Où faire ses courses, ou le casse-tête du citoyen-consommateur

Le mois d’août a cette particularité en Suisse qu’il commence par la fête nationale. On sait que le premier jour de l’an est celui des bonnes résolutions personnelles; on peut donc penser que le 1er août est celui des grandes décisions patriotiques. Mais que faire? Cette année, le citoyen-consommateur qui voudrait agir pour le bien du pays est en droit de douter: dois-je faire mes courses chez moi ou à l’étranger?

Vers où tourner son Caddie? Vers la Suisse ou les pays limitrophes? (photo Keystone)

On parle ici surtout du dilemme qui taraude les habitants de Genève, de Bâle, de Chiasso et de toutes localités où la frontière se situe à quelques tours de roues de Caddie. Plus au centre dans le pays, l’acte est plus rare. Moins d’occasions, moins de profit, mais tellement moins de responsabilités! Sait-on là-bas que le frontalier helvétique se sent dans la peau du régulateur de l’économie du pays? Je m’explique…

Au printemps, le franc suisse a signifié qu’il entendait passer la saison chaude en remontée mécanique. Jusque-là, pas d’affolement! Un peu de souci, certes, pour les entreprises d’exportations, mais rien qui ne touche directement le riverain des pays voisins. Vu d’aujourd’hui, c’était même encore le bon temps: au fil des étals, des annonces ou des articles de journaux, le consommateur constatait des baisses de prix. Sans doute poussées par les hard discounters allemands implantés en Suisse, les deux grandes coopératives nationales redoublaient d’efforts pour annoncer, voire effectuer, des baisses sur leurs produits.

Est venue alors l’injonction suprême: consommateur, fais jouer la concurrence , achète au-delà des frontières pour faire baisser les prix ici!

En juillet, le ton a changé. Tandis que l’euro semblait décidé à prolonger son exercice de toboggan, le franc suisse continuait sa montée vers les cimes, l’un entraînant évidemment l’autre. Du coup, l’écart des étiquettes d’un côté et de l’autre de la frontière ne supportait plus la comparaison, les détaillants suisses étant dépeints comme des profiteurs s’octroyant des marges indécentes. Est venue alors l’injonction suprême: consommateur, fais jouer la concurrence, achète au-delà pour faire baisser les prix ici! Attention, les mots ne sortaient pas de la bouche d’un sous-secrétaire d’une association de consommateurs rebelles, mais, à peu de chose près, de la voix même du conseiller fédéral en charge des finances du pays.

C’était une révolution. En haut, on s’avouait impuissant et on demandait au citoyen lambda d’entrer en action. Armé d’un cabas, il fallait agir d’en bas!

Une mission patriotique, en quelque sorte… Mais justement, dès le 1er août a commencé à s’élever «sur nos monts» une autre musique. Sous le masque des profiteurs, on ne désignait plus les grands distributeurs du pays, mais un ennemi si divers qu’il avance masqué: les importateurs! Au sommet de l’Etat, on s’affichait capable, au moins, de convoquer une réunion entre les acteurs concernés. Et, au sortir de celle-ci, le 10 août, le grand argentier pointait du doigt les fabricants étrangers! Qui prospèrent donc là même où le patriote avait cru bon d’aller faire ses achats…

A la mi-août, le citoyen consommateur riverain de la frontière est donc un brin désemparé. De retour, pour voir, chez le distributeur de la place, il constate qu’il y a moins d’attente aux caisses: fort bien! En sortant du magasin, sur le panneau des offres d’emploi, il peut constater que l’annonce «On cherche caissier-ère» a disparu. Reste une seule certitude: d’en bas, il n’est pas facile de conduire la politique commerciale du pays.

149 commentaires sur «Où faire ses courses, ou le casse-tête du citoyen-consommateur»

  • peter keller dit :

    im ausland einkaufen ist ja auch ein witz: derselbe bundesrat, der über zu hohe preise in der schweiz jammert, setzt in der zollverordnung eine obergrenze für import von butter, frischfleisch und anderes landwirtschaftliches gut fest, und protegiert damit genau die gleichen hohen preise, die er bekämpfen sollte. dass man nur ein halbes kilo frischfleisch und 1kg rahm/butter privat importieren kann ist ja ein witz

    • Helveticus dit :

      Lieber Herr Keller, nicht jedes Fleisch ist mit einer Zollobergrenze versehen. Wild zum Beispiel nicht, was ja auch Sinn macht, da es Schweizer gibt, die im nahen Ausland Reviere bejagen. Aber prinzipiell haben Sie recht. Wenn ich die Beschränkung bei Milchprodukten mit Rücksicht auf die einheimische Landwirtschaft noch nachvollziehen kann, stellt die Beschränkung des Kaffeeimports ein Stück sinnfreie Vetterliwirtschaft dar.

      • Peter Huber dit :

        Wie soll der Schweizer Bauer denn sonst genschützt werden, wenn die Milliarden von Subventionen und Direktzahlungen schon versickert sind?

    • HP. Pfister dit :

      Es wär ja auch mal einen Versuch Wert, wie ich das seit gestern selber durchexerziere, ganz bewusst Markenartikel wo immer möglich durch z.B. M-Budget oder PRIX-Garantie Produkte zu ersetzen. Vorteile: des öftern sind diese in der CH produziert – qualitativ absolut vergleichbar – wesentlich kostengünstiger und damit ein direkter Kaufstreik gegenüber den Markenimporteuren! ALSO – nichts wie los und macht NIVEA etc. den Laden « heiss » – wir Konsumenten haben mehr MAcht als der Einzelne sich vorstellen kann!!!

      • Hans dit :

        Das mit M-Budget-Produkten ist so eine Sache. Wenn nämlich eines dieser Produkte zu gut ist und somit zu gut verkauft wird, dann kann man sich drauf verlassen, dass die liebe Migros das Produkt verschlechtert, damit der Qualitätsabstand zur teuren Wahre gewahrt bleibt. So geschehen z.B. bei den M-Budget Pommes Chips.

      • W. Müller dit :

        HP. Pfister bringt das richtige Stichwort ins Spiel – Boykott der überteuerten, importierten Markenartikel. Dies müsste allerdings ziemlich flächendeckend erfolgen, dass es wirkt. Die Wirkung wäre jedenfalls mit Sicherheit da und zwar relativ schnell – schneller als irgendwelche politischen oder gesetzgeberischen Reaktionen. So sie denn überhaupt erfolgen werden; ich zweifle daran. Leider sind die Konsumenten und Konsumentinnen wohl kaum so solidarisch und konsequent. Lieber billiger im Ausland einkaufen und dann hinterher jammern, wenn der eigene Job im Inland wegrationalisiert wird.

        • Fritz Nussbaumer dit :

          Es wäre doch so einfach:
          Migros und coop nehmen diese Artikel aus dem Sortiment, bei denen der Generalimporteur sich zwischengeschaltet hat und den Währungsgewinn nicht weiter gibt.
          Allerdings müssten dann auch Migros und coop den Währungsgewinn an die Konsumenten weiter geben, was sie heute erwiesenermassen nicht tun.

  • fischer sagt dit :

    Die schweizerischen Dienstleister verdienen einfach keine besondere Behandlung, ausser heruntergestuft werden auf « C » Lavel. Zu lange wurden wir die Schweizer Konsumenten über en Tisch gezogen, und ausgepresst wie eine Zitrone.

    • Schmidlin dit :

      Würden die so gierigen Dienstleister in der Schweiz wirklich nur abzocken wollen so habe ich hier ein Beispiel eines Grenznahen KMU welcher monatlich sehr viel Geld verdient.Die Firma kündigte seinen Schweizer-Angestellten und stellte Pendler aus Süddeutschland ein Erspahrnis pro Monat und Arbeitnehmer je nach Lohnklasse zwischen 800.- -1500.-sFr.
      Leider giebt es immer 2 Seiten und ich bin sehr froh dass ich meinen Arbeitsplatz noch habe und kaufe daher auch in der Schweiz ein, den gerade jetzt ist unser Land auf uns angewiesen ! Unser Land und seine Unternehmer werdens uns danken.

  • Heinirich Kohler dit :

    an alle Schweizer die im ausland wo es billiger ist einkaufen-die geschäftsmänner in den teueren anzügen haben sicher kein schlechtes gewissen dass sie uns abzocken also solltet ihr kein schlechtes gewissen haben wenn ihr euch dagegen wehrt,es wird seit jahren seitens der politik und der regierung nur geredet blah blah blah aber die abzocker preise gingen nicht unter im gegenteil sie gingen sogar noch rauf,wir brauchen eine anti abzocker initiative die den abzockern den unfairen gewinn weg nihhmt

  • René W. Bitterlin dit :

    Da Sie auch die Regio BS ansprechen, folgendes: Die Tradition, in F oder D einzukaufen, ist hier schon lange Alltag, umgekehrt kaufen Elsässer in der MIGROS auch Artikel, die’s so oder zu diesem Preis in F nicht gibt ! Die D- Gemüsehändler verkaufen auf dem BS Marktplatz Gemüse zu CH Preisen (!), bei meinem Hofladen in D kostet Gemüse max. 40% davon ! Man braucht einige Erfahrung und Routine, um sich zum besten Preis die beste Qualität auf den Teller zu holen, wenn man’s schon immer geamcht hat, kann man über die heutige Diskussionen eigentlich nur lachen !

    • jennifer smith dit :

      ist auch im TG so, wo KN so nahe ist, die D die jeweils in die CH kommen um sachen zu kaufen hat auch schon tradition.

    • Hausi dit :

      Die Bauern sind angesprochen. Mich ärgert wenn der Erzeuger von Fleisch, Käse oder Gemüse beim Kunden im Hofladen den gleichen, oder möglicherweise sogar den höheren Preis verlangt als der Detailhändler. Es sollte für beide Seiten eine Win-Win Situation geben; aber darum heisst es ja « bauernschlau », für mich ist der Direkthauf beim Bauern gestorben.

      • Tedora Swiss dit :

        Das Euro-Dollarpakt gegen CHF war kurz, aber effektiv; auf den Punkt genau auch erfolgreich.

        In kleinen Gruppen vereinigte Geschäftstüchtige geleiten ihre Mitbürger in nicht existente Phantasie-Heillandschaften. Statt sich auf der Suche nach privatem Behagen an der Nase herumführen zu lassen sollte man besser seine Bürgerrechte wahrnehmen und, ohne sich künstlich angefachter Angst zu ergeben, ausgesuchte Politiker unterstützen; eben das bringt Heil für das Land: für alle.

        Ein Land, das traditionell immer eigene Wege ging, versinkt zunehmend in der gleichmachenden Masse. Wie schade!

  • Roland dit :

    In solchen Abzocker-Zeiten, wo es als erfolgreich gilt, den Steuerzahler über den Tisch zu ziehen, unverschämte Bonis für miserable Leistungen zu erhalten und gleichzeitig längere Arbeitszeiten zu verlangen, muss man sich nicht wundern wen das Volk ins Ausland einkaufen geht! Nur 2 Beispiele: Neue KTM Supermoto in DE gekauft und nach allen Abzügen und Steuer 6280.- CHF gespart! Neuer Anzug inkl. Krawatte in DE gekauft und dabei 530.- CHF gespart! Wieso sollte ich ein schlechtes Gewissen haben? Bei all unseren gekauften Politikern und charakterlosen Bankstern?

  • pit almeida dit :

    weder migros noch coop machen anstalten, die währungsgewinne weiterzugeben. das ist für mich eine kriegserklärung. und so bin ich einmal pro woche bei aldisüd in grenzach. es ist zu befürchten, dass unsere genossenschaftlich organisierten grossverteiler weiterhin auf stur machen. es ist anzunehmen, dass sich basler an die grenznahen detaillisten, ihre preise und ihr sortiment gewöhnt haben werden und als kunden für migros/coop endgültig verloren sind.

    • Helveticus dit :

      Bass erstaunt war ich letzte Woche, als der zweite von Ihnen genannte Grossverteiler letzte Woche nicht nur die Preise für ein von mir häufig gekauftes Schogi-Produkt erhöht (!!!), sondern gleichzeitig auch die Verpackungen verkleinert hat. Bei der Bilanzmedienkonferenz wird das Unternehmen dann nächstes Jahr von blauäugigen und ignoranten Jungjournalisten wieder in den Himmel gejubelt, weil es seine Gewinne eneut steigert…..Aua.

    • Mark Keller dit :

      Lassen wir die Preisgestaltung mal weg und vergleichen das Warenangebot. Das Angebot von Coop und Migros (beide mit einem Vollsortiment), lässt sich kaum mit dem Angebot von Aldi und Lidl (beide mit einem sehr eingeschränkten Angebot) vergleichen. Für die Preisgestaltung sind die verschiedensten Faktoren massgebend. Unter anderem auch das Warenangebot. Das heisst nun aber nicht, dass Markenprodukte in der Schweiz einfach zu dem Preis verkauft werden sollten, welcher der Markt hergibt. Vielmehr sollte der Preis eines Produktes den Herstell- und Vertriebskosten inkl. nötiger Marge entsprechen.

      • pit almeida dit :

        die realität ist unterdessen doch so, dass die preisgestaltung bei uns nicht mehr aufgrund seriöser kalkulation erfolgt. heute bedeutet freie marktwirtschaft doch nur noch: man nimmt, was der markt hergibt. doch die regeln der freien marktwirtschaft gelten auch für den konsumenten, und so kauft er dort, wo es am günstigsten ist, also z.b. in süddeutschland (angebots- und nachfrage-elastizität)..

  • Markus Sennheiser dit :

    als der euro noch 1.50 war, war es schon damals günstiger im ausland einzukaufen. wir haben aber aus überzeugung um die CH Wirtschaft zu unterstützen immer noch in der CH eingekauft. danach kamen die protzigen stolzigen Gewinnankündigungen unserer grossdetailhändler in MIA höhe und wie sie fleissig im Ausland investierten. Wir fühlten uns ziehmlich verar…Es grenzt fast an karakterlosigkeit wer jezt diese günstige Eurozeit nicht ausnüzt und zeigt wie wir in diesen Hochpreissystem aus falscher überzeugung versklavt sind. es bleibt ja nicht eimmer so, also ab nach DE und kurzfristig provitieren

  • Rene dit :

    Da gibt es doch eine einfache und sehr wirkungsvolle Lösung.

    Einfach die überteuerten Produkte nicht einkaufen also Konsumverzicht auf solche Produkte. Das trifft dei Hersteller und Verteiler am härtesten.

  • Hans dit :

    Man muss ganz klar unterscheiden zwischen hiesigen Dienstleistungspreisen, die tatsächlich etwas mit dem Lohnniveau zu tun haben und überhöhten Preisen für Importprodukte.
    Die sinnvollste Strategie: Überteuerte Produkte im Ausland kaufen und das gesparte Geld in der Schweiz ausgeben: z.B. öfters in der Schweiz auswärts essen, mal ein Möbelstück vom hiesigen Schreiner machen lassen statt ab der Stange kaufen etc.
    Ansonsten ist Kreativität gefragt: z.B. mit dem Garagisten aushandeln, dass man teure Ersatzteil selbst im Ausland beschafft und durch ihn einbauen lässt, etc.

    • Anh Toan dit :

      @Hans: Waere der Garagist nicht von einem Kartell geschuetzt, haette er sich selber schon lange schlau gemacht ueber guenstigere Ersatzteile. Nur grundsaetzlich gebe ich Ihnen Recht, dass Dienstleistungen bei hohen Loehnen teurer sind. Die Preisunterschiede fuer Restaurant, Taxi, Coiffeur, Anwaelte, Aerzte und vieles mehr, sind vor allem das Resultat von Kartellen und Monopolen. Kommt einmal ein obligatorisches Babysitterdiplom, vom Babysitterverband erteilt, wird Babysitten in Zuerich nicht mehr ein wenig teurer sein als in Frankfurt, sondern viel teurer, wie Autorep. Restaurant etc.etc.

      • Anh Toan dit :

        Meistens ist Deutschland guenstiger als die Schweiz (nicht bei EUR 1.65), wo die Preisunterschiede besonders hoch sind, stecken in der Schweiz fast immer Kartelle und Monopole dahinter.

    • Carlo Huber dit :

      Hallo Herr Hans,also ich bin Garagist mit 3 Angestelle und mit einer Lehrstelle die wir alle 3 Jahre anbieten.Eines kann ich Ihnen versichern Herr Hans,Millionär bin ich mit Ersatzteilen nicht geworden und das Bestellen von E.Teilen braucht Spezialisten.
      Wir Markenvertreter Reparieren an treuen Kunden auch mal wenn es z.b nach DE/FR zu weit ist.
      Und übrigens,der Automech.Weltmeiser kommt aus der Schweiz.

  • Hans dit :

    Den Schweizer Fachhändlern die unter den hohen Preise der Importeure leiden empfehle ich dringen, eine Tochtergesellschaft in Deutschland zu eröffnen und die Ware wenn immer möglich darüber einzukaufen.
    Kleinere Geschäfte könne sich dafür vielleicht auch zusammentun.

    • Jonas dit :

      Ganz richtig!! Dann können sie sich bei allfälliger Diskriminierung durch die HErsteller auch auf das EU-Wettbewerbsrecht berufen, das im Gegensatz zum schweizerischen Zähne hat!

  • Beat K dit :

    Als « Gutmensch » wähle ich Links, kaufe aber nach wie vor in der Schweiz ein. Bei Umsatzeinbussen der hiesigen Grossverteiler werden sicher nicht die in der Chefetage weniger verdienen, sondern die Verkäuferin oder der Magaziner wird auf die Strasse gestellt. Aber grundsätzlich ist es gut zu wissen, dass dem gemeinen Volk bewusst wird, dass nicht alles am Schweizer Wohlstand redlich verdient ist.

    • Maja dit :

      Wenn nur ein paar sich verweigern wird sich nie was ändern. Die Masse muss es tun, dann
      werden die sicher nicht die Löhne senken.

      • Donauer D. dit :

        Wir jammern hier zu verschiedenen Themen, nicht nur bei den Konsumentenpreisen, in den Kommentaren. Rechts gegen Links und Mitte gegen Pole, was auch immer. Da bekanntlich aber nur ein kleiner Teil wirklich der Oberschicht angehört, wäre es doch endlich angebracht zu verstehen, dass all diese Diskussionen keinesfalls notwendig wären. Wir können als grosse Masse die Probleme beinahe von heute auf morgen lösen. Gerade in der heutigen Zeit sollte gerade das Organisieren des Proletariats keine Schwierigkeiten mehr machen. Wenn ich aber immer noch glaube, dass Hilfe von oben kommt, wirds schwer…

  • Tom Berger dit :

    Früher oder später wird sowieso der Durchschnittsbürger für die Krise zur Kasse gebeten. Sei es dass die Inflation sein Erspartes wegfrisst oder dass sich seine Pensionskasse wieder einmal verspekuliert hat. Deshalb verstehe ich jeden der noch zu profitieren versucht so lange er noch kann. Das ist sicher noch besser als in- und ausländischen Abzockern wie SVP Nationalrat Walter Frey (Emil Frey AG) oder Beiersdorf (Niveaprodukte) die Taschen zu füllen.

    • Tom Berger dit :

      Walter Frey ist natürlich nicht mehr im Nationalrat sondern SVP-Vizepräsident. Als solcher sollte er sich aber einmal überlegen, ob er den « Vetrag mit dem Volk » nicht um folgenden Punkt ergänzen sollte: « Wir wollen nicht abgezockt werden ».

      • Max S dit :

        Nicht abgezockt werden ist gut. Immer schön bescheiden bleiben. Sie wissen nicht was gemeint ist? Vergleichen Sie einmal die USA-Preise mit den CH-Preisen. « Nichts ist unmöglich » ist da nur eine milde Umschreibung. Sie können ruhig noch etwa zehn ö dazwischenschieben. Es taten sich auch schon vor dem letzten Dollarsturz Gräben auf. Beim Tiefpunkt waren die Ami-Toyotas halb geschenkt bzw. die schweizerischen doppelt so teuer. Mindestens.

  • Mit etwas Phantasie kann man den 1.August tatsächlich mit dem Einkaufsverhalten der Leute in Verbindung bringen.Immer dann wenn übertrieben wird hat dies Konsequenzen.Früher hatten ein Teil der Kleinladenbesitzer die Kundschaft ausgenutzt und damit den Weg für die Grossverteiler geebnet, nicht nur zum Vorteil der Kunden, wie sich nun deutlich zeigt.Dass nun alle so tun als seien jeweils die anderen Schuld an den massiven Preisdifferenzen war nicht anders zu erwarten.Eigentlich wären Preisabsprachen verboten,aber wer kann das schon beweisen? Das sind wohl jetzt die richigen Preiskracher!

    • Helveticus dit :

      Tja das mit den Preisabsprachen erinnert doch wieder daran, das die Weko aus einem Haufen zahnloser Sesselfurzer besteht, die ihre Aufgabe darin sieht, die Endabnehmer zu übervorteilen und vor den organsierten Lobbys von Herstellern, Verarbeitern, Dienstleistern oder Importeruren zu kuschen. Jedes Land hat die Wetbewerbsbehörden, die es verdient.

      • Tom Berger dit :

        Offenbar haben Weko und Preisüberwacher selbst bei so eklatanten Abzockerpreisen wie sie zur Zeit in der Schweiz üblich sind, keine griffigen Instrumente um regulierend einzugreifen.
        Entweder werden beide rasch von der Politk mit mehr Macht ausgestattet oder sie gehören beide abgeschafft. Nur für gute Ratschläge sollten wir kein Steuergeld verschwenden.

      • Richtig Helveticus, umso mehr ärgert es mich wenn unsere Politiker über das ganze Spektrum,so tun als hätten sie nichts anderes zu tun als ihre dümmlichen Parteistreitigkeiten warm zu halten.Leider macht auch ein grosser Teil der Kommentareschreiber diesen Quatsch noch mit, statt Gegensteuer zu geben.

  • Ronnie König dit :

    Ich will ja auch nur das Beste. Für wen oder was? Für alle natürlich! Diesen Slogan hörte man ja lange genug und warum soll der kleine Mann ihn nicht auch verwenden um möglichst viel rauszuholen für sein bischen Lohn? Scheinheiligkeit führt nicht weiter. Unser System bedingt so ein Verhalten, denn wer nicht optimiert ist nach kurzer Zeit weg vom Fenster. Das gilt für Firmen und einzelne Menschen genau gleich. Oder es gibt den gegenteiligen Konsens. Davon merke ich zur Zeit nichts. Es macht kein Sinn hier Pestalozzi zu spielen, denn Unberechtigte profitieren dann. Und das stinkt mir.

  • Jeanclaude dit :

    Der Konsument hat es in der Hand, Produkte von Unternehmen, die die Verkaufspreise für die Schweiz vorschreiben und enorm höher als in den EU-Ländern festlegen. Es gibt genügend Alternativen, aber man muss den Schritt wagen. Das wäre viel effektiver als der Einkaufsschritt über die Grenze. Die Arbeitsplätze in den Verkaufsstellen wären gewährleistet. Die Konsumentenschutzorganisationen müssen eine Liste der Produkte der « Abzocker » veröffentlichen und Alternativprodukte gegenüberstellen. Mal schauen, wie lange sich die Niveas etc. etc. weiterhin arrogant aufführen würden.

    • Jonas dit :

      Sehr gut Idee! So eine Liste brauchen wir! Hier sind die Konsumentenschutzorganisationen gefragt (oder z. B. comparis.ch).

  • Gabi dit :

    Sollten diese überrissenen CHF-Preise effektiv von den EU-Exporteuren diktiert werden (ich kann das immer noch nicht glauben, auch dass CH-Importeure keinen Druck machen können!) dann wäre ich dafür dass unsere Grossverteiler diese überteuerten Produkte boykottieren. Kaufe ich halt M-budget/Prix Garantie statt L’Oréal, vielleicht bleibe ich dann gleich dabei weil es sowieso günstiger und ebensogut ist. Und 1 Jahr lang keinen Neuwagen kaufen (gibt ja genügend Occasions auch bei den Markenhändler). Irgendwie K** mich das an zur Zeit. Ich möchte in CH einkaufen auch wegen der Arbeitsplätze.

  • Helveticus dit :

    1. Die Forderung, das man wegen einem schlechten Gewissen auch bei absurden Wechselkursen in der Schweiz einkaufen soll, finde ich kontraproduktiv. Ich finde das angezeigt, wenn man direkt bei Produzenten (Hoflädeli) einkaufen kann, ausserdem ist ja nicht alles so viel teurer. Aber um die Marktmacht einzusetzen, über welche die Konsumenten verfügen, müssen sie nach Möglichkeit ins Ausland gehen. Sonst verpufft sie. Nur dann werden Zwischenhändler, Verarbeiter und Verteiler zum Bundesrat gehen und effektive Masnahmen gegen einen zu starken Franken verlangen.

    • Helveticus dit :

      2. Der überteuerte Schweizer Franken ist an sich sehr viel schädlicher für die Wirtschaft, als der schleppender Inlandkonsum. Wir sind ein kleines Land mit einer starken Exportwirtschaft, die abzuschmieren droht. Den Frankenkurs mit brachialen Massnahmen runterzubringen geht schneller, als magistral bei Importeuren, Händlern oder Verteilern Preisnachlässe zu errreichen. Diese müssen eine intrensische Motivation zur Veränderung erhalten. Der unfähige Bundesrat Schneider-Ammann wird jede denkbare Ausflucht ergreifen, un nichts unternehmen zu müssen. Deswegen: Kauft ennet des Rheins ein.

  • karain meier dit :

    ich finde es eine sauerei, dass die preise für produkte nicht gesenkt werden. der markt wird zurzeit künstlich beeinflusst. es ist doch so, dass nicht nur private sonder auch die industrie nicht günstig im ausland einkaufen kann oder darf. bei der industrie ist es mit generalimporteuren und absprachen sogar gravieren. manche firmen müssen weiterhin völlig überteuert einkaufen, weil der importeur das monopol hat und sich weigert die marge zu verkleinern. habe direkt am wochenende von einem kollegen gehört, wo seine firma und ihre kunden alle bis ende jahr in den roten zahlen sind.

    • Helveticus dit :

      Im Hinblick auf die Wahlen im Herbst stellt sich die Frage: Wer bekämpft diesen Zwang zum überteuerten Import, wer setzt sich beispielsweise für Parallelimporte ein? Wer sich wirklich an den hohen Preisen stört, und nicht bloss ein bisschen poltern will, gibt die Antwort an der Urne.

      • Erwin Möhl dit :

        Es ist noch zu ergänzen, dass die selben Leute auch ein griffiges Kartellrecht verhindert haben. Und die politischen Vertreter der KMU’s und Detailhändler haben fleissig mitgeholfen.
        Darum ist das Gewerbe heute nicht mehr konkurrenzfähig und es bleibt uns nur der Einkauf im Ausland.

      • Reto Meier dit :

        Wer setzte sich wieder für die Buchpreisbindung ein; respektive wer will wieder für ein paar Kollegen ein Gesetz beschliessen damit für Null-Leistung Diebstahl und Abzocke am Bürger legalisiert ist?

  • Tststs dit :

    Es scheint so, als vergessen viele, weshalb die Preise in der Schweiz höher sind:
    – strengere Gesetze, zB Tierschutz
    – Lohnniveau
    – im Inland produziert –> SWISS MADE

    Wenn Sie also Preise wie im Ausland wollen, dann müssen Sie auch Löhne und Tierschutz wie im Ausland akzeptieren!

    Ebenfalls bereits angesprochen: die Kaufkraft! Hier empfehle ich den « Big-Mac-Index zu studieren ».
    Oder stark vereinfacht ausgedrückt: Auch wenn ein Big Mac in CH doppelt so viel wie in D, muss ich weniger lang arbeiten um mir einen einheimischen Burger leisten zu können als in D (stimmt so nicht ganz…)

    • Tststs dit :

      …wenn ein Big Mac doppelt so viel – KOSTET – wie in D…
      Sorry 🙂

      • Helveticus dit :

        Abgezockt werden Sie nicht nur beim Burger. Und dass der wegen den Löhnen doppelt so viel wie in Deutschland kosten muss, können Sie dem Fährimann erzählen – ich bin nicht schwachsinnig und Deutschland ist kein Drittweltland. Die Schweiz ist so organisiert, dass der arbeitenden Bevölkerung möglichst viel abgepresst werden kann, zwar nicht vom Staat, aber von privaten Leistungsanbietern. Wer dieses Muster ob all der Ausflüchte nicht erkennt, tut mir leid.

        • Tststs dit :

          Ich weiss, ist jetzt ein bisschen simpel ausformuliert, aber hat es nicht eine innere Logik, dass der Big Mac in D deshalb so günstig ist, weil die Herstellkosten (und ein wesentlicher Anteil hierbei sind die Lohnkosten) deutlich tiefer sind! Oder anders gesagt: wenn man in der Schweiz jemanden findet, der für 10.- pro Stunde an der Burger-Kasse arbeitet, dann ist es möglich, den Big Mac für 4.- zu verkaufen!

          • In erster Linie geht es ja um Produkte ,welche nicht in der Schweiz hergestellt werden! Und selbst bei Produkten welche in der Schweiz auch produziert werden, sollte dem Zwischenhandel auf die Finger geschaut werden,denn im Vergleich zu dem was das Produkt im Laden kostet, ist das was der Produzent erhält oft einfach lächerlich.

    • Marindel dit :

      Ich habe lange ähnlich argumentiert, bis ich feststellen musste, wie viel billiger z.B. in der Schweiz hergestellte Möbel (also eben SWISS MADE) in Deutschland verkauft werden. Seltsam nicht?

  • Peter dit :

    Ich wohne in Grenznähe, kaufe aber trotzdem Güter des täglichen Bedarfs in der Schweiz ein – trotz 2 Kindern. Nur grössere Anschaffungen mache ich in Deutschland. In der Schweiz kaufe ich aber gezielt Aktionen und habe festgestellt, dass ich so für vieles nicht viel mehr Zahle als in D. Bei Lebensmittel bin ich sehr wählerisch und mag halt Joguhrt mit echten Erdbeeren etc. – da kann D nicht (mehr) mithalten. Also müsste ich 2x einkaufen: das was in D gut ist in D und der Rest in CH. Da ist mir der Aufwand zum Ertrag einfach zu gross. Aber das ist halt für jeden anders…

  • Peter Huber dit :

    Dann erklären Sie mir doch mal, warum z.B. Niveaprodukte oder Persil Waschmittel die weder in der Schweiz hergestellt noch irgend etwas mit dem Schweizerischen Tierschutzgesetz zu tun haben, in der Schweiz doppelt soviel kosten wie in D. Ganz einfach: weil wir von den Schweizer Zwischenhändlern und den Importeuren gnadenlos über den Tisch gezogen werden!

    • Gabi dit :

      Eben diese Importeure behaupten ja, es seien die EU-Exporteure… (?!) Der Endkonsument kann da nur noch verwirrt und zornig sein, und niemandem mehr glauben.

    • Tststs dit :

      Schon mal was von Beiersdorf Schweiz gehört?
      Und was sie mit dem Tierschutzgesetz zu tun haben? Schon mal was von Labortests gehört?!?

      Was Sie mit den Importen meinen ist, dass es « untersagt » ist, bei Beiersdorf Deutschland einzukaufen! Die CH-Verkäufer müssen in der Schweiz kaufen!

      • Tststs dit :

        Ausserdem geht es auch um den Import und die Verarbeitung von Chemikalien!
        Es gibt schon einen Grund weshalb gewisse Produkte (Imitate) verboten sind. Es geht nicht nur um Herstellerschutz, sondern auch um den Konsumenten (Beispiele: Parfums, Medikamente/Vitamine/Zusatzprodukte…)

        • Lars dit :

          Wieso war dann lange Zeit das Emmi Griestöpfli (made in CH) in DE billiger als in der CH?

          • Mann Thomas dit :

            Die Löhne generell in der Schweiz tiefer und die Produkte bekommen in der Gewinnspanne Luft!!

        • Helveticus dit :

          Lieber Tststs, glauben Sie wirklich, was Sie da schreiben? Dass die hohen Import- und Herstellungskosten wegen des Konsumentenschutzes entstehen? Ich bitte Sie, das sind weitestgehend künstliche Beschränkungen, die zum Schutze einheimischer Produzenten oder Verarbeiter errichtet wurden. Bestände der Wille, liessen sich pragmatische Lösungen finden, die sowohl die Bevölkerung schützen wie ihnen auch günstige Preise verschaffen. Ach übrigens, haben Sie schon mal darauf geachtet, wie die Steckdosen in D oder A aussehen? Was denken Sie, warum es so ist, wie es ist?

          • Mark Keller dit :

            Elektrische Steckverbindungen für Hausinstallationen können nicht wirklich mit Nivea-Handcréme verglichen werden. Die elektrischen Steckverbindungen wurden national genormt. Die IEC gibt es bspw. erst seit 1906. Hat sich eine Norm einmal flächendekend etabliert, ist es nicht mehr ganz einfach, diese durch eine komplett andere Norm zu ersetzen. Was denken Sie, würde Sie eine Umstellung der entsprehenden Norm allein für ihren Haushalt kosten? Dann rechnen Sie’s auf die ganze Schweiz und die anderen Länder, die CH-Steckverbinder einsetzen, hoch. Glauben Sie eine solche Normänderung wäre machbar?

          • Helveticus dit :

            Keine Ahnung. Das ist ein Anschauungsbeispiel, mit dem ich aufzeigen will, wie das einheimische Gewerbe (seit langem) geschützt wird. Oder glauben Sie, dass deutsche Steckdosen weniger sicher seien?

          • Marc Keller, wenn Sie sich in elektrischen Dingen so gut auskennen, können Sie mir sicher auch sagen wie es möglich ist, dass ich in einen namhaften Einkaufscenter in der Schweiz eine Handwerksmaschiene kaufen kann welche mir wort-wörtlich und ohne zu übertreiben in den Händen in Rauch aufgeht??Und das nach einer Stunde Gebrauch! Auch mir sind die Illusionen über Ehrlichkeit und Markt längst vergangen.

        • Tatsache ist, dass viele Firmen, auch in der Maschienen und Gerätebranche, zwar noch einen Sitz in der Schweiz haben, aber hier kein Gramm mehr Produzieren!

      • Gabi dit :

        Ach so, jetzt fällt’s s’Zwanzgi langsam. Aber wie ist das konkret (als Beispiel) ist Beiersdorf Schweiz nur ‘Importeur’ oder wird auch in der Schweiz produziert?

        • Reto Meier dit :

          Beiersdorf Schweiz ist bloss eine Vertriebsfirma/Briefkastenfirma in der CH. Die nehmen die Bestellungen der Händler auf und Beiersdorf D liefert die Ware direkt. Die Rechnung kommt ziemlich sicher auch aus D einfach mit dem Briefkopf der Briefkastenfirma in der CH und natürlich entsprechend viel saftiger. Ergo so gut wie kein Arbeitsplatz in der CH; höchstens eine juristische Hilfskraft wird hier beschäftigt.

          • Gabi dit :

            Herr Meier vielen Dank für die Erläuterungen. Eben genau deswegen müssen jetzt die Grossverteiler diese Produkte aussen vor lassen bis der ‘Importeur’ zu fairen Preisen anbietet. Einige Konsumenten werden dann halt diese Produkte im Ausland kaufen, mit einer guten Infokampagne würde es aber eine Mehrheit der Konsumenten verstehen (es geht ja schlussendlich um ihre Interessen) und für diese Zeit auf andere Produkte ausweichen oder einfach auf diese Produkte wenn möglich verzichten.

          • wunderfitz dit :

            genau und diese « Briefkastenfirma » hat ca. 120 Mitarbeiter , zahlt die Löhne, die Werbung , die Steuern und viele andere Sachen ganz normal in Franken so .. die brauchen aber einen grossen Briefkasten 🙂

          • Helveticus dit :

            Sie überschätzen die Aufopferungsbereitschaft und die Geduld der Konsumenten

      • Brigitte Siegrist dit :

        Das ich nicht lache, es gibt tatsächlich Beiersdorf Schweiz AG, aber die stellen doch nichts her. Die ganze Anlieferung wird aus D importiert. In der CH wird nur der Bürokram erledigt und die Marge erhöht. So läuft das, auch bei anderen Firmen. Darum darf ein Händler nicht bei Beiersdorf D einkaufen, aber das Produkt kommt trotzdem aus D.

        • Helveticus dit :

          Ich finde das auch stossend. Aber das Ländergesellschaften-Prinzip wird ja auch in andern Branchen, auch solchen ,die hier produzieren ausgenützt, um zB mit willkürlich gestalteten Preisen zwischen Muttterhaus und Ländergesellschaft den Gewinn dort entstehen zu lassen, wo es am steuergünstigsten ist, nötigenfalls kann man auch Verluste generieren etc etc etc. Das hat vom Prinzip her nichts Beiersdorf,- Kosmetika- oder Importspezifisches an sich .

    • Peter dit :

      Persil kaufe ich bei Coop in Aktion mit 50% Rabatt. Also gleich teuer wie in D. Und Aktion ist es 1x im Monat.
      Nivea gibt es auch oft in Aktion 3 für 2. Hier ist D immer noch etwas günstiger. Leider bestimmt Beiersdorf hier die Preise.
      Auch Pampers kaufe ich in 3 für 2 Aktion in etwas gleich teuer wie in D. Die Packung ist in D zwar deutchlich günstiger – aber es sind auch weniger drin (D: 40 Stück, CH 62 Stück).

  • Hans Jung dit :

    Man sollte aber folgendes nicht vergessen: Löhne und Sozialleistungen (besser in der Schweiz); Auswahl, Präsentation der Ware; Nähe zum Arbeits- und Wohnort; Biolabels; Weg der Produkte vom Produzent zum Detailhändler, Untersuchung der Lebensmittel (s. Aldi Salami) usw., ja und ein wenig Heimatschatz der inländischen Produzenten. Man sollte abwägen, sicher gibt es Extrembeispiele (Körperpflege usw.), aber ich kaufe weiterhin in der Schweiz ein.

    • Ronnie König dit :

      Das wird immer wieder behauptet, aber die Realität ist, dass seit Jahren nur ein Abbau stattfindet zu Gunsten der Firmen und deren Besitzer oder einfach der Reichen. Die Qualität kann aber muss nicht besser sein. Und die Deklaration ist nicht unbedingt besser. Kommt drauf an was sie lesen wollen. Genau so die Produktesicherheit: Mal sind wir besser mal schlechter. der Konsumentenschutz ist rudimentär. Aber sie dürfen ruhig in der Schweiz einkaufen, denn ich renne auch nicht wegen jedem Furz gleich über die Grenze. Augen auf und rechnen lohnt sich grundsätzlich im Leben auf allen Ebenen!!!

  • Tom Berger dit :

    Trotzdem scheint mir das Personal in Deutschland immer sehr freundlich zu sein. Da gibt es keine Siebentageregenwettergesichter wie an der Migros- und Coopkasse. Zudem spricht das Personal dort noch Deutsch, was bei uns leider schon längst nicht mehr der Fall ist.

    • Peter dit :

      Ich finde bei Coop sind die meisten sehr freundliche und hilfsbereit. Ausserdem kann ich im Megastore meine Ware selber scannen und direkt in die Einkaufstüt legen. Statt 3x nehme ich sie nur noch 1x in die Hand. Und es hat kaum eine Schlange an der Kasse und auch kein gedränge im Markt.

      • Helveticus dit :

        Jetzt darf jeder seine Primärerfahrungen weitergeben: Meine eigene Theorie für die Schweiz lautet: je teurer der Supermarkt, desto unfreundlicher das Personal. Aber die prinzipielle Freundlichkeit in Deutschland ist mir ebenso aufgefallen. Und in der dt. Gastronomie wird der Gast konsequent angelächelt! Ich finde das schier unglaublich, nachdem dies in die Schweiz die Ausnahme zur Regel ist.

  • Giovanni Bernasconi dit :

    Dumme Frage. Wir muessen im Ausland einkaufen! So werden die Preise vielleicht doch billiger und es bleibtden CH-Konsumenten mehr Geld zum Ausgeben (oder auch Sparen). Die Pseudo-Patriotische Sprueche kann man vergessen. Wenn es naehmlich umgekehrt war (nur ans Benzin denken) da ging es und wird auch wieder rasant nach Oben gehen.

    Was im Moment (nicht) geschiet, ist einfach zu erklaeren: den Status Quo zu erhalten um moeglichst viel zu verdienen im Wissen,
    dass nach den Wahlen gar nichts passieren wird (und der CHF etwas schaecher sein wird). Also weiter ins Ausland!

  • Mann Thomas dit :

    Bakterien in der Salami von Aldi Süd, Sprossen die gefährlich sind, Tiertransporte die bei uns in der Ch gar nicht so erlaubt sind.
    Viele Hartz 4 Empfänger an den Kassen im Rewe, Aldi oder Lidl, Löhne die extrem tief sind, soziale Verhältnisse bei den Discounter die wir in der Schweiz alle schlimm finden. Die Liste geht weiter und weiter, trotzdem wollen alle plötzlich in D einkaufen, das ist doch gut so….

    • Helveticus dit :

      Sie vergessen, dass auch in der Schweiz seit über einem Jahrzehnt die verfügbare Kaufkraft sinkt, und dass an der Preisfront wenig geschieht, um die Abwärtsspirale auszugleichen. Durch den Einkauf im Ausland kann man sich selbst helfen (und man hilft gleichzieitig den einheimischen Anbietern über ihre Preisgestaltung nachzudenken).

      • Mann Thomas dit :

        Wenn Sie die Kaufkraft ansprechen, darf man aber die Kkprämien, die Sozialabzüge nicht vergessen. Es müssen auch die Löhne und weiteres über den Leist gezogen werden.

    • Peter dit :

      Der Spiegel hat kürzlich ein 4 Gang Menü in D zusammengestellt und dann geprüft was sie gegegessen haben und woher das zeugs kommt. Das Ergebnis: Das Essen war gut, aber jetzt wo sie wüssten was sie gegessen haben ist ihnen der Apetit vergangen.

  • Gianin May dit :

    und wieder einmal soll das schwächste Glied ein Committment abgeben, fürs Land, für die Firma etc., dabei ist doch nun erwiesen, dass die Preise nicht vom Markt gemacht werden, sondern in irgendwelchen Chefetagen. Wieso, sollte der Bürger ein Committment abgeben, wenn das oben gar nicht geht, da kennt man nur das Committment für mehr Gewinn und unten übernimmt man, was von oben kommt, denn da ist die Angst vor weniger Gewinn noch viel grösser. Mit anderen Worten: blased mer id Schue, rusched mer dä Puggel ab.

  • dani dit :

    was ich mal echt wissen will: hierzulande haben wir ja aldi suisse, lidl.. und lohnt es sich trotzdem ins deutsche zu gehen? mal ehrlich?

    • Nico Meier dit :

      Ja es lohnt sich weil ich das Kilo Schweinsnierstück für 7.99 Euros erhalte in guter Qualität. Weil ich Poulebrust für ca 8Euros erhalte pro Kilo und nicht 30Franken oder mehr dafür bezahlen muss. Weil ich den Tank des autos mit diesel füllen kann und damit 12 Franken spare. Beliebig weiter ausbaubar. Weil ich die MWST zürückerhalte und ich druch machen kann auf die detailhändler in der schweiz die uns abzocken.

      • Mann Thomas dit :

        Hr. Meier, wenn wir nicht so einen hohen Standard hätten und die Löhne tiefer schrauben, dann haben Sie Recht, jedoch würde mich wundern, wie das Schwein gehalten wurde und zu welchen Bedingungen? Ch oder Eurostandard?
        So einfach ist es nicht.

        • Ronnie König dit :

          Nun Herr Mann, da bekommen sie meine volle Unterstützung! Denn es ist nicht nur die Haltung der Tiere, sondern noch perverser: Die lausige Qualität die nicht verkauft wird in D/EU wandert subventioniert nach Westafrika und macht dort die Menschen krank und den dortigen Markt kaputt! Herr Meier kauft da im falschen Laden ein. Ich bezahle mehr bei meinem Händler und trotzdem viel weniger als in der CH. Auf mancher Packung sehe ich dann das Vieh wuchs ein paar Kilometer weiter auf. Also fast wie bei uns. Migros und Coop sind halt keine Engel und Aldi und Lidl noch viel weniger. Ich passe auf.

      • Mark Keller dit :

        Nico Meier wie weit sind Sie gefahren um CHF 12 beim Tanken von Diesel zu sparen? Rechnen wir den Kilometer Autofahrt mit günstigen 70 Rappen, dann haben Sie gar nichts gespart, wenn Sie 17km fahren mussten. Mussten Sie weiter fahren so haben Sie sogar draufgelegt!

        • Nico Meier dit :

          Wenn ich den Wocheneinkauf in DE erledige fahre ich hin und zürück insgesammt 50Kilometer nehmen wir die von Ihnen angesprochenen 70 Rappen pro Kilometer sind 35 Franken minus 12 Franken günstiger tanken sind 23 Franken. Beim Wocheneinkauf inklusive Toilettenartikel sparen ich und meine Freundin zwischen 100 und 150 Franken (Kurs 1.10) Ergibt eine Ersparniss von 77-127 Franken. Somit habe ich im Monat eine Ersparniss von 308-508 Franken. Ich verdiene nicht schlecht aber für mich ist eine Ersparniss von 500 Franken pro Monat doch eine stattliche Summe.

  • Magerius dit :

    Wo einkaufen? Ganz einfach -nur noch das Halbe konsumieren und dieses Halbe in der Schweiz einkaufen.

    • Helveticus dit :

      Wem ist damit gedient?

    • dan meier dit :

      Tja, Mageritus, wenn Sie einfach die Hälfte weniger konsumieren können, ohne, dass Ihnen etwas grundsätzliches fehlt, wie etwa eine warme Mahlzeit, wird es eh Zeit, dass Sie ihre Kosumgewohnheiten etwas überdeken. Oder hab ich Sie jetzt falsch verstanden?

      • Magerius dit :

        Ja Dan Meier -Sie haben mich ganz falsch vestanden -Die Mengen und das Volumen übersteigt bei 3/4 der Menscheit das notwendige Mass –die Hälfte davon -in jeder Hinsicht- reicht um Gesund zu bleiben- was die Ernährung betrifft. Auch mit der Hälfte ist eine warme Mahlzeit pro Tag möglich. Dazu kommen andere überkonsummierte Bereiche -wie Fortbewegungsmittel, unbeschränkte Massenverschiebungen, Zugriffe und sinnloser Gebrauch jeglicher Kommunikationsmittel, etc. Alles Dinge die sekundär auch sehr stark die Umwelt und Krankenwesen in höchstem Masse belasten. Think Global – be Local !

  • Line dit :

    Einkaufen in D und F tun wir nun seit ca. 10 Jahren regelmässig ca. 1x monatlich ohne schlechtes Gewissen. Wir könnten uns hier in der CH kein feines Rindsfilet od. ähnliches leisten. Wir sparen seit Jahren Unsummen von Geld und wir erschrecken immer wieder über Schweizer Preise. Wenn nun Arbeitsplätze verloren gingen durch Preissenkungen in der Schweiz, dann liegt das nicht daran dass die Anbieter keine kleineren Margen vertragen könnten, sondern daran dass deren Gewinn nicht mehr so hoch sein wird. Dann werden Arbeitsplätze nämlich als « Denkzettel » gestrichen und nicht aus Notwendigkeit.

    • Mark Keller dit :

      Aha, und was machen Leute die nicht in Einkaufsdistanz zur Grenze wohnen?

      • Helveticus dit :

        Die fahren einmal pro Monat, oder einmal alle paar Monate und verbinden die Fahrt mit einem Ausflug in Grenznähe oder im Ausland, den sie schon lange mal machen wollten. Für Milch und Butter lohnt sich die Einkaufsfahrt natürlich nicht (die sind eh nur limitiert zollfrei einführbar). Aber bei grösseren Anschaffungen oder etwa einem Autokauf lohnt sich die Fahrt auch für Innerschweizer und Konsorten .

  • Lukas Hess dit :

    Die ewige Schuldzuweisungen dem Bundesrat gegenüber sind langsam nervtötend. KEINEM schweizer geht es schlechter als vor 2 Wochen, wenn er hier einkauft. Also was soll das dauernde Geschrei? Und als Innerschweizer empfinde ich die joviale Bemerkung, Grenzgebiete hätten mit der Wahl des billigeren Auslands ein « Problem » und die Restschweizer keine Ahnung wie sehr die Grenzgebiete sich für unsere Wirtschaft aufopfern würden, schlicht daneben.

  • nemo dit :

    Ich habe folgendes Vorgehen gewählt:
    1. Importprodukte, welche in der Schweiz wesentlich höher sind als im Ausland kaufe ich im Ausland ein. Ich sehe nicht ein, warum ich dem Importeur fürs nichts tun was bezahlen soll.
    2. Fleisch und Gemüsse dort wo es günstiger ist, sehe nicht ein, warum ich die SVP-Wähler mit meinem Konsum unterstützen sollte.
    3. Dienstleistungen beziehe ich in der Schweiz, wenn ich sicher bin, dass der Anbieter nicht SVP-Wähler ist, ansonsten beziehe ich auch die, wenn sie günstiger sind, im Ausland.

    • blake dit :

      @nemo: perfekt!

      4. Autos kaufe ich grundsätzlich im Ausland ein. Weder bei AMAG und schon gar nicht beim SVP-Frey, der die Abzockerei schon seit Jahrzehnten betreibt, und dann und wann eine plumpe Ausländerhetze mitsamt Weltwoche und Konsorten finanziert

  • Jeannette dit :

    Wer von euch richtig sparen will,der kauft im Dorf ein. Man geht zu Fuss von einem Laden zum andern, kauft wirklich nur das ein was er gerade braucht für Essen, Hygiene und zum Waschen. Glaubt mir, Ihr habt ende Monat mehr Geld zur Verfügung als wenn Ihr das Auto nehmt nach Deutschland reist und dort einkauft nur weil es günstig ist. Fährt euer Auto ohne Treibstoff, ist der Service gratis und zahlt ihr keine Autosteuer?

  • Massimo dit :

    Es ist wieder eine typische schweizer Mentalität, man will immer so viel Gewinn machen wie nur möglich. Warum muss eine Swisscom 1`000`000`000 ChF Gewinn machen? Es ginge auch viel Billiger mit telefonieren. Und das ist nur ein Beispiel von 1000den. Alle haben das Gefühl, mann kan der Bevölkerung das Geld immer aus den Taschen ziehen.

    • Ronnie König dit :

      Da haben sie recht. Und wer dann etwas dagegen tun will, speziell als Unternehmer, wird dafür nicht belohnt oder selten. Die Schweizer Mentalität ist in der Tat nicht einfach. Aber es gibt erstaunliche regionale Unterschiede. Und viele Blender. Wer kritisch hinterfragt wird schnell zum Landesverräter (Methode $VP). Vasella faselt ständig von im Dienste der Patienten. Der Patient kann sich das aber bald nicht mehr leisten und für zuviele Krankheiten wird gar nichts oder zuwenig getan. Das wenige das existiert ist nur eine Alibiübung. Aber wir lassen uns schnell mit Arbeitsplätzen erpressen.

      • Reto Meier dit :

        Genau Herr König, Blender. Die grossen Blender hocken in der Femaco. Wissen Sie wer die Femaco ist? Insgeheim der Drittgrösste Detailhändler in der CH. Und die Femaco hat auch das Monopol auf alles Mögliche. Z.B. Veilchen aus Holland die Sie im Garten eintopfen. Alle landwirtschaftlichen Importe lassen die Kasse der Femaco ohne jegliche Arbeit klingeln.

        • Lukas Hess dit :

          Erstens heisst die Gesellschaft nicht feMaco, und zweitens sind das keine Blender, nur weil sie nicht so bekannt sind wie migros und coop. hört doch auf, dauernd Verschwörungen zu suchen. Die Swisscom zieht bspw. niemandem Geld aus dem Sack; das gibt JEDER mehr als freiwillig her.

          • Helveticus dit :

            Na dann stopfen Sie die ruhig weiter, Herr Hess. Ihr Recht. Vielleicht verdienen Sie Ihr Geld auch im Import, auch gut. Aber mit mir dürfen Sie nicht rechnen.

  • Gualtiero Bernasconi dit :

    Wo ich einkaufen soll? Darüber philosophiere ich nicht. Ich habe einen « one-man » Haushalt und im Allgemeinen lohnt es sich für mich nicht über die Grenze zu fahren. Es kann aber vorkommen, dass ich Lust habe einmal etwas anderes als Migros und Coop Produkte zu sehen. In meinem Fall Spielt die Preisdifferenz keine grosse Rolle, da ich kleine Quantitäten kaufe. Ich habe auch schon versucht, eine kleine Gruppe von Nachbarn auzustellen um gemeinsam in Frankreich einzukaufen. Ich hatte wenig Erfolg damit. Dazu kommt, dass Frischfleisch in französischen Hypermarchés ist von lausiger Qualität ist.

  • Hans vom Hübel dit :

    Ganz so abwegig erscheint mir die Schuldzuweisung auf die ausländischen Händler nicht angesichts der Tatsache, dass man beim Kauf übers Internet von einer Schweizer IP aus automatisch höhere Preise zu gewärtigen hat. Diese Schikane lässt sich allerdings umgehen, beim persönlichen Einkauf bleibt nur der Gang über die Grenze – ohne falschen Patriotismus. Das dabei gesparte Geld wird sowieso mehrheitlich im Inland ausgegeben, beispielsweise im Gastgewerbe.

  • cristiano safado dit :

    Auch viele Konsumenten aus dem granznahen Gebiet sind vom billigeren Einkauf im Ausland ausgeschlossen. Und es sind ausgerechnet diejenigen, die sich aufgrund eines kleinen Lohnes kein Fahrzeug leisten können.

    • Mit kleinen Ausnahmen dürfte das aber ein reines Kommunikationsproblem sein, denn gerade weil die Höchstmengen der zu importierenden Gütern pro Person gerechnet werden, kann es für den Autofahrer interessant sein jemand mitzunehmen.Zu dem teilen sich so die Benzinkosten.

      • cristiano safado dit :

        Kommunikationsproblem?!? Seit mehreren Jahren wohne ich in einem kleinen Dorf mit 1’000 Einwohnern. Ich gehe alle zwei Tage einkaufen. Als Invalider kann ich mir kein Fahrzeug leisten und laufe die 2 x 2,5km einer steilen Bergstrasse. Die Vorbeifahrenden grüssen zwar höflich, mitgenommen wurde ich bisher jedoch keine zehn mal. Mit Kommunikationsproblemen hat dies nichts zu tun.

        • Cristiano safado,das tut mir aber schon sehr leid! Ich habe zwar geschrieben , »mit Kleinen Ausnahmen », aber wenn Sie schreiben,dass die Leute zwar grüssen aber dann doch vorbeifahren,kann ich mir schon ein wenig vorstellen was in Ihnen vorgeht, denn mir ist Ihre Situation nicht ganz unbekannt! Bei vielen Gemeinden giebt es einen freiwilligen Transportdienst welcher von Leuten ausgeführt wird,welche genug Zeit und ein Auto haben.Bitte fragen sie doch einmal auf der Gemeindekanzlei ,dort kann Ihnen vieleicht jemand weiterhelfen!

  • diva dit :

    ich würde sofort in der CH einkaufen, wenn ich es mir leisten könnte. ich habe dieser tage wieder «draussen» eingekauft und habe mir mal die mühe gemacht, zu schauen, was ich für die gleiche menge und die gleichen produkte hier bezahlt hätte. es ist eine preisdifferenz von 75%… oder in franken gesagt rund 100 franken! macht man das zwei mal im monat sind das 200 franken gespart. das brächte man allem schnäppchenjagen hier nicht zusammen. und das nicht erst seit der euro so tief ist.

  • Paul dit :

    Das es im Ausland teilweise viel günstiger ist weiss jeder. Nur wie geht es diesen Ländern? Griechenland, Portugal, Spanien, Italien, etc. Ist auch bald Frankreich oder sogar Deutschland dran? Wieso sind diese Länder so verschuldet?? Und was ist mit der USA??? Klar weiterhin alles billig, billiger und nochmasl billiger….. dann werden wir als durchschnittliche CH-Bürger bald auch mit
    CHF 3000.– pro Monat abgespiesen… toll nicht???

  • Jeanclaude dit :

    Heute verglichen Lederjacke Laurel bei einem bekannten deutschen Mode-Versandhaus:
    Heute verglichen Lederjacke Laurel bei einem bekannten deutschen Mode-Versandhaus:Preis Deutschland 549 €
    Preis Schweiz 1179 CHF
    Gleiche Jacke!
    Es lohnt sich besonders, solche Katalogpreise miteinander zu vergleichen. Gleiche Firma, gleicher Service (Versandhandel), gleiches Kleidungsstück. Wenn das noch « normal » sein soll, danke.

  • Anh Toan dit :

    SBBMonopol, Briefversandmonopol, Pharmakartell, Aerztekartell, Spitalkartell, Krankenkassenkartell, Wirtekartell, Autoimportmonopolisten, Kaminfegerkartell, Taxikartell, Baeckerkartell, Anwaltskartell, Treuhaenderkartell, schweizerischer Kartellverband(Economiesuisse), Grossverteilerkartell, Zeitungsverlegerkartell, Buchpreisbindung, Bankenkartell……….

    Auch ohne hohen CHF Kurs ist im Ausland vieles billiger! Wehrt Euch gegen die Ausbeutung des Konsumenten durch den Zusammenschluss der Produzenten!

    • Helveticus dit :

      Hm…. das ist eben, was man sich in der Schweiz unter Marktwirtschaft und Wettbewerb (?) vorstellt. So ist es immer gewesen, warum also öppis ändern? Die Profiteure und ihre Propagandisten wundern sich eh, weil das einfach « Kaufkraftabschöpfung » und ganz normal sei . Und noch ein Punkt: Sogenannt helvetischer Konsumentenschutz (schnarch, gähn) bedeutet entweder Fairtrade oder Sondervorschriften, beides rechtfertigt hohe Preise mit ganz wunderbaren Margen. Auch die sind ins System eingebunden.

  • Fritz Nussbaumer dit :

    Als der € eingeführt wurde und CHF 1.60 kostete, verlangten man für Fachzeitschriften aus Deutschland einen Umrechnungskurs von CHF 2.00 heute ist der Umrechnungskurs auf etwa CHF 1.10 der verrechnete Umrechnungskurs immer noch CHF 2.00
    Und ich soll etwas, das in der Schweiz gar nicht produziert wird, nicht direkt in Grenzach einkaufen?
    Ja was glaubt ihr denn, ich sei eine Melkkuh? Oder halt, doch, dann werde ich ja vom Bund subventioniert.

  • Aebischer dit :

    Was soll die aufgebauschte Thematik rund um überteuerte Konsumgüter??? Schiessen denn nicht überall die schludrigen Billigdiscounter aus dem Boden?? Sich über Preise von Seife und Banane beschweren und dann mit dem grossen Van ganze Tagestouren zur Landesgrenze unternehmen. Geiz ist bescheuert, unökologisch, und big Business für Walmartketten….

  • Zen dit :

    J’achète MMM car elle offre une gamme de marchandise accessible à tous, du M-Budget à Selection, dans le même endroit, sans discrimination – je trouve cela très démocratique -, elle met en valeur les produits locaux et bio, a un engagement étique et est à l’écoute des critiques positives. Alors faire des kilomètres pour économiser quelques francs. Je préfère soutenir son travail de fond et profiter de nouvelles saveurs quand je pars en vacances. Par contre les branches du médical, des assurances maladies, des transports communs, de l’électricité et de l’immobilier doivent baisser leurs prix !

    • Zen dit :

      Car leurs augmentations répétitives diminuent ma capacité à investir par exemple dans les cours des filles, le ski, la visite de notre beau pays avec le train, le droit aux soins médicaux, à l’abonnement de piscine, etc – et diminue la qualité de notre vie au profit d’un petit pourcentage de personnes !!!

  • Wo ist jetzt die SVP??? Sie gibt doch immer vor, für das Volk da zu sein. Aber bei der Preispolitik will die Miliardärenpartei natürlich Ihre Abzockerunternehmer schonen. Hoffentlich merken das auch mal diejenigen « Kälber » diese « SVP-Metzger » immer wieder wählen als Büezer. Auch länger und da noch gratis arbeiten sollen die Büezer. Dass können wir dieser Partei verdanken! Nichts macht Sie für die Büezer als abzocken. Der Abzockerinitiative von Minder hat Sie auch den Todesstoss versetzt, merkt Ihr nun um was es bei dieser Autokartellpartei (Ex-Nationalrat Frey) in Wirklichkeit geht…?!

  • Hansli dit :

    Die Abzocke ist politisch durch äh.. alle Parteien gedeckt. Die grössten Abzocker sitzen rechts und die Linken machen da fleissig mit. Stichwort Buchpreisbindung und Landwirtschaft. Eigentlich arbeiten alle gegen die Konsumenten. Im Euroraum einkaufen ist da zivilerer Ungehorsam oder Abstimmung mit den Füssen. Leider wird damit der Kleingewerbler erdrückt.

  • Trotz aller berechtigten Kritik an der Preisfront sollten 2 Dinge nicht vergessen werden.1.Preise und Qualität sind untrennbar mit einander verbunden.Das heisst für mich; für gute Qualität, so wie Kundenfreundlichkeit bin ich immer bereit etwas mehr zu bezahlen, allzuviele achten nur auf die Preise, was letztlich allen schadet! 2.Der Umweltschutzgedanke ist offensichtlich nur dann etwas wert wenn gerade über ein Grossereigniss ( Fukushima) geschrieben wird. 10 oder 15 Fr Gewinn können mich nicht über die Grenze locken.Ueberteuerte Produkte kaufe ich nur im Notfall.

    • Hans dit :

      @Bossert: Natürlich besteht in vielen Fällen ein Zusammenhang zwischen Preis und Qualität, nämlich dann wenn sich der höhere Preis z.B. aufgrund besserer Rohmateralien, sorgfältigerer Produktion oder klügerer Konstruktion eines Produktes ergibt.
      Aber wenn ein und dasselbe Produkt aus der gleichen Produktionsstätte hierzulande 50, 100 oder noch mehr Prozent mehr kostet als in Deutschland oder den USA, dann ist dieser Zusammenhang ganz klar nicht mehr gegeben!

  • Karin Müller dit :

    das gesamte (globale) wirtschaftssystem krankt doch an a) währung b) zinsen/zinseszinsen und c) kreditwesen. diese faktoren erfordern ein endloses schuldenmachen, ein endloses wachstum der realwirtschaft und immense werbekosten, damit der wettbewerb funktioniert. ressourcenknappheit, überbevölkerung, überalterung verschärfen diese probleme noch. anstatt beim system zu hinterfragen, ob es noch zeitgemäss ist und auf falschen grundlagen beruht, wird aber weiterhin an allen ecken und enden geringfügig herumgeschraubt, damit sich ja nichts verändert. v.a. nicht bei den profiteuren…

    • Ja so ist es Frau Müller,leider ziehen erstaunlich viele Leute am selben Strick wie die Profiteure dieses Uebels, in der Meinung sie würden damit etwas gutes tun, oder ihre Ideologie unterstützen.Letztlich ist für alle nur eines entscheidend,nähmlich was uns diese Erde an Recoursen hergiebt.So alls Sonntagsbetrachtung könnte man auch sagen, die Reichen können ihre Milliarden nicht essen oder trinken und zu dem sind diese verwöhnten Menschen weniger überlebensfähig als schwierigkeitsgewohnte, zähe Menschen.

  • Roger dit :

    Auch ein Grund, weshalb ich diese unsägliche Personenfreizügigkeit strikt ablehne. Hier wird nur der Arbeitnehmer einseitig „liberalisiert“. Wer für die PFZ eintritt, der müsste für gleichlange Spiesse sorgen. Heisst im Klartext: Abschaffung sämtlicher Zölle und Handelshemnisse, inkl. Zerschlagung der Generalimporteure. Dann hätten die falschen Liberalen wohl kein Interesse mehr an diesem Wahnsinnskomplott.

  • Walter Vettiger dit :

    Jetzt sollten die Buchpreise ins Rutschen kommen. Die Importeure haben immer noch einen Kurs von € 1.60.

  • Nik dit :

    Kurzfristig sind billigere Preise der kürzeste Weg zum eigenen Bauchnabel (und Portmonnaie).
    Wer etwas längerfristig denkt, denkt logisch: wenn sich massive Preissenkungen durchsetzen wird das Lohnniveau irgendwann auch angetastet. Mich würde interessieren, wer dann am lautesten ruft « Preise senken – sofort – Löhne senken – nur über meine Leiche ». Viel Vergnügen uns allen – denn uns stehen vermutlich interessante Zeiten bevor.

  • Ruedi vo Stette dit :

    Alle die jetzt in deutschen Gauen einkaufen beweisen einmal mehr ihre Solidarität zu unserer Heimat…schämt euch !

    • Ruedi vo Stette,ich habe lange ähnlich wie sie gedacht,zu lange.Bei Preisdifferenzen bis 140% weis auch ich dass wir zumindest seit dem Euroabsturz, über den Tisch gezogen wurden! Das einzig richtige hat nun die Coopführung gemacht,das lässt hoffen!

    • Helveticus dit :

      Herr Ruedi, ist es denn patriotisch, die eigenen Leute auszunehmen, als ob sie fette Weihnachtsgänse wären? Herr Bossert, die gegenwärtige Frankenhausse ermöglicht es den Grossverteilern Druck auf ihr Zulieferer zu machen und das auch noch patriotisch zu verbrämen. Weil sie aber an ihren eigenen überrissenen Margen nichts korrigieren werden, wird der Preisunterschied zum Ausland auch bei einem niedrigeren Frankenkurs enorm bleiben und unsere heissgeliebten Grossverteiler werden auch nächstes Jahr Hunderte von Millionen Franken Gewinn ausweisen.

  • RUSSO dit :

    Avé, Désolée, mais les patriotiques sont tous nuls à chiffoner du papier car se foutre pareillement du quart comme du tiers monde, ainsi que causer bon nombres de traûmatismes chez les animaux comme chez tous les comme moi, pour seulement jeter l’argent en disant, ‘ Nous, vous voyez, nous sommes plus fiers d’Êtres et très riches et très Suisses… Mais laissez-moi m’amuser et vous dire… Les jeux sont faits et bien faits… car moi aussi je SUIS Suissesse, mais ne marcherai ni dans votre systemes ni ds vos magouilles… qd à la dettes nationale, faudra me taxer à la source car (à Suivre)

  • RUSSO dit :

    (Suite) pas un franc ne vous sera restitué. Non mais, faire des conneries pareilles !! Kopfelstütz ! (pardon si c’est contre mon idéal d’homme ) …

  • Kurt Mathis dit :

    Wachstum heisst, die sich bietenden Potentiale zu erkennen und zu erschliessen.
    (Valora Group)
    Heute am Kiosk: Musikexpress Heft Preis 4 Euro 90 Cent. Kunde wollte mit Euro bezahlen doch das wurde nicht akzeptiert.
    Beim 2. Nachfragen wurde Bezahlung in Euro akzeptiert aber mit Umrechnung 1 zu 1 in Schweizer Franken.
    Der Musikexpress kostet in der Schweiz 10 Franken 30. Für 10 Euro 30 Cent hätte der Kunde in Euro bezahlen können.
    Die Verkäuferin hat erwähnt, dass sie dies selber nicht versteht und die Reklamationen stark zunehmen.
    Valora Group hat das Potential erkannt.

    • Helveticus dit :

      Egänzung: Jeder kann selber entscheiden, ob er die Bezahlung in Euro akzeptiert und zu welchem Wechselkurs. Nix neues.

  • Leon dit :

    Ohhhh, ja! Ich schäme mich grässlich! Da ich nicht SVP wähle, bin ich nicht mehr Schweizer. Da ich nicht mehr Schweizer bin, fühle ich mich nicht mehr verpflichtet in der CH einzukaufen. Sollen von mir aus die Bauern mit ihrer geliebtien SVP untergehen. Mir ist es wirklich egal. Vielleicht verreckt damit auch die Plutokratie…..

  • Heidi dit :

    Wenn Sie alle über überhöhte Preise in der Schweiz jammern – so sollte man doch auch das Lohnniveau in der Schweiz entgegensetzen. Damit gleichen sich die Preise doch wieder aus !

  • Andres Müller dit :

    Thja, also ich glaube dass die Schweizer selber Schuld sind wenn sie jetzt mehr bezahlen zu müssen. Die Mehrheit der Bürger wählt rechtsbürgerliche Politiker die in den entsprechenden Profit-Lobby einsitzen. Glaubt ihr wirklich die Preisabsprachen kämen aus der Luft? Nein, sie kommen weil ihr die hohen Preise selber gewählt habt.

    • Nein Herr Müller so ist das nun nicht! Auch rechtsbürgerlich wählende stimmen gelegentlich nicht im Sinne der  » Profit-Lobby,es mussten nur die richtigen,unser Land berücksichtigenden Gesetze zur Abstimmung gebracht werden.Aber für extreme und einseitige Ansinnen wie EU-Beitritt sind wir nun mal nicht zu haben! Leider sind einigen unter uns kleine Schritte zu wenig geeignet um sich zu profilieren,dann kommt es halt zu Auswüchsen. Tja!

      • Hansli dit :

        Die Rechtsbürgerlichen sind die grössten Abzocker! Das ist der wahre Grund für die Abschottungspolitik der Schweiz. Damit werden ihre Taschen gefüllt.

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