Konkordanz ist mehr als nur Proporz

Am 14. Dezember finden die Gesamterneuerungswahlen des Bundesrates statt. Obschon das Wahlgremium noch gar nicht bestimmt ist und wir erst nach dem Wochenende vom 23. Oktober wissen werden, wer diese Auserwählten sind, so hat man doch zuweilen den Eindruck, dass bereits am 23. Oktober Bundesratswahlen stattfänden. Die Medien überschlagen sich mit Spekulationen und Hypothesen, den Parteien werden Absprachen nachgesagt und je schneller wir uns dem 23. Oktober nähern desto mehr stehen die Bundesrätinnen und Bundesräte im Rampenlicht aber auch in der Kritik und am Pranger. Bei den eidgenössischen Wahlen geht es zwar um weit mehr, als ein Wahlgremium für die Bundesratswahlen zu bestimmen, trotzdem habe ich auf Grund der sich präsentierenden Ausgangslage Verständnis für diese Spekulationen.

Es verträgt sich nicht, zu 90 Prozent Oppositionspolitik zu machen und gleichzeitig vollwertig in der Regierung sitzen zu wollen. Das ist, wie wenn der «Zöisli» gleichzeitig Feuerwehr spielen will.

Die zwei abgewählten Bundesräte: Metzler gibt ihr Amt an Christoph Blocher ab.

Bundesräte abzuwählen ist eine eher neue «Tradition» : Ruth Metzler gibt ihr Amt an Christoph Blocher ab.

Mit der Abwahl von Ruth Metzler wurde 2003 ein Tabu gebrochen, damals mitverantwortlich war klar die SVP. Vier Jahre später wurde mit der Abwahl von Christoph Blocher dieser Tabubruch fortgesetzt. Auch hier wieder war die SVP selber hauptverantwortlich, indem sie bereits vor den Wahlen beschlossen hatte: «Blocher oder Opposition». Sie hat mit ihrem Verhalten der Bundesversammlung gedroht und auch das ist ein Element, das nicht zu unserem demokratischen System passt, denn die Bundesversammlung darf sich nicht instrumentalisieren lassen. Und nun stellt sich die Frage erneut: Wollen wir mit dieser neuen «Tradition» fortsetzen oder sollten wir nicht, angesichts der grossen Herausforderung, die uns bevorsteht, uns besinnen und die Landesinteressen auf den ersten Platz setzen?

Im Grundsatz gebe ich zwar der SVP recht, wenn sie nach der Konkordanz schreit. Aber eben, Konkordanz besteht nicht nur aus Arithmetik, sondern sie muss zwingend auch eine inhaltliche Komponente haben; nämlich den Willen, gemeinsam Lösungen und Kompromisse auszuarbeiten. Die SVP müsste deshalb also eigentlich ehrlicherweise nach Proporz schreien. Und überhaupt, die SVP will ja die Volkswahl des Bundesrates, warum spricht sie dann überhaupt noch von Konkordanz? Und nicht zu vergessen, mit einer Volkswahl wäre ja dann sowieso auch der Proporz im Eimer.

Ich plädiere deshalb stark dafür, die echte Konkordanz wieder herzustellen und dazu lade ich auch die SVP ein. Dazu muss sie aber vorgängig noch ein paar Hausaufgaben machen und dazu reicht die Zeit bis im Dezember leider nicht. Es verträgt sich nicht, zu 90 Prozent Oppositionspolitik zu machen und gleichzeitig vollwertig in der Regierung sitzen zu wollen. Das ist, wie wenn der «Zöisli» gleichzeitig Feuerwehr spielen will, die neuste lancierte brandgefährliche Initiative ist ein weiteres Paradebeispiel dafür. Deshalb gilt es, noch etwas hinten anzustehen, richtig zu arbeiten und weiterhin die besten Lösungen für unser Land zu finden. Der heutige Bundesrat ist besser als sein Ruf. Das neue Wahlgremium tut deshalb gut daran, am 14. Dezember den Status Quo zu bestätigen, auch wenn bis dann noch viel spekuliert wird und wilde Szenarien entworfen werden.

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371 Kommentare zu «Konkordanz ist mehr als nur Proporz»

  • Maja sagt:

    nämlich den Willen, gemeinsam Lösungen und Kompromisse auszuarbeiten. Will die SP etwas macht die SVP auf Opposition, will die SVP etwas macht die SP auf Opposition und die anderen wuscheln irgendwo dazwischen. So wird das nie was.

    • Zimmermann sagt:

      Wie sooft übersteigt die Realität die Möglichkeiten eines solch machtgeilen Hinterbänklers
      Der Mainstream schiesst aus allen Rohren auf den Schwiegersohn-Unternehmer obwohl schon vor der Wahl dessen Unfähigkeit unbestritten war. Dass Unfähige Leugnerinnen Versager und Mauchsler mit polit. Jöbli für’s Vasallentum belohnt werden, ist man sich in dieser Bananerepublik gewohnt
      4 linke Fliegen auf eine Streich
      1.stellt man mit einer Sitzzuteiung die SVP ruhig
      2.die Schrumpf-FDP kassiert die Linke-Anbiederungsquittung
      3. wird so die linke Regierung zementiert
      4. Kapitalismusüberwinder übernehmen

      • Zimmermann sagt:

        o.k ein paar Vertipper, aber das Szenario stimmt
        Und die Wischiwaschi-Wähler bemerken es nicht einmal
        Eine Clique aus Versagern Hinterbänklern und Machtgeilen sammelte sich um die Lügnerin der Nation, um dann nach der Pfeife des Wischiwaschi-Dauer-Mauschlers zu kriechen.
        Sie kämpfen zwar vordergründig gegeneinander, werden nach der Wahl fusionieren um die FDP zu übertreffen. ..wetten, dann schwadroniert diese Windfahne plötzlich von numerischer Konkordanz.
        Die Anbiederungs-Stil FDP löffelt lösungsorientiert die Suppe mit Wählerschwund und Sitzverlust aus
        Und Mao/LeninTrotzki-Anbeter übernehmen

  • Marco Hanhart sagt:

    Hans Grunder überrascht mich doch immer wieder mit seinen Kommentaren, seit er nicht mehr in der SVP ist. Hut ab, sehr gut geschrieben und es auf den Punkt gebracht was die Konkordanz betrifft. Es ist höchste Zeit sich wieder zu besinnen und zu unserem erfolgreichen System zurückzukehren.

    • Cotti Jean Pierre sagt:

      So schwarz-weiss nehme ich die Politik nicht wahr. Die SP zeigt doch stets Lösungen und Ideen; sagt nicht einfach nein.
      Bisher habe ich die SP jedenfalls dynamischer und kompromissfähiger wahrgenommen, wenigstens auf Bundes-Ebene, als verschiedene andere Parteien, wobei ich die SVP als die mit dem engsten Horizont empfinde… nicht zugänglich für Argumente oder andere Meinungen. Nur die eigene Position in die Welt schreien. Das tut nicht nur der Herr T. Brunner, gehört offenbar zur Doktrin der strammen „Partei-Soldaten“.

    • roger m sagt:

      herr grunder,sie waren auch mal in der svp,haben aber gemerkt,das politisch für sie nichts drinn liegt,dann kam die abwahl blochers und gründung der bdp,jetzt hatten sie die chance,doch noch etwas zu werden,wenn auch nicht so gross.sie haben bei der svp mitgeholfen bei der minarettabstimmung,ausschaffung,pfzstop,eu-nein usw und jetzt geben sie sich als engel und retter,da stimmt doch was nicht,kann man die gesinnung denn so schnell wechseln,jedenfalls sind sie für mich einer der unglaubwürdigsten politiker der schweiz,desgleichen ihre parteigefährtin widmer schlumpf,bin gespannt auf die wahlen

      • Monica Simeon sagt:

        Ich bin der gleichen Meinung wie Roger M. Diese Heuchlerische BDP! Einfach nicht zu fassen!

      • Sugi sagt:

        @roger m: Sehr prägnant geschrieben, danke!
        Ein „überfreundliches“ Gesicht sagt alles…

        • Sam sagt:

          @Sugi „Ein Ausdruck ist prägnant, wenn dieser trotz Kürze einen hohen Bedeutungsgehalt aufweist.“ Tut er nicht. Ausserdem ist die Hochstelltaste und der Tabulator im Eimer.
          Aber mit dem überfreundlichen Gesicht könnten Sie recht haben; ist der Grunder im Grunde eventuell sogar ein Netter? 🙂

        • Sugi sagt:

          Sam: Ueberintelligente haben wir zuviel,
          doch Gescheite fehlen…

      • Zimmermann sagt:

        Wenn original-SVPler Ihre Meinung den Gegebenheiten anpassen müssen, schwadronieren Gute von Slalom.
        Wenn Windfahnen täglich Spitzkehren vollführen plodern Gute wie Grunder von…..man kann auch gescheiter werden……………..es scheint, die Gescheiter-werden-Skala ist für Hinterbänkler nach oben unbegrenzt offen

    • Loris Maurer sagt:

      „Vergessen“ wird aber dass der ehrenwerte Herr Grunder selber viele Jahre in der SVP war. Als er die Partei brauchte um in Ämter zu kommen…. Unglaubwürdig bis ins Mark.

  • Hans P. Grimm sagt:

    Entweder respektiert die Bundesversammling im Dezember entsprechend dem Wahlausgang das Volk oder der Bürger wird sich für die Volkswahl des Bundesrates einsetzen. Der Status Quo entspricht mit Sicherheit nicht dem Volkswillen! Die BDP hat im Bundesrat nichts verloren!
    So wie ich unsere Politiker Einschätze werden sie sich nach den Wahlen nicht um den Volkswillen kümmern. Frau Widmer hat sich schon mit ihrer Anti-AKW-Haltung den SP und Grünen angebiedert um wieder gewählt zu werden! Es werden Koalitionen geschmiedet um den Volkswillen zu umgehen.

    • Tamè Claudio sagt:

      Ganz dieser Meinung bin ich auch. Frau Widmer hat nichts zu suchen im Bundesrat!

      • Martina Siegenthaler sagt:

        Und hätten wir die Volkswahl, was hoffentlich nie eintrifft, hätte diese kompetente, anständige Frau von mir als nicht bürgerliche Wählerin eventuell sogar eine Stimme. Leute wie ein Herr Grunder, Frau Wiedmer-Schlumpf und Frau Ursula Haller haben sich vom SVP-Gepolter distanziert. Chapeau!!!

        • Keller sagt:

          und alle drei poltern jetzt ausserhalb der SVP gegen diese.

          • Martina Siegenthaler sagt:

            Achten Sie bei den jeweiligen Äusserungen einfach einmal auf die Wortwahl und vergleichen Sie. Sollten Sie dann immer noch keinen Unterschied feststellen, ist Ihnen wohl nicht zu helfen.

    • willi mosimann sagt:

      @Herr P. Grimm, die SVP hat ja EWS aus der Partei ausgeschlossen, ergo ist EWS eine SVP Bundesrätin. Was glauben sie denn was sich verändert bei einer Bundesrats Volkswahl? Es sind noch immer die Volksvertreter die den BR wählen, ergo entspricht das dem Volkswillen. Der Volkswille ist eben nicht das was uns die SVP verkaufen will. Gebt dieser SVP eine Abfuhr.

      • mars solm sagt:

        Nun die Linie der SVP war klar als es zur Wahl von EWS kam. Wer die Dok gesehen hatte wie sich Fr. EWS verhalten hatte in dieser Zeit, hat verstanden wie Politik läuft. Und vor allem was für eine traurige Rolle EWS gespielt hatte mit der SP. Egal wiie Machhungrig ich auch wäre solche Spielchen würde ich aus Loyalität nie machen. Event bin ich deswegen nie soweit gekommen. Mit fehlt die Machtgeilheit.

        • Alois Brandenberg sagt:

          Herr Solm, was haben Sie gegen EWS ? Sie ist eindeutig besser als ihr Vorgaenger CB. Auch Sommaruga macht ihre Arbeit bestens.

          • Mr. Moser sagt:

            Nein , sie ist anders nicht besser!

          • Zimmermann sagt:

            Wenn’s der Alois sagt.. ……..dann ist das so………..
            wer dessen permanente Anti-SVP Anfälle kennt ….kann aber nicht überrascht sein… es stand ja schliesslich im Blick

      • Zimmermann sagt:

        Soso Gutmenschen nennen das also Volksvertreter……..aber nur hier in Sledwyla… dieselben „Volksvertreter“ aus der Ex- UdSSR DDR Kuba und Nordkorea nennen dann dieselben Guten aber Marionetten?!?

        Da wird den Lieben und Guten des Filz/Vasallen/Staatsabzocker-Parlamentes ein Name vorbuchstabiert, und die bemühen sich, das Vorgekritzelte fehlerfrei zu notieren…..und dann plodern ganz Liebe von „“Wahlen““.
        Kunststück lacht sich die gesamte übrige Welt halb tot über das sauglatte Völklein, das sich eine solche Einknick/Versagerclique als Regierung leistet und noch applaudiert

        • Fritz sagt:

          @ Zimmermann: Mit Verlaub, aber Sie haben nicht den geringsten Funken Anstand.Alles Linke ist UDSSR, aber gleichzeitig Gutmenschentum und Sie schmeissen mit Worten wie «Filz» um sich. Wer so etwas tut, hat kein Niveau, kein Anstand und in einer Diskussion nichts verloren. Das ist einfach nur nieder. Diese Ausdrucksweise gehört an einen Wrestling-Kampf. Ich bin auch nicht links, aber ich würde mich niemals auf Ihr Niveau herunterwagen.
          Wenn Sie keinen Respekt vor unserer Regierung haben, steht es Ihnen frei zu kandidieren, oder das Land zu verlassen. Aber diese Ausdrucksweise führt nur zu Hass.

          • Tststs sagt:

            @Fritz regen Sie sich nicht auf! Jemand der doch tatsächlich Nordkorea und die Schweiz/Regierungsmitglieder vergleichend in einem Satz nennt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen! Resp. als einzige Rettungsmassnahme sehe ich da den vorübergehenden Entzug der CH-Bürgerschaft und ein Kurzaufenthalt in Nordkorea… Aber ja, es ist doch viel einfacher mit Sch**** um sich zu werfen, als sich ernsthaft einer Diskussion zu stellen 🙂

          • Martina Siegenthaler sagt:

            Danke, das kann nicht oft genug gesagt werden! Im Ausland lebende Freunde von mir, welche sich ab und zu informieren, was hier bei uns läuft, stellen mir immer wieder mit Besorgnis die Frage, ob ich mich nicht langsam schämen würde. Schämen tue ich mich prinzipiell nicht für andere, aber die missbrauchte Schweizerfahne hat „man“ mir zünftig verleidet.

          • Zimmermann sagt:

            Genau Fritz…….habe tatsächlich keinen Respekt vor Leuten , die täglich lügen einknicken diffamieren unterstellen mauscheln und vor lauter Unfähigkeit und Versagen die Schweiz abwracken, weltweit zur belächelten Bananenrepublik machen

          • Tststs sagt:

            @Zimmermann: Wen meinen Sie jetzt genau?

            Denn Sie wissen schon, jedes Volk erhält die Regierung, die es verdient…

          • Alois Brandenberg sagt:

            Fritz hat recht. Anstand und Verstaendnis ist gefragt. Der Tagi soll aufhoeren Kommentare zu verlangen, um solche Aeusserungen entgegenzunehmen.

          • Rüdiger Kraus sagt:

            @Herr Fritz. Im Gegensatz zu Rest der Welt, sollte der Staat für uns da sein, da wir das letzte Wort haben. Und sollte Herr Zimmermann nicht zufrieden sein mit seinem Angestellten/Lieferanten (der Staat), darf er dies auch sagen und sollte nicht mit der „Bünzli-Anstands-Roten-Karte“ abgewatscht werden. Dies nennt sich freie Meinungsäusserung. Zum Glück sind wir nicht in totalitären Regimes zu Hause, die sich durch Sport inszenieren und die freie Meinung unterdrücken. Und ein P. Bodenmann, würde sich da anders zu wehren wissen, mit seinen Argumenten ohne die Hilfe von Bünzli-Schläue…

      • Werner sagt:

        Herr Mosimann: Eine Bundesrätin die nur dank Intriegen, Falschaussagen und dem Verart von Freundschaften in den Bundesrat gewählt wurde, hat in der SVP nichts zu suchen. Leider wurde EWS von der Bündner SVP nicht aus der Partei ausgeschlossen. Also musste es die SVP Schweiz tun. Ich denke dies ist Konsequent gegenüber „Falschspielerinnen“.

        • Haimax sagt:

          Werner hat Recht, wer einmal so alle auch egoistischen Machtinteressen hintergangen hat, der kann man nicht mehr trauen!

          • Kevin Beining sagt:

            @Werner: Leider ist dies nur die eine Sicht, welche von Ihnen mitgeteilt wurde. Die andere wäre, dass EWS deswegen gewählt wurde, weil sie sich als Regierungsmitglied im Kanton GR verdient gemacht hatte, teamfähig und gleichzeitig durchsetzungsfähig ist.
            Parteipolitik hat im BR nur begrenzt was zu suchen. In der Regierung sitzen heisst gleichzeitig auch, Verantwortung gegenüber dem gesamten Volk (und nicht nur den direkten Wählern) zu übernehmen, sowie lösungsoritentiert (und nicht parteibuchorientiert) zu wirken. Ich hoffe sie sehen das als Denkanstoss.

          • Alois Brandenberg sagt:

            Werner hat nicht recht, EWS macht ihre Arbeit bestens, wie es auch die Vorgaengerin von CB gemacht hat, die aber nachher nicht zurueckgechlagen hat !

        • Loris Maurer sagt:

          Selbstverständlich hat eine Partei immer noch das Recht selber zu bestimmen wer Mitglied sein darf und wer nicht. Die BDPler sind meiner Ansicht nach samt und sonders Opportunisten der übelsten Sorte. Sie waren alle SVPler, benutzten die Partei um an Ämter zu gelangen, sobald sie drin waren, tanzten sie der Partei auf der Nase herum und stimmten bei den meisten Sach-Themen immer anders als das Parteiprogramm. Sie wussten dass sie es bei der CVP schwerer haben, sonst wären sie schon längst übergetreten, denn ihre Aussagen und Meinungen decken sich zu 90% mit der CVP.

    • Flip sagt:

      Herr Grimm: Haben Sie Herrn Grunders Aussage verstanden? Und: Wer ist das Volk? Haben Sie bis jetzt je Umfragen bezüglich Bundesräten gesehen, die der SVP zweifelsfrei ihren (vermeindlichen) Anspruch auf zwei Sitze aufzeigen würde? Ich nicht. Aus meiner Sicht ist der Volkswille nicht so eindeutig feststellbar, wie Sie das proklamieren. Und wenn 70% nicht SVP wählen, dann könnte es auch sein, dass diese 70% KEINEN einzigen SVP-Vertreter in den BR wählen. DAS währe dann Ihr hochgelobter „Volkswille“. Zufrieden?

      • Marcel Keller sagt:

        Mit Flips Logik könnte man argumentieren, dass 80 % keine SP Bundesräte wünscht. So funktioniert die Schweiz nicht. Die BDP hat nichts im Bundesrat zu suchen.

        • Flip sagt:

          @Keller: Eben! Darum geht es ja. Konkordanz hat etwas zu tun damit, dass man sich einig ist, dass man mehrheitsfähige Lösungen (und Kandidaten) findet. Gerade und genau davon ist die SVP meilenweit entfernt, was offenbar eine Mehrheit des Volks nicht will. Ob die BDP etwas im BR zu suchen hat, ist eine Frage des Übereinkommens. Man kann das durchaus so als neue Konkordanz festlegen. Ich fände das nicht mal so dumm. Auch die anderen Parteien haben keinen (automatischen) Anspruch mehr auf zwei Sitze, finde ich. Aber es ist wichtig, dass man eine neue, länger andauernde Lösung findet.

          • Marcel Keller sagt:

            Alles was die SVP will ist eine Mitte Rechts Allianz und das Ende der Mitte Links Allianz. Die SVP blockt nicht wenier als die SP, dies wird wiederum als staatstragend interpretiert!

          • Zimmermann sagt:

            Flip , neue Konkordanz, tönt wie deutsche demokratische Volksrepublik oder „freie Presse Holding“( vormals NZZ).Der Wert dieser Worthülsen ist bekannt
            Man biegt sich einfach alles gerade so zurecht wie es einem grad so in den Kram passt.
            Das Volk wählte im Glauben der „Konkordanz“. Bis 2007 galt klipp und klar die Arithmetik.
            Bildlich gesprochen kaufen Sie ein Ticket zum Fussballspiel, geboten wird wie WC-Reiniger das Leiterlispiel spielen
            Gute applaudieren dieser Versager/Lügen/Einknick/ vor Unfähigkeit strotzende Dumpfbackenclique-“Regierung“ nur um der SVP eins auszuwischen- gell

        • Loris Maurer sagt:

          Eine 3%-Partei hat nichts im Bundesrat zu suchen. Punkt.

      • Helveticus sagt:

        Wenn ich den Text richtig gelesen habe, argumentiert Grudner nciht mit dem Volkswillen, sondern mit dem Landesinteresse. Das ist nicht zwingend das Gleiche. Sie haben sich wohl noch nicht von der SVP-Gehirnwäsche erholt, Flip.

        • Kevin Beining sagt:

          @Helveticus: Also ich würde den Volkswillen und das Landesinteresse auch eher gleichsetzen. Natürlich gibt es immer wieder Diskrepanzen dazwischen, doch Handgelenk-mal-Pi sollten die Landesineressen mit dem Volkswillen übereinstimmen.
          Was mich ein bisschen an Ihrer Aussage stört, ist der persönlich-angreifende Charakter. Könnten sie so gütig sein, und dies unterlassen und stattdessen argumentieren. So würde ich um einiges lieber auf Ihre Meinungen und Post antworten. Danke!

          • Helveticus sagt:

            Entschuldigen Sie meinen Ausrutscher, Herr Beining. Offensichtlich habe ich auch Flips Statement etwas missverstanden, er hat nicht unrecht. Dennoch gibt es eine Differenz zwischen Volkswille und Landesinteresse. Die SVP respektive Diskutant Grimm pocht auf 2 BR im Dezember, wenn die Wähler die SVP mit den entsprechenden Stimmen und Mandaten alimentieren. Grunder argumentiert mit dem Landesinteresse. Nicht im Landesinteresse wäre mE eine Wiederwahl von alt BRB, was Zweck und Grund für die Drohkulisse einer Volkswahl ist, wie ich glaube.

        • Loris Maurer sagt:

          Das sog. Landesinteresse des Herrn Grunder entspricht immer genau seinen persönlichen Interessen. Der Mann sagt und tut immer genau das was ihm und seiner Clique nützt. Wenn er auch nur im Geringsten ehrlich wäre, dann wäre er nie in die SVP eingetreten, seine „Gesinnungsgenossen“ ebenso. Der Mann ist ein Opportunist der gerne anderen auf der Nase herumtanzt und sich aufspielt, mehr nicht.

      • Haimax sagt:

        Flip verdreht alles, wenn eine Partei 25…30% Stimmanteil hat, heisst das, dass die andern Parteien 70…75% der Bundesräte stellen müssen! Alles klar? Das heisst bei uns Zauberformel! Und hat sich immer bewährt.
        Nur können es die andern Parteien nicht zugeben, dass die ehemals kleinste BR-Partei heute die Stärkste ist!

        Es könnte sich ja mal kehren und eine andere Partei währe bei 30%, dann müsste diese auch 2 BR haben, oder sehen sie das anders?

        • Rolf Schumacher sagt:

          Nichts kann man in der Welt korrekt berechnen nichts. Alles bleibt unscharf. Lediglich in der Theorie greifen die Zahlen. Vor allem in der Politik sollte man nicht die Vernunft über leere Zahlenspiele brechen. Der Wille des Parlaments geht zum Glück über Algebra hinaus und das soll auch in Zukunft so bleiben. Der schlechte Richter fällt ein Urteil bloss nach Paragraphen, ein guter Richter ist sich der Individualität jedes Falles bewusst und relativiert deshalb die starren Paragraphen. Selber denken, heisst lenken. Denken lassen, heisst Verantwortung passen. Zahlenreiten streut Dummheiteiten.

        • Hanspeter Schönberger sagt:

          Da fällt mal einer wieder glatt durch die Prüfung.
          Die vom Volk gewählten SR und NR wählen den BR.
          Es ist die Verantwortung jedes SR und NR den nach seinem Gutdünken besten BR zu wählen – und nicht den Kandidaten seiner Partei. Ein halbwegs intelligentes Parteimitglied sieht sicher ein, dass auch mal ein anderer Kandidat den besseren Job machen kann.

          • Rolf Schumacher sagt:

            Genau deshalb hat mich die unsäglich dumme BR Wahl Burkhalter genervt. Burkhalter hat überhaupt keine Ahnung vom Gesundheitswesen. Es ist haarsträubend, was dieser Mann bis jetzt zur Lösung der auf uns zukommenden und bereits herrschenden Probleme gebracht hat. Ausser ein paar neu-englische Begriffe in die Welt gestelt, herrscht inhaltlich gähnende Leere. Man hätte den extrem verdienten und versierten, konsensfähigen Gesundheitspolitiker Urs Schwaller wählen müssen. Aber eben, FDP und SVP sprechen nur über Zahlen, nie über Inahlte. Die Zeche fürs Falschrechen bezahlen dann wir Bürger.

          • Zimmermann sagt:

            Genau Hanspeter,darum wird den so genannt lösungsorientierten Stil-und Anstands“““Volksvertretern“““ von einer Mauschlerclicke ein Name vorbuchstabiert, den sie dann nett auf ihr „“Wahlzettelchen?!?!?““ kritzeln
            Erinnert doch schon sehr an Nordkorea oder DDR…..nur, dort kennen (kannten) die Vasallen den zu wählenden.
            Die müssen dann auch nicht gleich bem 1.Auftritt das Volk belügen
            In Seldwyla sind ja laut Gutmenschenjargon viele SVP ler nicht wählbar, in Zürich z.B würde darum wohl auch der Ersatzböög gewählt werden, sollte kein linker Hinterbänkler Lust auf Staatsabzocke verspüren

      • roger m sagt:

        von den 70% die die svp nicht wählen,sind rund 40% ,die nicht wählen,der rest von 30% wird aufgeteilt auf die anderen parteien,da bleibt nicht viel übrig,na ja wir erden sehen

        • Rolf Schumacher sagt:

          Die Zeiten ändern sich, viele haben von der einfältigen, verantwortungslosen SVP Politik die Nase gestrichen voll. Blocher hat sich geoutet als das was er ist, ein die neoliberalen angloamerikaner anbetender Superreicher. Es geht hier nicht darum, dass ich ihn um seine Ankersammlung oder Vermügen beneide, aber er ist schlichtweg ein völlig unschweizerischer Typ und passt NICHT in unser konsenssuchendes Parlament. Die Haudegen a la Blocher, Thomas Borer passen zu den Sitten im aktuellen Russland, USA, Afrika, Südamerika, I, E, bei uns sind solch dekadente Politsilberrückengorillas unbrauchbar.

          • Tststs sagt:

            Ganz genau! Es ist ja nicht so, dass CB und Konsorte frischen Wind gebracht hätten, mit dem Finger auch mal auf was zeigen; ABER – und da bin ich mit Ihnen völlig einig – finde ich CB überhaupt keinen typischen Schweizer und muss doch deutlich darauf hinweisen, dass seine politischen Verdienste doch sehr unterdurchschnittlich ausfallen (als Privatwirtschaftler siehts natürlich ein bisschen anders aus…
            Und nein, es gilt mMn nicht gerade als Verdienst, ständige anderes zu „verhindern“… (Beispiel: Ist das EWR-NEin im Nachhinein wirklich soooo toll?)

    • Inderbitzin Gebhard sagt:

      H.P. Grimm, sie sind aber auch der Meinung dass die vermutlich beste Bundesrätin EWS mit der von der SVP lancierten Initiative für die Volkswahl des BR im Oktober spielend wieder gewählt würde. Diese wirklich fähige und kompetente BR wurde von der SVP ausgeschlossen. Andere Kandidaten mit diesem Format sind leider bei der SVP weit und breit nicht in Sicht. Auf einen 2.ten BR Ueli Maurer kann das CH-Volch gerne verzichten.

      • Rüdiger Kraus sagt:

        Wieviel von diesen Leuten die sie wählen würden, würden sie wählen weil sie eine gute Politikerin ist? Oder würden sie sie eher wählen, weil sie nicht mehr SVP-lerin ist? Ich denke eher letzteres. Aber das ist natürlich meine subjektive Einschätzung über die Bünzlis dieses Landes (das Volk nicht die SVP)…

        • Martina Siegenthaler sagt:

          Leute, welche sich gewohnt sind selber zu denken, entscheiden sich für den Vorschlag Inderbitzin.
          Ich selber bin für gute Vorschläge immer offen, werden sie mit Respekt und Anstand vorgetragen.

        • Roger Walser sagt:

          Nun ja Herr Kraus, im Kanton Graubünden wurde sie als SVP-Politikerin bei Volkswahlen immer mit top Ergebnissen in den Regierungsrat gewählt. Damals war sie noch der Liebling der SVP-Politiker.

          • Rüdiger Kraus sagt:

            Das war damals so Herr Walser.Aber ich habe von den 70% gesprochen,als ich von den Bünzlis sprach,weil ich denke sie bekäme nicht viel Stimmen von SVP-lern,wenn es eine Volkswahl gäbe.Aber von den 70% aber bekäme sie sicher einen grossen Anteil Stimmen von Leuten,welche schlicht und einfach Blocher und/oder SVP-Hasser sind.Oder wollen sie dies etwa negieren?Halt die Angst vor dem Grossen(wird ja ständig bewirtschaftet von den Anderen…die Angst vor dem bösen Milliardär,ausser er heisst Hayek).Aber das ist natürlich meine subjektive Einschätzung…

      • roger m sagt:

        wir sind der souverän, und nicht das volch,finde sie sehr anmassen und beleidigend,anständige linke tun das nicht,übrigens,ich wünsche ihrer frau ews,dass sie den platz von ueli maurer übernehmen muss,insofern sie nicht abgewählt wird,da kann sie ihr können unter beweis stellen

        • Martina Siegenthaler sagt:

          Ihr Können hat EWS bereits unter Beweis gestellt und ich würde ihr auch Maurers Posten zutrauen. Im Moment ist sie aber in dem Departement, welches ihr wohl am besten liegt und eine Bürgerliche ist sie ja geblieben. Gottlob gehöre ich keiner Partei an und muss mich daher nicht mit Machtgelüsten befassen.

    • Chregel sagt:

      Wenn die SVP nicht wieder einen „Hardliner“ vorschlägt oder der sich nicht zur Kollegialbehörde glaubwürdig bekennt, wird der auch gewählt (siehe Maurer). Sonst……sie macht ja gute Arbeit, aber das zählt in gewissen Kreisen ja nichts!?

    • August Bernet sagt:

      Die Zauberformel der Konkordanz ist nicht in Stein gemeisselt, sie stammt aus dem Jahre 1959, ist nach politischem Massstab ein Greis. Als Bundesräte brauchen wir jene Personen die dazu fähig sind, unabhängig der Parteizugehörigkeit. Die Bundesräte arbeiten im Interesse des ganzen Volkes und nicht einer Partei, daher ist nicht zwingend, dass Bundesräte nur aus den vier grössten Parteien gewählt werden müssen. Echte Konkordanz berücksichtigt auch die Minderheiten. Aufgrund meiner 64jährigen Teilnahme am politischen Leben der Schweiz, arbeiten die gegenwärtigen Bundesräte hervorragend.

  • Hanspeter Lechner sagt:

    Vielleicht wäre es ja langsam an der Zeit, die „Zauberformel“ – die ihren Zauber ja schon längst verloren hat … – durch einen neuen, zeitgemässeren Ansatz zu ersetzen.
    Ein möglicherweise tauglicher Vorschlag wäre: die sieben wählerstärksten Parteien stellen je eine/n Bundesrat/rätin. Dies ergäbe dann folgende Zusammensetzung: 1 SVP, 1 SP, 1 CVP, 1 FDP, 1 GP, 1 GLP und 1 BDP. Vermutlich wäre damit die Konlordanz weit besser gewahrt als heute – und diese hässlichen Diskussionen (und Spielchen) wären somit auch vom Tisch … .
    Freundlicher Gruss aus China!

    • Tststs sagt:

      Mein Vorschlag: Je nach Wahlverlauf stehen den Mitteparteien (FDP, CVP, Grünliberale, EDU etc.) 3 Sitze zu, den linken Parteien (SP, Grüne, etc.) und den rechten Parteien (SVP, BDP, Auns etc.) je zwei Sitze zu. SP, SVP, CVP und FDP (bei ähnlichen Wähleranteilen) steht je ein Sitz auf sicher zu. Um den pro Flügel jeweils freien Sitz können alle jeweiligen Parteien kämpfen. Damit können und werden konkordanzfähige, über alle Parteien hinweg „beliebte“ Politiker gewählt, die ein wirkliches Interesse an der Schweiz haben… zumindest mMn… 

      • Chregel sagt:

        Soweit ich weiss ist die BDP nicht rechts sondern Mitte…die FDP ist weit „mehr rechts“ als die BDP

        • Loris Maurer sagt:

          Die BDPler werden immer genau das sagen was ihnen nüzten könnte um weiter existieren zu können und um an Ämter zu kommen, eigene Meinungen haben sie keine, das sog. Mitte-Spektrum ist in der Schweiz bereits sehr gut abgedeckt, nun ja auch noch in der gemässigt grünen Variante (GLP). Die BDP ist komplett überflüssig, sie bringt nichts Neues. Was Grunder & Co. machen ist taktisches Lavieren, das ist alles. Die Partei wird bald in die CVP integriert oder verschwinden, das ist mehr als klar.

    • Zimmermann sagt:

      Und wenn schon eine 3000 Personen Clique Anrecht auf einen Bundesratssitz hat…wie steht es dann mit den Fussballern, Bauern,Wirten Imkern und Minigolfern?

  • Zurbrügg sagt:

    Die Forderungen des Herrn Grunder sind ja wohl nicht gerade massgebend, schliesslich befindet auch er sich im Wahlkampf! Vielleicht sollte er mal versuchen, eine konstruktive Politik zu betreiben, statt immer nur andere zu kritisieren und zu verunglimpfen! Man fragt sich, ob der Herr eigentlich auch eine eigene Meinung und Ansichten hat….. Bis jetzt hört man nur, dass er gegen die SVP ist! Dasselbe gilt für seine BDP. Solche kuriosen Parteien, ohne irgendwelches Profil, bringen die Schweiz gewiss nicht weiter!

    • Andi Meier sagt:

      Wer von „ohne irgendwelches Profil“ schreibt, verkennt die jahrzehntelange politische Realität in diesem Land. Die BDP ist die wahre Erbin der aufrechten SVP in diesem Land. In ihr finden sich diejenigen vorwiegend bürgerlich-ländlichen Politiker, die sich hoch engagiert, fair und respektvoll für das Land einsetzen. Diejenigen, die sich von der schweizerischen Tradition des Miteinanderredens verabschiedet haben, jegliche Differenzierung zugunsten der Stammtischhoheit aufgegeben haben, laufen heute unter dem Segel „Volkspartei“. „Volksentzweiende Partei“ wäre weit treffender.

      • Fair und respektvoll – da muss ich schon lachen – die Abtrünnigen haben deutlich gezeigt wie fair und respektvoll sie ihre
        Entscheide fällen – vorallem können sie nicht über den eigenen Schatten springen und können es nicht lassen, ihren Hass gegen die SVP immer und immer wieder zu dokumentieren – gilt für EWS, Schmid, Grunder, Gasche, Luginbühl, Widmer usw.
        Wenn ich an die DV und Veranstaltungen der SVP denke, hört man die drei Buchstaben BDP praktisch nie – im Gegensatz zu
        den Anlässen der BDP, op man den Hassattaken gegen die SVP freien Lauf lässt – das ist scheinbar fair, respektvoll !

        • Fritz sagt:

          Aber gleichzeitig ist es doch faszinierend, dass alle Parteien bis auf die SVP ein grosses Problem mit der SVP haben. Der Grund weshalb es stetes SVP-Bashing gibt, liegt wohl darin, dass die Schweiz sich in zwei politische Grundlager trennt: Pro und gegen SVP. Das sagt entweder einiges über die SVP oder über unser Volk aus. Wer behauptet, dass er nicht versteht, weshalb die SVP ausserhalb höchst unbeliebt ist, weiss wahrscheinlich auch nicht, dass man seine Kollegen nicht mit «Du verfilzte Ratte» anspricht. Oder woran mag es sonst liegen…?

    • Albert Baer sagt:

      Sie verwechseln wohl Profil mit Ideologie.
      Die BDP ist die ursprüngliche, anständige und zu Kompromissen bereite SVP.
      Die heutige SVP wurde von ein paar ideologischen Hitzköpfen rund um die zürcher Blocher-SVP gekappert.

    • Ramon Paxus sagt:

      Die BDP ist nichts anderes als der wählbare Flügel der SVP. Das ist Profil genug.

      • Inderbitzin Gebhard sagt:

        Ramon Paxus: Mit wenigen Worten so treffend beschrieben!

      • Zimmermann sagt:

        Genau Ramon…und deshalb haben die ja auch etwa gleich viele Mitglieder wie Chrischona, Zeugen Jehovas etc…man mussnur glauben was die Prediger verzapfen
        Und der Böse ist imemr der Andere- gell

    • M Geiser sagt:

      Ob die BDP die Schweiz weiter bringt weiss ich zwar nicht. Die SVP aber schickt die Schweiz ins Réduit und ins Verderben und zwar im Namen eines Volkes, das selbst von der Partei definiert ist. Es handelt sich dabei aber lediglich um max 30% der Stimmbürger, die anderen 70% unterstützen diese unsägliche Partei mit ihrem grossen Manitou nicht: Gott sei Dank.

      • Zurbrügg sagt:

        Das ändert nichts an der Tatsache, dass die BDP kein Profil hat. Gegen eine Partei zu wettern, von welcher sich dieselben Leute vor Jahren noch aufstellen liessen, und ihr Programm mittrugen, zeugt höchstens von Charakterschwäche, und hat mit Profil gar nichts zu tun! Aber noch besser ist, dass nur 20% die SP mit ihrer destruktiven, auf sozialistischem, freiheitsberaubendem Gedankengut gründenden Parteiprogramm unterstützen! Ich wähle beide nicht.

        • Joachim Kuhn sagt:

          Herr Zurbrügg – Aus Fehlern lernen und es besser machen zu wollen zeugt also von Charakterschwäche? Ach was, vergessen wirs – Das hier ist das Internet und man soll die Trolle nicht füttern.

          • Zurbrügg sagt:

            Besser machen? Ja, wo hat denn die hochgelobte BDP was gemacht?

          • Helveticus sagt:

            Ich finde es immer wieder belustigend, wie beleidigt und kindisch die Blocherianer sein können, wenn sich jemand von ihrer autoritären Parteilinie abwendet. Köstlich.

        • Ziemlich primitiv, unter der Gürtellinie und vielleicht auch nicht gerade intelligent (wofür Sie wohl nichts können) Ihre Vreunglimpfung. Vor Blocher haben sich SVP -sie hiess lange noch BGB – auch gestritten. Aber sie haben einander respektiert und sich, wenns nötig wahr, zusammengerauft und gemeinsam etwas durchgezogen. Dann tauchte eine Figur auf, die unser Land mit brauner Jauche versaute, so dass nun die ganze Schweiz zum Himmel stinkt. Eine Figur, ohne den minimsten Anstand, voll Hass gegen Andersdenklende und Ausländer. Man könnte sich übergeben.

          • Zurbrügg sagt:

            Ja, Herr Beutller, ich kann nichts für dafür. Aber mit Ihren unqualifizierten Aussagen, und Anschuldigungen gegen Andersdenkende begeben Sie sich auf dieselbe Ebene, oder noch tiefer, wie die von Ihnen so verachteten SVP Strategen! Von wegen Intelligent…

          • daniel sagt:

            Beim Stichwort „braune Jauche“ denken Sie, Herr Beutler sicher an ihre Genossen, welche kürzlich den Aufruf, erinnernd an die dunklen 30er Jahre starteten: Kauft nicht mehr bei Juden ein!!!

    • Chregel sagt:

      Sie wissen ja genau, dass polarisieren und bis zum letzten auf seiner (der aufdoktrinierten) Meinung zu beharren uns nicht weiterbringen. wenigstens sieht das die SVP bei wichtigen Geschäften ein (Banken Deal Amerika, schmerzhaft aber es war nötig) in letzter Sekunde ein, dass sie mit der Mitte stimmen müssen.

  • Rolf Schumacher sagt:

    Die SVP ist bekannt dafür sämtliche politische Regeln mit rüpplehaftem Zwängele und viel Geld zu brechen. Ziel der Mission: angelsächsisches elitäres Politsystem. Das BR-7-Gremium passt den SVP-Ideologen nicht. Sie wollen einen mehrjährigen Präsidenten und einen teurern Wahlkampf. Nur so wäre gewährt, dass man mit sehr viel Geld einen SVP-Alleinherrscher an die schweizer Politspitze setzen könnte. Einzige Kritik am Grundertext. Ein Zöisli hat im Emmental nichts verloren, ein Züüsli aber schon, oder doch nicht? Wer ist der Geist der wohl dahintersteckt.

  • Dieser Herr Grunder hat Kreide gefressen. War er nicht vor ein paar Monaten noch Vertreter der SVP?
    Er glaubt doch sicher nicht, dass er mit konstanten Angriffen seiner 3%-Partei vorteile verschaffen kann.
    Konkordanz ohne SVP ist nicht möglich

    • Martina Siegenthaler sagt:

      Weder Herr Grunder, Frau Wiedmer-Schlumpf, Haller etc. haben Kreide gefressen. Sie haben sich irgend einmal nur gesagt: „Bis hierher und nicht weiter“, während ein grosser Haufen ins … Horn bläst. Noch nie habe ich erlebt, dass eine dieser Personen sich unter der Gürtellinie geäussert hätte. Und weshalb ist wohl Frau Wiedmer-Schlumpf im Kt. Graubünden beliebt? Könnte eventuell auch ihr Vater, a. Bundesrat SVP, mitverantwortlich sein, welcher seine Tochter bilden liess und anständig erzogen hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Vater Schlumpf sich mit der heutigen SVP identifizieren könnte

      • Rolf Schumacher sagt:

        Frau Siegenthaler die Zeiten ändern sich, mit ihr auch die Sprache. Das kalte distanzierte Juristenpolitdeutsch, oder die extrem holperigen (halb schweizer-halb hochdeutsch) Reden sind passé. Jede Epoche hat ihren eigenen Stil. Der aktuelle ist halt härter, dem muss man sich anpassen. Die Kunst des Kampfes bleibt aber immer dieselbe. Kenne Dich selber und den Gegner, dann kannst Du den Gegner mit den eigenen Waffen (UBS-Alusuisse, SNBGold, Ems(Nazingenieur) schlagen. Fair und gezielt mit der Sprache und den Mitteln jeder Epoche. Und Geduld ist der Dünger jeder Erfolgsrose.

  • mario cannella sagt:

    Sollte die Schweiz immer noch die beste Demokratie der Welt sein dann kann es nur die Lösung geben den Bundesrat vom Volk wählen zu lassen. Ansonsten bleibt nichts anderes übrig als eine Demokratie einzuführen mit Regierung und Opposition.
    Dann können SVP FDP CVP mit einer soliden Mehrheit regieren und alle Bundesräte stellen und die Linken bleiben schön ewig in Ihrer Opposition. Dann aber müsste die SVP beweisen das nicht alles nur populistisches Geschwätz ist sondern muss Taten zeigen was natürlich in einer Konkordanz Demokratie nicht nötig wäre, da reicht zu reden anstatt zu handeln.

    • Tststs sagt:

      1. Got sei Dank haben wir die direkte Demokratie und können auf dieses Regierungsspielchen Regierung vs. Opposition verzichten.
      2. Diese unsägliche Initiative zur Wahl der Bundesräte: ich frage mich manchmal, ob die SVP dies wirklich zu Ende gedacht hat:
      Es braucht 7 Bundesräte à je 2 Wahlgänge (wer ernsthaft glaubt schweizweit in einem Wahlgang jemanden zu wählen oder zu bestätigen, dem sollte das Wahlrecht eh entzogen werden), dh bis der Bundesrat steht, braucht es min. 14 Wochen, rechnet man noch je 2 Wochen für die Bearbeitung dazwischen, dann sind wir bei 21 Wochen, also knapp 4 Monate!

      • smart sagt:

        Unsinn; Erstens treten ja nicht alle gleichzeitig zurück. Zweitens werden die Bisherigen, welche nicht grob geschnitzert haben, mit grosser Wahrscheinlichkeit wieder gewählt. Um die Volkswahl des BR wird ein Riesentheater veranstaltet. Dabei funktionierts bei den Regierungsräten der Kantone wunderbar. Und sowiso; unwürdiger als die Schmierenkomödien bei den BR-Wahlen der letzten Jahre, können Wahlen gar nicht stattfinden. Das kann wirklich nur noch besser werden. Darum: Volkswahl des BR: Ja; Zum Wohle der direktdemokratischen Schweiz.

        • tststs sagt:

          @smart: Aber nur wenn sich alle Stimmbürger (oder zumindest ein Grossteil) an die „Reihenfolge“ hält. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn einer der SVP-Sitze zur Wahl steht, nicht alle Stimmbürger automatisch einen SVPler wählen… Sind dies dann alles ungültige Stimmen? Resp. kann die SVP dann den Sitz zB der CVP angreifen? Muss dann nochmals ein paar Wochen Wahlkampf dazwischen geschaltet werden?
          Sorry, aber dies ist für mich bis dato ein typischer SVP-Schnellschuss

          • smart sagt:

            Ich gebe Ihnen ein Beispiel; Die letzten Regierungsratswahlen im Kanton Aargau. Der Kt. AG ist ein SVP Kanton, über 30% Wähleranteil auf die SVP. Im ersten Wahlgang der RR-Wahlen wurde eine Grüne, ein SP, ein FDP und ein CVP-ler gewählt. Die grüne Kandidatin ersetzte überraschend einen bisherigen CVP-ler welcher in der Bildungspolitik ein Riesenchaos angerichtet hatte. Der neu antretende SVP-Kandidat musste in den zweiten Wahlgang, er wurde dort mit einem Glanzresultat von sehr vielen Nicht-SVP-Wählern gewählt. Der Kt. AG hat heute eine sehr konkordante Regierung, dank der Volkswahl.

          • Tststs sagt:

            @smart:Vllt reden wir aneinander vorbei, aber Sie zeigen doch genau das Problem auf, das ich oben anspreche. Die SVP hätte Anspruch auf knapp 1/3 der Sitze, diese wurden ihr jedoch verweigert und erst im zweiten Wahlgang (durch Proporz?) konnte ein Sitz gewonnen werden. Was machen Sie, wenn schweizweit alle BR im 1. Wahlgang das absolute Mehr erreichen, aber keiner davon SVPler ist?!
            Und Sie sehen hoffentlich den Hauptunterschied: im Normalfall werden alle Regierungssitze gleichzeitg vergeben, bei der BR-Wahl bis dato nacheinander (ein Kandidat kann also mehrere Anläufe nehmen)…

  • Zwahlen Rudolf sagt:

    Sich von der SVP wälen lassen,danach Opposition und Kritik ausüben an der Partei,bis geht nicht mehr.Das ist der gute Stil der
    BDP.Etwas das zur Lösung der anstehenden Probleme beitragen könnte,ist von dieser Zitterpartei noch nicht bekannt gemacht worden,obwohl die Zeitungen fast überquellen vom Ruhm über die aktiven Politiker dieser Partei.Wenn die BDP berechtigt im Bundesrat sitzt,dann hat nach dem Willen der Wähler die SVP 3 Sitze zugut.

  • klaus schweizer sagt:

    Herr Grunder. Weder im Namen der Konkordanz noch des Proporz hat Ihre Randpartei etwas im Bundesrat verloren.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Hr. Schweizer absolut falsch. Konkordanz und Proporz schliesst niemand aus. Genau ihr abschätziger Ton gegenüber andersenkenden hat viele dazu bewogen aus der SVP auszutrenten und der BDP beizutreten. Frau Widmer-Schlumpf hat absolut richtig und sehr mutig gehandelt und sie hat ihre Aurgaben herausragend gemeistert. Das SVP-FDP-Politgift ist zwar hochtoxisch, aber es wird weder die BDP noch die CVP zerfressen. Vergessen sie nie, um die stabile Mitte dreht sich jedes Rad und jeder Extremismus muss ausgewuchtet werden, damit es rund rollt. Auch die Schweiz ist ein rollendes Rad.

      • Herr Rolf Schumacher, bleiben Sie bitte auf dem Boden. Frau WS hat nicht richtig sondern eigenwillig und hinterhältig gehandelt.
        Was Sie in ihrem Departement für einen Scherben-Haufen hinterlassen hat, kommt jetzt langsam aber sicher zum Vorschein.
        Auf solche Politikerinnen kann die Schweiz gut verzichten.

        • Inderbitzin Gebhard sagt:

          Hr. Pfaendler, sind das nicht die Scherben die in erster Linie a.BR Blocher im EJPD hinterlassen hat und EWS zusammenwischen musste?

          • Herr Inderbitzin sie haben nicht recht.
            Wenn Herr Blocher etwas früher zur Welt gekommen wäre, so wäre er sicher für die Weltkriwege und sonstiges verantwortlich. Fakten bitte.

          • Auguste sagt:

            hmm…, sie meinen, die gehen nicht auf seine kappe, pfaendler ulrich?

          • Zimmermann sagt:

            Da ist der Inderbitzin wohl bald der Letzte, der diesen Stuss verbreitet. Von Links bis Rechts wurde die Hinterlassenschaft der Dauerlügnerin als Scherbenhaufen bezeichnet, ein solches Fressen, wäre Blocher nur das leisetes Versagen nachzuweisen, liessen sich wohl die stil und anstandsvollen Lösungsorientierten kaum entgehen.
            Entweder hat ausser dem Inderbitzin und ein paar Unverbesserlichen keiner mehr den Durchblick…oder die Ideologie, Hass Neid und Eifersucht, lassen das linke blinde Auge „denken“.

        • Baumann sagt:

          Ach, Frau Widmer Schlumpf hat eigenwillig und hinterlistig die absolute Mehrheit der Bundesversammlung dazu gebracht, sie zu wählen? Wow…

        • Rolf Schumacher sagt:

          Von wem genau hat sie den Scherbenhaufen übernommen? Hiess der Nicht Christoph Blocher? Nicht nur das Departement auf Vordermann zu bringen. sondern sich auch neu orientieren müssen. Denn sie wurde ja aus der SVP-Fraktion und Partei geschmissen. So primitiv und gehässig ist die SVP mit BR-Widmer Schlumpf, welche von der Bundesversammlung gewählt wurde umgegangen. Die SVP hat mit diesem Akt den BR und das Parlament diskreditiert. Eigentlich gehörte sie für das konsequent aus der Regierung ausgeschlossen. Denn die SVP hat die CH-Demokratie nicht kapiert. Als Mögi-opposition wäre sie richtig.

          • Rolf Schumacher sagt:

            Sorry ich habe fälschlicherweise einen Teil meines Statements aus dem Kommentar geschnitten. Ich wollte sagen, Widmer Schlumpf hat extremes geleistet. Sie hat nicht nur ein ganzes Departement auf Vordermann bringen müssen, sondern sich auch parteipolitisch neu orientieren müssen.
            Einen fähigen und korrekt gewählten Bundesrat derart im Schilf stehen zu lassen ist so verantwortungslos, dass eine solche Partei in der Regierung m. E. nichts zu suchen hat. Aber ein grosse Klappe geht eben oft zusammen mit grotesker Verantwortungslosigkeit. (sihe UBS-Blocher-Spuhler).

  • beatrice fischer sagt:

    Was Grimm und Zurbrügg sagen, trifft zu. Das Elend begann nicht mit der Abwahl von Ruth Metzler, sondern mit der Abwahl von Blocher. Fragen: Wollte Blocher zurücktreten? Hat Darbellay von der CVP nicht gesagt, kein amtierendenr BR werde abgewählt? Wer waren denn die Kräfte, die im Vorfeld der BR-Wahlen 2007 gegen Blocher Koalitionen gebildet haben? SP NR Haemmerle war der Kopf der Intrige, aber auch die FDP hat 16 Stimmen für Widmer Schlumpf gebracht. Und, wer war der Rammbock der Anti-Blocher-Kräfte? Die Parteikollegin Widmer-Schlumpf! Die aus dem Verrat resultierenden BDP kann man vergessen.

    • Bernhard Moser sagt:

      Frau Metzler wurde wegen Herrn Blocher abgewählt! Das war der erste Schritt zur Abkehr vom bisherigen System.
      Es war absehbar, dass Josehp Deiss in Kürze abtreten würde, so dass ohne eine Abwahl ein Sitz für die SVP freigeworden wäre!! Aber man musste das ja durchstieren!

      Und sich dann noch wundern…

      • Helveticus sagt:

        Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen….

      • Mr. Moser sagt:

        Ich glaube nicht das Deiss zurückgetretten wäre vor 2007, wenn die CVP beide Sitze 2003 gehalten hätte. Deiss hätte mindestens bis 2007 für die Partei durchhalten müssen! Das war schon bei seiner Wahl 1999 so, 6 Monate vor den Parlamentswahlen! Das offizielle Ziel der CVP war beide Sitze über die Nächsten 10 Jahre zu halten, so der heute tote und damalige Parteipräsident Durrer.

        • Zimmermann sagt:

          Natürlich hat die Wischiwaschi-Partei seit Koller/Cotti keinen Anspruch mehr auf den 2 BR-Sitz.
          Durch frühzeitiges Abgangs-Gemauschel wurden Deiss/Metzler entgegen den Kräfteverhältnissen installiert.
          Cina Darbellay Schwaller Stäheli Leuthard Deiss ermauschelten der Duschgel-Tussi durch den Heckenschuss auf Metzler-ihr Plätzchen…….der Kreis schliesst sich.
          Nun treten Grunder Darbellix gegeneinander an…um dann, sollt so die FDP überflügelt werden, zu fusionieren…
          und Stil und Anstands-Wischiwaschi-Wähler lassen sich dazu missbrauchen…und applaudieren

    • Rolf Schumacher sagt:

      Blocher hätte nicht die Schweiz, sondern knallhart sich und seine Freunde vertreten. Blochers Rechtspopulismus ist Schnee von gestern, wir gehen in eine neue Zukunft. Und um dahin zu kommen, musst Blocher weg. Wer nach dem UBS Debakel noch anderer Meinung ist, dem wünsche ich einige Wochen Muse, um über seine Meinung nachzudenken. Wenn er ein apokalyptischer Reiter ist, dann ist er natürlich nicht von seiner Meinung abzubringen.

    • Bravo Frau B. Fischer. Ein Statement das ich 100-prozentig unterstützen kann. Aber die Geschichte zeigt, dass die Verräter(-innen) irgendwann eingeholt werden. Haemmerle, Frau Wyss, darbellay und Konsorten zeigen nicht nur in dieser Angelenheit
      ihre Grenzen auf.

  • Martin Zimmermann sagt:

    Jahrelang haben Grunder und andere (Haller, Gadient etc.) sich von der SVP-Welle tragen und wählen lassen und er war gar im Initiativkomitee der Ausschaffungsinitiative. Warum ist er nicht bereits 2003 nach der von ihm jetzt kritisierten Abwahl von Metzler ausgetreten? Übrigens: Diese Abwahl war aufgrund der Parlamentswahlen gerechtfertigt und die SVP hat mit absolut offenen Karten gespielt; ganz im Gegensatz zum Drecksgeschäft, das die (sich tolerant nennenden!) SVP-Hasser Darbellay, Grunder & Co. im Dezember 2007 anzettelten!

    • Rolf Schumacher sagt:

      Grunder und Haller haben bestimmt lange mit dem Austritt gerungen. Aber mit der zunehmenden Mörgeli-Blocher-Bader Ueberwachung und vor allem dem Rausschmiss von Widmer-Schlumpf war das Fass wahrscheinlich einfach am überlaufen. Darbellay ist KEIN SVP-Hasser. Die CVP, unter der Führung von Darbellay, hat bewiesen, dass sie fähig ist konstruktiv mit der SVP zusammenzuarbeiten wenn es dem Land und dem Volk dient. Sie hat sich aber auch die Freiheit genommen kritisch und resolut gegen gefährliche SVP Tendenzen einzuschreiten. Danke Christophe Darbellay, danke CVP.

  • Herr Grunder kommt sich überlegen vor und meint wohl mit seiner Stellungsnahme könne er für die BDP punkten.In wirklichkeit macht er ja auch nichts anderes als die SVP und die SP, nur in einer etwas anderen Tonlage.Das beste wäre nach wie vor alle an diesen Keilereinen beteiligten durch Leute zu ersetzen, welche im Interesse des Landes und des Volkes ihre Arbeit machen ohne Macho- und Kindergartenallüren.Es ist kein Wunder wenn die Leute nicht Wählen gehen, denn was sich bis jetzt so in den Vordergrund rückt, ist eigentlich nicht wählbar.Das scheint System zu haben.

  • zysi sagt:

    er lädt also die svp ein, wahrlich nobel von herrn grunder.

  • Reto Schmid sagt:

    Der Präsident einer Partei, die nicht über 3% im Herbst kommen wird, sollte sich zuerst um Wähler und Akzeptanz bemühen, als auf seinen ehemaligen Förderer rumzuhacken. Ohne die SVP wäre Herr Grunder nicht Nationalrat und würde , wenn überhaupt, nur als Mischler (Stadion SC Langnau) in der lokalen Emmentaler Presse wahrgenommen. Tragisch ist, dass es Wähler gibt, die das honorieren.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Tragischer ist, dass sie Mut nicht honorieren. Nach dem 2 WK zu sagen man sei nie in der NSDAP gewesen ist sehr viel einfacher, als bei neofaschistischen Tendenzen aufzuwachen und die Konsequenzen zu ziehen. Sorry für den NSDAP-Vergleich, aber faschistoide Züge kann man der SVP sicher nicht absprechen, sonst wäre sie in neonatioalen Kreisen auch nicht so populär. Grunders Abenteuer, wie auch Hallers hätte im politischen Nichts enden können. Sie haben vorbildlich und äusserst mutig gehandelt. Merci.

      • Rolf Schumacher sagt:

        A propos SC-Langnau. Es ist einfacher auf dem Herliberg Tele-Blocher produzieren zu lassen, als in der Peripherie einen in der höchsten Liga kämpfenden Schlittschuhclub zu führen. Der SCL ist das Herz einer grossen Region. Er verbindet das katholische Entlebuch und das reformierte Emmental ideal. Sowas nenne ich vorbildliche grenzüberschreitende, verbindende, konstruktive Arbeit. Die ewigen Hasstiraden auf die Ausländer und die EU hingegen sind destruktiv und lenken bloss von den wahren (SVP-Hausproblemen) ab. Blocher klaut dem Volk Ankerbilder, Grunder gibt ihm Identifikation.l

  • Als parteiloser kann ich nur unterstreichen, was Hans Grunder sagt! Die Landesinteressen stehen im Vordergrund. Diese müssen durch den Bundesrat durch Mehrheitsbeschluss durchgesetzt werden. Das Gedankengut einer Partei muss im Nationalrat diskutiert und mehrheitsfähig vorgetragen werden. Im Ständerat müssen die Kantonsinteressen nach Mehrheitsbeschluss durchgesetzt werden. Bundesräte/innen sollten nach Amtsantritt ihre Parteibüchlein während ihrer Amtszeit deponieren. Opponieren und gleichzeitig regieren wollen widerspricht jeder Logik.

  • Daniel Mauerhofer sagt:

    Was wir im Bundesrat brauchen sind fähige und gute Köpfe, nicht Parteistrategen. Eveline Windmer-Schlumpf ist so ein fähiger und guter „Kopf“ und notabene zurzeit die Beste im Bundesrat!!!! Sie gehört dahin, egal bei welcher Partei sie Mitglied ist.
    Die SVP will die Volkswahl der Bundesräte – dann ist die Konkordanz ohnehin im Eimer…..

    • Helveticus sagt:

      Na, die beste ist EWS vielleicht nicht, aber wengistens kein faules Ei. Diese werden in den letzten Jahren mit unschöner Regelmässigkeit von der FDP geliefert.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Burkhalter reicht auch schon ein bisschen, wenn ich mich nicht täusche.

        • Helveticus sagt:

          Burkhalter hat bei mir Kredit. Der wahre Nachfolger von HRM ist unser Herrenreiter im BR. Wenn man eh gegen staatliches Handeln ist, hat es keinen Sinn, in der Regierung Platz zu nehmen um dort seinen Vorruhestand zu geniessen, da bleibt man besser gleich zu Hause. Wie Schneider-Ammann damit beschäftigt ist die aktuellen Ereignisse aufmerksam mitzuverfolgen, sich mit verschiedenen Anspruchsgruppen auszutauschen um anschliessend nichts zu tun, ist schon verblüffend. Würde dies in einen andern Land geschehen, könnte man sich bestens darüber amüsieren, aber so ist es nur tragisch.

          • Rolf Schumacher sagt:

            Amman hat goldrichtig gehandelt. Er hat zugehört und keine hyperaktiven, albernen Sinnlosigkieiten verbrochen wie seine europäischen Kollegen. Sarkozy schnürt ein Paket ums ander, jettet von einem Meeting zum nächsten und hinterlässt ein Land am Rande des Abgrundes. Auf eine solchen eitlen, selbstverlibten speedy-deedy kann die Schweiz getrost verzichten. Burkhalter hat null Erfahrung in der Realwirtschaft und null Ahnung von Gesundheitswesen, er ist eine komplette Fehlbesetzung, wir werden das noch zu spüren bekommen, vermute ich.

  • Ralph Schehle sagt:

    Ein reiner „Pfründesichern-Artikel“ vom Grunder Hans. Er als rühriger Chef der „flüssiger als Wasser“* BDP, hält natürlich an Frau BR Widmer fest, obwohl seine „Bonsai“-Partei keinen Sitz beanspruchen kann, wenn man die Konkordanz einhalten will.
    *überflüssig

  • Kurt Ochsner sagt:

    Es war 1959 nicht das Volk, welches die arithmetische Konkordanz im Bundesrat einführte, sondern eine Runde von Parteiführern, welche gegen die damals übermächtige FDP taktierte. Das Volk zeigt heute in den grossen Kantonen und Städten, welche Zusammensetzung von Regierungen es mehrheitlich wünscht: SP, CVP, FDP, Grüne, BDP und ganz vereinzelt einmal einen oder zwei „halbe“ SVPler, die sich dauernd von der Blocher-SVP distanzieren. Genau so käme auch eine Volkswahl des BR heraus.

  • David Herger sagt:

    Ich hätte im Blog von Herrn Grunder gerne gehört, was die BDP mit Frau EWS machen wollen wenn sie bei den Wahlen nicht einen riesen Sprung machen. Ich finde wenn eine Partei vom Volk ihre Stimme kriegt, dann hat sie auch die Erlaubnis/Pflicht einen guten Vertreter als Bundesrat zu stellen. Welchen die anderen Parteien dann auch akzeptieren sollten. Ich hoffe einfach, dass es sich nicht einbürgert, dass man den gegnerischen Parteien einen reinwürgt und einfach jemand anderes wählt. (sonst könnte man ja total eine inkompetetente Person wählen und dann sagen, der gehört ja zu euch).

    • Helveticus sagt:

      Aufwachen, Herr Herger, bilden Sie sich weiter: Das Wählen einer der Partei nicht genehmen Person in den Bundesrat hat in der Schweiz eine lange Tradition. Seit Dezennien ist es zB ein beliebtes Hobby der Bürgerlichen. einen bei der eigenen Partei unbeliebten SP-Vertreter in die Regierung zu wählen. Manchmal geht der Schuss natürlich auch nach hinten los, wie bei Otto Stich (Danke, Otti!). Relativ neu ist nur das Abwählen von amtierenden Bundesrärten. Aber es ist absolut legal und macht mE manchmal Sinn.

  • Konkordanz, oder concordia bedeutet Eintracht. Wenn der Grunder meint, die Abwahl Blocher habe mit Eintracht zu tun, dann zeigt das ja nur, dass auch er hinterhältige Strippenzieherei bejaht, sofern es seinen Zielen dient. Wenn Blocher mit seinen deutlichen Mitberichten auf die Zehen getreten ist und diese ihn deshalb abwählten, so zeigt das nur die Mickrigkeit dieser Politker in Bern.Es geht nicht um die Sache, es geht um Positionen, gäll Herr Grunder.

  • Ernst Pauli sagt:

    Die BDP ist die wirkliche SVP, so wie wir sie korrekterweise kennen, da hat Grunder recht. Die Volkspartei ist mittlerweile zu einem Sammelbecken aller rechtsextremen Elemente, der Jammeris und Profiteure verkommen. Wohin das führt, haben wir in den USA und in Norwegen gesehen.

    • Holger Ohnmacht sagt:

      @ Ernst Pauli: Derartige Vergleiche sind respekt- und pietätlos gegenüber den Opfern. Tragen denn z.B. alle Öko-Parteien eine Mitschuld am Anschlag auf das IBM Nanotechnologie-Forschungslabor in Rüschlikon? Die Unruhe in der Schweiz. Politlandschaft existiert erst richtig seit der Abwahl von Blocher. Das war ein Angriff auf das Konkordanzsystem, wobei die Parteien im gleichen Atemzug genau diese wieder hochhielten. In Bern geht es nur um Macht, nicht um die Sache. Couchepin war doch kein Haar besser als Blocher, wurde aber nicht abgewählt. Dass dies nicht ohne Reaktion bleiben konnte, war klar

      • Helveticus sagt:

        Meines Wissens gab es keinen Anschlag aufs IBM-Labor in Rüschlikon, also gab es auch keine Opfer – der Verlgeich hinkt gewaltig. Abgesehen davon: Ein bisschen Unruhe schadet der schweizerischen Politlandschaft nicht, denn es gibt Veränderungen, auf die es zu reagieren gilt. Solange das politische System effektiv ist, braucht es nicht effizient zu sein.

        • Holger Ohnmacht sagt:

          @ Helveticus: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Anschlag-auf-IBM-in-Zuerich-vereitelt/story/28429318. Ist die SP dafür etwa verantwortlich: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Block ? Ich meine nein. Hören wir doch auf, irgendwelche Schuld zuzuweisen, wenn Verrückte irgendetwas tun. Mein Vergleich hinkt überhaupt nicht und schon gar nicht gewaltig. Ist es nicht sehr billig, je nach politischer Neigung einer Partei etwas anzulasten, wofür sie nichts kann und wovon sie sich auch expressis verbis distanziert? Ich finde es echt pietätlos, wie Linke Norwegen politisch ausschlachten.

          • Helveticus sagt:

            Breivik der SVP in die Schuhe schieben zu wollen, finde ich auch billig, fadenscheinig und kontraproduktiv. Aber ihr Vergleich hinkt eben doch: Weil es in Norwegen 80 Tote oder so gegeben hat und in Rüschlikon gar nie ein Anschlag stattgefunden hat, weil der nämlich vereitelt wurde. Also bitteschön. Und kommen Sie mir nicht mit Krawallanten, das sind keine Terroristen.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Couchepin stand für dieselben Ideale wie Blocher, nämlich für das Wohl der Superreichen, der Grossfinanz und der Grossbetriebe. Couchepin hatte aber nie dasselbe Charisma und vor allem dieselben finanziellen Mittel ein ganzes Land in den in den Abgrund zu reiten. Blocher und seine UBS-Kumpels hingegen hatten das Zeug dazu ganz klar. Es musste gehandelt werden, Blocher hat NICHT in den Bundesrat gehört. Und ich gebe es zu ich habe damals gewaltig mitgezittert und hätte nie gedacht, dass es klappt. Es ist wie es ist, nun muss in die Zukunft geschaut werden. Die nächste Generation will auch leben

    • Zimmermann sagt:

      Genau Pauli…noch immer dieselbe Platte mit dem Riesensprung?!?¨………………………………….Und nun ganz NEU…London brennt…….Ausländer sozial Schwache Arbeitslose Zuwanderer Moslems fühlen sich doch wohl auch von der SVP provoziert- wie die Landfriedensbrecher Plünderer Brandschatzer und Schläger in Seldwyla- pardon Chaötlein – gell

  • Holger Ohnmacht sagt:

    Dieser Blog trägt die Handschrift eines Fahnenflüchtigen und eines machtbesessenen Politikers. Ist es ehrbar, dank der SVP-Mitgliedschaft ins Parlament gewählt zu werden, um dann beim ersten rauhen Wind eben dieser Partei den Rücken zuzukehren und eine neue zu gründen? Die Machtbesessenheit der Bündner Ex-Regierungsrätin hat unser ganzes politisches System ins Wanken gebracht. Sie liess sich von der Linken und der CVP instrumentalisieren, und zwar noch so gerne. Ich bin nicht SVP-Mitglied, aber sehr an Politik interessiert. Was in Bern gemacht wird, ist nicht Politik im Interesse des Landes!

    • Ernst Pauli sagt:

      Herr Ohnmacht, Sie verwechseln etwas. Machtbesessen war jener Politiker, der das Parlament erpresste damit er endlich Bundesrat wird. Er hat m.E. eine äusserst fähige junge Frau aus dem Bundesrat gemobbt und nach seiner Abwahl aus Rache eine ganze Sektion der alten SVP ausgeschlossen. Das wissen Sie mit Sicherheit alles. Deshalb verstehe ich nicht, warum Sie meinen, dass in Bern keine Politik im Interesse unseres Landes gemacht werden soll. Meinen Sie das Interesse Blochers oder der Mehrheit der Schweizer?

      • Ralph Schehle sagt:

        Herr Ernst Pauli. Ihre Beiträge werden nicht besser, wenn Sie in allen Blättern und Foren immer das gleiche Lied und die gleiche Strophe singen. Sie haben persönlich etwas gegen Blocher und die SVP, doch das weiss inzwischen die ganze Schweiz. Sie werden durch die x-fache Wiederholung Ihrer Thesen immer unglaubwürdiger und verbitterter. Nehmen Sie sich etwas zurück, lesen Sie auch andere Meinungen und verschonen Sie uns mit Ihren Wiederholungen.

      • Holger Ohnmacht sagt:

        In Bern werden vor allem Ideologien ausgelebt und Machtkämpfe ausgetragen, aber leider nicht im Interesse des Volks politisiert. Ich persönlich habe jeglichen Respekt vor unseren Parlamentariern und z.T. Bundesratsmitgliedern verloren. Nehmen Sie doch z.B. die Abzockerinitiative; ist das noch seriöse Politik? Blättern wir zurück zum UBS-USA-Staatsvertrag, der auch zur Machtpolitik verkommen war. Oder zum Bundesrat; war die Handlung im Fall Tinner korrekt? Usw., usw. Blocher ist ein Auslaufmodell, aber die SVP greift offenbar Sorgen des Volks auf, sonst wäre die Zustimmung nicht derart hoch.

        • Helveticus sagt:

          Richtig, Herr Ohnmacht. Deswegen muss man den Politikern die Möglichkeiten aus der Hand nehmen, den Volkswillen zu hintertreiben. Eine Volksinitiative gehört innerhalb eines definierten Zeitraums entschieden, das muss in die Verfassung. Noch was: Sosehr mir das Taktieren und Päcklischnüren in Bundesbern zuwider ist – solches gehört einfach zum politischen Handwerk. Das ist in einem andern Land, in einem andern demokratischen System nicht anders.

  • Kurt sagt:

    Interessanterweise geht Hr. Grunder automatisch davon aus, dass die anderen Mitte-Parteien sowie die SP und die Grünen zum Wohle der Schweiz lösungsorientiert und kompormissbereit politisieren – und daher für eine Regierungsbeteiligung geeignet sind. Dies könnte man getrost auch umgekehrt sehen: Die Mitte-Links Parteien nehmen eine schleichende Zersetzung der Erfolgsfaktoren, auf denen unser Wohlstand basiert, in Kauf und die SVP verteigt diese.
    Die BDP braucht es nicht und sie hat schlicht und einfach keinen Anspruch auf einen Bundesratssitz.

    • Thomas sagt:

      Die Erfolgsfaktoren der westlichen Wirtschaft basiert leider hauptsächlich auf menschlichem Elend. Klar ist das eine abgedroschene Phrase, aber das ändert nichts an ihrem Wahrheitsgehalt. Die Grossverdiener sind mehrheitlich Menschen, die stündlich Millionen verdienen, weil sie die (praktisch kostenlose) Arbeitsleistung ausgebeuteter Menschen in Drittweltländern zu stattlichen Preisen an die wohlhabenden westlichen Bürger oder Staaten verkaufen. Das finde ich nicht sehr verteidigungswert. Man stelle sich vor, der Osten täte das mit uns. Wie würde dann erst übers Ausland geschumpfen.

  • Anh Toan sagt:

    Das politische System der Schweiz beruht auf einer breiten Koalition und dem Volk als Opposition. Das Parlament waehlt die Regierung: Es beruecksichtigt dabei die Landessprachen, Konfession, Geschlecht, Loesungsorientierung, Kompromissfaehigkeit, Faehigkeit zur Departementsfuehrung, die Akzeptanz der Person, nicht ihrer Partei, in Oeffentlichkeit und Politik und auch einen Parteienproporz, aber nur als eines von vielen Kriterien. Die Volkswahl der Regierung bedingt eine repraesentative Demokratie, mit Regierung und Opposition ohne Referendum, dafuer Wahltag ist Zahltag!

  • Alain Mohler sagt:

    Erst politische Karriere auf dem Rücken der SVP machen und dann die jahrelangen Weggefährten im Stich lassen. Solche vertauenswürdige Menschen brauchen wir in Bern. Als selbsternannte Moralapostel hätten sie ihren Einfluss besser in der SVP geltend gemacht, aber dazu waren sie zuschwach. Wenn die Karrieregelüste überhand nehmen verliert noch manch Einer jegliche Ehtik und Moral. Was die BDP Damen und Herren an der SVP negieren haben sie mitgestaltet und hat sie in diese Ämter gebracht wo sie heute sind.

    • Realist sagt:

      Gilt ihre Aussage auch für ehemalige CVP-ler oder FDP-ler die nach erfolger Wahl das Pferd wechseln und zur SVP überlaufen. Etwa NR-Müller SG oder die ex-CVP-Kantonsrätin im Linthgebiet.

  • Ralph Schehle sagt:

    Grunder ist bekannt für „Mauscheleien“ (Armeeland in Langnau) und Fehleinschätzungen (Tunnelbau) und Finanzakrobatik (EHC Langnau). Er legt ausserdem ein pressegeiles, an Narzismus grenzendes Verhalten an den Tag, welches abstossend und widerlich ist. Er hat sicher nicht die Charaktereigenschaften, welche es als Parteichef einer noch so kleinen Partei, benötigen würde. Er wird seinen Denkzettel kriegen!

    • Es wäre interessant, wenn die Weltwoche den Herrn Grunder und seine Mauscheleien etwas genauer beobachten würde. Vielleicht wäre er dann etwas kleinlauter.

      • Das hat die Weltwoche vor gut einem Jahr schon versucht. Rausgekommen in dem Artikel sind Unwahrheiten und viel, viel warme Luft. Big smoke and no fire. Typisch für die Weltwoche.

    • Ernst Pauli sagt:

      Herr Schehle. Da können Sie den grossen Christoph gleich ins gleiche Boot setzen. Mit Spekulationen reich werden, das „Volch“ mit millionenschwerer Eigenwerbung als Bundesrat „einstimmen“, Stellen abbauen wo es nur geht, Firmen mit seiner Strategie beinahe in den Konkurs treiben (z.B. TV-Studios), das Volch und die Stände anlügen etc. Pressegeil und an Narzismus grenzendes Verhalten trifft ebenfalls zu (Blocher TV). Es würde sich lohnen, den Blickwinkel etwas auszuweiten und nicht mit Denkzetteln zu drohen.

      • Helveticus sagt:

        Herr Schehle, im Zusammenhang mit der Vetterliwirtschaft, gibt es den schönen Ausspruch „Sauhäfeli, Sauteckeli“. Ich behaupte, den kann man quer durch die politische Landschaft hindurch anwenden und in der rechten Ecke finden sich immer wieder ein paar besonders schillernde und eindrückliche Beispiele dafür.

      • smart sagt:

        Herr Pauli, wieviele Arbeitsplätze hat CHB geschaffen? Wo und wieviele hat er abgebaut? Wieviele Arbeitsplätze haben sie geschaffen? Wieviel Steuern hat CHB bezahlt, wieviel zahlen sie?
        Nicht dass sie mich falsch verstehen, ich messe den Wert eines Menschen nicht an seiner Steuerrechnung, aber bevor sie solche Dinge über einen CH-Unternehmer, welcher immer und heute noch in der CH Steuern zahlt, schreiben, machen sie sich bitte ein paar Gedanken!

        • Helveticus sagt:

          Hmmm….., ich denke mir, Herr Blocher hat nicht nur Geld um seine Steuern zu bezahlen, sondern auch die Mittel, um die reichste Partei der Schweiz mit Kohle auszustatten, auf dass sie seine Lehre verkünde und alle politischen Gegner übertöne. Ich bin da viel bescheidener; bezahle zwar Steuern wie Herr Blocher, aber kaufe niemanden.

  • Max Metzger sagt:

    Wenn ich mir die Brutalo-Plakate der SVP anschaue, dann bin ich mir sicher, dass eine grosse Mehrheit ganz gut damit leben könnte, von dieser Partei nicht regiert zu werden. Wir sollten klare Verhältnisse schaffen: Verhandlungs- und kompromissbereite Regierungsparteien regieren – die schrille rechte Opposition soll opponieren und versuchen, so die Mehrheit zu erringen.

    • smart sagt:

      In der CH regiert nicht eine Partei, es (sollten) die wichtigsten Parteien gemeinsam regieren damit sich die wichtigsten Bevölkerungsschichten in der Regierung vertreten fühlen. Das wäre eigentlich das Erfolgsrezept der CH. Bis 2000 waren die Politiker im Parlament einigermassen fähig, diese Vertretung im BR sicher zu stellen. Wenn auch im Herbst 2011 die neu gewählten Politiker dazu nicht in der Lage sind, muss dann halt das Volk wirklich mit der Volkswahl des BR selber dafür sorgen.

      • Helveticus sagt:

        Smart, geben Sie es zu: Mit dieser Volkswahl wollen Sie uns nur wieder den Abstimmungsbetrüger aufs Auge drücken. Das ist der eigentliche Sinn des Manövers, weil die Parteien ihre Listenkandidaten natürlich selbst nominieren.

  • Rüdiger Kraus sagt:

    In der Weltwoche wurde Herr Grunder gefragt, was seine Schwäche ist. Die Antwort war, dass er nicht Bundesrat werden will. Er würde auch nicht gewählt werden, wen er möchte. Sowie die BDP welche hoffentlich keine Sitz mehr hat nach der Wahl…

    • paul rohner sagt:

      Seit Nationalrat Grunder nichts mehr zu sagen hat bei den Tigers in Langnau, gehts wieder aufwärts. Warum wohl. weil er so fähig war. In der höheren Liga Nationalrat ,ragt dieser sich seit bald vier Jahren soweit zum Fenster hinaus. Wirklich erstaunlich.

  • Martin Frey sagt:

    Man sollte Hr. Grunder und seine Aussagen nicht allzu ernst nehmen. Nicht nur besteht bereits Vorwahlkampf. Auch versucht die BDP und ihr Hr. Grunder krampfhaft, ihren Bundesratssitz pseudomässig zu legitimieren, um ihn über die Zeit zu retten. Die BDP-Ideologie wie auch der Text von Hr. Grunder besteht mehrheitlich nur aus den bekannten Abgrenzungsversuchen gegenüber der SVP. Auch wenn man eine inhaltliche Konkordanz, die vor 2007 gar nie eine Thema war, zum Massstab nehmen würde, dann wären die Gemeinsamkeiten von SVP, FDP und auch BDP immer noch grösser als mit der SP (s. Parteiprogramm)

    • Helveticus sagt:

      Aus praktischen Gründen kann Grunder nicht gegen die FDP polemisieren, deswegen knüpft er sich die SVP vor. Seine Argumente sind übrigens durchaus stichhaltig. Es wäre kein GAU für die Schweiz, wenn Widmer-Schlumpf im BR bliebe (solange sie nicht ihren Kinderbetreuungsirrsinn einführt). Übrigens müssen Sie die BDP mit der CVP verlgeichen, nicht mit der irlichternden schweizerischen Tea Party und auch nicht mit der FDP, die offensichtlich keine Werte mehr vertritt, sondern einfach nur noch Lobbyarbeit fürs Grosskapital verrichtet und der SVP nach dem Maul redet.

    • Martin Frey sagt:

      Natürlich wäre es kein GAU für die CH, wenn Widmer-Schlumpf im Bundesrat bliebe. Sie und ihre Partei hat trotzdem keinen Anspruch darauf, und wird in nach den Wahlen auch nicht haben, ausser sie fusionieren mit einer anderen Zentrumspartei. Dies ist völlig unabhängig von ihrer Leistung die ich als sehr durchzogen beurteilen würde (so hat sie zb. ihrer Nachfolgerin ein ziemliches Schlamassel hinterlassen). Geeignet für einen solchen Job wären noch viele, Anspruch darauf haben aber einfach nur die grössten vier Parteien. Ansonsten sollte man den Begriff Konkordanz nicht mehr in den Mund nehmen.

      • Helveticus sagt:

        Auch wenn wir die Zeit der politischen Bindung qua Religion überwunden haben, scheint es mir doch unvorstellbar, dass die als katholisch empfundene CVP mit der in reformierten Gebieten verwurzelten BDP fusionieren könnte. Aber zusammen gehören sie eben wegen ihres politischen Programms doch, was ihnen auch den Anspruch auf 2 BR-Sitze verschafft.

      • Martin Frey sagt:

        CVP und BDP (als ex-SVP) haben einen historisch sehr unterschiedlichen ideologischen Background, nicht nur religionsbezogen. Und ob die heutige CVP mit Prägung à la Darbellay die gleiche politische Ausrichtung wie die BDP hat bezweifle ich. Ihre Allianz sehe ich eher als Zweckbündnis zur Sicherung von Einfluss, Sitzen u.ä ganz in der CVP-Tradition, die nie verdaut hat, nur noch mit einem Bundesrat vertreten zu sein. Letztendlich gehört eine kleine Splitterpartei (was sie ist) wie die BDP einfach nicht in einen Bundesrat, genausowenig wie eine EVP, EDU, Lega oder AL. Unabhängig von Sympathie.

        • Helveticus sagt:

          Politik besteht in demokratischen Parlamenten in weiten Telen aus Zweckbündnissen zur Sicherung von Macht und Einfluss. In der Schweiz, wo ein Regierungs/Oppositionssystem fehlt, sind Zweckbündnisse sogar besondes wichtig. Ich vermag daran nichts verwerfliches zu erkennen. Als eigenständige, idelologisch allein stehende Partei gehört die BDP tatsächlich nicht in den BR, im Verbund mit der CVP aber schon.

        • Martin Frey sagt:

          Ein Verbund ist ewas völlig anderes als eine Fusion, kann jederzeit, dh. nach den nächsten Wahlen, wieder aufgelöst werden (was sogar rel. wahrscheinlich sein dürfte) Solche formellen Bündnisse sind zudem etwas völlig anderes als inhaltl. Allianzen zur Durchsetzung einer bestimmten Politik, sind neu in ihrer Art und dienen nur dem Machterhalt. Solch ein Bündnis ist m. E. daher auch nicht gleichzusetzen mit einer Fusion à la FDP und Liberale. Und daher sollte man sich so auch keine Sitze sichern können. Seit diese Spielchen Einzug gehalten haben, bestimmt Unruhe & perman. Wahlkampf die Politik.

  • hubert schoch sagt:

    mit dem Stimmenanteil der BDP würde ich auch genau so argumentieren wie Hans Grunder. Da ist mir aber die Grüne Argumentation für einen Bunderatssitz noch sympatischer, obwohl sie mir unsympatisch ist.

  • Wenn man die eingegangenen Beiträge genau liest, so sieht man, dass die meisten Schreiber den Herrn Grunder, diese Wetterfahne, nur belächeln.

    • Tststs sagt:

      Nichtsdestotrotz hätte er oder EWS bei einer Volkswahl des BR die dreimal höheren Chanchen gewählt zu werden als C.B. 🙂

      • smart sagt:

        Sie glauben den Umfragen und ich glaube an den Osterhasen….. Mit EWS ist es wie mit dem Atomausstieg. Die linken Politologen können Umfragen zu EWS und zum Atomausstieg machen und präsentieren so viele wie sie wollen. Weil es keine Volksabstimmung zu beiden Themen geben wird, werden wir nie wissen ob diese Umfragen manipuliert waren oder nicht.

    • Auguste sagt:

      hmm…, herr grunder ist keine wetterfahne. er ist ein emmentaler provinzfürst mit höchst eigenwilligen, regionalen finanzierungsideen, die glücklicherweise auf eis gelegt wurden.

  • sandro gasser sagt:

    was ist daran falsch, das die 4 stärksten parteien im bundesrat sind? sie vertreten die meisten stimmbürger. anstand und proporz ist lauwarmes gefasel weil man angst vor der svp hat. tatsache ist das ein linksgerichtetes parlament einen fähigen br aus dem parlament entlassen. das ist ihr gutes recht, gerecht ist es den wählern gegenüber nicht. zu BDP eveline schlumpf gibt es seit dem beschämenden fall roman polanski nichts mehr zu sagen. die frage ist immer: wer ist fähig, das land weiterzubringen? da sehe ich vor lauter parteienpoker und machtgeilheit wenig spielraum für gute, fähige leute.

  • Samuel Wehrli sagt:

    Wenn die BDP glaubwürdig hinter der Konkordanz steht. muss sie ohne wenn und aber ihre heutige Bundesrätin für den nächsten Wahlgang zurück ziehen. Der Anspruch ist angesichts des Stimmenanteils schlicht nicht gegeben. Alles andere wie auch die Argumentation von Herr Grunder wäre Augenwischerei und den Versuch die Macht zu erhalten. So kann kein Kompromiss entstehen, wenn man Ansprüche stellt, welche in keinster Weise gerechtfertigt sind.

    • Sie verkennen: die Verfassung kennt keine Parteien. Die Vereinigte Bundesversammlung hat 2007 EWS gewählt als Person und nicht als SVP-Vertreterin. Dass EWS kein SVP-Mitglied mehr ist ein Probelm der SVP. Die Vereinigte Bundesversammlung wird nach dem Wahlkampf im Dezember das Wahlgeschäft ruhig prüfen. Die rein nummerische Konkordanz ist ein junger Fetisch der SVP in der Geschichte des Bundesrates. Die SP war jahrzehntelang untervertreten. Eine Partei, die nur noch nach dem Muster „Wir oder die anderen“ funktioniert, muss damit leben, dass „die vereinigten anderen“ sie aussen vor lassen.

      • Kurt Ochsner sagt:

        Ihre Vermutung traf bis vor 12 Jahren zu. Seither gilt: „Bundesverfassung Art. 137 Politische Parteien
        Die politischen Parteien wirken an der Meinungs- und Willensbildung des Volkes mit.“ Im übrigen bin ich mit Ihnen einverstanden.

      • tststs sagt:

        „Die rein nummerische Konkordanz ist ein junger Fetisch der SVP in der Geschichte des Bundesrates.“

        Schmunzler des Tages
        🙂

    • Auguste sagt:

      hmm…, samuel wehrli, gerne würde ich ihnen ihren absurden glauben lassen, dass die schweiz über politiker mit bundesratsformat in hülle und fülle verfügt. die jüngere vergangenheit hat uns doch allen vor augen geführt, dass dem beileibe nicht so ist.

      lassen wir also die, die bewiesen haben, dass sie es können, ihre arbeit machen. das land würde daran höchstwahrscheinlich weniger schaden nehmen, als wenn wir auf all die schwätzer wie sie hören würden.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Doch Auguste, sie verfgügt im Vergleich zum Ausland sehr wohl über gute Politiker. Leider dominieren die bellenden verantwortungslosen Scheinpatrioten seit einigen Jahren die Arena, das muss aber nicht immer so bleiben. Ich bin mir sicher, dass es viele fähige Schweizer(innen) gäbe, welche gute Politik machen können. A propos SVP werden wir die Wende schon bald erleben, da bin ich mir ganz sicher. Es liegt an uns, das Danach vorzubereiten. Ich glaube in der bürgerlichen Mitte tut sich seit einigen Jahren schon was. BDP und CVP sind fähig Verantwortung zu übernehmen und nicht nur zu keifen.

    • Wann endlich wird mal verstanden, dass der Wähleranteil nicht Kriterium für einen Sitz in Bundesrat sein darf. Einziges Kriterium sollte die Fähigkeit des zu wählenden sein. Und da steht EWS wohl über alle Zweifel erhaben eine der besten Bundesräte, die die Schweiz je hatte. Nur wirklich dumme Parlamentarier werden ihr die Stimme verweigern. Leider gibt es einige davon.

  • Die Abwahl von Eveline Widmer-Schlumpf würde den Goldstandard der schweizerischen Republik treffen und das geistige Rückgrat der Staatsverfassung brechen: die – vielleicht naive, aber unverzichtbare – Zuversicht des Bürgers, dass sich in der eidgenössischen Politik der Dienst am Landesinteresse und am Gemeinwohl jenseits des Parteien-Posten-Schachers auszahlt. Viele der ehemaligen eidgenössischen Bundesräte, fassten den Entschluss dem Lande zu dienen zwischen 7 und 12 in der Primarschule. Ein Powerplay der SVP in dieser Frage wird die Schweiz von einer „AAA“Republik zu einer „AA+“ abwerten.

    • zysi sagt:

      Ist diese Sicht nicht einwenig einseitig bezüglich der Kausalität (Bruch mit Goldstandard); sofern es diesen Bruch geben kann, dann ist die Anrissstelle bereits durch das Beharren der CVP resp. der willkürlichen Abwahl der SVP eingekerbt worden.
      Aber dieses Pinp-Pong ist doch unsäglich. Standard ist gegeben (Konkordanz als anteilsmässige Zusammensetzung der 4 grössten parteien; gab/gibt es einen sachlichen Grund dies zu ändern?) und dieser funktioniert nur so gut, wie ihn die Teilnehmer (=Parteien) einhalten, ob zum Vorteil oder Nachteil.
      powerplay: nur wenn verteidiger hinten rein stehen.

  • Alex Dépraz sagt:

    L’élection du Conseil fédéral par le peuple selon le système prévu par l’initiative de l’UDC aboutirait à un résultat proche d’une proportionnelle. La majorité serait calculée sur la base des suffrages exprimés et non sur celle des bulletins rentrés (système bernois).

    • Patrick Egli sagt:

      Dieser Prognose kann ich nicht zustimmen. Bern stellt zwar sicher, dass die jurassischen Bezirke vertreten sind. Punkto Parteien ist die Berner Regierung aber überhaupt nicht proportional zusammengesetzt. Er hat eine rot-grüne Mehrheit, welche sich auf nur 32% der Parlamentssitze stützt. Entscheidend sind die Partei-Allianzen und die vorgeschlagenen Personen.In einer Volkswahl würde die SVP wohl nicht in den Bundesrat kommen, dafür hätten die Grünen gute Chancen. In den grössten Schweizer Kantonen ZH, BE, VD, AG, GE, BS, BL und allen grösseren Städten haben es die Grünen ja auch geschafft.

  • Kurt Ochsner sagt:

    Glaubt irgend jemand, dass sich die SVP inhaltlich und punkto Auftreten nur ein My ändern würde, wenn nebst dem 2.besten SVPler Ueli Maurer auch noch der 3.beste im Bundesrat sässe? So lange die SVP die 10-15% rechtsextremen Wähler an sich binden will, ist sie als Partei nicht regierungsfähig, selbst wenn in ihren Reihen noch ein BR-tauglicher Exponent entdeckt und von der Partei vorgeschlagen würde.

    • smart sagt:

      Herr Ochsner, bitte geben Sie ein konkretes Beispiel in dem die SVP oder ein SVP-Exponent rechtsextremes Gedankengut geäussert hat. Oder mit welchen Vorschlägen die SVP versucht, rechtsextreme Wählerschichten an sich zu binden. Wenn sie das Recht eines Staates, die Einwanderung zu steuern, oder die Forderung, dass sich fremde Kulturen an unser Rechtssystem zu halten haben, als rechtsextrem bezeichnen, dann guet Nacht am sächsi.

  • Heinz Kremsner sagt:

    Als SP-Mitglied danke ich Ihnen zu ihrem Beitrag Hr Grunder.Ich kann Ihnen in allen Punkten Recht geben.Sie haben mit EWS eine absolut fähige BR.Im 2007 wurde Blocher wg Unfähigkeit abgewählt.Darauf haben alle Parteien beschlossen,die Konkordanz gilt,SVP hat Anspruch auf 2 Sitze.EWS wurde unter Beachtung des Konkordanz-Prinzipes gewählt.Die SVP war so blöd,gegen das Prinzip zu verstossen und EWS mit Sippenhaftung eines ganzen Kantons rauszuschmeissen.Selber schuld,weil gegen Konkordanzprinzip verstossen.EWS soll weitere 4 Jahre,am besten bis Rücktritt BR bleiben.

    • Alain Mohler sagt:

      2 x Falsch Herr Heinz Kremsner; BR Blocher wurde nicht wegen Unfähigkeit abgewählt. Sogar ex-Präsi und SP-Urgestein Helmut Hubacher hat im Wortlaut: „Herr BR Blocher ist handwerlich nichts vorzuwerfen“ attestiert. Herr Blocher wurde abgewählt weil er unangenehm war. Frau BR EWS konnte nicht einzeln ausgeschlossen werden, also musste die ganze Sektion daran glauben. Das wurde vor den Wahlen am Parteitag einstimmig, auch von der Bündnerischen Sektion, so entschieden. Was die Leitung der SVP machen musste war logisch und Konsequent. Alle wollen konsequente Politik, aber immer nur für die Anderen.

    • Helveticus sagt:

      Meines Wissens finden die Bundesratswahlen statt, ohne dass an ein zugehörigen Kongress zur Findung einer gemeinschaftlichen schrifltichen Erklärung zum Wahlausgang stattfindet. Punkto Konsequenz hätte ich auch noch einen Vorschlag: Die SVP hatte das Wahlergebnis einfach schlucken können, so wie es die SP jeweils schluckt, wenn man aus ihren Reihen einen den Rechten willkommenen Kandidaten in die Regierung hievt. Oder so wie es die CVP geschluckt hat, als man Metzler abwählte. Aber bei der SVP geht das natürlich nicht, weil der Blocher die Partei quasi besitzt.

      • Alain Mohler sagt:

        Helveticus, Ihr Wissen trügt; Lesen und verstehen heisst die Zauberformel. Die Sektionen der SVP haben am Parteitag vor den Bunderatswahlen über die Wiederwahl von Ch. Blocher entschieden. Dabei wurde auch demokratisch abgestimmt was zu tun ist, wenn jemand der nicht von der Partei vorgeschlagen ist, gewählt würde. Das Ergebnis war einstimmig und wurde genau so umgesetzt.
        Noch nie wurde ein bestehender und von der Partei vorgeschlagener Bundesrat durch einen Parteieigenen ersetzt. Diese Intrige von SP, Grüne, CVP und Frau EWS ist eine neue negative Dimension in der Schweizer Politikgeschichte

        • Helveticus sagt:

          Im Gegenteil – es war eine patriotische Tat, Herr Mohler. Noch sind wir freie Schweizer und lassen uns nicht vom Herrliberger und seinen Spiessgesellen vogten.

          • Christine Wohlgemut sagt:

            Helveticus; „freie Schweizer“ finde ich gut, mit selbsternannten Moralisten die mit der Rassismuskeule um sich schwingen als gäbe es kein Morgen. Wie tolerant und freiheitsliebend unsere Linken mit anderen Meinungen umgehen sehen wir unter anderem in solchen Bloggs. Der CH-Bevölkerung ein schlechtes Gewissen einreden, damit die vermeindlichen Sozialen das Geld zum Fenster rausschmeissen können und dann den Grossherzigen markieren, das ist keine Politik, sondern nur Lobbyismus. Die Sozialindustrie muss schliesslich gefüttert werden.

          • Helveticus sagt:

            Gern würde ich auf Ihre Tirade argumentativ eingehen. Das ist unmöglich. Daher möchte ich Ihnen lieber wünschen, dass Sie Ihren persönlichen selischen Frieden finden können. Alles Gute.

  • Heinz Kremsner sagt:

    Als SP-Mitglied danke ich Ihnen zu ihrem Beitrag Hr Grunder.Ich kann Ihnen in allen Punkten Recht geben.EWS soll weitere 4 Jahre bleiben.Die SVP hat bis dann kein Recht auf BR.Das ist auch die Meinung von 70% Schweizer.Die Volkspartei ist mittlerweile zu einem Sammelbecken aller rechtsextremen Elemente verkommen. Wohin das führt,haben wir in den USA und in Norwegen gesehen.Das Ergebnis sieht man in den Majorz-Wahlen:Die SVP kriegt praktisch gar keine Stimmen von fremden Wählern.Fazit: die 70% Schweizer wollen zu recht nichts von der SVP wissen.

    • Ralph Schehle sagt:

      Als SVP Sympathisant danke ich Ihnen zu Ihren Beiträgen. Ihre Thesen stehen sehr quer in der Landschaft. Ich nehme an, wenn Dummies velofahren könnten, wären Sie Weltmeister. Das ist doch immerhin etwas!

      • Heinz Kremsner sagt:

        @Ralph Schehle: Ja ja wenn Dummheit und Blödheit strafbar wären würde sie das treffen.Offensichtlich sind Sie unfähig durch zu viel Weltwoche lesen festzustellen, dass die Mehrheit der Schweizer 70% von der SVP nicht wissen wollen. Und bei allen Majorz-Wahlen wo man Fremd-Stimmen der übrigen 70% Schweizer benötigt will die Mehrheit der Schweizer von der SVP nichts wissen. Fazit: Ich habe Recht. Aber Sie müssen Ihre Weltwoche-Meinung nicht korrigieren, lassen sie das, wär zuviel verlangt.

        • Martin Frey sagt:

          Hr. Kremsner, Ihre Argumentation scheint mir jetzt doch etwas simpel. Wie Sie argumentieren, hätte jede andere Bundesratspartei mindestens 80% der Schweizer gegen sich, haben Sie sich das mal überlegt? Und damit noch weniger Legitimation, wenn man Ihre Argumentation zu Ende denken würde. Aber vor allem ist Ihre Argumentation in keiner Art und Weise hilfreich, wenn es darum geht, unser Land vorwärts zu bringen. Sie dient höchstens Ihrer Psychohygiene, was Ihr gutes Recht ist. Und ja, ich denke tatsächlich dass unser Land andere Probleme hat als das persönliche Schicksal von Widmer-Schlumpf.

    • Alain Mohler sagt:

      Gegendarstellung: 80.5% der Schweizer wollen nichts von der SP wissen. Ihre Moral- und Rassismuskeulen sind diskriminierend und vorverurteilend, entspricht aber dem politischen Instrumentarium Ihrer Gesinnung. Ihre Vergleiche mit Norwegen zeigen wie Sie mit Andersdenkenden umgehen. Mit solchen Mitteln verhindern Sie und Ihre Genossen seit Jahrzehnten, dass Wahrheiten und Fakten auf Tisch gelegt und Probleme lösungsorientiert angegangen werden können. So werden die Positionen immer wie extremer und die Auswüchse leider auch. Die wahren Konfliktshetzer ist nähmlich nicht die SVP.

      • Helveticus sagt:

        Sondern?

        • Martin Frey sagt:

          Ich würde beim Kapitel Hetzen die SVP natürlich nicht ausnehmen, aber die Partei hat da wirklich nicht das Monopol auf Primitivität. Gehetzt wird seit Jahren und zwar von nahezu allen wichtigen Parteien. Ich erinnere da nur an die völlig unsägliche Plakatkampagne der SP mit dem Flugzeug welches ins AKW stürzt, zum Jahrestag des 11. Septembers notabene. Oder die Fotomontagen mit den Köpfen von prominenten Köpfen aus Politik und Wirtschaft, wie es Juso & Gewerkschaften immer wieder mal gerne machen. Dies nur um ein paar Bsp. zu nennen, die ich allesamt auf dem Niveau von Ivan S. ansiedeln würde.

          • Helveticus sagt:

            Hallo, Herr Frey, wenn andere politische Kleingruppierungen wie die Jusos den Populismus der SVP übernehmen, so heisst dass noch lange nicht, dass sie die „wahren Kampagnenhetzer“ sind, wie Herr Mohler zu behaupten geruht. Verlgeichen Sie mal das Budget der SVP für Kampagnen mit dem der Jusos. Ein Witz.

      • Albert Baer sagt:

        Immer schön die Opfer zu Tätern machen, gell!
        Fehlt noch, dass Sie den getöteten Jugendlichen in Norwegen die Schuld am Attentat geben.
        Schläger sagen übrigens auch immer dasselbe: „Der Andere hat mich provoziert!“

        • Christine Wohlgemut sagt:

          Den Gegenbeweis bleiben Sie schuldig. Wer in den 90ern von Ausländerproblemen sprach wurde sofort und vehement von der SP in die rechte Ecke gestellt. Wenn man Missstände nicht ansprechen darf, dann läuft was schief, und es wird immer extremer. Die SP mit ihrem politischen Einfluss der letzten Jahrzehnte ist an den heutigen Problemen in Bezug auf befremdende Gesellschaftsentwicklung, Ausländerkriminalität, verfehlte Entwicklungshilfe, missbrauch des Asyl- und Flüchtlingswesen aber sowas von (mit)schuldig, was sozial klingt ist noch lange nicht wirklich sozial. Oft passiert genau das Gegenteil.

    • roger m sagt:

      herr kremsner,wer sagt ihnen denn,dass die 70% nicht auch gerne die svp wählen würden,sind das ihre vermutungen oder schreiben sie hier einfach nur,um hass zu schüren,warten sie doch ab,bis die wahlen vorbei sind ,dann können sie mit ihren tiraden niemand mehr beeinlussen können

  • Heinz Kremsner sagt:

    Besten Dank für Ihren Beitrag, Hr Grunder. Ihre Partei BDP ist für mich als SP-Mitglied wählbar. Ihre BDP ist zwar konservativ (ist nicht negativ gemeint) politisiert hochanständig und präsentiert Lösungen usw usw die die Schweiz benötigt, im totalen krassen Gegensatz zur SVP. Die Schweiz braucht die BDP. In allen Majorz-Wahlen kann sich die BDP auf meine Fremd-Partei-Stimme verlassen, so wie das sehr viele Wähler in den Wahlen im Frühling gemacht haben und und im Herbst machen werden. Der Erfolg ist ihnen garantiert.Danke!

  • Max Meier sagt:

    Hauptsache man hat einem weiteren SVP feindlichen und nichts desto trotz unfähigen Politiker eine Plattform für seinen Wahlkampf gegeben.

  • Für die hinterlistige Abwahl von Christoph Blocher im Dezember 2007 sind klar jene verantwortlich, die diesen abgewählt haben. Nun schieben sie der SVP die Schuld dafür zu. Einen Bundesrat wählt man nicht einfach so ab weil dessen Partei mit ihm Wahlkampf gemacht hat. Ich erwarte von Bundesparlamentariern etwas mehr Seriosität! Jede Bundesratspartei ist zur Oppositionspolitik verdammt, wenn sie ihrem Kurs treu bleiben will und sich nicht dem Bundesratsgremium unterordnen will. Umso mehr als die Bedeutung der Von-Wattenwyl-Gespräche abgenommen hat.

    • Helveticus sagt:

      Doch, Herr Müller, den Herrn Blocher musste man aus der Regierung entfernen, weil er die Gewaltentrennung gering schätzte. Wer sich in unserm Land zum Tyrann aufschwingen will, muss weg. Remember Wilhelm Tell!

      • Heinz Kremsner sagt:

        @Helveticus: Richtig Frau Helveticus ;-)….. so ist es. Wilhelm Tell würde Blocher erschiessen.

      • Anh Toan sagt:

        @Helveticus: Blocher wurde zurecht abgewaehlt, weil er sich nicht an die CH-Verfassung hielt, aber es geht nicht um Gewaltentrennung: Der Bundesrat ist ein Kollektivorgan. Macht ein Mitglied dauernd Opposition, wird vernuenftige Regierungsarbeit unmoeglich. Ich meine, eine abweichende Meinung eines Bundesrates in einem Einzelfall ist legitim (schon dies ist umstritten), konstante Opposition als Mitglied des Gremiums ist eindeutig verfassungswidrig. Blocher wurde nie Mitglied des Bundesrates, er blieb SVP Chef. (Tony ist sein Medvedew).

    • Auguste sagt:

      hmm…, jöö, was die svp tut ist „listig“ – wenn sich die andern zur abwechslung auch mal etwas überlegen, ist es „hinterlistig“.
      werden sie erwachsen, alexander müller.

  • Heinz Kremsner sagt:

    Hr Müller, sie sollten hier nicht einfach Thesen des Parteiblättchens der SVP Weltwoche mit dem Starschreiber Köppel wiederholen.Im 2007 wurde Blocher wg Unfähigkeit abgewählt.Darauf haben alle Parteien beschlossen,die Konkordanz gilt,SVP hat Anspruch auf 2 Sitze.EWS wurde unter Beachtung des Konkordanz-Prinzipes gewählt.Die SVP war so blöd,gegen das Prinzip zu verstossen und EWS mit Sippenhaftung eines ganzen Kantons rauszuschmeissen.Selber schuld, weil so blöd, weil gegen Konkordanzprinzip verstossen.EWS soll weitere 4 Jahre,am besten bis Rücktritt BR bleiben.

    • Alain Mohler sagt:

      Nein Herr Kremsner, versuchen Sie auch als SP-Mitglied lernfähig zu werden. Sie verbreiten, ob gewollt oder ungewollt, Unwahrheiten. Auch hier: BR Blocher wurde nicht wegen Unfähigkeit abgewählt, sondern weil er unangenehm war. Sogar Ihr ex-Präsi und SP-Urgestein Helmut Hubacher hat im Wortlaut: “Herr BR Blocher ist handwerklich nichts vorzuwerfen” attestiert. Wenn es bei den Bundesräten um Fähigkeit ginge, hätten wir ein echtes Problem. Denn das sind alles keine Führungspersönlichkeiten die ein Land voran bringen können, eher Verwaltungsangestellte die reagieren und nicht agieren.

  • Helveticus sagt:

    Konkordanz ist also relativ: Blocher rauswerfen war okay, aber Schneider-Ammann soll ewig vor sich in schnarchen dürfen, weil er nicht bei der SVP ist? Ich habe kein Verständnis dafür, wenn pragmatische Politmechanismen zu einer Staatsphilosphie aufgebauscht werden. Für Herrn Grunder (den ich für seine Haltung in de Energiepolitik schätze,) mag Päcklipolitik Alltag sein, ich finde sie verabscheuenswert. Wir brauchen sieben Figuren in der Regierung, die handlungsfähig und -willig sind. Solange Abstimmungsbetrüger Blocher draussen bleibt, dürfen von mir aus auch zwei SVPler in den Bundesrat.

  • Heinz Kremsner sagt:

    Die SVP schneidet immer in allen Majorz-Wahlen in der Schweiz auf allen politischen Ebenen extrem schlecht ab (BR-Wahl ist auch Majorz-Wahl). Die Wahlen im Frühling auf allen Kantons-Ebenen wahren (fast alle) Majorz-Wahlen. Das Ergebis zeigt, die SVP schneidet extrem schlecht ab, kriegt fast keine Fremd-Partei-Stimmen.Somit steht fest: Das Volk würde keinen SVP-Bundesrat wählen! Und bei den BR-Wahlen im Herbst können sich die Parteien auf die Meinung des Volkes abstützen: kein zusätzlicher SVP-BR.EWS bleibt.Das Volk würde jemand von BDP,GP,GLP eher als BR wählen.

    • Patrick Tanner sagt:

      Werter Herr Kremser obwohl die SVP weiss, dass ihre Wahlchancen bei einer Volkswahl der Bundesräte eher schlecht wäre, lancierte sie diesbezüglich eine Volksinitiative. In dieser Frage müssten Sie eigentlich die SVP-Initiative unterstützen. Etwas im Widerspruch zu ihrer These, dass SVP-Exponenten, insbesondere Hardliner, im Majorzwahlverfahren schlechte Chancen haben, steht die Wahl zum Berner Ständerat von Herrrn Amstutz. Dieser ist alles andere als ein moderater bürgerlicher Politiker und wurde trotzdem gewählt.

      • Helveticus sagt:

        Herr Tanner, Amstutz wurde nicht wegen seiner politischen Rüpelhaftigkeiten gewählt, sondern wegen seiner Ähnlichkeit mit dem Hollywood-Schauspieler Richard Gere. DIe SVP lanciert ab und zu mal eine politische Initiative, mit der sie selbst sich ins Bein schiesst, falls sie wirklich angenommen würde (siehe auch Aufhebung der PFZ vs. SVP-Arbeitgeber). Der Nachteil, nur eine Minderheit der Wähler zu vertreten, wird so geschickt in einen (Wahlkampf-)Vorteil verkehrt. Es steht den politischen Mitbewerbern frei, ebenfalls schlau zu sein.

        • Patrick Tanner sagt:

          Helveticus Ihr Beispiel „Personenfreizügigkeit kündigen“ ist denkbar schlecht gewählt. Eine repräsentative Umfrage des Beobachters von diesem Jahr ergab bei 500000 Lesern, dass 67% die Zuwanderung beschränken wollen (was jedoch nur durch eine Kündigung der PFZ möglich ist). Das Interessante ist, dass „nur“ 66% der sich als rechtskonservativ bezeichnenden Leser, jedoch 95% (!!) der Leser, die eine Mittepartei wählen und noch 40% der Linkswähler, die Zuwanderung beschränken wollen. Mittlerweile wird die PFZ von einer Mehrheit der CH-Bevölkerung abgelehnt.

          • Helveticus sagt:

            Ja, Herr Tanner, ich glaub auch, dass die PFZ-Initiative der SVP, für die derzeit gesammelt wird, an der Urne durchkommt. Meine Prognose liegt bei 62 Prozent Ja. Nichtsdestotrotz ist das natürlich für alle SVP-Gewerbler, Agrarbarone und Grossunternehmer wie Spuhler mühsam, weil sie nicht mehr einfach Billigkräften aus der EU holen können, um die eigene Marge zu verbessern, sondern erst wieder Schweizer berücksichtigen müssen, was sie teurer zu stehen kommt. Mein Beispiel ist also schon relevant.

          • Patrick Tanner sagt:

            Sie haben vollkommen recht, Helveticus. Der neoliberale Wirtschaftsflügel der SVP ist gegen die Kündigung der PFZ, weil sie von ihr massiv profitiert. Die SVP hat diese Initiative auch nur lanciert, um die Meinungshoheit bei der Zuwanderungsproblemtaik wieder zu erlagen und seinen nationalkonservativen Flügel nicht zu vergraulen. Darum wurde der Initiativtext sehr schwammig formuliert und festgehalten, dass der Bundesrat die Kontigente bestimmen soll. Dann kann wieder für Jahre Wahlkampf betrieben werden und das Problem wird nicht gelöst. Darum werde ich die ECOPOP-Initiative unterstützen.

      • Mark Keller sagt:

        Allerdings wurde Adrian Amstutz äusserst knapp gewählt. Eine massgebliche Anzahl StimmbürgerInnen konnten am zweiten Wahlgang nicht teilnehmen. Adrian Amstutz muss im Herbst erst noch beweisen, dass er in einer ordentlichen Wahl auch gewählt wird.

  • Joel sagt:

    Hans Grunder hat es jedenfalls nicht gestört, sich auf der Liste der „Zöisli“-SVP 2007 in den Nationalrat wählen zu lassen.
    Dieser Artikel zeigt klar auf, dass es der BDP einzig um die Bewahrung ihres Sitzes im Bundesrat geht, und zu diesem Zweck wird fröhlich an einer für die Partei bequemeren Definition von Konkordanz herumgebastelt und beflissentlich übersehen, dass das Schweizer Konkordanzsystem ohne Verteilung der Bundesratsitze nach Parteistärke völling sinnentleert ist. Wird der SVP im Dezember ein zweiter Sitz verweigert, kann nicht mehr ernsthaft von „Konkordanz“ gesprochen werden.

  • Divorne sagt:

    Si les chambres avaient pris la peine d’écouter le peuple cela ne se serait sans doute passé.
    Quand certains accusent l’UDC de ne pas avoir respecté la démoncratie Suisse ils ont sans doute raison mais ils ne sont pas seul non plus. Les politico-correct et autre intellectuel en manque de pouvoir ont bien profiter aussi durant les année 95 à 2005.

    A vouloir la „Jouer solo“ certains partis ont eux même favoriser la création de l’UDC. Alors il ne faut pas venir dire que seul l’UDC est responsable du boulversement actuel.

  • Werner sagt:

    Herr Grunder kritisiert die SVP als „Zöisli-Partei“. War er nicht auch einmal in der SVP und wurde dank Restmandat in den Nationalrat gewählt. Eine Partei deren Bundesrätin dank eine Intrige und Falschaussagen im Bundesrat sitzt. Ein Parteipräsident der für seine „Schlitzohrigkeit“ im Bernerland bekannt ist, sollte sich etwas zurück nehmen. Die Konkordanz hat die Schweiz sehr weit gebracht und es sollte so bleiben.

  • Tststs sagt:

    Nur mal so ein kleiner Diskussionsanstoss: Wenn die SVP moniert, sie seie untervertreten im BR, dann ist dies nur die halbe Wahrheit. Wenn sich die Anteile in der legislativen Bundesversammlung im exekutive Gremium BR wiederfinden sollen, dann, ja dann, kann die SVP jammern. Wenn aber die Anteile der SVP in anderen exekutiven Gremien (Regierungs-, Stadt- und Gemeinderäte) die Anteile im BR vorgibt, dann sähe die Sache schon ganz anders aus….

    • Heinz Kremsner sagt:

      @Tststs: so ist es, Danke. Praktische alle (alle???) exekutiven Wahlen in den Gremien Regierungs-, Stadt- und Gemeinderäte sind Majorz-Wahlen. Die Parteien brauchen Fremd-Partei-Stimmen. Die SVP kriegt fast gar keine Fremd-Partei-Stimmen. Warum ist wohl klar. Die BR-Wahl ist auch eine Majorz-Wahl. Man könnte sich nun durchaus wie sie schreiben auf die politische Basis auf Kantons-Gemeinde-Ebene abstützen.Damit hätte die SVP gar kein Anrecht auf SVP-BR.

      • Ja das ist völlig klar, warum die SVP keine Fremdstimmen erhält, da bin ich mit ihnen völlig einig. Die andern Parteien haben Angst, dass die SVP noch mehr zulegt, nicht weil die SVP so qualifizierte Leute hat, aber die andern haben viele unfähige Eier in ihren Reihen. Die SVP hebt sich ab von den andern. So braucht es einfach etwas Zeit und die SVP legt stetig zu.

        • Helveticus sagt:

          Die SVP legt nur deswegen weiter zu, weil die andern sich weigern, ernsthaft die Migrationsproblematik anzugehen. Abgesehen davon ist die SVP lediglich für eine kleine, nationalkonservative Gefolgschaft unentbehrlich. Das weiss sie natürlich auch, deswegen fischt sie mit allerlei Kniffen zusätzlich und erfolgreich das ultrarechten Ufer und neoliberale Gewässer ab.

          • Patrick Tanner sagt:

            Bravo Helvetikus eine wahrlich zutreffende Analyse. Nur wie lange wird dies noch für die SVP gut gehen, denn die Widersprüche und Gegensätzlichkeiten der verschiedenen Parteiflügel werden irgend wann Mal offensichtlich und dann droht der Spaltpilz erneut, die SVP zu schwächen oder gar auseinander zu reissen. Die Abspaltung der BDP schwächte die SVP nicht, viel gefährlicher wäre für die SVP eine Abspaltung seines nationalkonservativen Flügels. Einem solchen „Zauber“ könnte dann auch der erfolgreiche Zauberlehrling nicht mehr Herr werden.

  • Armin Meier sagt:

    Mit Worten und Rhetorik lässt sich die Wahrheit fast verschleiern. Ich wähle links und v.a. grün, gebe hier aber für einmal und ausnahmsweise der SVP recht. Unser politisches System der Exekutive beruht auf Konkordanz und Proporz! Die BDP kann zwängeln und machen aber in den Bundesrat gehöhrt eine proportionelle Vertretung des Volksentscheids nach Parlamentswahlen. Dies gilt für die SVP, die BDP sowie gegebenenfalls für Grüne. Ab spätenstens 14% hat eine Partei Anrecht auf einen Bundesrat, bei 28% auf zwei.

    • Helveticus sagt:

      Sie müssen ja so argumentieren, weil die Verterter der Grünen sich auch noch gerne ihre Pfründe sichern wollen, bevor sie in Pension gehen.

  • Auguste sagt:

    hmm…, es gibt wohl nur einen punkt zur konkordanz, wo sich alle regierungsparteien einig sind: alles ist denkbar, solange unsere ansprüche erfüllt sind.

    • Helveticus sagt:

      Nur so machts Spass. Obwohl viele Schweizerinnen und Schweizer die Politik in eine Art Versicherungssystem umwandeln würden, wenn sie könnten….

  • Die SP möchte das nicht an grosse Glocke hängen, die BDP noch weniger. Tatsache ist: Es scheint sehr viele Wähler (im Kanton Bern!) zu geben, die ihre Wahllisten mit BDP- und SP-Kandidaten mischen. Ich frage mich, ob SP- und BDP-Funktionäre über ihren eigenen Schatten springen können, um sich im 2. Wahlgang der Ständeratswahlen gegenseitig zu unterstützen. BDP und SP haben das Heu zwar nicht auf derselben Bühne, doch ich traue beiden Parteien eine gewisse Fairness und politischen Anstand zu.

  • Marius Ley sagt:

    Auch wenn Hans Grunder hier in erster Linie Wahlkampf betreibt – mit dieser Analyse liegt er völlig richtig: Konkordanz lässt sich nicht rein arithmetisch (Zusammensetzung des BR nach Wählerstärke der Parteien) herbeiführen. Wichtiger ist die Fähigkeit der Parteien und ihrer jeweiligen Regierungsvertreter, sich über ihre ideologischen Grenzen hinweg zu Konsenslösungen im Landesinteresse zusammenraufen zu können. Wenn einzelne Gruppierungen oder Individuen dazu nicht fähig sind, müssen die anderen Parteien konsequenterweise den Mut haben, sich von solchen destruktiven Kräften zu emanzipieren.

  • Elisabeth Hasler sagt:

    Hans Grunder bringt es auf den Punkt. Die Konkordanz wurde vor der Blocher-Ära anders interpretiert als heute. Der Parteienproporz wurde mit den damaligen Persönlichkeiten im BR um die inhaltliche Komponente & den Willen zur konsensualen Lösungssuche angereichert. Es galt als Selbstverständlichkeit, dass die 7 BR (& die BR-Parteien!) im Landesinteresse um die beste Lösung ringen & sie auch zustandebringen. Seit der Spaltpilz B. Oberwasser hat & fälschlicherweise sogar in die Exekutive gewählt wurde, ist dies Geschichte. Aber die Historie zementiert nicht die Zukunft. Man kann daraus lernen.

    • smart sagt:

      Frau Hasler, was Sie hier schreiben stimmt einfach nicht. Die SP macht seit den sechziger Jahren Opposition gegen die Grundpfeiler der CH und sie sass trotzdem immer mit 2 Sitzen im BR. Die braven Bürgerlichen haben dieses doppelzüngige Spiel der Linken immer nur leise kritisiert, nie nach 1945 haben sie von der SP gefordert sie müsse inhaltliche Bedingungen erfüllen damit sie weiterhin in der Landesregierung Einsitz nehmen darf. Nicht mal BRB hat dies getan. Aber H.G. und sie fühlen sich berufen, Kriterien festzulegen, welche als Bedingung für den Einsitz im BR erfüllt sein müssen.

  • paul rohner sagt:

    Aber Hallo Herr Nationalrat Grunder.Nach Ihrer Aussage soll tatschlich Ihre Erbpartei SVP schuldig sein für die Abwahl von Bundesrätin Metzler.Sie sind offensichtlich sehr vergesslich.Die CVP Fraktion hat dazumal BR Deiss unterstützt und BR Metzler öffentlich fallen gelassen.Ihre Erb und Kleinpartei hat in Sachen eigenem Bundesrat oder Bundesrätin nichts mit der Konkordanz zu tun.Es wäre nichts als recht,wenn sämtliche an der Abwahl Verantwortlichen von BR Metzler und Blocher stimmenden National und Ständeräte,namentlich bekannt gegeben würden.Das Volk würde staunen Herr Nationalrat Grunder.

    • Alois Brandenberg sagt:

      Die SVP ist an vielem schuld, sie sollte sich ein Beispial an Ruedi Minger nehmen !

      • smart sagt:

        Aha und darum wieder mal eine ordentliche CH-Anbauschlacht planen…….

        Da lacht ja der Zottel höchstpersönlich! 🙂

  • Patrick Tanner sagt:

    Hr Grunder ist für mich nicht glaubwürdig. Er war im Unterstützungskomitee der schädlichen und gefährlichen Ausschaffungsinitiative und hat mitgeholfen, den Initiativtext auszuarbeiten. Diese unsegliche Initiative ist auch „auf seinem Mist gewachsen“. Nach der Abspaltung der BDP will er davon plötzlich nichts mehr wissen und gibt sich geläutert. Das ist nur noch verlogen. Und eine solche Person wird noch von SP-Exponenten im Sinne „der Feind meines Feindes ist mein Freund“ unterstützt. Brandstifter sollte man nicht unterstützen, auch wenn dadurch der politische Gegner geschwächt werden kann.

    • Ernst Pauli sagt:

      Grüezi Herr Tanner. Wir sollten politische Partner nicht als Brandstifter bezeichnen, auch wenn die eine oder andere Aktion nicht Ihre Zustimmung gefunden hat. Genau dieses Verhalten führte zu der Spaltung der $VP, was zu viel Unruhe geführt hatte und dem Land wenig diente. Was aus Brandstifterei entstehen kann, sahen wir in Norwegen.

      • Patrick Tanner sagt:

        Werter Herr Pauli Sie widersprechen sich: Einerseits sagen Sie zurecht, was aus Brandstifterei entstehen könne, sehe man in Norwegen, um dann gleichzeitig zu fordern, dass man die Urheber (in diesem Fall Herr Grunder der im Unterstützungskomitee dieser Brandstifter-Initiative sass) der Brandstifterei nicht als solche bezeichnen dürfe, weil sie politische Partner seien. Das nennt man Opportunismus!
        Dass es zu einer Spaltung der SVP kam, ist mir völlig egal. Die Unruhe, die dadurch entstand, erachte ich als wenig problematisch.

        • Patrick Tanner sagt:

          Ich wage zu behaupten, dass, wenn die Mitteparteien und die Linksparteien die Probleme der Massenzuwanderung dank PFZ früher thematisiert und Lösungsvorschläge erarbeitet hätten, die schädlichen und unseglichen Initiativen (MinarettI. und AusschaffungsI.) der SVP nicht angenommen worden wären. Diese dienten dem Volk als Ventil für ihre Ohnmacht bei der Zuwanderungsproblematik, da die PFZ von den anderen Parteien als „heilige Kuh“ und alternativlos erachtet wurde. Die SVP hat dies gekonnt ausgenutzt. Die PFZ ist jedoch nicht alternativlos und die Massenzuwanderung bleibt ein Problem für die CH.

          • Helveticus sagt:

            Sie haben in vielem recht, Herr Tanner. Aber so wie ich das in Erinnerung habe, waren auch die wichtigen Köpfe der SVP einst für die Einführung der PFZ.

          • Patrick Tanner sagt:

            Genau so war es! Ich bin davon überzeugt, dass auch jetzt noch viele gewichtige SVP-Exponenten wie Rime, Spuhler, Giezendanner, Reimann (SR Aargau), Schlidknecht, Kaufmann etc. die PFZ unterstützen. Wie sagte so schön Herr alt-BR Blocher „wir sollten es wagen“. Die PFZ ist ein neoliberales Globalisierungskonstrukt, dass die Macht der Arbeitgeber, Kapital- und Immobilienbesitzer gegenüber den Arbeitnehmern, sozial Schwachen und Mietern massiv erhöhte und das kam dem Wirtschaftsflügel der SVP sehr gelegen. Darum plädiere ich für die Unterstützung der ECOPOP-I. und nicht derjenigen der SVP.

          • Patrick Tanner sagt:

            Leider haben sich auch die Linksparteien bei der Migrationsproblematik m. E. falsch verhalten, indem sie alle Kritiker der PFZ (von denen gibt es auch viele im linksliberalen und Grünen Lager) in die xenophobe Schandecke stellten und als Sünneli-Partei-Anhänger diffamierten. Dasselbe werden sie bei den ECOPOP-Unterstützern versuchen und das ist dumm und infam. Ich kann Ihnen versichern, dass ich noch nie die SVP gewählt habe und werde trotzdem bei meinen kritischen Voten über die Massenzuwanderung dank PFZ mit all ihren desaströsen sozialen/ökologischen Folgen als xenophober Svpler diffamiert.

          • Helveticus sagt:

            Meine Rede, Herr Tanner. Ich werde indes – als Linker – sowohl Ecopop wie auch die Anti-PFZ-Initiative unterstützen. Nimmt mich wunder, ob sie vor 2030 zur Abstimmung kommen. In diesem Zusammenhang finde ich es fatal, dass es links der Mitte keine nennenswerten traditionalistischen Kräfte im Sinne der Gewerkschaften mehr gibt, sondern sowohl Grüne wie auch SP von ihren liberalen Flügeln dominiert werden (- die SVP freuts). Zusammen mit der geschichtlichen Überlieferung des Internationalismus führt das paradoxerweise zu einer im Grunde globalisierungsfreundlichen Haltung der Linken.

  • Walter Dobler sagt:

    Geht es bei der Frage zur Konkordanz nicht letzlich darum, ob eine Regierung für das ganze Land entscheiden soll (dann müssen deren Mitglieder auch für das Land representativ sein – punkto Sprache, Parteien, soziale Ansichten und gleichzeitig gut zusammenarbeiten können) oder ob eine Regierung die Meinung der Parteien DURCHSETZEN soll. Ich befürworte das erstere, da unser Land nur so gut regiert werden kann. Im zweiten Fall ist eine weitere Polarisierung des Landes vorprogrammiert.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Im Detail liegt der Teufel. Wenn sie das Land algebraisch korrekt repräsentiert haben wollen, müssten sie etwa 7Millionen Schweizer in die Regierung aufnehmen. Alles andere ist SCHEINREPRAESENTATION. Denn jeder kann nur sich selber repräsentieren (schon das ist für viele schier unmöglich). Es ist egal ob ein Tessiner, oder ein Zürcher Bundespräsident ist, es ist sogar egal welcher Partei er angehört, aber er muss die richtigen Entscheidungen treffen. Es geht um Inhalt nicht um Aeusserlichkeiten. Die Maske interessiert nicht, das darunter aber schon. Hört doch auf mit dummen Zahlenspielen.

      • Walter Dobler sagt:

        … was wohl soviel heisst wie: Demokratie abschaffen und eine Diktatur dafür haben. Demokratie ist ein Zahlenspiel – die schweizer Demokratie baut dabei auf ein Gleichgewicht der unterschiedlichen Kräfte. Die Entscheide trifft dabei nicht ein Einzelner, sondern ein Kollektiv (sei es im Bundesrat oder im Parlament oder beim Volk). Wir haben genug Beispiele im Ausland, die zeigen, dass die Demokratie nicht funktioniert, wenn ein Einzelner die Entscheide trifft (zB in Italien)

  • Klaus Lauterbach sagt:

    In der Politik geht es nur und ausschliesslich um Macht, Einfluss und Geld. Konkordanz existierte in der dem Volk vorgegaukelten Form nie; es war von Beginn her eine fragile Zwangs- und Notgemeinschaft, die den mächtigsten Parteien auf Jahre hinaus Stimmenanteile, Ämter und Pensionen sichert. Konkordanzentscheide werden nie danach gefällt, was der Sache am dienlichsten ist, sondern danach, was mir am meisten nützt oder am wenigsten schadet, ohne dass der status quo gefährdet wird. Die BDP singt das Hohelied der Konkordanz, weil sie hofft, über den Proporz mehr Macht zu gewinnen. Widerlich!

  • smart sagt:

    H.G. fordert als Bedingung für den zweiten Bundesratssitz der SVP inhaltliche Konkordanz. Und warum hat er von der SP in den letzten Jahrzehnten nie dasselbe gefordert und fordert es auch heute nicht von ihr? Die SP wollte die Armee abschaffen als der kalte Krieg noch nicht entschieden war, die SP will heute den Kapitalismus überwinden. Die SP schreckt seit langem nicht vor der Missachtung der Eigentumsgarantie, einem wichtigen Pfeiler unserer Rechtsordnung, zurück. Aber die SP darf, trotz all dieser Zeuselei, trotzdem in der Feuerwehr mitspielen. Nein H.G. diese Argumentation ist zu verlogen!

  • Ich teile die politsichen Ansichten von Hans Grunder nur zum Teil. Aber ich respektiere ihn. Er ist ein Mann mit Anstand und Zivilcourage, ein Mann, der auch mal seine Meinung ändern kann (Atomausstieg). Wie hat doch der grosse BernerSozialdemokrat Robert Grimm gesagt: Nur ein Esel ändert seine ;Meinung nicht. Ich wünscheGrunder, dass er das Gros der SVP-Wähler auf seine Seite ziehen kann und jene in die rechte Schmuddelecke verweist, die mit rechextremen und xenophoben Hasstiraden unser Land verunstalten und seinem Ansehen in der Welt nachhaltigen Schaden zufügen.

    • Patrick Tanner sagt:

      Lieber Herr Beutler ich hoffe doch sehr, dass Sie die SP-Wähler nicht dazu (wie oben in Ihrem Votum angedeutet) auffordern, BDP-Exponenten mittels Panachieren auf den Wahllisten mitzuberücksichtigen. Wollen Sie die SPS noch mehr schwächen. Die BDP bleibt eine rechtsbürgerliche Partei. Unterstützer der SP sollten für eine soziale und ökologische Politik neben Ihrer Partei hauptsächlich die Grünen unterstützen. Oder haben Sie Angst, dass die Grünen einen Bundesratssitz auf Kosten der SP zugesprochen erhalten?

      • smart sagt:

        Herr Tanner, nennen Sie mir bitte ein politisches Sachgeschäft, indem die BDP eine rechtsbürgerliche Haltung einnimmt.
        Herr Beutler sieht das absolut richtig, wer SP wählt, kann genau so gut noch ein paar BDP-ler auf die Liste schreiben. Was EWS in Bern treibt, ist SP-Politik vom Feinsten, wen wunderts? Sie wurde ja auch von der SP gewählt.

        • Patrick Tanner sagt:

          Sie haben recht, die BDP ist zwar keine rechtsbürgerliche aber laut smartvote eine bürgerliche Partei, die sich nur unwesentlich linker positioniert als die FDP und in fiskalischen/finanzpolitischen Angelegenheiten eine schon fast neoliberale Position einnimmt. Laut smartvote Profil stehen die CVP und v.a. die Grünliberalen, die von der SP und den Grünen als rechte Ökoliberale betitelt werden, viel linker. Machen Sie sich kundig. Dass Herr Beutler, als SP-Politiker, seine Wähler geradezu auffordert die BDP zu wählen, wird das linke Lager und die Grünen, die der SP viel näher steht, schwächen.

          • smart sagt:

            Hören sie auf mit smartvote und all diesem anderen Politologenkreisliquatsch. Die CVP sagt auch sie sei bürgerlich dabei traut sie dem Bürger nicht einmal zu in religiösen Dingen selber denken zu können. Zudem will die CVP sogar das Privateste des Privaten, nämlich die Familie und die Kinder noch dem Staat ausliefern.
            Es ist ziemlich einfach: Wer alles vom Staat organisieren, fördern, verbieten und besteuern lassen will, ist Links. Wer den Bürger und die Bürgerin selber entscheiden, denken und bezahlen lässt und somit für einen schlanken aber starken Staat eintritt, ist bürgerlich.

          • Helveticus sagt:

            „Im heutigen Leben gehört die Welt nur den Narren, den Grobschlächtigen und den Betriebsamen. Das Recht zu leben und zu triumphieren erwirbt man heute fast durch die gleichen Verfahren, mit denen man die Einweisung in ein Irrenhaus erreicht: die Unfähigkeit zu denken, die Unmoral und die Übererregtheit.“

            (aus „Das Buch der Unruhe“ von Fernando Pessoa)

      • Mark Keller sagt:

        Patrick Tanner, wo hat Peter Beutler angedeutet SP-Wähler sollen BDP-Kandidaen berücksichtigen? Haben wir den gleichen Text gelesen? Es steht nur geschrieben, dass Peter Beutler sich wünscht Hans Grunder könne die Mehrheit der SVP-Wähler überzeugen BDP zu wählen 🙂

        • Patrick Tanner sagt:

          Herr Beutler hat wiederholt in Blogs kolpotiert, dass die SVP mit ihren Initiativen, wie z.B. der Ausschaffungsinitiative, die Zündschnur für so fassunglose Taten wie dem Massenmord in Norwegen bereitstelle und damit eine Mitschuld treffe, um dann später, einen der Mitinitiaten dieser gefährlichen Initiative wie Herrn Grunder für Konservative zur Wahl zu empfehlen. Das ist doch nichts anderes als poltischer Opportunismus nach dem Motto „der Feind meines Feindes ist mein Freund“. Bei solchen Wahlempfehlungen aus linker Sicht wird mir Angst und Bange. Darum wählt lieber die Grünen oder GL.

          • smart sagt:

            Nein, wählen Sie SVP !!

          • Patrick Tanner sagt:

            Smart ich bin FDP-Mitglied. Dass diese Partei jedoch die Personenfreizügigkeit zu einer „heiligen Kuh“ hochstilisierte und sie aus Eigennutz/Profitgier als alternativlos erachtet, empfinde ich als äussert aliberal und hat mich von der Partei emfremdet. Eine FDP, die sich primär als Wirtschaftslobbyisten-Partei positioniert, entspricht nicht meinem liberalen Verständis. Zudem werden in dieser Partei die ökologischen Probleme zu wenig berücksichtigt. Dabei meine ich nicht die Kernkraft, die eigentlich bzgl. der C02-Problematik gefördert werden sollte, sondern die Zersiedelung und Raumplannung.

          • smart sagt:

            Aha sie sind FDP-Mitglied und empfehlen GL oder Grüne zu wählen. Schade; übrigens ich wollte bis im März dieses Jahres, diesen Herbst auch wieder mal FDP wählen aber was diese Partei nach Fukushima vollführt hat, nein ich muss es glaub wieder einmal mehr 4 Jahre lang vertagen. Man kann es einfach nicht ernst nehmen. Wahrscheinlich wierden die Liberalen erst wieder gesund und für einen Otto Normalbürger wählbar wenn der CH-Finanzplatz komplett hinunter gewirtschaftet ist. Eigentlich schade, aber wir könnens nicht ändern. Drummbleibt halt doch wieder nur die SVP!

          • Patrick Tanner sagt:

            Ich empfehle Linken, lieber die Grünen oder noch besser GL zu wählen anstatt die SP. Die Kehrwende bei der Kernkraft hat mich zusätzlich von der FDP emfremdet. Wahrscheinlich bleibt mir nichts anderes übrig, gezielt Politiker zu wählen, die sich dezidiert für eine Beschränkung der Zuwanderung, auch unter Inkaufnahme einer PFZ-Kündigung, ausprechen. Darunter werden wohl auch einige SVPler zu finden sein, jedoch sicherlich nicht Herr Schlüer und andere Hardliner, die in gesellschaftspolitischen Fragen wie z.B. der Drogenliberalisierung, Abtreibung, Eherecht, Minarette etc. aliberal sind.

  • smart sagt:

    Die Abwahl von BRB hatte einen sehr positiven Effekt: Die SVP unterzog sich gezwungenermassen einer Selbstreinigung. Die Ex-SVP’ler und heutigen BDP’ler outeten sich endlich als verkappte staatsgläubige Linkspolitiker, nachdem sie vorher jahrzehntelang die SVP intern vor einem klar bürgerlichen Kurs abhalten konnten. H.G. gehörte eigentlich, wie richtigerweise hier bereits mehrmals erwähnt, gar nicht zu diesem linksliberalen SVP-Flügel. Aber ganz Politiker sah er bei dieser Gelegenheit, den Tag gekommen um eine medial vielbeachtete Rolle zu spielen. In zwei Jahren spricht niemand mehr von H.G.

    • Alois Brandenberg sagt:

      Wir werden sehen, dass Sie nicht recht haben.

      • smart sagt:

        Richtig; on verra! meine Aussage können wir wenigstens überprüfen. All das Umfragegschmöis welches der Tagi laufend als wissenschaftliche Untersuchungen betitelt, ist mit grosser Wahrscheinlichkeit manipuliert.

      • paul rohner sagt:

        Alois Brandenberg, Jetzt verstehe ich Ihren Kurzkommentar auf meinen Beitrag weiter oben. Ausser nichtsagenden Kurzbeiträgen fällt Ihnen wohl nichts ein. Schade, ich hätte gerne Ihre ausführliche Meinung zur Sache gelesen.

  • antoine sagt:

    Jede Partei ist wichtig. Es gibt keine richtige und keine falsche Weltanschauungen. Es gibt nur verschiedene mögliche Betrachtungsweisen aus denen das zur Situation richtige abgeleitet und entschieden werden muss.
    Je mehr Leute und Weltanschauungen bei der Lösung eines Problems mitwirken, umso grösser ist die Wahrscheinlichkeit, die richtigen Lösungen zu finden. Konkordanz muss/sollte in Richtung Einheit in der Vielfalt zielen.
    Nur lässt sich damit keine Politik machen die auf Showtime und den grösst möglichen Knalleffekt ausgerichtet ist.

  • Patrick Tanner sagt:

    Auf nzz online präsentierten sie am 27. juni 2008 das smartvote Profil aller abtrünnigen ehemaligen SVP und jetzt BDP-Politiker: Herr Grunder hat die grösste Übereinstimmung mit dem Durchschnitt der SVP Nationalräte und positioniert sich sogar eher im rechten Spektrum der Partei. In den Fragen der wirtschaftlichen Liberalisierung, der Finanzpolitik und des Umweltschutzes gibt es eine vollständige Übereinstimmung mit der SVP. Frau NR Gadient hat viele Übereinstimmungen mit der CVP, Frau NR Haller jedoch wieder mehr mit der SVP. Smartvote zeigt klar, dass Hr Grunder ein Rechtskonservativer ist.

    • Patrick Tanner sagt:

      Es verwundert nicht, dass Herr NR Grunder im Unterstützungskomitee der Ausschaffungsinitiative sass und massgeblich bei der Ausarbeitung des Initiativtextes mithalf. Darum ist es auch nicht verständlich, dass Herr Beutler als SP-Politiker, der nach dem Massenmord in Norwegen, in Blogs wiederholt kolpotierte, dass die SVP diesbezüglich eine Mitschuld treffe, nun plötzlich einem der Mitinitiaten dieser gefährlichen Initiative, Anstand und Zivilcourage attestiert und ihn noch für Konservative zur Wahl empfielt. Dieser politische Opportunismus ist widerlich und abstossend, Herr Beutler!

  • Alois Brandenberg sagt:

    Die SVP soll wirklich zur Konkordanz tehen, aberwas sie macht ist nich Demokratie sondern Diktatur.

    • smart sagt:

      Und was bitte schön ist bei der SVP Diktatur? Dass sie wieder mal Unterschriften für Volksinitiativen sammelt? Oder dass der SVP-Grossvater Blocher bei den Wahlen als Nationalratskandidat und als Ständeratskandidat antritt? Oder dass die SVP an Podien auftritt und ihre Meinung öffentlich vertritt? Sie scheinen mir eine komische Auffassung von Diktatur zu haben. Ich hoffe nur, wir beide erleben nicht was eine Diktatur wirklich ist! Auch nicht die EU-Diktatur des Staatsbankrotts!

      • tststs sagt:

        Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns!
        Das ist das Diktatorische an der SVP (wobei hier unbedingt zu betonen ist, dass es sich um den ursprünglich von der Züricher SVP geprägten Flügel handelt, der aber leider im Moment am lautesten schreit und somit am besten gehört wird…

        (Und ja, genau dieses Gefühl vermittelt die SVP ihren Mitpolitikern und -bürger)

        • smart sagt:

          Ja aber hallo, jetzt aber bitte nicht noch ins Mimosenhafte fallen. Es liegt wohl in der Natur der Politik dass nur die Stimme zählt welche man selber und nicht der politische Gegner erhält. Was daran diktatorisch sein soll,….. ja gut wenn man sich von den anderen immer nur das Softi-Wischiwaschi anhören muss, können die klaren SVP-Botschaften vielleicht so ankommen. Fragt sich nur ob nun das Wischiwaschi oder das Klare zu bevorzugen ist. Ich weiss lieber woran ich bin, wenn ich den Stimmzettel ausfülle. Die Schönschwätzerinnen und Schönschwätzer waren schon immer die schlimmsten.

          • Helveticus sagt:

            “Im heutigen Leben gehört die Welt nur den Narren, den Grobschlächtigen und den Betriebsamen. Das Recht zu leben und zu triumphieren erwirbt man heute fast durch die gleichen Verfahren, mit denen man die Einweisung in ein Irrenhaus erreicht: die Unfähigkeit zu denken, die Unmoral und die Übererregtheit.”

            (aus “Das Buch der Unruhe” von Fernando Pessoa)

      • Alois Brandenberg sagt:

        Die Eides-/Geluebdeformel muss auf die naechsten BR-Wahlen geaendert werden auf:’…….“dem Volk und NICHT der Partei zu dienen…….“ Bitte, CH-Geschichte der letzten 60 Jahre studieren. Danke.

  • Roger Walser sagt:

    Noch einmal für alle SVP Anhänger. Das Wahlgremium war mit der Politik von Bundesrat Blocher unzufrieden, deshalb wurde er abgewählt. Da die Bundesversammlung den Anspruch der SVP auf einen Bundesratssitz als legitim erachtete, haben sie die SVP-Regierungsrätin Eveline Widmer-Schlumpf gewählt. Welche in Ihrem Kanton bei VOLKSWAHLEN immer mit top Ergebnissen in Regierungsrat gewählt wurde. Was kann die Bundesversammlung dafür, dass die SVP EWS anschliessend, wegen gekränkten Persönlichkeiten, aus der Partei wirft.

  • smart sagt:

    Die Abwahl von BRB war ok, die Bundesversammlung durfte das tun. Sie durfte auch EWS als SVP-Vertreterin wählen. Genauso durfte die SVP-CH die Bündner SVP ausschliessen. Somit wird EWS im Herbst keine SVP-Bundesrätin mehr sein. Die Bundesversammlung ist völlig frei ob sie im Herbst nach den nationalen Wahlen EWS wieder wählt und ob die SVP, obwohl sie ev. wieder stärkste Partei ist, wieder nur einen Sitz in der Landesregierung erhält. Für die SVP ist dies kein grosses Problem, für die Bundesversammlung aber schon. Die SVP macht zusammen mit dem Volk Opposition und hat ihren Spass daran.

    • Patrick Tanner sagt:

      Smart wahrscheinlich wird es genau so herauskommen. Diese unsegliche Parteipolitik entspricht jedoch nicht mehr dem mehr als 50 Jahre bestehenden Konkordanzsystem. Vielleicht wäre auch ein Regierungssystem mit einer Opposition zweckmässiger, die dringenden Probleme unseres Staates, wie z.B. Massenzuwanderung dank PFZ mit ihren desaströsen Folgen, zu lösen. Dann kann der Wähler entscheiden, ob er eine Mitte-Links (CVP,GL,Grüne, SPS etc.) oder eine Mitte-Rechts-Regierung (SVP, FDP, EDU, LEGA etc.) wünscht. Zum Glück haben wir die direkte Demokratie mit Volksinitiative und Referendum.

      • Roger Walser sagt:

        Regierung und Opposition funktionieren mit der direkten Demokratie, wie in der Schweiz, nicht. Was nützt es wenn die Regierung Entscheidungen trifft und die Opposition immer das Referendum ergreift?

        • Patrick Tanner sagt:

          Sagen Sie das den CVP-, Grünen-, SP- und anderen Politikern, die damit liebäugeln, der SVP die ihnen gemäss der Wählerstärke zusprechenden Bundesratsitze zu verwehren, um eine sogenannte „konsensfähige Konkordanz“ zu ermöglichen. Sie sind die Totengräber der über Jahrzehnte bewährten Konkordanz, in die auch die SP, trotz Rückzuges ihres gewählten BR Mathey (anstatt Dreifus) und langjähriger Oppositionspolitik, eingebunden wurde. Durch die Abwahl Blochers haben sich die Mitteparteien nur selber geschadet, denn die BDP schwächte sowohl die CVP als auch die FDP. Ein Umdenken wäre notwendig!

      • smart sagt:

        Der CH-Bürger(in) wird im Herbst ein Mitte-Links oder ein Mitte-Rechts Parlament wählen. Wichtig ist nun nur, dass er oder sie eben weiss, wer wo steht. Drumm gehts mir auf den Keks wenns dauernd heisst die CVP, die BDP und die GLP seien rechtsbürgerliche Parteien. Ihre Staatsgläubigkeit und ihr staatlicher Aktivismus im neue Gesetze erlassen und alles Mögliche und Unmögliche (bis hin zur innerfamiliären Kinderbetreuung) gesetzlich regeln zu wollen, ist eben nichts anderes als linke Politik in einem verschleierten Gewand.

        • Helveticus sagt:

          Heulen Sie sich bei Sarah Palin aus. Die hat ungefähr Ihre Erkenntnisfähigkeit.

          • Rüdiger Kraus sagt:

            Wer keine substanziellen Gegenargumente hat, der wird anscheinend ausfällig (bewarheitet sich ständig)…

          • Helveticus sagt:

            Wenn jemand am rechten Rand des politischen Spektrum steht – wie offentichtlich unser Tea-Party-Freund hier- scheinen alle anderem links zu stehen. Es ist eine Frage der Perspektive. Ich finde Smarts Art der Weltbetrachtung jedoch wahnhaft. Als Kriiterium fürs angebliche Linkssein wird Staatsgläubigkeit vorgeschoben. Dabei ist seine Partei, die SVP, ebenfalls staatsgläubig, wenns um Verteidigung und das Polizeriwesen geht (was ok ist). Wenn Smart für einen Nachtwächterstaat und Manchester-Kapitalismus ist, soll er das so schreiben, statt CVP, BDP und GLP unter Kommunismusverdacht zu stellen.

          • Helveticus sagt:

            Wer die Welt, respektive die Schweiz nur in links und rechts unterteilen kann und will, der sollte sich Meinung nach redlicherweise für die Einführung eines richtigen Regierungs-/Oppositionssystem mit neuen Strukturen einsetzen.

  • Man erhofft sich, dass die BDP viele Wähler der SVP abspenstig macht. Die BDP ist eine bürgerliche Partei, aber sie ist konsensfähig, auch gegenüber SP und Grünen. Hans Grunder hat bewiesen, dass er wenn nötig seine Meinung auch ändern kann, Ausstieg aus der Atomenergie etwa. Die BGB, später SVP, hat bis in die 1980er Jahre bisweilen auch mal mit der SP etwas durchgezogen, besonders im Kanton Bern, wo beide Parteien ähnlich stark waren. Nun hat diese Rolle die BDP übernommen. Unser politisches System ist angewiesen auf Zusammenarbeit und Gespräche miteinander. Die SVP will das aber nicht.

  • Peter Beutler sagt:

    Viele erhoffen sich, dass die BDP Wähler der SVP abspenstig macht. Die BDP ist eine bürgerliche Partei, sie ist konsensfähig auch gegenüber SP und Grünen. Hans Grunder hat bewiesen, dass er auch mal seine Meinung ändern kann, Ausstieg aus der Atomenergie etwa. Die BGB, später SVP, hat bis in die 1980er Jahre auch mal mit der SP etwas durchgezogen, besonders im Kanton Bern, wo beide Parteien ähnlich stark waren. Nun hat diese Rolle die BDP übernommen. Unser politisches System erfordert eine solche Zusammenarbeit. Das funktioniert aber mit der SVP nicht.

    • daniel sagt:

      Die SVP rutschte in den letzten Jahren nach rechts, die SP und FDP nach links. Mit solchen Extrempositionen wird es immer schwieriger einen Kompromiss zu finden. Somit bringen diese grossen, einstmals Staatstragenden Parteien unser Land kaum mehr weiter. Eine Lösung wäre vielleicht ein Zusammenschluss der Mitte. Aber solange es uns so blendend geht, wird das Lösen von Problemen weiterhin von den verschiedenen Ideologischen Ansichten verhindert.

      • Patrick Tanner sagt:

        Daniel bei Ihrer Aufzählung war nur die FDP eine wirklich staatstragende Partei. Die SVP vielleicht früher. Die SPS jedoch noch nie. Leider haben Sie recht, dass die FDP und SP nach links und die SVP nach rechts gerutscht sind. Ihre Wähler sind viel moderater und tendieren mehr zur Mitte.

  • smart sagt:

    Das wird immer besser. Die kantonal Berner Politik der Vergangenheit ein Erfolgsmodell?!. Eine Katastrophe war das und dass die einst stolze Berner SVP diesen Schlamassel mitverursacht hat, ist noch viel schlimmer. Die Berner Urgrossväter und Urgrossmütter würden sich im Grabe umdrehen und wenn sie könnten sogar daraus auferstehen, wenn sie sähen, was die heutigen Berner Politiker aus ihrem einst stolzen Kanton gemacht haben. Am Tropf des Finanzausgleichs und als Firmenstandort in den hintersten Rängen. Der Kt. Bern ist heute nur noch ein Vorbild: nämlich dafür wie man es nicht machen darf!

    • Rüdiger Kraus sagt:

      Komisch…war Bern in den letzten Jahren nicht eher von links geprägt? Oder ist Tschäppät mit seiner ach so originellen „Français fédéral“-Idee nun doch ein SVP-ler geworden (abgesehen davon nennt sich die SVP, UDC in der Romandie…aber eine Sprach-Banause wie Tschäppät hat dies natürlich gekonnt ausgeblendet)…

      • smart sagt:

        Ich schrieb hier von der kantonal Berner Politik nicht von der Stadt Bern! Das wäre noch einmal ein anderes Thema!

  • Elisabeth Hasler sagt:

    Ich erhoffe mir für die BDP ein gutes Abschneiden im Herbst, damit im Parlament hoffentlich besser zusammengearbeitet & an Lösungen gearbeitet werden kann als wenn die Stimmen an die SVP gehen, die am liebsten Opposition betreibt. Dies gehört sich für eine Regierungspartei einfach nicht, s. jetzt wieder die unsägliche Initative gegen angebliche Masseneinwanderung, die das ganze bilaterale Vertragswerk in Frage stellt. Wie würde es mittelfristig in der CH aussehen, wenn alle eine solche Gesinnung hätten? Wo stünden wir, wenn statt BR EWS 4 weitere Jahre Hr. Blocher in Bern weitergemacht hätte?

    • Rudolf zwahlen sagt:

      Frau Hasler,wenn das so wäre wie im letzten Satz beschrieben,wäre das für alle Schweizer beruhigend.Für die schwere Zeit die auf die Schweiz zukommen wird,wären wir viel besser vorbereitet,das können Sie sicher sein.Blocher hat schon anfangs Jahr gesagt,dass im Herbst dieses Jahres eine Finanzkriese ausbrechen könnte.Er ist ein Mann mit Erfahrung,ob Sie das glauben oder nicht.Im Moment ist im Bundesrat eine sehr schwache Kompetenz zu den Finanzen vorhanden,wenn er sich dazu berufen fühlt über die Konsumenten-Preise im Migros eine Sondersitzung abzuhalten.

    • Christine Wohlgemut sagt:

      Wenn Herr Blocher als Bundesrat weitergemacht hätte, stünden wir nicht schlechter da. Mit Sicherheit hätten wir weniger Scheinasylanten, Flüchtlinge bei denen der Konflikt vorbei ist hätten wir auch weniger. So lange die anderen Parteien diese Sorgen und Nöte der Bevölkerung in Bezug auf Überfremdung und Missbrauch nicht ernst nehmen, wird die SVP dieses Gebiet erfolgreich bearbeiten. Eigentlich müsste die SVP der SP danken, denn die haben diese Probleme verursacht und somit den Grundstein für den Erfolg der SVP gelegt. Schon vergessen??? ohne die SVP wären wir schon längst in der EU.

  • Wir Kommentarschreiber machen uns vor den abgefeimten Strippenziehern in der Politik nur lächerlich. Die Wahl von Widmer Schlumpf war ein glatter Staatsstreich. Die Urheber sind bekannt. Keine Reaktion von niemandem unter dieser Rubrik.Blocher und die SVP ducken sich weg. Bitte beachten Sie auch die miserable Repräsentanz der SVP in den kantonalen Exekutiven. Wie kommt das? Alle Parteien vereint gegen die SVP! Auf allen Ebenen!

    • Mr. Moser sagt:

      Nun die Bevölkerung hat sich dazu entschieden, dann ist es ihr Wille und niemand kann sagen die SVP hat zu wenig Regierungsräte. Übrigens die SVP hat ein Regierungsratssitz mehr als vor vier Jahren, obwohl sie 1 Sitz in Bern und zwei in Graubünden verloren hat.
      Abgesehen davon was soll die SVP denn machen?
      Organisierte Gewalt betreiben wie die Linke? Bürgerkrieg?

    • Elisabeth Hasler sagt:

      Vor Blocher war die SVP wählbar, war auch in den Exekutiven einigermassen gut vertreten & hatte einen anständigen Ruf für Leute, denen die FDP zu intellektuell und/oder zu nahe am Grosskapital war. Heute ist das anders. Das breite hämische Grinsen einer gewissen Person passt nicht in die kleinräumige CHer Politlandschaft, ebensowenig die berechnende Anbiederung eines Multimillionärs an die sogenannt „kleinen Leute“. Das ständige Auf-den-Putz-Hauen der heutigen SVP drückt dieser Gruppierung den Stempel des Querulanten auf. Es ist aber nicht der Lebenszweck aller, mit Dreck um sich zu werfen.

      • Zwahlen Rudolf sagt:

        Wenn die SVP nicht wählbar ist,ist das das Verdienst der intellektuellen Linken und nicht das von Blocher.Die Intellektuelle der Schweiz will in die EU und die schweiz mit ihrer Kleinräumigkeit passt da nicht hin.Die SVP und vor allem Blocher wussten das bis jetzt zu verhindern.Das schürte den Hass auf die SVP.Siehe Mitteilungen in allen Medien.Darum darf die SVP nicht wählbar sein und nicht wegen Blocher.

        • Tststs sagt:

          Und voila: ein weiterer typischer SVP-Winkelzug: DIE OPFERROLLE!

          Sorry, ich bin auch nicht für ein Generalbashing gegen die SVP, aber wie man in den Wald schreit, so hallt es nun mal zurück!

          • Tststs sagt:

            @E. Hasler: Es geht mir genau gleich! Ich muss den Leuten auch immer erklären, dass man als Uniabsolventin nicht automatisch links ist. Es ist auch lustig, dass man von SVP-Hardlinern immer gleich als linker Sozi „beschimpft“ wird, nur weil man an gewissen SVP-Aushängeschildern Kritik übt. Nur weil ich die Rhetorik durchschaue, heisst das noch lange nicht, dass ich die SVP per se abschaffen will.
            Ich will keine Ponyhof-Politik, aber Anstand und Wille zum Dialog. Diese „Entweder-oder-Mentalität“ bringt uns nicht weiter!

        • Elisabeth Hasler sagt:

          Als Akademikerin könnte ich mich auch zu den sogenannt Intellektuellen zählen, tue es aber nicht fortwährend. Trotzdem war und bin ich gegen einen EU-Beitritt, aus Vernunftgründen jedoch für die Bilateralen, welche die SVP mit ihrem jüngsten Geniestreich fundamental in Frage stellt. Ihre Gleichung Intellektuell=EU-Befürworter geht also nur bedingt auf. Auch Ihre Gleichung Intellektuell=Links ist so nicht richtig. Ich jedenfalls zähle mich nicht zur Linken, allenfalls zu Mitte-Links. Allerdings bin ich für eine Zusammenarbeit mit allen Lagern, soweit dies möglich ist. Die SVP sieht das anders.

          • Rudolf Zwahlen sagt:

            Frau Hasler und Frau Tststs.Wer da Opfer ist und wie es aus dem Wald tönt, das festzustellen,dürfen sie ruhig den Wahlen im Herbst überlassen.Ihre Aeusserungen gegenüber einer gewissen,hämisch grinsenden Person und einem berechnenden anbiedernden Multimillionär lassen auch nicht unbedingt auf gesunde Umgangsformen deuten.Sollten sie öffendliche Anstellungen geniessen verstehe ich hingegen ihren Hass auf die SVP

          • Tststs sagt:

            @ R. Zwahlen: Da muss ich kurz nachfragen:
            1. Inwiefern zeigen uns die kommenden Wahlen, dass die SVP sich (nicht?) ab und zu in die Opferrolle hineinsteigert?
            2. Ich „übe Kritik“, … Was genau an meinen Umgangsformen ist „ungesund“? Oder versucht Ihnen da jemand einzureden, dass Kritik nicht akzeptierbar ist?!? 🙂
            3. Mmhhhh, wie genau hängen Anstellungen beim Staat und SVP-Hass zusammen? Das ist erstens genau die Sichtweise, die Frau Hasler ankreidet (Uni=links, Staatsangestellter=links) und zweitens sind alle Politiker, auch die der SVP, Staatsangestellte 🙂

          • Tststs sagt:

            Oh nein, tschuldigung ich vergass: SVPler sind VOLKSangestellte *ggg*
            🙂

  • Mr. Moser sagt:

    Wann wird in der Politik wieder auf Konkordanz gesetzt? War die Grund(er)-Frage. Antwort: Wenn U.a. wenn EWS nicht mehr im Bundesrat ist.
    Konkordanz setzt Proporz voraus, alles Andere ist eine Koalition oder (wie jetzt) ein unorganisierter Haufen!
    Grunder bestädigt mir aber hier dies was ich schon immer über die BDP gedacht habe: Ein EWS-Unterstützergrüppchen welches kein Programm und keine politischen Überzeugungen hat, es sei denn, EWS in den Bundesrat zu wählen und über die SVP herzuziehen.
    Die SVP z.B. macht währendessen schon wieder Politik.

    • Mark Keller sagt:

      Die SVP macht Politik? Hat diese Partei denn noch Zeit Politik zu machen, nebst ihrem ständigen Wahlkampf?

      • Mr. Moser sagt:

        Wenn sie unter Politik verstehen, das in den Hinterzimmern Deals gemacht werden und nicht z.B. an Ständen Unterschriften für eine Initative gesammelt werden, dann gute Nacht!

  • Christine Wohlgemut sagt:

    London/England brennt, ein weiterer Beweis dass die hochgelobten Linksideologien gescheitert sind. Ob es wirklich so klug ist die SVP nicht zu wählen scheint mir berechtigter denn je. Die Menschen und das ist unbestritten, leben lieber unter Ihresgleichen. Das sehen wir bei uns selbst, bei Migranten in ganz Europa und besonders in durchmischten Zwangsgemeinschaften wie zum Beispiel in Strafanstalten wo jede Ehtnik ihren eigenen Bereich hat. Sturr einer Idealvorstellung nachzurennen die in Wirklichkeit nicht funtioniert scheint mir etwas naiv.

    • Rüdiger Kraus sagt:

      Sehe ich ähnlich Frau Wohlgemut. Aber der Mensch denkt/glaubt lieber an eine Utopie, wo alle Menschen sich achten und respektieren. Wer möchte dies nicht? Nur Narren sind gegen sowas. Aber an das Gute im Menschen glauben ist ziemlich naiv, wenn man auf die Geschichte dieser Spezies schaut. Und sobald es zuwenig Essen usw. gibt, dann sehen wir wieder zu was wir fähig sein können…

    • Tststs sagt:

      „Die Menschen und das ist unbestritten, leben lieber unter Ihresgleichen.“

      Wieso benehmen sich dann einige so, als kämen sie direkt aus dem Affenhaus des Züri Zoos?

    • Alain Mohler sagt:

      Unsere Bekannten etwas ausserhalb von London reden von bürgerkriegsänlichen Zuständen. Die Gewalt geht nicht von der rechtschaffenden Bevölkerung aus, sondern von den Migranten und Zuwanderern die diese Situation bis zu anarchistischen Verhältnisse ausnutzt. Unbescholltene Bürger werden regelrecht durch die Strasse gejagt, wenn sie sich zur falschen Zeit am falschen Ort aufhalten. Wer noch an diesen Multikulti-Wahn festhält muss völlig realitätsfremd sein.

      • Mark Keller sagt:

        Alain Mohler, wie weit ist etwas ausserhalb von London? Und haben ihre Bekannten gesagt, dass die Gewalt von Migranten und Zuwanderern ausgeht, oder haben Sie sich dies zusammengereimt? Und ja Alain Mohler, ich glaube an Multikulturismus, wenn sich bei mir zu Hause Leute aus sieben Natioen und drei Kontinenten treffen. Wir sind nicht realitätsfremd. Wir leben dies!

    • Helveticus sagt:

      *London brennt“ mit der Zusammensetzung des Bundesrats zu kombinieren ist hochgradig off topic, ebenso wie die konstruierten Zusamenhänge zu Breivik. Sinnlos verschwendete Schreibenergie.

      • Alain Mohler sagt:

        Helveticus; Wo haben Sie eine Kombination zwischen „London/Enland brennt“ und unserem Bundesrat festgestellt?

        • Helveticus sagt:

          Lesen Sie das Statement von Frau Wohlgemut, die jenen, die zur Nichtwahl der SVP aufrufen, „hochgelobte Linksideologien“ unterstellt. Mitgemeint ist damit Her Grunder, der sich in seine Kolumne gegen die Wahl eines zweiten SVP-BR und für die Beibehaltung des Status quo ausspricht. Diesen „gescheiterten“ Linksideologien, denen ja auch Herr Grunder anhängen soll, schiebt sie pauschal die Schuld an „London brennt“ zu. Über ihre These, dass multikukulturelle Gesellschaften nirgends funktionieren, soll man diskutieren, aber der Zusammenhang zum BR und der BDP kommt aus Absurdistan. Lächerlich.

          • Christine Wohlgemut sagt:

            Helveticus zum 1.: Sie interpretieren mich völlig falsch, ich hoffe nicht mit Absicht. Eine Verbindung von „England/London brennt“, dem Bundesrat und der BDP haben ich mit keiner Silbe erwähnt. Ich setze lediglich die gescheiterten Linksideologien und die höchst notwendigen Begehren der SVP gegenüber, alles andere sind Unterstellungen. England und Frankreich zeigen einfach nur auf, wie es kommt wenn wir mit diesem Multikulti-Hype weitermachen und was uns erwartet wenn wir falsche Hoffnung schüren. Sie müssen nicht meiner Meinung sein, aber „lächerlich“ austeilen finde ich zuviel.

          • Christine Wohlgemut sagt:

            Helveticus zum 2.: Herr Grunder würde ich auch nie als einen Linken im politische Sinne bezeichnen. Er und seine Bundesrätin müssen sich bei den Linken anbiedern, um überhaupt eine Chance auf die Wiederwahl zu haben. Die Rolle der BDP finde ich ganz schwierig, jahrelange Wegbegleiter eine solche Entscheidung abverlangen und seine Freunde so zu verraten ist mehr als nur fragwürdig. So starke und moralische Persönlichkeiten, wie sie uns jedenfalls glauben machen wollen, hätten ihre Anliegen in der SVP auch durchbringen müssen. Aber die Karrieregeilheit überwiegt gerade bei Narzisten sehr stark.

          • Helveticus sagt:

            Sie sind mit ihrem Multikultikram meilenweit weg vom Thema, falls sie wirklich darauf beharren, dass Sie keinen Zusammenhang zur Zusammensetzung des BR und zur BDP aufzeigen wollen. Es liegt jedenfalls im Interesse des Landes, dass der Abstimmungsbetrüger B. nicht mehr in die Regierung kommt. Daran ändert auch nichts, dass London brannte, ein norwegischer Profilneurotiker zum Massenmörder wurde, oder dass der Frühling zu trocken und der Sommer zu kühl war.

          • Helveticus sagt:

            Multikulti: Das ist ein zu ernstes Thema, als dass man es allein der SVP überlassen sollte. Warum sollte die ein Problem lösen, dass sie politisch so erfolgreich bewirtschaften kann, wie keines sonst? Ich glaube übrigens auch nicht, dass multikulturelle Gesellschaften einfach so funktioneren. Es braucht kollektive Anstrengungen, das sieht man schon bei der multikulturellen, multiethnischen Nation Schweiz. Je grösser die Unterschiede werden, desto schwieriger wirds. Und natürlich muss man sich einig sein, was man überhaupt will. Diffamieren und wirres Zeug reden ist jedenfalls nicht zielführend

          • Christine Wohlgemut sagt:

            Helveticus: Meilenweit weg vom Thema glaube ich nicht, denn die SVP und auch Herr Blocher wird sehr undifferenziert angegenagen. Oft reflexartig und von den Meisten ohne logische Begründung, es ist halt Chic auf dieses Feindbild einzudreschen. Was meinen Sie Helveticus, wenn das Volk den Bundesrat wählen könnte, hätte nicht gerade dann Herr Blocher durch seinen Bekanntheitsgrad die besten Chancen? Wenn in vier Jahren das Volk wählen dürfte könnte das eine spannende Geschichte werden. – Ihre Verbalattacken stehen, obschon Sie falsch lagen, noch immer im Raum, da fehlt es an anscheinend Courage

          • Helveticus sagt:

            Aha, Frau Wohlgemut, besteht also doch ein Zusammenhang ihres „London brennt“-Stament und dem BR. Dachte ich mirs doch. Zur Volkswahl des Bundesrats: Diese Drohkulisse wird natürlich nur aufgebaut, weil die SVP Blocher am Parlament vorbei in die Regierung schnuggeln möchte, indem sie ihn auf die Wahlliste setzt. Ich glaub nicht, dass das funktionert. Ausser der SVP will den Blocher niemand, und er wird immer älter. Insgesamt glaube ich, dass die Volkswahl des Bundesrats für die SVP ein Schuss in den Ofen wäre, wieso, wurde im Blog anhand der Volkswahl in Kantonsregierungen mehrfach ausgeführt.

  • Hans Rudolf Haegi sagt:

    H.R.H.

    Bravo Hans Grunder! Endlich eine klare Positionierung im Hinblick auf die Nationalratswahlen – und vor allem auf die späteren Bundesratswahlen. Den Biedermännern und Brandtsiftern, den Staatsgefährdern – SVP-Tea-Party-Milliardäre – muss endlich Einhalt geboten werden. E i n schwacher SVP-Bundesrat ist zudem mehr als genug.

  • Heinz Kremsner sagt:

    @Christine Wohlgemut: Sie schreiben London brennt, Linksideologie schuld. Ich empfehle ihnen doch lieber im Parteiblatt der SVP Weltwoche zu schreiben. Dort sind Beiträge bar jeder Vernunft und Realität hochwillkommen. London: Die Krawalle hatten in der Nacht zum Sonntag im Problemviertel Tottenham begonnen. Zwei Tage zuvor war dort der 29-jährige Mark Duggan von einem Polizisten erschossen worden. Unklar war, ob der farbige Familienvater das Feuer eröffnet hatte. Was haben diese Krawalle mit Linksideologie zu tun. Es ist einfach eine heftige Reaktion auf einen Toten.

    • Tststs sagt:

      Wenn, dann sind es schon eher die Hetzer von Rechts, die das Klima auch in London so aufheizen, dass es nur einen kleinen Funken braucht, um das ganze Fass hochzujagen… Stichwort „Zoisli“

      Ist Ihen auch aufgefallen, dass „Ideen“ von Links immer als IDEOLOGIEN bezeichnet werden, Ideen die von Rechts kommen als VOLKSWILLE 🙂

      • Rüdiger Kraus sagt:

        Wer sich auskennt wenn es um Jugendfragen geht, der begreift relativ schnell, dass Polizisten nicht allzu viel Rückhalt geniessen bei den „Jungen“. Aber so wie ich es sehe, ist Sachbeschädigung eher in der Linken Ecke vertreten. Vielleicht wenn alle Asylanten-Heime in London abgefackelt würden, könnte man sicher von Rechter Gewalt sprechen. Oder wie sehen sie das Herr Tststs (ohne eine kindisches Smilie am Schluss)

        • Tststs sagt:

          @ Hr. Kraus: Ich finde es erstens nicht gerade sinnvoll Gewalt und Kriminalität nach (politischer) „Herkunft“ zu unterscheiden. Wenn Sie es aber gerne so haben: lieber habe ich jedes Jahr einen schwarzen Block, der mit Farbe den Paradeplatz verwüstet; als einmal pro Jahrhundert ein rechtsextremer Terrorläufer, der auch nur ein Menschenleben kostet…
          1. Übrigens, falls es Relevanz besitzt, ich wäre eine „Frau Tststs“…
          2. Übrigens. Smilies markeiren idR eine nicht ganz so ernstgemeine Äusserung… (Humor und Ironie werden ansonsten schnell mal missverstanden…

        • Tststs sagt:

          PS: „Wer sich auskennt wenn es um Jugendfragen geht, der begreift relativ schnell, dass Polizisten nicht allzu viel Rückhalt geniessen bei den “Jungen”.“
          Entweder Sie kennen die hiesige Jungendszene nicht so gut (es ist eine durchaus vernünftige „ja, aber…“-Einstellung mMn) oder Sie arbeiten mit Jugendlichen in den brasilianischen Slums… *fg* (um nicht den Smilie zu benutzen)

          • Rüdiger Kraus sagt:

            Hello again Frau Tststs.Ich spreche da aus Erfahrung,wenn ich ihnen sage,dass viele Jugendliche(vielleicht nicht Kanti-Schüler)nicht so viel Respekt gegenüber der Staatsgewalt(u.a.die Polizei) haben,wie vielleicht die Erwachsenen.Ich denke dafür muss man nicht in die Slums von Brasilien gehen.Und den Vergleich haben sie ja gemacht bezüglich politischer Herkunft(die zöiselnden Rechten),aber wenn es nach mir ginge,sollte es weder die Aktionen des schwarzen Blockes noch die Schandtaten des verwirrten Kreuzritters geben.Anyways es gibt keine absolute objektive Wahrheit in aller Hinsicht… 😉

  • R. Sommerhalder sagt:

    Es ist klar, warum H. Grunder so argumentiert und teilweise unwahre Angaben macht. Er will, dass Bundesrätin Widmer-Schlumpf im Herbst wieder gewählt wird. H. Grunder wechselt auch schnell seine Meinung. Beispiel: Bei der Ausschaffungsinitiative war er als SVP-Nationalrat im Ja-Initativkomitee. Aus der SVP ausgetreten bekämpfte er die Initiative!

    • Mark Keller sagt:

      Tja, vielleicht hat der Mann ja neue Erkenntnisse gewonnen. Es zeugt von Grösse seine Meinung neuen Erkenntnissen anzupassen anstatt stur alte Positionen weiter zu verfechten.

  • Alain Mohler sagt:

    Heinz Kremsner; Mittlerweile sind sich die Medein und Behörden einig, die Krawalle haben nichts mit dem 29-jährigen Mark Duggan zu tun. Dieses Ereignis wurde nur zum Anlass genommen um Krawall und Anarchie auszuüben. Schön wie Sie wieder einmal die Fakten verdrehen. Bitte beachten gerade Sie, als SP-Mitglied, von wem und warum solche Auswüchse in einer so weltoffenen und multikulturellen Stadt wie London stattfinden. Und vor allem, wer solche Gesellschaftsstrukturen politisch will und somit zu verantworten hat.

  • Markus Schneider sagt:

    Frau Widmer-Schlumpf hat im Bundesrat nichts verloren.

  • Manfred Stierli sagt:

    Ich hab mir jetzt die 300 Kommentare nicht durchgelesen. Dass der Grunder so etwas schreibt ist ja logisch. Sie haben den BR-Sitz, der eigentlich gem. Konkordanz der SVP gehören sollte und ich finde es dann immer ziemlich schwach, wenn diese Seite so argumentiert, wie er das tut. Da EWS mMn ihre Job wohl weniger schlecht als Andere macht, kann ich mir aber durchaus vorstellen, dass ein FDP Sitz an die SVP geht. Die FDP hat mMn den Anspruch auf einen 2. Sitz schon länger verloren…

  • Binggeli Jean-Charles sagt:

    Les parti hormis l’UDC essaient de tirer la couverture vers eux, tantôt vers le libéralisme, tantôt vers le social et à la fin représente assez bien la volonté du citoyen suisse.
    L’UDC ne peut se satisfaire de compromis démocratique. Seul le pouvoir absolu pourrait le combler. L’UDC ne rentre pas dans la comparaison avec d’autre parti mais en opposition : 30% UDC et 70% le reste. Leur légitimité au Conseil fédéral n’y est pas.
    Si on ajoute la violence contre ceux qui ne pensent pas comme eux, la question provoc se pose : un parti non démocratique a t’il sa place dans un système démocratique?

  • Golay Stéphane sagt:

    L’affaire Metzler, „évincée“ par Blocher et l’UDC me fait marrer: L’UDC a gagné les élection, le PDC a perdu des sièges et il pensait pouvoir garder deux sièges! ça c’est anti-démocratique. Avec 30% l’UDC avait droit à deux sièges, et le PDC à 15 % à un, un point c’est tout!
    Cessez de pleurnicher sur le siège sois-disant pris au PCD. Quand on perd, on assume !

    • Rüdiger Kraus sagt:

      Tout à fait d’accord avec vous M. Golay. Mais il ne faut pas dire ça trop fort, sinon les Suisse Alemands vont dire que vous êtes un populiste qui vote pour l’UDC. Une grande partie des partie politique font que réagir à ce que l’UDC fait au lieu d’agir eux-même. Mais pleunicher c’est plus facile. Mais après les éléctions ils vont tous être surpris…

  • Beobachter sagt:

    Ob es EWS gut oder schlecht macht, kann man erst in ein paar Jahren beurteilen. Es gibt Grund für echte Zweifel. Auf jeden Fall fährt sie die Linie: Der Staat soll’s richten. Sie ist Etatistin. Sie will Macht. Sie hat sich Kräften, die ihr eigentlich fremd sein müssten, zur Verfügung gestellt, um den Parteikollegen Chr. Blocher vom Bundesrats-Sitz zu stossen. Damals in GR hatte sie ihren Regierungsrat-Kollegen Peter Aliesch, weil Konkurrent, ohne Absprache mit ihren Kollegen, als untragbar für die Regierung erklärt. Peter Aliesch wurde vom Gericht freigesprochen und mit 40 000.- entschädigt!

    • Helveticus sagt:

      Ein gutes Statement, Beobachter. Aber um das ganze Bld zu sehen, müsste man den Werdegang eines jeden BR aufdröseln. Wetten, das die alle über einen starken Machtimpuls und ein gutes Gebiss verfügen und alle schon Konkurrenten aus dem Weg geboxt haben?

      • Rüdiger Kraus sagt:

        Das ist sicher so Herr Helveticus, dass Politiker ihre Konkurrenten aus dem Weg boxen. EWS hat sich zur Verstärkung noch die Hälfte des Parlaments gesichert. Zum Glück hat Darbelley gewusst wie ihr Namen geschrieben wird. Er konnte mit dieser Gabe, seine grösste Leistung im Jahre 2007 verzeichnen.

        • Rolf Schumacher sagt:

          Mich kraust ne Laus kraus, Hr Kraus. Haben sie etwas gegen Demokratie? Blocher ist demokratisch legal abgewählt worden. Das Parlament hatte kein Vertrauen in Blocher und wollte nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten. Blocher ist war als BR weder konsensfähig noch berechenbar, ein Polit-Trampeltier halt. Thule heisst die Insel auf der es dereinst ein reinrassiges Utopia geben soll, vielleicht wird da Blocher zum Gröfaz von Thule gewählt, wer weiss. Bis das so ist, muss Blocher sich aber noch gedulden. Die Schweiz duldet selbsternannte Könige, selbst wenn sie milliardenschwer sind. nicht.

          • Manfred Stierli sagt:

            Na ja, Herr Schumacher. Klar wurde Blocher demokratisch abgewählt, keine Frage, nur aus welchen Gründen? Weil er als Bundesrat versagt hat oder weil er einfach in den Augen vieler ein „ekliger“ Typ ist, der unangenehme Fragen stellt und unpopuläre Themen bearbeitet? Wissen Sie, wenn das Parlament einen Bundesrat wählt, nur damit ein anderer ja nicht gewählt wird, dann stimmt im Parlament etwas nicht. Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, was Blocher rauslässt aber mir ist seine direkte Art 1000x lieber als Leute, die mal so mal so handeln – denken – sprechen.

          • Rüdiger Kraus sagt:

            Auch fast 4 Jahre danach, können die Befürworter dieser Nicht-Wiederwahl, immer noch keine substanziellen Argumente aufbringen, die diese realistisch rechtfertigen würden. Dies nennt sich selektive Wahrnehmung. Ich habe noch nie im Leben SVP gewählt, aber auch mir war dieses Mätzchen zu kindisch/unwürdig für unsere direkte Demokratie und unkonsequent obendrein(gem.derselben Logik,hätte BR Couchepin auch nicht wiedergewählt werden dürfen). Politik ist Lügen, intrigieren, falsch. Die Kunst ist es sich dabei nicht zu erwischen lassen…

          • Helveticus sagt:

            In einer Demokratie muss man sich für sein Stimmverhalten nicht rechtfertigen, Herr Kraus. Solche Erklärungen machen ohnenhin keinen Sinn, wenn sie als substanzlos abqualifiziert werden. Ist aber auch egal.

          • Rüdiger Kraus sagt:

            @Helveticus. Eben, keine substanzielle Erklärung. Aber sie stehen wenigstens dazu. Deswegen ist die Erklärung vom „schlechten Betragen“, absoluter Kindergarten von kleinen stänkernden Kindern…

    • Thomase sagt:

      Also ein paar Jahre muss man die EWS wohl hoffentlich nicht mehr erdulden, hi, hi!

  • Thomase sagt:

    Die BDP-ler sind Hinterbänkler und die SP-ler Staatsschmarotzer! Beide Parteien braucht die Schweiz nicht! Bei der BDP sind lauter Leute, welche bei der der SVP hinausfaulten oder gar nie in irgendeiner Art zu Einsatz oder zu Publizität kamen.

    Und wieso müssen SP-Sympathisanten (?) die aktuellen SVP-Plakate verschmieren oder runterreissen? Wohl weil sie mit Norwegen und England einig sind. Wenn ja, entlarven sie sich gleich sellbst!. Wieso heulen immer Linke alle auf, wenn man die Einwanderung und die Ausnützung (vor allem Ausländer und SP-ler, sogenannte „Genossen“) des Staat kritisiert?!

    • Helveticus sagt:

      Aha, da kommt wieder ein Spiessgeselle des Herrlibergers an, und schreibt – kaum kaschiert -, was sie wirklich wollen: Andere Parteien verbieten, Tyrannei errichten. Hütet euch am Morgarten.

  • Manfred Stierli sagt:

    Helveticus, es gibt halt leider auch solche Leute aber zum Glück sind sie in der Minderheit und geben tut es sie überall. Ignorieren hilft da am Besten 😉 Ich glaub, mehr gibt es zu so einem Brunz nicht zu sagen.

    • Thomase sagt:

      @ Hr. Stierli und Helveticus: Indem ihr solches ignoriert, setzt ihr euch ja ins gleiche Boot. Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, wer wohl schon, aber sind es nicht meistens (ziemlich sicher ist diese Annahme so), eher dem Linken Lager zuzurechnede Personen, die Pöbeln und randalieren? Es ist beiderlei nicht richtig. auch ich hätte auf Rücksicht auf Leute wie euch nicht so direkt schreiben sollen, aber wenn alle vor den Linken kuschen…??? Gut die BDP ist weder links noch rechts, die ist einfach Wischi-Waschi, wie ihr um die Wiederwahl bangender Kasperli HG.

  • Alain Mohler sagt:

    Herr Grunder als Linken-Politiker zu bezeichnen ist sicher falsch. Die Stimmensuche bei den Linken lässt auf Linke-Machenschaften hindeuten, aber diese Eigenschaft ist den übergelaufenen BDPlern eh nicht mehr zu nehmen. Wer vorher Grunder, Widmer-Schlumpf, Haller etc. gewählt hat, muss sich bei diesem Zickzackkurs verkauft vorkommen. Oder er hat ganz einfach keine eigene politische Meinung und folgt aus geographischen oder sonstigen Zugehörigkeiten. Auch Trotzwähler, die ahnungslos dem allgemeinen Anti-SVP-Hype folgen, könnten potenzielle BDP-Wähler sein, begründen kann es sowieso keiner.

    • Inderbitzin Gebhard sagt:

      Hr. Mohler – so ein Stumpfsinn kann nur von einem strammen SVP-Parteisoldat stammen, der nicht gewohnt ist selbständig zu denken bzw. nicht denken kann!

      • Alain Mohler sagt:

        Inderbitzin Gebhard, aber eine Begründung bleiben auch Sie schuldig. Ausser Beleidigungen wie „Stumpfsinn“, „SVP-Parteisoldat“ und „nicht selbständig denkend“ ist nicht viel gekommen. Zudem bin ich Mitte-bürgerlich mit pazifistischen Tendenzen und ich habe grosse Mühe mit Ungerechtigkeiten. Deshalb gehen mir die SVP-Basher so auf den Senkel, denn der Grundstein der Demokratie sind Argumente und die Akzeptanz von Mehrheitsentscheiden. Wenn Minderheiten das Sagen haben wird’s gefährlich, siehe u.a. Nordafrika. Also anstatt schimpfen Argumente vorbringen, dann wird es glaubwürdiger.

        • Helveticus sagt:

          Der Hass mit dem Sie die „Überläufer“ von der BDP hier verbal verfolgen, macht Sie als vorgeblicher Anhänger der bürgerlichen Mitte mit pazifitischen Neigungen ein winziges, klitzekleines Bisschen unglaubwürdig, Herr Mohler. Macht aber nichts, Sie haben mich gut amüsiert.

  • star sagt:

    BDP Führer Grunder Past mit seine Gesicht mehr zu Heiratschwindler als zu Politiker .

    • Müslüm sagt:

      Und der Charakter des „Volchs-Messias“ Blocher ist wohl irgendwo bei „David Copperfield“ und ohne dessen Charme anzusiedeln.

    • Alain Mohler sagt:

      Vom psycho physiognomischen Standpunkt her ist Herr Grunder wirklich eher ein Heiratsschwindler als ein Politiker.

  • Fischer Johannes sagt:

    Schaut den Grunder an, liest über sein Wirken im Emmental, in Langnau mit a.BR Samuel Schmid und als Ingenieur im Kandertal. Ich würde hiemals mit ihm „geschäften“. Was er jetzt erzählt ist Stuss. Klar, er will die politische Pfründe erhalten, genau wie seine Kollegin Widmer-Schlumpf, die sofort eine neue Aufgabe übernimmt, wenn sie in der bisherigen zu scheitern droht. Heil Dir Helvetia, hast nicht mehr die Söhne und Töchter, ja!

  • Christian Nogler sagt:

    Opportunist Grunder entlarvt sich immer mehr. Unter einem süffisanten, perfiden und jovialen Lächeln versucht er als ein Grosser dazustehen! Wird er aben nie! – Das einzig gute an der BDP ist, dass die Opportunisten und Windfahnen aus der SVP „geflohen“ sind! (.. .. wurden .. ..) BDP wählen ist wie in Thailand eine „echte“ Rolex zu erwerben .. .. Da wähle und bleibe ich lieber beim Original!

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