformen und ihre Ideale unterstützen, die den Waffenhandel befürworten.

    • Helveticus dit :

      Na ja, Urs, für die Wutbürger gibts günstigerweise immer noch die Einwanderer, an denen Sie den Frust über ihre Ohnmacht und Deklassierung abreagieren können.

  • Tom Würgler dit :

    Herr Hubacher hat über die Jahre dazu gelernt und stellt die richtigen Fragen. Sonderlich viele Antworten habe ich allerdings nicht entdecken können.
    Ich möchte gerne darauf hinweisen, dass die CH nicht das einzige Land mit einer eigenen Währung ist. Mit starken Partnern an Bord (Norwegen, Schweden) wäre eine Gemeinschaftswährung möglich, die nicht die Defizite des Euro aufweist und die CH weniger zum Spielball der Spekulanten machen würde. Ich habe die Eigenständigkeit immer geschätzt, aber momentan zeigt sich in aller Deutlichkeit, dass das CHF-Problem hier nicht gelöst werden kann.

  • Dieter Bachmann dit :

    Sowohl Finanzmärkte als auch Einwanderer haben unseren Wohlstand erst ermöglicht, und sowohl Finanzmärkte als auch Einwanderer stellen mittelfristig eine Bedrohung für unseren Wohlstand und unsere Unabhängigkeit dar. Die beiden Problemkreise gegeneinander auszuspielen bringt doch nichts. Der Hauptunterschied ist v.a., dass wir als souveräner Staat im Gegensatz zu den globalen Märkten unsere Einwanderungspolitik direkt kontrollieren können. Alles was es bräuchte, wäre die Bereitschaft zu einer ehrlichen Analyse. Aber « rechts » instrumentalisiert das Problem, und « links » verleugnet es.

  • Andy Meyer dit :

    Guter Artikel. Nur sehe ich die SP auch nicht in der Rolle die Finanzprobleme global zu lösen, denen geht es nur darum das Geld umzuverteilen. Wichtig sind nun Parteien die versuchen Arbeitsplätze zu erhalten und gemeinsam mit der Wirtschaft Lösungen gegen den Druck der Finanzmärkte zu suchen. Diese Kooperation hat vielleicht die Kraft die Kontrolle wieder zu erlangen. Nur welche Partei wählen ? GLP ? FDP ? Dennoch ist es auch wichtig das die Schweiz jetzt nicht anfängt die Schulden anderer Staaten oder deren Bürger zu bezahlen oder diese grosszügig in unsere Sozialsysteme einzubinden.

  • gabriela merlini dit :

    (.)Auf ihren Stirnen hat gelber Schein alle Gedanken verdrängt, in ihren Blicken flackert der Wein, an ihren Händen hängt die schwere Gebärde, mit der sie sich bei ihren Gesprächen verstehn; und dabei sagen sie: Ich und Ich (.) Rilke. Es war voraussehbar, doch man darf, auf dem Buckel Ausgegrenzter, Gescheites reden. Der Bezugsrahmen von Politikern ist ein eigener. Spielt schön, während am Rande Lebende: Los, mach, spring!, hören. Selbst kranke Hunde werden vor verschlossene Türen der Arbeitgeber geprügelt. Wehe sie heulen oder schnappen gar! Wir sollten Hundehütten zählen, vor den CH-Chalets.

  • Andres Müli dit :

    Wir eilen auf gerader Linie in eine verlogene Diktatur des Marktes, die heimliche Relativierung der Demokratie durch die politischen Eliten, eine Entwicklung die letztendlich sogar gefährlicher werden kann als der Nationalsozialismus. Die Tendenz, hin zur nationalen Abschottung ist durch SVP klar erkennbar, ohne aber dass sich daraus irgendwelcher langfristigen Vorteile ergeben, es sei denn man wolle die bulgarische Geschichte nachvollziehen und glaubte man könne einen humanen Gartenzwerg-SS -Staat errichten indem man das « Nationalsozialismus » durch Nationalmarktismus ersetzt.

  • Alex Elmiger dit :

    Um die dringlichsten Probleme anzugehen, spielt es vermutlich keine Rolle, welche Parteien man in der Schweiz zurzeit wählen würde. Für das thematisieren von Scheinlösungen hingegen schon.
    Kapitalismus ist nicht per se schlecht. Wenn Kapitalismus heisst: Auswüchse der heutigen Bösen als Facette des Kapitalismus akzeptieren zu müssen, kann man sich aber fragen zu was er gut sein soll ausser dafür, dass er die Menschen auseinander bringt. Solange Kapitalismus in der gegenwärtigen Form die Maxime bleibt, ist es müssig zu hoffen, dass durch „Zusammenstehen“ Probleme gelöst werden könnten.

    • Wie denn sonst,geschehen lassen finde ich auch keine gute Option.Was die Wahlen betrifft, haben Sie leider recht.Wir sollten über eine längere Zeit nur noch parteilose wählen.

  • Franz Brunner dit :

    wenn wir Parteien wählen, die sich nicht ins Chalet Suisse zurückgezogen und die Fensterläden geschlossen haben, um ganz allein unabhängig zu sein—–immer dieselbe leier von sp und konsorten—-weltoffen und multikulti = schlau, andere (svp) = doof—–1) niemand in der svp will die ch abschotten, aber sie wehren sich gegen illegale, kriminelle etc—und dass sich linke immer für diese wenn auch nur 3-5% « stark » macht, ist wirklich erbärmlich—–2) somit sind ziemlich viele länder (völker) doof, würde ich sie namentlich nennen wäre mir eine rassismusklage sicher

    • Urs dit :

      die von der SVP definierten illegalen, kriminellen usw. sind die kleinsten Fische am ganzen Teich. Unsichtbar schwimmen konstant einige Räuber mit die so gefährlich und gierig sind das viele lieber die Finger davon lassen in der Hoffnung trotzdem ein paar Brösmeli abzubekommen…

    • Helveticus dit :

      Ihr Geschrei soll einfach darüber hinwegtäuschen, dass die SVP in Sachen Frankenstärke und Finanzplatz über keine Problemlösungskompetenz verfügt. Wenn wir den Franken an den Euro anbinden würden, hätten wir wieder Zeit um uns vernünftig über das Thema Einwanderung zu streiten und Lösungen zu finden, die vom ganzen Volk getragen werden. Müsste eigentlich in Ihrem Sinn sein.

      • M. Bättiger dit :

        Die Problemlösungskompetenz scheinen dann ja wohl die Linken zu haben – die den Franken aufgeben und den Kapitalismus übewinden möchten. Ganz kompetent scheint da Hr. Hubacher zu sein, der der SVP zwar ständig unterschwellig irgendwas unterstellt, selber aber Unrechtsregimen wie der DDR zum Geburtstag gratulierte und deren sozialistisches System lobte.

        • Helveticus dit :

          Es ist gewiss leichter Anekdoten von anno Tobak aufzuwärmen, als die Überbewertung des Frankens zu bekämpfen. Die Überwindung des Kapitalismus in seiner heutigen Form gehört zur linken Folklore, scheint mir aber auch ein ziemlich erstrebenswertes Ziel, wenn ich zB populären neuen Praktiken wie dem Eigenkapital-Erleichterungshandel zusehe. Hubacher ist ein alter Recke, der mit den Jahren eher noch besser wird. Als er noch Parteipräsident war, wusste er zu verhindern, dass adoleszente Profilneurotiker ihre Wunschutopien ins SP-Programm schreiben durften. Tempora mutantur.

          • M. Bättiger dit :

            adoleszente Profilneurotiker, Folklore…jaja, irgendwie muss man sich ja rausreden. Fakt ist, dass nicht irgend ein Grüppchen oder Profilneurotiker das Parteiprogramm der SP festgelegt haben, sondern eine demokratische Basis in einer demokratischen Abstimmung. Herr Hubachers Gratulationen an Honecker oder Ceausescu (Kindergulag) als « anno Tobak » wegzuschieben, ist reichlich beschämend. Erst recht für eine Partei, die sich gerne den Heiligenschein aufsetzt. Eine Partei, die den Sozialismus anstelle des Kapitalismus (CH: soziale Marktwirtschaft) einführen will, ist nicht kompetent.

          • Helveticus dit :

            Tut mir leid, dass ich die graue Vorzeit nicht kenne, ist wohl die Gnade der späten Geburt… Hingegen kenne ich meinen Marx und bin mir sicher, dass der Kapitalismus sich selbst abschaffen würde, so er denn ewig ungebremst wüten dürfte. Mit einer sozialen Marktwirtschaft, die sich dank der SP in der Schweiz etabliert hat, können wir hingegen unser Wirtschaftssystem und Lebensmodell retten. Und wers noch nicht gecheckt hat: Die Globalisierung ist eine Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beisst. Geht hin in Frieden.

  • Holger Ohnmacht dit :

    Die Schuld dem globalen Markt zuzuschieben und gleichzeitig die Schweiz noch mehr diesem Unsinn auszusetzen (Ihr Standort ist die Welt) widersprechen sich. Es ist eine Illusion zu glauben, dass die international vereinigte Politik etwas erreichen kann, zu gross sind die Eigeninteressen der Länder. Was ein halbherziger Zusammenschluss in einem lockeren Staatenbund bewirken kann, zeigt die EU und insbesondere die EWU in aller Deutlichkeit. Warum sollen wir uns in den Strudel dieser politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen stürzen? Internationale Zusammenarbeit ja, aber als souveräner Staat!

    • Helveticus dit :

      Der Tanz un das goldene Kalb des Frankens findet ja eben statt, weil man sich (als Finanzplatz) auf der globalen Bühne bewegen möchte. Sonst könnte man die Währung an den Euro koppeln und viele Probleme wären (vorderhand) gelöst.

      • Rene Wetter dit :

        Die « Märkte » und die multinationalen Unternehmen sind seit den 90ern daran, die Souveränität der Staaten zu demontieren, nur sehr grosse Staaten sind noch halbwegs souverän, den anderen werden die Banken und Ratinagenturen vorschreiben, was sie zu tun haben. Leider haben das die Meisten immer noch nicht begriffen und such das Heil im rechtskonservativen Nationalismus. Ich würde allen mal das in den 90ern herausgekommenen Buch « Die Globalismusfalle » empfehlen dort wird beschrieben wie eine kleine geldgierige Schicht die Staaten und die Demokrati zerstärt, Zusammenschlüsse wie die EU sind Gegenm

        • Holger Ohnmacht dit :

          Es gibt viele Bücher, ich könnte Ihnen auch « Robert Reich: Superkapitalismus » empfehlen. Niemand sucht das Heil im Nationalismus, aber à la SP verträumt und blindlings in die Arme der EU zu flüchten, ist doch keine Alternative. Wir treiben mit vielen Staaten Handel, ohne gleich Mitglied zu werden. Das haben wir schon früher erfolgreich getan. Die EU ist ein Beamtenstaat, der vor allem auf persönliche Privilegien bedacht ist (da gibt es genügend Beispiele) und bei welchem das Volk nichts zu sagen hat. Ratingagenturen schreiben nichts vor, sie zeigen bloss mit dem Finger auf den wunden Punkt!

  • Richard Oaten dit :

    Einmal mehr beweist ein verblendeter Politiker, dass er von der Weltwirtschaft und den sie balancierenden Finanzmärkten nicht’s – absolut nichts versteht ! JEDER Finanzmarkt ist nichts anderes als ein Gemüsemarkt auf welchen sich Angebot und Nachfrage zu stellen haben. Habe ich zuviel Tomaten produziert, dann wird der Preis sinken und die knappen Birnen z.B. werden teurer – diese Binsenwahrheiten werden immer und ewig gelten. Das heutzutage die Finanzmärkte mehrheitlich elektronisch « ablaufen » ist lediglich eine optische Sache, die Fundamentalwahrheiten bleiben………

  • Hans Ineichen dit :

    Wenn es mir als CHer schlecht geht, wenn ich vom Vermieter über den Tisch gezogen, oder sonstwie drangsaliert werde, wenn der Arbeitgeber mir das Messer an den Hals setzt, dann bin ich froh um das Wissen und die Leistungen der SP. Doch soll diese Partei die Finger von der Asyl-, Migrations- und Ausländerpolitik lassen. Es ist mir bewusst, dass es in 1. Linie die rechten Wirtschftsheinis sind, welche die Ausländer als Billiglohnarbeiter in die CH holen. Die bedrohen unsere Arbeitsplärtze. Aber die Linken wollen auf Teufel komm raus denen ständig liebevoll durchs Haar fahren. Warum eigentlich?

    • Hans Ineichen,Diese Frage im letzten Satz hat mich auch sehr lange beschäftigt.Ich wollte es einfach nicht glauben, dass die Partei der Arbeiter,dieselben mit importierter Konkurenz unter Druck setzt und den lächelnden Patrons ans Messer liefert.Der Grund ist meiner Meinung bei der AHV zu suchen wo man sich weigert ein unabhängigeres System zu finden. Ein anderer Grund ist eher trivial und bewegt sich zwischen Frömelei und Herscherdenken.

    • Helveticus dit :

      Sie haben vollkommen recht, Herr Ineichen. Verstehe ebenfalls nicht, warum sich die Linke als Steigbügelhalter der Arbeitgeber und Kapitalisten betätigt. Vermute a) Abgehobenheit ihrer sozialliberalen Eliten, oder b) eine falsch verstandene Sozialromantik mit einem mythisch überhöhten Bild von Internationalismus.

      • braxx dit :

        Wer in deklarierten ehemaligen Sozialismus aufgewachsen ist, weiss die Antwort: es ist die Idee von der Weltrevolution und der sozialistischen Internationale. Demnach sind die Nationalstaaten (wie auch der Bauernstand z. B., oder unabhängige Intellektuelle) klare Feindbilder gewesen. So wurde Internationalisierung, Multikulturalität usw, der Schlager der Linken. Und so habe die kommunistischen Ideen eigentlich definitiv einen globalisierenden Charakter. Und unterscheiden sich eben gar nich gross vom Kapitalismus in diesem Bereich.

  • Pippos Po dit :

    Was war wohl zuerst? Schuldenmachende Staaten, mit einem ständig wachsenden öffentlichen Sektor – der die « produktive Wertschöpfung » umverteilt – oder die bösen Spekulanten, die mit dem dafür gedruckten Geld darauf wetten?

  • Helveticus dit :

    Die Frankenstärke ist bestimmt das drändendere Problem als die Einwanderung, da hat Hubacher recht. Die Frage ist aber nicht, wer das erkannt hat hat und bei den Wahlen belohnt gehört, sondern wie das Problem gelöst werden könnte. Ja, wie will man die aufegeblasenen Finanzmärkte bändigen, wenn man nicht mal die Too-Big-To-Fail-Problematik ernsthaft zu entschärfen bereit ist? Darüber sollten die Politiker streiten. Ursächlich müsste man Schattenbanken (Hedge Fonds & Private-Equity) und Dark Rooms aus der Welt schaffen, oder Transaktionssteuern einführen. Darüber sollten die Politiker streiten.

  • steve dit :

    « Die Finanzmärkte mit ihrem globalen Spielcasino haben Staaten, Wirtschaft und Gesellschaft in eine Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise gestürzt. »
    Falsch, Herr Hubacher. Die POLITIKER haben die Welt in diese Krise gestürzt. Politiker, welche dauerhaft mehr Geld ausgeben als sie einnehmen. Und bei diesen Machenschaften ist die Parteicouleur von Herrn Hubacher weltweit an äusserst prominenter Stelle beteiligt.

    • Urs dit :

      …und wie gedenken Sie mit dem Fingerzeig auf die Politiker einer bestimmten Farbkategorie eine Lösung finden zu wollen…?

      • steve dit :

        Ein Lösungsansatz könnte sein, dass sich die Politiker ausnahmsweise einmal selbstkritisch betrachten und nicht die Lösung darin suchen, Sündenböcke anzuprangern (in diesem Fall die Banken).

        Nebenbei: ich bin alles andere als ein Freund der Bänkler und die Politikerschelte beschränkt sich auch nicht auf eine einzige Farbkategorie. Nur dominiert halt die eine Farbe ziemlich deutlich.

    • Andreas D. Meier dit :

      So ein Quatsch! Die Deregulierung der Finanzmärkte hat zu dieser Situation geführt! Das typische ideologische Sprüchlein aus dem SVP-Kürsli! Es kann halt nicht wahr sein was nicht wahr sein darf, so sieht es doch aus! Für die Rettung der UBS musste der « böse » Staat mal eben kurz mit 68 Milliarden in die Bresche springen! Auch in den USA in Deutschland, England, Japan usw.musste der Steuerzahler die Wirtschaft und die Banken vor dem total Ko9llaps bewahren! Schon mal was von der Subprime Krise gehört???

      • Dan dit :

        @Andreas D. Meier: Idiologisches Sprüchli? Tatsächlich… Die Wurzel des Übels ist wenn schon der linke Präsident Clinton, der diese « Deregulierung » in den USA einleitete. Mit dem gigantischen staatlichen !) Wohnbauförderungsprogramm legte er den Grundstein für eine Immobilienblase sondergleichen, sozialistisches Wohnen auf Pump. Eine Kreditkarte genügte für ein Hauskauf. Die staatlichen lizenzierten Ratingagenturen machten den Rest. Und fürs Protokoll: Bis jetzt hat der Staat CH verdient an dem UBS-Kredit. SP-Kürsli, gel…

        • Helveticus dit :

          Verdient hat der Staat an den 6 Mia $ für die Pflichtwandelanleihe. Die Nationalbank steht aber noch mit 35 Milliarden $ für UBS-Schrottpapiere gerade, bei denen ein gutes Geschäft nicht gerade sehr wahrscheinlich ist, um es diplomatisch auszudrücken. Soviel zu Ihrer Augenwischerei.

          • Helveticus dit :

            Coolerweise kann die UBS aus dem Betirieb der Bad Bank, die von der Nationalbank, also indirekt vom Steuerzahler alimentiert wird, noch Erträge in zweistelliger Millionenhöhe erwirtschaften. Bankster bleiben Bankster.

      • steve dit :

        An ideologische Sprüchli musste ich auch denken, als ich Ihren Beitrag las. Konkret:
        1. Von « bösem Staat » hat niemand etwas geschrieben
        2. Das Engagement der CH zugunsten der UBS hat sich für den Staat mit einer guten Rendite gelohnt
        3. Die heutigen Pleiteländer (PIGS, USA) sind nur zu einem kleinen Teil deckungsgleich mit den Ländern, welche Banken retten mussten (D, GB, J, CH, USA etc.)
        4. Die heutigen Pleitestaaten weisen gewaltige Schuldenberge auf, welche viel älter als die Suprime-Krise sind

        « Es kann halt nicht wahr sein was nicht wahr sein darf » Treffender kann man es nicht sagen

        • Helveticus dit :

          Sie wollen das Muster nicht erkennen, Steve. Über Jahrzehnte hinweg haben Politiker (meist demokratisch gewählte Volskvertreter) versucht, mit diversen Deregulierungen das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Seit einigen Jahren werden sie die Geister, die sie gerufen haben, nicht mehr los und sondern sie werden von ihnen beherrscht.

          • Dan dit :

            Helveticus, und wie wirst Du deine Geister wieder los?

          • steve dit :

            Nicht nur die deregulierten Staaten sitzen heute in der Misere. Die gewaltige Verschuldung vieler Staaten ist darauf zurückzuführen, dass Politiker Wahlversprechen abgeben, die nicht bezahlbar sind. Schliesslich wollen sie gewählt werden. Sobald sie an der Macht sind, müssen sie zumindest einen Teil der Versprechen einhalten. Das Ganze auf Pump.

            In dieser Hinsicht ist die Schweiz mit einer Konkordanzregierung dem Regierungs-Oppositions-System klar überlegen. Wahlversprechen müssen nicht 1:1 umgesetzt werden, sondern werden im Rahmen von Kompromisslösungen abgeschwächt. Zum guten Glück.

          • steve dit :

            …oder haben Sie den Eindruck, dass heute noch ein Politiker mit einem « Blut, Schweiss und Tränen »-Wahlprogramm gewählt wird? Wir leben in einer Spass-und-Blödel-Gesellschaft und man wählt diejenigen mit den tollsten Wahlversprechen. Mehr Lohn, weniger Arbeiten, mehr Geld für X und für Y.

    • Oliver Liechti dit :

      Genau die Politiker sind schuld. Und zwar diejenigen, welche den neoliberalen Vorbeteren die Füsse leckten und sukzessive (seit Anfang 80er) das Steuersubstrat ihrer Staaten zugunsten der Besitzenden beschnitten, privatisierten und deregulierten. Diese, die seit 08 zig Billionen in die Banken butterten, deren Zeche wir alle nun zahlen dürfen. Den Profit für Wenige, die Kosten für den Rest.

  • carmen heidelberger dit :

    Ja, die DDR war uebelst und bei uns vollzieht die Politik ueber Nacht einen Meinungs- und Fahnenwechsel zu einer Art Staatssozialismus für Reiche und mit gigantischen Summen versuchen „Volksvertreter“, die vor kurzer Zeit noch den ungeregelten Kapitalismus hochleben liessen, das bereits gescheiterte System mit weiteren Krediten am Leben zu erhalten. Da hat keiner der « Sozi »-Rufer was gegen, einige sind nur beleidigt, weil natuerlich immer falsch verteilt wird, naemlich nicht in die eigene Tasche. Die Gier hat naemlich die erstaunliche Grundeigenschaft, dass sie immer nur bei andern auftritt.

    • Urs dit :

      Die DDR war übelst… kann sein. Die meisten von uns haben aber noch nicht genug Jahre gelebt um am eigenen Leib zu erfahren wie übel der Kapitalismus am Ende sein kann… noch wissen die meisten von uns wie übel es sein kann wenn dieser komplett liberalisiert wird… Die Zeit der sanften Kapitalismuspatschhändchen geht zur Neige… brutal und menschenverachtend war dies bisher nur in anderen weit entfernten Ländern… auch damit ist es vorbei.

  • Haimax dit :

    Alle sagen, der Franken sei hart. Ist er Hart oder sind Euro und Dollar Butterweich? Ich denke die Fremdwährungen sind verweicht!

    Da fragt man sich, wer hat was Falsch gemacht, dass der Franken Augenscheinlich so verhärtet?
    Ist die « Frankenstärke » eine Strafe dafür, dass unsere Staatsfinanzen einigermassen in Ordnung sind? Müssten wir dann nicht vermehrt Schulden machen und der Jugend zurufen: « Verschuldet euch! »

    Meiner Meinung nach sind die EU und die USA schuld, dass ihre Währungen tauchen, würden diese Länder ihre Haushalte besser führen, würde es der ganzen Welt besser gehen!

  • Sacha Meier dit :

    Während sich hier alle gegenseitig zerfleischen, die Schuld zuschieben oder gar nach dem Staat rufen, scheinen all die Möchtegern-Staatslenker blind für die Ursache der Krisen sein: Die Globalisierung. Die Geschichte der Menschheit hat oft genug gezeigt, dass eine Zivilisation, die ihre Güter nicht selber herstellt, zuwenig aggregierte Wertschöpfung für einen ausgeglichenen Staatshaushalt erbringt. Die Globalisierung trennt aber genau die Produzenten von den Dienstleistern und Konsumenten. So sitzt China auf den weltgrössten Währungsreserven, während der Westen in Staatsschulden versinkt.

    • Sacha Meier,was Sie sagen ist mir nicht ganz unbekannt,etwas dagegentun schon eher.Wenn ich sie nicht komplet falsch verstanden habe, würde das heissen, dass wir alle Güter welche in der Schweiz benötigt werden, auch hier produziert werden sollten.Diesem Gedanken wäre ich schon aus Qualitätsgründen nicht ganz abgeneigt!Damit wäre aber ganz bestimmt nur ein Teil des Problems angetastet, das Hauptproblem sind die spekulativen Kapitalschiebereien welche oft nicht einmal einen realen Wert darstellen.

      • Helveticus dit :

        Es wäre schon viel gewonnen, wenn wir unsere Restindustrie nicht durch den überbewerteten Franken vernichten lassen würden.

  • Dan dit :

    Was Hubacher und seine rückständigen und ungebildeten Genossen gerne verschweigen ist die Tatsache, dass die von Links verteufelte Marktwirtschaft für Milliarden Menschen auf der Welt ein anständiges Leben und Demokratie ermöglicht hat (Marktwirtschaft bedingt Demokratie, wenn sie denn richtig funktioneiren sollte). Im Gegensatz dazu die Partei von Hubacher, welche nach wie vor totalitären linken Dikaturen hinterher hofiert und das Dogma des Sozialismus für Milliarden Menschen Tod, Unglück und Elend brachte. Man sollte darum nicht so eine grosse moraltriefende Klappe als Alt68er haben.

    • carmen heidelberger dit :

      Ist jetzt natuerlich ganz bloed, dass diese verhassten Sozis in der Schweiz nie eine Mehrheit hatten und die Finanzkrise trotzdem mit einer Versozialisierung der Kosten bekaempft werden muss. Wie ist es denn bloss moeglich?

    • Sepp Hartmann dit :

      Das ganze Elend heute hat natürlich nichts mit der Marktwirtschaft zu tun während das Elend früher alles mit Sozialismus zu tun hatte. Ungebildete Ideologen treffen sich genau hier, lieber Dan.

    • Dan dit :

      @Sepp Hartmann: Wenn es die Marktwirtschaft nicht gäbe, könnten Sie Ihre rückständigen Idiologien nicht über Ihre Tastatur ins Internet stellen. Aber vielleicht mangelt es Ihnen einfach auch an historischem Bewusstsein, wie es uns in der Schweiz vor nicht mal 100 jahren gegangen ist.

      • Sepp Hartmann dit :

        Die Entwicklung von Computern hat etwas mit der Wirtschaftsform zu tun? Können sie das auch begründen oder nur behaupten? Es muss vielleicht auch gesagt sein, dass das Internet nicht in der Marktwirtschaft selbst enstanden sind, sondern an den vom Staat finanzierten Universitäten wie überhaupt jeder grössere technologische Fortschritt. Dazu bedarf es der Grundlagenforschung und die nehmen Unternehmen aus Gründen der Berechenbarkeit des Erfolgs nur ungerne auf sich, weshalb sich schon seit 100 Jahren der Staat darum kümmert. Auf ihr « historisches Bewusstsein » verzichte ich dankend.

    • Dan dit :

      @carmen heidelberger; Hass ist ein schlechter Ratgeber. Es reicht eigentlich zu wissen, dass die Schweiz als eines der wenigen Länder der Welt dank Verhinderung einer verantwortungslosen Verschulden auf Kosten der Kinder nicht den Gläubigern ausgeliefert ist. Und wenn Sie von « Versozialisierung der Kosten » reden, fehlt Ihnen wohl schlicht und ergreifend das Grundverständnis für marktwirtschaftliche Zusammenhänge. Wenn Sie wüssten, was Marktwirtschaft bedeutet, wüssten Sie vielleicht auch, wie « das » möglich ist..

      • Helveticus dit :

        Papperlapapp, Dan. In der sogenannten Euro-Krise findet eben schon eine Sozialisierung der Schulden statt, indem die Banken als Gläubiger ausgekauft werden. Auch in der Schweiz haben wir die Ramschpapiere unserer gloriosen Grösstbank gekauft, weil sie nix mehr wert waren. Sie als superschlaue Wirtschaftkoryphäe können mir sicher sagen, wann wir den ganzen Dreck angesichts des akuellen und künftig zu erwartenden Umfelds in den USA ohne Verluste verkaufen können.

        • Dan dit :

          Diese unqualifizierten linken Kampfparolen von wegen Sozialisierung der Schulden sind einfach nur peinlich. In Ihrem Beitrag steht so viel idiologischer Unsinn, dass sich ein Kommentar echt nicht lohnt. Sind Sie eigentlich ein Grieche oder ist das gewollte Realsatire?

        • Helveticus dit :

          Es heisst ideologisch. Wie Idee, nicht wie Idiot. A propos, vielleicht sind Sie ja so gut, mir zurückgebliebenem Kretin zu erklären, warum der Auskauf der Banken keine Sozialisierung von Schulden darstellt?

    • Urs dit :

      Nun, wenn sich die OECD über die ausbreitende Armut und den Demokratiemangel in Europa (nicht der EU) äussert, wie kann dann jemand so ganz unbedarft davon reden wieviele Milliarden Menschen etwas vond er aktuellen Marktwirtschaft haben? Weder die aktuellenFormen des Kapitalismus noch die der Marktwirtschaft brauchen Demokratische Strukturen um zu funktionieren. Für die Profit- und Renditegenerierung sind Mitspracherechte nicht zwingend nötig.

      • Dan dit :

        Ihre Sichtweise hat damit zu tun, dass Sie die Situation VOR einführung der Marktwirtschaft in den betreffenden Ländern nicht kennen… eine unangenehme Wahrheit, die nicht ins SP-Kampfprogramm der 30er-Jahre passt.

        • Urs dit :

          Nun, vor Einführung der Marktwirtschaft gabe es in einigen Ländern wohl so etwas wie Soziale Marktwirtschaft und davor nannte man das u.a. Manchesterkapitalismus… das war die Zeit der Kinderarbeit, hoher Arbeitslosigkeit, weit verbreitete Armut, unbezahlter Krankheit, Ferien und Unfall, sehr eng gefasster Reichtum inkl. ungleicher Wohlstandsverteilung, Leibeigenschaft und Feudalismus alles hier mitten in Europa…wohin wir geradewegs wieder hinstreben… einmal werden Andersdenkende stigmatisert, eingekerkert, denunziert… begleitet von Unwissenheit und Ignoranz

          • Dan dit :

            Nein, vor der Industrialisierung gab es Tod mit 30 oder 40 an Krankheit, Leibeigenschaft, Hunger, Elend, auf Grund bitterer und flächendeckender Armut, weil keine medizinische Versorgung da war, kein Einkommen. Im Zuge der Industrialisierung wurde die Frau befreit, die Demokratie breiter abgestützt und für den grössten Teil der Bevölkerung vieles erschwinglich. Der politische Einfluss der Arbeiter gestärkt. Die Demokratie ist ein Kind des Kapitalismus. Finanziert durch die freie Marktwirtschaft. Nicht gewusst? Soviel zum Thema Unwissenheit und Ignoranz.

          • Urs dit :

            sag ich doch… war ziemlich übel damals…um die ganze Industriealiserung in gang zu kriegen.. ist für viele Menschen heute aber nicht besser.. und die paar wenigen denen es besser geht (auf einer globalen Skala) die sind gerade dabei unter die Räder des Rendite und Profitzwangs zu kommen… da macht sich niemand eine wirklich realistische Vorstellung welche schlimmen Ausmasse das annehmen kann und wird sofern sich nicht ein paar nette verantwortliche einigen können…

  • Bernhard Egger dit :

    Hätte die Schweiz damals auch den Euro eingeführt (und wäre vielleicht sogar dem EWR beigetreten), hätten wir heute das Problem mit der Franken-Ueberbewertung gar nicht. Alle, die was anderes behaupten, lügen entweder (z.B. Blocher) oder glauben immer noch denen, die lügen.

    • M. Bättiger dit :

      jaja….und damit hätten wir eine schwache währung gehabt, würden für bankrotte staaten milliarden zahlen, hätten deren zinsniveau und hätten 7000 gesetze übernehmen müssen

      • Helveticus dit :

        Sprechen sie on den Gesetzten, die wir autonom nachvollziehen?

        • M. Bättiger dit :

          Heute übernehmen wir gemäss einer Studie der Uni ZH 15% der Gesetze aus der EU ganz und 15% auf unsere Verhältnisse angepasst (BRD 80% Direktübernahmen). Mit dem EWR hätten wir keine Möglichkeiten eines NEINS und keine Möglichkeiten einer Anpassung. Die Gesetzestitel der Gesetze, die wir mit dem EWR übernehmen müssten, füllt alleine 760 Seiten!
          http://www.llv.li/pdf-llv-sewr-ewr_register.pdf

    • M. Bättiger dit :

      lügen tun bis dato v.a. die eu-turbos. man denk nur an schengen, masseneinwanderung, ventilklausel, kosten informationssysten, neat-kosten, einmaligkeit der kohäsionszahlung etc.

      • Helveticus dit :

        Leider haben Sie zu vielen Stichwörtern gute Argumente. Aber zu Ventilklausel möchte ich doch mal nachfragen, von wem die verhindert wird? Sitzen im Bundesrat nicht 5 Bürgerliche, was mehr als zwei Dritteln entspricht?

        • M. Bättiger dit :

          7 Bundesräte, und nur einer dezidiert gegen einen Beitritt zur EU/EWR. Es wurde versprochen, es käme mit der PFZ nicht zu einer erhöhten Einwanderung (nun statt jährlich 25’000 bis 35’000 neu 75’000 bis 115’000 per Saldo) und wenn trotzdem eine erhöhte Einwanderung käme, würde man die Ventilklausel ziehen. Nicht gesagt hat man dem Volk auch, dass die Ventilklausel nur ein einziges Mal (und nicht immer wieder) gezogen werden könnte. Ein Einmal-Joker also. Klar ist, diejenigen haben sich gegen die Ventilklausel entschieden, die deren Anwendung versprachen

          • Helveticus dit :

            Glauben Sie denn, dass derjenige, der nach ihrem Dafürhalten als einziger in der Regierung gegen die EU-Beitritt sein soll, für die Ventilklausel war? Ich glaube das erst, wenn ich Beweise dafür sehe. Habe von der Sünneli-Partei gehört, dass man sich derzeit überlegt, wie man die eigene Haltung zur PFZ relativieren könnte, falls die Initiative gegen Masseneinwanderung tatsächlich angenommen würde. Das ist auch ungefähr das, was ich von den Wasserpredigern und Weintrinkern erwarte.

  • Ruedi vo Stette dit :

    Herrjeh…immer und immer wieder dieser Hubacher irgendwie erinnert er mich an den Herrn Jean Ziegler (Ghaddafifreund) !
    Beide haben nämlich das gleiche Leiden, stet’s im Mittelpunkt stehen, stur seine Meinung vertreten und ständig auf die Kapitalisten einprügeln…ähh und noch was… beide reden « Bärndütsch »…

    • Urs dit :

      Gerade gestern durch’s Appenzell gefahren… schön dort, wirklich. Wer wohl am Gipfeltreffen der SVP das auf zahllosen Plakaten an vielen Strassenrändern angekündigt wird im Mittelpunkt stehen wird?

    • Hanspeter Niederer dit :

      Wer Berndeutsch spricht, kann politisch unmöglich kompetent sein. Ich bin beeindruckt von Ihrem Scharfsinn und Ihrer zwingenden Logik. Aber ich gehe eigentlich davon aus, dass Ihnen diese Anmerkung auch bereits peinlich ist.

    • Realist dit :

      Ich kann das Züri-Glafer von Blocher auch nicht mehr hören. Es ist zum K.

  • M. Bättiger dit :

    Und wieder ein Linker im Politblog. Langsam unerträglich, diese propagandistische Einseitigkeit in dieser Zeitung. Einfach nur noch wiederlich und billig.

    • Urs dit :

      Was ist wiederlich, unerträglich und billig? Die Autoren, die Kommentare, die Meinung, die Fakten, das Linke in uns allen oder etwa doch das bürgerliche? So richtig wollig warm um’s Herz wird es ja einem bei keinem der aktuellen Varianten.. oder? Alles irgendiwe nicht greiffbar noch verstndlich dafür aber unheimlich und gespickt mit Lug und Trug… soll sich da noch ein normaler Mensch und Bürger zurechtfinden…

  • Urs Holzapfel dit :

    Ein kluger,unaufgeregter Kommentar,der die Lage wiedergibt,wie sie nun einmal ist.Die Diskussion in der CH (und den Nachbarländern) über Einwanderer ist hysterisch aufgeladen.Wer verbietet es denn den Schweizern,Deutschen,Franzosen usw.,mehr Kinder in die Welt zu setzen? Man darf sich nicht nur darüber aufregen,dass Einwanderer eben zeugungsfreudiger sind als die « Eingeborenen »…Wie ich seit Jahren behaupte:Die Finanzwirtschaft hat sich von der realen Ökonomie abgekoppelt,führt aber kein Schattendasein,sondern dominiert die Weltwirtschaft inzwischen.Keine guten Aussichten für Stabilität.

  • groblochon dit :

    Il y a des avantages, mais il faut de quoi soutenir une monnaie, une économie nationale forte, pas nécessairement grande, mais plutôt stable et résiliente, avec des marchés niches à forte valeur ajoutée.

  • MARFAK dit :

    Tant que la cupidité et l’avidité existera nous serons toujours dans la mélasse , et les idées a deux balles fleurissent de rester des ignares de constater que l’Histoire se répète depuis la nuit des temps , et que la sagesse est considérée comme une maladie mentale ! Le soleil brille et les oiseaux chantent .

  • PlainCitizen dit :

    Hubacher war früher mal gut.

  • Paul Giger Zuzwil dit :

    Ich mag die div. guten und schlechte Kommentare nicht mehr lesen. Die Linken sehen die Rechten als Problem und vis versa.. Alle wissen, dass die Situation viel schlimmer ist als viele glauben. Tatsache ist, dass die Linken die Rechten und umgekeht brauchen und somit geht es nur mit Kommpromissen. Unser Lebensstandart verdanken wir einer. fairen Geber und Nehmer Strategie. Leider ist jetzt Wahlkampf und alle Parteien versuchen sich ins gute Licht zu bringren, was wiederum zu sehr unanständigen und radikalen Diskussionen führt.Ich glaube immer noch an unsere mündigen Wählerinnen und Wähler..

  • Max Meier dit :

    Die Finanzmärkte haben die Krise herbeigeführt? Die US Hypothekarkrise? Die Verschuldung der grossen Industrienationen? Wie wärs mit der Politik und dem dankbaren durchnicken deren Aktivitäten durch jeden einzelnen dieser Staaten, die über lange Zeit Ihren Wohlstand dadurch höher halten konnten, als die reale Wirtschaft es ermöglicht hätte?

  • Markus Eisenring dit :

    1989 war der Staatssozialismus sowjetischer Prägung bankrott. Man durfte auf eine erfreuliche Entwicklung der ehemaligen kommunistischen Länder hoffen. Stattdessen ging die Habgier – nun ungebremst von einem Systemgegner – um die Welt und überrollte alles. Die Folgen werden seit 2008 immer deutlicher. Aber offensichtlich ist nur die Linke zu einer echten Analyse des Realkapitalismus fähig – während die Rechte weiterhin blind an die unsichtbare Hand des Marktes glaubt. Hubacher sagt im Übrigen nicht, dass Einwanderung keine Probleme bereite. Er moniert nur die völlig falsche Prioritätensetzung.

  • Anmerkung zur Frage im Titel. Er macht uns nicht unabhängig aber eigenständig. Wir können eine eigene Währungspolitik betreiben.

    • Alex Elmiger dit :

      In der aktuellen Situation ist das aber wie einen Rolls Roys zu besitzen bei dem jedoch der Motor fehlt, was man spätetens beim näher Hinschauen merkt.

  • Economiste en herbe dit :

    C’est quand même bizarre qu’être en bonne santé économique et avoir une monnaie qui vaut trop soit un problème 😉

    Si c’est nécessaire de faire baisser le franc, j’ai une idée: plutôt que la BNS achète des euros et fasse des pertes, faisons marcher la planche à billet et distribuons 1000.- (ou plus…) à chaque habitant ! ça permettra de mettre un peu de beurre dans les épinards, profitera à l’économie locale et devrait faire baisser le franc. Et si ça ne suffit pas, il n’y a qu’à recommencer 🙂

    Autant que ça profite aux habitants s’il s’agit de faire baisser le franc

  • Raetus dit :

    Um ein grosses Problem zu lösen braucht es eine Einheit. Aber wen ich hier lese, zum Teil sehr primitiv hier kommentiert wird, da habe ich keine Angst das wie das Problem nichjt beseitigen können.
    Wir brauchen keine Ausländer oder Finanzspekulanten. Wir haben uns ja selber um uns das Leben schwer zu machen

  • Rolf Binder dit :

    Vermutlich weil ich in Far East lebe kommen mir die Leserbeiträge z.T. schon ziemlich Spanisch vor. Die Abschaffung des Kapitalismus auf die Finanzmärkte bezogen ist bei uns überhaupt kein « linkes » Thema. Es ist ein Witz von freier Marktwirtschaft zu schreiben, wenn Nationen mit Milliarden und Abermillarden die Märkte zu manipulieren versuchen. Das US – System wird in Hongkong und Singapuri immer mehr mit dem Zentralismus von ehemals sozialistischen Staaten verglichen. Die gingen allesamt unter.. .die Zeichen stehen nicht gut – ob das alles mit Einwanderer und Minaretten zu retten ist ?

  • Sandro Beffa dit :

    Totaler Blödsinn, was Helmut Hubacher hier schreibt. Die Schuldenpolitik der EU-Staaten und der USA sind schuld und nicht die globalen Finanzmärkte. Die Finanzmärkte reagieren nur auf diese desaströse Politik

  • Helveticus dit :

    Einen globalen Handelsaustausch von vergleichbarem Ausmass hatten wir letztmals vor dem ersten Weltkrieg. Ähnlich starke Verwerfungen an den Börsen und dauernde Wirtschaftskrisen hatten wir anfangs der Dreissiger Jahre, gefolgt vom Wahnsinn des 2. Weltkriegs. Mit schwant mittelfristig nichts Gutes.

  • Franz Brunner dit :

    herr hubacher, sie sind auch so ein multikulti schwätzer und wer multikulti nicht bejubelt ist doof—-sagen sie das mal den etwa 130 staatten in der uno die keine multikulti haben—und wer meint es gäbe zuviel einwanderung in die CH ist auch nicht automatisch rassist etc—aber dass sie und ihre parteigenossen mit schon fast krankhafter sturheit versuchen, die etwa 3-max 5% illegalen und schwerstkriminellen in der ch zu behalten +sich auch keinen deut darum scheren dass trotz fast 90& abgelehnter asylgesuche fast alle trotzdem bleiben, zeigt wessen demokratischen geistes kind sie sind

  • Ulk dit :

    Liebe Schweizer, als Deutscher der in DE lebt, frage ich wie ihr denkt? Macht Ihr in eurem Herzen einen Unterschied zwischen uns auf DE und Moslems? Beide mögt ihr in der Regel nicht! Deutschschweizern unter euch, haben nur einen anderen Dialekt! Wir haben den selben christlichen Wertehintergrund und es gibt sehr viel mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede.Wir haben kein Interesse euch zu dominieren, warum habe ihr Angst? Ich würde mich freuen wenn IHR euch als Geschwister einer Wertegemeinschaft mit uns begreifen würdet, ich betrachte euch so.Macht um die Augen auf und erkennt die heutige ZEIT

  • Ruedi dit :

    Zitat: ,,Die Wirtschaft hat nicht etwa das politische Sagen. Sie ist, genau wie die Politik, Opfer der spekulativen Finanzmärkte geworden,,

    Ausreden! Wer hat denn Auftrag im Interesse das Volkes die Länder zu Regieren? Das sind die POLITIKER!

    Wer hat dann versagt wenn die Wirtschaft/Finanzmärkte (W+F=Einheit) zu Lasten des Volkes/Landes Missbrauch betreiben können? – Die Politik hat dann versagt sie muss dafür sorgen das solcher Missbrauch nicht stattfinden kann.

    Die Verantwortung liegt ganz allein bei der Politik! Sie hat Vergessen das Sie dem Wohl des Volk/Landes zu dienen hat.

  • Beat dit :

    Ich halte zwar nichts vom Meisten was Hr. Hubacher schreibt, aber in enem gebe ich ihm voll recht: Die Loslösung der Finanzmärkte von der Wirtschaftsleistung ist eine existenzielle Bedrohung. Es muss wieder mehr reguliert werden, die Deregulierung hat bewiesen dass sie den Job ncht machen kann, der von ihr erwartet wurde. Stattdessen hat sie das Feld für Finanzspekulaton gepflügt. Es müssen zwingend Massnahmen wie z.B. Transaktionssteuern her. Auch wenn diese sehr gerng wären (z.B. 1 Promille), wegen der Unmenge an Transaktionen wirken sie trotzdem und belasten die Wirtschaft nicht.

    • Helveticus dit :

      Richtig. Jede Handänderung gehört besteuert. Eine Transaktionssteuer ist überfällig.

    • Urs dit :

      Was heisst den hier « belasten die Wirtschaft » nicht? Wie wäre es denn zur Abwechlsung mal « belasten den Rest der Gesellschaft » nicht? Am besten für alle wäre so oder so ein komplettes Ueberdenken der Eigentümerstrukturen der Banken… a la Kantonalbanken reicht da völlig… das wird mir so wie das jetzt aussieht zu teuer, ruinös und unbezahlbar… Um denn ganze überbau der Spekulation einfach mal zum Stillstand zu bringen wären auch Transaktionssteuern im % Bereich zweckdienlich. Nur um das ganze mal zu einem halt zu bringen und einen definierten d.h. für alle nützlichen Neuanfang zuzulassen.

  • Lieber Herr Hubacher, ich bin ein alter Bewunderer Ihrer politischer Kompetenz. Jetzt machen Sie mal auf Wahlkampf, nicht wahr. Im Moment geht eine konkrete Drohung von den USA aus. Und von der EU aus, bis zu erzwungenen Beitritt. Könnten Sie sich vielleicht einmal den Chefökonomen des Gewerkschftsbundes vorknöpfen. Seine falschen Analysen bringen doch keinen Arbeiter an die Urne für die SP.

  • Kaspar Tanner dit :

    Herr Hubachers Analyse halte ich für korrekt, obgleich seine politische Heimat nicht meine ist. Rudolf Strahm gehört ja auch zu den Sozialdemokraten, die ich als Bürgerlicher nach wie vor wählen würde. Finanztransaktionen sollten mit einer Tobin-Steuer belegt werden. Wenn dabei der Finanzplatz Schweiz kaputt geht, ist das nicht weiter tragisch.
    Tatsache ist, dass die Grundlage des heutigen Reichtums der GLAUBE und nicht mehr der Mehrwert ist. Wenn hier jemand wirklich glaubt, dass das auf die Länge gutgeht. dem ist nicht zu helfen.

  • Kaspar Tanner dit :

    Traurig ist lediglich, dass ich keine Alternativen sehe.
    Die Euro/Griechenland-Rettung ist letztlich eine verkappte Bankenrettung, die die reicheren EU-Staaten an den Rand des Ruins und in die Zinssklaverei treiben wird, was letztlich links- und rechtsextremistische-nationalistische Kräfte beflügeln wird.
    Wenn ich zudem sehe, wie die US-Politiker die reichste Volkswirtschaft der Welt in den Bankrott getrieben haben, geht mir jedes Vertrauen in die Politiker ab.
    Letzlich werden wir nicht umhin kommen, via Internet die Banken und den Staat in die Knie zu zwingen. Wie in Nordafrika.

    • Kaspar Tanner,die Banken und den Staat via dem Internet in die Knie zwingen.Es würde mich interessieren was Sie sich darunter vorstellen? Das was wir in diesem Forum tun,bewegt nach meinem dafürhalten nicht gerade viel.Wir haben ja noch viel an unsem gegenseitigen Umgang zu feilen.

      • Kaspar Tanner dit :

        Herr Bossert, Ihr Einwand ist völlig berechtigt. Im Moment ist es auch so, dass es uns – vor allem hier in der Schweiz – gut geht und wenig Grund zum Klagen besteht. Hoffen wir, dass es so bleibt.
        Bei den Deutschen hingegen dürften mit der Einführung der Eurobonds definitiv die DDR-Zeiten fröhlich Urständ feiern. Viel Arbeit und wenig Lohn zu Gunsten des Staates und seiner Marionetten zu Diensten der Banken.
        1953 führte das in der DDR zu Volksaufständen.
        Heute kann man mit koordinierten Aktionen den Staat gewaltlos sabotieren. Siehe Nordafrika. Und sollten sich Merkel und Co.

      • Kaspar Tanner dit :

        …dafür entscheiden, Wortführer festzunehmen oder Demonstrierende niederzukartätschen – den Politikern kann man alles zutrauen – dann ist der demokratische Lack auch weg.
        Sehen Sie, ich bin ein Anhänger der Marktwirtschaft und des Rationalismus. Deshalb kann ich weder mit geretteten Banken, 20-Mio.-Löhnen für ordinäre Versager noch mit Spekulation etwas anfangen.
        Wenn der Staat das unterstützt mit meinem Steuergeld, bin ich ihm nicht mehr zu Loyalität verpflichtet. Da kann ich gleich meine Schutzgebühren der Mafia, N’Drangheta oder den Triaden abgeben.

  • Phillipp Rittermann dit :

    hubacher ist ein sozi der schlimmsten art; genau solche leute machen unser land kaputt.

    • Da kann doch der gute Herr Hubacher nichts dafür, dass Sie die wirklich schlimmen nicht kennen(wollen)!

    • Urs dit :

      Wie das, wo doch Land auf Land ab bürgerliche Mehrheiten rumsitzen und in Verantwortung stehen? Was können da die Linken denn machen… Ideen bringen, mehr aber nicht. Der ganze Rest im Land wird von bürgerlichen Mehrheiten ausgearbeitet…

  • Beobachter dit :

    Die Finanzmärkte mit ihrem globalen Spielcasino haben Staaten… in eine Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise gestürzt. Stimmt. Das undifferenzierte Öffnen der Märkte hat nur wenige reich gemacht, die Massen dafür verarmen lassen. Die Arbeitslosenzahlen sprechen ein deutliche Sprache. Und nun noch mehr Einwanderung von Leuten, die keine Kenntnisse mitbringen, höchstens ihre Familien aus Kulturkreisen, die nicht unsere Ideale pflegen. Von der Zuwanderung drohen uns gleiche Gefahren wie von den Finanzmärkten. Die Sozis sind schizophren. Hubacher als seinerzeitiger Verehrer der DDR auch.

    • Helveticus dit :

      Hubacher sagt nirgends in der Kolumne, dass Einwanderung keine Gefahr darstelle. Das steht nur im Anriss zum Text, den wohl ein journalistisches Jungtalent von Newsnetz verfasst hat. Hubacher kritisiert die Prioitätensetzung.

  • Gene Amdahl dit :

    Die Masseneinwanderung mit deren verheerenden Folgekosten will niemand wahrhaben und erst recht nicht die Linken und Verblendeten.

    • Urs dit :

      Stimmt nicht… Ich bin Links oder was auch immer. Blos, ich hab nicht’s gegen die Einwanderer aber sehr woll gegen die frechen Mietpreise, die vollen Strassen, Geschäfte, Badeanstalten, Freizeitmöglichkeiten sind mehr und mehr überfüllt, der weg zur täglichen Arbeit auch und eine wirkliche Freude ist das nicht mehr. Lebensqualität ade, sag ich da. Zuviele Menschen in zu kurzer Zeit. Schade auch das jegliche Problemlösungen Individualisert werden d.h. soll doch jeder selber schauen wärend sich die Verantwortlichen still aus der Affaire ziehen.

      • Gene Amdahl dit :

        @Urs: du widersprichst Dir selber. Gegen die Masseneinwanderung zu sein impliziert nicht, dass man etwas gegen die Einwanderer hat! Dies wird jedoch den Gegnern der Masseneinwanderung stehts unterstellt.

        Wirtschaftskunde an der UNI für Erwachsene könnte Dir ev. helfen, um zu begreifen wie Nachfrage und Angebot funktionieren! Also nicht jammern wenn die Preise steigen und die Lebensqualität s(t)inkt.

        • Urs dit :

          Ja leider liest so jeder… versteht aber nicht richtig. Nochmal, mir sind die Einwanderer egal… was mir aber nicht egal ist, ist der mangelnde politische Gestaltungswille um die Veränderungen in einem positiven Gerüst zu halten… Alles klar? Marktkräfte die ach so geliebten können das nicht Regeln noch sind diese gewillt dazu… Also, was bleibt da am Ende?

  • Inti dit :

    Entièrement d’accord avec vous Monsieur Hubacher, les gesticulations actuelles, la récupération populiste qui surf sur les peurs ne changeront pas la donnée globale de la situation internationale. La Suisse voudrait fermer ses portes? Si la Suisse s’ouvre enfin au monde, les montagnes ne seront pas moins belles ni la fondue moins bonne.

    • Peter Schmid dit :

      @Inti.Oh yes, the mountains would be less beautiful! A mountain covered in houses, is very much less beautiful, as is the view from a mountain into a completely overcrowded valley. This is not just fear, this is already fact since many of us have already felt our quality of life dropping dramatically. It’s not that we have not realised how the world is changing, it’s that we have already seen the downside of this.

  • Walter Schneider dit :

    Sehr geehrter Herr Hubacher. Wenn Sie den Kapitalismus (wieder einmal) « überwinden » wollen, dann müssen Sie sagen, welches System an dessen Stelle träte und ob es überhaupt eine bessere Alternative wäre. Anfangs 90er wurde ja Ihre bevorzugte Alternative abgewickelt und eingemottet, die Mauer heruntergerissen und die Menschen sind abgehauen. Ist es das, was Sie bevorzugen?

  • slimnature dit :

    Independants de quoi?
    PLus on est riche plus on est dependant……de la richesse, qui ne fait pas le bonheur, bien au contraire.
    slim

  • Joachim Ziemssen dit :

    Nicht die Finanzmärkte, sondern die ausser Rand und Band geratenene Schuldenwirtschaft der sozialistischen Regierungen bedrohen unsere Unabhängigkeit. In typisch sozialistischer Verdrehungsrhetorik macht Hubacher den Überbringer der schlechten Nachricht zum Sündenbock. Weder die Länder Europas noch die Länder anderer Kontinente können sich die Heilsversprechen der linken Gutmenschenregierungen von Sozialisten bis Kommunisten leisten: Die Höchstkosten für medizinische Versorgung, für Staatspensionen und aufgeblähte ineffiziente Staatsapparate bedingen immer höhere Schulden, die keiner zahlt.

    • Urs dit :

      Am besten wäre wohl sie versuchen sich mal persönlich in Nicht-Sozialistischer Lebensführung und verzichten für den Anfang mal auf die staatliche Unterstützung für die KK Prämien. Als nächstes dürfen Sie sich dann auf dne Weg in eine Privatschule machen und auch dort Bildung ohne staatliche Hilfe alles Eigenverantwortlich und komplett selber bezahlen ohne das Geld von anderen Steuerzahlern für Sie verwendet wird. Weiter geht’s zum Oeffentlichen Verkehr wo man Tickets ohne staatliche Unterstützung fpr solch konsequente Menschen wie Sie anbieten könnte. etc.

      • perasperadastra dit :

        Als strammer Genosse vertreten Sie eine absolute Staatsgläubigkeit und sind weder willens noch fähig, für sich selber aufzukommen. Die KK Prämien sind so hoch, weil die Grundleistungen unnütz luxuriös ausgestaltet sind. Wenn über 40% der Schweizer fast keine Steuern bezahlt und staatliche Unterstützung für KK Prämien bezieht, ist es nur folgerichtig, dass sie noch mehr Leistungen wollen, denn sie müssen dafür ja nicht bezahlen. Das tun die, die Arbeiten und dafür auch tüchtigst gemolken werden. Staatliche Rundumversorgung von der Wiege bis zur Bahre, so wie in der DDR. Sozialparasitismus pur.

        • Urs dit :

          Der grösste Teil der Prämien versinkt in den Versicherungen und Pharmakonzernen. Sicher nicht weil Patienten wegen irgendwelchen Wehwechen dauernd zum Arzt rennen. Die Krankheitskosten steigen seit Jahren parallel zun den restlichen Preisen. Später d.h. ab 2012 dürfen Sie dann noch zur Profitgenerierung privater Spitalkonzerne beitragen in dem Steuergelder dafür verwendet werden. Tolle Sache ! Nicht? Aber als Privatiserungsgläubiger kann man dann wohl nicht anders… Wie wäre es zum beispiel mit Prämien nach Wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit anstatt Kopfprämien?

    • Mark Keller dit :

      Wer hat Höchstkosten für die medizinische Versorgung? Doch die Schweiz, oder nicht? Wie die Sozialdemokraten an den hohen Gesundheistkosten in der Schweiz Schuld sein sollen, ist mir allerdings ein Rätsel.

      • Joachim Ziemssen dit :

        @Keller: Dadurch, dass die Leistungen in der Grundversicherung auf Betreiben der Linksparteien immer weiter ausgebaut wurden, werden auch die Prämien in die Höhe getrieben. Wenn aber fast die Hälfte der Versicherten die Leistungen gar nicht selber bezahlen müssen, aber trotzdem über den weiteren Ausbau befinden können, besteht kein Anreiz, auf solche Gratisleistungen zu verzichten oder unnötige Krankenkassenspesen zu vermeiden; im Gegenteil werden immer neue Leistungen verlangt. Exorbitanten Grundleistungen sind das Resultat der SP-Politik. Nur können wir uns das nicht mehr lange leisten.

  • heinz sennhauser dit :

    viele glauben dass sie zu wenig verdienen, aber meines erachtens arbeiten die am falschen ort.es steht doch jedem schweizer
    zu sich dort zu engagieren wo er soviel verdient wie er verdient. warum tun sie das nicht, weil sie unfähig sind. es ist doch
    leichter zu sagen die abzocker verdienen zuviel,als es selbst zu versuchen aufzusteigen.Leider ist meisst nur der Neid,und
    nicht die eigene leistung. sehr wichtig wäre auch in den schulen eine gute wirtschaftskund einzuführen,damit das verständnis
    wie und woher das geld überhaupt kommt. denn geld kann man nicht essen,geld kann man nur ausgeben

  • Ruedi dit :

    Die Aktuelle Weltweite Schulden-Finanz-Krise sind die Folgen der Terroranschläge 9/11 und die direkten Folgen der Politik der damaligen Bush-Regierung. Mit dem Krieg gegen den Terror egal was er kostet wurde die Schulden-Krise zuerst in denn USA ausgelöst die sich dann von da aus über die New Yorker Börse über die anderen Finanzplätze ausbreiten konnte. Aber die USA sind nicht Schuld wenn die Europäer ihnen immer alles nachmachen und mitmachen im Schuldenkarussell der USA die sich diesen Krieg gegen denn Terror eigentlich Finanziell gar nicht leisten konnte nur mit missbrauch der Börsenpolitik

  • Ruedi dit :

    Die Politik ist immer für alles Verantwortlich was passiert, Sie ist der Kapitän des Schiffes!

    Solche Sätze wie der folgende sind Ausreden für Politisches Versagen und Regierungs-Unfähigkeit der Verantwortlichen Politiker:

    ,, Die Wirtschaft hat nicht etwa das politische Sagen. Sie ist, genau wie die Politik, Opfer der spekulativen Finanzmärkte geworden,,

    Der Staat/Regierung muss Mechanismen haben die Finanzmärkte zu regulieren/kontrollieren und nicht umgekehrt die Finanzmärkte regieren zu lassen. Die Politik muss Regieren zum Wohle aller – nicht der Kapitalismus mit seinen Finanzmärkten.

  • Ruedi dit :

    Parteien Machtkampf und Schuldzuweisungen bringt keine Lösungen sondern damit behindert sich Volk, Politik und Politiker am richtigen regieren und die Konsequenzen sind der Schulden-Salat denn wir jetzt haben.

  • E.H dit :

    Ich meine sowohl die ausser Kontrolle geratenen Finanzmärkte und auch Massenzuwanderung stellen ein kleines Land wie die Schweiz vor grosse Probleme.
    Man sollte besser nach den Ursachen sowohl bei Finanzmärkte und auch Zuwanderung suchen.
    Wieso kommen die Leute in die Schweiz?
    Mit ein Grund sind die von den USA angezettelten Kriege in Lybien etc., ein anderer ist dass die Konstruktion EU nicht funktionert weil die Kulturen, Religionen und der Wohlstand der Länder zu unterschiedlich sind. Wer unbedingt in die EU will – die Türen stehen ja auch zum Auswandern oggen!

  • Necha dit :

    Deutschland hat 500 Milliarden an Banken zahlen müssen, weil diese sonst pleite gewesen wären! Also erzählen sie nicht, nur die Politker wären schuld!
    Fast jedes Land gibt mehr Geld aus wie es einnimmt! Da sollte man den Politiker nicht die schuld dafür geben weil die Ursache darin liegt, dass ein überlebensfähiger Staat mit gewissen sozialen Niveau nicht durch ein rein kapitalistisches System in der aktuellen Form finanzierbar ist! Der Staat soll sich doch über die Zentralbank finanzieren und dafür die Steuern abschaffen. Dann kann er sich alles leisten was er braucht!

    • Necha, und woher nimmt die » Zentralbank » das Geld um den Staat zu finanzieren?? Drucken, bis wir für ein Brot eine Millionbezahlen müssen? Ist ja schliesslich auch schon vorgekommen, gerade in Deuschland!

      • Necha dit :

        das Geld wird gedruckt. Aber Infaltion wird es nicht geben, weil ja nur der Staat der Empfänger des Geldes ist. Eine durch Geldruckerei verursachte Infaltion erreichen sie ja nur,wenn wirklich alle Bürger mehr Geld in der Tasche haben durch die Zentralbank!
        Aber lieber mal Inflation schreien und Gehirn ausschalten! Glauben sie wirklich dass es besser ist wenn nur Privatbanken und Spekulanten das gedruckte Geld erhalten, so wie es jetzt halt ist! An der Börse haben wir ne riesen Infaltion deswegen, aba das interessiert dann niemanden!
        Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

  • Ruedi dit :

    Die Krankheit oder der Untergang des Kapitalismus ist das Überbordende Schulden machen des letzen Jahrzehnts. Die Idee des Kapitalismus ist nicht soviel Schulden zu machen das sie nicht zurückbezahlt werden können oder das neue Schulden gemacht werden um damit alte Schulden zu bezahlen das ist dann ein Schneeballsystem und kein Kapitalismus im Sinne von Marktwirtschaft. Schulden zu machen die nicht zurückbezahlt werden können verstösst gegen die Grund-Regeln und Gesetze des Kapitalismus/Marktwirtschaft und ist ein Missbrauch dieses Systems. Wer Schulden nicht bezahlen kann muss Pleite gehen…

  • Ruedi dit :

    …diese negative Veränderung des Kapitalismus wurde durch die Politik herbeigeführt die selbst über ihre Finanziellen Mittel Haushaltet und diese Kapitalismus/Marktwirtschaftliche Gesetze aushebelte indem sie die Banken mit Milliarden vor der Pleite gerettet hat.

    Das die Banken durch ihre grösse Systemrelevant geworden sind ist wiederum die Schuld der Politik die das zugelassen hat. Das gerade die Banken Die die Kapitalismus/Marktwirtschaftlichen Gesetze hochhalten und Leben für die Banken jetzt nicht mehr gelten ist der Hammer, so ist der Kapitalismus aus dem Ruder gelaufen…

  • Ruedi dit :

    …es dreht sich nur noch ums Schulden machen statt wie früher Gewinne durch Arbeitsleistung und kaufen mit verdientem Bargeld heisst es Heute kauf jetzt bezahle später. Das ging in den USA soweit das man die erste Rate für das Auto erst in 5 Jahren bezahlen muss und Häuser kaufen konnte ohne einen Cent/Rappen in der Tasche zu haben, die ungedeckten Kredite dieser Häuser hat man an der Börse als Geldanlage gehandelt. Das alles hat nichts mehr mit der Grundidee des Kapitalismus zu tun. Das Gehalt eines Arbeiters reicht nicht mehr um die Kosten zu decken er ist zum Schuldenmachen verurteilt!

    • Andreas Müller dit :

      Was Europa betrifft war das sehr oft der Fall dass man sich über Amerika lustig machte oder sie sogar auslachte und nach ein paar Jahren übernahmen wir das gleiche. Wer ist der Dümmste: Der etwas versucht und es funktioniert nicht oder der das nicht funktionierende wissentlich kopiert?

  • Ruedi dit :

    Man sollte zum 1×1 des Kapitalismus/Marktwirtschaft zurückkehren. Die Milchbuchrechnung muss wieder stimmen für alle. Das geht aber nicht wenn mit Schulden und Scheinwerten Geschäfte gemacht werden. Das Wachstum sollte man zum Werterhalt der Infrastruktur hin lenken und in Umweltfreundliche Technologie und in Energiegewinnung.

    Die Gierigen müssen in die Schranken gewiesen werden zu Gunsten der Allgemeinheit. Es muss eine Umverteilung von oben nach unten stattfinden. Arbeit muss sich für Jeden lohnen. Es braucht einen gerechteren Kapitalismus. Lohn/Kapital Beschränkungen nach
    oben.

  • Ruedi dit :

    Es muss ein Weg gefunden werden den Kapitalismus überlebensfähig zu machen ohne Bevölkerungswachstum und dem damit zwingend verbundenen Infrastruktur-Aufbau weil Platz und Ressourcen beschränkt sind. Jeder Staat sollte wissen wo seine Grenzen sind und diese für sich festlegen. Die Anzahl der Menschen die in einem Staat leben muss auf einem gewissen Stand eingefroren oder sogar reduziert werden durch Geburtenkontrolle. So hart das klingt es gibt aber keinen anderen Weg.

  • Andreas Müller dit :

    Eines der Hauptprobleme in der heutigen Zeit ist das vorhandensein von Spielregeln. Ich kenne kein Spiel ohne Regeln. In der Finanzwelt kommt es mir vor, es werden neue Produkte kreiert ohne die nötigen Spielregeln. Die einzige Regel die herrscht ist jene, dass die Verursacher in kurzer Zeit zu möglichst viel Geld kommen. Ob dabei die Mitspieler (Kunden oder ganze Länder) kaputt gehen ist diesen Typen egal. Die Politik sollte sich nicht in die Privatwirtschaft einmischen, aber für die Spielregeln ist sie nun mal zuständig. In diesem Punkt hat die Politik auf ganzer Linie versagt.

  • Ruedi dit :

    Ein System ist am besten Überlebensfähig wenn es sich selbst versorgen kann mit allem was es braucht ohne dabei seinen Lebensraum zu zerstören – Das sollte das Ziel eines Staates sein. Energie, Nahrung, Kleidung usw. da Produzieren wo sie gebraucht wird und zwar so nah wie möglich das schafft auch Arbeitsplätze im eigenen Land. Macht es Sinn wenn ich billige Socken aus China anziehe die mit hohen Transportkosten und Umweltverschmutzung hierher kommen. Und was für Arbeitsbedingungen haben die Menschen die diese produzieren? Führt so Globalisierung nicht in die Sackgasse?

    • Andreas Müller dit :

      Die Arbeitsbedingungen die die Menschen in einem anderen Land haben ist mir ehrlich gesagt egal. Es kann aber nicht sein dass das was unsere Arbeiter in der Schweiz erarbeiten, Reichtum für sehr wenige heissen bedeutet. Kosten die den Staat betreffen ( UBS) dürfen dann die kleinen Bürger auch noch bezahlen. Da läuft schon lange was falsch. Noch einmal, wo war die Politik die solche Exzesse verhindern.

  • Urs Holzapfel dit :

    @R.Meier 15.34:Was haben Sie gegen Eingewanderte? Die Vorfahren Ihres grossen Vorbildes Blocher waren auch aus Deutschland Eingewanderte!

  • Ruedi dit :

    Das Militär hat beispielsweise die Möglichkeit Lastwagen von Privaten Firmen im Nationalen Notstand zu beschlagnahmen es gibt ein Wort dafür kommt mir aber gerade nicht in den Sinn. Wenn man das auf die aktuelle Schuldenkrise bezieht haben wir jetzt auch einen existenziellen Staaten Notstand. Länder wie Griechenland sollten zuerst die eigenen Möglichkeiten ausschöpfen um den Staat zu retten bevor andere EU-Länder mit Ihren Volkswirtschaftlichen Geldern bezahlen müssen.
    Griechenland sollte über Notstandsrecht alle Reichen Prozentual dazu zwingen ein Teil Ihres Vermögens dem Staat abzugeben…

  • Ruedi dit :

    …und es sollte jedem Reichen Griechen eine Ehre sein seinem Land und Volk helfen zu können. Natürlich nur soviel wegnehmen das der Reiche trotzdem noch Reich bleibt…

  • Ruedi dit :

    …Dieser Vorschlag gilt für alle anderen Schulden-Staaten in der EU und USA. In allen diesen Ländern ist genügend Privat-Kapital vorhanden um die Staaten zu sanieren. Ein Denk-Ansatz wäre sowieso das Reiche ein Teil ihres Vermögens an den Staat abgeben müssen. Der Staat hat es den Reichen durch seine Infrastruktur auch ermöglicht ein grosses Vermögen zu erwirtschaften. Carlos Slim reichster Mexikaner hat 53 Milliarden wenn er nur noch 1 Milliarde hat ist der immer noch 1000 facher Millionär.

  • Ruedi dit :

    Die Politik wir alle müssen den Kapitalismus Reformieren, anpassen auf die Heutigen Aktuellen Probleme der Menschheit. Der Mensch muss das Finanz-System lenken. Das System darf nicht durch Gierige zum Selbstläufer der Gierigen werden. Diese saugen alles aus dem Kapitalistischen System für sich heraus und lassen denn anderen nichts oder zuwenig übrig. Wenn es so wie jetzt weiter läuft fährt der Kapitalismus in die Wand so wie das mit dem Kommunismus bereits passiert ist. Kleine Länder könnten Vorbilder sein beim beschreiten neuer Wege und das nicht nur in der Atomfrage.

  • Ruedi dit :

    Grosse Probleme muss man mit Pragmatischen Lösungen meistern.

  • Ruedi dit :

    Und wenn in dieser Globalisierten Welt keiner allein den Anfang machen will müssen Regierungen zusammen kommen und gemeinsam solch Pragmatische Entscheidungen treffen. Und von Ländern wie Griechenland verlangen das sie ihre Probleme zuerst mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln selbst lösen. Sonst werden sich Finanzielle Hilfen der EU immer in Korrupten Kanälen der Gierigen auflösen ohne das Ziel der Schuldensanierung zu erreichen.

  • Die schweizer Unabhängigkeit ist ein Mythos!

    In Zeiten der zunehmenden Europäisierung und Globalisierung kann ein international vernetztes Land wie die Schweiz nicht unabhängig sein! Wir werden wirtschaftlich und politisch immer abhängiger vom Ausland, insbesondere von der EU! Sich dagegen zu wehren ist unsinnig und kontraproduktiv! Durch unseren Alleingang verlieren wir im Gegenteil immer mehr an Souveränität!

    Anstatt dem sinnlosen Mythos von der Unabhängigkeit nachzurennen, sollten wir uns proaktiv beteiligen!

    Mit dem Euro als Währung hätte die Schweiz heute viele Probleme nicht!!!

    • Ruedi dit :

      Zitat Peter: Die schweizer Unabhängigkeit ist ein Mythos! Nein im Gegenteil es ist das Erfolgsmodel der Schweiz und macht die Schweiz zum Verlässlichen Partner und Vorbild in der Weltweiten Staatengemeinschaft. Die Schweiz lebt die Idee Europa schon lange Lange durch die vier Landessprachen und Kulturen DE, FR, IT und Rätoromanisch. Und das ist nur durch die Ausgewogene Demokratie gelungen sprich Dezentrales Autonomes Regieren und Haushalten (Finanzen) über Gemeinde, Kanton, und Staat.
      Eine Kette ist nur so stark wie das einzelne Glied ist, ist nur ein Glied schwach reisst die ganze Kette.

      • Lieber Ruedi

        Auch wenn du hier in deinen dutzenden Beiträgen immer und immer wieder das gleiche wiederholst, wahrer und realistischer wird es dadurch nicht!

        Fakt ist, die Schweiz ist massiv vom Ausland abhängig! Wirtschaftlich aber auch politisch! Wir übernehmen laufend mehr EU-Recht ohne mitbestimmen zu können.

        Aufwachen, lieber Ruedi! Nimm die heutige Realtiät zur Kenntnis und träume nicht einem alten Mythos nach…

  • Ruedi dit :

    Ist ein Glied der Kette Krank müssen die Gesunden Glieder das Schwache Glied stärken können dazu müssen sie aber in der Lage sein. Wenn aber zu viele Glieder Krank und schwach sind und die Kette zu gross ist wird sie Zerreissen. Die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit der einzelnen Glieder muss einigermassen gleich sein und das ist das Hauptproblem beim Europa-Gebilde.

  • Ruedi dit :

    Die Vereinigung der Währungen mit den Finanzschwachen Ländern ist der Fehler der EU. Der Aufnahme in den Eurowährungsraum hätte eine vorherige Leistungsanpassung an die starken Staaten vorausgehen müssen. Ich bin Persönlich der Meinung das ein Vereinigtes Europa ohne Gemeinsame Währung ein besseres ist oder wäre und die Eurowährung gar nicht notwendig war um Europa zu vereinen.

  • Ruedi dit :

    Die Gemeinsame Währung Euro wurde zum Symbol Sinnbild vom Vereinigten Europa dabei waren die Währungen der Spiegel der Leistungsfähigkeit der Einzelnen Staaten. Durch den alleinigen Wechsel der Währung lässt sich aber die Leistungsfähigkeit eines Landes nicht verändern.

  • Ruedi dit :

    Globalisierung Sinn oder Unsinn? Fusionitis und Gleichmacherei! Vereinigtes Europa und als nächstes ein Vereinigtes Afrika? Und dann noch ein Vereinigtes Asien? Und ein Vereinigtes Süd-Nord Amerika? Und dann ganz am Schluss eine Welt ein Land ein Volk? Eine Welt und eine Weltregierung die Zentral über alles Regiert? Das wird nicht funktionieren und ist auch nicht notwendig!

    Der Weg der Schweiz ist richtig kleine Systeme die möglichst Autonom, Unabhängig in sich funktionieren in einem ganzen Globalen System. Wir müssen uns nicht mit der EU verschmelzen um ein verlässlicher Partner zu sein.

  • Ruedi dit :

    Zitat Peter: ,,Wir werden wirtschaftlich und politisch immer abhängiger vom Ausland,, Warum? – Nur wenn wir es zulassen und uns Abhängig machen lassen und unsere Autonomie und Selbstbestimmten Weg aufgeben!

    Ein Beispiel im kleinen von einem möglichst unabhängigen Menschlichen System ist der Bauernhof wenn man sich möglichst selbst Versorgen kann und seine Menschlichen Bedürfnisse abdecken kann muss man sich nicht von anderen Menschen Abhängig und Fremd-Bestimmen lassen und ist weitgehend unabhängig. Gleiches gilt für den Staat der seine Grundbedürfnisse möglichst weitgehend selbst abdeckt.

  • Ruedi dit :

    Macht der Franken unabhängig? Nein! er Macht uns aber weniger abhängig!

    Aber ohne Franken sind wir abhängig von etwas das wir nicht mehr kontrollieren können – warum sollten wir das wollen?

    Unabhängigkeit würden wir von der EU und dem Euro auch nicht bekommen – eher das Gegenteil.

    Für Unabhängigkeit und Freiheit müssen wir selbst etwas tun.

  • olo bamert dit :

    Die meisten Kommentare überbieten sich an Dummheit und plumper Vereinfachung, einmal ganz abgesehen von den sprachlichen Schludrigkeiten und Ungenauigkeiten. Sie versprechen weder Spannung noch Differenziertheit, machen nur träge und verwedeln die Argumente eines jeden, der sich nicht der SVP nahe fühlt.

  • thimo dit :

    geld regiert die welt…muss man mehr sagen????…nicht neu oder? hat je ein politiker für die menschen politik gemacht??? warum sind berater der politiker lobbyisten??? wahlen warum…kaum sind die gewählten im system kenne sie ihre vorsätze nicht mehr!
    darum geht keiner mehr wählen…ausser er kennt den typen und kann von ihm profitieren…profit ist geld…siehe anfang…

  • Ruedi dit :

    Frau oder Herr Bamert das sind genau so Aussagen mit der die Schweiz nicht weiterkommt!

    Partei-Politische Anfeindungen bringen absolut nichts! So bekämpft man nur das eigene System. Das Ziel der Parteipolitik ist es die besten Köpfe in die Regierung zu bringen. Die dann für das Land und Volk gemeinsam die Beste Regierung bilden – und nicht für Ihre Partei-Interessen Regieren sondern eben für das Wohl des Landes und Volkes – deren Masse die Arbeiter sind und nicht die Reichen.

    Wenn die Partei-Politiker das nicht mehr können ist es besser wenn Parteilose Macher nicht Schwätzer ans Ruder kommen

    • Walter Bossert dit :

      Hallo Ruedi,super Beiträge! Warum nicht öfters?

      • Ruedi dit :

        Abhängigkeiten? Was hat die Schweiz denn nicht das wir Schweizer vom Euro oder der EU abhängig sein sollen?

        So kompliziert ist das Menschliche Dasein/Leben doch gar nicht!

        Unsere Grundbedürfnisse müssen wir mit dem Abdecken was unser Land uns gibt:
        Wir haben Luft zum atmen – Wir haben Land für Nahrungsmittelproduktion – Wir haben auch die Rohstoffe um Häuser zu bauen. Wir haben Energie 50% produzieren wir mit Wasserkraft.

        Unser Überleben hängt von unserem Land ab das ist kein Mythos das ist Realität und war immer so und wird sich niemals ändern. Abhängigkeiten muss man minimieren!

      • Ruedi dit :

        Walter Bossert ,,vielen Dank für die Blumen,,

        ,,Warum nicht öfters?,,

        Überlegte Kommentare kann man sich nicht aus den Fingern saugen. Das ist mit viel Denkarbeit verbunden das wiederum ist viel mit Zeitaufwand verbunden und die ,,Zeit,, dazu wiederum die muss man erst einmal haben.

        Hat genug Kommentatoren die Kommentare wie ein Revolverheld aus der Hüfte Schiessen ohne das Ziel (Thema) zu treffen.

    • theo dit :

      olo bammert hat recht. Wer nicht einmal einen korrekten deutschen Satz hinbekommt, ist einfach nicht glaubwürdig.

  • Ruedi dit :

    Es müssen mehr Arbeitsplätze im Land für denn Eigenverbrauch geschaffen werden. Eine zu grosse Export/Tourismus-Industrie Schafft nur Abhängigkeiten vom Ausland. Wieso müssen die Bauern mit Unsummen Subventioniert werden und die Lagerhäuser platzen fast an den Milch/Fleischbergen, nur weil das Volk zuwenig Geld in der Tasche hat um diese Produkte zu kaufen deckt man sich im Ausland oder mit billigen Ausländischen Produkten ein. Das ist eine falsche Wirtschaftspolitik! Eine starke Binnenwirtschaft generiert Konsum im Land durch gut verdienende Arbeitnehmer das wiederum macht Unabhängiger.

  • Ruedi dit :

    Die wirklich grossen Schweizer Firmen aus Chemie, Pharmazie, Nahrungsmittel-Riese wie Nestle die Ihren Hauptumsatz im Ausland machen produzieren schon lange im Ausland.
    Wie wichtig oder Ernst ist dieser ganze Börsen Finanz-Zirkus überhaupt wie viele selbstgemachten Krisen und Pleiten haben wir in der Vergangenheit schon erlebt die Menschheit ist deswegen nicht ausgestorben.

  • Ruedi dit :

    Durch den Börsen-Zirkus sind keine Produktionsstätten (Hardware) zerstört worden ist alles noch da. Und die Schulden des Finanz-Monopolys wenn da wirklich Geldwerte dahinterstecken nicht Scheinwerte sind, so ist dieses Geld immer noch da es hat nur den Besitzer gewechselt meistens sind die neuen Besitzer die Gierigen die Dagobert Ducks die denn Hals nicht voll genug kriegen. Wenn Morgen der Kapitalismus scheitert was machen wir dann? Uns hinlegen und auf den Tod warten? Sicher nicht solange uns die Intakte Natur versorgt werden wir nicht verhungern und Geld ist sowieso nur bedrucktes Papier.

  • Ruedi dit :

    Grössenwahn und Wachstumswahn ist das beste Rezept sich selbst zu Vernichten wie in den vollen Geschichtsbücher über die Menschheit nach zu lesen ist – Der Mensch will diese Tatsache einfach nicht begreifen und opfert sich selbst immer wieder der Gier! – Der Macht! – Und dem Egoismus!

  • Maja dit :

    Es ist doch der totale Irsinn, dass unsere eigenen Banken gegen den Franken wetten und die SNB mit hohem Risiko auf die Zukunft dagegen halten muss. Dafür verlangen diese Banker noch abgehobene Saläre. Es ist wirklich an der Zeit da den Riegel zu schieben.

  • Züst Ruedi dit :

    Es ist unverantwortlich, wie ihr Sozialisten durch katholische Unterwanderung mit der Anstrebung eines Weltreiches, welches stets zur Diktatur eurer Feinde und Massenmörder hingeführt hat, euer eigenes Grab schaufelt, wie mit eurem Pazifismus vor dem 2. Weltkrieg. Es ist ein Verbrechen mit katholischen Heuchlern gemeinsame soziale Politik zu betreiben, deren Papst den Massenmörder Franco, welcher eine Million Sozialisten ermordet hat, mit dem Orden für besondere Verdienste um Gott ausgezeichnet hat, welche katholischen Heuchler nicht den Mut haben, aus dieser Massenmörder-Kirche auszuziehen.

  • Werner Scheidegger dit :

    Sehr geehrter Herr Hubacher, ich bin als bürgerlicher Schweizerbürger Ihrer Meinung. Nur wer bei internationaler Zusammenarbeit mitmacht hift uns weiter. Da sind neben den internationalen Preisen auch die internationalen Löhne enthalten. « Wahlen machen nur Sinn, wenn wir Parteien wählen, die das begriffen haben », Ihr Zitat kann ich unterstützen und gilt hoffentlich auch für die Gewerkschaften und SP.

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